„Übergänge weiterdenken“: BMBFSFJ-Ganztagskongress vom 22. bis 24. Juni 2026 in Berlin : Datum:
Zum 1. August 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter stufenweise in Kraft. Dieser Meilenstein bietet Anlass, Übergänge und Übergangsprozess im Ganztag in den Blick zu nehmen und sie als gestaltende und gestaltbare Elemente einer qualitativ hochwertigen Ganztagspraxis weiterzudenken. Der diesjährige Ganztagskongress fand im bcc Berlin sowie parallel dazu im digitalen Raum statt.
Zum 1. August 2026 tritt der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung für Kinder im Grundschulalter stufenweise in Kraft. Dieser Meilenstein bietet Anlass, Übergänge und Übergangsprozess im Ganztag in den Blick zu nehmen und sie als gestaltende und gestaltbare Elemente einer qualitativ hochwertigen Ganztagspraxis weiterzudenken. Der diesjährige Ganztagskongress des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fand im bcc Berlin sowie parallel dazu im digitalen Raum statt.
Das Kongress-Motto „Übergänge weiterdenken“ wurde aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und diskutiert: Übergänge zwischen Vor- und Nachmittag, zwischen Kita und Schule, zwischen Betreuung und Bildung oder zwischen Kommune und Kinder- und Jugendhilfe.
Die Dokumentationen zu beiden Veranstaltungstagen finden Sie auf der Seite „Recht auf Ganztag“ des BMBFSFJ.
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Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
300 Teilnehmende beim Fachtag „Außercurriculare MINT-Bildungsangebote im Ganztag : Datum:
MINT und Ganztag das passt! – Da waren sich die knapp 300 Teilnehmenden des Online-Fachtages „Außercurriculare MINT-Bildungsangebote im Ganztag“ der gemeinsamen Geschäftsstelle des BMFSF und BMBF für den Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter einig. Ziel des Fachtages war es, Akteure und Akteurinnen aus der MINT-Bildung mit denen des Ganztages zusammenzubringen und gemeinsam Bildung zu gestalten.
MINT und Ganztag das passt! – Da waren sich die knapp 300 Teilnehmenden des Online-Fachtages „Außercurriculare MINT-Bildungsangebote im Ganztag“ der gemeinsamen Geschäftsstelle des BMFSF und BMBF für den Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter einig. Ziel des Fachtages war es, Akteure und Akteurinnen aus der MINT-Bildung mit denen des Ganztages zusammenzubringen und gemeinsam Bildung zu gestalten.
„Es ist eine spannende Zeit in der wir uns treffen“ betonte die Moderatorin Julia Saalmann, Geschäftsführerin des Nationalen Mint Forums in ihrer Begrüßung. Schließlich fiel der Fachtag zusammen mit der Amtseinführung von Dorothee Bär als neue Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt und dem Zusammenschluss des BMFSFJ mit der Abteilung Bildung des BMBFs unter der neuen Leitung von Ministerin Karin Prien. „In unserem Haus herrscht Aufbruchstimmung“, betonte Marion Binder, Leiterin des Referats 512, Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern, ehemals BMFSFJ. Der Rechtsanspruch wird auf Bundesebene als Motor für den Fortschritt betrachtet, da er die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe vorantreibt und so die verschiedenen Perspektiven im Sinne der Kinder zusammenführt.
Miteinander Ganztag gestalten
Auch Ingo Ruhmann, Leiter des Referats 323, Infrastrukturförderung Schule, ehemals BMBF, bestätigte, dass die bereits vorhandene, gute Zusammenarbeit der beiden Ministerien in der Geschäftsstelle durch die neue Verbindung noch weiter gestärkt wird. Er betonte außerdem die Bedeutung von MINT-Themen. Diese sind nach seiner Auffassung zentral, damit Kinder unsere technisierte Lebenswelt verstehen und mitgestalten können. Dr. Maximilian Müller-Härlin, Leiter des Referats 121, Grundsatzfragen der Digitalisierung; MINT-Bildung, ehemals BMBF, betonte den Bedarf an MINT-Angeboten und hob die Chancen des neu gestalteten Ministeriums hervor, Querverbindungen zwischen außerschulischen und schulischen Angeboten zu schaffen und das von der frühen Bildung bis hin zur Berufsbildung. „Wir kommen aus zwei Welten, die sich bereits aufeinander zubewegt haben und sich unter der wechselseitigen Anerkennung der Fähigkeiten der Beteiligten noch stärker bewegen müssen.“
Vernetzung initiieren…
„Einfach erklärt“ war das Motto des zweiten Agendapunktes. Um ein gegenseitiges Verständnis zu schaffen, erläuterte Arne Klauke von MINTvernetzt (https://www.mint-vernetzt.de) den Ganztagsexpertinnen und -experten die außercurriculare MINT-Landschaft, während Prof. Dr. Prof. Sybille Stöbe-Blossey von der Universität Duisburg-Essen den Mitgliedern der MINT-Community das Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter und seine Bedeutung erläuterte.
Wie MINT-Bildung an der Ganztagsschule gelingen kann, zeigten die nachfolgenden Praxisbeispiele. An der Grundschule Osburg (https://www.grundschule-osburg.de/ ) eröffnet der Ganztag die Zeiträume, in denen sich Kinder kreativ mit MINT-Themen auseinandersetzen können. Von morgens 8:00 Uhr bis nachmittags um 16:00 Uhr unterstützen außerschulische Akteurinnen und Akteure die Lehrkräfte und bringen etwas mit, über das die Schule nicht verfügt: außerschulische Lernorte. „Kein Lehrer würde auf die Idee kommen Sport im Klassenzimmer zu machen,“ so Ronny Bügel von der Grundschule Osburg, „aber MINT-Themen werden regelmäßig nur im Klassenraum behandelt.“ Das ist nach seiner Ansicht ein Denkfehler, denn MINT findet vor allem draußen statt. Sein Erfolgskonzept: Verschiedene Förderprogramme miteinander vernetzen und somit Synergien gewinnen.
… und Good Practice weitergeben
Die Entwicklung des Karlsruher Technik-Initiative (https://karlsruher-technik-initiative.de ) von einer Technik-AG zu einem MINT-Cluster mit knapp 170 Arbeitsgemeinschaften stellte Dörte Schäfer vom techniKAmpus und EleMINT Karlsruhe vor. In den AGs können sich die Kinder ihre Herausforderungen selbst wählen. Die Beschäftigung mit MINT-Themen erhält so eine Natürlichkeit, die es Kindern ermöglicht spielerisch technische Zusammenhänge zu erkennen. Unternehmen und Stiftungen spenden einmalig eine langlebige Materialausstattung. Die ausgestatteten Ganztagsschulen erhalten bewährte Konzepte und unterstützende Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenschulungen.
Moin!MINT (https://www.dithmarschen.de/themen/schule-bildung/moinmint ) heißt es an der Westküste Schleswig-Holsteins. Das MINT-Cluster bietet den dortigen Schulen im offenen Ganztag das „Rund-um-Sorglospaket“ an: Personal, Technik und Material kommen vor Ort und setzen ein halbes Jahr lang MINT-AGs zu unterschiedlichen Themen um. Franziska Schneidewind führte aus, wie die Initiative es schafft, ohne Bewertungsdruck und verbunden mit viel Freude Erfolgserlebnisse zu schaffen.
Elementare Erfahrungen kann man auch im Schulflur machen. Die Minipänomenta (https://www.miniphaenomenta.de) macht es möglich. Dr. Sven Sommer stellte das Projekt vor und erläuterte, wie Kinder an frei zugänglichen Experimentierstationen naturwissenschaftliche und technische Phänomene erleben und kooperativ klären können. Das fördert den Forschergeist und die Freude am eigenen Erkennen.
„Wir können abisolieren und die Jungs nicht!“
„Durch die Förderung von MINT-Bildung kann es gelingen, Schule weiterzuentwickeln. Dazu brauchen wir eine Bildungsgemeinschaft, die nachhaltig und kontinuierlich als Teil des Ganztags gesehen wird.“ forderte Uta Hauck-Thum von der LMU München in ihrer Keynote. Am Beispiel des MINT-Clusters „Minti - Female Empowerment Grundschule“ (https://www.minti-cluster.com/ ) zeigte sie Veränderungsnotwendigkeiten aber auch -möglichkeiten. Das Projekt verfolgt das Ziel, bildungsbenachteiligte Mädchen frühzeitig für MINT-Themen zu begeistern und ihnen gleichzeitig zukunftsrelevante Kompetenzen wie Kommunikation, Kooperation, Kreativität und Problemlösefähigkeit zu vermitteln. Dass dies gelingt, beweisen die Rückmeldungen der Mädchen eindrucksvoll. Der Hintergrund des Projektes: Zu Beginn der Grundschulzeit zeigen Jungen und Mädchen ein ähnliches Interesse an MINT-Themen. Dies nimmt bei Mädchen in den Folgejahren ab, bei Jungen zu. Eine Schieflage, die an Schulen nicht immer sensibel wahrgenommen und kompensiert werden. Das gilt nicht nur für Mädchen, sondern auch für bestimmte ethnische Gruppen bspw. bildungsferne, Nicht-Deutsch-Muttersprachler. Eine Chance, dem zu begegnen ist der Einbezug von außerschulischen MINT-Akteuren. In 63% der Grundschulen arbeiten diese mit entsprechenden Kooperationspartnern zusammen. Allerdings sind – so Hauck-Thum - viele der Angebote sind jedoch nur punktuell und ohne Nachhaltigkeit und Kontinuität. Die Kooperationen werden im Ganztag eher als Arbeitsersparnis und weniger als ein gemeinsames auf dem Weg zu echten Bildungsgemeinschaften. Ihr Wunsch für die Lernorte der Zukunft ist eine kontinuierliche Vernetzung und systematische Einbindung aller am Ganztag beteiligten Akteurinnen und Akteure und die Übernahme einer gemeinsamen Verantwortung für ganzheitliche Bildungsprozesse.
In der anschließenden Workshopphase konnten die Teilnehmenden Ihre eigenen Schwerpunkte setzen, sich über gelungene Kooperationen, verstetigte Fortbildungsangebote oder fächerübergreifende MINT-Angebote informieren und Kontakte knüpfen.
Gemeinsam Qualität im Ganztag stärken
Zum Abschluss fasste Dr. Maximilian Müller-Härlin wesentliche Erkenntnisse zur MINT-Bildung im Ganztag zusammen: „Auf dem heutigen Fachtag ist die Vielfalt der Akteurinnen und Akteure deutlich geworden und dass wir gemeinsame Ziele teilen“. Er betonte, dass der Rechtsanspruch auf Ganztag als Chance begriffen werden und sich der Ganztag zu einem Lern- und Lebensort weiterentwickeln muss. Er schloss mit einem Appell an die Beteiligten: „Viele Kinder gehen nicht gerne in Schule – sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag. Das müssen wir unter Einbezug der außerschulischen MINT-Bildung ändern. Durch das Zusammenlegen der beiden Ministerien wächst zusammen, was zusammengehört. Helfen Sie uns gemeinsam Brücken für einen guten Ganztag zu bauen“.
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Das Kind im Zentrum – Neues aus Wissenschaft und Praxis : Datum:
Eine neue Studie zum Ganztag als Resonanz- und Partizipationsrum am zweiten Tag des Bundeskongresses „Das Kind im Zentrum“ vorgestellt
Mit einem kurzweiligen Programm endete der zweite Tag des Bundeskongresses „Das Kind im Zentrum“. Zum Abschied unterstrich die geschäftsführende Bundesfamilienministerin Lisa Paus die Bedeutung eines guten Ganztags als ganzheitlicher Lern- und Lebensort.
Wie wichtig Partizipation und Resonanz für einen gelingenden Ganztag sind, verdeutlichte am zweiten Tag des Bundeskongresses „Das Kind im Zentrum“, zu dem das BMFSFJ und das BMBF nach Berlin und online eingeladen hatten, Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann. Die Professorin für Allgemeine und Sozialpädagogik (Freie Universität Bozen) berichtete über Befunde einer aktuellen Studie zu „Ganztagsgrundschulen als Resonanz- und Partizipationsräume“ im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und der Robert Bosch Stiftung.
Eine ihrer Erkenntnisse lautete: „Begegnen Erwachsene Kindern mit einer partizipativen Haltung, lassen sie sich auf Diskussionen, Aushandlungsprozesse und das Teilen von Macht ein, dann geht es um etwas Gemeinsames: um eine demokratische Kultur. Und sind Beziehungen resonant, haben sie den Charakter eine Antwortbeziehung, dann steht das dem Beharren auf einer machtstrukturierten generationalen Ordnung entgegen.“
Partizipation sensibilisiere zudem dafür, dass es nicht darum gehe, dass nur ein Einzelner seinen Willen durchsetze, sondern es immer um die Gemeinschaft mit allen gehe, um Absprachen, Aushandlungen, Kompromisse. Wörtlich hob sie hervor: „Ist das Miteinander-Leben und -Lernen von Resonanz geprägt, dann nehmen die Interakteure einander wahr und antworten aufeinander. Der Grundmodus von Partizipation und von Resonanz ist geprägt von ANERKENNUNG, vom MITEINANDER, vom DIALOG und von der geteilten Erfahrung.“
Unterschiedliche Formen der Beteiligung
Das Thema griffen die Teilnehmenden an einer, von Muschda Sherzada moderierten Podiumsdiskussion auf. Für die Bundesvorsitzende des Ganztagsschulverbandes Eva Reiter (Grund- und Stadtteilschule „Alter Teichweg“ Hamburg) stand dabei fest: „Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler spüren, dass sie eine Stimme haben und etwas verändern können.“ Dr. Leonhard Birnbacher (Deutsches Jugendinstitut) verwies auf zwei Stränge der Beteiligung. Da seien die strukturellen Möglichkeiten wie Klassenrat und Schülerkonferenz, da sei aber auch der Strang der pädagogischen Alltagssituationen: „Ihn bevorzugen Kinder. Sie richten ihren Fokus lieber auf diese, möchten mitentscheiden, welches Nachmittagsprogramm sie nutzen können oder was es zu essen gibt.“
Britta Vollertsen (Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein) plädierte für den Ganztag als eine Einheit. „Das setzt voraus, dass alle am Ganztag Beteiligten miteinander sprechen.“ Einen weiteren Aspekt brachte schließlich Daniela Broda (Deutscher Bundesjugendring) ins Gespräch: „Es sollte Normalität sein, die Zivilgesellschaft in die Gestaltung des Ganztags an Schulen einzubinden.“
Lisa Paus: Rechte der Kinder verpflichten uns
Mit einen Mut machenden und motivierendem Appell verabschiedete die geschäftsführende Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus die Teilnehmenden: „Guter Ganztag kann einen Unterschied machen. Er fördert, er prägt Kinder. Und zwar ganzheitlich.“ Sie erinnerte daran, dass Kinder ein Recht darauf haben, dass ihr Wohl in den Mittelpunkt gestellt werde.
Sie betonte: „Sie haben ein Recht auf gerechte Chancen. Ein Recht darauf, an Körper und Seele gesund groß zu werden. Ihre Rechte verpflichten uns: als Gesellschaft, als Staat, als Fachkräfte. Besonders im Ganztag. Der Ganztag bietet Raum, um Demokratie von klein auf zu lernen und zu leben. Wenn Kinder erfahren: Ich werde gefragt, gehört und ernsthaft beteiligt, meine Stimme hat Gewicht und Bedeutung, meine Beschwerden werden ernst genommen, Vielfalt ist Normalität, dann stärkt dies die Kinder – und zugleich demokratische Werte und Kultur.“
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Das Kind im Zentrum – Impulse für einen kindgerechten Ganztag : Datum:
Der erste Tag des Bundeskongresses „Das Kind im Zentrum“ bot den Teilnehmenden die Chance, über den Tellerrand zu schauen
Spannende Impulse aus der Fachwelt, konkrete Erfahrungen von an der Basis Tätigen, Chance zur Vernetzung und zum Austausch – rund 300 Teilnehmende in Berlin und 230 Teilnehmende online nutzten diese Gelegenheiten am ersten Tag des Ganztagskongresses 2025 „Das Kind im Zentrum“ intensiv.
„Ein fächerübergreifender, fantasievoller und an den Bedürfnissen der Kinder orientierter Ganztag öffnet diesen die Tür zur eigenen Lebenswelt“, stellte Stephan Ertner, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Auftakt des Kongresses fest. Das BMBF hatte gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zu der Veranstaltung ins Humboldt Carré nach Berlin und online eingeladen.
Visionen, wie kindgerechte Bildung im Ganztag gelingen kann, zeichneten die Medienwissenschaftlerin Dr. Anna Grebe und Michael Fritz (Initiative Zukunftsbildung gGmbH). Grebe sieht drei wesentliche Visionen: „Der Ganztag benötigt Kinder als Experten in eigener Sache, die Kooperation von Schule und Jugendhilfe auf Augenhöhe sowie den Mut zu Innovationen.“ Michael Fritz schilderte eindrucksvoll, wie motivierend spannender Ganztag und wie ermüdend „langweiliger“ Unterricht sein können. Er äußerte die Überzeugung: „Gemeinsam sollten Schule und Jugendhilfe den Kindern Aufgaben präsentieren, die sie motivieren, sich der Herausforderung zu stellen, mit Unbekanntem umzugehen, die eigene Angst davor in Energie zu wandeln und Verantwortung für sich und die anderen zu übernehmen.“
In einer munteren sich anschließenden Gesprächsrunde bedauerte der Bundesvorsitzende von Seniorpartner in School, Matthias Kraemer, die Mauern zwischen Zivilgesellschaft, Schule, Verwaltung und Politik. Sein Wunsch: „Alle sollten an einem Strang ziehen“. Um Verständnis für Mandatsträger warb Dr. Lena Irmler (Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg): „Nicht alle verfügen verständlicherweise über die pädagogische Fachbildung, die Sie hier auszeichnet. Wir müssen die Mandatsträger deshalb mitnehmen, ihnen unsere Anliegen ,übersetzen`.“
Praxiseinblicke kompakt und informativ
16 Fachforen eröffneten den Blick in die praktische tägliche Arbeit. Vier Pecha-Kucha-Vorträge (20 Sekunden Wortbeitrag zu 20 aussagekräftigen Fotos) rundeten diese Eindrücke ab.
Daniela Dockendorff, Leiterin der Grundschule Hasenfänger (Andernach), präsentierte den Alltag „ihrer“ Schülerinnen und Schüler aus der Perspektive eines Kindes: „Wir gestalten uns Schule so wie wir sie uns vorstellen. Alle Ideen werden ernstgenommen.“ Svenja Ksoll (German Toilet Organization) unterstrich, dass sich am „alten“ Dilemma wenig einladender Toiletten in den Schulen bis heute zu wenig getan habe. Aber sie machte Hoffnung: „Dort, wo die Schülerinnen und Schüler in die Gestaltung der Toilettenräume einbezogen werden, sehen wir Verbesserungen.“
Wer Kulturelle Bildung im Ganztag stärken möchte, ist bei den Beratungsstellen „Kultur macht stark“ gut aufgehoben, kann sich dort Anregungen und Unterstützung holen, versprach Sophia Roggenbuck von der Beratungsstelle in NRW. Sehr reflektiert blicken nach Ansicht von Sandra Liebender (Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien) die Kinder und Jugendlichen auf den Umgang mit Digitalem. „Sie sehen die Möglichkeiten, verschließen aber vor den Risiken des Netzes nicht die Augen“, betonte sie in ihrem Vortrag.
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Schleswig-Holstein: Guten Ganztag ausbauen, Qualität weiterentwickeln : Datum:
Unter der Überschrift „Guten Ganztag ausbauen – Gemeinsam Qualität weiterentwickeln“ stand in Kiel der große Fachtag zum Ganztag.
Unter der Überschrift „Guten Ganztag ausbauen – Gemeinsam Qualität weiterentwickeln“ kamen am 23. November in der Kieler Gemeinschaftsschule Friedrichsort mehr als 350 Vertreterinnen und Vertreter von Schulleitungen, Eltern, Schulträgern, Kreisen und Kooperationspartnern von Schule sowie Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter und Beschäftigte im Ganztagsbereich der Schulen zusammen und berieten gemeinsam über die Umsetzung der Ergebnisse aus den Regionalkonferenzen zur Ausgestaltung des Rechtsanspruchs auf eine Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, der ab dem Schuljahr 2026/2027 gilt.
Schleswig-Holsteins Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, Karin Prien, betonte in ihrem Impulsvortrag zu Beginn der Fachkonferenz, dass der Rechtsanspruch ein „echter Meilenstein und eine Riesenchance“ sei.
„Ganztagsschule ist aber viel mehr als ein verlängerter Schultag. Es geht darum, gemeinsam mit allen Partnern und Beteiligten ein pädagogisches Konzept für eine ganztägige Schulkultur zu entwickeln, die Bildung, Erziehung und Betreuung einschließt. Dabei sind das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder sowie mehr Chancengerechtigkeit und bessere Leistungen die zentralen Ziele.“ Der Weg dahin sei herausfordernd, denn er erfordere eine Weiterentwicklung der bisherigen Schul- und Unterrichtskultur und ein neues Verständnis von Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams. „Wir müssen intensiver in die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit einsteigen. Dadurch stehen viele Akteure vor zusätzlichen und manchmal auch neuen Herausforderungen. Alle Seiten betreiben das, und das konnte man an unserer Konferenz sehen, mit großer Ernsthaftigkeit und fokussiert auf die Bedürfnisse der Kinder voran“, so Prien weiter.
Karin Prien verwies auch auf die Erfahrungen, die die Schulen schon haben: „Mir ist wichtig, dass wir auf dem aufsetzen, was es bereits gibt, und was in unseren Schulen bereits erfolgreich umgesetzt wird, denn zum Glück fangen wir keineswegs bei null an. In diesem Zusammenhang sprach die Ministerin sich gegen die Vorgabe von festen Standards aus: Vor dem Hintergrund der heterogenen Ganztagslandschaft mit Ganztagsgrundschulen und 112 Grundschulen, die ein Betreuungsangebot in der Primarstufe vorhalten, sei das nicht beabsichtigt. „Es ist vielmehr unser Ansatz, Möglichkeiten und Anreize zu schaffen, damit die bestehenden Strukturen ausgebaut und qualitativ weiterentwickelt werden können.“ Dies betrifft auch Möglichkeiten von gebundenen und teilgebundenen Ganztagsschulen.
Für die qualitätsvolle Umsetzung des Ganztagsanspruchs sei auch eine verbesserte Finanzierung notwendig, wobei „die Umsetzung des Rechtsanspruchs weiterhin als eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Land, Schulträgern und Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe“ zu betrachten sei. Im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für die Umsetzung des Rechtsanspruchs baue das Land seine Förderung auf der Grundlage des Eckpunktepapiers vom September vergangenen Jahres, auf das sich Land und Kommunale Landesverbände verständigt haben, erheblich aus.
Die Ministerin machte zum Abschluss des Tages noch einmal den weiteren Fahrplan deutlich: „Die Verhandlungen mit den kommunalen Landesverbänden dauern an, aber ich bin zuversichtlich, dass wir bald zu einer guten, gemeinsamen Lösung kommen. Den Richtlinienentwurf zu den finanziellen Rahmenbedingungen werden wir möglichst bald, jedenfalls im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Weg bringen. Gleichzeitig werden wir auch das pädagogische Rahmenkonzept veröffentlichen, damit alle Beteiligten sich frühzeitig darauf einstellen können. Die Konferenz hat noch einmal wichtige neue Impulse geliefert, die jetzt eingearbeitet werden.“ Die Konferenzdokumentation inklusiver der neu aufgeworfenen Fragen auch aus der Online-Beteiligung, werde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Hintergrund:
Investitionskosten: Das Land übernimmt 85 Prozent der Investitionskosten für neu zu schaffende oder zu erhaltene rechtsanspruchserfüllende Ganztagsplätze für investive Maßnahmen rückwirkend ab dem 12. Oktober 2021. Die kommunale Seite trägt 15 Prozent der Kosten. Dafür stehen bis zu 196 Millionen Euro (inkl. Bundesmittel) zur Verfügung. Das Land trägt davon bis zu 92,6 Millionen Euro und stellt damit 52 Millionen Euro mehr als die reine Ko-Finanzierung von 30 Prozent der Bundesmittel, die das Land vollständig übernommen hat.
Betriebskosten: Das Land und die Kommunen teilen sich ab dem Schuljahr 2026/27 nach Abzug der zu entrichtenden Elternbeiträge die verbleibenden Kosten für rechtsanspruchserfüllende und tatsächlich besetzte Ganztagsplätze im Verhältnis 75 zu 25; die Finanzierungsbeteiligung des Landes wächst mit dem Rechtsanspruch auf. Vereinbart wurde, dass die Förderung auf der Grundlage einer Pro-Kopf Pauschale erfolgt.
Die Förderung setzt voraus, dass das Angebot den Anspruch auf Ganztagsförderung nach dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) entsprechend erfüllt:
- Das schulische Ganztags- und Betreuungsangebot muss an Werktagen im Umfang von acht Stunden umgesetzt werden. Der Anspruch des Kindes auf Förderung gilt im zeitlichen Umfang des Unterrichts als erfüllt.
- Das schulische Ganztags- und Betreuungsangebot darf maximal an vier Wochen im Schuljahr innerhalb der Ferien im Sinne der jeweils geltenden Ferienverordnung Schleswig-Holstein geschlossen werden. Gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden sollen Regelungen gefunden werden, die für die Ferienangebote Kooperationen zwischen mehreren Schulen oder Kooperationen mit Ferienangeboten der freien Kinder- und Jugendhilfe ermöglichen.
Seit Frühjahr verhandeln das Land und die Kommunalen Landesverbände zu den Detailregelungen der Betriebskostenförderung. Die Partner haben vereinbart, die Gespräche spätestens im 1. Quartal 2025 abzuschließen.
Auf der Ganztagskonferenz in Kiel wurden Eckpunkte des pädagogischen Rahmenkonzepts auf Grundlage der landesweiten Regionalkonferenzen vorgestellt und diskutiert. Aus der Diskussion wird durch das Ministerium das pädagogische Rahmenkonzept erstellt und im ersten Quartal 2025 veröffentlicht.
Quelle: Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur / David Ermes
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Migrantische Elternbeteiligung in Ostdeutschland : Datum:
Wie steht es um die migrantische Elternbeteiligung in den ostdeutschen Ländern? Ein Interview mit dem Geschäftsführer von LAMSA e.V. Mamad Mohamad gibt Einblicke.
2022 hatten im Bundesdurchschnitt 41 Prozent der schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen eine Zuwanderungsgeschichte, wobei der Anteil zwischen den Ländern stark variiert – zwischen 15,4 Prozent in den ostdeutschen Bundesländern (außer Berlin) und 58,2 Prozent in Bremen. Schulleistungsuntersuchungen der letzten Jahren zeigen, dass die schulischen Kompetenzen von jungen Menschen mit Migrationshintergrund weiterhin erheblich hinter denen von Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund zurückbleiben. Auch in der beruflichen Bildung und im Studium setzt sich diese Benachteiligung fort. Das heißt jedoch nicht, dass Menschen mit Migrationshintergrund grundsätzlich bildungsbenachteiligt sind. Bei gleichem Bildungshintergrund der Eltern und gleicher sozioökonomischer Lage erzielen Jungen und Mädchen aus bestimmten Herkunftsgruppen (z. B. der spanischen oder vietnamesischen Herkunftsgruppe) sogar überdurchschnittlich gute Ergebnisse.
Fragen, die in Studien zunehmend eine Rolle spielen, sind die Beteiligung der Eltern als Bildungspartner sowie die Nutzung ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote. In den ostdeutschen Ländern (inklusive Berlin) werden unter Dreijährige mit Migrationshintergrund zwar häufiger betreut als im Westen der Republik, der Abstand zur Betreuungsquote von Gleichaltrigen ohne Migrationshintergrund fällt allerdings mit 30 Prozentpunkten hoch aus.
Das „Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)“ ist als Fach- und Dachverband seit 2017 eine bundesweite Anlaufstelle für Migrantenorganisationen. 2023 startete das Netzwerk das vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderte Projekt PartEl – „Partizipation von Eltern aus Drittstaaten an Elterngremien stärken. Information, Aktivierung, Mobilisierung“. Zu den fünf Regionalstellen des Projekts gehört das „Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.“ (LAMSA e.V.), zu dem sich 2008 in Dessau-Rosslau die Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen und 2014 in Magdeburg einen Verein gegründet haben. Es ist zugleich die Regionalstelle Ost und setzt das Projekt PartEl in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen um. Grundlage des Projekts ist die Erkenntnis, dass Kinder im deutschen Bildungssystem nur so gut bestehen, wie ihre Eltern in der Lage sind, ihnen die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten dafür zu vermitteln. Viele Eltern aus Drittstaaten haben ihre Bildung in anderen Ländern erworben und fühlen sich im deutschen Bildungssystem unsicher. Ihnen sind die Erwartungen, die an sie gestellt werden, meist nicht bewusst. Andere haben mit sprachlichen Hürden und Formen von institutioneller Diskriminierung und Alltagsrassismus zu kämpfen.
Ein Interview mit dem Geschäftsführer von LAMSA e.V. Mamad Mohamad, das PartEl-Projektleiter Dr. Zeynep Sezgin Radandt und Mohamed Lamrabet 2024 geführt haben, gibt Einblick in die besondere Situation in den ostdeutschen Ländern. Hier ein kurzer Auszug:
„ML: Es gibt Studien, in denen Ostdeutschland hinsichtlich Teilhabe besser abschneidet als Westdeutschland (SVR-Studie). Was ist dafür die Ursache?
Mamad Mohamad: Der große Vorteil ist, dass wir ein gut ausgebautes Kitasystem haben. Das ist traditionell so und auch schon vor der Wende entstanden. Hier war schon lange das Thema: Wie überzeugt man Familien, ihre Kinder in Kitas zu schicken? Gerade bieten wir im Rahmen des Projektes „Mitreden“ Sprachkurse im Übergang von der Kita zur Schule an, weil bestehende Rückstände später oft nicht mehr aufzuholen sind.
Was aber die Situation verschärft, ist der Übergang an Gymnasien oder andere weiterführende Schulen. Der Stein, den wir ins Rollen bringen, kommt nicht unbedingt an. Da fehlen auch Menschen, die von Anfang an eine Vorbildfunktion haben, wie z. B. Lehrkräfte und Schulpersonal. Die Kinder erleben so nicht das Gefühl: „Ach, die Frau Mohamad ist Lehrerin, das kann ich auch!“
(...)
ZSR: Was sind für dich die zentralen Unterschiede zwischen Migrantenorganisationen in Ost- und Westdeutschland?
Mamad Mohamad: Wenn wir uns in Ostdeutschland unsere Wirkung angucken – obwohl wir zahlenmäßig wenige sind – ist diese teilweise sogar größer als in Westdeutschland. Dass wir als LAMSA ein bundesweit großer Träger aus einem kleinen Bundesland sind, zeigt das auch. Gleichzeitig sind viele junge Leute, z. B. vietnamesische Kinder, über die Jahre alle weggezogen. Die Kinder eines meiner Freunde aus dem Senegal gingen nach London und nach Paris. Die kommen nicht wieder. Aber diese Kinder brauchst du. (...)“
Das vollständige Interview findet Sie hier.
Quelle: Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)
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Knifflig, kunstvoll und witzig: Online-Adventskalender 2024 : Datum:
Seit dem 1. Dezember laden wieder digitale Online-Adventskalender zu Bewegung, Knobelei, Experimenten und Rätseln oder einfach zum Anschauen ein.
Bis zum 24. Dezember können Schülerinnen und Schüler sich wieder an zahlreichen digitalen Adventskalendern erfreuen, sich täglich mit Rudi Ren(n)tier bewegen, Aufgaben und Rätsel lösen oder einfach Wissenswertes erfahren.
Der Fachbereich „Schulsport und Schulsportentwicklung“ des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg, Außenstelle Ludwigsburg, hat mit dem Bewegten Adventskalender wieder eine wunderbare und liebevoll gestaltete Anleitung, Kinder und Jugendliche in der Adventszeit in Bewegung zu bringen, erstellt: Mit Rudi „Ren(n)tier“ geht es in der Grundschule mit „Rudis bewegtem Montag“ los. Es gibt „Fingerakrobatik“, „Fliegende Päckchen“, „Rudis Bewegungstheater“ und zusätzliche Aufgaben wie „Handmassage“ (als Entspannung „nach dem vielen Geschenkeverpacken und Schleifenbinden“) und „Augen-Yoga“ (nach dem Anschauen der vielen Lichter in der Weihnachtszeit). Für die Älteren bietet der „Bewegte Würfel-Adventskalender“, wie der Name schon sagt, diesmal Übungen und Spiele mit dem Würfel: vom „5 Minuten-Würfel-Workout“ über „Tisch-Hockey“ bis zur „Weihnachtsgeschichte im Joggen“.
Es ist auch wieder „Zeit für Physik im Ganztag“, wozu im vorigen Jahr der Physiker Prof. Dr. Arnulf Quadt exklusiv auf unserem Ganztagsschulportal Auskunft gegeben hat. Der Adventskalender „PiA - Physik im Advent“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft lädt Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 ein, per Video-Clip täglich kleine Experimente zu erleben oder physikalische Rätsel zu knacken.
Vorweihnachtlichen Mathezauber für die Klassenstufen 4 bis 9 und 10+ versprechen die Mathe-Adventskalender der Deutschen Mathematiker-Vereinigung sowie für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 und 2 der Känguru-Adventskalender mini und ab Klassenstufe 4 der Känguru-Adventskalender maxi.
Gewachsen ist auch die Zahl der Schulen, die sich mit digitalen Adventskalendern präsentieren. So führt der Adventskalender der Grundschule Wachtum mit den Maskottchen Lucky und Jo-Jo durch die erste Weihnachtszeit: Jeden Tag gibt es spannende und lustige Geschichten, die die beiden erleben. Fröhlich-musikalisch und mit wunderschönen Zeichnungen startet der Adventskalender der Realschule Arnstorf, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 8 gestaltet haben.
Beim Start des digitalen Adventskalenders der Johannisberg-Schule Witzenhausen erklären Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse gleich einmal, seit wann es eigentlich Adventskalender gibt. Im „witzigen Adventskalender“ der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen, für den viele Klassen einen Beitrag erstellt haben, wird die Frage beantwortet, was ein Schneemann frühstückt.
Der „Dilthey-Adventskalender" der Fachschaft Latein der Diltheyschule Wiesbaden bringt erneut spannende Geschichten aus der Antike und kreative Ideen aus dem Lateinunterricht.
Viel Spaß beim Türchenöffnen!
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Zweiter Bericht zum Ganztagsausbau an Grundschulen : Datum:
Das Bundeskabinett hat den zweiten Bericht der Bundesregierung über den Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder beschlossen.
Das Bundeskabinett hat den zweiten Bericht der Bundesregierung über den Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder beschlossen. Der Bericht zeigt: Die Zahl der Kinder in Ganztagsbetreuung wächst stetig. Derzeit besuchen rund 1,8 Millionen Kinder im Grundschulalter ein schulisches Ganztagsangebot oder eine Tageseinrichtung (Hort). Das sind 130.000 Kinder mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Ganztagsgrundschulen ist weiter gestiegen – aktuell sind 73 Prozent aller Grundschulen ganztägig organisiert.
Dazu erklärt der Bundesminister für Bildung und Forschung Cem Özdemir: „Eine gute Ganztagsbetreuung bedeutet bessere Bildung und mehr Chancengleichheit. Kinder brauchen das richtige Umfeld und Begleitung – von Anfang an. Dabei kommt es auf die Qualität der Ganztagsangebote an. Unser Ziel ist, dass Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Schulsozialarbeiter gemeinsam hochwertige Ganztagskonzepte entwickeln. Gleichzeitig müssen wir verstärkt Fachkräfte ausbilden, die diese Konzepte für die Kinder mit Leben füllen. Gute Ganztagsangebote sind eine Investition in unsere Kinder und in die Zukunft unseres Landes.“
Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Der Ganztagsausbau kommt voran. Bund, Länder und Kommunen arbeiten weiter daran, Erstklässlern ausreichend Plätze für eine ganztägige Bildung und Betreuung bereit zu stellen. 73 Prozent aller Grundschulen bieten bereits eine Ganztagsbetreuung an, die mehr ist als Unterricht. Im Ganztag wird Schule zu einem Lebensort für Kinder. Sie können hier spielen, wachsen und sich entfalten, jeden Tag neu. Ein Ganztagsangebot kann soziale Unterschiede ausgleichen und gerechte Bildungschancen schaffen. Auf die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien ausgerichtet, führt das auch zu mehr Erwerbstätigkeit von Müttern, was in Zeiten des Fachkräftebedarfs den Wirtschaftsstandort Deutschland stärkt.“
Hintergrund:
Die Bundesregierung legt dem Deutschen Bundestag nach dem Ganztagsförderungsgesetz jährlich einen Bericht über den Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder vor (GaFöG-Bericht). Federführend ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zuständig. Zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurde eine gemeinsame, paritätisch besetzte Geschäftsstelle zum Ausbau der Ganztagsangebote für Kinder im Grundschulalter eingerichtet.
Bei der Prognose der Elternbedarfe wurde mit zwei Szenarien gearbeitet: Im Szenario eines konstant bleibenden Bedarfs werden 271.000 und im Szenario eines steigenden Bedarfs 413.000 zusätzliche Plätze benötigt. Somit fehlen im Mittel rund 342.000 zusätzliche Plätze.
Der überwiegende Teil des quantitativen Ausbaubedarfs entfällt auf die westdeutschen Flächenländer. In den ostdeutschen Ländern fällt der Bedarf aufgrund des bereits vorhandenen Bildungs- und Betreuungsangebote deutlich geringer aus.
Die Bundesregierung stellt 3,5 Milliarden Euro für den Ausbau der kommunalen Bildungsinfrastruktur zur Verfügung, um den Platzausbau zu unterstützen. Der Bund entlastet die Länder zudem stufenweise ab 2026 und dauerhaft ab 2030 durch geänderte Umsatzsteueranteile zu Gunsten der Länder in Höhe von 2,48 Milliarden Euro für die Jahre 2026 bis 2029 und dauerhaft 1,3 Milliarden Euro jährlich ab 2030.
Die Berichte finden Sie hier.
Quelle: BMBF
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Lese-und MINT-Kompetenzen in Hort und Ganztag fördern : Datum:
Noch bis zum 15. Dezember können sich Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Hort und Ganztag anmelden, um kostenfreie Gruppensätze des Kindermagazins „echt jetzt?“ zu erhalten.
Noch bis zum 15. Dezember können sich Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus Hort und Ganztag anmelden, um ab 2025 kostenfreie Gruppensätze des
Kindermagazins „echt jetzt?“ für den Ganztag zu erhalten. Parallel dazu steht ein Fortbildungs- und Materialangebot zur Verfügung, welches speziell auf außerunterrichtliche Lernsettings zugeschnitten ist. Mit Projektstart erhalten alle Teilnehmenden eines von 3.500 kostenfreien Magazinpaketen. Ein Paket beinhaltet jeweils 30 Hefte der Ausgaben „Galaktisch“ und „Unterwegs“. Vier weitere Ausgaben folgen bis Ende 2026.
Das Magazin „echt jetzt?“ verbindet MINT-Themen mit Leseförderung und unterstützt Kinder dadurch themenübergreifend beim Lernen. In der Praxis sieht das so aus: In jeder Ausgabe steht ein naturwissenschaftliches Thema im Mittelpunkt – präsentiert in kurzen Sachtexten, Geschichten, Experimenten, Rätseln und Fun Facts. Damit können pädagogische Fach- und Lehrkräfte die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder angemessen berücksichtigen.
Quelle: Stiftung Kinder forschen
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Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes 2024 : Datum:
Der Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes e.V. fand in diesem Jahr zum Thema „Kulturelle Bildung mit Ganztag“ in der Alten Kongresshalle München statt.
Vom 17. bis 20. November 2024 fand in München der Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes e.V. statt. 500 Teilnehmende aus Schulen, Bildungsinstitutionen, Ministerien und Behörden aller 16 Länder kamen diesmal in der Alten Kongresshalle zum Thema „Kulturelle Bildung mit Ganztag“ zusammen.
Die Teilnehmenden nahmen den Auftrag mit, trotz aller Herausforderungen und Hürden die kulturelle Bildung zu stärken. Welche Bedeutung dieser zukommt, verdeutlichte die Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e. V., Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss. „Es geht dabei auch um Demokratie und Mitgestaltung sowie die kritische Auseinandersetzung zwischen dem Selbst und der Welt.“
Die Zustimmung der Teilnehmenden, die in den zahlreichen Workshops diskutierten und Ganztagsschulen mit wegweisenden Konzepten besuchten, war ihr ebenso gewiss wie dem Leitenden Ministerialrat und Abteilungsleiter für Pädagogische Grundsatzfragen im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus Michael Rißmann. Rißmann betonte mit Blick auf den Ganztag und den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026: „Der Ganztag ist ein zentrales Thema im Ministerium, er befindet sich unter den Top 5.“ Zugleich sagte er: „Wir wollen keinen Aufbewahrungs-, sondern einen Bildungsganztag. Da spielt die kulturelle Bildung eine zentrale Rolle.“
Dies hob auch Eva Reiter, die Bundesvorsitzende des Ganztagsschulverbandes e.V. und Ganztagskoordinatorin an der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg in Hamburg, hervor. „Kulturelle Bildung mit Ganztag bietet uns die Möglichkeit, die Schulgemeinschaft zu stärken und Lernen vielfältig zu gestalten. Kulturelle Bildung ist ein wesentlicher Baustein, um die Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft zu ermöglichen. Kunst und Kultur fördern nicht nur die individuelle Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler, sondern tragen zur Entfaltung einer demokratischen Schulkultur bei, in der alle mitwirken können. Sie schaffen Räume, in denen junge Menschen ihre Position finden und erfahren, wie sie Gemeinschaft mitgestalten können. Daraus erwachsen vielfältige Chancen, die wir gerade in diesen Zeiten aktiv nutzen müssen!“
Bedenken, dass dies immer und überall umgesetzt werden kann, unterstrichen die Ergebnisse einer Umfrage, die der Ganztagsschulverband während des Kongresses durchführte: 99 Prozent der Befragten stufen den Zugang zu Angeboten kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche als ausgesprochen wichtig oder wichtig ein. 90 Prozent meinen jedoch, dass der Zugang zu kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche nach wie vor eng vom sozialen und finanziellen Status der Familien abhängt. Fazit der Umfrage ist die Sorge, dass es (Ganztags-)Schulen nicht ausreichend gelingt, Angebote kultureller Bildung durchzuführen. Als wesentliche Ursache dafür sehen knapp 59 Prozent die fehlenden personellen Ressourcen für die Planung und Umsetzung von Kooperationen in der regionalen Bildungslandschaft. Mehr als ein Viertel der Befragten gab zudem an, kein oder zu wenig Geld für derartige Kooperationen nutzen zu können.
Einen weiteren Höhepunkt des Kongresses bot die angeregte und vielschichtige Podiumsdiskussion unter dem Titel „Quo vadis Ganztag“. Eva Reiter, Ruth Johnke, Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule Nürnberg, sowie Helmut Klemm, Schulleiter der Eichendorffschule Erlangen, diskutierten mit Barbara Klamt (Evangelische Jugendsozialarbeit ejsa), der Münchner Stadträtin Julia Schönfeld-Knorr (SPD) und Hannah Mader von der Stadtschülerinnenvertretung München.
Stadträtin Julia Schönfeld-Knorr gab sich überzeugt: „Kulturelle Bildung ermöglicht für Schülerinnen und Schüler den anderen Blick auf die Dinge, auch jenseits der Vorgaben aus den Lehrplänen.“ Schülerin Hannah Hader wünschte sich, dass Schule ein „Wohlfühlort“ sein sollte: „Dazu gehört auch, dass es für uns Möglichkeiten gibt, uns einfach mal zurückzuziehen. Auch dafür ist Ganztag gut.“ Schulleiter Helmut Klemm betonte: „Wir brauchen Klarheit darüber, warum wir Ganztag brauchen. Und dann müssen wir alle zusammen dafür werben, um Widerstände und Bedenken zu überwinden.“
Ein Schwerpunkt der Podiumsdiskussion war der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Dieser wird auch das zentrale Thema des nächsten Ganztagsschulkongresses 2025 sein. Der Jubiläumskongress „Rechtsanspruch als Chance - Vielfalt und Individualität (in) der Ganztagsschule“ zum 70-jährigen Bestehen des Ganztagsschulverbandes wird vom 24. bis 26. September 2025 in Frankfurt am Main, der der Stadt der Gründung des Verbandes, stattfinden.
Quelle: Ganztagsschulverband
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Esslingen: Schulneubau als Windmühlenflügel : Datum:
Der Schulneubau der Neuen Schule Esslingen befindet sich auf der Zielgeraden. Davon wird auch das offene Ganztagsangebot der Realschule profitieren.
Noch wird auf der Baustelle gesägt, gehämmert und geschraubt, doch nach den Weihnachtsferien ist für die Schülerinnen und Schüler der Umzug in die Neue Schule in der Pliensauvorstadt geplant.
2020 war die Schule am Standort der früheren Werkrealschule Adalbert-Stifter-Schule neu gegründet worden. Seitdem wuchs sie rasch an und bot nicht mehr genug Platz für alle – nun wird die Fläche durch einen Neubau deutlich erweitert.
Angeordnet wie Windmühlenflügel
Ein Teil der vorherigen Schule, in dem sich heute Verwaltung, Klassenräume und die Mensa befinden, blieb bestehen und wurde bereits 2012 saniert und umgebaut. Nun wurden drei Gebäudeteile dazu gebaut, die wie Flügel einer Windmühle angelegt sind. Sie bestehen aus einem Fachklassentrakt für den Biologie-, Physik- und Chemieunterricht sowie zwei Lernhäusern mit Klassenzimmern. In der Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau wurde ein Aufzug eingebaut, sodass alle Bereiche barrierefrei erreichbar sind.
Während die Decken Fertigteile sind, besteht das dreigeschossige Gebäude aus Beton mit einer Kerndämmung, der als Sichtbeton vor Ort gegossen wurde. Diese zeitlose, langlebige Außenfassade beugt Vandalismusschäden vor. Auf dem Flachdach wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert und es wird im Sinne der Nachhaltigkeit noch begrünt. Auch innen ist das Gebäude geprägt von Sichtbeton und hellem Holz in Naturoptik. Die hochwertigen Materialien sehen nicht nur attraktiv aus, sondern sind auch robust genug, um den Alltagsanforderungen in der Schule gerecht zu werden. Im Erdgeschoss befinden sich am zentralen Treppenhaus ein Foyer für schulische Veranstaltungen sowie ein Musikraum, der durch eine mobile Trennwand Teil dieser Foyerfläche werden kann. Außerdem wird dort ein großer Werkraum mit Maschinenraum eingerichtet.
(...) Die beiden Lernhäuser des Neubaus bestehen in allen Etagen aus Clustern mit je drei Klassenzimmern, plus einem zusätzlichen Lernbereich mit mobiler Abtrennung. So kann dieser Bereich entweder mit der großen Lernmitte zusammen oder als viertes Klassenzimmer genutzt werden. „Wir bauen circa 4.350 Quadratmeter zusätzliche Fläche zum Bestand dazu“, berichtet Projektleiter De Ngo von den Städtischen Gebäuden (SGE). „Die Cluster-Grundrisse bieten höchste Flexibilität für die verschiedenen Unterrichtsformen moderner pädagogischer Konzepte.“
Außenanlagen zum Toben, Lernen oder Chillen
Zwei hochgewachsene Bäume zieren den großen Hof, der auch außerhalb des Schulbetriebs zugänglich sein wird. „Anderswo müssen Bäume erst gepflanzt werden und es dauert einige Jahre, bis sie wirkungsvollen Schatten spenden“, sagt Andreas Hanikel, Projektleiter vom Grünflächenamt, das die Außenanlagen gestaltet. „Deshalb war klar, dass die Flügelnuss und der Ahorn vor dem Gebäude geschützt und die Baustelle um die Bäume herum geplant werden muss.“ Damit Wasser versickern kann, wird der Schulhof größtenteils mit Pflaster sowie einem speziellen Asphalt, der gut für Ballspiele geeignet ist, versehen. Auf einem Fallschutzbelag wird es Klettergerüste aus Robinienholz geben, die durch ihre Form auch als Rückzugsort für Kinder und Jugendliche dienen können. Weitere abgeschlossene Außenbereiche sind als Schulgarten und grünes Klassenzimmer mit Sitzgelegenheiten vorgesehen. Das Grünflächenamt legt dort Beete und Wegeinfassungen an, pflanzt neue Bäume und setzt entlang der Fassade heimische Stauden, um die Biodiversität durch insektenfreundliche Pflanzen zu unterstützen. Die Außenanlagen sollen im Frühjahr 2025 fertig gestellt sein
Einzug steht Anfang 2025
(...) Wenn die IT-Ausstattung, wie Flachbildschirme und Lehrerpulte, installiert sowie die Räume möbliert sind, kann die Schulgemeinschaft im Januar in ihr neues (Schul-) Zuhause einziehen. Der Neubau der dreizügigen Realschule kann künftig maximal 540 Schülerinnen und Schüler in sechs Jahrgängen unterbringen. Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 18,9 Millionen Euro.
Die Neue Schule Esslingen ist eine Realschule mit Ganztagsbetrieb in offener Angebotsform und kooperiert mit dem CVJM Jugendtreff Makarios.
Quelle: Stadt Esslingen am Neckar
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Rüsselsheim: Frisch qualifiziert für Ganztagsangebote : Datum:
Im „Pakt für den Ganztag“ hat die Stadt Rüsselsheim am Main die Durchführung eines Qualifizierungskurses „Bildung und Betreuung in Ganztagsangeboten“ beauftragt.
Dreizehn Betreuerinnen und Betreuer aus Rüsselsheim am Main und dem Kreis Groß-Gerau haben den Qualifizierungskurs „Bildung und Betreuung in Ganztagsangeboten“ der Volkshochschule Rüsselsheim absolviert und können nun vertieftes Fachwissen einbringen.
Bürgermeister Dennis Grieser gratuliert und sagt: „Die Nachfrage nach Ganztagsbetreuung in den Grundschulen und damit verbunden der Bedarf an qualifiziertem Betreuungspersonal wächst beständig, auch im Hinblick auf den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung ab 2026. Um Beschäftigte ohne vollumfängliche pädagogische Ausbildung in diesem Bereich weiterzubilden, führt die Volkshochschule im Auftrag der Stadt Rüsselsheim am Main seit 2020 die Qualifizierungsreihe durch.“
Der Kurs war bereits die vierte Qualifizierungsmaßnahme, welche durch das Land Hessen im Rahmen des „Pakt für den Ganztag“ gefördert wurde. Der „Pakt für den Ganztag“ schreibt festumrissene Qualifizierungsmodule vor, die in 100 Unterrichtseinheiten an 13 Terminen über das Jahr verteilt durchlaufen werden. Diese umfassen allgemeine pädagogische Grundlagen und den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, aber auch speziell auf den Bereich Ganztag abgestimmte pädagogische Kenntnisse für die Arbeit mit Grundschulkindern. Ergänzt wird das Angebot durch das Modul „Rechtliche Grundlagen“ und das Praxismodul „Entspannungspädagogik“.
Zentral ist bei allen Modulen der Bezug zur Praxis und die Reflexion der eigenen Rolle. Da die Qualifizierung berufsbegleitend stattfindet, kann das Gelernte direkt in den pädagogischen Alltag übertragen und neue Impulse gesetzt werden. Dabei werden eigene Verhaltensmuster hinterfragt und auf den Prüfstand gestellt, aber auch die bisherige Arbeit bestärkt sowie neue Ansätze und kreative Projekte umgesetzt.
Zum Abschluss der Qualifizierungsreihe bereiten die Teilnehmenden eine Präsentation eines selbst gewählten Projektes für die Schulkindbetreuung vor. Hierbei werden die theoretischen Kenntnisse in die Praxis umgesetzt und reflektiert. Die Projekte umfassen vielfältige Themen wie „Yoga und Entspannung“, „Leseinteresse fördern in der Ganztagsbetreuung“, eine „Experimentier-AG“ und „Unsere täglichen 5 Minuten“.
Quelle: Stadt Rüsselsheim
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Forschung: Kooperation in inklusiven Ganztagsschulen : Datum:
Ein Bielefelder Forschungsprojekt hat ein Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Ganztagsschulen entwickelt.
Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Bielefelder Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Schulen – Entwicklung und Evaluation eines interdisziplinären Fortbildungsangebots (Bifoki)“ hat ein Forschungsteam um Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose, Prof. Dr. Elke Wild, Prof. Dr. Phillip Neumann und Prof. Dr. Julia Gorges ein Fortbildungskonzept zur Kooperation in inklusiven Ganztagsschulen entwickelt.
Zielgruppen der Fortbildung sind die multiprofessionellen Jahrgangsteams und die Schulleitungen. Es richtet sich darüber hinaus aber auch an die Eltern von Schülerinnen und Schülern. Im Kern geht es darum, Schulen dabei zu unterstützen, unter Berücksichtigung ihres jeweiligen Profils und ihrer Rahmenbedingungen qualitativ hochwertige Kooperationen zu etablieren. Diese sind von entscheidender Bedeutung, damit inklusive Bildung gelingt. Dabei ist es entscheidend, dass auch die schulische Elternarbeit fokussiert und mit der multiprofessionellen Zusammenarbeit verschränkt wird.
Das Fortbildungskonzept BiFoKi enthält gut erprobte Module und eine umfangreiche Materialsammlung mit Vortragsteilen, Filmbeispielen sowie vielen Übungen, Anregungen zur Reflexion und Weiterentwicklung in multiprofessionellen Kollegien. Das Material eignet sich nicht nur für Fortbildungen, sondern kann auch von Schulleitungen und Jahrgangsteams im eigenständigen Schulentwicklungsprozess genutzt werden. Auch im Rahmen des Studiums in der ersten Phase der Lehramtsausbildung und der Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte sowie in der zweiten Phase des Referendariats hat sich der Einsatz vieler Materialien bewährt.
Quelle: BMBF
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Wettbewerb „Echt kuh-l!“ 2025 – jetzt bewerben! : Datum:
Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen können sich bis zum 23. März 2025 wieder beim Schülerwettbewerb „Echt kuh-l!“ bewerben.
„Tierernährung im Öko-Landbau“ ist das Thema des neuen Wettbewerbs „Echt kuh-l!“ für das Schuljahr 2024/2025 für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen. Der Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischem Landbau und mit Fragen zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung.
„Echt kuh-l!“ richtet sich an Kinder und Jugendliche der 3. bis 10. Klasse aller Schulformen. Damit es fair bleibt, gibt es unterschiedliche Alterskategorien. In jeder Kategorie werden die Plätze 1 bis 5 vergeben.
- Altersgruppe I: Klassen 3 bis 4
- Altersgruppe II: Klassen 5 bis 6
- Altersgruppe III: Klassen 7 bis 8
- Altersgruppe IV: Klassen 9 bis 10
- Altersgruppe V: Klassen 11 bis 13
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann kreativ und motiviert das machen und einreichen, worin sie oder er gut ist und was ihm oder ihr Spaß macht. Wichtig ist nur: Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema „Tierernährung im Öko-Landbau“. Beispiele sind:
- Kurzfilm, Musikvideo, Reportage (max. 3 Min., mp4-Format, max. 100 MB): Aufgetischt! Was fressen Bio-Tiere?
- Spiel, Quiz: Gefundenes Fressen!
- Song, Podcast (max. 3 Min, mp3-Format, max. 100 MB): Was gibt‘s auf dem Bio-Bauernhof zu futtern?
- Illustrierte Dokumentation, Multimedia-Präsentation (von Aktionstagen, Projekten, etc.): Gras, Klee, Ackerbohne – Was macht Tiere im Öko-Landbau satt?
- Comic, Zeitung, Flyer, Pocket-Buch: Was futtern Tiere im Öko-Landbau?
- Blog, Website, Social-Media-Kanal, Padlet: Der Weg des Futters im Öko-Landbau
- Ausstellungsexponat, Modell, Handarbeit: Kuh-le Kreislaufwirtschaft
In jeder Altersgruppe gibt es Preise für die Plätze 1 bis 5. Alle Gewinnerinnen und Gewinner bekommen persönliche Urkunden und kuh-le Erinnerungsstücke an den Wettbewerb. Und sonst gilt für jede Altersgruppe:
- Platz 1: Berlin-Fahrt für die Erstplatzierten mit offizieller Verleihung der „Kuh-len-Kuh“-Trophäe in Gold und einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
- Platz 2: „Kuh-le Kuh“ in Silber sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro.
- Platz 3: „Kuh-le Kuh“ in Bronze sowie ein Preisgeld von 750 Euro.
- Platz 4: Preisgeld von 550 Euro.
- Platz 5: Preisgeld von 450 Euro.
- Forschungspreis: Preisgeld bis zu 1.500 Euro + Berlin-Fahrt mit offizieller Verleihung der „Kuh-len-Kuh“-Trophäe.
- Schulpreis: Individuelles Schulschild und ein Preisgeld bis zu 1.500 Euro + Berlin-Fahrt mit offizieller Verleihung der „Kuh-len-Kuh“-Trophäe.
Bei „Echt kuh-l!“ geht niemand leer aus. Alle Teilnehmenden erhalten einen Mitmach-Preis.
Gruppen von mehr als 35 Personen können den Schulpreis gewinnen. Für einen besonderen, wissenschaftlichen Ansatz gibt es das Rennen um den Forschungspreis.
Einsendeschluss ist der 23. März 2025
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Hamburg: Fast alles neu in der Grundschule Mendelstraße : Datum:
Die Grundschule Mendelstraße, eine GBS-Ganztagsgrundschule, erhält einen Neubau mit Mensa und modernen Räumen zum Lernen und Leben.
Erst vor zwei Jahren wurde das neue Klassenhaus eingeweiht, jetzt ist die Grundschule Mendelstraße auf der Zielgeraden für einen weiteren Neubau auf dem Schulgelände. Am 17. Oktober feierte die Schulgemeinschaft Richtfest für den Rohbau eines „Individualbaus in Holzhybridbauweise“. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein an die Bedürfnisse der Schule angepasstes, maßgeschneidertes Gebäude, das aus unterschiedlichen Baustoffen wie Holz, Stahl und Beton gefertigt wird, hybrid eben. Auf rund 2.700 Quadratmetern werden darin Klassen- und Fachräume, Gemeinschaftsflächen und eine Mensa Platz finden. Das neue Gebäude, in das die Stadt rund 12,8 Millionen Euro investiert, soll Ende der Sommerferien 2025 bezugsfertig sein.
Die Mensa wird mit einer Vitalküche ausgestattet, in der täglich bis zu 600 Essen zubereitet werden können. Geplant ist, die Speiseausgabe mit dem sogenannten Free-Flow-System zu realisieren. Hierbei handelt es sich um eine kindgerechte Essensausgabe, bei der die Schülerinnen und Schüler selbstbestimmt entscheiden dürfen, was und wie viel sie essen möchten. „Wir freuen uns riesig auf das neue Gebäude!“, zeigt sich Schulleiter Jörn Cors begeistert. Für ihn sei neben den modernen Räumen zum Lernen und Leben vor allem die Gemeinschaftsfläche mit Bühne das Besondere dieses Gebäudes. „Endlich bekommen wir einen zentralen Ort, an dem Feiern und Präsentationen möglich sind“, so Cors.
Insgesamt ist der Schulstandort Mendelstraße überwiegend neu strukturiert worden. Auf dem Schulgelände befinden sich aktuell sechs Gebäude aus den Jahren 1965 bis 2022. Im weiteren Bauprozess werden die älteren Bestandsgebäude abgerissen und machen Platz für eine großzügige Neugestaltung der Freianlagen. Neben dem Neubau in der Mendelstraße bilden das 2022 fertiggestellte Hamburger Klassenhaus sowie eine 2021 sanierte Einfeld-Seitzhalle und eine Gymnastikhalle aus dem Jahr 2020 den Standort. „Mit dieser großen Investition von insgesamt über zwölf Millionen Euro setzen wir ein Ausrufezeichen in der Bildungslandschaft im Hamburger Osten“, betonte Schulsenatorin Ksenija Bekeris auf dem Richtfest.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 18.10.2024
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Berlin: Bildung bleibt Priorität : Datum:
Bildung bleibt in Berlin Priorität trotz herausfordernder Haushaltslage. Die ersten Berliner Schulen beginnen mit dem Startchancen-Programm.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie setzt unter der Führung von Senatorin Katharina Günther-Wünsch die klar definierten bildungspolitischen Ziele um. „Vor über einem Jahr haben wir uns drei Ziele gesetzt: neue Schulplätze zu schaffen, die Bildungsqualität zu steigern und dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken. Trotz der herausfordernden Haushaltslage haben wir bereits erste Erfolge erzielt und werden diesen Weg konsequent fortsetzen. Bildung bleibt unsere oberste Priorität. Mein Ziel ist es, die Bildungsqualität in Berlin weiter zu steigern und dabei die Bildungsgerechtigkeit zu verbessern. Das Startchancen-Programm ist ein zentraler Baustein dieses Vorhabens. Es bietet benachteiligten Schülerinnen und Schülern über zehn Jahre gezielte Unterstützung, insbesondere in Deutsch und Mathematik, um ihnen von Anfang an gerechte Chancen zu ermöglichen und ihre Zukunftsperspektiven zu stärken.“
I: Bildungsqualität und Startchancen-Programm
Das Startchancen-Programm soll den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft entkoppeln und Chancengerechtigkeit fördern. Es legt besonderen Fokus auf zusätzliche Lernförderung in Deutsch und Mathematik. Das Programm läuft über zehn Jahre und wird jährlich mit rund 46 Millionen Euro vom Bund gefördert, insgesamt 460 Millionen Euro, ergänzt durch einen Eigenanteil des Landes Berlin.
Die Ziele des Startchancen-Programms werden durch drei Säulen erreicht:
- Investitionsprogramm für eine zeitgemäße und lernförderliche Umgebung (Säule I)
- Chancenbudget für bedarfsgerechte Lösungen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung (Säule II)
- Personal zur Stärkung multiprofessioneller Teams (Säule III)
Ab dem Schuljahr 2024/2025 startet das Programm in 59 Berliner Schulen, die nach Kriterien wie „Armut“ und „Migration“ sowie Ergebnissen der Vergleichsarbeiten ausgewählt wurden. Förderschulen und berufliche Schulen sind ebenfalls einbezogen. Erste Maßnahmen umfassen die Einführung eines Lese- und Mathebands.
Leseband:
Schülerinnen und Schüler an Grundschulen sollen künftig 15 bis 20 Minuten an vier bis fünf Tagen pro Woche konzentriert und gemeinsam lesen. Das Leseband bietet eine verbindliche Lesezeit im Stundenplan, in der Schülerinnen und Schüler selbstständig und gemeinsam ihre Lesefähigkeiten üben können. Damit sollen die Basiskompetenzen in Deutsch gezielt gestärkt werden.
Matheband:
Ab dem Schuljahr 2025/2026 wird zunächst an den am Startchancen-Programm beteiligten Grundschulen in ausgewählten Jahrgangsstufen ein „Matheband“, also zusätzlicher verbindlicher Mathematikunterricht, eingeführt. Das „Matheband“ widmet sich aufbauend auf der Diagnose mathematischer Basiskompetenzen vor allem der Entwicklung und Sicherung dieser Basiskompetenzen bei allen teilnehmenden Schulen. Parallel wird es ein begleitendes Fortbildungsprogramm für Mathematik-Lehrkräfte der beteiligten Schulen geben. Das „Matheband“ wird bereits im kommenden Schuljahr durch entsprechende Maßnahmen vorbereitet und flankiert.(...)
III: Schulplätze
Die Berliner Schulbauoffensive entfaltet zum neuen Schuljahr verstärkt ihre Wirkung. Insgesamt werden rund 11.500 dringend benötigte Schulplätze durch Neubau- und Erweiterungsmaßnahmen zum Schuljahr 2024/25 beziehungsweise im Laufe des Schuljahres geschaffen. In Neubaustandorten stehen zum neuen Schuljahr nun knapp 8.000 zusätzliche Schulplätze. Zudem wurden Bestandsschulen vor allem in Form von Modularen Ergänzungsbauten (MEB) erweitert. Diese wurden bzw. werden bis zum Schuljahresanfang 2024/25 an zwölf Schulen fertiggestellt und bieten 3.626 Schulplätze – zusammen also rund 11.500 neue Schulplätze.
Nachdem neue Schulplätze bisher schwerpunktmäßig durch Modulare Ergänzungsbauten geschaffen wurden, gehen nun in zunehmendem Maße fertiggestellte Neubauten ans Netz. Die Neubauten bieten auch die erforderlichen Flächen und Räumlichkeiten für weiter wachsende Bedarfe zur Umsetzung von Ganztag, Inklusion und Integration. (...)
Quelle (und vollständige Pressemitteilung): Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
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Zertifikatslehrgang für Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag : Datum:
Am Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster startet am 8. November 2024 der Zertifikatslehrgang „Bewegung, Spiel und Sport in der Ganztagsschule“.
Am Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster startet am 8. November 2024 ein neuer Zertifikatslehrgang „Bewegung, Spiel und Sport in der Ganztagsschule“. Die 60 Lerneinheiten umfassende praxisorientierte Weiterbildungsmaßnahme auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Ganztagsschule wendet sich an pädagogische Leitungskräfte und Lehrkräfte von Schulen und Ganztagsträgern, aber auch an, Erzieher*innen, Sozialpädagogen*innen, Übungsleiter*innen und Ehrenamtliche, die im Ganztag arbeiten und zur Weiterentwicklung ihrer Schule beitragen wollen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Bildungsdiskussion und der Entwicklung von Ganztagsschulen besteht mit der Teilnahme an diesem Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, das eigene Profil in diesem Feld zu professionalisieren. Insbesondere die Schulen, die bereits im Ganztagsbetrieb arbeiten, benötigen Lehrkräfte, die im Netzwerk einer kommunalen Bildungslandschaft kompetente Partnerorganisationen für eine pädagogisch anspruchsvolle Arbeit im Bewegungsbereich in die Schule einbinden können.
Im Zuge der Entwicklung von Ganztagsschulen soll das pädagogische Personal in die Lage versetzt werden, adressatengerechte Ganztagsangebote anzubieten und Bedingungen zu schaffen, um eine erfolgreiche Kooperation zwischen verschiedenen Bildungsanbietern zu initiieren. Dazu werden u.a. die Rahmenbedingungen des Ganztags, Rechtsanspruch, Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen, Partizipation, Schulräume sowie der Umgang mit Konflikten thematisiert.
Der Zertifikatslehrgang setzt sich zusammen aus drei Präsenztagen mit je acht LE (insges. 24 LE), fünf je vier LE umfassenden Online-Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 20 LE, eine Hospitations- und eine Projektaufgabe (je vier LE) sowie der Zertifikatsprüfung (acht LE).
Der Lehrgang wird in Kooperation von sport-lernen Wissenstransfer der Universität Münster und dem Deutschen Sportlehrerverband NRW angeboten.
Das Teilnahmeentgelt für den Zertifikatslehrgang beträgt 600,- € (200,- € Ermäßigung für Studierende, Referendare bzw. bei Bedarf zur finanziellen Unterstützung auf Anfrage).
Anmeldung und weitere Informationen unter: https://sport.uni-muenster.de/zertifikat
Bei Fragen rund um den Zertifikatslehrgang wenden Sie sich bitte an:
Dipl. Sportl. Axel Binnenbruck
Institut für Sportwissenschaft
Horstmarer Landweg 62 b
48149 Münster
Telefon: 0251/ 83 32333
Fax: 0251/ 83 32334
E-Mail: info(at)sport-lernen.de
Internet: www.sport-lernen.de
Termine:
08.11.24, 11:00-18:00 Uhr (in Präsenz)
13.11.24, 14:00-17:00 Uhr (online)
27.11.24, 14:00-17:00 Uhr (online)
31.01.25, 11:00-18:00 Uhr (in Präsenz)
05.02.25, 14:00-17:00 Uhr (online)
19.02.25, 14:00-17:00 Uhr (online)
05.03.25, 14:00-17:00 Uhr (online)
04.04.25, 11:00-18:00 Uhr (in Präsenz)
09.05.25, 10:00-17:00 Uhr (in Präsenz)
Quelle: Universität Münster
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“ : Datum:
Melden Sie sich jetzt an: Der Online-Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“ am 10. Oktober 2024 stellt die Schulverpflegung für den Ganztag in den Mittelpunkt
Am 10. Oktober 2024 findet der Online-Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“ statt. Der Fachtag stellt die Schulverpflegung und ihre Bedeutung für den Ganztag in den Mittelpunkt. Expertinnen und Experten aus der Praxis geben vertiefte Einblicke und stellen praktische Umsetzungsbeispiele vor. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Online-Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“
am Donnerstag, 10. Oktober 2024 von 09:15 bis 12:30 Uhr
digital via Webex
Der Online-Fachtag beleuchtet die vielfältigen Aspekte bei der Umsetzung von Gemeinschaftsverpflegung für Kinder im Ganztag. Eingeladen sind alle Verantwortlichen aus Kommunen und Ländern, z. B. Schulträger, Schulämter, Fachreferate für Kinderbetreuung, Träger der Kinder und Jugendhilfe, Jugendämter oder Jugendhilfeausschüsse.
Der Fachtag wird gemeinsam durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule konzipiert und durchgeführt.
- Viel Hintergrundinformation und praxisgerechte Workshop-Runden
- Im ihrem einleitenden Vortrag zeigt Dr. Kerstin Clausen auf, dass es für einen kindgerechten Ganztag ein partizipatives Zusammenspiel aller Akteure braucht. Die stellvertretende Leiterin des Nationalen Qualitätszentrums für Ernährung in Kita und Schule setzt dabei den Fokus auf gesundheitsförderliche und nachhaltige Schulmahlzeiten. An deren Gestaltung können auch Kinder und Jugendliche mitwirken, um den hohen Bildungswert der Mahlzeiten zu nutzen.
- Im Anschluss daran finden zwei Workshop-Runden statt, die die Schulverpflegung in all ihren Facetten in den Blick nehmen. Zentrale Fragestellungen sind unter anderem, wie es gelingen kann, Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern für die Schulverpflegung zu begeistern, was Verantwortliche beim Bau- oder Umbau von Küchen und Mensen beachten können oder wie sich gute Qualität herstellen und sichern lässt. In insgesamt acht Workshops geben Expertinnen und Experten aus Bildung und Wissenschaft sowie aus der Praxis der Gemeinschaftsverpflegung vertiefte Einblicke, beantworten Fragen und stellen gelungene Beispiele vor.
Quelle: Nationales Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
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Save the Date: Ganztagskongress 2025
„Das Kind im Zentrum“
:
Datum:
Der nächste Ganztagskongress von BMBF und BMFSFJ wird vom 2. bis zum 3. April 2025 im Humboldt-Carré Berlin stattfinden. Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor!
Für den nächsten Ganztagskongress von BMBF und BMFSFJ gibt es schon einen Termin – merken Sie sich den 2. und 3. April 2025 bereits jetzt vor. Die Einladung mit detaillierten Programm und Anmeldemöglichkeit senden wir Ihnen Anfang 2025 zu. Auch in diesem Jahr eröffnen wir Ihnen die Möglichkeit, dass Sie Vorschläge für Fachforen einreichen können, die Sie anbieten möchten.
„Das Kind im Zentrum“ ist als zentrale Perspektive für einen zeitgemäßen, kindzentrierten Ganztagsausbau sowohl im 1. GaFöG-Bericht der Bundesregierung als auch in den „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität der Ganztagsschule und weiterer ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ der Kultusministerkonferenz formuliert.
Der Ganztagskongress 2025 wird sich unter der Überschrift „Das Kind im Zentrum“ den anknüpfenden Fragen widmen: Was brauchen Kinder im Grundschulalter im Ganztag? Wie kann der Ganztag Kinder stärken und für gerechtere Bildungschancen sorgen? Die Konzeptionierung, Ausgestaltung und Umsetzung gelingender, kindgerechter ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote werden im Mittelpunkt des Ganztagskongress 2025 stehen.
Eine kindgerechte und qualitativ hochwertige Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulaltern kann wegweisend sein, um Rechte und Wohlbefinden der Kinder sicherzustellen und ihre Familien weiter zu stärken. Die Lebenssituation vieler Kinder wurde in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie – stark beeinträchtigt, die aktuellen Krisen betreffen auch sie. Qualitativ hochwertige Ganztagsangebote führen zu mehr und besseren Teilhabechancen für Kinder. Ganztagsschulen und Horte tragen zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und deren Kompetenzentwicklung für eine soziale, kulturelle und politische Teilhabe bei.
Auf dem Ganztagskongress möchten wir Raum geben, dass Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen, aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft aktuelle Fragen des Ganztagsausbaus diskutieren und dabei kinderrechtssensible, bildungsungerechtigkeitssensible, inklusive und sozialräumliche Perspektiven einnehmen.
Zum Hintergrund:
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter wird durch das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) jahrgangsweise ab 1. August 2026 eingeführt. Er gilt ab dem Schuljahr 2029/2030 für alle Kinder in den Klassenstufen 1 bis 4.
Gemeinsam haben Bund, Länder und Kommunen sowie (freie) Träger von Schulen und der Kinder- und Jugendhilfe bereits viel erreicht, um den notwendigen Ganztagsausbau für Kinder im Grundschulalter voranzubringen. Um den Rechtsanspruch vorzubereiten, unterstützen Bund und Länder den hierfür erforderlichen Infrastrukturausbau mit dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau. Ab 2026 beteiligt sich der Bund durch eine Änderung der Umsatzsteuerverteilung auch an den Betriebskosten.
Bringen Sie jetzt Ihre Themen ein:
Zum Ganztagskongress 2025 können Sie Vorschläge für Fachforen einreichen, in denen das Oberthema „Das Kind im Zentrum“ aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und diskutiert wird.
Zu den Fachforen:
- Dauer von je 90 Minuten
- sowohl Input als auch Raum für Gespräche
- 2 Referierende pro Fachforum
- für etwa 25 - 30 Teilnehmende
- wünschenswert wäre, dass in den Fachforen mehrere Perspektiven berücksichtigt und aktiv eingebunden werden (z. B. Schule und Kinder- und Jugendhilfe und weitere außerschulische Angebote; oder Kinder und Erwachsene)
Wenn Sie Interesse haben, ein Fachforum zu gestalten, senden Sie uns eine kurze Beschreibung der angedachten Inhalte und Fragestellungen (etwa 1.200 Zeichen) mit den geplanten Referentinnen und Referenten und ggf. einer zeitlichen Präferenz für Tag 1 oder Tag 2 zu. Wenn Sie noch Rückfragen haben, können Sie sich auch an uns wenden. Den Vorschlag senden Sie bitte bis zum 30.09.2024 an
geschaeftsstelle.ganztag@bmbf.bund.de
Ob Ihr Vorschlag in das Programm aufgenommen werden kann, erfahren Sie bis spätestens Ende November. Da wir erfahrungsgemäß viele Vorschläge erhalten werden, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir nicht jede Einreichung berücksichtigen können und behalten uns auch vor, Vorschläge gemeinsam mit Ihnen weiterzuentwickeln.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Neuigkeiten und Hintergrundinformationen zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung finden Sie auch unter www.recht-auf-ganztag.de und www.ganztagsschulen.org.
Die Dokumentation des Ganztagskongresses 2024 „Ganztag multiprofessionell gestalten“ finden Sie hier.
Ihre Geschäftsstelle zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter
Bundesministerium für Bildung und Forschung | Referat 323 – Infrastrukturförderung Schule
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend | Referat 515 - Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern
Glinkastraße 24, 10117 Berlin
Telefon: 030 18 555-1470
E-Mail: geschaeftsstelle.ganztag@bmbf.bund.de
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
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Investitionsprogramm Ganztagsausbau bundesweit am Start : Datum:
Bund und Länder haben sich auf die jeweiligen Landesprogramme geeinigt. Somit können in allen 16 Ländern bei den jeweiligen Ansprechstellen Anträge auf Förderung gestellt werden.
Fast drei Milliarden Euro stellt der Bund für den quantitativen und qualitativen Ausbau der Ganztagsbildung und -betreuung für Grundschulkinder bis Ende 2027 bereit. Bund und Länder haben sich nun auf die jeweiligen Landesprogramme geeinigt. Somit können ab sofort in allen 16 Ländern bei den jeweiligen Ansprechstellen Anträge auf Förderung gestellt werden.
Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Gute Bildungs- und Betreuungsangebote sind der Schlüssel für bessere Bildungschancen und mehr Chancengerechtigkeit. Umso wichtiger ist es, hier früh anzusetzen und Kindern im Grundschulalter ganztägige Bildung und Betreuung zu ermöglichen. Mit dem Startchancen-Programm unterstützen wir gezielt Schulen, an denen die Herausforderungen am größten sind. Zugleich wollen wir hochqualitative Ganztagsangebote für möglichst viele Schulkinder und Eltern schaffen. Denn frühkindliche Bildung ist wichtiger denn je und hier besteht noch großer Nachholbedarf. Deswegen treiben wir nun mit der bundesweiten Förderung den Ganztagsausbau für Kinder im Grundschulalter weiter voran. Damit wollen wir die Voraussetzungen schaffen, dem ab 2026 stufenweise in Kraft tretenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter gerecht zu werden.“
Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Die Zeit des Schulanfangs stellt viele Eltern vor neue Betreuungssituationen. Für verlässliche hochwertige Betreuung von Grundschulkindern unterstützen wir die Bundesländer dabei, ihre Kapazitäten auszubauen. Das Investitionsprogramm Ganztag ist ab sofort bundesweit am Start. Fast drei Milliarden Euro können die Länder bis 2027 nutzen: für mehr Ganztagsplätze, die Gewinnung von Fachpersonal, für Umbau und Ausstattung von Räumen. Ganztagsbetreuung in hoher Qualität gibt Kindern Rückenwind auf ihrem Bildungsweg - unabhängig vom Elternhaus. Dieses Ziel verfolgen wir auch mit der grade erst beschlossenen Weiterentwicklung der Kita-Betreuung, für die der Bund bis 2026 vier Milliarden Euro in die Hand nimmt. Daran schließt die Einigung zum Investitionsprogramm an: In allen 16 Bundesländern wird unser Land durch den Ganztagsausbau familienfreundlicher, denn alle 16 Länder bauen ihre Angebote aus. Wir sehen, dass es aktuell noch eine Betreuungslücke gibt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Ganztagsangebot stetig. Derzeit nehmen es 1,8 Mio. Grundschulkinder wahr, also 56 Prozent. Diesen Trend gilt es zu steigern: zu viele Eltern, vor allem Mütter, arbeiten aus Betreuungsgründen unfreiwillig in Teilzeit. Mehr Ganztagsangebot ist entscheidend für die Vereinbarkeit von höheren Arbeitszeiten und Familie, grade in Zeiten des Fachkräftemangels.“
Hintergrund
Die Finanzhilfen werden für zusätzliche investive Maßnahmen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände zum quantitativen oder qualitativen Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote gewährt. Sie können für den Neubau, den Umbau, die Erweiterung – einschließlich des Erwerbs von Gebäuden und Grundstücken –, die Sanierung einschließlich der energetischen Sanierung sowie die Ausstattung ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote verwendet werden. Grundlage für das Investitionsprogramm Ganztagsausbau ist eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung, die bereits im Frühling 2023 von Bund und Ländern unterzeichnet worden ist.
Das Investitionsprogramm Ganztagsausbau steht in engem Zusammenhang mit dem Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter. Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch für Kinder ab der 1. Klassenstufe. Danach geht es schrittweise weiter, bis im Schuljahr 2029/2030 alle Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung haben.
Quelle: BMBF
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Hessen: Lerncamps machen Schülerinnen und Schüler fit : Datum:
Hessische Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge und Schultypen konnten sich wieder mit einem umfangreichen Bildungsangebot fit für das neue Schuljahr machen.
Auch in diesem Sommer hat das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen Kinder und Jugendliche mit einem umfangreichen Bildungsangebot fit für das neue Schuljahr gemacht. In Lerncamps konnten Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge und Schultypen je nach ihrem Bedarf in unterschiedlichen Fächern gefördert werden
„Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler haben an den Lerncamps teilgenommen. Sie werden gut vorbereitet ins neue Schuljahr starten“, so Bildungsminister Armin Schwarz am 19. August in Wiesbaden. Ziel der Lerncamps ist es, ergänzend zum regulären Unterricht Lernrückstände aufzuarbeiten, auf Prüfungen vorzubereiten sowie die Motivation und die Fähigkeit zum selbstständigen und effektiven Lernen zu fördern.
Schülerinnen und Schüler profitieren von kostenlosen Bildungsangeboten
„Den Schulen wird ein großer Gestaltungsspielraum eingeräumt, um kreative, pädagogisch attraktive und auf die Zielgruppe zugeschnittene Programme zu entwickeln“, sagte Schwarz und verwies auf den Erfolg der Lerncamps: „Die Lerncamps sind eine gute Investition in die Bildung. Seit dem Jahr 2020 haben bereits rund 60.000 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 1.526 Lerncamps profitiert“. Die vom Kultusministerium finanzierten und für die Schülerinnen und Schüler kostenlosen Angebote werden in den Oster-, Sommer- und Herbstferien von multiprofessionellen Teams bestehend aus Schulpersonal, Lehramtsstudierenden, Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und pensionierten Lehrkräften umgesetzt, um den Schülerinnen und Schülern kontinuierliche Unterstützung über das gesamte Jahr hinweg zu bieten.“
Ihre Deutschkenntnisse konnten Grundschülerinnen und -schüler zudem gezielt im Projekt „Deutschsommer – Ferien, die schlau machen!“ verbessern. Der „Deutschsommer“ ist initiiert von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt und wird vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chance finanziert und unterstützt. Er findet jährlich in den ersten drei Wochen der hessischen Sommerferien statt und bietet Drittklässlerinnen und Drittklässlern mit Deutschförderbedarf die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse in Kleingruppen, Theaterstunden und Freizeitaktivitäten zu verbessern. Seit 2020 haben insgesamt 1.820 Schülerinnen und Schüler von diesem Programm profitiert. Im Sommer 2024 haben rund 450 Schülerinnen und Schüler am Deutschsommer teilgenommen.
Vielfältiges Gesamtangebot in den Ferien
Neben den Lerncamps und dem Deutschsommer konnten hessische Schülerinnen und Schüler in den Ferien an weiteren Angeboten teilnehmen und ihr Wissen in den Fächern Biologie, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Sport erweitern und theoretische und praktische Fähigkeiten erwerben. Zudem standen Ausflüge und praktische Exkursionen auf dem Programm. Die Ferienbetreuung durch die Schulträger, die jährlich rund 22.000 Kinder aus Grundschulen erreicht, ist ein weiteres wichtiges Element des Gesamtangebots.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
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Rheinland-Pfalz: Sechs neue Ganztagsschulen 2025/2026 : Datum:
Drei Grundschulen, eine Förderschule und zwei weiterführende Schulen in Rheinland-Pfalz haben sich erfolgreich um die Einrichtung eines Ganztagsangebots beworben.
„Auch im Schuljahr 2025/2026 wird das schulische Angebot in Rheinland-Pfalz bedarfsgerecht und den regionalen Gegebenheiten entsprechend weiterentwickelt“, erklärt Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. „Rheinland-Pfalz bietet schon jetzt ein qualitativ hochwertiges, vielfältiges und sozial gerechtes Bildungsangebot. Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrer Interessen und Begabungen in einem durchlässigen System gefördert. Damit das so bleibt und sich stetig verbessert, entwickeln wir unsere Schulen weiter und stärken die Angebote vor Ort. Zum neuen Schuljahr mit Einrichtungsoptionen für sechs neue Ganztagsschulen!“
Unter den Schulen, die die Einrichtungsoption erhalten haben sind drei Grundschulen: die Grundschule St. Sebastianus Bad Bodendorf, die Grundschule St. Martin Düngenheim sowie die Grundschule Sohren. Auch die Bischöfliche Förderschule St. Josef Trier soll ab dem Sommer 2025 neu zur Ganztagsschule in Angebotsform werden. Die Schulen und ihre Schulträger haben im Rahmen des seit 2002 laufenden Landesprogramms zur Erweiterung des Ganztagsschulnetzes die Möglichkeit zur Errichtung der Ganztagsschule in Angebotsform erhalten. Auch Schulen im Sekundarbereich I erhielten die entsprechende Option: die St.-Franziskus-Schulen Kaiserslautern und das Evangelische Trifels-Gymnasium Annweiler. Die Schulen hatten sich beim Land um die Einrichtung des Ganztagsangebots beworben.
Wenn alle Errichtungsoptionen eingelöst werden, gibt es ab Herbst 2025 landesweit insgesamt 771 Ganztagsschulen in Angebotsform bzw. in verpflichtender Form. Um endgültig grünes Licht für den Start als Ganztagsschule in Angebotsform zu erhalten, müssen die jetzt mit einer Option ausgestatteten Schulen bis zum 15. März 2025 die vorgeschriebenen Mindestzahlen an verbindlichen Anmeldungen für das Ganztagsschulangebot im Schuljahr 2025/2026 nachweisen. Hierfür müssen in Grundschulen mindestens 36 Anmeldungen, in Förderschulen mindestens 26 und in weiterführenden Schulen mindestens 54 Anmeldungen vorliegen.
„Unsere Ganztagsschulen sind ein Beitrag für mehr Chancengleichheit und stärken die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei stehen die Ganztagsschulen für ein pädagogisch wertvolles Angebot und hohe Verlässlichkeit. Im Ganztagsbetrieb wird der Lern-und Lebensort Schule um zusätzliche pädagogische Angebote erweitert. Das bietet viele weitere Möglichkeiten für das Üben, Vertiefen, Erfahren, Experimentieren und Forschen“, so die Bildungsministerin. „Besonders erfreulich ist, dass unterschiedliche Schulformen und somit auch vielfältige Schülergruppen von den Einrichtungsoptionen profitieren. Nicht nur Grundschülerinnen und -schüler haben die Möglichkeit, den ganztägigen Schulbetrieb zu besuchen, sondern auch Schülerinnen und Schüler von Förderschulen, Gymnasien oder der Realschule plus.“
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
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Drei neue Ganztagsgrundschulen in Hannover : Datum:
Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat im neuen Schuljahr 2024/2025 drei neue Ganztagsgrundschulen. Weitere sollen in den nächsten Schuljahren folgen.
In Hannover gibt es im neuen Schuljahr 2024/2025 drei weitere Ganztagsgrundschulen: die Grundschule Gartenheimstraße (Bothfeld-Vahrenheide), die Grundschule Goetheplatz (Mitte) und die Grundschule Kronsberg-Süd (Bemerode). Somit steigt der Anteil der Ganztagsgrundschulen in der Landeshauptstadt Hannover auf 77 Prozent.
Ziel ist es, in Hannover an allen Grundschulen ein Ganztagsangebot anzubieten, nicht zuletzt da es ab 2026 einen Rechtsanspruch für Grundschülerinnen und Grundschüler auf eine ganztägige Betreuung gibt. Daher werden auch in den kommenden Schuljahren weitere Schulen in Ganztagsgrundschulen umgewandelt, so zum Beispiel die Grundschule Mühlenberg, die Grundschule Mengendamm und die Grundschule Kestnerstraße.
„Ganztagsgrundschulen können dem Trend, dass die Schere zwischen sozio-ökonomisch benachteiligten und privilegierten Schülerinnen und Schüler immer weiter auseinandergeht, entgegenwirken. Deshalb ist es für uns als Landeshauptstadt zentral, mit kommunalen Mitteln für eine gute Qualität zu sorgen“, so Eva Bender, Bildungs- und Kulturdezernentin. Die Stadt investiert hierfür pro Haushaltsjahr für den Betrieb rund 30 Millionen Euro, hinzu kommen die hohen Investitionen im baulichen Bereich. „Das sind selbstverständlich beträchtliche Summen. In Anbetracht der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen aber eine wirksame Schwerpunktsetzung“.
Zudem können Ganztagsgrundschulen ab dem kommenden Schuljahr die Abholung am Nachmittag flexibel gestalten. Das Ganztagsangebot in den Grundschulen wird somit für Familien noch attraktiver. Hierzu hat das Kultusministerium kürzlich den Erlass entsprechend geändert. Die Landeshauptstadt Hannover ergänzt die Finanzierung des Landes für die Ganztagsbetreuung weiterhin und bietet somit für die Familien in Hannover ein umfangreiches Betreuungsangebot. Grundschulkinder können täglich bis 16 Uhr an den Ganztagsangeboten der Schule teilnehmen, inklusive des Mittagessens. Zusätzlich gibt es an den Ganztagsgrundschulen in Hannover eine Früh- und Spätbetreuung sowie eine Ferienbetreuung von bis zu neun Wochen im Schuljahr.
Quelle: Landeshauptstadt Hannover
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
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Sachsen-Anhalt: Sekundarschule in Leuna ist offiziell Ganztagsschule : Datum:
Die Sekundarschule „August Bebel“ in Leuna ist seit dem 6. August 2024 nun offiziell eine Ganztagsschule. Staatssekretär Jürgen Böhm übergab persönlich den Bescheid.
Seit Beginn des Schuljahres 2024/2025 ist die Sekundarschule „August Bebel“ in Leuna offiziell eine Ganztagsschule. Dieser Wandel markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Bildungseinrichtung und bringt zahlreiche Vorteile für die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulumfeld mit sich.
Der offizielle Bescheid zur Umstellung wurde am 6. August 2024 durch Jürgen Böhm, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, persönlich übergeben. „Die feierliche Übergabe unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes für die Bildungslandschaft in Leuna. Die Sekundarschule „August Bebel“ hat mit der Einführung der Ganztagsschule einen Meilenstein in Richtung einer modernen und zukunftsorientierten Bildung erreicht“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin Anika Hendrich.
Das zentrale Element des neuen Ganztagsschulkonzepts ist die Einführung von Arbeitsgemeinschaften (AGs), die an drei Nachmittagen in der Woche stattfinden. Insgesamt werden in diesem Schuljahr 25 verschiedene AGs angeboten, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, ihre Interessen und Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. Dienstags stehen die AGs der Lehrkräfte auf dem Programm. Diese reichen von naturwissenschaftlichen Experimenten über kreative Schreibwerkstätten bis hin zu sportlichen Aktivitäten. Mittwochs und donnerstags übernehmen externe Partner die Leitung der AGs. Diese Kooperationen ermöglichen es der Schule, ein noch breiteres Spektrum an Aktivitäten anzubieten.
Das Angebot der AGs ist vielfältig und reicht von Dart und Schach über Kampfsportarten wie Thai Boxen und Wing Chun bis hin zu individueller Nachhilfe und Matheförderung. Auch musische und künstlerische Interessen kommen nicht zu kurz: Die AGs Rap und Graffiti bieten kreative Entfaltungsmöglichkeiten, während Podcasts und Selfcare ebenfalls auf dem Programm stehen. Technisch Interessierte können Programmieren lernen, und Mode- sowie Schmuckdesign runden das breite Angebot ab.
Den Auftakt für das neue Schuljahr bildet die AG-Messe am 19. August 2024, die vor den Elternabenden stattfindet. An diesem Tag stellen sich alle Arbeitsgemeinschaften vor und bieten den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern die Möglichkeit, sich umfassend über die verschiedenen Angebote zu informieren.
Anika Hendrich zeigt sich begeistert von der Entwicklung: „Die Umstellung zur Ganztagsschule ist ein großer Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler. Sie haben nun die Möglichkeit, ihre schulischen und außerschulischen Interessen besser zu verbinden und in einem geschützten Rahmen neue Fähigkeiten zu erlernen. Wir sind stolz darauf, ein so vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot präsentieren zu können.“
Auch die Eltern und Erziehungsberechtigten begrüßen die Neuerungen. Viele von ihnen sehen in der Ganztagsschule eine wertvolle Unterstützung im Alltag und schätzen die zusätzlichen Bildungs- und Betreuungsangebote. Die Schulgemeinschaft freut sich auf die kommenden Jahre und die vielen neuen Erfahrungen, die sie gemeinsam machen wird.
Quelle: hallelife.de-Redaktion
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
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Offene Ganztagsschule in NRW: Mehr Geld für mehr Plätze : Datum:
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt die Weichen, den Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder im Grundschulalter ab dem Schuljahr 2026/27 sukzessive umzusetzen.
Mit dem Haushaltsentwurf 2025 hat die Landesregierung die Weichen dafür gestellt, den Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Kinder im Grundschulalter ab dem Schuljahr 2026/27 sukzessive umzusetzen. Der Landeshaushalt sieht im kommenden Jahr für die Offene Ganztagsschule (OGS) erstmals einen Anstieg um 50.000 Plätze vor (2024: +38.000). Ab dem Schuljahr 2025/26 können damit vonseiten des Landes mehr als 480.000 Plätze finanziert werden – eine Steigerung um 56 Prozent seit 2017 (307.600). In Summe wird das Land allein im nächsten Jahr über 884 Millionen Euro für die OGS bereitstellen. Im Vergleich zu diesem Jahr ist das ein Plus von rund 104,6 Millionen Euro.
Schulministerin Dorothee Feller: „Wir sichern die Landespauschalen für den weiteren Ausbau der OGS-Plätze für die nächsten Jahre verlässlich ab. Dazu stellen wir deutlich mehr Geld für deutlich mehr Plätze zur Verfügung. Und wir sorgen dafür, dass diese Dynamik erhalten bleibt: In der mittelfristigen Finanzplanung haben wir für die Jahre 2026 und 2027 einen erneuten Ausbau der Kapazitäten um jeweils 50.000 Plätze vorgesehen. Ab dem Jahr 2027 investiert die Landesregierung jährlich mehr als eine Milliarde Euro in den Offenen Ganztag. So stehen bereits ein Jahr vor dem Endausbau ausreichend Landeszuschüsse für die erforderlichen OGS-Plätze und darüber hinaus zur Verfügung.”
Im Jahr 2028 sollen dann noch einmal Mittel für weitere 25.000 OGS-Plätze bereitgestellt werden, sodass zum Schuljahr 2028/29 insgesamt 605.000 Plätze im Offenen Ganztag finanziert werden könnten. Prognosen zeigen, dass im Endausbau des Rechtsanspruchs ab dem Schuljahr 2029/30 für etwa 80 Prozent der Kinder im Grundschulalter ein Ganztagplatz benötigt wird. Nach Vorausberechnungen des Schulministeriums sind das knapp 590.000 Plätze in Grundschulen.
Familienministerin Josefine Paul: „Der Offene Ganztag bei uns in Nordrhein-Westfalen ist von Beginn an als Kooperationsmodell zwischen Jugendhilfeträger und Schule konzipiert gewesen. Mit dem neuen Erlass bekennen wir uns zu unserer gemeinsamen Verantwortung für die erfolgreiche Fortführung der Offenen Ganztagsschule und schaffen nun Klarheit und Verlässlichkeit für die Träger und Familien. Mit Hilfe des Erlasses stärken wir die Verantwortungsgemeinschaft zwischen Schule und Jugendhilfe, deren gelingende Kooperation für ein ganzheitliches Bildungsverständnis ganz maßgeblich ist. Wir stärken auch – und das ist mir als Kinder- und Jugendministerin besonders wichtig – die Beteiligung von Kindern im Offenen Ganztag.“
Der nun vorgelegte gemeinsame Erlass tritt zum 1. August 2026 in Kraft und regelt die Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe. Dazu gehören die Offene Ganztagsschule sowie weitere außerunterrichtliche Ganztags- und Betreuungsangebote.
Der Erlass bildet den Rahmen für die erfolgreiche Weiterführung der OGS als Kooperationsmodell von Schule und Jugendhilfe auch unter Berücksichtigung des Rechtsanspruchs. Im Einzelnen sieht der Erlass folgende neuen Regelungsinhalte vor:
- Die bestehenden Regelungen zur OGS bleiben im Grundsatz unverändert. Die gewachsenen und etablierten Strukturen und Erfahrungen werden genutzt, um das hohe Tempo beim Platzausbau beizubehalten. Weiterhin wird es für die Offenen Ganztagsschulen keiner Betriebserlaubnis bedürfen. Die OGS soll aus den bestehenden Strukturen heraus weiterentwickelt werden. So erhalten die Akteure und Verantwortlichen große Flexibilität.
- Dazu wird die Zusammenarbeit der Träger der Jugendhilfe und der Schulträger gestärkt. Schulträger stimmen sich zukünftig bei der Einrichtung einer OGS mit dem öffentlichen Jugendhilfeträger ab. Die Zusammenarbeit vor Ort soll auf Grundlage eines gemeinsamen Bildungsverständnisses erfolgen.
- Weiterhin bilden Kooperationsvereinbarungen die Grundlage der Zusammenarbeit. Der Träger der öffentlichen Jugendhilfe wird künftig Partner dieser Vereinbarung.
- Vertreterinnen und Vertreter der außerunterrichtlichen Angebote in offenen Ganztagsschulen sind in den schulischen Gremien zu beteiligen.
- Mit dem Erlass wird zudem ein flexibler Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, dass bestehende Angebote außerhalb der OGS, die bei den Eltern auf hohe Akzeptanz stoßen, erhalten werden können.
- Auch die Partizipation der Kinder bei der Gestaltung der OGS soll zukünftig besonders berücksichtigt werden. Ihre Wünsche und Interessen sind durch vielfältige Beteiligungsformate zu berücksichtigen.
- Die Anforderungen an den Schutz von Kindern fließen in die Ausgestaltung der Konzepte der offenen Ganztagsschulen ein.
- Die Merkmale der offenen Ganztagsschulen und der außerunterrichtlichen Ganztags- und Betreuungsangebote wurden ausgeschärft. Die Kooperation mit außerschulischen Partnern bleibt zentrales Gestaltungsmerkmal.
Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Landesregierung die Förderrichtlinie für den Infrastrukturausbau in Kraft gesetzt, um die Kommunen beim Ausbau der Ganztagsplätze zu unterstützen. Insgesamt stehen rund 892 Millionen für Investitionen zur Verfügung.
Im März dieses Jahres haben das Familienministerium und das Schulministerium in gemeinsamer Verantwortung dann Fachliche Grundlagen für die Umsetzung des Rechtsanspruchs vorgelegt. Nun hat das Landeskabinett den Entwurf eines gemeinsamen Erlasses von Familienministerium und Schulministerium gebilligt, der der zukünftigen Gesetzeslage Rechnung trägt und eine Grundlage bildet für die Ausgestaltung des Rechtsanspruchs vor Ort.
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100 weitere Sport-Grundschulen in ganz Bayern : Datum:
Kultusministerin Anna Stolz hat weitere 100 Grundschulen mit dem Profil ‚Sport-Grundschule‘ ausgezeichnet.
Die Auszeichnung mit dem Profil ‚Sport-Grundschule‘ würdigt das herausragende Engagement der Schulen in den Bereichen Sport, Bewegung und gesunde Ernährung. Kultusministerin Anna Stolz betont dazu: „Kinder haben von klein auf den Drang sich zu bewegen und wollen aktiv sein. Das unterstützen wir auch in unseren Schulen wo immer möglich. Denn Sport und Bewegung sind wichtige Grundlagen für ein gesundes, selbstbestimmtes und damit auch erfolgreiches Leben.
In unseren Sport-Grundschulen wird dieser Grundsatz in besonderer Weise gelebt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung der bayerischen Schülerinnen und Schüler. In einer Zeit, in der Bewegungsmangel und ungesunde Ernährungsgewohnheiten immer häufiger auftreten, setzt die Grundschule mit dem Profil ‚Sport-Grundschule‘ ein starkes Zeichen für die Bedeutung eines aktiven und gesunden Lebensstils . Ich gratuliere den neuen hundert Grundschulen herzlich zu dieser Auszeichnung.“
Zur Unterstützung dieser wertvollen Arbeit erhält jede ausgezeichnete Grundschule einen Einmalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der für die Anschaffung von Sport- und Spielgeräten vorgesehen ist. Zudem werden personelle Ressourcen für eine zusätzliche Sportstunde in allen Klassen der Jahrgangsstufe 1 bereitgestellt. Dies ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, noch mehr Bewegung in ihren Schulalltag zu integrieren und somit ihre körperliche Fitness und ihr Wohlbefinden zu steigern.
Die offizielle Verleihung des Profils „Sport-Grundschule“ für die neu auszuzeichnenden Grundschulen aus allen Regierungsbezirken Bayerns wird voraussichtlich im Rahmen zweier Zertifizierungsfeiern im Schuljahr 2024/2025 stattfinden. Weitere Informationen hierzu werden in Kürze bekanntgegeben.
Hintergrundinformationen zur Auszeichnung Profil ‚Sport-Grundschule‘
Das Bayerische Kultusministerium hat vor über fünf Jahren das Profil ‚Sport-Grundschule‘ eingeführt, um Bildungseinrichtungen auf dem Weg zu mehr Bewegung und gesunder Ernährung zu unterstützen. Ausgezeichnete Schulen überzeugten durch Maßnahmen wie die Umsetzung des Bewegungs- und Gesundheitsprogramms „Voll in Form“, Schwimmunterricht, ein breites Sportangebot, Teilnahme an Schulsportwettbewerben und Projekte mit Sportvereinen und Hochschulen. Im Bereich gesunde Ernährung punkteten die Schulen durch Kooperationen mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung, gesunde Pausenbrot-Angebote und Teilnahme an Workshops zur Schulverpflegung.
Seit der Etablierung der Sport-Grundschulen im Schuljahr 2018/2019 wurden bayernweit insgesamt 321 Grundschulen zur Sport-Grundschule zertifiziert.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“ : Datum:
Save the date! Am 10. Oktober 2024 findet der Online-Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“ statt.
Am 10. Oktober 2024 findet ein Online-Fachtag „Küchen und Mensen für einen kindgerechten Ganztag“ statt. Der Fachtag gibt Einblick in Verpflegungskonzepte und deren Bedeutung für die Küchen- und Mensaplanung. Anhand praktischer Beispiele wird die Umsetzung von (Um-)Bauvorhaben greifbar. Merken Sie sich schon jetzt diesen Termin vor.
Der Fachtag wird gemeinsam durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule veranstaltet. Ein detailliertes Programm und Anmeldemöglichkeit veröffentlichen wir Mitte September.
Ernährungsstrategie: Gesunde Verpflegung in Schulen und Kitas
Wenn Kinder im Grundschulalter ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote in Anspruch nehmen, gehört gesundes Essen und Trinken unter Berücksichtigung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Schulen dazu. Eine bedarfsgerechte Schulverpflegung leistet einen wichtigen Beitrag zum gesunden Aufwachsen von Kindern. Aus diesem Grund ist eine ausgewogene Ernährung in Schulen und Horten das Ziel der Ernährungsstrategie der Bundesregierung. Auch die Kultusministerkonferenz empfiehlt, dass in ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangeboten für jedes Kind ein gesundes Mittagessen angeboten wird.
Ganztagsausbau durch Rechtsanspruch
Ab 1. August 2026 wird durch das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) stufenweise ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter eingeführt. Er gilt ab dem Schuljahr 2029/2030 für alle Kinder in den Klassenstufen 1 bis 4. Den erforderlichen Ganztagsausbau unterstützt der Bund mit Finanzhilfen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro für Investitionen in die kommunale Bildungsinfrastruktur. Auch an den Betriebskosten wird sich der Bund beteiligen und durch eine Änderung der Umsatzsteuerverteilung die Länder dauerhaft unterstützen. Die Mittel wachsen ab 2026 jährlich auf bis zu 1,3 Milliarden Euro pro Jahr ab 2030.
Schulträger schaffen bauliche Voraussetzungen
Für die steigende Anzahl an Schülerinnen und Schüler in Ganztagsbetreuung schaffen Kommunen, Schul- und Hortträger die baulichen Voraussetzungen. Häufig ist es eine zentrale Aufgabe, Küchen und Mensen einzurichten, auszuweiten oder neu zu bauen. Der Online-Fachtag rückt diese Thematik in den Mittelpunkt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Quelle: Nationales Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule
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Digitaler Leitfaden Küchenplanung für die Schulverpflegung : Datum:
Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule stehen Schulträger vor der Herausforderung, die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler neu zu organisieren.
Ab 1. August 2026 werden Kinder einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung in der Grundschule haben. Das regelt das Ganztagsförderungsgesetz zunächst für Erstklässler, stufenweise folgen weitere Klassenstufen. Schulen, deren Schulträger bislang noch keine Verpflegung anbieten, stehen vor der Aufgabe, geeignete Küchen aufzubauen.
Das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) hat jüngst mit dem neuen Leitfaden die Grundlagen zur Küchenfachplanung einfach und verständlich aufbereitet.
Verantwortlichen Akteure können sich nach individuellem Bedarf informieren. Dieses Serviceangebot adressiert besonders kommunale Schulträger, die mit der Planung von (Groß-)Küchen für die Schulverpflegung oder ihrem Betrieb in Eigen- oder Fremdbewirtschaftung beauftragt sind.
„Das ist ein komplexes Thema, bei dem viele verschiedene Kenntnisse und Fertigkeiten notwendig sind“, so Prof. Dr. Carola Strassner von der Hochschule. Die Wissenschaftlerin ist eine der Verfasserinnen des digitalen Leitfadens „Küchenplanung für die Schulverpflegung“. Für den Neu- oder Umbau einer Schulküche gibt es keine Patentlösung. Der Leitfaden ist online kostenfrei abrufbar und richtet sich insbesondere an kommunale Schulträger.
Der Bedarf an ganztägiger Bildung und Betreuung für Kinder nimmt – auch durch die Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter – weiter zu. Die Verpflegung ist dabei ein zentrales Thema. Schulträger stehen vor der Herausforderung, die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler mit einem Neubau, Umbau oder einem Anbau neu zu organisieren.
Ein systematischer Planungsprozess ist unerlässlich, dem ein durchdachtes Verpflegungskonzept zu Grunde liegt. Nur mit einem individuellen Konzept lässt sich ein Um- oder Neubau bzw. die Einrichtung einer Schulküche erfolgreich umsetzen. Schulträger müssen diesen Prozess als eine Managementaufgabe annehmen und diese professionell umsetzen. Für diese Herausforderung bietet der Leitfaden zentrale Hilfestellung: Schulträger können sich über die kommunale Situation Klarheit verschaffen und einen individuellen Weg finden. Zwar kann der Leitfaden eine detaillierte Fachplanung nicht ersetzen, doch schafft er die notwendige Wissensbasis, um Gespräche mit entsprechenden Fachleuten sicher zu gestalten und zu begleiten. Der Leitfaden ist in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Gemeinschaftsverpflegung und Küchenplanung sowie den Vernetzungsstellen Schulverpflegung entstanden.
Von der Vorbereitung bis zur Küchenplanung deckt der neue digitale Leitfaden den Planungsprozess mit grundlegenden Informationen und erforderlichem Hintergrundwissen ab. Nutzerinnen und Nutzer können sich je nach individuellem Informationsbedarf gezielt zu einzelnen Fragen informieren oder sich einen kompletten Überblick verschaffen.
Quelle: Nationales Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule
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Bayern: Staatspreis für außergewöhnliche Theaterarbeit an Schulen : Datum:
In Bayern wurden zwei Grundschulen und zwei Mittelschulen mit dem Staatspreis für Theaterarbeit ausgezeichnet.
Kultusministerin Anna Stolz hat am 24. Juni in München den Staatspreis für Theaterarbeit verliehen. In diesem Jahr werden zwei Grund- und zwei Mittelschulen geehrt, die Theaterarbeit besonders nachhaltig und mit besonderem Engagement etabliert haben. Sie erhalten jeweils 1.500 Euro. Der Staatspreis wird turnusmäßig jedes Jahr an zwei verschiedene Schularten vergeben.
„Theater verbindet und begeistert. An Euren Schulen ist Theaterspielen fest im Unterricht und Schulleben verankert. Es gibt Theaterklassen oder Theater-AGs, Theatergruppen im Ganztag und immer wieder Präsentationen oder vielfältige Theater-Aktionen im Schulalltag. Theaterspielen erfordert Vertrauen, echtes Teamwork und Mut, dem Publikum zu begegnen und auf einer Bühne etwas darzustellen. Mit dem gerade präsentierten gemeinsamen Flashmob draußen auf dem Vorplatz habt Ihr eindrucksvoll gezeigt, wie Ihr uns Zuschauer packt und mitnehmt. Ein besonderer Dank gilt auch Euren überaus engagierten Lehrkräften und Schulleitungen, die sich über viele Jahre für das kulturelle Leben und vor allem für das Theaterleben an Euren Schulen intensiv einsetzen“, betonte Kultusministerin Anna Stolz.
Ausgezeichnet wurden:
- Grundschule Friedrich-Ebert-Straße in Fürth
- Grundschule an der Lincolnstraße in München
- Wittelsbacher Mittelschule in Germering
- Mittelschule Burgebrach
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Sachsen-Anhalt: Ganztagsschule erprobt Katastrophenschutz : Datum:
Die Ganztagsschule an der Wasserburg in Egeln im Salzlandkreis probte in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund e. V. und der Johanniter-Unfall-Hilfe den Katastrophenschutz.
In enger Kooperation mit dem Ministerium für Inneres und Sport sowie dem Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt hat die Ganztagsschule an der Wasserburg in Egeln mit großem Erfolg ihre ersten Katastrophenschutztage abgeschlossen. Diese neue Initiative, unterstützt durch den Salzlandkreis, den Arbeiter-Samariter-Bund e. V. und die Johanniter-Unfall-Hilfe, zielt darauf ab, junge Menschen frühzeitig für den Katastrophenschutz zu sensibilisieren. Sachsen-Anhalt geht damit neue Wege, um Schülerinnen und Schüler für den Katastrophenschutz zu sensibilisieren.
Innenministerin Dr. Tamara Zieschang und Bildungsministerin Eva Feußner waren persönlich anwesend, um die Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu würdigen.
Bildungsministerin Eva Feußner zeigte sich beeindruckt von dem Engagement und der Lernbereitschaft der Jugendlichen: „Die Katastrophenschutztage an der Ganztagsschule an der Wasserburg Egeln haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig und effektiv die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Behörden und Hilfsorganisationen ist. Die praxisnahe Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Bereich des Katastrophenschutzes leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Resilienz der jungen Generation. Ich danke allen Beteiligten für ihre Unterstützung und ihren Einsatz.“
Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Jeder und jede muss wissen, wie man sich selbst und andere schützen kann. Selbstschutz fängt im Kleinen an und wirkungsvoller Katastrophenschutz beginnt lange vor der eigentlichen Katastrophe. Deshalb ist es ein richtiger Schritt, auch für Schülerinnen und Schüler Katastrophenschutz-Übungen zu organisieren. So können sie sich auf Notsituationen vorbereiten bzw. in einer Notsituation richtig verhalten.“
Vom 18. bis 19. Juni 2024 erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 eine intensive Einführung in die Thematik des Katastrophenschutzes. Während der zweitägigen Veranstaltung wurden den Schülerinnen und Schülern in einem praxisnahen Workshop die Aufgaben und der Aufbau des Katastrophenschutzes vermittelt. Dazu gehörten auch Trainings in Erste-Hilfe-Maßnahmen, praktische Übungen zur Brandbekämpfung mittels eines Brandsimulators sowie die Vorstellung moderner Katastrophenschutztechnik. Der Höhepunkt der Katastrophenschutztage war die Bewältigung eines Hindernisparcours, bei dem die Jugendlichen ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen konnten.
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Beste Schülerzeitungen 2024 stehen fest : Datum:
„Superlessing“, „Blind Date“, „Hummelnews“ oder „MS Voice“ heißen Schülerzeitungen, die beim Schülerzeitungswettbewerb 2024 erfolgreich waren. Die meisten sind Schulen mit Ganztagsangeboten.
„‚MS‘ steht für unsere Mittelschule und das englische Wort ‚voice: für Stimme. ... Wir, die Klasse 9dM, möchten mit unserer Schülerzeitung MS Voice unseren Mitschülern/-innen, Lehrern/-innen und Eltern eine Stimme geben, unsere Leser/-innen informieren und sie gleichzeitig unterhalten.“ So stellt sich die Schülerzeitung „MS Voice“ der Mittelschule Geretsried in ihrer Ausgabe 2023 vor.
Die „MS Voice“ hat eine Chefredakteurin, eine Titelthema-Redakteurin, ein Layout-Team, ein Team von Zeichnerinnen, ein Multi-Kulti-Team, ein Team von Interviewerinnen und vieles mehr – wie es eben zu einer Zeitung gehört. 2023 war das Titelthema „Prüfungsangst – verstehen und vorbeugen“, zu dem es gleich mehre interessante Beiträge gab. Unter „Multi Kulti“ gibt es Wissenswertes über Kroatien. Die Rubrik „Unterhaltung“ bietet „Movie Recommendations“ – Filmempfehlungen in englischer Sprache –, Buchtipps, Mathe-Knobelaufgaben, Rätsel und schließlich die Lokalnachrichten „Geretsrieder Schlagzeilen“. In einem der Interviews erfährt die Schulgemeinschaft, dass ihr Schulleiter „im Herzen ein Punkrocker“ ist und selbst komponiert und die Konrektorin auch noch als Volleyballspielerin und -trainerin aktiv ist.
„MS Voice“ gewann in diesem Jahr einen 1. Preis beim bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb „Kein Blatt vorm Mund“ und gehört damit zu den 35 Schülerzeitungen, die am 21. Juni im Bundesrat mit den besten Schülerzeitungen des Landes ausgezeichnet werden.
Schon im Februar 2024 hat die Jury des bundesweiten Schülerzeitungswettbewerbs in Hamburg die 35 Favoriten ermittelt. Im Bundeswettbewerb messen sich in den Schulkategorien die drei Preisträgerzeitungen je Schulart aus den Landeswettbewerben. Vergeben werden außerdem je ein Onlinepreis pro Schulkategorie und Sonderpreise für herausragendes journalistisches Handwerk in verschiedenen Bereichen.
Die feierliche Preisveranstaltung findet vom 21. Juni 2024 in Berlin statt.
Der Schülerzeitungswettbewerb „Kein Blatt vorm Mund“ wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland mit den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen.
Gewinnerzeitungen 2024 (hier nur allgemeinbildende Schulen):
Grundschulen
- Platz: Superlessing (Grundschule an der Lessingstraße Bremen)
- Platz: Schulflieger (Grundschule Im Roten Feld Lüneburg, Niedersachsen)
- Platz: Karlchen (Karlsgartenschule Berlin)
Förderschulen
- Platz: Blind Date (Überregionales Förderzentrum Sehen Neukloster, Mecklenburg-Vorpommern)
- Platz: Hoppla (Rehbergschule Herborn, Hessen)
- Platz: KBS-TiM€s (Konrad-Biesalski-Schule Wört, Baden-Württemberg)
Hauptschulen
- Platz: MS Voice (Mittelschule Geretsried, Bayern)
- Platz: Hummelnews (Mittelschule Hummelsteiner Weg Nürnberg, Bayern)
- Platz: Was Strammes (Erich-Kästner-Schule Bergheim, Nordrhein-Westfalen)
Realschulen
- Platz: Ernschtle (Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe, Baden-Württemberg
- Platz: Aber Hallo (Oberschule 1 Nordenham, Niedersachsen)
- Platz: Halmer-Express (Realschule plus Kirn, Rheinland-Pfalz)
Gymnasien
- Platz: Die Ellipse (Johannes-Kepler-Gymnasium Garbsen, Niedersachsen)
- Platz: Camerjäger (Camerloher Gymnasium Freising, Bayern)
- Platz: Crux (Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden, Sachsen)
Onlinepreise
- Strompost (Grundschule Iprump-Stickgras Delmenhorst, Niedersachsen)
- Karlchen (Karl-Lehr-Realschule Duisburg, Nordrhein-Westfalen)
- Klartext (Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz)
- Der springende Punkt (Sonderpädagogisches Förderzentrum Freising, Bayern)
Sonderpreise
„EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
- Casiopeia (Gymnasium Casimirianum Coburg, Bayern)
- Das Martinshorn (Gymnasium Halberstadt, Sachsen-Anhalt)
- Wallburg-Express (Georg-Göpfert-Mittelschule Eltmann, Bayern)
„Noch Mauer(n) im Kopf? – Geschichte vor deiner Haustür“ der Bundeszentrale für politische Bildung:
- Moron (Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Berlin)
- Der Kobold (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern)
„Gesund sein – was heißt das eigentlich?“ der AOK – Die Gesundheitskasse:
- Alfterer Superzeitung (Vorgebirgsschule Alfter, Nordrhein-Westfalen)
„Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“ der Werner-Bonhoff-Stiftung:
- Schulflieger (Grundschule im Roten Felde Lüneburg, Niedersachsen)
„Eure Beiträge zu Europa“ der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland:
- Konturen (Rhön-Gymnasium Bad Neustadt, Bayern)
„Eine Schule der Zukunft – Sicherheit und Gesundheit im Fokus“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV):
- Marktkurier (Marktschule Bonn, Nordrhein-Westfalen)
- Camerjäger (Camerloher Gymnasium Freising, Bayern)
„Schülerzeitungen für Partizipation und lebendige Demokratie“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit:
- Innfloh (Ruperti-Gymnasium Mühldorf, Bayern)
„Schreiben gegen Ausgrenzung! – Preis für diskriminierungssensible Berichterstattung“ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft:
- Girls Power & EveryBody (Elly-Heuss-Realschule München, Bayern)
Quelle: Kein Blatt vorm Mund
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Niedersachsen: Flexiblere Abholzeiten in Ganztagsschulen : Datum:
Niedersachsen ermöglicht Ganztagsschulen an Tagen mit einem offenen Angebot mehr Freiräume: Der Erlass zur „Arbeit in der Ganztagsschule“ wurde überarbeitet.
Um die Ganztagsschule noch attraktiver und flexibler zu gestalten, können Ganztagsschulen an Tagen mit einem offenen Angebot ab dem Schuljahr 2024/2025 zusätzlich zu den bereits bestehenden Abholzeiten weitere Zeiten einführen. Das teilte Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg mit. Das Land setzt damit ein weiteres Koalitionsvorhaben um.
„Wir hoffen, damit die Attraktivität von Ganztagsangeboten deutlich zu erhöhen und gleichzeitig den individuellen Förderbedürfnissen von Kindern und Familien gerecht zu werden. Vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler können durch die flexible Regelung und einer besseren Balance zwischen Schule und privater Freizeitgestaltung entlastet werden. Mit der Flexibilisierung der Abholzeiten an Tagen mit einem offenen Angebot leisten wir zugleich einen wichtigen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Ministerin Hamburg.
Seit Jahren waren immer wieder Forderungen von Erziehungsberechtigten und Ganztagsschulen an das Kultusministerium herangetragen worden, die Abholzeiten für Schülerinnen und Schüler flexibler zu gestalten. Nun hat das Ministerium den entsprechenden Erlass zur „Arbeit in der Ganztagsschule“ überarbeitet. Die Ganztagsschulen und die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung im Land sind über die Änderungen bereits informiert worden. Denn die Einführung zusätzlicher Abholzeiten erfordert zunächst eine pädagogische und organisatorische Vorbereitung durch die Schulen.
„Die Flexibilisierung der Abholzeiten ist für die Ganztagsschule eine große Chance, das pädagogische Konzept kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu differenzieren“, sagte die Ministerin weiter. Grundsätzlich sollte das Ganztagsangebot dabei auch in Zukunft so konzipiert werden, dass es für alle Kinder und Jugendlichen geeignet ist – unabhängig von ihren Kompetenzen, ihrem Entwicklungsstand, ihrer Herkunft oder ihrem Geschlecht.
Es liegt in der Eigenverantwortlichkeit der Schulen, ob die Anmeldung der Schülerin oder des Schülers zu der weiteren Abholzeit entweder für ein halbes oder ein ganzes Schuljahr verbindlich sein soll. Ein Anspruch auf Schülerbeförderung aufgrund weiterer Abholzeiten besteht nicht.
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Baden-Württemberg: Robotik in der Grundschule : Datum:
Das Landesmedienzentrum (LMZ) Baden-Württemberg stattet aus Mitteln des Innovationsprogramms „Digitale Schule“ jährlich 101 Grundschulen mit Robotik-Sets aus.
Das Landesmedienzentrum (LMZ) Baden-Württemberg stattet im Auftrag des Kultusministeriums aus Mitteln des Innovationsprogramms „Digitale Schule“ jährlich 101 Grundschulen mit Robotik-Sets aus. Staatssekretärin Sandra Boser MdL sagt: „Der Einsatz von Robotik ermöglicht es den Kindern, frühzeitig digitale Kompetenzen, technologisches Verständnis und den Umgang mit digitalen Werkzeugen zu entwickeln – gezielt und lebensnah.“
Das Projekt „Robotik in der Grundschule“ verfolgt das Ziel, Grundschulkinder auf die digitale Zukunft vorzubereiten und Robotik in den Unterricht zu integrieren. Teilnehmende Schulen verpflichten sich, an Fortbildungen teilzunehmen und die Inhalte an eine umliegende Schule weiterzugeben, um dadurch ihr Wissen zu multiplizieren. Nach dem erfolgreichen Piloten werden 2024 zwei Projekttranchen mit je 101 Grundschulen berücksichtigt, sodass gegen Jahresende 404 Grundschulen am Programm „Robotik in der Grundschule“ teilnehmen.
Staatssekretärin Sandra Boser hat Anfang Juni stellvertretend für alle teilnehmenden Schulen das erste Robotik-Set an die Maria-Montessori-Grundschule in Stuttgart-Hausen, eine gebundene Ganztagesschule in Partnerschaft mit der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft (stjg), übergeben. Die Schülerinnen und Schüler machten sich umgehend dran, Legosteine, Motoren und Sensoren auszuprobieren, um Roboter unterschiedlicher Art zu bauen und diese dann mittels Tablets zu programmieren.
„Es beeindruckt zu sehen, mit wie viel Freude und Interesse die Kinder an das Thema Robotik herangehen – ohne Berührungsängste, mit viel Kreativität“, sagt Boser und fügt an: „Der Einsatz von Robotik ermöglicht es den Kindern, frühzeitig digitale Kompetenzen wie Programmierung, technologisches Verständnis und den Umgang mit digitalen Werkzeugen zu entwickeln, und das mit allen MINT-Elementen, gezielt und lebensnah.“
Schulleiterin Wiebke Schönfeld: „Wir freuen uns sehr, die Robotik-Sets zu erhalten. Sie finden ihren Einsatz in unterschiedlichster Weise im Unterrichtsalltag und auch darüber hinaus. Sobald der Umbau an unserer Schule abgeschlossen ist, besitzt die Maria-Montessori-Grundschule ein eigenes Bauzimmer, in dem diese Materialien ihren besonderen Platz erhalten und zum gemeinsamen Bauen und Entwickeln einladen.“
Hintergrund
„Robotik in der Grundschule“ ist ein Teil des Innovationsprogramms „Digitale Schule“ des Kultusministeriums. Das Programm verfolgt das Ziel, die Digitalisierung der Schulen konsequent und flächendeckend umzusetzen und bietet Impulse für den bildungsplanbezogenen Einsatz digitaler Technologien und Medien.
Das Kultusministerium hat die Rahmenbedingungen für die Transformation der Schulen in die Digitalität geschaffen. Schulgesetzänderung, Digitalisierungsstrategie, Digitale Bildungsplattform SCHULE@BW (inkl. digitaler Arbeitsplatz), Innovationsprogramm „Digitale Schule“ – mit diesen Veränderungen und Neuerungen kann der „Lernraum Schule“ in die digitale Welt ausgeweitet werden, das sind echte Meilensteine. Hiermit stehen nun die notwendigen Strukturen bereit. Lehrkräfte verfügen in Baden-Württemberg künftig über die geeignete zeitgemäße technologische Ausstattung, die sie befähigt, ihre pädagogischen Aufgaben wahrnehmen zu können. Die Leitperspektive Medienbildung ist zudem fester Bestandteil des Bildungsplanes in Baden-Württemberg.
Für die Sekundarstufe I soll ab 2024 ein ähnliches Angebot „Computational Thinking“ an 101 Schulen angeboten werden.
Quelle (und vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
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Hamburg: Grundschule Ohrnsweg feierte Richtfest : Datum:
Die Grundschule Ohrnsweg, eine gebundene Ganztagsgrundschule, erhält einen zweiteiligen Neubau mit einem Klassenhaus und zusätzlich eine moderne Zweifeld-Sporthalle.
Anfang Juni wurde in Hamburg mal wieder ein Richtfest gefeiert, diesmal ganz im Süden der Stadt, in Neugraben-Fischbek. Die Grundschule Ohrnsweg erhält auf über 4.200 Quadratmetern einen zweiteiligen Neubau mit einem Klassenhaus, in dem 18 Klassenräume sowie ein Differenzierungs- und ein Bewegungsraum Platz finden und zusätzlich noch eine moderne Zweifeld-Sporthalle. Beim Klassenhaus geht es jetzt mit dem Innenausbau und der Fertigstellung der Außenanlagen weiter. Anfang nächsten Jahres sollen beide Gebäude fertiggestellt und bezogen werden. Insgesamt investiert die Stadt rund 18 Millionen Euro in das Bauprojekt.
Schulleiterin Susanna Siegert freute sich über die Erweiterung der Lernumgebung für ihre rund 360 Schülerinnen und Schüler. „Wir entwickeln dadurch den differenzierten Flächenbedarf einer inklusiven Schule weiter, der es uns auch zukünftig ermöglichen wird, den Aufgaben der Inklusion und der Förderung von Bildungsgerechtigkeit zu begegnen“, so Siegert.
Auch Schulsenatorin Ksenija Bekeris kam vorbei. „Neubauten sind für unsere Schulen immer etwas Besonderes“, betonte sie und freute sich mit der Schulgemeinschaft über den ansprechenden Erweiterungsbau. „Dank der von Anfang an mitgedachten Barrierefreiheit wird das Gebäude den Ansprüchen einer Schwerpunktschule im Bereich der Inklusion gerecht“, so Bekeris.
Die Grundschule Ohrnsweg ist eine gebundene Ganztagsschule mit einer verlässlichen Schulzeit für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 von 8 Zeitstunden.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 14.6.2024
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Oberhausen: Schülerinnen und Schüler wählen Jugendparlament : Datum:
31 Schülerinnen und Schüler kandidieren für das 7. Oberhausener Jugendparlament, das bis zum 3. Juli gewählt wird. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind zwischen 14 und 17 Jahren alt.
Jetzt wird das 7. Oberhausener Jugendparlament gewählt: Durch den großen Einsatz der Oberhausener Schulen haben sich insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler zu einer Kandidatur für die Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen in der Stadt entschlossen.
„Das Jugendparlament ist nach zwölf Jahren eine feste Institution in der Oberhausener Kommunalpolitik. Ich bin dankbar, dass sich auch in diesem Jahr wieder junge Menschen von den weiterführenden Schulen bereit erklärt haben, für das nächste Jugendparlament zu kandidieren, um sich aktiv in unser Stadtgeschehen einzubringen“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz: „Besonders erfreulich ist, dass seit längerer Zeit wieder Schülerinnen und Schüler einer Förderschule mit dabei sind. Mein Dank gilt aber nicht nur den Kandidatinnen und Kandidaten, die sich in ihrer Freizeit für die Belange von Kindern und Jugendlichen in Oberhausen einsetzen wollen, sondern auch der Lehrerschaft der Oberhausener Schulen, die dieses Engagement unterstützen und mit der Wahl ein Stück gelebte Demokratie ermöglichen.“
Insgesamt werden elf weiterführende Schulen im Jugendparlament vertreten sein, darunter alle Gymnasien und alle Gesamtschulen. Weiterhin sind Schülerinnen und Schüler von einem Berufskolleg sowie einer Förderschule in Oberhausen dabei. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind zwischen 14 und 17 Jahre alt.
Gewählt wird vom 3. Juni bis zum 3. Juli an den weiterführenden Schulen. Am 29. August 2024 wird sich das siebte Jugendparlament konstituieren; seine Amtszeit reicht bis in das Jahr 2026.
Quelle: Stadt Oberhausen
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Schleswig-Holstein: Förderrichtlinie Ganztag in Kraft : Datum:
In Schleswig-Holstein ist die ist die Förderrichtlinie zum Investitionsprogramm Ganztag in Kraft getreten.
Seit dem 17. Juni ist die Förderrichtlinie zum Investitionsprogramm Ganztag in Kraft. Unter der Überschrift „Richtlinie zur Umsetzung des Investitionsprogramms aufgrund von Finanzhilfen des Bundes und Mitteln des Landes Schleswig-Holstein zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter (Investitionsprogramm Ganztagsausbau), Ganztagsprogramm II ist sie im Amtsblatt veröffentlicht worden und in Kraft getreten.
Bildungsministerin Karin Prien sagte dazu: „Der Ausbau des Ganztags in Schleswig-Holstein ist ein wesentlicher Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit in unserem Land und zur Stärkung der basalen Kompetenzen. Wir sind erleichtert, dass es nach zähen und in Teilen schwierigen Verhandlungen mit allen Beteiligten gelungen ist, die Förderrichtlinie in Kraft zu setzen. Die Schulträger können sich nun mit ganzer Kraft dafür einzusetzen, dass der Ausbau des Ganztags an Grundschulen weiter Fahrt aufnimmt.“
Das Programmvolumen beläuft sich insgesamt auf bis zu 196 Millionen Euro und wird durch Bundes- und Landesmittel gespeist. Dabei stellt das Land über die notwendige Kofinanzierung der Bundesmittel hinaus weitere 52,5 Millionen Euro zusätzlich für den Ganztagsausbau zur Verfügung.
Im Rahmen des Investitionsprogramms können die Schulträger Fördermittel für den Neubau, Umbau, die Erweiterung und/oder Sanierung von Gebäuden (einschließlich der energetischen Sanierung), für Ausstattungsinvestitionen (z. B. Mobiliar, Spiel- und Sportgeräte) und für investive Begleit- und Folgemaßnahmen erhalten, soweit diese in einem unmittelbaren und notwendigen Zusammenhang mit den Investitionsmaßnahmen stehen (z. B. Planungsleistungen, Statikberechnungen etc.).
Ab dem 1. Juli 2024 können die antragsberechtigten Schulträger das Antragsformular auf der Homepage des IB.SH – die das Programm im Land umsetzen wird – abrufen. Ab dem 1. September können sie dann die Anträge bei der IB.SH einreichen. Dieses zweistufige Verfahren zielt darauf ab, dass Schulträger, die mehr Zeit für die Vorbereitung der Antragsunterlagen benötigen, diese Zeit erhalten und ihnen hieraus kein Nachteil bei der Antragsstellung erwächst.
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Pressemitteilung vom 13.10.2023
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Stadt Essen baut Offenen Ganztag weiter aus : Datum:
Die Stadt Essen baut ihr Angebot der Offenen Ganztagsgrundschulen weiter aus.
Das Angebot der Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) wird zum Schuljahr 2024/2025 fortgeführt – und darüber hinaus weiter ausgebaut: Der Rat der Stadt hat in seiner heutigen (29.05.) Sitzung die Fortführung der bestehenden 466 Gruppen sowie die Erweiterung um 47 Gruppen an den 82 Offenen Ganztagsgrundschulen entschieden.
Mit dem beschlossenen OGS-Gruppenausbau zum neuen Schuljahr 2024/2025 ergibt sich eine OGS-Betreuungsquote von 54 Prozent an Grundschulen und 11 Prozent an Förderschulen. Einschließlich der acht-bis-eins-Betreuung erhöht sich die Betreuungsquote im Primarbereich von 58 Prozent auf 69 Prozent.
Mit der Gruppenerhöhung stellt sich die Entwicklung der Gruppen im Offenen Ganztag in Essen wie folgt dar:
- 2023/2024
466 Gruppen mit 11.359 Plätzen - 2024/2025
513 Gruppen mit 12.675 Plätzen - 2025/2026
563 Gruppen mit 14.781 Plätzen - 2026/2027 (Einsetzen des OGS-Rechtsanspruches)
638 Gruppen mit 16.806 Plätzen
Insgesamt investiert die Stadt Essen für die bestehenden und die erweiterten OGS-Angebote rund 10,9 Millionen Euro.
Quelle: Stadt Essen
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Rheinland-Pfalz: Erneut drei neue Ganztagsschulen : Datum:
Auch im Schuljahr 2024/2025 werden in Rheinland-Pfalz wieder drei neue Ganztagschulen in Angebotsform starten.
„Seit mehr als 20 Jahren ist Rheinland-Pfalz das Land der Ganztagsschulen. Unsere Ganztagsschulen in Angebotsform bieten den Schülerinnen und Schülern dabei beste Bildung und das pädagogisch und lernpsychologisch sinnvoll über den gesamten Schultag verteilt“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bereits Anfang Juni anlässlich der Verkündung von drei zusätzlichen Ganztagsschulen ab dem Schuljahr 2024/2025.
„Die Grundschule Heiligkreuz Trier, die Albertine-Scherer-Grundschule Birkenheide und das Paul-Schneider-Gymnasium Meisenheim können als neue Ganztagsschulen in Angebotsform zum Schuljahr 2024/2025 starten“, erklärt die Ministerin.
Die rheinland-pfälzische Ganztagsschule ist ein Erfolgsmodell und zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Bildungsangebots geworden. Sie genießt hohe Anerkennung und leistet einen wichtigen Beitrag zur schulischen Bildung und für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im kommenden Schuljahr geht der Ausbau der Ganztagslandschaft deshalb weiter: „Jedes Jahr erweitern wir die Ganztagsangebote bedarfsgerecht – und für Eltern gebührenfrei. Denn in Rheinland-Pfalz gehen Gebührenfreiheit und hohe pädagogische Qualität Hand in Hand. Damit unterstützen wir nicht nur die Schülerinnen und Schüler und erhöhen die Chancengerechtigkeit, sondern entlasten auch die Familien“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
Neben dem regulären Unterricht finden an Ganztagsschulen über den Tag verteilt zusätzliche Bildungsangebote, insbesondere in den Hauptfächern, statt. Außerdem können die Ganztagsschülerinnen und -schüler beispielweise Arbeitsgemeinschaften aus unterschiedlichen Bereichen, wie Sport, Natur, Werken oder darstellendes Spiel bzw. Tanz besuchen. Grundsätzlich findet das Angebot an vier Tagen pro Woche zwischen 8 und 16 Uhr statt. Das Land finanziert 100 Prozent des nötigen Personalaufwands: Die Ganztagsschulen in Angebotsform erhalten nicht nur zusätzliche Lehrerstellen. Mit einem eigenen Budget können sie Personal von außerschulischen Partnern wie Sportvereinen oder Musikschulen engagieren. Dadurch können die Schulen pädagogische Schwerpunkte setzen und spezielle Angebote machen.
„Die Schulen und Schulträger haben jetzt die Bestätigung erhalten, dass sie ab dem nächsten Schuljahr Ganztagsschule in Angebotsform werden können. Bedingung dafür war, dass genügend Eltern ihre Kinder für den Ganztag anmelden. Das ist gegeben und das freut mich besonders für die Schülerinnen und Schüler, die ab dem kommenden Jahr davon profitieren können“, so die Bildungsministerin. „Damit sind wir zugleich bestens vorbereitet auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der ab 2026 schrittweise gelten wird. In Rheinland-Pfalz gilt schon heute: Wer einen Ganztagsplatz möchte, kann diesen bekommen“, sagte sie abschließend
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Chemnitzer Umweltpreis für Grundschulen und Horte : Datum:
Die Jury des Chemnitzer Umweltpreises für Kinder und Jugendliche zeichnet in den letzten Wochen vor den Sommerferien die Gewinnerprojekte aus.
Am 10. Juni 2024 zeichnete die Jury des Chemnitzer Umweltpreises für Kinder und Jugendliche mit „Terra Nova Campus – Die Entdeckerschule“ einen Preisträger in der Kategorie Klasse 5 bis 8 aus.
Der Chemnitzer Umweltpreis für Kinder und Jugendliche wird seit 1991 jährlich ausgeschrieben. Kinder und Jugendliche im Alter von bis zu 20 Jahren können ihre Einzel- oder Gemeinschaftsprojekte einreichen. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihr Wissen, Können und Interesse auf wissenschaftlichem Gebiet oder beim praktischen Umweltschutz einzusetzen und dabei kreative sowie interessante Themen zum Schutz unserer Umwelt mit Engagement zu bearbeiten. Eine Jury bewertet die Projekte nach den ausgeschriebenen Kriterien und entscheidet über die Vergabe attraktiver Preise.
Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Leiter von Arbeitsgemeinschaften leisten dabei einen bedeutenden Beitrag, Kindern und Jugendlichen die Notwendigkeiten und Möglichkeiten aktiven Handelns zum Erhalt und zur Gestaltung unserer Umwelt zu vermitteln.
Insgesamt nahmen in diesem Jahr 395 Kinder und Jugendliche an der Umweltbildungskampagne des Umweltamtes teil. In den letzten Wochen vor den Sommerferien werden die Teilnehmenden am Chemnitzer Umweltpreis 2024 für Kinder und Jugendliche für ihr Engagement geehrt. Die neunköpfige Jury wählte aus 31 eingereichten Projekten die drei ersten Plätze in den Kategorien Kindertageseinrichtung, Grundschule, Klasse 5 bis 8 sowie Klasse 9 bis 12 und Jugendliche bis 20 Jahre aus.
Carina Kühnel, Amtsleiterin des Umweltamtes der Stadt Chemnitz: „Auch wenn die Anzahl der Teilnehmenden im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist, freue ich mich über die gestiegene Anzahl an Umweltschutzprojekten unserer jungen Chemnitzerinnen und Chemnitzer. Die meist praktischen Projekte zeigen, dass die gesamtgesellschaftliche Aufgabe des Umweltschutzes auch in den Köpfen unsere Jüngsten präsent ist. Besonders möchte ich den Initiatoren, Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern sowie den Eltern danken, die ihre Kinder bei der Erstellung der Projekte begleitet haben.“
Insgesamt nahmen in diesem Jahr 395 Kinder und Jugendliche mit 31 Projekten am Chemnitzer Umweltpreis für Kinder und Jugendliche teil. Je Kategorie nahm folgende Anzahl an Personen teil:
- 155 in der Kategorie Kindertageseinrichtung,
- 112 in der Kategorie Grundschule,
- 77 in der Kategorie Klasse 5 bis 8 sowie
- 51 in der Kategorie Klasse 9 bis 12 und Jugendliche bis 20 Jahre.
Unter anderem haben folgende Projekte einen der drei ersten Plätze in diesem Jahr erreicht:
Grundschule
- Hort Kleinolbersdorf: „Rettung für den Wald“ (Hort der Grundschule Kleinolbersdorf)
- Hort Harthau: „Umweltschutz ob groß ob klein, kann ein Ding für alle sein!“ (Hort der Grundschule Harthau)
- Hort Albert-Köhler-Straße: „Ganztagesangebot Biene“ (Hort der Albert-Einstein-Grundschule)
Klasse 5 bis 8
- Parzivalschule Chemnitz: „Renaturierung – Bienenweide“
- Terra Nova Campus - die Entdeckerschule: „Ein besonderer Ort zum Lernen – Wald“
- DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz: „Müll sammeln in der Nachbarschaft“
Quelle: Stadt Chemnitz
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„Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ – jetzt bewerben! : Datum:
Auch Schulen und Schulträger und ihre Netzwerke können sich bis zum 15. September für den „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bewerben.
Der „Nationale Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geht in die dritte Runde. Seit 2022 verleihen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission den hochdotierten Preis. Dieser zeichnet herausragende Initiativen aus, die sich auf besondere Art und Weise für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einsetzen. Nach einer Vorauswahl werden alle geeigneten Bewerbungen von einer prominent besetzen Jury aus Gesellschaft, Medien, Politik und Wirtschaft ausgewählt.
Es werden zehn Preise in den Kategorien „Lernorte“, „Bildungslandschaften", „Multiplikator*innen“ und „Newcomer“ mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 EUR vergeben werden. Das Preisgeld fördert Aktivitäten der Preisträgerinnen und Preisträger, die einen Transfer von BNE in die Breite der Gesellschaft bringen und mit ihrem Engagement zahlreiche Menschen erreichen.
Die zehn Gewinnerinnen und Gewinner werden in einer feierlichen Preisverleihung geehrt und erhalten das Logo „Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ für ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem werden sie in den deutschen Pool um die Bewerbung für den UNESCO-Japan Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgenommen. Zusätzlich zu den Preisträgerinnen und Preisträgern werden zehn weitere Initiativen, die zusammen die Top 20 einer Preisrunde bilden, zur Preisverleihung eingeladen und ihr Engagement wird gewürdigt.
Wie läuft die Bewerbung ab?
Bewerben können sich Kitas, Schulen und Hochschulen, aber auch Unternehmen, Vereine, Netzwerke, Zusammenschlüsse von Kommunen und Zivilgesellschaft sowie Einzelpersonen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Einsatz für BNE zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs). Hier ist zentral, dass BNE bereits erfolgreich umgesetzt und in die pädagogische Arbeit integriert ist.
Eine Bewerbung ist bis zum 15. September 2024 möglich.
Dafür müssen sich die Bewerbenden zunächst bei der Deutschen UNESCO-Kommission als BNE-Akteurinnen und BNE-Akteure registrieren. Die Bewerbung erfolgt dann im Anschluss über das Akteursprofil.
Weitere Auszeichnungsmöglichkeiten
Neben dem „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ verleihen das BMBF und die Deutsche UNESCO-Kommission die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Verleihung findet mehrmals im Jahr statt und würdigt ebenfalls Engagierte im Bereich BNE.
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7. Sächsischer Schulpreis verliehen : Datum:
Sieben sächsische Schulen wurden für ihre hervorragenden Leistungen mit dem 7. Sächsischen Schulpreis ausgezeichnet. Alle sind Schulen mit Ganztagsangeboten.
„Kann man in diesen herausfordernden Zeiten einen Schulpreis ausschreiben? Können wir unsere Schulen bitten, ihre Arbeit zu reflektieren und uns alles aufzuschreiben? Wir haben überlegt und abgewogen und uns entschieden: Ja, wir müssen sogar. Denn die Schulen leisten mehr denn je Herausragendes. Sachsen hat so viele tolle Schulen. Wir wollen einer breiten Öffentlichkeit zeigen, was Schule leistet und wir wollen diese Arbeit wertschätzen und anerkennen.“ Das hatte Kultusminister Christian Piwarz zur 7. Ausschreibung des Sächsischen Schulpreises geschrieben.
57 Schulen haben sich für den Preis beworben. Die 13 besten Bewerber-Schulen stellten sich Anfang April 2024 der Jury mit einem 12-minütigem Pitch vor. Die Juroren waren beeindruckt und begeistert, mit wie viel Engagement und Kreativität die Schulen in den verschiedensten Kontexten arbeiten. Nach Sichtung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen und Auswertung der Präsentationen im Sächsischen Kultusministerium hatten die Juroren die schwere Aufgabe, die Preisträger in den insgesamt Kategorien festzulegen.
Zur Preisverleihung am 3. Juni 2024 in der TheaterRuine St. Pauli in Dresden lobte Kultusminister Christian Piwarz: „Die Schulen in Sachsen leisten Großartiges. Ich freue mich, heute sieben Schulen für ihre hervorragenden Leistungen mit dem mittlerweile 7. Sächsischen Schulpreis auszeichnen zu dürfen.“
Der Schulpreis wird in vier Kategorien verliehen. Zudem gibt es zwei Sonderpreise: „Kultur der Digitalität“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Alle Preise sind mit je 4.000 Euro dotiert. Insgesamt hatten sich 57 Schulen um einen der sechs Preise beworben. Wie der Minister sagte, sei die Konkurrenz groß und die Entscheidung insbesondere zwischen Platz 1 und 2 in allen Kategorien äußerst schwer und damit knapp gewesen. Der Sonderpreis BNE wurde geteilt, da die Inhalte beider Schulen absolut gleichrangig bewertet wurden.
Mit dem Schulpreis werden alle zwei Jahre Projekte und Konzepte ausgezeichnet, die über viele Jahre das Schulleben bereichern, die vor allem die individuellen Stärken der Schüler fördern und den Lernprozess und das Schulklima positiv beeinflussen. Das Projekt muss im Schulleben verankert und nachhaltig sein und sich stetig fortentwickeln. Die Juroren bewerten zudem, ob das Projekt demokratisches Engagement und soziales Miteinander fördert.
„Wir möchten, dass die Öffentlichkeit noch mehr als bisher wahrnimmt, was und wie viel Positives an Schulen passiert. Der Schulpreis zeigt die Schrittmacher unseres Schulsystems. Wir zollen all diesen Schulen unsere Anerkennung, unsere Wertschätzung und insbesondere in den aktuell herausfordernden Zeiten unseren Respekt“, betonte der Minister.
Preisträger:
Kategorie Förderschule
Kategorie Grundschule
Kategorie Oberschule:
Kategorie Gymnasium
Sonderpreis »Bildung für nachhaltige Entwicklung« (BNE):
Sonderpreis »Kultur der Digitalität«
In die Endrunde zur Präsentation hatten es außerdem folgende allgemeinbildende Schulen geschafft:
- Brünlasbergschule, Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, Aue-Bad Schlema (Kategorie Förderschule)
- Oberschule Brand-Erbisdorf (Kategorie Oberschule, Gemeinschaftsschule)
- IBB Private Schulen Dresden (Kategorie Sonderpreis Kultur der Digitalität)
- Gemeinschaftsschule Campus Cordis Dresden (Kategorie Sonderpreis BNE)
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Landkreis Havelland: Fördermittel für Schulen : Datum:
Schulen in Falkensee, Wustermark und Rathenow konnten sich im Mai über Fördermittel aus dem eigenen Förderprogramm des Landkreises Havelland freuen.
Der Landkreis Havelland unterstützt Schulen in Falkensee. Hierzu übergab Landrat Roger Lewandowski im Rathaus Ende Mai Förderbescheide an insgesamt neun Schulen im Stadtgebiet. Die Bildungseinrichtungen können sich über Zuwendungen in Höhe von 28.739 € freuen. Die Mittel werden verwendet, um die technische Ausstattung in den Schulen zu verbessern. In den Schulen in Falkensee soll damit u. a. in die Ausstattung für den Sport-, Kunst-, und Musikunterricht investiert werden. Auch die naturwissenschaftlichen Fächer profitieren von den Zuwendungen.
Im Rahmen der Übergabe betonte Landrat Roger Lewandowski: „Im Fokus der Förderung steht die Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen an Schulen. Mit diesem Förderprogramm wollen wir einmal mehr deutlich machen, dass Bildung im Landkreis Havelland einen sehr hohen Stellenwert besitzt.“
Der Landkreis Havelland unterstützt seit 2009 Bildungseinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft mit einem eigenen Förderprogramm. Mit den Investitionen soll die Ausstattung der allgemeinbildenden Schulen verbessert und so der Lernalltag für Schülerinnen und Schüler und das Schulpersonal erleichtert werden. In diesem Jahr stehen hierfür 160.000 € bereit, von denen im Landkreis insgesamt 36 allgemeinbildende Schulen profitieren.
Ende Mai konnten sich in Wustermark die „Otto Lilienthal“-Grundschule und an das Schulzentrum Heinz Sielmann in Elstal über Förderbescheid durch den Landkreis freuen. Insgesamt stellt der Landkreis den beiden Schulen Mittel in Höhe von 12.951 € zur Verfügung. In Elstal sollen mit den Mitteln u. a. Mikroskope beschafft werden.
Auch der Rathenower Bürgermeister Jörg Zietemann konnte sich über Fördermittelbescheide für sieben allgemeinbildende Schulen im Stadtgebiet über 21.014 € freuen, darunter die J.H.A. Duncker Oberschule in Rathenow, in der Tische und Stühle erneuert werden sollen.
Zur Unterstützung der Havelländischen Bildungseinrichtungen bemerkte Roger Lewandowski: „Bei der Förderung von Bildungseinrichtungen handelt es sich um wichtige Investitionen, weil wir damit in die Kinder und somit in unsere Zukunft investieren. Ich freue mich sehr, wenn wir mit unseren Mitteln dazu beitragen können, die Lehr- und Lernbedingungen in den Schulen zu verbessern.“
Quelle: Landkreis Havelland
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Hamburg: Fußball-Europameister bei der Mini-EM EUROKiK : Datum:
Schülerinnen und Schüler der Grundschule Brehmweg in Hamburg beteiligten sich erfolgreich bei der Mini-EM EUROKiK im Ruhrstadion. Die EUROKiK – der Kulturkick im Klassenzimmer zur EM 2024
Jetzt steht es fest: Neuer Fußball-Europameister sind die Niederlande. In einem spannenden Finale besiegte die „Oranje elftal“ Schottland mit 1:0. Im Spiel um Platz drei setzte sich das Team aus Griechenland durch.
Keine Sorge, die richtige EM hat noch nicht stattgefunden. Das ist das Ergebnis der EUROKiK im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2024. Die siegreichen „Niederländerinnen und Niederländer“ sind im wirklichen Leben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Brehmweg in Hamburg und erst 9 und 10 Jahre alt. Sie setzten sich bei der EUROKiK-EM Ende Mai im Ruhrstadion in Bochum gegen mehr als 150 Schulteams durch.
Dabei wurde nicht nur Fußball gespielt. Für das Projekt wurden die Teams der einzelnen Teilnehmerländer der EM vorher an 3. und 4. Klassen der über 150 teilnehmenden Schulen aus ganz Deutschland verlost. Um in die Endrunde ins Ruhrstadion zu kommen, mussten die Klassen zunächst die fußballerischen und kulturellen Besonderheiten des zugelosten Landes möglichst kreativ darstellen. Alle Beiträge wurden auf der Internetseite des Projektes öffentlich zur Wahl gestellt.
Über 15.000 Menschen beteiligten sich an der Abstimmung. Aus den Ergebnissen wurden die 24 besten Beiträge – einer zu jedem Teilnehmerland der EM – ausgewählt. Die Kinder dieser Gruppen spielten Ende Mai im Ruhrstadion stellvertretend für ihr Land bei einer „Mini-EM“ gegeneinander. Und so haben die Schülerinnen und Schüler aus Stellingen – als die Niederlande – den Cup nach Hamburg geholt. Eine tolle Leistung!
Die „EUROKiK – der Kulturkick im Klassenzimmer zur EM 2024“ ist ein Projekt der LitCam (Literacy Campaign), einer gemeinnützigen Gesellschaft, die sich für Bildungsgerechtigkeit und Integration einsetzt. Über 150 Grundschulen und 4.000 Kinder sind im Schuljahr 2023 / 2024 Teil des Projekts.
Die LitCam wurde 2006 als Initiative auf der Frankfurter Buchmesse gestartet und ist seit 2010 eine gemeinnützige Gesellschaft. Ihr Anliegen in diesem Jahr: „Wir bringen die Faszination der EURO 2024 in Deutschlands Klassenzimmer. Dabei nutzen wir die Begeisterung für den Fußball und die Europameisterschaft als Motivation, Lerninhalt und Gegenstand kultureller Bildung.“
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 7.6.2024
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Mönchengladbach: „Kulturkreisel“ im rhythmisierten Ganztag : Datum:
Der „Kulturkreisel“ setzt nicht nur darauf, dass die Kinder Museen, Musikschule und Co. besuchen – die Kultureinrichtungen kommen selbst in die Schule, in den rhythmisierten Ganztag.
An den vier Grundschulen mit einer rhythmisierten Ganztagsklasse dreht sich seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres der „Kulturkreisel“. Im Rahmen dieses Pilotprojektes bieten fünf Kultureinrichtungen aus Mönchengladbach jeweils vier Unterrichtseinheiten in einem rollierenden System an. Das bedeutet, alle Grundschulen mit einer rhythmisierten Ganztagsklasse (GGS Mülfort-Dohr, GGS Waisenhausstraße, EGS Pahlkestraße und KGS Untereicken) erhalten jeweils viermal Besuch einer Kulturpädagogin oder eines Kulturpädagogen aus den Kultureinrichtungen Museum Abteiberg, Museum Schloss Rheydt, Musikschule, Stadtarchiv und Zentralbibliothek. Um den Kindern einen guten Einblick in die Themen und Inhalte der Kultureinrichtungen zu ermöglichen, wurden spannende und abwechslungsreiche Unterrichtseinheiten kreiert.
„Die Schülerinnen und Schüler erleben hier Kultur zum Anfassen“, beschreibt Claudia Funke, Schulleiterin der Grundschule Waisenhausstraße, das Projekt. „Wir entdecken Stärken bei den Kindern, die sonst im Unterrichtsalltag vielleicht nicht zum Vorschein kommen. Im besten Fall suchen die Kinder dann auch künftig die Angebote in ihrer Umgebung auf, weil die Neugier geweckt wurde.“
Das Museum Abteiberg bietet den Kindern über das Medium Poster-Puzzle einen Einblick in das Museum und ermöglicht den Kindern über das Portraitieren der Skulptur „Sitzender Mensch“ und das expressionistische Portraitieren der „Frau mit Hut“ künstlerisch aktiv zu werden. „Die meisten Kinder haben noch nie etwas von einem Museum gehört, geschweige denn von einem Museum der Gegenwartskunst. Wenn, dann denken die Kinder eher an ein naturkundliches Museum mit Dinosauriern und ähnlichen Ausstellungsstücken“, berichtet Corinna Greven, Kulturpädagogin Museum Abteiberg. „Wenn wir dann verschiedene Ansichten des Museums Abteiberg gepuzzelt haben, ist die Neugier meist groß und alle möchten alles „in echt“ sehen.“
Mit dem Museum Schloss Rheydt geht es für die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise in frühere Zeiten. Sie erfahren mehr über die früheren Bewohnerinnen und Bewohner und können in deren Kleider schlüpfen, lernen das Leben der Ritter und die Verteidigung des Schlosses kennen.
Die Musikschule bringt den „Karneval der Tiere“ in die rhythmisierten Ganztagsklassen. Das Stadtarchiv gestaltet die Unterrichtseinheiten mit den Themen Schrift, Wappen, Siegel und Papier. Alle Themen beinhalten einen großen praktischen Teil, in dem die Kinder sich und den Umgang mit den Materialien ausprobieren können. Die Zentralbibliothek stellt den Ort mit Hilfe eines Bibliothek-Memory vor und arbeitet mit den Kindern zu deren Lieblingsbüchern. Die Kinder lernen spielerisch den „Brockhaus“ und das Bilderbuchkino kennen und erweitern unter anderem durch Blue-Bots kindgerecht ihre digitale Medienkompetenz.
„Der Kulturkreisel ist ein großartiges Angebot. Die Kinder werden herausgefordert. Sie lernen die Vielfalt kultureller Angebote in dieser Stadt kennen“, stellt auch Schulleiterin Anke Müller von der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße heraus. „Kinder kommen so mit Kunst, Musik und diesen besonderen Orten in Kontakt.“
Und die kulturelle Bildung setzt sich für die Klassen innerhalb des Pilotprojekts „Rhythmisierter Ganztag“ nach dem „Kulturkreisel“ fort: Die Kinder können sich im Anschluss auf das Programm „Kulturstrolche“ freuen. Hier lernen sie bis einschließlich zur vierten Klasse die Kultureinrichtungen in der Realität oder, wie sie es formulieren würden, „in echt“ kennen. Insgesamt ist dies dann ein Gewinn für alle Beteiligten, erklärt die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport Christiane Schüßler: „Sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen, die Möglichkeit kennenzulernen, zum Beispiel Gefühlen oder Meinungen Ausdruck in Kunst, Musik und Literatur zu verschaffen oder den Umgang mit unterschiedlichsten Medien zu erlernen, für all das schafft das Projekt Kulturkreisel erste Grundlagen. Und unsere Kultureinrichtungen können hier schon früh vermitteln, dass sie offen sind für alle Menschen in der Stadt und alle einen Zugang dazu finden können.“
Information „Rhythmisierter Ganztag“:
Zu Beginn des laufenden Schuljahres 2023/2024 ist an vier Grundschulen der Stadt das Pilotprojekt „Rhythmisierter Ganztag“ gestartet. Die vier Grundschulen sind:
Dabei ist jeweils ein erstes Schuljahr als rhythmisierte Ganztagsklasse gestartet. Im Rhythmisierten Ganztag verbringt die Klasse – anders als im Offenen Ganztag – den Vor- und Nachmittag gemeinsam. Der besondere Charakter liegt in der rhythmischen Gestaltung des Unterrichtstages. Der Unterricht wird über den ganzen Tag verteilt und wechselt sich ab mit Übungs- und Freiarbeitszeiten sowie Entspannungs- und Freizeitphasen und individuellen Fördermaßnahmen. Die Trennung zwischen Unterricht am Vormittag und Freizeit- und Lernphase (Hausaufgaben) am Nachmittag wird aufgehoben.
Durch den rhythmischen Wechsel von Anspannung und Entspannung lässt sich der Unterricht besser an die Konzentrationsphasen der Kinder anpassen. Die Möglichkeit, zusätzliche Lernzeiten einzurichten, in denen die Kinder ihrem Lernstand entsprechend gefördert werden können, trägt außerdem zur Verbesserung der Bildungschancen einzelner Kinder bei.
Im rhythmisierten Ganztag agieren Lehrkraft und pädagogische Fachkraft gemeinsam und auf Augenhöhe über die meiste Zeit des Tages in der Klasse. Unterstützt werden sie stundenweise durch eine Ergänzungskraft. Externe Honorarkräfte, z. B. aus den Bereichen Sport, Kultur, führen AGs durch. Wichtig ist allerdings eine Ausgewogenheit, denn die Kinder dürfen nicht überfrachtet werden. Zeiten von Ruhe und Entspannung dürfen nicht fehlen. Hausaufgaben im herkömmlichen Sinne gibt es nicht mehr. Die Hausaufgaben werden durch Lernzeiten abgelöst.
Die Klassen im rhythmisierten Ganztag sind an fünf Tagen in der Woche jeweils von 8 bis 16 Uhr in der Schule. Diese Zeiten sind verpflichtend. Ein Ferienprogramm wird ebenfalls angeboten, hier ist die Teilnahme freiwillig. Das Ferienprogramm wird in der Regel mit den Kindern aus dem offenen Ganztag gemeinsam gestaltet.
Die aktuellen ersten Schuljahre im rhythmisierten Ganztag wechseln im kommenden Schuljahr in die zweite Klasse. Gleichzeitig wird an den bisherigen vier Pilotschulen jeweils ein weiteres erstes Schuljahr im rhythmisierten Ganztag gestartet. Eltern haben bereits bei der Schulanmeldung die Möglichkeit ihr Kind für einen Platz anzumelden. Nach aktueller Sachlage wird im kommenden Schuljahr eine fünfte Schule in das Pilotprojekt aufgenommen.
Quelle: Stadt Mönchengladbach
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Saarland: Förderung „Jugend & Kultur“ 2024 : Datum:
Für eine starke Jugendarbeit: Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot überreicht dem Landesjugendring Saar e.V. eine Förderung in Höhe von 70.000 Euro.
Seit November 2021 unterstützt das Ministerium für Bildung und Kultur Kulturvereine im Bereich der Jugendarbeit im Rahmen eines neuen Förderprogrammes.
„Jugend & Kultur“ fördert Vereine und Verbände, die im Landesjugendring Saar (LJR) organisiert sind, bei ihrer Jugendarbeit. Voraussetzung ist, dass sie eine eigene Jugendorganisation, beziehungsweise eine selbstbestimmte Jugendstruktur besitzen. Im Förderjahr 2024 erhält der Landesjungendring zur Unterstützung der Vereine und Verbände eine Förderung in Höhe von 70.000 Euro.
„Durch engagierte Jugendarbeit in Vereinen und Verbänden legen wir das Fundament für eine starke und verantwortungsvolle Gesellschaft. Der Landesjugendring Saar, der als Organisationsorgan dieser Vereine großartiges leistet, spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Junge Menschen werden unterstützt, vernetzt und zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigt. Denn nur gemeinsam können eine lebendige Jugendkultur sowie aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben gefördert werden. Dazu braucht es auch die Möglichkeit sich in gemeinsamen Projekten zu entfalten, die von engagierten Kulturreferenten und Kulturreferentinnen begleitet werden“, so Bildung- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot.
Fabienne Wolfanger, Vorstandssprecherin des Landesjugendring Saar: „Kulturelle Vielfalt ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Jugendarbeit. Unser Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen und gleichzeitig, durch die Förderung von ausgewählten Projekten, die Beteiligung junger Menschen bei der Umsetzung der Aktionen gezielt zu fördern. Die Unterstützung durch eine Kulturreferentin ist dabei von unschätzbarem Wert. Sie fördert nicht nur die Vernetzung in der Jugendarbeit im kulturellen Bereich, sondern bietet auch wichtige Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln und der Umsetzung und Planung von kreativen Aktionen. Wir freuen uns außerordentlich, dass diese wertvolle Arbeit durch die Förderung des Ministeriums für das Projekt 'Jugend & Kultur' weiterhin unterstützt wird und wir dazu beitragen können, dass die Jugendkultur im Saarland lebendig bleibt.
Die Förderung „Jugend & Kultur“ 2024 ist bereits gestartet. Für die zweite Runde sind noch Bewerbungen bis zum 15. Juni 2024 möglich.
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Lesetipp: Neue Broschüre „EssKultur“ in Schleswig-Holstein : Datum:
Die Broschüre „EssKultur. Anregungen für einen kreativen Umgang mit dem Alltäglichen“ des Bildungsministeriums Schleswig-Holstein stellt Projekte und Unterrichtsmodule vor.
Projekte zum Thema „Gemüse“ an der Gemeinschaftsschule an der Bek und am Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek oder das Projekt „Landkunststück“ an der Grundschule am Storchennest in Bad Bramstedt und Schulen in Bad Segeberg, aber auch DaZ-Projekte (Deutsch als Zweitspreche) an Schulen in St. Peter-Ording berühren die „EssKultur“ und sind zugleich erprobte Unterrichtsmodule in Schleswig-Holstein. Sie sind in der neuen Broschüre des Bildungsministeriums „EssKultur. Anregungen für einen kreativen Umgang mit dem Alltäglichen“ zu finden.
Essen ist ein Querschnittsthema, das sehr viele Bereiche des täglichen Lebens und Handelns betrifft – und so ist es auch an Schulen und im Unterricht in vielfältiger Form präsent. Das Thema Essen ist Gegenstand im Biologie- und Geografieunterricht. Es kann in der Verbraucherbildung aber auch in Deutsch oder in der Kunststunde eine Rolle spielen. Es hat viele Dimensionen und viele Facetten.
Die Broschüre nähert sich dem Thema erstmals aus Sicht der Kulturellen Bildung. Dabei geht es vor allem darum, die unterschiedlichen Aspekte der EssKultur miteinander zu verbinden. Die Inhalte sind unter drei Überschriften „Partnerinnen, Partner und Orte“, „Themenfelder“ und „Unterrichtsfächer“ zusammengefasst und lassen sich nach dem Baukasten-Prinzip je nach Bedarf kombinieren. Es werden Unterrichtsmodule vorgestellt, die sich an unterschiedliche Altersgruppen richten. Es geht zum Beispiel um Tischsitten, Gastfreundschaft, Geschäftsessen aber auch um Lieferketten, Auswirkungen des Klimawandels und die Herkunft der Nahrungsmittel.
Auch die Frage nach der EssKultur der Zukunft wird behandelt. Unter der Überschrift „Frische Ideen aus der Lehrkräftebildung“ werden Beispiele geschildert, in denen Lehramtsstudierende neue Unterrichtsmethoden mit vertrauten Unterrichtsinhalten verknüpfen und so frischen Wind in die Schulen bringen.
Am Ende listet die Broschüre erprobte außerschulische Lernorte auf, darunter das Freilichtmuseum Molfsee, das „Museum Vergessene Arbeit“ Steinhorst oder das Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum, und auch die Anschriften von Kooperationspartnern. Letztere reichen von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein mit dem Projekt „Schulklassen auf dem Bauernhof“ über den Landfrauenverband bis zur Bäcker- und Konditorenvereinigung, dem Fleischerverband, Hofkäsereien und Schäfereien.
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Europäischer Wettbewerb: Grenzenlose Kreativität : Datum:
60.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen haben unter dem diesjährigen Motto „Europa (un)limited“ ihre künstlerischen Talente entfaltet.
60.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen aus 1.186 Schulen (53 mehr als im Vorjahr) haben unter dem diesjährigen Motto „Europa (un)limited“ ihre künstlerischen Talente entfaltet. Entstanden sind über 42.000 bildnerische Arbeiten, Texte und mediale Kunstwerke, die sich mit den vielfältigen Facetten von Grenzen auseinandersetzen.
Europa ist mehr als nur ein geografischer Raum – unter diesem Leitgedanken haben die Teilnehmenden in ihren Werken persönliche Grenzen aufgezeigt, künstlerische Barrieren überwunden und sogar die physischen Grenzen unserer Welt überschritten. Sie haben nicht nur aktuelle europäische Ereignisse reflektiert und die EU-Politik kritisch beleuchtet, sondern auch Zukunftsvisionen aufgezeigt.
Die eingereichten Arbeiten spiegeln eine unglaubliche Vielfalt, von Gemälden und Zeichnungen über Filme und Songs bis hin zu Comics oder Essays. Die Qualität und Kreativität der Beiträge zeigen deutlich das Engagement und die Auseinandersetzung der jungen Menschen mit Europa und seinen Herausforderungen. Vor allem die Arbeiten, in denen die Schülerinnen und Schüler sich mit ihren persönlichen Grenzen auseinandersetzten, berühren den Betrachter bzw. die Leserin.
Die 16- und 17-jährigen Teilnehmenden werden erstmals an der Europawahl teilnehmen und Europa damit buchstäblich mitgestalten können. Viele Beiträge zum diesjährigen Europäischen Wettbewerb griffen die Wahl auf oder bezogen sich auf relevante Themen des Wahlkampfs. Sie geben eindrucksvoll Auskunft über die politischen Einstellungen und Forderungen junger Menschen.
Möglich wird dies durch das große Engagement der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer. Sie machen Europa zum Thema in ihrem Unterricht – und zwar in allen möglichen Fächern, fachübergreifend oder fächerverbindend.
Die Namen der Preisträgerinnen und Preisträger auf Bundesebene finden sie hier.
Ausführliche statistische Auswertungen der einzelnen Bundesländer finden Sie ebenfalls online.
Quelle: Europäischer Wettbewerb
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Berlin: „Jugend debattiert“ in Willkommensklassen : Datum:
Erstmals wurden in Berlin die besten Schülerinnen und Schüler des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ in Willkommensklassen ermittelt. Manche lernen noch kein Jahr Deutsch...
Am 30. Mai 2024 wurden im Goethe-Gymnasium in Wilmersdorf erstmals die besten Schülerinnen und Schüler des Wettbewerbes ‚Jugend debattiert‘ in Willkommensklassen ermittelt. Viele dieser Schülerinnen und Schüler lernen noch kein Jahr Deutsch, aber ihren Gesprächspartner mit Argumenten zu überzeugen, das haben sie geleistet. 17 Schulen hatten sich an diesem ersten Wettbewerb beteiligt.
Der Wettbewerbstag begann mit einer Qualifikationsrunde. Für die unter 16-Jährigen ging es um die Fragestellung: „Soll der Unterricht erst um 9:00 Uhr beginnen?“ Die über 16-Jährigen debattierten darüber, ob Schülerinnen und Schüler ihre Lehrkräfte beurteilen sollten. Die jeweils vier Besten ihrer Altersgruppe qualifizierten sich für das Finale, in dem schließlich folgende Gewinner ermittelt wurden:
Altersgruppe unter 16 Jahren:
Finalfrage: „Sollen Sprachlernende von Anfang an in Regelklassen unterrichtet werden?“
Platz 1: Dasha Kystenko, Gottfried-Keller-Gymnasium
Platz 2: Yelizaveta Bondavchuk, Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium
Platz 3: Ekaterina Novoselova, Goethe-Gymnasium
Platz 4: Mohammad Allaj, Bröndby-Oberschule
Altersgruppe über 16 Jahren:
Finalfrage: „Soll in der Schule auch außerhalb des Unterrichts nur Deutsch gesprochen werden?
Platz 1: Nikoloz Ajiashvili, Bröndby-Oberschule
Platz:2: Anh Luu, Goethe-Gymnasium
Platz 3: Maftuna Jumaeva, Humboldt-Gymnasium
Platz 4: Valeria Selivanova, Humboldt-Gymnasium
Alle acht Finalisten sind als Gäste zum Bundesfinale von ‚Jugend debattiert‘ am 8. Juni 2024 eingeladen. Die jeweils beiden Erstplatzierten jeder Altersgruppe treffen in einem länderübergreifenden Wettbewerb auf die besten Debattantinnen und Debattanten aus Willkommensklassen der Bundesländer Bremen, Hamburg, Thüringen, Nordrhein-Westfahlen, der am 17. September 2024 online ausgetragen wird.
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Online-Voting „Energiesparmeister“ bis 6. Juni – jetzt noch abstimmen! : Datum:
Die 16 Landes-Energiesparmeister-Schulen stehen fest und kämpfen um den Bundessieg. Jetzt noch mitmachen und für das beste Schulprojekt voten!
Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs suchen co2online und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz jedes Jahr die effizientesten, kreativsten und nachhaltigsten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie Schulen in ganz Deutschland mit tollen Projekten den Klimaschutz vorantreiben. Darüber hinaus motivieren die praktischen Aktionen von jungen Menschen auch andere zum Mitmachen. Das beste Schulprojekt in jedem Bundesland gewinnt!
Die Gewinner des Energiesparmeister-Wettbewerbs auf Landesebene stehen fest. In jedem Bundesland hat die Jury eine Gewinnerschule ermittelt und zusätzlich einen Sonderpreis vergeben. Die Ideen waren dieses Jahr so vielfältig wie nie: Selbst gebaute Windkraftrotoren, Klima-Challenges, ein Rapsong zum Thema Nachhaltigkeit und vieles mehr. Insgesamt 418 Bewerbungen hat die Jury gesichtet und daraus die besten Klimaschutzprojekte ausgewählt.
Noch bis zum 6. Juni können alle auf www.energiesparmeister.de/voting online für ihren Favoriten abstimmen. Einem der 16 Landessieger winkt der Titel „Energiesparmeister Gold“, zusätzlich gibt es weitere 2.500 Euro Preisgeld für die meisten Stimmen im Online-Voting.
Der Name des Bundessiegers wird bei der offiziellen Preisverleihung am 23. Juni bekanntgegeben. Die Veranstaltung wird live übertragen.
Unter den 16 Energiesparmeistern sind 14 Schulen mit Ganztagsangebot:
- Baden-Württemberg: Hegel-Gymnasium Stuttgart
Die Solar-Challenge des Hegel-Gymnasiums lautet: „Bis zum Ende des Schuljahres werden von Eltern, Verwandten und Freund/innen der Hegel-Schülerinnen und Schüler/innen 30.000 Watt mit Balkonkraftwerken neu installiert.“
- Berlin: Grünen Campus Malchow in Berlin-Lichtenberg
Das Thema Nachhaltigkeit ist an der Umweltschule im Rahmen des Schulkonzepts fest im Schulprofil verankert. Jede Woche gibt es einen Bauernhoftag (ebenfalls seit 30 Jahren) und einen Veggieday. Jedes Jahr finden die Wochen der Nachhaltigkeit statt.
- Bremen: Heinrich-Heine-Schule Bremerhaven
Der Klimaschutzplan der Heinrich-Heine-Schule aus Bremerhaven soll die CO2-Emissionen im Schulalltag senken.
- Hamburg: Grundschule Horn
Die Umwelt- und Klimafüchse der Grundschule Horn haben sich von der Hamburger Klimaschutzstiftung zu Energiedetektiv*innen ausbilden lassen.
- Hessen: Humboldtschule Bad Homburg
Die Humboldtschule ist langjährige Umwelt- und UNESCO-Schule und setzt auf kreative Mitmach-Aktionen zu Themen wie Plastikvermeidung oder Mobilität. Dazu gehört ein XXL-Memory mit den 17 Nachhaltigkeitszielen, der Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler.
- Mecklenburg-Vorpommern: Freie Schule Bröbberow
Vom Kitakind bis zu den Klassen 1-6: An der Umwelt- und BNE-Modellschule im Herzen der Natur ist für jedes Kind ein passendes Angebot aus dem Bereich Nachhaltigkeit dabei.
- Niedersachsen: Max-Windmüller-Gymnasium Emden
Seit 2018 gibt es am „Max“ einen eigenen Klimarat und ein Klimaparlament, die besonders wirksame Klimamaßnahmen anstoßen.
- Nordrhein-Westfalen: Gesamtschule Windeck
„Palettenkarussell“ heißt die App, die die Schülerfirma Öko-E programmieren ließ. Sie ermöglicht Privatpersonen und Unternehmen, Einwegpaletten mehrfach zu verwenden, damit Ressourcen gespart werden.
- Rheinland-Pfalz: Carl-Benz-Gesamtschule Wörth
Während der „Nachhaltigkeitstage“ entstanden 30 Projektideen, die auf einem Marktplatz der nachhaltigen Möglichkeiten vorgestellt wurden. Themen waren: Regional hat Vorfahrt, Wald und Wild, Regionale Ernährung, Recycling – Upcycling, Rund um den Müll.
- Saarland: Robert-Bosch-Schule Homburg
Die AG Schülerfirma bietet in jeder Pause einen Fensterverkauf mit nachhaltigen Schulmaterialien, die individuell personalisiert werden können.
- Sachsen: Kalkbergschule Meißen
An der Kalkbergschule haben Schülerinnen und Schüler eine Genossenschaft gegründet, um ihr nachhaltiges Schülercafé „Die Lebensmittelritter“ zu betreiben. Hier verkaufen sie saisonale, regionale, vegetarische und gesunde Lebensmittel.
- Sachsen-Anhalt: Landesgymnasium für Musik Wernigerode
Das Landesgymnasium setzt täglich Klimaschutzmaßnahmen um, wie Mülltrennung und Müllvermeidung an der Schule und in der Stadt, Energiesparen und CO2-Einsparung durch Pflanzungen von Bäumen in der Harzregion.
- Schleswig-Holstein: Holstenschule Neumünster
Der Wahlpflichtkurs Nachhaltigkeit hat passend zum Nachhaltigkeitskonzept der Holstenschule eine interaktive, digitale Radrouten-Nutzungskarte der täglichen Schulwege erstellt
- Thüringen: AWO Schlossschule Neustadt an der Orla
Die Nachhaltigkeitsprojekte wiederholen sich in regelmäßigen Abständen: der Waldtag mit Baumpflanzungen in Kooperation mit dem Thüringen Forst, das Bienenprojekt, eigene Aufräumaktionen, der World Cleanup Day und anderes.
Den Sonderpreis „Nachhaltigkeit“ für das Projekt mit der besten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung erhält das Hildegardis-Gymnasium Kempten.
Anlässlich der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft gibt es in diesem Jahr einen Sonderpreis für Jugendfußballvereine. Gesucht werden Vereine, die eine oder mehrere Klimaschutz-Maßnahmen planen, bereits durchführen oder kürzlich abgeschlossen haben. Den Sonderpreis erhält der Turn und Sportverein Nassau Beilstein 1920 e. V. Er beeindruckte die Jury mit dem Projekt „Natur und Sport gemeinsam mit Kindern in Einklang bringen“. Gemeinsam mit der Grundschule Beilstein, dem NABU und dem Förster der Gemeinde Greifenstein pflanzte der Verein 3.600 Bäume. Er stellte Insektenhotels auf, gebaut von der Jugendvollzugsanstalt (JVA) in Dietz, und möchte mit den Salver Imkern eigenen Bienenhonig mit dem Vereinslogo herstellen, um ihn an Ehrenmitglieder zu verschenken. Unter anderem hat der Verein sein Flutlicht und die Innenbeleuchtung des Sportheims auf LED umgerüstet, eine PV-Anlage installiert, Wärmedämmung innen und außen am Sportheim angebracht und vieles mehr. Der Verein ist mittlerweile CO2-neutral.
Quelle: Energiesparmeister
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Thüringen: Investitionsprogramm GanztagInvest II gestartet : Datum:
Mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie ist in Thüringen das Investitionsprogramm zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter gestartet.
Thüringer Schulträger können ab sofort Fördermittel aus dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau beim Thüringer Bildungsministerium beantragen. Insgesamt stehen Mittel in Höhe von rund 100 Millionen Euro zur Verfügung, die durch den Bund und das Land bereitgestellt werden. Darüber hinaus setzen die Thüringer Schulträger hierfür weitere Mittel in Höhe von elf Millionen Euro ein. Diese finanziellen Mittel können bis Ende 2027 in Schulen mit Primarstufe investiert werden.
Antragsberechtigt sind 33 Staatliche Schulträger sowie 52 Träger der Schulen in freier Trägerschaft.
Bildungsminister Helmut Holter erklärt: „Thüringen hat, wie jede und jeder weiß, bereits einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Primarstufe. Wir sind bei dem Thema traditionell gut und verlässlich aufgestellt. Während andere Bundesländer hier noch aufholen müssen, legt Thüringen gemeinsam mit den Schulträgern den Schwerpunkt auf die qualitative Entwicklung in den Grund- und Gemeinschaftsschulen, um das Ganztagsangebot weiter zu verbessern. Ich danke allen Beteiligten im Bund und Land sowie den Schulträgern, dass sie sich dieser gesamtstaatlich bedeutsamen Aufgabe annehmen und gemeinsam eine qualitative und zeitgemäße Ganztagsbetreuung garantieren.“
Bereits seit 2010 besteht in Thüringen der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung in der Primarstufe. Zu dessen Umsetzung werden an allen staatlichen Grundschulen und Gemeinschaftsschulen mit Primarstufe Schulhorte geführt. Damit haben sich flächendeckend zuverlässige und kontinuierliche Betreuungsstrukturen etabliert. Deshalb steht zur Umsetzung des Investitionsprogramms der qualitative Ausbau des Ganztags verstärkt im Fokus.
Ganztagsangebote sind ein wichtiger Baustein, Schülerinnen und Schüler ganzheitlich in den Blick zu nehmen sowie Teilhabe, Mündigkeit und Chancengerechtigkeit für jedes einzelne Kind zu ermöglichen. Qualitativ hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote unterstützen die individuelle Förderung und Teilhabechancen. Die Ganztagsbetreuung bietet hierfür entscheidende Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig werden dadurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Berufsleben gefördert.
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Hessen: Ukrainisch als Fremdsprache in Schulen : Datum:
Hessen führt als erstes Land Ukrainisch als Fremdsprache in Schulen ein. Auch weitere ukrainische Lehrkräfte werden für den Schuldienst in Hessen gewonnen.
Im Wettbewerb um zukünftige Fachkräfte und zur Gewinnung weiterer Lehrerinnen und Lehrer unternimmt Hessen zum Schuljahr 2024/2025 einen deutschlandweit einmaligen Vorstoß und erweitert das breite schulische Fremdsprachenangebot um Ukrainisch. Dies erfolgt mit Blick auf die große Gruppe der rund 20.000 mit ihren Familien vor dem Krieg nach Hessen geflüchteten und beschulten Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine sowie die mehr als 300 ukrainischen Lehrkräfte, die derzeit an hessischen Schulen unterrichten.
„Wir dürfen nicht müde werden in der Unterstützung der Ukraine“, sagte Armin Schwarz, Minister für Kultus, Bildung und Chancen, am Freitag in Wiesbaden. „Den vielen Jugendlichen und Lehrkräften aus der Ukraine möchten wir entsprechend ihren individuellen Begabungen damit noch stärkere Bildungs- und Berufsperspektiven bieten – auch für den Wiederaufbau ihres eigenen Landes – und zudem ein klares Zeichen der Verbundenheit in schwierigen Zeiten setzen.“
Im kommenden Schuljahr wird Ukrainisch als zweite Fremdsprache gemäß den rechtlichen Grundlagen als Schulversuch (Pilot) angeboten werden. Das heißt, übers Land verteilt werden erste Schulen, an denen viele ukrainische Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, in die Erprobungsphase starten. Auch Jugendliche ohne ukrainischen Hintergrund könnten das Angebot wählen.
Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Entbürokratisierung in Hessen, Manfred Pentz, betonte: „Wir wussten von Anfang an, dass der Kampf um die Freiheit in der Ukraine lang sein wird. Deshalb ist es konsequent, den ukrainischen Schülerinnen und Schülern auch ein Angebot zu machen, neben Deutsch auch ihre Muttersprache in der Schule zu lernen. Es ist ein Zeichen der Verbundenheit mit der Ukraine. Es ist aber auch ein Beitrag, dass die Identität und Kultur der Ukraine erhalten bleibt. Denn wir wollen die ukrainischen Flüchtlinge nicht entwurzeln, sie gerade nicht von ihrer Heimat abschneiden, sondern ihnen eine Brücke für eine Rückkehr in die Ukraine bauen.“
Zeichen der Verbundenheit
Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksii Makeiev, dankte dem Land Hessen und Bildungsminister Schwarz für die „beispielgebende Entscheidung“ und sagte: „Wir betrachten es als eine Anerkennung des Ukrainischen als wichtige europäische Sprache. Dies wird der Entlastung unserer Schülerinnen und Schüler dienen, die derzeit in Hessen Schutz vorm russischen Krieg gefunden haben, und allen anderen Ländern in Deutschland ein gutes Vorbild sein.“
Bisher ist es für viele ältere ukrainische Jugendliche ein Problem, dass ihre Flucht nach Deutschland oftmals zum Abbruch ihres bisherigen Bildungsweges führt. Neben Englisch, das als erste Fremdsprache in der Ukraine in der Regel ab der Grundschule gelehrt wird, müssen die geflüchteten ukrainischen Kinder in kurzer Zeit für den gesamten Unterricht Deutsch lernen. Als erforderliche zweite Fremdsprache für die gymnasiale Oberstufe käme allenfalls Russisch in Frage, was als Sprache des Kriegsgegners für die meisten keine Option ist. Die Einführung von Ukrainisch als zweite Fremdsprache kann adäquate Bildungswege mit höher qualifizierten Abschlüssen ermöglichen. Viele Fachkräfteberufe setzen zudem einen weiterführenden Schulabschluss voraus, für dessen Erwerb eine zweite Fremdsprache verlangt wird.
„Weitere ukrainische Lehrkräfte für den Schuldienst in Hessen gewinnen“
Die Gruppe der Jugendlichen aus der Ukraine an hessischen Schulen ist größer als die Gruppe aller in den vergangen zwei Jahren geflüchteten Schülerinnen und Schüler aus den zehn weiteren häufigsten Herkunftsländern zusammen. „Neben den Jugendlichen und der Gewinnung der zumeist gut ausgebildeten Eltern als volle Kräfte für den Arbeitsmarkt könnte das Land weitere der in Deutschland lebenden ukrainischen Lehrerinnen und Lehrer für den Schuldienst gewinnen“, sagte Minister Schwarz.
Oftmals decken die Lehrkräfte aus der Ukraine, die erfahrungsgemäß schnell in deutscher Sprache unterrichten können, zusätzlich Fächer wie Deutsch als Zweitsprache, Physik, Chemie, Mathematik, Musik, Kunst oder Sport mit aktuell hohen Bedarfen ab und würden spürbar zur Unterrichtsversorgung beitragen.
Ukrainisch ist nach Russisch und Polnisch die meistgesprochene slawische Sprache. Die Ukraine ist flächenmäßig das zweitgrößte Land in Europa. Hessen setzt mit dem neuen Angebot auch einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen europäischen Selbstverständnis sowie für die zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Land. Mitte Juni wird in Berlin die Ukraine-Wiederaufbaukonferenz stattfinden. Im Dezember 2023 haben die EU-Führungsspitzen beschlossen, Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine aufzunehmen.
Hintergrund Fremdsprachenangebot:
In Hessen gibt es ein umfangreiches Fremdsprachenangebot. Das Land hat mit Ausnahme der südasiatischen Sprachen, die auf einen engen Sprachraum begrenzt sind, die zehn meistgesprochenen Sprachen der Welt sowie alle Amtssprachen der Vereinten Nationen in seinem Fremdsprachenportfolio an Schulen. Folgende Fremdsprachen können derzeit von Schülerinnen und Schülern gewählt werden: Englisch (1./2. Fremdsprache), Französisch, Latein, Spanisch (1./2./3.), Italienisch, Russisch, Chinesisch, Polnisch, Arabisch, Portugiesisch (2./3.), Altgriechisch (3.). Hintergrund zu Polnisch: Im deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag (im Jahr 1991 verabschiedet) haben sich beide Nationen u. a. gegenseitig zur Pflege der jeweils anderen Sprache verpflichtet.
Aktuell läuft zudem in Türkisch ein Schulversuch, an dem sich bisher zwei Schulen in Kassel und Lollar beteiligen. Weitere Schulen können bei Bedarf und Interesse im kommenden Schuljahr dazukommen. Entscheidend für die Erprobung ist – wie auch bei allen anderen Fremdsprachen – die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die sich dauerhaft für eine Fremdsprache interessieren und sie belegen wollen, aber ebenso die Bereitschaft der Schule.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Auszeichnungen „Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ : Datum:
Lehrkräfte und Schulleitungen wurden erneut mit dem „Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ ausgezeichnet. Nominiert wurden sie auch von Schülerinnen und Schülern.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrkräftepreis –Unterricht innovativ“ 2023 stehen fest: Insgesamt gingen 18 Auszeichnungen an zehn Lehrkräfte, fünf Teams und drei Schulleitungen aus zwölf Bundesländern. Rund 8.500 Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Wettbewerb.
Die Träger des Wettbewerbs, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband, wollen mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften, Lehrkräfte-Teams sowie Schulleitungen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken.
Schirmherrin der Wettbewerbsrunde 2023 ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger, die die Preisverleihung mit einem Grußwort eröffnete. Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, und Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, überreichten die Urkunden.
Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Das Engagement von Lehrkräften und Schulleitungen bestimmt maßgeblich die Qualität von Unterricht und Schule. Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind hier vorbildhaft. Als Bundesbildungsministerin und Schirmherrin des Wettbewerbes ist es mir besonders wichtig, dass die tolle Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer und solch herausragende Leistungen gewürdigt werden.“
Der Preis wird in drei Wettbewerbskategorien vergeben: „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ (Nominierung durch Schülerinnen und Schüler), „Unterricht innovativ“ sowie „Vorbildliche Schulleitung“.
Von Schülerinnen und Schülern nominiert und ausgezeichnet wurden auch Lehrkräfte aus Ganztagsschulen, darunter
- Ellen Gottschalk, Sonderpädagogin, Musiklehrerin an der MOSAIK-Schule Wittstock (Brandenburg)
- Jean-Marie Schwarzkopf, Lehrer für Wirtschaft, Recht, Geografie und Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (PGW) am Gymnasium Eppendorf (Hamburg)
- Kai Passchier, Lehrer für Biologie, Physik und Mathematik an der IGS Marienhafe-Moorhusen (Niedersachsen)
- Jana Bioly, Lehrerin für Mathematik und Chemie, am Julius-Mosen-Gymnasium Oelsnitz (Sachsen)
- Andreas Becker, Lehrer für Physik, Mathe, Informatik und Astronomie am Gymnasium Halberstadt (Sachsen-Anhalt)
In der Kategorie „Unterricht innovativ“ erhielten ebenfalls Lehrkräfte aus Schulen mit Ganztagsangebot erste Preise, darunter
- Christina Fischer, Sebastian Bauer, Danilo Fries, Laura Henschker, Viktoria Seidel vom Humboldt-Gymnasium Vaterstetten für das Projekt „Deeper Learning – Wissenschaftsjournalismus und Fake News“ (Bayern)
- Barbara Haas vom Gymnasium Feuchtwangen für das Unterrichtsprojekt „Ihr seid nicht vergessen“ (Bayern)
- Lenny Liebig, Laura Berressem und Annika Stuckmann von der Janusz-Korczak-Gesamtschule Gütersloh für das Projekt „Einsichten. Aussichten. Ein ortsspezifisches Ausstellungsprojekt“, Nordrhein-Westfalen (Sonderpreis Kulturelle Bildung der PwC-Stiftung)
In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ waren drei Schulleitungen aus Ganztagsschulen erfolgreich:
- André Szymkowiak, Gymnasium Thusneldastraße Köln-Deutz (Nordrhein-Westfalen)
- Angelika Gruß, Gregor Hascher, Patrick Deppe, Nikolaos Papathanassiou, Paul-Robeson-Schule Leipzig (Sachsen)
- Thomas von Pluto-Prondzinski, Robert-Jungk-Oberschule Berlin
Die neue Wettbewerbsrunde ist bereits gestartet! Die Teilnahme ist bis zum 15. September 2024 möglich.
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Tagungsdokumentation online: „Auf die Lehrperson kommt es an“ : Datum:
Zur Tagung der Aebli-Näf Stiftung „Auf die Lehrperson kommt es an – Die psychologische Didaktik Hans Aeblis aus heutiger Sicht“ (2023 in Bern) ist jetzt eine Dokumentation online.
„Wo eine gute Lehrperson am Werk ist, wird die Welt ein bisschen besser“
Hans Aebli, 1983
Die Dokumentation zur Tagung „Auf die Lehrperson kommt es an – Die psychologische Didaktik Hans Aeblis aus heutiger Sicht“ der Aebli-Näf Stiftung ist online. Fast alle Vorträge der namhaften Vertreterinnen und Vertreter aus der deutschsprachigen Unterrichtsforschung, der (Fach-)Didaktik und der Lehrerbildung können per Video angeschaut werden. Ebenso gibt es eine Fotogalerie.
Hans Aebli (1923–1990) hat mit seiner Didaktik unser konstruktivistisches Verständnis von Lernen und Unterricht maßgeblich geprägt und in der Schweiz wesentlich zur Professionalisierung der Lehrerbildung beigetragen. 2023 jährte sich sein Geburtstag zum 100. Mal. Zu diesem Anlass hatte der Fachrat der Aebli-Näf Stiftung zu einer Tagung in Bern ein geladen.
Die Vorträge gaben einem breiten Publikum Einblick in Kernideen von Hans Aebli. Sie setzten diese zur aktuellen Forschung in Beziehung und gingen auf die Frage ein, wie ausgehend von der psychologischen Didaktik aus heutiger Sicht Lehrpersonen in der Aus- und Weiterbildung auf die Umsetzung eines bildungswirksamen Unterrichts vorbereitet werden können. Wie aktuell psychologisch-didaktische Fragestellungen in ihrer Bedeutung für die Lehrerbildung auch heute noch sind, zeigte das breite Interesse des mit 240 Teilnehmenden zahlreich angereisten Publikums aus den Pädagogischen Hochschulen und der (fach)didaktischen Lehr-Lernforschung.
Zu den Beiträgen gehörten (Auswahl):
Tagungseröffnung
Prof. Dr. Doris Edelmann, Pädagogische Hochschule Bern
Hans Aebli - Denkpsychologe, Didaktiker, Lehrerbildner
Prof. em. Dr. Kurt Reusser, Universität Zürich
Unterrichtsgespräche inhaltlich gehaltvoll und dialogisch gestalten
Prof. em. Dr. Christine Pauli, Universität Freiburg
Wissen und Handeln in der Lehrpersonenbildung
Prof. em. Dr. Fritz Staub, Universität Zürich
Symposium 1: Kognitive Aktivierung der Lernenden als Kernaufgabe des Unterrichts
Kognitive Aktivierung als didaktisches Konzept - Was wir von Hans Aebli über den Zusammenhang zwischen Aktivität und Kognition im Unterricht lernen können
Prof. Dr. Eckhard Klieme, DIPF, Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Research Fellow
Diskursiven Geschichtsunterricht dialogisch gestalten - Wie Geschichtslehrpersonen fachlich gehaltvolle Klassengespräche durchführen können
Dr. Matthias Zimmermann, Pädagogische Hochschule St. Gallen & Universität Freiburg
Symposium 2: Individuelle Lernunterstützung: Qualitätsmerkmale und Praktiken
Naturwissenschaftliches Verstehen im Kindesalter - Wie kann es unterstützt werden?
Prof. Dr. Miriam Leuchter, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserlautern-Landau
Symposium 4: Qualifizierung von Lehrpersonen für wirksamen Unterricht: Hans Aeblis Ansatz aus heutiger Sicht
Professionalisierung von Lehrpersonenbildner:innen - Von Hans Aeblis Überlegungen zur Ausbildung von Seminarlehrpersonen zu heutigen Herausforderungen für Laufbahnen in der Lehrpersonenbildung
Prof. Dr. Doreen Flick-Holtsch, Universität Zürich
Professionalisierung von Lehrpersonen durch Berufspraktische Studien – gestern, heute, morgen
Prof. Dr. Annelies Kreis, Pädagogische Hochschule Luzern
In Interview erinnern sich außerdem Weggefährten an die Person und an das Wirken von Hans Aebli.
Quelle: Aebli-Näf Stiftung
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Baden-Württemberg: Reform mit mehr Ganztagsgrundschulen : Datum:
Baden-Württemberg hat die Weichen für die Reform des Schulsystems gestellt. Unter anderem sollen Startchancenprogramm-Grundschulen zu verbindlichen Ganztagsschulen werden.
Die Landesregierung hat sich auf eine Reform des Bildungssystems geeinigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Einstieg in die Bildungsbiografie. Zudem wird ein beschleunigter Ausbau des rhythmisierten Ganztags erfolgen, die Komplexität des Schulsystems soll reduziert werden. Darüber hinaus wird es künftig zwei gleichberechtigte Wege zum Abitur geben.
Die baden-württembergische Landesregierung hat die Weichen für die Reform des Schulsystems gestellt. Die Einigung enthält fünf zentrale Bausteine:
1. Gezielte Stärkung der Sprachförderung im frühkindlichen Bereich
Das Sprachförderkonzept Sprachfit soll erstmals einen klaren Schwerpunkt auf den frühkindlichen Bereich und die Grundschule setzen und damit den Anfang der Bildungskarriere stärken. Diese Entscheidung orientiert sich eng den Forderungen der Bildungswissenschaften. Beabsichtigt ist damit eine neue Kultur des Hinschauens gerade am Beginn einer Bildungsbiografie, damit Kinder möglichst gar nicht erst ins Hintertreffen geraten. Hier geht es im Besonderen um diejenigen, die mit weniger guten Voraussetzungen ins Leben starten.
Hierzu sollen künftig alle Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf eine verbindliche Sprachförderung bereits im Jahr vor der Einschulung erhalten. Kinder, die nach dem Kindergarten noch nicht die nötigen Voraussetzungen für die erste Klasse mitbringen, werden zunächst in einer so genannten Juniorklasse die notwendigen sprachlichen aber auch mathematischen und kognitiven Vorläuferqualifikationen erlernen, um dann schulreif eingeschult zu werden. Auch im Verlauf der Grundschule wird bei Kindern mit entsprechendem Bedarf die verbindliche Sprachförderung fortgesetzt. Der enorme Umfang dieser Maßnahmen erfordert ein schrittweises Vorgehen. Der flächendeckende Ausbau ist für das Schuljahr 2027/28 avisiert.
2. Zwei gleichwertige Wege führen zum Abitur
Das neue neunjährige Gymnasium wird zum Schuljahr 2025/2026 eingeführt und wird beginnend mit den Klassen 5 und 6 aufwachsend zur allgemeinen Hochschulreife führen. Die G9-Schulen entscheiden in eigener Verantwortung über die Einrichtung von G8-Zügen. Genauso gut können Jugendliche auch den praxisnahen und beruflich orientierten Weg über die gestärkten Gemeinschafts- und Realschulen wählen, der dann gleichermaßen in neun Jahren in das Abitur münden wird. Realschulen und Gemeinschaftsschulen erhalten zu diesem Zweck ein klares lebenspraktisches und berufliches Profil, um eine gute Grundlage für den Weg in die duale Ausbildung oder das Studium zu legen. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung wird gestärkt.
3. Die Schullandschaft wird behutsam und unter Beteiligung vor Ort konsolidiert
Der Werkrealschulabschluss, den es sonst nirgendwo in der Republik gibt, wird nicht weiter fortgeführt. Die Werkrealschulen erhalten die Möglichkeit, sich zu Gemeinschaftsschulen oder Realschulen weiterzuentwickeln oder sich in Verbünden mit diesen zusammenzuschließen. Dies reduziert die Komplexität des Schulsystems unter Beteiligung der Schulen und Kommunen vor Ort. Perspektivisch lassen sich hierdurch zugleich Ressourcen für eine Verbesserung der Unterrichtsqualität gewinnen.
4. Die Grundschulempfehlung wird weiterentwickelt und valider (Modell „2 aus 3“)
Die Grundschulempfehlung wird weiterentwickelt und auf eine breitere Basis gestellt . Eltern sowie Schülerinnen und Schülern bekommen damit für die Wahl der passenden Schulform in der Sekundarstufe 1 eine bessere Orientierung. Die Grundschulempfehlung erfolgt nach den Kriterien:
- Empfehlung der Lehrkraft, auf Basis der Schulnoten
- Landesweit einheitliches Beobachtungsinstrument (Kompass 4)
- Elternwunsch
Für den Fall, dass der Elternwunsch von der institutionellen Empfehlung abweicht, werden die Gymnasien einen verbindlichen Potenzialtest anbieten, der über eine Aufnahme am Gymnasium entscheidet.
5. Mehr Ganztagesgrundschulen zum vertieften Lernen
Das Kultusministerium wird ein Konzept für den Ausbau des verbindlichen Ganztags erarbeiten. Im ersten Schritt werden alle Startchancenprogramm-Grundschulen zu verbindlichen Ganztagsschulen weiterentwickelt. Denn diese Kinder sind am meisten auf eine intensive Förderung angewiesen. Die Umwandlung in rhythmisierte verbindliche Ganztagsschulen wird attraktiver gestaltet und für die Kommunen erleichtert.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Lesetipp: „Ganztagsprojekte“ in der kulturellen Bildung : Datum:
Eine Arbeitshilfe der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) „Ganztagsprojekte. Kooperationen und Bündnisse für Kulturelle Bildung entwickeln“ bietet Fachbeiträge und Praxisbeispiele.
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) hat die Arbeitshilfe „Ganztagsprojekte – Kooperationen und Bündnisse für Kulturelle Bildung entwickeln“ herausgegeben. Damit sollen Impulse zur Ausgestaltung des Ganztags mit Projekten kultureller Bildung vor dem Hintergrund des kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ab 2026 gegeben werden.
Die Broschüre richtet sich vor allem an Kulturvermittlerinnen und -vermittler sowie außerschulische Einrichtungen der Jugendarbeit und Soziokultur oder Initiativen der Kunst- und Kulturpädagogik, aber auch an Künstlerinnen und Künstler, die mit Schulen kooperieren wollen. Fachtexte führen durch die verschiedenen thematischen Ebenen. Kurze Praxisreportagen geben einen Einblick in gelingende Projekte. Interviews geben Einblicke in verschiedene Themen. Jedes Kapitel bietet außerdem eine Übersicht über die Möglichkeiten des vom BMBF geförderten bundesweiten Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.
Ziel der Broschüre ist es, die kulturelle Bildung im Ganztag aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten: Welche Herausforderungen und Chancen liegen in Kooperationen verschiedener Akteure? Welche Rollen nehmen die Fachkräfte ein, und wie kommunizieren sie miteinander? Welche Orte und Räume können genutzt werden? Wie lassen sich Zeit und Formate in Konzepten neu denken? Wie lässt sich die Qualität von Angeboten bestimmen?
Aus dem Inhaltsverzeichnis (Auswahl):
- Kooperationen: Viele Fragen – viele Lösungswege
Susanne Rehm, Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg - Ein starkes Bildungsnetzwerk bringt Kultur in den Ganztag
Feuerbohne – Förderverein der Miriam-Makeba-Grundschule, Berlin - Sport als Begleiter der Bildungsbiografie
Interview mit Ute Barthel, Deutsche Sportjugend - Künstler*innen und Kunstperspektiven in den Ganztag!
Katharina Schneeweis, Aktion Tanz − Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft - Wenn das Miteinander gelingt
Projekt „Kultur?Klasse!“, music4everybody!, Frechen - Vernetzung schafft Räume
Projekt „Buchkinder Colditz“ - Aus der Rolle fallen, in den Sozialraum gehen
Interview mit Dr. Julian von Oppen, Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe bei kobra.net Brandenburg - Mit Zirkus im nterricht über sich hinauswachsen
Jugendkunstschule Herne - Von der Theater AG auf die Kinoleinwand
Konrad-Duden-Schule Bad Hersfeld / Schule machen ohne Gewalt (SMOG) Bad Hersfeld
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Stadt Münster: Startchancen für Schulen : Datum:
Noch in diesem Jahr starten zwei Grundschulen und eine Hauptschule in Münster im bundesweiten Startchancen-Programm. Im kommenden Jahr sollen weitere folgen.
Mehr Unterstützung für Schulen in herausfordernder Lage: Mit dem sogenannten Startchancen-Programm wollen Bund und Länder faire Bildungschancen für Kinder und Jugendliche in Deutschland ermöglichen. In Münster können bereits zum kommenden Schuljahr 2024/25 drei Schulen von der milliardenschweren Förderung profitieren – die beiden Grundschulen Gottfried-von-Cappenberg-Schule und Michaelschule sowie die Hauptschule Wolbeck. Bis zum 10. Mai haben die Schulen nun Zeit, ihre Teilnahme zu bestätigen. Im kommenden Jahr sollen dann weitere Schulen aus Münster folgen.
„Auch in Münster hängt der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen noch immer zu sehr von der sozialen Herkunft der Eltern ab. Das Startchancen-Programm ist ein wichtiges Programm. Es tritt an, Kinder und Jugendliche auf ihrem schulischen Bildungsweg zu unterstützen, und zwar dort, wo der Bedarf besonders groß ist“, sagt Stadtdirektor Thomas Paal. „Daher freuen wir uns, dass das Programm in Münster noch in diesem Jahr an drei Schulen startet. Im kommenden Jahr sollen weitere Schulen folgen und zusätzliche finanzielle Mittel für mehr Förderangebote, eine bessere Schulausstattung und die Unterstützung der Lehrkräfte erhalten.“
Unterstützung für 4.000 Schulen bundesweit
Insgesamt werden mit dem Startchancen-Programm bundesweit rund 4.000 Schulen in herausfordernder Lage und damit etwa eine Million Schülerinnen und Schüler gezielt unterstützt. Dafür gehen in den kommenden zehn Jahren jährlich bis zu eine Milliarde Euro an die Länder. Allein NRW erhält in diesem Zeitraum insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro vom Bund. Dazu kommt aus den jeweiligen Landeshaushalten noch einmal die gleiche Summe hinzu, sodass bundesweit insgesamt 20 Milliarden Euro fließen.
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt in dem Programm-Zeitraum bis 2034 mehr als 900 Schulen. 60 Prozent der Mittel sind für Grundschulen vorgesehen. 400 Schulen in NRW sollen die Förderung bereits nach den Sommerferien erhalten – darunter die drei Schulen aus Münster. Bei der Auswahl der Schulen liegt der Fokus vor allem auf dem Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte sowie einer Armutsgefährdung von Schülerinnen und Schülern.
Lesen, Schreiben und Rechnen im Fokus
„Das Programm legt seinen Fokus auf die Grundkompetenzen der Schülerinnen und Schüler wie Lesen, Schreiben und Rechnen“, sagt Klaus Ehling, Leiter des städtischen Amtes für Schule und Weiterbildung. „Gleichzeitig sollen soziale und emotionale Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen gestärkt werden. Wie die Umsetzung letztlich an den einzelnen Schulen aussieht, wird in jedem Fall direkt vor Ort entschieden.“
Das Startchancen-Programm beinhaltet drei zentrale Programmsäulen. Die erste Säule umfasst ein „Investitions- und Ausstattungsprogramm“ für eine zeitgemäße, inklusive und förderliche Lernumgebung. Hier ist ein kommunaler Eigenanteil vorgesehen. Das „Chancenbudget“ als zweite Säule ermöglicht bedarfsgerechte Maßnahmen der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Die dritte Säule zielt auf eine personelle Unterstützung ab und soll multiprofessionelle Teams beispielsweise in der Schulsozialarbeit stärken.
Quelle: Stadt Münster
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Mecklenburg-Vorpommern: Mehr „Schulen mit Courage“ : Datum:
Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern ruft weitere Schulen auf, eine Beteiligung am Programm „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu erwägen.
Das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat in Mecklenburg-Vorpommern Potenzial, sich zu vergrößern. Das Bildungsministerium ruft weitere Schulen dazu auf, eine Beteiligung zu erwägen. Das Programm „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist kein übliches Schulprojekt, sondern ein Konzept zur Selbstverpflichtung der Schülerschaft gegen jede Form von Diskriminierung.
„‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‛ ist ein seit Jahren etabliertes Projekt, das Rassismus und andere Diskriminierungsformen von Menschen an Schulen thematisiert und damit ihnen entgegenwirkt“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Das Projekt ist eine wichtige Unterstützung für eine demokratische Schulkultur. Angesichts zunehmender Angriffe auf unsere Demokratie hat dieses Programm eine große Bedeutung. Ich bitte alle Schulen herzlich, gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, ob sie Demokratie aktiv mitgestalten wollen und ihre Schule sich ebenfalls an dem größten Schulnetzwerk in Deutschland beteiligen und künftig den Titel ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‛ tragen will“, so Oldenburg.
Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich mit Wahl und Mehrheitsbeschluss (70-Prozent-Quorum), den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu tragen und ein Teil des entsprechenden Netzwerkes zu werden. Bestandteil der Verpflichtung ist es unter anderem, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten oder Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere im Bereich Rassismus oder Antisemitismus, an der Schule zu begegnen.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es inzwischen 61 Schulen aller Schularten, die diesen Titel tragen dürfen. In den Jahren 2021 bis 2024 wurde der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ folgenden Schulen erstmals verliehen:
- Michaelschule Rostock (2024)
- Schulcampus Rostock-Evershagen (2023)
- Jenaplanschule Rostock (2022)
- Integrierte Gesamtschule „Bertolt Brecht” Schwerin (2022)
- Neumühler Schule Schwerin (2022)
- Lilienthal-Gymnasium Anklam (2022)
- Europaschule Rövershagen (2021)
- Evangelische Schule St. Marien Neubrandenburg (2021)
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Brandenburg / Havel: Nicolai-Schule erhält Besuch : Datum:
In Brandenburg an der Havel hat der Oberbürgermeister die Nicolaischule – Städtische Oberschule besucht. „Bei Ihnen läuft’s!“, war sein Fazit.
Regelmäßig besucht Oberbürgermeister Steffen Scheller Schulen im Stadtgebiet, um mit den Schulleitungen im direkten Kontakt zu bleiben und entstandene Probleme auf kurzem Wege klären zu können. Dafür stehen ihm stets Vertreter der Fachverwaltungen zur Seite, wie die Bildungs-Beigeordnete Alexandra Adel, Schulamtsleiter Tony Eisbrenner, GLM-Werkleiter Detlef Reckow, Frank Tischer vom Infrastrukturellen Facility Management sowie Martin Pieper, der Mann für die Gebäudeunterhaltung. Jüngstes Ziel des Teams: die Nicolaischule - Städtische Oberschule, die zum Schuljahr 2014/2015 die Vereinsstraße 11 bezogen hatte.
Dafür hatte der Schulträger das backsteinerne Bestandsgebäude samt Sporthalle komplett saniert und durch einen modernen Anbau ergänzt, der unter anderem die Sanitäranlagen, eine Aula, einen Musikraum, Arbeitslehreräume und eine Lehrküche beherbergt. Ergänzt wurde der Schulcampus durch einen Sportplatz und einen hübsch gestalteten Außenbereich, an den sich ein gern genutzter, etwas älterer Soccerplatz anschließt. Zu dem führte Schulleiterin Berit Rosenberg und ihre Stellvertreterin Christin Viola den Oberbürgermeister samt Gefolge zuerst, weil sich der Bodenbelag nach etwa 20-jährigem Bestehen mehr und mehr ablöst.
„Das ist unser Sorgenkind“, schilderte Berit Rosenberg, „er wird so gerne genutzt, ist aber schon lange kaputt.“
Martin Pieper kennt das Thema, hat ähnliche Sorgen an der Fontane-Schule und vermutlich schon bald eine Lösung. Die Bodenbelags-Erneuerung sei wiederholt ausgeschrieben worden und solle mit der kurz bevorstehenden Submission endlich zum Erfolg führen, sodass die Erneuerung noch vor den Sommerferien angepackt werden könne. Als weiterer Dorn im Auge habe sich in zurückliegenden Jahren die Hecke entlang der Rennbahn erwiesen. Der Architekt hatte einst Feuerdorn zur Bepflanzung vorgesehen, dessen Stacheln nun nicht selten in den Bällen stecken. Die Fachleute vermuten, dass beim Rausziehen der Sträucher die seit 20 Jahren gewachsenen Wurzeln den Pflasterbereich schädigen könnten und wollen nach einer Lösung suchen.
Eine schnelle Lösung fand sich für die drei sonnendurchfluteten Fenster im Giebel der Sporthalle: Transparente Sonnenschutzfolie wird Abhilfe schaffen. Auch für eine Trinkwasserquelle im Schulhaus wurde spontan eine Lösung aufgezeigt.
Weitere Gespräche ergaben, dass laut Schulleiterin Berit Rosenberg die aktuell 356 Oberschülerinnen und -schüler, die von 35 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden, gut miteinander auskommen, was nicht zuletzt an dem seit 2013 wirkenden Sozialarbeiter liegt. Auch mit der technischen Ausstattung ist die Oberschule vorangekommen, verfügt nun über drei WLAN-Netze, 11 Smart-TV und 15 interaktive Boards. Weitere iPads gesellen sich bald hinzu, müssen nur noch zentral mit der notwenigen Software ausgestattet werden.
„Bei Ihnen läuft’s!“, fasste sichtbar zufrieden Oberbürgermeister Steffen Scheller zusammen, „wenn nun noch ein paar mehr Anmeldungen fürs neue Schuljahr auflaufen, wär’s fast perfekt.“ Bislang stehen 75 Anmeldungen für 7-Klässler zu Buche. „Wir wollen aber gerne wieder vierzügig starten“, versichert Schulleiterin Berit Rosenberg.
Wer sich für die Nicolaischule interessiert, schaut auf deren Homepage nach, nimmt Kontakt zur Schulleitung auf und merkt sich den 16. Juli 2024 für das nächste Schulfest vor.
Quelle: Stadt Brandenburg an der Havel
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DKJS-Netzwerk bildung.digital sucht Grundschulen : Datum:
Grundschulen aus ganz Deutschland sind eingeladen, sich ab sofort für das neue Schulentwicklungsnetzwerk sprachwelten.digital der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zu bewerben.
Aktuelle Studien wie der IQB-Bildungstrend, PISA oder die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU zeigen einen hohen Förderbedarf im Bereich der Lese- und Schreibkompetenz bei Kindern im Grundschulalter.
Die Nutzung digitaler Medien kann das Lesen und Schreiben nachweislich lernwirksam unterstützen. Zudem kann sie eine motivierende Wirkung entfalten und Verstehensprozesse erleichtern (siehe Expertise Digitale Grundbildung). Vorausgesetzt, es gibt pädagogische Leitlinien, die den Medieneinsatz konzeptionell rahmen, und entsprechende Kompetenzen seitens der Lehrkräfte und des pädagogischen Personals. Zeitgemäße Lehr- und Lernarrangements und -methoden mit Unterstützung durch digitale Medien zahlen zudem auf die Stärkung zukunftsorientierter Medienkompetenz ein.
Mit einem bundesweiten Netzwerk aus zehn Grundschulen wird das Programm bildung.digital ab Juni 2024 diese Herausforderungen lösungsorientiert aufgreifen. Der Fokus der Netzwerkarbeit liegt auf der Stärkung der Lese- und Schreibkompetenz im Kontext digitalisierungsbezogener Schulentwicklung anhand eines konkreten Projektes.
Was bietet das Schulentwicklungsnetzwerk?
Individuelle Begleitung und Unterstützung
- Jede Schule nimmt mit einem festen Schulteam aus zwei bis vier Personen an fünf Netzwerktreffen ab Juni 2024 teil. Das Schulteam wird dabei begleitet, konzentriert ein selbstgewähltes Projektvorhaben der Stärkung der Lese- und Schreibkompetenz im Kontext digitalisierungsbezogener Schulentwicklung zu entwickeln und umzusetzen. Kreativ-künstlerischen Ansätzen werden dabei ausdrücklich unterstützt.
- Das Netzwerk wird von einer Expertin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung geleitet, unterstützt durch eine professionelle Moderatorin.
Input von Expertinnen
- Basierend auf den Bedarfen der Schulteams und aktueller Fachdiskurse sind fachliche Inputs und „Maker Spaces“ zum praktischen Erproben digitaler Tools feste Bestandteile der Netzwerktreffen.
Austausch und Vernetzung
- Zentral ist bei den Netzwerktreffen der fachliche und informelle Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Netzwerkschulen.
- Besuche bei Netzwerkschulen bieten anregende Einblicke in deren Schulalltag und werden anschließend gemeinsam ausgewertet.
- Wir regen an, auf die Expertise und personellen Ressourcen von externen Institutionen wie Medienzentren, Bibliotheken oder Jugendkunstschulen zurückzugreifen.
Methoden zu Projekt- und Changemanagement
- Methoden des Projektmanagements und der Organisationsentwicklung geben den Schulteams Anregungen und Unterstützung für Schulentwicklungsprozesse und im Speziellen für das individuelle Projektvorhaben.
Anmeldung:
Die Anmeldung ist bis 12. Mai 2024 über die Interessensbekundung möglich: https://forms.office.com/e/Wp5XmfWaAw
Bei Fragen können Sie sich gerne an Anna Busse (anna.busse@dkjs.de) wenden.
Quelle: DKJS
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6. Hessischer Schülerschreibwettbewerb : Datum:
„Schreiben fördert strukturiertes Denken“, betonte der Geschäftsführer der Stiftung Handschrift anlässlich des diesjährigen 6. Hessischen Schülerschreibwettbewerbs.
Dieses Mal wollte die Stiftung Handschrift von Kindern und Jugendlichen der 6. und 7. Klassen aller Schulformen wissen, was sie unter Freundschaft verstehen, was ihnen dabei wichtig ist, wo sie Grenzen setzen und mit wem sie gerne befreundet wären. Das emotionale Thema bot viel Raum für Persönliches. (...)
Fast 9.500 handschriftlich verfasste Briefe erreichten die Stiftung. Eine Fachjury wählte anhand der Kriterien Gestaltung, Inhalt, Kreativität und Rechtschreibung 100 Beiträge aus. Diese sind nun in einem hochwertigen Buch gesammelt erschienen. Die jungen Autorinnen und Autoren wurden am 19. April – dem von der Stiftung ausgerufenen hessischen „Tag der Handschrift“ – im Museum Wiesbaden mit einer Urkunde sowie einem Exemplar des Buches geehrt. Zahlreiche stolze Eltern, Freunde und Verwandte nahmen ebenfalls am Festakt teil.
Der Hessische Kultusminister Armin Schwarz hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Schreibens mit der Hand hervor: „Unsere Handschrift ist ein einzigartiges Markenzeichen mit universellem Charakter. Als eine unserer ältesten Kulturtechniken bildet sie sich individuell heraus und setzt einen Lernprozess in Gang, bei dem unser Gehirn den Textinhalt intensiv durchdringt.“
Christian Boehringer, Vorsitzender des Stiftungsrates, machte deutlich, warum die Initiativen der Stiftung so wichtig sind: „Etwa ein Drittel der Mädchen und die Hälfte der Jungen erreichen am Ende der vierten Klasse das Bildungsziel der flüssigen Handschrift nicht. Sie werden es daher in der weiterführenden Schule schwerer haben. Denn wer Lerninhalte mit der Hand mitschreiben kann, versteht und behält diese besser. Deshalb arbeitet die Stiftung Handschrift mit dem Bildungsministerium daran, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, die Handschrift der Kinder und Jugendlichen zu verbessern.“
Der Geschäftsführer der Stiftung Handschrift Raoul Kroehl erläuterte die Intention der Stiftung, mit dem Wettbewerb eine positive Schreibkultur in den Schulen zu etablieren. Außerdem gelte es, Kindern und Jugendlichen ein Gefühl für die Bedeutung einer leserlichen Handschrift zu vermitteln. Schließlich trainiere der hochkomplexe Vorgang des Schreibens, an dem 27 Knochen, 36 Gelenke und 39 Muskeln beteiligt sind, kognitive Fähigkeiten im Gehirn, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Strukturiertes Denken, erlernt durch das Schreiben mit der Hand, helfe auch bei einer neuen Herausforderung im Schulalltag – der künstlichen Intelligenz, denn: „Nur, wer Fragen richtig durchdenken kann, erhält von der entsprechenden Software sinnvolle Antworten.“
Besonders beeindruckt zeigte sich Kroehl davon, wie reflektiert die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken zum diesjährigen Thema zu Papier brachten: „Insgesamt wird erneut deutlich, dass das Schreiben mit der Hand eine kreative Gedankenwelt entfacht und Einsichten aufdeckt, die sich in dieser Tiefe nicht immer in der Alltagskommunikation zeigen.“
Im Verlauf des Festakts vermittelten Videos ausgewählter Schulen einen Eindruck, wie Lehrkräfte die Materialien des Schreibwettbewerbs im Unterricht einsetzten. Alle berichteten von der nachhaltigen Wirkung des mittlerweile etablierten Projekts. Ein zusätzlicher positiver Effekt: Die jährlich neuen Themen fördern Diskussionen und den Austausch unter den Schülerinnen und Schülern im Klassenraum. Und die kamen ebenfalls zu Wort: In Video-Interviews erzählten die Autorinnen und Autoren von ihren Schreiberfahrungen und ihren Überlegungen, wie sie das Thema Freundschaft auf maximal zwei Seiten darstellen.
Ein weiteres Highlight der Veranstaltung: Drei der jungen Schreibtalente lasen ihre Briefe dem Publikum vor.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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NRW-Preis Kulturelle Bildung : Datum:
„Mit kultureller Bildung Kinder zu starken Persönlichkeiten machen!“ lautete das Motto beim NRW-Preis Kulturelle Bildung in den Kategorien „Jugendarbeit“, „Kultur“ und „Schule“.
Kultur kennenlernen, das eigene Talent mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern ausprobieren und so eine starke Persönlichkeit entwickeln. Zum dritten Mal vergibt die Landesregierung Nordrhein-Westfalens den Landespreis für Kulturelle Bildung, um Kindern und Jugendlichen Lust auf Kunst und Kultur zu machen. In diesem Jahr haben drei Initiativen aus dem Kreis Höxter, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen in den Hauptkategorien „Jugendarbeit“, „Kultur“ und „Schule“ den mit je 20.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Projekte aus Mönchengladbach, Kempen, Viersen und Nideggen wurden von einer Fachjury für den Entwicklungspreis (dotiert mit je 5.000 Euro) ausgewählt. Die Preisträger wurden am 12. April 2024 im Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf geehrt.
- In der Kategorie „Jugendarbeit“ wurde das KulturForum der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V. in Kooperation mit dem Berufskolleg Kreis Höxter gewürdigt.
- Die LVR-Christoph-Schlingensief-Schule Oberhausen erhielt für ihre Vernetzung mit dem Theater Oberhausen den Hauptpreis in der Kategorie „Schule“.
- In der Kategorie „Kultur“ wurde die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung im Kulturbüro Mülheim an der Ruhr für ihre Kooperation mit der Hauptschule am Hexbachtal, der Jugendeinrichtung Café Ziegler und der Stadtbibliothek im Medienhaus ausgezeichnet.
Kulturministerin Ina Brandes: „Kulturelle Bildung vermittelt Freude an Kunst, Literatur, Film, Theater oder Musik – Freude, die oft ein Leben lang anhält. Alle Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen sollen die Chance haben, Kunst und Kultur für sich zu entdecken. Wir wollen sie ermutigen künstlerische Erfahrungen zu machen, eigene Begabungen, Interessen und Ausdrucksformen zu entdecken und starke Persönlichkeiten zu entwickeln. So machen wir dem Publikum von Morgen Lust auf Kunst und Kultur. Und davon profitieren auch unsere Theater, Museen, Bibliotheken, Opern- und Balletthäuser.“
Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul: „Es ist uns ein großes Anliegen, allen Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen – unabhängig von Herkunft und Wohnort – einen Zugang zu Angeboten kultureller Bildung zu ermöglichen. Denn kulturelle Bildung schafft für junge Menschen konkrete Chancen für den weiteren Lebensweg. Die ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträger und die vielen eingereichten Bewerbungen sind tolle Beispiele dafür, wie übergreifende Kooperationsarbeit in unserem Bundesland funktioniert. Mit dem KulturForum wird ein Projekt ausgezeichnet, das durch jahrzehntelange und kontinuierliche Netzwerkarbeit vor Ort und mit viel Engagement und Kreativität Kindern und Jugendlichen Zugänge zu Angeboten kultureller Bildung, zu Kunst und Kultur schafft.“
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Die Zusammenarbeit mit Kulturstätten bereichert das Schulleben unserer Schülerinnen und Schüler auf beispielhafte Art und Weise. Indem sie mit dem örtlichen Theater zusammenarbeitet, macht die Oberhausener LVR-Förderschule ihrem Namensgeber Christoph Schlingensief alle Ehre. Ich gratuliere ganz herzlich und freue mich als Schulministerin sehr darüber, dass auch an den anderen Projekten, die wir prämieren durften, Schulen beteiligt sind. In diesem Sinne zeigt der Landespreis ganz deutlich: Kultur ist Bildung und Bildung ist Kultur.“
Mit dem Entwicklungspreisen wurden Projekte in Mönchengladbach, Kempen, Viersen und Nideggen ausgezeichnet:
- das partizipative Jugend- und Kulturlokal der Stadt Mönchengladbach in Kooperation mit einem breiten Bündnis aus Kulturbüro, Museum Abteiberg, Bezirksschülervertretung, Jugendring, Stadtbibliothek und vielen weiteren,
- der KroKi-Förderverein für chronisch kranke Menschen in Düsseldorf in Kooperation mit dem Kinderheim St. Annenhof, dem Campus-Haus für Familien/ Jugendzentrum und dem Kulturamt Kempen,
- die LVR-Hanns-Dieter-Hüsch-Schule Viersen in Kooperation mit dem Künstler Max Bilitza,
- der Förderverein der Grundschule Nideggen-Embken in Kooperation mit der Kinder- und Jugendarbeit der Stadtverwaltung Nideggen.
Insgesamt waren für die dritte Auslobung des Preises rund 130 Bewerbungen eingegangen, die anschließend von einer Fachjury begutachtet wurden. Ausgezeichnet wurden Initiativen, die Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung vor Ort vernetzen. Der Preis ist eine Initiative der Landesministerien für Kultur und Wissenschaft, für Schule und Bildung und für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration.
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Stadt Monheim: die „Hauptstadt für Kinder“ baut ihre Ganztagsschulen aus : Datum:
Monheim am Rhein, die „Hauptstadt für Kinder“, baut wegen steigender Schülerzahlen seine Schulen aus. Alle sind Ganztagsschulen.
Der Rat der Stadt Monheim am Rhein hat 2010 erstmals ein strategisches Ziel ausgegeben, das seitdem weiterentwickelt wird: „Die Stadt Monheim am Rhein – Hauptstadt für Kinder, schafft optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche." So wurde Monheim zu einer der kinder-, jugend- und familienfreundlichsten Städte in Deutschland. „Hauptstadt für Kinder“ heißt, die Kinder bei einem gesunden Aufwachsen bestmöglich zu unterstützen, unter anderem durch eine inhaltlich und räumlich vernetzte Infrastruktur.
Dazu gehört auch, dass alle Schulen der Stadt saniert und so zu modernen, am Ganztagesbetrieb, der Inklusion und vor allem an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen ausgerichteten Institutionen werden. Darüber hinaus wird die Ganztagesbetreuung freiwillig zusätzlich finanziert, so dass attraktive Angebote den Unterricht ergänzen, wie die künstlerische Förderung durch die Musikschule, die Kunstschule und das Ulla-Hahn-Haus. Als Smart-City legt Monheim am Rhein großen Wert auf eine zeitgemäße Digitalisierung aller Schulen.
Die Grundschule im Pfingsterfeld in Monheim am Rhein feiert am 4. Mai 2024 ihr erstes Schulfest. Die neue dreizügige Grundschule nebst Mensa hatte im August 2023 als „Schule im Aufbau“ den Schulbetrieb aufgenommen. Sie ermöglicht allen Kindern in Monheim am Rhein den Zugang zum ganztägigen Lernen. Nachdem die Grundschule zum Schuljahresbeginn 2022/2023 in einem ebenfalls modernen und technisch gut ausgestatteten Übergangsschulgebäude mit zwei ersten Klassen untergebracht war, verfügt sie seit Beginn des Schuljahres 2023/24 über einen hochmodernen Schulneubau am Louise-Bourgeois-Platz mit zeitgemäßer Medienausstattung mit Glasfaseranschlüssen, Präsentationstechniken, PCs sowie Tablet-Klassensätzen für alle Kinder. Zum Schuljahr 2023/24 bildete die Schule im Pfingsterfeld dann drei weitere Eingangsklassen und verfügt nunmehr über insgesamt fünf Klassen in den Jahrgängen 1 und 2. Schulleiter Achim Nöhles hat die neue „Grundschule im Pfingsterfeld“ mit aufgebaut, nachdem er bereits erfolgreich die „Schule am Lerchenweg“ geführt hatte.
Eine weitere zeitgemäße Grundschule entsteht an der Bregenzer Straße. Für sie wurde 2023 der Grundstein gelegt. Schulleiterin Liane Neuhaus und ihre Stellvertreterin Melanie Holthausen haben nicht nur an der Planung des neuen Schulgebäudes mitgewirkt, sondern auch am pädagogischen Konzept, der einen rhythmisierten Offenen Ganztagsbetrieb mit toller Personalausstattung vorsieht. Bis zur Eröffnung des neuen Schulgebäudes ist die zweizügige Grundschule zunächst für rund zwei Jahre in einem modernen Übergangsschulgebäude an der Grazer Straße untergebracht. Nach Fertigstellung des neuen Gebäudes an der Bregenzer Straße wird die Schule voraussichtlich 2024/25, also zum dritten Schuljahr, dauerhaft in ihren attraktiven Neubau umziehen.
In städtischer Trägerschaft befinden sich neben allen Grundschulen die Rosa-Parks-Schule, die Peter-Ustinov-Gesamtschule, die Gesamtschule am Berliner Ring und das Otto-Hahn-Gymnasium. Wegen steigender Schülerzahlen sind weitere Ausbauten vorgesehen:
Für die Peter-Ustinov-Gesamtschule sind vier Neubauten für zusätzliche Unterrichtsräume und Funktionsflächen geplant. Auch die Mensa soll durch einen modernen Bau ersetzt werden, an den sich ein dreigeschossiger zentraler Zugangsbereich mit Foyer, Veranstaltungsflächen und Kiosk oder Café anschließt. Für die Armin-Maiwald-Grundschule in Baumberg wird für den Offenen Ganztag ein Erweiterungsneubau samt neuer Mensa entstehen. Auch die Bedingungen für inklusives Lernen werden dadurch verbessert und die Lehrerinnen und Lehrer sowie alle weiteren Mitarbeitenden erhalten angemessene und zeitgemäße Arbeitsbedingungen. Die Fertigstellung ist für Ende 2025 geplant.
Das Otto-Hahn-Gymnasium und die Gesamtschule erhalten zusätzliche Gebäude für Unterricht, Mensa, Sporthallen und weitere Stellplätze. Zukünftig sollen außerdem die Klassengrößen reduziert werden, um eine optimale Bildungsförderung an den Schulen zu sichern und die Bedingungen für inklusives Lernen zu verbessern. Auf dem bestehenden Sportplatz des Schulzentrums entsteht eine Achtfachsporthalle mit viel neuem Platz für Unterricht und Veranstaltungen. Eröffnet werden soll die Sporthalle Ende August 2024.
In Monheim am Rhein sind alle Schulen bereits Offene Ganztagsschulen und bieten eine Betreuungszeit von 8 bis 16 Uhr an. Die Stadt leistet durch den bedarfsgerechten Ausbau der Plätze im Offenen Ganztag an allen Grundschulen einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Offene Ganztagsschule ist seit 2014 gebührenfrei. „Die Gebührenbefreiung ist wichtiger Baustein zur Sicherung optimaler Zukunftschancen für alle Kinder unserer Stadt“, heißt es auf der Internetseite der Stadt.
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Handwerkswettbewerb für Schulteams – jetzt bewerben! : Datum:
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10, Projektgruppen und Schulklassen können sich bis zum 15. Oktober 2024 beim Handwerkswettbewerb für Schulteams bewerben.
Handwerkliche Projektarbeit fördert nicht nur das Geschick, sie erfordert auch zielgerichtetes Denken und schult den Teamgeist. Mit der Aktion „MACH WAS! Der Handwerkswettbewerb für Schulteams“ soll unter der Schirmherrschaft der Aktion Modernes Handwerk e. V. die handwerkliche Teamarbeit in Schulen gefördert
Ziel der Initiative ist es, Kindern und Jugendlichen handwerkliche Tätigkeiten praktisch näher zu bringen und die attraktiven Berufsfelder des modernen Handwerks in schulischer Projektarbeit erlebbar zu machen. Für jedes der 200 teilnehmenden Projektteams stiftet die Adolf Würth GmbH & Co. KG je 1.000 Euro Fördergeld.
Teilnahmeberechtigt sind:
- alle allgemeinbildenden weiterführenden Schulen in Deutschland
- Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10
- Projektgruppen (z. B. Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften) mit einer Gruppengröße von 5 bis 30 Schülerinnen und Schülern
- Projekte, die mit Unterstützung mindestens eines Handwerksbetriebes realisiert werden
Jede Schule kann mit maximal einer Projektidee teilnehmen. Berufliche Schulen können nicht berücksichtigt werden.
Weitere Informationen und Bewerbung unter: www.handwerkswettbewerb.de
Bewerbungsschluss für die Wettbewerbsrunde 2024/2025 ist am 15. Oktober 2024.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Kultur Schleswig-Holstein
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Hessen: Förderung für Zirkusprojekte : Datum:
Grundschulen in Wiesbaden und Seeheim-Jugenheim erhalten eine Förderung des Hessischen Kultusministeriums für Zirkusprojekte.
Jonglieren, Zauberei, lustige Clowns – Schülerinnen und Schüler der Wiesbadener Fritz-Gansberg-Schule und der Tannenbergschule in Seeheim-Jugenheim lernen im Rahmen von Zirkusprojekten das Einmaleins der Auftritte in der Manege. Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen fördert dies mit je 3.000 Euro. Schülerinnen und Schüler sollen jeweils in Gruppen gemeinsam mit erfahrenen Zirkuspädagoginnen und -pädagogen Kunststücke für ein komplettes Zirkusprogramm einüben. Am Ende der Projekte soll das Gelernte einem Publikum präsentiert werden.
Bildungsminister Armin Schwarz äußerte seine Freude: „Die beiden Zirkusprojekte versprechen, Begeisterung in den Kindern zu wecken und sie als Personen wachsen zu lassen. Die Kinder werden durch diese Erfahrung in ihrer Teamfähigkeit gestärkt und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das unterstützen wir natürlich gerne.“
Ziel der Zirkusprojekte an den Grundschulen ist es, Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen, Ängste zu überwinden, ihre Konzentrationsfähigkeit zu steigern sowie das Selbstwertgefühl und die Sozialkompetenz zu stärken. Durch die Teilnahme lernen die Kinder wertschätzend miteinander umzugehen und Verantwortung zu übernehmen.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Tipps: Filmbildung in der Ganztagsschule : Datum:
Von der Handreichung „Film in der Schule“ aus Bayern über filmpädagogische Materialien von FILM+SCHULE NRW oder kinofenster.de bis zum Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“ reichen die Angebote im Bereich der Filmbildung.
Die ISB-Handreichung „Film in der Schule“ des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und des Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München bietet zahlreiche Tipps, Hintergrundwissen und Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Fächern – für alle Schularten. Sie gibt Anregungen für Lehrkräfte, die zum ersten Mal ein praktisches Filmprojekt angehen oder das Medium Film intensiv rezipieren und untersuchen wollen, ebenso wie für Fortgeschrittene, die mit dem Medium im Unterricht schon versiert umzugehen wissen. Nach einer didaktischen Einführung folgen Kapitel zum „Filmwissen kompakt“ und ein Reigen schulrelevanter „Filmgenres“ mit Beispielen aus der Schulpraxis – beispielsweise vom Spielfilm zum Musikvideo und vom Animationsfilm zum Werbespot. Den Abschluss bilden Themen wie „Filme analysieren“, „Über Filme sprechen“ und „Filme bewerten“.
FILM+SCHULE NRW, die Initiative des Ministeriums für Schule und Bildung und des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), unterstützt Lehrkräfte mit Unterrichtsmaterialien und digitalen Tools. Unter dem Label „Ausgezeichnet!“ werden z. B. besonders für den Unterricht geeignete Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme bereitgestellt. Um Schulen bei der Einbindung von Filmbildung in die internen Curricula zu unterstützen und zu begleiten, wurde das Zertifizierungsprogramm „Schule der Filmbildung“ aufgelegt. Rechtliche Fragen beantwortet die online verfügbare Broschüre „Was darf ich in der Filmbildung?“.
Die Deutsche Filmakademie fördert mit Filmbildungsprojekten das Wissen um die Filmkunst und das filmische Erbe, darunter das seit 2012 von dem Erziehungswissenschaftler und Filmvermittler Dr. Martin Ganguly konzipierte und kuratierte Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“ für Schülerinnen und Schüler. Zu sechs Filmprogrammen stehen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, mit denen Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung und im Anschluss an den Kinobesuch arbeiten können, etwa „Trickfilm & Filmtrick“ ab Klasse 7, „Jugend in den 50ern“ ab Klasse 9 oder „Mythos Western“ ab Klasse 10.
Mit verschiedenen Publikationen bietet das Netzwerk „VISION KINO“ praxisnahe Informationen, Know-How und umfassende Materialien für die schulische Filmbildung, darunter den Leitfaden „Filmbildung. Eine interaktive Online-Fortbildung“.
Das filmpädagogische Online-Portal Kinofenster.de ist ein Angebot der Bundeszentrale für Politische Bildung. Es bietet Begleitmaterialien sowohl zu älteren bedeutsamen Filmen als auch neuen Filmen. Zum Service gehört eine umfangreiche filmpädagogische Datenbank (Fortbildungsveranstaltungen, Filmbegleitmaterialien, Adressen und Links zu Einrichtungen der Filmbildung u. a.).
Mit dem gemeinsamen Bildungsportal MUNDO stellen die 16 Länder seit 2020 frei verfügbare digitale Bildungsmedien für den Schulunterricht bereit, darunter auch zur Filmbildung. Die Austauschplattform SODIX sorgt dafür, dass Länder, Rundfunkanstalten und weitere Inhalte-Produzenten die Bildungsmedien zur Verfügung stellen können und Länder die Inhalte in das eigene Landesportal importieren können. MUNDO und SODIX werden aus Mitteln des Digitalpakts Schule gefördert und von den Ländern gemeinsam entwickelt. Die öffentlich-rechtlichen Sender wie BR, RBB, SWR und ZDF stellen für das Bildungsportal didaktische audiovisuelle Medien zur Verfügung.
Quellen: Siehe Link
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Mecklenburg-Vorpommern: „Theater in Sicht“ : Datum:
Erneut heißt es in Mecklenburg-Vorpommern: „Theater in Sicht“! Schulen im ländlichen Raum erhalten eine finanzielle Unterstützung für die Fahrten zum Theater.
Erneut heißt es in Mecklenburg-Vorpommern: „Theater in Sicht“! Auch in diesem Schuljahr haben die Theater in Mecklenburg-Vorpommern, darunter das Volkstheater Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater, die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz sowie die Vorpommersche Landesbühne, für Schulen ein umfangreiches kulturelles Repertoire im Angebot.
„Mit dem Programm erweitern wir die Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, aktiv an den kulturellen Angeboten in ihrer Region teilzunehmen“, betonte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Das Programm ermöglicht Schulen in Mecklenburg-Vorpommern seit dem Schuljahr 2016/2017, auf individuelle Art und Weise mit einem der beteiligten Theater zu kooperieren. Die Kultureinrichtungen bieten von Schauspiel über Oper, Tanztheater, Konzerte und Klassenzimmerstücke die gesamte Bandbreite des künstlerischen Schaffens an“, so die Ministerin.
In diesem Jahr erhalten Schulen im ländlichen Raum eine finanzielle Unterstützung für die Fahrten zum Theater. „Dass man eine Vorstellung als Schülerin oder Schüler besuchen kann, darf nicht vom Schulstandort und längeren Anfahrtszeiten abhängen“, sagte Oldenburg.
Erstmals findet „Theater in Sicht“ nicht mehr in einem begrenzten Zeitraum statt. „Der Besuch einer Theaterveranstaltung kann jederzeit eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht darstellen. Das Zusammenspiel von Theater und Schule eröffnet den Schülerinnen und Schülern neue Horizonte und beflügelt ihre Fantasie. Vor allem soll es aber abwechslungsreiche Erlebnisse schaffen, die über den regulären Unterricht hinausgehen“, erklärte die Bildungsministerin.
Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung unterstützt das Programm mit 20.500 Euro. Die Fachstelle für Kulturelle Bildung M-V übernimmt die Organisation der Schulfahrten.
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Girls’Day und Boys’Day mit Teilnehmendenrekord : Datum:
Am Girls’Day und Boys’Day bekommen Jugendliche Einblicke in Berufe, in denen Frauen und Männer bislang unterrepräsentiert sind.
Der Girls’ und Boys’ Day bietet Mädchen und Jungen einmal jährlich Einblicke in Berufe, in denen Frauen oder Männer unterrepräsentiert sind. Mit bundesweit mehr als 23.000 Angeboten und insgesamt mehr als 175.000 Plätzen für Schülerinnen und Schüler verzeichnen der Girls’ Day und Boys’ Day in diesem Jahr einen Rekord. Der Aktionstag unterstützt den Wunsch von Kindern und Jugendlichen nach früher Beruflicher Orientierung und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen.
Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Der Girls’Day bietet eine Fülle von Möglichkeiten, die Neugier von Mädchen auf Berufe jenseits von Klischeevorstellungen zu wecken. Denn Mädchen können heute alles werden. Der Tag fördert insbesondere ihr Interesse an MINT-Berufen, in denen große Chancen für sie persönlich und für die Gestaltung der Zukunft stecken. Unser Land kann auf kein Talent verzichten. Deshalb ist der Aktionstag jedes Jahr aufs Neue gerade für Mädchen eine tolle Gelegenheit, ganz praktische Einblicke in spannende und zukunftsträchtige Berufs- und Studienfelder zu gewinnen.“
Bundesjugendministerin Lisa Paus erklärt: „Viele Eltern sagen ihren Kindern: Du kannst alles werden! Der Girls’Day und Boys’Day sind eine tolle Möglichkeit für Mädchen und Jungen, erste Eindrücke und praktische Erfahrungen in Berufsbereichen zu sammeln sowie sich ganz unabhängig von Rollenklischees zu informieren. Ich finde es sehr wichtig, dass sich Jungen wie Mädchen bei der Berufswahl an ihren persönlichen Stärken und Interessen orientieren können. Klischees in Arbeitswelt und Gesellschaft verhindern, dass sich junge Menschen frei entfalten. Der Girls’Day und Boys’Day stehen dagegen für eine klischeefreie Berufsorientierung.“
Die Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit Barbara Schwarze ergänzt: „Die Aktionstage haben eine hohe Wirkungskraft. Sie bieten eine Win-Win-Situation für alle: Sie schaffen Orientierung für berufliche Zukunftsperspektiven, bauen Vorurteile ab und wirken gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegen.“
Hintergrund
In Deutschland gibt es 324 duale Ausbildungsberufe. Doch mehr als die Hälfte der Mädchen begrenzt sich bei der Berufswahl auf lediglich zehn dieser Ausbildungsberufe, darunter kein einziger gewerblich-technischer. Bei Jungen ist es ähnlich: Mehr als die Hälfte der männlichen Jugendlichen wählt unter nur 20 Ausbildungsberufen.
Am Girls’Day und Boys’Day bekommen Jugendliche Einblicke in Berufe, in denen Frauen und Männer bislang unterrepräsentiert sind. Für die Unternehmen und Institutionen ist der Aktionstag eine Möglichkeit, den Nachwuchs praxisnah zu fördern und für das eigene Themenfeld zu begeistern. Die Aktionstage setzen einen wichtigen Impuls gegen gängige Geschlechterstereotype und sorgen dafür, dass junge Menschen ihr Berufs- und Studienwahlspektrum erweitern.
Der Aktionstag Girls’Day wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seit 2011 fördert das BMFSFJ auch den Aktionstag Boys’Day. Ausgerichtet werden die Aktionstage vom Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V. Mehr als 2,38 Millionen Plätze standen im Rahmen des Girls’Day für Mädchen seit 2001 zur Verfügung. Am Boys’Day haben bisher mehr als 410.000 Jungen teilgenommen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Hessen: IHK-Schulpreis für sieben Schulen : Datum:
In Hessen wurden sieben Schulen mit dem Hessischen IHK-Schulpreis für Berufsorientierung ausgezeichnet
Sieben hessische Schulen wurden bereits Ende Februar mit dem Hessischen IHK-Schulpreis für Berufsorientierung ausgezeichnet. Sie bereiten ihre Schülerinnen und Schüler mit ideenreichen Aktionen auf den Start in die Berufswelt vor. Überreicht wurden die Urkunden und Preise durch den Minister für Kultus, Bildung und Chancen Armin Schwarz und HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller im Kurhaus in Wiesbaden. Das Preisgeld beträgt je Schule 1.500 Euro.
„Die Projekte zeigen anschaulich, dass es schon heute vielfältige spannende Möglichkeiten für eine gute Vorbereitung der Jugendlichen auf den Übergang von Schule zur Arbeitswelt gibt. Berufliche Orientierung ist heute wichtiger denn je – und vor allem: keine leichte Aufgabe! Um neben Tik Tok und Co. Zu bestehen, müssen wir Jugendliche anders ansprechen als früher. Es braucht ideenreiche und originellen Angebote, mit ganz viel Praxisbezug, damit Jugendliche erfahren, welche spannenden und wichtigen Aufgabenfelder in der Arbeitswelt auf sie warten.“, so HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller.
Der Hessische Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, sagte: „Die Freude am Beruf bildet einen Grundstein für den Lebensweg junger Menschen und ist ein wichtiger Eckpfeiler für persönlichen Erfolg sowie ein glückliches und zufriedenes Leben. Die Berufswahl stellt daher eine richtungsweisende Entscheidung im Leben eines jeden Menschen dar, bei der wir in den Schulen alle Unterstützung geben wollen. Die gute Orientierung in einen passenden Beruf hilft, den hohen Fachkräftebedarf in Zukunft zu bewältigen.“
Ausgezeichnet wurden folgende Schulen:
Kategorie Förder-/Hauptschülerinnen und -schüler
- Gallus-Schule Grünberg (Projekt: Startklar)
- Mittelpunktschule Dautphetal (Projekt: Schüler schnuppern Praxisluft)
- Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Großenlüder (Projekt: Praxistagbörse)
Kategorie Realschülerinnen und -schüler
- Adolf-Reichwein-Schule Pohlheim (Projekt: ARS Eventagentur)
- Werner-von-Siemens-Schule Wiesbaden (Projekt: Einwöchiges Berufsorientierungsseminar)
- Johann-Textor-Schule Haiger (SchulePlus)
Kategorie FOS/Gymnasiasten
- Max-Planck-Gymnasium Groß-Umstadt (Projekt: Digikids)
Die einzelnen Projekte werden hier ausführlich vorgestellt.
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TOP-20-Schulen für Deutschen Schulpreis 2024 benannt : Datum:
20 Schulen aus ganz Deutschland wurden von einer Expertenjury aus über 80 Bewerbungen für die zweite Runde des Deutschen Schulpreises 2024 ausgewählt.
20 Schulen aus ganz Deutschland hoffen auf den Deutschen Schulpreis 2024. Sie wurden von einer Expertenjury aus über 80 Bewerbungen ausgewählt und haben es in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft.
Die ausgewählten allgemeinbildenden Schulen sind alle Ganztagsschulen:
- Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule Hemsbach (Baden-Württemberg)
- Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen (Bayern)
- Staatliche Realschule Hilpoltstein (Bayern)
- Friedenauer Gemeinschaftsschule Berlin
- Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule Berlin
- Grundschule Kirchdorf Hamburg
- Schule Lämmersieth Hamburg
- Dr.-Georg-August-Zinn-Schule Kassel (Hessen)
- Ostsee-Schule Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
- Glocksee Schule Hannover (Niedersachsen)
- Siebengebirgsschule Bonn (Nordrhein-Westfalen)
- St.-Pius-Gymnasium Coesfeld (Nordrhein-Westfalen)
- Thomas-Morus-Gymnasium Oelde (Nordrhein-Westfalen)
- Geschwister-Scholl-Grundschule Leipzig (Sachsen)
- Thomas-Müntzer-Grundschule Schkeuditz (Sachsen)
- Grundschule Glücksburg (Schleswig-Holstein)
- Friedrich-Adolf-Richter-Schule Rudolstadt (Thüringen)
In den kommenden Wochen werden Juryteams die Preisanwärter-Schulen besuchen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Sie führen Gespräche mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern und außerschulischen Partnern, besuchen Unterricht und Projekte.
Im Anschluss an die Schulbesuche nominiert die Jury dann Ende Juni 2024 bis zu 15 Schulen für das Finale des Deutschen Schulpreises. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzler Olaf Scholz am 2. Oktober 2024 in Berlin teil. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, fünf weitere Preise mit jeweils 30.000 Euro. Alle nominierten Schulen, die nicht ausgezeichnet werden, erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro.
Hintergrund
Seit 2006 verleiht die Robert Bosch Stiftung GmbH gemeinsam mit der Heidehof Stiftung den Deutschen Schulpreis. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht die Qualität des Unterrichts und die Frage, wie Schulen das Lehren und Lernen für ihre Schülerinnen und Schüler am besten gestalten können. Bei der Auswahl der Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Unterrichtsqualität“, „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Schule als lernende Institution“. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Seit Beginn des Programms haben sich über 2.500 Schulen um die Auszeichnung beworben.
Quelle: Deutscher Schulpreis
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Sachsen-Anhalt: Außerschulische Lernorte : Datum:
„Schule kann nie alleine, muss in der Region existieren“, sagt Bildungsstaatssekretär Jürgen Böhm (Sachsen-Anhalt) im Interview mit Bildungsklick über außerschulische Lernorte.
Ob Museen, Theater, Parks, Gedenkstätten, Bauernhöfe oder Zoos: Die Liste außerschulischer Lernorte ist lang. Über die Bedeutung außerschulischer Lernorte für Schülerinnen und Schüler als eine Form des Unterrichts und darüber, wie sich schulische und außerschulische Lernorte effizient verknüpfen lassen, sprach Jürgen Böhm, Staatssekretär im Bildungsministerium Sachsen-Anhalt, während der didacta 2024 mit Bildungsklick-Redakteur Martin Stengel.
Jürgen Böhm ist seit 2023 Staatssekretär im Bildungsministerium Sachsen-Anhalt. Er ist ausgebildeter Lehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialkunde und war Direktor einer Realschule. Bis 2023 war er u. a. Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer und Vorstandsmitglied des Didacta-Verbandes.
Quelle: Bildungsklick
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Deutsche Sportjugend: Online-Umfrage für Jugendliche : Datum:
Noch bis zum 12. Mai 2024 sind Jugendliche zwischen 14 und 26 Jahren aufgerufen, sich an einer Online-Umfrage zum Engagement (bzw. Nicht-Engagement) im Sportverein zu beteiligen.
Die Deutsche Sportjungend führt eine Online-Umfrage durch, um besser zu verstehen, wie das junge Engagement für alle geöffnet werden kann. Die Umfrage richtet sich an 14- bis 26-jährige, die in einem Sportverein aktiv sind.
Ziel ist es zu ermitteln, was junge Menschen benötigen, um ein ehrenamtliches Engagement im Sportverein aufzunehmen und vor welchen Zugangshürden sie stehen. Die Ergebnisse sollen dabei unterstützen, Modelle und Maßnahmen für zugangsoffenes Engagement zu entwickeln.
Ein Fokus wird bei der Auswertung auf die Bedürfnisse junger Menschen gelegt, die im Engagement unterrepräsentiert sind, etwa weil sie von mentalen Schwierigkeiten, Einsamkeit und Kontaktschwierigkeiten oder von Armut betroffen sind. Die Umfrage ist aber ausdrücklich offen für alle jungen Menschen, um einen Vergleich zu ermöglichen.
Die Online-Befragung im Projekt „JESforAll – Junges Engagement im Sport öffnen für alle“, das von der Deutschen Stiftung für Engagement du Ehrenamt (DSEE) gefördert wird, läuft bis zum 12. Mai 2024.
Das Beantworten des Fragebogens dauert etwa 10 Minuten. Unter allen vollständig ausgefüllten Fragebögen werden verschiedene Sachpreise verlost. Für Fragen oder Hinweise ist unter dem nachfolgenden Link eine Ansprechpartnerin genannt.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Lesetipp: Raum- und Flächengestaltung im kooperativen Ganztag : Datum:
Die neue Arbeitshilfe „Pädagogische Raum- und Flächengestaltung im kooperativen Ganztag“ der Serviceagentur Ganztägig lernen NRW entstand mit vielen Partnern.
Eine neue Arbeitshilfe „Pädagogische Raum- und Flächengestaltung im kooperativen Ganztag“ der Serviceagentur Ganztägig lernen NRW versammelt Expertise und Erfahrungen aus zahlreichen Beratungsprozessen und entstand in Kooperation mit vielen Partnern, die an der Materialerstellung beteiligt waren:
- Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW “;
- die Innovativen Ganztagsberater*innen (kurz InGas) der fünf Regierungsbezirke in NRW;
- die Landesjugendämter Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL), vertreten durch die Fachberatungen Jugendförderung;
- Qualitäts- und UnterstützungsAgentur-Landesinstitut für Schule, QUA-LiS NRW;
- Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW.
Die Arbeitshilfe soll Personen, die praktisch im kooperativen Ganztag tätig sind, dabei helfen – ausgehend von den Bedingungen an ihrem Standort und den unterschiedlichen standortspezifischen Bedarfen –, ihre Raum- und Flächenkonzepte partizipativ und gemeinsam (weiter)zuentwickeln. Darüber hinaus richtet sie sich an kommunale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Qualitätsentwicklung im kooperativen Ganztag, wie beispielsweise Schulträger und Träger der freien Jugendhilfe. Es werden Materialien zur Verfügung gestellt, mit denen Akteure ins konkrete Planen und Arbeiten – von der Bestandsaufnahme über die Bedarfserhebung hin zur Maßnahmenplanung und ‑umsetzung – einsteigen können.
Die im Netzwerk beteiligten Organisationen bieten alle Fachberatung bzw. Expertise bei entsprechenden Vorhaben an. Sie treten für die kooperative Weiterentwicklung kindgerechter und inklusiver Raum- und Flächenkonzepte im Ganztag in NRW ein. Dazu gehört auch eine multifunktionale und gemeinsame Raum- und Flächennutzung der im Ganztag tätigen Professionen, weil Raumentwicklung immer auch Teamentwicklung bedeutet. So sollen, je nach Zuständigkeiten, die kommunalen Planungs- und Steuerungsprozesse sowie Prozesse an einzelnen Ganztagsschulen unterstützt, Praxisbeispiele vermittelt und konkret vor Ort Entwicklungen begleitet werden.
Praxisbeispiele aus der OGS Gottfried-Kinkel in Bonn, der Christinaschule in Pulheim und der Grundschule Radewig in Herford ergänzen die Arbeitshilfe. Die Begleitseite bietet ebenso Hinweise auf weiterführende Materialien.
Quelle: Serviceagentur Ganztag NRW
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Thüringen: Preis für Schulbibliotheken – jetzt noch bewerben! : Datum:
Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport schreibt zum 6. Mal den Thüringer Schulbibliothekspreis aus. Alle Schulbibliotheken an Thüringer Schulen können sich noch bis zum 26. April bewerben.
507 Schulen in Thüringen führen an ihrer Einrichtung eine Schulbibliothek. Mit hohem Engagement der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schülern werden Schulbibliotheken eingerichtet und betrieben und bereichern durch vielfältige Angebote das Schulleben. Der Medienbestand an Thüringer Schulen umfasst rund 1,1 Millionen Bücher sowie Zeitschriften, digitale Nachschlagewerke und weitere Medien.
Bildungsminister Holter bedankt sich für das Engagement in den Schulen: „Bibliotheken sind ein wesentlicher Bestandteil der Bildungs- und Kulturlandschaft. Das gilt im Besonderen für unsere Thüringer Schulbibliotheken. Sie eröffnen Kindern und Jugendlichen einen wahren Bildungsschatz. Und sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Bildungsgerechtigkeit, indem sie Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Einkommen der Eltern den uneingeschränkten Zugang zu Literatur eröffnen. Mein Dank gilt den engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Schülerinnen und Schülern, die diese Schatzkammern mit Leben füllen.“
Unterrichtsstunden in der Bibliothek sind an vielen Schulen bereits fester Bestandteil der schulinternen Lehrpläne. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote auch außerhalb des regulären Unterrichts: Lesenächte, Spielenachmittage und vieles mehr.
Dieses Engagement würdigt das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport mit dem Schulbibliothekpreis, der mit insgesamt 3.000 Euro dotiert ist und in diesem Jahr zum 6. Mal vergeben wird. Mit dem Preisgeld sollen Projekte (thematische Angebote, Neuausrichtung, Ausstattung) umgesetzt werden, die im Zuge der Bewerbung vorgestellt werden müssen. Alle Schulbibliotheken an Thüringer Schulen können sich um den Thüringer Schulbibliothekspreis bewerben.
Bewerbungen können bis 26. April 2024 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet im Herbst 2024 statt.
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Mecklenburg-Vorpommern: Kontaktbörsen für Schulen und Partner : Datum:
Die Zusammenarbeit zwischen ganztägig arbeitenden Schulen und außerschulischen Kooperationspartnern ist eine zentrale Säule der Ganztagsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern.
Ob Sport, Handwerken oder Aktionen mit der Feuerwehr – ganztägig arbeitende Schulen unterbreiten ihren Schülerinnen und Schülern spannende und vielfältige Angebote. Dabei unterstützen sie außerschulische Kooperationspartner aus Wirtschaft, Vereinen und Verbänden. Zwei von vier landesweiten Marktplatz-Veranstaltungen sind bereits unter dem Motto „Schule sucht Partner – Partner sucht Schule“ in Schwerin und Neubrandenburg gestartet.
„Außerschulische Partner können Schülerinnen und Schülern durch ihre lebensnahen und praktischen Angebote neue Perspektiven eröffnen. Sie bereichern den klassischen Unterricht, indem sie eine Vielzahl spezifischer Kompetenzen, Erfahrungen und Wissen in das ganztägige Lernen einbringen. Handball, Fußball oder Angeln, aber auch Segelvereine und Spielmannszüge können genau wie Angebote zur gesunden Ernährung und zum Fremdsprachenerwerb das ganztägige Lernen enorm bereichern“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Die Zusammenarbeit zwischen ganztägig arbeitenden Schulen und außerschulischen Kooperationspartnern ist eine zentrale Säule der Ganztagsentwicklung. Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 werde die Bedeutung deutlich zunehmen, erklärte die Ministerin. „Es ist in den vergangenen neun Jahren gelungen, mehr als 10.000 Ganztagsplätze zu schaffen – das ist ein Anstieg um knapp 30 Prozent. Für das ‚Investitions-Programm Ganztagsausbau‛ stehen ca. 54,5 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung, die mit etwa ungefähr 12 Millionen Euro Landesmitteln komplementiert werden“, so Oldenburg.
Aktuell gibt es 345 ganztägig arbeitende Schulen im Land – dies sind 66 Prozent aller öffentlichen allgemein bildenden Schulen. Bezogen auf die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe I nimmt bereits jede zweite Schülerin bzw. jeder zweite Schüler an ganztägigen Angeboten teil.
Die nächsten Termine:
- „Marktplatz Ganztag“ im Schulamtsbezirk Greifswald, 15. April 2024 von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Kulturzentrum STRAZE, Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald
- „Marktplatz Ganztag“ im Schulamtsbezirk Rostock, 23. Mai 2024 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Schwaaner Landstraße 8, 18055 Rostock
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Saarländischer Ernährungspreis – jetzt bewerben! : Datum:
Noch bis zum 2. Mai 2024 können sich Schulen und Kindertageseinrichtungen im Saarland für den Saarländischen Ernährungspreis bewerben.
Ministerin Petra Berg und der Vorstandsvorsitzende der IKK Südwest, Prof. Dr. Jörg Loth, haben bei einer Auftaktveranstaltung zum Saarländischen Ernährungspreis am 7. März 2024 das neue Konzept des Wettbewerbs vorgestellt. Die Bewerbungsphase für das Schuljahr 2024/2025 ist eröffnet.
Bewerbungen sind bis zum 2. Mai 2024 möglich.
Der Preis fördert Schulen und Kindertageseinrichtungen mit vorbildlichen Ernährungskonzepten, die ihr Speise- und Getränkeangebot weiter verbessern wollen. „Kitas und Schulen sind Orte der Ernährungsbildung. Hier wird Ernährung an fünf Tagen in der Woche gelernt. Und Ernährung muss gelernt werden. Sie ist eine Kulturtechnik wie Rechnen, Lesen und Schreiben. Einmal gelerntes Essverhalten ändert man als Erwachsener nur in Ausnahmefällen grundlegend“, betont Ministerin Berg. „Wie wir uns ernähren, hat nicht nur Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit, unsere Lebensqualität und unser Wohlbefinden. Unsere Ernährung hat weitreichende Auswirkungen auf andere Menschen, die Umwelt, das Klima und Tiere.“
„Der Grundstein für ein gesundes und langes Leben wird in jungen Jahren gelegt: Neben ausreichend Bewegung ist eine ausgewogene Ernährung von klein auf für die Vermeidung zahlreicher Erkrankungen entscheidend. Kitas und Schulen spielen dabei eine zentrale Rolle“, erklärt Prof. Dr. Loth. „Gemeinsam möchten wir Einrichtungen auszeichnen, die das Essverhalten der Kinder und Jugendlichen im Saarland positiv beeinflussen und mit kreativen Ideen und Konzepten vorangehen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Kleinsten in unserer Gesellschaft – der Generation von morgen.“
Bewerbungen werden vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar- und Verbraucherschutz sowie von der IKK Südwest geprüft und anschließend im Internet zur Wahl gestellt. In der letzten Juni-Woche kann jeder für das überzeugendste Konzept abstimmen.
In diesem Jahr erhalten die drei Einrichtungen mit den meisten Stimmen eine Zuwendung von 1.333 Euro für die Umsetzung ihrer Ideen. Bei der Realisierung werden sie ein Jahr lang von Ernährungsexpertinnen und -experten des Ministeriums und der IKK Südwest begleitet. Die Einrichtung, die ihre Ideen am besten umsetzt, erhält zusätzlich 3.000 Euro.
Quellen: Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität / Agrar- und Verbraucherschutz
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Umfrage zur Schulverpflegung in Cottbus : Datum:
Die Stadt Cottbus/Chóśebuz hat Ende eine Umfrage zur Schulverpflegung durchgeführt. Eine Mehrheit der Befragten wünscht sich Veränderungen.
Die Stadt Cottbus/Chóśebuz hat Ende Januar 2024 eine Umfrage unter Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie dem schulischen Personal zur Schulverpflegung durchgeführt. Ziel war es, die Zufriedenheit der Schüler mit der Mittagsverpflegung sowie Wünsche und Kritikpunkte zu erfragen. Geplant ist, die Schulverpflegung neu auszuschreiben.
Rund 60 Prozent der Befragten nutzen die Schulverpflegung vier bis fünf Mal in der Woche. Die Umfrage ergab große Unterschiede bei der Zufriedenheit mit dem Essensangebot an den befragten Schulen. Eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer wünscht sich eine Veränderung der Essensituation. Vor allem sollten täglich mehrere verschiedene Menüs in zwei verschiedene Portionsgrößen zu unterschiedlichen Preisen im Angebot sein. Bevorzugt werden Speisen aus regionalen und saisonalen Rohstoffen sowie eine Salatbar.
Ab dem Jahr 2025 will die Stadt Cottbus/Chóśebuz die Essensversorgung verschiedener Schulen/Schulformen gebündelt ausschreiben, um nach einem abgestimmten Verpflegungskonzept anhand definierter Standards über Mengenrabatte akzeptable Essenpreise zu erzielen. Oberbürgermeister Tobias Schick auf der Stadtverordnetenversammlung am 27. März: „Veränderungen wird es auch beim Schulessen geben. Das ist gewünscht von Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern. Entsprechende Befragungen haben stattgefunden. Das Essen soll, es muss besser werden. Darin sind sich fast alle einig. Doch das Essen soll für die Eltern nicht teurer werden oder besser noch: gar nichts kosten. Hier werden Kompromisse nötig sein.“
Oberbürgermeister Tobias Schick geht noch weiter: „Mein langfristiges Ziel für meine laufende Wahlperiode ist es, das Schulessen für die jeweiligen Erstklässler beitragsfrei zu halten. Wir werden dazu den Haushalt im Blick behalten, um entsprechende Freiräume zu schaffen. Ich bin überzeugt davon, dass dieser Weg richtig ist, um Kinder zu regelmäßigem wie gesundem Mittagessen zu holen. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Deshalb ist in meinen Augen der Übergang von der Kita in die Grundschule entscheidend und gehört zielgerichtet unterstützt. Wir werden uns in der kommenden Zeit sowohl mit dem Kämmerer als auch mit den dann neuen Stadtverordneten über mögliche Wege dorthin verständigen.“
Quellen:
Deutsches Netzwerk Schulverpflegung
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„Mein Bildungsraum“ in Ganztagsschulen : Datum:
Ein neues Projekt verbindet Unterricht und außerunterrichtliche digitale Angebote an Ganztagsschulen.
Seit November 2023 zählt das Verbundprojekt KUCOBINA zu den rund 40 ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die mittels einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Lehr- und Lernangebote für die digitale Vernetzungsinfrastruktur „Mein Bildungsraum" gestalten. Das Projekt setzt der Seitenstark e.V. (Verbundleitung) in Kooperation mit dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der Technischen Hochschule Köln und der KIDS interactive GmbH, einer Agentur für junge Medien, um.
Mit „Mein Bildungsraum" (ehem. Nationale Bildungsplattform) wird eine digitale Vernetzungsinfrastruktur realisiert, die individuelle Bildungswege fördert und eine digitale Begleitung von der Grundschule bis ins hohe Alter ermöglicht. Bildungsangebote, die für verschiedene Zielgruppen im digitalen Raum existieren, sollen über „Mein Bildungsraum" auf einfache Weise zugänglich gemacht werden. Das Vorhaben unter Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gehört zu den 18 Leuchtturmprojekten der Digitalstrategie der Bundesregierung.
Im Rahmen des Verbundprojektes werden digitale Lerninhalte für Kinder kuratiert, didaktisch aufbereitet und über „Mein Bildungsraum" pädagogischen Fachkräften in Ganztagsschulen bereitgestellt. Die kindgerechten Lerninhalte und didaktischen Materialien, die an "Mein Bildungsraum" angebunden werden, sollen pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, Kinder kontinuierlich und individuell in ihren Lernverläufen zu begleiten und zu fördern.
Die sogenannten Themenpakete basieren auf qualitätsgeprüften Bildungsangeboten aus dem gesamten Seitenstark-Verbund – bestehend aus den Trägerinnen und Trägern des SEITENSTARK-GÜTESIEGELS sowie aus Kinderwebseiten des Seitenstark-Netzwerks. Schulunterricht und außerunterrichtliche Bildungsangebote sollen auf diese Weise besser miteinander verknüpft und Kindern eine nahtlose Lernerfahrung ermöglicht werden.
Die TH Köln begleitet das Projekt wissenschaftlich und untersucht darüber hinaus, wie "Mein Bildungsraum" von Kindern ab dem Grundschulalter selbstständig genutzt werden kann. Dazu sind ein altersgerechter Zugang und eine altersgerechte Ansprache, pädagogisch-didaktische Fragestellungen sowie rechtliche Aspekte vor dem Hintergrund des Jugendmedienschutzes, des Datenschutzes sowie von Haftungsfragen zu berücksichtigen.
Das zum 1. November 2023 gestartete Projekt endet zum 31. März 2025.
Quelle: Seitenstark e.V.
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Ganztagsschulverband: Demokratiebildung im Ganztag : Datum:
Der Ganztagsschulverband hat einen Sondernewsletter zur Demokratiebildung in der Ganztagsschule herausgegeben.
„Auf die Bedeutung der Schule für die Demokratiebildung unserer Kinder und Jugendlichen und die besonderen Chancen des Ganztags kann nicht oft genug hingewiesen werden. In einer Zeit, in der demokratische Werte und Prinzipien zunehmend herausgefordert werden, ist es entscheidend, dass Schule, Kinder- und Jugendhilfe und alle für Bildung und Erziehung verantwortlichen Institutionen auch Toleranz, Respekt und demokratisches Engagement fördern.
Der Ganztag bietet wunderbare Gelegenheiten, diese Werte kennenzulernen und in der Praxis zu leben. Durch vielfältige Aktivitäten, Diskussionen und Projekte sowohl im Unterricht als auch in außerunterrichtlichen Settings haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen, ihre eigenen Standpunkte zu reflektieren und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Ein möglichst ganzheitlicher Ansatz zur Demokratiebildung stärkt nicht nur das Verständnis für demokratische Prozesse und Strukturen, sondern auch die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit extremistischen Ideologien.
Unser Verband tritt für eine Schule ein, die Vielfalt fördert und lebt, in der Kinder gemeinsam lernen und leben und Solidarität keine leere Worthülse bleibt. Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam daran arbeiten, eine Ganztagsschulkultur zu schaffen, die Vielfalt und Demokratie aktiv fördert und demokratiefeindlichen Tendenzen entschieden entgegentritt.
Wir haben in diesem Newsletter einige Programme und Projekte zusammengestellt, die Anregungen und Impulse für eine lebensnahe Demokratiearbeit in der Schule geben können:
Demokratiebildung im Ganztag. Aktuelles Projekt des DJI
Die Ergebnisse sollen in einer Praxisbroschüre für das pädagogische Personal an Ganztagsschulen aufbereitet werden. Ein Abschlussbericht stellt die Ergebnisse für wissenschaftliche und politische Akteur:innen zusammen. Die Ergebnisse werden zudem im Rahmen einer Abschlusstagung im Jahr 2024 vorgestellt und diskutiert.
Demokratie Ganztags. Projekt in Sachsen
In diesem Modellprojekt sollen Kinder und Jugendliche dazu ermutigt und befähigt werden, ihre Um- und Mitwelt aktiv zu gestalten. Demokratie soll statt eines bloßen Gesprächsthemas im Unterricht erlebbar werden.
Demokratiebildung an Schulen mit Ganztagsangeboten in Sachsen, Ricarda Andreh
Der Artikel enthält nicht nur lesenswerte Hintergrundinformationen, sondern benennt auch zahlreiche außerschulische Kooperationspartner. Ein passendes Erklärvideo finden Sie hier: https://www.ganztag-entwickeln.de/post/video-demokratiebildung-an-schulen-mit-ganztagsangeboten
Demokratiebildung im Grundschulalter
Von Oktober 2021 bis Mai 2023 führte ein Forschungsteam des Instituts für Grundschulforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Martschinke eine zweiteilige Studie zur „Demokratiebildung im Grundschulalter“ für die DKJS durch.
Schulprojekt 2024 FAZschule: Demokratie in Action
Das Ziel des vom 1. November 2023 bis 31. Dezember 2024 laufenden Projekts ist, dass Schülerinnen und Schüler prüfen, wie wir die Demokratie schützen können. Dabei sollen sie den wichtigen Eckpfeiler, das Grundgesetz, kennenlernen und eine Form entwickeln, in der das Grundgesetz auch im Alltag eines jeden Mitbürgers begreifbar ist.
Quelle: Ganztagsschulverband, Sondernewsletter Demokratiebildung
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Wiener „Wasserschulen“ : Datum:
Immer mehr Wiener Schulen werden mit dem Projekt „Wassertrinken in Schulen“ zu gesunden „Wasserschulen“.
Mittlerweile sind 350 Schulen in Wien „Wasserschulen“ – 236 Volksschulen, 70 Mittelschulen, 22 Gymnasien, 13 Berufsbildende Schulen und 8 Berufsschulen. Die rund 120.000 Schüler trinken während der Unterrichtszeit nur Leitungswasser. Dazu wurden sie von der Stadt Wien – Wiener Wasser mit wieder befüllbaren Wasserflaschen ausgestattet. Ziel ist es, aktiv den Konsum von Wasser in Schulen zu fördern.
Das Projekt „Wassertrinken in Schulen“ soll Kinder und Jugendliche dazu anregen, in der Schule gesundes Leitungswasser zu trinken. Die Schülerinnen und Schüler erhalten kostenlos eigene Wasserflaschen. Trinkrituale und pädagogische Maßnahmen erinnern an das Trinken. Lehrkräfte und Eltern erhalten Materialien und Tipps. Die Schulen werden so zu „Wasserschulen“.
Das Wassertrinken an Schulen ist eine effektive und nachhaltige Maßnahme der Gesundheitsförderung. Einmal Wasserschule – immer Wasserschule.
Vier gute Gründe für Leitungswasser:
- Wassertrinken fördert die Leistungsfähigkeit. Schülerinnen und Schüler vergessen in der Schule oft auf das Trinken. Wer zu wenig trinkt, ist müde und kann nicht so konzentriert mitarbeiten. Wer genug trinkt, kann besser und konzentrierter mitarbeiten.
- Wassertrinken gilt als Schlüssel zur Vorbeugung von Adipositas und Karies. Wer regelmäßig Süßgetränke trinkt, hat ein höheres Risiko, Übergewicht zu entwickeln. Getränke sind eine Hauptzuckerquelle bei Kindern und Jugendlichen.
- Wasser aus der Leitung spart Plastikmüll. Junge Menschen sind an eine Welt voller Einweg-Plastik gewöhnt. Getränkeflaschen aus Kunststoff sind allgegenwärtig – auch an Schulen. Wasserschulen zeigen, dass es auch anders geht.
- Das Leitungswasser in Wien hat hervorragende Qualität und ist zudem das am besten untersuchte Lebensmittel.
Quellen:
Netzwerk Schulverpflegung
Stadt Wien
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dsj-Bewegungskampagne MOVE wird fortgesetzt : Datum:
Die Bewegungskampagne MOVE der Deutschen Sportjugend (dsj) wird 2024 fortgesetzt
Die MOVE FOR HEALTH Kampagne der dsj wird weitergeführt. Die dsj erhält im Rahmen des „Zukunftspakets für Bewegung, Kultur und Gesundheit” eine weitere Million durch das Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen, und Jugend (BMFSFJ) für das Jahr 2024. Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Spaß an Bewegung, Spiel und Sport zu vermitteln und für die Themen gesundes Aufwachsen und (mentale) Gesundheit zu sensibilisieren.
Die Umsetzung erfolgt weiterhin in den drei Modulen: Kampagne, Wissenschaft und Zukunftslabore. Dabei werden u. a. erneut Mittel für Projekte der Mitgliedsorganisationen der dsj im Bereich Zukunftslabore weitergereicht. Die ersten Zukunftslabore sollen bereits im März ihre Arbeit aufnehmen können - die erste Auswahlrunde läuft bereits. Weitere interessierte Mitgliedsorganisationen können sich an das MOVE Team wenden und in der zweiten Runde noch bis 28. März 2024 Anträge einreichen.
Das Wissenschaftsmodul wird mit neuen Akzenten und wichtigen Fragestellungen fortgesetzt und widmet sich der Untersuchung der Wirksamkeit von Sportvereinen sowie von Bewegung, Spiel und Sport auf die mentale Gesundheit sowie Entwicklung und Bildung von Kindern und jungen Menschen. Dafür werden im Rahmen von Kooperationen mit Universitäten und in Zusammenarbeit mit dem dsj-Forschungsverbund vorhandene Forschungsergebnisse aus MOVE FOR HEALTH 2023 in eine Längsschnittstudie überführt.
Die Social Media Kampagne mobilisiert und sensibilisiert weiterhin zum Thema gesundes Aufwachsen durch und mit Bewegung. Die Vorteile des gemeinsamen Sporttreibens sowie des Engagements im Verein sollen betont und beworben werden: hier entsteht Gemeinschaft, hier wird Solidarität und Zusammenhalt gelebt, durch aktive Beteiligung erfahren junge Menschen Selbstwirksamkeit und werden so in ihrer Selbständigkeit, ihrem Selbstvertrauen und ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt.
Mit MOVE FOR HEALTH setzt die dsj zudem erneut auf die Beteiligung junger Menschen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gestalten die Zukunftslabore und die Kampagne mit. Alle Informationen stehen nach und nach auf der Kampagnenseite www.move-sport.de zur Verfügung.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Hessen: Musikalische Bildung in Ober-Ramstadt : Datum:
Kultusminister Armin Schwarz hat die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt besucht, eine „Kulturschule Hessen“ mit Schwerpunkt Musik.
Der Minister für Kultus, Bildung und Chancen, Armin Schwarz, hat am 6. März die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt besucht, um sich über die dortige kulturelle Bildung, insbesondere die musikalische Bildung, zu informieren. „Schulen müssen Orte der Wertevermittlung sein, an denen Grundprinzipien wie Toleranz, Solidarität und Respekt vermittelt werden – nicht nur im Unterricht. Dazu kann die kulturelle Bildung einen wichtigen Beitrag leisten. Erfolgreiche und etablierte Programme der musikalischen Bildung werden von uns deshalb weiter gefördert. Musik fördert die geistige, persönliche und emotionale Entwicklung, den Spracherwerb und die Kreativität von Kindern und Jugendlichen. Ich danke der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule ganz herzlich für die spannenden Eindrücke“, äußerte Schwarz.
Schulleiterin Sabine Gatzweiler sagte zum Besuch des Ministers: „Wir sind sehr erfreut, den Minister an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Die Themen des Besuchs, kulturelle Bildung und gemeinsames Lernen, liegen uns sehr am Herzen. Wir möchten unsere Schule als einen Lebensraum gestalten, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, Selbstwirksamkeit zu erleben und sich aktiv zu beteiligen. Wir streben danach, ihren Talenten und Stärken größtmögliche Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Inklusion und Integration sind für uns wichtig, um Bildungsgerechtigkeit zu fördern.“
Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule ist eine Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und ist als Kulturschule Hessen, als Schule mit Schwerpunkt Musik und als MINT-freundliche Schule zertifiziert. Zudem ist sie als selbstständige allgemeinbildende Schule in Hessen registriert, wodurch die Schule größere Handlungsmöglichkeiten im Bereich Unterrichtsorganisation und -gestaltung hat.
Hintergrund: Selbstständige Schulen in Hessen
Hessenweit arbeiten zusätzlich zu den 103 selbstständigen allgemeinbildenden Schulen auch 24 Schulen als pädagogisch selbstständige Schule. In Hessen verfügen bereits alle Schulen über weitgehende Möglichkeiten, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Selbstständige Schulen erhalten auf Grundlage des § 127d des Hessischen Schulgesetzes im Sinne ihrer spezifischen Zielsetzung erweiterte Handlungsspielräume.
Die Umwandlung in eine selbstständige Schule dient der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Allgemeinbildende Schulen haben die Möglichkeit zur Umwandlung in eine selbstständige allgemeinbildende Schule oder in eine pädagogisch selbstständige Schule, die ihre erweiterte Eigenverantwortung vor allem für die Unterrichtsentwicklung nutzt.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Ganztagskongress zu multiprofessioneller Zusammenarbeit in Berlin : Datum:
Stark-Watzinger / Paus: Ganztagsbetreuung steckt voller Chancen und verbessert Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ganztagskongress des BMBF und des BMFSFJ in Berlin eröffnet.
Unter dem Motto „Ganztag multiprofessionell gestalten“ veranstalten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) heute und morgen zum zweiten Mal gemeinsam einen Ganztagskongress. Im Zentrum des Ganztagskongresses 2024 steht die Zusammenarbeit von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie Quereinsteigerinnen und -einsteigern in Ganztagsschulen und Horten.
Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger:
„Eltern wünschen sich Ganztagsangebote für ihre Kinder. Sie stecken voller Chancen: für individuelle Förderung, mehr Teilhabe und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um sie zu nutzen und Kinder über den gesamten Schultag hinweg bestmöglich zu fördern, setzen wir auf die multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal. Das betrifft gerade auch außerschulische Kooperationspartner und Quereinsteiger. So kann jeder seine Perspektive und Expertise einbringen. Daher ist auch im Startchancen-Programm die Stärkung multiprofessioneller Teams vorgesehen.“
Dazu erklärt Bundesfamilienministerin Lisa Paus:
„Eine Voraussetzung erfolgreicher Bildung und Erziehung sind ganztägige Angebote, die Bildungsnachteile verringern, zu einer höheren Erwerbstätigkeit, insbesondere von Müttern führen und bei der Fachkräftesicherung in unserem Land helfen. Kinder im Grundschulalter können im Ganztag viele, positive Erlebnisse haben, mit Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften oder Erwachsenen mit anderen Kompetenzen. Bis zum Start des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung bleibt die Personalgewinnung allerdings ein zentrales Thema. Wir wollen multiprofessionelle Zusammenarbeit stärken. Hierfür lassen wir ein Fortbildungscurriculum entwickeln, eine fachliche Grundlage für die Qualifizierung von Menschen, die ohne pädagogische Ausbildung bereits im Ganztag arbeiten."
Hintergrund
Der Ganztagskongress soll zusammen mit Wissenschaft und Verbänden fachliche Impulse und Denkanstöße für Schulverwaltung und Kinder- und Jugendhilfe geben, wie multiprofessionelle Zusammenarbeit für ganztägige Bildung und Betreuung gestaltet werden kann.
Der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter wurde 2021 im Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) geregelt, um Teilhabechancen von Kindern zu verbessern und um Familien in der Organisation ihres Alltags besser zu unterstützen. Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch für Kinder ab der ersten Klasse. Danach geht es schrittweise weiter, bis im Schuljahr 2029/30 alle Kinder der Klassenstufen eins bis vier einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung haben.
Der Bund beteiligt sich an den Investitionskosten (3,5 Milliarden Euro) sowie an den Betriebskosten (ab 2026 aufsteigend; ab 2030 mit 1,3 Milliarden Euro pro Jahr).
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Bayern: Pädagogische Fachkräfte für Ganztagsbetreuung : Datum:
Kultusministerin Anna Stolz gibt die Verlängerung des Schulversuchs „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ bekannt.
„Die Fortführung des Schulversuchs ‚Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung‘ um weitere fünf Jahre ist ein entscheidender Schritt, um noch mehr pädagogische Fachkräfte zu gewinnen und die Betreuungsqualität an unseren Grundschulen langfristig zu sichern", erklärt Kultusministerin Anna Stolz zur Verlängerung des Schulversuchs.
Der Schulversuch „Pädagogische Fachkraft für Grundschulkindbetreuung“ läuft seit dem Schuljahr 2019/2020 und zielt darauf ab, mit einer neuen Fachschul-Fachrichtung mit eigenem Berufsabschluss noch mehr pädagogische Fachkräfte für die Kindertagesbetreuung zu gewinnen. Solche zusätzlichen Qualifizierungsmöglichkeiten sind ein wirksames Instrument, um den steigenden Betreuungsbedarf im Freistaat zu decken und den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 zu erfüllen.
Noch bis zum 5. Juni 2024 läuft das Bewerbungsverfahren für interessierte Fachakademien für Sozialpädagogik, um sich für eine Teilnahme am Schulversuch für das kommende Schuljahr 2024/2025 anzumelden.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Rheinland-Pfalz: Musikalisches Zusammenspiel im Ganztag : Datum:
Weiter im selben Takt: Der Bundesverband der freien Musikschulen und das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz setzen ihr erfolgreiches Zusammenspiel fort.
Ein gutes Orchester zeichnet sich aus durch das perfekte Zusammenspiel aller Instrumente und Musiker. Auch der Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) und das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung spielen harmonisch im selben Takt – und zwar schon seit 2016 in Ganztagsschulen des Landes. Dort bringen Fachkräfte des Verbands ihr Knowhow ein und gestalten den Ganztag mit musikalischen Aktivitäten, zum Beispiel für Instrumentalmusik, Gesang, Rhythmik oder Percussion.
Das Zusammenspiel von Musikverband und Ministerium wird nun auf der Grundlage einer neuen Rahmenvereinbarung fortgesetzt. Darauf haben sich Staatssekretärin Bettina Brück und der Landesdelegierte des bdfm, Gerd Wagner, verständigt.
„Musik in der Ganztagsschule ist nicht nur eine willkommene Abwechslung, die den Kindern und Jugendlichen viel Spaß macht“, erklärt Gerd Wagner dazu. „Gemeinsames Musizieren fördert nachweislich kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis, soziale Fähigkeiten wie Teamgeist und Empathie sowie motorische Fähigkeiten wie Koordination und Körpergefühl. Selbstverständlich sind unsere Musikschulen auch in Zukunft gerne bereit, ihren Beitrag hierzu zu leisten.“
Staatssekretärin Bettina Brück freut sich über das fortgesetzte Engagement von Musikschulen des bdfm: „Rheinland-Pfalz hat schon heute ein breites und hochwertiges Ganztagsangebot, und Musik ist darin ein ganz zentraler Bestandteil. Uns ist wichtig, dass dieses Angebot auch weiter zur Verfügung steht, weil Musik Kindern und Jugendlichen nicht nur viele wichtige Kompetenzen vermittelt, sondern auch ganz viel Spaß macht. Die Arbeit des Verbands und seiner Musikschulen erhält mit der jetzt unterzeichneten Rahmenvereinbarung eine neue Rechtsgrundlage, über die alle Ganztagsschulen informiert werden. Wir wünschen uns, dass das Angebot ausgebaut und die Kooperation mit unseren Ganztagsschulen intensiviert wird.“
Die Rahmenvereinbarung tritt am 1. August 2024 in Kraft. Sie ist Bestandteil aller zwischen Musikschulen des bdfm und Ganztagsschulen geschlossenen Projektverträge. Detailbestimmungen in Rahmenvereinbarung und Projektvertrag beziehen sich unter anderem auf Laufzeiten, auf zur Verfügung stehende Personalstrukturen, auf die Organisation des Vertretungsbedarfs sowie auf die Honorarsätze.
Von der Rahmenvereinbarung können alle Interessierten Kenntnis nehmen. Sie ist auf der Ganztagsseite des Ministeriums für Bildung ganztagsschule.bildung-rp.de/kooperationspartner.html einzusehen.
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Niedersachsen: Förderrichtlinie zum Ganztagsausbau : Datum:
Das Land Niedersachsen veröffentlicht die Förderrichtlinie zur Unterstützung der Kommunen beim Ganztagsausbau und stellt 55 Millionen Euro für Kofinanzierung zur Verfügung.
Ab dem 1. August 2026 haben alle Erstklässlerinnen und Erstklässler in Niedersachsen Anspruch auf täglich acht Stunden Unterricht und Betreuung in der Schule. Damit soll eine Betreuungslücke geschlossen werden, die nach der Kita-Zeit für viele Familien entsteht. Der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule wird entsprechend der bundesgesetzlichen Regelungen schrittweise eingeführt. Dieser wird in den nachfolgenden Jahren um jeweils eine Klassenstufe ausgeweitet und soll mit Beginn des Schuljahres 2029 abgeschlossen sein.
Um die Kommunen bei der anspruchsvollen Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen zu unterstützen, hat das Land Niedersachsen eine Förderrichtlinie zur Finanzierung ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote veröffentlicht. Ab sofort können die kommunalen Schulträger über das Niedersächsische Bildungsportal einen Antrag auf landesseitige Förderung von entsprechenden Investitionen und Maßnahmen stellen.
Hintergrund ist die Verwaltungsvereinbarung des Bundes (auch: Investitionsprogramm Ganztag), über die die Länder Finanzhilfen in Höhe von 2,75 Milliarden Euro erhalten. Niedersachsen stehen dabei nach dem Königsteiner Schlüssel rund 278 Millionen Euro zur Verfügung – darunter befinden sich auch die nicht verausgabten Mittel aus dem vorangegangenen Beschleunigungsprogramm. Nach dem Ganztagsfinanzhilfegesetz (GaFinHG) müssen sich die Länder bzw. Kommunen mit mindestens 30 Prozent an den Gesamtinvestitionen beteiligen. Das Land übernimmt künftig die Hälfte der 30-prozentigen Investitionskosten und teilt sich diesen Kofinanzierungsanteil mit den Kommunen. Darauf hatten sich beide Seiten bereits im vergangenen Jahr geeinigt. Dafür hat Niedersachsen in den Jahren 2024 bis 2027 insgesamt 55 Millionen Euro eingeplant.
Auf Wunsch der Verbände bemisst sich die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Bundes- und Landesmittel an der Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 1 bis 4 der öffentlichen allgemein bildenden Schulen in den einzelnen Kommunen. Diese entscheiden eigenverantwortlich, ob die Verwendung der Mittel zugunsten eines oder mehrerer Projekte erfolgt. Bewilligt werden die Gelder durch die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung (RLSB), die den Kommunen darüber hinaus auch beratend zur Seite stehen. Eine Richtlinie für die Schulen in freier Trägerschaft folgt alsbald zu einem gesonderten Zeitpunkt.
„Die Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ist gleichermaßen zeitlich wie finanziell anspruchsvoll. Es ist deshalb elementar, dass Kommunen und Länder gemeinsam an einem Strang ziehen. Mit der neuen Richtlinie erhalten die Träger endlich Planungssicherheit bei der Umsetzung ihrer Umbaumaßnahmen. Dabei werden wir sie auf Landesebene auch weiterhin eng begleiten“, sagte Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg. Zugleich betonte die Ministerin abermals die Bedeutung des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung: „Hiermit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
Schon heute ist der Ausbau der Ganztagsschulen in Niedersachsen weit fortgeschritten, die Quote bei Grundschulen beträgt aktuell rund 70 Prozent. An welchen Grundschulen und in welcher Form (offen, teil- oder vollgebunden) der Rechtsanspruch umgesetzt wird, liegt in der Entscheidungshoheit der Schulen und Schulträger. Das Land macht hier keine Vorgaben. Denn, so Ministerin Hamburg: „Die Schulen und Schulträger vor Ort wissen am besten, was passt. Wir wollen ihnen größtmöglichen Handlungsspielraum und Flexibilität geben.“
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Brandenburg: Multifunktionsgebäude für Zeuthen : Datum:
Die Gemeinde Zeuthen erhält eine Förderung zur Erweiterung der bestehenden Grundschule durch einen 2-geschossigen Neubau an der Grundschule am Wald.
Bildungsminister Steffen Freiberg hat Ende Februar an den Zeuthener Bürgermeister Sven Herzberger einen Zuwendungsbescheid über rund 2,9 Millionen Euro für den Neubau eines Multifunktionsgebäudes an der Grundschule am Wald Zeuthen gegeben. Die Mittel stammen aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm für den Bereich Schulbau (KIP II – Bildung – Schule).
Die Gemeinde Zeuthen erhält eine Förderung in Höhe von 2.942.219,57 Euro zur Erweiterung der bestehenden Grundschule durch einen 2-geschossigen Neubau an der Grundschule am Wald Zeuthen. Das neue Gebäude wird über einen teilbaren Multifunktionsraum für die Nutzung als Mensa, einschließlich einer Ausgabeküche, und Aula für Veranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften verfügen. Die Gesamtausgaben betragen rund 7,5 Millionen Euro. Die Maßnahme soll bis Endes November 2024 umgesetzt sein.
Hintergrund
Das Land Brandenburg stellt im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogrammes für den Bereich Schulbau (KIP II – Bildung – Schule) 70 Mio. Euro für notwendige Bauinvestitionen an Schulen in öffentlicher Trägerschaft zur Verfügung. Förderfähig sind investive Maßnahmen in den Neubau, den Ausbau, den Umbau, die Erweiterung, die Sanierung oder Teilsanierung sowie die Modernisierung von Schulgebäuden, Schulaußenanlagen, Schulsporthallen, Schulsportaußenanlagen und Horten an Schulstandorten, wenn die Räumlichkeiten der Horte in einem unmittelbaren baulichen Zusammenhang mit der Grund- und oder Förderschule stehen sowie mit dem Gebäude bestimmungsgemäß fest verbundene Ausstattung.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Rheinland-Pfalz: G8-Ganztagsgymnasium in Dernbach : Datum:
„Mut und Offenheit, ausgetretene Pfade zu verlassen“ hat der Raiffeisen-Campus in Dernbach, wie die Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz Dr. Stefanie Hubig feststellen konnte.
Er ist „Schule der Zukunft“, eine von rund 100 in Rheinland-Pfalz. Er ist ein G8-Ganztagsgymnasium, eines von 15 in Rheinland-Pfalz. Und er stand im vergangenen Jahr im Finale des Wettbewerbs um den „Deutschen Schulpreis“ als eine von 15 Schulen aus ganz Deutschland. Kein Zweifel: Der Raiffeisen-Campus in Dernbach ist eine außergewöhnliche Schule. Von den innovativen Lernformen und Konzepten, die dort erprobt werden, konnte sich am 5. März Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei einem Besuch nebst Rundgang über das Schulgelände überzeugen.
„Der Raiffeisen-Campus ist ein anschauliches Beispiel für das, was Rheinland-Pfalz mit der ,Schule der Zukunft‘ erreichen will“, sagte Hubig anschließend. „Hier findet sich der Mut und die Offenheit, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues umzusetzen. Das fächerübergreifende Lernen beginnt hier schon in der Orientierungsstufe, das Prinzip der Lehrkraft als Lernbegleiter zieht sich von der 5. Klasse bis zum Mentorenprogramm in der Oberstufe. Und auf dem Raiffeisen-Campus gilt: Es muss nicht immer Klassenarbeit sein. Hier werden auch andere Formen des Leistungsnachweises erprobt. Genau darum geht es bei ,Schule der Zukunft‘: Es ist diese Kultur des Infragestellens und Andersdenkens, die wir fördern und die im ganzen Land spannende Projekte entstehen lässt, die unsere Schullandschaft vielleicht einmal prägen werden. Ich danke der Schulleitung und den Lehrkräften, dass sie sich mit so viel Engagement auf diesen Weg gemacht haben.“
„Lernateliers“, Mentoren und eine Cloud voller Informationen
Bei ihrem Rundgang bekam Hubig zunächst die „Lernateliers“ der 5. und 6. Klassen gezeigt, in denen der Klassenverband aufgelöst ist. Stattdessen wird fast die Hälfte der Lernzeit fächer- und klassenübergreifend an lebensnahen und sinnstiftenden Themen gearbeitet – und zwar nicht im klassischen 45-Minuten-Takt, sondern für jeweils eine volle Zeitstunde. Und ab Klasse 10, dem Einstieg in die Oberstufe am G8-Gymnasium, bekommen Schülerinnen und Schülern Lehrkräfte als Mentorinnen und Mentoren zur Seite gestellt, die sie regelmäßig auf dem Weg zum Abitur begleiten.
„Wie immer, wenn Gäste am Raiffeisen-Campus sind, haben nicht wir Erwachsenen die Ministerin informiert, sondern das denjenigen überlassen, die die Experten ihres eigenen Lernens sind: den Lernerinnen und Lernern“, sagte Schulleiter Bernhard Meffert. „Auch im Projekt Schule der Zukunft binden wir die Kinder und Jugendlichen eng mit ein. Wir sind dankbar für den Besuch der Ministerin, weil wir wissen, dass sie die Ersatzschulen als gleichberechtigten Pfeiler der Schullandschaft schätzt und fördert.“
Martina Düring und Dr. Jörn-Peter Kukuk vom Vorstand der Raiffeisen-Campus eG ergänzten: „Der Raiffeisen-Campus ist erfolgreich, weil hier ein über die Maßen engagiertes und kompetentes Team arbeitet. Unser Erfolg ist unmittelbar von den Lehrkräften abhängig. Sie sind unser ganzes Kapital. Aber es wird zunehmend schwieriger, gute Pädagogen zu finden und zu halten. Daher haben wir ein umfassendes Programm zur Mitarbeiterbindung entwickelt, um den Arbeitsplatz Schule maximal attraktiv zu gestalten."
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Ausschreibung „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule‟ : Datum:
Vom 5. März bis zum 3. Mai 2024 können sich wieder Schulen mit Projekten, AGs oder Ganztagsangeboten ab Jahrgangsstufe 5 am Programm „denkmal aktiv“ beteiligen.
Mit „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz. Ob im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag, im Rahmen von „denkmal aktiv“-Projekten beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und fachlichen Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region.
Werden in Ihrer Gemeinde gerade Diskussionen darüber geführt, ob ein Haus im historischen Ortskern erhalten oder abgebrochen werden sollte? Eine gute Gelegenheit, an diesem Beispiel die Werte von Denkmalen für unsere Gesellschaft zu erkunden und das Bauwerk als außerschulischen Lernort zum Gegenstand eines Schulprojekts zu machen!
Das Thema Nachhaltigkeit steht im Fokus, wenn es um Leerstand und Umnutzung geht, um die energetische Ertüchtigung historischer Bauten zur Wohnnutzung oder auch um denkmalgeschützte Grünanlagen und wie wir sie nutzen.
Auch Berufsorientierung ist in Denkmalprojekten möglich. An einem Baudenkmal vor Ort lässt sich ganz praktisch erfahren, welche Handwerke, planenden und dokumentierenden Berufe in welchen Einrichtungen der Stadt mit historischen Bauwerken beschäftigt sind und was sie tun. Überlegen Sie einfach einmal, welche Denkmale es in Reichweite Ihrer Schule gibt, und Sie werden sehen, wie viel Spannendes sich damit in allen Fächergruppen realisieren lässt.
Für die Teilnahme am Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz können sich alle Schulen ab der Jahrgangsstufe 5 bewerben, indem sie eine aussagekräftige Projektidee einreichen. Mit ihr skizziert eine projektleitende Lehrkraft, wie sich welche Lerngruppe(n) im Unterricht, in schulischen Arbeitsgemeinschaften oder in Einbindung in den Ganztag im Verlauf eines Schuljahrs mit einem Denkmal vor Ort auseinandersetzen können.
Mit ihrem Schulprogramm wirbt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) seit 2002 für das Baudenkmal als anschaulichen Lerngegenstand. „denkmal aktiv“ ermutigt Lehrkräfte, die Lernpotentiale des regionalen Kulturerbes für den Unterricht zu erschließen und lädt junge Menschen ein, denkmalgeschützte Einzelbauten, Ensembles oder Parkanlagen als spannende Zeugnisse ihrer Zeit kennenzulernen und sich ihrer Bedeutung für das Erscheinungsbild ihres Wohnortes bewusst zu werden.
„denkmal aktiv“-Projekte, die sich Bau- und Gründenkmalen in ihrem Bezug zur umgebenden Umwelt widmen, unterstützt der Förderpartner Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Bewerbungsschluss ist der 3. Mai 2024.
„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ wurde 2002 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Im Programm beschäftigen sich die Projekte mit historisch bedeutenden Einzelbauten oder Denkmalensembles, mit gestalteten Gärten und Parks, historischen Kulturlandschaften oder auch mit UNESCO-Welterbe-Stätten in ihrer Region. Dabei gehen sie unter anderem folgenden Fragen nach: Was sind Kulturdenkmale und worin besteht ihr Wert? Welche baulichen Zeugnisse der Vergangenheit sollten erhalten werden und warum? Wer ist für ihren Erhalt zuständig? Was können wir selbst dazu beitragen, dass das kulturelle Erbe in der Öffentlichkeit stärker beachtet wird? Wo können wir uns gemeinsam engagieren?
Teilnehmende Schulen werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit ihren Partnern fachlich und koordinativ begleitet und finanziell unterstützt.
Viele Ganztagsschulen haben sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich zusammen mit regionalen Partnern an diesem Programm beteiligt, darunter zuletzt
- Josef-Anton Rohe Grund- und Mittelschule Kleinwallstadt: „Das Rätsel der Kelten am bayerischen Untermain“
- Liv-Ullmann-Schule Wernigerode: „Das bunte Mittelalter und seine Gewerke“
- Stadtteilschule Flottbek, Hamburg: „Das ehemalige Landpflegeheim in Alt-Osdorf erkunden“
- Gymnasium Am Stadtgarten Saarlouis: „Die historischen Festungsmauern von Saarlouis“
- Ganztagssekundarschule „Freiherr Spiegel“ Halberstadt: „Halberstadt - Stadt der Kirchen“
- Carl-Diercke-Oberschule Kyritz: „Klosterviertel aktiv“
- Pascal-Gymnasium Grevenbroich: „Rheinische Bergbaugeschichte - ein Kraftwerk unter Denkmalschutz?“
- Singbergschule Wölfersheim: „Der jüdische Friedhof in Wölfersheim“
- Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin: „Berliner Wohnungsbau - von Gutkind lernen“
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Thüringen: „Goldener Teller“ für Schulessen in Bad Tabarz : Datum:
Den „Goldenen Teller“ des Deutschen Netzwerks Schulverpflegung für das beste Schulrestaurant erhielt 2024 das Schulessenprojekt der Gemeinde Bad Tabarz mit seinem Küchenchef Danilo Bodendorf.
Anlässlich des 14. Deutschen Kongresses für Schulverpflegung vergab das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung e. V. (DNSV) wieder seinen „Goldenen Teller“ für das beste Schulrestaurant. Diesmal fiel die Wahl auf den Küchenchef Danilo Bodendorf und sein Schulessenprojekt in der Gemeinde Bad Tabarz im Landkreis Gotha, welches in Kooperation mit dem Bürgermeister David Ortmann entwickelt und umgesetzt wird.
Das Projekt verfolgt die Idee eines gesunden Essens vom Kindergarten bis zum Gymnasium für ihre Gemeinde. Aus dieser Idee entstand in Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern und Kneippspezialisten die gesunde Versorgung der Krippen und Kitas in Bad Tabarz und Umgebung. 2023 kam die Tabarzer Gemeinschaftsschule „Am Inselsberg“ hinzu und 2024 das Perthes-Gymnasium Friedrichroda.
„In der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und vor allem mit dem Bürgermeister David Ortmann entwickeln wir uns stetig unkompliziert weiter, da wir die volle Unterstützung des Bürgermeisters genießen“, betont Danilo Bodendorf. Im Mittelpunkt der Arbeit des Küchenteams stehen dabei der Einsatz frischer Produkte, deren Regionalität, kurze-niedrige Garzeiten, kurze Lieferwege und geringe Standzeiten. Basis bildet die tägliche Frischküche, die Bodendorf 30 Jahre lang selbst als Küchenchef in den verschiedensten Spitzenrestaurant, praktiziert hat.
„Das Schulessen-Projekt in Bad Tabarz und sein Erfolg zeigt, dass positive Ergebnisse erreicht werden können wenn Politik in Zusammenarbeit mit Professionalität Hand in Hand geht“, betont der Vorsitzende des DNSV. In diesem Sinne sei es beispielgebend für die erfolgreiche Umsetzung einer optimalen Schulverpflegung.
Auch das MDR Thüringen Journal hat über das Projekt berichtet – einschließlich Schülermeinungen und der Sicht des Bürgermeisters.
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Spannende Physik im DLR_School_Lab : Datum:
Eine halbe Million Schülerinnen und Schüler konnten seit 2000 bereits in den DLR_School_Labs in die faszinierende Welt der Forschung eintauchen und selbst experimentieren.
Tag für Tag sind Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen und Schulformen in den DLR_School_Labs zu Gast. Das erste wurde bereits im Jahr 2000 in Göttingen eröffnet. Inzwischen sind es 16 Schülerlabore, die am 21. Februar 2024 gemeinsam einen besonderen Grund zum Feiern hatten: Mit diesem Tag besuchten insgesamt eine halbe Million Kinder und Jugendliche die DLR_School_Labs. In einer Videokonferenz, bei der die jungen Gäste aus allen DLR_School_Labs zugeschaltet waren, freute sich der Vorstandsbeauftragte für Nachwuchsförderung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Dr. Christoph Pawek:
„Auch wenn für uns jeder Besuch einer Schulklasse etwas Besonderes ist, finden wir es großartig, dass ihr heute bei uns seid und die runde Zahl von 500.000 Schülerinnen und Schülern perfekt macht!“. Und weil es nach seinen Worten zur Aufgabe der DLR_School_Labs gehöre, komplizierte Sachverhalte und unvorstellbar große Zahlen leicht verständlich zu veranschaulichen, schloss er augenzwinkernd zum Vergleich an: „Würden sich alle Schülerinnen und Schüler, die uns bisher besucht haben, an den Händen halten und eine Menschenkette bilden, würde sie quer durch ganz Deutschland reichen – oder vom Erdboden nach oben gerechnet sogar weit über die Internationale Raumstation hinaus.“
Junge Gäste tauchen in die faszinierende Welt der Forschung ein
Nachdem das erste DLR_School_Lab von Anfang an von Schulen geradezu „überlaufen“ wurde, eröffnete das DLR in den Folgejahren weitere Schülerlabore. Heute gibt es sie an den DLR-Standorten in Berlin, Braunschweig, Bremen, Göttingen, Jena, Köln, Lampoldshausen, Neustrelitz und Oberpfaffenhofen. Auch mehrere Hochschulen betreiben in Kooperation mit dem DLR ein DLR_School_Lab, so die BTU Cottbus-Senftenberg an ihrem Standort in Cottbus, die RWTH Aachen, die Technischen Universitäten in Darmstadt, Dortmund, Dresden und Hamburg sowie die Universität Augsburg.
Gemeinsam ist allen DLR_School_Labs, dass die Schülerinnen und Schüler unter fachkundiger Betreuung selbst Hands-on-Experimente durchführen – immer mit Bezug zu aktuellen Projekten aus Luft- und Raumfahrt, Energie- und Verkehrsforschung oder auch Digitalisierung. So tauchen die jungen Menschen in die faszinierende Welt der Naturwissenschaften ein und lernen, dass Forschung aufregend ist und richtig Spaß macht.
„Ich wusste gar nicht, dass Physik so spannend sein kann“, ist daher ein Satz, mit dem viele Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke zusammenfassen. Und auch die Lehrkräfte berichten immer wieder von einer motivierenden Wirkung auf den MINT-Unterricht (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik).
Seit über zwei Jahrzehnten: passgenaues Angebot für Schulen
„Ich gratuliere allen Mitarbeitenden der DLR_School_Labs zu dieser beeindruckenden Bilanz. Eine halbe Million junger Gäste sind eine wunderbare Erfolgsgeschichte“, erklärt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla. „Die weiter anhaltende, enorme Nachfrage zeigt, wie passgenau unser Angebot den schulischen Bedarf trifft. Dass wir die DLR_School_Labs nun schon seit über zwei Jahrzehnten betreiben und immer weiter ausbauen, macht auch deutlich, wie wichtig wir im DLR unsere gesellschaftliche Verantwortung für die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich nehmen.“
Auch der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer übermittelte in einem Grußwort seine Glückwünsche: Er betonte, dass es neben Astronautinnen und Astronauten in der Forschung viele andere spannende Berufe gibt, was die DLR_School_Labs eindrucksvoll vermitteln: „Genau darauf hätte ich in meiner Schulzeit selbst sehr viel Lust gehabt, denn ich bin sicher, ein solcher Besuch mit all den spannenden Mitmachexperimenten kann für junge Menschen richtig wegweisend sein. Toll, dass es die DLR_School_Labs gibt!“
Quelle: DLR_School_Labs
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Hamburg: Mehr Platz, schöne Räume und ein Kinderkochstudio : Datum:
Die Schülerinnen und Schüler der Schule Richardstraße in Hamburg freuen sich auf mehr Platz, schöne Räume und ein Kinderkochstudio.
Die hamburgweit wachsenden Schülerzahlen bekommt auch die Schule Richardstraße zu spüren, die seit Jahren steigende Anmeldezahlen verzeichnet. „Momentan ist es ganz schön eng hier bei uns“, sagt Schulleiterin Marion Bottek. Schon mehrfach mussten Fachräume in neue Klassenräume umgewidmet werden, um Platz für neue Schulkinder zu schaffen. Umso mehr freut sie sich über den Neubau, der gerade auf dem Schulgelände in Eilbek entsteht. „Dadurch bekommen wir endlich auch wieder mehr Fachräume“, so Bottek.
Am Mittwoch feierte die Grundschule Richtfest für den rund 1.350 Quadratmeter großen Erweiterungsbau, der es möglich macht, dass die ehemals zweizügige Schule künftig dauerhaft vier Parallelklassen aufnehmen kann. Das dreigeschossige Gebäude entsteht zwischen dem bestehenden Hauptgebäude und der Seitz-Sporthalle und schließt so die Lücke des Gebäudeensembles entlang der nördlichen Grundstücksfläche.
Der Neubau beherbergt neben Fach- und Unterrichtsräumen eine Sporthalle sowie Verwaltungsflächen. Das Besondere an dem Gebäude: Erstmals kommt ein in Hamburg entwickelter Recyclingbeton zum Einsatz, die sogenannte „Hamburger Mische“, ein nachhaltiger Baustoff, der sich später positiv auf die Ökobilanz des Gebäudes auswirken wird.
Für die Grundschulkinder dürfte das allerdings weniger bedeutend sein. Für die rund 370 Kinder sind wahrscheinlich der neu gestaltete Schulhof und das geplante Kinderkochstudio wichtiger - eine gut ausgestattete Schulküche, in der sie später nicht nur selbst schnippeln und kochen sollen, sondern auch viel rund um das Thema Gesunde Ernährung lernen werden.
Das neue Gebäude ist vollständig barrierefrei, die Fertigstellung ist für Sommer dieses Jahres anvisiert. Die Stadt investiert rund 5,7 Millionen Euro in den Neubau.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 9.2.2024
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Dresden ist „UNESCO Learning City“ : Datum:
Die sächsische Landeshauptstadt Dresden wurde in das internationale Bildungsnetzwerk der „UNESCO Learning Cities" aufgenommen.
Dresden gehört seit dem 14. Februar dem internationalen Netzwerk der UNESCO Learning Cities an. Das UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen hat in diesem Jahr insgesamt 64 Orte in 35 Ländern in das Städte-Netzwerk aufgenommen.
Learning Cities zeichnen sich durch ihren herausragenden Einsatz für lebenslanges Lernen aus und tragen so zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bei. Dresden ist nach Gelsenkirchen, Hamburg und Bonn die vierte deutsche Stadt, die den Titel „Learning City“ trägt.
„Die Urbanisierung schreitet weltweit voran“, erklärt die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Maria Böhmer. „Bis 2050 werden 80 Prozent aller Menschen in Städten leben. Diese Entwicklung birgt Chancen. Städte sind kulturelle und wirtschaftliche Innovationszentren. Wir dürfen die Risiken aber nicht aus dem Blick verlieren. Soziale und ökologische Herausforderungen nehmen zu. Unsere Antwort darauf ist Bildung. Lebenslanges Lernen eröffnet Menschen Perspektiven, bringt sie zusammen und lässt Gesellschaft wachsen. Nur durch Bildung kann uns die Nachhaltigkeitswende gelingen. Ich freue mich, dass Dresden das UNESCO-Netzwerk mit seinen Erfahrungen bereichern wird.“
Sachsens Landeshauptstadt setzt sich bereits heute auf vielen Ebenen für lebenslanges Lernen ein. So machen im Projekt „Lesestark! Dresden blättert die Welt auf“ ehrenamtliche Lesepatinnen und -paten gemeinsam mit Kindergärten, Grundschulen und den Städtischen Bibliotheken Kindern zwischen fünf und acht Jahren Lust aufs Lesen und erleichtern ihnen den Übergang vom Vor- ins Grundschulleben. Daneben bringen etwa die ABC-Tische des Umweltzentrums Dresden alte und neue Dresdnerinnen und Dresdner an vier Tagen pro Woche zusammen. An zentralen Orten der Stadt, wie dem Albertinum oder dem Marie-Curie-Gymnasium, einer UNESCO-Projektschule, können sich Migrantinnen, Geflüchtete und alteingesessene Bewohner der Stadt bei offenen Treffen über alles austauschen, was sie bewegt.
„Die Aufnahme Dresdens in das Städtenetzwerk Global Network of Learning Cities ist für unsere Stadt von immensem Wert“, betont Jan Donhauser, Erster Bürgermeister und Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Dresden. „Sie eröffnet spannende Perspektiven. Wir sehen uns als aktiv Teilnehmende, überzeugt davon, dass der Austausch im Netzwerk unsere vielfältige Bildungslandschaft weiter stärken kann. Von frühkindlicher Bildung bis hin zu umfassenden Weiterbildungsprogrammen bieten wir für Menschen jeden Alters und sozialen Hintergrunds ein breites Spektrum an Lernmöglichkeiten. Mit der laufenden Erarbeitung des Gesamtkonzeptes Lebenslanges Lernen in Dresden setzen wir uns besonders für einen ganzheitlichen Bildungsansatz ein, mit einem Fokus auf der Stärkung non-formaler Lernorte. Unser Ziel ist klar: Bildung für alle zugänglich machen und Benachteiligungen verhindern. Durch den Austausch im Netzwerk wollen wir von anderen Lernstädten bundes- und weltweit lernen, unsere beispielhafte Praxis teilen und gemeinsam innovative Lösungen entwickeln. Dresden ist motiviert und bereit, aktiv zur Weiterentwicklung des Lebenslangen Lernens beizutragen und freut sich auf die fruchtbare Zusammenarbeit im Global Network of Learning Cities.““
„Bildung ist ein Menschenrecht, das für Lernende jeden Alters zur Realität werden muss“, unterstreicht die Direktorin des UNESCO-Instituts für Lebenslanges Lernen Isabell Kempf. „Genau das verwirklichen die Lernenden Städte der UNESCO – sie mobilisieren Ressourcen, um inklusives und hochwertiges Lernen entlang der gesamten Bildungsbiografie zu fördern, angefangen bei der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung. Sie vermitteln den Lernenden die Kompetenzen, um gesellschaftlichen Wandel und nachhaltige Entwicklung aktiv mitzugestalten. Herzlichen Glückwunsch an die Stadt Dresden für ihr starkes Engagement im Bereich lebenslanges Lernen und ihre Aufnahme in das UNESCO-Netzwerk für Lernende Städte.“
Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission
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Programm „Kulturschule Baden-Württemberg“ verlängert : Datum:
Das Programm „Kulturschule Baden-Württemberg“ geht mit Unterstützung mehrerer neuer Stiftungspartner in eine neue Phase und wird verlängert.
Die kulturelle Bildung an Schulen in Baden-Württemberg stärken: Das ist das Ziel des Landesprogramms „Kulturschule Baden-Württemberg“. Seit dem 1. Februar 2024 geht das Programm mit Unterstützung mehrerer neuer Stiftungspartner in eine neue Phase. Damit trägt es an rund 40 Kulturschulen und bis zu 50 weiteren geförderten Schulen pro Schuljahr weiterhin dazu bei, dass junge Menschen Kunst und Kultur erleben und darin bestärkt werden, sich selbst künstlerisch-kreativ auszudrücken.
Kulturelle Bildung hat in Baden-Württemberg einen großen Stellenwert, schließlich verfügt das Land über ein einzigartiges Musik- und Kulturleben. Das Landesprogramm „Kulturschule Baden-Württemberg“ ist das größte Programm des KM im Bereich der kulturellen Bildung. Mit zwei Förderlinien „Kulturelle Schulentwicklung“ (Entwicklung eines kulturellen Profils) und „Lernen mit den Künsten“ (kleinere Projekte und Angebote) will es die kulturelle Bildung an Schulen in BW stärken und ein Netzwerk von Kulturschulen etablieren. In der Förderlinie „Lernen mit den Künsten“ läuft noch bis 15. Februar 24 die Ausschreibung für das aktuelle Schuljahr.
Das Programm wird mit der Unterstützung mehrerer großer, bedeutender Stiftungen aus Baden-Württemberg weitergeführt. Neben der Karl Schlecht-Stiftung, die die Kulturschule bereits seit 2015 fördert, kommen neu hinzu: die Stiftung Würth, die Eva Mayr-Stihl-Stiftung, die Gerhard und Paul-Hermann Bauder-Stiftung und die Helga Breuninger-Stiftung. Insgesamt bringen die Stiftungen sich erheblich monetär und operativ in die Weiterführung ein.
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Mecklenburg-Vorpommern: Investitionsprogramm Ganztagsausbau : Datum:
Mecklenburg-Vorpommern investiert 54,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln, Land und Träger jeweils 11,7 Millionen Euro für den Ausbau von Ganztagsplätzen für Kinder im Grundschulalter.
Bund, Länder und Kommunen treiben den Ausbau von Ganztagsplätzen für Kinder im Grundschulalter voran. Über das Investitionsprogramm Ganztagsausbau erhält Mecklenburg-Vorpommern vom Bund 54,4 Millionen Euro. Das Land stellt 11,7 Millionen Euro bereit. Die Träger der Einrichtungen bringen ebenfalls insgesamt 11,7 Millionen Euro auf. Die Mittel von Bund und Land sind zur Unterstützung der Kommunen ihrer eigenen Aufgaben vorgesehen. Sie sind für bauliche Investitionen bestimmt, die dazu dienen, zusätzliche Betreuungsplätze einzurichten oder bestehende Betreuungsplätze für Kinder im Grundschulalter zu erhalten.
„Schülerinnen und Schüler können im Ganztag gezielt gefördert werden“, betonte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Durch Ganztagsangebote steht mehr Zeit für Bildung, Förderung und ganzheitliches Lernen zur Verfügung, sodass sie auch außerhalb des Unterrichts wichtige Erfahrungen sammeln können. Das eröffnet Bildungschancen und gleicht Benachteiligungen aus. Bund, Länder und Kommunen schaffen Schritt für Schritt die Rahmenbedingungen, um künftig den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu gewähren. Das Investitionsprogramm Ganztagsausbau ist hierfür eine große Unterstützung“, so Oldenburg.
Mit den Mitteln aus dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau können Neu- und Umbauten, der Erwerb von Grundstücken sowie Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden finanziert werden. In der Richtlinie des Landes zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Investitionsprogramm Ganztagsausbau sind die Förderbedingungen festgelegt. Landkreise und kreisfreie Städte beantragen eine Förderung über das Landesamt für Gesundheit und Soziales. Das LAGuS hat die Antragsunterlagen auf seiner Webseite zum Download bereitgestellt.
Das Ganztagsförderungsgesetz des Bundes sieht ab dem Schuljahr 2026/2027 für Grundschulkinder einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vor. Der Rechtsanspruch gilt zunächst für Grundschulkinder der Jahrgangsstufe 1 und wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Damit hat ab dem 1. August 2029 jedes Grundschulkind der Jahrgangsstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung. Sie umfasst eine Förderung von täglich acht Stunden an fünf Tagen in der Woche. Die Unterrichtszeit wird auf diesen Anspruch angerechnet.
Mecklenburg-Vopommern verstärkt dabei die Zusammenarbeit zwischen Schule, Hort und außerschulischen Kooperationspartnern. Die Kooperationsdatenbank der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ bringt Schulen, Anbieterinnen und Anbieter zusammen. „Außerschulische Kooperationspartner gestalten den Schulalltag für Schülerinnen und Schüler abwechslungsreicher. Das zeigen unsere Erfahrungen und genau das kommt auch bei den Kindern und Jugendlichen gut an“, sagte die Bildungsministerin.
Mecklenburg-Vorpommern verfügt bereits über ein dichtes Netz an ganztägig arbeitenden Schulen. Aktuell gibt es 345 ganztägig arbeitende Schulen im Land – dies sind 66 Prozent aller öffentlichen allgemein bildenden Schulen. Bezogen auf die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe I nimmt bereits jede zweite Schülerin bzw. jeder zweite Schüler an ganztägigen Angeboten teil.
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Wettbewerb „Echt kuh-l!“ 2024 – jetzt bewerben! : Datum:
Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen können sich bis zum 25. März 2024 wieder beim Schülerwettbewerb „Echt kuh-l!“ bewerben.
„Wasser ist wertvoll! Was leistet die Bio-Landwirtschaft?“ ist das Thema des neuen Wettbewerbs „Echt kuh-l!“ für das Schuljahr 2023/2024 für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen. Der Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft beschäftigt sich grundsätzlich mit ökologischem Landbau und mit Fragen zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung. Er will Kinder und Jugendliche ermutigen, die Gestaltungsräume der Landwirtschaft und des eigenen Konsums für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu entdecken.
„Echt kuh-l!“ richtet sich an Kinder und Jugendliche der 3. bis 10. Klasse aller Schulformen. Die altersspezifischen Aufgaben lauten diesmal:
- Altersgruppe I (Klasse 3-4): Ohne Boden kein Leben.
- Altersgruppe II und III (Klasse 5-6, 7-8): Öko-Landbau schützt unser Wasser.
- Altersgruppe IV und V (Klasse 9-10, 11-13): Unser Wasserfußabdruck.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann kreativ und motiviert das machen und einreichen, worin sie oder er gut ist und was ihm oder ihr Spaß macht. Wichtig ist nur: Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema „Wasser und Bio-Landwirtschaft“. Beispiele sind:
- Video, Film, Reportage (max. 3 Min): Ackern fürs Wasser – Ein Besuch auf dem Bauernhof
- Spiel, Quiz: Wie viel Wasser braucht mein Essen?
- Song, Hörspiel, Podcast (max. 3 Min): Wassap
- Illustrierte Dokumentation, Präsentationskiste, Multimedia-Präsentation von Aktionstagen oder Info-Veranstaltungen: Weggeschwemmt!
- Wandzeitung, Comic, Zeitung, Broschüre: Wasser marsch!
- Blogumentary, Website, Social-Media-Page, Padlet (= digitale Pinnwand für den Unterricht): Jetzt wird‘s krass nass – Untersuchung der Wetterextreme in der Landwirtschaft
- Ausstellungsexponat, Modell, Handarbeit & Fruchtfolge: Schutz der Pflanzen im Öko-Landbau
In jeder Altersgruppe gibt es Preise für die Plätze 1 bis 5. Alle Gewinnerinnen und Gewinner bekommen persönliche Urkunden und kuh-le Erinnerungsstücke an den Wettbewerb. Und sonst gilt für jede Altersgruppe:
- Platz 1: Berlinfahrt mit offizieller Preisverleihung der „Kuh-len Kuh“, der goldenen Wettbewerbs-Trophäe sowie ein Preisgeld von 1.500 Euro.
- Platz 2: „Kuh-le Kuh“ in Silber sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro.
- Platz 3: „Kuh-le Kuh“ in Bronze sowie ein Preisgeld von 750 Euro.
- Platz 4: Preisgeld von 550 Euro.
- Platz 5: Preisgeld von 450 Euro.
Bei „Echt kuh-l!“ geht niemand leer aus. Alle Teilnehmenden erhalten einen Mitmach-Preis.
Gruppen von mehr als 35 Personen können den Schulpreis gewinnen. Ihr tretet dann für die Altersstufe an, die euren ältesten Teammitgliedern entspricht. Es kann auch die ganze Schule mitmachen und gewinnen! Mit dem Schulpreis gibt es eine Berlinfahrt mit Preisverleihung und Verleihung der Trophäe „Kuh-le Kuh“, außerdem einen Geldgewinn bis zu 2.000 Euro.
Für einen besonderen, wissenschaftlichen Ansatz gibt es das Rennen um den Forschungspreis. Dieser besteht ebenfalls aus einer Berlinfahrt mit offizieller Preisverleihung und Verleihung der Trophäe „Kuh-le Kuh“ sowie einem Preisgeld bis zu 1.500 Euro.
Einsendeschluss ist der 25. März 2024
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4. März 2024: EU-Projekttag an Schulen : Datum:
Rund um den 4. März findet wieder bundesweit der EU-Projekttag an Schulen statt. Politikerinnen und Politiker diskutieren mit jungen Menschen über Europa.
Jedes Jahr gehen deutschlandweit Politikerinnen und Politiker in Schulen und diskutieren mit jungen Menschen über Europa. 2024 ist das rund um den 4. März.
Der EU-Projekttag an Schulen ist jährlich ein Highlight im Schulalltag zu einem wichtigen Thema für die Zukunft junger Menschen, die international und europäisch sein wird. Eine Bereicherung für den Schulunterricht, die Schülerinnen und Schüler dazu bringt, sich mit der EU auseinanderzusetzen. Eine hervorragende Gelegenheit, die EU jungen Menschen näherzubringen: Umfragen bei früheren EU-Projekttagen haben ergeben, dass das Interesse der Kinder und Jugendlichen an Europa mit den Schulbesuchen stark steigt.
Für Schulen, die am Projekttag teilnehmen, stellt die Bundeszentrale für politische Bildung eine Materialsammlung zusammen. Sie wird kostenlos bereitgestellt und an die Schulen verschickt.
Organisiert wird der EU-Projekttag gemeinsam von Bund und Ländern. Das Veranstaltungsformat kann – vor Ort oder digital – individuell zwischen Schule und Politikerin/Politiker vereinbart werden. Damit Schulen und Politikerinnen oder Politiker zueinander finden, gibt es die Ansprechpartner der Länder.
Seit 2007 gibt es den EU-Projekttag. Er ging aus der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft hervor und wurde zu einem Erfolgsprojekt. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen – von Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern. Auch Deutsche, die in Brüssel bei EU-Institutionen arbeiten, gehen an deutsche Schulen, diskutieren und bieten Einblicke in den Brüsseler Alltag. Sie tun das im Rahmen der EU-Initiative „Back to School“. Sie findet ebenfalls seit 2007 in vielen EU-Mitgliedstaaten statt.
Quelle: Bundesregierung
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Neue KMK-Statistik für Ganztagsschulen 2022/2023 : Datum:
Die aktuelle Ganztagsschulstatistik der Kultusministerkonferenz ist online verfügbar.
Die aktuelle Statistik der Kultusministerkonferenz „Allgemeinbildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland – Statistik 2018 bis 2022 ist online abrufbar. Sie enthält die Daten für die Schuljahre 2018/2019 bis 2022/2023.
Wie in den Vorjahren wird die steigende gesellschaftliche Bedeutung schulischer Ganztagsangebote in Deutschland hervorgehoben. Als Ursachen werden der hohe Bedarf nach ganztägiger Betreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die durch PISA angeregte Diskussion über die besten Rahmenbedingungen für schulisches Lernen gesehen. Ausdrücklich wird auf die Impulse durch das Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (2003–2009) hingewiesen, ebenso auf die Herausforderungen des „Gesetzes zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter“ vom 2. Oktober 2021), das den Rechtsanspruch ab dem Schuljahr 2026/2027 vorsieht. „Die in vielen Ländern entwickelten Konzepte und Maßnahmen zum Ausbau des Ganztagsschulbetriebs im Primar-und Sekundarbereich I fanden in der vorliegenden Analyse der Jahre 2018 bis 2022 ihren Niederschlag“, heißt es im Vorwort.
Danach haben sich die Zahl der Ganztagsschulen und die Zahl der am Ganztag teilnehmenden Schülerinnen und Schüler seit 2002/2003 (erste amtliche Zählung) kontinuierlich erhöht. 19.264 schulische Verwaltungseinheiten im Primarbereich und in der Sekundarstufe I (72,3 %) verfügten im Schuljahr 2022/2023 über Ganztagsangebote (2002/2003: 4.951 = 16,3 %). Die höchsten Anteile verzeichnen Sachsen (98,8 %), Saarland (96,4 %), Hamburg (96,1 %), Berlin (90,7 %), Rheinland-Pfalz (89,8 %) und Nordrhein-Westfalen (79,7 %). Nach Schularten verzeichnen die höchsten Anteile an Ganztagsschulen die Integrierten Gesamtschulen (1.917 = 89,7 %), Schularten mit mehreren Bildungsgängen (1.509 = 81,2 %), Hauptschulen (1.370 = 80,2 %), Förderschulen (1.983 = 73,6 %) und Grundschulen (11.196 = 73 %).
Im Schuljahr 2022/2023 nahmen bundesweit 3.759.805 Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb teil, das sind 49,2 % aller Schülerinnen und Schüler im Primarbereich und in der Sekundarstufe I. Im Schuljahr 2002/2003 waren es nach der ersten amtlichen Zählung der Kultusministerkonferenz gerade einmal 133.506 Schülerinnen und Schüler (9,8 %) gewesen. Die höchsten Teilnahmequoten verzeichneten die Länder Hamburg (93,6 %), Sachsen (91,3 %) und Berlin (69,5 %). Die absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler im Ganztag ist in allen 16 Ländern gestiegen.
Nach Schularten verzeichnen die höchsten Teilnahmequoten die Integrierten Gesamtschulen (80,5 %), Schulen mit mehreren Bildungsgängen (63 %), es folgen Förderschulen (58,1%), Grundschulen (49,6 %), Hauptschulen (38 %) und Gymnasien (38 %).
Nach Organisationsformen dominiert die offene Ganztagsschule bei Grundschulen und Gymnasien. Die teilgebundene und die voll gebundene Form wählen eher Schulen mit mehreren Bildungsgängen, IGS und Förderschulen.
In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt kooperieren Grundschulen meist flächendeckend nach gemeinsamen Bildungsplänen mit Schulhorten im Ganztagsbetrieb.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Brandenburg: Förderprogramm zum Ausbau der Ganztagsbetreuung : Datum:
Zum Ausbau von Schulen und Horten für die Ganztagsbetreuung tritt die Förderrichtlinie des Landes Brandenburg zum Investitionsprogramm Ganztag in Kraft. „Das gemeinsame Ziel ist eine hochwertige Ganztagsbetreuung“, so Bildungsminister Freiberg.
Der Ausbau Brandenburger Schulen und Horte für die Ganztagsbetreuung geht in eine entscheidende Phase. Jetzt kann die Förderrichtlinie des Landes Brandenburg zum Investitionsprogramm Ganztag in Kraft treten. Über das Bund-Länder-Programm stehen öffentlichen und freien Schulträgern rund 83,3 Millionen Euro an Fördermitteln für bauliche Investitionen in Ganztagsangebote zur Verfügung.
Bildungsminister Steffen Freiberg: „In der Ganztagsbetreuung liegt die Zukunft. Der Rechtsanspruch der Eltern von Grundschülern ab dem Schuljahr 2026/2027 soll in Brandenburg mit bedarfsgerechten Angeboten erfüllt werden und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch einmal stärken. Dieser Ausbau ist für die Schul- und Jugendhilfeträger eine große Herausforderung, die von Bund und Land anerkannt wird. Daher stehen nun Fördermittel über die neue Ganztags-Richtlinie des Bildungs- und Jugendministeriums zur Verfügung. Das gemeinsame Ziel ist eine hochwertige Ganztagsbetreuung. Deshalb sind etwa ein gemeinsames Ganztagskonzept, nachgewiesene Qualitätsstandards und eine abgestimmte Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung Voraussetzungen für eine Förderung. Denn ganztägige Bildung in Brandenburg hat einen klaren Fokus: die Orientierung am Kind.“
Wie hoch ist die Förderung über die Ganztags-Richtlinie?
Der Bund hat über das Investitionsprogramm Ganztagsbau insgesamt 2,75 Milliarden Euro bereitgestellt – davon stehen im Land Brandenburg rund 83,3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Eigenanteil von Land, Kommunen und freien Trägern werden in Brandenburg insgesamt rund 119 Millionen Euro investiert. Bei einer Förderung muss ein Träger einen Eigenanteil in Höhe von 30 Prozent der förderfähigen Kosten erbringen. In Ausnahmefällen von besonderer Finanzschwäche – zum Beispiel Kommunen mit Haushaltssicherungskonzept – übernimmt das Land zwei Drittel des Eigenanteils, sodass der Träger nur noch zehn Prozent der förderfähigen Kosten aufbringen muss.
Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind die öffentlichen Schulträger – also Landkreise, (kreisfreie) Städte, Ämter und Gemeinden – sowie freie Schulträger. Ebenso können öffentliche und freie Träger von Kindertagesstätten für Kinder im Grundschulalter (Horte) Fördermittel beantragen. Grundschulkinder im Sinne dieser Richtlinie sind Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, unabhängig von der Schulform.
Welche Investitionen werden gefördert?
Die Antragsteller müssen nachweisen, dass es sich um zusätzliche Maßnahmen für die ganztägige Betreuung von Schülerinnen und Schülern handelt. Förderfähig sind Investitionen für Neu- und Umbau oder die Erweiterung von Gebäuden sowie der Erwerb von Grundstücken und Gebäuden. Eine (energetische) Sanierung kann gefördert werden, wenn sie nicht ausschließlich der Instandhaltung oder Werterhaltung von Gebäuden dient. Fördermittel können auch für die Ausstattung oder für notwendige Begleit- und Folgemaßnahmen einer Investition bewilligt werden. Keine Förderung erhalten Vorhaben, die ausschließlich dem Schulunterricht, nicht aber der Ganztagsbetreuung dienen. Die geförderte Maßnahme muss bis zum 31. Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Den Schul- und Hortträgern stehen ausführliche Erläuterungen zu den Details und Voraussetzungen der Förderung online zur Verfügung. Die Förderrichtlinie wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg umgesetzt.
Hintergrund
Das erforderliche Einvernehmen des Bundes zur Förderrichtlinie erreichte das MBJS am 1. Februar 2024. Damit ist der Weg frei für die Veröffentlichung. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ist im Jahr 2021 von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden. Mit der Ganztagsförderung soll bundesweit eine Betreuungslücke vor allem für berufstätige Eltern nach dem Übergang von Kita zur Grundschule geschlossen werden. In Brandenburg ist diese Lücke traditionell kleiner als in vielen anderen Bundesländern. Ab dem 1. August 2026 sollen zunächst alle Grundschulkinder der ersten Klasse einen Anspruch erhalten, ganztägig gefördert zu werden. Der Anspruch wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Damit hat ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen eins bis vier einen Anspruch auf ganztägige Betreuung.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Sachsen: Kooperation Schule & Theater (KOST) : Datum:
Für die Kooperation Schule & Theater (KOST) in Sachsen wurde die Ausschreibungsfrist zum 1. März 2024 verlängert.
Für die Schuljahre 2024/2025 und 2025/2026 werden wieder mehreren neuen Schulen in Sachsen eine „Große (zweijährige) KOST- Kooperation“ mit theaterschaffenden Künstlerinnen und Künstler ermöglicht. Die Großen Kooperationen dienen dem Ziel, Theaterarbeit an Schulen zu unterstützen und weiter zu entwickeln oder neu und nachhaltig zu etablieren.
Die KOST-Kooperationen finden an allen Schularten statt. Jede interessierte Schule kann sich noch bis zum 1. März 2024 bewerben.
KOST ist eine Initiative zur kulturellen Bildung an sächsischen Schulen in der Trägerschaft der Landesbühnen Sachsen. KOST fördert mehrjährige, intensive und somit nachhaltige Kooperationen zwischen Schulen und freien Theaterkünstlerinnen und Theaterpädagogen aus ganz Sachsen. Dabei sollen insbesondere Schulen in ländlichen Gegenden gefördert werden. Schulen können dadurch die Arbeit innerhalb des Neigungskurses, des künstlerischen Profils oder der Theater-AG bereichern und erfolgreich voranbringen. Schule und Künstlerin arbeiten zwei Jahre zusammen. In dieser Zeit profitieren Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler von den Erfahrungen und dem Wissen professioneller Theatermacher/innen.
Beispiele für Kooperationen im Schuljahr 2023/24:
- Grundschule Leubsdorf mit der Schauspielerin Beate Düber.
- Kooperationsschule Chemnitz mit der Tanz- und Theaterpädagogin Gabriele Bocek.
- Schule an der Nassau Meißen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit der Theaterpädagogin Lisa Jäger.
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Niedersachsen: Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburg : Datum:
Die Grundschulen Ohmstede und Röwekamp starten in ein offenes Ganztagsangebot nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“.
Die Verträge sind unterschrieben: Zum Schuljahr 2024/2025 starten mit den Grundschulen Ohmstede und Röwekamp die nächsten Schulen in ein offenes Ganztagsangebot nach dem Rahmenkonzept „Kooperative Ganztagsbildung in Oldenburger Grundschulen“. An allen fünf Schultagen wird den Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit dem Bürgerfelder Turnerbund e.V. (BTB) ein interessantes und abwechslungsreiches Nachmittagsangebot geboten. Das schulische Ganztagsangebot umfasst ein gemeinsames Mittagessen, Lern- und Übungszeiten sowie ein spannendes Freizeitprogramm – dies ist kostenfrei und die Wochentage sind einzeln buchbar. Zusätzlich bietet der BTB e.V. ein kostenpflichtiges Spätangebot und ein Ferienangebot an. Die Anmeldung zu allen Angeboten ist im Januar 2024 direkt an den jeweiligen Schulen möglich.
Tatkräftig auf dem Weg
Die Grundschule Ohmstede ist bereits seit über 30 Jahren Ganztagsschule. Ab nächstem Schuljahr wird auch sie nach dem Rahmenkonzept der Stadt Oldenburg arbeiten. Die Grundschule Röwekamp wird ganz neu in eine Ganztagsschule umgewandelt. Um möglichst schnell mit den Angeboten starten zu können, werden die aktuell vorhandenen Räumlichkeiten vor Ort kreativ genutzt. Der fertige Ausbau der Schulen befindet sich noch in der Planung.
„Es ist schön, dass sich die beiden Schulen so tatkräftig auf den Weg machen und sich dabei mit Blick auf die Räume sehr flexibel zeigen“, freut sich Matthias Welp, Leiter des Amtes für Schule und Bildung. „Mit dem BTB e.V. wurde ein sehr guter Partner gefunden. Nach wie vor ist es in Oldenburg eine Besonderheit, dass sich ein Sportverein in dieser Form engagiert.“
Der BTB e.V. Oldenburg versteht sich als Familienverein, der von der Schwangerschaftsbegleitung über das Babyschwimmen, die Schwimmschule, das wertvolle und vielseitige Kinderturnen, Kinder und Jugendliche bei ihrer sportlichen und sozialen Entwicklung aktiv unterstützt. In seiner Funktion als Jugendhilfeträger ist er seit 2021 bereits Kooperationspartner an der Grundschule Dietrichsfeld und baut sein Engagement in der Schulkindbetreuung sukzessive aus.
Nach der Umwandlung der beiden Schulen können in der Stadt Oldenburg nun circa 70 Prozent aller Grundschülerinnen und Grundschüler an dann 17 Ganztagsgrundschulen die Angebote nach dem Rahmenkonzept wohnortnah wahrnehmen. An den elf weiteren Grundschulen gibt es zusätzlich Angebote in Horten und betreuten Mittagstischen.
Quelle: Stadt Oldenburg
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Thüringen: Jahr des Schulsports : Datum:
Das „Jahr des Schulsports 2024“ ist thüringenweit mit einer „Bewegten Pause“ gestartet. Zahlreiche Schulen und Vereine beteiligen sich daran.
Das „Jahr des Schulsports 2024“ ist am 11. Januar 2024 thüringenweit mit einer „Bewegten Pause“ gestartet. Zahlreiche Schulen haben sich an der Aktion beteiligt. Minister Holter besuchte drei Erfurter Schulen, um mit den Kindern Bewegungsangebote wahrzunehmen.
Die Aktion, wie das gesamte „Jahr des Schulsports“, folgt einer Kooperation des TMBJS mit dem Landessportbund und der Thüringer Sportjugend, unterstützt durch die Unfallkasse Thüringen und den Thüringer Sportlehrerverband.
Das Themenjahr wird von Politik und Sport bereits zum sechsten Mal, zuletzt im Jahr 2019, ausgerichtet. Kinder, Familien und Pädagogen sollen gemeinsam für das wichtige Anliegen – regelmäßige Bewegung für den Nachwuchs – sensibilisiert werden. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Inklusion. So fand etwa die Eröffnung in der Schule am Zoopark in Erfurt statt, einem Förderzentrum mit Schwerpunkt geistige Entwicklung. In der Gemeinschaftsschule „Otto Lilienthal“ präsentierte der MTV 1860 Erfurt gemeinsam mit Stefanie Schröter als Bewegungscoach den Schülerinnen und Schülern verschiedene Bewegungsstationen in der Pause. Die Grundschule „Thomas Müntzer" brachte gemeinsam mit dem kooperierenden Sportverein Sporticus e.V. die Kinder mit einem Hindernisparcours, Seilspringen und Hula-Hoop in Bewegung.
Sportminister Helmut Holter: „Ich bin beeindruckt und begeistert, was die Schulen auf die Beine gestellt haben. Sport begeistert, er verbindet und er beeinflusst nachweislich das Lernverhalten positiv. Mit Bewegung gelingt Lernen generell besser. Durch die Corona-Einschränkungen waren viele Kinder körperlich-motorisch eingeschränkt, das Interesse an der Bewegung, am aktiven Sporttreiben und an einer Mitgliedschaft im Sportverein wollen wir daher auch weiter wecken und weiter stärken.“
Das ganze Jahr über werden News und Veranstaltungen sowie Mitmachaktionen unter der neuen Webseite www.schulsport-thueringen.de publiziert und beworben. Mit dem „Jahr des Schulsports“ soll erreicht werden, den Sportunterricht als unverzichtbares Bewegungsfach stärker in den Fokus zu rücken. Schulsport ist außerdem mehr als Sportunterricht. Die Bewegte Pause ist ein weiteres Beispiel für Schule in Bewegung und bietet als aktive Pausengestaltung eine Auszeit vom Schulalltag, in der Kinder und Jugendliche Körper und Geist in Bewegung bringen.
Minister Holter weiter: „Schulsport – das ist auch die Sport-AG am Nachmittag, das sind Bewegungspausen und schulsportliche Wettbewerbe. Sport wirkt sich nicht nur positiv auf die kognitive Leistungsfähigkeit aus, er ist auch ein spielerisches Element und für viele Kinder leider nach wie vor die einzige angeleitete Bewegungsmöglichkeit in der Woche. Wir wollen mit diesem ‚Jahr des Schulsports‘ Impulse zur Stärkung des Schulsports in Thüringen geben und dabei auch dem Thema Inklusion als gelebte Praxis besondere Aufmerksamkeit verleihen.“
Robert Fischer, Vorsitzender der Thüringer Sportjugend: „Wir erhoffen uns nicht nur die alle fünf Jahre wiederkehrende Symbolik des Themenjahres, sondern gemeinsam mit dem Ministerium auch eine Verbesserung der Bewegungs- und Sportangebote in den Schulen.“ Ein Bewegungsansatz ist die Umsetzung von bewegten Pausen in den Schulen, so wie am Tag der offiziellen Eröffnung des Themenjahres. Bewegungspausen können unter Anleitung stattfinden, aber auch durch die Bereitstellung von Parcours oder Sportgeräten auf dem Schulhof. „An vielen Orten arbeiten Schulen und Sportvereine eng zusammen und bilden ein tolles Team für die Zukunft unserer Kinder“, so Fischer. Allein im Schuljahr 2023/2024 gibt es 1.780 Kooperationen von Vereinen mit Kindergärten und Schulen. Damit liegen die Zahlen erfreulicherweise wieder auf dem Niveau vor der Pandemie.
Hintergrund
Das „Jahr des Schulsports“ findet seit 1999 alle fünf Jahre statt. Es dient der Sichtbarmachung des Schulsports und der Sensibilisierung aller an Bildung Beteiligter zur Notwendigkeit von Bewegung und Sport, auch über den Sportunterricht hinaus. Das Jahr soll auch dazu dienen, die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene weiter zu intensivieren.
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Rheinland-Pfalz: Zukunftsfähige Schulen für beste Bildung : Datum:
Rheinland-Pfalz nimmt 58 Schulbauprojekte ins Landesschulbauprogramm auf, darunter die Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach und die Carl-Küstner-Grundschule Guntersblum.
„Das Lernen von Morgen soll nicht in Räumen von Gestern stattfinden. Von Ganztagsbau über Nachhaltigkeit und Klimaschutz bis hin zu Inklusion und modernen pädagogischen Lehr- und Lernformaten, das Land Rheinland-Pfalz legt mit der neugefassten und nun in Kraft getretenen Schulbaurichtlinie den Grundstein für gute Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Schulen und beste Bildung“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig am 15. Januar 2024 in Worms. Zum Start der neuen Schulbaurichtlinie besuchte sie dort die Pfrimmtal Realschule plus – eine Schule, die bereits jetzt modernsten baulichen Standards entspricht.
Mit der sogenannten Schulbaurichtlinie, konkret der Verwaltungsvorschrift „Bau von Schulen und Förderung des Schulbaus“, regelt das Land zum einen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den aktuellen pädagogischen Anforderungen zu entsprechen. Zum anderen ist darin geregelt, wann sich das Land an den Baumaßnahmen der Schulträger beteiligt und diese finanziell fördert.
Mit aktuell mehr als 65 Millionen Euro unterstützt das Land durch das Landesschulbauprogramm die Schulträger bei ihrer Aufgabe, erforderlichen Schulraum unter besonderer Berücksichtigung der pädagogischen Bedürfnisse zu schaffen. Zusätzlich zum Landesschulbauprogramm gibt es Mittel für den Ganztagsausbau, die Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 und die Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI), welches Maßnahmen an Schulgebäuden ausdrücklich vorsieht.
Die neugefasste und nun in Kraft getretene Schulbaurichtlinie leistet einen wichtigen Beitrag für einen innovativen und zukunftsfähigen Schulbau, der pädagogische Konzepte an die erste Stelle setzt. „Wir fördern Flächen statt fester Räume und schaffen so mehr Flexibilität. Das bedeutet ganz konkret, dass sich die Räumlichkeiten viel stärker am pädagogischen Konzept der Schule orientieren. Die Schulbaurichtlinie ermöglicht innovative Lernkonzepte sowie gemeinschaftliche Lernflächen und löst damit starre Vorgaben auf“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
„Eine zukunftsfähige Schule ist vor allem ein gemeinsamer Lebensort. Die Schulbaurichtlinie stärkt die Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft mit der neuen ‚Phase 0‘. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und ihre Vertretungen bringen ihre Perspektiven ein und schaffen einen gemeinsamen Ort für beste Bildung.“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. In der Phase 0 steht den Schulgemeinschaften zudem eine Beratungsgruppe des Pädagogischen Landesinstituts zur Seite und unterstützt im Beteiligungsprozess.
Mit der neugefassten Schulbaurichtlinie richtet das Land die Förderpraxis neu aus. Nachhaltigkeit besitzt nun einen noch höheren Stellenwert. „Zukunftsfähige Schulen sind nachhaltige Schulen. Deswegen setzen wir Anreize für nachhaltiges Bauen und Energieeffizienz. Beispielsweise erhalten Schulen, die Nachhaltigkeitsstandards erreichen, eine höhere Förderung. Zudem berücksichtigen wir die Folgekosten im gesamten Lebenszyklus des Gebäudes“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
Schulen sind Lernorte, an denen sich alle stets gut aufgehoben fühlen. Deswegen sind auch Maßnahmen, die für mehr Sicherheit sorgen, ausdrücklich angeführt. Das umfasst Brandschutz, Hochwasserschutz, Amok- und Unfallprävention sowie Barrierefreiheit. Daneben werden erstmals auch bauliche Maßnahmen für die Digitalisierung von Schulen gefördert.
Mit dem Kompendium „Zukunftsfähige Schulbauten in Rheinland-Pfalz“ gibt das Land den Schulen und Schulträgern zudem Leitlinien an die Hand, wie guter Schulbau in der Praxis aussehen kann und wie sich die Planung vor Ort gestalten lässt. Wie zukunftsfähiger Schulbau geht, zeigt auch die Pfrimmtal Realschule plus in Worms. Zum Inkrafttreten schaute sich die Ministerin die Schule deshalb noch einmal genauer an, nachdem sie im Juli 2023 bereits die Einweihung besucht hatte. (...)
Edda Kurz, Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, erläutert: „Die Aufgabe ‚Schulbau‘ ist für Architektinnen und Architekten besonders herausfordernd und komplex, vor allem aber ist sie eine der verantwortungsvollsten Bauaufgaben, denen wir uns widmen dürfen. Kaum ein Gebäude prägt ein Kind, einen Jugendlichen stärker, als die Schulhäuser, die es besucht. Das Zitat, dass der Raum der dritte Lehrer ist, ist vielleicht schon abgenutzt, aber nicht minder wahr. Gute Schularchitektur kann Lernwelten und Lebenswelten schaffen, die individuelle pädagogische Konzepte Raum werden lassen, kann gleichzeitig flexibel und individuell ausgerichtet sein.“
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
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Mülheim: Preis für kulturelle Bildung im Ganztag : Datum:
Die Stadt Mülheim hat für ihr Konzept zum Aufbau kultureller Bildung in der Ganztagsbetreuung einen Preis von jetzt 10.000 Euro erhalten.
Allen Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern – darum geht es beim Landespreis „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“. Der Preis fördert in diesem Sinne nordrhein-westfälische Städte und Kreise, die hervorragende strukturelle Bedingungen für Kulturangebote für Kinder und Jugendliche schaffen.
In der aktuellen Förderrunde erhält die Stadt Mülheim jetzt 10.000 Euro für ihr Konzept zum Aufbau kultureller Bildung in der Ganztagsbetreuung. Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte am 15. Januar 2024 den Förderbescheid an Oberbürgermeister Marc Buchholz.
Ministerin Ina Brandes: „Alle Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen sollen die Chance haben, Kunst und Kultur für sich zu entdecken. Wir wollen sie ermutigen, eigene Begabungen, Interessen und Ausdrucksformen zu finden. Mülheim hat ein sehr überzeugendes Konzept erarbeitet, um Kulturangebote für Kinder und Jugendliche strukturiert aufzubauen. Dieses Engagement für kulturelle Bildung fördern wir sehr gerne.“
Die Stadt Mülheim wurde bereits dreimal für ihr Kommunales Gesamtkonzept ausgezeichnet – 2007, 2009 und 2011. Im Jahr 2018 hat sich die Stadt erfolgreich um eine dreijährige Konzeptförderung beworben. 2023 konnte die Stadt erneut überzeugen, diesmal mit einer Idee für ein kulturelles Ganztagsangebot. Unter dem Titel „Freiraum Kunst und Kultur“ können Kinder kreativ werden und ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken. Das Modellprojekt an zwei Mülheimer Grundschulen – die Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel und die Gemeinschaftsgrundschule Brüder Grimm – hat die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung des Kulturbetriebs gemeinsam mit Kulturschaffenden, Vereinen und Verbänden entwickelt.
Oberbürgermeister Marc Buchholz: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Planungen zur Stärkung des kulturellen Ganztagsangebots in Mülheim durch die diesjährige Auszeichnung im Wettbewerb erneut gewürdigt werden. Dank dieser Förderung des Landes NRW können wir unser Modellprojekt ‚Freiraum Kunst und Kultur‘ umsetzen und die künstlerischen Fähigkeiten von Kindern fördern.“
Seit 2007 würdigt das Land mit dem Wettbewerb besonderes kommunales Engagement in der Kulturellen Bildung. Seither haben sich über 85 nordrhein-westfälische Städte, Gemeinden und kommunale Verbünde beteiligt. Im Jahr 2023 wurde der Preis zudem um die „Sonderzulage Ganztag“ weiterentwickelt. Damit unterstützt die Landesregierung den Aufbau von Strukturen auf kommunaler Ebene und fördert Städte, Gemeinden und kommunale Verbünde, die planvoll an der Integration der kulturellen Bildung in den Ganztag arbeiten.
Insgesamt werden in diesem Jahr neben Mülheim zwölf weitere Preisträger ausgezeichnet. Gefördert werden etwa Konzepte, die durch Vernetzung von Ämtern, freien Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen an der Qualität ihrer kulturellen Bildungslandschaften arbeiten. Kindern
Quelle: Stadt Mülheim an der Ruhr
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Mecklenburg-Vorpommern: Moderne Schulbauten : Datum:
Mecklenburg-Vorpommern 2023 Schulbauprojekte mit Fördermitteln aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in Höhe von mehr als 160 Millionen Euro unterstützt.
In Mecklenburg-Vorpommern konnten 2023 insgesamt 43 Schulbauvorhaben mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 250 Millionen Euro fertiggestellt werden. Das Land hat die Bauprojekte mit Fördermitteln aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in Höhe von mehr als 160 Millionen Euro unterstützt. Dazu gehören beispielsweise brandschutztechnische und energetische Sanierungen, Erneuerungen von Sanitäranlagen sowie der Neubau und die Erweiterung von Schulbauten. Im Jahr 2023 haben Schulträger zudem 16 weitere Schulbauprojekte mit Gesamtinvestitionen von ca. 110 Millionen Euro begonnen. Das Land unterstützt diese Vorhaben mit Fördermitteln aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in Höhe von knapp 70 Millionen Euro. Für weitere neun Schulbauvorhaben hat das Land 66 Millionen Euro bewilligt. Die Vorhaben mit einem Gesamtumfang von 117 Millionen Euro werden voraussichtlich in den Jahren 2024 bis 2025 fertiggestellt.
Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung: „Moderne Schulgebäude und gute Bedingungen sind ein lernförderliches Umfeld für Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Räume aussehen, die die Freude am Lernen machen, die die Kreativität fördern und die die Konzentration steigern. Doch Schule ist heute nicht mehr nur ein Ort zum Lernen, sondern entwickelt sich durch die Angebote am Nachmittag zunehmend zu einem Treffpunkt und wird zum Begegnungsort für eine breitere Öffentlichkeit. Die Räume müssen dafür geeignet sein.“ (...)
In Mecklenburg-Vorpommern werden in den kommenden vier Jahren 400 Millionen Euro zusätzlich für den Schulbau eingesetzt. Darauf haben sich die Landesregierung, Kommunen und die Landkreise auf dem Kommunalgipfel verständigt. Das Land stellt von 2024 bis 2027 jährlich 25 Millionen Euro zusätzlich für den Neubau und die Sanierung von Schulen bereit. Die Kommunen legen jeweils 25 Millionen Euro pro Jahr aus dem Finanzausgleich oben drauf. Die Schulträger, die davon profitieren, müssen in mindestens gleicher Höhe Eigenmittel einsetzen. Das Land unterstützt in diesem Zusammenhang Kommunen, die sich in der Haushaltskonsolidierung befinden und Hilfen zum Haushaltsausgleich bzw. Sonderzuweisungen erhalten, beim Aufbringen dieses Eigenanteils und bei Investitionen mit weiteren Mitteln über den Finanzausgleich.
Die Schulbauförderung setzt sich aus verschiedenen Programmen zusammen. Neben den EU-Programmen ELER und EFRE Nachhaltige Stadtentwicklung zählen die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung, das Bundesprogramm zur Kommunalinvestitionsförderung, die Sonderbedarfszuweisung, die Kofinanzierungshilfe, die landeseigenen Schulbauprogramme des MV- Schutzfonds, des Strategiefonds und das Schulbaupaket dazu. Seit 2016 hat das Land mit ca. 750 Millionen Euro rund 500 Schulbauvorhaben gefördert. Ungefähr jeweils die Hälfte dieser Fördermittel floss in Ober- und Mittelzentren bzw. in Grundzentren und ländliche Gemeinden. Die Schulgebäude und Außenanlagen zu bauen, zu sanieren und zu unterhalten, ist eine Pflicht der Schulträger, also der Kommunen und Landkreise, die im Schulgesetz verankert ist. Das Land unterstützt die Schulträger bei Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung koordiniert die Fördervorhaben des Landes. Die Fördermittel stellen das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung, das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt sowie das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit zur Verfügung.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
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Osnabrück: Grundschule Sutthausen ist Ganztagsschule : Datum:
Die Grundschule Sutthausen in Osnabrück ist seit Sommer 2023 eine Ganztagsschule. Dafür hat sie einen Anbau erhalten.
Seit dem Sommer 2023 ist die Grundschule in Sutthausen Ganztagsschule. Damit das möglich ist, hat die Stadt Osnabrück für gut drei Millionen Euro einen Anbau errichtet. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hat sich jetzt vor Ort ein Bild des neuen Bauwerkes gemacht.
Zunächst zu den Eckdaten des Neubautraktes: Im Inneren befinden sich eine Mensa mit Ausgabeküche sowie zwei Klassenräume mit Differenzierungsräumen und ein Büro für den Ganztagskoordinator. Die Ganztagsräume und zwei Fachunterrichtsräume befinden sich im ehemaligen Hortgebäude. Zudem wurden im Zuge der Baumaßnahmen Verwaltungsräume erweitert und dem Bedarf angepasst.
Und noch eine weitere Anpassung ist künftig möglich, falls sie erforderlich werden sollte: So besteht die Möglichkeit, den Neubautrakt um ein weiteres Geschoss zu erweitern. Hier könnten dann sechs weitere Klassenräume nebst drei Differenzierungsräumen geschaffen werden. „Damit entspricht dieser Standort den modernen Standards und ist gleichzeitig für verschiedene künftige Entwicklungsszenarien gewappnet“, sagte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann ergänzte: „Den Lehrkräften, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und insbesondere den Schülerinnen und Schülern bietet die Stadt so ein ideales Umfeld.“
Und auch mit Blick auf den Klimaschutz entspricht der Neubautrakt den Ansprüchen. Er wurde nach Passivhausstandard errichtet. Außerdem verfügt das Gebäude über eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 45 Kilowatt Peak sowie über eine Dachbegrünung. Dass die Entscheidung nicht zwischen der Erzeugung von Eigenstrom und der Begrünung gefallen ist, sondern beides umgesetzt wurde, unterscheidet die Maßnahme von vorangegangenen. In der Bauunterhaltung bedeutetet dies einen höheren Pflege- und Wartungsaufwand.
Aktuell besuchen zwischen 70 und 90 der insgesamt 167 Schülerinnen und Schüler den Ganztag. Den Planungsauftrag für die Ganztagsschule hat der Rat 2020 erteilt. Im vergangenen Jahr hat die Schule schließlich den Antrag auf eine Umwandlung gestellt.
Ende Juni 2023 hat der Stadtrat von Osnabrück beschlossen, bereits zum Schuljahr 2024/25 alle Grundschulen zu Ganztagsschulen umzuwandeln.
Quelle: Stadt Osnabrück
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Hamburg: Auslandsaufenthalt mit „Zugvogel“ : Datum:
In dem besonderen Förderprogramm „Zugvogel“ können sich Stadtteilschülerinnen und -schüler für Auslandsaufenthalte bewerben.
Wer in fremde Länder reist, erweitert im wahrsten Sinne des Wortes seinen Horizont. Aber Reisen ist teuer: Flugtickets, Unterkunft und Verpflegung wollen bezahlt werden. Für viele Eltern ist ein mehrwöchiger Auslandsaufenthalt ihrer Sprösslinge unerschwinglich. Um das zu ändern, haben die Schulbehörde, die Claussen-Simon-Stiftung und die Austauschorganisation Experiment 2018 das Förderprogramm „Zugvogel“ ins Leben gerufen. Jedes Jahr bekommen 15 Jugendliche die Chance, kostenfrei vier bis sechs Wochen in europäischen Gastfamilien zu leben. Am 1. Februar startet die nächste Bewerbungsrunde.
Bis zum 1. März können sich Schülerinnen und Schüler, die derzeit die 9. Klassen der Hamburger Stadtteilschulen besuchen, online für das Programm bewerben. Mit Zugvogel sammeln sie erste Auslandserfahrungen, ohne sich gleich für ein ganzes Auslandsjahr entscheiden zu müssen.
Seit Beginn des Stipendienprogramms 2018 reisten rund 80 Jugendliche für vier- bis sechswöchige Schul- und Gastfamilienaufenthalte ins Ausland. „Zugvogel“ richtet sich gezielt an Hamburger Stadtteilschüler, da diese im Vergleich zu Gymnasiasten seltener während der Schulzeit ins Ausland gehen. Die Stipendiaten werden in Seminaren intensiv auf den Aufenthalt im Gastland vorbereitet, besuchen vor Ort die Schule und lernen das Alltagsleben in Frankreich, England, Italien, Spanien oder auf Malta kennen. Die Sprachreisen finden im Herbst statt und beziehen die Hamburger Schulferien mit ein.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 19.1.2024
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Weiterbildungsmaster „Kulturelle Bildung an Schulen“ : Datum:
Die Philipps-Universität Marburg bietet einen Weiterbildungsmaster „Kulturelle Bildung an Schulen“ (KuBiS“) an. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Ästhetisch-künstlerische Bildung kann die Lern- und Entwicklungswege von Kindern und Jugendlichen positiv unterstützen und verändert auch die Schule – etwa im Hinblick auf Integration, Sensibilität, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung, Rhythmisierung und Gestaltung des Miteinanders. Der Weiterbildungsmaster gibt den Studierenden Raum, sich zu erproben, Herausforderungen, Widerstände und Krisen zu durchschreiten und die bildenden Qualitäten ästhetischer Erfahrungen und künstlerischer Prozesse zu erleben und zu reflektieren.
Ziel des Weiterbildungsmasters ist es, die bildenden Potenziale ästhetischen und künstlerischen Handelns erlebbar und verstehbar zu machen und für die Verankerung kultureller Bildung an Schulen einzutreten.
KuBiS fördert
- Ästhetisches Forschen und Lernen in der Bildung von Kindern und Jugendlichen
- Entwicklung von Schulkultur
- Gestaltung das Ganztags in der Schule
- Profilbildung von Schulen im Bereich Kulturelle Bildung
- Öffnung von Schulen zu außerschulischen Feldern
KuBiS befähigt
- Lehrerinnen und Lehrer für Leitungsaufgaben
- Schulleitungen für interprofessionelle Zusammenarbeit
- Künstlerinnen und Künstler für Entwicklungsprozesse an Schulen
- Kultureinrichtungen für die Kooperation mit Schulen
KuBiS qualifiziert im Bereich
- kultureller pädagogischer Arbeit an Schulen
- des Schnittstellenmanagements
- wissenschaftlicher Reflexion pädagogischer, kultureller und ästhetischer Praxis
Quelle: Philipps-Universität Marburg
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Zeitschrift „Die Ganztagsschule“ ruft zu Beiträgen auf : Datum:
Die Zeitschrift „Die Ganztagsschule“ des Ganztagsschulverbandes ruft auf, Vorschläge für Beiträge für die kommende Ausgabe 2024 „Kulturelle Bildung“ einzureichen.
Im Jahr 2024 steht das Thema „Kulturelle Bildung“ im Fokus der Zeitschriftenausgabe:
Welches Potenzial bietet der Ganztag Kindern und Jugendlichen für den Umgang mit kulturellen Ausdrucksformen, Spiel und Kunst? Wie können hier (inter-)kulturelle Prägungen gelebt werden? Welche Möglichkeiten gibt es für Projekte der Kulturellen Bildung in Kooperation von Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten sowie in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern?
Schwerpunktthema: Hier werden Beiträge gesucht, die sich dem Thema „Kulturelle Bildung“ explizit widmen und z. B. einen Überblick über aktuelle Diskussionen und die sich daraus für die Praxis ergebenen Implikationen bieten. Darüber hinaus gibt es folgende Rubriken, die das Schwerpunktthema aufgreifen können, aber nicht unbedingt müssen:
Im Porträt: In dieser Rubrik können sich Institutionen (Schulen, Vereine, Kooperationspartner etc.), die sich im Ganztag engagieren, vorstellen. Es soll in den Beiträgen ein knapper Überblick gegeben werden, was diese Institution auszeichnet, worin die besonderen (pädagogischen) Potenziale des Konzepts oder Profils liegen und was auf dem Weg dorthin wichtig war.
Blick in die Praxis: Hier können z. B. besondere Projekte oder Aktionen an Ganztagsschulen oder in Ganztagsangeboten, erfolgreiche Schul- oder Qualitätsentwicklungsprozesse u.ä. vorgestellt werden.
Blick in die Wissenschaft: Hier können kürzlich abgeschlossene oder noch laufende Studien, Forschungsprojekte oder Evaluationsprozesse dargestellt werden. Der Schwerpunkt kann dabei auf methodischen Ansätzen, theoretischen Rahmensetzungen oder Befunden liegen.
Panorama: In dieser Rubrik sind Beiträge verschiedenster Art willkommen: Essayistische Impulse, Informationen zu Rechtsfragen, historische Darstellungen, Berichte, Stellungnahmen etc.
Die vom Ganztagsschulverband herausgegebene Zeitschrift „Die Ganztagsschule“ erscheint einmal jährlich im November. Die Verbandsmitglieder erhalten die Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft kostenlos; die Zeitschrift ist außerdem im Abonnement erhältlich. Die Zeitschrift soll Impulse für die Arbeit in Ganztagsschulen und -angeboten, in Kommunen und Verwaltungen, in Verbänden und Bildungsinstitutionen und für alle an gutem Ganztag interessierten Menschen geben. Darüber hinaus wird die Verbandsarbeit dokumentiert. In jedem Heft gibt es ein Schwerpunktthema. Die Zielgruppe der Zeitschrift bilden Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Fachkräfte und Mitarbeiterinnen, Akteure aus Schulverwaltungen, Ministerien, Ausbildungs- und Weiterbildungsinstitutionen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Quelle: Ganztagsschulverband
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Energiesparmeister 2024 – für Schulen und Fußballvereine : Datum:
Der Energiesparmeister-Wettbewerb sucht bis zum 20. März 2024 wieder die besten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Ein Sonderpreis wird für Fußballvereine ausgelobt.
Ob mit Klima-Litfaßsäulen, Energiespar-Waschsalons, Aufforstungsprojekten oder Solarläufen – der Energiesparmeister-Wettbewerb sucht wieder die besten, kreativsten und effizientesten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer können sich ab 9. Januar 2024 einzeln oder als Team mit ihren Klimaschutzprojekten bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. März 2024. Die Expertenjury wählt das beste Schulprojekt in jedem Bundesland aus.
Drei Bewertungskriterien sind der Jury besonders wichtig:
- Aufwand/Nutzen: Wie effizient ist euer Projekt? Wie viel CO2 spart ihr ein im Verhältnis zur Arbeit, die ihr hineinsteckt? Wie viel Zeit und Energie habt ihr in das Projekt gesteckt – und welche Effekte konntet ihr damit erzielen? Wie viele Menschen konntet ihr mit eurem Projekt erreichen?
- Innovation/Kreativität: Was ist einzigartig und außergewöhnlich an eurem Projekt? Habt ihr eine Idee entwickelt und umgesetzt, die es bisher in dieser Form noch nicht gab? Wie kreativ ist es und worin besteht die Kreativität?
- Kommunikation: Wie gut kommuniziert Ihr euer Projekt? Seid Ihr Vorbilder für andere?
In allen 16 Bundesländern gewinnt jeweils eine Schule den Landestitel und erhält 2.500 Euro Preisgeld. Alle 16 Landessieger haben die Chance auf den Titel „Energiesparmeister Gold“. Welche Schule den Bundessieg holt, entscheidet sich Anfang Juni 2024 bei einem Online-Voting auf www.energiesparmeister.de. Die Schule mit den meisten Stimmen kann sich über insgesamt 5.000 Euro Preisgeld freuen.
Sonderpreis für ehemalige Gewinner-Schulen
Auch die Preisträger der vergangenen 15 Wettbewerbsjahre haben die Chance auf eine Auszeichnung. Auf das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung wartet ein mit 1.000 Euro dotierter Sonderpreis.
Klimaschutzpreis für Fußballvereine
Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2024 gibt es erstmals einen Sonderpreis für einen Jugendfußballverein, der Klimaschutzaktivitäten engagiert voran treibt. Gesucht werden Fußballvereine, die eine oder mehrere Klimaschutz-Maßnahmen planen, bereits durchführen oder kürzlich abgeschlossen haben.
Bewerbungsschluss ist der 20. März 2024.
Ausgezeichnet werden alle Gewinnerprojekte am 14. Juni 2024 bei der Preisverleihung im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“. Der Klimaschutzpreis für Fußballvereine wird unterstützt vom Deutschen Fußball-Bund e. V.
Zu den 16 Energiesparmeistern des Jahres 2023 gehörten 12 Schulen mit Ganztagsangebot:
- Nordrhein-Westfalen: Erich-Fried-Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf
- Thüringen: Thüringer Gemeinschaftsschule Stadtilm
- Bayern: Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld
- Brandenburg: Karl-Foerster-Schule Potsdam
- Bremen: Neue Oberschule Gröpelingen
- Hamburg: Gymnasium Lerchenfeld
- Hessen: Geschwister-Scholl-Schule Bensheim
- Mecklenburg-Vorpommern: Fritz-Greve-Gymnasium Malchin
- Niedersachsen: Johannes-Althusius-Gymnasium Emden
- Saarland: Martin-Luther-King-Schule Saarlouis
- Sachsen: Schule „An der Nassau“ Meißen
- Schleswig-Holstein: Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Norderstedt
Quelle: Energiesparmeister
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Baden-Württemberg unterstützt Schulträger bei Bau und Sanierung : Datum:
Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Kommunen dauerhaft nicht nur beim Bau, sondern auch bei der Sanierung von Schulen sowie bei Ganztagsbaumaßnahmen.
Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Schulträger bei Bau und Sanierung von Schulen mit 172 Millionen Euro, passt Förderrichtwerte an steigende Baukosten an und erhöht zusätzliche Zuwendungen für auswärtige Schülerinnen und Schüler. „Wir lassen unsere Städte und Gemeinden nicht alleine – und machen zudem den Lebensraum Schule für unsere Kinder und Jugendlichen noch lebenswerter“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper.
Der Bau von Schulgebäuden ist eine Aufgabe der jeweiligen Schulträger. Das Land unterstützt diese mit der Schulbauförderung. Nun erhöht Baden-Württemberg die für die Förderung maßgeblichen Kostenrichtwerte bei der Schulbauförderung zum 1. Januar des kommenden Jahres um gut ein Drittel. „Die Baukosten sind drastisch gestiegen – und damit wollen wir die Städte und Gemeinden nicht alleine lassen, sondern unseren Teil der Verantwortung beitragen“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Ab 2025 steigen außerdem die Zuwendungen des Landes für auswärtige Schülerinnen und Schüler. „Mit diesen Erhöhungen setzen wir die Wünsche der kommunalen Trägerfamilie im Sinne einer guten Partnerschaft um“, sagt Schopper. Hierfür haben Kultus-, Finanz- und Innenministerium die Verwaltungsvorschrift Schulbauförderung aktualisiert.
Das Land unterstützt die Kommunen dauerhaft nicht nur beim Bau, sondern auch bei der Sanierung von Schulen sowie bei Ganztagsbaumaßnahmen. Hier hilft das Land den kommunalen Schulträgern in diesem Jahr mit etwa 172 Millionen Euro bei ihrer originären Aufgabe. Fast 91 Millionen Euro fließen dabei in 133 Sanierungsmaßnahmen, gut 76 Millionen in 49 Schulbaumaßnahmen und knapp fünf Millionen in 18 Maßnahmen für den Ganztagsausbau. Alle entscheidungsreifen Anträge konnten für eine Förderung berücksichtigt werden. „Es ist gut und wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler in angemessenen Gebäuden lernen können. Daher freue ich mich, dass wir auch mit Landesmitteln dazu beitragen, den Zustand der Schulgebäude zu verbessern und an die aktuellen pädagogischen Anforderungen anzupassen. Zudem werden unsere Schulen energetischer und moderner. So wird der Lebensraum Schule noch lebenswerter“, sagt die Ministerin.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Saarland übernimmt 2024 die Präsidentschaft der KMK : Datum:
Das Saarland übernimmt 2024 die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz. Bildungsministerin Streichert-Clivot will die Transformation in der Bildung mutig gestalten, darunter auch die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder.
1968, 1979, 1992, 2008 und 2024: Das Saarland übernimmt zum fünften Mal die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und bricht bereits zu Beginn mit einer Tradition: Statt eines eigenen Themas für ihre Präsidentschaft, möchte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot die KMK hinter einer Leitidee vereinen. In einer Zeit tiefer Veränderungen brauche es mehr als nur die Aneinanderreihung von Einzelthemen. Was es brauche, sei ein System, das auf wissenschaftliche Expertise setze, eigenes Handeln mutig und kritisch hinterfrage und gute Formen des Miteinanders suche, um gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zu finden, sagt die zukünftige Präsidentin auf der 384. Sitzung der Kultusministerkonferenz anlässlich ihrer Wahl zur Präsidentin der KMK in Berlin.
Die saarländische Ministerin für Bildung und Kultur und zukünftige Präsidentin der KMK, Christine Streichert-Clivot, setzt ihre Präsidentschaft 2024 unter die Leitidee „Bildung in Zeiten des Wandels – Transformation mutig gemeinsam gestalten: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass unsere Kinder und Jugendlichen diese Welt, die von dynamischen Veränderungen, Konflikten und Kriegen geprägt ist, verstehen, sie beschreiben, wahrnehmen, an ihr demokratisch partizipieren können und sie aktiv und selbstwirksam mitgestalten können.“
Die Herausforderungen an die Bildungspolitik sind derzeit groß. Erst diese Woche hat die PISA-Studie gezeigt, dass besonders in Deutschland die herkunftsbezogenen Ungleichheiten weiterhin stark ausgeprägt seien. Weitere wichtige Themen, die die KMK im kommenden Jahr begleiten werden, sind unter anderem der allgemeine Fachkräftemangel, der nicht nur die Schulen, sondern auch die Hochschulen fordert, die Lehrkräftegewinnung und -qualifizierung, die digitale Transformation des Lehrens und Lernens und die pädagogische Weiterentwicklung von digital gestützten Lehr- und Lernprozessen, auch im Umgang mit Künstlicher Intelligenz an Schulen.
Die zukünftige Präsidentin Christine Streichert-Clivot: „Wenn wir unsere Schulen durch die Zeit der Transformation leiten wollen, geht das nur gemeinsam mit den politischen Ebenen in den Ländern, Kommunen und dem Bund und in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachministerkonferenzen – und hier insbesondere der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK). Wir werden uns aber auch an der anstehenden und dringend nötigen Weiterentwicklung und Reform der KMK messen lassen müssen. Die Transformation betrifft uns als ganze Gesellschaft in all unseren Teilen. Der entscheidende gemeinsame Kompass der KMK muss, bei allen Veränderungen, immer der Blick der Kinder und Jugendlichen sein.“
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot will während der saarländischen Präsidentschaft im Jahr 2024 vor allem auch die begonnene Zusammenarbeit mit der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) vertiefen, um weiter gemeinsam an der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu arbeiten, den Umgang mit dem Fachkräftemangel zu organisieren und auch den Übergang von der Kita in die Schule weiter zu verbessern.
Die offizielle Präsidentschaftsübergabe von Berlin auf das Saarland findet am 12. Januar 2024 in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin statt.
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Baden-Württemberg: Ausbau des Ganztags : Datum:
Um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter gewährleisten zu können, unternimmt Baden-Württemberg zahlreiche Anstrengungen. Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen mit zwei Investitionsprogrammen.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 startet stufenweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Um diesen gewährleisten zu können, unternimmt das Land Baden-Württemberg zahlreiche Anstrengungen, außerdem unterstützt der Bund die Länder und Kommunen mit zwei Investitionsprogrammen. Baden-Württemberg hat das sogenannte Beschleunigungsprogramm fast komplett ausgeschöpft und nun in dieser Woche das Einvernehmen mit dem Bund für die Förderrichtlinie zum zweiten Investitionsprogramm hergestellt. Während im ersten Programm etwa 97,5 Millionen Euro für den Südwesten bereitstanden (etwa 98 Prozent wurden abgerufen), stehen nun weitere 390 Millionen Euro für den baden-württembergischen Ganztagsausbau zur Verfügung. Aus dem zweiten Fördertopf entfallen auf Baden-Württemberg etwa 360 Millionen Euro nach dem Königsteiner Schlüssel. Zusätzlich stehen fast noch 30 Millionen an Restmitteln aus der Neuverteilung des ersten Fördertopfes bereit.
„Baden-Württemberg profitiert dank des schnellen und gut organisierten Mittelabrufs unserer Kommunen und privaten Träger aus dem ersten Topf im Besonderen. Dafür gebührt diesen großer Dank“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper und fügt an: „Es ist gut, dass wir jetzt mit der Förderrichtlinie zum zweiten Programm in der Anhörung im Land sind, damit unsere Städte und Gemeinden sowie unsere privaten Träger im neuen Jahr wieder zügig handeln können.“ Die Anhörung soll im Januar enden, ab dem Frühjahr soll der Mittelabruf möglich sein. Öffentliche und private Träger werden davon profitieren und können mit ihren Antragsvorbereitungen bereits beginnen.
Zentrale Stärkung der Bildung und Betreuung
Förderfähig sind Investitionen in den Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter, soweit dadurch Ganztagsplätze geschaffen, erhalten oder qualitativ verbessert werden. Ziel ist dabei, eine zeitgemäße Ganztagsbetreuung zu ermöglichen. Darunter können Investitionen in Neubauten, Umbaumaßnahmen, Erweiterungen, die Ausstattung oder Sanierung an Ganztagsgrundschulen und weitere Betreuungsangebote fallen. Die Mittel des zweiten Investitionsprogramms stehen bis Ende August 2027 zur Verfügung, bis dahin müssen die bewilligten Förderbeträge verausgabt sein.
„Wir stärken mit dem Ausbau des Ganztags unser Bildungs- und Betreuungssystem an einem ganz zentralen und entscheidenden Punkt. Denn die ganztägige Bildung und Betreuung unserer Grundschulkinder ist von enormer Bedeutung für unsere gesamte Gesellschaft“, sagt Schopper und ergänzt: „Ein guter Ganztag unterstützt unsere Kinder, denn deren Startchancen werden damit gestärkt. Unsere Familien können Kinder und Beruf besser unter einen Hut bringen. Und davon wird auch die Wirtschaft in unserem Land profitieren.“
Weitere Informationen:
Förderung durch den Bund
- Im Oktober 2021 trat das „Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter“ in Kraft. Gemäß Änderung des Achten Buches Sozialgesetzbuch wird ab dem Schuljahr 2026/2027 der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter stufenweise, beginnend mit der Klassenstufe eins, umgesetzt. Ein Kind, das im Schuljahr 2026/2027 oder in den folgenden Schuljahren die erste Klassenstufe besucht, hat ab dem Schuleintritt bis zum Beginn der fünften Klassenstufe einen Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung. Der Anspruch besteht an Werktagen (Montag bis Freitag) im Umfang von acht Stunden. Die Zeit, in der das Kind Unterricht an einer Primarschule erhält, sowie die Angebote an Ganztagsschulen werden auf die acht Stunden angerechnet.
- Um die Länder und Kommunen zu unterstützen, hat der Bund im Dezember 2020 ein Sondervermögen „Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ eingerichtet und stellt über dieses Finanzhilfen in Höhe von insgesamt bis zu 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung.
- Wie beim ersten Investitionsprogramm werden die Mittel auch beim Investitionsprogramm II in Baden-Württemberg auf die Regierungsbezirke voraufgeteilt und stehen dort zu bestimmten Teilen den öffentlichen und den privaten Trägern zur Verfügung.
Förderung durch das Land
- Baden-Württemberg gewährt öffentlichen und privaten Trägern von Betreuungsangeboten (Verlässliche Grundschule, flexible Nachmittagsbetreuung und Horte) zur Durchführung von Betreuungsangeboten für Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen auf Antrag einen Zuschuss für diese Betreuungsangebote. Im Haushalt 2023 und 2024 sind zusätzliche Mittel (insgesamt 100 Millionen Euro für die Jahre 2023 und 2024) eingestellt, diese werden für den Aus- und Aufbau der Betreuungsstrukturen im Hinblick auf den Rechtsanspruch verwendet.
- Das Land hat die Kapazitäten in den Lehrämtern Grundschule (seit 2016 in mehreren Etappen um 700 Plätze auf 1.672) und Sonderpädagogik (seit diesem Herbst stehen mit dem neuen Standort Freiburg knapp 700 Studienanfängerplätze bereit) deutlich ausgebaut und die Erzieherinnenausbildung stark aufgestockt (seit dem Schuljahr 2007/2008 mehr als verdoppelt – von 2.929 Schülerinnen und Schüler im ersten Ausbildungsjahr auf 5.547). Dieses Personal hilft bei der Bewältigung des Ganztagsanspruchs.
- Außerdem fördert das Land den Ausbau von Ganztagsschulen nach § 4a SchG stark und stellt das Lehrpersonal zur Verfügung.
Weitere Maßnahmen des Landes beim Ganztag
- Einführung von zwei zusätzlichen Zeitmodellen an Ganztagsschulen nach § 4a Schulgesetz, um die Flexibilität und damit die Optionen der Familien zu erhöhen, weil besser auf deren Bedarfe eingegangen werden kann.
- Künftig ist die Zustimmung der Schulkonferenz vor Antragstellung vom Schulträger nicht mehr erforderlich, es reicht eine Anhörung. Diese Vereinfachung war insbesondere ein Anliegen der Städte und Kommunen, dem das Land Rechnung getragen hat.
- Ermächtigungsgrundlage für eine Rechtsverordnung zur Konkretisierung von Inhalt und Umfang der Schulaufsicht über schulnahe Betreuungsangebote nach § 8b SchG
Vielfältige Ganztagslandschaft in Baden-Württember
- Es gibt seit 2014 die gesetzlich verankerten Ganztagsgrundschulen (hier können Lehrerwochenstunden für den Ganztag monetarisiert und für Angebote außerschulischer Partner – z. B. aus dem Bereich Musik und Sport – eingesetzt werden).
- Der Südwesten hat seit vielen Jahren die Horte und Horte an der Schule und die bewährten flexiblen Betreuungsangebote kommunaler und freier Träger.
- Baden-Württemberg hat eine vielfältige Landschaft ganztägiger Bildung- und Betreuungsangebote, mit denen das Land den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familien im Land gut gerecht wird und große Flexibilität ermöglicht.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Bayern: Kultusministerin gratuliert Eichendorffschule Erlangen : Datum:
Kultusministerin Anna Stolz gratulierte der Eichendorff-Mittelschule in Erlangen zum Hauptpreis des Deutschen Schulpreises 2023.
Mitte Dezember besuchte Kultusministerin Anna Stolz die Eichendorff-Mittelschule in Erlangen, die den Hauptpreis des Deutschen Schulpreises 2023 gewonnen hat. Die Kultusministerin gratulierte zur Auszeichnung: „Herzlichen Glückwunsch der ganzen Schulfamilie zu diesem herausragenden Erfolg! Eine bayerische Mittelschule ist die beste Schule Deutschlands. Das finde ich großartig! Mit innovativen pädagogischen Konzepten zeigt die Schule, wie gut Teamwork und individuelle Förderung gelingen können. Unsere bayerischen Mittelschulen sind bekannt dafür, dass sie unsere jungen Menschen fit machen für ihre Zukunft. Unsere Lehrkräfte begleiten gerade an den Mittelschulen unsere Schülerinnen und Schüler sehr eng, so dass die bayerischen Mittelschulen zurecht als die „Macherschulen“ Bayerns bezeichnet werden. Die Eichendorff-Mittelschule in Erlangen ist als beste Schule Deutschlands ein Paradebeispiel hierfür und ein Aushängeschild weit über die Landesgrenzen hinaus.“
Schulleiter Helmut Klemm betonte: „Der Besuch der Frau Staatsministerin würdigt unseren Erfolg beim Deutschen Schulpreis 2023 und erkennt unsere mutigen Bemühungen um mehr Bildungsgerechtigkeit an. Darauf ist die Schulfamilie der Eichendorffschule stolz. Wir hoffen zudem auf einen konstruktiven Dialog über die Herausforderungen von Mittelschulen in herausfordernden Lagen.“
„Die Eichendorffschule zeigt, wie eine Mittelschule die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler insbesondere im Fach Mathematik stärken kann. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen PISA-Ergebnisse ist dies ein Beispiel, das bundesweit Schule machen sollte. Dazu wollen wir mit dem Deutschen Schulpreis beitragen“, sagt Andrea Preußker, Teamleiterin Bildung der Robert Bosch Stiftung.
Der Deutsche Schulpreis wird seit dem Jahr 2006 von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit der Heidehof Stiftung vergeben. Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren mit 85 Bewerberschulen durch eine Jury von 40 Expertinnen und Experten aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung. Die Jury bewertete sechs Qualitätsbereiche: „Unterrichtsqualität“, „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Schule als lernende Institution“. Die Eichendorff- Mittelschule erhielt die Auszeichnung u. a. für ihre gelungenen pädagogisch-didaktischen Konzepte wie z. B. „Lernbüros“, die „Lernwerkstatt Mathematik“ oder die Projektarbeit „Frei Day“. Im Rahmen dieser innovativen pädagogischen Konzepte erweitern die Schülerinnen und Schüler selbstbestimmt und weitgehend eigenverantwortlich ihr Wissen und Können. Darüber hinaus wird die Ganztagesschule an der Eichendorff-Schule durch die konsequente Rhythmisierung des Schulalltags, zusätzliche Arbeitsgemeinschaften, Klassenrat und individuelle Lernzeiten in besonders abwechslungsreicher und gelungener Weise umgesetzt.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Berlin: Digitale Schulbaukarte online : Datum:
Was entsteht wo in meinem Kiez? Die neue digitale Schulbaukarte zur Berliner Schulbauoffensive ist online.
Die Berliner Schulbauoffensive ist ein ganz zentrales Infrastrukturprojekt des Landes Berlin. Erklärtes Ziel ist die Bereitstellung moderner Schulplätze in ausreichender Anzahl, die einen Unterricht auf der Höhe der Zeit ermöglichen. Neben der Erweiterung und Sanierung bereits bestehender Gebäude steht die Errichtung neuer Schulen im Fokus der Offensive. Die neue digitale Karte auf der Schulbau-Webseite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zeigt ab sofort, wo in unserer Stadt gebaut wird. Die öffentliche Bereitstellung der digitalen Schulbaukarte ermöglicht es allen Interessierten, detaillierte Informationen über laufende und geplante Bauprojekte in bisher nicht gekannter Offenheit und Transparenz einzusehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden dort kompakte und übersichtliche Angaben zu Fragen wie
- An welcher Schule in meinem Kiez wird gebaut?
- Welche Baumaßnahmen finden an unserer Schule statt?
- Welche Schulen entstehen in meinem Bezirk?
- Zu welchem Schuljahresbeginn ist die Nutzungsübergabe avisiert?
Die digitale Webkarte auf www.berlin.de/schulbau bietet ausführliche Details zu mehr als 200 Bauprojekten an allgemeinbildenden öffentlichen Schulen in Berlin, durch die in der Zeit vom Schuljahr 2014/2015 bis zum Schuljahr 2025/2026 zusätzliche Schulplätze geschaffen wurden und werden.
Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass eine moderne Senatsverwaltung transparent und offen kommunizieren muss. Mit dieser digitalen Übersichtskarte bietet unser Haus eine detaillierte und informative Übersicht über die zahlreichen Bauprojekte der Berliner Schulbauoffensive. Schulgemeinschaften, Eltern oder Anwohnerinnen und Anwohner können hier auf einen Blick sehen, wo neue Schulen entstehen oder welche Baumaßnahmen an Schulen in ihrer Nähe durchgeführt werden. Bürgerinnen und Bürger können auf dieser Grundlage auch besser mit der Verwaltung in den Austausch gehen, sich beteiligen und einbringen. Neben der berlinweiten Gesamtübersicht können die Standorte auch bezirksweise abgerufen werden. Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsame Berliner Schulbauoffensive weiter Fahrt aufnimmt und mit diesem Angebot stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.“
Die Gesamtübersicht kann in einem Ausklappmenü nach folgenden Kriterien gefiltert werden:
- An welchen Schulen wird gebaut?
- Was für Baumaßnahmen finden statt?
- Zeitpunkt der Nutzungsübergabe?
Jeder Schulstandort ist mit einem übersichtlichen Steckbrief versehen, der Auskunft zu der jeweiligen Baumaßnahme, den gebauten Schulplätzen, der Fertigstellung, den geplanten Kosten und weiteren Eckdaten gibt. Zudem sind einige Bauprojekte um anschauliches Bild- und Videomaterial ergänzt. Durch die Verfügbarkeit dieser Schulbau-Karte sollen Schulen, Eltern, Anwohner und die breite Öffentlichkeit ermutigt werden, aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und sich über die Entwicklungen im Schulbau zu informieren. Die Schulbaukarte unterstreicht das Engagement des Landes Berlin für eine nachhaltige Schulbauentwicklung. Aufgenommen wurden alle Schulstandorte, die in der Zeit vom Schuljahr 2014/2015 bis zum Schuljahr 2025/2026 geplant oder bereits in Betrieb gegangen sind.
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Baden-Württemberg: Mehr Digitalisierung und mehr Ganztagsausbau : Datum:
Der Landtag von Baden-Württemberg macht den Weg frei für eine zeitgemäße digitale Bildung und für eine Beschleunigung des Ganztagesausbaus.
Der Landtag von Baden-Württemberg hat in zweiter Lesung eine Änderung des Schulgesetzes debattiert und beschlossen. Damit macht er den Weg frei für eine zeitgemäße datenschutzkonforme digitale Bildung in Baden-Württemberg sowie eine Beschleunigung des Ganztagesausbaus. Kultusministerin Theresa Schopper sagt: „Unser Ziel ist, Digitalität sinnvoll und sicher im Sinne des Lehrens und Lernens einzusetzen.“
Eine richtungsweisende datenschutzkonforme Digitale Bildung und die Schulträger bei der Beschleunigung im Ausbau von Ganztagsschulen zu unterstützen – das sind die Schwerpunkte bei der Novellierung des Schulgesetzes, das der Landtag behandelt hat. Die wesentlichen Eckpunkte der Gesetzesänderung sind:
In der Digitalisierung:
- Regelungen für den rechtssicheren Einsatz digitaler Lehr- und Lernformen an den Schulen
- Festlegung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung der Digitalen Bildungsplattform (DBP) an öffentlichen Schulen im Geschäftsbereich des KM
- Mehr Verbindlichkeit beim Einsatz informationstechnisch gestützter Systeme durch Lehrkräfte
- Möglichkeit zur digitalen Bewerbung auf einen Schulplatz und zur digitalen Schulanmeldung
Schopper: „Unser Ziel ist ein zukunftsfähiges und ganzheitliches Modell, bei dem es darum geht, Digitalität sinnvoll im Sinne des Lehrens und Lernens einzusetzen. Das bedeutet auch, dass der Präsenzunterricht der Regelfall bleiben wird. Aber wir wollen sicherstellen, dass geeignete digitale Instrumente und Werkzeuge üblicher Bestandteil des Unterrichts werden.“ Es handele sich dabei um ein komplexes Vorhaben. Beispielsweise soll das Lernen durch digitale Visualisierungen unterstützt werden, Experten wie Zeitzeugen oder Austauschschüler aus anderen Ländern sollen jederzeit ins Klassenzimmer hinzugeschalten werden können und die Individualisierung und Differenzierung durch digitale Werkzeuge gezielt unterstützt werden.
„Gleichzeitig muss der Schutzraum des Klassenzimmers in den digitalen Raum übertragen werden“, sagt Schopper. Mit den neuen gesetzlichen Möglichkeiten könne der „Lernraum Schule“ in die digitale Welt ausgeweitet werden, sagt Schopper: „Das ist zweifellos ein Meilenstein.“
Eckpunkte im Bereich Ganztag:
- Einführung von zwei zusätzlichen Zeitmodellen an Ganztagsschulen nach § 4a SchG
- Künftig wird die Schulkonferenz vor Antragstellung vom Schulträger nur noch angehört; Zustimmung ist nicht mehr erforderlich.
- Ermächtigungsgrundlage für eine Rechtsverordnung zur Konkretisierung von Inhalt und Umfang der Schulaufsicht über schulnahe Betreuungsangebote nach § 8b SchG
Durch die Ausweitung der Zeitmodelle kann vor Ort noch besser auf die Bedarfslage eingegangen werden. Mit der Möglichkeit, fünftägige Ganztagesgrundschulen einzurichten wird die Voraussetzung geschaffen, den Rechtsanspruch außerhalb der Ferien komplett an Ganztagsgrundschulen zu erfüllen. Andere Zeitmodelle der Ganztagsgrundschule blieben aber weiterhin erhalten und könnten zur Erfüllung des Rechtsanspruchs durch flexible Betreuungsangebote der Träger ergänzt werden.
Die Landesregierung verspricht sich hiervon nicht zuletzt ein schnelleres Ankommen beim Ausbau der Ganztagesschulen in der Fläche. Kultusministerin Theresa Schopper: „Wir wissen, dass die Ganztagsbetreuung insbesondere unserer Kinder im Grundschulalter von enormer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist: Für die Kinder selbst, deren Startchancen damit gestärkt werden aber auch für die Familien, die Kinder und Beruf unter einen Hut bringen müssen.“ Und auch die Vorteile für die Wirtschaft dürften nicht vergessen werden, so die Kultusministerin: „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind die Unternehmen mehr denn je auf jeden Prozentanteil angewiesen, den junge Eltern mehr arbeiten wollen.“
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Hessen: „Fit for Life“ an der Taunusschule Bad Camberg : Datum:
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat kürzlich die Taunusschule Bad Camberg besucht, um sich über das Wahlpflichtfach „Fit for Life“ mit Schülerinnen und Schülern auszutauschen.
mNeben den klassischen Unterrichtsfächern wie Mathematik, Deutsch und Biologie gibt es an hessischen Schulen Wahlpflichtfächer, die von den Schulen selbst ausgewählt und ausgearbeitet werden können. So auch an der Taunusschule Bad Camberg, wo Schülerinnen und Schüler unter anderem das Wahlpflichtfach „Fit for Life“, das eine allgemeine Vorbereitung auf das Leben als Erwachsene oder Erwachsener vermitteln soll, besuchen können. Die Inhalte des Fachs reichen von ökonomischen Fragen über die Auseinandersetzung mit zeitgemäßen Trends und Lebensstilen, die den Alltag der Jugendlichen prägen.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat am 29. November die Taunusschule Bad Camberg besucht, um sich mit den Schülerinnen und Schülern über die Erfahrungen mit dem Wahlpflichtfach auszutauschen. Dabei sagte Lorz: „Von praktischen Fragen zur Steuererklärung oder das Hinterfragen von gängigen Schönheitsidealen bietet das Wahlpflichtfach ‚Fit for Life‘ Schülerinnen und Schülern eine spannende Vorbereitung auf das Leben im Erwachsenenalter.“
Pilotfach Digitale Welt
Auf einer weiteren Station beim Besuch der Taunusschule besichtigte der Minister den Unterricht des hessischen Pilotfachs Digitale Welt, das nach bisher zwölf teilnehmenden Schulen aufgrund der positiven Reaktionen im laufenden Schuljahr an weiteren 52 Schulen angeboten wird. Rund 9.000 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen lernen damit in zwei freiwilligen, zusätzlichen Schulstunden anhand konkreter Aufgaben, unter anderem aus den Bereichen Wirtschaft und Umweltlehre, Grundlagen der Informatik wie Programmieren oder die Funktionsweise von Algorithmen kennen. Zudem behandelt das Fach wichtige Themen wie Datenschutz, Cyberkriminalität und verantwortungsbewusste Mediennutzung praxisnah.
Das Pilotprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt, die den Schulversuch wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt. Ziel der umfassenden Evaluation des laufenden Modellversuchs ist es, das Fach mittelfristig hessenweit im Regelunterricht einzuführen. Lorz sagte abschließend: „Die positiven Reaktionen zu unserem bundesweit einzigartigen Schulfach Digitale Welt stimmen mich zuversichtlich, dass wir das Fach mittelfristig in den regulären Stundenplan aufnehmen können.“
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Austausch über Bildung: Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein : Datum:
In Stuttgart tauschten sich Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien und Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper über Herausforderungen in der Bildung aus.
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien war zu Gast in Stuttgart bei Kultusministerin Theresa Schopper. Die beiden Ministerinnen tauschten sich über Themen aus, die beide Bundesländer beschäftigen. An dem Austausch nahmen auch die beiden Amtschefs, Staatssekretärin Dr. Dorit Stenke (SH) und Ministerialdirektor Daniel Hager-Mann (BW) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Fachabteilungen teil. Themen waren Herausforderungen, die beide Bundesländer zu stemmen haben, beispielsweise Sprachbildung und Sprachförderung sowie die Ganztagsbetreuung, auf die Kinder im Grundschulalter ab dem Schuljahr 2026/2027 einen Rechtsanspruch haben.
„Der große Vorteil des Föderalismus ist, richtig verstanden, dass wir voneinander lernen, gemeinsame Hausforderungen wie mehr Bildungsgerechtigkeit teilen und gute Beispiele übernehmen. Diesen guten kollegialen Austausch leben wir in der Kultusministerkonferenz, aber auch im direkten Gespräch – so wie mit der Kollegin Karin Prien bei uns hier in Stuttgart“, sagte Ministerin Schopper. „Gerade bei der Bildungsgerechtigkeit haben wir hier in Baden-Württemberg gute Maßnahmen, indem wir damit beginnen, die Mittel nicht nur mit der Gießkanne zu verteilen, sondern gezielt dorthin zu geben, wo sie gebraucht werden.
Schopper präsentierte dazu den neuen Modellversuch zu multiprofessionellen Teams an Grundschulen, der in diesem Schuljahr gestartet ist und wissenschaftlich begleitet wird. Die Schulen werden dafür nach einem eigens entwickelten Sozialindex ausgesucht. Der Sozialindex dient auch dazu, die neuen FSJler an Schulen zuzuweisen. „Alle FSJ-Plätze konnten wir in diesem Schuljahr besetzen“, berichtete Ministerin Schopper. „Das sind junge, motivierte Menschen, die gezielt Schülerinnen und Schüler unterstützen, die das brauchen. Und ganz nebenbei begeistern wir möglicherweise den ein oder anderen Freiwilligen für einen pädagogischen Beruf.“ Sie stellte außerdem vor, wie Baden-Württemberg mit der datengestützten Schulentwicklung die Qualität des Unterrichts verbessert. „Dazu bekommen wir gerade von Seiten der Wissenschaft viel Zuspruch – das bestärkt uns, diesen Weg mit großer Motivation weiterzugehen. Um es mit einem Sport-Vergleich zu sagen: Ein Sportler wird besser, wenn er weiß, woran er trainieren muss. Er erhebt und analysiert seine Leistungsdaten und zieht seine Schlüsse daraus, die er immer wieder überprüft. Genau das machen die Schulen zusammen mit der Schulverwaltung.“
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien betonte: „Das Bildungssystem in Deutschland muss zurzeit viele Herausforderungen gleichzeitig bewältigen.“ Das reiche von wachsende Schülerzahlen, über den Lehrkräftemangel bis zu den Nachwirkungen der Pandemie und einer immer heterogener werdenden Schülerschaft. „Umso wichtiger ist es, dass die Länder im steten Austausch bleiben und gemeinsam nach den besten Lösungen suchen“, sagte Prien und dankte Ministerin Schopper für die Einladung.
Prien sagte weiter: „Gerade für Themen wie die notwendige Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung und die Qualitätsentwicklung in den Kernfächern Deutsch und Mathematik ist die Abstimmung unter den Ländern von großer Bedeutung.“ Sie stellte bei dem Treffen unter anderem die schleswig-holsteinischen Pläne zur Lehrkräfte-Gewinnung vor und erläuterte den Handlungsplan Basale Kompetenzen zur Stärkung der Grundbildung in Deutsch und Mathematik entlang der gesamten Bildungsbiografie. Zudem erläuterte sie das schleswig-holsteinische Modell der PerspektivSchulen und den dafür entwickelten Sozialindex.
„Für den angenehmen, konstruktiven Austausch bei mir hier in Stuttgart danke ich meiner Kollegin Karin Prien und ihrem Team“, unterstrich Ministerin Theresa Schopper abschließend.
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Niedersachsen „Schulradeln 2023“ : Datum:
In Hannover zeichnete Kultusministerin Julia Willie Hamburg die Preisträgerinnen und Preisträger des Schulradelns 2023 aus.
Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat kürzlich im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover die Preisträgerinnen und Preisträger des Schulradelns 2023 ausgezeichnet. Gewürdigt wurden dabei die jeweils ersten drei Schulen, die im Aktionszeitraum entweder die meisten Fahrradkilometer gesammelt, die meisten Kilometer je Teilnehmende zurückgelegt oder das größte Team hinter sich vereint haben. Insgesamt verzeichnete der Wettbewerb mit 6.620.614 geradelten Kilometern und einer CO2-Ersparnis von 1.073 Tonnen ein Rekordergebnis.
„Schulradeln wird immer beliebter“, so Kultusministerin Hamburg im Rahmen der Preisverleihung. „Es führt deutlich vor Augen, wie einfach Umwelt- und Klimaschutz sein kann, indem man beispielsweise auf das Fahrrad umsteigt. Die Teilnehmenden haben mit ihrem Engagement gezeigt, dass man mit einer kleinen Veränderung oder Entscheidung im Alltag viel Gutes für die Umwelt und die eigene Gesundheit bewirken kann. Zu diesem Erfolg gratuliere ich ganz herzlich! Mein besonderer Dank geht zudem an das Klima-Bündnis der europäischen Städte, das das Projekt im Rahmen der Kampagne ‚Stadtradeln‘ mit großem Erfolg nach Niedersachsen gebracht hat.“
Auf die meisten Gesamtkilometer kamen in diesem Jahr die KGS Rastede (119.767,2 Kilometer), das Teletta-Groß-Gymnasium in Leer (69.408,3 Kilometer) sowie das Gymnasium Ricarda-Huch-Schule in Hannover (66.588,1 Kilometer). Die meisten Fahrradkilometer je Teilnehmende errangen die Berufsbildende Schule 3 aus Hannover (477,9 Kilometer), die Oberschule Hattorf am Harz (463,3 Kilometer) und die Dr.-Klaus-Schmidt-Hauptschule in Salzgitter (397,1 Kilometer). Die höchste Anzahl an Teilnehmenden erreichte ebenfalls die KGS Rastede (730 Teilnehmende). Dahinter folgen die KGS Carl-Friedrich-Gauß in Hemmingen (614 Teilnehmende) und das Gymnasium Großburgwedel (593 Teilnehmende).
Das Schulradeln in Niedersachsen wird seit 2021 jährlich ausgerichtet. Seitdem konnte die Teilnehmendenzahl in jedem Durchgang erhöht werden. Die Sieger erhielten einen Gutschein im Wert von 500 (Platz 1), 300 (Platz 2) und 200 Euro (Platz 3). Insgesamt ist der Wettbewerb also mit 3.000 Euro dotiert. Die Gutscheine können u.a. für Fahrradaktionen oder Fahrradwerkstätten an den Schulen eingesetzt werden.
Die bisherigen Ergebnisse des Schulradelns gestalten sich wie folgt:
| Jahr | Schulen | Teilnehmende | Gefahrene km | Einsparung CO2 |
| 2021 | 489 | 40.816 | 5.430.853 | 798 t |
| 2022 | 609 | 45.334 | 5.525.951 | 851 t |
| 2023 | 687 | 48.448 | 6.620.614 | 1.073 t |
Hintergrund:
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung hat mit dem Klima-Bündnis e.V. eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der Kampagne STADTRADELN 2023 für die Kommunen in Niedersachsen geschlossen. Der Aktionszeitraum fand vom 1. Mai bis 30. September 2023 statt. In diesem Rahmen richtet das Kultusministerium gemeinsam mit dem Klima-Bündnis den parallel stattfindenden Wettbewerb „Schulradeln in Niedersachsen 2023“ aus.
Ziel des Wettbewerbs ist es, die eigenständige Mobilität und eine bewusste und nachhaltige Verkehrsmittelwahl von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Curriculum Mobilität und der 2021 ins Leben gerufene Erlass „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) sind hier wichtige Bausteine. So kann nachhaltige Mobilität auf vielfältige Art und Weise in der Schule thematisiert werden. Neben dem Unterricht zählen dazu auch Aktionen in Kooperation mit außerschulischen Akteurinnen und Akteuren und anerkannten Lernstandorten BNE, forschendes Lernen oder der Aufbau einer Fahrradwerkstatt als Schülerfirma.
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Baden-Württemberg: Wettbewerb für kreative Kooperationsprojekte : Datum:
Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg schreibt den Wettbewerb „Glücksmomente – Kreative Kooperationsprojekte“ für künstlerische und kulturelle Schulprojekte aus.
Die „Stiftung kulturelle Jugendarbeit“ prämiert mit dem neuen Wettbewerb „Glücksmomente – Kreative Kooperationsprojekte“ künstlerische und kulturelle Schulprojekte, die in Kooperation mit außerschulischen Kooperationspartnern im Schuljahr 2023/24 umgesetzt werden. Der Wettbewerb wird mit Unterstützung der Karl Schlecht Stiftung (KSG) durchgeführt.
Die Projekte können aus allen künstlerischen Sparten kommen. Sie sollen Kinder und Jugendliche anregen, künstlerisch kreativ zu werden, gern auch mit digitalen Medien, und sich mit Fragen wie zum Beispiel „Was ist mein Glück?“, „Wie findet man sein Glück?“ auseinandersetzen. Die außerschulischen Kooperationspartner können freiberufliche Kunst- oder Medienschaffende oder kulturelle Organisationen und Institutionen wie beispielsweise Bibliotheken, Jugendkunstschulen oder Vereine sein.
Bei den Projekten können eine Klasse, AG, Gruppen aus der Schulbetreuung oder mindestens fünf Schülerinnen und Schüler plus ein außerschulischer Kooperationspartner eingebunden sein. Prämiert werden Einreichungen aus den Klassenstufen 1 bis 4, 5 bis 8 und 9 bis 13. In jeder der drei Klassenstufen wird ein 1. Projekt-Preis von 1.200 Euro und ein 2. Projekt-Preis von 900 Euro ausgelobt. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis von 1.100 Euro für ein besonders kreatives Projekt, unabhängig von der Klassenstufe.
Die Teilnahme erfolgt über einen ausgefüllten Teilnahmebogen, zwei bis drei Fotos, oder ggf. einen Link zur Projektdokumentation
bis 30. Juni 2024.
Die Einsendungen gehen an: Anja Fuhrmann, fuhrmann@lkjbw.de
Wer einen Preis erhält, entscheidet eine Jury. Die Preisverleihung findet im Herbst 2024 statt.
Der Wettbewerb ist eine Initiative der Stiftung Kulturelle Jugendarbeit und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Sie wird gefördert durch die Karl Schlecht Stiftung (KSG). Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg übernimmt die Umsetzung des Wettbewerbs.
Quelle: Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg
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Bayern: Bildung weiterdenken – mit der Schulaufsicht : Datum:
Bayerns Kultusministerin Anna Stolz lobte auf der Landesversammlung des Bayerischen Schulaufsichtsverbands die Bedeutung der Schulaufsicht für das Bildungsland Bayern.
Kultusministerin Anna Stolz würdigte auf der Landesversammlung des Bayerischen Schulaufsichtsverbands e. V. (BSV) in Fürth die herausragende Bedeutung der Schulaufsichten für die Qualität des bayerischen Schulwesens:
„Bildung weiter denken, Schule immer noch ein Stückchen besser machen und anstehende Herausforderungen beherzt angehen – bei diesen zentralen Zukunftsaufgaben sind unsere Schulaufsichten unverzichtbar: Sie sind die Stützpfeiler in unserer bayerischen Schullandschaft. Wir im Freistaat haben ein starkes Team an engagierten Lehrkräften, Schulleitungen und Schulaufsichten. Gemeinsam werden wir auch künftig dafür sorgen, dass der Freistaat im deutschlandweiten Vergleich weiterhin einen Spitzenplatz bei der Bildung belegt. Herzlichen Dank dafür!“
Als berufspolitischer Verband vertritt der Bayerische Schulaufsichtsverband mit seinen rund 750 Mitgliedern die Anliegen der Schulräte der 74 Schulamtsbezirke sowie der Schulaufsichtsbeamten in den Sachgebieten für Grund-, Mittel- und Förderschulen an den sieben Bezirksregierungen.
Die Schulaufsicht spielt eine entscheidende Rolle bei der Personalplanung und Qualitätssicherung der Grund-, Mittel- und Förderschulen vor Ort. Zudem sind sie wichtige Ansprechpartner für die Schulleitungen und Lehrkräfte u. a. bei der Schul- und Personalentwicklung sowie den Themen Ganztag, Inklusion oder digitaler Wandel.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Knifflig, bewegt, musikalisch: Online-Adventskalender 2023 : Datum:
Ab dem 1. Dezember laden wieder Online-Adventskalender zum Mitmachen, Rätseln, Experimentieren, Hören oder einfach zum Anschauen ein. Es werden jedes Jahr mehr!
Der digitale Adventskalender des Gymnasiums „In der Wüste“ in Osnabrück, erstellt von Schülerinnen und Schülern, geht schon in die vierte Runde. Auch in diesem Jahr erwarten gibt es wieder 24 interessante, witzige, musikalische, besinnliche, spannende, praktische und knifflige Aktionen und Impulse, die sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit den Lehrkräften in den Werte-und-Normen- und Religionskursen überlegt haben. Der „Dilthey-Adventskalender“ der Fachschaft Latein der Diltheyschule Wiesbaden bringt erneut spannende Geschichten aus der Antike und kreative Ideen aus dem Lateinunterricht.
Sportlich-bewegt ist die Idee des Fachbereichs „Schulsport und Schulsportentwicklung“ des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg, Außenstelle Ludwigsburg: Der Bewegte Adventskalender ist eine wunderbare und liebevoll gestaltete Anleitung, Kinder und Jugendliche in der Adventszeit in Bewegung zu bringen: Mit Rudi „Ren(n)tier“ geht es in der Grundschule mit dem „Flitze-Freitag“ los. Es gibt einen „Schlitten-Check“, Rudis „Zeitlupentraining“ und die „Bewegten Montage“. Am „Minuten-Mittwoch“ lautet die Aufgabe lautet: „Lacht eine Minute lang herzlich“. Für die Älteren sind die Übungen mit „Tischpresse und Bergsteiger“ oder „Partnerakrobatik“ schon etwas anspruchsvoller. Alle Spiele und Übungen lassen sich leicht in 5 bis 15 Minuten im Unterricht durchführen.
Was wäre ein digitaler Adventskalender ohne musikalische Höhepunkte? Der musikalische Adventskalender der Lahntalschule Biedenkopf zeigt wieder, wie bunt und facettenreich das Musikleben an der Schule ist. Musikalisch-fröhlich startet der Adventskalender der Realschule Arnstorf, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 8 gestaltet haben. Der Schloss-Adventskalender des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss in Mainz startet mit einem musikalischen Beitrag der Klasse 6d.
Zum digitalen Adventskalender der IGS Gerhard Ertl, „der das Warten auf Weihnachten auch in diesem Jahr zu einem gemeinsamen und sinnstiftenden Erlebnis machen soll, braucht es einige Materialien, die schon einmal entsprechend der angegebenen „Materialliste“ bereit zu legen sind.
Bis zum 24. Dezember können wieder Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 und 2 im Känguru-Adventskalender mini und ab Klassenstufe 4 im Känguru-Adventskalender maxi täglich ein kniffliges vorweihnachtliches Rätsel lösen. Vorweihnachtlichen Mathezauber für die Klassenstufen 4 bis 9 und 10+ versprechen ebenso die Mathe-Adventskalender der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.
Der Adventskalender „PiA - Physik im Advent“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft lädt Jungforscherinnen und Jungforscher der Klassen 5 bis 10 sowie alle, die daran Spaß haben, ein, per Video-Clip täglich ein kleines Experiment zu erleben oder ein physikalisches Rätsel zu knacken.
Viel Spaß beim Türchenöffnen, Knobeln und Bewegen!
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Hessen: Kulturbus für den ländlichen Raum : Datum:
Mit dem „Kulturbus“ fördert das Hessische Kultusministerium die kulturelle Bildung im ländlichen Raum. Kinder und Jugendliche aus über 180 Schulen konnten ihn schon nutzen.
Kunst und Kultur sollen für alle zugänglich sein – deshalb haben Schülerinnen und Schüler seit Juli im Rahmen des Pilotprojekts mit dem sogenannten Kulturbus Hessen kostenlos interessante und bedeutsame Lernorte besuchen können. Insbesondere Schulen im ländlichen Raum profitieren von dem Angebot, da sie somit im Klassenverbund Besuche unternehmen können. Bisher konnten Fahrten für fast 13.000 Kinder und Jugendliche aus mehr als 180 Schulen mit rund 1.300 Begleitpersonen ermöglicht werden.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz sagte dazu: „Mit dem Kulturbus haben wir einen neuen Ansatz gewählt: Wir bringen unsere Schülerinnen und Schüler vor allem aus dem ländlichen Raum unkompliziert zu weiter entfernten kulturellen Bildungsstätten wie Museen und Theater in den Städten.“
Das durch das Land Hessen zur Verfügung gestellte Budget ermöglichte allen interessierten Schulen – unabhängig von Schulform und Ortskreis – einen Bus für Tagesbesuche von Kulturorten oder Kulturveranstaltungen zu buchen. Vor allem unter den Grundschulen erwies sich das Angebot als besonders gefragt. Durch die Förderung in Höhe von 300.000 Euro werden bis Ende November mehr als 200 Fahrten realisiert werden.
Geplant ist, das Projekt nach einer Auswertung im nächsten Jahr weiterzuführen. „Der Kulturbus trägt etwas zur Bildungsgerechtigkeit bei, da er allen Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten neue Perspektiven diesmal im kulturellen Bereich bietet“, sagte Kultusminister Lorz abschließend.
Das Ziel des Kulturbus Hessen ist es, Schülerinnen und Schülern einen barrierearmen und gleichberechtigten Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen sowie Teilhabe zu gewährleisten. Insbesondere Schulen in ländlicher Lage und mit schwieriger Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr profitieren von diesem Angebot. Aber auch Schulen in Ballungsgebieten können mithilfe des Kulturbus Hessen problemlos weiter entfernte kulturelle Ziele erreichen.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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NRW-Bildungskongress verabschiedet „Gelsenkirchener Erklärung“ : Datum:
Der NRW- Bildungskongress „Zukunft sichern! Bildungsaufbruch jetzt!" des Städtetages NRW verabschiedete die „Gelsenkirchener Erklärung“.
Der Städtetag NRW hat am 16. November 2023 in Gelsenkirchen einen Bildungskongress durchgeführt und eine „Gelsenkirchener Erklärung“ mit bildungspolitischen Forderungen veröffentlicht und diskutiert. An dem Kongress unter der Überschrift „Zukunft sichern! Bildungsaufbruch jetzt!“ nahm neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Wissenschaft und Bildungseinrichtungen auch die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Dorothee Feller teil.
„Wir sind sehr gerne Gastgeber des Bildungskongresses, vor allem aber tragen wir die Gelsenkirchener Erklärung aus voller Überzeugung mit“, sagte Oberbürgermeisterin Karin Welge. Die Erklärung des NRW-Städtetags richtet sich im Wesentlichen an das Land und fordert eine stärkere Unterstützung der bildungspolitischen Anstrengung der Städte. Die Gelsenkirchener Erklärung der NRW-Städte kritisiert, dass der Bildungserfolg von Kindern weiterhin zu sehr von ihrer Herkunft abhängt und regt eine verstärkte Steuerung von Bildungsressourcen nach Bedarf an. „Bildungserfolg muss in jedem Stadtquartier möglich sein“, mahnt die Erklärung.
Oberbürgermeisterin Welge verwies auf die nicht nur in Gelsenkirchen fehlenden Lehrkräfte und die erheblichen Integrationsaufgaben der Kitas und Schulen. „Wir unterrichten an manchen Grundschulen Kinder, von denen 90 Prozent eine andere Muttersprache als die Schulsprache haben“, skizzierte sie auf dem Kongress die Größe der Integrationsaufgabe.
Die „Gelsenkirchener Erklärung“ fordert zudem gemeinsame Anstrengungen beim Ausbau des Ganztags an den Schulen, um den Rechtsanspruch ab 2026 erfüllen zu können, und dabei auch attraktive kulturelle und soziale, sport- und bewegungsfördernde Angebote zu machen.
„Wenn wir über Bildung sprechen, dann sprechen wir über die Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen, die je nach Gelingen des Bildungsweges einmal selbstbestimmt leben und ihre Potenziale entfalten können – oder eben nicht“, so Karin Welge. Und dies sei entscheidend für die Zukunft eines Gemeinwesens „das entweder gedeiht, in Wohlstand, mit sozialem Zusammenhalt und das zugewanderte Menschen integrieren kann – oder nicht.“ Nicht zuletzt argumentiert die Gelsenkirchener Erklärung für eine „grundständige, verlässliche und auskömmliche Schulfinanzierung anstelle von befristeten Förderprogrammen“ und einen aussagekräftigen Sozialindex als Steuerungsinstrument für die Verteilung von Bildungsressourcen. (...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Stadt Gelsenkirchen
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Hamburg: Neues Schulgebäude nimmt Gestalt an : Datum:
Der architektonisch außergewöhnliche Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder mit seinen 12 000 Quadratmetern für Klassen-, Fach- und Ganztagsräume soll 2024 eröffnet werden.
2017 wurden die Architektenentwürfe vorgestellt, im Dezember 2022 starteten die Bauarbeiten und am gestrigen Donnerstag wurde Richtfest gefeiert. Ende nächsten Jahres soll die Stadtteilschule Kirchwerder in ihr neues Schulgebäude umziehen. Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz für bis zu 1.100 Schülerinnen und Schüler und rund 110 Lehrkräfte. „Dieser letzte Festakt vor der Einweihung signalisiert uns, dass der wichtige Umzug nun in greifbarer Nähe ist. An der Schule laufen die Vorbereitungen entsprechend auf Hochdruck“, freut sich Schulleiter Niko Gärtner. Die Stadt investiert 67 Millionen Euro in den Neubau.
Die neue Schule ist architektonisch außergewöhnlich: Der Neubau wird aus zwei langgestreckten Gebäuden bestehen, die an die Bautradition der Vierländer Langhäuser anknüpfen. Der sogenannte Nordriegel ist mit einer Länge von 96 Metern, der Südriegel mit einer Länge von 130 Metern geplant. Die Ziegelfassaden der dreistöckigen Gebäude mit begrünten Flachdächern sollen optisch an ein reetgedecktes Langhaus erinnern. Bildungssenator Ties Rabe: „Die beiden an die lokale Bautradition anknüpfenden Langhäuser sind spektakulär und schon jetzt ein echter Hingucker. Die vielfältigen und modernen Unterrichts- und Gemeinschaftsflächen bieten dabei eine gute Grundlage für erfolgreiche Pädagogik und ich bin mir sicher, dass sich die Schulgemeinschaft hier sehr schnell einleben wird.“
In dem Neubau entstehen auf einer Fläche von mehr als 12.000 Quadratmetern 42 Klassenräume und 19 Fachräume sowie weitere Gemeinschaftsflächen, Flächen für Lehrkräfte und Verwaltung sowie Flächen für den Ganztagsbedarf. Hinzu kommen Werkstätten, eine Bibliothek sowie Mensa und Aula. Für den Schul- und Vereinssport wird es außerdem eine Dreifeld-Sporthalle mit Besuchertribüne sowie ein großes Außensportfeld geben. Die Sportflächen können unabhängig vom Schulbetrieb auch durch den Sport-Club Vier- und Marschlande (SCVM) genutzt werden.
Schulleiter Dr. Niko Gärtner berichtet, dass die Schülerinnen und Schüler schon mächtig gespannt seien. „Fast täglich werde ich in den Pausen gefragt ‚Wann ziehen wir um?‘ oder ‚Wann ist der Neubau fertig?‘ – die wachsende Baustelle scheint auch die Kinder zu beschäftigen und zu inspirieren.“
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 10.11.2023
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NRW: Digitale Elternabende zur Berufsorientierung : Datum:
Weil Eltern bei der Berufswahl für ihre Kinder die wichtigsten Ratgeberinnen und Ratgeber sind, gibt es in NRW jetzt digitale Elternabende mit Einblicken in eine Vielzahl von Berufen.
Schilderungen spannender beruflicher Alltagserlebnisse warteten am 13. November auf Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Berufen und Branchen berichteten in der Zeit von 18 Uhr bis 19.15 Uhr im Rahmen der „Digitalen Elternabende NRW“ unter dem Titel „Die berufliche Ausbildung – der Start in die Karriere“ vor der Kamera über ihre Ausbildungen, ihre beruflichen Aufgaben und ihre Karrieren. Veranstalter des Digitalformats ist das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Organisationspartner waren die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, Vertreterinnen und Vertreter der Kammerorganisationen, der Sozialpartner und weitere Partner des Ausbildungskonsenses NRW, welcher die Entwicklung und Umsetzung der Ausbildungspolitik in Nordrhein-Westfalen begleitet.
„In einer Zeit, in der in vielen Betrieben Fachkräfte fehlen, bieten sich für junge Menschen hervorragende Möglichkeiten, in Berufe zu starten, die ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechen“, erläutert Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller, welche die Veranstaltung mit einem Grußwort einleitete. „Wir wollen gemeinsam mit vielen Partnern dabei helfen, dass sich Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern besser orientieren und die für sie richtigen Wege einschlagen können.“
Roland Schüßler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sagt: „Eltern sind bei der Berufswahl für ihre Kinder die wichtigsten Ratgeberinnen und Ratgeber. Dazu wünschen sich viele Eltern Informationen aus erster Hand. Die digitalen Elternabende bieten ihnen Einblicke in eine Vielzahl von Berufen, die sich in den vergangenen Jahren zum Teil rasant verändert haben. Wir wollen Eltern damit das gute Gefühl geben, ihre Kinder bei wegweisenden Entscheidungen kompetent und auf der Grundlage aktuellen Wissens beraten zu können.“
Auf dem Programm standen Kurzvorträge und Fragerunden, in denen die Praktikerinnen und Praktiker die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und Vorzüge, die mit der Aufnahme einer beruflichen Ausbildung einhergehen, aufzeigten. Außerdem berichteten aktuelle und ehemalige Auszubildende über ihre persönlichen Erfahrungen aus der Praxis. Auch Expertinnen und Experten aus den Fachbereichen Erziehung und Soziales wirkten an der Digitalveranstaltung mit.
Informationen über weitere digitale Veranstaltungen mit Praxisbezug, veranstaltet von der Arbeitsagentur und weiteren Partnern, gibt es unter „Digitale Elternabende NRW“.
Hintergrund:
Im nordrhein-westfälischen Ausbildungskonsens haben sich Landesregierung, die Organisationen der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Arbeitsverwaltung und die Kommunen zusammengeschlossen. Gegründet wurde er 1996, und seitdem lautet das oberste Ziel: qualifizierte Ausbildung aller ausbildungsfähigen und -willigen Jugendlichen. Der Ausbildungskonsens trifft sich auf Spitzenebene mehrmals im Jahr und monatlich auf Arbeitsebene, um regelmäßig und zeitnah über die jeweilige Entwicklung des Ausbildungsmarktes zu sprechen und sich über den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen und Projekte zu vergewissern.
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Niedersachsen: Schülerfriedenspreis 2023 vergeben : Datum:
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat in Hannover die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Schülerfriedenspreises und des Zivilcouragepreises ausgezeichnet.
Nach einer kurzen Präsentation der Projekte überreichte die Ministerin den anwesenden Gruppen ihre Urkunden. Unterstützt wurde der Schülerfriedenspreis auch in diesem Jahr von der Westermann-Gruppe, die zusätzlich zur Auszeichnung Gutscheine für Bildungsmedien und Sachpreise zur Verfügung stellte.
Hamburg ging in ihrer Rede auch auf die aktuellen Kriege in der Ukraine sowie im Nahen Osten ein: „Als Kultusministerin setze ich mich dafür ein, dass unsere niedersächsischen Schulen Orte lebendiger Demokratie und des guten Miteinanders sind, gerade vor dem Hintergrund der vielen Konflikte und Kriege, die uns seit geraumer Zeit beschäftigen und berühren. Der brutale Angriffskrieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine dauert nun schon bald zwei Jahre. Der schreckliche Terrorangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel stellt eine gewaltige Zäsur dar und ist auch an Schulen ein großes Thema. Gerade angesichts dieser und anderer politischer Ereignisse und Entwicklungen halte ich es für besonders wichtig, deutliche Zeichen für Frieden, Verständigung und Solidarität zu setzen. Und genau das haben Sie und habt Ihr getan.“
„Schülerinnen und Schüler, die sich so engagiert für Demokratie und Toleranz einsetzen, wie die preisgekrönten Projekte zeigen, verdienen öffentliche Anerkennung – gerade jetzt, wo Kriege Europa und die Welt erschüttern“, sagt Nicole Bornemann, Geschäftsführerin der Westermann Service und Beratung GmbH. „Der Schülerfriedenspreis ist in diesem Jahr wichtiger denn je, deshalb unterstützt Westermann ihn wieder sehr gern.“
Mit der Verleihung des Schülerfriedenspreises sowie des Zivilcouragepreises würdigt Niedersachsen bereits seit 1993 – in der Regel jährlich – Schulen bzw. schulische Projekte, die dem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache, Kultur und Religion, der Völkerverständigung und dem interkulturellen Dialog; der Auseinandersetzung mit allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und der Vorbeugung von Gewalt, der Förderung demokratischer Haltungen und Werte dienen (u.a. Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Verantwortung und Solidarität), Ideen für eine zukunftsfähige demokratische und ökologisch-sozial nachhaltige Gesellschaft entwickeln und entfalten, der Aufarbeitung von Terrorherrschaft und Diktatur im Sinne eines Erinnerns für die Zukunft sowie dem Abbau von Vorurteilen und dem Einsatz für Zivilcourage und der Förderung des ehrenamtlichen Engagements dienen.
Unter den Preisträgern befinden sich auch zwei Ganztagsschulen: Das Alte Gymnasium Oldenburg sowie die Adolf-Grimme-Gesamtschule in Goslar.
Der 1. Preis beim Schülerfriedenspreis (2500 €) geht an die Otto-Bennemann-Schule (Berufsbildende Schulen Wirtschaft und Verwaltung) in Braunschweig für das Projekt „Demokratie: Hier. Jetzt. Du. Ich. Wir!“.
Mit dem 2. Preis (1500 €) wird das Alte Gymnasium in Oldenburg für das Projekt „Ein (Jubiläums-)Jahr für die Demokratie“ ausgezeichnet. Anlässlich ihres 450-jährigen Bestehens widmete sich die Schule dem oftmals tabuisierten Thema Tod. Unter dem Titel „Aufbruch vom Leben“ entstand ein eigenes Buch, in dem es u.a. um Hospizarbeit, aber auch um persönliche Erfahrungen mit dem Tod in Form von selbstgeschriebenen Gedichten geht. Weiterhin pflegt das Gymnasium seit 2007 eine Schulpartnerschaft mit der Cabri Manor High School in Galiläa, wodurch die Jugendlichen die unterschiedlichen Sichtweisen der israelischen und palästinensischen Schülerinnen und Schüler kennenlernen konnten. In sogenannten „Peaceclubs“ für jüdisch-arabische Jugendbeziehungen wird zudem an gemeinsamen schulischen Projekten gearbeitet. Der 2. Preis ist darüber hinaus auch den Schülerinnen und Schülern in Israel und Palästina gewidmet.
Der 3. Preis (1000 €) würdigt das Projekt „Schicksale jüdischer Familien in Goslar zur Zeit des Nationalsozialismus“ der Adolf-Grimme-Gesamtschule in Goslar. So organisierten die Schülerinnen und Schüler einen Stadtrundgang in der Altstadt, um andere Jugendliche für das Leid der jüdischen Familien zur Zeit des Nationalsozialismus zu sensibilisieren. Auch ein eigener Audioguide wurde hierfür entwickelt, vorgetragen von 18 Schülerinnen und Schülern, die an das Unrecht erinnern, das jüdische Bürgerinnen und Bürger in Goslar erleiden mussten. Unterstützt wurde die Schule dabei durch den Verein „Spurensuche Harzregion“.
Der Zivilcouragepreis (2000 €) geht in diesem Jahr an die Berufsbildende Schule Brinkstraße in Osnabrück mit dem Projekt „Formen von Diskriminierung im (Schul-) Alltag sichtbar machen“.
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium
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Bremen 2023: Kongress des Ganztagsschulverbandes : Datum:
In Bremen findet vom 14. bis 17. November der diesjährige Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes unter dem Motto „Ganztag gelingt gemeinsam“ statt.
Vom 14. bis 17. November findet in Bremen der diesjährige Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes unter dem Motto „Ganztag gelingt gemeinsam“ statt. Das Thema ist hochaktuell: Es ist aus der Forschung und der Praxis an guten Schulen bekannt, dass Zusammenarbeit und Zusammenhalt Schlüssel für guten Ganztag sind. So können am besten die sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen gefördert, Basiskompetenzen gesichert und das Lernen bereichert werden.
Auf dem diesjährigen Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes vom 14. bis 17. November steht unter dem Motto „Ganztag gelingt gemeinsam“ die Teamarbeit im Ganztag im Mittelpunkt. Hier treffen sich mehr als 350 Lehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, weitere Menschen aus Schulen und Bildungsinstitutionen sowie Ministerien und Behörden aus allen Bundesländern, um gemeinsam über ein zentrales Thema der Bildungspolitik der nächsten Jahre zu diskutieren: den Ganztag.
Eine erfolgreiche Ganztagsschule braucht tragfähige Abstimmungen, sinnvolle Arbeitsteilungen sowie wertschätzende Kommunikation und Kooperation. In Vorträgen, zahlreichen Workshops, einer Podiumsdiskussion, Vernetzungstreffen und in mehr als 20 Schulbesuchen wird den Teilnehmenden eine breite Palette an Anregungen gegeben, wie dies gelingen kann. Daneben werden kollegialer Austausch und Diskussionen um die Zukunft der Ganztagsschule ermöglicht.
Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm rundet das Kongressangebot ab. Alle Detailinformationen zum Programm sind auf der Kongresshomepage zu finden:
Quelle: Ganztagsschulverband
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Mecklenburg-Vorpommern: „Runder Tisch“ Ganztagsbetreuung : Datum:
In Mecklenburg-Vorpommern soll ein „Runder Tisch“ das Konzept zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung entwickeln.
Bildungsministerin Simone Oldenburg hat sich für einen „Runden Tisch“ zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ausgesprochen und folgte damit einem Vorschlag der Landtagsopposition. An dem „Runden Tisch“ soll ein Konzept entwickelt werden, wie der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Jahr 2026 umgesetzt werden kann.
„Alle an einen Tisch, um keine Chancen zu vergeben, sondern Chancen zu ermöglichen, um gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern die notwendigen Schritte zu besprechen, die dann auch in den jeweiligen Zuständigkeiten umgesetzt werden“, sagte Bildungsministerin Oldenburg im Landtag. Seit Anfang des Jahres konzipiert das Bildungsministerium mit dem Kompetenzzentrum für Inklusion und Transition des Instituts für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation eine Strategie, wie der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Mecklenburg-Vorpommern erfüllt werden kann.
„Obwohl wir bereits viele Schritte unternommen haben, halte ich es für sinnvoll, den ‚Runden Tisch‛ einzuberufen“, so die Ministerin. „Alle Verantwortlichen und Beteiligten arbeiten dann gemeinsam. Es entstehen keine Informationsdefizite und Absprachen können ohne bürokratischen Aufwand getroffen werden. Deshalb ist es auch wichtig, dass örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe an diesem Tisch einen zentralen Platz einnehmen, denn sie sind die Adressaten des Ganztagsrechtsanspruches. Ihnen obliegt die Verantwortung für den Ausbau von Ganztagsplätzen nach dem bestehenden Bedarf und nicht dem Land“, führte Oldenburg weiter aus. Die Landesregierung unterstützt den Ausbau von Ganztagsplätzen. Seit 2016 wird er intensiv mit EU-Bundes- und Landesmitteln vorangetrieben.
„In den vergangenen neun Jahren ist es gelungen, mehr als 10.000 Hortplätze zu schaffen – das ist ein Anstieg um knapp 30 Prozent. Für das ‚Investitionsprogramm Ganztagsausbau‛, für das Ende des Jahres auch die Landesrichtlinie erlassen wird, stehen ca. 54,5 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung, die mit ca. 12 Millionen Euro Landesmitteln komplementiert werden“, erläuterte sie.
Zudem erhöht das Land im kommenden Jahr die Ausbildungskapazitäten zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher mit zwei weiteren Klassen. Das sind dann jährlich circa 60 Schülerinnen und Schüler, die zusätzlich ausgebildet werden. Hinzu kommen die steigenden Zahlen der Auszubildenden zur staatlich anerkannten Erzieherin für 0- bis 10-Jährige bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher für 0 bis 10-Jährige. „Hier ist es uns durch die Nichtanrechnung der Azubis auf den Fachkräfteschlüssel in den ersten beiden Ausbildungsjahren gelungen, die Zahl der künftigen Erzieherinnen und Erzieher um 100 Personen zu erhöhen. Damit liegen wir bereits jetzt mit circa 600 Ausbildungsplätzen über der Planung“, sagte Oldenburg.
Das Ganztagsförderungsgesetz des Bundes sieht ab dem Schuljahr 2026/2027 für Grundschulkinder einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung vor. Der Rechtsanspruch gilt zunächst für Grundschulkinder der Jahrgangsstufe 1 und wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Damit hat ab dem 1. August 2029 jedes Grundschulkind der Jahrgangsstufen 1 bis 4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung. Sie umfasst eine Förderung von acht Stunden täglich an fünf Tagen in der Woche. Die Unterrichtszeit wird auf diesen Anspruch angerechnet. Bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztätige Betreuung im Grundschulalter sollen Hort und Schule enger zusammengeführt werden, um die ganztägige Bildung zu stärken.
Quelle: Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern
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Hessen: Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung : Datum:
In Hessen haben 30 vorbildlich in der Berufsfindung der Schülerinnen und Schüler engagierte Schulen das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung erhalten.
Im Rahmen einer Feier im Haus der Wirtschaft Südhessen in Darmstadt hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz kürzlich gemeinsam mit der Vizepräsidentin der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und Sprecherin von SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, Désirée Derin-Holzapfel, den Vertreterinnen und Vertretern von 30 vorbildlich in der Berufsfindung der Schülerinnen und Schüler engagierten Schulen das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen überreicht. Im Schuljahr 2022/2023 haben sich die gewürdigten Schulen durch ihre hervorragende berufliche Orientierung ausgezeichnet und in ihrer Bewerbung sowie einem ganztägigen Audit gezeigt, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler auf herausragende Weise auf den Übergang von der Schule in den Beruf oder in ein Studium vorbereiten.
Sieben der 30 zertifizierten Schulen erhielten erstmalig das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“, und 23 Schulen wurden rezertifiziert. Davon haben zwölf die dritte Rezertifizierung erfolgreich durchlaufen. Letztere tragen das Gütesiegel bereits seit elf Jahren. Dies zeigt, dass Siegelschulen sich in einem kontinuierlichen Prozess der Evaluation und Weiterentwicklung befinden. Die Siegel der Erstzertifizierung und ersten Rezertifizierung sind drei Jahre, die Siegel der zweiten und dritten Rezertifizierung sind fünf Jahre lang gültig.
Insgesamt tragen zurzeit 108 Schulen das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“, darunter 41 Gymnasien, einschließlich Kooperativer Gesamtschulen mit Gymnasialzweigen. Seit Einführung 2010/11 wurde das Gütesiegel der Erstzertifizierung bereits 227 Mal an Schulen vergeben.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz würdigte in seiner Rede die außergewöhnlichen Leistungen der mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Schulen und hob das andauernd hohe Engagement der Schulen und ihrer Kooperationspartner im Bereich der beruflichen Orientierung hervor: „Die berufliche Orientierung wurde in den vergangenen Jahren in allen Schulformen nachhaltig gestärkt und es wurden zahlreiche digitale Formate entwickelt. Denn, wer schon in der Schule eine Vorstellung von der eigenen beruflichen Zukunft entwickelt, kann sich ohne Umwege und gut vorbereitet in die Arbeitswelt aufmachen. Die heute ausgezeichneten Konzepte treten besonders effektiv dem Fachkräftemangel entgegen und beugen falschen Vorstellungen über den zukünftigen Beruf oder die eigenen Fähigkeiten und Interessen vor.“
Désirée Derin-Holzapfel: „Die Siegelschulen sind die Aushängeschilder der beruflichen Orientierung – ganz gleich, ob der weitere Weg zunächst in eine duale Ausbildung oder über ein Studium führt – wobei die Angebote und die Chancen einer dualen Ausbildung derzeit besser kaum sein könnten. Das Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung ist somit ein Musterbeispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Schulwesen, Wirtschaft und der BA auf dem wichtigen Feld der schulischen Qualitätsentwicklung. Nicht ohne Grund gelten die hessische OloV-Strategie und seine Ausgestaltung des Siegels bundesweit als innovativ und vorbildlich. Darauf können wir alle stolz sein.“
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir: „Unser Land braucht dringend qualifizierte Fachkräfte. Der Schlüssel liegt in der Ausbildung junger Menschen. Eine intensive berufliche Orientierung in der Schule verhilft nicht nur Jugendlichen zu einem erfolgreichen Start ins Berufsleben, sondern trägt auch erheblich dazu bei, dass Hessen ein starker Wirtschaftsstandort bleibt. Gütesiegelschulen gehen diese Aufgabe mit besonderem Engagement an. Ich möchte sie ermutigen, dabei nicht lockerzulassen, und hoffe, dass ihr Beispiel Schule macht.“
Hintergrund:
Das Gütesiegel wurde in Hessen 2010/2011 eingeführt. Es wird an Schulen vergeben, die eine vorbildliche berufliche Orientierung nach den OloV-Qualitätsstandards.html gestalten und umsetzen. In Schulen mit gymnasialer Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien wird zudem die Studienorientierung bewertet. Das Zertifizierungsverfahren läuft vollständig digital. Die Gütesiegel-Datenbank steht allen beteiligten Schulen, den Auditteams, den Verantwortlichen der SCHULEWIRTSCHAFT-Regionen, dem Projektbüro sowie der Jury zur Verfügung. Das Siegel ist ein gemeinsames Projekt des Hessischen Kultusministeriums, des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der SCHULEWIRTSCHAFT Hessen, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, des Hessischen Industrie- und Handelskammertags sowie der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Es ist ein Bestandteil der hessenweiten Strategie OloV und wird gefördert von der Europäischen Union, aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen und des Hessischen Kultusministeriums.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Neuer „Bildungscampus Saarland“ : Datum:
Das Landesinstitut für Pädagogik und Medien des Saarlands findet sich seit September im neuen „Bildungscampus Saarland“ wieder.
Seit dem 1. September 2023 findet sich das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) im neuen Bildungscampus Saarland wieder.
Als Abteilung Fort- und Weiterbildung ist das ehemalige Landesinstitut bisher zuständig für die Planung, Durchführung und Auswertung von Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung sowie für die Beratung von Lehrkräften. Darüber hinaus die Abteilung Angebote für pädagogische Berufsgruppen bereit. Die neue Webseite der Abteilung Fort- und Weiterbildung im Bildungscampus Saarland ist momentan noch im Aufbau.
Der Bildungscampus Saarland versteht sich als zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung im pädagogischen Kontext. Das Ministerium für Bildung und Kultur verfolgt hiermit das Ziel, die Qualifizierung und Professionalisierung der Lehrkräfte und weiterer pädagogischer Berufsgruppen in einer gemeinsamen Philosophie kooperativ und zeitgerecht weiterzuentwickeln.
Quelle: Bildungscampus Saarland
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Ukrainischer Bildungsminister besucht Berliner Schule : Datum:
Der ukrainische Bildungsminister Dr. Oksen Lisovyi, KMK-Präsidentin und Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch und der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF Mario Brandenburg besuchten die Berliner Hans-Böckler-Schule.
Am 9. November 2023 hat die Hans-Böckler-Schule, Oberstufenzentrum Konstruktionsbautechnik in Berlin, einen besonderen Ehrengast empfangen: den ukrainischen Minister für Bildung und Wissenschaft Dr. Oksen Lisovyi. Er besuchte gemeinsam mit der Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Katharina Günther-Wünsch und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Mario Brandenburg sowie weiteren hochrangigen deutschen und ukrainischen Bildungsvertreterinnen und -vertretern die berufliche Schule. Im Fokus des Besuchs stand die Berufsorientierung für aus der Ukraine stammende Jugendliche ab 16 Jahren.
Katharina Günther-Wünsch, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie sagte dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir den ukrainischen Bildungsminister heute in einer beruflichen Schule in Berlin begrüßen konnten. Die Entwicklungen in der Ukraine haben uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, denjenigen, die vor Kriegen und Konflikten fliehen mussten, eine Perspektive und eine Zukunft zu bieten. Die berufliche Schule, die wir heute besucht haben, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Bildung und Berufsorientierung dabei eine entscheidende Rolle spielen können.
Die Gespräche mit den ukrainischen Jugendlichen haben uns verdeutlicht, wie wichtig Bildung ist, um die Integration und berufliche Entwicklung zu fördern. Berlin steht diesen jungen Menschen mit einer breiten Palette an Bildungsmöglichkeiten zur Seite. Wir ermutigen sie nachdrücklich, diese Möglichkeiten zu nutzen und von den Bildungsangeboten unserer Stadt zu profitieren. Die von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erarbeitete Kampagne 16+, die sich in mehreren Sprachen an Jugendliche richtet, ist dabei ein erster Ansatzpunkt.“
Mario Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung: „Inzwischen wurden über 200.000 aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche an unseren Schulen aufgenommen. Das ist eine gewaltige Leistung, für die wir den Ländern, Schulen und Lehrkräften sehr dankbar sind. Es ist beeindruckend, wie diese tapferen jungen Menschen den schrecklichen Kriegs- und Fluchterfahrungen trotzen und fern der Heimat in unseren Schulen Anschluss gefunden haben.
Diese Kinder und Jugendliche sind die Zukunft der Ukraine. Und wir alle hoffen, dass sie möglichst schnell in ihre Heimat zurückkehren können. Bis dahin sind sie uns herzlich willkommen. Die Schulen in Deutschland haben alles dafür getan, den ukrainischen Kindern und Jugendlichen das Ankommen so leicht wie möglich zu machen. Das haben wir heute hier an der Hans-Böckler-Schule exemplarisch sehen können. Die ukrainischen Schülerinnen und Schüler sollen hier in Deutschland ihre Bildungswege erfolgreich fortsetzen können. Dafür setzen sich Bund und Länder gemeinsam ein.“
Mit dem Besuch in der Schule möchte Deutschland die ukrainischen Schülerinnen und Schüler würdigen, die sich schnell in das deutsche Bildungssystem integriert haben. Gleichzeitig dient der Besuch als Zeichen der Solidarität gegenüber den Geflüchteten aus der Ukraine insgesamt.
Am Nachmittag fand noch ein fachlicher Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem ukrainischen Bildungs- und Wissenschaftsministerium sowie der Kultusministerkonferenz statt. Dabei standen bildungspolitische Themen im Mittelpunkt, die die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen den beiden Ländern weiter fördern sollen.
Zur Berufsorientierung von ukrainischen Jugendlichen hat die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine eigene Website unter www.deinechancen.berlin eingerichtet, die unter dem Motto 16+ den ukrainischen Jugendlichen konkrete Perspektiven in Ausbildung und Beruf aufzeigt. Die Bildungsministerien der Bundesländer, die in der Kultusministerkonferenz organisiert sind, werben zudem weiter gezielt um pädagogisch ausgebildete Fachkräfte aus der Ukraine, um diese im deutschen Schulsystem und in Willkommensklassen einzusetzen. In diesem Zusammenhang hat die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine eigene Website zur Fachkräftegewinnung unter www.togetherforeducation.berlin eingerichtet.
Quellen:
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#niewiederistjetzt – Unterrichtsmaterialien und Unterstützung : Datum:
#niewiederistjetzt – zum Gedenken an den 9. November 1938 gibt es deutschlandweit Aktivitäten und Bildungsangebote sowie Unterstützung für Schulen mit Unterrichtsmaterialien.
In Berlin führt das Gottfried-Keller-Gymnasium auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Landespolizeiakademie Berlin und dem Walther-Rathenau-Gymnasium eine Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Pogromnacht vom 9. November 1938 durch. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Detlef Wagner, BVV-Vorsteherin Judith Stückler sowie die Bezirksamtsmitglieder Heike Schmitt-Schmelz und Christoph Brzezinski werden an der Gedenkveranstaltung teilnehmen. Der traditionelle Schweigemarsch startet um 16.30 Uhr gegenüber dem Gedenkstein für den ermordeten Außenminister Walther Rathenau an der Ecke Erdener Straße/Koenigsallee und endet mit Worten des Gedenkens am Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald.
Für das Gottfried-Keller-Gymnasium dient die Veranstaltung „nicht nur dazu, die Erinnerung an das, was vor 85 Jahren unter den Augen der Berlinerinnen und Berliner vor sich ging, wach zu halten – sie ist gleichzeitig ein anhaltendes Zeichen gegen Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit und damit ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Schulgemeinschaft.“
Das Carl-Humann-Gymnasium in Essen hat eine Webseite zu diesem Anlass gestaltet. Dort heißt es unter anderem: „Das Erinnern an die Verbrechen der Deutschen an ihren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern während des Nationalsozialismus und der Protest gegen jede Form von Menschenhass erscheint uns somit wichtiger denn je.“
Unter dem Motto #niewiederist jetzt haben Vertreterinnen und Vertreter von Religionen und gesellschaftlichen Gruppen in Nordrhein-Westfalen zum 9. November 2023 eine Erklärung unterzeichnet, die unter anderem an die Verantwortung, jüdisches Leben in Deutschland zu schützen, erinnert.
Alle Bildungs- und Kultusministerien der Länder stellen bereits umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Hilfen zum Umgang mit dem Thema, darunter auch mit dem Nahost-Konflikt zur Verfügung.
So haben das Bayerische Kultusministerium und die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen eine aktuelle Online-Veranstaltungsreihe für Lehrkräfte aufgesetzt, bei dem die Themen Antisemitismus und Extremismus im Fokus stehen. Die Online-Veranstaltungsreihe mit 15 Veranstaltungen (weitere sind in Planung) trägt den Titel „Eskalation im Nahen Osten: Politische, historische und pädagogische Perspektiven auf den Nahostkonflikt“. Die Fortbildungen haben im Oktober begonnen und finden vorerst bis Ende Januar statt. Kultusministerium und ALP arbeiten hier auch mit dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte an der LMU München und der von Ahmad Mansour gegründeten Initiative Mind Prevention zusammen.
Zur altersgemäßen Thematisierung der aktuellen Lage im Nahen Osten hat das Hessische Kultusministerium Materialien, Hinweise und Anregungen für den Unterricht und den Umgang mit möglicherweise auftretenden Konflikten zusammengestellt.
Das Landesschulamt Sachsen-Anhalt hat in Zusammenarbeit mit dem Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt und gegen Antisemitismus und dem Verein OFEK Sachsen-Anhalt für alle Schulen des Landes ein Ergänzungskapitel zum Thema Antisemitismus erarbeitet, das den schulischen „Krisenordner“ ergänzen wird. Es berät umfassend zu umgehender und nachfolgender Intervention auf der individuellen Ebene, der schulischen Ebene einschließlich Opferhilfe, unterrichtlicher Aufbereitung und Elternarbeit.
Quellen und Beispiele:
Gottfried-Keller-Gymnasium Berlin
Ministerium für Bildung Mecklenburg-Vorpommern
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Hamburg: BERTINI-Preis 2023 – jetzt noch bewerben! : Datum:
Ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen: Noch bis zum 24. November können sich Schülerinnen und Schüler einzeln, als Gruppe oder im Klassenverband mit Projekten um den BERTINI-Preis bewerben.
In einer Zeit, die geprägt ist von Terroranschlägen, Kriegen und Konflikten, von wachsendem Antisemitismus und zunehmenden Spannungen, wird es immer wichtiger, ein Zeichen zu setzen. Der BERTINI-Preis, ruft dazu auf, aktiv zu werden!
Noch bis zum 24. November können sich Schülerinnen und Schüler einzeln, als Gruppe oder im Klassenverband mit ihren Projekten um den BERTINI-Preis bewerben. Am 27. Januar 2024, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, wird der Preis zum 26. Mal im Ernst-Deutsch-Theater verliehen.
Teilnehmen können junge Menschen ab 14 Jahren, Voraussetzung für die Bewerbung ist eine ausführliche Dokumentation des Projektes, das gegen Unrecht, Ausgrenzung oder Gewalt von Menschen gegen Menschen in dieser Stadt eintritt. Es ist keine bestimmte Form für die Abfassung der Dokumentation vorgeschrieben. Das Projekt muss noch nicht abgeschlossen sein, sollte aber so weit fortgeschritten sein, dass eine Beurteilung durch die Jury möglich ist. Der BERTINI-Preis wird für das gesamte Jahr 2023 verliehen. Daher können auch alle Projekte aus dem 2. Schuljahr 2022/2023 an der Ausschreibung teilnehmen.
Über den BERTINI-Preis
Der Name des Preises geht zurück auf den Roman „DIE BERTINIS“, in dem der Hamburger Schriftsteller Ralph Giordano das Schicksal seiner Familie während der Verfolgung in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur schildert. Der Roman geißelt die Ausgrenzung, Verfolgung und Erniedrigung, die viele Hamburgerinnen und Hamburger in jener Zeit erlitten, und er beschreibt Menschen, die damals wegschauten, das Unrecht duldeten oder unterstützten. Er würdigt aber auch jene, die Zivilcourage bewiesen und ihren verfolgten Mitbürgerinnen und Mitbürgern – oft unter Einsatz des eigenen Lebens – geholfen haben.
Anknüpfend daran will der BERTINI-Preis Projekte fördern, die sich im Rahmen von Unterricht, Uni-Seminaren, Arbeitsgemeinschaften in Schule und Uni, Jugendgruppen oder in der Freizeit gegen Ausgrenzung von Menschen in Hamburg wenden, die Erinnerungsarbeit leisten und Spuren vergangener Unmenschlichkeit in Hamburg sichtbar machen, und er will junge Menschen würdigen, die ungeachtet der persönlichen Folgen couragiert eingegriffen haben, um Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in Hamburg zu verhindern.
Die Preisträger 2022 waren:
Schülerinnen und Schüler der Theater-AG des Helmut-Schmidt-Gymnasiums aus Wilhelmsburg gingen für ein einzigartiges Gedenkprojekt auf die Straße: Sie führten im November 2021 gemeinsam mit weiteren engagierten Jugendlichen durch den Stadtteil St. Georg. Dabei projizierten sie unter anderem Gesichter von Holocaust-Opfern an Hauswände, verlasen Namen von deportierten jüdischen Bewohnern des Stadtteils, setzten sich in szenischen Elementen mit der Unmenschlichkeit während der NS-Zeit auseinander. „Wir wollten Geschichte lebendig werden lassen und Empathie mit den verfolgten und ermordeten Menschen wecken“, sagt Yasemin Rahimi.
Schülerinnen und Schüler des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums in Eimsbüttel haben zwei Wandgemälden der Künstlerin Gretchen Wohlwill eine Theatrale Performance gewidmet. Die einstige Kunstlehrerin der Schule war 1933 nach mehr als zwanzigjähriger Tätigkeit entlassen worden, weil sie Jüdin war. Ihre beiden Bilder im Treppenaufgang der Schule wurden unkenntlich gemacht. Erst 1993 wurden die Bilder wieder freigelegt und restauriert.
Die Schülerin Katharina Taschinski vom Gymnasium Altona beschäftige sich mit der Aufarbeitungsgeschichte des ehemaligen KZ Neuengamme. In einer Dokumentation stellte sie den fragwürdigen Umgang der Stadt Hamburg mit dem ehemaligen KZ nach Kriegsende dar. Und sie gestaltete ein Mahnmal, das sich gegen das Schweigen und das Leugnen der NS-Verbrechen wendet.
In der Stadtteilschule Bergedorf haben Schülerinnen und Schüler mit Lehrerinnen und Lehrern eine AG gegründet, die sich für mehr Akzeptanz von queeren Personen einsetzt. Sie informieren über queere Themen und kämpfen gegen Ausgrenzung. Dazu haben sie ein Video gedreht, das ihr Anliegen auf ansprechende Weise auf den Punkt bringt.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 3.11.2022
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Praktikumswochen Baden-Württemberg : Datum:
„5 Tage – 5 Berufe – 5 Unternehmen“ lautet das Motto der Praktikumswochen Baden-Württemberg, in denen Schülerinnen und Schüler in verschiedene Branchen hineinschnuppern.
„5 Tage – 5 Berufe – 5 Unternehmen“ – unter diesem Motto schnuppern derzeit viele Schülerinnen und Schüler innerhalb der Praktikumswochen BW in verschiedene Branchen hinein. So bekommen sie ein authentisches Bild von den Ausbildungsberufen – ein wichtiger Baustein für die Berufswahl. Die Amtsspitze hat sich ein Bild vor Ort gemacht und ist ins Gespräch mit den Praktikantinnen und Praktikanten gekommen.
Kultusministerin Theresa Schopper hat einen Blick hinter die Kulissen beim Handwerksbetrieb Schaaf GmbH in Zuffenhausen geworfen, der auf die Gewerke Zimmerei, Klempnerei, Dachdeckerei und Fassadengestaltung spezialisiert ist. „Schülerinnen und Schüler, die diese wertvollen Erfahrungen in Betrieben und Unternehmen machen, tun sich leichter, eine reflektierte Berufswahl zu treffen“, sagt Ministerin Theresa Schopper.
Staatssekretär Volker Schebesta MdL hat das Kinderhaus der Stiftung Wieseneck in Göppingen besucht und sich mit Praktikantinnen und Praktikanten über die Arbeit im Umfeld einer Kita ausgetauscht: „Die Freude an der sinnstiftenden Arbeit mit Kindern kam dabei deutlich zum Ausdruck“, sagt Volker Schebesta. Er hat die Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsmöglichkeiten wie den Direkteinstieg zur/zum sozialpädagogischen Assistentin/Assistenten informiert und für die sinnstiftende Arbeit mit Kindern geworben. Staatssekretärin Sandra Boser MdL war zu Gast in der Maschinenfabrik Gebr. Heller GmbH in Nürtingen und kam dabei mit einem ehemaligen Praktikanten, heute Azubi, ins Gespräch. Ihm hat der Einblick ins Unternehmen innerhalb der Praktikumswochen im vergangenen Jahr so gut gefallen, dass er sich für eine Lehre im Betrieb entschlossen hat. „Diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie Unternehmen und Jugendliche von den Praktikumswochen profitieren können“, sagt Sandra Boser.
Eines der Hauptziele des Kultusministeriums ist es, Schülerinnen und Schüler erfolgreich auf ihren Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium vorzubereiten. „Mit den Praktikumswochen Baden-Württemberg haben wir ein hervorragendes zusätzliches Format, damit Jugendliche Praxiserfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern sammeln können“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. „Davon profitieren alle: die Schulen, die Betriebe und die jungen Menschen.“
Die Praktikumswochen Baden-Württemberg werden gemeinsam durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, den Arbeitgeberverband Südwestmetall, den Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag und den Baden-Württembergischen Handwerkstag finanziert und durch die Partner des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg und SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg unterstützt.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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DOSB: Sportvereine verzeichnen hohe Zuwächse : Datum:
Eine gute Nachricht: Kinder und Jugendliche strömen in die Sportvereine, besonders in der Altersgruppe 0 bis 14 Jahre. Sechs Landessportbünde verzeichnen ihre höchsten Mitgliedszahlen seit über 10 Jahren.
Deutschlands Sportvereine haben sich von dem historischen Corona-Tief erholt. Das geht aus der DOSB-Bestandserhebung 2023 hervor (Stichtag 1. Januar 2023). So können die mehr als 86.000 Sportvereine im Land aktuell 27.874.195 Mitgliedschaften aufweisen. Das sind gut 815.000 Mitgliedschaften (+3 %) mehr als im Vorjahr. Verglichen mit 2019/20 liegen die Mitgliedszahlen damit sogar leicht über dem Vor-Corona-Niveau (27.804.538) und insgesamt auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren.
„Dieses beeindruckende Comeback zeigt, dass die Sportvereine und -verbände richtig gute Arbeit leisten und passende Angebote für Millionen von Sportler*innen liefern“, so DOSB-Präsident Thomas Weikert. „Zum anderen wird deutlich, dass die Menschen wieder richtig Lust auf Sport und Gemeinschaft im Verein haben. Das freut uns und gibt uns gleichzeitig den Ansporn, weiter intensiv daran zu arbeiten, unsere Gesellschaft in ihrer ganzen Breite nachhaltig in Bewegung zu bringen. Wir wollen den vielen sportbegeisterten Menschen die bestmöglichen Angebote machen und werden uns auf dem jetzigen Hoch sicher nicht ausruhen.“
Über den Zeitraum 2020/2021 hatte der organisierte Sport aufgrund der Corona-Pandemie und der weitgehenden Schließung von Sportstätten fast 800.000 Mitgliedschaften verloren. Dank engagierter Arbeit der Vereine, vielfältiger Mitglieder-Gewinnungs-Kampagnen der Verbände und Unterstützung aus der Politik konnten diese Verluste nun wieder aufgeholt werden.
Kinder und Jugendliche strömen in Sportvereine
Insbesondere im Altersbereich von 0 bis 14 kann mit fast 450.000 (+11,44 %) neuen Mitgliedschaften ein enormer Anstieg verzeichnet werden. Diese junge Altersgruppe war von der Pandemie besonders betroffen gewesen, in Sportvereinen blieben die Neueintritte aus und sorgten so bundesweit für Mitgliederverluste. Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung: „Es ist großartig, dass Kinder und Jugendliche in dieser Stärke zurück in die Sportvereine strömen. Die Vereine leisten gerade auch für junge Menschen einen enorm wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Sozialisation. Aber auch für die Älteren in unserer Gesellschaft ist der Vereinssport ein wichtiger Ort, um körperlich und geistig fit zu bleiben und Gemeinschaft zu erleben. Wir wissen von Verbänden und Landessportbünden, dass es teilweise sogar noch mehr neue Mitglieder hätten sein können, wenn mit ausreichend Sportstätten und mehr ehrenamtlicher Unterstützung im Trainer*innen- und Übungsleiter*innen-Bereich bessere Rahmenbedingungen herrschen würden. Hier werden wir gemeinsam mit der Politik und dem geplanten Entwicklungsplan Sport daran arbeiten, die Bedingungen für den Vereinssport zu verbessern.“
Zuwachs in allen Bundesländern
Die 16 Landessportbünde können zum Stichtag 1. Januar 2023 im Schnitt ein Plus von 3,2 % (+749.571) verzeichnen. Dabei gibt es in ausnahmslos allen Bundesländern Zuwächse. Mit Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt weisen zudem gleich sechs Landessportbünde ihre höchsten Mitgliedszahlen seit mehr als 10 Jahren auf.
Unter den Mannschaftssportarten konnten vor allem Eishockey (+19,33 %) und Basketball (+12,40 %) überdurchschnittlich hohe Mitgliedergewinne erzielen. Ebenfalls deutliche Rückgewinne gab es in den Kampfsportarten Boxen, Judo, Karate, Kickboxen und Taekwondo. Diese Hallensportarten waren während der Corona-Pandemie aufgrund des direkten Körperkontaktes besonders betroffen gewesen und sind nun dabei, sich langsam wieder zu erholen und Menschen zurück in die Vereine zu bringen.
Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund
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NRW: Familiengrundschulzentren gestartet : Datum:
In Rheinland-Pfalz sind in Koblenz und Wittlich erste „Familiengrundschulzentren als multiprofessionelle Orte in der Schule“ gestartet.
Im Schuljahr 2023/2024 können in den Regierungsbezirken Detmold und Köln 14 neue Familiengrundschulzentren ihre Arbeit aufnehmen. Durch die Einrichtung von Familiengrundschulzentren soll ein “Knotenpunkt” im Stadtteil geschaffen werden, an dem wichtige Beratungs- und Unterstützungsleistungen gebündelt werden.
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Wenn wir wollen, dass alle Kinder in und nach der Schule bestmöglich unterstützt und gefördert werden, dann müssen die unterschiedlichen Bildungs- und Förderangebote auch bei ihnen ankommen. Die Familiengrundschulzentren leisten hierzu einen ganz wichtigen Beitrag, indem sie vielfältige Angebote an einem zentralen Ort bündeln, den alle Kinder besuchen. Mit den 14 zusätzlichen Standorten bringen wir die Familiengrundschulzentren über das Ruhrgebiet hinaus und stärken die Familien im Land.”
Die Familiengrundschulzentren entwickeln standortbezogene Angebote, zum Beispiel im Bereich Sprachförderung, Gesundheitsförderung oder kultureller Bildung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Öffnung von Schule, zur Vernetzung im Sozialraum und zur Stärkung der multiprofessionellen Zusammenarbeit aller Akteure in Schule.
Um gerade Kindern aus Familien in herausfordernden Lebenslagen zusätzliche Bildungschancen zu eröffnen, hatte das Ministerium für Schule und Bildung im Ruhrgebiet bereits 40 Familiengrundschulzentren eingerichtet, an denen Förder-, Bildungs- und Beratungsangebote gebündelt und entwickelt werden. Nun kommen 14 weitere Standorte in Köln (4), Stolberg (2), Leverkusen (2), Bielefeld (3), Minden (2) und Bad Oeynhausen (1) hinzu.
Die ersten 40 Familiengrundschulzentren, die weiterhin gefördert werden, wurden seit 2021 im Rahmen der Ruhr-Konferenz in 12 Ruhrgebietskommunen etabliert. Mit den 14 neuen Standorten steigt die Zahl der durch das Schulministerium geförderten Familiengrundschulzentren im Schuljahr 2023/24 auf 54. Im Haushalt des Ministeriums für Schule und Bildung stehen dafür insgesamt 2,87 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 68 Familiengrundschulzentren werden aus Mitteln des Landesprogramms “kinderstark – NRW schafft Chancen” des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration in 21 Kommunen gefördert.
Die Familiengrundschulzentren werden in ihrer Arbeit eng durch eine Landeskoordination beim Institut für soziale Arbeit in Münster begleitet, die vom Schulministerium finanziert wird. Darüber hinaus besteht ein enger Austausch mit der Serviceagentur Ganztägig lernen NRW.
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Sachsen-Anhalt: Modellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ startet : Datum:
Das vom Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ins Leben gerufene Modellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ ist gestartet.
Das gemeinsam vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und dem Ministerium für Bildung und ins Leben gerufene Modellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ beginnt: Nachdem im Frühjahr mehr als 100 Schulen und Horte ihr Interesse an einer Teilnahme daran bekundet hatten, sind nun die ersten 30 sogenannte Tandems ausgewählt worden. Sie können in diesem Schuljahr mit ihrer Arbeit beginnen.
Sozialministerin Petra Grimm-Benne: „In Sachsen-Anhalt haben wir bereits seit vielen Jahren den gesetzlichen Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung auch für Grundschulkinder im Rahmen des Kinderförderungsgesetzes, dem KiFöG. Nunmehr gilt es, dass die Horte und Grundschulen auf Augenhöhe ihre Kooperationen weiterentwickeln. Dabei ist der sozialpädagogische Auftrag des Hortes und der Bildungsauftrag der Schule zu beachten. Die rechtlichen Grundlagen für die Horte nach KiFöG gelten weiterhin.“
Bildungsministerin Eva Feußner: „Die Auswahl der ersten 30 Tandems markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer ganzheitlichen Bildungsförderung für unsere Schülerinnen und Schüler. Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildung und Betreuung leisten wird. Die engere Verzahnung von Schule und Hort ist entscheidend, insbesondere im Hinblick auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026.“
Ziel des Modellprojekts „Kooperation Schule und Hort“ ist es, einen gelingenden Prozess des Zusammenwachsens der Angebote von Grundschulen und Kindertageseinrichtungen, die Kinder im Grundschulalter bilden, betreuen und erziehen, zu entwickeln. Damit soll die Qualität der Ganztagsbildung weiter verbessert werden. Im Fokus stehen auch die qualitative Hausaufgabenbetreuung sowie weitere ergänzende und unterstützende Bildungs- und Betreuungsangebote.
Den Tandems werden zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus ist eine zusätzliche Bereitstellung von Lernmittelkosten und eine angemessene Berücksichtigung bei der Bewilligung der investiven Mittel aus dem Förderprogramm des Bundes im Rahmen des Ganztagsbetreuungsausbaus für Grundschulkinder vorgesehen.
Der Prozess wird durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung begleitet. Die Tandempartner haben damit die Möglichkeit, sich methodisch beraten zu lassen und in Netzwerktreffen auszutauschen und zu qualifizieren. Darüber hinaus wird eine fachliche Begleitung durch das Ministerium für Bildung und das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Form einer Lenkungsgruppe auf Fachebene umgesetzt. Die Einrichtung eines Beirates zur Begleitung des Modellprojektes ist in Vorbereitung.
Hintergrund:
Das Landesmodellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ basiert auf den Koalitionsbeschlüssen vom 1. März 2023 und 4. September 2023. Die Koalitionsparteien haben sich darüber hinaus darauf verständigt, dass bis zu 23 weitere Schulen und Horte, die in diesem Schuljahr nicht berücksichtigt werden konnten, die Möglichkeit erhalten, sich als Ganztagsschulen zu entwickeln. Zusätzlich sollen bis zu 51 weitere Tandems, die bereits ihr Interesse bekundet hatten, im Schuljahr 2024/2025 an dem Landesmodellprojekt teilnehmen, sofern die ersten Ergebnisse positiv ausfallen. Über das weitere Vorgehen werden diese Tandems zeitnah informiert.
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Projekt „Ganztag und Raum“ in Lüdenscheid : Datum:
In der Grundschule Tinsberg fiel kürzlich der Startschuss für das Projekt „Ganztag und Raum“. Es geht um Konzepte, dem Mehrbedarf auch ohne aufwendige und teure Neubauten zu begegnen
Am 27. September 2023 fiel der Startschuss für das Projekt „Ganztag und Raum“ in der Grundschule Tinsberg. Lüdenscheid ist einer von fünf Standorten für Pilotprojekte für ganztägige Bildung der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. „Über das gesamte Schuljahr läuft die Projektphase mit Workshops, Sitzungen der Steuerungsgruppe, Kinderpartizipation und Exkursionen“, erklärte Lisa Lemke von der Montag Stiftung. Am Ende soll ein integriertes Nutzungskonzept stehen, das Möglichkeiten aufzeigt, Ganztagskonzepte räumlich, didaktisch und organisatorisch anzupassen.
Nachdem Kinder des Schulchores die Gäste zum so genannten „Kick-off“ mit ihrem Schulsong empfangen hatten, begrüßte Schulleiterin Tadi Ortolf gemeinsam mit OGS-Leiterin Nesrin Emektar die Runde. Sven Haarhaus als Beigeordneter und Stadtkämmerer erklärte in seinem Grußwort, er freue sich auf die Erkenntnisse für das Stadtquartier, die Schule und andere Schulen durch das Pilotprojekt.
Dr. Meike Kricke, Vorständin der Montag Stiftung, erklärte anschließend die Ziele des Projektes: „Ziel von 'Ganztag und Raum' ist es, konkrete Konzepte zu entwickeln, die zeigen, dass es möglich ist, dem Mehrbedarf auch ohne aufwendige und teure Neubauten zu begegnen. Hierfür müssen aber nicht nur die räumliche, sondern auch die pädagogische und die organisatorische Seite in den Blick genommen werden. Deshalb sollen in den Pilotprojekten sogenannte ‚Integrierte Nutzungskonzepte‘ entstehen, die all diese Dimensionen berücksichtigen und auf eine stärkere Verzahnung von Vormittag (Schule) und Nachmittag (Betreuung) abzielen.
Damit dies funktioniert, müssen die Räumlichkeiten gemeinsam genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die bisher getrennten Bildungsangebote ineinandergreifen. Kurz gesagt: Vormittag (Schule) und Nachmittag (Betreuung) müssen mit- statt nacheinander arbeiten. Hierfür müssen sich Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter*innen auf Grundlage eines gemeinsamen Bildungsverständnisses als gemeinsames Team begreifen.“
In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe aus Verwaltung, Schulaufsicht, der Schule dem OGS-Träger und Projektbeteiligten der Montag Stiftung konnten alle ihren persönlichen Fokus auf die anstehenden Wochen und Monate verdeutlichen. Dann ging es zur feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.
Quelle: Stadt Lüdenscheid
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Den Kinderrechten auf der Spur : Datum:
Ein Thema, über 60 Webseiten und mehr als 100 Linktipps: Zum Tag der Kinderseiten am 21. Oktober, vernetzt sich die deutschsprachige Kinderseitenlandschaft unter dem Motto „Den Kinderrechten auf der Spur“.
Mit einem Klick auf tag-der-kinderseiten.de öffnet sich die Tür in die spannende Welt der Kinderrechte – vielseitig und facettenreich aufbereitet auf unterschiedlichsten Plattformen unter dem Dach des Kinderseiten-Netzwerks Seitenstark.
Im Aktionszeitraum vom 21. Oktober bis zum Tag der Kinderrechte am 20. November und darüber hinaus illustrieren und erläutern die Kinderseiten ausgewählte Artikel der UN-Kinderrechtskonvention. Zugleich können Kinder ihre Rechte hier direkt online wahrnehmen, denn Online-Angebote für Kinder stehen in vielfacher Hinsicht für Kinderrechte ein: Hier finden Kinder Informationen, die erklären, ohne Angst zu machen. Hier ist Raum für Spiel, Bildung und Beteiligung.
Die eigene Meinung sagen, respektvoll miteinander umgehen und ernst genommen werden – all das erfahren Kinder auf den beteiligten Kinderseiten. Diskutieren und sich über Kinderrechte austauschen können Kinder zum Beispiel im sicheren Seitenstark-Kinderforum. Dort läuft aktuell das vom Deutschen Kinderhilfswerk geförderte Projekt „Kinderrechte – Level Up!“.
Auch Erwachsene dürfen sich auf tag-der-kinderseiten.de umschauen. Für Lehrkräfte und Interessierte gibt es vielfältige Unterrichtsmaterialien rund um das Thema Kinderrechte.
Das Online-Spezial „Kinderrechten auf der Spur“ steht ab dem 21. Oktober unter tag-der-kinderseiten.de bereit.
Hintergrund
Der gemeinnützige Seitenstark e.V. wird vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien gefördert. Er engagiert sich seit 2007 für die Umsetzung der Kinderrechte im digitalen Bereich. Er ist gemeinnützig und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Seine Mitglieder sind Menschen aus den Bereichen Kindermedien, Medienpädagogik und Bildungsarbeit. Der Verein macht gute digitale Kindermedien in der Öffentlichkeit bekannt und fördert ihre Vernetzung untereinander. Das geschieht insbesondere durch die organisatorische und finanzielle Unterstützung des 2003 gegründeten Seitenstark-Netzwerks. Darüber hinaus fördert der Verein den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen Betreiber*innen digitaler Kindermedien, zum Beispiel durch die Organisation von Mediencamps und Fachtagungen. Durch Fortbildungen und Veranstaltungen für und mit Schul- und Bildungsträgern leistet er einen Beitrag zur schulischen und außerschulischen Medienkompetenzbildung. Seit 2022 vergibt er das SEITENSTARK-GÜTESIEGEL an geprüfte Kinderwebseiten.
Quelle: Seitenstark e.V.
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Mecklenburg-Vorpommern: Handball macht Schule : Datum:
Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Handballverband MV haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, laut Verbandspräsident Holze ein „Meilenstein“.
In Mecklenburg-Vorpommern sollen mehr Schülerinnen und Schüler für den Handballsport begeistert werden. Das Land und der Handballverband MV haben dazu eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für den Handball nach der Corona-Zeit zurückzugewinnen und neue Zielgruppen zu erschließen. Das Land unterstützt mit vielen Initiativen, Programmen und Projekten Sport- und Bewegungsangebote in den Schulen.
„Der Handballsport hat in Mecklenburg-Vorpommern eine lange Tradition. Mit seiner Dynamik und seinen technisch-taktischen Anforderungen ist er eine sehr attraktive Sportart“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Handball ist fester Bestandteil des Sportunterrichts und des Schulsports insgesamt. Mit der Kooperation wollen wir erreichen, dass noch mehr Kinder und Jugendliche Handball spielen. Wir fördern aber nicht nur die Bewegungs- und Sportangebote in der Schule, sondern beginnen schon bei den Kindern in der Kita“, so Oldenburg.
In den Schuljahren 2023/2024, 2024/2025 und 2025/2026 finanzieren Land und Handballverband die Stelle eines Schulkoordinators mit dem Ziel, den Handballsport in Kitas und Schule auszubauen. Eine ähnliche, erfolgreiche Kooperation gibt es bereits mit dem Basketballverband MV.
Zu den Hauptaufgaben des/der Koordinatoren/in zählen:
- die Qualifizierung des Lehrpersonals und der Vereinstrainer
- Förderung der Zusammenarbeit von Schule-Verein und Kita-Verein
- der Aufbau einer landesweiten Grundschulliga und regionaler Zweifelderballturniere
- die Koordinierung, Organisation und Weiterentwicklung der Grundschulaktionstage MV
- der Ausbau der Teilnehmerzahlen bei „Jugend trainiert für Olympia“ und des Beachhandballs auf Schulebene
- die Durchführung von Kennenlernangeboten in Schulen und Kitas
- die Schülermentorenausbildung
- die Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit zum Handball an der Schule
Die Kosten in den drei Schuljahren belaufen sich auf rund 60.000 Euro pro Jahr. Davon übernehmen der Deutsche Handballbund und der Handballverband MV jeweils 15.000 Euro und das Bildungsministerium 30.000 Euro jährlich.
Das Konzept hat der Handballverband MV entwickelt. Generell soll die Zusammenarbeit zwischen Vereinen auf der einen Seite und Schule bzw. Kita auf der anderen Seite verstärkt werden. Zudem wird es Kennenlernangebote geben, Schülerinnen und Schüler agieren als Mentoren, Freiwilligendienste werden etabliert und auch Beachhandball soll angeboten werden.
Der Präsident des Handballverbandes MV, Jan Holze, unterstrich: „Das Projekt Handball macht Schule ist ein Meilenstein für den Handball in Mecklenburg-Vorpommern. Hiermit werden wir ganz viele Kinder und Jugendliche neu für Bewegung im Allgemeinen und Handball im Speziellen begeistern. Davon werden unsere vielen Handballvereine im Land maßgeblich profitieren.“
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Sachsen: Ganztagsbetreuung bewegt gestalten : Datum:
Der Landessportbund Sachsen hat gemeinsam mit dem Sportlehrerverband Sachsen und dem Sächsischen Sportärztebund ein Positionspapier erarbeitet.
Der Landessportbund Sachsen hat gemeinsam mit dem Sportlehrerverband Sachsen und dem Sächsischen Sportärztebund ein Positionspapier erarbeitet, das Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen stärken und Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen ermöglichen soll.
Mit dem Ganztagsförderungsgesetz und der damit verbundenen stufenweisen Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter wird die Zahl der ganztägig betreuten Kinder in Deutschland ab 2026 weiter zunehmen. Das wird sich auch auf den organisierten Sport in Sachsen auswirken. Deshalb hat der Landessportbund Sachsen mit dem Sportlehrerverband Sachsen und dem Sächsischen Sportärztebund ein Positionspapier erarbeitet, welches zum Ziel hat, Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen zu stärken sowie Kindern und Jugendlichen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen und sie langfristig für ein nachhaltiges Sporttreiben im Sportverein zu gewinnen.
Schon jetzt ist im immer länger werdenden Schulalltag vieler Kinder kaum noch Platz für Sport: 70 Prozent der Grundschulkinder bewegen sich weniger als die von der World Health Organisation empfohlenen 60 Minuten pro Tag. Und während immer mehr Schülerinnen und Schüler übergewichtig oder adipös sind, zeigen Untersuchungen mittlerweile schon im Vorschulbereich eine Verschlechterung der motorischen Fähigkeiten von Kindern.
Der Landessportbund Sachsen und seine Partner setzen sich deswegen für eine bewegte Ganztagsbetreuung mit täglichen Sport- und Bewegungsangeboten für alle Kinder ein. „Bereits jetzt gestaltet der organisierte Sport diesen Prozess aktiv mit, jedoch werden sich aus dem Rechtsanspruch neue Herausforderungen für die Vereine ergeben“, sagt Angela Geyer, LSB-Vizepräsidentin und verantwortlich für den Kinder- und Jugendsport im Landessportbund Sachsen.
„Wir wollen hochwertige und qualifizierte Ganztagsangebote, um Schulkinder in ihrer gesunden Entwicklung zu unterstützen“, so Geyer. „Von der Politik fordern wir dafür ein ministeriumsübergreifendes Denken, Handeln und Finanzieren, um Bewegung und Sport fest in der Ganztagsbetreuung der sächsischen Kinder zu verankern. Nur so profitieren Schule und organisierter Sport gleichzeitig.“
„Sport und Bewegung sind nicht austauschbare Bestandteile von Allgemeinbildung. Wer hier Hand anlegt, gefährdet die gesunde Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen!“ appelliert Peter Pattke, Präsident des Sportlehrerverbands Sachsens.
In einem gemeinsamen Positionspapier formulieren der Landessportbund Sachsen, der Sportlehrerverband Sachsen und der Sächsische Sportärztebund deswegen notwendige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Gestaltung eines bewegten Ganztags. Gleichzeitig liefert das Bündnis mit den sogenannten „Bewegungscoachs“ als Bindeglied zwischen Schule und Sportverein und der effizienten Nutzung von Schulsporthallen durch „Sportstättensharing“ konkrete Lösungsvorschläge.
Quelle: Landessportbund Sachsen
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Schleswig-Holstein: Ministerin Prien zum Thema Ganztag : Datum:
Bildungsministerin Karin Prien hat im Schleswig-Holsteinischen Landtag zum Thema Ganztag gesprochen.
Bildungsministerin Karin Prien hat im Schleswig-Holsteinischen Landtag zum Thema Ganztag gesprochen. „Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ist ein Meilenstein. Er verbessert die Lern- und Entwicklungschancen von Kindern insbesondere aus bildungsfernen Familien und erleichtert Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es geht um mehr Ganztag und um einen qualitativ besseren Ganztag“, so die Ministerin.
Aber die Umsetzung dieses Rechtsanspruchs sei auch „ein Kraftakt“, den Bund, Land und Kommunen gemeinsam zu stemmen hätten.
Sie berichtete u. a. über die Verständigung der Landesregierung mit den Kommunalen Landesverbänden in zentrale Fragen zur Finanzierung des Ganztags und legte die Eckpunkte für die Investitionskosten und für die Betriebskosten dar. Neben den finanziellen Fragen berichtete sie auch über die intensive Beschäftigung der Landesregierung mit der qualitativen Ausgestaltung des Ganztags.
Die vollständige Rede enthält die Pressemitteilung vom 13. Oktober 2023.
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Pressemitteilung vom 13.10.2023
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Deutscher Schulpreis 2023 vergeben : Datum:
Die Eichendorffschule Erlangen erhielt beim Deutschen Schulpreis den Hauptpreis. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dankte den Schulen für ihre hervorragende Arbeit und sprach auch über Herausforderungen im Bildungssystem.
Die Eichendorffschule Erlangen hat beim Deutschen Schulpreis 2023 den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis erhalten.
Einer der weiteren Preise in Höhe von 30.000 Euro ging u.a. an die Grundschule am Dichterviertel in Mülheim an der Ruhr, die schon 2021 einen „Schulpreis spezial“ in der Kategorie „Bildungsgerechtigkeit fördern“ erhalten hatte. Weitere Gewinner waren die Rothenburg-Grundschule in Berlin, die Nelson-Mandela-Gesamtschule in Bergisch Gladbach und die Grundschule Op de Host in Horst. Neun Finalisten erhielten einen Anerkennungspreis in Höhe von je 5.000 Euro. Dazu gehören neben beruflichen Schulen auch mehrere Ganztagsschulen:
- Heinrich-Hertz-Schule Hamburg
- Evangelische Grundschule Potsdam-Babelsberg
- Franziskus-Schule Erkelenz
- J. H. A.-Duncker-Oberschule Rathenow
- Hermann-Brommer-Schule Merdingen
- Sebastian-Ott-Schule Sigmaringen
- Grundschule Jettingen-Scheppach
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte im Tempodrom in Berlin den Hauptpreis. In seiner Ansprache betonte er unter anderem: „Sie alle gehören zu den besten und kreativsten Schulen unseres Landes. Sie zeigen, was engagierte Schulleitungen und Lehrkräfte alles bewegen können, auch und gerade unter schwierigen Bedingungen. Sie haben den Unterricht neu gestaltet, Sie haben die Schulgemeinschaft gestärkt, Sie sind Schülern und Schülerinnen besser gerecht geworden als viele andere. Und ich finde: Darauf können Sie sehr stolz sein!“
In seiner Ansprache machte der Bundespräsident auch keinen Hehl aus den bestehenden Herausforderungen: „Der Deutsche Schulpreis rückt Vorbilder ins Licht, aber er soll Probleme natürlich nicht in den Schatten stellen. Und Probleme gibt es, das ist kein Geheimnis. Es gibt Mangel, es gibt Ungerechtigkeit und riesige Klassenunterschiede. In unserem Land fehlen tausende Lehrerinnen und Lehrer; viele Schulleiterstellen sind unbesetzt; es mangelt an Sprachförderkräften, Sozialarbeiterinnen, Verwaltungsassistenten. Und oft sind ausgerechnet die Schulen am schlechtesten ausgestattet, die am meisten leisten müssen: Schulen in ärmeren Stadtvierteln oder Gemeinden, deren Schüler besonders viel Förderung brauchen, weil sie aus schwierigen Familienverhältnissen kommen oder weil sie, aus unterschiedlichen Gründen, von ihren Eltern keine Unterstützung bekommen.“
Er verwies dabei auch auf das „Startchancenprogramm“, auf das sich Bund und Länder kürzlich geeinigt haben. Als ein weiteres vordringliches Ziel nannte er die Demokratiebildung in der Schule: „Jede Schule in Deutschland muss eine Schule der Demokratie sein. Ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler lernen, einander mit Respekt zu begegnen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, Konflikte mit Argumenten auszutragen, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen. Ein Ort, an dem junge Menschen das Miteinander in unserer – manchmal nicht einfach – vielfältigen Gesellschaft lernen.“
Er empfahl, „nicht alle Unzufriedenheit auf Schule und Schulpolitik ab(zu)laden“ und die Institution Schule weniger als „Adressat von gesellschaftlichen Heilserwartungen“ zu sehen. Vor allem aber dankte er den Schulen: „Sie alle machen Mut, dass wir die Dinge in unserem Land zum Besseren verändern können. Und ich wünsche mir, dass Sie andere inspirieren und Ihre Ideen und Erfolge jetzt Schule machen. Und vor allen Dingen will ich Ihnen und den vielen anderen, die sich an unseren Schulen und Kitas engagieren, heute meinen Dank sagen: Es ist großartig, was Sie Tag für Tag leisten. Herzlichen Dank für Ihren großartigen Einsatz!“
Hintergrund
Seit 2006 verleiht die Robert Bosch Stiftung GmbH gemeinsam mit der Heidehof Stiftung den Deutschen Schulpreis. Er ist die renommierteste, anspruchsvollste und höchstdotierte Auszeichnung für gute Schulen in Deutschland. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht die Qualität des Unterrichts und die Frage, wie Schulen das Lehren und Lernen für ihre Schülerinnen und Schüler am besten gestalten können. Alle Finalisten haben in den vergangenen Monaten ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Die Jury hatte zunächst 20 Schulen aus 85 Bewerbungen ausgewählt. Diese wurden im Mai und Juni dieses Jahres von Juryteams besucht und begutachtet. Im Anschluss nominierte die Jury 15 Schulen für die Endrunde des Deutschen Schulpreises 2023. Bei der Auswahl der Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Unterrichtsqualität“, „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ sowie „Schule als lernende Institution“.
Quellen:
Deutscher Schulpreis
Ansprache des Bundespräsidenten
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„Sportlichste Schule“ von Brandenburg ausgezeichnet : Datum:
Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Grünheide (Mark) erhielt von Bildungs- und Sportminister Steffen Freiberg die Auszeichnung „Sportlichste Schule“ überreicht.
Die „Sportlichste Schule“ von Brandenburg steht 2023 in Grünheide (Mark): die Gerhart-Hauptmann-Grundschule. Mit 312 Schulen erreichte der Wettbewerb des MBJS einen neuen Teilnahmerekord. Sportminister Steffen Freiberg überreichte den Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern die Auszeichnung und das repräsentative Schild für die Schulwand.
Sportminister Steffen Freiberg: „Kinder und Jugendliche brauchen regelmäßig und dauerhaft Sport- und Bewegungsangebote. Die Schulen in Brandenburg motivieren Schülerinnen und Schülern zur Bewegung, um ihre körperliche sowie die kognitive und psychosoziale Entwicklung zu fördern. Die Sieger-Schule ist eine von 312 Schulen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben. Das ist eine Rekordbeteiligung und beweist: Brandenburg ist Sportland. Ich gratuliere herzlich zum Titel ‚Sportlichste Schule im Land Brandenburg 2022/23‘!“
Der thematische Schwerpunkt des Wettbewerbs lag diesmal auf „Maßnahmen zur Förderung der täglichen Bewegungszeit in der Grundschule“. Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Grünheide (Mark) steht dafür in besonderer Weise. Sie baut gezielt Bewegungspausen in den Stundenplan ein, bietet ein Vitalfrühstücksbuffet und hat Sport- und Spielgelegenheiten auf dem Schulgelände und im Gebäude geschaffen. Die 312 teilnehmenden Grund- und Förderschulen beantworteten insgesamt 15 Detailfragen. Die Jury im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) wertete die Angaben nach einem Punktesystem aus. Die vier Erstplatzierten:
- Platz: Gerhart-Hauptmann-Grundschule Grünheide (Mark) (Oder-Spree)
- Platz: Gustav-Bruhn-Grundschule Angermünde (Uckermark)
- Platz: Grundschule Am Egelpfuhl, Templin (Uckermark)
- Platz: Schule am Neuhaus Lübben (Dahme-Spreewald)
Zur Preisverleihung im Wettbewerb „Sportlichste Schule im Land Brandenburg 2022/23“ am 4. Oktober 2023 in der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Grünheide (Mark) waren die zehn bestplatzierten Schulen eingeladen. Sportminister Steffen Freiberg nahm die Siegerehrung vor. Jede Schule aus den Top 10 erhielt eine Urkunde und eine individuelle Auswertung. Der Siegerschule wurde zusätzlich das Wandschild „Sportlichste Schule im Land Brandenburg 2022/23“ überreicht.
Hintergrund
Der Wettbewerb „Sportlichste Schule im Land Brandenburg“ wird seit dem Jahr 2000 ausgelobt – mit einer Corona bedingten Unterbrechung im Schuljahr 2020/21. Er würdigt beispielgebende Konzepte, Programme und Angebote im Schulsport, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Siegerschule darf sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro sowie ein attraktives Schulschild „Sportlichste Schule im Land Brandenburg“ freuen. Der 2. Platz ist mit 1.000 Euro, der 3. Platz sowie der 4. Platz für die beste Förderschule sind mit 500 Euro dotiert.
Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule Grünheide (Mark) ist seit dem Schuljahr 2006/2007 eine Grundschule mit offenen Ganztagsangeboten gemäß der VV-Ganztag (Verwaltungsvorschrift über Ganztagsangebote an allgemeinbildenden Schulen in Brandenburg). An mindestens vier Tagen der Woche gibt es Ganztagsangebote. 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler nehmen am offenen Ganztag teil. Hauptkooperationspartner der Schule ist der Hort Grünheide, der von 05:45 Uhr (Frühhort) bis 18:00 Uhr (Späthort) genutzt werden kann. Nach der Mittagsbandbetreuung öffnen von 14:05 bis 15:30 Uhr die Lernwerkstätten, Angebote und Arbeitsgemeinschaften, ab 16 Uhr beginnt der Späthort.
Quellen:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Gerhart-Hauptmann-Grundschule
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Berlin: Ganztagsempfehlungen der Kultusministerkonferenz : Datum:
Kinder überbringen ihre Ideen für ein gutes Ganztagsangebot. Senatorin Katharina Günther-Wünsch stellt die Ganztagsempfehlungen der Kultusministerkonferenz vor.
Während des Schülerinnen- und Schüler-Kongresses auf dem Tempelhofer Feld Anfang Juni haben Kinder der 3. und 4. Klasse Ideen für ein gutes Ganztagsangebot entwickelt. www.ganztagsschulen.org hat darüber unter dem Titel „So sieht’s aus: Unser Blick auf Ganztagsschule!“ berichtet.
Am Mittwoch, dem 11. Oktober 2023, überreichen nun Schülerinnen und Schüler der Nürtingen-Grundschule ihre dort entwickelten Vorstellungen der Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, die auch amtierende KMK-Präsidentin ist.
Die Senatorin wird diese Wünsche entgegennehmen, den Ausführungen der Schülerinnen und Schüler zuhören und bei dieser Gelegenheit erstmals auf die 12 Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur „Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität der Ganztagsschule und weiterer ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ eingehen. Diese wegweisenden Empfehlungen plant die KMK zu beschließen.
Die Weiterentwicklung der pädagogischen Ganztagsqualität an Grundschulen ist das Schwerpunktthema der Berliner KMK-Präsidentschaft. Senatorin Günther-Wünsch ist überzeugt davon, dass die Empfehlungen der KMK den qualitativen Rahmen für die bundesweite Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung und Betreuung ab 2026 bilden können.
Der Termin findet statt am Mittwoch, 11. Oktober 2023, von 13:00 bis 14:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Presseraum 3 C 47,
Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin-Mitte.
An der Veranstaltung nimmt auch der Bildungsforscher und Ganztagsexperte Dr. Stephan Kielblock vom DIPF / Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation aus Frankfurt am Main teil. Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die den Kongress auf dem Tempelhofer Feld organisiert hatten, werden ebenfalls zugegen sein und stehen für Nachfragen zur Verfügung.
Das Land Berlin ist beim Ganztagsausbau deutschlandweit bereits in der Spitzengruppe.
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60 Jahre MINT-Spezialklassen am Carl-Zeiss-Gymnasium Jena : Datum:
Das am 1. September 1963 gegründete Carl-Zeiss-Gymnasium Jena mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Spezialklassen feierte sein 60. Jubiläum.
Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der am 1. September 1963 gegründeten Spezialklassen am Staatlichen Carl-Zeiss-Gymnasium Jena hat Bildungsminister Helmut Holter die Schule am 7. September 2023 besucht. Holter dazu: „Ich freue mich mit der Schule insgesamt, aber insbesondere auch den engagierten Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern meinen Glückwunsch überbringen zu können. Seit über 60 Jahren wird am Staatlichen Carl-Zeiss-Gymnasium Jena Spitzen- und Begabungsförderung vorbildlich umgesetzt. Das Gymnasium hat deutschlandweit einen hervorragenden Ruf und bringt herausragende Absolventinnen und Absolventen hervor, die in vielen Bereichen von Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft äußerst gefragt sind.
Das Carl-Zeiss-Gymnasium Jena, staatliches Gymnasium mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Spezialklassen, besteht in der jetzigen Form seit 1991 und ist in Thüringen eines von drei Gymnasien neben dem Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt und der Goetheschule Ilmenau, die sich der besonderen Begabungsförderung in Mathematik und den Naturwissenschaften verschrieben haben.
Die Vorgängereinrichtung, die Spezialschule „Carl Zeiss“, bestand seit 1963 als eine von insgesamt drei erweiterten Oberschulen in Jena. Die obligatorische curriculare Erweiterung in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften drückte sich in einer veränderten Stundentafel und den Spezialklassen ab der 9. Klasse aus. Besonderen Wert haben für das Gymnasium Ergebnisse und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben und Vergleichen. Aufgrund der engagierten Arbeit der Schule sind 1991 immer wieder Jugendliche in die Teams von Bundeswettbewerben oder internationalen Olympiaden berufen worden.
An der Schule existiert ein breites Angebot von vielfältigen Ergänzungen. Für die Klassenstufen 5 bis 8 bestehen Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag sowie durch die veränderte Stundentafel bereits ein wahlobligatorischer Unterricht ab Klasse 7 in den MINT-Fächern, der projektförmiges Arbeiten ermöglichen soll. Wesentlich ist auch die fakultative „Spitzenförderung“, die als Unterrichtsangebot für interessierte Jugendliche besteht: In jedem MINT-Fach existiert ein sogenanntes Leistungszentrum, das Angebote für eine vertiefende Beschäftigung macht und von den Schülerinnen und Schülern ab der Klassenstufe 9 besucht werden kann.
Das Carl-Zeiss-Gymnasium arbeitet als teilgebundene Ganztagsschule mit zeitlich rhythmisiertem Unterrichtstag, d.h. der Unterricht, weitere Lernangebote, Pausen und Erholungsphasen sind über den gesamten Tag verteilt und in den Tagesablauf integriert. Durchgängig Doppelstunden lassen den unterrichtenden Lehrkräften Raum für methodische Vielfalt innerhalb des Unterrichts. Nachmittags werden Arbeitsgemeinschaften sowohl im MINT-Bereich als auch im musisch-künstlerischen und sportlichen Bereich angeboten. Für alle Schülerinnen und Schüler ist am Mittwochnachmittag ein gemeinsames Zeitfenster vorgesehen, in dem Arbeitsgemeinschaften liegen, die auch klassenübergreifend besucht werden können. Unterstützt wird die teilgebundene Ganztagsschule durch eine vom Förderverein angestellte Freizeitpädagogin.
Quellen:
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Carl-Zeiss-Gymnasium
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Schulfamilien in Pinneberg, Ostholstein, Dithmarschen und Lübeck : Datum:
Im Programm „Gemeinsam.lernen SH“ werden künftig sogenannte Schulfamilien helfen, die basalen Kompetenzen an Schleswig-Holsteins Grundschulen zu sichern und zu verbessern.
Schulfamilien sollen helfen, die basalen Kompetenzen an Schleswig-Holsteins Grundschulen zu sichern und sie sind Teil des Programms „Gemeinsam.lernen SH“, das vom Bildungsministerium gemeinsam mit der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Bei der Auftaktveranstaltung am 11. September in Kiel hob Bildungsministerium Karin Prien noch einmal die Bedeutung der basalen Kompetenzen für den gesamten Bildungserfolg hervor:
„In den ersten vier Jahren müssen die Kinder selbstverständlich Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Hier werden die Grundlagen gelegt für einen erfolgreichen Wechsel in die weiterführende Schule, für einen Schulabschluss und für ein selbstbestimmtes Leben.“ Die Ergebnisse nationaler und internationaler Studien zur Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz bezeichnete Prien als „besorgniserregend“ und sagte: „Unser Ziel ist es diesen Abwärtstrend zu stoppen und ich freue mich sehr, dass wir mit der Robert-Bosch-Stiftung einen Partner gefunden haben, der uns dabei unterstützen wird“.
Aktuell starten vier Schulfamilien mit insgesamt 19 Grundschulen aus den Kreisen Pinneberg, Ostholstein, Dithmarschen und Lübeck. Im darauffolgenden Schuljahr folgen vier weitere Schulfamilien. Die Gesamtprogrammlaufzeit ist angelegt auf zunächst acht Jahre.
Das Programm greift auf das erfolgreiche kanadische Modell „Family of Schools“ zurück, in dem die Schulen gemeinsam mit der Schulaufsicht datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung betreiben. Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulaufsicht bilden nun zukünftig auch in den Programmregionen in Schleswig-Holstein „Schulfamilien“, die im regelmäßigen professionellen Austausch gemeinsam die Schul- und Unterrichtsentwicklung langfristig und nachhaltig vorantreiben. Es heißt voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen zu finden, die dann angepasst an die Bedingungen der jeweiligen Schule vor Ort umgesetzt werden können.
Die teilnehmenden Schulen legen sich verbindlich fest, einen Schwerpunkt auf die basalen sprachlichen und mathematischen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu setzen. Zunächst wird dazu die individuelle Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler erhoben und auf dieser Grundlage sollen dann individualisierte Lernprozesse initiiert werden, damit die Kinder ihr persönliches Potenzial besser entfalten können.
Die teilnehmenden Schulen werden im Rahmen des Programms noch enger als bisher mit der regionalen Schulaufsicht zusammenarbeiten und in Netzwerken sowie gemeinsamen Qualifizierungsmaßnahmen als Partner für die Qualitätsentwicklung der Schulen agieren. Fachliche Unterstützung erhalten sie von Trainerinnen und Trainern der Robert-Bosch-Stiftung. Schulentwicklungsberaterinnen und -berater des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) stehen den Schulen in den Umsetzungsprozessen vor Ort ebenfalls zur Seite..
Eine konsequente datengestützte Unterrichtsentwicklung mit gezielter Förderung bezeichnete Ministerin Prien „als zentrale Stellschraube zur Förderung der basalen Kompetenzen, denn eine systematische und konstruktive Auseinandersetzung mit schulischen und schülerspezifischen Daten kann die Bildungsqualität wirksam verbessern". Das Programm „Gemeinsam.Lernen SH“ ist als Transferprodukt des Landesprogramms „PerspektivSchule“ Teil des Handlungplans „Basale Kompetenzen“, der vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur gemeinsam mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein erarbeitet wird. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen im Laufe der Grundschulzeit die Mindeststandards in Mathematik und Deutsch erreichen.
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Niedersachsen: Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung : Datum:
Das Land Niedersachsen wird die Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab 2026 gemeinsam mit den Kommunen umsetzen.
Ab dem 1. August 2026 haben alle Erstklässlerinnen und Erstklässler in Niedersachsen Anspruch auf täglich acht Stunden Unterricht und Betreuung in der Schule. Damit soll eine Betreuungslücke geschlossen werden, die nach der Kita-Zeit für viele Familien entsteht. Der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule wird entsprechend der bundesgesetzlichen Regelungen schrittweise eingeführt. Dieser wird in den nachfolgenden Jahren um jeweils eine Klassenstufe ausgeweitet und soll mit Beginn des Schuljahres 2029 abgeschlossen sein.
Die Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter sei gleichermaßen wichtig wie zeitlich und finanziell anspruchsvoll, sagt Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg: „Es ist deshalb entscheidend, dass alle Ebenen an einem Strang ziehen und nach pragmatischen Lösungen für den Einstieg suchen.“
Die Landesregierung führt deshalb mit den Kommunalen Spitzenverbänden (KSV) regelmäßig Gespräche. Das Land wird die Personalkosten für die achtstündige Betreuung an den Schulen für die Ganztagsbetreuung entsprechend dem Ganztagsschulerlass finanzieren und somit erhebliche Mittel in das Personal und die Qualität im Ganztag investieren.
Das Land übernimmt künftig die Hälfte der 30-prozentigen Investitionskosten und teilt sich diesen Kofinanzierungsanteil mit den Kommunen. Dafür hat Niedersachsen in den Jahren 2024 bis 2027 insgesamt 55 Millionen Euro eingeplant. Kultusministerin Hamburg: „Es sind intensive, aber sehr konstruktive Gespräche. Das ist ein sehr wichtiger Baustein zu einer Verständigung und Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Umsetzung des Rechtsanspruchs.“ Vom Bund erhält Niedersachsen für den Ausbau dieser Maßnahme zudem rund 278 Millionen Euro. Derzeit klären Bund und Land die letzten Feinheiten der dafür erforderlichen Förderrichtlinie ab. Das Land setzt sich dafür ein, dass diese spätestens bis Ende des Jahres veröffentlicht werden kann. Auch bei den Betriebskosten wird das Land neben der Finanzierung des Personals im Ganztag 10 Prozent der seitens des Bundes ab dem Jahr 2026 zur Verfügung stehenden Mittel zum Ausgleich der laufenden Belastungen an die Kommunen weiterreichen.
Schon heute ist der Ausbau der Ganztagsschulen in Niedersachsen weit fortgeschritten, die Quote bei Grundschulen beträgt aktuell rund 69 Prozent. An welchen Grundschulen und in welcher Form (offen, teil- oder vollgebunden) der Rechtsanspruch umgesetzt wird, liegt in der Entscheidungshoheit der Schulen und Schulträger. Das Land werde hier keine Vorgaben machen, so die Ministerin: „Die Schulen und Schulträger vor Ort wissen am besten, was passt. Wir wollen ihnen bei dieser großen Herausforderung größtmöglichen Handlungsspielraum und Flexibilität geben.“
Wie viele zusätzliche Lehrkräftestunden eine Schule erhält, hängt von der Zahl der Kinder ab, die am Ganztag teilnehmen. Von diesem Zusatzbedarf können in der Regel bis zu 40 Prozent der Stunden kapitalisiert werden. Aus diesem Budget können Schulen weiteres pädagogisches Personal einstellen oder Kooperationsverträge mit externen Partnern abschließen.
Externe Kooperationspartner werden in Zukunft verstärkt bei der Ausgestaltung eines guten Ganztages eingebunden, für Schülerinnen und Schüler ergeben sich dadurch wichtige Teilhabemöglichkeiten. Durch den Fachkräftemangel und die ambitionierte Zeitschiene wird das Land in Absprache mit den Kommunen Übergangsregelungen treffen, die eine Umsetzung in 2026 ermöglichen. Ministerin Hamburg: „Wir stehen hier in engem Austausch und guten Gesprächen mit den Kommunen und den Kooperationspartnern.“
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Rheinland-Pfalz: 58 neue Schulbauprojekte : Datum:
Rheinland-Pfalz nimmt 58 Schulbauprojekte ins Landesschulbauprogramm auf, darunter die Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach und die Carl-Küstner-Grundschule Guntersblum.
Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen. Deshalb stellt das Land Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mehr als 65 Millionen Euro für Baumaßnahmen an Schulen zur Verfügung. „Mit dem Landesschulbauprogramm unterstützen wir die Schulträger ganz wesentlich bei der baulichen Weiterentwicklung unserer Schulen. Für eine zukunftsfähige Bildung braucht es auch die passenden Lernräume. Die Investitionen, die wir nun tätigen, sind wichtig, um eine angemessene Lernatmosphäre in unseren Schulen zu schaffen. Denn Schule sollte immer ein Wohlfühlort sein“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
Fördermittel fließen beispielsweise in Neubaumaßnahmen, Umbauten, Erweiterungen oder werden für den Brandschutz und den Ausbau der Barrierefreiheit genutzt. Insgesamt nimmt das Bildungsministerium in diesem Jahr 58 neue Projekte in das Landesschulbauprogramm auf. Damit werden derzeit landesweit 255 Bauvorhaben gefördert.
„Schulgebäude gehören in der Regel den Kommunen, die für deren Bau und Instandhaltung zuständig sind. Gute Bildungspolitik ist aber eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Aus diesem Grund unterstützt das Land Rheinland-Pfalz die Städte und Gemeinden dabei, nötige Investitionen an ihren Schulen zu stemmen. Davon profitiert die gesamte Schulgemeinschaft. Denn klar ist: In eine schöne Schule gehen die Schülerinnen und Schüler gerne. Und wenn sie gerne in die Schule gehen, werden sie dort auch besser lernen“, erklärte Hubig.
Die finanzielle Unterstützung kommt kommunalen wie privaten Schulträgern zugute. Entscheidend für eine Landesförderung ist der nachgewiesene dauerhafte Bedarf für ein Projekt sowie die Finanzkraft des Schulträgers.
Zukunftsfähige Lehr- und Lernbedingungen für das Lernen von Morgen
Ob Ganztagsausbau, digitale Ausstattung, Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimas, inklusiver Unterricht oder moderne pädagogische Lehr- und Lernformate: Sie alle prägen und verändern Schule, weshalb auch der Schulbau weiterentwickelt wird. Dafür legt die neue Schulbaurichtlinie, die im Laufe des Schuljahres in Kraft treten wird, den Grundstein. Mit ihr gestaltet das Land den Schulbau noch flexibler und erweitert seine Förderung. Die 58 neuen Projekte stehen symbolisch für zukunftsgewandte Lernlandschaften; sie sind somit Teil des Veränderungsprozesses der Schullandschaft. Hier einige ausgewählte Beispiele für besondere Bauprojekte: (...)
Otfried-Preussler-Grundschule Roßbach
Die Otfried-Preussler-Grundschule in Roßbach ist eine Schule mit langer Tradition. Die zweizügige Grundschule befindet sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Hachenburg. Das Ganztagsschulangebot wird bereits in Angebotsform umgesetzt. Da im bestehenden Schulgebäude keine weiteren Raumkapazitäten zur Verfügung stehen, wird ein barrierefreier zweigeschossiger Erweiterungsbau auf dem gleichen Schulgrundstück entstehen Dieser enthält die benötigten Unterrichts- und Betreuungsräume. Das Land unterstützt die Maßnahme mit einer Förderung in Höhe von 170.000 € im Landschulbauprogramm 2023.
Carl-Küstner-Grundschule Guntersblum
Die Grundschule Guntersblum ist eine Ganztagsschule mit zunehmend mehr Schülerinnen und Schülern. Damit es eine gute räumliche Ausgangssituation gibt, sorgt die Verbandsgemeinde Rhein-Selz als Schulträger nun für einen Erweiterungsbau. Besonders viel Wert liegt hier auf Räumlichkeiten für den Ganztagsschulbereich. So werden zwei weitere Räume, ein Mehrzweckraum, ein Speiseraum und eine Küche mit Lagerraum errichtet. Auch ein Aufzug ist Teil der Maßnahme. Im Landesschulbauprogramm 2023 unterstützt das Land mit einer Förderung von 160.000 Euro. (...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
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Stadt Braunschweig: Raumprogramme für den Ganztag : Datum:
Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen und dem Ganztagsausbau hat die Stadt Braunschweig zahlreiche Raumprogramme beschlossen.
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Braunschweig hat mehrere Entscheidungen gefasst, die den weiteren Ausbau von Schulen betreffen. So wurden eine Reihe von Raumprogrammen beschlossen, die eine wichtige Etappe darstellen, um die Vorhaben weiter planen und vorbereiten zu können. Zum Teil geht es dabei um den Ausbau zum Ganztagsbetrieb.
„Dies sind längst nicht alle Erweiterungen und Sanierungen, die wir an Schulen derzeit planen, doch sie machen schlaglichtartig die Dimension der Herausforderung deutlich, vor der wir organisatorisch und finanziell vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen und dem Ganztagsausbau stehen. Ich stehe dazu, dass wir diese Herausforderung annehmen und gute Bildungsbedingungen und -chancen für Kinder und Jugendliche sichern und schaffen wollen", sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum.
So soll die Realschule Sidonienstraße einen Neubau erhalten, der den Ausbau zu einer dreizügigen Ganztagsschule ermöglicht. Dieser soll u. a. eine Mensa mit Küche enthalten. Zudem entstehen Räume für die Kooperation mit der Oswald-Berkhan-Schule, Förderschule geistige Entwicklung. Für die Gesamtmaßnahme sind in den kommenden Jahren Investitionen von 24 Millionen Euro (aktueller Stand) veranschlagt.
Das Raumprogramm wurde auch verabschiedet für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Broitzem. Dafür sind Umnutzungen von Räumen im Gebäude Kruckweg geplant. Außerdem sollen in einem Erweiterungsbau u. a. eine Mensa mit Küche und Fachunterrichtsräume entstehen. Saniert wird zudem die Sporthalle der Schule und das Vereinsheim des SV Broitzem. Für das Gesamtprojekt sind für die kommenden Jahre etwa 14,3 Millionen Euro (aktueller Stand) veranschlagt. Der Stadtbezirksrat hat darum gebeten, die Pausenhalle im Gebäude Kruckweg zu erhalten und die nach der Erweiterung nicht mehr benötigte Liegenschaft Große Grubestraße 30 nicht zu veräußern. Derzeit wird geprüft, ob es dafür eine Nachnutzung geben kann.
Beschlossen hat der Verwaltungsausschuss auch das Raumprogramm für eine weitere zweizügige Grundschule in der Weststadt, da die Kapazitäten an den Grundschulen Ilmenaustraße, Altmühlstraße und Rheinring nicht mehr ausreichen. Wegen der besonderen demografischen Dynamik in der Weststadt wird die neue Grundschule so konzipiert, dass eine Erweiterung zu einer dreizügigen Kooperativen Ganztagsgrundschule möglich ist. Im etwa 1.600 Quadratmeter großen Neubau soll unter anderem eine Mensa untergebracht werden, die auch als Aula genutzt werden kann. Errichtet werden soll zudem eine 1-fach-Sporthalle. Für Neubau von Schule und Sporthalle sind für die kommenden Jahre etwa 26 Millionen Euro (aktueller Stand) vorgesehen.
Neu entstehen soll in den kommenden Jahren eine Mensa und 2-fach-Sporthalle auf dem Grundstück des Lessinggymnasiums Wenden, die sowohl vom Lessinggymnasium als auch von der Grundschule Wenden genutzt werden. Die derzeitige Mensa im Gebäude des Lessinggymnasiums wird wegen der künftigen Fünf- und temporär sogar Sechszügigkeit des Gymnasiums nicht mehr ausreichen. Mit Blick auf das Baugebiet Wenden-West und die künftige Vierzügigkeit einschließlich Ganztagsbetrieb benötigt auch die Grundschule Wenden eine Mensa. Gleichfalls künftig nicht ausreichen werden die 3-fach-Sporthalle des Lessinggymnasiums und die 1-fach-Sporthalle der Grundschule Wenden. Sie sollen künftig durch eine 2-fach-Halle ergänzt werden. Für die beiden Neubauten sind inklusive der Neugestaltung der Außensportanlage des Gymnasiums etwa 21 Millionen Euro (aktueller Stand) angesetzt. Der Start des Ganztagsbetriebs der Grundschule Wenden ist frühestens zum Beginn des Schuljahrs 2027/28 denkbar.
Des Weiteren hat der Verwaltungsausschuss zugestimmt, für mehrere bauliche Projekte an Schulen, die derzeit geplant werden, sogenannte Interessenbekundungen einzureichen. Die Verwaltung hat Projekte ausgewählt, für die sie auf diesem Wege eine Förderung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen beantragen möchte. Das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fördert den Bau herausgehobener Projekte im Sinne einer nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung. So sollen Fördergelder unter anderem für den Neubau der Drei-Fach-Sporthalle an der vierzügigen Grundschule Querum beantragt werden. Mit Blick auf die Baugebiete „Dibbesdorfer-Straße-Süd“ und „Holzmoor-Nord“ ist von einer Zunahme der Schülerzahlen auszugehen. Die bestehende Ein-Fach-Halle ist zu klein und entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Insgesamt geht die Verwaltung derzeit von Kosten in Höhe von etwa 32 Millionen Euro für das Gesamtprojekt aus, das von 2024 bis 2027 entstehen soll. Für den Schulbau selbst sollen auch Fördermittel aus einem anderen Bundesprogramm beantragt werden.
Ebenfalls Fördermittel aus dem genannten Programm wird die Stadtverwaltung nun beantragen für eine neue 1,5-fach-Sporthalle an der Ackerstraße/Ecke Helmstedter Straße für das Gymnasium Gaußschule. Um Erweiterungen auf dem sehr begrenzten Gelände am Löwenwall künftig zu ermöglichen, muss die bisherige, zu kleine Sporthalle perspektivisch Platz machen. Der Neubau der Sporthalle wird mit der Stadtbahn gut erreichbar sein. Die Kosten sind bisher mit 5,9 Millionen Euro veranschlagt.
Schließlich hat der Verwaltungsausschuss auch zugestimmt, dass die Verwaltung eine Förderung für den Neubau einer 2-fach-Sporthalle für das Wilhelm-Gymnasium beantragt. Im Rahmen der Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben an beiden Schulstandorten ist auch der Abriss der bestehenden Ein-Fach-Sporthalle an der Außenstelle der Schule vorgesehen, da diese nicht mehr ausreicht und nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Kosten des Neubaus der Sporthalle inklusive Abriss der alten Halle werden aktuell auf etwa 8,2 Millionen Euro geschätzt.
Quelle: Stadt Braunschweig
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Bayern: Musikbegeisterte Grundschulen : Datum:
Kultusminister Michael Piazolo zeichnet 140 Grundschulen mit dem Profil „Musikbegeisterte Grundschule“ für ihr zusätzliches Engagement im Bereich der musikalischen Bildung aus.
„Welch ein Wunder Musik doch sein kann: Sie nimmt dich und mich und alle immer mit! Ja, Musik eröffnet uns die ganze Welt!“ In diesen Zeilen des eigens für die „Musikbegeisterten Grundschulen“ komponierten Liedes wird deutlich, dass Musik für viele Menschen mehr als eine bloße Sinneswahrnehmung ist.
Den hohen Stellenwert von Musik betont auch Bayerns Kultusminister Piazolo: „Musik ist ein wichtiges Gemeinschaftserlebnis und so freue ich mich sehr, 140 Grundschulen aus allen Regierungsbezirken auszeichnen zu können. Mit der Verleihung des Profils Musikbegeisterte Grundschule honorieren wir das außergewöhnliche Engagement und die Kreativität von Grundschulen, die dem musischen Bereich einen besonders hohen Stellenwert einräumen. Singen und Musizieren sind ebenso wichtig wie das tägliche Lesetraining oder die Beherrschung der Grundrechenarten. Musik bietet den Kindern darüber hinaus die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden, und sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Außerdem hilft sie unseren Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und Werte zu verinnerlichen.“
An den „Musikbegeisterten Grundschulen“ ist die Musik konsequent im Schulalltag verankert, beispielsweise durch Klassenmusizieren wie Chor- und Instrumentalklassen, Morgenrituale, Lernlieder, Schulversammlungen sowie interdisziplinäre Angebote. Weiterhin überzeugten sie durch die Teilnahme am Aktionstag „Musik in Bayern“ und bei verschiedenen Veranstaltungen in Schule und Öffentlichkeit sowie in der Kooperation mit externen Partnern. Das musikalische Konzept der Schule wird dabei von der gesamten Schulfamilie unterstützt.
Partner der Initiative sind die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM) und der Bayerische Musikrat (BMR).
Neben einem repräsentativen Profilschild erhalten die Schulen für ihr außerordentliches Engagement einen Einmalbetrag in Höhe von 1.000 Euro, der insbesondere der Umsetzung von musikalischen Aktivitäten wie gemeinsamen Projekten beispielsweise mit Verbänden, Vereinen sowie Musikerinnen und Musikern vor Ort dient. Außerdem werden spezielle Fortbildungsangebote über die Bayerische Landeskoordinierungsstelle Musik sowie eine eigens für die „Musikbegeisterte Grundschule“ verfasste fantastische Geschichte voller Abenteuer und Musik zur Verfügung gestellt.
Die „Musikbegeisterten Grundschulen“ werden im Schuljahr 2023/2024 im Rahmen einer Zertifizierungsfeier ausgezeichnet.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Brandenburg: Programm für bessere Qualität beim Schulessen : Datum:
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg beginnt zum neuen Schuljahr 2023/2024 mit dem dreistufigen Programm „Unser Schulessen***““.
Gesund, ausgewogen, nachhaltig und abwechslungsreich: Brandenburg startet ein neues Programm für ein qualitativ hochwertiges Schulessen. Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg beginnt zum neuen Schuljahr 2023/2024 mit dem dreistufigen Programm „Unser Schulessen***“. Es richtet sich an Schulen, die sich für ausgewogene und nachhaltige Mahlzeitenangebote, verknüpft mit praktischer und lebensnaher Ernährungsbildung, engagieren wollen. Für jede erfolgreich absolvierte Programmstufe erhalten teilnehmende Schulen eine Auszeichnung, maximal ist eine Drei-Sterne-Bewertung möglich. Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher und Bildungsminister Jens Freiberg übernehmen die Schirmherrschaft über das Projekt.
Verbraucherschutzministerin Nonnemacher: „Eine gesunde, abwechslungsreiche und nachhaltige Verpflegung, die richtig gut schmeckt und von allen Kindern und Jugendlichen gern in Anspruch genommen wird, muss in allen Brandenburger Schulen Standard werden. So erreichen wir die Kinder aus allen sozialen Gruppen der Gesellschaft und erfüllen ein zentrales Ziel der Brandenburger Ernährungsstrategie. Damit das gelingt, müssen alle Akteure - vom Schulträger über die Caterer bis zur Schulgemeinschaft – an einem Strang ziehen. Gute Zusammenarbeit und ein gemeinsames Qualitätsverständnis sind unerlässlich. Das Programm der Vernetzungsstelle ist dafür maßgeschneidert und hilft den Schulen im Land dabei, ihre Verpflegungsangebote nachhaltig und qualitativ zu optimieren.“
Bildungsminister Freiberg: „Ein Schulalltag gelingt besser mit einer gesunden, nahrhaften Verpflegung. Das Projekt „Unser Schulessen***“ setzt ein wichtiges Signal und ermöglicht hoffentlich vielen Schulen, sich daran beteiligen zu können. Ich wünsche mir, dass alle Akteure zusammenarbeiten - für eine gesunde und vollwertige Mahlzeit in der Schule und damit für eine gesunde Ernährung unserer Kinder.“
Das Programm „Unser Schulessen***“ orientiert sich am Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Um die Schulen bei der Umsetzung dieser Standards und der kontinuierlichen Qualitätssicherung der Schulverpflegung zu unterstützen, wurde von der Vernetzungsstelle die webbasierte Plattform „Unser Schulessen“ entwickelt. Dieses zusätzliche Projekt wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM gefördert.
Katja Saupe, Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg: „Das digitale Tool hilft bei der Bestandsaufnahme und Bewertung des Verpflegungsangebots. Die Einbeziehung der Schulgemeinschaft, beispielsweise über Umfragen zum Schulessen, ist einfach möglich. Wir unterstützen die schulindividuelle Qualitätsentwicklung darüber hinaus mit Beratung und Online-Fortbildungen.“
Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Brandenburg informiert und berät Träger von Kitas und Schulen, Kita- und Schulleitungen, Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und Küchenfachkräfte/Caterer im Land Brandenburg hinsichtlich qualitativ hochwertiger Gemeinschaftsverpflegung für Kinder und Jugendliche. Sie wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) und vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) finanziert und unterstützt.
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KMK: QuaMath – Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik : Datum:
Das von der KMK und 15 Bundesländern initiierte Programm „QuaMath - Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln“ geht mit einer Bundestagung in die Umsetzung.
Das von der Kultusministerkonferenz (KMK) im Verbund von 15 Bundesländern initiierte Programm "QuaMath - Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln" geht mit der ersten QuaMath-Bundestagung vom 14. bis 16. September 2023 in Berlin in die Umsetzung.
QuaMath ist ein Zehnjahresprogramm des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM), das vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) koordiniert wird. Mit diesem Programm soll die fachdidaktische Qualität des Mathematikunterrichts im Primar- und Sekundarbereich nachhaltig verbessert werden. Es ist geplant, bis zu 10 000 Schulen im Rahmen von QuaMath durch eine kohärente, fachbezogene, forschungsbasierte und praxisorientierte Fortbildungsinitiative für die Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts zu erreichen.
Prof. Dr. Susanne Prediger, Leiterin des DZLM-Netzwerks, betont die Bedeutung der engen Verknüpfung von Wissenschaft und Bildung: „Nicht nur der Unterricht soll sich entwickeln, sondern auch die Fortbildungsqualität; daran arbeiten wir intensiv mit der Expertise aus 12 Hochschulen und in enger Kooperation mit den Fortbildungsstrukturen der Länder. Die forschungsbasierte Entwicklung aller Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote wird helfen, sie passgenau für die Bedarfe der Schulen zu gestalten und somit einen Beitrag zur Verbesserung der mathematischen Bildung in Deutschland zu leisten.
Bei der dreitägigen QuaMath-Bundestagung werden mehr als 350 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den 15 teilnehmenden Bundesländern erwartet, die im aktuellen Schuljahr als Fortbildende qualifiziert werden. Zusätzlich nehmen Verantwortliche von Ministerien und Landesinstituten an der Tagung teil. Die QuaMath-Bundestagung bietet einen idealen Rahmen für den fachdidaktischen und fortbildungsdidaktischen Austausch und die Vernetzung von Bildungs- und Wissenschaftsakteurinnen und -akteuren.
Insgesamt erstreckt sich das QuaMath-Programm über zwei Phasen: In Phase 1 (2023–2028) werden Strukturen aufgebaut, Fortbildungs- und Qualifizierungsmodule entwickelt sowie erste Kohorten von Lehrkräften in schulübergreifenden Netzwerken und schulinternen Schulteams professionalisiert und begleitet. In Phase 2 (2028–2033) werden weitere Lehrkräfte und Schulen in das Programm aufgenommen und die Fortbildungsmodule anhand gewonnener Forschungserkenntnisse weiterentwickelt. Nach einer Basisqualifizierung werden die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in ihren Bundesländern tätig sein. In Tandems bilden sie Mathematiklehrkräfte der beteiligten Schulen fort und begleiten die Schulen in Schulnetzwerken. Die Schulnetzwerke fördern den Austausch zwischen den Teilnehmenden und ermöglichen gemeinsame Entwicklungsprozesse.
Die KMK-Präsidentin und Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, sagt: „Das Projekt QuaMath ist gut und wichtig für die Entwicklung der mathematischen Bildung in Deutschland. Mit dieser KMK-Initiative verbindet sich die Erwartung einer grundlegenden Verbesserung des Unterrichts in der Mathematik, um erkannte Schwächen in der Vermittlung mathematischer Lerninhalte in einen Gewinn für alle Beteiligten umzuwandeln und in die Fläche zu tragen. Wir verfolgen das Ziel, langfristig und konkret zur Verbesserung des Mathematikunterrichts beizutragen, indem Lehrkräfte bei der Weiterentwicklung ihres Unterrichts unterstützt werden.“
„QuaMath - Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln“ ist ein Zehnjahresprogramm des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) und wird gefördert von der Kultusministerkonferenz (KMK). Das Deutsche Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) wird koordiniert vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und besteht aus einem Netzwerk aus 12 Hochschulen und dem IPN. Das DZLM entwickelt, implementiert und erforscht – gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Praxis – wirksame Fortbildungs- und Unterstützungsangebote im Fach Mathematik für Lehrkräfte, frühpädagogische Fachkräfte und Fortbildende.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Zwei neue Eliteschulen des Sports in Nordrhein-Westfalen : Datum:
Der DOSB zeichnete das Goethe-Gymnasium Dortmund und in Dormagen das Verbundsystem Norbert-Gymnasium und Bertha-von-Suttner-Gesamtschule als „Eliteschulen des Sports“ aus.
In Nordrhein-Westfalen erhielten das Goethe-Gymnasium Dortmund, das Verbundsystem Norbert-Gymnasium Knechtsteden und Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Dormagen vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) das Prädikat „Eliteschule des Sports“.
Das Goethe-Gymnasium Dortmund arbeitet bereits seit 2009 als NRW-Sportschule mit sportlich hochbegabten Kindern und Jugendlichen in den Schwerpunktsportarten Turnen, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Eiskunstlauf und Fußball. Gut vernetzt ist das Goethe-Gymnasium mit Sportvereinen wie der LGO (Leichtathletik) und SG Dortmund (Schwimmen), der KTV (Turnen) und BVB (Handball) und ERC Westfalen (Eiskunstlauf). Schulleiter Christof Nattkemper betonte: „Nach 14 Jahren als NRW-Sportschule steigen wir damit von der Landes- in die Bundesliga der schulischen Talentförderung für den Spitzensport auf. Zu betonen ist dabei die breite Akzeptanz des Profilbausteins im Schulleben neben anderen, die nur als permanentes Gemeinschaftsprojekt und -aufgabe von Schüler*innen und Lehrern*innen funktioniert und dann spezielle Früchte trägt.“
Dormagen fördert seit vielen Jahren im Verbundsystem Schule und Leistungssport und seit 2014 als NRW-Sportschule die Entwicklung in verschiedenen Sportarten und ist geprägt durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt NRW/Rheinland sowie dem TSV Bayer Dormagen und dem AC Ückerath. Die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule und das Norbert-Gymnasium bieten die Schwerpunktsportarten Fechten, Handball, Leichtathletik, Ringen und Schwimmen an. Dr. Andrea D. Hurtz, Leiterin der Bertha-von-Suttner Gesamtschule, und Johannes Gillrath, Leiter des Norbert-Gymnasiums bestätigten die Weiterführung ihrer bisherigen Arbeit: „Mit der Ernennung zur Eliteschule des Sports wünschen wir uns, dass der Ausbau unserer Sportstrukturen vorangebracht wird und damit die Förderung der Sportjugend noch intensiver und gezielter an unserem Schulstandort erfolgen kann.”
Nach Bochum-Wattenscheid, Bonn, Essen, Leverkusen und Winterberg/Willingen werden so in diesem Jahr gleich zwei neue Standorte in NRW anerkannt.
Bundesweit werden an den Eliteschulen des Sports mehr als 11.500 Talente in olympischen, paralympischen und weiteren Sportarten gefördert. Die Eliteschulen ermöglichen den Talenten ihre leistungssportliche Karriere zu verfolgen und gleichzeitig einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen. An den 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland sind mehr als 100 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien beteiligt. Sie koordinieren die duale Karriere der künftigen Spitzenathletinnen und -athleten.
Quelle: Deutscher Olympischer Sportbund
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Berlin: Einladung der Brodowin-Grundschule : Datum:
In der Brodowin-Grundschule Berlin erhalten am 12. September 2023 Gäste einen Einblick in die Arbeit von „Grün macht Schule“.
Das Team von „Grün macht Schule“ betreut und unterstützt die Berliner Schulen als pädagogische Beratungsstelle bei der Umsetzung von (grünen) Schulhof-Konzepten – und das seit inzwischen 40 Jahren.
Herzlich laden wir zu der Jubiläums-Feier ein.
Der Termin findet statt:
Dienstag, 12. September 2023 um 15.30 Uhr,
Brodowin-Grundschule in der Liebenwalder Str. 20–22, 13055 Berlin
An diesem besonderen Tag beteiligen sich Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Workshops an der Umgestaltung ihres Schulhofs. Alle Gäste erhalten so einen Einblick in die Arbeit von „Grün macht Schule“. Zum Abschluss soll in einem Bereich auch aktiv gepflanzt werden.
Programm 15:30 – 16:00 Uhr
Begrüßung
- Kulturbeitrag von Schülerinnen und Schülern der Brodowin-Grundschule
- Begrüßung durch Frau Doreen Eccarius, Schulleitung
- Begrüßung durch „Grün macht Schule“
- Grußwort der Senatorin Katharina Günther-Wünsch, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
- Grußwort der Senatorin Dr. Manja Schreiner, Senatsverwaltung für Verkehr, Mobilität, Klima- und Umweltschutz
- Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Martin Schäfer
16:00 – 17:00 Uhr: Führungen über den Schulhof und Pflanzaktion
Zum Projekt der Brodowin-Grundschule
Im Jahr 2016 hat die Brodowin-Grundschule einen Modularen Ergänzungsbau bekommen und sich mit der Bitte um Unterstützung an „Grün macht Schule“ gewendet. In einem dreitägigen Workshop wurde mit der Schulgemeinschaft und der Landschaftsarchitektin Antje Schwabersberger ein Konzept für die Schulfreiflächen erarbeitet. Vorrangig sollte das Gelände wieder mehr Möglichkeiten für Spiel, Bewegung, Kommunikation und Rückzug für die steigende Schülerzahl bieten. Wichtig war der Schulgemeinschaft aber auch, dass ihr Schulhof naturnah gestaltet wird.
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Bio kann jeder: Rund 50 Workshops im Herbst 2023 : Datum:
In noch rund 50 „Bio kann jeder“-Workshops in diesem Jahr geht es um eine nachhaltige Verpflegung mit Bio-Produkten in Kitas und Schulen auch bei knappen Budgets.
Von Bremerhaven bis zum Bodensee finden dieses Jahr noch rund 50 „Bio kann jeder“-Workshops statt. Die Teilnehmenden erfahren, wie eine nachhaltige Verpflegung mit Bio-Produkten in Kitas und Schulen auch bei knappen Budgets gelingen kann. Die kostenlosen Veranstaltungen sind Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau.
Die neuen „Bio kann jeder“-Veranstaltungen folgen einem jahrelang bewährten Muster: Die Mischung aus informativen Vorträgen, praxisnahen Workshop-Einheiten und Zeit für Austausch und Vernetzung kommt bei den Zielgruppen sehr gut an. „In allen Bundesländern bestätigt eine aktuelle Umfrage die positive Resonanz der Teilnehmenden“, so Kristina Lückhoff von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. „Besonders gefragt sind Veranstaltungen, bei denen gekocht wird, oder andere Workshop-Einheiten mit hohem Praxisnutzen“, so die für „Bio kann jeder“ zuständige Referentin.
Bis Anfang Dezember bieten die verschiedenen Regionalpartner rund 50 solcher für die Teilnehmenden kostenlosen Bio kann jeder-Workshops an. Die meisten Workshops finden in Präsenz statt, dauern etwa vier Stunden und vermitteln praxisnahe Informationen zur Einführung von Bio-Produkten bzw. der Steigerung von erreichten Bio-Anteilen. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Informationen zum Einkauf, zur Speiseplanung und Kostenkalkulation mit Bio-Produkten. Referentinnen und Referenten aus der Praxis berichten ausführlich von ihren Erfahrungen und geben den Teilnehmenden Tipps und Anregungen zur Umsetzung. Auch Ernährungsbildung oder eine klimafreundliche Verpflegung stehen immer wieder auf dem Programm.
Hintergrund
Die „Bio kann jeder“-Workshops sind Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Ein bundesweites Netzwerk von Bio kann jeder-Regionalpartnern unterstützt Verantwortliche vor Ort dabei, das Verpflegungsangebot in Kindertagesstätten und Schulen nachhaltiger zu gestalten. Im Jahr 2023 sind bundesweit rund 100 Bio kann jeder-Workshops geplant. Rund die Hälfte davon hat bereits stattgefunden.
Förderprogramm für individuelle Beratung
Wenn Verantwortliche aus Schul- oder Kita-Küchen nach einem „Bio kann jeder“-Workshop noch Bedarf für eine individuelle Beratung sehen, können sie über ein Förderprogramm des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Mittel zur Beratung beantragen. Bei Kitas und Schulen, die eigene Küchen betreiben, können bis zu 90 Prozent der Kosten übernommen werden. Auch über dieses Förderprogramm können sich Teilnehmende bei den „Bio kann jeder“-Workshops informieren.
Die „Bio kann jeder“-Termine und -Programme werden fortlaufend unter www.biokannjeder.de veröffentlicht.
Quelle: Ökolandbau: Bio kann jeder
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Thüringen: Sanierte Grundschule „Anton Sommer“ in Rudolstadt : Datum:
„Die Stadt Rudolstadt und der Freistaat Thüringen haben die Grundschule ‚Anton Sommer’ mit vereinten Kräften fitgemacht für die Zukunft“, so Bildungsminister Holter.
Bildungsminister Helmut Holter und Infrastrukturstaatssekretärin Prof. Dr. Barbara Schönig haben am 21. August 2023 an der Eröffnung der sanierten Grundschule „Anton Sommer“ in Rudolstadt teilgenommen. Seit Februar 2022 wurde das Sanierungsvorhaben durch den Schulträger, die Stadt Rudolstadt, umgesetzt. Die vorhandene Bausubstanz des Schulgebäudes sowie die Außenanlagen entsprachen nicht mehr den Anforderungen an eine gesunde und zeitgemäße Beschulung. Ausgangspunkt war zudem die erforderliche Digitalisierung der Schule. Das Vorhaben wurde durch das Infrastrukturministerium mit 2,1 Mio. Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm gefördert. Auch rund 80.000 Euro aus Mitteln des Digitalpakts kommen voraussichtlich zum Tragen.
Minister Holter: „Die Stadt Rudolstadt und der Freistaat Thüringen haben die Grundschule „Anton Sommer“ mit vereinten Kräften fitgemacht für die Zukunft. Die Kinder haben nun beste Voraussetzungen für kindgerechtes Lernen, aber auch für modernes Lernen. Das Stichwort Digitalisierung ist in aller Munde. In Rudolstadt zeigen wir wie an vielen anderen Schulen im Land, wie es geht, und wie auch der Digitalpakt einen wichtigen Beitrag dazu leistet. Bund, Land und Kommunen müssen weiter zusammenarbeiten. Deshalb brauchen wir den Digitalpakt II, der im Bund leider noch auf sich warten lässt.“
„Unsere Ansprüche an gute Lernorte sind klar definiert. Sie sollen anforderungsgerecht, attraktiv, modern ausgestattet und barrierefrei sein. Die energetische und ökologische Nachhaltigkeit der Schulgebäude spielt ebenfalls eine wichtige Rolle“, so Staatssekretärin Prof. Schönig. „Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben wir 2015 unser Schulinvestitionsprogramm in Thüringen aufgelegt und bereits ca. 130 Schulbauvorhaben wie die Sanierung der ‚Anton Sommer‘-Schule finanziell unterstützt. Insgesamt haben wir dabei mehr als 600 Mio. Euro investiert“, fügte sie hinzu.
In der 2-zügigen Staatlichen Grundschule „Anton Sommer“ in Rudolstadt werden durchschnittlich ca. 180 Schüler von der 1. bis zur 4. Klasse unterrichtet. Das historische Schulgebäude wurde im Jahr 1895 erbaut.
Im Zuge der nun erfolgten Sanierung wurden umfassende Ertüchtigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt und die Raumaufteilung entsprechend des Schulkonzeptes angepasst. Das Schulgebäude wurde vollständig mit WLAN ausgestattet. An der Westfassade wurde zudem ein Fahrstuhl installiert, um über alle Etagen des Gebäudes Barrierefreiheit zu erreichen.
Besonderes Augenmerk wurde zudem auf eine energetische Sanierung gelegt. Unter anderem wurde eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage installiert, um den eigenen Stromverbrauch zu unterstützen. Beleuchtet wird nun energiesparend mit LED. Ergänzend zur Gebäudesanierung wurde das Freigelände der Grundschule mit Begrünung und Spielgeräten neugestaltet. Ein Antrag der Stadt beim Bildungsministerium über eine nachträgliche Förderung bestimmter Technikanschaffungen aus Mitteln des Digitalpakts über rund 80.000 Euro ist derzeit in der abschließenden gemeinsamen Beratung. Die Mittel dafür sind beim Land bereits eingeplant.
Die Grundschule „Anton Sommer“ ist – wie fast alle Thüringer Grundschulen – eine offene Ganztagsschule mit Schulhort. Das außerunterrichtliche und familienergänzende Angebot mit Frühhort ab 6 Uhr, Spätbetreuung bis 17 Uhr und Ferienbetreuung bietet den Kindern Möglichkeiten zur betreuten Freizeitgestaltung, zu sozialen Kontakten und Geborgenheit.
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Hessen: IHK-Schulpreis – jetzt noch bewerben! : Datum:
Noch bis zum 15. September 2023 können sich Schulen in Hessen mit Projekten zur Förderung der Berufsorientierung für den IHK-Schulpreis bewerben.
Mit dem IHK-Schulpreis zeichnet der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) landesweit Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler durch fundierte und praxisnahe Berufsorientierungsangebote besonders erfolgreich auf ihren weiteren Lebensweg vorbereiten.
Teilnehmen können alle Förder-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien und Fachoberschulen in Hessen, die in diesem oder dem vorherigen Schuljahr innovative Projekte zur Förderung der Berufsorientierung durchgeführt haben.
Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 15. September 2023.
Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der hessischen IHKs und Wirtschaft wird aus den eingereichten Bewerbungen jeweils die besten Projekte für die Zielgruppen „Förder-/Hauptschüler:innen“, „Realschüler:innen“ und „Gymnasiasten/Fachoberschüler:innen“ auswählen. In diesen Zielgruppen werden jeweils bis zu drei Schulen mit 1.500 Euro Preisgeld ausgezeichnet.
Preisverleihung
Die 17. Hessische IHK-Schulpreisverleihung findet im Dezember 2023 statt.
2022 wurden auch mehrere ganztägig arbeitende Schulen ausgezeichnet:
Zielgruppe Förder-/Hauptschüler:innen:
- Anne-Frank-Schule Dieburg (Projekt: Fit for Job)
- Gutenbergschule Darmstadt (Projekt: Zukunft GUT GEMEINSAM gestalten)
- Ederseeschule Herzhausen (Projekt: Horizont erleben)
Zielgruppe Realschüler:innen
- Hinterlandschule Breidenbach (Projekt: Erweiterte Praktikumsphasen)
- Konrad-Haenisch-Schule Frankfurt am Main (Projekt: Mach’ deinen eigenen Song)
- IGS Nordend Frankfurt am Main (Projekt: KI-Woche)
Zielgruppe Gymnasiasten/FOS
- Carl-Bantzer-Schule Schwalmstadt (Projekt: Job-Interviews)
- Europäische Schule RheinMain Bad Vilbel (Projekt: Digitale Plattform zur beruflichen Orientierung)
- Hohe Landesschule, Hanau (Projekt: Datenbank für Praktikumsbetriebe)
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Rheinland-Pfalz: Tempo und Qualität beim Ganztagsausbau : Datum:
Hohes Tempo, hohe Qualität – mit dem Start des Investitionsprogramm Ganztagsausbau kommen weitere Basismittel von 132,5 Millionen Euro zügig in die Ganztagsschulen von Rheinland-Pfalz.
Schon lange bevor der Bund den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Jahr 2026 festgeschrieben hat, seien in Rheinland-Pfalz die Weichen dafür gestellt worden. „Wir haben bereits vor über 20 Jahren als erstes Bundesland ein Ganztagsausbauprogramm gestartet und mittlerweile über 1,6 Milliarden Euro in diesen Bereich investiert. Deshalb freut es mich sehr, dass wir unsere Ganztagsoffensive jetzt mit weiteren mehr als 130 Millionen Euro an Bundesmitteln unterstützen können. Wir werden dafür sorgen, dass dieses Geld ganz schnell da ankommt, wo es gebraucht wird – nämlich überall dort, wo der Bedarf an hochwertigen Ganztagsangeboten für Kinder im Grundschulalter besteht, z. B. an unseren mittlerweile 976 Grund- und Förderschulen mit Ganztagsangeboten, die von Kindern im Grundschulalter besucht werden“, versprach Hubig.
Die genau 132,5 Millionen Euro sind der Landesanteil aus dem Ganztagsfinanzhilfegesetz des Bundes, das insgesamt rund 2,75 Milliarden Euro umfasst. Den Trägern wird nun die landeseigene Förderrichtlinie zur Verfügung gestellt, welche die Einzelheiten des Verfahrens zur Durchführung des Investitionsprogramms regelt. Die 41 Jugendämter im Land erhalten dafür jeweils einen Budgetrahmen und können auf Basis ihrer Bedarfsplanung zusammen mit den (Schul-)Trägern vor Ort Maßnahmen benennen, die mit den Mitteln gefördert werden sollen. Nach anschließender Prüfung durch Bildungsministerium, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) können die Mittel beantragt werden. Das Programm läuft bis Jahresende 2027.
„Mit der schnellen Verteilung der Basismittel behalten wir unser hohes Tempo und unsere hohe Qualität beim Ausbau des Ganztagesangebots bei“, betonte Hubig und nannte zugleich eine Reihe von Projekten, für die Basismittel eingesetzt werden können. „Damit können Schulgebäude um spezielle Ganztagräume erweitert werden, zum Beispiel Spiel- und Ruhezimmer oder Werkstätten. Natürlich können die Gelder auch für Mensen und Küchen sowie deren technische Geräte eingesetzt werden. Selbst energetische Sanierungen von Fassaden oder der Ausbau von Schulhöfen mit Spiel- und Klettergeräten sind mit Basismitteln möglich. Alles mit dem Ziel, den quantitativen und qualitativen Ausbau weiter voranzutreiben.“ Die Maßnahmen des Investitionsprogramm Ganztagsausbau müssen bis Jahresende 2027 abgeschlossen sein, der Eigenanteil der kommunalen Träger liegt bei 30 Prozent. Auch die Neufassung der Schulbaurichtlinie schafft gute Rahmenbedingungen, um den Schulbau flexibler und zukunftsfähig zu gestalten und dabei den Ganztag in den Blick zu nehmen.
„Die zusätzlichen Basismittel setzen wir zielgenau ein, um unser schon jetzt gutes Ganztagsangebot weiter zu verbessern“, erklärte Ministerin Hubig weiter. „Denn Ganztagsschulen sind bildungs- und sozialpolitisch von unschätzbarem Wert. Sie fördern Schülerinnen und Schüler individuell in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Sie sorgen dafür, dass Eltern Familienleben und Berufstätigkeit besser unter einen Hut bringen können. Deshalb haben wir mit dem Ganztagsausbau so früh begonnen und ihn konsequent weiterverfolgt. Mittlerweile gibt es in jeder der 170 Verbandsgemeinden, verbandsfreien Gemeinden, großen kreisangehörigen Städte und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz mindestens ein Ganztagsangebot im Grundschulbereich.“ Dabei würden alle Schritte eng mit der kommunalen Familie und den Trägern abgestimmt: „Seit Mai 2022 ist eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet, der neben Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Bildung und der kommunalen Spitzenverbände auch Vertreterinnen und Vertreter der Jugendämter sowie der Schulverwaltungen angehören.“
Bei den neuen 132,5 Millionen Euro muss es übrigens nicht bleiben. Ergänzt werden diese Basismittel durch Reste aus dem vorherigen Investitionsprogramm. Falls Länder bis zum Abschluss des Investitionsprogramms weitere „Beschleunigungsmittel“ an den Bund zurückzahlen sollten, so werden diese ebenfalls auf die Basismittel aufgeschlagen und auf die Länder verteilt. Hinzukommen werden Mittel aus dem Landesschulbauprogramm, aus dem weiterhin auch ganztagsspezifische Investitionsmaßnahmen gefördert werden.
1.256 Schulen in Rheinland-Pfalz haben im Schuljahr 2022/2023 bereits Ganztagsangebote, sei es als Ganztagsschule in verpflichtender Form, in Angebotsform oder in offener Form. Dies sind über 84 Prozent der allgemeinbildenden Schulen. Bei den Grundschulen sind es sogar über 88 Prozent. Hinzu kommen noch Hortplätze für schulpflichtige Kinder, die einen wichtigen Beitrag für die Gewährleistung der Ganztagsbetreuung leisten. „Das zeigt, dass wir in Rheinland-Pfalz bereits gut auf den Anspruch auf Ganztagsbetreuung, der ab 2026 schrittweise gelten wird, vorbereitet sind“, so die Ministerin abschließend.
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Nordrhein-Westfalen: Unterstützung für Grundschulen : Datum:
Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen werden im neuen Schuljahr 2023/2024 besonders unterstützt. Einen wichtigen Beitrag zum Bildungserfolg leistet die Offene Ganztagsschule.
Die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen bekommen im neuen Schuljahr besondere Unterstützung: Um die Lehrkräfte von organisatorischem Aufwand zu entlasten, werden die ersten rund 400 Alltagshelferinnen und Alltagshelfer eingestellt. Für die neu eingeführte Lesezeit von 3x20 Minuten stellt das Schulministerium den Lehrkräften umfangreiches Unterrichts- und Begleitmaterial zur Verfügung. Um die Lehrerinnen und Lehrer zukünftig von umfangreichen Dokumentationspflichten und langwieriger Konzeptarbeit zu entlasten, werden in diesem Schuljahr praxistaugliche Arbeitspläne für die Grundschulen entwickelt. Auf dieser Grundlage können sie ihre schuleigenen Unterrichtsvorgaben künftig ohne großen bürokratischen Aufwand gestalten und im Schulalltag umsetzen. Um ihnen dafür ausreichend Zeit zu geben, müssen die Grundschulen bei der Qualitätsanalyse in den kommenden zwei Jahren keine eigenen Arbeitspläne einreichen.
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Die Grundschulen legen das Fundament, auf dem die Bildung unserer Schülerinnen und Schüler aufbaut. Nur wenn der Grundstock aus Lesen, Schreiben und Rechnen in den Grundschulen gut angelegt wird, kann er später Früchte tragen.“
Einen wichtigen Beitrag zum Bildungserfolg in der Grundschule leiste die Offene Ganztagsschule (OGS), so Feller weiter. Rund 715 Millionen Euro investiert die Landesregierung daher im laufenden Haushaltsjahr in die OGS. Mit dem Geld können im neuen Schuljahr insgesamt 392.500 Ganztagsplätze finanziert werden; ein Zuwachs von 30.000 Plätzen im Vergleich zum Schuljahr 2022/2023.
Der Haushaltsentwurf 2024 sieht einen weiteren Anstieg der Mittel um 65 Millionen Euro auf dann rund 780 Millionen Euro vor. Damit könnten im Schuljahr 2024/2025 dann erstmals weit über 400.000 OGS-Plätze finanziert werden, nämlich 430.500. Um den Ausbau der OGS darüber hinaus weiter voranzutreiben und den ab dem Schuljahr 2026/2027 aufwachsenden Rechtsanspruch vorzubereiten, wird das Schulministerium zeitnah eine Förderrichtlinie in Kraft setzen. Darüber soll den Schulträgern von Bund und Land Geld für Investitionen in die Ganztagsinfrastruktur zur Verfügung gestellt werden.
„Wir stellen die Grundschulzeit unserer Kinder aus gutem Grund auf guten Grund“, erklärte Ministerin Feller, warum sie im neuen Schuljahr einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Grundschulen legt: „Damit unsere Lehrkräfte gut arbeiten können, entlasten wir sie durch Alltagshelferinnen und Alltagshelfer. Zugleich unterstützen wir die Schulen mit Unterrichtsmaterial und Arbeitsplänen. Entlastung und Unterstützung zielen darauf ab, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer sich auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: guten Unterricht.“
(...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Schule und Bildung
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Baden-Württemberg: Neue Zusatzqualifikation für Ganztagsbetreuung : Datum:
In Baden-Württemberg können Schülerinnen und Schüler an Beruflichen Gymnasien eine Zusatzqualifikation für die Ganztagsbetreuung an Grundschulen erwerben.
Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Gymnasien können ab dem kommenden Schuljahr ein neues Zertifikat erwerben, mit dem sie sich begleitend zu Studium oder Ausbildung in der Ganztagsbetreuung von Kindern engagieren können. Kultusministerin Theresa Schopper sagt: „Die Schülerinnen und Schüler können ihre persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten erweitern und unterstützen gleichzeitig Kinder und Familien im Land mit ihrer wertvollen Arbeit.“
Besonders in der Bildung kommt es auf den Anfang an, auf die Basis, auf Grundkompetenzen. Daher sind gute frühe Betreuung und Bildung von Kindern essentiell für deren Werdegang – für sie selbst und für die Gesellschaft als Ganzes. Zudem wollen Mütter und Väter Familie und Beruf gut vereinbaren können. Daher kommt dem Ganztag eine besondere Bedeutung zu. Und genau an der Schnittstelle von Anfangsförderung und Ganztagsbetreuung setzt ein neues Angebot für Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Gymnasien an.
Diese können ab dem kommenden Schuljahr an den Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasien (Schwerpunkt Soziales, SGGS) ein neues Zertifikat erwerben, mit dem sie alle relevanten Voraussetzungen kompakt nachweisen können, um sich begleitend zu Studium oder Ausbildung in der Ganztagsbetreuung von Kindern an Grundschulen und an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) engagieren zu können. Das neue Wahlfach „Pädagogik der Ganztagsbetreuung an Grundschulen (PäGG)“, das künftig allen weiteren Profilen und Richtungen des Beruflichen Gymnasiums offensteht, ergänzt diese Weiterentwicklung.
Die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten unterstützen damit das Stammpersonal und erfahren dabei, wie sinnstiftend und erfüllend die herausfordernde Arbeit mit Kindern sein kann. Diese neue Möglichkeit der Zusatzqualifikation hilft den Ganztagseinrichtungen bei der täglichen Arbeit und hilft den Schülerinnen und Schülern bei der Berufsorientierung. „Die jungen Erwachsenen erhalten mit dem neuen Wahlfach sowie der praktischen Erfahrung im Ganztag die Chance, ihre persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten zu erweitern und sie unterstützen gleichzeitig Kinder und Familien im Land mit ihrer wertvollen Arbeit“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper.
Zusatzqualifikation ist an allen Profilen möglich
Das Profil des Beruflichen Gymnasiums spielt dabei keine Rolle. Denn zum einen können Schülerinnen und Schüler des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Soziales (SGGS) das Zertifikat erhalten, indem sie noch ein dreiwöchiges Praktikum in einem Ganztagsangebot an einer Grundschule oder einem SBBZ nachweisen. Mit dem Besuch des Unterrichts im Profilfach „Pädagogik und Psychologie“ haben sie den theoretischen Teil der Qualifikation schließlich bereits geleistet. Weitere Voraussetzungen sind Erste-Hilfe-Kenntnisse.
Zum anderen können sich Schülerinnen und Schüler der übrigen Profile und Schwerpunkte der Beruflichen Gymnasien durch das neue Wahlfach PäGG für eine Tätigkeit in der Ganztagsbetreuung von Grundschulen qualifizieren. Im Unterricht dieses Faches lernen sie unter anderem, welche Entwicklungsphasen Kinder durchlaufen, wie man wertschätzend mit Kindern kommuniziert, wie man mit Konflikten umgeht, oder welche Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten es in der Hausaufgabenbetreuung gibt. Neben dieser theoretischen Komponente und einem Erste-Hilfe-Kurs benötigen diese Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges Praktikum in einem Ganztagsangebot für Kinder im Grundschulalter, um das Zertifikat zu erhalten.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Minden: Sporthalle, Mensa und Räume für den Ganztag : Datum:
Die Stadt Minden baut eine neue Einfeldsporthalle in Dankersen. „On top“ entstehen eine Mensa und Räume für den offenen Ganztag.
Noch ist der Himmel im Rohbau der neuen Einfeldsporthalle an der Grundschule Dankersen-Leteln zu sehen, wenn man nach oben sieht. Aber nicht mehr lange. „Denn bis spätestens Ende August soll das Dach drauf“, sagt Projektleiter Christoph Gleffe von der städtischen Gebäudewirtschaft bei einer Baustellenbesichtigung. Die im September 2022 begonnenen Arbeiten für den Neubau schreiten gut voran. Bevor der erste Stein gesetzt werden konnte, musste erst die alte Sporthalle aus den 1970er Jahren abgerissen und Boden rundherum abgetragen werden, so Gleffe weiter.
Um eine Barrierefreiheit zu gewährleisten, musste das Niveau zwischen dem Schulgelände und der neuen Sporthalle angeglichen werden. Dieses wird damit erreicht, dass die neue Sporthalle rund einen Meter im Erdreich eingelassen ist. Die städtische Gebäudewirtschaft baut hier nicht nur eine neue, moderne und größere Einfeldsporthalle, sondern „on top“ - über den Umkleiden und Duschen - auch eine neue Mensa mit Speisenausgabe und weitere Räume für den offenen Ganztag (OGT). „Für dieses stark gewachsene Angebot musste dringend mehr Raum geschaffen werden“, erläutert der Beigeordnete für Finanzen und Gebäudewirtschaft, Nobert Kresse, vor Ort.
Als Ende der 1990er Jahre der Anbau an der zweizügigen Grundschule Dankersen-Leteln fertiggestellt wurde, gab es dort noch keinen offenen Ganztag. Jetzt nutzen im Durchschnitt 70 bis 75 Prozent der Kinder das offene Angebot, das immer auch ein gemeinsames Mittagsessen vorsieht. „Ein Großteil aller in den nächsten zehn Jahren geplanten Erweiterungen an Mindener Grundschulen ist im offenen Ganztag begründet“, ergänzt der Leiter des Bereiches Gebäudewirtschaft, Jörn Schunk.
Bis zur Fertigstellung der Halle mit der Mensa und weiteren Räumen schließt eine angemietete Container-Anlage die Raum-Lücke. Diese wurde im August 2022 nach einem notwendigen Baugenehmigungsverfahren fertiggestellt. Dafür war ein Grunderwerb notwendig.
Dem Neubau an der Mainstraße geht ein Planungsprozess voraus, der im Februar 2021 mit einem Beschluss durch den Ausschuss für Bildungsarbeit für die „Variante 3 der Machbarkeitsstudie“ angestoßen wurde. Mehrere Vorschläge wurden daraufhin mit der Schulleitung und den Trägern des offenen Ganztags unterbreitet, bis der jetzige Entwurf des städtischen Architekten Eberhard Daske eine breite Zustimmung fand. Im Dezember 2021 wurde dann der Bauantrag eingereicht, am 28. Juni lag die Baugenehmigung für den Neubau der Halle vor und im August 2022 wurde mit den Abbrucharbeiten der alten Sporthalle begonnen.
Die Sporthalle mit der Mensa und den Nebenräumen soll zu Beginn des Schuljahres 2024/25 im August 2024 fertig sein. Probleme bereiten nach wie vor Materiallieferungen und stark schwankende Rohstoff-Preise, berichtet Gleffe. So wurden ursprünglich für den Bau der Halle rund 3,5 Millionen Euro eingeplant. Nach dem Beschluss des Bildungsausschusses im Februar 2021, den Bau um eine Mensa mit 100 Plätzen, eine Ausgabeküche, zwei OGT-Räume, und eine zusätzliche Toilettenanlage im EG zu erweitern und die alte Mensa im Bestandsbau zu Mehrzweckräumen umzubauen, wurde 1 Million Euro als Nachfinanzierung in den Haushalt gestellt.
„Doch auch dieser Betrag reichte aufgrund der sehr angespannten Marktlage mit der laufenden Pandemie und nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine Ende Februar 2022 nach einer aktuellen Baukostenschätzung nicht mehr aus“, so der Beigeordnete. Es mussten noch rund 2 Millionen Euro wegen stark gestiegener Materialpreise „draufgelegt“ werden, so dass die Gebäudewirtschaft nun von einer Bausumme in Höhe von 6,5 Millionen Euro ausgeht. „Ganz schön viel für eine solche Halle“, findet Norbert Kresse. Aber wenn keine günstigeren Ausschreibungs-Ergebnisse vorlägen, müsse bei den Baukosten nachfinanziert werden. „Auf den Bau verzichten, ist gar keine Option.“
Das Raumkonzept der neuen Sporthalle umfasst eine Einfeldsporthalle mit zwei Schülerumkleiden inklusive Duschen und WC-Bereichen, zwei Lehrerumkleiden mit Duschen und WC sowie eine Lagerfläche für Sportutensilien. Der zweigeschossige Bau – im 1. OG befindet sich die Mensa mit den Nebenräumen - ist künftig über mehrere ebenerdige Zugänge von außen sowie durch einen Aufzug im Inneren des Gebäudes in allen Bereichen barrierefrei erschlossen. Der Bau hat eine Bruttogeschossfläche von ca. 1.500 Quadratmetern sowie eine Nutzfläche von ca. 1275 Quadratmetern.
„Die Außenwände werden in Stahlbeton und Mauerwerk ausgeführt und im unteren Bereich mit gelbem Klinker verblendet, um eine gestalterische Verbindung zum Bestandsbau herzustellen“, erläutert Projektleiter Gleffe. Der obere Bereich der Sporthalle wird als verkleidete Trespa-Fassade in Grautönen hergestellt. Durch die Nutzung von robusten Materialien für die Außenhülle solle eine möglichst stabile und nachhaltige Bauweise erreicht werden. Auch auf Nachhaltigkeit wird Wert gelegt. So erhält der Bau eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach und ein Gründach. Der selbst erzeugte Strom sei im Wesentlichen für den Eigenverbrauch bestimmt, so Jörn Schunk.
Sämtliche Leistungen – von der Grundlagenermittlung über den Entwurf, den Bauantrag, die Ausschreibungen, die Bauleitung und Koordinierung sowie die Bauüberwachung zu diesem Objekt – erfolgen durch die Gebäudewirtschaft der Stadt Minden.
Quelle: Stadt Minden
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„Lesen in Ganztag und Hort“ – jetzt noch bewerben! : Datum:
Noch bis zum 1. Oktober 2023 können sich Ganztagsgrundschulen und Horte für den Wettbewerb „LeseOase“ registrieren. Der Wettbewerb wird vom Ganztagsschulverband e. V. unterstützt.
Die LeseOase, ein Gewinn für Ganztag und Hort - unter diesem Motto ruft die Kinderrechtsorganisation Save the Children den bundesweiten LeseOasen-Wettbewerb aus. Prämiert wird die Schaffung einer lesefreundlichen Umgebung sowie die Umsetzung von freizeitpädagogischen und kinderrechtsbasierten Aktivitäten zur Leseförderung. Dafür stellt Save the Children eine umfangreiche digitale Werkzeugkiste zur Verfügung.
Der Ganztagsschulverband unterstützt den LeseOasen-Wettbewerb. Vorstandsmitglied Eva Reiter ist Mitglied der Jury, die gemeinsam über die prämierten Beiträge entscheiden wird. In der Jury arbeiten insgesamt zehn Vertreter*innen aus Fachverbänden und Wissenschaft mit Expertise in verschiedenen Themen wie Lesedidaktik und Leseförderung, Antidiskriminierung und Diversität, Kinderrechte und Partizipation sowie Ganztagspädagogik zusammen. Sie haben die Entscheidungskriterien gemeinsam erarbeitet und begleiten den Wettbewerb während seiner Umsetzung. Ergänzt wird die Arbeit der Erwachsenen durch eine Kinderjury.
Leseförderung ist für die Verwirklichung des Rechts auf Bildung elementar. Denn Lesen ist eine Schlüsselkompetenz für eine erfolgreiche Bildungsbiografie in und nach der Schule und die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe. Alle Kinder haben die gleichen Chancen verdient, erfolgreich lesen zu lernen. Zugleich trägt ein kinderrechtsbasierter Zugang, der auch die Partizipations- und Schutzrechte der Kinder beachtet, dazu bei, Leseförderangebote wirksamer zu gestalten.
Mit dem durch die Postbank geförderten Projekt „LeseOasen - Leseförderung im Ganztag“ unterstützt die Kinderrechtsorganisation Save the Children bereits seit 2018 Ganztagsgrundschulen und Horte dabei, Kinder zum Lesen anzuregen und ihnen Zugänge zu Büchern zu bieten. Die Gestaltung von lesefreundlichen Räumen sowie die Durchführung des Leseförderprogramms „An die Geschichten, losgelesen“ sind die zentralen Bausteine des Projekts.
Der Fokus auf Ganztagsgrundschulen ist bewusst gewählt. Denn der Ganztag hat das Potenzial, mit freizeitpädagogischen Bildungsangeboten einen entscheidenden Unterschied für mehr Bildungsgerechtigkeit zu machen. „Ganztag und Hort sind gute Orte für Leseförderung. Der erfolgreiche Erwerb von Lesekompetenz besonders für Kinder mit weniger Bezug zu Büchern braucht ein Zusammenspiel aus Leseförderung im sowie außerhalb des Unterrichts“, betont Projektleiter Johannes Freund.
Bisher haben rund 100 Ganztagsschulen und Horte mit insgesamt 18.000 Kindern von dem Projekt profitiert. Damit es noch mehr werden, hat Save the Children den LeseOasen-Wettbewerb gestartet.
„Wir möchten mit diesem Wettbewerb landesweit noch mehr Ganztagsgrundschulen und Kinder erreichen“, sagt Florian Westphal, Geschäftsführer von Save the Children Deutschland. „Denn jedes Kind verdient die gleichen Voraussetzungen für einen eigenständigen Start ins Leben und genau dort setzen die LeseOasen an.“
Ganztagsgrundschulen und Horte zur Betreuung von Grundschulkindern, die bisher nicht am Projekt teilgenommen haben, sind eingeladen, mit ihren Schüler*innen LeseOasen zu gestalten und beim Wettbewerb mitzumachen. Der Hauptpreis ist mit 2000,- Euro dotiert und wird von einer Kinderjury vergeben. Weitere drei Preise, je 1000,- Euro, verleiht die Jury der erwachsenen Fachexpert*innen.
Unterstützt wird der Wettbewerb durch die Schauspielerin Ulrike C. Tscharre. Als langjährige Botschafterin von Save the Children ist sie zugleich Schirmherrin des Wettbewerbs. „Der LeseOasen-Wettbewerb ist ein einzigartiger Anlass, um sich für mehr Bildungsgerechtigkeit einzusetzen“, sagt die Schauspielerin: „Das geschriebene Wort zum Leben zu erwecken, ist meine Aufgabe als Schauspielerin und Hörbuchsprecherin. Daher liegt mir dieses Projekt besonders am Herzen. Alle Kinder sollten die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben, und dafür ist Lesen ganz wichtig. Es ist die Grundlage für eine gute Bildung und eine vielversprechende Zukunft.“
Die Kinderrechtsorganisation hat für den Wettbewerb eine frei zugängliche digitale Werkzeugkiste erstellt, um die Gestaltung der LeseOase und die Umsetzung der Aktivitäten zu erleichtern. Dazu gehören Videos, die einen einfachen Zugang zu den Themen wie Partizipation bei der Raumgestaltung, Buch- und Medienauswahl oder dialogisches Vorlesen ermöglichen. Arbeitsblätter vertiefen die Themen, zeigen die lesedidaktischen Grundlagen auf und informieren über den Zusammenhang von Leseförderung und Kinderrechten.
Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2023! Die Preisverleihung findet im April 2024 statt.
Am 13. September 2023, 10:30 bis 11:30 Uhr, findet eine Online-Infoveranstaltung statt. Eine Vorabanmeldung ist gewünscht.
Quelle: Ganztagsschulverband
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Mecklenburg-Vorpommern: Berufswahlkompetenz ausbauen : Datum:
Mecklenburg-Vorpommern überarbeitet sein Konzept zur Beruflichen Orientierung. Diese soll schon in Kita und in Primarstufe beginnen und auch in Ganztagsangeboten gestärkt werden.
Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern sollen künftig noch gezielter den Beruf anstreben, der am besten ihren Neigungen entspricht. Das Land überarbeitet dafür das Konzept zur Beruflichen Orientierung. Es soll zum Schuljahr 2024/2025 in Kraft treten und umgesetzt werden. Die Landesregierung und die Sozialpartnerinnen und Sozialpartner hatten sich im Zukunftsbündnis darauf verständigt, die Berufliche Orientierung an den Schulen weiterzuentwickeln.
„Die Berufliche Orientierung ist mit vielen Angeboten schon heute an den Schulen fest verankert“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Bei der Weiterentwicklung geht es im Kern darum, dass der Übergang von der Schule in den Beruf noch besser gelingt. Wir wollen die Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler ausbauen, damit sie zielgerichtet einen Beruf anstreben können. Wichtig ist dabei auch, dass Jugendliche nicht für den Arbeitsmarkt verloren gehen“, betonte Oldenburg.
Bereits in der Kita und in der Primarstufe soll die Berufliche Orientierung beginnen. Dabei stehen zu Beginn das Vorstellen verschiedener Berufe und die Förderung des naturwissenschaftlich-forschenden Entdeckens im Mittelpunkt. In der Sekundarstufe schließen sich Angebote wie 25 Tage für Praktika an – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Hinzu kommen Betriebsbesichtigungen, regionale Berufsorientierungsmessen, Unternehmenspatenschaften und orientierende Angebote im Rahmen der Ganztagsschule.
„Wir schaffen eine Berufliche Orientierung mit vielen Neuerungen und praktischen Angeboten“, erläuterte die Bildungsministerin. „Seit anderthalb Jahren arbeiten wir mit den Partnerinnen und Partnern des Zukunftsbündnisses an der Umsetzung. Sie konnten ihre Ideen einbringen, Ansprüche und Erwartungen formulieren. Ziel ist eine Berufliche Orientierung von der Kita bis zum Abitur. Zu einer soliden Berufsausbildung gehört die Verbesserung der Kernkompetenzen durch zusätzlichen Deutsch- und Mathematikunterricht“, so Oldenburg.
Das Land legt ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf, um die grundlegenden Fähigkeiten aller Kinder zu verbessern. Ab dem Schuljahr 2024/2025 soll in allen Grundschulen ein flächendeckendes Leseband eingeführt werden. An drei bis fünf Tagen sind Lautlesetrainings in der Schule vorgesehen. Dafür sind pro Tag 20 Minuten der Unterrichtszeit fest eingeplant – unabhängig vom zu unterrichtenden Fach. Um die basalen Kompetenzen noch stärker zu fördern, werden die Rahmenpläne der Grundschule überarbeitet. Ab dem Schuljahr 2024/2025 wird in der Grundschule die Stundenzahl für die Fächer Deutsch und Mathematik erhöht.
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Niedersachsen: Obst und Gemüse für mehr als 220.000 Kinder : Datum:
Vitamine für Niedersachsens Kinder: In insgesamt 1.261 Schulen und 827 Kitas können Kinder unterschiedlicher Altersklassen von den EU-Schulprogrammen „Obst und Gemüse“ oder „Milch“ profitieren.
Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Miriam Staudte: „Ich freue mich über das anhaltend hohe Interesse am Schulprogramm. Es ist ein wichtiger Baustein für die Umsetzung der Niedersächsischen Ernährungsstrategie mit dem Ziel, eine gesundheitsfördernde und nachhaltigere Ernährung im Land zu stärken. Erst kürzlich habe ich eine teilnehmende Grundschule besucht und mich mit Lehrkräften ausgetauscht: Die Kinder können einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln im Schulalltag integrieren, ernähren sich gesünder – und die gemeinsamen, vitaminreichen Obst- und Gemüse-Pausen stärken den Klassenverband und machen einfach Spaß.“
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg: „Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Kinder von großer Bedeutung. Eine Extraportion Obst und Gemüse oder ein Glas Milch gehören unbedingt dazu. Das EU-Schulprogramm leistet hier einen wichtigen Beitrag und ich freue mich sehr, dass wir unser Niedersächsisches Angebot im kommenden Jahr auf die Klassen 5 bis 6 der weiterführenden Schulen erweitern können. Dadurch können noch mehr Schülerinnen und Schüler in den Genuss von gesundem Obst und Gemüse kommen. Das ist eine gute Investition in die Gesundheit und nachhaltige Ernährung unserer Kinder.“
Das EU-Schulprogramm beinhaltet die Programmkomponenten „Obst und Gemüse“ sowie „Milch“. Im Schuljahr 2023/24 nehmen insgesamt 1.261 Bildungseinrichtungen an der Programmkomponente „Obst und Gemüse“ teil. Möglichst regional und saisonal erzeugtes Gemüse und Obst landet so auf den Tellern von rund 227.000 Kindern. Bei der Programmkomponente „Milch“ machen insgesamt 1.061 Einrichtungen mit (davon sind 827 Kindertageseinrichtungen). Erreicht werden so rund 85.000 Kinder.
Hintergrund:
Zum Schuljahr 2017/18 wurde das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm mit dem EU-Schulmilchprogramm zum „EU-Schulprogramm“ zusammengeführt. Seitdem wird das EU-Schulprogramm in Niedersachsen mit den beiden Programmkomponenten „Schulmilch“ und „Schulobst und -gemüse“ umgesetzt. Grundlage für die Förderung ist eine vom Land Niedersachsen bei der Kommission eingereichte Strategie für die Schuljahre 2023/2024 bis 2028/2029.
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Bremen: „Gute Bildung braucht eine gute Umgebung“ : Datum:
Anfang Juli erfolgte die Schlüsselübergabe für die neue Ganztagsgrundschule Kirchhuchting. Bürgermeister Bovenschulte: „Gute Bildung braucht immer auch eine gute Umgebung.
Schon Anfang Juli erfolgte die Schlüsselübergabe für die neue Ganztagsgrundschule Kirchhuchting. Mit dabei waren auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte und die Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp. Die Schule wurde von der Brebau gebaut und an das Land für zunächst 20 Jahre an Bremen vermietet.
Bürgermeister Bovenschulte: „Gute Bildung braucht immer auch eine gute Umgebung, braucht Unterrichtsräume, in denen Kinder und Lehrende sich wohl fühlen und in denen das gemeinsame Lernen viel Spaß macht. Und ich finde: Eine solche Lernumgebung zu schaffen, das ist allen Beteiligten hier in Huchting in herausragender Weise gelungen. Und auch die Umwelt profitiert, denn die Brebau hat hier vorgemacht, wie man heute baut: Mit der Begrünung des Flachdachs und der Installation einer Photovoltaikanlage leistet die Schule im täglichen Betrieb einen Beitrag zur Erreichung der Bremer Klimaschutzziele bis 2038.“
Bildungssenatorin Aulepp: „Schule ist mehr als ein Ort des Lernens. Es ist auch ein Ort, wo Kinder spielen, forschen, sich streiten und wieder vertragen. Es ist ein Ort des Miteinanders, der Kinder, des Kollegiums und fürs ganze Quartier. Nach den Ferien werden hier rund 300 Kinder einen Großteil ihres Tages miteinander verbringen und diese Schule mit Leben füllen.“
Die neue Grundschule in Kirchhuchting war eines der ersten Projekte, mit der sich die neu geschaffene Senatskommission Schul- und Kitabau 2019 beschäftigte. Von den ersten Planungen bis zur ersten Unterrichtsstunde in dem Haus hat es somit keine vier Jahre gedauert. Etwa 300 Kinder in zwölf Klassen werden in der Schule unterrichtet werden, die in Sichtweite des alten Standortes errichtet wurde. Und sie wird auch zu einem Veranstaltungsort in Kirchhuchting werden: Die Aula und auch die Sporthalle stehen Vereinen und weiteren Veranstaltern aus dem Stadtteil zur Verfügung.
Die Grundschule Kirchhuchting wird um einen Neubau in U-Form zu einer dreizügigen Grundschule im gebundenen Ganztagsbetrieb mit Einfeld-Sporthalle erweitert. Bei der Entwicklung der Schule wurde auf Großzügigkeit und Transparenz geachtet: Große Fenster im Innenbereich ermöglichen Sichtbeziehungen innerhalb der Cluster, der Ganztagsbereich öffnet sich mit Verglasungen und niedrigen Fensterbänken zum Schulhof und bietet Platz zum Verweilen im Innen- und Außenbereich an.
Eine weitere Besonderheit ist die enge Zusammenarbeit mit der Schule und der Einbezug der Schülerinnen und Schüler. Bereits bei den Arbeiten der Archäolog*innen durften die Kinder dabei sein und haben viel gelernt. Bei Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern wird die Freude auf die neue Schule deutlich. Vor allem die Sporthalle, Mensa und der Außenbereich ist den Kindern wichtig. Eine große Rutsche, ein Trampolin und ein Basketballkorb gehörten zu den häufigsten Wünschen. Die moderne, offene Raumaufteilung und klassenübergreifendes Lernen gehören zu den konzeptionellen Besonderheiten der neuen Grundschule.
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Sachsen-Anhalt stärkt außerschulische Lernorte : Datum:
Das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt stärkt außerschulische Lernorte, wie das Schülerlabor „Chemie zum Anfassen“ an der Hochschule Merseburg.
Das Ministerium für Bildung fördert auf Beschluss des Ausschusses für Finanzen des Landtags von Sachsen-Anhalt das Projekt „Chemie zum Anfassen“ an der Hochschule Merseburg mit 120.000 Euro als außerschulischen Lernort. Dazu wurde ein entsprechender Vertrag geschlossen.
Bildungsministerin Eva Feußner: „Außerschulische Lernorte eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über den Klassenraum hinaus zu lernen und ihr Wissen in der realen Welt anzuwenden. Sie bieten wertvolle Erweiterungen zum regulären schulischen Unterricht und fördern eine ganzheitliche Bildung. Wir müssen diese Möglichkeiten nutzen, um unsere Schülerinnen und Schüler auf eine vielfältige und sich rasch wandelnde Welt vorzubereiten."
Insgesamt soll Schule weiter für externe Partner in der vielfältigen Bildungslandschaft Sachsen-Anhalts geöffnet werden. Erstmals hat das Ministerium für Bildung daher im Haushaltsplanentwurf 2024 ein Budget in Höhe von 1,5 Millionen Euro angemeldet, mit dem weitere Projekte in Kooperation zwischen Schulen und außerschulischen Partnern aufgelegt werden können.
Hintergrund
Das Projekt „Chemie zum Anfassen“ an der Hochschule Merseburg widmet sich der Interessens- und Kompetenzentwicklung, der Begabtenförderung sowie der Berufs- und Studienorientierung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich. Herausragend ist hierbei die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Industrie und Schule. „Chemie zum Anfassen" ist somit ein Kompetenzzentrum, das zwischen Schule, Unternehmen und Hochschule vermittelt und so die Fachkenntnisse der Wissenschaftler und Praktiker mit den Anforderungen von Industrie und Hochschulen sowie den Kenntnissen der Lehrenden zur Wissensvermittlung eng verknüpft und aufeinander abstimmt.
Über die Breitenförderung hinaus engagiert sich das Schülerlabor auch bei der Auswahl besonders begabter und interessierter Schülerinnen, um diese nachhaltig zu fördern. Schülerinnen und Schüler sollen Interesse an Naturwissenschaften und Technik unter Dominanz chemischer Sachverhalte finden und dazu befähigt werden, aus Sachkenntnis heraus die Wechselwirkungen zwischen Natur, Mensch und Technik von einem durch Wissen begründeten Standpunkt heraus kritisch, aber real, einzuschätzen. Alle Angebote von „Chemie zum Anfassen" richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12.
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Alltag im Krieg: Deutsche Auslandsschule in Kyiv : Datum:
Auf der Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Lehrer im Ausland berichtete Willi Wrubel, Schulleiter der Deutschen Schule Kiew, aus dem Alltag im Krieg: „„Bisher ist ein Tag Schule ausgefallen“.
Am 2. August 2023 fand in Erfurt die Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Lehrer im Ausland (VDLiA) statt, an der rund 130 Lehrkräfte aus ganz Deutschland teilnahmen. Auf sehr großes Interesse sind die Beiträge der Kollegen aus der Ukraine von der Deutschen Schule Kiew (DSK) gestoßen, darunter von Fabian von Reinsperg, DaF-Fachleiter der DSK, und von Schulleiter Willi Wrubel, der aus dem Alltag im Krieg berichtete.
An der Schule ist seit Kriegsbeginn lediglich ein Tag Schule ausgefallen, so Schulleiter Willi Wrubel während der Hauptversammlung. „Lediglich am 24. Februar 2022, dem Tag des Kriegsbeginns, durfte kein regulärer Unterricht stattfinden. Seitdem ist nicht ein Tag ausgefallen“, berichtet Wrubel.
Er selbst musste im Februar 2022 aus Sicherheitsgründen aus der Ukraine ausreisen. Das ist durch seinen Status als entsandte Lehrkraft (ADLK - Auslandsdienstlehrkraft) bedingt. Seitdem leitet er die Schule von Deutschland aus. „Ich bin besonders stolz, dass jeder Kollege und jede Kollegin im kommenden Schuljahr auch weiter für uns arbeiten wird. Trotz der enormen Belastungen hat niemand gekündigt. Ich konnte sogar neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen, die die Arbeit vor Ort in Präsenz oder Online gestalten“, so Wrubel weiter.
Der 37-Jährige betonte vor mehr als 100 Auslandslehrern und Vertretern der Presse die Leistung seiner Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Er hat sich trotzdem für das kommende Jahr vorgenommen, die Zahl der Schülerinnen und Schüler zu verdoppeln. Wrubel ist seit einem Jahr kommissarischer Schulleiter der DSK. Sie wurde 2008 gegründet. Vor der russischen Invasion wurde sie von 177 Schülerinnen und Schülern besucht. Von ehemals 39 Lehrerinnen und Lehrern sind es jetzt noch 22, davon unterrichten 17 in Präsenz, die anderen im Online-Unterricht. Den beeindruckenden Brief des Schulleiters an seine Schule vom 30. Juni 2023, der das Schuljahr resümiert, lesen Sie hier.
Die DSK ist eine internationale Begegnungsschule, die durch die ukrainische Schulaufsicht lizensiert und vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland anerkannt wurde und gefördert wird. Sie führt eine einzügige Grund- und Sekundarschule (Stufe I und seit 2016/17 Stufe II) mit gymnasialem Charakter und Ganztagsangebot. Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfungen am Ende der Jahrgangsstufe 10 können sich die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung des Freistaates Sachsen auf das Abitur vorbereiten. In den Kernfächern unterrichten muttersprachlich deutsche Lehrkräfte. Die Schule verleiht in Deutschland anerkannte Zeugnisse und ermöglicht somit den uneingeschränkten Wechsel vom und ins deutsche Schulsystem. Ukrainische Kinder erhalten ebenso Unterricht in ukrainischer Muttersprache und haben zudem die Möglichkeit, neben ukrainischen auch deutsche Bildungsabschlüsse zu erwerben.
Zum Team der DSK gehören mehr als 20 Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen. Neben den ukrainischen Lehrkräften, die über hervorragende Deutschkenntnisse verfügen, unterrichten an der DSK auch sieben Lehrkräfte aus Deutschland. Zusätzlich wird die Schule von der Bundesrepublik Deutschland durch zwei sogenannten ADLK (Auslandsdienstlehrkräfte), die durch die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in Köln an die DSK vermittelt werden, unterstützt.
Die rund 1.800 Lehrkräfte an 135 Deutschen Auslandsschulen werden während ihrer Tätigkeit im Ausland organisatorisch, pädagogisch und finanziell von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen betreut. Die rechtlichen Bedingungen der Deutschen Auslandsschulen sind im Auslandsschulgesetz, der „Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zum Einsatz von Lehrkräften im deutschen Auslandsschulwesen“ und im KMK-Beschluss „Richtlinien für die Beurlaubung, Abordnung bzw. Zuweisung von Lehrkräften für den Auslandsschuldienst ...“ geregelt.
Der 1955 gegründete Verband Deutscher Lehrer im Ausland versteht sich als Berufsverband, der die beruflichen, rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen der deutschen Lehrkräfte im Auslandsschuldienst wahrnimmt. Die mehrtägigen Hauptversammlungen des VDLiA finden alle zwei Jahre statt. Das MDR-Fernsehen hat über die Hauptversammlung in Erfurt berichtet.
Quellen:
Verband Deutscher Lehrer im Ausland
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Baden-Württemberg: „Lernen für alle mit Rückenwind und Sport“ : Datum:
Baden-Württemberg weitet sein Pilotprojekt „Lernen für alle mit Rückenwind und Sport“ aus. Sportunterricht in Vorbereitungsklassen nutze auch dem Spracherwerb, so Kultusministerin Theresa Schopper.
Baden-Württemberg erweitert sein Pilotprojekt „Lernen für alle mit Rückenwind und Sport“. „Das Projekt zeigt, dass Sportunterricht in Vorbereitungsklassen dem Spracherwerb nutzt. Die Erfahrungen können helfen – bei der Kooperation von Schulen und Vereinen und auch im Ganztag“, sagt die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper.
Weil Sport nicht nur hilfreich für den Lernerfolg ist, sondern auch Menschen und Kulturen verbinden kann, gibt es seit diesem Schuljahr das Pilotprojekt „Lernen für alle mit Rückenwind und Sport“. Sportunterricht fördert hier den Spracherwerb, die Integration und das gemeinsame Miteinander. Kultusministerin Theresa Schopper besuchte Ende Juli mit Thomas Riecke-Baulecke, dem Präsidenten des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung, zwei Vorbereitungsklassen der Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule im Reutlinger Stadtteil Betzingen und schaute sich eine Sport- und eine Schwimmunterrichtseinheit an.
Theresa Schopper: „Mir gefällt das Projekt so gut, weil es großes Potenzial birgt und mehrere Facetten anspricht, wie Spracherwerb, Integration, Motivation, sozial-emotionales Wohlbefinden oder auch die Lernleistung. Es zeigt, dass Sportunterricht in Vorbereitungsklassen einen ganzen Fächer von Vorteilen mit sich bringt“, sagte Schopper und fügte an: „Darüber hinaus können sich unsere Schulen mit den Vereinen vernetzen. Das kann uns zudem bei der so wichtigen Kooperation unserer Schulen mit den Sportvereinen auch im Hinblick auf den Ganztag helfen. Und außerdem Talente in die Vereine bringen.“
Insgesamt könne das Projekt zur Bildungs- und Chancengerechtigkeit beitragen und alle an der Schullandschaft Beteiligten bereichern. Deshalb will das Kultusministerium das Projekt ausbauen, die Erfahrungen mittels Fortbildungen in die Fläche tragen und den Sportunterricht zum festen Bestandteil einer VKL-Stundentafel machen.
Zielgruppe wird deutlich erweitert
„Lernen für alle mit Rückenwind und Sport“ basiert auf einer erfolgreichen Kooperation mit dem Landessportverband Baden-Württemberg und wird bis Juli 2024 in eine erweitere Pilotierungsphase gehen. Künftig werden auch Grundschulen und weiterführende Schulen mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt in das Projekt einbezogen werden, das damit auch die Sekundarstufe I anspricht. Die Erfahrungswerte aus der erweiterten Pilotierungsphase sollen in den weiteren Ausbau sowie in die grundsätzliche Lehrkräfte-Fortbildung einfließen. Insgesamt sind hierfür für das kommende Schuljahr etwa 100.000 Euro aus den Mitteln von Lernen mit Rückenwind vorgesehen.
„Bewegung ist nicht allein für die körperliche und psychische Entwicklung von großer Bedeutung. Sportunterricht ermöglicht wichtige Erfahrungen im sozialen Miteinander, im fairen Umgang beim Spielen und Wettkämpfen, beim Einhalten und Ausgestalten von Spielregeln – auch deshalb ist Sportunterricht ein unverzichtbarer Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrags von Schule“, so Thomas Riecke-Baulecke.
Ruth Smith, Klassenlehrerin einer Vorbereitungsklasse an der Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule, sagte über das Projekt: „Für uns Lehrkräfte ging es in diesem Projekt nicht nur um den erfolgreichen Spracherwerb, sondern auch um die Teamfähigkeit, die Ausgeglichenheit und vor allem die Freude, die der Sportunterricht mit sich bringt.“ Schulleiterin Daniela Halder ergänzte: „Sport und Bewegung bringen überall Menschen auch über kulturelle Unterschiede hinweg zusammen und können so den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Sport integriert jedoch nicht per se, es bedarf bestimmter Rahmenbedingungen, die wir durch dieses Projekt geschaffen haben.“
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Hessen: Lerncamps in den Sommerferien : Datum:
Auch in den Sommerferien 2023 gibt es an 31 Schul-Standorten in ganz Hessen wieder Lerncamps zur besonderen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.
Kultusminister Lorz: „Die Lerncamps in den Ferien sind eine wichtige Säule unserer Aufholmaßnahmen. So können wir die Schülerinnen und Schüler, bei denen ein besonderer Nachholbedarf entstanden ist, noch besser auf das kommende Schuljahr vorbereiten.“
Teilnahme ist freiwillig. Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler, die sich eingewählt haben, nehmen aber mindestens ein komplettes Halbjahr verpflichtend teil.
Seit dem Jahr 2020 sind mit dem Format der Lerncamps rund 55.000 Schülerinnen und Schüler in mehr als 1.400 Angeboten gefördert worden, um in der Ferienzeit eine individuelle Förderung – insbesondere zum Aufholen von Lernrückständen – zu erhalten. Auch in den Sommerferien 2023 gibt es an 31 Schul-Standorten in ganz Hessen wieder Lerncamps zur besonderen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.
Die Kinder und Jugendlichen aller Klassenstufen und Schulformen haben dort die Möglichkeit, Lerninhalte in festen Kleingruppen zu wiederholen und zu vertiefen. Die Lerncamps werden von den teilnehmenden Schulen organisiert und von multiprofessionellen Teams aus schuleigenem Personal, Lehramtsstudierenden, Lehrkräften im Vorbereitungsdienst (Referendare) und pensionierten Lehrkräften umgesetzt.
Landesprogramm „Löwenstark – der BildungsKICK“
Die Maßnahme setzt sich als ein Baustein des hessischen Landesprogramms „Löwenstark – der BildungsKICK“ fort, welches bis Ende des Schuljahres 2023/2024 inklusive der angrenzenden Ferien Kinder und Jugendliche unterstützen wird. Ziel ist es, ein bezogen auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmtes, passgenaues Lernangebot in den Ferien zu entwickeln, das den Regelunterricht sowohl begleiten als auch ergänzen kann.
Neben der Fokussierung auf Lern- und Leistungsrückstände in bestimmten Fächern und der gezielten Vorbereitung auf Abschlussprüfungen und Übergänge kann es zusätzlich Programme geben, die die Lernmotivation steigern oder die Fähigkeiten zur Selbststeuerung und -regulation – auch im Rahmen digital gestützter Angebote – vertiefen. Weiterhin können sportive Angebote für mehr Bewegung angeboten werden.
Quellen: Hessisches Kultusministerium
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Schleswig-Holstein: Außerschulische Lernorte ausgezeichnet : Datum:
In Schleswig-Holstein erhielten außerschulische Lernorte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung das Zertifikat „nun“, das für „norddeutsch und nachhaltig“ steht.
Im Industriemuseum Elmshorn drehte sich Anfang Juli alles um die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dort zeichnete der Staatssekretär im Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Guido Wendt sieben Bildungspartner aus Schleswig-Holstein erstmals mit dem „nun“-Zertifikat aus.
„nun“-zertifizierte Lernorte bieten lebensweltnahe, lebendige Lernanlässe. Sie gestalten Lehren und Lernen auf interaktive Weise und ermöglichen so forschendes, aktionsorientiertes und transformatives Lernen. Die zertifizierten Anbieter sind unter anderem Kooperationspartner für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie für Schulen in Form von Öffentlichkeitsarbeit, Unterrichtseinheiten, Ausflügen und Klassenfahrten aber auch für die Weiterbildung der Lehrenden.
Ein Beispiel dafür ist das Industriemuseum Elmshorn, das zum ersten Mal zu den zertifizierten Lernorten gehört. Die Angebote des Museums für Schulklassen bieten Gelegenheit, sich mit zahlreichen Nachhaltigkeitsthemen auseinanderzusetzen. Ob es um den Weg eines Getreidekorns und seine Bedeutung für die Ernährung geht, die Industrialisierung und damit einen Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung oder den Umgang mit Müll im Laufe der Zeit und seine Auswirkungen auf die Umwelt.
Ebenfalls zum ersten Mal zertifiziert ist die Domäne Fredeburg, die seit 30 Jahren von dem Verein KulturLandWirtSchaft als Pächter der Domäne betrieben wird und eine sehr engagierte Bildungsarbeit für eine nachhaltige Landwirtschaft umsetzt. Ein anderes Beispiel ist die Cocina Coworking Kitchen Kiel: Die Kinder und Jugendlichen lernen dort, was gesunde Ernährung ist und reflektieren ihr Essverhalten. Außerdem wird in den Kursen und Angeboten Wert auf nachhaltige Produktion und die Auswirkungen von Ernährung im globalen Zusammenhang gelegt.
Erstzertifizierung
- Susanne Brandt, Flensburg
- Deutsches Baumschulmuseum, Pinneberg
- Domäne Fredeburg
- Umwelthaus Pinneberg, Rellingen
- Industriemuseum Elmshorn
- Volkshochschule Halstenbek
- Cocina Coworking Kitchen, Kiel
Rezertifiziert
- International Wadden Sea School, Husum
- Umweltstudienplatz der Jugendherberge Tönning
- Haus der Natur, Cismar
- Stadtmuseum Norderstedt
- Erlebniszentrum Naturgewalten, List
- GAB Umwelt Service, Kummerfeld
- ADS Waldschulheim Glücksburg
Hintergrund
„nun“- steht für „norddeutsch und nachhaltig“ und ist ein kostenloses Verfahren zur Qualitätsentwicklung und Zertifizierung für Akteure der non-formalen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Die vier Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt haben in ihrer „nun“-Partnerschaft die Qualitätsstandards gemeinsam entwickelt und bieten die Zertifizierung an. Freiberufliche Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und andere Organisationen können die „nun“-Zertifizierung erhalten.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Kultur Schleswig-Holstein
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Bayern: „Eliteschule des Jahres“ in Oberstdorf : Datum:
Der DOSB würdigt die herausragende schulische und leistungssportliche Förderung junger Talente durch die Schulen, Spitzensportverbände und das Skiinternat des Schule-Leistungssport-Verbunds Oberstdorf.
Das Schule-Leistungssport-Verbundsystem Oberstdorf ist neue „Eliteschule des Jahres“. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) würdigt mit der bundesweiten Auszeichnung die herausragende schulische und leistungssportliche Förderung junger Talente durch die beteiligten Schulen, Spitzensportverbände und das örtliche Skiinternat. Die Oberstdorfer Hochburg für herausragende Athletinnen und Athleten des olympischen Wintersports wurde unter 43 „Eliteschulen des Sports“ in Deutschland als beste „Eliteschule des Sports“ des Jahres 2022 ausgewählt.
Hocherfreut zeigte sich Kultusminister Piazolo: „Dass dieser Bundestitel nach Bayern geht, macht mich stolz. Ich gratuliere unserer neuen ‚Eliteschule des Jahres‘ von ganzem Herzen und freue mich sehr, dass das außergewöhnliche Engagement und die seit vielen Jahren herausragende Arbeit aller Beteiligten am Standort Oberstdorf mit diesem Prädikat gewürdigt wird. Bedanken möchte ich mich bei der gesamten Schulfamilie des Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums sowie der kooperierenden Realschule Sonthofen, der Mittelschule Oberstdorf und der Fachoberschule Sonthofen, dem olympischen Spitzensport, dem Skiinternat sowie allen Sportbegeisterten der Marktgemeinde Oberstdorf für das zugrundeliegende Engagement. Tatkraft, Können, Impetus, aber auch Fingerspitzengefühl und Empathie sind der Markenkern des Schule-Leistungssport-Verbundsystems in Oberstdorf. Ich bin mir sicher: Diese Auszeichnung ist Ehre und Ansporn zugleich!“
„Eliteschulen des Sports“ wie in Oberstdorf schaffen die Möglichkeit einer qualitativ hochwertigen schulischen Bildung als tragendes Fundament einer leistungssportlichen Karriere, weshalb sie laut Piazolo „für die Nachwuchs- und Spitzensportförderung unverzichtbar“ seien. „Hier finden die jungen Talente Rahmenbedingungen vor, um Schule, Training und Wettkampf optimal miteinander zu verbinden“, so der bayerische Kultusminister. Dass dies am Standort Oberstdorf ganz hervorragend gelingt, zeigen die kontinuierlichen Spitzenerfolge zahlreicher ehemaliger Schülerinnen und Schüler, wie z.B. Johannes Rydzek, Katharina Schmid (geb. Althaus), Vinzenz Geiger, Selina Freitag, Julian Schmid, Karl Geiger und Alexander Schmid.
Das Schule-Leistungssport-Verbundsystem um das Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium ist „Partnerschule des Wintersports“ und vom DOSB seit 2008 als „Eliteschule des Sports“ zertifiziert. Das Verbundsystem besteht aus Schule, Internat und Leistungssport. Es verknüpft die schulische Ausbildung an weiterführenden Schulen optimal mit der leistungssportlichen Förderung der Sportfachverbände und ermöglicht auswärtigen Topathletinnen und -athleten die Unterbringung in einem Internat. Derzeit besuchen ca. 470 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium in Oberstdorf mit naturwissenschaftlich-technologischer sowie sprachlicher Ausrichtung, wovon knapp 140 Sportschülerinnen und -schüler sind. Mit den CJD Christophorusschulen Berchtesgaden verfügt Bayern über einen zweiten ebenso erfolgreichen Eliteschul-Standort im olympischen Wintersport. Darüber hinaus bestehen für den olympischen Sommersport zwei Eliteschul-Standorte in Nürnberg und München.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Sachsen: 50 Millionen Euro für Ganztagsangebote 2023/2024 : Datum:
Für das Schuljahr 2023/2024 erhalten Sachsens Schulen 50 Millionen Euro für Ganztagsangebote. 94 Prozent der Schulen bieten Ganztagsangebote an – so viele wie nie!
Für das Schuljahr 2023/2024 erhalten Sachsens Schulen 50 Millionen Euro für Ganztagsangebote (GTA).
„So viele Schulen wie nie zuvor werden den Schülerinnen und Schülern im kommenden Schuljahr Ganztagsangebote anbieten können. Das ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche und chancengerechte Bildung“, so Kultus-Amtschef Wilfried Kühner. Der Amtschef verwies darauf, dass pünktlich vor Ferienbeginn die 1.462 Schulen ihre Zuweisungsbescheide dafür erhalten haben. Damit nutzen 94 Prozent der sächsischen Schulen die vom Kultusministerium bereitgestellten Mittel zur Gestaltung von Ganztagsangeboten nach der Sächsischen Ganztagsangebotsverordnung.
Engagiert unterstützen dabei die Schulträger und Schulfördervereine als Zuweisungsempfänger ihre Schulen haushalterisch und sind Vertragspartner für die Akteure von Ganztagsangeboten. Mit dem Geld sollen an allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft gleichermaßen unterrichtsergänzende Förder- und Bildungsangebote umgesetzt werden. Die Angebote sind an den individuellen Lernbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiert.
Trotz steigender Schülerzahlen und 27 Schulen mehr mit Ganztagsangeboten als im letzten Schuljahr, konnten die Pauschalen pro Schüler im Vergleich zu den Vorjahren stabil gehalten werden. Sie liegen für Grundschulen und Gymnasien bei 90,24 Euro und für Förder-, Gemeinschafts- und Oberschulen bei 151,19 Euro. Der Fokus soll im nächsten Schuljahr weiter auf der Einrichtung von zusätzlichen individuellen Förderangeboten für die Kinder und Jugendlichen sowie auf der Fortführung nachhaltiger Angebote aus den Corona-Aufholprogrammen liegen.
Um die aus dem Corona-Aufholprogramm bewährten eigenverantwortlichen und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten zu erhalten, wird ein Teil der zur Verfügung stehenden GTA-Mittel über die Servicestelle für besondere Bildungsangebote ausgereicht. Die Aufteilung der benannten Schülerpauschalen erfolgt somit erstmals in einem Verhältnis von 20 zu 80. Die Schulen erhalten 20 Prozent der Mittel als flexibles Lernbudget zu Beginn des Schuljahres über das Schulportal. Unter Nutzung des onlinebasierten Verfahrens der Servicestelle für besondere Bildungsangebote können die Schulleitungen unterrichtsintegrierte und unterrichtsergänzende Förder- und Nachhilfeangebote individuell und kurzfristig einkaufen. Ziel ist es, Defizite bei Schülerinnen und Schülern weiter abzubauen. Die weiteren 80 Prozent der Mittel sind den Schulen bereits über die Zuweisungen durch die Sächsische Aufbaubank zugeflossen.
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Energiesparmeister Gold: Erich-Fried-Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf : Datum:
„Energiesparmeister Gold“ ist 2023 die Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf aus Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Der 2. und 3. Platz gingen nach Baden-Württemberg und Thüringen.
Den 1. Platz des Energiesparmeister-Wettbewerbs belegt in diesem Jahr die Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf aus Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtschule aus Nordrhein-Westfalen hat sich im Online-Voting die meisten Stimmen gesichert. Dafür erhielt die Schule den mit 5.000 Euro und Sachpreisen dotierten Titel „Energiesparmeister Gold“.
Über den 2. Preis darf sich das Mörike-Gymnasium Ludwigsburg aus Baden-Württemberg freuen. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es die Thüringer Gemeinschaftsschule Stadtilm mit dem 3. Preis. Den Sonderpreis erhielt die Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel aus dem Saarland für ihr langjähriges Engagement im Bereich Klimaschutz. Sie hat sich im Saarpfalz-Kreis als Klima- und Technikschule positioniert und noch stärker der Förderung von MINT-Kompetenzen verschrieben, nicht nur durch das Unterrichtsfach Technik und Klima.
Gesamtschule aus Wuppertal-Ronsdorf möchte klimaneutral werden
Prämiert wurde die Erich-Fried-Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf für ihre erfolgreichen Bemühungen, Emissionen zu reduzieren und den Energieverbrauch im Schulgebäude zu senken. So haben sie nicht nur ein Klimaschutzkonzept erstellt, einen Klimagipfel veranstaltet und eine Klima-AG eingerichtet – sie tragen ihre Mission auch in die Breite und präsentierten Ihre Ideen und Konzepte dem Bürgermeister, den Stadtwerken und in der Kinderkommission im Bundestag. Gemeinsam mit dem Wuppertal-Institut haben die Schüler außerdem einen Antrag für die energieeffiziente Sanierung des Schulgebäudes an den Wuppertaler Hauptausschuss gestellt.
Bereits zum 15. Mal wurde der Energiesparmeister-Wettbewerb ausgetragen. Aus allen Bundesländern reichten Schulen ihre Klimaschutzprojekte ein. Die Jury vergab Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro sowie einen Sonderpreis. Neben Geld- und Sachpreisen bekommen die Gewinnerschulen einen Paten aus Wirtschaft und Gesellschaft zur Seite gestellt. Sie unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Projektteams aus ganz Deutschland hatten sich wieder beworben. In allen 16 Bundesländern gewinnt jeweils eine Schule den Landestitel und erhält 2.500 Euro Preisgeld. Der Sonderpreis mit 1.000 Euro Preisgeld geht an das Projekt, das sich am überzeugendsten weiterentwickelt hat. Alle 16 Landessieger haben außerdem die Chance auf den Titel „Energiesparmeister Gold“.
Unter den 16 Energiesparmeistern sind 12 Schulen mit Ganztagsangebot:
- Nordrhein-Westfalen: Erich-Fried-Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf
- Thüringen: Thüringer Gemeinschaftsschule Stadtilm
- Bayern: Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld
- Brandenburg: Karl-Foerster-Schule Potsdam
- Bremen: Neue Oberschule Gröpelingen
- Hamburg: Gymnasium Lerchenfeld
- Hessen: Geschwister-Scholl-Schule Bensheim
- Mecklenburg-Vorpommern: Fritz-Greve-Gymnasium Malchin
- Niedersachsen: Johannes-Althusius-Gymnasium Emden
- Saarland: Martin-Luther-King-Schule Saarlouis
- Sachsen: Schule „An der Nassau“ Meißen
- Schleswig-Holstein: Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Norderstedt
Quelle: Energiesparmeister
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Rheinland-Pfalz: Neue Clusterschule in Worms : Datum:
Die Pfrimmtal-Realschule Plus in Worms konnte kürzlich ihren Neubau beziehen. Die Stadt Worms präsentierte erste Clusterschule.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Pfrimmtal Realschule Plus in Worms bereits Mitte April ihr neues Schulgebäude beziehen und sich schon ein wenig einleben konnten, wurde der Bau am 14. Juli nun offiziell eingeweiht. Zu diesem Anlass empfing Oberbürgermeister Adolf Kessel gemeinsam mit Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst die Rheinland-Pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig zur feierlichen Einweihung.
Oberbürgermeister Adolf Kessel bezeichnete den Neubau als „Schule der Zukunft“ und freute sich, dass trotz der schwierigen Haushaltslage die Investition in Schule möglich war, an der er den Schülern viel Freude wünschte. Der OB dankte in diesem Zusammenhang dem Bildungsministerium für eine Förderung von 8,5 Mio. Euro – etwa der Hälfte der Baukosten.
Ministerin Hubig machte in ihrem Grußwort ebenfalls den zukunftsweisenden Charakter des Neubaus deutlich: „Vor einigen Wochen haben wir für Rheinland-Pfalz eine neue Schulbaurichtlinie auf den Weg gebracht. Damit wollen wir den Bau moderner, zukunftsweisender Schulen mit offenen Raumkonzepten voranbringen, die neue Lernformen im Team und individuell unterstützen. In der Pfrimmtal-Realschule plus kann man schon heute sehen, wie so ein moderner Schulbau aussehen muss. Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern sowie dem Kollegium zu diesem ansprechenden, freundlichen und großzügigen Haus, in dem das Lehren und Lernen viel Spaß machen werden. Gern haben das Ministerium für Bildung, die Schulaufsicht und die SGD Süd den Schulträger dabei unterstützt, für dieses zukunftsweisende Projekt die optimale Förderung zu bekommen. Heute kann man sagen: Es hat sich gelohnt, hier ist jeder Euro gut angelegt.“
Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst begann sein Grußwort mit der Frage „Was gibt es Schöneres als eine neue Schule zu bauen?“ Er betonte die Bedeutung von Schule als Lebens- und Sozialraum. „Es braucht eine für alle Beteiligte angenehme Atmosphäre, damit lernen leichtfällt“, so der Beigeordnete.
Schulleiterin Simone Gnädig betonte die Bedeutung guter Schule auf gesamtgesellschaftlicher Ebene: „Eine Gesellschaft braucht neugierige Schüler:innen, die sich etwas zutrauen.“ Sie dankte ihrem Kollegium und der gesamten Schulgemeinde für ihr Engagement. Die Pädagogin verkündete ferner die Bewerbung ihrer Schule im Rahmen der Initiative „Schule der Zukunft“ des Landes Rheinland-Pfalz.
Hintergrund
Der Neubau hat die Gestalt einer Clusterschule. Das bedeutet, dass um einen erweiterten Flur, die gemeinsame „Mitte“, zwei bis sechs Klassen- und die dazugehörigen Gruppenräume angesiedelt sind. Zugeordnet sind jedem Cluster außerdem Lager, Sanitärbereich und Garderobe. Die Pfrimmtal-Realschule plus ist ausgezeichnete MINT-Schule (MINT = Mathematik / Informatik / Naturwissenschaft / Technik) und verfügt daher auch über vier barrierefrei eingerichtete MINT-Fachräume. Zu den Clustern gehört außerdem jeweils ein dezentraler Teamstützpunkt für die Lehrkräfte mit Arbeitsplätzen und Besprechungsbereich. Eine solche Clusterstruktur ermöglicht es, mehrere „kleine Schulen“ in einer großen Schulorganisation zu bilden, und zwar mit allem, was die kleine Schule im Unterrichtsalltag benötigt. Schülerinnen und Schüler finden so in einem überschaubaren Rahmen „ihren“ festen Ort, für den sie Mitverantwortung tragen.
Die Zusammenarbeit von Lehr- und anderen pädagogischen Fachkräften wird erleichtert und moderne Unterrichtsmethoden in heterogenen Gruppen werden unterstützt. Die Kooperation der Kolleginnen und Kollegen erleichtert es, Fächer in Epochen oder fachübergreifenden Projekten zu unterrichten. Die kurzfristige Umorganisation in temporäre Neigungs- und Niveaugruppen ist unaufwändig – alle Sozialformen sind somit im Unterricht möglich. Die Mitte ist so ausgelegt, dass sich möglichst alle Schülerinnen und Schüler des Clusters für Präsentationen von Unterrichtsergebnissen usw. hier versammeln können. Hier findet außerdem eine ungewöhnliche Realisierung von Kunst am Bau Platz: Große Holzobjekte in den Mitten aller Etagen dienen als eine Art Möbel und bilden zusammen den Satz „Wir machen Träume wahr“.
Das Projekt Neubau Pfrimmtal RS Plus war 2016 mit Workshops unter Teilnahme der Stadt, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz (ADD) sowie von Lehrkräften, Elternvertretern und Schülerinnen und Schülern gestartet. In der Abwägung verschiedener Optionen erwies sich ein vollständiger Neubau als wirtschaftlichste Lösung über den Lebenszyklus – einhergehend mit der Auflösung der bisherigen Dislozierung eines Teils der Schulgemeinschaft. Der Neubau entstand auf dem früheren Sportgelände, nach Abriss des alten Schulbaus entsteht auf dieser Fläche die neue Sportanlage. Das Großprojekt wird mit der noch ausstehenden Erweiterung der Diesterweg-Grundschule abgeschlossen.
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Hamburg: Stadtteilschule Kirchwerder erhält Neubau : Datum:
Der Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder bietet auf über 12 000 Quadratmetern ausreichend Platz für Klassen-, Fach- und Ganztagsräume.
In Hamburgs südlichstem Stadtteil entsteht ein architektonisch außergewöhnliches Schulgebäude: Der Neubau der Stadtteilschule Kirchwerder wird aus zwei langgestreckten Gebäuden bestehen, die an die Bautradition der Vierländer Langhäuser anknüpfen. Der sogenannte Nordriegel ist mit einer Länge von 96 Metern, der Südriegel mit einer Länge von 130 Metern geplant. Die Ziegelfassaden der dreistöckigen Gebäude mit begrünten Flachdächern sollen optisch an ein reetgedecktes Langhaus erinnern. Vor einem halben Jahr sind die Bauarbeiten gestartet, die Fertigstellung der Stadtteilschule ist für das Schuljahr 2024/25 geplant. Kürzlich haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Schulsenator Ties Rabe den Rohbau ihrer zukünftigen Schule besichtigt und eine Zeitkapsel versenkt.
„Wir feiern gerne in der Schulgemeinschaft jeden Meilenstein dieses ehrgeizigen und lange währenden Projekts und freuen uns über die nun wirklich sichtbaren zügigen Baufortschritte am Kirchenheerweg. Für uns alle, die wir nun schon so lange auf den Umzug warten, sind solche Momente der Gewahrwerdung wichtig und hochwillkommen“, so Schulleiter Dr. Niko Gärtner. Die Versenkung der Zeitkapsel sei eine gute Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, den Baufortschritt wirklich zu erleben und ein Gefühl für ihre neue Schule zu entwickeln. Gärtner: „Die Dimensionen dieses Baus sind ja vom Reißbrett aus kaum zu begreifen. Insofern ist es toll, dass wir alle hierfür einmal auf die Baustelle dürfen."
Bis zu 1100 Schülerinnen und Schüler und rund 110 Lehrkräfte soll die neue Schule künftig beherbergen. Dafür bietet der Neubau auf einer Fläche von mehr als 12 000 Quadratmetern ausreichend Platz. Hier entstehen 42 Klassenräume und 19 Fachräume sowie weitere Gemeinschaftsflächen, Flächen für Lehrer und Verwaltung sowie Flächen für den Ganztagsbedarf. Hinzu kommen Werkstätten, eine Bibliothek sowie Mensa und Aula. Für den Schul- und Vereinssport wird es außerdem eine Dreifeld-Sporthalle mit Besuchertribüne sowie ein großes Außensportfeld geben. Die Sportflächen können unabhängig vom Schulbetrieb auch durch den Sport-Club Vier- und Marschlande (SCVM) genutzt werden. Insgesamt wird der Neubau rund 67 Millionen Euro kosten.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 7.7.2023
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Online-Schreibwettbewerb – jetzt bewerben! : Datum:
Der Online-Schreibwettbewerb 2023 sucht Balladen und Gedichte zum Thema „Streit und Versöhnung“.
Die Menschen streiten von Anbeginn der Geschichte, das war immer so und wird auch immer so bleiben. Schon in der Bibel gibt es die Geschichte der beiden Brüder Kain und Abel, die leider nicht gut ausgeht. In der Fabel von Äsop „Die Schildkröte und der Hase“ streiten sich die Schildkröte und der Hase, wer von beiden schneller ans Ziel kommt. In vielen Märchen wird darum gestritten, wer von wem am meisten geliebt wird und warum.
Doch am Ende wird alles gut und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende. Versöhnung kann sehr schwer sein, ist aber nicht unmöglich.
Deutschsprachige Schülerinnen und Schüler aus aller Welt sind eingeladen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und Balladen und Gedichte zum Thema „Streit und Versöhnung“ zu verfassen. Gesucht werden verzwickte Geschichten zum Thema in Form einer Ballade oder eines Gedichts von mindestens 4 Strophen, aber nicht mehr als 60 Zeilen, Textlänge: max. 2 DIN A4 Seiten (6.000 Zeichen inkl. Leerzeichen).
Mitmachen können deutschsprachige Schülerinnen und Schüler zwischen 10 und 18 Jahren.
Einsendeschluss ist der 1. Oktober 2023!
Bei Fragen steht das Team von Märchenland e. V. jederzeit gern bereit: wettbewerb@maerchenland-ev.de
Alle 12 von der Internet-Community und Expert*innen-Jury ausgewählten Texte werden in einem Märchenkalender 2024 veröffentlicht, die die Gewinner selbstverständlich zugesendet bekommen.
Quelle: Märchenland e. V.
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Sommerpass Bayern: Besondere Aktionen für „1er“ : Datum:
Auf bayerische Absolventinnen und Absolventen sowie Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler mit einer Eins im Zeugnis warten aktuell bzw. am ersten Ferientag besondere Aktionen.
Sowohl für bayerische Absolventinnen und Absolventen als auch für Schülerinnen und Schüler mit einer Eins im Zeugnis gibt es aktuell bzw. am ersten Ferientag besondere Aktionen: Wer einmal ein „sehr gut“ im Zeugnis stehen hat, kann am ersten Ferientag kostenlos mit der Bahn durch Bayern reisen.
Zudem dürfen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen bis Ende September kostenlos mit dem Sommerpass Bayern mit dem Schiff fahren oder verschiedene kulturelle Einrichtungen kostenlos besuchen. Absolventinnen und Absolventen mit einer Eins im Abschlusszeugnis können dabei sogar von beiden Aktionen profitieren.
„Einen Tag lang kostenlos mit der Bahn durch Bayern reisen – das ist eine tolle Anerkennung für sehr gute Leistungen und ein sehr schöner Start in die wohlverdienten Sommerferien. Auch die Angebote des ‚Sommerpasses Bayern‘ lassen so manche Anstrengung der letzten Wochen und Monaten schnell vergessen. Euer Einsatz hat sich gelohnt! Nutzt diese tollen Angebote und wählt ein schönes Ziel in Bayern für Eure Ausflüge. Ihr habt Euch das mehr als verdient!“, sagt Kultusminister Michael Piazolo.
Die Aktion „Freie Fahrt für 1er-Schüler“ richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der bayerischen allgemeinbildenden Schulen (Förder-, Grund-, Mittel-, Wirtschafts‑, Real-, Fachober- und Berufsoberschulen sowie Gymnasien) mit einer „Eins“, einem „Sehr gut“ oder einer entsprechenden aktuellen Punktzahl im Zeugnis oder mit einem sehr guten Verbalgutachten. Sie gilt am 31. Juli 2023 von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr in allen Nahverkehrszügen in Bayern in der 2. Klasse. Mitzubringen sind eine Zeugniskopie und ein gültiger Personal-, Kinder- oder Schülerausweis.
Neben den Regional- und S-Bahn-Zügen der DB Regio beteiligen sich alle anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Bayern zu den gleichen Konditionen an der Aktion. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler von Bayern länderübergreifend bis Lauda, Crailsheim, Ulm Hbf., Sonneberg (Thür) Hbf., Salzburg Hbf., Kufstein, über die Außerfernbahn bis Reutte sowie auf der Strecke Memmingen – Wangen – Hergatz fahren.
Als Zeichen der Anerkennung für den erfolgreichen Schulabschluss erhalten alle diesjährigen Absolventinnen und Absolventen von Abschlussklassen bis einschließlich 30. September 2023 freien Eintritt in die staatlichen Schlösser, Residenzen und Burgen, Museen und Sammlungen sowie kostenlose Mitfahrten auf den Schiffen der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH.
Den Absolventinnen und Absolventen der allgemeinbildenden Schulen, beruflichen Schulen, Förderschulen und Schulen für Kranke wird der „Sommerpass Bayern 2023“ durch die jeweilige Schule im Rahmen der Zeugnisübergabe ausgehändigt. Die Angebote können mit dem personalisierten Sommerpass 2023 in Verbindung mit einem aktuellen Lichtbildausweis im vorgesehenen Zeitraum unbegrenzt genutzt werden. Im freien Eintritt in die Sehenswürdigkeiten der Bayerischen Schlösserverwaltung ist z. B. auch der Standardrundgang enthalten.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Klima- und Umweltschutzpreis für IGS Schillerschule Offenbach : Datum:
Die IGS Schillerschule Offenbach wurde mit dem Klima- und Umweltschutzpreis 2022 der Stadt in der In der Kategorie „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“ ausgezeichnet.
Mit dem Klima- und Umweltschutzpreis 2022 würdigt die Stadt Offenbach das Engagement vorbildlicher Projekte in den Bereichen Klima- und Umweltschutz. Schon Ende Juni wurde der Preis in den beiden Kategorien „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“ und „Klimaschutz und Klimaanpassung“ vergeben. Die Gewinner hatte die Kommission für Umweltschutz ermittelt. In der Kategorie „Klimaschutz und Klimaanpassung“ konnte sich das Nachbarschaftsprojekt "Birkenplätzchen" mit dem Projekt „Parkanlage Birkenplätzchen“ die Auszeichnung und das Preisgeld von 1.000 Euro sichern.
In der Kategorie „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“ gewann die IGS Schillerschule mit dem Projekt „Förderung der urbanen Biodiversität und des Umweltbewusstseins im Stadtteil Nordend mit Hilfe von praxisorientiertem Unterricht durch Schülerinnen und Schüler der Schillerschule“.
„Unser Ziel ist, mit dem Klima- und Umweltschutzpreis bestehende sowie geplante und oft ehrenamtlich getragene Projekte in den Bereichen Klima- und Umweltschutz zu honorieren und auch finanziell zu unterstützen“, sagt Bürgermeisterin und Klimadezernentin Sabine Groß. „Durch die Auszeichnung erhalten beispielhafte Projekte Anerkennung und Aufmerksamkeit und regen zur Nachahmung an.“
Während der Veranstaltung im Ostpol stellten die Preisträger ihre Projekte vor. In der Kategorie 1 „Klimaschutz und Klimaanpassung“ hat das Nachbarschaftsprojekt "Birkenplätzchen" unter anderem dafür gesorgt, dass am Birkenplätzchen Linden, ein Mirabellenbaum und Johannisbeersträucher gepflanzt wurden. Außerdem wurde, um die Biodiversität zu fördern, eine Rasenfläche in eine Insektenwiese umgestaltet. Durch zwei aufgestellte Bänke lädt der Platz nun zum Verweilen und Beobachten ein. Für die Zukunft sind ein Insektenhotel und öffentliches WLAN geplant.
In der Kategorie 2 „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“ hat die IGS Schillerschule für 7. und 8. Klassen das Wahlpflichtfach „Garten“ eingeführt. Gemeinsam wurde seit April 2022 eine 200 Quadratmeter große Fläche vor der Turnhalle mit Hilfe eines Baggers vorbereitet und anschließend mit heimischen und insektenfreundlichen Stauden, Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Durch das Engagement der Schule lernen Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Biodiversität und werden in den praktischen Naturschutz eingebunden.
Gastrednerin Dr. Deike Lüdtke vom Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt (ISOE) sprach zum Thema „Konflikte um den Wald der Zukunft“. Sie erläuterte anschaulich, welche Ökosystemleistungen intakte Wälder leisten. Sie produzieren Sauerstoff, speichern Kohlenstoff, filtern Wasser und bilden die Grundlage für Biodiversität, während sie gleichzeitig Holz liefern, Arbeitsplätze sichern und für Erholung und Freizeit genutzt werden. Unsere Wälder leiden stark unter dem Klimawandel und ihr Erhalt erfordert einen offenen Dialog, gegenseitiges Verständnis und die gemeinschaftliche Umsetzung lokal angepasster Strategien.
Hintergrund
Der Klima- und Umweltschutzpreis der Stadt Offenbach, der bereits 2010 ins Leben gerufen wurde, wird seit 2022 zweiteilig ausgeschrieben und vergeben. Die beiden Themenschwerpunkte sind Klimaschutz und -anpassung sowie Umweltschutz. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden jedes Jahr von der Kommission für Umweltschutz ausgewählt. Dabei werden der Beitrag zum Klima-, beziehungsweise Umweltschutz, das ehrenamtliche Engagement, die öffentliche Förderung, die angesprochene Zielgruppe sowie der Realisierungsgrad berücksichtigt.
„Preisverdächtig“ sind grundsätzlich Aktivitäten in den Bereichen Naturschutz und Landschaftspflege, Förderung der Biodiversität, Klimaschutz und Energieeinsparung, Mobilitätsmanagement an Schulen und Kitas, Verbesserung des Umweltbewusstseins der Unternehmen, Abfallvermeidung oder -verwertung, Wassereinsparung, Wasserreinhaltung, Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit von Umweltverbänden und anderen gesellschaftlichen Gruppen sowie Unternehmen, Entsiegelung von Flächen.
Quelle: Stadt Offenbach
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Bayern: Mit der Fischerjugend auf Bachsafari : Datum:
Mit dem Programm „Fischer machen Schule“ eröffnet die Bayerische Fischerjugend den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf heimische Gewässer.
Wer lebt unter Steinen, wer schwimmt im Verborgenen? Angeleitet von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bayerischen Fischerjugend begaben sich Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule Arnstein-Schwebenried auf Bachsafari. Ausgestattet mit Kescher und Becherlupe suchten sie gemeinsam nach Spuren von Steinfliegen, Krebsen und Fischen.
Mit dem Programm „Fischer machen Schule“ eröffnet die Bayerische Fischerjugend den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf heimische Gewässer. Spielerisch und mit allen Sinnen wird so für die Kinder sichtbar, was sonst unter der Wasseroberfläche verborgen bleibt.
Mit dabei war Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, die auch selbst ins Wasser stieg. „Das Erkunden der Lebensräume unserer Heimat ist für Schülerinnen und Schüler ein ganz wichtiges Thema und für mich persönlich ist es eine Herzensangelegenheit. Und wenn das hier vor Ort am Bach geschieht, ist das natürlich ein ganz tolles Erlebnis. Man braucht schon einen genauen Blick und viel Forschergeist, damit man erkennt, was für ein spannender und vitaler Lebensraum so ein Fließgewässer ist. Es gibt also ganz viel Neues zu entdecken. Ich bin überzeugt: Nachhaltigkeit und Naturschutz beginnen im Kopf, beim Verstehen der heimischen Natur. Deshalb setzen wir schon in der Grundschule an und legen den Grundstein für das Umweltbewusstsein unserer Kinder“, so die Staatssekretärin.
Für Axel Bartelt, Präsident des Landesfischereiverbands Bayern, ist das Projekt eine Herzensangelegenheit: „Uns Fischern sind die Bewohner von Bächen, Flüssen und Seen ein besonderes Anliegen. Nichts ist deshalb wichtiger, als bereits Kinder für ihren Lebensraum und dessen Schutz zu sensibilisieren. Deshalb haben wir die Aktion „Fischer machen Schule“ bereits vor über 20 Jahren ins Leben gerufen. Federführend ist dabei unsere Fischerjugend, die zahlreiche Ehrenamtliche in ganz Bayern ausbildet, die dann in die Schulen gehen und mit den Kindern die Gewässer erkunden. Seit 2015 haben bereits 1.400 Schulklassen und mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler an dem Programm teilgenommen. Das komplette Programm ist am Lehrplan der 3. und 4. Jahrgangsstufe ausgerichtet und für die Schulen komplett kostenlos. Das ist für mich gelebter Naturschutz und darauf sind wir sehr stolz!“
Der Landesfischereiverband Bayern e.V. ist die größte Dachorganisation der bayerischen Angel- und Berufsfischer. Seine Mitglieder organisieren sich in sieben Bezirksverbänden mit über 850 Fischereivereinen und 140.000 Mitgliedern. Als nach Bundesnaturschutzgesetz anerkannter Naturschutzverband verbindet der LFV Bayern Gewässerökologie mit der Förderung der Fischerei.
Die Bayerische Fischerjugend ist mit über 650 aktiven Jugendgruppen unter dem Dach des Landesfischereiverbandes Bayern e.V. vereint. Hier sind über 20.000 Jugendliche in ganz Bayern organisiert. In Fischereivereinen erfahren interessierte Jungen und Mädchen ab etwa 10 Jahren, dass das Wasser auch in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielt und die Natur ein schützenswertes Gut ist.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Erfurt: Straßenbahn wirbt für Vereine : Datum:
Der Landessportbund Thüringen hat seine Vereinswerbekampagne durch Straßenbahnmotive erweitert.
Mit dem Ziel, mehr Menschen in Thüringen für eine aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein zu gewinnen, wirbt die Vereinskampagne des Landessportbundes Thüringens mit einem eigenen Straßenbahnmotiv in Erfurt. Gleichsam macht die Kampagne auf die zahlreichen unbesetzten ehrenamtlichen Plätze aufmerksam, die unverzichtbar für das aktive Vereinsleben im Sport sind.
Die Vereinskampagne auf der Straßenbahn durch Erfurt wirbt für die 3.300 Thüringer Sportvereine und deren tolle Angebote für alle Altersklassen. Die Straßenbahnen tragen Werbeslogans wie „VEREINSTEIGEN BITTE!“ oder „VEREINSPAZIERT!“
Sportminister Helmut Holter und Hauptgeschäftsführer des Landessportbunds Thüringen Thomas Zirkel geben den offiziellen Startschuss für das Motiv und wünschen gute Fahrt.
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Hamburg „Gemüseacker an Grundschulen“ : Datum:
Im Modellprojekt „Der Gemüseacker an Grundschulen“ bauen Hamburger Schulkinder ihr eigenes Gemüse an – darunter Exoten wie „Palmkohl“.
Rund 30 unterschiedliche Gemüsearten wachsen derzeit auf dem Gelände von acht Hamburger Grundschulen. Möglich macht dies das Modellprojekt „Der Gemüseacker an Grundschulen“ der GemüseAckerdemie, in dem Grundschulkinder auf ihrem eigenen Acker auf dem Schulgelände Kartoffeln, Möhren, Salat & Co. anbauen und dabei die natürlichen Kreisläufe kennen und verstehen lernen. Das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 155.000 Euro ist auf vier Jahre angelegt und wird in Kooperation mit der Schulbehörde und der Holistic Foundation durchgeführt.
Bereits seit dem Frühjahr bepflanzen, pflegen, ernten und probieren Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen auf ihren Äckern ihr eigenes Gemüse – und erfahren so unmittelbar, woher zuhause das Essen auf ihren Tellern kommt. Gemüsearten in allen Farben wachsen auf den Äckern, darunter Salate, Mangold und Rote Bete sowie auch der nahrhafte „Palmkohl“, der vielen Kindern – und vielleicht sogar ihren Eltern – noch unbekannt sein dürfte. Das Gemüse ist eine Variante des Grünkohls und verdankt seinen Namen den langen Blättern, die wie Palmwedel an einem Stängel wachsen. Jetzt im Sommer können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über seine imposante Erscheinung auf dem eigenen Schulacker staunen.
„Unsere Wirkungsanalyse zeigt, dass Kinder durch die Teilnahme an unserem Programm nicht nur mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln, sich gesünder ernähren und häufiger an der frischen Luft bewegen, sondern sie stärken auch ihr Verantwortungsbewusstsein. Damit wirken wir unmittelbar auf die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ein“, so Marlena Wache, regionale Geschäftsleiterin bei Acker e. V. Der gemeinnützige Verein unterstützt deutschlandweit Schulen dabei, im Klassenraum oder auf einem Acker ihr eigenes Gemüse anzubauen. Seit 2013 haben mehr als 163 000 Schulkinder an der GemüseAckerdemie teilgenommen. Aktuell ackern über 48 000 Kinder an mehr als 1000 Schulen mit dem Bildungsprogramm.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 7.7.2023
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Rheinland-Pfalz: FamOS – Familiengrundschulzentren gestartet : Datum:
In Rheinland-Pfalz sind in Koblenz und Wittlich erste „Familiengrundschulzentren als multiprofessionelle Orte in der Schule“ gestartet.
„Unser Ziel sind gute und gerechte Bildungschancen für alle Kinder. Dafür müssen wir unsere Schulen insgesamt fit für die Zukunft machen, und wir müssen gezielt diejenigen Kinder in den Blick nehmen, die nicht so gute Startvoraussetzungen haben wie andere. Um Schulen und Familien in herausfordernder Lage zu unterstützen, zu gleichen Chancen unabhängig von der sozialen Herkunft und zu mehr Bildungsgerechtigkeit beizutragen, führen wir ab dem kommenden Schuljahr Familiengrundschulzentren ein“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wübben Stiftung Bildung Dr. Markus Warnke, dem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner, dem Wittlicher Bürgermeister Joachim Rodenkirch sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus den beteiligten Schulen.
Familiengrundschulzentren sind „Knotenpunkte“, an denen vielfältige Angebote für Kinder und deren Familien gebündelt werden. Die Eltern mit ins Boot zu holen sei extrem wichtig, denn sie sind die wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder und ihr Einfluss auf den Lernerfolg gerade im Grundschulalter groß. Drei Säulen umfasst das Projekt: Bildung mit gezielten Angeboten für ein gutes Lernen, etwa qualifizierte Hausaufgabenhilfe oder Sprachkurse für Eltern, Beratung für Kinder und Eltern, etwa Sprechstunden, Schuldenberatung oder Kochkurse für gesunde Ernährung, und soziale und kulturelle Angebote wie Nähkurse oder Selbstverteidigung, um positive Erlebnisse zu ermöglichen und soziale Kompetenzen und Vernetzung zu fördern.
„Dafür arbeiten ganz unterschiedliche Akteure, wie beispielsweise kommunale Bildungsbüros, freie Bildungsträger oder lokale Vereine zusammen und sorgen dafür, dass Schule ein Ort der Begegnung wird, der auch für die Familien unserer Schülerinnen und Schüler zu einem sicheren Hafen im Sozialraum ist“, so die Ministerin. Zugleich erwarte sich das Land vom Projekt eine bessere Vernetzung, ein differenziertes Rollenverständnis und damit eine Professionalisierung aller Beteiligten, die letztlich auch die Schulleitungen entlasten kann.
Zunächst beginnen ab dem kommenden Schuljahr insgesamt sieben Grundschulen in Koblenz und Wittlich mit FamOS. In Koblenz sind dies die Grundschulen Regenbogen, Wallersheim und Willi-Graf und in Wittlich die Grundschulen Bombogen, Friedrichstraße, Wengerohr und Georg-Meistermann. Alle Standorte haben Schulen in herausfordernden Lagen und bereits heute etablierte Schulsozialarbeit. Diese wird auch zukünftig eingebunden. Daneben gibt es an jeder Schule Stellenanteile für die FamOS-Leitung und eine Gesamtkoordinatorin bzw. einen Gesamtkoordinator auf kommunaler Ebene, der etwa in der Jugendhilfe angesiedelt sein kann.
Das Projekt setzt das Land gemeinsam mit der Wübben-Stiftung Bildung und der Auridis-Stiftung um, die bereits in Nordrhein-Westfalen erfolgreich Familiengrundschulzentren etabliert haben. Der Geschäftsführer der Wübben-Stiftung Bildung Dr. Markus Warnke sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Rheinland-Pfalz das Konzept der Familiengrundschulzentren transferiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und den Kommunen erproben wir, wie dieser Ansatz auch in Koblenz und Wittlich erfolgreich sein kann. Die Erkenntnisse, die wir in diesem Prozess erlangen, lassen sich anschließend auch für andere Kommunen in Rheinland-Pfalz gewinnbringend nutzen.“
Als Standorte für die Pilotierung haben sich mit Koblenz und Wittlich sowohl ein städtischer als auch ländlicher Raum gefunden. Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner sagte zur Beteiligung: „Ein treffender Name für ein gutes Konzept: Wenn wir den Schulerfolg der Kinder verbessern wollen, müssen wir auch die Eltern mit ihren Problemen in den Fokus nehmen. Nur in einem soliden Familienumfeld können sich die Kinder famos entwickeln.“
Wittlichs Bürgermeister Joachim Rodenkirch ergänzte für die teilnehmenden Kommunen: „Mit der Einrichtung der Familiengrundschulzentren schaffen wir in Wittlich weitere Räume, an denen Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, gemeinsam mit ihren Eltern sowohl schulische als auch nicht-schulische Angebote wie z.B. Sprach- und/oder Integrationskurse, Erziehungsberatung oder Familienbildung und vieles mehr wahrnehmen können. Ich erhoffe mir hiervon eine Vertiefung der Zusammenarbeit von Eltern und Schule auf partnerschaftlicher Ebene zum Wohle der Kinder, um ihnen eine gute Entwicklungs- und Bildungschance in unserem Land zu bieten.“
Rund 350.000 Euro stellt das Land in 2023 und 2024 für die Familiengrundschulzentren in diesen beiden Kommunen zur Verfügung. Die beiden Stiftungen beteiligen sich mit 140.000 Euro im gleichen Zeitraum und bringen insbesondere ihre Expertise in der Begleitung und Beratung von Transferprozessen ein. Die teilnehmenden Kommunen beteiligen sich mit jeweils rund 100.000 Euro in den beiden Jahren zusammen.
„Die Familiengrundschulzentren arbeiten in Nordrhein-Westfalen bereits mit großem Erfolg, wie ich mir bei einem Vor-Ort-Termin selbst anschauen konnte. Das Konzept überzeugt, denn es erfüllt mit der Vernetzung in den Sozialraum, dem Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und der Einbeziehung der Familien gleich mehrere Anforderungen an moderne Bildung. Deshalb wollen wir es auch in Rheinland-Pfalz. Ich danke allen Beteiligten, dass sie sich gemeinsam mit uns auf den Weg machen, dies zu ermöglichen“, so die Ministerin abschließend.
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Baden-Württemberg: „Ganztagsschule mit exzellenter Praxis“ : Datum:
Die Lorenz-Oken-Schule Bohlsbach wurde als erste Ganztagsschule in Baden-Württemberg als „Zertifizierte Ganztagsschule mit exzellenter Praxis“ ausgezeichnet.
Die Lorenz-Oken-Schule Bohlsbach erhielt als erste Ganztagsschule in Baden-Württemberg die Auszeichnung „Zertifizierte Ganztagsschule mit exzellenter Praxis“. Staatssekretär Volker Schebesta überreichte am 10. Juli das Zertifikat an Stefanie Zentner, Rektorin der Lorenz-Oken-Schule, und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schule:
„Ich finde es bemerkenswert, wie engagiert alle Beteiligten der Lorenz-Oken-Schule sind – alle ziehen sie an einem Strang, sodass ein großartiges Miteinander entsteht. Hierbei werden die Schülerinnen und Schüler demokratisch an Entscheidungsprozessen beteiligt und auch sonst großartig unterstützt und gefördert. Deshalb können alle Mitarbeitenden der Lorenz-Oken-Schule, alle Eltern, jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler stolz sein, Teil dieser Schulgemeinschaft zu sein. Die Lorenz-Oken-Schule darf sich jetzt zurecht und ganz offiziell als ,exzellent` bezeichnen.“
Die Lorenz-Oken-Schule Bohlsbach arbeitet bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 als gebundene Ganztagsschule und erhält die Auszeichnung „Zertifizierte Ganztagsschule mit exzellenter Praxis“ infolge einer Prüfung durch das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW). Staatssekretär Volker Schebesta MdL betonte den pädagogischen Anspruch der Schule. „Das Besondere an der Lorenz-Oken-Schule ist, dass die Kinder mit ihren Ideen und Sorgen ernst genommen werden. Sie spüren, dass sie mit ihrem Handeln wirksam werden können und dass es sich auszahlt, sich für sich selbst und für andere einzusetzen. In meinen Augen sind das die idealen Voraussetzungen, um zu mündigen Bürgern heranzuwachsen und positiv zu unserer Demokratie beizutragen. Deshalb bin ich mir sicher, dass die Schülerinnen und Schüler der Lorenz-Oken-Schule gut vorbereitet ihren Weg gehen werden“, so Staatssekretär Volker Schebesta.
Ein Merkmal, das an der Schule besonders deutlich wird, ist die Unterstützung
und Förderung eines jeden Kindes. Materialien wie das LOK-Buch (zur Dokumentation von Lerninhalten und persönlichen Wochenzielen) oder das Lernentwicklungsheft sind hierbei wichtige Instrumente. Auch die Zusammenarbeit in Teams funktioniert an der Lorenz-Oken-Schule beispielhaft. Unter anderem hat die Schule ein Format entwickelt, bei dem sich alle zwei Wochen Schulleitung, Lehrkräftekollegium und bei Bedarf auch Kolleginnen und Kollegen aus dem sozialpädagogischen Team vor Unterrichtsbeginn treffen, um wichtige Themen zu besprechen und sich auszutauschen.
Um demokratische Partizipation im schulischen Kontext zu fördern, dürfen die Schülerinnen und Schüler aktiv das Schulleben mitbestimmen. Das zeigt sich in der Form, dass sich die Klassensprecherinnen und -sprecher der Klassen 1 bis 4 einmal im Monat im Schülerrat zusammenfinden, um die Sorgen und Wünsche ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu diskutieren. Die Ergebnisse dieser Gespräche fließen dann in die monatliche Schülerkonferenz ein, an der alle 120 Schülerinnen und Schüler der Lorenz-Oken-Schule teilnehmen dürfen. Innerhalb der einzelnen Klassen gibt es zudem den Klassenrat, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler über ihre Anliegen austauschen können.
Weitere Informationen:
Das Zertifikat „Zertifizierte Ganztagsschule mit exzellenter Praxis“ würdigt Ganztagsschulen und bietet einen an transparenten Kriterien orientierten Blick von außen auf die Qualität der Schule. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) beleuchteten die vier Qualitätsmerkmale „Kompetenzentwicklung“, „kooperative Professionalität“, „professionelle Steuerung durch die Schulleitung“ und „fortlaufende Qualitätsentwicklung“. Diese wurden von Frau Prof. Dr. Anne Sliwka als Schlüsselfaktoren für wirksame Ganztagsbildung identifiziert. Diese sind dem Qualitätsrahmen Ganztagsschule Baden-Württemberg zu entnehmen, der als Leitfaden Anregungen zur Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen gibt.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg
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Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Hamburg: Es grünt so grün im Friedrich-Ebert-Gymnasium : Datum:
Es grünt so grün – auf dem Schulgelände des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Hamburg-Harburg. Neu gestaltete Außenanlagen sind jetzt attraktive und naturnahe Pausenflächen.
Für rund 2,5 Millionen Euro sind die Außenanlagen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Hamburg-Harburg umfassend saniert worden. Finanziert wurde dieses Vorhaben aus unterschiedlichen Töpfen: aus Mitteln der Schulbehörde sowie aus Projektgeldern des Rahmenprogramms für integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und der Regeninfrastrukturanpassung (RISA). In diesem Fall kamen auch noch Gelder aus einem Sonderfonds, den die Schulbehörde für naturnahe Schulhofgestaltung zur Verfügung stellt. Dieser Fördertopf ist gerade von 50.000 Euro jährlich auf 80.000 Euro erhöht worden. Schulen, die ihre Außenanlagen naturnah gestalten wollen, können sich um finanzielle Förderung von maximal 10.000 Euro bewerben. Voraussetzung dafür ist ein gutes Konzept.
Bis 2015 waren das Gymnasium und die benachbarte Friedrich-Ebert-Halle bereits umfassend denkmalgerecht saniert worden. Jetzt wurden auch die Außenflächen der Schule, die außerhalb des Schulbetriebs als Parkplatz für Veranstaltungen der Schule, der umliegenden Sportvereine und der Friedrich-Ebert-Halle dienen, saniert. Ziel war es, attraktive und naturnahe Pausenflächen zu schaffen mit zusätzlichen Spiel- und Sportgeräten, mehr Grün- und Pflanzflächen und eine Reduzierung der versiegelten Fläche.
Bei der Einweihungsfeier am vergangenen Sonnabend freute sich Christoph Posselt, Schulleiter des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, über das Ergebnis: „Im langjährigen Planungsprozess gelang es, alle wesentlichen Anliegen der Schulgemeinschaft zu berücksichtigen. Die Bauarbeiten gingen schließlich sehr zügig voran und konnten termingerecht abgeschlossen werden. Unsere Schülerinnen und Schüler schätzen sehr die neuen Möglichkeiten des sanierten Außengeländes. Jetzt grünt und blüht es an so vielen Stellen auf dem Schulgelände, es ist eine Freude!“
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 23.6.2023
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Sachsen-Anhalt: Landesmodellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ : Datum:
Das gemeinsam vom Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ins Leben gerufene Modellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ stößt auf reges Interesse.
Das gemeinsam vom Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ins Leben gerufene Modellprojekt „Kooperation Schule und Hort“ stößt auf reges Interesse. Ausgehend von einer Zielzahl von 30, liegen mittlerweile 107 Interessenbekundungen von kooperierenden Schulen und Horten vor.
Ministerin Feußner: „Dass sich mehr als dreimal so viele Schulen und Horte angemeldet haben, als geplant – allein das spricht für das Projekt. Meine Entscheidung, dass alle Antragsteller dabei sein können, gilt als Zeichen des Respektes vor der Veränderungsbereitschaft und als Wertschätzung der Motivation, in Zeiten mit großen Herausforderungen neue Wege zu erproben.“
Wie aus den Interessenbekundungen deutlich wird, besteht eine große Akzeptanz der inhaltlichen Schwerpunktsetzung des Modellprojekts, zudem wird die Entwicklung zu Grundschulen mit Ganztagsangeboten und schließlich zu Ganztagsgrundschulen in vielen Anträgen bereits mitgedacht.
Um den zahlreichen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen und das Projekt landesweit repräsentativ zu starten, sollen zusätzliche Mittel aus dem Haushalt des Ministeriums für Bildung bereitgestellt werden. Höhe und Art der Nutzung der Mittel werden derzeit noch konkret abgestimmt.
Zudem konnte die „Serviceagentur Ganztag“ Sachsen-Anhalt https://serviceagentur-ganztag.de/ für die Prozessbegleitung gewonnen werden. Die Tandempartner haben damit die Möglichkeit, sich fachlich beraten zu lassen und in Netzwerktreffen auszutauschen und zu qualifizieren.
Das Modellprojekt, das zum neuen Schuljahr 2023/2024 beginnen und zwei Jahre andauern soll, wird fachlich eng vom Landesschulamt vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung begleitet. Bis zum Start sollen die Tandempartner nun die Konzepte für eine stärkere Kooperation mit einem ganzheitlichen und ganztägig organisierten Ansatz ausschärfen, die die Grundlage für die gemeinsame Arbeit bilden.
Hintergrund:
Ziel des Modellprojekts „Kooperation Schule und Hort“ ist es, einen gelingenden Prozess des Zusammenwachsens von Grundschulen und Kindertageseinrichtungen zu entwickeln. Damit soll die Qualität der Ganztagsbildung weiter verbessert werden. Im Fokus stehen auch die qualitative Hausaufgabenbetreuung sowie weitere ergänzende und unterstützende Bildungs- und Betreuungsangebote. Das Projekt wird begleitend evaluiert.
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Sommer der Berufsausbildung 2023 : Datum:
Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung – Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften – werben im „Sommer der Berufsausbildung“ verstärkt für die duale Ausbildung.
Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hat die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre (für 2023-2026) vereinbart. Die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland sind seit der Unterzeichnung der letzten Allianzvereinbarung von 2019 nicht geringer geworden: Einen starken Einfluss hatten zuletzt die Corona-Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Hinzu kommen die langfristigen und tiefgreifenden Transformations- und Umbauprozesse, die den Bedarf nach passend qualifiziertem und ausreichendem Fachkräftenachwuchs erhöhen bzw. verschieben. Diese hängen vor allem mit den Veränderungen in der Bevölkerungsentwicklung, der Digitalisierung und der Umstellung auf möglichst kohlenstofffreie Arbeits- und Produktionsprozesse zusammen.
Vor diesem Hintergrund wollen sich die Allianzpartner in der neuen Allianzperiode verstärkt der Phase vor der Ausbildung widmen: dem Ausbau der Berufsorientierung, der Gewinnung von Auszubildenden sowie weiteren Ausbildungsbetrieben und der Optimierung der Übergangsphase zwischen Schule und Beruf. Die Bundesregierung wird eine Ausbildungs-garantie einführen und hat die Exzellenzinitiative berufliche Bildung gestartet. Die bereits seit 2014 in der Allianz verankerte Chancengarantie für die bis zum 30. September unvermittelten Ausbildungsbewerber wird fortgeführt.
Die Allianzpartner wollen die Qualität und Attraktivität der dualen Ausbildung sichern und weiter steigern. So sollen die Ausbildung durch moderne Instrumente der Qualitätssicherung, wie den Einsatz eines digitalen Ausbildungsnachweises weiter gestärkt und Ausbildungsabbrüche verhindert werden. Wichtig sind außerdem eine hochwertige Aus- und Weiterbildung des Lehr- und Ausbildungspersonals und eine Stärkung der Berufsschulen.
Darüber hinaus wollen die Allianzpartner die höherqualifizierende bzw. höhere Berufsbildung stärken und dafür werben. Hierdurch ergeben sich für Jugendliche gleichwertige Entwicklungsmöglichkeiten neben dem hochschulischen Bildungsweg.
Flankiert werden die Maßnahmen seit dem 5. Mai 2023 erneut durch den „Sommer der Berufsausbildung“, eine gemeinsame und abgestimmte Initiative aller Allianzpartner, in der über die berufliche Ausbildung informiert und für sie geworben wird.
Eine duale Ausbildung bietet jungen Menschen einen praktischen Einstieg in viele spannende und anspruchsvolle Berufe mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und persönlichen Karrierechancen bis hin zur Selbstständigkeit.
Die Allianz für Aus- und Weiterbildung ist die zentrale politische Plattform und ein Aktionsbündnis für die duale Ausbildung auf Bundesebene. In der Allianz arbeiten Bund, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam daran, die betriebliche Aus- und Weiterbildung zu stärken, um dadurch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten und möglichst viele Menschen zu einem dualen Berufsabschluss zu bringen. Auf Landesebene ergänzen die Bündnisse, Pakte sowie Allianzen der Länder diese Zusammenarbeit.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Nordrhein-Westfalen: „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ : Datum:
Nordrhein-Westfalen hat eine neue Webseite zum Thema „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“.
Ab sofort steht allen Schulen eine zentrale Webseite zum Thema „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ zur Verfügung. Erstmals werden dafür alle landesbezogenen Arbeitshilfen und Unterstützungsstrukturen für eine digitalisierungsbezogene Schul- und Unterrichtsentwicklung gebündelt zur Verfügung gestellt.
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Die Digitalisierung als Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess wird uns auch in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Mir ist es wichtig, die Schulen dabei so gut wie möglich zu unterstützen. Dass nun alle digitalisierungsbezogenen Materialien und Arbeitshilfen des Landes Nordrhein-Westfalen an einer Stelle und dort immer aktuell auffindbar sind, ist ein Meilenstein.“
Ausgehend vom Impulspapier II des Ministeriums für Schule und Bildung, in dem Impulse für die Entwicklung des Lernens in der digitalen Welt gegeben werden, stehen in vier zentralen Entwicklungsbereichen Arbeitshilfen auf der Webseite zur Verfügung. Dies sind etwa Angebote für den Unterricht, Praxisbeispiele oder Studien, um den Unterricht weiterzuentwickeln. Die Homepage zielt darauf, die vielen bereits vorhandenen Angebote für den Unterricht und die Konzeptentwicklung systematisch auffindbar und nutzbar zu machen. Die gesamten Arbeitshilfen können zentral über die Menüführung angesteuert werden. Eine Volltextsuche erleichtert es den Nutzerinnen und Nutzern, relevante Materialien und Hinweise zu finden.
Die Homepage Lehren und Lernen in der digitalen Welt bietet neben den Arbeitshilfen auch eine Übersicht über die Unterstützungsstrukturen, die die Schulen bei ihrer digitalisierungsbezogenen Entwicklungsarbeit begleiten können. Dazu gehören unter anderem die Dezernentinnen und Dezernenten Bildung in der digitalen Welt, die Medienberaterinnen und Medienberater und die Digitalisierungsbeauftragten des Landes NRW.
Im Servicebereich werden Antworten zu häufig gestellten Fragen sowie aktuelle Veranstaltungshinweise gegeben, ebenso findet sich dort der Zugang zu einem Glossar. Das Angebot wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert.
Quelle: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
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Berlin: Fortbildung „Lernen begleiten“ – jetzt noch bewerben! : Datum:
Werden Sie Lernbegleiter:in für Lernwerkstätten! Die Serviceagentur Ganztag Berlin lädt zur Fortbildung ein. Anmeldeschluss ist der 14. Juli 2023.
Die Serviceagentur Ganztag Berlin führt seit 2013 „LERNEN BEGLEITEN – eine Fortbildung für die pädagogische Arbeit in Lernwerkstätten“ durch. Die einjährige Fortbildungsreihe (September – Juli) richtet sich an Berliner Pädagoginnen und Pädagogen aus Grund- und weiterführenden Schulen sowie aus Kitas und schließt mit einem Zertifikat ab.
In einer Lernwerkstatt finden Schülerinnen und Schüler eine von Lernbegleiter:innen gestaltete Lernumgebung vor, die sie gemäß den Grundsätzen des entdeckenden und forschenden Lernens zum Ausprobieren, Recherchieren und zu eigenen Fragen anregt. Lernwerkstattarbeit ermöglicht allen Beteiligten, die Welt auf verschiedenen Wegen zu erkunden und unterschiedliche Perspektiven einfließen zu lassen. Im Vordergrund stehen dabei – gerade nach den Erfahrungen in der Pandemie – die Lernmotivation, der individuelle Lernprozess und seine Reflexion in einer Gruppe.
Schwerpunkte der Fortbildung:
- Rolle der Erwachsenen bei der Begleitung von Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe
- Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
- Individuelle Förderung, u.a. mit digitalen Medien
Die Ausschreibung für den Durchgang 2023/2024 ist online. Anmeldeschluss ist der 14. Juli 2023.
Quelle: Serviceagentur Ganztag Berlin
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Hamburg: Stadtteilschule Wilhelmsburg mit „Blauem Salon“ : Datum:
Der Umbau der Grund- und Stadtteilschule Wilhelmsburg ist fertig. Die Ganztagsschule hat jetzt einen „Blauen Salon“ und ein „Maritimes Zentrum".
Rund 30 Millionen Euro hat die Stadt in den Umbau der Grund- und Stadtteilschule Wilhelmsburg investiert. 2016 bei laufendem Schulbetrieb gestartet, sind die Baumaßnahmen am Standort Perlstieg jetzt abgeschlossen. Neben einem hellen Neubau wurden mehrere Bestandsgebäude modernisiert und eine neue Sporthalle mit drei Feldern gebaut. Zurzeit werden die Außenanlagen erneuert. Das Herz der Schule bildet das „Maritime Zentrum“ - eine multifunktional nutzbare Halle mit zwei Stockwerken, in der neben Mensa und Aula noch eine zusätzliche Galerie-Ebene Platz hat. Der Clou: Darin befindet sich der „Blaue Salon“, ein Ausstellungs- und Arbeitsraum.
Auf der Einweihungsfeier erinnerte Schulleiterin Katja Schlünzen an die Bauphase, die eine Herausforderung gewesen sei. „Wir haben einige Abenteuer erlebt. Das hat den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft mit dem Elternrat und dem Senator gestärkt“, so Schlünzen. Insbesondere freue sie sich über den Mind-Space-Raum im Neubau, der so konzipiert ist, dass er ein variables Umfeld für flexibles Arbeiten bietet. Wörtlich übersetzt bedeutet Mindspace „Raum des Geistes“. Schlünzen: „Für uns als ausgezeichnete MINT-Schule haben das Maritime Zentrum und der Mind-Space-Raum eine besondere Bedeutung. Die neuen Räume erleichtern uns die Umsetzung zeitgemäßer individualisierter, digitalisierter Lernprozesse.“ Die jüngsten Schülerinnen und Schüler seien vor allem auf das neue Außengelände gespannt, das für die Ganztagsschule eine entscheidende Relevanz habe.
Die Wilhelmsburger Schule ist als Langformschule organisiert und beherbergt an zwei Standorten sowohl eine Grund- als auch eine Stadtteilschule mit insgesamt rund 1.200 Schülerinnen und Schülern. Am Standort Perlstieg 1 sind die Grundschule inklusive Vorschule, die Jahrgänge 5 bis 7 sowie die gymnasiale Oberstufe beheimatet. Der rund 6.700 Quadratmeter große Neubau beherbergt unter anderem Labore, Werkstätten, Ausstellungsräume, eine Bibliothek sowie eine Lehrküche. Offene Lerncluster sowie der innovative Mind-Space-Raum bieten darüber hinaus vielfältige pädagogische Möglichkeiten. Das Highlight des Gebäudes bildet der öffentliche Bereich mit dem „Maritimen Zentrum".
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 23.6.2023
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Thüringen: Zehn Jahre Landesprogramm Schulsozialarbeit : Datum:
Eine Fachtagung in Jena würdigte zehn Jahre Landesprogramm Schulsozialarbeit in Thüringen im Beisein des Bildungsministers.
Auf einer zweitägigen Fachtagung in Jena am 14. und 15. Juni 2023 haben Thüringer Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zehn Jahre Landesförderung für die Schulsozialarbeit in Thüringen gewürdigt. Bildungs- und Jugendminister Holter Helmut hielt am 14. Juni einen Festvortrag und bestritt am 15. Juni eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Fachleuten. Das Land plant einen weiteren Ausbau des Landesprogramms und eine Erhöhung der Landesförderung.
Minister Holter: „Schulsozialarbeit in Thüringen ist eine Erfolgsgeschichte. Seit zehn Jahren unterstützt das Land die Thüringer Kommunen bei der Entwicklung von Angeboten der Schulsozialarbeit und bei der Finanzierung von Personalstellen für diese wichtige Aufgabe. Allein im Laufe der aktuellen Legislaturperiode ist es gelungen, die Landesmittel in diesem Bereich zu verdoppeln“, so Bildungsminister Helmut Holter. „Aber wir sind nicht am Ende. Mein Ziel ist, dass am Ende an jeder Thüringer Schule Schulsozialarbeit stattfinden kann. Mit der geplanten Aufstockung der Fördersumme im Thüringer Kinder- und Jugendhilfeausführungsgesetz (ThürKJHAG) geht die Koalition diesen Weg kraftvoll weiter. Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter bauen Brücken zwischen Jugendhilfe und Schule. Sie unterstützen Schülerinnen und Schüler in schwierigen Lebenslagen und bieten Hilfe bei Problemen wie Gewalt, Mobbing, Sucht oder familiären Konflikten an. In der sich rasant verändernden Welt auch der Kinder und Jugendlichen ist diese Arbeit unverzichtbar.“
Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe in Zuständigkeit der Kommunen. Seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 fördert das Land die Schulsozialarbeit in Thüringen in erheblichem Umfang. Begonnen mit 2,4 Millionen Euro Förderung 2013, werden im zehnten Jahr 2023 26,1 Millionen Euro bereitgestellt. Eine weitere Aufstockung der im ThürKJHAG vorgesehenen Mittel um 11,2 Millionen Euro für das Jahr 2024 auf dann 37,3 Millionen Euro ist vorgesehen. Aktuell sind mehr als 500 Fachkräfte an Thüringer Schulen aktiv, Tendenz weiter steigend.
Schulsozialarbeit setzt an Problemlagen an, die in der Schule in Erscheinung treten und Kinder und Jugendliche am Lernen hindern. Dabei ergänzt und unterstützt sie als sozialpädagogisches Angebot den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. Schulsozialarbeit wird überwiegend von freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt, die dafür sozialpädagogisch qualifizierte Fachkräfte anstellen. Sie ist Teil der Jugendhilfeplanung des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe (Landkreise und kreisfreie Städte in Thüringen).
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Hamburg: Campus Struenseestraße wird ein „Hingucker“ : Datum:
Der Campus Struenseestraße mit gleich drei Schulen wird durch die Struktur der Gebäude, Glas, Sicht-Beton und sehr prägnanten grünen und roten Farbelementen ein echter Hingucker.
Der Campus Struenseestraße wird rot und grün. Jedenfalls lässt das die Musterfassade auf dem Gelände zwischen Königstraße und Struenseestraße in Altona-Altstadt vermuten. Mit ziemlicher Sicherheit werden die neuen Gebäude mit ihrer wellenförmigen Struktur aus Glas, Sicht-Beton und sehr prägnanten grünen und roten Farbelementen ein echter Hingucker. Die Musterfassade zeigt die roten Tonziegel für das Struensee-Gymnasium sowie die grünen Tonziegel für das Deutsch-Französische Gymnasium und die Ganztagsgrundschule an der Elbe. Denn auf dem Gelände sollen gleich drei Schulen entstehen – der Name: Campus Struenseestraße.
Der neue Campus besteht aus der „Ganztagsgrundschule an der Elbe“, dem neuen „Struensee-Gymnasium“ sowie dem neuen „Deutsch-Französischen Gymnasium“. Zum Start der Bauarbeiten hat Bildungssenator Ties Rabe kürzlich auf dem Schulgelände gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aller drei Schulen die obligatorischen Zeitkapseln versenkt. In den Zeitkapseln sind für nachfolgende Generationen neben persönlichen Andenken auch Hinweise auf die Zeitgeschichte, in der Regel Tageszeitungen, zur Erinnerung an den Tag.
Planung und Bau der neuen Schule begannen bereits 2019 mit dem Abriss der früheren Haupt- und Realschule Königstraße auf dem Schulgrundstück. Aufgrund der Historie des Baugebiets musste danach das gesamte Baugelände zeitaufwändig nach Kampfmitteln sondiert und der Boden umfassend saniert werden. Diese Maßnahmen sowie ein umfangreicher Abstimmungsprozess mit allen Projektbeteiligten führten zunächst zu Verzögerungen. Zurzeit finden aber bereits die abschließenden bauvorbereitenden Maßnahmen statt, die dann in die Baumaßnahmen mit Erdarbeiten und anschließendem Hochbau übergehen werden.
Die Fertigstellung ist für 2025 anvisiert. Die Stadt wird rund 100 Millionen Euro für den Neubau der drei Schulen an dem Standort investieren. Der zukünftige Campus bietet mit einer Fläche von rund 28.500 Quadratmetern Platz für rund 2.000 Schülerinnen und Schüler.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 9.6.2023
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MitbeStimmungsort Museum : Datum:
Das Pilotprojekt „MitbeStimmungsorte. Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“ unterstützt Museen bei der Entwicklung hin zu mehr Diversität und Partizipation.
Am 12. und 13. Juni 2023 haben sich im Haus Bastian, dem Zentrum für kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin, rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von 22 Museen in ganz Deutschland zur Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts „MitbeStimmungsorte. Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“ getroffen. Mit dem Programm wurden die teilnehmenden Einrichtungen beim Transformationsprozess hin zu mehr Diversität und Partizipation unterstützt.
Falko Mohrs, Vorsitzender der Kulturministerkonferenz und Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen: „Mit ‚Mitbestimmung‘ sind vor allem Partizipation und Teilhabe gemeint, die elementar sind für die kulturelle und künstlerische Vermittlung und für die Diversitätsentwicklung. Die Corona-Pandemie hat zu deutlichen Verlusten für die Kunst- und Kulturbranche geführt, in vielen Regionen bleiben Besucherinnen und Besucher Theatern, Opernhäusern und eben auch Museen fern. Das Publikumsverhalten hat sich drastisch verändert und mein erklärtes Ziel ist es, diese Lücke wieder zu schließen.“
Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder: „(...) Ich bin begeistert, wie es 22 Museen gelungen ist, im Rahmen der vergangenen Monate, die gesellschaftliche Teilhabe an ihren Häusern zu verbessern auch in Projekten, die teilweise schon vor Jahren begonnen haben. Ich würde mir wünschen, dass dieser Prozess und auch die Vernetzung dieser Häuser nachhaltig ist und ausstrahlt auf andere Häuser, die davon genauso begeistert sind wie ich!“
Die Bandbreite der Museen im Programm „MitbeStimmungsorte“ ist so groß wie die der Fragestellungen, die sie verfolgen. Kleine und große Häuser in städtischen oder ländlichen Regionen waren oder sind weiterhin mit sehr unterschiedlichen sozialen Umfeldern und strukturellen Herausforderungen befasst. Alle Projekte zielen auf mehr gesellschaftliche Teilhabe an ihren Programmen, Ausstellungen und Strukturen ab. (...)
In den unterschiedlichen Projekten ging es beispielsweise um die Frage, wie Jugendliche mit Hilfe von Virtual Reality erreicht und zum Mitmachen gewonnen werden können. Ein anderes Museum verfolgte das Ziel, durch Außenaktionen auf einem kreativ gestalteten Museumsplatz ganz neue Zielgruppen anzusprechen. (...)
Die Kulturministerkonferenz hatte nach einem Beschluss vom 13. März 2020 zum Positionspapier „Eintrittspreispolitik in Museen“ die Kulturstiftung der Länder beauftragt, einen Ideenkatalog zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe am Museum zu erstellen. Die Kulturstiftung der Länder entwickelte daraufhin gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Kulturelle Teilhabe“, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Kommunen, Wissenschaft, Verbänden und kulturellen Einrichtungen, das Konzept zum Projekt „MitbeStimmungsorte“.
21 Museen sind bereits am Projekt beteiligt:
- Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
- Zeppelin Museum Friedrichshafen
- Freilandmuseum Oberpfalz, Nabburg
- Deutsches Hutmuseum Lindenberg, Lindenberg im Allgäu
- Deutsches Technikmuseum Berlin
- Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, Cottbus und Frankfurt/Oder
- Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
- Gerhard-Marcks-Haus Bremen
- Museum der Arbeit Hamburg
- Schloss Wilhelmshöhe Kassel
- Stadtgeschichtliches Museum Wismar SCHABBELL
- Kunstmuseum Bochum
- Leopold-Hoesch-Museum Düren
- Saarlandmuseum – Moderne Galerie Saarbrücken
- Tuchfabrik Gebr. Pfau, Crimmitschau
- Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum Freyburg
- Gleimhaus – Museum der deutschen Aufklärung, Halberstadt
- Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Schleswig
- Annen-Museum Lübeck
- Naturhistorisches Museum Schloss Bertholdsburg, Schleusingen
- Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung – Sommerpalais Greiz
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Lesetipp: Ein „Schulgartenleitfaden“ – nicht nur für Treptow-Köpenick : Datum:
Der „Schulgartenleitfaden Treptow-Köpenick. Von der Idee bis zur Umsetzung“ ist nicht nur für alle Berliner Schulen eine wunderbare Handreichung zum Anlegen eines Schulgartens.
„Jede Schule sollte einen Garten haben.“ Mit diesem Zitat des Pädagogen Comenius von 1638 beginnt der „Schulgartenleitfaden Treptow-Köpenick. Von der Idee bis zur Umsetzung“. Aus der Handreichung für alle am Thema Schulgarten Interessierten werden gewisse nicht nur Praktikerinnen und Praktiker Gewinn ziehen, sondern ebenso alle diejenigen, die sich mit den Aufgaben und Inhalten der Schule befassen – und das will etwas heißen.
Der Leitfaden wurde im Auftrag des Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin mit Unterstützung des Umwelt- und Naturschutzamtes und der Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung Treptow-Köpenick erarbeitet. Im Vorwort erinnert Bezirksbürgermeister Oliver Igel daran, wie viele Funktionen Schulgärten haben: „Natur erfahren, Beete anlegen, Verantwortung für Pflanzen, Tiere und selbst erzeugte Lebensmittel übernehmen: Wie wichtig ein Schulgarten und ein naturnahes Schulgelände für das spielerische Naturentdecken von Kindern und Jugendlichen ist, entdecken auch immer mehr Schulen für sich. Hinzu kommt, dass Städte aktiv zum Klimawandel beitragen und gleichzeitig von seinen Folgen betroffen sind.“ Die Schaffung von Stadtgrün in Form von Schulgärten zahle sich daher „mehrfach aus“. „Für Kinder, denen es an Verbindung und Zugang zur Natur fehlt, sind Schulgärten wertvolle Orte, an dem sie Selbsterfahrung und Selbstwirksamkeit lernen.“ Schulgärten tragen zur gesunden und klimafreundlichen Ernährung bei, erfüllen wichtige Funktionen zur Verbesserung des Mikroklimas und Erhöhung der Biodiversität, können die Hitzebelastung reduzieren, die Luft von Schadstoffen reinigen, Wasser aufnehmen und speichern. Schließlich können sie im Sommer als „grünes Klassenzimmer“ dienen.
Das Inhaltsverzeichnis gibt bereits einen Einblick in den umfassenden Ansatz der 92-seitigen Broschüre:
1. Schulgarten – warum und für wen?
1.1 Wider die Naturentfremdung
1.2 Klimawandel und Schule
1.3 Kompetenzförderung im Schulgarten
2. Schulgarten planen
2.1 Der Schulgarten und seine Elemente
2.2 Der Schulgarten und seine Akteurinnen und Akteure
2.3 Der Schulgarten und seine Funktionsräume
2.4 Gärtnern ohne Garten
2.5 Finanzielle Ressourcen
3. Schulgarten anlegen und pflegen
3.1 Pflanzplanung im Schulgarten
3.2 Tätigkeiten rund ums Schulgartenjahr
3.3 Bewährte Pflanzen für den Schulgarten
3.4 Ernte und Verarbeitung
4. Schulgarten nachhaltig etablieren und integrieren
4.1 Schulgarten im Unterricht: Schnittstellen zum Rahmenlehrplan
4.2 Ernährungsbildung im Schulgarten
4.3 Naturpädagogik im Schulgarten
4.4 „Schulgarten für alle“ - partielle Öffnung des Schulgartens
In Kurzinterviews mit Verantwortlichen werden zwischendurch die Schulgärten der Merian-Schule, der Müggelsee-Schule und der Schule am Altglienicker Wasserturm vorgestellt.
Auch der Ganztag wird ausdrücklich angesprochen „Neben dem Einbezug des Schulgartens in den Regelunterricht, kann ein Schulgarten auch Lerngruppen aus der Schuleingangsphase sowie für Hort- und Ferienangebote offenstehen. Gerade für Schulen im Ganztagsbetrieb bietet der Schulgarten ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Projekte, Arbeitsgemeinschaften und Angebote für die Wahlfachpalette.“ (S. 70)
Der Leitfaden ist hervorragend gestaltet und enthält alles Wissenswerte – von den „Werkzeugen für den täglichen Gebrauch“ über das Anlegen von Hochbeeten und Kistenbeeten, Obststräuchern oder Tee- und Gewürzkräutern bis hin zu Rezepten, etwa für „Blüteneiswürfel“ oder „Cola-Sirup“. Gedacht wurde auch an Übersichten zu den zu erwartenden Kosten und Tätigkeiten im Schulgartenjahr. Literaturempfehlungen, Linklisten zu allen Kapiteln und eine ausführliche Liste mit Ansprechpartnern zu Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützungsangeboten runden das Ganze ab.
Ab Sommer 2023 ist die Gartenarbeitsschule Treptow-Köpenick das Kompetenzzentrum für Schulgärten im Bezirk. An sie können sich nun alle Schulgarten-Interessierten mit Fragen zu Aufbau, Planung, Finanzierung oder Materialbeschaffung wie auch zur Integration des Gartens in den Unterricht wenden. Auf der Webseite der Gartenarbeitsschule findet sich dann auch erneut ein Zitat von Comenius:
„Bei der Schule soll nicht nur ein Platz vorhanden sein zum Springen und Spielen, denn dazu muß man den Kindern Gelegenheit geben ..., sondern auch ein Garten, in den man sie ab und zu schicken soll, daß sie sich am Anblick der Bäume, Blumen und Gräser freuen können.“
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Verwaltungsvereinbarung Investitionsprogramm Ganztagsausbau veröffentlicht : Datum:
Nach der Unterzeichnung durch den Bund am 17. Mai 2023 wurde nun die Verwaltungsvereinbarung zur Durchführung des Gesetzes über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter „Verwaltungsvereinbarung Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Rund drei Milliarden Euro stellt der Bund den Ländern bis 2027 über das „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ zur Verfügung. Damit sollen Plätze für die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ausgebaut werden. Die Gelder können für Aus-, Um- oder Neubau verwendet werden, so Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger.
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und Bundesfamilienministerin Lisa Paus hatten am 17. Mai 2023 den Startschuss für das neue „Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung“ gegeben. Beide setzten ihre Unterschriften unter die Verwaltungsvereinbarung, die zuvor bereits von den Ländern unterschrieben worden war. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz hatte die Bundesbildungsministerin betont: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Unterzeichnung den Startschuss geben für das Investitionsprogramm Ganztagsausbau. Jetzt kann es wirklich losgehen.“
Kern der Verwaltungsvereinbarung ist die Förderung von Investitionen für den Neubau, den Umbau, die Erweiterung – einschließlich des Erwerbs von Gebäuden und Grundstücken –, die Sanierung sowie die Ausstattung ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote.
Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote umfassen die Bildung, Erziehung und Betreuung von Grundschulkindern in Tageseinrichtungen gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (z.B. Horte, Kitas mit Hortgruppen), in kommunalen Betreuungsangeboten, soweit eine Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII vorliegt oder das Angebot unter Schulaufsicht steht, sowie Grundschulen (gebundene, teilgebundene oder offene Ganztagsschulen). Ebenfalls umfasst sind schulorganisatorisch verbundene Schulsysteme (z. B. Grund- und Realschulen plus) sowie Förderschulen, soweit sie von Kindern im Grundschulalter besucht werden (d. h. Kinder ab dem Schuleintritt bis zum Ende der vierten Klasse einschließlich der Sommerferien).
Eine Pflicht, das Angebot in Anspruch zu nehmen, gibt es nicht. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder soll sowohl in Horten als auch in offenen und gebundenen Ganztagsschulen erfüllt werden.
Hintergrund
Mit Inkrafttreten des Rechtsanspruchs im Jahr 2026 unterstützt der Bund die Länder mit aufwachsenden Beträgen bei den laufenden Kosten; ab 2030 dann dauerhaft mit 1,3 Mrd. € pro Jahr. Den Ganztagsausbau unterstützt der Bund außerdem mit 3,5 Mrd. Euro für Investitionen in Infrastruktur und Ausstattung. Die Länder beteiligen sich ihrerseits mit 30 Prozent. Über das Investitionsprogramm zum beschleunigten Ausbau der Bildungsinfrastruktur für Grundschulkinder werden hiervon bereits 750 Millionen Euro durch den Bund bereitgestellt.
Damit fließen insgesamt über 5 Mrd. € in den Ganztagsausbau. Auch die Förderbereiche wurden im Rahme der Verhandlungen noch einmal angepasst, sodass die Investitionen noch zielgerichteter erfolgen können – auch dort, wo bereits ein hoher Ausbaustand zu verzeichnen ist. Hiermit wird insbesondere auch der Ausgangslage in den neuen Ländern Rechnung getragen und der qualitative Ausbau unterstützt. Bund und Länder haben außerdem vereinbart, das Investitionsprogramm zu evaluieren.
2021 hatten Bundestag und Bundesrat einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zugestimmt, wonach ab 1. August 2026 stufenweise ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter eingeführt wird (Ganztagsförderungsgesetz/GaFöG). Er gilt zunächst für die erste Klassenstufe und wird jährlich um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Ab dem 1. August 2029 hat dann jedes Grundschulkind der ersten vier Klassenstufen einen Anspruch. Das neue Programm soll die Länder bei der Schaffung entsprechender Plätze unterstützen.
Der Bund hat bereits im Dezember 2020 ein Sondervermögen „Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ errichtet und stellt über dieses Sondervermögen Finanzhilfen in Höhe von insgesamt bis zu 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon sind bislang circa 500 Mio. Euro abgeflossen
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„Schule auf EssKurs“ – jetzt noch bewerben!
Sechs niedersächsische Schulen konnten für die Verbesserung ihrer Verpflegungskonzepte ausgezeichnet werden. Die neue Runde von „Schule auf EssKurs“ läuft.
Mehr Vielfalt beim Mensaessen, erlebnisreiche Bildungsangebote und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln – zum Abschluss der aktuellen Runde „Schule auf EssKurs“ hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen eine positive Bilanz gezogen. Insgesamt sechs niedersächsische Teilnehmerschulen konnten für die Verbesserung ihrer Verpflegungskonzepte ausgezeichnet werden. Mehrfach wurde die höchste Sterne-Auszeichnung verliehen. Fünf Sterne trägt nun die Oberschule Emstek, Gewinnerin des Goldenen Tellers des Deutschen Netzwerks Schulverpflegung (DNSV) 2022.
Die neue Runde von „Schule auf EssKurs“ startet nach den Sommerferien. Alle niedersächsischen Schulen, die sich ebenfalls für eine bessere Schulverpflegung einsetzen möchten, können sich noch
bis zum 14. Juli 2023
für eine Teilnahme bei „Schule auf EssKurs“ bewerben.
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Hessischer Bewegungscheck startet in der Pilotregion Main-Taunus : Datum:
In der Taunusblick-Schule Wallau in Hofheim hoben Sportminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz die Bedeutung von Sport im Kindesalter hervor.
Sportminister Peter Beuth und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz haben die Auftaktveranstaltung zur Umsetzung des Hessischen Bewegungschecks in der Pilotregion Main-Taunus in der Taunusblick-Schule in Wallau besucht und dabei die Bedeutung von Sport im Kindesalter hervorgehoben.
„Als Hessische Landesregierung ist es unser Ziel, mit einem attraktiven Sportangebot und gezielten Maßnahmen Anreize zu setzen, um möglichst alle Menschen in Hessen zu mehr Bewegung zu motivieren. Hierfür haben wir gemeinsam mit dem organisierten Sport sowie vielen weiteren Partnern zielgerichtete Maßnahmen und Projekte unter dem Dach des Landesprogramms ‚SPORTLAND HESSEN bewegt’ ins Leben gerufen. Hierzu gehört auch der Hessische Bewegungscheck. Wer bereits im jungen Alter sportlich akiv ist, weiß um den Wert von Bewegung für Körper und Geist. Deshalb möchten wir mit dem Check Bewegung bereits im Kindesalter gezielt fördern und eine Begeisterung für Sport wecken, um so Bewegungsmangel vorzubeugen. Mit dem Hessischen Bewegungscheck leisten wir einen wichtigen Beitrag, indem Kindern und deren Eltern auf Grundlage des Tests fundierte Empfehlungen für Bewegungsangebote gemacht und diese von den Sportkreisen über die entsprechenden Sportangebote vor Ort informiert werden. Gleichzeitig profitieren die Sportvereine vor Ort, denn sie werden bekannter und können ihr Angebot besser auf die Bedürfnisse vor Ort abstimmen. Allen Beteiligten und Unterstützern des Hessischen Bewegungschecks möchte ich sehr herzlich für ihren Beitrag zur Bewegungsförderung hierzulande danken“, so Sportminister Peter Beuth.
„Es ist auf vielfältige Weise bewiesen, dass Sport und Bewegung allgemein das Lernen in der Schule unterstützen. So hat regelmäßige Bewegung im Schulalltag positive Auswirkungen auf die Konzentration im Unterricht, die Motivation und die intellektuelle Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler“, ergänzte Kultusminister Prof. Lorz. „Genau deshalb ist die Durchführung des Hessischen Bewegungschecks an Schulen der richtige Weg, um Bewegungsmangel und Förderbedarf bei Drittklässlern festzustellen, den Schülerinnen und Schülern passende Bewegungsangebote vorzustellen und – durch Vermittlung der Schulen – über die Eltern den Weg in die Vereine zu ebnen.“
Landesprogramm „SPORTLAND HESSEN bewegt“
Der von der Goethe-Universität Frankfurt konzeptionell entwickelte und von der Hessischen Landesregierung mit insgesamt 298.000 Euro geförderte Hessische Bewegungscheck ist Teil des Landesprogramms „SPORTLAND HESSEN bewegt“. Das gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen initiierte Projekt verfolgt das Ziel, Bewegung bei Grundschulkindern zu fördern und sie sowie deren Eltern auf die Sportangebote vor Ort aufmerksam zu machen.
Im Rahmen des Bewegungschecks absolvieren Drittklässler während des Sportunterrichts einen Parcours, der aus zwölf zu bewältigenden Aufgaben besteht, darunter Ballwurf- und Dribbelaufgaben, Balanceübungen sowie Lauf- und Kraftübungen. Unterstützt von Helfern der den Schulen zugehörigen Sportkreisen werden dabei Ergebnisse gesammelt, dokumentiert und anonymisiert zur wissenschaftlichen Auswertung an die Goethe-Universität Frankfurt übermittelt. Im Anschluss erhalten die Sportkreise die Ergebnisse, die diese mit ergänzenden Empfehlungen zu konkreten Sport- und Bewegungsangeboten in der Region an die Schulen weiterleiten. Als Förderer unterstützen die Unfallkasse Hessen sowie die BARMER das Projekt.
Hintergrund
Der Rheingau-Taunus-Kreis war die erste Pilotregion, in der die Maßnahme mit einer pandemiebedingten Verzögerung von rund eineinhalb Jahren Ende 2021 vorgestellt wurde. Im Sommer 2022 wurde das Projekt in der Pilotregion Kassel eingeführt. Die Region Main-Taunus ist nun die dritte Pilotregion. Auf Grund der pandemiebedingten Verzögerungen ist vorgesehen, die Pilotphase des Hessischen Bewegungschecks, der sukzessive hessenweit umgesetzt werden soll, zu verlängern.
Weitere Projekte und Maßnahmen des Landesprogramms „SPORTLAND HESSEN bewegt“ sind unter anderem die Förderung des Gesundheitssportes in Vereinen und die Einführung von Bewegungskoordinatoren in Modellregionen zur qualitativ und quantitativ Weiterentwicklung des Bewegungs- und Gesundheitsangebotes in ausgewählten Landkreisen und Städten.
Hessens Sportvereine zählen rund 2,1 Millionen Mitglieder, die in knapp 7.500 Vereinen des Landessportbundes Hessen organisiert sind. Die Hessische Landesregierung hat den organisierten Sport in Hessen 2022 mit einem Volumen von rund 65,5 Millionen Euro unterstützt. Im Jahr 2023 stehen Fördermittel von mehr als 68 Millionen Euro zur Verfügung. Die Sportförderpolitik der Landesregierung setzt bei den kleinsten Einheiten, den Vereinen in den Kommunen, an. Die Bandbreite der Unterstützung für insbesondere kleinere Vereine reicht von der Neuanschaffung von Sportgeräten über die Sicherung des Trainings- und Spielbetriebes bis zur Förderung der Jugendarbeit.
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Wettbewerb „Schulorchester“ – jetzt noch bewerben! : Datum:
Noch bis zum 31. Juli 2023 können sich Schulen und Schulgruppen mit innovativer und nachhaltiger Orchesterarbeit im Wettbewerb „Schulorchester stärken“ bewerben.
Der Bundesverband Musikunterricht möchte in Kooperation mit der Deutschen Orchester-Stiftung mit diesem Preis die Arbeit der Schulorchester unterstützen und würdigen: Best-Practice-Modelle sollen auf diese Weise eine bundesweite Resonanz erfahren. „Schulorchester stärken“ wird im Turnus von zwei Jahren ausgeschrieben.
Im Wettbewerb „Schulorchester stärken“ werden einzelne Schulen mit einer besonders innovativen und nachhaltigen Orchesterarbeit ausgezeichnet. Insgesamt soll deutlich werden, wie an den Schulen nachhaltige AG-Arbeit betrieben werden kann und welche konzeptionellen Rahmenbedingungen, auch im Austausch mit außerschulischen Bildungsangeboten, zu solch einer gelingenden Orchesterarbeit beitragen.
Grundlagen und Kriterien sind neben künstlerischen Aspekten und pädagogischen Anliegen vor allen Dingen auch bildungs- bzw. kulturpolitische Impulse, die von solch einer außerunterrichtlichen Arbeit ausgehen. Es geht somit nicht einzig um künstlerische Exzellenz, vielmehr finden hier auch besondere Rahmenbedingungen, wie sie sich etwa in Brennpunktbereichen oder in inklusiven Kontexten zeigen, eine entsprechende Berücksichtigung. Auch besonders kreative Formen der Partizipation von Schülerinnen und Schülern im organisatorischen Bereich, etwa bei der Gestaltung von Konzerten, oder innovative Formen der Zusammenarbeit im außerschulischen Bereich können hier eine Rolle spielen.
Einzureichen ist eine kurze Projektbeschreibung (bis zu drei Seiten), die durch ein Portfolio aus Presseberichten, Konzertprogrammen oder Beschreibungen von besonderen Aktivitäten, Bild- und Tonmaterial ergänzt werden kann.
Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige und sachkundige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbands Musikunterricht und der Deutschen Orchester-Stiftung Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Jury ist berechtigt, den Preis gegebenenfalls zu teilen. Alle teilnehmenden Schulen bzw. Schülergruppen erhalten eine würdigende Urkunde.
Die Übergabe des Preises erfolgt üblicherweise im Rahmen einer Veranstaltung des prämierten Ensembles vor Ort.
Einsendeschluss für die digitale Einsendung der Bewerbungsunterlagen ist der
31. Juli 2023.
Quellen: Bundesverband Musikunterricht und Deutsche Orchesterstiftung
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Thüringen ist #Schulgartenland : Datum:
Thüringen ist das einzige Bundesland mit einem obligatorischen Schulfach „Schulgarten“ in der Grundschule. Fotos von Thüringer Schulgärten geben einen Einblick.
Der 14. Juni 2023 war bundesweiter „Tag des Schulgartens“. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hatte über Social Media um Einsendungen der Thüringer Schulgärten gebeten. Die Rückmeldungen waren überwältigend.
Die Mühe und Arbeit, die in den Gärten steckt, wird in jedem Beet erkennbar. Viele Schulen haben besondere Projektwochen und AGs eingerichtet und verkaufen die Erträge, um neue Investitionen für den Ausbau der Gärten machen zu können. Damit tragen sie zur Erhaltung der Biodiversität und zur Vermittlung von Nachhaltigkeit erheblich bei.
„Die Besonderheit des Schulgartens der Kurstadt-Grundschule Bad Frankenhausen sind etwa vier kreisförmig angelegte Beete. Die Kinder erleben den grünen Lernort mit allen Sinnen: von der Aussaat, über eine gute Pflege bis hin zur Ernte und naschartigen Verwertung. Einige geerntete Gemüsesorten verkaufen die Schüler*innen zu unserem traditionellen Bauernmarkt im Herbst. Der Garten bietet außerdem ein grünes Klassenzimmer, eine Kompostanlage, ein Insektenhotel, einen Fühlpfad, eine Benjeshecke, ein Kräuter- und Staudenbeet, sowie eine Wiese mit einem Apfelbaum und Naschsträuchern. Großen Wert legen wir auf die Entwicklung von Gestaltungskompetenzen. So kreieren wir über das Jahr viele Gestaltungsvarianten aus Naturmaterialien (z.B. Kürbisgesichter, Bilderrahmen und Fensterschmuck). In den Sommerferien 2021 haben wir zusätzlich für unsere Schüler*innen einen Schulgartenkurs angeboten und legten gemeinsam einen Fühlpfad an. Zudem finden ganzjährige Projekte zum Thema: ‚Unser Schulgarten – eine grüne Oase wird kunterbunt(er)’ statt. Oberste Ziele sind dabei stets, die Freude der Kinder über ihr gelungenes Arbeitsergebnis sowie ihre Begeisterung an den facettenreichen Naturthemen weiterzuentwickeln.“
Der Schulgarten der Goeckingk-Grundschule in Ellrich ist mit dem Schulhof verwachsen. „Gemeinsam arbeiten alle Klassen an den Beeten und Hochbeeten, die auf dem gesamten Schulgelände verteilt sind. In dem Schulgarten liegt das Zepter in den Händen der Kinder. Die großen Klassen erstellen ökologisch wertvolle Anbaupläne, die zusammen umgesetzt, aber auch ausgewertet werden. Dabei achten alle darauf, dass Insekten und Vögel ihre Nischen erhalten. Insektenhotel, Insekten- und Vogeltränken sowie blütenreiche Staudenbeete und Obstgehölze bieten den Tieren auf dem Schulhof Nahrung und Lebensräume. Die Hecken und die Wiese laden nach getaner Gartenarbeit zum Entspannen und Entdecken ein. Denn für das Team der Goeckingk-Grundschule gilt: Der Schulgarten ist ein Wohlfühlort!“
Aus der Grundschule „Herzog Christian“ in Eisenberg kam folgender Bericht: „Vor einem Jahr habe ich diesen Garten von einer ehemaligen Kollegin übernommen und versuche nun, mit den Kindern viel Neues zu schaffen. Unsere Großen (3./4. Klasse) arbeiten an einem Gemeinschaftsprojekt, um ihre "Spuren" zu hinterlassen, wenn sie von der Schule gehen. Dabei sind schon viele tolle Dinge entstanden. Und auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse lieben es bei Wind und Wetter draußen zu sein, neue Beete anzulegen und die Tiere im Teich zu beobachten.“
Die Staatliche Regelschule Wormstedt hat „vor etwas mehr als einem Jahr– in einem gemeinsamen Projekt mit der Staatlichen Grundschule Wormstedt – das Projekt #gemeinsamwachsen gestartet. Zusammen ‚ackern’ wir (auch in Kooperation mit dem Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie" des Acker e.V. und vielen anderen regionalen Partner*innen und Unterstützer*innen) in beiden Schulgärten und bereichern damit nicht nur den Schulalltag, sondern stärken auch den Zusammenhalt beider Schulen.“
Thüringen ist das einzige Bundesland, in dem Schulgarten ein obligatorisches Schulfach der Grundschule ist, mit einem eigenen Fachlehrplan. An der Universität Erfurt ist der Bereich Schulgarten künftig ein Vertiefungsbereich neben dem Bereich Nachhaltigkeitsbildung, der auf den Basisbereich Sachunterricht aufsetzt. Jährlich werden rund 40 angehende Lehrerinnen und Lehrer für den Schulgartenunterricht ausgebildet.
Die Fotos aus den Schulgärten sind hier zu sehen!
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KMK: Digital unterwegs im Ganztag : Datum:
Bei der Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Digital unterwegs im Ganztag“ tauschten sich Teilnehmende aus Landesinstituten, Kultusministerien und der Zivilgesellschaft aus.
Rund 120 Teilnehmende aus Landesinstituten und Kultusministerien sowie der Zivilgesellschaft kamen bei der diesjährigen Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Digital unterwegs im Ganztag“ am 25. und 26. Mai 2023 zusammen, um Erfahrungen aus dem Ganztag im Kontext der Digitalisierung auszutauschen und länderübergreifende Ideen und Maßnahmen zu entwickeln.
Gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem KMK-Präsidentschaftsland Berlin veranstaltete das Forum Bildung Digitalisierung die Fachtagung. Das Programm richtete seinen Blick auf die Gestaltung des Ganztags vor dem Hintergrund der Kultur der Digitalität, Erfahrungen aus der gelungenen Umsetzung und damit einhergehenden Themen wie Chancengerechtigkeit, Multiprofessionalität oder Steuerungshandeln von Schulleitungen, Schulaufsicht und Schulträgern. Das Programm wurde außerdem auf das Jahresthema „Qualitative Weiterentwicklung der Ganztagsschule in der Primarstufe“ der diesjährigen KMK-Präsidentschaft ausgerichtet. Die Teilnehmenden entwickelten in interaktiven Arbeitsformaten Impulse für neue Projekte zu den Themen Ganztagsbildung und Digitalisierung, Schnittstellen zwischen Schule und Ganztag, Arbeit in multiprofessionellen Teams, Einbindung außerschulischer Partner oder selbstreguliertes Lernen.
Eröffnet wurde die Fachtagung vom Berliner Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung Dr. Torsten Kühne. Abschließend diskutierten die KMK-Präsidentin und Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Katharina Günther-Wünsch, der Vorstand des Forum Bildung Digitalisierung Jacob Chammon und der kommissarische Konrektor der Bötzow-Grundschule Berlin-Pankow Michael Schulz. Das Programm im Plenum wurde aufgezeichnet und steht auf der Website des Forums Bildung Digitalisierung https://www.forumbd.de/veranstaltungen/fachtagung-2023/ zur Verfügung.
Zu den Ergebnissen der Fachtagung sagt die KMK-Präsidentin: „Wir haben auf der gemeinsamen Tagung bestätigen können, dass der Ganztag von der Digitalisierung profitieren kann, wenn es um Schulmanagement und Organisation geht, aber auch wenn es um die Möglichkeiten der individuellen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler geht. Deutlich wurde zudem, dass der Ganztag ein Lernort ist, an dem Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Lehrkräften neue Zugänge in die digitale Welt erforschen können. Künftig wird es daher umso wichtiger, die mit der Digitalisierung einhergehenden Potentiale mit der Qualitätsentwicklung der Ganztagsbildung zu verflechten. Hierbei kommt dem guten Austausch von schulischen und außerschulischen Akteuren vor Ort eine Schlüsselrolle zu. (...)
Der erfolgreiche Austausch zwischen Landesinstituten, Kultusministerien und der Zivilgesellschaft soll auch im Jahr 2024 mit einer weiteren gemeinsamen Fachtagung „Dimension Digitalisierung“ der KMK und des Forum Bildung Digitalisierung fortgesetzt werden.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach ist „Jugend forscht-Schule“ : Datum:
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach (Saarland) erhielt den Sonderpreis „Jugend forscht-Schule 2023“ der Kultusministerkonferenz.
Den Sonderpreis „Jugend forscht-Schule“ der Kultusministerkonferenz erhielt in diesem Jahr das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach (Saarland). Die beiden 2. Preise gingen an die Gymnasium Halepaghen-Schule Buxtehude (Niedersachsen) und das Staatliche Gymnasium „Albert Schweitzer“ Erfurt (Thüringen).
Für die Kultusministerkonferenz übergab die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp, den Preis und sagte: „Jugend forscht ist ein tolles Instrument zur Förderung von Begabungen bei vielen, vielen Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer Herkunft, auch dank des Einsatzes der projektbetreuenden Lehrkräfte. Wir erleben begeisterte und hoch motivierte Kinder und Jugendliche beim Forschen, Experimentieren und Tüfteln, die alle mit großer Beharrlichkeit, Sachkenntnis und Kreativität ihre Ideen groß gemacht haben. Ich freue mich, so viele Jungforscherinnen und Jungforscher in unserem schönen Bremen zu Gast zu haben und gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern.“
Die „Jugend forscht Schule 2023“, das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, hat über viele Jahre gezielt und nachhaltig Strukturen geschaffen, die eine altersgerechte MINT-Förderung in der Breite und in der Spitze über alle Klassenstufen hinweg ermöglichen. Schülerinnen und Schüler werden niedrigschwellig und praxisnah an MINT herangeführt. Für alle Altersstufen gibt es passgenaue und stark nachgefragte Angebote – etwa in Form von Forscherprofilen, Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerben oder eines Seminarfaches mit besonderem MINT-Bezug. Besonders talentierte Kinder und Jugendliche werden im Rahmen einer Begabtenfördergruppe angeregt, eigenständig zu experimentieren und zu forschen.
Beeindruckt hat die Jury auch die intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Zu nennen ist hier insbesondere der schuleigene MINT-Kongress, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führen hier an spannende Forschungsfragen heran. Im Kontext Nachhaltigkeit öffnet sich die Schule nach außen durch die Einrichtung eines Repair-Cafés, welches die technischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fordert und fördert.
Quellen: Kultusministerkonferenz
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Hamburg: Schulbautour in den Hamburger Osten : Datum:
Im wahrscheinlich größten Stadtentwicklungsbiet Hamburgs, im Osten des Bezirks Mitte, wird auch die schulische Infrastruktur neu entwickelt und mit der sozialen Infrastruktur zusammengeführt.
Die Stadt Hamburg wächst und wächst, überall wird gebaut. Das wahrscheinlich größte Stadtentwicklungsbiet Hamburgs liegt zurzeit ganz im Osten des Bezirks Mitte und verläuft von Osten nach Westen – einmal quer durch die Stadt. Mit dem Stadtentwicklungskonzept „Stromaufwärts Elbe und Bille“ treten die urbanen Räume im östlichen Teil Hamburgs in den Fokus moderner Stadtentwicklung: Hammerbrook, Borgfelde, Hamm, Horn, Rothenburgsort, Billbrook und insbesondere Billstedt mit Mümmelmannsberg und Öjendorf bieten enorme Entwicklungspotenziale. Dabei wird auch die schulische Infrastruktur neu entwickelt und mit der sozialen Infrastruktur zusammengeführt. Allein für die Schulen wird die Schulbehörde in den kommenden zehn Jahren bis zu 500 Millionen Euro investieren. Im gesamten Bezirk Mitte investiert die Stadt rund 900 Millionen Euro.
Grund genug für Bildungssenator Ties Rabe, gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer auf Schulbautour in den Hamburger Osten zu ziehen. Rabe: „Besonders wichtig ist es, dass die schulische Infrastruktur bereits am Beginn solcher Stadtentwicklungsprojekte mitgedacht wird, damit diese mitwachsen kann. Wir bauen viele bestehende Schulen aus, um mehr Platz zu schaffen für die wachsenden Schülerzahlen und zugleich die Raumqualität und Aufenthaltsqualität zu verbessern. Ich freue mich daher sehr über die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Mitte.“ Insgesamt vier Schulbauprojekte stellten Rabe und Neubauer am vergangenen Montag vor: die Stadtteilschule Öjendorf und die Schule am Schleemer Park in Billstedt sowie die Grundschule Stengelestraße und das Bildungs- und Beratungszentrum Pädagogik bei Krankheit/Autismus in Horn. Erste Planungen werden hier bereits realisiert.
Weitere Schulbauvorhaben im östlichen Teil des Bezirks Mitte sind: die Grundschule Archenholzstraße in Billstedt, das ReBBZ Billstedt sowie eine Neugründung einer zweieinhalbzügigen Grundschule mit integrierter Kita in der Gartenstadt Öjendorf. Mehrere der Schulen werden nicht nur vergrößert und modernisiert, sondern auch als sozialer Treffpunkt enger in den Sozialraum eingewoben. Gleichzeitig entstehen energetisch effiziente Neubauten mit Energiestandard EG 40, Solardächern und Gründächern sowie mit großzügigen, bewegungsfreundlichen und naturnäheren Außenanlagen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sozialen Einbettung der Schulen in den Stadtteil.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 9.6.2022
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Online-Voting „Energiesparmeister“ bis 15. Juni – jetzt mit abstimmen! : Datum:
Die 16 Landes-Energiesparmeister-Schulen stehen fest und kämpfen um den Bundessieg. Jetzt mitmachen und für das beste Schulprojekt voten!
Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs suchen co2online und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz jedes Jahr die effizientesten, kreativsten und nachhaltigsten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie Schulen in ganz Deutschland mit tollen Projekten den Klimaschutz vorantreiben. Darüber hinaus motivieren die praktischen Aktionen von jungen Menschen auch andere zum Mitmachen. Das beste Schulprojekt in jedem Bundesland gewinnt!
Die Gewinner des Energiesparmeister-Wettbewerbs auf Landesebene stehen fest. In jedem Bundesland hat die Jury eine Gewinnerschule ermittelt und zusätzlich einen Sonderpreis vergeben. Die Ideen waren dieses Jahr so vielfältig wie nie: Selbst gebaute Windkraftrotoren, Klima-Challenges, ein Rapsong zum Thema Nachhaltigkeit und vieles mehr. Insgesamt 418 Bewerbungen hat die Jury gesichtet und daraus die besten Klimaschutzprojekte ausgewählt.
Noch bis zum 15. Juni können alle auf www.energiesparmeister.de/voting online für ihren Favoriten abstimmen. Einem der 16 Landessieger winkt der Titel „Energiesparmeister Gold“, zusätzlich gibt es weitere 2.500 Euro Preisgeld für die meisten Stimmen im Online-Voting.
Der Name des Bundessiegers wird bei der offiziellen Preisverleihung am 23. Juni bekanntgegeben. Die Veranstaltung wird live übertragen.
Unter den 16 Energiesparmeistern sind 11 Schulen mit Ganztagsangebot:
- Baden-Württemberg: Mörike-Gymnasium Ludwigsburg
Mit dem Schulkonzept #machhaltigkeit zeigt das Mörike-Gymnasium Ludwigsburg, wie sich nachhaltiges Handeln in den Schulalltag integrieren lässt. #machhaltigkeit steht dabei für gutes Miteinander (Soziales), ökologische Handlungsprinzipien (Ökologie) und eine ressourcenschonende Wirtschaftsweise (Ökonomie).
- Bayern: Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld
Die Schülerinnen und Schüler haben das riesige Einsparpotential ihres großen Schulgebäudes erkannt. Sie möchten durch eine dezentrale, größtenteils autarke und vor allem CO2-neutrale Energieversorgung den Verbrauch fossiler Energieträger erheblich reduzieren.
- Brandenburg: Karl-Foerster-Schule Potsdam
Kann man für Klimaschutz zu klein sein? Die Grundschülerinnen und -schüler der Karl-Foerster-Schule können über diese Frage nur lachen. An ihrer Schule wissen schon die Jüngsten, dass Wärme und Strom viel Energie benötigen.
- Bremen: Neue Oberschule Gröpelingen
„Meine Handlung zählt“ heißt das Projekt, das jährlich für die 9. Klassen der Schule angeboten wird. Anhand selbst gewählter Zukunftsfragen entwickeln die Schülerinnen und Schüler innovative Lösungen in den Bereichen Mobilität, Ernährung, Konsum oder Energie.
- Hamburg: Gymnasium Lerchenfeld
Ein Großteil des Energieverbrauchs in Schulen wird durch die Heizung verursacht. Dabei lässt sich der Verbrauch durch das Heiz- und Lüftungsverhalten beeinflussen. Hier setzt das Projekt an und lässt die Fünftklässler*innen das Innenraumklima im Klassenraum erkunden.
- Hessen: Geschwister-Scholl-Schule Bensheim
Stell dir vor, es ist Schule, und deine PV-Anlage auf dem Dach versorgt die Nachbarschaft drumherum mit erneuerbarer Energie. Die kooperative Gesamtschule mit Oberstufe hat riesige ungenutzte Dachflächen ...
- Mecklenburg-Vorpommern: Fritz-Greve-Gymnasium Malchin
An dieser Schule muss in der Pause niemand mehr zum Supermarkt. Denn die Schülerfirma „Früslis“ bietet allen am Fritz-Greve-Gymnasium ein gesundes regionales Frühstück an, das CO2-neutral produziert wird.
- Niedersachsen: Johannes-Althusius-Gymnasium Emden
„Es ist fünf vor zwölf. Wir müssen jetzt etwas unternehmen und nicht irgendwann!“ Das Gymnasium hat ein eigenes Klimaparlament gegründet und hat auch einen Klimarat, der die Beschlüsse des Klimaparlaments umsetzt.
- Nordrhein-Westfalen: Erich-Fried-Gesamtschule Wuppertal-Ronsdorf
Die Erich-Fried-Gesamtschule möchte klimaneutral werden und dafür muss die Schule ihre Emissionen reduzieren. Wie machen wir das am besten? Zum Beispiel in Arbeitsgruppen zu den Themen Dämmung, Energieverbrauch, Mobilität und Ernährung.
- Rheinland-Pfalz: Wiedtal-Gymnasium Neustadt (Wied)
Klima in Not? „Wir wollen mehr Bäume pflanzen!“ Für die Schülerinnen und Schüler des Wiedtal-Gymnasiums steht ihr Entschluss fest. Sie möchten jeden Cent dafür nutzen, aufzuforsten. Dafür haben sie diverse kreative Spendenaktionen ins Leben gerufen.
- Saarland: Martin-Luther-King-Schule Saarlouis
Wie schaffe ich es, dass eine wichtige Info nicht nur kurz gehört, sondern auch verinnerlicht wird? Ich singe darüber. Und bei wem fange ich an, wenn ich Energiesparen vermitteln will? Bei den Jüngsten.
- Sachsen: Schule „An der Nassau“ Meißen
Klimaschutz ist kein Projekt, sondern eine Einstellung. Für die Schule „An der Nassau“ bedeutet diese Einstellung, dem Wohl aller Lebewesen gerecht zu werden – im Schulalltag und zu Hause. Im Klimagremium der Schule werden Ideen und Anregungen diskutiert und wissenschaftlich bewertet, danach wird basisdemokratisch abgestimmt.
- Sachsen-Anhalt: Gemeinschaftsschule „Theodor Fontane“ Arendsee
Schon mal mit der Schule auf den Brocken geradelt? Könnte demnächst passieren. Einmal quer durch Sachsen-Anhalt, von der Altmark bis in den Harz, soll die geplante Klima-Radtour führen.
- Schleswig-Holstein: Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Norderstedt
Wie wollen wir in Zukunft wohnen – und was wäre, wenn wir das wirklich selbst entscheiden können? Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit alternativem Wohnen beschäftigt und bauten gemeinsam ein energieautarkes TinyHouse.
- Thüringen: Gymnasium Thüringer Gemeinschaftsschule Stadtilm
Steht ‘ne Klasse im Wald und pflanzt Bäume. Echt jetzt? Ja, klar! Jedes Jahr pflanzen die 6. Klassen der Thüringer Gemeinschaftsschule Stadtilm Bäume in „ihrem“ Stadtwald.
Den Sonderpreis für das Projekt mit der besten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung erhält die Geschwister-Scholl-Schule Blieskastel. Sie hat sich im Saarpfalz-Kreis als Klima- und Technikschule positioniert und noch stärker der Förderung von MINT-Kompetenzen verschrieben, nicht nur durch das Unterrichtsfach Technik und Klima.
Quelle: Energiesparmeister
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Verbraucherbildung: Online-Fortbildungen für Lehrkräfte : Datum:
Lehrkräfte, die das Thema Verbraucherbildung in ihrem Unterricht aufgreifen möchten, können von kostenlosen Fortbildungen profitieren.
Energie sparen, Finanzen planen, Essen zubereiten, Fake News enttarnen: Verbraucherbildung umfasst unterschiedlichste Themen des Alltags und verfolgt ein Ziel – Kinder und Jugendliche auf ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Leben vorzubereiten.
Mit Hilfe von kostenlosen 90-minütigen Online-Fortbildungen unterstützt das bundesweite Netzwerk Verbraucherschule des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) Lehrkräfte mit Kompetenzvermittlung im Bereich Verbraucherbildung und praktischen Anregungen für den Unterricht an allen Schulformen.
Die Fortbildungen im Einzelnen:
- 09.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Gemeinsam Lebensmittel wertschätzen
- 09.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Schülerwarentests als Unterrichtsmethode
- 11.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Recht auf Reparierbarkeit
- 11.2023, 16.00 - 17.30 Uhr Finfluencer – Finanzberatung auf Social Media
- 01.2024, 16.00 - 17.30 Uhr Datenschutz: Wieso? Weshalb? Warum? Teil 1: Digitale Selbstverteidigung von klein auf
- 01.2024, 16.00 - 17.30 Uhr Datenschutz: Wieso? Weshalb? Warum? Teil 2: Datenschutzfreundlicher Unterricht
- 02.2024, 16.00 - 17.30 Uhr Die Banktour - Ein Streifzug durch die Finanzwelt
- 03.2024, 16.00 - 17.30 Uhr Fakt oder Fake – Wie schütze ich mich vor Missbrauch und Hassrede im Netz?
- 04.2024, 16.00 - 17.30 Uhr Auf der Kippe - Auswirkungen unseres Konsums auf die Artenvielfalt
- 05.2024, 16.00 - 17.30 Uhr Klimabewusst essen in Schulen
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.verbraucherschule.de/online-fortbildungen. Eine Teilnahmebestätigung kann angefordert werden.
Kontakt: verbraucherschule@vzbv.de
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SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2023 – jetzt noch bewerben! : Datum:
Noch zwei Wochen haben Schulen Zeit, sich für den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2023 „Das hat Potenzial“ zu bewerben.
Schulen, die sich in besonderer Weise für die Berufliche Orientierung einsetzen, die besondere Projekte initiiert haben, um den Übergang von der Schule in den Beruf für die Jugendlichen in Ihrer Region zu erleichtern oder die mit vielen Partnern zusammenarbeiten und so dafür sorgen, dass möglichst viele Jugendliche schon während der Schulzeit Möglichkeiten haben, die Berufswelt und ihre eigenen Stärken kennenzulernen, können sich um den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis „Das hat Potenzial“ bewerben. Dies gilt auch für Schulen, die im Bereich Lehr- und Lernmittel ein Medium entwickelt haben, welches Jugendlichen die ökonomische Bildung gelungen näherbringt.
Schulen, die sich bewerben möchten, müssen sich allerdings beeilen. Bewerbungen sind bis zum 19. Juni 2023 möglich. Weitere Informationen unter: www.schulewirtschaft.de/preis/
Quelle: SCHULEWIRTSCHAFT-Preis
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Sachsen: Schulmagazin „Klasse“ 2023
„Klasse. Das Magazin für Schulen in Sachsen“ hat aktuell das Schwerpunktthema „Schulen gehen neue Wege“. Vorgestellt werden auch innovative Schulen mit Ganztagsangeboten.
Die Ausgabe 1/2023 des Schulmagazins „Klasse!“ enthält auch diesmal zahlreiche interessante und praktische Informationen rund um die sächsischen Schulen. Zum Schwerpunktthema „Schulen gehen neue Wege“ verweist Kultusminister Christian Piwarz eingangs darauf, dass sächsische Schulen „Lehr-, Lern- und Lebensorte zugleich“ seien – und „Innovationstreiber“.
Einige stellt die Ausgabe 1/2023 vor: Die Questenberg-Grundschule Meißen, die Schule am Palmengarten Leipzig, die Annenschule Chemnitz und die Universitätsschule Dresden, „vier Schulen, die innovative Unterrichtskonzepte umsetzen und neue Wege für die Schule der Zukunft gehen“.
Unter der Überschrift „Viele Professionen, ein Team“ präsentiert sich außerdem ausführlich die Johann-Gottlieb-Fichte-Schule in Mittweida. Neben über 50 Lehrerinnen und Lehrern sorgen an der Fichte-Schule eine Sozialarbeiterin und ein Sozialarbeiter, eine Inklusionsassistentin, eine Schulassistentin und ein Schulassistent, die Leiterin des Ganztagsangebotes sowie weitere pädagogische Fachkräfte dafür, dass alle Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler bestmöglich gefördert und gefordert werden. Herzstück des Ganztagsangebotes ist der Schulclub, der „Fichtekeller“. Schülerinnen und Schüler können dort klassenübergreifend ihre Pause oder ihre Freizeit verbringen, Tischtennis und Billard spielen, klettern oder an Arbeitsgemeinschaften teilnehmen. Und auch für das Kollegium ist der Schulclub ein wichtiger Treffpunkt.
Hingewiesen sei auch auf die Sonderausgabe der „Klasse“. Sie widmet sich dem Projekt „Bildungsland Sachsen 2030“. Eingeleitet wird die Ausgabe mit einem Gespräch von Kultusminister Christian Piwarz und Bildungsforscher Kai Maaz zum Thema „Schulen der Zukunft“. Außerdem wird das Projektteam aus acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sächsischen Kultusministeriums und des Landesamtes für Schule und Bildung, die neben ihrer Expertise alle mehrjährige schulpraktische Erfahrungen mitbringen, vorgestellt.
Alle Ausgaben des Schulmagazin „Klasse“ stehen im Internet zum Download bereit.
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Lesetipp: Ganztag im Saarland : Datum:
Ein Heft der Zeitschrift „Erziehung und Wissenschaft im Saarland” des Landesverbandes der GEW widmet sich dem Thema „Ganztag – Pokern um den Nachmittag?“.
„Wenn eine Ganztagsschule gut ist, ist sie den ganzen Tag gut, wenn sie schlecht ist, ist sie den ganzen Tag schlecht” – so zitiert Redakteurin Sarah Becker im Editorial einen früheren Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt. Weil mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter ab dem Jahr 2026 auch im Saarland verstärkt die Frage nach der Qualität des Ganztags gestellt wird, widmet sich die Juni-Ausgabe 2022 der Zeitschrift „Erziehung und Wissenschaft im Saarland” des Landesverbandes der GEW dieser Thematik mit dem schönen Titel „Ganztag – Pokern um den Nachmittag?“.
Der Artikel „Ganztag im Saarland: Gebunden, freiwillig oder flexibel?“ gibt zunächst für saarländische Familien eine Übersicht über die aktuellen Ganztagmodelle im Land. Auf Elternbefragungen basierend, werden dabei auch „Vor und Nachteile“ der Organisationsformen aus Elternsicht aufgelistet.
Unter dem Titel „Ganztagsanspruch – Ganztag mit Anspruch?“ schaut die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Liliane Rosar-Ickler auf die Situation im Saarland, dies auch vor dem Hintergrund der Forderungen der GEW, die sich stets für gebundene Ganztagsschulen stark gemacht hat. Frank Wagner, vormals Schulleiter der Kreuzbergschule Merzig und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Saarland, plädiert wiederum für einen „Flexiblen Ganztag“ und möchte die Freiwillige Ganztagsschule (FGTS.) weiterentwickeln.
Schulsozialarbeiterin Hannah Pauken stellt die Frage: „Mental Health: Was ist uns die mentale Gesundheit unserer Schüler:innen wert?“ Und schließlich berichtet ein Redaktionsmitglied aus eigener Erfahrung über ihre Schulzeit an der Ganztagsschule Wiedheck in Brebach. Die Überschrift „Wiedheckschule – die beste Schulzeit meines Lebens“ sagt bereits alles.
Wer sich über den Stand der Ganztagsschulentwicklung im Saarland überblicksartig informieren möchte, findet in dem Heft viele Anregungen. Hingewiesen sei auch auf das Interview mit Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot auf unserem Ganztagsschulportal: „Vom Ganztag profitieren alle“.
Quelle: „EuWis – Erziehung und Wissenschaft im Saarland”, Juni 2022
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Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung „Jetzt kann es wirklich losgehen!“ : Datum:
Bei einer Presskonferenz gaben Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger und Bundesfamilienministerin Paus den Startschuss für das neue „Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung“.
Eine bessere Ganztagsbetreuung für mehr Grundschulkinder: Rund drei Milliarden Euro stellt der Bund den Ländern bis 2027 dafür zur Verfügung. Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger und Bundesfamilienministerin Paus gaben am 17. Mai 2023 den Startschuss für das neue „Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung“.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Unterzeichnung den Startschuss geben für das Investitionsprogramm Ganztagsausbau. Jetzt kann es wirklich losgehen“, betonte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Beide setzten ihre Unterschriften unter die nötige Verwaltungsvereinbarung, die zuvor bereits von den Bundesländern unterschrieben worden war.
Rund drei Milliarden Euro stellt der Bund den Ländern bis Ende 2027 über das „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ zur Verfügung. Damit sollen Plätze für die Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ausgebaut werden. Die Gelder können für Aus-, Um- oder Neubau verwendet werden, so Stark-Watzinger.
Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Familienministerin Paus betonte, dass der Ausbau ein wichtiger Baustein sei, mit dem die Bundesregierung Kinder fördere und ihnen und ihren Eltern neue Chancen eröffne. Ihr als Familienministerin läge besonders die gesellschaftspolitische Bedeutung des Vorhabens am Herzen. So könnten Kinder im Ganztag „gezielt gefördert“ und Familien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden. Heute sei eine Ganztagsbetreuung die Erwartung der meisten Eltern.
Durch die bessere Vereinbarkeit könne zum einen die Armut gesenkt werden, weil Eltern mehr arbeiten könnten. Zum anderen sei dies auch bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels von zentraler Bedeutung. Insofern sei die Kindertagesbetreuung „systemrelevant für ganz Deutschland“, betonte Paus.
Ganztagsbetreuung erhöht Chancengleichheit
Eine Betreuung außerhalb der Schulzeit ermöglicht aber nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Von einem verlässlichen ganztägigen Betreuungssystem profitieren vor allem auch die Grundschulkinder. „Wir brauchen für unsere Kinder mehr Bildungschancen und mehr Chancengerechtigkeit“, unterstrich Stark-Watzinger. Zu stark hänge in Deutschland der Bildungserfolg noch von der sozialen Herkunft ab. Die Ganztagsbetreuung stecke voller Chancen für individuelle Förderung.
Bei einer guten Ganztagsbetreuung können die Kinder in ihrer sozialen, emotionalen und körperlichen Entwicklung unterstützt werden. Zudem können sie über die Unterrichtszeit hinaus individuell gefördert werden. Dabei gehe es aber nicht nur um Quantität, sondern vor allem auch um Qualität. „Nur so nutzen wir auch die Chance, die in der Ganztagsbetreuung steckt“, erläuterte die Ministerin.
Angebot deckt noch nicht den Bedarf
Einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz gibt es bereits seit 2013. Bisher erlischt allerdings mit dem Schuleintritt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, obwohl der Unterricht oft bereits mittags endet. Um Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, braucht es mehr ganztätige Bildungs- und Betreuungsangebote auch für Grundschulkinder.
Etwa die Hälfte aller Grundschulkinder nutzt bereits ein Ganztagsangebot. Das Bundesfamilienministerium geht aber von einem deutlich höheren Bedarf von schätzungsweise 75 bis 80 Prozent aus. Diese Bedarfslücke soll nun geschlossen werden.
Quelle: Bundesregierung
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Deutsche Sportjugend: Bewegungszeit im Ganztag verankern : Datum:
Mit Blick auf den Rechtanspruch auf Ganztagsbetreuung und -förderung von Kindern im Grundschulalter fordern DOSB und dsj notwendige Rahmenbedingungen für bewegten Ganztag.
Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) haben Grundschulkinder in Deutschland zukünftig einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung und -förderung. Dieser Rechtsanspruch wird stufenweise bis 2029 umgesetzt. Schon jetzt ist klar, die Zahl der ganztagsbetreuten Kinder wird damit weiter ansteigen und das wirkt sich auch auf die Gesamtstruktur des gemeinnützigen organisierten Sports aus. Qualitätsentwicklung und Ausgestaltung der Ganztagsschule erfolgen in gemeinsamer Verantwortung. Sportvereine und Schulen müssen Bewegung noch stärker gemeinsam denken. Dazu müssen (Ganztags-)Schule und gemeinnütziger Sport unter den neuen Gegebenheiten verstärkt aufeinander zugehen und sich intensiv aufeinander beziehen.
Die Deutsche Sportjugend (dsj) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) fordern daher, notwendige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Gestaltung eines bewegten Ganztags zu schaffen. Die ausführlichen Forderungen sind dem Positionspapier zu entnehmen:
- Tägliche Bewegungszeit im Ganztag verankern
- Bewegungs- und Sporträume ausbauen
- Den organisierten Sport als Bildungsakteur anerkennen und systematisch einbeziehen
- Sportvereine als erste Ansprechpartner verstehen und anerkennen
- Zusätzliches Personal für den Ganztag gewinnen und gemeinsam qualifizieren
- Zusätzliche Stellenkontingente für Freiwilligendienste im Sport schaffen
- Kinder bei der Ausgestaltung des Ganztags partizipieren lassen
- Sportunterricht durch ganztägige Bewegungsangebote ergänzen
- Im Nachwuchsleistungssport aktive Kinder auch im Ganztag fördern
- Flächendeckend motorische Tests etablieren
- Forschung zur Qualitätsentwicklung im Ganztag im Kontext Bewegung und Sport finanziell unterstützen
„Bewegung, Spiel und Sport sind unverzichtbare Bestandteile des schulischen Bildungsangebots. Bei der Umsetzung eines ausgeweiteten Ganztagsangebots für Grundschulkinder sind diese Bausteine daher von vornherein mitzudenken.”, so Leon Ries, Geschäftsführer der dsj. “Die Ausweitung von Ganztagsplätzen erfordert eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Bewegungs- und Sportangeboten an Schulen.”
Durch die längere tägliche Verweildauer der Kinder in der Schule spielt dort die Bewegungsförderung für ein gesundes Aufwachsen eine bedeutende Rolle. Der organisierte Sport gestaltet diesen Prozess schon jetzt aktiv mit. Sportvereine bieten Kindern vielfältige Lerngelegenheiten und fördern im Besonderen das Erlernen von Sportarten und komplexen Bewegungsformen. Darüber hinaus können sie deren gesellschaftliche Mitverantwortung sowie soziales Engagement, Demokratiebildung und interkulturelles Lernen unterstützen.
„Für unsere Sportvereine ergeben sich aus dem Rechtsanspruch neue Herausforderungen und Chancen. Wir wollen mit der Politik einen bewegten Ganztag gestalten, und da gehören unsere Vereine ganz klar dazu”, unterstreicht Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung. “Das bedeutet, sie in das pädagogische Konzept des Ganztags zu integrieren, sie bei der Qualifizierung des eingesetzten Personals zu bedenken und sie bei der Gestaltung einer bewegungsfreundlichen Umgebung einzubeziehen“.
Konkret fordern dsj und DOSB, Bewegung und Sport in den Ausführungsgesetzen der Länder zum Ganztag als zentrale Aufgabe zu verankern. Entsprechend wurde das gemeinsame Positionspapier bereits an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie die Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) versandt.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Brandenburg: Kindertagsfest mit Ministerpräsident : Datum:
In Potsdam wird am 1. Juni wieder das traditionelle Kindertagsfest mit Ministerpräsident Dietmar Woidke stattfinden. 100 Kinder aus Grundschulen werden dabei sein.
100 Grundschulkinder aus Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark), dem Amt Putlitz-Berge (Prignitz), Prenzlau (Uckermark), Niedergörsdorf (Teltow-Fläming) und Lübben (Dahme-Spreewald) werden am 1. Juni gemeinsam mit Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg in der Staatskanzlei in Potsdam den Internationalen Kindertag feiern. Die Mädchen und Jungen verleben einen aufregenden Vormittag mit abwechslungsreichen Präsentationen im Brandenburg Saal.
Ministerpräsident Woidke: „Ich freue mich, dass wir endlich wieder Kinder aus dem ganzen Land hier in der Staatskanzlei zu unserem traditionellen Kindertagsfest begrüßen können. Das ist für mich einer der schönsten Termine im Jahr. Das Fest zeigt mir, wie kreativ die Mädchen und Jungen, die Lehrinnen und Lehrer sowie die Erzieherinnen und Erzieher sind und wie viel Arbeit sie gemeinsam in die Projekte gesteckt haben – und dabei offensichtlich viel Spaß haben.“
Staatssekretär Freiberg betonte: „Ich freue mich, dass Kinder heute im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Da gehören sie hin. Ich bin sehr gespannt auf das bunte Programm. Mit dem Mix aus Musik, Theater und Tanz erwartet uns ganz sicher ein abwechslungsreicher Vormittag. Ich freue mich auf die Mädchen und Jungen und natürlich auf die engagierten Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher, ohne die diese Projektarbeit nicht möglich wäre.“
Dabei sein werden:
- Die Grundschule J.W. von Goethe aus Eisenhüttenstad mit einem Blasorchester unter dem Motto „Die Goethies rocken Potsdam“,
- die Grundschule Albert Schweitzer, Treuenbrietzen mit dem Podcast „Ohren auf für Kinderrechte“,
- Die Grundschule Berge, Amt Putlitz-Berge in der Prignitz mit ihrem musikalischen Theaterstück „Der Oster-Grinch“,.
- der Hort der Kita Geschwister Scholl, Prenzlau mit einem Musikprogramm,
- die Grundschule Thomas Müntzer Niedergörsdorf mit der Theater AG „Die Krümelmonster“,
- der Hort der Grundschule Liuba aus Lübben mit der Tanzgruppe „Die Lutki“, die sorbische und regionale Tänze darbietet.
Nach dem Fest in der Staatskanzlei geht es einer guten Tradition folgend auf Entdeckungsreise in den Filmpark Babelsberg. Dort bekommen die Kinder Einblicke hinter den Kulissen des Films.
Der Wettbewerb rund um den Internationalen Kindertag fand bereits zum 14. Mal in der Landeshauptstadt statt. Um die Teilnahme hatten sich Grund- und Förderschulen, Horte, Arbeitsgemeinschaften und Sportvereine beworben. Die Jury hatte wieder die Qual der Wahl, um aus den sehr guten und tollen Einsendungen ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten.
2020 musste die traditionelle Kindertagsveranstaltung des Ministerpräsidenten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. 2021 lobte die Staatskanzlei als Alternative einen Malwettbewerb aus, an dem sich mehr als 2 500 Kinder aus dem ganzen Land beteiligten. 2022 konnten sich Schulklassen mit einem kurzen Handy-Video um die Teilnahme an einem Filmwettbewerb bewerben. Die Gewinner erlebten einen professionellen Drehtag sowie eine Filmpremiere mit anschließendem Essen und Erlebnisnachmittag im Filmpark Babelsberg.
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Thüringen: „Jugend debattiert“ im Landtag : Datum:
Das Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ fand in Thüringen im Beisein von Bildungsminister Helmut Holter im Thüringer Landtag statt.
Zum Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ sind am 4. Mai 2023 die acht besten Debattierenden des Landes in zwei Altersgruppen gegeneinander angetreten, um sich in ihren rhetorischen Talenten zu messen. Das Finale hat im Beisein von Bildungsminister Helmut Holter im Thüringer Landtag stattgefunden. Die ersten Beiden jeder Altersgruppe werden Thüringen beim Bundesfinale vertreten.
Helmut Holter: „‚Jugend debattiert‘ ist ein hervorragendes Format, weil es zeigt, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht auf den Mund gefallen sind. Sie diskutieren engagiert, mündig, kundig, fair und demokratisch. Was kann man sich als Bildungsminister mehr wünschen?"
Platzierungen in der Altersgruppe 1:
- Anna-Marie Hartmann, Staatliches Gymnasium „Johann Heinrich Pestalozzi“ Stadtroda
- Marlène Pech, KGS „Am Schwemmbach“ Erfurt
- Markus Böttcher, Salzmannschule Schnepfenthal
- Mia Freier, Christliches Spalatin-Gymnasium Altenburg
Platzierungen in der Altersgruppe 2:
- Linus Weymar, Lobdeburgschule Jena
- Henrik Barz, Osterlandgymnasium Gera
- Moritz Langer, Christliches Spalatin-Gymnasium Altenburg
- Ric Reindel, Berufsschulzentrum Gotha-West
„Jugend debattiert“ ist ein gutes Training im Unterricht an weiterführenden Schulen aller Art, das die sprachliche und politische Bildung von Schülerinnen und Schülern fördert und zur Meinungs- und Persönlichkeitsbildung beiträgt. Dabei werden kommunikative Fähigkeiten gestärkt, Sicherheit beim Auftreten vermittelt und politische Urteilsbildung verbessert. Jugend debattiert ist ein Wettbewerb, bei dem alle gewinnen.
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Mönchengladbach plant langfristig neue OGS-Plätze : Datum:
Auch in Mönchengladbach ist die Nachfrage nach Ganztagsplätzen groß. Der Ausschuss für Schule und Bildung hat kürzlich den Ausbau der Plätze an Offenen Ganztagsschulen beraten.
Beginnend mit der die Gemeinschaftsgrundschule Hardt im Schuljahr 2003/2004 wurden bereits 31 der 35 Mönchengladbacher Grundschulen in Offene Ganztagsschulen (OGS) umgewandelt. Nun sollen zu den bestehenden 3.075 Ganztagsplätzen weitere 400 Plätze an OGS hinzukommen.
Am 16. Mai berieten die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Bildung unter anderem den „Rahmenplan ‚Offener Ganztag und schulische Betreuung im Primarbereich* und die Neueinrichtung von OGS-Gruppen. Die Beigeordnete Christiane Schüßler, Dezernatsleiterin für Kultur, Bildung und Sport, informierte über die strategische Ausrichtung in Mönchengladbach zum Ausbau von OGS-Plätzen.
Der „Mönchengladbacher Weg bis 2030“ bedeutet, dass zunächst bis August 2023 alle 35 Grundschulen der Stadt zu Offenen Ganztagsschulen umgewandelt sind und es an allen Grundschulen mindestens eine OGS-Gruppe gibt. Möglich sind außerdem (rhythmisierte) Ganztagsklassen, auch in Kombination mit OGS-Gruppen. Beide Organisationsformen werden vom Regionalen Bildungsbüro und dem Qualitätszirkel OGS unter der Leitung der Schulaufsicht inhaltlich und organisatorisch begleitet und unterstützt. Darüber hinaus bleiben weiter alternative Betreuungsangebote – wie beispielsweise das Modell „Schule 8 bis 1“ – zusätzlich möglich.
Neu geplant sind zum Schuljahr 2023/2024 OGS Gruppen an folgenden Schulen:
- GGS Carl-Sonnenschein: 1 weitere Gruppe mit 25 Plätzen
- GGS Eicken 1 weitere Gruppe
- GGS Neuwerk 1 weitere Gruppe
- KGS Giesenkirchen 2 weitere Gruppen
- GGS Schulstraße 1 weitere Gruppe
- GGS Franz-Wamich 1 weitere Gruppe
- GGS Hockstein 2 Gruppen
- GGS Heyden 2 weitere Gruppen
- GGS Hermann-Gmeiner 1 weitere Gruppe
Neue rhythmisierte Ganztagsklassen werden eingerichtet an den
- EGS Pahlkestraße 1 Klasse
- GGS Mülfort-Dohr 1 Klasse
- GGS Waisenhausstraße 1 Klasse
- KGS Untereicken 1 Klasse
Bei kontinuierlichem Ausbau der OGS-Gruppen soll es schließlich zum Schuljahr 2029/2030 insgesamt 7.755 Ganztagsplätze geben, was einer Quote von ca. 69,65 Prozent entspricht. Hinzu kommen die OGS-Plätze an Förderschulen und in Rhythmisierte Ganztagsklassen sowie Plätze für Schülerinnen und Schüler in anderen Betreuungsformen, sodass insgesamt 8.505 Plätze zur Verfügung stehen und – nach derzeitiger Schätzung – ca. 76,4 Prozent der Schülerinnen und Schülern zugutekommen.
Den „Rahmenplan Offener Ganztag und schulische Betreuung im Primarbereich“ gibt es in Mönchengladbach seit 2017. Dort heißt es u. a.: „Das Thema „ganztägige Förder- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder“ ist nicht nur ein bildungspolitisches, sondern auch ein gesellschaftspolitisches Thema, denn bei der Sicherstellung der Betreuung geht es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In den letzten Jahren ist der Bedarf an ganztägiger Betreuung von Grundschulkindern immer weiter angewachsen. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene ist die Auseinandersetzung mit dem Thema „Ausbau der ganztägigen Betreuung von Grundschulkindern“ ein aktuelles Handlungsfeld. Dies geht bis hin zur Frage der „Einführung eines Rechtsanspruchs“ für Eltern.“
Das Bildungsnetzwerk Mönchengladbach mit der „Kommunalen Fachberatung Offener Ganztag“ berät die OGS umfassend. Letztere gibt seit 2019 die zweimal im Jahr erscheinenden „OGS-Nachrichten“ mit guten Beispielen „aus den Offenen Ganztagesschulen“ und „für die Offenen Ganztagesschulen“ in Mönchengladbach heraus.
Quelle: Stadt Mönchengladbach
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Lesetipp: „Grundschule aktuell“ zum Thema Ganztagsschule : Datum:
Das aktuelle Heft der Zeitschrift „Grundschule aktuell“ ist unter dem Titel „Ganztagsschule – den ganzen Tag Schule“?“ dem Thema Ganztagsschule gewidmet.
Der Grundschulverband hat sein aktuelles Heft 162 (Mai 2023) der Zeitschrift „Grundschule aktuell“ dem Thema Ganztagsschule gewidmet. Es enthält neben grundsätzlichen Einführungen zum Thema auch Praxisbeispiele und kurze Beiträge aus der Forschung, unter anderem:
Thema: Ganztagsanspruch
- Tanja Betz: Der Ganztag im Grundschulalter vom Standpunkt der Kinder als Akteure
- Iris Nentwig-Gesemann Qualitätsentwicklung von Ganztag
- Maresi Lassek: Mehr Zeit für Kinder
Praxis: Ganztagsanspruch
- Anke Betz, Dorothee Maas-Hitzke & André Marques dos Santos: Ganztägig Lernen und Leben an der IOGS
- Clara Baumgartner u. a.: Ab nach draußen
- Jan Janicki & Maresi Lassek: Eltern und Ganztagsschule
- Matthies & Maresi Lassek: Gebundene Ganztagsschule
- Eva-Maria Osterhues-Bruns: Mittagessen im Ganztag
Aus der Forschung
- Britta Kohler: Sind Hausaufgaben nützlich und notwendig?
Quelle: Grundschulverband
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NRW: Schulhofumgestaltung in Geseke : Datum:
In Geseke im Kreis Soest wird der Schulhof der Pankratius-Grundschule umgestaltet. Zu den Umgestaltungsarbeiten gehören die Entsiegelung der Flächen, Grünflächen und die Erhöhung der Biodiversität.
In Geseke im Kreis Soest werden der Schulhof der Pankratius-Grundschule und der Vorplatz der Sporthalle sowie des Lehrschwimmbeckens in Störmede grundlegend umgestaltet. Ermöglicht wird dieses Vorhaben durch das „Förderprogramm Grüne Infrastruktur“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.
Schwerpunkte der Umgestaltungsarbeiten sind die großflächige Entsiegelung der Flächen, die Schaffung von Grünflächen, beispielsweise Rasen und Wildblumen und die Erhöhung der Biodiversität durch unterschiedliche Vegetationsstrukturen. Geplant ist auch die Errichtung von überdachten Aufenthaltszonen im Freien. Die bisherige monotone Pflasterung wird aufgenommen, die Aufenthaltsqualität wird durch eine entsprechende Wegeführung und neue Grünstrukturen, wie die Anpflanzung einer Hecke und von neuen Bäumen (z. B. Feldahorn, Obstbäumen) sowie der Schaffung größerer Rasenflächen und eines Duftgartens, verbessert. Die Spielgeräte werden neu geordnet und neue Fahrradbügel aufgestellt.
Bürgermeister Dr. Remco van der Velden und Dipl-Ing. Udo Heinrich, zuständig für den Bereich Städtebauförderung: „Wir freuen uns, dass wird diesen Bereich in Störmede grundlegend neu gestalten und ökologisch aufwerten können. Die Aufenthaltsqualität wird entscheidend verbessert und neue Lebensräume für Tiere geschaffen. (...).
Die Pankratiusschule ist unter anderem Netzwerkschule im Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“. Sie verfügt über ein grünes Klassenzimmer und beteiligt sich an der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ Der Schulhof wurde bereits im Schuljahr 2003/2004 von Elternvertretern und Angehörigen des Störmeder Kulturrings in Eigenleistung neu gestaltet. So entstanden eine große Spielfläche und ein Spielplatz mit Sitzgelegenheiten und Spielgeräten zum Balancieren, Klettern, Rutschen. 2006 haben Angehörige des Kulturrings Störmede einen Sinnesgarten angelegt. Nach intensiver Planung seitens des Kollegiums, einer Landschaftsarchitektin sowie des Kulturrings entstanden eine Kräuterspirale, Bereiche zum Fühlen, Riechen und Hören und verschiedene Sitzgelegenheiten.
Seit 2007 ist die Offene Ganztagsschule (OGS) ein Teil der Panktratiusschule und für die Kinder ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens. Damit dies gelingt, stehen die Fachkräfte der OGS in stetigem Austausch mit den Lehrkräften. Während der Schulzeit werden die Kinder jeweils nach der 4., 5. und 6. Stunde direkt von der Schule abgeholt und bis 16 Uhr betreut. Der OGS-Tag beginnt mit einem gemeinsamen und gesunden Mittagessen. Anschließend werden die Hausaufgaben erledigt. Beaufsichtigt und unterstützt werden die Kinder von den Mitarbeiterinnen der OGS und den Lehrkräften. Anschließend können sie ihre Freizeit in den großzügigen und liebevoll gestalteten Räumlichkeiten der OGS beim Malen, Basteln, Lesen, Spielen und Entspannen verbringen. Das Außengelände lädt zum Turnen, Klettern und Fußballspielen ein. Je nach Interesse können sie außerdem vielfältige AGs besuchen. In den Sommerferien findet in den ersten oder letzten drei Ferienwochen die Ferienbetreuung statt, in den Oster- und Herbstferien nach Bedarf betreut.
Quellen:
Stadt Geseke
Pankratiusschule
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Diakonie Hamburg: Für einen guten Ganztag : Datum:
Die Diakonie Hamburg setzt sich für einen guten Ganztag ein und strahlt mit der Qualitätsentwicklung bei diakonischen Trägern auf die Bundesebene aus.
Dass Schulen inzwischen vielfach Lern- und Lebensort geworden sind, zeigt der Ganztag in Kooperation mit evangelisch-diakonischen Trägern in Hamburg. Seit der flächendeckenden Einführung der Kooperation von Kinder- und Jugendhilfeträgern der Diakonie Hamburg mit Schulen vor über 10 Jahren arbeiten die beteiligten Fachkräfte gemeinsam mit den Kindern an Fragen der Qualität und der konzeptionellen Weiterentwicklung. Ziel ist ein kindgerechter Ganztag, der die Bedürfnisse der Kinder nach Ruhe, Bewegung, Spiel und freie Zeit ernst nimmt. Die Kinder entscheiden mit bei der Gestaltung der Angebote und des Mittagessens, altersgerechte Verfahren für Beschwerden werden gemeinsam entwickelt, und die Zufriedenheit von Kindern und Eltern wird regelmäßig ermittelt.
In der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit solchen Prozessen entwickeln die pädagogischen Fachkräfte diakonischer Träger die Qualität der Arbeit weiter und verständigen sich im Dialog auf Abläufe und Standards. Diese fachliche Reflektion ist zwar zeitintensiv, fördert aber ihre Professionalisierung. Und sie stärkt entscheidend die Kooperation mit Schulen und die gemeinsame Qualitätsentwicklung im Interesse der Kinder. Deren Beteiligung, Förderung, Schutz sowie Wohlbefinden sind zentrale Ziele.
Diese Arbeit an der Qualität strahlt jetzt auf die Bundesebene aus. Im Mai wurde in Berlin das Bundesrahmenhandbuch „Bildung und Betreuung für junge Menschen im Ganztag“ der Diakonie Deutschland veröffentlicht. Der Hamburger Leitfaden zur Qualitätsentwicklung, den diakonische Träger mit ihren Fachkräften erarbeitet haben, bildet hierfür eine zentrale Grundlage. Die Veröffentlichung ist für die Diakonie Hamburg und ihre Träger ein weiterer Meilenstein für die Gestaltung eines guten kindgerechten Ganztages in Hamburg. Sie bestätigt den Hamburger Weg für eine systematische, prozess- und werteorientierte Qualitätsentwicklung, die auf dem aufbaut, was schon da ist, sich an den Stärken orientiert und motiviert, sich mit Entwicklungsfeldern kontinuierlich und in Kooperation weiterzuentwickeln.
Gabi Brasch, Vorständin Diakonisches Werk Hamburg: „Wir freuen uns, dass die Diakonie Hamburg ihre langjährige Erfahrung und Kompetenz in das Bundesrahmenhandbuch einbringen konnte und damit zur bundesweiten Qualitätsentwicklung diakonischer Arbeit in Kooperation mit Schulen im Ganztag beitragen konnte.“
Quelle: Diakonie Hamburg
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BMBF/BMFSFJ: Investitionsprogramm Ganztagsausbau : Datum:
Stark-Watzinger/Paus: Ganztagsbetreuung steckt voller Chancen und verbessert Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Bund stellt Ländern drei Milliarden Euro für Investitionen in Grundschulen zur Verfügung.
Fast drei Milliarden Euro an Finanzhilfen stellt der Bund den Ländern für den Ausbau der Ganztagsbildung und -betreuung für Grundschulkinder bis Ende 2027 zur Verfügung. Nachdem alle 16 Bundesländer bereits unterzeichnet haben, startet das neue Investitionsprogramm Ganztagsausbau mit der Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung durch Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und Bundesfamilienministerin Lisa Paus.
Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Unsere Kinder brauchen mehr Bildungschancen und mehr Chancengerechtigkeit. Die Ganztagsbetreuung steckt voller Chancen: für individuelle Förderung, mehr Teilhabe, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir werden daher Ganztagsangebote mit einem Investitionsprogramm von bis zu drei Milliarden Euro fördern. Dabei geht es nicht nur um Quantität, sondern vor allem auch um Qualität. Als Bund werden wir die Qualität der Ganztagsbetreuung daher mit der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft begleiten. Positiv ist, dass Bund und Länder an einem Strang ziehen. Das ist ein wichtiges Signal, denn eine bildungspolitische Trendwende gelingt nur gemeinsam.“
Dazu erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus: „Der Start des neuen Investitionsprogramms ist ein starkes Signal an die Familien in unserem Land. Bund und Länder machen sich gemeinsam daran, die Ganztagsbildung und ‑betreuung flächendeckend auszubauen. Ganztägige Angebote für Kinder in der Grundschule verringern Bildungsnachteile und erhöhen die Chancen für einen guten Start ins Leben. Der Bildungserfolg wird weniger abhängig vom Elternhaus. Ein weiterer wichtiger Effekt: Ganztagsbetreuung verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und führt zu einer höheren Erwerbstätigkeit, insbesondere von Müttern. Das alles sind auch wichtige Faktoren für die Fachkräftesicherung in unserem Land.“
Hintergrund:
Die Finanzhilfen des Bundes werden für zusätzliche investive Maßnahmen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände zum quantitativen oder qualitativen Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote gewährt. Sie können für den Erwerb von Gebäuden und Grundstücken, den Neubau, den Umbau und die Erweiterung sowie die Sanierung (einschließlich der energetischen Sanierung) sowie die Ausstattung ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote verwendet werden. Anträge können in dem jeweiligen Bundesland gestellt werden, sobald ein entsprechendes Länderprogramm veröffentlicht ist.
Das Investitionsprogramm Ganztagsausbau steht in engem Zusammenhang mit dem Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter, der 2021 im Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) geregelt wurde. Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt der Rechtsanspruch für Kinder ab der Klassenstufe 1. Danach geht es schrittweise weiter, bis im Schuljahr 2029/30 alle Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung haben.
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Stadt Duisburg: Erzieherausbildung für die Offene Ganztagsschule : Datum:
Die Stadt Duisburg richtet im Schuljahr 2023/2024 eine praxisintegrierte Erzieherausbildung mit Profil Offene Ganztagsschule ein.
Am Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg wird es zum kommenden Schuljahr 2023/2024 die neue Organisationsform der dreijährigen praxisintegrierten Erzieherausbildung (PiA) mit Profil Offene Ganztagsschule (OGS) geben.
Diese Organisationsform richtet sich an Studierende, die sich für das Arbeitsfeld der OGS interessieren und an einer solchen den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren möchten. Bei dieser neuen, attraktiven Ausrichtungsform findet an den Werktagen der Unterricht vormittags am Berufskolleg und anschließend der Praxiseinsatz an der entsprechenden OGS statt. So kann das am Vormittag Gelernte, am Nachmittag praktisch umgesetzt und durch Projekte und spezifische Praxisaufgaben eine effektive Vernetzung von Theorie und Praxis erreicht werden.
Bildungsdezernentin Astrid Neese und das Amt für Schulische Bildung hoffen damit auch dem Fachkräftemangel, der auch die Offenen Ganztagsschulen betrifft, entgegenzuwirken. Denn die Nachfrage an OGS-Plätzen seitens der Erziehungsberechtigten steigt in Duisburg stetig, dementsprechend wird mehr Personal benötigt, um diese Herausforderung meistern zu können.
Zukünftig könnte dieses Modell auch für Studierende, die in Praxiseinrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, in der Heimerziehung und in Tagesgruppen tätig sein möchten, interessant sein.
Über die Zugangsvoraussetzungen kann man sich direkt über die Homepage des Sophie-Scholl-Berufskollegs informieren unter www.sophie-scholl-berufskolleg.de/.
Quelle: Stadt Duisburg
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Bremen: Bildungsangebot Schulacker : Datum:
Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Kaisen-Oberschule beteiligen sich an der „GemüseAckerdemie“, dem Bildungsprogramm, in dem sie sich „die Hände dreckig machen“ dürfen.
Schon Ende April hat die Bremer Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp den Schulacker der Wilhelm-Kaisen-Oberschule in Huckelriede besucht. Deren Schülerinnen und Schüler nehmen am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie des gemeinnützigen Acker e.V. teil. In dem mehrjährigen Programm bauen Kinder und Jugendliche auf einer schuleigenen Fläche Gemüse an. Gefördert wird die Wilhelm-Kaisen-Oberschule dabei – wie viele weitere Bremer Schulen – von der AOK Bremen/Bremerhaven.
„Sich an der frischen Luft die Hände dreckig machen, um gesunde Lebensmittel zu säen und zu ernten: So geht ganz konkrete Umweltbildung mit viel Spaß“, zeigte sich die Kinder- und Bildungssenatorin nach ihrem Besuch überzeugt. „Schülerinnen und Schüler lernen hier, was es braucht, um aus Samenkörnern Pflanzen zu ziehen, was nach der Ernte daraus gemacht werden kann – und alles zwischendrin. Das ist gerade für diejenigen toll, die keinen eigenen Garten oder Balkon haben. Danke, dass ich selbst auch Hand anlegen durfte.“
Quelle: Senatorin für Kinder und Bildung
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Mai 2023: EU-Projekttag an Schulen : Datum:
Rund um den 22. Mai findet wieder bundesweit der EU-Projekttag an Schulen statt. Politikerinnen und Politiker diskutieren mit jungen Menschen über Europa.
Jedes Jahr gehen deutschlandweit Politikerinnen und Politiker in Schulen und diskutieren mit jungen Menschen über Europa. 2023 ist das rund um den 22. Mai.
Der EU-Projekttag an Schulen ist jährlich ein Highlight im Schulalltag zu einem wichtigen Thema für die Zukunft junger Menschen, die international und europäisch sein wird. Eine Bereicherung für den Schulunterricht, die Schülerinnen und Schüler dazu bringt, sich mit der EU auseinanderzusetzen. Eine hervorragende Gelegenheit, die EU jungen Menschen näherzubringen: Umfragen bei früheren EU-Projekttagen haben ergeben, dass das Interesse der Kinder und Jugendlichen an Europa mit den Schulbesuchen stark steigt.
Für Schulen, die am Projekttag teilnehmen, stellt die Bundeszentrale für politische Bildung eine Materialsammlung zusammen. Sie wird kostenlos bereitgestellt und an die Schulen verschickt.
Seit 2007 gibt es den EU-Projekttag. Er ging aus der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft hervor und wurde zu einem Erfolgsprojekt. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen – von Kabinettsmitgliedern bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern. Auch Deutsche, die in Brüssel bei EU-Institutionen arbeiten, gehen an deutsche Schulen, diskutieren und bieten Einblicke in den Brüsseler Alltag. Sie tun das im Rahmen der EU-Initiative „Back to School“. Sie findet ebenfalls seit 2007 in vielen EU-Mitgliedstaaten statt.
Organisiert wird der EU-Projekttag gemeinsam von Bund und Ländern. Das Veranstaltungsformat kann – vor Ort oder digital – individuell zwischen Schule und Politikerin/Politiker vereinbart werden.
Quelle: Bundesregierung
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Jugendkonferenzen in Baden-Württemberg : Datum:
Eine Jugendstudie in Baden-Württemberg bietet wichtige Erkenntnisse zur Lebenssituation der Jugendlichen im Land. Jugendkonferenzen ermöglichen nun den Austausch darüber.
Das Kultusministerium hat sechs Jugendkonferenzen an unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg mit auf den Weg gebracht, um sich mit Schülerinnen und Schülern über ihre Standpunkte, Sorgen und Wünsche auszutauschen. Kultusministerin Theresa Schopper sagt: „Die Ergebnisse der Jugendstudie liefern uns wertvolle Einblicke in die Lebensrealität der Jugendlichen. Bei den Jugendkonferenzen gehen wir mit ihnen in den Austausch.“
Was denkt die Jugend von heute? Das fragen sich nicht nur Eltern; die Standpunkte, Meinungen, Wünsche, Sorgen und Bedürfnisse junger Menschen beschäftigen alle an der Bildungsarbeit Beteiligten. Insofern liefert die vom Kultusministerium zusammen mit der Universität Stuttgart veröffentlichte Jugendstudie wichtige Erkenntnisse zur Lebenssituation der Jugendlichen im Land. Bei den Jugendkonferenzen soll nun der Austausch zu den Herzensthemen der Jugendlichen stattfinden. Dazu gehören zum Beispiel der Klimawandel, die Auswirkungen von Corona oder Fragen zur Emanzipation. Auch die Digitalisierung, die Mobilität und die Zukunftsvorstellungen der Jugendlichen kommen zur Sprache.
Das Kultusministerium hat insgesamt sechs regionale Jugendkonferenzen an unterschiedlichen Schularten und Orten in Baden-Württemberg mit auf den Weg gebracht. Kultusministerin Theresa Schopper sieht Potenzial: „Junge Menschen haben einen eigenen Kopf und eine starke Stimme. In Baden-Württemberg zählt diese Stimme in Zukunft auch am Wahltag. Mit den Jugendkonferenzen lade ich dazu ein, dass Politik nicht nur über, sondern mit der jungen Generation spricht."
Bei jeder Konferenz treten rund 60 Schülerinnen und Schüler aus der Region mit Vertreterinnen und Vertretern der Schul- und Bildungsarbeit sowie lokalen Entscheidungsträgern in einen gemeinsamen Austausch und halten die geäußerten Meinungen, Sorgen, Wünsche und Erwartungen fest. Für die Organisation und Umsetzung der Jugendkonferenzen ist die Jugendstiftung Baden-Württemberg verantwortlich, die langjährige Erfahrungen im Bereich Jugend und Demokratiebildung besitzt.
Die Jugendstudie 2022
Wie geht es den Jugendlichen in Baden-Württemberg? Welche Themen bewegen sie? Was denken sie über die Schule? Wie ist ihre Haltung zur Demokratie? Diese und weitere Fragen haben im Auftrag des Kultusministeriums Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Stuttgart Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen in Baden-Württemberg gestellt. Das Projekt wurde geleitet von Prof. Dr. André Bächtiger, Prof. Dr. Christine Sälzer, Prof. Dr. Susanne Vogl und Jun.-Prof. Dr. Maria Wirzberger. Ihre Ergebnisse liegen seit Februar als ‚Jugendstudie Baden-Württemberg 2022‘ vor, die bereits zum sechsten Mal durchgeführt wurde, zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart. Insgesamt wurden die Rückmeldungen von 2160 Schülerinnen und Schülern aus 107 Schulen in die Auswertung einbezogen; mithilfe statistischer Verfahren können die Ergebnisse als repräsentativ angesehen werden. Ein wichtiges Ergebnis der Auswertung: 79 Prozent der Befragten fühlen sich in ihrer Schule wohl. Die Jugendstudie ist hier online abrufbar.
Die nächste Jugendkonferenz findet am 16. Mai um 11:30 Uhr in Mannheim am Karl-Friedrich-Gymnasium statt. Es folgt am 23. Mai um 9:30 Uhr die Konferenz im Internationalen Forum Burg Liebenzell, anschließend am 25. Mai um 9 Uhr in Heidenheim an der Gemeinschaftsschule am Brenzpark, am 15. Juni um 9:30 Uhr in Kehl an der Tulla-Realschule sowie am 20. Juni um 14:30 Uhr an der Gemeinschaftsschule Ravensburg. Am 3. Juli 2023 ist um 10 Uhr im Kultusministerium in Stuttgart eine Abschlusskonferenz mit Kultusministerin Theresa Schopper geplant, bei der die Ergebnisse und Empfehlungen gesammelt vorgestellt werden sollen.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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NRW: Stadt Düren weitet Angebot an OGS-Plätzen aus : Datum:
Die Stadt Düren weitet das Angebot an OGS-Plätzen an ihren Grundschulen zum neuen Schuljahr deutlich aus.
Im kommenden Schuljahr 242 neue OGS-Plätze an den städtischen Grundschulen Versorgungsquote steigt deutlich, der aktuelle Bedarf wird zu etwa 87 Prozent gedeckt. Der Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz wird ab dem Schuljahr 2026/2027 schrittweise umgesetzt.
Die Stadt Düren weitet das Angebot an OGS-Plätzen an ihren Grundschulen zum neuen Schuljahr deutlich aus. An elf Standorten werden insgesamt 242 neue Plätze in den offenen Ganztagsschulen geschaffen. Das ist ein Plus von gut 20 Prozent im Vergleich zum aktuell laufenden Schuljahr.
Die Entscheidung zum Ausbau des OGS-Angebots wurde per Dringlichkeitsentscheidung beschlossen, da die nächste Ratssitzung erst im Juni anberaumt ist, die Zusagen für die Schulplätze der Erstklässler aber schon versendet werden. Dank der Dringlichkeitsentscheidung können einerseits parallel dazu die Zusagen für die OGS-Plätze versendet werden und andererseits für die Schaffung der Angebote erforderliche Arbeiten, wie etwa die Einrichtung der Gruppen oder die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, termingerecht bis zum neuen Schuljahr vorgenommen werden. Dem Stadtrat muss die Dringlichkeitsentscheidung noch nachträglich vorgelegt werden. Eine Zustimmung gilt jedoch als sicher.
Zum Schuljahr 2026/2027 wird der Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz schrittweise eingeführt. In den städtischen Grundschulen müssen daher in den kommenden Jahren zusätzliche Plätze geschaffen werden. Für das Schuljahr 2023/2024 werden an den städtischen Grundschulen St. Arnold, Burg Birgel, Derichsweiler, Echtz, Grüngürtel, Gürzenich, St. Joachim, Martin Luther, Merken, Pesch und Hoven insgesamt 242 OGS-Plätze neu eingerichtet – dazu werden neun neue Gruppen geschaffen und zwei Gruppen mit zusätzlichen Plätzen ausgestattet. In acht der elf Grundschulstandorte werden dabei bisherige Klassenräume so ausgestattet, dass sie sowohl für den Unterricht morgens als auch für die Betreuung am Nachmittag geeignet sind.
Aktuell werden in den städtischen Grundschulen 1.191 Kinder in den offenen Ganztagsschulen betreut. Die Stadt Düren erreicht damit eine Versorgungsquote von 34,26 Prozent. Bei der aktuellen Bedarfsabfrage haben die Grundschulen dem Schulverwaltungsamt zurückgemeldet, dass zurzeit für 1.649 Kinder ein Platz benötigt wird. Mit den zusätzlichen OGS-Plätzen wird der aktuelle Bedarf zu etwa 87 Prozent gedeckt und die Versorgungsquote auf 41,23 Prozent erhöht.
„Der Ausbau der OGS-Plätze an unseren Grundschulen ist ein ganz wichtiges Zeichen an die Familien in unserer Stadt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Angebot auszuweiten und die Eltern, die auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, zu entlasten“, sagt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Deswegen möchte ich mich ausdrücklich auch noch einmal bei unserem Schulverwaltungsamt und der Kämmerei bedanken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort haben hervorragende Arbeit geleistet und so die neuen OGS-Plätze möglich gemacht.“
Beim Umbau der Klassenräume für eine zukünftige Doppelnutzung an den acht vorgesehenen Grundschulstandorten rechnet die Stadt Düren mit Kosten von insgesamt 120.000 Euro. Für das laufende Haushaltsjahr 2023 geht die Stadt Düren außerdem von einem Zuschussbedarf von knapp 92.000 Euro für die neuen OGS-Plätze aus. Im Haushaltsjahr 2024 wird sich dieser Bedarf auf voraussichtlich rund 221.000 Euro erhöhen. Die entsprechenden Mittel werden ab dem Doppelhaushalt 2024/2025 bereitgestellt.
Quelle: Stadt Düren
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Rheinland-Pfalz: Das steckt Musik im Ganztag : Datum:
Das steckt Musik drin: Der Landesverband der Musikschulen und das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz: regeln ihre Kooperation im Ganztagsbereich neu.
In der Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz steckt von jeher viel Musik drin – im übertragenen Sinne, aber auch im wörtlichen. Damit das auch so bleibt, haben der Landesverband der Musikschulen in Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Bildung sich auf Grundsätze für die Zusammenarbeit von Musikschulen und Ganztagsschulen verständigt. Dazu wurde jetzt eine entsprechende Rahmenvereinbarung geschlossen, die unter anderem regelt, wie Musikschullehrkräfte im Ganztagsschulangebot der Schulen eingesetzt werden können.
Staatssekretärin Bettina Brück freut sich über das Votum des Landesverbands und das fortgesetzte Engagement der Musikschulen: „Für die rheinland-pfälzische Landesregierung ist die wertvolle pädagogische Arbeit der Musikschulen von herausragender Bedeutung. Die Musikschulen gehören zu den bedeutendsten Vermittlerinnen kultureller Bildung in unserem Land. Sie leisten dies verlässlich, auf hohem Niveau und unter Berücksichtigung sozialer Kriterien. Dass dies auf der Grundlage der neuen Rahmenvereinbarung gewährleistet wird, ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen. Wir bedanken uns herzlich für die vom Landesverband seit vielen Jahren ununterbrochen gewährte großartige Unterstützung. Ohne diese Unterstützung wären die Erfolge nicht erreichbar gewesen.“
Nach über 20 Jahren mussten die für Kooperationen maßgebenden Rechtsgrundlagen überarbeitet werden. Der Änderungsbedarf wurde in der neuen Rahmenvereinbarung und weiteren zwischen Landesverband und Ministerium abgestimmten Dokumenten berücksichtigt. Vor allem waren verschiedene Textpassagen mit Blick auf rechtliche Änderungen zu korrigieren. Darüber hinaus wurden Regelungen zum Vergütungsanspruch und zum Personaleinsatz novelliert. Dies alles war auch deshalb notwendig und wichtig, weil die Zahl der Vertragsabschlüsse von Schuljahr zu Schuljahr gestiegen ist.
Im Schuljahr 2002/2003 kamen 42 Verträge zustande, im Schuljahr 2022/2023 sind es bereits 201 Verträge. Gewachsen ist zugleich auch der Personalanteil, den Ganztagsschulen für Kooperationen mit Musikschulen zur Verfügung stellen. Im Schuljahr 2022/2023 sind es fast 300 Lehrerwochenstunden, im Schuljahr 2002/2003 waren es nur rund 50 Lehrerwochenstunden.
Der Vorsitzende des Landesverbands der Musikschulen, Christoph Utz, begrüßt die Fortschreibung der Rahmenvereinbarung und geht in seinem Statement auf die positiven Wirkungen musikalischer Bildung ein: „Von unseren Musikschulen organisiert, finden im Ganztagsschulangebot seit vielen Jahren vor allem elementare Musikerziehung, Chorarbeit, Instrumentalspiel und Schulbandprojekte statt. Kinder erwerben dabei wichtige Kompetenzen wie Kreativität, Fantasie und Gestaltungsvermögen. Musikalische Bildung unterstützt die Entwicklung der Intelligenz, der Konzentrationsfähigkeit, fördert soziale Kompetenz und prägt die Persönlichkeit. Nicht nur die musikalisch Begabten profitieren davon, breit angelegte Musikerziehung macht auch bei anderen Kindern Leistungssteigerungen feststellbar. Deshalb wollen wir die Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz weiterhin gezielt unterstützen.“
Die neue Rahmenvereinbarung tritt am Tag nach der Unterzeichnung in Kraft. Auf ihrer Grundlage werden künftig Verträge abgeschlossen. Für jeden Vertragsabschluss sind Verfahrensregelungen zu berücksichtigen, über die Musikschulen und Ganztagsschulen in gesonderten Schreiben informiert werden.
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„Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2022 : Datum:
Lehrkräfte und Schulleitungen wurden erneut mit dem „Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ ausgezeichnet. Nominiert wurden sie auch von Schülerinnen und Schülern.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrkräftepreis –Unterricht innovativ“ 2022 stehen fest: Zehn Lehrkräfte, vier Lehrkräfteteams und vier Schulleitungen aus elf Bundesländern wurden ausgezeichnet. Über 8 500 Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Wettbewerb, der von der Heraeus Bildungsstiftung und vom Deutschen Philologenverband durchgeführt wird.
Der Preis wird in drei Wettbewerbskategorien vergeben: „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ (Nominierung durch Schülerinnen und Schüler), „Unterricht innovativ“ sowie „Vorbildliche Schulleitung“.
Von Schülerinnen und Schülern nominiert und ausgezeichnet wurden auch Lehrkräfte aus Ganztagsschulen, darunter
- Maria-Magdalena Lessat, Lehrerin für Deutsch und Geschichte an der Pestalozzischule Apolda
- Andreas Börstler, Lehrer für Biologie und Chemie an der Wilhelm-Ostwald-Schule Leipzig
- Raphael Büttner, Lehrer für Englisch und Politik am Peter-Wust-Gymnasium Merzig
- Georg Kussel, Lehrer für Mathematik am Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück
In der Kategorie „Unterricht innovativ“ erhielten ebenfalls Lehrkräfte aus Schulen mit Ganztagsangebot erste Preise, darunter
- Lars Menrath und Projektteam von der Gaußschule Gymnasium am Löwenwall Braunschweig für das „MINT-Projekt - Game based Learning“
- Anita Höhle und Marina La Pietra von der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim für das Projekt „Vergesst die Opfer nicht!“
- Paul Daniel Heiming von der Sekundarschule Warstein für das Projekt „Robotik – Phänomen-basiertes Lernen aus Skandinavien“
- Kathrin Peters und Kollegium von der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Norderstedt für das „Tiny House Projekt“ (Sonderpreis Cornelsen)
In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ waren drei Schulleitungen aus Ganztagsschulen erfolgreich:
- Andrea Probst und Monika Heinemann, Schul- und Hortleitung der Freien Grundschule Wernigerode (Sonderpreis Kulturelle Bildung der PwC-Stiftung)
- Andrea Kocks, Grundschule am Steigerweg Mülheim an der Ruhr
- Stefan Maier und Amir Jano, Droste-Hülshoff-Gymnasium Rottweil, Baden-Württemberg
Die Initiatoren des Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wollen mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften, Schulleitungen sowie Schülerinnen und Schülern würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken.
Die neue Wettbewerbsrunde 2023 ist bereits gestartet! Die Teilnahme ist bis zum 15. September 2023 möglich.
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Hamburg Neubau am Wilhelm-Gymnasium eingeweiht : Datum:
Der langersehnte Neubau des Wilhelm-Gymnasiums in Hamburg-Harvestehude umfasst auch eine Fläche für den Ganztag.
Hamburg ist Schulbaumeisterin: Auf den Schulgeländen der Hansestadt vergeht zurzeit kaum ein Monat, in dem nicht ein erster Spatenstich getätigt, ein Richtfest gefeiert oder ein neues Schulgebäude eingeweiht wird. Um den hohen Qualitätsstandard kleiner Klassen beizubehalten und trotzdem der wachsenden Schülerzahl gerecht zu werden, baut der Senat zudem bei vielen bereits bestehende Schulen an, um und neu. So auch beim Wilhelm-Gymnasium in Harvestehude. Kürzlich wurde dort der langersehnte Neubau mit einem Schulfest eingeweiht.
Für die Errichtung des Gebäudes auf dem Gelände der in Alsternähe gelegenen Schule gab es viele Bauauflagen. So durfte zum Beispiel die maximale Bauhöhe von zwei Stockwerken nicht überschritten werden. Deswegen wurde die Sporthalle kurzerhand zum Teil eingegraben und mit einer wasserundurchlässigen Stahlbetonkonstruktion ummantelt. Insgesamt 19 Millionen Euro hat die Stadt für den Neubau investiert. Bildungssenator Ties Rabe: „Der neue Multifunktionsbau des Wilhelm-Gymnasiums ist ein großartiges Beispiel dafür, wie auch auf einem kleineren Schulgelände hochwertige Schulflächen entstehen können.“
Der Neubau hat eine Nutzfläche von rund 4 250 Quadratmetern. 1 684 davon – also etwas mehr als ein Drittel – entfallen auf die „eingegrabene“ Zweifeld-Sporthalle. Hinzu kommen insgesamt sechs Klassenräume, zwei Musikräume, zwei Kunsträume, sechs Naturwissenschaftsräume sowie eine Ganztagsfläche. Ein Teil der Unterrichts- und Fachräume teilt sich gemeinsam mit der Sporthalle das Erdgeschoss des Gebäudes, während die restlichen Räume U-förmig angeordnet den ersten Stock bilden.
Die Unterrichts-, Fach- und Aufenthaltsräume sind dabei hell und einladend gestaltet und mit modernem Mobiliar ausgestattet, sodass sie flexibel für verschiedene Unterrichtssettings genutzt werden können. Aber der Bau wird nicht nur den pädagogischen, sondern auch den ökologischen Ansprüchen in besonderem Maße gerecht, denn er weist – wie alle Schulneubauten – den aktuellen EG-40-Standard auf. Zudem verfügt das Dach über eine 1 742 Quadratmeter große Dachbegrünung.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 5.5.2023
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Mecklenburg-Vorpommern: Schulliga für Basketball : Datum:
Mecklenburg-Vorpommern wird eine landesweite Schul-Basketballliga aufbauen und neue Schul-Arbeitsgemeinschaften gründen, um mehr Schülerinnen und Schüler für den Basketballsport zu gewinnen.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit vielen Initiativen, Programmen und Projekten Sport- und Bewegungsangebote in den Schulen. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl solcher Angebote immer weiter erhöht. Außerdem hat das Land Kooperationen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern geschlossen, die den Schulalltag bereichern. Neben dem regulären Sportunterricht tragen Bewegungsangebote zu einer aktiven Gesundheitsförderung bei.
„Im vergangenen Jahr haben wir eine Kooperationsvereinbarung mit dem Basketballverband (BVMV) geschlossen, um mehr Schülerinnen und Schüler für den Basketballsport zu gewinnen. Wir wollen eine landesweite Schul-Basketballliga aufbauen, neue Schul-Arbeitsgemeinschaften gründen, die Zusammenarbeit bei den Wettbewerben intensivieren und die Lehrerfortbildung und Lehrergewinnung als Übungsleiterin oder Übungsleiter stärken“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg heute am Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Basketball-Sport hat nicht zuletzt mit dem Einzug der Rostock Seawolves in die 1. Liga eine wachsende Bedeutung in Mecklenburg-Vorpommern.
110 Ganztagsschulen bieten in diesem Schuljahr über die Kooperationen von Schulen und Sportvereinen bzw. Sportverbänden Bewegungsangebote an. Der Landessportbund mit seinen Mitgliedsverbänden ist einer der Unterzeichner der Kooperationsinitiative ganztägiges Lernen und mit einem Anteil von ca. 35 Prozent am Gesamtangebot externer Partnerinnen und Partner in Ganztagsschulen vertreten. Im Schuljahr 2019/2020 gab es insgesamt 443 Sportangebote im Rahmen des ganztägigen Lernens.
„Sport ist gesund und hält fit. Sportunterricht und Bewegungsangebote in der Schule sind wichtig und machen Spaß. Während der Corona-Pandemie konnten viele dieser Aktivitäten leider nicht stattfinden. Es ist gut, dass endlich viele Angebote wieder anlaufen oder bereits uneingeschränkt stattfinden können – ob in der Halle oder im Freien“, betonte Oldenburg.
Zu den langjährigen Kooperationen gehört auch das Programm „Gemeinsam Sport in Schule und Verein“ der Sportjugend und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Sport. Jährlich finden durchschnittlich 500 Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote in Kooperation von Schulen und Sportvereinen bzw. Sportverbänden statt. Damit erhalten landesweit ca. 8.000 Kinder und Jugendliche neben dem Schulsport ein zusätzliches qualifiziertes Bewegungsangebot.
Mit Hilfe des Aktionsprogramms „Stark machen und Anschluss sichern“ können Kinder und Jugendliche Lernrückstände – bedingt durch den Unterrichtsausfall während der Pandemie – aufholen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 und 4 der Schuljahre 2019/2020 und 2020/2021, die pandemiebedingt kaum oder gar keinen schulischen Schwimmunterricht wahrnehmen konnten, können den Schwimmunterricht bis Ende dieses Schuljahres nachholen. Hierfür nutzt das Land 1,6 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“.
Schulsportfeste, Kreisjugendsportspiele, Hallensportfeste in Rostock und Schwerin und schulsportliche Initiativen auf regionaler Ebene bereichern das Schulleben. Wettbewerbe wie „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ und Bundesjugendspiele kommen hinzu. Das Deutsche Sportabzeichen fördert die motorischen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern. Das vielfältige Übungsangebot wirkt dem Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen entgegen.
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Bundesministerinnen Stark-Watzinger und Paus: Talente entfalten : Datum:
Rekord: Mehr als 160.000 Jugendliche erhalten am heutigen Girls’Day und Boys’Day spannende Einblicke in Berufs- und Studienfelder.
Rund 20.000 Aktionen und mehr als 160.000 Plätze bieten Unternehmen und Institutionen am diesjährigen Girls’Day und Boys’Day bundesweit an – so viele Möglichkeiten für eine interessengeleitete und klischeefreie Berufs- und Studienorientierung wie noch nie. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 können beispielsweise von Sportprofis Teamplay lernen, einen Blick hinter die Kulissen der Modewelt werfen oder Pflegefachkräften bei der Arbeit über die Schulter sehen.
Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Mädchen können heute alles werden. Es gibt keinen Grund, warum sie mit ihren Talenten und Fähigkeiten nicht überall vertreten sind. Deshalb unterstützt mein Haus den Girls’Day schon seit Jahren. Er setzt genau da an, wo wir Interesse wecken und Potenziale heben müssen. Der Girls’Day bietet Mädchen die tolle Gelegenheit, MINT praktisch zu erleben, Einblicke und Erfahrungen zu sammeln und weibliche Vorbilder kennenzulernen. Das ist eine große Chance für sie und auch für uns als Gesellschaft. Wir müssen Mädchen und Jungen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entdecken und frei zu entfalten.“
Dazu erklärt die Bundesjugendministerin Lisa Paus: „Für welche Berufe sich junge Menschen entscheiden, hat viel damit zu tun, welche Chancen sie haben, eigene Erfahrungen zu machen. Ich möchte alle Mädchen und Jungen ermuntern, mutig ihre Talente zu erforschen – frei von überholten Ideen zu Geschlechterrollen im Beruf. Mädchen können beispielsweise erleben, dass sie in technischen Berufen erfolgreich sein können und Jungen dürfen kreative oder sorgende Seiten entdecken, indem sie am Aktionstag praxisnah Berufe kennenlernen. Der Girls’Day und Boys‘Day kann so ein Schritt sein zu mehr gelebter Vielfalt im Beruf.“
Die Vorsitzende des Kompetenzzentrums Girls’Day und Boys’Day Barbara Schwarze ergänzt: „Schülerinnen und Schüler haben dank der Aktionstage die Möglichkeit, sich Berufen anzunähern, die sie sonst eher selten für sich in Erwägung ziehen. Unsere aktuelle Befragung zeigt: Es gibt einen Klebeeffekt. 42 Prozent der Girls’Day-Teilnehmenden und 36 Prozent der Boys’Day-Teilnehmenden können sich vorstellen, in das Unternehmen für ein Praktikum oder eine Ausbildung zurückzukehren.“
Hintergrund
In Deutschland gibt es mehr als 330 duale Ausbildungsberufe. Doch mehr als die Hälfte der Mädchen begrenzt sich bei der Berufswahl auf lediglich zehn dieser Ausbildungsberufe, darunter kein einziger gewerblich-technischer. Bei Jungen ist es ähnlich: Mehr als die Hälfte der männlichen Jugendlichen wählt unter nur 20 Ausbildungsberufen.
Am Girls’Day und Boys’Day bekommen Jugendliche Einblicke in Berufe, in denen Frauen und Männer bislang unterrepräsentiert sind. Für die Unternehmen und Institutionen ist der Aktionstag eine Möglichkeit, den Nachwuchs praxisnah zu fördern und für das eigene Themenfeld zu begeistern. Die Aktionstage setzen einen wichtigen Impuls gegen gängige Geschlechterstereotype und sorgen dafür, dass junge Menschen ihr Berufs- und Studienwahlspektrum erweitern. Der Aktionstag Girls’Day wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Seit 2011 fördert das BMFSFJ auch den Aktionstag Boys’Day. Mehr als 2,25 Millionen Plätze standen im Rahmen des Girls’Day für Mädchen seit 2001 zur Verfügung. Am Boys’Day haben insgesamt bisher mehr als 370.000 Jungen teilgenommen.
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Thüringen: Willkommen im Sportverein! : Datum:
Mit seiner Kampagne „Sport in Thüringen: Eine Vereins-A-Sache“ will der Landessportbund Thüringen mehr 7- bis 14-Jährige für die Thüringer Sportvereine gewinnen.
Es wird bunt im Freistaat. Mit der Präsentation von zwei auffällig beklebten Kleinbussen rollt ab sofort eine knallige Vereins-Kampagne durch Thüringen. Diese hat der Landessportbund Thüringen (LSB) am 19. April 2023 gestartet. (...) So bunt wie die Vereinslandschaft und ihre Mitglieder, so bunt kommen auch die Kampagnenbotschaften daher. Die thüringenweite Image- und Mobilisierungskampagne für den Vereinssport in prägnant aufleuchtenden Neonfarben will und soll Aufmerksamkeit erregen – für fitte Thüringer*innen im Breitensport, viele neue Talente im Leistungssport, eine weiterhin vielfältige Vereinslandschaft nach den zuletzt schwierigen Zeiten, für mehr Miteinander sowie einen Anstieg der Ehrenamtlichen.
Das Ziel des LSB ist es, mehr Menschen zu einer Mitgliedschaft im Sportverein zu bewegen. Insgesamt sind in Thüringen derzeit 360.494 Sporttreibende in 3.267 Vereinen organisiert. Erfreulich: erstmals seit sechs Jahren konnte der LSB in der aktuellen Bestandserhebung mit rund 13.000 Neuzugängen wieder einen Mitglieder-Zuwachs verzeichnen. „Unser Fernziel sind 400.000 Mitglieder – nach den zuletzt schwierigen Jahren soll diese Marke perspektivisch geknackt werden“, sagte Thomas Zirkel. „Wir hoffen zudem darauf, endlich die 50-Prozent-Marke zu erreichen, also, dass die Hälfte aller 7- bis 14-Jährigen Mitglied in einem Sportverein sind – aktuell liegen wir hier bei 46,5 Prozent.“
Zugleich bedanke sich Zirkel stellvertretend bei Martina Reinhardt, Abteilungsleiterin Kinder, Jugend und Sport im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, für die Förderung der Kampagne im Rahmen des Landesaktionsprogramms „Stärken, Unterstützen, Abholen“. Innerhalb dieses Programms bestehen drei Förderbausteine seitens des Ministeriums für den Sport, um Vereine bei der Umsetzung von Sportangeboten nach der Pandemie finanziell zu unterstützen.
So erklärte Thüringens Sportminister Helmut Holter im Vorfeld des Kampagnenstarts: „Es gibt viele gute Gründe für eine Mitgliedschaft in einem der knapp 3.300 Thüringer Sportvereine. Sport im Verein verbessert unsere körperlichen und kognitiven Fähigkeiten und stärkt Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sport im Verein macht nicht nur jede Menge Spaß, oft knüpfen Mitglieder in Team und Verein ganz selbstverständlich Kontakte und finden beim Sport Freunde fürs Leben. Gelebte Vereinskultur ist außerdem nicht nur eine individuelle Angelegenheit. Sie bereichert ganze Ortschaften, Familien, Nachbarschaften und wirkt ebenso auf die Gesellschaft. Die LSB Kampagne knüpft genau da an: Um Erwachsene, Kinder und Jugendliche nach den coronabedingten Einschränkungen auf dem Weg zu einem gesünderen und eben auch resilienteren Leben zu unterstützen, kann der Eintritt in einen Sportverein ein wichtiger Schritt sein. Ich unterstütze daher mit Freude den LSB bei seiner wichtigen Kampagne.“
Die Kampagne läuft bis zum 20. September – dem offiziellen Weltkindertag. Im Moment werben rund 30 verschiedene Motive und Slogans für den Vereinssport – auf Anhängern, Plakaten, Autoaufklebern, Bierdeckeln, Postkarten, einem Hausaufgabenheft für Erstklässler*innen, einer Straßenbahn in der Landeshauptstadt, Magneten und sogar auf Brötchen- und Dönertüten. (...) Im Internet ist die Kampagne mit einer eigenen Website sowie in den sozialen Medien präsent. (...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Landessportbund Thüringen | Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
BMBF: Kompetenzzentren für digitales Unterrichten : Datum:
Mit dem Kompetenzverbund lernen:digital fördert das BMBF qualitativ hochwertige Fortbildungsangebote und will Lehrerinnen und Lehrer für digitalen Unterricht begeistern.
Im Rahmen des Forschungs-, Innovations- und Transferprojekts „Kompetenzzentren für digitalen und digital gestützten Unterricht in Schule und Weiterbildung“ hat der Kompetenzverbund lernen:digital mit Transferstelle und dem ersten von vier Kompetenzzentren seine Arbeit aufgenommen.
Digitale Kompetenzen sind Zukunftskompetenzen, die wir allen Schülerinnen und Schülern zugänglich machen wollen. Dazu braucht es gut ausgebildete Lehrkräfte. Mit dem Kompetenzverbund lernen:digital fördert das BMBF qualitativ hochwertige Fortbildungsangebote und will mit einer gestärkten Fortbildungslandschaft Lehrerinnen und Lehrer für digitalen Unterricht begeistern.
Bis 2026 investiert das BMBF dafür bis zu 205 Mio. Euro in Forschung, Entwicklung und Transfer und leistet einen substantiellen Beitrag zur Weiterentwicklung der Fortbildungslandschaft für unsere Lehrerinnen und Lehrer. Und zwar weit über die eigentlichen Zuständigkeiten des Bundes hinaus.
Mit dem Kompetenzzentrum MINT stärken wir unsere MINT-Lehrerinnen und Lehrer, damit sie sich souverän in ihrer Fachlichkeit und in der digitalen Welt bewegen können. Für einen zeitgemäßen Unterricht.
Im Mittelpunkt der Arbeit der Transferstelle steht der Dialog von Wissenschaft und Praxis. Unser Ziel ist es, dass die Lehrkräftebildung in den Ländern in der gesamten Breite von der Expertise der Kompetenzzentren profitiert. Diese Expertise wird die Transferstelle bündeln und über ihr Internetportal bereitstellen. Dort werden beispielsweise auch konkrete Produkte für die Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern abrufbar sein. Im Dialog mit der Wissenschaft werden alle Einrichtungen, die in den Ländern für die Fortbildung von Lehrkräften zuständig sind, bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt. So erzeugen wir einen echten Mehrwert für die Lehrkräftebildung in den Ländern, für bessere digitale Fortbildungsangebote.
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Hamburg: Mehr Geld für gute Ganztagsgrundschulen : Datum:
Hamburg hat bereits den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung und wird mit Unterstützung der Investitionsprogramme die Qualität ausbauen.
Mit einem millionenschweren Ausbauprogramm sollen Gebäude und Außenanlagen der Hamburger Ganztagsgrundschulen weiter verbessert werden. Insgesamt investieren Hamburg und die Bundesregierung zusätzlich rund 128 Millionen Euro – knapp 90 Millionen Euro übernimmt der Bund, gleichzeitig stockt die Stadt ihr seit Jahren laufendes Schulbauprogramm um weitere gut 38 Millionen Euro auf. Knapp ein Fünftel der zusätzlichen Gelder sind bereits in den beiden Vorjahren investiert worden, über 100 Millionen Euro folgen in den nächsten Jahren.
Bildungssenator Ties Rabe: „Ich freue mich über die Unterstützung der Bundesregierung. Mit den zusätzlichen Geldern können wir unser Angebot ganztägiger Lern- und Lebensräume noch weiter verbessern.“
Hintergrund ist der zwischen der Bundesregierung und den Bundesländern vereinbarte Ausbau der Ganztagsschulen. Bis 2029 sollen alle Grundschulkinder in Deutschland das Recht auf ganztägige Betreuung bekommen. Die Bundesregierung fördert dieses Angebot mit einem milliardenschweren Bauprogramm und dauerhaften Zuschüssen in Milliardenhöhe für den Betrieb. Viele Bundesländer haben jetzt gewaltige Anstrengungen vor sich, um den Rechtsanspruch zu erfüllen und die neuen Angebote aufzubauen. Hamburg hat den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung hingegen bereits vor elf Jahren umgesetzt und seitdem in die Sanierung und den Ausbau der Hamburger Schulen aus eigener Kraft rund drei Milliarden Euro investiert.
In Hamburg haben alle Schulkinder bis 14 Jahre das Recht auf ganztägige Bildung und Betreuung. Entsprechend haben ausnahmslos alle Schulen Ganztagsangebote. Das Angebot ist von 8 bis 16 Uhr kostenlos, für zusätzliche Früh- und Spätbetreuung sowie für die Ferienbetreuung werden geringe Gebühren erhoben. Aktuell nehmen 87,6 Prozent der Grundschulkinder in Hamburg die kostenlosen Bildungs- und Betreuungsangebote bis 16 Uhr in Anspruch. „Das ist ein großer Erfolg und zeigt, dass unser Angebot Eltern und Kinder überzeugt. Doch auch wenn wir im Ganztag im Bundesvergleich bereits einen Spitzenplatz belegen, werden wir die bestehenden Angebote weiter ausbauen. Die Investitionsprogramme des Bundes helfen uns dabei, noch schneller voranzukommen.“
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Fortbildungen des Bundeszentrums für Ernährung : Datum:
Das Bundeszentrum für Ernährung bietet kostenfreie „Feinschmeckerkurse“ und „Bildung für nachhaltigeres Essen“ als Online-Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer an.
Das Bundeszentrum für Ernährung bietet für interessierte Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer und Stufen diverse kostenfreie Fortbildungen an.
Der „Feinschmeckerkurs“ zeigt materialbasiert, wie Grundschulkinder Lebensmittel und Getränke mit allen Sinnen entdecken, ihren Geschmack erweitern und neue Vorlieben entwickeln. Er vermittelt Sinnesbildung als die Basis, Kinder an vielseitiges, gesundheitsförderliches Essen und Trinken zu gewöhnen.
In „Bildung für nachhaltigeres Essen“ entdecken Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe I, dass Ernährung ein effektives Mittel ist, um unseren Planeten gesund zu erhalten. Ausgehend von den planetaren Grenzen werden Lebensmittelproduktion und Konsum in den Blick genommen und „nachhaltigere“ Handlungsoptionen sowie machbare Projekte mit Alltagsbezug besprochen. Dadurch werden Schülerinnen und Schüler befähigt, Veränderungen für eine zukunftsfähige Ernährung mitzugestalten.
Ziel der Fortbildungen ist es, Lehrkräfte über Zusammenhänge von Ernährung und nachhaltigem Handeln zu informieren und ihnen eine Auswahl an didaktischen Materialien an die Hand zu geben. Sie tauschen sich dazu mit Kolleginnen und Kollegen aus und erstellen Skizzen für die Umsetzung im eigenen Unterricht. Die zwei- und dreistündigen Web-Fortbildungen richten sich ausschließlich an Lehrkräfte und Lehramtsanwärter*innen. Die Fortbildungen sind kostenlos.
Gesundes und nachhaltiges Essen und Trinken wird selbstverständlicher, wenn Unterricht und Ganztag in der Ernährungsbildung zusammenwirken. Daher hat das Bundeszentrum für Ernährung kostenlose Medien für den Ganztag entwickelt, ergänzend zu Materialien für die Ernährungsbildung im Unterricht. Die alltagsnahen und mehrperspektivischen Materialien bestehen aus Malvorlagen, Rezepten, Hörgeschichten und Forscheraufträgen, optimiert für Tablets und zum kostenlosen Download oder als Vorlage für die Kinder zum Ausdrucken.
Termine der Fortbildungen finden Sie unter Bundeszentrum für Ernährung oder auf dem Ganztagsschulportal
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Rheinland-Pfalz: Preis für Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal : Datum:
Das Zukunfts-Projekt „Einstein’s New Perspective“ des Albert-Einstein-Gymnasiums Frankenthal wurde beim bundesweiten Wettbewerb „Update Your School“ ausgezeichnet.
„Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“, hat Albert Einstein einmal gesagt. Zu Herzen genommen haben sich diese Devise ihres Namenspatrons 25 Elftklässlerinnen und Elftklässler des Albert-Einstein-Gymnasiums in Frankenthal. Sie haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, neu gedacht – und zwar, wie ihr Unterricht (noch) besser, spannender und innovativer aussehen könnte. Ihr Projekt „Einstein’s New Perspective“ hat am Ende auch eine Fachjury in Berlin überzeugt: Beim bundesweiten Wettbewerb „Update Your School“ belegten die Schülerinnen und Schüler aus Frankenthal den zweiten Platz.
In Kleingruppen ersannen die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Ideen für den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen im Unterricht, für neu designte Räume und Gebäude oder gleich für ganz neue Schulfächer wie „Work Life Balance“, „Stärkung der Sozialkompetenz“ oder „Zukunftsorientierung“. „Lernen mal anders“ stand als Motto über allen Überlegungen, die der Leistungskurs Deutsch von Lehrerin Annette Klein am Ende auf einer Internetseite in Video, Audio, Text und anderen Präsentationsformen bündelte.
Dabei zeigte sich: So wichtig die Digitalisierung der Schulen auch ist, so sehr interessieren sich Schülerinnen und Schüler auch für ein günstiges Lernumfeld: für eine förderliche Atmosphäre, motivierende Unterrichtsmethoden und Inhalte, die sie in der Zukunft weiterbringen werden.
Für ihre vielen tollen Ideen gab es nicht nur 750 Euro Preisgeld, die bei einem Schulausflug gewinnbringend eingesetzt werden, sondern auch viel Lob von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig:
„Wir brauchen junge Menschen, die ausgetretene Pfade verlassen und sich Gedanken machen, wie der Unterricht von morgen sinnvollerweise aussehen könnte. Das ist die Grundidee hinter unserem großen Prozess ‚Schule der Zukunft’ – und das ist auch genau das, was der Elfer-Leistungskurs des Albert-Einstein-Gymnasiums in die Tat umgesetzt hat. Ich gratuliere sehr herzlich zu diesem tollen Erfolg – vor allem aber zu der Kreativität und dem Engagement, die 25 Schülerinnen und Schüler seit Jahresbeginn in dieses Projekt gesteckt haben. Einstein wäre sicher stolz auf Euch!“
Für Lehrerin Annette Klein hat sich der außergewöhnliche Einsatz in vielerlei Hinsicht gelohnt: „Es war eine tolle Erfahrung für den ganzen Kurs, die uns alle gleich am Anfang der gemeinsamen Oberstufenzeit als Team herausgefordert hat. Wir sind froh über und stolz auf unser Ergebnis. Als Gruppe sind wir durch die enge Kooperation zusammengewachsen und davon werden wir während der nächsten Jahre profitieren.“
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Special Olympics Projektwettbewerb – jetzt noch bewerben! : Datum:
Noch bis zum 24. April sind Abstimmungen und Bewerbungen beim Projektwettbewerb „Alle machen mit!“ von Special Olympics für Kitas, Schulen und Sportvereine möglich.
Der Wettbewerb „Alle machen mit!“ ist ein inklusiver Projektwettbewerb von Special Olympics, der Kitas, Schulen und Sportvereine in ganz Deutschland dazu aktivieren soll, inklusive Projektideen umzusetzen. Das Ziel dabei: Begegnungen von jungen Menschen mit und ohne geistige Behinderung schaffen. Bis zum 24. April haben alle Interessenten die Möglichkeit, ihre Stimme für das Projekt ihrer Wahl abzugeben. Die Abstimmung erfolgt online.
„Es haben sich schon tolle Projekte beworben und ich bin sehr gespannt auf die Abstimmung. Ich freue mich schon darauf, eines dieser Projekte vor den Weltspielen in Berlin zu besuchen“, sagt Lukas Rieger, Sänger und „Friend of the Games“ der Special Olympics World Games Berlin 2023.
Die bisher eingereichten Konzepte reichen von inklusiven Sommerfesten bis hin zu regelmäßig stattfindenden Sporttreffen. „Die Projektideen der Kitas, Schulen und Sportvereine übertragen den Gedanken von Inklusion und Teilhabe in die Praxis und schaffen die von uns erhofften Begegnungen von jungen Menschen mit und ohne geistige Behinderung“ sagt Alexandra Knoke, Direktorin für den Bereich Legacy im Organisationskomitee der Special Olympics World Games Berlin 2023.
Die 20 Projekte mit den meisten Stimmen erhalten unter anderem eine finanzielle Unterstützung für die Umsetzung von je bis zu 1.000 Euro. Die Gewinner*innen werden zeitnah auf der Projektwebsite bekannt gegeben.
Wichtig zu wissen: Während der Abstimmung bis einschließlich 24. April 2023 sind Bewerbungen weiterhin möglich.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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NDR-Preis für „Randowfunk“ der Regionalen Schule Eggesin : Datum:
Die Regionale Schule Eggesin im Landkreis Vorpommern-Greifswald wurde für den Podcast „Randowfunk Traumschule“ im Podclass Contest des NDR ausgezeichnet.
Bildungsministerin Simone Oldenburg hat der Redaktion des Schulradios „Randowfunk“ der Regionalen Schule Eggesin im Landkreis Vorpommern-Greifswald zum Abschneiden im Podclass Contest des NDR gratuliert.
Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse konnten mit ihrem Manuskript „Randowfunk Traumschule“ die Jury in der Endrunde überzeugen und zählen zu den Gewinnerinnen und Gewinnern. „Die jungen Hosts beschäftigen sich in ihrem Podcast mit der Frage, wie ihre Traumschule aussehen sollte und was sie ausmacht. Sie haben ein Thema aus ihrer Lebenswirklichkeit gewählt, dass nicht nur Schülerinnen und Schüler interessiert, sondern auch den Nerv der Jury getroffen hat. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Für den Podcast haben die Schülerinnen und Schüler viele Stimmen gesammelt. Gerne habe ich den jungen Podcast-Macherinnen und Machern ein Interview gegeben und seitdem die Daumen für den Wettbewerb gedrückt. Die Auszeichnung ist auch ein schönes Geschenk zum Jubiläum des Schulradios ‚Randowfunk‛, das vor einem Jahr auf Sendung ging“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Randowfunk sendet seit 1. April 2022 den coolen Sound aus der Regionalen Schule Eggesin als Webradio rund um die Uhr weltweit, heißt es in der Selbstbeschreibung. Gestaltet wird das Schulradio von 13 Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 und 8. Die Randowfunkerinnen und Randowfunker produzieren regelmäßig Beiträge, Interviews und Sendungen rund um die Regionale Schule Eggesin.
Die Gewinnerinnen und Gewinner konnten die erste Folge gemeinsam mit ihren Patinnen und Paten beim NDR in Hamburg produzieren.
Weitere Gewinnerschulen waren:
- „Gen Z Community“, Ricarda-Huch-Schule Hannover
- „Be real@school“, Stadtteilschule Blankenese Hamburg
- „Stranger Teens“, Carl Friedrich-von-Weizäcker Gymnasium Barmstedt
Quelle: Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern
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Anbau für Elblandgrundschule Wittenberge : Datum:
Die Stadt Wittenberge konnte mit Fördermitteln des Landes Brandenburg die Elblandgrundschule, eine offene Ganztagsschule, durch einen Anbau erweitern.
Die Elblandgrundschule Wittenberge, eine Schule mit offenem Ganztagsangebot, erhält Fördermittelmittel für den Um- und Ausbau.
Aus den Händen von Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg hatte der Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Hermann, einen Fördermittelbescheid für Bauinvestitionen erhalten – Mittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm für den Bereich Schulbau. Freiberg: „Brandenburg investiert in die Zukunft. Wir freuen uns sehr, dass wir die Schulträger bei ihren Aufgaben im Schulbau unterstützen können. Davon werden auch die Schülerinnen und Schüler der Elblandgrundschule Wittenberge profitieren. Kinder und Jugendliche brauchen gute Rahmenbedingungen in ihren Schulen. Mit dem Kommunalen Infrastrukturprogramm Bildung leistet das Land seinen Beitrag dazu.“
Die Stadt Wittenberge, Träger der Elblandgrundschule, hat die Schule durch einen Anbau für die Hortbetreuung erweitert und damit zusätzliche Raumkapazitäten im Schulgebäude für den Schulbetrieb geschaffen. Die Baumaßnahmen wurden mit einem Zuwendungsbescheid über 1.360.940,23 Euro gefördert. Die Gesamtkosten betrugen 1.512.750,82 Euro. Die Maßnahmen sind bereits abgeschlossen.
Der offene Ganztagsbetrieb der Elblandgrundschule während der Schulzeit wird von Montag bis Mittwoch von 7.00 bis 15.00 Uhr angeboten. Außerdem gibt es den Frühhort von 6.Uhr bis 7.00 Uhr. Der städtische Hort befindet sich in der Schule. Zur Gestaltung des Ganztags haben die Elblandgrundschule und die Kita der Lebenshilfe und der AWO Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Die Teilnahme ist am offenen Ganztag ist jeweils für ein Jahr obligatorisch.
Der Schulhof der Elblandgrundschule wurde bereits 2009/2010 neu gestaltet mit einer Kletteranlage, einem Trampolin, Sitzmöglichkeiten und Begrünung. Da er auch im Rahmen des Ganztags und vom Hort intensiv genutzt wird, sind vielfältige Beschäftigungs- und Erholungsmöglichkeiten vorhanden. Sogar eine kompakte Bühne wurde auf dem Hof integriert.
Hintergrund:
Das Land Brandenburg stellt im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogrammes für den Bereich Schulbau (KIP II – Bildung – Schule) 70 Mio. Euro für notwendige Bauinvestitionen an Schulen in öffentlicher Trägerschaft zur Verfügung. Förderfähig sind investive Maßnahmen in den Neubau, den Ausbau, den Umbau, die Erweiterung, die Sanierung oder Teilsanierung sowie die Modernisierung von Schulgebäuden, Schulaußenanlagen, Schulsporthallen, Schulsportaußenanlagen und Horten an Schulstandorten, wenn die Räumlichkeiten der Horte in einem unmittelbaren baulichen Zusammenhang mit der Grund- und oder Förderschule stehen sowie mit dem Gebäude bestimmungsgemäß fest verbundene Ausstattung. Ebenfalls förderfähig sind investive Begleitmaßnahmen zur Vorbereitung und Planung (Leistungen Dritter außerhalb der Verwaltung), Beräumung und Erschließung von Grundstücken, insbesondere auch durch Versorgungsanlagen, Ankauf von Grundstücken, sofern sie in direktem Zusammenhang mit den Baumaßnahmen stehen.
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Sachsen: „Schule tanzt“ in Dresden : Datum:
Sieben Tanzteams aus Förderschule, Oberschulen und Gymnasien gehen am 5. April 2023 beim Showtanz-Wettbewerb „Schule tanzt“ in Dresden an den Start.
„Schule tanzt“ – der große Showtanz-Wettbewerb sächsischer Schülerinnen und Schüler startet wieder durch. Am Mittwochabend, 5. April 2023, werden rund 400 Schülerinnen und Schüler vor circa 900 Zuschauern volle Power im Alten Schlachthof in Dresden geben. Die Teilnehmer verwandeln die Bühne in ein farbenfrohes Podium voller Ausdrucksfreude und Bewegung. Die sieben Tanzteams zeigen ihre selbst choreografierten und gestalteten Beiträge.
Die Teilnehmer sind zwischen 10 bis 19 Jahre alt und die Stücke zwischen fünf und acht Minuten lang. Am Ende der Aufführungen kürt eine Jury die besten Leistungen des Abends. Neben einem 1., 2., und 3. Platz kann die Jury für verschiedene Leistungen Sonderpreise z. B. für „Besonders kreative Choreographie-Ideen“ oder die „beste Umsetzung des Themas“ vergeben.
Der Wettbewerb wird veranstaltet vom Bundesverband Musikunterricht, Landesverband Sachsen, in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus.
Fast alle teilnehmenden Schulen sind Schulen mit Ganztagsangeboten (GTA):
- Schule „Lichtblick“ / Gymnasium Riesa
- Oberschule „Friedrich Schiller“ Dresden
- Waldblick-Oberschule Freital/Niederhäslich
- Kurfürst-Moritz-Oberschule Moritzburg
- Gymnasium Dresden-Pieschen
- Freie Oberschule Leipzig
- Gerda-Taro-Gymnasium Leipzig
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus / Dirk Reelfs
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Oldenfelde: Richtfest für Grundschule Bekassinenau : Datum:
Die derzeit 432 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bekassinenau erhalten einen Neubau. Dadurch kann die Schule von drei auf vier Parallelklassen pro Jahrgang wachsen.
Ganz Hamburg wächst – und die Hamburger Schulen wachsen mit. So auch die 1955 gegründete Grundschule Bekassinenau in Oldenfelde: Für rund zehn Millionen Euro erhalten die derzeit 432 Schülerinnen und Schüler einen 2.800 Quadratmeter großen Neubau, wodurch die Schule von drei auf vier Parallelklassen pro Jahrgang wachsen kann.
Das 2.837 Quadratmeter große Gebäude bietet Platz für jeweils vier Parallelklassen in den Jahrgangsstufen 3 und 4, die in Jahrgangsclustern – also in räumlicher Nähe zueinander – im zweiten Stock unterrichtet werden. Im ersten Obergeschoss sind die Teamräume untergebracht, außerdem eine Schülerbibliothek, der Kunstraum sowie der Natur- und Technikraum. Gleichzeitig entstehen im Neubau neue Funktions- und Gemeinschaftsflächen wie eine Aula, eine Pausenhalle, eine Mensa nebst Küche sowie eine neue Gymnastikhalle. „Durch die kompakte Bauweise des neuen Schulgebäudes haben wir die Möglichkeit, unser attraktives Außengelände noch besser den Bewegungsbedürfnissen unserer Grundschüler anzupassen“, freut sich Schulleiterin Ramona Köppen.
Auch die auf dem Schulgelände befindliche Kita erhält ein eigenes Gebäude, verbleibt aber auf dem Gelände der Schule. Diese Lösung gibt sowohl der Schule als auch der Kita viel Raum für Entfaltung und Weiterentwicklung. Gleichzeitig bleibt für die Jüngsten die Campus-Situation bestehen: Beenden sie ihre Kindergartenzeit, brauchen sie nur ein paar Schritte weiter zu gehen, um an ihre ihnen schon vertraute Schule zu kommen. Wie alle Schulneubauten entsteht auch die neue Grundschule im aktuellen EG-40-Standard. Hinzu kommt ein begrüntes Dach, auf dem auch eine Photovoltaik-Anlage installiert wird. Die Übergabe des Neubaus ist für Ende 2023 geplant.
Quelle: Bildungsbehörde Hamburg
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Hessen: „Augenblicklich“ – Kunst fürs Kultusministerium : Datum:
Jeden Monat zeigt das Hessische Kultusministerium auf seiner Internetseite ein Bild aus dem Jahreskalender „Augenblicklich“ der Johannes-Gutenberg-Schule Ehringshausen.
Schülerinnen und Schüler der Johannes-Gutenberg-Schule in Ehringshausen gestalteten in diesem Jahr den Jahreskalender für das Hessische Kultusministeriums. Er trägt das Motto „Augenblicklich“ und enthält Werke der Schülerinnen und Schüler. Jeden Monat zeigt die Internetseite des Kultusministeriums ein Bild. Bisher sind die Monate Januar bis März 2023 zu sehen.
2022 hatte die Johannes-Gutenberg-Schule, die seit 2017 als „KulturSchule Hessens“ zertifiziert ist, eine Kunstausstellung in den Räumen des Hessischen Kultusministeriums gestaltet. Deren Titel „Augenblicklich“ erläuterte Schulleiterin Annegret Schilling so:
„Alles entstand aus einem Augenblick der Inspiration heraus, aus einem Moment des Schaffens, und nimmt uns beim Betrachten eben für diesen Augenblick gefangen, denn der Augenblick ist zeitlos, ist von unendlichem Wert und hat eine exorbitante Halbewertzeit.“
Die Johannes-Gutenberg-Schule in Ehringshausen im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis ist eine Integrierte Gesamtschule und Ganztagsschule mit einer großen Anzahl an Arbeitsgemeinschaften (AGs) und einer „Hausaufgaben-&-Spiel-Gruppe“ (HSG). Die AGs werden an allen fünf Schultagen der Woche, die HSG an vier Schultagen angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig. Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler, die sich eingewählt haben, nehmen aber mindestens ein komplettes Halbjahr verpflichtend teil.
Quellen: Hessisches Kultusministerium / Johannes-Gutenberg-Schule
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Baden-Württemberg: Neun weitere Biosphärenschulen : Datum:
Biosphärenschulen setzen sich in einem regionalen Netzwerk intensiv mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb auseinander. Staatssekretärin Sandra Boser MdL hat neun weitere Schulen aus den Landkreisen Alb-Donau, Esslingen und Reutlingen als Biosphärenschulen ausgezeichnet.
Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb umfasst 85.300 Hektar Fläche, 29 Städte und Gemeinden, 150.000 Menschen und einige besonders engagierte Schulen. Sieben Schulen der Region sind bereits Biosphärenschulen. Das heißt, die Schulen engagieren sich besonders für eine nachhaltige Entwicklung und die Themen des Biosphärengebiets spielen eine besondere Rolle im Unterricht.
„Wie man Schülerinnen und Schüler mit einem regionalen Bezug über nachhaltige Entwicklung aufklären kann, das zeigen unsere 16 Biosphärenschulen. Die pädagogische Arbeit findet dort auch regelmäßig ‚draußen‘ in der Natur statt, die Schülerinnen und Schüler besuchen das Biosphärenzentrum und die Schulen kooperieren mit Partnern aus der Region wie Landwirtinnen und Landwirten oder Natur- und Landschaftsschutzvereinen“, sagte Staatssekretärin Sandra Boser. Sie ergänzte: „Ich freue mich, dass wir das besondere Engagement durch diese Auszeichnung herausstellen können und möchten den Schulen herzlich gratulieren.“
Die bisher ausgezeichneten Biosphärenschulen sind allesamt Grundschulen. Bei den neu ausgezeichneten Schulen sind erstmals auch weiterführende Schulen vertreten. Die folgenden neun Schulen wurden ausgezeichnet:
Grundschulen: Grundschule Bissingen, Schule am Sellenberg Westerheim, Münsterschule Zwiefalten. Folgende weiterführenden Schulen erhielten die Auszeichnung: SBBZ Seyboldschule Metzingen, Werkrealschule Michel-Buck-Schule Ehingen, Gemeinschaftsschule Schillerschule Münsingen, Graf-Eberhard-Gymnasium Bad Urach, Gymnasium Münsingen sowie die Karl-Erhard-Scheufelen Realschule Lenningen.
Biosphärenschulen profitieren von dem Netzwerk der Biosphärenschulen. Dieses ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet, den anderen Schulen im Netzwerk sowie mit vielen außerschulischen Akteuren. Dazu gehören zum Beispiel Streuobstpädagoginnen und -pädagogen, Waldpädagoginnen und -pädagogen, Försterinnen und Förster, Imkerinnen und Imker sowie viele mehr. Die Partner ermöglichen es, Bildung für nachhaltige Entwicklung praktisch zu erleben und zeigen, wie sie sich vor Ort für den Naturschutz einsetzen.
Bisher wurden die folgenden Schulen als Biosphärenschulen ausgezeichnet: Astrid-Lindgren-Schule Münsingen, Digelfeldschule Hayingen, Grundschule Erbstetten-Frankenhofen in Ehingen, Grundschule Schmiechen in Schelkingen, Grundschule Wittlingen in Bad Urach, Lindenschule Unterlenningen in Lenningen, Sternbergschule Gomadingen
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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Hessen: „Pakt für den Ganztag“ : Datum:
Mit einer Novellierung des Hessischen Schulgesetzes ersetzt der „Pakt für den Ganztag“ für alle Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen, die dies wünschen, jetzt den Pakt für den Nachmittag.
Der „Pakt für den Ganztag“ ersetzt in Hessen den Pakt für den Nachmittag. Mit Beschluss vom 7. Dezember 2022 hat der hessische Landtag einer Novellierung des Hessischen Schulgesetzes (HSchG) zugestimmt. Damit einher geht auch, dass der seitherige Pakt für den Nachmittag durch den Pakt für den Ganztag ersetzt wird (vgl. § 15 Abs. 4 HSchG).
Der „Pakt für den Ganztag“ beruht auf einer Kooperationsvereinbarung über die Einführung von ganztägigen Angeboten für die jüngsten Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahr 2015/2016 zunächst mit sechs Pilot-Schulträgern geschlossen wurde. Im „Pakt für den Ganztag“ übernehmen Land und Schulträger erstmals gemeinsam Verantwortung für ein integriertes und passgenaues Bildungs- und Betreuungsangebot. Alle Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen, die dies wünschen, sollen in den „Pakt für den Ganztag“ aufgenommen werden. Im Schuljahr 2022/2023 beteiligen sich bereits nahezu 90% der Schulträger in Hessen mit insgesamt 395 Schulen an der Umsetzung.
Das Ziel der Vereinbarung ist, noch stärker zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer besseren individuellen Förderung für die Schülerinnen und Schüler sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern beizutragen.
Teilnehmende Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen verfügen an fünf Tagen in der Woche von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr und auch in den Schulferien über ein verlässliches und freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot. Je nach Bedarf und orientiert an den vor Ort vorhandenen Strukturen und dem gemeinsam entwickelten Konzept wird im „Pakt für den Ganztag“ ein für die jeweilige Kommune passendes Angebot etabliert, das Ganztag und Betreuung stärker verzahnt.
Eltern können zwischen mindestens zwei zeitlichen Modulen wählen, einem kürzeren bis 14:30 oder 15:00 Uhr und einem längeren bis 17:00 Uhr, auf Wunsch auch mit Ferienbetreuung.
Grundsätzlich ist der „Pakt für den Ganztag“ ein freiwilliges Angebot, nach Anmeldung des Kindes dann verbindlich. Für die Bildungs- und Betreuungsangebote von Schulen im „Pakt für den Ganztag“ gilt - ebenso wie für die Schulen im Profil 1, 2 und 3 des Ganztagsprogramms - der in der Richtlinie für ganztägig arbeitende Schulen verankerte Qualitätsrahmen für die Profile ganztägig arbeitender Schulen. Schulen im Pakt für den Ganztag arbeiten nach den Qualitätskriterien des Profils 2.
Mit der Koalitionsvereinbarung aus dem Jahr 2018 erhalten die Schulen auch die Möglichkeit, das Ganztagsangebot bis 14.30 Uhr auf ihren Antrag hin als teilgebundenes Modell auszugestalten. Damit können auch Schulen am „Pakt für den Ganztag“ teilnehmen, die für die ganze Schule oder einzelne Klassenzüge ein Angebot über den Vormittag hinaus verpflichtend machen.
Die Umsetzung des „Pakts für den Ganztag“ begann im Schuljahr 2015/2016 an insgesamt 57 hessischen Schulen in der Stadt Kassel, der Stadt Frankfurt, dem Kreis Bergstraße, dem Landkreis Gießen, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie der Stadt Darmstadt. Die Kooperationsvereinbarung wurde jeweils um regionale Anlagen ergänzt, um die Situation vor Ort zu berücksichtigen.
Im Schuljahr 2022/2023 beteiligen sich neben den sechs Pilotschulträgern die folgenden Schulträger am Pakt für den Ganztag: Landkreis Fulda, Stadt Gießen, Kreis Groß-Gerau, Stadt Hanau, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunus-Kreis, Landkreis Kassel, Stadt Kelsterbach, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Stadt Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Stadt Offenbach, Landkreis Offenbach, Stadt Rüsselsheim, Schwalm-Eder-Kreis, Vogelsbergkreis, Kreis Waldeck-Frankenberg, Wetteraukreis, Werra-Meißner-Kreis, Stadt Wiesbaden.
Die Hessische Landesregierung setzt einen politischen Schwerpunkt im Ganztagsbereich und sieht in dessen Ausbau eine Perspektive für die Zukunft. Insbesondere die Intention, die Zahl Ganztagsangebote für Kinder im Grundschulalter zu erhöhen, spielt eine zentrale Rolle. Davon profitieren Kinder, Eltern und auch Kommunen.
Beim Ausbau der Ganztagsangebote handelt es sich um das größte Investitionsprogramm in der hessischen Bildungsgeschichte. Schon heute stellt das Kultusministerium nur für das Ganztagsprogramm des Landes über 4.300 Stellen für Lehrkräfte und pädagogisches Personal bereit. Mit dem Pakt für den Nachmittag werden diese Zahlen schrittweise erheblich gesteigert.
Auf Antrag des jeweiligen Schulträgers werden in jedem Jahr weitere Schulen ins Ganztagsprogramm des Landes aufgenommen. Darüber hinaus erhalten bereits im Programm befindliche Schulen die Möglichkeit zur Erweiterung ihrer Angebote sowie zum Profilwechsel.
Durch den „Pakt für den Ganztag“ wird der Ausbau des Ganztagsprogramms des Landes weiter beschleunigt und intensiviert.
Ganztägige Bildung und Betreuung in Hessen
In Hessen verfügen im Schuljahr 2022/2023 insgesamt 1.298 Schulen über ganztägige Angebote. Das entspricht einem Anteil von nahezu 78 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen der Grundstufe und der Sekundarstufe I inklusive der Förderschulen. Damit hat sich die Zahl der ganztägig arbeitenden Schulen in Hessen gegenüber dem Beginn des Ganztagsschulausbaus vervielfacht. Gerade auch die Investitionen in den Ausbau der Grundschulen hat sich gelohnt. Inzwischen arbeiten mehr als 70 Prozent der Grundschulen im Ganztagsprogramm des Landes. Damit ist Hessen für den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung von Kindern im Grundschulalter gut vorbereitet.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Niedersachsen: Ernst-Reuter-Schule in Pattensen ist „Zukunftsschule“ : Datum:
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg zeichnete kürzlich die Ernst-Reuter-Schule in Pattensen als „Zukunftsschule“ aus und lobte das Engagement der Schulgemeinschaft für innovativen Unterricht.
Nach einem Kurzrundgang durch die verschiedenen Lernstätten überreichte Hamburg im Beisein von Bürgermeisterin Ramona Schumann im Begegnungs- und Lernraum der Kooperativen Gesamtschule Schulleiterin Mirjam Gerull das symbolische Schild, das nun sichtbar in der Schule aufgehängt werden kann.
Mit der Auszeichnung „Zukunftsschule“ würdigt das Niedersächsische Kultusministerium besonders innovative Lernansätze, wie sie an der Ernst-Reuter-Schule bereits gelebt werden. Im Vordergrund stehen gemeinsames Arbeiten, Projekte im MINT-Bereich und die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schulprogramm. Dafür hat die KGS Ernst-Reuter-Schule u.a. die MakerSpace, MyFuture oder FreiDay für den 8. Schuljahrgang eingeführt und plant eine Ausweitung des Konzepts auch auf andere Jahrgänge.
Statt Zeugnisnoten werden für sämtliche Schulfächer mit Ausnahme der Hauptfächer Lernentwicklungsberichte erstellt. Darüber hinaus unterstützt die KGS das selbstbestimmte Lernen der Schülerinnen und Schüler durch selbstorganisierte Lernzeiten (MeiLe) und mit dem Format „Herausforderungen“ im 9. Schuljahr. Kultusministerin Hamburg zeigte sich tief beeindruckt von den Leistungen der Schulgemeinschaft: „Gemeinsam mit ihren Lehrkräften, der Schulleitung sowie externen Kooperationspartnerinnen und -partnern setzen sich die Schülerinnen und Schüler der KGS Pattensen mit den großen Veränderungen unserer Zeit auseinander: Klimawandel, Verlust der Biodiversität, künstliche Intelligenz und Digitalisierung, aber auch Phänomene wie zunehmender Rechtspopulismus und die drohende Spaltung der Gesellschaft erfordern, dass wir gemeinsam Schule neu denken. Diesen Herausforderungen wird hier mit Kreativität, der Stärkung von Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit und kritischem Denken begegnet. Ich wünsche allen Beteiligten im Modellprojekt ‚Zukunftsschule‘ weiterhin viel Erfolg und danke ganz herzlich für das Engagement, Bildung und Schulentwicklung in Niedersachsen weiterzuentwickeln und zu gestalten.“
Als Schulträgerin unterstützt die Stadt Pattensen die Ernst-Reuter-Schule partnerschaftlich. „Uns ist bewusst, dass wir die Zukunft unserer Kinder nur gemeinschaftlich gestalten können“, so Bürgermeisterin Ramona Schumann. „Deswegen unterstützen wir die Schule mit den möglichen Ressourcen und innovativen Ideen. Als Stadtgesellschaft beteiligen sich viele Menschen an dieser positiven Entwicklung. Die Auszeichnung ist damit eine für die Schule, aber gleichzeitig auch eine Auszeichnung für die gesamte Stadt, die viel investiert hat, um diese Ergebnisse zu erzielen. Diese Auszeichnung motiviert uns, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“
Hintergrund:
Im September 2021 sind in Niedersachsen die ersten „Zukunftsschulen“ an den Start gegangen. Das Modellprojekt leitet sich aus dem Dialogprozess „Bildung 2040“ ab und steht unter dem Dach der „Initiative Demokratisch gestalten“. In diesem Rahmen sollen Schülerinnen und Schüler Demokratiebildung vermittelt bekommen und an einem an Nachhaltigkeit orientierten Schulentwicklungsprozess teilhaben. Selbstbestimmtes und zukunftsorientiertes Lernen soll zur kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Leben in einer globalisierten Welt anregen. Mittlerweile gibt es landesweit insgesamt 65 ausgezeichnete „Zukunftsschulen“
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Hamburg: Neuer Schulcampus HafenCity : Datum:
Hamburg investiert 100 Millionen Euro in eine neue Schule für rund 1.600 Schülerinnen und Schüler in der HafenCity. Der Siegerentwurf wurde gerade vorgestellt.
Viel Licht, viele Terrassen und noch mehr Glas – so sieht der Entwurf des Architekturbüros für eines der größten Hamburger Schulbauvorhaben der nächsten Jahre aus. Für bis zu 100 Millionen Euro planen Schulbehörde und Schulbau Hamburg (SBH) am Lohsepark in der HafenCity eine neue achtzügige „Campus-Stadtteilschule“ mit gymnasialem Zweig, zu der auch eine Kindertagesstätte, drei Sporthallen sowie bezirklich genutzte Flächen gehören.
Die erste weiterführende Schule im Stadtteil bietet Platz für rund 1.600 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im Frühjahr 2025, Fertigstellung ist für das Schuljahr 2026/27 vorgesehen. Die neue Schule steht auf einem 11.000 Quadratmeter großen Schulgrundstück direkt neben dem Lohsepark. Im Neubau sollen auf über 19.000 Quadratmetern 84 Klassen-, Fach- und Gruppenräume, drei Sporthallen, eine Kantine, diverse Aufenthaltsräume sowie eine große Aula Platz haben.
Gegliedert ist der Bau in drei miteinander verbundene einzelne Gebäude mit einer Höhe von bis zu sechs Stockwerken. Der Clou ist eine umlaufende Terrasse im ersten Stock, quasi ein „erweitertes Klassenzimmer“, das Freiraum und Innenraum miteinander verzahnen soll. Die Architekten haben die Gebäude so um den Schulhof platziert, dass der Verkehrslärm abgeschirmt wird und zugleich zum Stadtteil hin durch großzügige Glasflächen einladend wirkt.
Bildungssenator Ties Rabe freut sich über den gelungenen Entwurf. „Der Schulcampus HafenCity wird eine ganz besondere Schule und zugleich eine besonders schöne Schule, die sich bewusst dem Stadtteil öffnet und auch nach Schulschluss und an Wochenenden als Begegnungsort und für Veranstaltungen genutzt werden kann“, so Rabe. So werden viele Räume im Erdgeschoss wie Musikräume, Werkstätten und Mensa Bezirk und Stadtteil zur Verfügung stehen. In der besten Lage – im sechsten Stock – befindet sich eine Kindertagesstätte, die die Terrassen im 5. und 6. Stock als Außenfläche mitnutzen kann. Ein teilweise überdachtes Sportfeld auf dem Dach ergänzt die Außenflächen des Schulhofes. Neben einer Zwei- und Dreifeld-Sporthalle für Schule und Vereine erhält der Campus eine zusätzliche bezirkliche Einfeld-Sporthalle für den Stadtteil.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 3.2.2023
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Ganztagskongress des BMBF und BMFSFJ am 26. und 27. April : Datum:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend laden am 26. und 27. April zum Ganztagskongress in Berlin ein.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend laden am 26. und 27. April zum Ganztagskongress in Berlin ein. Auf dem Ganztagskongress sollen Bedingungen für gelingende, kindgerechte Ganztagsbildung und -betreuung für Kinder im Grundschulalter diskutiert werden.
Der Ganztagskongress zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Kinder im Grundschulalter soll fachliche Impulse und Denkanstöße für die Akteure des Ganztagsausbaus in Schulverwaltung und Kinder- und Jugendhilfe geben und zur Qualitätsentwicklung der Ganztagsbildung und -betreuung beitragen. In Vorträgen und Fachforen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Akteurinnen und Akteuren aus Bund, Ländern, Kommunen, aus Schulen, der Kinder- und Jugendhilfe und Verbänden ins Gespräch zu kommen.
Hintergrund
Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben im September 2021 das „Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter" (Ganztagsförderungsgesetz - GaFöG) beschlossen. Damit wird ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Kinder im Grundschulalter ab dem 1. August 2026 stufenweise eingeführt und der hierfür erforderliche Infrastrukturausbau unterstützt. Erreicht werden sollen der weitere quantitative und qualitative Ausbau der Ganztagsbildung. Sowohl die Inanspruchnahme der Förderung im Ganztag als auch die kompetenzförderliche Wirkung ganztägiger Bildung und Betreuung hängen entscheidend von der Qualität der Ganztagsangebote ab.
Informationen zur Anmeldung
Alle interessierten Personen sind herzlich zum Ganztagskongress eingeladen. Sie können sich bis zum 5. April 2023 über die Veranstaltungswebseite anmelden. Auf der Veranstaltungswebseite finden Sie den aktuellen Programmstand, weitere Informationen zu den Inhalten und Vorträgen sowie organisatorische Hinweise.
Die Teilnahme ist in Präsenz oder online möglich.
- Präsenz-Teilnahme: Es gibt die Möglichkeit, am 26. April 2023 an zwei Fachforen und am 27. April 2023 an einem Fachforum teilzunehmen. Die Teilnehmenden können aus 21 Fachforen auswählen. Details werden auf der Veranstaltungsseite fortlaufend aktualisiert. Die verbindliche Anmeldebestätigung erfolgt in einer separaten E-Mail erfolgt. Reisekosten können leider nicht erstattet werden.
- Online-Teilnahme: im Livestream können die Vorträge und Podiumsdiskussionen sowie jeweils ein zentrales Fachforum mit verfolgt werden. Per Chat können Fragen eingereicht werden.
Für organisatorische Rückfragen wenden Sie sich gegebenenfalls per E-Mail an das Veranstaltungsmanagement des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA): veranstaltung@bafza.bund.de.
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„Zehntausende ohne Schulabschluss nicht länger hinnehmen" : Datum:
Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger: „Zehntausende junge Menschen ohne Schulabschluss können wir nicht länger hinnehmen.“
Die Bertelsmann Stiftung hat am 6. März 2023 die Studie „Jugendliche ohne Hauptschulabschluss“ veröffentlicht.
Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger:
„Es ist dramatisch, dass noch immer Zehntausende junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen und sich daran in den letzten zehn Jahren kaum etwas geändert hat. Denn wer keinen Schulabschluss hat, findet auch schwer eine Ausbildung und steht vor großen Hürden auf dem weiteren Lebensweg. Das können wir nicht länger hinnehmen. Wir müssen stärker auf die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler schauen und Bildungschancen für alle Jugendlichen ermöglichen.
Das Ziel muss eine individuelle Förderung und Begleitung sein, gerade sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Hier wollen wir mit dem Startchancen-Programm ansetzen. Es soll gezielt dort unterstützen, wo die Herausforderungen am größten sind. Danach müssen auch die Gelder verteilt werden. Zudem müssen wir die Digitalisierung der Bildung weiter vorantreiben. Mit unseren Kompetenzzentren wollen wir die Lehrkräfte in diesem Bereich stärken, damit alle von digitaler Bildung profitieren können.“
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Memmingen setzt auf die Offene Ganztagsschule : Datum:
Die Stadt Memmingen geht davon aus, dass künftig immer mehr Schulkinder die Ganztagsangebote nutzen werden, und rechnet mit erheblichen Investitionen.
Ab 2026 haben Familien einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung ihrer Schulanfänger in der ersten Klasse. In den Folgejahren wird der Rechtsanspruch auf die jeweils nachrückende Jahrgangsstufe ausgeweitet, bis ab 2029 die Möglichkeit bestehen muss, alle Grundschulkinder ganztags zu betreuen. So legt es das Ganztagsförderungsgesetz des Bundes fest. Wie können Kommunen nun diesen gesetzlichen Auftrag erfüllen? Die Stadt Memmingen war dazu im Gespräch mit dem Staatlichen Schulamt und den Leitungen der Memminger Grundschulen. Über das in diesem Gespräch abgestimmte zukünftige Vorgehen informierte Jörg Haldenmayr, Leiter des Referats Jugend, Familie und Soziales, den Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales.
Die grundsätzliche Ausrichtung gehe zur Ganztagsbetreuung der Kinder in den Schulen, informierte Haldenmayr. Bereits jetzt seien die Horte nicht mehr voll ausgelastet, da immer mehr Schulkinder die bereits bestehenden Ganztagsangebote der Schulen nutzen. Besonders was Inklusion angehe, bedeute die Ganztagsbetreuung in den Schulen eine konsequente Fortentwicklung, betonte der Referatsleiter, wobei die notwendige Individualförderung, die aktuell hochqualifiziert in den Horten stattfinde, in die Schulen verlagert werden müsse. In Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und den Grundschulen habe sich die Stadt Memmingen dazu entschieden, den neuen Rechtsanspruch über unter Schulaufsicht stehende Betreuungsangebote, in der Regel die offene Ganztagsschule, umzusetzen. Dabei muss eine Betreuung von Montag bis Freitag bis jeweils 16 Uhr sichergestellt werden sowie während eines Großteils der Ferien.
„Basierend auf den bereits vielfältig bestehenden, bewährten Betreuungsangeboten an unseren Grundschulen, wollen wir diese anhand der Schülerprognosen entwickeln“, erläuterte Oberbürgermeister Manfred Schilder. „Dies ist freilich nur mit erheblichen baulichen Investitionen und einer deutlich ausgebauten finanziellen und organisatorischen Unterstützung der Schulen seitens der Stadt Memmingen zu stemmen.“
Die Bayerische Staatsregierung rechnet mit einer Auslastung des zukünftigen Betreuungsangebots von bis zu 80 Prozent der Grundschulkinder. Bei prognostizierten rund 2000 Grundschulkindern in Memmingen im Jahr 2029 müsse daher eine Betreuung für rund 1600 Kinder sichergestellt werden. Aktuell gibt es in Memmingen 225 Plätze in den städtischen Horten, und 550 Kinder nutzen die Offenen Ganztagsangebote der Schulen, Tendenz steigend.
Ein Ausbau der Hortstruktur zur Umsetzung des zukünftigen Rechtsanspruchs parallel zum Ausbau der Schulen für die stetig weiterwachsenden Offenen Ganztagsangebote sei für die Stadt trotz in Aussicht gestellter staatlicher Unterstützung finanziell nicht ansatzweise zu stemmen, erläuterte Jörg Haldenmayr. Dazu komme der Fachkräftemangel in Kindertageseinrichtungen. Die bestehende Hortinfrastruktur werde zu Häusern für Kinder weiterentwickelt; dieses Konzept komme ohne die tradierte Beschränkung einer „klassischen“ Einrichtung auf eine bestimmte Altersgruppe aus und gestalte die Übergänge fließend.
Personell gelte es freilich, die Schulen in ihrer umfassenden Betreuungsaufgabe zu unterstützen, sei es durch organisatorische Unterstützung oder durch Kooperationsmodelle mit unterschiedlichen Trägern. Zudem werde sich bei der bisher durch die Jugendhilfe im Hort geleisteten Individualförderung/ Eingliederungshilfe der Wirkort hin zur Schule verändern
Quelle: Presse Augsburg
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„Berliner Denkmalbox“ zur Denkmalpflege im Unterricht : Datum:
Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse und Kultursenator Dr. Klaus Lederer übergaben die „Berliner Denkmalbox“ des Landesdenkmalamts Berlin für Berliner Schulen.
Zum ersten Mal haben das Landesdenkmalamt Berlin und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gemeinsam Materialien für die Berliner Schulen erarbeitet. Entstanden ist die „Berliner Denkmalbox“, die den Lehrenden komplette Unterrichtseinheiten zur Verfügung stellt. Erstmals folgen die Inhalte der Denkmalbox den geltenden Rahmenlehrplänen, so dass sie problemlos in den Schulalltag integriert werden können. Inhaltlich gliedert sich die Berliner Denkmalbox in drei Themenabschnitte:
- Denkmale der Industrialisierung
- Denkmale aus der Zeit des Nationalsozialismus
- Denkmale des geteilten Berlins
Zu jedem Abschnitt gehören eine fachliche Einführung, Arbeitsblätter für den Unterricht, Informationsmaterialien, Vorschläge für Exkursionen sowie ein Glossar und weiterführende Literatur.
Senatorin Astrid Busse (Bildung, Jugend und Familie) und Dr. Klaus Lederer (Kultur und Europa) übergaben das ansprechend gestaltete Buch/Booklet heute symbolisch für den Unterricht.
Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „In keiner anderen Stadt werden die Spuren der jüngeren deutschen Geschichte so deutlich wie bei uns in Berlin. Berlin und seine Bauten sind wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch. Man muss es nur zu lesen wissen. Dabei hilft die Berliner Denkmalbox außerordentlich gut. Sie wurde entlang der geltenden Rahmenlehrpläne entwickelt und liefert den Lehrenden mehr als nur einfach Themen und gute Ideen. Die Berliner Denkmalbox bietet konkrete Unterrichtsmaterialien, die direkt verwendet werden können. Ich danke allen Beteiligten.“
Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa: „Die Beschäftigung mit Baukultur sollte möglichst früh im Leben beginnen. Schon Kinder können auf spielerische Weise lernen, ihre gebaute und gestaltete Umgebung mit wachen Augen zu entdecken und Fragen zu stellen. Sie können erfahren, dass es Spaß macht, der Geschichte in der eigenen Stadt nachzuspüren, und lernen, dass die Bewahrung dieser Zeugnisse nicht selbstverständlich ist. Die Originalorte vermitteln Wissen auf sinnliche und emotionale Weise und wirken damit stärker als Bücher oder Erzählungen es könnten.“
Das Landesdenkmalamt Berlin stellt die Berliner Denkmalbox ab sofort allen Berliner Lehrkräften kostenfrei zum Download zur Verfügung (siehe Link in der rechten Spalte).
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Rheinland-Pfalz: Unterstützung für Schulsozialarbeit : Datum:
„Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sind wichtige Anlaufstellen für unsere Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler“, so Bildungsministerin Dr. Stephanie Hubig zur Unterstützung der Schulsozialarbeit mit rund 8,5 Millionen Euro.
„Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter haben an unseren Schulen eine wichtige Rolle. Sie ergänzen die Teams und unterstützen die gesamte Schulgemeinschaft, vor allem unsere Schülerinnen und Schüler. Auch 2023 beteiligt sich das Land deshalb mit insgesamt knapp elf Millionen Euro an der Finanzierung der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen“, kündigte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig Ende Januar in Mainz an.
Für allgemeinbildende Schulen, die den Abschluss der Berufsreife anbieten, also Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“, wurden Mittel in Höhe von 6,5 Millionen Euro bewilligt. Dadurch werden rund 213 Vollzeitstellen an 250 Schulen gefördert. (...) „Schulen sind Orte der Bildung und des sozialen Miteinanders, Schulen sind die Orte, an denen gesellschaftliche Ungleichheiten ausgeglichen werden können. Gerade während der Pandemie waren Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter wichtige Anlaufstellen für unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Familien“, so die Ministerin.
Sie betonte zudem die Bedeutung multiprofessioneller Teams: „Unsere Schulen arbeiten mehr und mehr interdisziplinär und haben vielfältige Aufgaben – sie profitieren von multiprofessionellen Teams. Dazu gehört neben der Schulsozialarbeit auch die Schulpsychologie und auch die Schulgesundheitsfachkräfte, die an 26 Grundschulen in besonders herausfordernden Lagen im Einsatz sind.“
Schulsozialarbeit gehört zur Kinder- und Jugendhilfe und fällt damit in den Aufgabenbereich der Kommunen. Insgesamt unterstützt das Land diese bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen (8 Mio. Euro) sowie an berufsbildenden Schulen (knapp 2,5 Mio. Euro). Darüber hinaus gibt es den Unterstützungsfonds des Landes von jährlich zehn Millionen Euro, über den die Kommunen unter anderem Integrationshelferinnen und -helfer und Schulsozialarbeit finanzieren können, das sind insgesamt also mehr als 20 Millionen Euro jedes Jahr, die Kommunen und Lehrkräfte vor Ort entlasten.
Außerdem beschäftigt das Land noch eigene sozialpädagogische Fachkräfte (rund 18 Vollzeitäquivalente), die an Berufsbildenden Schulen sowie Integrierten Gesamtschulen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden auch bis längstens 31. Mai 2023 noch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter über das Landesprogramm CHANCEN@lernen.rlp finanziert. CHANCEN@lernen.rlp ist das rheinland-pfälzische Programm, in das die vom Bund im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in den Jahren 2021 und 2022“ zur Verfügung gestellten Mittel eingeflossen sind. Damit konnten sozialpädagogische Angebote im schulischen und außerschulischen Bereich umgesetzt werden, unter anderem Schulsozialarbeit, aber auch Gruppenangebote für Schülerinnen und Schüler, Elternarbeit oder die Begleitung und Vermittlung von Schülerinnen und Schülern in eine Ausbildung.
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Niedersachsen: Leseförderung mit „Bücherkoffer“ : Datum:
Seit vier Monaten rollen auffallend hellblaue Koffer durch 31 Grundschulen in Niedersachsen. Sie enthalten Kinderbücher in bis zu 50 Sprachen.
Mit einem großen „Bücherkoffer-Sprachfest“ hat die Grundschule Saturnring in Garbsen kürzlich stellvertretend für viele Schulen das Potenzial des Leseförderprojektes „Bücherkoffer Niedersachsen“ präsentiert. Seit vier Monaten rollen die auffallend hellblauen Koffer durch 31 Grundschulen im Land. Sie enthalten Kinderbücher in bis zu 50 Sprachen. Die Leseförderung ist speziell für die 1. und 2. Klassen konzipiert und wird vorrangig an Schulen mit kulturell und herkunftssprachlich besonders vielfältigen Klassen ausgegeben. Im wöchentlichen Wechsel wird der Bücherkoffer innerhalb der Klasse von Familie zu Familie weitergegeben.
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg zeigte sich begeistert von den mehrsprachigen Lesebeiträgen und bisherigen Praxiserfahrungen mit dem „Bücherkoffer“: „Ich bin beeindruckt, was für ein Potenzial in diesem kleinen Koffer steckt. Der ‚Bücherkoffer Niedersachsen’ spiegelt die Sprachenvielfalt im Land und an unseren Schulen wider und fördert diese gleichzeitig. Vielfalt verstehen wir einerseits als weltoffen, als einen besonderen Schatz, andererseits kann sie aber auch eine Herausforderung für alle Beteiligten darstellen. Der niedersächsische Bücherkoffer schafft es, diese scheinbaren Gegensätze zu verbinden. (...).“
Die Grundschule Saturnring präsentierte das Bilderbuch „Otto – die kleine Spinne“ in einer Percussion-Version sowie als Lesefassung in Deutsch, Türkisch, Kurdisch und Arabisch. Zugleich ist es nach Angaben der Schule erstmals nach einem entsprechenden Beschluss der Kultusministerkonferenz im vergangenen Dezember gelungen, mit einer Übersetzung in Romanes auch die Sprache und Kultur der Sinti und Roma in einer deutschen Schule sichtbar zu machen und so die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren.
„Unsere Kinder wachsen zwei-, drei- oder sogar viersprachig auf und sind ganz beglückt, neben Deutsch ihre Herkunftssprache beim Vorlesen eines Buches aus dem Bücherkoffer zu hören. Dies stärkt ihre Identität und festigt wertschätzend den Einstieg in die deutsche Sprache“, fasste Schulleiter Dr. Maiko Kahler die bisherigen Erfahrungen an der Grundschule Saturnring zusammen.
Entwickelt wurde das Bücherkoffer-Programm vom Hamburger Verein coach@school und im vergangenen Jahr nach einer Testphase in acht ostfriesischen Schulen („Ostfriesischer Bücherkoffer“) für ganz Niedersachsen fortentwickelt. Die inzwischen 31 teilnehmenden Grundschulen wurden von den Sprachbildungszentren der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung mit Blick auf kulturelle und soziale Heterogenität ausgewählt. Von ca. 1600 Grundschulen in Niedersachsen entsprechen etwa 600 diesen Kriterien. Ausgeteilt wurden die Koffer im vergangenen Herbst. Für jede teilnehmende Schulklasse stehen zwei Koffer zur Verfügung. Der Bücherkoffer begleitet die Klassen über die Dauer des ersten oder zweiten Schuljahres. Im Schuljahr 2023/2024 werden 30 weitere Grundschulen in das mehrsprachige Lese-Projekt einsteigen. (...)
Grundlage der Bücherauswahl, die in enger Abstimmung mit dem Kultusministerium getroffen wurde, sind Erkenntnisse aus der Antidiskriminierungsforschung und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Leseförderung. Die in den Büchern vorgestellten Protagonisten und Geschichten zeichnen sich durch eine große Vielfalt in Bezug auf Herkunft, Sprache, Familie, Aussehen, Gesundheit und andere Merkmale aus. Die Kinder entdecken den Inhalt der Geschichten in unterschiedlichen Sprachen. (...) Finanziert wird der Niedersachsen-Koffer aus Mitteln der Landesregierung zur Stärkung der Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen inklusive Sprachförderung mit jeweils 100.000 Euro für die Jahre 2022 und 2023.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Niedersächsisches Kultusministerium
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Hamburg: Neues Oberstufenhaus für Ilse-Löwenstein-Schule : Datum:
Erster Spatenstich in der Ilse-Löwenstein-Stadtteilschule Hamburg. Die teilgebundene Ganztagsschule erhält ein neues Oberstufenhaus.
Zehn Jahre nach ihrer Gründung bekommt die Ilse-Löwenstein-Schule eine eigene Oberstufe und ein eigenes Oberstufenhaus. Grund dafür war die hohe Nachfrage der Schülerinnen und Schüler, die an der Stadtteilschule künftig nicht nur den Haupt- und Realschulabschluss, sondern auch das Abitur ablegen können. Für das neue Oberstufenhaus stellt die Stadt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Bis 2024 will Schulbau Hamburg (SBH) den Neubau fertigstellen. Die ersten beiden Klassen starten bereits zum kommenden Schuljahr in der Oberstufe in Jahrgang 11. Am 20. Februar erfolgte der obligatorische erste Spatenstich auf dem Schulgelände in Barmbek.
Bildungssenator Ties Rabe, der zusammen mit weiteren Beteiligten den Spaten in die Hand nahm, freute sich, dass die Schule mittlerweile so beliebt und anerkannt ist, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler hier sogar das Abitur machen wollen. „Beim Start 2013 war dieser Erfolg kaum für möglich gehalten worden“, so Rabe. „Die Schulleitung sowie das Kollegium leisten tagtäglich großartige Arbeit, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.“
Das neue Oberstufenhaus, das die Schulgemeinschaft aktiv mitgestaltet hat, sei der verdiente Lohn für diesen Erfolg. Rabe: „Die Geschichte der Ilse-Löwenstein-Schule zeigt zugleich, wie attraktiv die 2011 gegründete neue Schulform der Stadtteilschule in Hamburg mittlerweile ist. “
Zur Schulneugründung 2013 waren ursprünglich drei Parallelklassen bis zur Klassenstufe 10 vorgesehen. Heute wird die Schule in allen Jahrgängen bereits vierzügig geführt. Hinzu kommt eine Internationale Vorbereitungsklasse 7/8. Insgesamt rund 600 Schülerinnen und Schüler lernen zurzeit an den beiden Standorten Imstedt 18-20 (Jahrgänge 5 bis 7) und Humboldtstraße 89 (Jahrgänge 8 bis 10).
Die Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium wurden bei der Planung des Gebäudes und der Räumlichkeiten intensiv beteiligt. Das Ergebnis ist ein modernes Gebäude, das sich dem denkmalgeschützten Altbau anpasst. Auf einer Fläche von 600 Quadratmetern sind dabei sowohl klassische Unterrichts- und Fachräume als auch offene und vielseitig nutzbare Lernzonen geplant.
Die Ilse-Löwenstein-Stadtteilschule ist eine teilgebundene Ganztagsschule mit zwei verpflichtenden Unterrichtstagen bis 15.30 Uhr. An den anderen Tagen gibt es ein umfangreiches AG-Angebot. Möglich ist außerdem eine tägliche verbindliche Betreuung bis 16 Uhr.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 24.2.2023
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Rheinland-Pfalz: Kooperation mit Maltesern : Datum:
Das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz setzt die rund zehn Jahre andauernde erfolgreiche Rahmenvereinbarung zur Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. in Ganztagsschulen fort.
Mal ganz klassische Bastel- und Kreativ-AG, mal Projekte wie „Faszination Erde“, „Computerwelt“, „Zeit für mich“, Kochkurse oder beliebte Gesellschaftsspiele: So unterstützen und fördern die Malteser-Fachkräfte Schülerinnen und Schüler beim Lernen in rheinland-pfälzischen Ganztagsschulen. Seit 2013 ist der Malteser Hilfsdienst e.V. dort aktiv und leistet so einen wichtigen Beitrag für die persönliche Entwicklung der Kinder. Fachkräfte der Malteser bringen ihr Know-how ein und gestalten den Ganztag mit sportlichen, kreativen, spielerischen und musischen Aktivitäten.
Diese rund zehn Jahre andauernde erfolgreiche Kooperation mit den Maltesern setzt das Ministerium für Bildung jetzt fort. Staatssekretärin Bettina Brück und Diözesangeschäftsführer Roy Kanzler haben sich dazu am 1. Februar 2023 auf eine neue Rahmenvereinbarung verständigt.
Roy Kanzler erklärte dazu: „Der Malteser Hilfsdienst ist eine katholische Hilfsorganisation, die sich für Menschen unabhängig von ihrer Religion, ihrer Herkunft oder politischen Überzeugung engagiert. Und dies tun wir seit vielen Jahren auch in der Schule. Dort zielt unser Angebot insbesondere auf die Wertebildung von Schulkindern: Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Achtung und Respekt sollen nicht nur gelehrt, sondern gelebt werden. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes nehmen wir dabei auf individuelle Bedürfnisse, auf persönliche Interessen und auf den Entwicklungsstand jedes jungen Menschen Rücksicht. In diesem Sinne wollen wir unsere schulische Arbeit auf der Grundlage einer eigenen Rahmenvereinbarung fortsetzen.“
Staatssekretärin Bettina Brück freut sich über das fortgesetzte Engagement der Malteser: „Uns ist wichtig, dass das Angebot der Malteser ein wichtiger Baustein im Programm von Ganztagsschulen bleibt. Kinder und Jugendliche sollen weiterhin davon profitieren. Die pädagogische Arbeit der Malteser erhält mit der jetzt unterzeichneten Rahmenvereinbarung eine neue Rechtsgrundlage, über die alle Ganztagsschulen im Detail informiert werden. Wir wünschen uns, dass das Angebot der Malteser weiter ausgebaut und die erfolgreiche Kooperation mit unseren Ganztagsschulen intensiviert wird.“
Die Rahmenvereinbarung tritt mit dem Datum der Unterzeichnung in Kraft. Sie ist Bestandteil aller zwischen Dienststellen des Malteser Hilfsdienstes und Ganztagsschulen geschlossenen Projektverträge. Für jeden Vertragsabschluss ist ein verbindlich vorgegebenes Muster zu verwenden. Detailbestimmungen in Rahmenvereinbarung und Projektvertrag beziehen sich u. a. auf Laufzeiten, auf zur Verfügung stehende Personalstrukturen, auf die Organisation des Vertretungsbedarfs sowie auf Vergütungssätze, die unter Berücksichtigung der allgemeinen Kostenentwicklung angepasst werden mussten.
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Hessen: Buchhandlungen sind „Anerkannte Lesepartner“ : Datum:
Kultusminister Lorz und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ehren 42 Buchhandlungen aus ganz Hessen für ihr Engagement in der Leseförderung.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland e.V. ehren 42 Buchhandlungen aus ganz Hessen für ihr Engagement in der Leseförderung bei der jungen Zielgruppe. Sie erhalten die Auszeichnung „Lesefreude Hessen – Anerkannter Lesepartner 2022/23“.
Mit dieser Auszeichnung würdigen das Hessische Kultusministerium und der Landesverband des Börsenvereins die kreativen Ideen und das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen in der Unterstützung der Leseförderung. Die Buchhandlungen zeichnen sich aus durch ein kompetent ausgewähltes Sortiment, insbesondere durch eine individuelle und qualitative Beratung und eine altersgemäße und einladende Präsentation der Kinder- und Jugendmedien.
Oft in Zusammenarbeit mit Schulen oder Kindertagesstätten veranstalten sie Lesungen und Bücherfeste, organisieren Buchausstellungen oder sind Mitveranstalter des Vorlesewettbewerbes, gehen mit Lesekoffern auf Reisen durch Kindergärten und Schulen, stellen Empfehlungslisten zusammen, gründen Leseclubs, bieten Informationsabende für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher oder beraten beim Aufbau von Schülerbüchereien. Sowohl während der coronabedingten Schulschließungen als auch und gerade nach der Wieder-Öffnung der Schulen während Corona sind Buchhandlungen wichtige Partner der Schulen geblieben und leisten mit vielfältigen Leseförder-Aktionen weiterhin einen enorm wichtigen Beitrag für Kinder und Jugendliche.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Ein gutes Lese- und Sprachvermögen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration, gegenseitiges Verständnis und gesellschaftliche Entwicklungen. Ich danke den ausgezeichneten Buchhandlungen für ihren vielfältigen und wichtigen Einsatz für die Leseförderung.“
Lothar Wekel, Vorsitzender des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland schließt an: „Mit der Auszeichnung „Anerkannter Lesepartner“ wird den prämierten Buchhandlungen eine bedeutsame Wertschätzung zuteil. Das Logo signalisiert Eltern, Lehrenden und Erzieherinnen und Erzieher, dass sich hinter den Schaufenstern zahlreicher hessischer Buchhandlungen ein vorbildliches Engagement für die Leseförderung bei der jungen Zielgruppe findet.“
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„Sehend lernen – Die Schule im Kino“: SchulKinoWochen Brandenburg : Datum:
Am 16. März beginnen die SchulKinoWochen 2023 im Land Brandenburg, ein Erfolgsformat schulfilmischer Bildung. Start ist im »Haveltorkino« Rathenow.
Die traditionsreichen SchulKinoWochen im Land Brandenburg finden vom 16. bis 31. März 2023 statt. 26 Kinos werden dafür zu außerschulischen Lernorten mit insgesamt 220 Veranstaltungen. Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg eröffnet die Brandenburger SchulKinoWochen am 16. März 2023 im Haveltorkino Rathenow (Havelland).
Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg: „Brandenburg baut die Medienbildung weiter aus. Die künstlerisch wertvollen Filme für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen bieten nachwirkende, unterrichtsrelevante Anknüpfungspunkte für die verschiedensten Fächer oder für fächerübergreifende Projekte. Die gemeinschaftlichen Erlebnisse vor der großen Leinwand stärken die Medienkompetenz und fördern die Allgemein- und Wertebildung der Kinder und Jugendlichen.“
Das Programm: 30 hochwertige Filme
Eröffnungsbeitrag ist der DEFA-Jugendfilm „Vorspiel“ von 1987: Nicht Romeo und Julia, sondern „Das Käthchen von Heilbronn“ ist es, mit dem hier eine große Liebe von der Bühne ins Kino geholt wird. Der deutsche Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?“ ist eine höchst anschauliche Lektion basisdemokratischer Machtausübung. In „The North Drift – Plastik in Strömen“ demonstriert ein Dresdener Dokumentarfilmer das Experiment, wie eine in die Elbe geworfene Bierdose schließlich in der Arktis strandet. Der Animationsfilm „Wo ist Anne Frank“ des vielfach ausgezeichneten israelischen Regisseurs Ari Folman verspricht – mit einer Brücke zur Gegenwart – ein außergewöhnliches filmisches Erlebnis. Der Berlinale-Gewinner von 2022, “Alcarràs – die letzte Ernte“, ist ein spanischer Film über wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche, mit denen Menschen nicht nur in Katalonien konfrontiert sind. Im libanesischen Spielfilm „1982“ bricht der Krieg förmlich in eine Schulklasse ein, aus der schulischen Prüfungs- wird eine existentielle Ausnahmesituation. Der bewegende Dokumentarfilm „No Land’s Song“ führt nach Teheran, zeigt das mutige Aufbegehren iranischer Frauen und die Absurdität autokratischer Herrschaftssysteme. Zudem gibt es erfolgreiche Literaturadaptionen für die Jüngsten wie „Der Räuber Hotzenplotz“ oder für die Älteren „Tschick“.
Ukrainische Filme
In einer von der Bundeszentrale für politische Bildung kuratierten Sonderreihe werden drei ukrainische Filme präsentiert, darunter „Stop – Zemlia“, eben erst in den deutschen Kinos gestartet, wird von der Kritik als „hinreißendes Jugenddrama“ gerühmt, als ein „Film über das Erwachsenwerden, der zugleich einen ganz anderen Blick auf das Leben in der Ukraine gewährt“.
Anmeldungen der Schulen sind bis 3. März 2023 erbeten
online unter: anmeldung@filmernst.de
oder telefonisch im FILMERNST-Kinobüro im LISUM, Tel.: 03378 - 209 162
Der Eintrittspreis beträgt pro Schülerin/Schüler 4 Euro, zwei Begleitpersonen pro Klasse haben freien Eintritt.
Hintergrund
Die SchulKinoWochen im Land Brandenburg sind ein Projekt von VISION KINO –Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit FILMERNST. Unterstützt durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Gefördert durch die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH. Im vorigen Jahr haben rund 11.000 Brandenburger Schülerinnen und Schüler die SchulKinoWochen miterlebt.
Pressekontakt: Dr. Jürgen Bretschneider
0171 - 355 99 53 oder bretschneider@filmernst.de
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Schulbaupreis NRW 2023 ausgelobt : Datum:
Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt zum vierten Mal mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen den „Schulbaupreis NRW“ für vorbildliche Schul- und Bildungsbauten.
Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Bildung, vergibt zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen den „Schulbaupreis NRW“ - einen Preis zur Auszeichnung vorbildlicher Schul- und Bildungsbauten in Nordrhein-Westfalen. Das Verfahren richtet sich an Schulen, Schulträger sowie an Architektinnen und Architekten, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben.
Einreichungen sind bis zum 20. März 2023 möglich.
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller erklärt: „Der Schulbau hat einen großen Einfluss auf die Möglichkeiten des Lehrens und Lernens. So macht es viel aus, wenn der Arbeitsplatz Schule innovative Ideen fördert, praktikabel ist und sich alle wohl fühlen. Ich freue mich daher sehr, dass guter Schulbau und damit auch besseres Lernen und Lehren durch die Verleihung des Schulbaupreises NRW gefördert wird.“
„Schulen leisten einen erheblichen Beitrag zur Baukultur des Landes Nordrhein-Westfalen“, unterstreicht Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW. „Als öffentliche Gebäude gestalten sie unsere gebaute Umwelt mit, sie sind Lern- und Lebensort von Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften.“
Der „Schulbaupreis NRW“ will aufzeigen, wie durch das Zusammenspiel integrativer Planung und moderner Pädagogik nachhaltiger, zukunftsfähiger und somit guter Schulbau gelingen kann. Die Bedeutung von Stadt- und Freiraumplanung, Architektur und Innenarchitektur bei Schulbauten soll dabei herausgestellt und ihr positiver Einfluss auf das Umfeld, auf die Beteiligten und die pädagogische Arbeit in der Schule betont werden.
Schulen sind nicht allein für ihre unmittelbaren Nutzerinnen und Nutzer von großer Bedeutung. Sie prägen Städte, Stadtteile und -quartiere, sie bilden Gemeinschaften und Gesellschaften. Die gestalterische Qualität von Schulbauten spielt dabei eine maßgebliche Rolle.
Zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht werden können Neubaumaßnahmen, Umbaumaßnahmen und Modernisierungen sowie Baumaßnahmen im schulischen Außenbereich. Um die Auszeichnung können sich Mitglieder einer Architektenkammer und Bauherren bzw. Schulträger in gegenseitigem Einvernehmen bewerben. Das Objekt muss in NRW liegen und zwischen dem 20. April 2018 und dem 19. April 2023 fertig gestellt worden sein.
Für ausgezeichnete Projekte gibt es eine Urkunde und eine Gebäudeplakette. Darüber hinaus werden sie öffentlich bekannt gegeben.
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Deutsche Sportjugend: Ganztag bewegt gestalten : Datum:
Mit Blick auf den Rechtanspruch auf eine ganztägige Betreuung und Förderung von Kindern im Grundschulalter setzt sich die Deutsche Sportjugend (dsJ) für eine Verankerung von Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag ein.
Der dsj-Vorstand hat in seiner Sitzung Anfang Februar 2023 ein jugendpolitisches Statement der dsj und ihrer Mitgliedsorganisationen zum Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung und Förderung von Kindern im Grundschulalter verabschiedet. Im Mittelpunkt des Statements steht die Verankerung von Bewegung, Spiel und Sport im Ganztag und die Gestaltung des Ganztags in gemeinsamer Verantwortung mit dem Schulsystem. Dabei gelte es, die Strukturen des Kinder- und Jugendsports zu unterstützen und zu sichern sowie den gemeinnützigen, organsierten Kinder- und Jugendsport als Bildungsakteur anzuerkennen.
Julian Lagemann erklärt als Vorstandsmitglied der dsj dazu: „Im Sinne der Grundschulkinder ist der Ganztag bewegt zu gestalten. Er muss zu einem Lebens-, Bildungs- und Bewegungsort werden, in dem die Perspektiven und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt und Kinderrechte umfassend verwirklicht und gewährleistet werden. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen wie die Einrichtung und Gestaltung von Bewegungsräumen und -gelegenheiten sowie die Gewinnung und Qualifizierung von zusätzlichem Ganztagspersonal sind von der Politik auf Bundes- und Landesebene verbindlich zu schaffen und nachhaltig sicherzustellen, denn Bildung braucht Bewegung.“
Die Deutsche Sportjugend wird sich gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund im Laufe des Jahres ausführlich zum Ganztagsfördergesetz und dem damit verbundenen Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung und Förderung im Grundschulalter positionieren und konkrete Forderungen beschließen.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Hamburg: Förderprogramm Schulverpflegung : Datum:
Mit einem neuen Förderprogramm wird die Hamburger Schulbehörde die Schulverpflegung unterstützen, sodass Schülerinnen und Schüler weiterhin ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen bekommen.
Mit einem neuen Förderprogramm wird die Schulbehörde die Schulverpflegung mit zusätzlich bis zu fünf Millionen Euro unterstützen und so sicherstellen, dass die Familien trotz der erheblich gestiegenen Lebensmittelpreise in diesem Schuljahr nicht zusätzlich belastet werden und die Caterer einen angemessenen Preis abrechnen können. Alle Schülerinnen und Schüler sollen weiterhin ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen bekommen.
Schulsenator Ties Rabe: „Bereits in der Corona-Krise hat die Schulbehörde die Schulcaterer wie auch die Familien mit insgesamt sieben Millionen Euro zusätzlich finanziell unterstützt, um trotz der vielen Einschränkungen ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen für alle Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Jetzt müssen wir eine neue Krise bewältigen, denn in den letzten Monaten haben sich die Kosten für Lebensmittel aufgrund des Krieges in der Ukraine erheblich erhöht. Auch in dieser Situation lassen wir die Familien und die Schulcaterer nicht allein und legen noch einmal ein zeitlich befristetes Förderprogramm mit bis zu fünf Millionen Euro für das Jahr 2023 auf.“
So wird die Preisobergrenze für ein Mittagessen rückwirkend vom 1. Dezember 2022 und bis zum 31. Juli 2023 auf 4,75 Euro pro Mittagessen und vom 1. August 2023 bis zum 31. Dezember 2023 auf 4,80 Euro pro Mittagessen angehoben. Trotz dieser Erhöhung bleibt der von den Eltern maximal zu zahlende Essenspreis von Euro 4,15 bis zum 1. August 2023 stabil. Danach erfolgt die übliche moderate Preiserhöhung zum neuen Schuljahr. Den Differenzbetrag von anfangs 60 Cent übernimmt die Schulbehörde und rechnet direkt mit den Caterern ab.
In den Hamburger Schulen organisieren über 50 verschiedene Catering-Betriebe in Zusammenarbeit mit den Schulen das Mittagessen. Sie bereiten jedes Jahr rund 16 Millionen Mittagessen zu und organisieren auch die Essensausgabe in den Schulen. Die Caterer sind in der Regel privat geführte Betriebe, es gibt aber auch einzelne gemeinnützige Träger. Unter den Caterern sind sehr große Unternehmen, die mehr als 50 Schulen versorgen, aber auch sehr kleine Anbieter, die nur an einer einzigen Schule tätig sind.
Die Schulen haben die freie Wahl, suchen sich ein passendes Catering-Unternehmen aus und schließen mit diesem Unternehmen einen Vertrag. Ein Landesrahmenvertrag regelt für alle Schulen und alle Catering-Unternehmen zentrale Eckpunkte des Mittagessens, beispielsweise dass zurzeit kein Mittagessen mehr als 4,15 Euro kosten darf und jedes Mittagessen den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entsprechen muss.
Mit den Caterern wurde 2020 vereinbart, dass der von den Eltern zu zahlende Höchstpreis für das Mittagessen jährlich nach den Sommerferien auf der Grundlage eines festen Schlüssels an die allgemeine Preisentwicklung angepasst wird. Um die Eltern vor allzu großen Preisveränderungen von Jahr zu Jahr zu schützen, werden für die jährlichen Preisanpassungen die Inflationsraten im Lebensmittel- und Gastronomiebereich über einen mehrjährigen Zeitraum zugrunde gelegt und in einem Mittelwert abgebildet. Dieser sinnvolle Mechanismus stößt in diesem Jahr an seine Grenzen, weil der ganz ungewöhnlich hohe und kurzfristige Preisanstieg im Rahmen dieses Verfahrens nicht angemessen berücksichtigt werden kann und die Caterer damit Finanzierungsprobleme bekommen. Daher wurde jetzt für eine Übergangszeit eine temporär begrenzte Sondervereinbarung abgeschlossen.
Die Verpflegung der Hamburger Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Schulen mit rund 16 Millionen Mittagessen im Jahr kostet rund 75 Millionen Euro. Um die Eltern zu entlasten, finanzieren Bund und Land etwas mehr als die Hälfte dieser Kosten. Dank dieser Zuschüsse erhalten viele Schülerinnen und Schüler das Mittagessen kostenlos oder zu reduzierten Preisen:
- Kinder, deren Sorgeberechtigte soziale Leistungen wie Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder BAföG beziehen, bekommen das Schulessen an allen Hamburger Schulen kostenlos. Das sind rund ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler.
- An den Grundschulen zahlen auch Familien mit einem geringeren Einkommen reduzierte Preise.
- Nehmen mehrere Kinder einer Familie am Mittagessen in der Schule teil, zahlen die älteren Kinder in der Grundschule ebenfalls einen reduzierten Preis.
- Aufgrund dieser Hamburger Zusatzregelung erhalten mehr als zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen Zuschüsse oder sogar eine kostenlose Schulverpflegung.
- Damit die Preise bezahlbar bleiben, hat die Schulbehörde darüber hinaus für über 250 Millionen Euro in allen Schulen neue Kantinen gebaut oder bestehende Kantinen saniert und sie den Caterern zur weitgehend kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Das entspricht einer zusätzlichen Subvention von rund 90 Cent pro Mittagessen.
Insgesamt finanzieren die Stadt Hamburg und die Bundesregierung mit diesen Maßnahmen mehr als die Hälfte der Gesamtkosten des schulischen Mittagessens.
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Energiesparmeister 2023: Klimaschutzprojekte gesucht : Datum:
Der Energiesparmeister-Wettbewerb sucht bis zum 24. März 2023 wieder die besten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Bewerben können sich Schulprojekte aller Schularten.
Selbst gebaute Windräder, Klimamusicals, Diskussionen mit Lokalpolitikerinnen: Schulen in ganz Deutschland setzen sich kreativ und nachhaltig für den Klimaschutz ein. Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs küren das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und co2online die Schulen mit den besten Klimaschutz-Projekten in ganz Deutschland bereits zum 15. Mal. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie Schulen in ganz Deutschland mit tollen Projekten den Klimaschutz vorantreiben. Darüber hinaus motivieren die praktischen Aktionen von jungen Menschen auch andere zum Mitmachen.
Projektteams aus ganz Deutschland – Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Altersklassen – können sich bewerben. Drei Bewertungskriterien sind der Jury besonders wichtig
- Aufwand/Nutzen: Wie effizient ist euer Projekt? Wie viel CO2 spart Ihr ein im Verhältnis zur Arbeit, die Ihr hineinsteckt?
- Innovation/Kreativität: Was ist einzigartig und außergewöhnlich an eurem Projekt? Welche kreativen Ansätze nutzt Ihr für den Klimaschutz?
- Kommunikation: Wie gut kommuniziert Ihr euer Projekt? Seid Ihr Vorbilder für andere?
In allen 16 Bundesländern gewinnt jeweils eine Schule den Landestitel und erhält 2.500 Euro Preisgeld. Auch Preisträger aus den letzten 14 Jahren können sich bewerben: Der Sonderpreis geht an das Projekt, das ihr am überzeugendsten weiterentwickelt habt. Zu gewinnen gibt es 1.000 Euro Preisgeld. Alle 16 Landessieger haben außerdem die Chance auf den Titel „Energiesparmeister Gold“.
Welche Schule den Bundessieg holt, entscheidet sich Anfang Juni bei einem Online-Voting auf www.energiesparmeister.de. Die Schule mit den meisten Stimmen kann sich über insgesamt 5.000 Euro Preisgeld freuen.
Ausgezeichnet werden alle Gewinnerprojekte am 23. Juni 2023 bei der Preisverleihung im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Bewerbungsschluss ist der 24. März 2023.
Zu den 16 Energiesparmeistern des Jahres 2022 gehörten viele Ganztagsschulen:
- Max-Josef-Stift München
- Mediencampus Babelsberg
- Grundschule Arbergen
- Ida-Ehre-Schule Hamburg
- Johannisberg-Schule Witzenhausen
- Christliche Münster Schule Bad Doberan
- Grundschule am Wingster Wald
- Ganztagsschule Neunkirchen
- Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium Dresden Schule am Ludwigsberg Saarbrücken
- Ellerbeker Schule Kiel
- Evangelische Johannesschule Saalfeld
Quelle: Energiesparmeister
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Ausschreibung „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ : Datum:
Vom 6. März bis zum 2. Mai 2023 können sich Schulen mit Projekten, AGs oder Ganztagsangeboten am Programm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule‟ beteiligen.
Mit „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz. Ob im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag, im Rahmen von "denkmal aktiv"-Projekten beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und fachlichen Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region.
Authentische Geschichtsorte entdecken und so die Bedeutung unseres Kulturerbes kennen und schätzen lernen – das sind die Ziele von „denkmal aktiv“. Schulen, die am Schulprogramm teilnehmen, werden bei Durchführung ihres Projekts mit einer fachlich koordinierenden Begleitung und auch finanziell unterstützt.
Hinzugekommen ist ein Förderschwerpunkt, bei dem die Zusammenarbeit mit Schülerlaboren und handlungsorientiertes Lernen im Mittelpunkt stehen. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützte Kooperationsprojekt lädt dazu ein, schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe im Unterricht zu untersuchen. Schülerlabore in Aachen, Bochum, Dresden, Frankfurt, Göttingen, Koblenz, Konstanz, München und St. Ingbert bieten dazu eine maßgeschneiderte Begleitung der Projektarbeit an.
„denkmal aktiv“-Projekte, die sich Bau- und Gründenkmalen in ihrem Bezug zur umgebenden Umwelt widmen, unterstützt der Förderpartner Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2023.
Die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen stehen in diesem Zeitraum auf denkmal-aktiv.de zum Download bereit. Informieren Sie sich schon jetzt über die Teilnahmebedingungen: www.denkmal-aktiv.de/teilnahme
Mit "denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule" fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen Kulturelles Erbe und Denkmalschutz. Ob im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag, im Rahmen von "denkmal aktiv"-Projekten beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und fachlichen Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region.
„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ wurde 2002 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Im Programm beschäftigen sich die Projekte mit historisch bedeutenden Einzelbauten oder Denkmalensembles, mit gestalteten Gärten und Parks, historischen Kulturlandschaften oder auch mit UNESCO-Welterbe-Stätten in ihrer Region. Dabei gehen sie unter anderem folgenden Fragen nach: Was sind Kulturdenkmale und worin besteht ihr Wert? Welche baulichen Zeugnisse der Vergangenheit sollten erhalten werden und warum? Wer ist für ihren Erhalt zuständig? Was können wir selbst dazu beitragen, dass das kulturelle Erbe in der Öffentlichkeit stärker beachtet wird? Wo können wir uns gemeinsam engagieren?
Teilnehmende Schulen werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit ihren Partnern fachlich und koordinativ begleitet und finanziell unterstützt.
Viele Ganztagsschulen haben sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich zusammen mit regionalen Partnern an diesem Programm beteiligt. Dazu gehören zum Beispiel
- Evangelische Regelschule Gotha: „Der Jüdische Friedhof Gotha als ‚Ort des Lebens’“
- Freiherr-von-Rochow-Schule Pritzwalk: „Bildungsideen im ländlichen Raum entwickeln – mit historischen Gebäuden“
- Are-Gymnasium Bad Neuenahr „Flutschäden an Denkmalen im Ahrtal“
- Albert-Schweitzer-Grundschule Treuenbrietzen „Eine Burg aus Stein – härter als Eisen“
- Josef-Anton-Rohe-Grund- und Mittelschule Kleinwallstadt „Vom Alten Schloss und anderen Kulturdenkmalen“
- Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken: „Die Chemie - Freund und Feind des Denkmals“
- Heinrich-Böll-Gymnasium Troisdorf „Spurensuche: Der Friedhof Kriegsdorf und seine Kriegsgräber“
- Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wismar : „Welterbe Altstadt: Die Hansestadt Stralsund“
- Schulzentrum am Stern Potsdam „Was macht die Kartoffel auf dem Grab?“
- Gemeinschaftsschule Vopeliuspark Sulzbach „Umwelteinflüsse auf die Salzbrunnenhäuser im Zentrum der Stadt“
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Hessen: Neues Unterrichtsfach „Digitale Welt“ : Datum:
An der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt am Main informierte sich der hessische Kultusminister über Erfahrungen mit dem neuen Unterrichtsfach „Digitale Welt“.
Um die Schülerinnen und Schüler auf die tiefgreifenden Veränderungen durch die Digitalisierung vorzubereiten, hat Hessen zum Schuljahr 2022/2023 an zwölf Pilotschulen mit rund 70 Klassen der Jahrgangsstufe 5 das Unterrichtsfach „Digitale Welt“ eingeführt.
Das neue Fach verbindet grundlegende Kompetenzen der Informatik mit der – in der Berufswelt immer mehr eine Schlüsselrolle einnehmenden – ökonomischen und ökologischen Bildung. „Mit unserem neuen Unterrichtsfach, welches einzigartig in ganz Deutschland ist, wollen wir den Schülerinnen und Schülern Grundlagen mitgeben, die digital geprägte Welt zu verstehen und in Zukunft mitgestalten zu können. Die Resonanz aller Beteiligter ist nach einem halben Jahr sehr positiv“, sagte Kultusminister Lorz.
Beim Besuch an der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt am Main , einer Integrierten Gesamtschule mit offenem Ganztag, informierten sich Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus bei den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen über die ersten Erfahrungen mit dem neuen Unterrichtsfach.
„Die Digitalisierung verändert nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Deshalb müssen wir schon in der Schule beginnen, die notwendigen digitalen Kompetenzen zu vermitteln und den Nachwuchs für das Thema zu interessieren. Dies hilft nicht nur den Schülerinnen und Schülern in ihrer persönlichen Laufbahn, sondern ist auch ein Beitrag, dem Fachkräftemangel zu begegnen“, sagte Digitalministerin Sinemus. Beide Minister tauschten sich mit den unterrichtenden Lehrkräften aus.
Das Besondere an dem Pilotversuch ist, dass die Erfahrungen der Lehrkräfte direkt in Handreichungen, Materialien und Unterrichtsformate einfließen. Die Pilotschulen fungieren so als wichtige Informationsquelle beim Implementierungsprozesses des Faches und bei der Erstellung des Curriculums. „Beginnend mit Fortbildungen, dem Lehrkräfte-Austausch und den Netzwerktreffen sind wir gemeinsam mit den Pilotschulen und den Universitäten bei der Entwicklung des Fachs in einer ständigen Interaktion“, erläuterte Kultusminister Lorz.
Wissenschaftliche Begleitung durch Goethe-Universität
Die Schülerinnen und Schüler lernen in zwei freiwilligen zusätzlichen Schulstunden je Woche anhand konkreter Aufgaben unter anderem aus den Bereichen Ökonomie und Ökologie informatische Grundlagen wie Programmieren oder die Funktionsweise von Algorithmen kennen. Zudem greift das Fach wichtige Themen wie Datenschutz, Cyberkriminalität und verantwortungsbewusste Mediennutzung. Zentral ist in dem Fach, dass es sehr anschaulich und lebensnah unterrichtet wird.
Das Pilotprojekt wird in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam durchgeführt und von der Goethe-Universität Frankfurt wissenschaftlich begleitet. Der Unterricht wird nicht benotet und ist vorerst nicht versetzungsrelevant. Der Schulversuch wird im Schuljahr 2023/2024 in der Jahrgangsstufe 6 fortgeführt. Aufgrund der sehr guten Resonanz auf den Schulversuch und dem Wunsch anderer Schulen, auch an diesem teilzunehmen, wird das Projekt im kommenden Schuljahr auf weitere Schulen ausgedehnt. Nach einer Evaluation wird entschieden, ob und in welcher Form das Fach mittelfristig im Regelunterricht eingeführt werden kann.
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Bremen: Großes Kino im Unterricht : Datum:
Die 18. SchulKinoWoche freut sich auf Anmeldungen. City 46 / Kommunalkino Bremen e.V. lädt alle Schulen im Land Bremen ein, den Unterricht in den Kinosaal zu verlegen.
Das Filmbildungsprojekt von Vision Kino und dem lokalen Projektpartner City 46 / Kommunalkino Bremen e.V. lädt erneut alle Schulen im Land Bremen ein, den Unterricht in den Kinosaal zu verlegen. Nach der Sommerausgabe im letzten Jahr kehrt die Bremer SchulKinoWoche wieder zum traditionellen Frühjahrstermin zurück. Vom 13. bis 24. März 2023 erwartet die Schulen in allen teilnehmenden Kinos in Bremen und Bremerhaven ein anspruchsvolles und medienpädagogisch begleitetes Filmerlebnis.
Mit dem Ziel, die Film- und Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern, bietet die 18. Bremer SchulKinoWoche ein auf Lehrpläne und alle Altersstufen abgestimmtes Filmprogramm, welches dazu ermuntert, sich mit den Besonderheiten des Mediums Film produktiv auseinander zu setzen. Für das gemeinsame Kinoerlebnis steht eine vielfältige Auswahl an 45 für den Unterricht wertvollen Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen zum ermäßigten Eintrittspreis von 4 Euro zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr gibt es eine Vielzahl thematischer Schwerpunkte und Sonderprogramme wie das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte „Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum“, das Sonderprogramm „Aufwachsen in der Ukraine – Aktuelle filmische Perspektiven" der Bundeszentrale für politische Bildung oder die Neuauflage des Filmprogramms zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Unter dem Motto „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ können sich Schülerinnen und Schüler über Filme mit den Zielen der Agenda 2030 auseinandersetzen. Ausgewählte Filme zur Suchtprävention bieten wieder die Möglichkeit, Herausforderungen der Adoleszenz anzusprechen.
Herzstück der SchulKinoWoche bilden die vielen medienpädagogisch begleiteten Filmvorführungen. Erfahrene Referentinnen und Referenten laden dazu ein, das Kino als außerschulischen Lernort wahrzunehmen und in Kinoseminaren das Filmerlebnis zu vertiefen. Bei ausgewählten Vorstellungen bietet sich für Kinder und Jugendliche auch die spannende Gelegenheit, mit Fachleuten aus der Wissenschaft oder mit Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen.
Um die Schulklassen bestmöglich auf den Kinobesuch vorzubereiten, bietet die SchulKinoWoche im Vorfeld filmpädagogische Fortbildungen für Lehrkräfte an. Zudem stehen auf der Projektwebsite umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung der besuchten Filme im Unterricht kostenlos zur Verfügung.
Die SchulKinoWoche Bremen & Bremerhaven wird veranstaltet von Vision Kino in Kooperation mit dem City46 / Kommunalkino Bremen e.V. Sie ist eine anerkannte Bildungsmaßnahme des Landes Bremen und findet in Zusammenarbeit mit dem Bremer Landesinstitut für Schule, dem KoKi Bremerhaven, dem Kulturamt Bremerhaven, dem Filmbüro Bremen, der Universität Bremen und der Bundeszentrale für politische Bildung statt. Das Projekt wird zudem gefördert von der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, der Bremischen Landesmedienanstalt, dem Magistrat Bremerhaven und mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.
Quelle: Senatorin für Kinder und Bildung
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Hamburg: 25 Jahre BERTINI-Preis für Zivilcourage : Datum:
Der Hamburger BERTINI-Preis würdigt Jugendliche, die in besonderer Art und Weise Erinnerungsarbeit im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus leisten.
Am 27. Januar, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust, wird in Hamburg traditionell der BERTINI-Preis für Zivilcourage verliehen. Der mit jährlich insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Jugendliche, die in besonderer Art und Weise Erinnerungsarbeit im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus leisten.
In diesem Jahr wurden im Ernst-Deutsch-Theater 43 junge Menschen ausgezeichnet, die sich in vier Projekten gegen Unrecht, Ausgrenzung oder Gewalt engagiert haben. In seiner Festrede erinnerte Bildungssenator Ties Rabe an die vielen BERTINI-Preisträgerinnen und ‑Preisträger der letzten 25 Jahre, die durch ihren Einsatz die Stadt verändert hätten. „Sie haben den Blick auf unsere Stadt erweitert: Sie haben Lebenswege und Stadtgeschichte recherchiert, haben die Erinnerungen von Zeitzeugen festgehalten oder sind gegen Diskriminierung aufgestanden und haben so zu einer lebendigen Erinnerung beigetragen“, so Rabe.
Er erinnerte beispielsweise an fünf Schülerinnen aus Finkenwerder, die die Verbrechen an dem kleinen Jungen Hermann Quast öffentlich gemacht haben, der in einer NS-Tötungsanstalt ermordet wurde. Dank ihrer Initiative sei 2015 der erste Stolperstein in Finkenwerder verlegt worden. Bundesweit für Schlagzeilen gesorgt habe auch eine Schülergruppe, die recherchiert hatte, dass Adolf Hitler noch immer Ehrenbürger der Stadt Uetersen war. Daraufhin wurde ihm die Ehrenbürgerwürde aberkannt.
Ein anderer Schüler hatte 2006 das Internetportal „Schüler gegen Mobbing“ ins Leben gerufen – dieses Portal gibt es bis heute. Es verzeichnete allein in den ersten zehn Jahren seines Bestehens 60 Millionen Aufrufe. Rabe: „Jede Generation steht vor der Aufgabe, sich einen Zugang zu den Schrecken der Vergangenheit und den Grausamkeiten der Gegenwart zu erarbeiten. Das ist nicht einfach und verdient große Anerkennung. Dafür ist der BERTINI-Preis da.“
Seit der ersten Preisverleihung im Jahr 1998 wurden in Hamburg rund 2.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 24 Jahren ausgezeichnet. Benannt wurde der Preis nach dem Roman „Die Bertinis“, in dem der Hamburger Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano das Schicksal seiner Familie während der NS-Zeit schildert. Daran anknüpfend fördert der BERTINI-Preis Projekte, die sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen einsetzen und Spuren vergangener Unmenschlichkeit sichtbar machen. Vier Projekte wurden in diesem Jahr prämiert:
- ein Erinnerungsprojekt einer Schülerin aus dem Gymnasium Altona, die sich mit der Rolle Hamburgs bei der Errichtung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme beschäftigt und einen Entwurf für ein Mahnmal entwickelt hat;
- ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Bergedorf, die in kurzen Filmsequenzen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sich gegen Diskriminierung zu engagieren;
- eine Performance von Schülerinnen und Schülern des Helmut-Schmidt-Gymnasiums, die den vergessenen Geschichten hinter den Stolpersteinen durch musikalische, künstlerische und literarische Performances Gesicht und Stimme geben
- eine Performance von Jugendlichen des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums zum Gedenken an die Malerin und Lehrerin Gretchen Wohlwill, die zwei Wandgemälde im Treppenhaus des Gymnasiums gemalt hatte und 1933 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft vom Schuldienst entlassen wurde.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 3.2.2023
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Sachsen: Bonus für hervorragende pädagogische Arbeit : Datum:
Kultusminister Christian Piwarz lobt die „hervorragende Arbeit“ von Pädagoginnen und Pädagogen, die dafür „gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung“ verdienten.
Für herausragende Leistungen haben in Sachsen Pädagogen und Schulassistenten im vergangenen Jahr Bonuszahlungen in Höhe von insgesamt 12,2 Millionen Euro erhalten.
„Für gute Schulen bedarf es heutzutage immer häufiger multiprofessioneller Teams, die zum Wohle der Schülerinnen und Schüler an einem Strang ziehen. Für ihre hervorragende Arbeit verdienen die Pädagogen gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung“, begründet Kultusminister Christian Piwarz die Prämienzahlungen.
Insgesamt 6 314 Prämien wurden im vergangenen Jahr für herausragende Arbeit vergeben. Darunter waren 5 541 Einzel- und 773 Gruppenprämien. Die Prämienhöhe bewegte sich zwischen 800 und 3 600 Euro pro Person oder pro Gruppe.
Geldprämien werden jährlich an Personen und Gruppen vergeben, die sich über ihre eigentliche Tätigkeit hinaus für ihre Schule oder für Schülerinnen und Schüler besonders stark gemacht haben. Lehrkräfte können die Bonuszahlung ebenso erhalten wie Erzieherinnen und Erzieher, Schulassistentinnen und Schulassistenten oder Schulleitungen. In Abstimmung mit dem Örtlichen Personalrat wird darüber entschieden, wer in den Genuss der zusätzlichen Vergütung kommt und ob Einzel- oder Gruppenprämien ausgegeben werden.
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus / Dirk Reelfs
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Klosterschule Hamburg feierte 150. Jubiläum : Datum:
Die Klosterschule, in den 1990er Jahren das erste und lange Zeit einzige Ganztagsgymnasium in Hamburg, feierte ihr 150. Jubiläum.
Das Gymnasium Klosterschule in Hamburg feierte im Dezember seinen 150. Geburtstag. Die Schule war in den 1990er Jahren das erste und lange Zeit einzige Ganztagsgymnasium in Hamburg.
Nicht zuletzt ihrer Wandlungsfähigkeit wegen wurde der Klosterschule 2015 der Deutsche Schulpreis verliehen. Diesen Preis erhielten vor der Klosterschule bisher nur drei weitere Hamburger Schulen.
Gegründet 1872 als „Unterrichtsanstalten des Klosters St. Johannis“, war die Klosterschule schon damals als erste höhere Mädchenschule der Hansestadt eine Vorreiterin. In ihren 150 Jahren hat die Schulgemeinschaft vieles miterlebt: zwei Kriege, Neubauten und Umzüge, sogar eine drohende Schulschließung war dabei.
Namhafte Hamburger Widerstandskämpferinnen und -kämpfer gegen den Nationalsozialismus wie Margaretha Rothe und Traute Lafrenz aus der Widerstandsgruppe „Weiße Rose Hamburg“ haben die Schule besucht. Walter Bacher, der 1944 mit seiner Frau Clara im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet wurde, war von 1927 bis 1935 Lehrer an der Klosterschule, ebenso wie seine Frau.
1957 wurde die Schule zum Gymnasium. 1968 wurde die Koedukation eingeführt. 1981 wäre – nach 110 Jahren – beinahe schon Schluss mit der Klosterschule gewesen. Damals hatte der amtierende Schulsenator Joist Grolle nach sinkenden Anmeldezahlen verfügt, dass die Klosterschule keine neuen Klassen mehr aufnehmen dürfe und schließlich geschlossen werden sollte. Die Schulgemeinschaft erzwang mit Protesten und einer Schulbesetzung die Aufhebung des Schließungsbeschlusses.
40 Jahre später ist das Gymnasium eine der beliebtesten Schulen Hamburgs. Die Klosterschule feierte ihr Jubiläum nicht nur an einem Tag: Mit Aktionen wie Kunstausstellungen, Theater- und Themenabenden, Sommerfesten und Ehemaligentreffen wurden 150 Jahre Schulgeschichte das ganze Jahr 2022 hindurch gewürdigt. Eine große Feier gab es dann Anfang Dezember zum Abschluss des Jubiläumsjahres, in der 13. Kulturnacht der Klosterschule. Das Motto war: „Im Wandel“ – passend zur Geschichte der Schule. Bildungssenator Ties Rabe kam zur Kulturnacht persönlich im Westphalensweg 7 vorbei und feierte als „besonderer Gast“ mit
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 20.1.2023
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Baden-Württemberg: 10 Jahre Gemeinschaftsschule : Datum:
Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg feiert runden Geburtstag: Die jüngste Schulart im Land gibt es seit zehn Jahren. Gemeinschaftsschulen sind auch Ganztagsschulen.
Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg feiert ihren ersten runden Geburtstag: Die jüngste Schulart im Land gibt es seit zehn Jahren. Kultusministerin Theresa Schopper gratuliert: „Die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsstarke und absolut erfolgreiche Schulart. Sie ist ein Ort des gemeinsamen Lernens für junge Menschen aller Stärken und Begabungen.“
Gleiche Bildungschancen für alle Kinder, Bildung auf höchstem Niveau und eigenständiges Lernen – das sind seit nunmehr 10 Jahren die Leitgedanken der Gemeinschaftsschulen. Der Verein für Gemeinschaftsschulen würdigte im Dezember 2022 das 10-jährige Bestehen mit der „Woche der Gemeinschaftsschule“. Kultusministerin Theresa Schopper gratulierte und drückte ihre Anerkennung für die geleistete Aufbauarbeit aus: „Das Konzept der Gemeinschaftsschule ist ein besonderes in unserer Schullandschaft. Hier werden jeden Tag soziale Trennungen überwunden und gerechte Bildungschancen für alle geschaffen.“
Mittlerweile gibt es 323 öffentliche und private Gemeinschaftsschulen im Land. Nach dem ersten Hauptschulabschluss 2017 und dem ersten Realschulabschluss 2018 haben nun auch die ersten Schülerinnen und Schüler an den zwölf Standorten mit gymnasialer Oberstufe ihr Abitur abgelegt – ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der noch jungen Schulart. Vier Gemeinschaftsschulen haben sich darüber hinaus mit ihren innovativen Lernkonzepten besonders hervorgetan: die Schulen in Wutöschingen, Heidelberg, Durmersheim und Backnang sind bereits mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden.
Start im Schuljahr 2012/2013 mit 42 Gemeinschaftsschulen
Im Schuljahr 2012/2013 gingen die ersten 42 Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg an den Start. Ziel des pädagogischen Konzepts ist es, den nach Schularten gegliederten Unterricht in der Sekundarstufe aufzubrechen. Deshalb führen Lehrkräfte aller Schularten die Schülerinnen und Schüler in einem gemeinsamen Bildungsgang zu allen Abschlüssen. Die Form der verbindlichen Ganztagsschule gehört mit zum Konzept ebenso wie regelmäßige Coaching-Gespräche zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. „An der Gemeinschaftsschule spielen auch persönliche und soziale Kompetenzen eine wichtige Rolle. Insgesamt trägt die Schulart dazu bei, dass mehr junge Menschen die für sie passende Schulbildung bekommen – und damit bessere Zukunftschancen haben“, lobt Kultusministerin Theresa Schopper.
Diese Erfolgsgeschichte wäre ohne das große Engagement von Schulleitungen und Lehrkräften, Eltern, Schulträgern, Schulaufsicht und Verbänden nicht möglich gewesen – allen gilt ein großer Dank. „Ein gerechtes Bildungssystem leistet einen entscheidenden Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagt Theresa Schopper. „Es ist die Voraussetzung, um einer sich in Umbrüchen befindenden Gesellschaft gerecht zu werden. Und dafür ist die Gemeinschaftsschule eine passende Schulart. Sie hat sich fest in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs etabliert.“
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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Bayern: 24 neue Sport-Grundschulen in Franken : Datum:
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz hat 24 Sport-Grundschulen aus allen Teilen Frankens ausgezeichnet.
Ob in der Halle, auf dem Trainingsgelände oder in der freien Natur: Sport ist gesund. Viele der über 2 300 bayerischen Grundschulen haben ihn daher längst gemeinsam mit Bewegung und gesunder Ernährung zu einem Schwerpunkt ihres pädagogischen Leitbildes gemacht. Das Bayerische Kultusministerium unterstützt die Bildungseinrichtungen auf diesem Weg und hat bereits vor etwas mehr als vier Jahren das Profil „Sport-Grundschule“ ins Leben gerufen. Die Auszeichnung, mit der in der gerade beendeten zweiten Bewerbungsrunde auch die Mittel zur Durchführung einer dritten Sportstunde sowie 1 000 Euro zur Anschaffung von Spiel- und Sportgeräten verbunden sind, erfreut sich unter den bayerischen Grundschulen großer Beliebtheit und ist sehr begehrt.
Umso größer war die Freude bei den 24 fränkischen Grundschulen, die am 23. Januar 2022 von Kultusstaatssekretärin Anna Stolz und Christian Kuhnle, dem Stellvertretenden Vorsitzenden der Bayerischen Sportjugend, für ihr außergewöhnliches Engagement in den Bereichen Sport, Bewegung und gesunde Ernährung mit dem Profil „Sport-Grundschule“ ausgezeichnet wurden.
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, selbst begeisterte Läuferin, betonte: „Junge Menschen brauchen den Sportunterricht, er ist mehr als nur ein Unterrichtsfach. Er steht für Gesundheit, Spaß und Lebensfreude. Unser Ziel muss es sein, so früh wie nur möglich unsere Schülerinnen und Schüler nachhaltig für den Sport zu begeistern. Gerade in der Grundschule können wir dabei ganz bewusst den Bewegungsdrang und die Neugierde der Kinder nutzen und sie so in ihrer gesamten Entwicklung unterstützen.“
Anna Stolz nutzte die Gelegenheit auch, um sich zugleich bei den begleitenden Lehrkräften und Schulleitungen zu bedanken: „Sport lebt von Kreativität, von Abwechslung und Enthusiasmus. Mit Ihrem Einsatz für Ihre Schülerinnen und Schüler haben Sie es geschafft, die ganze Schulfamilie mitzunehmen. Das freut mich wahnsinnig, denn unser Ziel muss es sein, alle Kinder – auch die zunächst nicht sportbegeisterten – zu erreichen. Sport, Bewegung und Ernährung sind die Basis für eine gesunde Lebensführung und auch für schulische Erfolge. Das alles leben Sie vor und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“
Der gebürtigen Unterfränkin Anna Stolz war es ein besonderes Anliegen, zumindest den Großteil der fränkischen Schulen persönlich auszuzeichnen. Zu den 24 ausgezeichneten fränkischen Schulen kommen weitere acht Schulen aus Mittelfranken hinzu, die ihre Urkunden im Rahmen einer weiteren Zertifizierungsfeier am 8. Februar in Augsburg erhalten.
Kriterien für die Auszeichnung:
Die ausgezeichneten Schulen konnten im Bereich Sport und Bewegung beispielsweise durch eine konsequente Umsetzung des Bewegungs- und Gesundheitsprogramms „Voll in Form“, die Durchführung von Schwimmunterricht, ein großes Spektrum an Sportmöglichkeiten an der Schule, die Teilnahme an Schulsportwettbewerben, Projekte mit externen Partnern (z. B. Sportvereine und Hochschulen) oder die gezielte Ausrichtung des Ganztagsangebots überzeugen. Im Bereich gesunde Ernährung punkteten die erfolgreichen Bewerber unter anderem durch die Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung, ein regelmäßiges Angebot eines gesunden Pausenbrots bzw. Frühstücks oder die Teilnahme an Programmen und Workshops zur Schulverpflegung.
Hintergrundinformation:
Bayernweit werden insgesamt 100 Sport-Grundschulen in den jeweiligen Regierungsbezirken ausgezeichnet. Den Auftakt machten die oberbayerischen Schulen am 9. Dezember in Neubiberg. Weitere Termine werden sein:
30.01.2023 an der Theo-Betz-Grundschule in Neumarkt in der Oberpfalz für die Sport-Grundschulen aus den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern
08.02.2023 an der Grundschule Augsburg Vor dem Roten Tor für die Sport-Grundschulen aus den Bezirken Schwaben und Teile Mittelfrankens
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Neue KMK-Statistik für Ganztagsschulen 2021/2022 : Datum:
Die aktuelle Ganztagsschulstatistik der Kultusministerkonferenz ist online verfügbar
Die aktuelle Statistik der Kultusministerkonferenz „Allgemeinbildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland – Statistik 2017 bis 2021 ist online abrufbar. Sie enthält die Daten für die Schuljahre 2017/2018 bis 2021/2022.
Wie in den Vorjahren wird die steigende gesellschaftliche Bedeutung schulischer Ganztagsangebote in Deutschland hervorgehoben. Als Ursachen werden der hohe Bedarf nach ganztägiger Betreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die durch PISA angeregte Diskussion über die besten Rahmenbedingungen für schulisches Lernen gesehen. Ausdrücklich wird auf die Impulse durch das Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (2003–2009) hingewiesen, ebenso auf die Herausforderungen des „Gesetzes zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter“ vom 2. Oktober 2021), das den Rechtsanspruch ab dem Schuljahr 2026/2027 vorsieht. „Die in vielen Ländern entwickelten Konzepte und Maßnahmen zum Ausbau des Ganztagsschulbetriebs im Primar-und Sekundarbereich I fanden in der vorliegenden Analyse der Jahre 2017 bis 2022 ihren Niederschlag“, heißt es im Vorwort.
Danach haben sich die Zahl der Ganztagsschulen und die Zahl der am Ganztag teilnehmenden Schülerinnen und Schüler seit 2002/2003 (erste amtliche Zählung) kontinuierlich erhöht, wenn auch zuletzt nur leicht.
19.224 schulische Verwaltungseinheiten im Primarbereich und in der Sekundarstufe I (72,2 %) verfügten im Schuljahr 2021/2022 über Ganztagsangebote (2002/2003: 4.951 = 16,3 %). Die höchsten Anteile verzeichnen Sachsen (98,6 %), Hamburg (96,1 %), Saarland (96 %), Rheinland-Pfalz (93,3 %), Berlin (89 %), Nordrhein-Westfalen (80,3 %), Bayern (73,5 %) und Thüringen (72,9 %). In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt kooperieren Grundschulen meist flächendeckend nach gemeinsamen Bildungsplänen mit Schulhorten im Ganztagsbetrieb, die nur teilweise in die Statistik aufgenommen sind.
Nach Schularten verzeichnen die höchsten Anteile an Ganztagsschulen die Integrierten Gesamtschulen (1.866 = 89,5 %), Schularten mit mehreren Bildungsgängen (1.517 = 81,7 %), Hauptschulen (1.391 = 78,6 %), Förderschulen (1.975 = 73,4 %) und Grundschulen (11.020 = 72,1 %).
Im Schuljahr 2020/2021 nahmen bundesweit 3.446.211 Millionen Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb teil, das sind 47,2 % aller Schülerinnen und Schüler im Primarbereich und in der Sekundarstufe I. Die Zahl ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (2019/2020: 3.482.813). Im Schuljahr 2002/2003 waren es nach der ersten amtlichen Zählung der Kultusministerkonferenz gerade einmal 133.506 Schülerinnen und Schüler (9,8 %) gewesen.
Im Schuljahr 2021/2022 nahmen bundesweit 3.550.059 (= 48,3 %) Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb teil (2002: 9,8 %). Die höchsten Teilnahmequoten verzeichneten die Länder Hamburg (93,8 %), Sachsen (85,3 %) und Berlin (68,7 %). Die absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler im Ganztagsschulbetrieb ist in zwölf Ländern gestiegen, in einigen Ländern leicht gesunken.
Nach Schularten ist die Teilnahmequote bei Integrierten Gesamtschulen (79,5%), Schulen mit mehreren Bildungsgängen (64,3 %), Grundschulen (47,7 %), Hauptschulen (38,4 %) und Gymnasien (37,6 %) weiter gestiegen.
Nach Organisationsformen dominiert die offene Ganztagsschule bei Grundschulen und Gymnasien. Die teilgebundene und die voll gebundene Form wählen eher Schulen mit mehreren Bildungsgängen, IGS und Förderschulen.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Niedersachsen: 13 Projekte mit eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet : Datum:
Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat 14 niedersächsischen Schulen zu ihrer erfolgreichen Teilnahme am EU-Programm Erasmus+ gratuliert.
Ein entsprechendes Glückwunschschreiben ging kürzlich gemeinsam mit den offiziellen Urkunden an die Schulen. Insgesamt 13 Projekte aus 10 Schulen wurden mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2022 ausgezeichnet, eine dieser Schulen sowie 4 weitere Schulen erhielten das Erasmus+-Qualitätssiegel. Insbesondere das Gymnasium Ulricianum aus Aurich sticht heraus, das im Zuge der Verleihung des eTwinning-Qualitätssiegels gleich für vier erfolgreiche Projekte geehrt wurde (nach fünf Auszeichnungen im Vorjahr).
Kultusministerin Hamburg zeigte sich hoch erfreut über die diesjährigen Ergebnisse: „Die ausgezeichneten Projekte verkörpern beispielhaft die europäische Idee eines friedvollen und stetig zusammenwachsenden Kontinents. Jahrgangsübergreifend haben die Schülerinnen und Schüler selbstständig und mit großem Engagement gemeinsam an Themen gearbeitet und sich mit ihren Partnerinnen und Partnern in vielen Ländern Europas ausgetauscht. Auf diese Weise konnten sie soziale, fremdsprachliche, mediale und interkulturelle Kompetenzen weiter ausbauen. Die Ergebnisse der transnationalen Zusammenarbeit sind von hoher Qualität und gehen weit über den Bereich Schule hinaus. Dies verdient besondere Anerkennung.“
Das „eTwinning-Qualitätssiegel“ wird seit 2006 vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) an Projekte vergeben, die besonders gut bewertet wurden. Es würdigt ihr Engagement, Grenzen zu überwinden und neue mediendidaktische Wege zu beschreiten, um Europa erlebbar zu machen. Als Anerkennung erhalten die Schulen außer einer Urkunde für jedes ausgezeichnete Projekt einen Gutschein in Höhe von 300 Euro, eine Ehrentafel und Sachpreise für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Das Programm „eTwinning“ ist ein europaweites Netzwerk für Schulpartnerschaften und wird im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ gefördert.
Die geschützte Plattform ist in 32 Sprachen nutzbar und bietet viele Werkzeuge für die Online-Zusammenarbeit. Qualitätssiegel werden für Projekte verliehen, die sich insbesondere durch Kriterien wie pädagogische Innovation, Kooperation zwischen den Partnereinrichtungen und Einsatz digitaler Medien auszeichnen sowie mindestens 13 von 25 Punkten erhalten haben. Bei den diesjährigen Auszeichnungen handelt es sich um Projekte im gegenwärtig laufenden Programm Erasmus+ 2021 bis 2027 aus dem Schuljahr 2021/2022.
Weiterhin zeichnet der PAD im Rahmen des Erasmus+-Programms jährlich besonders gut bewertete Projekte mit dem „Erasmus+-Qualitätssiegel“ aus. Hierbei handelt es sich um ein zwischen dem PAD und den Bundesländern abgestimmtes rein nationales Verfahren. Schwerpunkte sind Mobilitätsprojekte zur Fortbildung von Schulpersonal sowie Erasmus+-Schulpartnerschaften. Als Bewertungsmaßstab gelten die online eingereichten Abschlussberichte: Projekte mit mindestens 85 von 100 möglichen Punkten erhalten das Qualitätssiegel. Die in diesem Jahr ausgezeichneten Projekte stammen aus der abgelaufenen Förderperiode 2014 bis 2020, die pandemiebedingt bis einschließlich 2022 verlängert wurde.
Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2022 wurden folgende Schulen ausgezeichnet:
| Eichendorffschule | Schöningen | Gender Equality |
| Carl-Friedrich-Gauß-Schule | Zeven | e-English |
| Gymnasium Ulricianum | Aurich | Food For Future EuroVisions – Sounds and Colours of Our Europa – Photography Sustainable Minimalism U2E: U’re Up for Europe |
| Christian-von-Dohm Gymnasium | Goslar | C-osmos-is |
| Schillerschule | Hannover | Grammunication – rooms and family life |
| Sally-Perel-Gesamtschule | Braunschweig | TripleS: MoveltSustainable |
| Realschule Himmelsthür | Hildesheim | Europals |
| Amandus-Abendroth-Gymnasium | Cuxhaven | A new Start for Europe |
| Hauptschule Damme | Damme | Wir sind Europa – Wir sind Freunde |
| Neues Gymnasium Wilhelmshaven | Wilhelmshaven | Roma dixit |
Das Erasmus+-Qualitätssiegel 2022 erhielten:
| Gymnasium Bad Nenndorf | Bad Nenndorf | Future of Cities and Urban Spaces |
| Realschule Salzgitter-Bad | Salzgitter | Creative talents crossing borders |
| Schillerschule | Hannover | Drops of Awareness |
| Georg-Büchner-Gymnasium | Seelze | Let’s be Prepared for Tomorrow’s World |
| Kooperative Gesamtschule Schneverdingen | Schneverdingen | Unser europäischer Fußabdruck |
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Baden-Württemberg: Deutsch-Französische Freundschaft : Datum:
Zum 60-jährigen Bestehen des Élysée-Vertrags hat die Amtsspitze des Kultusministeriums mit Schülerinnen und Schülern aus dem Elsass und Baden-Württemberg den Deutsch-Französischen Tag gefeiert.
Vor 60 Jahren, am 22. Januar 1963, unterzeichneten die beiden Staatsmänner Charles de Gaulle und Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag. Seit 2003 markiert dieses Ereignis den Deutsch-Französischen Tag – in dieser Mission war die Amtsspitze des Kultusministeriums am Montag, 23. Januar, länderübergreifend unterwegs. „Bonjour Madame Schopper“ – Die Kultusministerin wurde bei ihrem Besuch des bilingualen Fichte-Gymnasiums in Karlsruhe von den Schülerinnen und Schülern frankophon willkommen geheißen.
In Straßburg hat sich Staatssekretär Volker Schebesta MdL mit dem Rektor der Akademie Straßburg, Olivier Faron, getroffen. Im Beisein von Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften, Schulleitungen und Schulverwaltung aus dem Elsass und Baden-Württemberg unterzeichneten sie ein „Arbeitsprogramm für die Jahre 2023 bis 2025 der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Schulen“.
Sie würdigten auch das gemeinsame Projekt der „deutsch-französischen Schülerbotschafterinnen und -botschafter“. Zuvor hatte der Staatssekretär bei einer Feier zum Deutsch-Französischen Tag in Colmar mehr als 50 engagierte Jugendliche gelobt, die sich auf beiden Seiten des Rheins zusammengefunden haben, um in ihrem schulischen Umfeld für die deutsch-französische Zusammenarbeit, den Austausch mit dem Nachbarland und dessen Sprache Werbung zu machen: „Dass sich 60 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags Jugendliche als deutsch-französische Schülerbotschafterinnen und -botschafter begegnen und engagieren, um gemeinsam für die deutsch-französische Verständigung zu werben, zeugt von Interesse für das Nachbarland und gelebter deutsch-französischer Freundschaft.“ Dies sei gerade in diesen Zeiten von Bedeutung, denn Deutschland und Frankreich seien für den Frieden vereint, sagte der Staatssekretär und nannte damit das Motto des diesjährigen Deutsch-Französischen Tages.
Ein „Kind“ des Elysée-Vertrags sei auch das Deutsch-Französische Jugendwerk. „Das Deutsch-Französische Jugendwerk fördert Austausch- und Hospitationsprogramme und damit die Begegnung vieler Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler,“ so der Staatssekretär Volker Schebesta MdL. „Von der Arbeit dieser Einrichtung haben über die sechs Jahrzehnte hinweg schon Hundertausende junger Leute in beiden Ländern profitiert.“
Auch die Kultusministerin hatte viel Lob zu vergeben. „Wie man die deutsch-französische Freundschaft mit Leben füllt, zeigt sich besonders eindrücklich in unseren Schulen“, sagte Theresa Schopper. Nachdem sie sich am Fichte-Gymnasium in Karlsruhe ein Bild des bilingualen Angebots und der Aktionen rund um die Feier zum Jahrestag der deutsch-französischen Freundschaft gemacht hatte, überreichte sie den Schülerinnen und Schüler die Diplomurkunden für die erfolgreich im regulären Französischunterricht bestandenen DELF-Prüfungen – ein international anerkanntes Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache. „Fremdsprachen sind der Schlüssel zur Welt und gerade Französisch ist hier als unsere Partnersprache zentral “, sagt Schopper. Das Kultusministerium hat mit den französischen Partnern im Schuljahr 2017/2018 dieses Gemeinschaftsprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Französischunterrichts das lebenslang gültige DELF-Diplom erwerben können, auf den Weg gebracht.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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Neue KMK-Präsidentin: Gutes Ganztagsangebot schaffen : Datum:
Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Berlins Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse, wird die Qualität der Ganztagsschule in den Fokus ihrer Präsidentschaft rücken.
Im Rahmen einer Feierstunde im Bundesrat hat die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, Astrid-Sabine Busse, die turnusmäßige, am 1. Januar 2023 startende Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) übernommen. Sie folgt im Amt auf die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien. Vizepräsidentin ist nunmehr Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot (Saarland), und 2. Vizepräsidentin ist Ministerin Karin Prien (Schleswig-Holstein).
Die neue KMK-Präsidentin Astrid-Sabine Busse bedankte sich bei ihrer Kollegin aus Schleswig-Holstein für ihre Arbeit im vergangenen Jahr und sagte anlässlich der Präsidentschaftsübergabe im Bundesrat:
„Wir stehen in der Bildungspolitik bundesweit vor großen Herausforderungen. Dazu gehören der gestiegene Lehrkräftebedarf ebenso wie die Digitalisierung oder die Folgen der Corona-Pandemie in unseren Schulen. Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wirkt sich auf unsere Bildungseinrichtungen aus. All diesen Aufgaben müssen wir uns in der Kultusministerkonferenz gemeinsam stellen und hier weiter vorankommen. Zugleich bereiten sich die Länder auf die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter vor, der vom Schuljahr 2026/2027 an bundesweit gilt.
Ich möchte deshalb einen Fokus meiner Präsidentschaft auf die Qualität der Ganztagsschule legen. Denn ein gutes Ganztagsangebot, das Kindern Spaß macht, fördert sowohl die sozialen als auch die kognitiven Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Ganztag dient nicht nur der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein solches Angebot fördert die Persönlichkeitsentwicklung und die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen und damit die Bildungsgerechtigkeit.“
Vizepräsidentin Christine Streichert-Clivot erklärte: „In den kommenden Jahren werden wir gemeinsam wichtige bildungspolitische Themen voranbringen müssen. Die Digitalisierung im Bildungsbereich, der Fachkräftebedarf an Schulen und Kitas, der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung sowohl im Kita- als auch Grundschulbereich gehören für mich an vorderster Stelle dazu. Alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Hintergrund ein Recht auf Bildung. Und dieses Recht auf Bildung für alle Kinder bestmöglich einzulösen, steht für mich im Mittelpunkt. Ich freue mich darauf, mich als Vizepräsidentin in die bildungspolitischen Debatten einbringen zu können und im kommenden Jahr die Präsidentschaft zu übernehmen.“
Quelle:
Kultusministerkonferenz
Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlands
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Schönste Schulgärten in Sachsen ausgezeichnet : Datum:
Kultusminister Christian Piwarz gratulierte den 30 schönsten Schulgärten in Sachsen. Die Preisträger kommen ins Halbfinale des Sächsischen Schulgarten-Wettbewerbs.
30 Schulen aus ganz Sachsen sind Sieger der 1. Stufe des 12. Sächsischen Schul-Garten-Wettbewerbs unter dem Motto »AUS GRAU MACHT GRÜN!« Sie können sich über ein Preisgeld von jeweils 400 Euro freuen. Außerdem sind sie für das Halbfinale qualifiziert. Beworben hatten sich insgesamt 64 Schulen.
„Ich gratuliere den Preisträgern und bin auf die weitere Umsetzung der Projekte gespannt. Mehr Grün statt Beton auf dem Schulhof ist gut für das Klima und vor allem wichtig für eine gute Lernatmosphäre“, so Kultusminister Christian Piwarz, der sich darüber freute, dass in diesem Jahr fast doppelt so viele Anmeldungen für den Wettbewerb eingegangen sind wie bei der letzten Wettbewerbsrunde. Seit 1993 haben über 1.900 Schulen mit mehr als 100.000 Schülerinnen und Schülern am Schul-Garten-Wettbewerb teilgenommen.
„Am Ende sind alle Teilnehmer Gewinner, denn die naturnahen Bildungs- und Erholungsoasen sind der eigentliche Hauptpreis für die Schulfamilie. Bei der Umsetzung der Projektideen lernen die Schülerinnen und Schüler mehr über die Natur genauso wie Kreativität und Teamfähigkeit. Natur wird so nicht nur erlebbar, sondern auch begreifbar“, betonte der Kultusminister, der Schirmherr des Wettbewerbs ist.
Zum 12. Sächsischen Schul-Garten-Wettbewerb waren neben den allgemeinbildenden Schulen auch die berufsbildenden Schulen aufgerufen, ihr Schulgelände in kleinen oder großen Schritten zu einer grünen, naturnah gestalteten Oase zu machen. Es konnten sowohl Konzeptideen, die noch auf die Umsetzung warten, eingereicht werden, als auch Projekte, die gerade anlaufen bzw. schon realisiert wurden. Zum Wettbewerb gehört ein umfangreiches Begleitprogramm mit regionalen Fortbildungen und dem Forum zur Natur- und Umwelterziehung am 8. September 2023 in Meißen.
Der Sächsische Schul-Garten-Wettbewerb wird in drei Stufen durchgeführt und läuft insgesamt zwei Jahre. Alle 30 Siegerschulen haben es in die zweite Stufe geschafft und präsentieren ihre fortgeschrittenen Wettbewerbsbeiträge im September 2023 einer Jury, die daraus die zehn Teilnehmer der dritten Stufe auswählt. Diese Schulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Im Frühjahr 2024 werden sie von einer Jury vor Ort besucht. Im Anschluss daran werden die drei Landessieger ermittelt, die im Sommer 2024 auf einer Festveranstaltung in Dresden ausgezeichnet werden und ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro erhalten.
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus / Dirk Reelfs
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NRW-Preis Kulturelle Bildung: Jetzt bewerben! : Datum:
Noch bis zum 29. Januar 2023 können sich Kooperationsprojekte für den NRW-Preis Kulturelle Bildung bewerben. Ausgezeichnet werden Kooperationen der Kulturellen Bildung.
Kulturelle Bildung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Kinder und Jugendliche haben so die Möglichkeit, Kunst und Kultur kennenzulernen und frühzeitig für sich zu entdecken – beispielsweise durch gemeinsame Theater-, Fotografie- oder Filmprojekte von Künstlerinnen und Künstlern mit Schulen. Die Landesregierung möchte die Angebote stärken, die gerade jungen Menschen Kunst und Kultur vermitteln, und lobt deshalb den Landespreis Kulturelle Bildung für hervorragende Kooperationen aus. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 80.000 Euro bereit.
Bewerbungen sind bis zum 29. Januar 2023 möglich.
Ausgezeichnet werden Initiativen aus Nordrhein-Westfalen, die Akteurinnen und Akteure vor Ort vernetzen – etwa Kommunen, Schulen, Kultur- oder Jugendeinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler. Der Preis wird in den Kategorien „Schule“, „Jugendarbeit“ und „Kultur“ verliehen. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Landesministerien für Kultur und Wissenschaft, für Schule und Bildung und für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration.
Kulturministerin Ina Brandes: „Wir wollen Kinder und Jugendliche frühzeitig für Kunst und Kultur begeistern und ihre Talente fördern. Angebote der Kulturellen Bildung sind dann besonders erfolgreich, wenn Kulturschaffende, Vereine und Schulen eng zusammenarbeiten und den Kindern und Jugendlichen einfache und zugleich spannende Zugänge ermöglichen. Es gibt bereits zahlreiche hervorragende Projekte für junge Menschen in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Landespreis für Kulturelle Bildung wollen wir erfolgreiche Kooperationen würdigen und weiterentwickeln.“
Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul: „Kunst und Kultur sind zentrale Bestandteile ganzheitlicher Bildung, vor allem ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen aber kreative Freiräume, um sich auszuprobieren, auszudrücken und eigene Fähigkeiten zu entdecken. Ziel der Landesregierung ist es, möglichst allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von Herkunft und Wohnort, einen Zugang zu Angeboten kultureller Bildung zu schaffen. In Nordrhein-Westfalen haben wir bereits eine Vielzahl von Angeboten, die jungen Menschen die Begegnung mit den Künsten, eigenes gestaltendes und ästhetisches Handeln ermöglicht. Mit dem Landespreis machen wir die gute Arbeit in Nordrhein-Westfalen sichtbar und möchten zu neuen Ideen in der Kinder- und Jugendarbeit anregen.“
Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Kulturelle Bildung fördert kreatives Denken, stärkt die Persönlichkeit, gestaltet den Schulalltag lebendig und hat deshalb einen festen Platz in unseren Schulen. Im Unterricht und in Kooperation mit außerschulischen Partnern aus Kunst und Kultur ermöglichen es unsere Schulen allen Kindern und Jugendlichen, die Vielfalt kultureller Angebote kennenzulernen. Ich bin überzeugt, dass viele Schülerinnen und Schüler über die Schule einen Zugang zur Kultur finden und die Angebote unserer Kulturlandschaft wahrnehmen. Mit dem Preis möchten wir das kulturelle Engagement unserer Schulen als im Wortsinne beispielhaft würdigen.“
Bewerben können sich Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen sowie Träger, Vereine und Initiativen, die Kulturelle Bildung als Bestandteil ihres Profils verankert haben und dadurch Kindern und Jugendlichen nachhaltig eine Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ermöglichen. Die Preisträgerinnen und Preisträger in den drei Kategorien erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 20.000 Euro. Dieses Geld kann zur Weiterentwicklung des vorgestellten Konzeptes und zur Durchführung von Vorhaben genutzt werden. Zusätzlich können bis zu vier weitere vielversprechende Projekte mit Motivationspreisen, die mit 5.000 Euro dotiert sind, bei der Weiterentwicklung unterstützt werden. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury bewertet.
Die Preisverleihung ist für März 2023 vorgesehen.
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Bremen: Neues Handbuch für Schülervertretungen : Datum:
Die neue Broschüre „SV machen: Handbuch für Schüler:innenvertretung im Land Bremen" des Bremer Jugendrings soll die Mitbestimmung in Schulen stärken.
Bereits Anfang Dezember 2022 stellte der Bremer Jugendring das Handbuch „SV Machen – Handbuch für Schüler*innenvertretung im Land Bremen“ vor. Gefördert wurde die Erstellung des Handbuchs von der Senatorin für Kinder und Bildung. Anlässlich der Vorstellung der Broschüre betonte Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp: „Schule braucht Demokratie. Und die lässt sich am besten herstellen, wenn sich alle Mitglieder der Schule aktiv einmischen, Meinungen entwickeln, in schulischen Gremien vertreten und so gemeinsam Schulentwicklung gestalten. Das Schulverwaltungsgesetz haben wir geändert. Jetzt kommt es darauf an, die verschiedenen Gruppen aktiv in die Schulgestaltung einzubeziehen. Das gilt auch gerade für Schülerinnen und Schüler. Ich freue mich deshalb besonders, dass der Bremer Jugendring ein tolles Handbuch aufgelegt hat, damit Schülerinnen und Schüler ihre Rechte und Möglichkeiten zum Mitmachen kennen lernen und aktiv werden. Einmischen lohnt sich!“
Levin Meyer, Schüler*innensprecher und Abgeordneter der Schulkonferenz am Gymnasium Horn, machte deutlich: „Ich merke immer wieder, wie viele Schülerinnen und Schüler nicht wissen, was die Aufgaben der Schülervertretung sind oder was die SV überhaupt ist. Dabei halte ich die Mitbestimmung in den Schulen für eine wichtige Sache. Jeder Schüler und jede Schülerin sollte wissen, was seine/ihre Rechte und Pflichten sind und welche Möglichkeiten der Mitbestimmung es gibt. Um die Schülerschaft darüber zu informieren, ist dieses Handbuch genau richtig. Es ist leicht zu verstehen und bringt ein cooles Design mit sich. Auch für mich als frisch gewählter Schülersprecher und Abgeordneter der Schulkonferenz am Gymnasium Horn ist das Handbuch eine tolle Sache. Es gibt Aufschluss darüber, wie die SV aufgebaut ist und beinhaltet viele Tipps und Tricks, mit denen sich die SV-Arbeit erfolgreich gestalten lässt. Ich hoffe, dass das Handbuch die Mitbestimmung in den Schulen um ein Vielfaches erleichtern kann, indem es ein Bewusstsein dafür schafft, welche Rolle den Schülern in der Schule zusteht."
Die Publikation „SV Machen – Handbuch für Schüler:innenvertretung im Land Bremen“ des Bremer Jugendrings erklärt in jugendgerechter Sprache und in einem modernen Design, wie die Schüler*innenvertretung für weiterführende Schulen im Land Bremen funktioniert und wie sich jede Schülerin und jeder Schüler in die demokratische Ausgestaltung des Schulalltags einbringen kann. Ziel des Handbuchs ist es, Bremer Schülerinnen und Schüler dafür zu begeistern, eigene Interessen an ihrer Schule zu verfolgen und entsprechende Anliegen auch gegenüber der Politik zu vertreten. Erarbeitet wurde das Handbuch in einem partizipativen Prozess mit der Gesamtschüler:innenvertretung Bremen und dem Stadtschüler:innenring Bremerhaven.
Das Handbuch ist als PDF-Version abrufbar und kann als Printversion gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro in der Geschäftsstelle des Bremer Jugendrings (Am Wall 116) erworben werden.
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Brandenburg: Schulbauförderung für Nadelbach-Grundschule : Datum:
Die Nadelbach-Grundschule Heiligengrabe kann sich über Fördermittel freuen.
Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg hat kürzlich dem Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, Holger Kippenhahn, einen Fördermittelbescheid für Bauinvestitionen aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm für den Bereich Schulbau (KIP II – Bildung – Schule) übergeben. Davon werden auch die Schülerinnen und Schüler der Nadelbach-Grundschule profitieren.
Der Gemeinde Heiligengrabe im Landkreis Ostprignitz-Ruppin erhält eine Förderung in Höhe von 402.371,36 Euro zur Modernisierung der Sportanlage der Grundschule. Die Maßnahme soll im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Juli 2024 umgesetzt werden.
Bildungsstaatssekretär Freiberg: „Brandenburg investiert in die Zukunft. Wir freuen uns sehr, dass wir die Schulträger bei ihren Aufgaben im Schulbau unterstützen können. Kinder und Jugendliche brauchen gute Rahmenbedingungen in ihren Schulen.“
Hintergrund:
Das Land Brandenburg stellt im Rahmen des Kommunalen Infrastrukturprogrammes für den Bereich Schulbau (KIP II – Bildung – Schule) 70 Mio. Euro für notwendige Bauinvestitionen an Schulen in öffentlicher Trägerschaft zur Verfügung. Förderfähig sind unter anderem investive Maßnahmen in den Neubau, den Ausbau, den Umbau, die Erweiterung, die Sanierung oder Teilsanierung sowie die Modernisierung von Schulgebäuden, Schulaußenanlagen, Schulsporthallen, Schulsportaußenanlagen und Horten an Schulstandorten, wenn die Räumlichkeiten der Horte in einem unmittelbaren baulichen Zusammenhang mit der Grund- und oder Förderschule stehen.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Beste Schülerzeitungen Thüringens : Datum:
Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zeichnete die besten Thüringer Schülerzeitungen aus, drei Schulen mit Ganztagsangeboten.
Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zeichnete auch 2022 die besten Thüringer Schülerzeitungen aus. Neben klassischen gedruckten Ausgaben nahmen auch Online-Zeitungen im Rennen um die Schülerzeitungspreise teil.
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter betont: „Schülerzeitungen spiegeln gelebte Demokratie im Schulalltag wider. Die Redaktionsteams bringen sich – auch kritisch – in das Schulleben ein und informieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über schulische und auch andere Themen. Schülerzeitungen leisten so einen wichtigen Beitrag für eine gelingende Schulkultur.“
Das Perthes-Gymnasium Friedrichroda holte mit dem „Durchblick“ den mit 250 Euro dotierten Schülerpreis in der Kategorie „Demokratie“. Die Jury zeigte sich beeindruckt von den Redakteurinnen und Redakteure, die es schaffen „in beeindruckender Weise, Informationen zu recherchieren, einzuordnen, zu bewerten und für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aufzubereiten. Sie entwickeln eine eigene Meinung, vertreten diese und setzen sich mit anderen Positionen auseinander.“
Die prämierte Ausgabe greift zunächst das Thema Mobbing altersadäquat und schülerbezogen auf. Mit vielfältigen journalistischen Stilformen gelingt es der Schülerzeitungsredaktion psychische und sozialen Folgen des Mobbings aufzuzeigen. Zum Thema „Fake News“ werden sowohl Hintergründe als auch praktische Tipps für Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt.
Die „bLaUpAuSe“ der Evangelischen Grundschule Erfurt – Ganztagsschule mit Öffnungszeit von 6.30 bis 17.00 Uhr, in den Ferien von 7:00 bis 16:00 Uhr – konnte sich in der Kategorie Onlinezeitungen durchsetzen und über ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro freuen. Die Jury: „Farbenfroh und anschaulich berichten die jungen Redakteurinnen und Redakteure in ihrer Sonderausgabe von der Musiktheaterwoche an ihrer Schule. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten wie Texte, Podcasts und Videoberichte genutzt. Den Schülerinnen und Schülern ist es gelungen, die Leserschaft zu fesseln und an dem bunten Programm teilhaben zu lassen. Geschickt und innovativ wurden die Möglichkeiten der digitalen Welt genutzt, um allen Leserinnen und Lesern kurzweilige Unterhaltung zu bieten.“
Über einen mit 250 Euro dotierten Förderpreis der Funke Mediengruppe konnte sich das Förderzentrum Lucas-Cranach-Schule in Gotha freuen.
Nach dem Urteil der Jury widmen sich die Schülerinnen und Schüler der preisgekrönten Zeitschriften gemeinsam mit ihren Lehrkräften der Erstellung einer regelmäßig erscheinenden Schülerzeitung mit großem Engagement. Sie bringen sich damit nicht nur kritisch in das Schulleben ein, sondern informieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über schulaktuelle Themen. Mit dem Schülerzeitungspreis soll der Ansporn für alle Redaktionen verbunden sein, sich im kommenden Jahr am Wettbewerb zu beteiligen. Die Thüringer Preisträgerzeitungen werden Anfang 2023 am Bundeswettbewerb der Länder teilnehmen.
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NRW-Expertenbeirat zum Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz : Datum:
Das Schulministerium und das Jugendministerium in Nordrhein-Westfalen haben den Expertenrat zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz berufen.
Auf dem Weg zum Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Betreuungsplatz für Kinder im Grundschulalter ist ein wichtiger Schritt gemacht: Der Expertenbeirat zur Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Nordrhein-Westfalen nimmt die Arbeit auf. Am 21. Dezember 2022 kamen Schulministerin Dorothee Feller und Familienministerin Josefine Paul mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Schule und Schulaufsicht, Jugendhilfe, Kommunalverwaltung sowie von außerschulischen Kooperationspartnern und Eltern im Schul- und Bildungsministerium in Düsseldorf zusammen. Neben wissenschaftlicher Expertise sind besonders Expertinnen und Experten aus der Praxis gebeten worden, im Gremium mitzuarbeiten.
Insgesamt 14 Fachleute werden die Landesregierung bei der Erstellung der Rechtsgrundlagen für die Umsetzung des gesetzlichen Anspruches auf einen Ganztagsbetreuungsplatz für Kinder im Grundschulalter beraten und begleiten. Berufen wurden die Expertinnen und Experten von Ministerin Feller und Ministerin Paul. Die Ministerinnen haben sich darauf verständigt, die Umsetzung des Rechtsanspruchs in gemeinsamer Verantwortung der Ressorts für Schule und Jugendhilfe auszugestalten.
Ministerin Dorothee Feller: „Die Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen ganztägigen Betreuungsplatz für Kinder im Grundschulalter wird eine herausfordernde Aufgabe, die aber auch die große Chance bietet, Erziehung, Bildung und Betreuung für alle Kinder im Ganztag entscheidend und nachhaltig zu verbessern. Daher war es uns besonders wichtig, Expertinnen und Experten zu berufen, die unterschiedliche Fachkenntnis und Blickwinkel einbringen und auch ganz konkret mit der Umsetzung, Weiterentwicklung oder Begleitung der OGS in Nordrhein-Westfalen befasst sind. Damit können wir sicherstellen, dass die von der Landesregierung geplanten gesetzlichen Regelungen, fachlich auf der Höhe der Zeit, aber gleichermaßen auch praxistauglich sind.“
Ministerin Josefine Paul: „Wir freuen uns über die hohe und vielfältige Expertise, die in diesem Gremium zusammenkommt. Die Besetzung spiegelt die Verantwortungsgemeinschaft von Schule und Jugendhilfe, die zentrales Gestaltungsmerkmal der OGS in Nordrhein-Westfalen ist. Die Zusammenarbeit von Lehr- und Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen wollen wir zukünftig weiterentwickeln und verbindlich verankern. Mir sind dabei auch die Perspektiven außerschulischer Partner und die Sichtweisen und Anforderungen von Eltern und Familien besonders wichtig. Denn ganztägige Bildung braucht ein ganzheitliches Bildungsverständnis.“
Gegenwärtig stehen im Haushalt 2023 715 Millionen Euro und 392.500 Plätze in der OGS zur Verfügung. Damit sind Plätze für über die Hälfte aller Kinder im Grundschulalter bereits abgedeckt. Aufgrund des hohen Bedarfs geht der Platzausbau weiter. Wichtig sind dabei aber auch qualitative Entwicklungen, wie die Gewinnung von Fachpersonal, die Auswahl von Kooperationspartnern oder auch die Zusammenarbeit der Beschäftigten in Schule und Jugendhilfe. Diese und weitere Themen wird der Expertenbeirat in den kommenden Monaten diskutieren.
Der Expertenbeirat setzt sich wie folgt zusammen:
- Prof (em.) Dr. Ulrich Deinet, Professor für Didaktik und methodisches Handeln/Verwaltung und Organisation an der Hochschule Düsseldorf
- Prof Dr. Aladin El-Mafaalani, Professor für Erziehungswissenschaft und Inhaber des Lehrstuhls für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück
- Prof‘in Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Professorin am Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen
- Prof‘in Dr. Isabell von Ackeren, Professorin für Bildungssystem- und Schulentwicklungsforschung an der Universität Duisburg-Essen
- Karen Schubert-Wingenfeld, Bereichsleiterin der PariSozial gGmbH Dortmund
- Christoph Lützenkirchen, Regierungsschuldirektor für Grund- und Primarschulen, Förderschulen, Bezirksregierung Köln
- Andreas Jung, Fachbereichsleiter Jugend beim LVR-Landesjugendamt Rheinland
- Birgit Günther, Jugendamt beim Oberbergischen Kreis
- Andrea Schattberg, Fachbereichsleiterin Schule, Essen
- Achim Nöhles, Schulleiter, Grundschule „Am Lerchenweg“, Monheim
- Nicole Herbort, Einrichtungsleitung, OGS Diesterwegschule Kamen
- Jürgen Zimmermann, Landeselternbeirat NRW
- Jaqueline Ruhnau, Landeselternschaft der Grundschulen in NRW
- Detlef Heidkamp, Leiter der Jugendkunstschule im Kreativ-Haus e.V. Münster
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Bayern: 37 neue Sport-Grundschulen in Oberbayern : Datum:
Kultusminister Piazolo hat 37 neue Sport-Grundschulen in Oberbayern ausgezeichnet. Sie seien ein „Modell mit echtem Mehrwert“.
Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo hat zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Landes-Sportverbands, Jörg Ammon, zahlreiche Grundschulen aus Oberbayern mit dem Profil Sport-Grundschule ausgezeichnet. Die Schulen wurden in feierlichem Rahmen in Neubiberg für ihr außergewöhnliches Engagement sowie ihre Kreativität in den Bereichen Sport, Bewegung und gesunde Ernährung gewürdigt.
Piazolo gratulierte den erfolgreichen Bewerbern und verdeutlichte den hohen Stellenwert, den Sport und Ernährung im Freistaat genießen: „Die Gesundheit unserer Kinder ist mir ein Herzensanliegen. Dafür sind regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung von zentraler Bedeutung. Ich freue mich sehr darüber, dass sich so viele Grundschulen genau in diesen Bereichen besonders engagieren, und möchte mich hierfür bei allen Beteiligten bedanken: Sie alle machen aus dem Profil Sport-Grundschule ein Erfolgsmodell.“ Mit Blick auf die Tatsache, dass die erfolgreichen Bewerber seit Schuljahresbeginn von einer dritten Sportstunde in der ersten Jahrgangsstufe profitieren und zudem 1000 Euro für die Anschaffung von Spiel- und Sportgeräten erhielten, sprach Piazolo von einem „Modell mit echtem Mehrwert“.
Die ausgezeichneten Schulen konnten im Bereich Sport und Bewegung beispielsweise durch eine konsequente Umsetzung des Bewegungs- und Gesundheitsprogramms „Voll in Form“, die Durchführung von Schwimmunterricht, ein großes Spektrum an Sportmöglichkeiten an der Schule, die Teilnahme an Schulsportwettbewerben, Projekte mit externen Partnern (z. B. Sportvereine und Hochschulen) oder die gezielte Ausrichtung des Ganztagsangebots überzeugen.
Im Bereich gesunde Ernährung punkteten die erfolgreichen Bewerber unter anderem durch die Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung, ein regelmäßiges Angebot eines gesunden Pausenbrots bzw. Frühstücks oder die Teilnahme an Programmen und Workshops zur Schulverpflegung.
Hintergrundinformation:
Dieses Jahr werden bayernweit insgesamt 100 Sport-Grundschulen im Rahmen von dezentralen Zertifizierungsfeiern in den jeweiligen Regierungsbezirken ausgezeichnet. Die weiteren Termine stehen bereits fest:
23.01.2023 an der Grundschule Würzburg-Lengfeld für die Sport-Grundschulen aus den Bezirken Unterfranken, Oberfranken und Teile Mittelfrankens
30.01.2023 an der Theo-Betz-Grundschule in Neumarkt in der Oberpfalz für die Sport-Grundschulen aus den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern
08.02.2023 an der Grundschule Augsburg Vor dem roten Tor für die Sport-Grundschulen aus den Bezirken Schwaben und Teile Mittelfrankens
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Beste Schülerzeitungen Baden-Württembergs : Datum:
Wer wissen möchte, was junge Menschen in Baden-Württemberg beschäftigt, sollte einen Blick in die vielfältige Presselandschaft der Schülerzeitungen werfen. Die Besten wurden nun ausgezeichnet.
Die Zeitungen, gedruckt und online veröffentlicht, spiegeln wieder, worüber die Schülerinnen und Schüler im Land diskutieren und was sie bewegt. Das Kultusministerium hat die besten Ausgaben aus dem Schuljahr 2021/2022 in Baden-Württemberg prämiert – darunter auch zwei Online-Ausgaben. Staatssekretär Volker Schebesta MdL zeichnete außerdem elf Print-Zeitungen und würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler bei einer virtuellen Preisverleihung. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13 Schulen haben an der Preisverleihung teilgenommen und sich ihr verdientes Lob abgeholt.
„Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist ein kompetenter Umgang mit Medien wichtig. Schülerzeitschriften fördern das Interesse sowohl an unabhängiger journalistischer Berichterstattung als auch an eigener Recherche – und das bedeutet, die Dinge auch zu hinterfragen und ihnen auf den Grund zu gehen“, sagte Staatssekretär Volker Schebesta. Alle ausgezeichneten Schülerzeitschriften weisen ein hohes journalistisches Niveau in den einzelnen Beiträgen auf. Volker Schebesta weiter: „Sie haben auch die aktuellen Themen aufgegriffen, die uns alle umtreiben und uns auch in den großen Blättern jeden Tag begleiten. Vom Klimaschutz bis zum Krieg in der Ukraine – alle Themen haben die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement behandelt.“
Insgesamt 14 Preise vergeben
Diesmal hat die Jury – bestehend aus SMV-Beauftragten (Lehrkräften) sowie je einem Vertreter des SWR-Jugendprogramms DASDING, der Jugendstiftung Baden-Württemberg, der Jugendpresse Baden-Württemberg sowie des Landesschülerbeirats – elf Preise in den Schulartgruppen vergeben: fünf Mal einen ersten Preis in Höhe von 300 Euro, drei Mal einen zweiten Preis in Höhe von 250 Euro und drei Mal einen dritten Preis in Höhe von 200 Euro. Auch der Preis für die beiden prämierten Online-Schülerzeitungen ist jeweils mit 300 Euro dotiert. Daneben wurde ein Förderpreis verliehen, der die Teilnahme an einer Mobilen Medienakademie der Jugendpresse Baden-Württemberg ermöglicht.
Zu den Kriterien bei der Beurteilung der Schülerzeitschriften zählen unter anderem die Themenvielfalt, die journalistischen Stilformen sowie die Argumentationslinien, aber natürlich spielen auch Gestaltung und Layout eine Rolle. Wichtig war der Jury dabei stets, dass die Alltagsrealität der Schülerinnen und Schüler authentisch widergespiegelt wird. Das ist den Preisträgerinnen und -trägern gelungen. Der Medienpartner SWR ermöglicht jeder prämierten Redaktion als Zusatzpreis die Teilnahme an einem DASDING-Workshop im März 2023, bei dem sie einen Blick hinter die Kulissen einer professionellen Redaktion werfen können.
Weitere Informationen
In dieser Wettbewerbsrunde haben insgesamt 32 Schulen ihre Schülerzeitschriften eingereicht. Damit waren exakt genauso viele Schülerzeitschriften wie im vorangegangenen Wettbewerb dabei. Der Schülerzeitschriftenwettbewerb ist der älteste Wettbewerb des Kultusministeriums. Mit ihm werden seit über 30 Jahren Nachwuchsredakteurinnen und -redakteure gefördert, die sich kritisch mit aktuellen Themen auseinandersetzen und diese medial aufbereiten. Alle Preisträgerinnen und Preisträger nehmen auch am Schülerzeitungswettbewerb der Länder auf Bundesebene teil.
Die Preisträger:
Förderpreis
- WUTACHEXPRESS – Realschule Stühlingen
Online-Preise
- Ernschtle – Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe (Gemeinschaftsschule)
- Kurzschluss – Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen
- Preise:
- BUMERANG – Würmtalschule Merklingen (Werkrealschule)
- Ernschtle – Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe (Gemeinschaftsschule)
- Mühlezeitung – SBBZ mit Internat Haslachmühle Horgenzell
- Schiffsschraube – Werner-Heisenberg-Gymnasium Weinheim
- Talsperre – Walther-Groz-Schule Albstadt (Berufliches Schulzentrum)
- Preise:
- AMACKA-news – August-Macke-Schule Kandern (Gemeinschaftsschule)
- Der KReiSel – Karl-Rolfus-Schule Rheinfelden (SBBZ)
- FrESh! – Freie Evangelische Schule Lörrach (Gymnasium)
- Preise:
- TOP SECRET News – Altenburgschule Stuttgart (Gemeinschaftsschule)
- Winterrain-Zeitung – Schule am Winterrain Ispringen (SBBZ)
- BunsenBrenner – Bunsen-Gymnasium Heidelberg
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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Berlin: Gratulation zum Schulpreis für Ganztagsschulen : Datum:
Die Havelmüller-Grundschule in Reinickendorf und das Otto-Nagel-Gymnasium in Biesdorf waren beim Deutschen Schulpreis erfolgreich. Regierende Bürgermeisterin und Bildungssenatorin gratulierten.
Zwei Berliner Ganztagsschulen, die Havelmüller-Grundschule in Reinickendorf und das Otto-Nagel-Gymnasium in Biesdorf, waren beim Deutschen Schulpreis erfolgreich. Regierende Bürgermeisterin und Bildungssenatorin gratulierten.
Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse besuchten am 7. Dezember die preisgekrönte Havelmüller-Grundschule in Reinickendorf und gratulierten Schulleiterin Julie Neumann und der gesamten Schulgemeinschaft zur Preisträgerschaft beim Deutschen Schulpreis 2022. Sie führten mit Schülerinnen und Schülern Gespräche über das Schulkonzept und die besonderen Beteiligungsmöglichkeiten. Anschließend gab es einen Rundgang durch die verschiedenen Teamhäuser der Schule, bei dem auch die Schulhunde Malou und Cooper dabei waren. Die Jury des Deutschen Schulpreises hat insbesondere den kindgerechten und individualisierten Unterricht an der Grundschule mit ihren verschiedenen dezentralen Teamhäusern gewürdigt.
Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin: „Die Havelmüller-Grundschule steht mit ihrem Konzept beispielhaft für moderne Schulen in Berlin. Sie schafft beste Voraussetzungen für Schülerinnen und Schüler, in einem optimalen Umfeld und mit einem hervorragenden pädagogischen Konzept für einen guten Abschluss und für ihr späteres Leben zu lernen. Wir arbeiten daran, in allen Berliner Schulen die Lernbedingungen zu verbessern. Mit unserer Berliner Schulbauoffensive als einem der wichtigsten Investitionsvorhaben des Landes setzen wir dafür mehr finanzielle Mittel ein als jemals zuvor – in diesem und nächsten Jahr über zwei Milliarden Euro. Ich gratuliere der Havelmüller-Grundschule von Herzen für die Auszeichnung mit dem Deutschen Schulpreis 2022. Wir sind stolz auf Euch.“
Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Wir haben so viele gute Schulen in Berlin, die viel zu selten gewürdigt werden. Ein besonders herausragendes Beispiel ist die Havelmüller-Grundschule mit ihrem individualisierten Lernkonzept in dezentralen Lernhäusern, die völlig zu Recht als Preisträger des renommierten Deutschen Schulpreises 2022 gekürt worden ist. Dazu gratuliere ich der überaus engagierten Schulgemeinschaft der Havelmüller-Grundschule sehr herzlich.“
Die Havelmüller-Grundschule ist in vier Lernhäusern organisiert, in denen jeweils rund 75 Kinder in vier jahrgangsübergreifenden Klassen lernen. Der Deutsche Schulpreis wird jährlich von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof Stiftung vergeben. Neben der Havelmüller-Grundschule wurden weitere drei Schulen als Preisträger 2022 ausgezeichnet.
Auch das Otto-Nagel-Gymnasium in Berlin-Biesdorf hatte es in die Endrunde des Deutschen Schulpreises 2022 geschafft. Dort hatte die Jury die starke Beteiligung der Schülerinnen und Schüler – etwa in den Interessengemeinschaften (IG) des Ganztagsangebotes wie der „IG Friedenstaube“ –, die Begabungsförderung und die digitalen Lernformate besonders gewürdigt. Das „ONG“ steht gleichermaßen für hohe Leistungsbereitschaft und soziales Engagement.
Schulrat Mathias Wulff vom Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hatte im Oktober anlässlich der Preisverleihung geschrieben: „Es Ihnen gelungen, Deutschland zu zeigen, welche tolle Arbeit das Otto-Nagel-Gymnasium leistet. Ich bin stolz, eine so großartige, engagierte und kreative Schule in meinem Schulbezirk zu haben!“ Mitglieder der Gesamtelternvertretung des ONG hatten im September bereits von Bezirksstadtrat Dr. Torsten Kühne den Marzahn-Hellersdorfer Schulpreis 2022 erhalten, mit dem Angehörige aller Professionen – von Küchenfachkräften über Lehrkräfte und Schulleitungen, Erzieherinnen und Schulsozialarbeiter bis zu Elternvertretungen und Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler – ausgezeichnet werden.
Quellen: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Schulamt Marzahn-Hellersdorf
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Hessen: Uplandschule Willingen ist Schule des nordischen Skisports : Datum:
Kultusminister Lorz besuchte Anfang Dezember die Uplandschule in Willingen, eine „Eliteschule des nordischen Skisports“.
Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz besuchte Anfang Dezember die Uplandschule in Willingen und informierte sich dort über den aktuellen Stand der Unterstützung junger Wintersporttalente informiert. Dabei erklärte er: „Wir als Hessische Landesregierung bekennen uns dauerhaft zur Förderung des Spitzensports im Upland. Dazu gehört das schulische Talentprogramm.“
Die Uplandschule ist seit 2007 „Eliteschule des nordischen Skisports“, ein Verbundsystem von Schule, Internat und Verein. Besonders talentierte Schülerinnen und Schüler erhalten eine umfassende sportartspezifische Ausbildung mit dem Ziel, die Qualität der Ausbildung zu verbessern und möglichst viele der geförderten Kinder und Jugendlichen in pädagogischer Verantwortung in den Landeskader des Hessischen Skiverbands zu überführen.
„In Willingen wird dieses Programm sehr erfolgreich umgesetzt, da mit Schule, Internat und leistungsstarken Vereinen sehr gute Rahmenbedingungen vorhanden sind“, erläuterte der Minister. Zugleich betonte er: „Eine Entscheidung über den Bundesstützpunkt entscheidet nicht über den Fortbestand der Schule.“
Willingen sei ein herausragender Standort für die Förderung hessischer Talente im Skisprung, Biathlon und Skilanglauf, führte Lorz bei einem Gespräch mit Schulleiterin Barbara Pavlu weiter aus. „Als Land unterstützen wir die Uplandschule deshalb durch die Bereitstellung von zwei Lehrertrainer-Stellen intensiv in dem Bemühen, die sportliche und schulische Entwicklung junger Talente in Einklang zu bringen. Bei dem heutigen Besuch wurde deutlich: Schule und Landespolitik ziehen an einem Strang, wenn es um den Fortbestand der Spitzenförderung an der Uplandschule geht.“
Schulleiterin Barbara Pavlu stellte fest: „Wir haben von der Grundschule an alle Schulformen unter einem Dach. Bei uns kann jeder nach seinen individuellen Begabungen den für sich bestmöglichen Abschluss erreichen – bis hin zum Abitur.“
Die Uplandschule ist eine Kooperative Gesamtschule mit Grundschule und gymnasialer Oberstufe. In jedem Schuljahr bietet die Uplandschule im Rahmen der pädagogischen Mittagsbetreuung und der Ganztagsschule im Profil 1 unterschiedliche AGs für den Nachmittag an. Für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 (Klasse 5 bis 10) ist die Belegung von Ganztagsangeboten in mindestens zwei Halbjahren verpflichtend.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Niedersachsen: Hinrich-Wolff-Schule Bergen ist Kinderrechteschule : Datum:
Die Hinrich-Wolff-Schule Bergen im Landkreis Celle wurde als zweite UNICEF-Kinderrechteschule in Niedersachsen ausgezeichnet.
Als zweite Schule in Niedersachsen ist die Hinrich-Wolff-Schule Bergen vom Land Niedersachsen und UNICEF Deutschland am 15. Dezember als Kinderrechteschule ausgezeichnet worden. Während einer Feierstunde mit Trommelkonzert überreichten der Staatssekretär im Kultusministerium Marco Hartrich und UNICEF-Koordinatorin Kirsten Leyendecker die Urkunde an Schulleiterin Katja Tank.
Staatssekretär Marco Hartrich sagte anlässlich der Auszeichnung: „Auch Kinder haben das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden, diese frei zu äußern und dabei ernst genommen zu werden, wenn es um ihre Belange geht. Kinderrechteschule zu sein bedeutet, die Meinungen der Kinder, ihre Bedürfnisse, Interessen und Begabungen mit in den Mittelpunkt allen Schulhandelns zu stellen. Und wenn man es ernst meint mit der Partizipation, dann ist dazu weit mehr nötig, als die Abstimmung in der Klasse darüber, wohin der nächste Ausflug gehen kann. Ich danke der gesamten Schulgemeinschaft und insbesondere den engagierten Lehrkräften, dass sie sich dieser Herausforderung gestellt haben und als ausgezeichnete Kinderrechteschule auch künftig stellen werden. Mit UNICEF haben wir einen verlässlichen Partner, unsere Schulen als Kinderrechteschulen aufzustellen – auch dafür gilt der Dank des Landes.“
Das Kinderrechte-Schulnetzwerk ist ein Schwerpunkt der Demokratiebildung an niedersächsischen Schulen in Kooperation des Kultusministeriums mit UNICEF Deutschland und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Die Vereinbarung von 2021 sieht vor, dass UNICEF die Schulen auf ihrem Weg zu Kinderrechteschulen begleitet und ein entsprechendes Schulentwicklungsprogramm durchführt. Das Kultusministerium stellt Mittel für Fortbildungsmaßnahmen und Netzwerktreffen bereit und unterstützt das Vorhaben personell.
Derzeit sind 31 Schulen im Netzwerk vertreten und beteiligen sich an einem UNICEF-Kinderrechteschulen-Programm. Unterstützt von dafür ausgebildeten Trainerinnen und Trainern durchlaufen sie ein siebenstufiges Training, das die Kinderrechte in das Zentrum der Schulentwicklung stellt. Die zentralen Botschaften der UN-Kinderrechtskonvention werden im Schulleitbild verankert. Das Training vereint Online-Lerninhalte und Aktivitäten vor Ort und behandelt neben anderen die Themenbereiche Beteiligung, Vielfalt, Nicht-Diskriminierung, Diversitätssensibilität, Gewaltprävention und Kinderrechte global.
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Knifflig, bewegt, musikalisch: Online-Adventskalender 2022 : Datum:
Seit dem 1. Dezember laden wieder Online-Adventskalender zum Hören, Mitmachen, Rätseln, Experimentieren oder einfach zum Anschauen ein. Es werden jedes Jahr mehr!
„Es ist so weit, es ist so weit, es naht die schöne Weihnachtszeit!“ Bis zum 24. Dezember können wieder Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 und 2 im Känguru-Adventskalender mini und ab Klassenstufe 4 im Känguru-Adventskalender maxi täglich ein kniffliges vorweihnachtliches Rätsel lösen. Vorweihnachtlichen Mathezauber für die Klassenstufen 4 bis 9 und 10+ versprechen ebenso die Mathe-Adventskalender der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.
„Noch 24 Experimente bis Weihnachten“, lockt der Adventskalender „PiA - Physik im Advent“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft – in diesem Jahr sogar mit französischen, italienischen und ukrainischen Untertiteln. Er lädt Jungforscherinnen und Jungforscher der Klassen 5 bis 10 sowie alle, die daran Spaß haben, ein, per Video-Clip wird täglich ein kleines Experiment zu erleben oder ein physikalisches Rätsel zu knacken.
Sportlich-bewegt ist die Idee des Fachbereichs „Schulsport und Schulsportentwicklung“ des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg, Außenstelle Ludwigsburg: Der Bewegte Adventskalender ist eine wunderbare und liebevoll gestaltete Anleitung, Kinder und Jugendliche in der Adventszeit in Bewegung zu bringen: Mit Rudi „Ren(n)tier“ geht es in der Grundschule mit „Rudis bewegtem Montag“ los. Die Woche endet mit dem „Flitze-Freitag“, einfachen Lauf- und Fortbewegungsarten im Klassenzimmer, im Schulhaus oder auf dem Schulgelände. Für die Älteren gibt es dann den „Fitness-Adventskalender“. Alle Spiele und Übungen lassen sich leicht in 5 bis 15 Minuten im Unterricht durchführen. „Fit durch den Advent“ geht es auch mit dem sportlichen Adventskalender der IGS Remagen (Rheinland-Pfalz), angeleitet durch Elftklässler und Elftklässlerinnen des Grundkurses Sport.
Was wäre ein digitaler Adventskalender ohne musikalische Höhepunkte? Mit dem Song „So this is Christmas” von John Lennon, vorgetragen vom Musik-Kurs der Q 1, startet der musikalische Adventskalender der Lahntalschule Biedenkopf. „Die vielfältigen Beiträge zeigen, wie bunt und facettenreich Musik an unserer Schule ist.“
Musikalisch-fröhlich startet der Adventskalender der Realschule Arnstorf, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 8 gestaltet haben. Besinnlich beginnt der Adventskalender der Grundschule Wolkenstein in Berlin-Pankow, benannt nach den beliebten „Geschichtenliedern“ von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt, mit einem „Abendlied“.
In der IGS Gerhard Ertl in Sprendlingen (Rheinland-Pfalz) wurden die Ideen für den digitalen Adventskalender, sogar in eine Projektwoche gesammelt. Er startet mit der Geschichte „Der kleine Tannenbaum“ und verspricht noch viele Gedichte, Geschichten und Mitmachvideos zu den Themen Backen, Kochen und Basteln, „um die Wartezeit auf Weihnachten etwas zu verkürzen“.
Der digitale Adventskalender des Gymnasiums „In der Wüste“ in Osnabrück, erstellt von Schülerinnen und Schüler der Kurse „Werte und Normen“ und „Religion“, startet für alle, die noch auf Ideensuche für einen Adventskalender sind, gleich mit der Anleitung für einen selbstgebackenem und selbstgebastelten „Glückskeksadventskalender“.
Wer wissen will, welche Antworten Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b auf ihre digitale Umfrage „Welche Wörter oder Begriffe fallen dir zu Weihnachten ein?“ bekommen haben, schaue in den Adventskalender der Brüder-Grimm-Schule Hamburg. Bilder, Videos, Geschichten, Rezepte und vieles mehr enthält der „Roitzscher Weihnachtskalender“ der Ganztagsschule „Adolph Diesterweg“ in Roitzsch. Die im November von den Schülerinnen und Schülern einzeln, in Gruppen oder als Klasse erstellten Beiträge werden nun mit Spannung erwartet.
In einem Film erzählen die Schülerinnen und Schüler der Diltheyschule Wiesbaden, einer hessischen „Ganztagschule mit Profil 2“, warum sie gerne Latein lernen. Der „Dilthey-Adventskalender“ der Fachschaft Latein unterstreicht das mit spannenden Geschichten aus der Antike und kreativen Ideen aus dem Lateinunterricht. Der Kalender – natürlich in römischen Ziffern – startet mit einem „Götterfilm“: einer Geschichte über die antike Götterwelt.
Einen „Englischen Adventskalender“ hat die Englisch-AG des Ubbo-Emmius-Gymnasiums in Leer erstellt. Täglich gibt es dort Spannendes über das englische Weihnachtsfest zu entdecken.
„Die AG wünscht allen Besuchern Merry Christmas!“
Dem schließt sich die Redaktion www.ganztagsschulen.org an.
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Hamburg: Nikolaus-Astro-Talk im Schülerforschungszentrum : Datum:
Interessierte Jugendliche ab der 7. Klasse aufwärts können am 6. Dezember dem 4. Nikolaus-Astro-Talk von Dr. Harald Daumann folgen.
Astronomie, so denken viele, sei eine hochkomplexe Wissenschaft und nur etwas für absolute Experten. Doch weit gefehlt! Auch als Hobby-Astronom können Jugendliche - mit entsprechendem Grundwissen im Bereich von Physik und IT - Wege finden, um astronomische Forschung erfolgreich selbst betreiben zu können. Für das Grundwissen sorgt Dr. Harald Daumann am 4. Nikolaus-Astro-Talk am 6. Dezember mit einem Vortrag im Schülerforschungszentrum Hamburg (SFZ).
Der Physiker zeigt auf anschauliche und leicht verständliche Weise, wie beispielsweise mithilfe der Farbzerlegung von Sternenlicht, der Spektroskopie, astrophysikalische Erkenntnisse gewonnen werden können – und zwar von zu Hause auf der Gartenterrasse bei dem staubbelasteten und durch Kunstlicht beeinflussten Himmel von Hamburg.
Das Beeindruckende dabei ist, dass Daumann die für seine astronomische Forschung wichtigen Teile der benötigten Geräte in seiner eigenen Werkstatt selbst herstellt und die für die Datengewinnung und -verarbeitung erforderliche Software selbst entwickelt – passgenau auf das, was für seine Beobachtungen erforderlich ist. Der Physiker wird im Verlauf seines Vortrags die Bedeutung der Spektroskopie erläutern und zahlreiche eigene Ergebnisse präsentieren und bei der anschließenden Diskussion auch auf die technischen Details der benutzten Ausrüstung eingehen.
Der Astro-Talk findet von 18 bis 19.30 Uhr im Schülerforschungszentrum Hamburg, Grindelallee 117, statt. Der Vortrag mit anschließender Fragerunde ist geeignet für alle Interessierten ab der 7. Klasse aufwärts.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 18.11.2022
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Rheinland-Pfalz: „Woche der Realschule plus“ : Datum:
Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig besuchte zur diesjährigen „Woche der Realschule plus“ Schulen in Bad Dürkheim, Kell am See, Kusel, Kaisersesch und Nachtsheim.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig die Realschule plus in Nachtsheim auszeichnen durfte. Erst Anfang Oktober wurde die Schule in einer Feierstunde in Mainz als MINT-freundliche Schule geehrt. Umso schöner, dass sich die Ministerin einen eigenen Eindruck im Rahmen der diesjährigen Wochen der Realschule plus machen konnte.
„Bereits zum siebten Mal besuche ich im Rahmen unserer Informationskampagne verschiedene Realschulen plus in ganz Rheinland-Pfalz. Unser Ziel ist es, die jüngste unserer Schularten noch bekannter zu machen, damit Eltern von Grundschulkindern und auch die Kinder selbst wissen, welche Möglichkeiten sich ihnen beim Übergang zu den weiterführenden Schulen bieten. Die Schule in Nachtsheim punktet dabei gleich in mehreren Bereichen. Neben ihrem Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), zeichnet sie sich auch durch eine hervorragende Fremdsprachenarbeit und Berufsorientierung aus. Das ist richtig klasse“, sagte Stefanie Hubig bei ihrem Besuch.
„Keine Schulart hat einen so starken Praxis- und Berufsbezug und führt so in die duale Ausbildung“, sagte die Ministerin und betonte: „Deshalb ist es genau der richtige Weg, dass sie sich als Schulgemeinschaft stark mit der regionalen Wirtschaft und dem Handwerk vernetzen und so in der Region und für die Region wirken. Damit bereiten sie ihre Schülerinnen und Schüler bestens auf ihre berufliche Zukunft vor. Ich freue mich darauf, heute mehr über das Projekt PLuZ (Praxis + Lernen = unsere Zukunft) zu erfahren. Und ich bin sehr gespannt, wie sie die Ausbildungsplatzgarantie gemeinsam mit ihren Partnern umsetzen.“
Schulleiter Ralf Heuft erklärte: „Schulen sind ein dynamisches System, das vielen sich ändernden Faktoren unterliegt. Darauf müssen wir reagieren, indem wir jungen Menschen immer wieder Ausbildungsmöglichkeiten aufzeigen. Deshalb haben wir mit PluZ ein Programm entwickelt, in dem wir Betriebe mit jungen Menschen zusammenbringen.“
Im Rahmen der Wochen der Realschulen plus besuchten Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, Staatssekretärin Bettina Brück sowie ADD-Präsident Thomas Linnertz in diesem Jahr fünf Realschulen plus mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten. Insgesamt gibt es 185 Realschulen plus in Rheinland-Pfalz, 32 davon bieten neben dem Abschluss der Berufsreife und dem qualifizierten Sekundarabschluss I außerdem eine angeschlossene Fachoberschule, an der die Fachhochschulreife erlangt werden kann
„Mittlerweile haben sich unsere Realschulen plus als eine wichtige Säule in der rheinland-pfälzischen Schullandschaft etabliert. Alle Kinder sollen gemäß ihren Talenten und Neigungen gefördert werden. Die starke Berufsorientierung an den Realschulen plus, und das sieht man heute sehr deutlich, hilft den Schülerinnen und Schülern ihren Weg zu finden“, sagte Hubig.
Wie das genau an der Realschule plus in Nachtsheim funktioniert, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Ministerin sehr gerne. „Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ihr alles an eurer Schule macht. Ihr seid es, die gemeinsam mit euren Lehrerinnen und Lehrern sowie der gesamten Schulgemeinschaft, eure Schule mit Leben füllt und sie stark macht. Dafür danke ich euch und Ihnen allen heute sehr herzlich“, so die Ministerin abschließend.
Die Realschule plus in Rheinland-Pfalz bietet Berufsorientierung und individuelle Förderung bereits ab der 5. Klasse z. B. durch Praktika, den Praxistag und Angebote der Ganztagsschule. Im Rahmen der Wochen der Realschule plus konnten Bildungsministerin Hubig, Staatssekretärin Brück und ADD Präsident Linnertz in diesem Jahr die Realschulen plus in Bad Dürkheim, Kell am See, Kusel und Nachtsheim sowie in Kaisersesch besuchen.
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Schülerzeitungswettbewerb 2023 – jetzt mitmachen! : Datum:
„Schulge(t)witter“, „Tintenklecks“ oder „Durchblick“ gewannen 2021/2022 Preise beim bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb. Jetzt können sich Schülerzeitungen wieder für die Sonderpreise der Wettbewerbsrunde 2022/2023 bewerben.
Im Herbst ist die nächste Runde des Schülerzeitungswettbewerbs gestartet. Für diese Sonderpreise der Wettbewerbsrunde 2022/2023 können sich Schülerzeitungen bewerben:
- „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
- „Schülerzeitungen neu denken – der Innovationspreis“ des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger,
- „Geschichte vor deiner Haustür“ zur Geschichte der DDR der Redaktion Deutschlandarchiv,
- „Gesund sein und sich wohl fühlen – was heißt das eigentlich?“ der AOK,
- „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“ der Werner-Bonhoff-Stiftung,
- „Medien und Schule“ der Joachim-Herz-Stiftung,
- „Europa“ der Europäischen Kommission in Deutschland,
- „Sicherheit und Gesundheit an der Schule“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.
Einsendeschluss für Online-Zeitungen ist der 31.12.2022
Einsendeschluss für die Sonderpreise bei Onlinebewerbungen und Zusendung der Zeitungen ist der 15.01.2023 (Poststempel)
Im Wettbewerb 2021/2022 kamen die besten Schülerzeitungen Deutschlands sehr oft aus Ganztagsschulen, darunter:
- Tintenklecks, Grundschule Odelzhausen (Bayern)
- Superlessing, Grundschule Lessingstraße (Bremen)
- Kunterbunte Seepost, Freie Schule am See Sundern (Nordrhein-Westfalen)
- Das neue Gesicht, Helen-Keller-Schule Stolzenau (Niedersachsen)
- Winterrain, Schule am Winterrain Ispringen (Baden-Württemberg)
- Eastsider, Förderzentrum München Ost (Bayern)
- Wallburg Express, Georg-Göpfert-Mittelschule Eltmann (Bayern)
- Nachsitzer, Mittelschule Buchloe (Bayern)
- The Youth Newspaper, Albert-Schweitzer-Schule Göppingen (Baden-Württemberg)
- Schulge(t)witter, Christoph-Probst-Realschule Neu-Ulm (Bayern)
- GSK News, IGS Kastellstraße Wiesbaden (Hessen)
- innfloh, Ruperti-Gymnasium Mühldorf a. Inn (Bayern)
- Anonym, Gymnasium Ohmoor Hamburg
Onlinepreise
- Aber Hallo, Oberschule 1 Nordenham (Niedersachsen)
- Hammer! Rurtal-Schule Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)
Sonderpreis des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger:
- Medard Kidz on the Blog, Medard-Schule Trier (Rheinland-Pfalz)
Sonderpreis „#tsuzamen Jüdisches Leben in Deutschland“ der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”:
- Hummelnews, Mittelschule Hummelsteiner Weg Nürnberg (Bayern)
Sonderpreis „EinSatz für eine bessere Gesellschaft“:
- Script, Gymnasium Renningen (Baden-Württemberg)
- Durchblick, Perthes-Gymnasium Friedrichroda (Thüringen)
Sonderpreis „Gesund sein - was heißt das eigentlich?“:
- Klinger Express, Max-Klinger-Schule Leipzig (Sachsen)
Sonderpreis „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“:
- ReporterKids, Grund- und Oberschule Schenkenland Groß Köris (Brandenburg)
Sonderpreis „Medien und Schule“:
- ES Magazin, Eichenschule Scheeßel
Sonderpreis „Unter die Lupe genommen - Sicherheit und Gesundheit an der Schule“:
- innfloh, Ruperti-Gymnasium Mühldorf a. Inn (Bayern)
Der Schülerzeitungswettbewerb „Kein Blatt vorm Mund“ wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland mit den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Bei den Landeswettbewerben gelten die vom jeweiligen Land getroffenen Auswahlbestimmungen. Das heißt, Teilnahmebedingungen, Einsendefristen und weiteres sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Quellen:
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Hamburg: Singin‘ IDA bei „Voices for Children“ : Datum:
Neues Chorprojekt der Ida-Ehre-Schule Hamburg: Kaum gegründet und schon in der Elbphilharmonie, dem größten Konzertsaal der Hansestadt, bei „Voices for Children“.
Der im September gegründete Kinder- und Jugendchor „Singin‘ IDA!“ der Ida-Ehre-Schule in Hamburg: singt mit bei „Voices for Children“ am Samstag, dem 26.November, in der Elbphilharmonie. Mit dem neu gegründeten Musik-Großprojekt will die Eimsbütteler Schule ihr musikalisches Leistungs-Profil in besonderer Weise erweitern. „Die Kultur ist seit vielen Jahren eine wichtige Säule an der Ida Ehre Schule – die Chorarbeit ist hier ein neuer kultureller Schwerpunkt, mit der die Schule es möglich macht, dass alle musik- und chorbegeisterten Schülerinnen und Schüler in den Chören der Schule singen können“, erklärt Lehrerin und Projektleiterin Daniela Steigel.
Das Chorprojekt richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10, an die der Oberstufenchor für die Jahrgänge 11 bis 13 musikalisch anknüpft. „Singin‘ IDA! ist als Leistungsprojekt angelegt und in seiner Konzeption in Hamburgs Schullandschaft einmalig“, betont Steigel. So werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen musikalisch nicht nur im Bereich des Chorsingens, der Stimmbildung und der damit verbundenen Disziplin professionell gefördert und gefordert. Gleichermaßen werden sie für musikalische Auftritte auf großen Bühnen, Aufnahmen im Tonstudio, Chorreisen und Wettbewerbe sowie erste TV-Auftritte gezielt vorbereitet.
Am Samstag nächster Woche tritt „Singin‘ IDA!“ im Großen Saal der Elbphilharmonie auf, als Teil des „Voices for Children“-Charity-Konzerts, zu der die Michael Stich Stiftung nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause zum zweiten Mal einlädt. Mit dabei sind außerdem Annett Louisan, Johannes Oerding, Tim Bendzko, Max Mutzke und viele andere bekannte Gesichter der deutschen Musikszene.
Schulleiterin Nicole Boutez freut sich mit ihrem Leitungsteam über das außergewöhnliche Projekt und die damit verbundenen zukünftigen Auftritte, mit dem das musikalische Profil der Schule um ein besonderes Angebot erweitert wird.
Quelle: Newsletter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule und Berufsbildung vom 18.11.2022
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MIXED UP zeichnet kreative Ganztags-Kooperationen aus : Datum:
Wie der Ganztag attraktiv und zukunftsgerichtet umgesetzt werden kann, zeigen die prämierten Kooperationen des bundesweiten MIXED UP Wettbewerbs 2022.
Auf der Preisverleihung des MIXED UP Wettbewerbs zum diesjährigen Thema „Ganztag – zusammen gestalten“ in Berlin wurden drei Kooperationsprojekte aus Berlin, Detmold und Stuttgart ausgezeichnet und für ihr Engagement für ein kinder- und jugendgerechtes Aufwachsen gewürdigt. Mit dem Preis ehrt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) herausragende Kooperationen in der Kulturellen Bildung.
Die Preisträger des MIXED UP Wettbewerbs 2022 in drei Wettbewerbsschwerpunkten sind:
- „Schule ist Lebenswelt“, Stuttgarter Jugendhaus (Schwerpunkt: Kooperation und Sozialraum)
- „future lab“, Peter-Gläsel-Stiftung, Detmold (Schwerpunkt: Partizipation und Demokratie)
- „LUNA PARK macht Schule – Künstlerresidenz mit Modellcharakter“, Berlin (Schwerpunkt: Konzept und Innovation)
„MIXED UP macht Ganztag zu einem Ort, an dem sich Kinder und Jugendliche unbeschwert entwickeln können: eigenen Interessen nachgehen, Neues ausprobieren, Fehler machen, schlichtweg jung sein“, sagte Dr.in Miriam Saati, Leiterin der Unterabteilung für Kinder- und Jugend im BMFSFJ, anlässlich der Preisverleihung.
Ob im offenen oder im gebundenen Ganztag, ob in einem großen Netzwerk oder durch themenspezifische Zusammenarbeit mit Fachexpertinnen und -experten, ob im Zusammenschluss mit kulturellen Bildungseinrichtungen, Jugendzentren, Künstlerinnen und Künstlern, Kommunalverwaltungen oder Sportvereinen: Durch vielfältige, beteiligungsorientierte und nachhaltige Konzepte im Ganztag haben die Preisträgerprojekte die Jury überzeugt. Sie zeigen, wie gemeinsam mit Partnern erarbeitete Konzepte und strukturell fest verankerte Kooperationen dazu beitragen, dass Ganztag ein Ort ist, an dem junge Menschen sich wohlfühlen und interessenorientiert entwickeln können. Zeitlich und inhaltlich in den Schulalltag eingebunden und räumlich auch auf Dritte Orte und die Lebenswelt ausgeweitet, ist ihre Bildungspraxis beispielgebend für einen qualitativen Ganztag.
„Vielfältig, innovativ und nachhaltig – die Preisträger im MIXED UP Wettbewerb 2022 haben Modellcharakter. Ein gelungener Ganztag bedarf formaler und non-formaler Bildung! Wir setzen uns dafür ein, dass der Ganztag allen Kindern und Jugendlichen neben dem künstlerischen Fachunterricht Zugang zu non-formaler Kultureller Bildung ermöglicht – und das kostenfrei und ausgerichtet an den Interessenlagen der Kinder und Jugendlichen“, betonte Prof.in Susanne Keuchel, Vorsitzende der BKJ.
Der MIXED UP Preis wird seit 2005 gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung ausgelobt. Er zeichnet kreative Projekte und regelmäßige Angebote Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche aus, die durch ein Kooperationsteam umgesetzt werden. Kulturelle Bildungseinrichtungen, Schulen, Kulturinstitutionen, Kindertagesstätten, Jugendgruppen, Künstler*innen, Kulturvereine, Elterninitiativen, Kommunalverwaltungen etc. eröffnen zusammen Räume oder finden neue Wege, um sich mit den Fragen und Interessen der jungen Generation auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb zeigt damit auch, wie Kunst, Kultur, Spiel oder Medien das kinder- und jugendgerechte Aufwachsen unterstützen. Dotiert ist der Preis mit einem Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro.
Quelle: BKJ
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Sachsen-Anhalt: Lessingschule Salzwedel beim Schulpreis erfolgreich : Datum:
Die Ganztagsgemeinschaftsschule G. E. Lessing in Salzwedel gehört zu den besten Schulen Deutschlands. Beim Deutschen Schulpreis wurde sie unter den besten 15 Schulen ausgewählt.
Die Ganztagsgemeinschaftsschule G. E. Lessing in Salzwedel gehört zu den besten Schulen der Bundesrepublik. Das wurde bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Schulpreises Ende September unterstrichen.
Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner zeigte sich erfreut: „Das besondere Konzept der Unterrichtsorganisation mit Elementen des Freien Lernens und des Projektlernens in Verbindung mit dem unermüdlichen Fleiß und der intensiven Arbeit aller Mitarbeitenden an der Lessingschule Salzwedel haben sich ausgezahlt. Ich gratuliere allen, die an diesem großartigen Erfolg ihren Anteil haben, auf das Allerherzlichste!“
Eine Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung hatte die Lessingschule Salzwedel unter die letzten 15 Schulen aus mehr als 80 Bewerbungen gewählt. Feierlich verliehen wurden die Preise in Berlin von Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger. Im Fokus des Wettbewerbs „Deutscher Schulpreis 2022“ stand in diesem Jahr die Unterrichtsqualität, unter dem Motto: „Unterricht besser machen“.
Alle nominierten Schulen erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro.
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Niedersachsen: „Demokratieschulen“ ausgezeichnet : Datum:
Die Staatssekretärin im niedersächsischen Kultusministerium Gaby Willamowius hat die Eichenschule Scheeßel als „Demokratieschule in Niedersachsen“ gewürdigt.
Die Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium Gaby Willamowius hat am 3. November 2022 in Scheeßel die Eichenschule als „Ausgezeichnete Demokratieschule in Niedersachsen“ gewürdigt. Mit der Bewerbung habe das Gymnasium in Scheeßel gezeigt, dass es seine Unterrichts- und Schulkultur in besonderem Maße partizipativ gestalte und den Schülerinnen und Schülern wichtige Selbstwirksamkeitserfahrungen ermögliche. Dabei spiele es keine Rolle, ob es um die Gestaltung des eigenen Lernprozesses oder um Angelegenheiten der Schulgemeinschaft gehe - die Schüler und Schülerinnen können direkt mitentscheiden. Auch im Rahmen des Unterrichts könnten sie eigene Positionen vertreten und kontrovers miteinander diskutieren.
„Schüler und Schülerinnen zu befähigen, sich als mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv, kritisch und selbstreflektiert in demokratische Prozesse einzubringen, sich zu engagieren und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen – das muss unser gemeinsames Ziel sein“, kommentierte Willamowius die Auszeichnung der Eichenschule und fügte an: „So wird nachhaltig der Boden für Engagement und politisches Handeln bereitet, die unsere liberale demokratische Gesellschaft so dringend benötigt.“
Ebenfalls neu zum Kreis der „Ausgezeichneten Demokratieschulen in Niedersachsen“ gehören seit heute die Grundschule „Auf dem Süsteresch“ in Schüttorf, die Grundschule „Am Wingster Wald“ im Landkreis Cuxhaven sowie seit gestern die Grund- und Oberschule „Freie Schule Heckenbeck“ in Bad Gandersheim.
Als besondere „Lernorte für Demokratiebildung“ in Niedersachsen ausgezeichnet wurden zudem die Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland sowie die Initiative Peer-Leader International in Ostrhauderfehn.
Damit hat das Land in diesem Jahr 15 Schulen als „Ausgezeichnete Demokratieschulen in Niedersachsen“ und neun außerschulische Einrichtungen und Initiativen als „Lernorte für Demokratiebildung“ ausgezeichnet. Eine Auszeichnung der Heilerziehungspflegeschule Wildeshausen folgt noch.
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Deutsche Sportjugend: Website mit neuem Design : Datum:
Die Website der Deutschen Sportjugend zeigt sich in neuem Design. Sie ist nutzerfreundlicher geworden und für verschiedene digitale Geräte optimiert.
Im Oktober ging die neue Website der Deutschen Sportjugend www.dsj.de online. Mit dem Relaunch bietet die Website der dsj vor allem eine höhere Nutzerfreundlichkeit. Seit dem 22. Oktober erscheint auch der Newsletter im neuen Format. Außerdem ist das Berichtsheft in diesem Jahr nochmal für die digitale Nutzung optimiert worden und kann mit eingebundenen Bildern und Videos direkt über die Website eingesehen werden.
Luca Wernert, dsj-Vorstand, hat den Prozess begleitet: „Mit dem Relaunch unserer Website setzen wir unsere Kommunikationsstrategie weiter fort. Mit dem neuen Design und dem intuitiveren Aufbau, ist es den Nutzer*innen nun einfacher möglich sein, sich über die dsj und ihre Themen zu informieren.“
Mit dem Livegang hat die Website nicht nur ein zeitgemäßes Design bekommen, sie ist auch deutlich schlanker und Inhalte-zentrierter: Die wichtigsten Themen der dsj stehen jetzt im Vordergrund. Für eine bessere Nutzerfreundlichkeit wurde die Seite neu strukturiert und ist nun, anstelle der bisherigen Struktur, die sich an den internen Handlungsfeldern orientierte, thematisch aufgebaut. Außerdem wurde sie für die Benutzung verschiedenerer Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets, optimiert und macht nun die einfachere Einbindung von Bild- und Videomaterial möglich.
Dank neuer Designelemente konnte eine bessere Übersichtlichkeit erreicht werden. Die Kontaktpersonen der einzelnen Themenbereiche sind nun deutlich erkennbar und mit der Funktion einer Deutschlandkarte ist es möglich, zentrale Inhalte einfacher darzustellen. Der optimierte Publikationsshop bietet nun ein einfacheres Nutzungsverhalten für Downloads und Bestellungen. Technisch umgesetzt hat den Relaunch die Agentur GWeb Solutions GmbH & Co. KG aus Obertshausen, die die Website der dsj bereits als langjähriger Partner betreuen.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Ganztagsschule Emstek erhält Schulmensa-Oskar 2022 : Datum:
Der Goldene Teller für die beste Schulmensa Deutschlands geht 2022 an die teilgebundene Ganztagsschule Emstek im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen.
Anlässlich des 13. Deutschen Kongresses für Schulverpflegung, der am 4. November in der Universität Vechta stattfand, vergab das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung e. V. (DNSV) wieder seinen „Goldenen Teller“ für das beste Schulrestaurant. Unter Ausschluss des Rechtsweges fiel diesmal die Wahl auf die Oberschule Emstek im Landkreis Cloppelburg.
Das DNSV ehrt damit eine Schule, die sich auf den Weg zur Umweltschule gemacht hat. Sie möchte jeder Schülerin und jedem Schüler eine möglichst große Lernkompetenz im persönlichen, sozialen und fachlichen Bereich mit auf den Lebensweg geben, wobei eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu Mittag und ausreichende Bewegung als die beste Gesundheitsprophylaxe angesehen werden. Projekte wie die Streuobst- und Blumenwiese sowie die Bienenzucht gehören dabei dazu.
Das Mensateam um Leiterin Doris Ostmann ist bestrebt, die bereits gute Verpflegungssituation an der Schule immer weiter zu verbessern. Dafür gibt es eine Mensa und gut ausgestattete Küche in der täglich vor Ort gekocht wird. „Die ausreichende Mittagspause soll bewusst der Erholung und Entspannung dienen“, betont Schulleiterin Kerstin Bocklage. Gleichzeitig wird Schülereinbindung an der OBS Emstek groß geschrieben, davon zeugt auch die Arbeit der Schülerfirma „just fresh“ die sich u.a. um die Pausenverpflegung kümmert.
„Hier werde Schulverpflegung als Schulphilosophie gelebt“, betont Dr. Michael Polster, Vorsitzender des DNSV, „deshalb ist es wichtig, gerade solche Projekte zu ehren. Einmal mehr zeigt sich dabei, dass gute Schulverpflegung funktionieren kann, wenn Schule sich die Ernährungsbildung und Erziehung zur eigenen Sache macht und diese konsequent umsetzt.“
Die Oberschule Emstek demonstriere, dass eine erfolgreiche aktive Mitarbeit aller Mädchen und Jungen eine der wichtigsten Grundlagen für einen erfolgreichen Schulalltag und eine optimale Schulverpflegung sei. Die gute Arbeit der Schule belege, dass Schulessen mehr als nur eine warme Mittagsmahlzeit sei, so die Beurteilung des DNSV. Aus den Händen der Veranstalter nahm eine kleine Delegation der Schule den „Goldenen Teller“ in Empfang: Doris Ostmann (Leiterin Mensateam), Heike Kloster (Didaktische Leitung), Kerstin Bocklage (Schulleitung) und die Schülerin Judith Baier.
Die Oberschule Emstek mit rund 500 Schülerinnen und Schülern ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Für die Mittagspause wurde eine Mensa mit Loungebereich (über 160 Plätze) eingerichtet, die auch von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Emstek, einer Offenen Ganztagsschule, genutzt wird. Von Montag bis Donnerstag werden jeweils zwei verschiedene Menüs (ein vegetarisches) angeboten, außerdem gibt es jeden Tag Salat, Müsli, Milchreis und Bockwurst. Das Mittagsmenü kostet 2,50 €, die weiteren Angebote sind teilweise günstiger. Eine Reduzierung auf 1 € für das Mittagessen ist im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets möglich.
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Große Reform Ganztag : Datum:
„Große Reformen müssen groß vorbereitet werden“, so Dr. Ernst Dieter Rossmann, Mitglied des Bundestages seit 1998, zum Thema Ganztag.
In seiner regelmäßigen Kolumne im zwd-Politikmagazin hat sich Dr. Ernst Dieter Rossmann mit den Planungen für die Umsetzung des Rechtanspruchs auf Ganztagsbetreuung beschäftigt. Der SPD-Politiker aus Elmshorn zählt seit 1987 zu den profilierten Bildungs- und Weiterbildungsexperten seiner Partei und ist seit 1998 Mitglied des Bundestages.
Hier ein Auszug:
„Tatsächlich gibt es schon in der Begründung für diese größte Veränderung an den Grundschulen seit ihrer Institutionalisierung vor 102 Jahren in der Weimarer Staatsverfassung relevante Unterschiede. Legen die einen den Schwerpunkt aus berufs- und gleichstellungspolitischen Gründen auf die Kontinuität von Verlässlichkeit und Betreuung nach der Primärphase im Kindergarten, erwarten sich andere die Umsetzung von bildungspolitischen Zielen wie eine individuelle Förderung der Kinder, mehr milieu- und schichtenübergreifende Gemeinsamkeit und nachhaltige Verbesserungen bei der Chancengleichheit. Halten die einen noch an der Freiwilligkeit, Vielfalt und Subsidiarität fest, setzen die anderen voll auf den Bildungsauftrag vom Ganztag und die Perspektive von Gebundenheit auch über die Grundschule hinaus.“
„Die Grundsatzdiskussion, wohin wir die Bildungseinrichtung Schule als Ganztagseinrichtung entwickeln wollen, darf nicht einschlafen, sondern ist zu einer konkreten Perspektive hinzuführen.“
Quelle und vollständiger Text: zwd-Politikmagazin 393
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Stendal: Neue Grundschule „Haferbreite“ mit Hort : Datum:
Die Hansestadt Stendal hat mit der neuen Grundschule „Haferbreite“ bereits im September einen hochmodernen Schulneubau eröffnet.
Die Hansestadt Stendal hat eine neue Grundschule. Die Grundschule „Haferbreite“, Ersatzneubau für die zu eng gewordene Grundschule „Petrikirchhof“, ist der erste Grundschulneubau der Stadt seit 1990 und Ergebnis eines Architektenwettbewerbs.
Die Grundschule „Haferbreite“ bietet Platz für 150 Schülerinnen und Schüler sowie 120 Hortkinder und ist am 2. September 2022 in Betrieb genommen worden.
Die Architektenkammer Sachsen-Anhalt schreibt über das hochmoderne Gebäude: „Ein auskragendes, stützenfreies Dach schützt den vollverglasten Eingang, der in ein lichtdurchflutetes haushohes Atrium führt. Dieser offenen Aula kann die Mensa zugeschaltet und zum Vorplatz hin geöffnet werden. Eine flexible Unterrichtsgestaltung gewährleistet die Idee, jeweils zwei Klassenräume miteinander zu verbinden. Mit ihrer Lage auf der Ostseite profitieren diese von natürlicher Belichtung. Die Horträume nutzen die Nachmittagssonne, harmonierend mit den ruhigen Farbtönen im Innern zwischen Beige, Orange und Dunkelrot. Flure mit Aufweitungen und Dachoberlichtern verstehen sich als Begegnungsräume. Der Ökologie verpflichtet sind die energieoptimierte Gebäudestruktur sowie die verwendeten nachhaltigen Materialien.“
Stendal hat durch die Richtlinie „Schulinfrastruktur“ eine Förderung des Landes für den Ersatzneubau erhalten. Die Maßnahme wurde Ende Juli 2020 begonnen, denn eine gute, moderne Bildungsinfrastruktur ist Voraussetzung für ein leistungsstarkes Bildungssystem und ein wichtiger Standortfaktor für Familien und die Wirtschaft. Die Förderung des Landes Sachsen-Anhalt für die Bauwerksherstellung in Höhe von 905.790,00 Euro beträgt 90 Prozent, der Eigenanteil der Hansestadt Stendal liegt mit 100.643,33 Euro bei 10 Prozent.
Mit der Umsetzung des Förderprogramms „Zuwendungen zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen“ wird das Ziel verfolgt, den Sanierungs- und Modernisierungsrückstand im Bereich der Schulinfrastruktur abzubauen.
Quellen:
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Filmtipp: Qualität in Berliner Ganztagsschulen : Datum:
In der Carl-Schurz-Grundschule Spandau gehört der Koch zur Gesamtkonferenz. Dieses und andere gute Beispiele für die neuen Qualitätsstandards zeigen Kurzfilme der Berliner Serviceagentur Ganztag.
„So macht Berlin Ganztagsschule“ lautet die Einführung in fünf Kurzfilme mit Best-practice-Beispielen aus Berliner Ganztagsschulen: der Paul-Löbe-Schule Reinickendorf, der Carl-Schurz-Grundschule Spandau, der Erika-Mann-Grundschule Wedding, des Humboldt-Gymnasiums Tegel, der Athene-Grundschule Zehlendorf, des Campus Hannah Höch Reinickendorf und der Mark-Twain-Schule Tegel,
Nachdem 2021 die neuen Qualitätsstandards für die inklusive Berliner Ganztagsschule durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie verabschiedet wurden, geben die genannten Berliner Schulen – gebundene und offene Ganztagsschulen – in den Kurzfilmen einen Praxiseinblick in die Qualitätsbereiche Kooperation, Zeit, Bildungselemente, Verpflegung und Raum.
Im Film „Best Practice - Kernbereich Kooperation“ erläutert beispielsweise Schulpsychologe Ali Çoruh von der Paul-Löbe-Schule die multiprofessionelle Arbeit in Teams, die von der Schulleitung bis zur Schulsozialarbeit reichen. Weitere Themen aus verschiedenen Schulen sind Teamstunden, Leitungs- und Steuerungsteams oder die Rolle des Kochs in der Gesamtkonferenz.
Für den „Kernbereich Zeit“ erläutern neben Schulleiterin Claudia Kremer auch eine Schülerin und ein Schüler des Siemens-Gymnasiums Spandau das Zeitmodell des gebundenen Ganztagsgymnasiums, das „Lernzeit“ und „Studienzeit“ einbezieht. Das Rhythmisierungskonzept der Erika-Mann-Grundschule Wedding stellt der Koordinierende Erzieher Mike Menke vor.
Zum „Kernbereich Bildungselemente“ zählen etwa die „Lernberatung“, die das Humboldt-Gymnasium Tegel als Unterrichtsfach für die jeweils neuen Schülerinnen und Schüler eingeführt hat, in halber Klassenstärke, sodass sie anschließend „qualifizierter“ die vielen klassenübergreifenden Kurse belegen zu können. Zu den Bildungselementen verschiedener Schulen gehören aber auch der Klassenrat, Musik und Bewegung, Schülerfirmen, Sozialprojekte, vielfältige AG-Angebote oder Schulgarten und Schulteich
In Berlin wird auch auf den „Kernbereich Verpflegung“ viel Wert gelegt. Beeindruckend ist besonders der „partizipatorische Ansatz der Essensplanung“ in der Carl-Schurz-Grundschule, wo „Chefkoch“ Robert Seyfarth gemeinsam mit den Kindern die Speisepläne entwickelt. Jede Klasse darf für zwei Wochen den Speiseplan der Schule erstellen. Selbstverständlich wird dabei der Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung berücksichtigt, er ist in Berlin verpflichtend. Weitere Themen sind Mittagessensausschuss, Ausstattung der Mensa und die Atmosphäre beim Essen.
Fünfter Qualitätsbereich ist der „Kernbereich Raum. „Offene Lernetagen“ wie im Campus Hannah Höch, ein „Sportdeck“ mit Verkehrsgarten in der Athene-Grundschule, aber auch die Frage, ob Räume als „Bereiche“ genutzt werden oder multifunktionell ausgestattet sind, beschäftigen die Schulen.
Die Kurzfilme sind durchweg sehenswert, ermöglichen sie doch anschaulicher als Textbeschreibungen, welche Lösungen in Schulen zur Erfüllung der vorgegebenen Standards gefunden werden. Besonders ist auch, dass in den Filmen nicht nur Schulleiterinnen und Schulleiter, sondern erfreulicherweise auch Schülerinnen und Schüler die Schulkonzepte erläutern. Ebenso kommen Koordinierende Erzieherinnen und Erzieher, AG-Leiter und Köche zu Wort.
Ein Grundschüler empfindet es als „Ehre“, an der Speiseplanerstellung mitzuwirken. Ein Schüler eines Gymnasiums sagt über die Garten-AG und den Schulteich, diese sollten „für mehr Schönheit in der Schule sorgen“. Das ist sehr überzeugend.
Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
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Bremer Schulen auf dem Weg zur Klimaneutralität : Datum:
Drei Bremer Modellschulen, darunter zwei Ganztagsschulen wie die Energiesparmeister-Grundschule am Baumschulenweg, entwickeln einen langfristigen Klimaschutzplan.
Drei Bremer Modellschulen werden in den kommenden Monaten einen ganzheitlichen und langfristigen Klimaschutzplan entwickeln. Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp sowie die Schulleitungen der Wilhelm-Focke-Oberschule und der Marie-Curie-Grundschule haben das Vorhaben Ende Oktober den Schülerinnen und Schülern des gemeinsamen Schulcampus vorgestellt.
Zur symbolträchtigen Uhrzeit „fünf vor zwölf“ startete der Auftakt des Projektes auf dem Schulcampus der Wilhelm-Focke-Oberschule und der benachbarten Marie-Curie-Grundschule. Gemeinsam mit der Schule am Baumschulenweg wollen die Schulen auf dem Schulcampus einen schuleigenen umfassenden Klimaschutzplan entwickeln, der weit über die rein pädagogische Aufbereitung von Klimaschutzthemen hinausgeht und die Handlungsfelder Energie, Wasser, Mobilität, Verpflegung und Beschaffung umfasst.
„Toll, dass sich so viele Menschen in unseren Schulen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen. Sowohl die Kleinsten in der 1. Klasse als auch die Eltern und die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen machen mit", sagt Sascha Karolin Aulepp, Senatorin für Kinder und Bildung.
Der Plan wird von eigenen Klimaschutz-Teams an den jeweiligen Schulen entworfen. Ob der Weg zur Schule, das Pausenbrot oder das Schulgebäude selbst – alles wird unter die Lupe genommen und auf CO2-Emissionen geprüft. Ein externer Klima-Coach hilft den jeweiligen Schulen, Maßnahmen zu formulieren und einen Plan aufzustellen. "Alle Aspekte unseres Lebens, Arbeitens und Lernens haben einen erheblichen Einfluss auf das Klima", erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens und Initiator des Projektes. "Aus diesem Grund setzen wir seit vielen Jahren Klimabildungsprojekte in Kindertagesstätten, Schulen oder auch Jugendfreizeiteinrichtungen in Bremen und Bremerhaven um. Mit der Ausarbeitung einer Strategie, die nicht nur den Unterricht, sondern das ganze Lernumfeld in den Blick nimmt, können wir gemeinsam mit den Modellschulen ein neues Format erproben und eine Blaupause für weitere Schulen in Bremen und Bremerhaven schaffen."
„Für uns ist das Thema enorm wichtig“, so Wolfgang Kirst, Schulleiter der Wilhelm-Focke-Oberschule. „Um unseren Schülerinnen und Schülern sowie kommenden Generationen eine lebenswerte Welt zu sichern, ist es wichtig, unseren Teil zu leisten und Möglichkeiten der Partizipation zu bieten.“
Ähnlich sieht es Andrea Barthe, Schulleiterin der Marie-Curie-Grundschule: „Wir müssen es schaffen, die Themen Klimawandel, Klimaschutz sowie Klimaanpassung in den Schulalltag und in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu integrieren.“
Auch Lars Beulke, Schulleiter der Grundschule am Baumschulenweg, hat stellvertretend für seine Schule am Auftakt teilgenommen: „Schülerinnen und Schüler sind oft viel konsequenter im klimabewussten Handeln als Erwachsene. Ich freue mich daher, dass wir alle gemeinsam an einem Plan für eine klimafreundliche Zukunft arbeiten.“
Initiiert wurde das Projekt „Schulen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, die gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen und externen Klima-Coaches einen Klimaschutzplan erarbeitet, der kurz-, mittel- und langfristige Ziele enthält. Dabei setzt das Projekt auf einen partizipativen Ansatz: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Personal im Gebäudemanagement oder der Mensa werden in den Prozess miteinbezogen. Gefördert wird das Projekt bis Ende 2023 von der Senatorin für Kinder und Bildung.
Weitere Modellschulen in Bremerhaven sollen in den kommenden Wochen folgen.
Quelle: Senatorin für Kinder und Bildung
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Baden-Württemberg: Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ : Datum:
Für das Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ gaben Verkehrsminister Hermann, Kultusministerin Schopper und Innenstaatssekretär Klenk zum Auftakt den Startschuss.
Immer mehr Kinder werden zur Schule gefahren, statt selbst zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nutzen. Das Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ soll Schulwege aktiver und sicherer gestalten. Am 19. Oktober gaben Minister Hermann, Ministerin Schopper und Innenstaatssekretär Klenk in Stuttgart den Startschuss.
Zu viele „Elterntaxis“ bedeuten nicht selten Chaos und Gefahr vor den Schultoren. Gleichzeitig haben viele Kinder zu wenig Bewegung. Hier setzt das neue Programm „MOVERS – Aktiv zur Schule“ an – und zwar landesweit. Kinder und Jugendliche werden durch konkrete Maßnahmen dabei unterstützt, ihren Schulweg aktiv und sicher zurückzulegen, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Tretroller. Dabei gibt es nicht nur Anreize für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch Hilfestellung für Kommunen und Schulen für ein gutes und ungefährliches Schulumfeld, in dem sich Eltern und Kinder gleichermaßen sicher fühlen.
Verkehrsminister Winfried Hermann, Kultusministerin Theresa Schopper und Innenstaatssekretär Wilfried Klenk gaben am 19. Oktober an der Wilhelmsschule in Stuttgart-Untertürkheim den Startschuss. In Zusammenarbeit mit den Schulen und Kommunen sollen sichere Schulwege Kindern und Jugendlichen mehr mobile und aktive Selbstständigkeit ermöglichen. Gleichzeitig bleiben sie fit und sind umweltfreundlich unterwegs.
Minister Hermann sagte zum Auftakt in Stuttgart: „Kinder und Jugendliche sollen wieder Lust auf eigenständige Mobilität bekommen. Wir motivieren sie zu einem aktiven, bewegungsorientierten und klimabewussten Lebensstil. Unser Ziel ist es, die Anzahl der Elterntaxis bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent zu reduzieren, indem immer mehr Schülerinnen und Schüler ihre Wege zu Fuß, mit dem Tretroller oder dem Fahrrad sicher zurücklegen wollen und können.“
Ministerin Schopper machte deutlich: „Der tägliche Fuß- oder Fahrradweg zur Schule hilft, selbstbewusster im Verkehr zu werden und auch sicherer daran teilzunehmen. Außerdem ist es für Kinder wichtig, sich zu bewegen und aktiv zu sein. Das fördert eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung. Mit dem Landesprogramm legen wir dafür einen wichtigen Grundstein.“
Innenstaatssekretär Klenk: „Die Straßen und Wege Baden-Württembergs sind für Kinder und Jugendliche seit Jahren mit die sichersten im gesamten Bundesgebiet. Darauf ruhen wir uns aber nicht aus. Der Schutz unserer Kinder, gerade auf dem Schulweg, ist ein ganz zentraler Punkt der Verkehrssicherheitsarbeit im Land. Und genau dort setzt das neue Landesprogramm an.“
MOVERS bietet eine landesweite Vor-Ort-Beratung. Schulen und Kommunen in BadenWürttemberg können sich bei einer zentralen Servicestelle und einem Beratungsnetzwerk informieren, welche Unterstützungsangebote es gibt und eine individuelle Auswahl treffen. Koordiniert wird das Landesprogramm von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW). Neben der bewährten Radfahrausbildung in der vierten Klasse umfasst das Programm folgende Bausteine:
- Unterstützung bei der Erstellung von Schulwegplänen
- Unterstützung bei der Etablierung von Bike-Pools in Schulen
- Förderung von Infrastrukturvorhaben zur Schulwegsicherung
- Förderung von sicheren Abstellanlagen an Schulen
- Auszeichnung Fahrradfreundliche Schule
- Stadtradeln an Schulen
Weitere Bausteine sind in der Entwicklung. Ziel ist es, dass bis 2030 der Anteil der Kinder und Jugendlichen die mit dem Auto zur Schule gelangen, von 17 Prozent halbiert wird und die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die aktiv zur Schule kommen, von 46 Prozent auf 60 Prozent steigt.
Besonderes Engagement der Wilhelmsschule
Die Wilhelmsschule in Untertürkheim, die für den Auftakt ausgewählt wurde, hat sich in den vergangenen Jahren besonders durch ihr Engagement im Bereich der Schulmobilität hervorgetan. Im Rahmen des Auftakts tauschten sich Minister Hermann, Ministerin Schopper und Innenstaatssekretär Klenk mit Schülerinnen und Schüler der Wilhelmsschule aus, die von ihrem Schulweg berichteten und selbstgemalte Bilder rund um das Thema „Schulweg“ präsentierten.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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Niedersachsen: Herman-Nohl-Schule Osnabrück ausgezeichnet : Datum:
Die Herman-Nohl-Schule in Osnabrück ist für ihre vorbildliche pädagogische Arbeit als „Zukunftsschule“ ausgezeichnet worden.
Zum Abschluss einer zweitägigen Reise durch den Landkreis Osnabrück hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Herman-Nohl-Schule in Osnabrück als „Zukunftsschule“ ausgezeichnet. Während einer Feierstunde vor über 100 teilnehmenden Gästen überreichte der Minister Schulleiter Hanno Middeke die Urkunde sowie das symbolische Schild.
Die Förderschule besitzt den Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung und hat sich im Rahmen des Modellprojekts mit dem Vorhaben beworben, mit geeigneten Formaten das Selbstvertrauen von Schülerinnen und Schülern zu stärken. Unter dem Motto „Du bist willkommen – wir machen dich stark“ verfolgt die Schule das Ziel, Ideen und Konzepte für gemeinsame Veränderungsprozesse zu entwickeln und konventionelle Strukturen aufzubrechen. Dies gelingt ihr durch individualisierte Angebote, die sich von der üblichen Alltagsstruktur einer Schule abheben, beispielsweise mit eigenen Stundentafeln oder einer Neuorganisation der Klassen.
„Die Herman-Nohl-Schule zeichnet sich durch eine vorbildliche pädagogische Arbeit aus“, lobte Kultusminister Tonne. „Sie ist mit der starken Aussage ins Modellprojekt gestartet, ein Ort der bedingungslosen Aufnahme aller Schülerinnen und Schüler zu sein. Das entspricht genau dem Leitbild, für das wir uns mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Zum Glück finden wir an der Herman-Nohl-Schule so viele Menschen, denen Demokratie und Partizipation besonders wichtig sind. Dafür möchte ich allen Beteiligten ganz ausdrücklich danken!“
Schulleiter Hanno Middeke erklärte: „Inklusion ist keine Frage karitativer oder ideologischer Grundhaltung. Gleichberechtigung ist ein demokratisches Grundprinzip.“ Er dankte vor allem der Stadt Osnabrück für ihre verlässliche Unterstützung durch die Bereitstellung von Schulsozialarbeiterstellen und für den Aufbau eines Bündnisses für systemherausfordernde Kinder und Jugendliche.
Die Herman-Nohl-Schule ist ab Klasse 5 ist eine „Vollständige Offene Ganztagsschule“. Die Schülerinnen und Schüler können freiwillig an Nachmittagsangeboten teilnehmen. Die Anmeldung ist jeweils für ein halbes Jahr verbindlich. Im Anschluss an das Mittagessen besteht die Möglichkeit, Hausaufgaben anzufertigen. Schließlich finden bis 16.00 Uhr die jeweiligen Angebote statt, darunter soziale Gruppenarbeit in Zusammenarbeit mit dem „Internationalen Bund“ (IB) oder Angebote der Jugendwerkstatt Dammstraße.
Hintergrund:
Im September 2021 sind in Niedersachsen die ersten „Zukunftsschulen“ an den Start gegangen. Das Modellprojekt leitet sich aus dem Dialogprozess „Bildung 2040“ ab und steht unter dem Dach der „Initiative demokratisch gestalten“. Seit Schuljahresbeginn gelten zudem zwei neue Erlasse zur Stärkung der Demokratiebildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In diesem Rahmen sollen Schülerinnen und Schüler Demokratiebildung vermittelt bekommen und an einem an Nachhaltigkeit orientierten Schulentwicklungsprozess teilhaben. Selbstbestimmtes und zukunftsorientiertes Lernen soll zur kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Leben in einer globalisierten Welt anregen. Die Stärkung von Kinderrechten im Schulalltag ist ein weiterer prägender Leitgedanke der schulischen Innovationsvorhaben in Niedersachsen. Mittlerweile gibt es landesweit insgesamt 65 ausgezeichnete „Zukunftsschulen“.
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Berliner Schulportal mit attraktiven Angeboten : Datum:
Das seit Ende 2021 neue Berliner Schulportal füllt sich mit attraktiven Angeboten und ist ein Schlüssel zur pädagogischen Umsetzung der Schuldigitalisierung.
Das seit Ende des vergangenen Schuljahres aktive Berliner Schulportal wird in diesem Schuljahr massiv ausgebaut. Die Senatsverwaltung für Bildung hat zentral für die Berliner Schulen ein weiteres digitales Lernmittel beschafft: Mit dem Angebot „Diagnose und Fördern“ von Cornelsen werden Lernstandserhebungen und passgenaue Fördermaßnahmen möglich, so dass Lerndiagnosen und Fördervorhaben aufeinander abgestimmt umgesetzt werden. Die mit dem Comenius EduMedia Siegel 2022 für didaktische und mediale Qualität ausgezeichnete digitale Anwendung wird für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch bereitgestellt.
Durch den Einsatz von digitalen Lernangeboten – insbesondere auch in Kombination mit einer künftigen Eins-zu-Eins-Ausstattung mit Endgeräten für Schülerinnen und Schüler, wie in der Digitalisierungsstrategie vorgesehen – ist die Förderung des individualisierten Lernens mit direktem und automatisiertem Feedback möglich. Schülerinnen und Schüler erhalten dann passgenaue weitere Lernmaterialien auf ihrer Niveaustufe. Die Lehrkräfte erhalten über das Dashboard die Übersicht über den Lernstand der Lernenden, sie selbst haben entsprechend weniger Korrekturaufwand.
Astrid-Sabine Busse, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Das Berliner Schulportal ist der Schlüssel zur pädagogischen Umsetzung der Schuldigitalisierung in Berlin. Es entwickelt sich zunehmend zum zentralen Einstiegspunkt zu allen digitalen Lösungen und Informationsangeboten für Schulen, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und außerschulische Kooperationspartner. Äußerst hilfreich ist es, wenn Lehrkräfte hier pädagogisch gut nutzbare Lernmittel finden, die die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern verstärken, das kooperative Lernen ermöglichen und zugleich arbeitserleichternd wirken.“
Eine weitere Unterstützung beim digitalen Lehren und Lernen ist das ebenfalls zentral beschaffte und allen Schulen über das Berliner Schulportal zur Verfügung gestellte Angebot von bettermarks, einer Mathematik-Lernsoftware. Das Lernsystem wird bereits intensiv genutzt: Im September 2022 waren rund 1.000 Lehrkräfte und 30.000 Schülerinnen und Schüler auf der Plattform aktiv.
Zum neuen Schuljahr hat die Senatsverwaltung für Bildung die aktuelle Landeslizenz verlängert und plant den Ausbau des Angebots an adaptiven Lehr- und Lernmitteln insbesondere für die Klassenstufen 5 und 6. Auch das Lernen mit dieser Software unterstützt das personalisierte Lernen nach individuellen Fortschritten und motiviert Schülerinnen und Schüler. Zudem werden Lehrkräfte durch digitale Lösungen auch entlastet. Die Lernplattformen Lernraum Berlin und itslearning werden weiter mit neuen Diensten bestückt und immer stärker in das Schulportal integriert.
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Neue Ganztagsschulen für Bremerhaven
Mit stetig steigenden Schülerzahlen im Stadtgebiet Bremerhaven werden zum Schuljahr 2023/2024 die Neue Grundschule Geestemünde und weitere Leuchtturmprojekte entstehen.
In Geestemünde, einem Stadtteil im Stadtbezirk Süd der Stadtgemeinde Bremerhaven, entsteht ein neuer Lernort. Aufgrund der stetig steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern im Stadtgebiet Bremerhaven wird zum Schuljahr 2023/2024 die Neue Grundschule Geestemünde in der Voßstraße/Ecke Georg-Seebeck-Straße entstehen. Die Neue Grundschule Geestemünde wird als eine offene Ganztagsschule geführt und startet zum Schuljahr 2023/2024 mit drei Klassenverbänden im ersten Jahrgang. In den nächsten Jahren wird sie entsprechend hochwachsen.
Die Schule wird zunächst, wie die Neue Grundschule Lehe auch, in sogenannten Mobilbauten entstehen. Diese sind hochmodern ausgestattet und stehen einem ursprünglichen Klassenraum nicht entgegen.
Für Geestemünde ist außerdem eine neue dreizügige Grund- und Oberschule, das Schulzentrum Hamburger Straße, in das die Oberschule Geestemünde und die Allmersschule einziehen werden, geplant. Im Stadtteil Lehe entsteht neben der dreizügigen Neue Grundschule Lehe eine fünfzügige Oberschule, die Neue Oberschule Lehe.
Alle Schulen sind Leuchtturmprojekte der Pädagogik, in denen das Konzept der Clusterschulen und weitere, auf die Lernanforderungen der Kinder optimierte, individuelle Konzepte zur Anwendung kommen. Darüber hinaus haben die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit und die Einbindung ins Quartier einen hohen Stellenwert innerhalb der Projektziele.
Quellen:
Stadt Bremerhaven / Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung
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Bayern: Mund-ART-Weg zur sprachlichen Bildung : Datum:
Kultusminister Michael Piazolo hat am 19. Oktober den Chiemgauer Mund-ART-Weg in Prien am Chiemsee eröffnet. Dabei handelt es sich um sieben verschiedene Themenwege, auf denen mit 61 Schautafeln mundartliche Redewendungen veranschaulicht werden.
Diese wurden von Schülerinnen und Schülern der Franziska-Hager-Mittelschule Prien erarbeitet und mittels Audiodateien auf originelle Weise erklärt. Die Audiodateien und weitere Informationen lassen sich über einen QR-Code über das Handy abrufen.
„Dieses besondere Bildungsangebot vereint Tradition und Moderne, ist sowohl informativ als auch unterhaltsam und richtet sich an alle – Jung und Alt, an Bayern, ‚Zugroaste‘ und Urlauber. Das ist eine hervorragende Leistung der Franziska-Hager-Mittelschule für die gesamte Region! Der Chiemgauer Mund-ART-Weg ist ein Vorzeigeprojekt zur Dialektpflege und zur sprachlichen Bildung in der Schule. Herzlichen Dank der gesamten Schulfamilie für das großartige Engagement!“, betonte Kultusminister Michael Piazolo bei der Eröffnungsfeier in der Franziska-Hager-Mittelschule Prien.
Im vergangenen Schuljahr war der heimische Dialekt Gegenstand des Gemeinschaftsprojekts „Chiemgauer Mund-ART-Wege“, an dem sich die Franziska-Hager-Mittelschule Prien und die Gemeinden Prien, Bernau, Aschau, Rimsting, Gstadt, Breitbrunn und Eggstätt beteiligten.
„Dialekt ist immer mit Heimat verbunden. Er muss gesprochen und weitergegeben werden, um unsere Traditionen zu erhalten. Deshalb ist es eine wichtige Bildungsaufgabe, unsere bayerischen Mundarten und auch die regionalen Bräuche zu pflegen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Mundart an den bayerischen Schulen zu stärken. Als Projektpartner der Stiftung Wertebündnis Bayern unterstützen wir auch die Initiative ‚Mundart WERTvoll‘. Außerdem hat das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in unserem Auftrag das neue Onlineportal ‚Dialekte und regionale Kultur‘ entwickelt, das viele Materialien und Best-Practice-Beispiele bereithält“, sagte Piazolo.
Der Breitbrunner Grafiker Sebastian Huber hat die Texte auf den Schautafeln durch aussagekräftige und humorvolle Zeichnungen anschaulich illustriert. Nach Aufstellung der Tafeln in den beteiligten Gemeinden stehen die kurzweiligen Wanderwege zum Begehen bereit.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Hessen: Startschuss für das Sporthelfer-Programm : Datum:
Staatssekretär Dr. Manuel Lösel startet mit der Sportjugend Hessen das Sporthelfer-Programm, das zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung der Kinder und Jugendlichen beiträgt.
Bereits Anfang Oktober haben Staatssekretär Dr. Manuel Lösel und der stellvertretende Geschäftsführer der Sportjugend Hessen, Dr. Daniel Illmer, an der Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach den offiziellen Startschuss für das Sporthelfer-Programm gegeben. Dabei erklärte Lösel: „Das Besondere an ‚Sporthelferinnen und Sporthelfer in Hessen‘ ist, dass Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften gezielt ausgebildet werden, damit sie später den Pausensport organisieren, bei der Ausrichtung der Bundesjugendspiele helfen oder wichtige Aufgaben in ihrem Sportverein übernehmen können. Mit unserem neuen Programm kommen wir nicht nur einem Kernanliegen unserer Regierungsarbeit – der Stärkung unserer Vereine – nach, sondern fördern auch die Bewegung junger Menschen in der Schule.“
Erfolgreiches Vorbild NRW
Das Sporthelfer-Programm stammt ursprünglich aus Nordrhein-Westfalen, wo seit dem Jahr 2001 bereits mehr als 80.000 Sporthelferinnen und Sporthelfer ausgebildet werden konnten. Bei dem Programm erhalten Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren an ihrer Schule eine sportartübergreifende Ausbildung durch ihre Sportlehrkräfte, die vorab in einer Qualifizierungsmaßnahme auf die Sporthelfer-Ausbildung vorbereitet wurden. Zusätzlich ist die Einbindung der örtlichen, mit der Schule kooperierenden Sportvereine vorgesehen.
Die Sportjugend Hessen hat das Programm nun in angepasster Form auf Hessen übertragen. Der stellvertretende Geschäftsführer der Sportjugend Hessen, Dr. Daniel Illmer, zeigte sich erfreut über den Start des Pilotprojekts in Hessen: „Erstens trägt das Programm in besonderer Weise zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung junger Menschen bei und zweitens stellt es die Weichen für ein ehrenamtliches Engagement im Sport.“ Beides habe unter der Corona-Pandemie leider stark gelitten. „Als Jugend- und Sportverband bemüht sich die Sportjugend Hessen deswegen gerade sehr, Bewegungsangebote in Schule und Sportverein zu unterstützen sowie den Nachwuchs im Bereich des Ehrenamtes zu fördern.“
„Der Nutzen des Programms ist vielfältig“, ergänzte Staatssekretär Lösel. In erster Linie seien die beteiligten jungen Menschen die Profiteure. „Sie erhalten erste Grundlagen als Nachwuchs-Übungsleiter, lernen Bewegungs- und Sportangebote kennen und üben den Rollenwechsel vom Lernenden zum Anleitenden.“ Erfahrungsberichte aus Nordrhein-Westfalen zeigten, dass viele der heute dort tätigen Sportlehrkräfte, Übungsleiterinnen und Übungsleiter ihre ersten Impulse durch das Sporthelfer-Programm erhalten hätten. „Das frühzeitige Ausbilden junger Menschen ist ein wichtiger Ansatz, um sie langfristig im Sport zu binden. Ich danke allen Beteiligten sehr für ihr Engagement und bin schon gespannt auf die ersten Rückmeldungen unserer Schulen“, hielt Lösel abschließend fest.
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RuhrFutur: Fortbildung „Raumnutzung für Ganztagsschulen“ : Datum:
Die Bildungsinitiative RuhrFutur lädt zu einer Online-Fortbildung „Multifunktionale Raumnutzung für Ganztagsschulen – Besser lernen und leben im Klassenzimmer“ ein.
Mit der Ganztagsschule und der damit verbundenen Neuausrichtung von „Schule als Lern- und Lebensort“ steigt die Notwendigkeit, pädagogische und schulorganisatorische Konzepte weiterzuentwickeln. In der Online-Fortbildung „Multifunktionale Raumnutzung für Ganztagsschulen – Besser lernen und leben im Klassenzimmer“ am 16. November 2022 von 15 bis 16.30 Uhr erfahren die Teilnehmenden, wie sich innerhalb konventioneller Klassenräume flexibel nutzbare Lernlandschaften im Kleinen einrichten lassen, um notwendige Voraussetzungen für asynchrones digitales Lernen und parallele Betreuung zu schaffen.
Bereits eine durchdachte Raumorganisation macht es möglich, der heutigen Vielfalt und Gleichzeitigkeit von Lernsituationen Rechnung zu tragen. Doch wie lassen sich die notwendigen Veränderungen zielgerichtet umsetzen? Welche Prozesse müssen in der Schule angestoßen werden, um das gemeinsame Ziel zu erreichen? Anregungen und Konzepte dazu erhalten die Teilnehmenden in der Fortbildung von Christoph von Winterfeld, selbstständiger Bauberater mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung.
Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie weiteres interessiertes Personal an Schulen.
Quelle und Informationen: RuhrFutur Essen
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Niedersachsen: Zukunftsschulen ausgezeichnet : Datum:
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die Grundschulen Bothmer in Schwarmstedt und die Heinz-Heyder-Schule in Buchholz a. d. Aller als „Zukunftsschulen“ ausgezeichnet.
Für besonders innovative Ansätze in ihrer pädagogischen und schulorganisatorischen Entwicklung sind die Grundschulen Bothmer in Schwarmstedt und Heinz-Heyder-Schule in Buchholz a. d. Aller von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne als „Zukunftsschulen“ ausgezeichnet worden.
Die beiden Ganztagsschulen, die sich gemeinsam mit der Grundschule Vorbrück in Walsrode als „Heidenetzwerk“ um die Teilnahme am Modellprojekt Zukunftsschule beworben hatten, erhielten nun die markanten Schilder „Zukunftsschule“ aus den Händen des Kultusministers.
Den Anfang machte die Grundschule Bothmer, für die Schulleiterin Christina Feldmann nicht nur das Schild, sondern auch lobende Worte des Kultusministers entgegennahm. Minister Tonne betonte in seinem Grußwort, die Schulgemeinschaft der Grundschule Bothmer verfolge das Ziel, einen Lern- und Lebensraum zu schaffen, in dem Freude am Lernen und am gemeinsamen Tun herrschen. „Vom Projektunterricht und Lernen im eigenen Tempo plant die Schule einen Schulentwicklungsprozess mit den Schwerpunkten lernförderliches Feedback, themenorientiertes Lernen, jahrgangsgemischte Lerngruppen“, so der Kultusminister.
Tonne weiter: „Die Schule ist Teil der Bildungsinitiative Schule im Aufbruch. Es ist also ganz viel in Bewegung. Ihre Innovationen erfordern viel Engagement und Durchhaltevermögen, denn nicht alles wird auf Anhieb perfekt klappen. Das ist normal, Fortschritt und Innovationen brauchen einen langen Atem. Bleiben sie aber dennoch am Ball, es lohnt sich. Mit unserem Unterstützungssystem stehen wir zudem allen Zukunftsschulen mit Rat und Tat zur Seite. Ich wünsche der Grundschule Bothmer weiterhin einen spannenden und erfolgreichen Schulentwicklungsprozess als Zukunftsschule.“
Ein wichtiges Element in der Schulentwicklung der Heinz-Heyder-Grundschule in Buchholz a. d. Aller ist die pädagogische Einbindung des Schulbauernhofes, der im Rahmen von „75 Jahre Demokratie in Niedersachsen“ gefördert wurde. Dieser Schulbauernhof nimmt auch in der praktischen Weiterentwicklung als „Zukunftsschule“ eine wichtige Funktion ein, wie Kultusminister Tonne bei der Auszeichnungsfeier betonte: „Der Schulbauernhof macht das Potential des Modellprojektes Zukunftsschule in besonderer Weise deutlich. Denn es geht nicht zuletzt darum, neue Lernräume für und mit Schülerinnen und Schülern zu erschließen und dabei allen Kindern die Chance zu bieten ihr eigenes Potential zu entdecken, gemeinsam zu lernen und zu wachsen. Die Gründung des Schulbauernhofes ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern eigenständige Lernprozesse mit ganz individuellen Lernerfahrungen, Einblicke in landwirtschaftliche Prozesse und die Übernahme von Verantwortung.“
An Schulleiterin Sabine Müller gewandt, betonte der Kultusminister, dass sich die Heinz-Heyder-Schule bereits in das Projekt „Bildung 2040“ eingebracht hätte bei der Frage, was Kinder und Jugendliche in Zukunft lernen sollten, um fit für das Leben in einer komplexen Welt zu sein. „Die Teilnahme am Projekt Zukunftsschule ist der folgerichtige nächste Schritt. Ich wünsche der Heinz-Heyder-Schule weiterhin viel Erfolg und Freude auf ihrem Weg in die Zukunft, Mut und Kraft zur Weiterentwicklung“, gratulierte der Kultusminister.
Hintergrund:
Im September des vergangenen Jahres sind in Niedersachsen die ersten „Zukunftsschulen“ an den Start gegangen. Das Modellprojekt leitet sich aus dem Dialogprozess „Bildung 2040“ ab und steht unter dem Dach der „Initiative demokratisch gestalten“. Seit Schuljahresbeginn gelten zudem zwei neue Erlasse zur Stärkung der Demokratiebildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In diesem Rahmen sollen Schülerinnen und Schüler Demokratiebildung vermittelt bekommen und an einem an Nachhaltigkeit orientierten Schulentwicklungsprozess teilhaben. Selbstbestimmtes und zukunftsorientiertes Lernen soll zur kritischen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Leben in einer globalisierten Welt anregen. Die Stärkung von Kinderrechten im Schulalltag ist ein weiterer prägender Leitgedanke der schulischen Innovationsvorhaben in Niedersachsen. Mittlerweile gibt es landesweit insgesamt 65 ausgezeichnete „Zukunftsschulen“.
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Netzwerk Schulverpflegung trifft Jamie Oliver : Datum:
Das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung e.V. hat kurz vor dem 13. Kongress Schulverpflegung den engagierten britischen Streiter für gesundes Schulessen Jamie Oliver getroffen.
Das bundesweit tätige Deutsche Netzwerk Schulverpflegung e.V. (DNSV) hat kurz vor dem 13. Deutschen Kongress Schulverpflegung den britischen Spitzenkoch und engagierten Streiter für ein gesundes Schulessen Jamie Oliver getroffen.
Es geht um die Haltung der Kinder zu dem, was sie essen, muss sich verändern, so eine der zentralen Aussagen des Britischen Spitzenkoches, der sich seit Jahren u.a. auch für gutes und gesundes Schulessen engagiert. Bei einem Brainstorming im kulinarischen Rahmen in einem Berliner Restaurant netzwerkten mit ihm wichtige Macher aus der Berliner Foodbranche. Auch Bundestagsmitglied und Verbraucherministerin a.D. Renate Künast war eingeladen.
Diskutiert wurde über Fragen, wie es gelingen kann, einen Weg zu finden, um die Ernährung von Kinder und Jugendlichen, somit auch die Schulverpflegung optimal und nährstoffreich zu gestalten. Dreh- und Angelpunkt seien dabei die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, darin eingeschlossen vor allem der Schutz von Kindern vor der Werbung für „Junk Food“. Dies sei ihm ein besonderes wichtiges Anliegen. Oliver formulierte dabei den Wunsch um Zusammenarbeit mit den deutschen Vertretern, gerade im Bereich langfristiger Erziehung und Bildung. Ernährung sei ein Querschnittsthema und betreffe alle Bereiche der Gesellschaft. Er begrüßt die Initiative des DNSV zur Durchsetzung einer täglichen warmen Mahlzeit für alle Schüler und Schülerinnen.
Abschließend signierte er sein neues Kochbuch, welches mehr als 120 Rezepte für leckere, unkomplizierte sogenannte One Pot-Gerichte, die garantiert satt und glücklich machen, enthält. Jedes Rezept besteht aus nur acht oder weniger Zutaten – das heißt minimaler Vorbereitungsaufwand, kaum Abwasch und maximale Entspannung.
Der 13. Deutsche Kongress Schulverpflegung findet am 4. November 2022 in Vechta statt.
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53 MINT-Cluster für Kinder und Jugendliche : Datum:
Die MINT-Cluster-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll das Angebot an kreativen, niedrigschwelligen MINT-Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren stark ausweiten.
Mit drei neuen MINT-Clustern in Hannover, Braunschweig und Göttingen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab heute insgesamt 53 MINT-Cluster in Deutschland. Sie stärken die außerschulische MINT-Bildung. Dazu erklärt der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg:
„Wenn wir ein Innovationsland bleiben wollen, müssen wir junge Menschen für MINT begeistern – für Zahlen und Daten, für Naturphänomene und Algorithmen. Deshalb baut das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Angebote für Kinder und Jugendliche in der Fläche mithilfe von MINT-Clustern aus, auch in ländlichen Regionen. Gerade sind zahlreiche neue MINT-Cluster gestartet, die niedrigschwellige Angebote im Programmieren, Forschen und Experimentieren mit Bezug zu Ausbildungswegen und Berufsfeldern bereithalten. Jetzt sind 53 solcher Cluster in ganz Deutschland aktiv. Ihre wichtige Arbeit unterstützen wir als Chancenministerium mit rund 30 Millionen Euro. Denn gute MINT-Bildung ist nicht nur wichtig für die Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, sondern auch für die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen. Mit dem MINT-Aktionsplan 2.0 setzen wir weitere Impulse.“
Hintergrund
Im MINT-Aktionsplan bündelt das Bundesministerium für Bildung und Forschung seine Bildungsförderung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Zu den geförderten MINT-Maßnahmen zählen neben den MINT-Clustern u. a. die Initiative Haus der kleinen Forscher, Schülerwettbewerbe wie Jugend forscht, die bundesweite Geschäftsstelle MINTvernetzt oder die Kommunikationskampagne #MINTmagie.
Die MINT-Cluster-Förderung soll nachhaltige Strukturen schaffen und das Angebot an kreativen, niedrigschwelligen MINT-Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren stark ausweiten.
Mit dem MINT-Aktionsplan 2.0 setzt das BMBF zielgerichtet Impulse, besonders für die engere Verzahnung von außerschulischer und schulischer MINT-Bildung und die weitere Unterstützung der MINT-Akteurinnen und -Akteure. Dazu ist für das Jahr 2023 auch eine dritte MINT-Cluster-Förderrunde in Vorbereitung, die an die beiden nun abgeschlossenen anknüpft.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung Pressemitteilung Nr. 63 | 05.10.2022
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Stadt Mannheim: Neue Ganztagsgrundschulen und mehr : Datum:
Mannheim legt seit Jahren einen besonderen Fokus auf die Entwicklung hochwertigen kommunalen Bildungslandschaft. Ganztagsschulen sind im Fokus.
Die Stadt Mannheim legt einen besonderen Fokus auf die Entwicklung der kommunalen Schullandschaft. In einem Pressegespräch informierten Bildungsbürgermeister Dirk Grunert, Peter Doberass, Geschäftsführer der BBS Bau- und Betriebsservice GmbH, sowie Hans-Jürgen Heißner, stellvertretender Leiter des städtischen Fachbereichs Bildung, über den Stand der laufenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen und gaben eine Perspektive auf die anstehenden Projekte. „Die Entwicklung und Gestaltung einer hochwertigen kommunalen Bildungslandschaft ist eng an die Schaffung der baulichen Voraussetzungen geknüpft“, betont Bildungsbürgermeister Dirk Grunert zum Auftakt des Pressegesprächs.
„Der Ganztagsschulausbau und damit die Etablierung der Ganztagsgrundschule als künftige Regelschule ist dabei weiterhin eine unserer größten Herausforderungen für eine bildungs- und sozial gerechte Gesellschaft “, konstatiert Grunert nicht nur mit Blick auf den Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Betreuungsplatz für Grundschulkinder ab 2026. Die Ganztagsschule schaffe gleiche Voraussetzungen für alle Kinder unabhängig von den Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern, „sie ist das qualitativ beste und verlässlichste Angebot“, ist der Bürgermeister überzeugt.
Die Stadt Mannheim verfolgt dabei einen kontinuierlichen Ausbau, der Architekten-Wettbewerb für die neue Humboldt-Ganztagsgrundschule konnte bereits vor den Sommerferien stattfinden, der Baustart ist für Ende 2023 geplant, für die Almenhofschule laufen erste Konzeptionen. Auf den Konversionsflächen Franklin und Spinelli kommen die Arbeiten an den beiden neuen Ganztagsgrundschulen in sichtbar großen Schritten voran. Und weitere Grundschulen stehen im Fokus der Stadtverwaltung.
Und das der schwierigen Gemengelage zum Trotz: „Gerade die Bauwirtschaft ist von zahlreichen internationalen Krisen gleichzeitig betroffen“, erläutert der Bildungsbürgermeister die großen Herausforderungen bei der Umsetzung der Maßnahmen. „Gestiegene Material- und Baukosten, unterbrochene Lieferketten, der Mangel an Fachkräften und nun die Energiekrise – all diese Aspekte treffen auf den Baustellen vor Ort zusammen“, so Grunert.
Dennoch konnten 10 große Maßnahmen wie der Neubau einer Mensa und Sportstätte an der Gretje-Ahlrichs-Schule, mit dem Außengelände die Sanierung und Erweiterung des Johanna-Geissmar-Gymnasiums oder das Außengelände der Seckenheimschule am Stammhaus abgeschlossen werden. „Wir profitieren dabei auch von dem 2018 aufgelegten Förderprogramm von Bund und Land im Rahmen des Kommunalinvestitionsfördergesetzes, dessen Abarbeitung uns in den vergangenen Jahren bei den Sanierungen in der 2017 vom Gemeinderat mit dem Masterplan Schulbau beschlossenen Priorität zugutekommt“, so Grunert. Insgesamt laufen derzeit 15 Maßnahmen von Brandschutz- und Fachraumsanierungen über den Ausbau zur Gemeinschaftsschule bis hin zu Schulneubauten mit einem Gesamtvolumen von rund 181 Mio. Euro. Beispielhaft seien die Neubauprojekte auf den Konversionsflächen Franklin und Spinelli oder etwa die Sportstätte der IGMH, gefördert durch das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, genannt. 17 weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen sind in Vorbereitung.
„Moderne Lehr- und Lernorte spielen eine tragende Rolle für qualitative Bildungsangebote. Schüler*innen sollen im Fachunterricht die Möglichkeit haben, an aktuellen Themen und Fragestellungen der Wirtschaft und Wissenschaft zu arbeiten – dafür braucht es Fachräume, die dem aktuellen Stand entsprechen“, erläutert Hans-Jürgen Heißner, stellvertretender Leiter des Fachbereiches Bildung. Unter anderem an der Friedrich-List-Schule und der Heinrich-Lanz-Schule laufen Fachraumsanierungen, am Moll-Gymnasium und der Max-Hachenburg-Schule konnten diese erfolgreich abgeschlossen werden.
Über die einzelnen Maßnahmen berichtete BBS-Geschäftsführer Peter Doberass ausführlich. So konnte etwa die Dach- und Fachraumsanierung der Wilhelm-Wundt-Schule, sowie auch die Sanierung der Gebäudehülle der Waldhofschule abgeschlossen werden. Neben Maßnahmen in und an Gebäuden standen auch Außenanlagen auf der Projektliste der BBS: Die Arbeiten an den Außenanlagen der Gretje-Ahlrichs-Schule wurden beendet, die sanierten und neu gestalteten Sportaußenanlagen der IGMH wurden der Schule bereits zu Pfingsten übergeben. Aufgrund von Ausfällen bei Personal und Material, ausgelöst durch die aktuelle Krisensituation, kann die Sanierung und der damit verbundene Ausbau zur Ganztagsschule der Friedrich-Ebert-Schule nicht planmäßig in den Sommerferien abgeschlossen werden. Die Arbeiten verzögern sich voraussichtlich bis Ende des Jahres. Der Ganztagsbetrieb kann aufgrund abgestimmter Logistik dennoch zum neuen Schuljahr starten.
Auch neue Maßnahmen prägen die Arbeit der BBS im Sommer. So wurde in den Sommerferien mit dem Rückbau der IGMH-Sporthalle begonnen. Hier wird ein neues Gebäude mit einer großen Dreifeldsporthalle und einer separaten Einfeldhalle sowie zusätzlichen Lernflächen für den Sport-Theorie-Unterricht entstehen. Fachräume und Fassaden werden parallel an der Friedrich-List-Schule saniert sowie die Sporthalle und Umkleiden an der Eugen-Neter-Schule. Außerdem ist die Brandschutzsanierung an der Seckenheim Stammschule in den Ferien gestartet.
Das Thema Ganztagsschule nimmt darüber hinaus einen großen Stellenwert ein: Die Planungen für den Neubau der Humboldtschule gehen in die Konkretisierung. Ebenso wird die Mensa der Gerhart-Hauptmann-Schule vergrößert. „Unser Anspruch ist, allen Schülerinnen und Schülern Mannheims für ihre schulische Bildung gute räumliche Rahmenbedingungen anzubieten. Dazu setzt die BBS dringende Sanierungen und Neubauten um. Ich freue mich daher sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige Projekte abschließen konnten, und unseren Fokus darüber hinaus auf den Ausbau der Schulen für einen Ganztagsbetrieb legen können.“, erläutert Peter Doberass.
Quelle: Stadt Mannheim
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Neue KMK-Statistik für Ganztagsschulen 2020/2021 : Datum:
Die aktuelle Ganztagsschulstatistik der Kultusministerkonferenz ist online verfügbar.
Die aktuelle Statistik der Kultusministerkonferenz „Allgemeinbildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland – Statistik 2016 bis 2020 ist online abrufbar. Sie enthält die Daten für die Schuljahre 2016/2017 bis 2020/2021.
Wie in den Vorjahren wird die steigende gesellschaftliche Bedeutung schulischer Ganztagsangebote in Deutschland hervorgehoben. Als Ursachen werden der hohe Bedarf nach ganztägiger Betreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die durch PISA angeregte Diskussion über die besten Rahmenbedingungen für schulisches Lernen gesehen. Ausdrücklich wird auf die Impulse durch das Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (2003–2009) hingewiesen. „Die in vielen Ländern entwickelten Konzepte und Maßnahmen zum Ausbau des Ganztagsschulbetriebs im Primar-und Sekundarbereich I fanden in der vorliegenden Analyse der Jahre 2016 bis 2020 ihren Niederschlag“, heißt es im Vorwort.
Die Zahl der Ganztagsschulen und die Zahl der am Ganztag teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben sich seit 2002/2003 (erste amtliche Zählung) kontinuierlich erhöht. Während die Zahl der Ganztagsschulen 2020/2021 erneut gestiegen ist, sind bei den Teilnahmequoten verschiedene leichte Rückgänge gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
19.041 schulische Verwaltungseinheiten im Primarbereich und in der Sekundarstufe I (71,5 %) verfügten im Schuljahr 2020/2021 über Ganztagsangebote (2002/2003: 4.951 = 16,3 %). Die höchsten Anteile verzeichnen nach der Statistik die Länder Sachsen (98,5%), Saarland (95,7%), Hamburg (96,1%), Rheinland-Pfalz (93,3%), Berlin (85,6%), Nordrhein-Westfalen (79,7%), Thüringen (74%) und Bayern (73,4%). In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt kooperieren Grundschulen flächendeckend mit Schulhorten.
Nach Schularten verzeichnen die höchsten Anteile an Ganztagsschulen die Integrierten Gesamtschulen (1.843 = 88,8%), Schularten mit mehreren Bildungsgängen (1.499= 81,7%), Hauptschulen (1.420 = 78,5%), Förderschulen (1.979 = 73,1%) und Gymnasien (2.000 = 66,6%). (Da die Gesamtzahl der Haupt- und Förderschulen gesunken ist, verändert sich auch der Anteil der Ganztagsschulen.) Der Anteil der Grundschulen mit Ganztagsbetrieb (71,2%) ist weiter gestiegen (2002: 10,3%).
Im Schuljahr 2020/2021 nahmen bundesweit 3.446.211 Millionen Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb teil, das sind 47,2 % aller Schülerinnen und Schüler im Primarbereich und in der Sekundarstufe I. Die Zahl ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (2019/2020: 3.482.813). Im Schuljahr 2002/2003 waren es nach der ersten amtlichen Zählung der Kultusministerkonferenz gerade einmal 133.506 Schülerinnen und Schüler (9,8 %) gewesen.
Die höchsten Teilnahmequoten verzeichneten im Schuljahr 2019/2020 die Länder Hamburg (93,9 %), Sachsen (83,8%), Berlin (69,4%). Die absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb ist in Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen gestiegen, in den anderen Ländern leicht gesunken.
Nach Organisationsformen dominiert die offene Ganztagsschule bei Grundschulen und Gymnasien. Die teilgebundene und die voll gebundene Form wählen eher Schulen mit mehreren Bildungsgängen, IGS und Förderschulen.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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OECD–Bericht „Bildung auf einen Blick 2022“ : Datum:
Die OECD hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz ihren Bericht „Bildung auf einen Blick 2022“ vorgestellt.
Die OECD hat am 4. Oktober gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz ihren Bericht „Bildung auf einen Blick 2022“ vorgestellt.
Dazu erklärte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Der OECD-Bericht ist eine wichtige Standortbestimmung und zeigt, vor welchen Herausforderungen wir stehen. Deutschland braucht dringend mehr berufliche und akademische Fachkräfte, um im internationalen Wettbewerb vorn dabei zu sein. Anders als in vielen OECD-Staaten ist der Anteil der geringqualifizierten jungen Erwachsenen in Deutschland allerdings gestiegen. Jeder Siebte im Alter von 25 bis 34 Jahren steht nicht als qualifizierte Fachkraft zur Verfügung. Das hat weitreichende Folgen für den Einzelnen und die gesamte Gesellschaft und kann uns nicht ruhen lassen. Das deutsche Bildungssystem braucht ein Update.
Der Bildungserfolg in unserem Land hängt nach wie vor stark von der sozialen Herkunft ab. Mit dem Startchancen-Programm möchte ich bis zu 4.000 allgemein- und berufsbildende Schulen mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern unterstützen. Mein Ziel ist, ein Programm aufzusetzen, das vor Ort echte Wirkung entfaltet – mit modernisierter Bildungsinfrastruktur, mit einem Chancenbudget und mit mehr Schulsozialarbeit. Mit der Fortsetzung und Weiterentwicklung der Nationalen Weiterbildungsstrategie setzen sich Bundesregierung und ihre Partner darüber hinaus ambitionierte Ziele, insbesondere um Geringqualifizierten einen leichteren Zugang zu Weiterbildung zu ermöglichen. Mit bester Bildung wollen wir jeder und jedem die Chance geben, seine Träume zu verwirklichen und zu Wachstum und Wohlstand beizutragen. Das ist nur gemeinsam zu stemmen – von Bund, Länder und Kommunen sowie den Sozialpartnern. Als Bund machen wir uns für ein Mehr an Bildung stark.“
Karin Prien, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein erklärte: „Wir haben viel erreicht. Unser Bildungssystem hat in der Pandemie gezeigt, dass es auf Krisen reagieren kann. Das ist in erster Linie ein Verdienst der Schulen und allen an Schule Tätigen, die gemeinsam für das Wohl der Schülerinnen und Schüler großartige Arbeit geleistet haben. Das große Engagement sehen wir auch angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Ich danke den Schulen und Lehrkräften, dass es gelungen ist, die rund 180.000 geflüchteten Kinder und Jugendliche aus der Ukraine in unser Schulsystem erfolgreich zu integrieren. Die Pandemie hat aber auch gezeigt, wo unser Bildungssystem dringenden Nachholbedarf hat. Bei der Digitalisierung haben wir durch die Pandemie sehr große Schritte nach vorne gemacht, aber wir müssen noch besser werden. Ein gemeinsamer Erfolg von Bund und Ländern ist, dass der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit tertiärem Abschluss von 28 Prozent im Jahr 2011 auf 36 Prozent im Jahr 2021 gestiegen ist. Dies ist gelungen vor dem Hintergrund der zwei starken Säulen unseres an die Schule anschließenden Bildungssystems aus akademischer und beruflicher Bildung.
Der demografische Wandel stellt uns vor die große Herausforderung, den Fachkräftemangel zu bewältigen. So sind nicht nur Handwerksberufe vom Fachkräftemangel betroffen, sondern ganz besonders auch die Bereiche Bildung, Erziehung und Gesundheit. Bund und Länder sind deshalb gefordert, den zentralen Stellenwert von Bildung in ihrer gesamten Breite vom vorschulischen Bereich über die Schule und Berufsausbildung bis zu Hochschule und Weiterbildung zu berücksichtigen und mit den erforderlichen Mitteln auszustatten. Die Kultusministerkonferenz setzt deshalb einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte und des weiteren Personals im Bildungsbereich.“
Hintergrund
Der OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2022“ ermöglicht anhand von quantitativen Indikatoren einen Vergleich der Bildungssysteme von 38 OECD-Staaten sowie sieben Partnerstaaten. Der Bericht ist in vier Hauptkapitel unterteilt: A: Bildungserträge, B: Bildungsbeteiligung, C: Bildungsinvestitionen, D: Lernumfeld. Ein zusätzliches Kapitel umfasst Daten zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Bildungssysteme.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Neuss: Neue Mensa und Ganztagsräume für Gesamtschule Norf
„Wir eröffnen neue Räume zum Lernen und Leben“ lautete das Motto der Einweihungsfeier. Bürgermeister Reiner Breuer findet es gut, dass die Schule heutzutage nicht nur „Lernort, sondern auch Lebensort ist.“.
Die Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft der Gesamtschule Norf freuen sich über neue Räumlichkeiten. Im April dieses Jahres wurden die Baumaßnahmen in der Schule fertiggestellt. Die offizielle Einweihung konnte pandemiebedingt erst am 9. September 2022 in der neuen Mensa der Schule im Beisein von Bürgermeister Reiner Breuer gefeiert werden.
Die Stadt Neuss hat in einem dreistöckigen Erweiterungsbau vier Unterrichtsräume für Kunst und Musik geschaffen sowie die Mensa, deren Speiseraum durch eine mobile Trennwand in zwei Zonen unterteilt werden kann und die 500 Essensplätze bietet. „Die Mensa ist das Herzstück und auch für Schulveranstaltungen und Vereine gedacht“, sagt Architektin Jutta Quasten-Mundt. Eine außerschulische Nutzung ist jedoch auf wenige Tage im Jahr und maximal 300 Besucher*innen begrenzt.
In den beiden Obergeschossen befinden sich 24 Klassenräume der Mittelstufe sowie sogenannte Lernkojen auf den Fluren, wo die Schülerinnen und Schüler ihre Freistunden verbringen können. Quasten-Mundt wollte kein klassisches Schulgebäude bauen, sondern eines mit Erlebnisbereichen: „Wir haben darauf geachtet, dass alles lichtdurchflutet und einladend ist. Der Bau lebt vom Sichtbeton und den farbig akzentuierten Flächen. Wir haben uns für die Farbe Grün entschieden, verschiedene Grüntöne ziehen sich durch das komplette Gebäude.“
„Wir eröffnen neue Räume zum Lernen und Leben“ lautete das Motto der Einweihungsfeier, das auch bei Bürgermeister Reiner Breuer Anklang fand. Er findet es gut, dass die Schule heutzutage nicht nur „Lernort, sondern auch Lebensort ist.“ Es sei eine tolle Gemeinschaft in der Schule, eine „die den Anspruch hat, Schule neu zu denken. Die Schülerinnen und Schüler in ihrer Vielfältigkeit ernst nimmt und fördert“. Der Neubau und die Sanierungen haben insgesamt rund 21 Millionen Euro gekostet. "Gut investiertes Geld in die Köpfe unserer Zukunft", so Breuer.
Die Integrierte Gesamtschule Norf verfolgt das Konzept des voll gebundenen Ganztags, welches den Schülerinnen und Schülern an drei Wochentagen für mindestens 7 Zeitstunden ermöglicht, an verschiedenen altersangemessenen Angeboten teilzunehmen. Eine tägliche Mittagspause rundet den Ganztag ab und bietet einen Raum, soziale Kontakte zu schaffen.
Zum Hintergrund:
Seit 2014 wurde die Gesamtschule Norf aus der ehemaligen Realschule Norf aufgebaut. Baubeginn war im Februar 2019, im Oktober 2020 konnten die ersten Klassen den Neubau nutzen. Im Januar 2021 folgten Musik- und Kunsträume und im März 2021 die Mensa (im Februar 2021 begannen die Sanierungen im Bestand, die im April 2022 mit dem Verbindungsgang zwischen Bestandsgebäude und Neubau abgeschlossen werden konnten)
Quelle: Stadt Neuss
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Mönchengladbach: Qualifizierung für OGS-Ergänzungskräfte
Das Bildungsbüro Mönchengladbach mit seiner Kommunalen Fachberatung bietet wieder einen Qualifizierungskurs für langjährige Ergänzungskräfte der OGS an.
Auch im Jahr kommenden Jahr 2023 wird es wieder einen Qualifikationskurs geben. Anmelden können Sie sich bereits jetzt unter der Rufnummer 02161-980626. An den Voraussetzungen hat sich nichts verändert.
In diesem Jahr gab es im ersten Halbjahr 2022 die Basismodule des Qualifizierungskurses für langjährige Ergänzungskräfte der OGS. Voraussetzung für die Teilnahme war eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Ergänzungskraft in der OGS. Der Gesamtkurs besteht nun noch aus dem Aufbaumodul, welches von den katholischen Foren Mönchengladbach und Viersen im zweiten Halbjahr angeboten wird. Der Kurs ist kostenpflichtig, es gibt aber verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. So kann z.B. ein Bildungsscheck eingereicht werden und Trägervereine können Fördergelder zur Finanzierung beantragen. Weitere Informationen gibt es unter 02161-25-53772 oder schreiben Sie eine Mail an die kommunale Fachberatung.
Das erste Teilstück ist geschafft, die Teilnehmenden haben den Basiskurs absolviert und starten nun mit dem Aufbaukurs. Ein weiterer Qualifizierungskurs zur OGS-Fachkraft wird vom LVR angeboten. Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sie hier.
Außerdem gibt es verschiedene weitere Fortbildungen, wie die „Fachberatung OGS“ oder den „Treffpunkt OGS“.
Quelle: Bildungsbüro Mönchengladbach
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Münster: Neubau für Grundschule York, OGS-Räume für Mauritzschule
Der Neubau für die Städtische Grundschule York ist beschlossen. Die Schülerinnen und Schüler der Mauritzschule können sich bereits über neue Räume und mehr für die OGS freuen
Die Entscheidung für die Städtische Grundschule York ist gefallen: Der Rat der Stadt Münster hat am 7. September 2022 den Neubau für die Städtische Grundschule York beschlossen. Bei dem Neubau auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne in Münster-Gremmendorf handelt es sich um eine vierzügige Grundschule mit offenem Ganztagsbetrieb. Die Kaserne wurde 1936 erbaut und nach dem Krieg von britischen Streitkräften übernommen. Später kaufte die Stadt Münster die Fläche und will dort nun ein modernes, urbanes Stadtquartier schaffen.
Das Schulgebäude mit Photovoltaikanlage und Gründach soll bis Mitte 2025 entstehen, ebenfalls ist der benachbarte Neubau einer Zweifachsporthalle geplant. Das derzeit geplante Investitionsvolumen beträgt 45,8 Millionen Euro.
Die Schülerinnen und Schüler der Mauritzschule können sich über eine neue Mensa und Räume für die Offene Ganztagsschule (OGS) im Neubau auf dem Schulgelände an der Stiftsstraße freuen. Mit dem Plus an Platz steht der künftigen Dreizügigkeit der Grundschule nichts mehr im Weg. Die Neugestaltung der Außenflächen wird bis zum kommenden Jahr schrittweise durchgeführt. 6,4 Millionen Euro hat die Stadt in den Neu- und Umbau investiert.
Der Bezug der neuen Räume ist für die Herbstferien geplant. In den ehemaligen OGS-Räumen entsteht ein neuer Klassentrakt. Das Dach des Neubaus mit Photovoltaik-Anlage wurde begrünt. Der Neubau des Schulhofes mit Spiel- und Sandflächen wird vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit in drei Phasen durchgeführt, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die erste Ausbaustufe ist abgeschlossen, die Funktionsflächen um die neue Mensa sind vorbereitet. In einer zweiten Phase sollen die Fahrradstellplätze östlich der Mensa, die Spielflächen westlich der Mensa und die Rasenfläche noch in diesem Jahr ausgeführt werden.
Die Sanierung des alten Schulhofes mit barrierefreiem Zugang in die Schule ist erst für die Sommerferien 2023 als dritte Phase geplant, um die Auswirkungen auf den Schulbetrieb so gering wie möglich zu halten.
Quelle: Stadt Münster
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Nordrhein-Westfalen: Mehr Platz für OGS in Olsberg
Die Kinder der Offenen Ganztagsschule in Bruchhausen freuen sich über mehr Platz für die Offene Ganztagsschule in Bruchhausen.
Viel Licht und mehr Platz – darüber freuen sich nicht nur die Kinder der Offenen Ganztagsschule in Bruchhausen, einem Ortsteil der Stadt Olsberg im Hochsauerlandkreis. 30 Grundschülerinnen und Grundschüler werden dort aktuell in der OGS betreut, weitere 16 Kinder in der Betreuung von 8 bis 13 Uhr. Eine ehemalige Wohnung im Schulgebäude wurde für die OGS umgestaltet. Dort entstanden ein Gruppenraum, ein Bastelraum und ein Ruheraum. Der bisherige Gruppenraum wird nun zur Mittagsverpflegung genutzt.
Gemeinsam mit der ehemaligen Schulleiterin Christa Gruß, die das Projekt während ihrer Amtszeit auf den Weg gebracht hatte, stattete Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer der OGS einen Besuch ab. Mit dabei: die aktuelle Schulleiterin Britta Kneer und Ulrich Diekmann vom Sozialwerk für Bildung und Jugend, das als Träger der OGS fungiert.
Seit Mai 2022 werden die neuen, hellen Räumlichkeiten genutzt – und die Kinder sind angetan von den neuen Möglichkeiten: „Sie sind sehr gerne in den neuen Räumen“, betonten die Leiterinnen der OGS, Cordula Reinecke und Barbara Stappert.
Quelle: Stadt Olsberg
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GEW Sachsen-Anhalt: Schule und Hort im Ganztag
Sachsen-Anhalt hat bereits einen Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung in der Grundschule und im Hort. Die GEW regt an, eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Horten zu organisieren.
Die GEW Sachsen-Anhalt mahnt an, nicht einfach die Unterrichtszeit zu kürzen, sondern das Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung zu berücksichtigen, es im Land allen Beteiligten zu kommunizieren und intensiv an der Umsetzung zu arbeiten.
Einen Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung in der Grundschule und im Hort gibt es im Prinzip in Sachsen-Anhalt jetzt schon. Traditionell gewachsen, jedoch mit einigen Brüchen nach der „Wende“, unter anderem dem, dass die Horte bei den Kommunen bzw. freien Trägern angesiedelt sind und jedes Kind nach der Schule einen Anspruch auf einen Hortplatz hat. Ein Vorteil der Regelungen in Sachsen-Anhalt ist auch, dass alle Erzieherinnen und Erzieher in den Horten und die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jedem Fall eine gute fachliche Ausbildung haben.
Aus der unterschiedlichen Trägerschaft für Schule und Hort ergibt sich aber offensichtlich ein entscheidendes Hindernis für die Zusammenarbeit vor Ort und zwischen den Ministerien für Bildung und für Soziales. Die Grundschule umfasst fünfeinhalb Stunden, vorher und danach übernimmt der Hort die Betreuung der Kinder, die dort angemeldet sind. Überschneidungszeiten, u. a. bei Krankheit des pädagogischen Personals, sind nicht vorgesehen. Für die pädagogischen Mitarbeiter*innen in den Schulen und für die Erzieher*innen in den Horten ergeben sich aus der Konstellation Arbeitsverhältnisse in Teilzeit mit Früh- und Spätdienst und oft in mehreren Einrichtungen.
„Die GEW regt an, den Ganztag an Grundschulen jetzt schon ernst zu nehmen und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Horten zu organisieren. Horterzieherinnen und ‑erzieher könnten u. a. im Unterricht beaufsichtigen und unterrichtsbegleitende Teilaufgaben übernehmen, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einzelnen Unterrichtsstunden, soweit sie eine Lehrbefähigung haben, oder in den Horten aushelfen. Für die Lehrkräfte wäre eine derartige gemeinsame Arbeit eine echte Hilfe und Entlastung“, sagt Eva Gerth, die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt.
Eine solche Zusammenarbeit muss natürlich konzeptionell vorbereitet werden, sie könnte jedoch den Übergang in ein ganz oder teilweise gebundenes Ganztagsmodell erleichtern. Der Vorteil läge auch darin, dass dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden würde, da Reserven aus der Teilzeit der Erzieherinnen und Erzieher ausgeschöpft werden könnten. Das Geld für den Ganztag aus dem Topf des Bundes fließt erst ab 2026. Bis dahin bedarf es einer besseren Regelung der Zusammenarbeit der Ministerien im Land und einer vollständigen Übernahme der Elternbeiträge für den Hort durch das Land, damit die Horte allen Kindern offenstehen.
Quelle: GEW Sachsen-Anhalt
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Regenbogenschule Seelze ist „Demokratieschule“
Für ihr Engagement um demokratische Strukturen wurde die Regenbogenschule Seelze von Kultusminister Grant Hendrik Tonne ausgezeichnet.
Als Anerkennung für ihr Engagement um demokratische Strukturen wurde die Regenbogenschule Seelze von Kultusminister Grant Hendrik Tonne als „Ausgezeichnete Demokratieschule in Niedersachsen“ gewürdigt. Die Regenbogenschule, Grundschule mit Offenem Ganztag, ist eine von 15 Schulen, die ausgezeichnet wurde und dafür eine Urkunde, ein repräsentatives Schild, ein Preisgeld (500 Euro) sowie Material zur Demokratiebildung erhielt.
Die Regenbogenschule in Seelze wird u.a. für ihre partizipativen Elemente in der Schulkultur ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht dabei eine regelmäßig einberufene Kinderkonferenz der Schülervertretung, die nicht nur an vielen Stellen im Schulalltag sowie bei schulrelevanten Entscheidungen einbezogen wird, sondern auch selbsteigene Projekte anstößt. Auch darüber hinaus schafft die Schule immer wieder Möglichkeiten der Teilnahme und demokratische Erfahrungsräume für Schülerinnen und Schüler. Zudem setzt sie einen fächerübergreifenden Schwerpunkt auf die Vermittlung der Kinderrechte und macht sich für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz stark.
„In dieser Schule ist es ganz selbstverständlich, dass Kinder mitreden und mitentscheiden dürfen“, betonte Tonne und fügte an: „Nicht nur mit der Kinderkonferenz, offenen Diskussionen zum Beispiel über Spielangebote oder Plakataktionen für friedliche Pausen beweist die Schulgemeinschaft, dass sie sich nachhaltig für Demokratie und Kinderrechte engagiert. Bemerkenswert ist auch eine Delegationsreise nach Berlin, um im Bundestag für die Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz zu werben. Teilhabe, Partizipation und Wertschätzung sind Basis der Schulkultur, und das verdient große Anerkennung.“
Schulleiterin Gerda Schinke ergänzte: „Demokratie ist die grundlegende Basis für unser Zusammenleben. Wir setzen uns an unserer Schule dafür ein, dass Solidarität, Kooperation, Gerechtigkeit, Toleranz sowie Meinungsfreiheit gelernt werden. Demokratie verstehen wir als eine Haltung, die der Vielfalt des Lebens in unserer Gesellschaft gerecht wird.“
Zum ersten Mal wurden im Rahmen des bildungspolitischen Schwerpunktes „Demokratisch gestalten – Eine Initiative für Schulen in Niedersachsen“ Lernorte und Schulen öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet und gewürdigt, die ihre Schulkultur und Schulentwicklung bzw. ihre Bildungsangebote konsequent im Sinne eines „Modellorts der Demokratie“ gestalten und an Zielen der Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausrichten. Aus den insgesamt eingegangenen 39 Bewerbungen wurden 15 Schulen und 10 Lernorte von einer Fachjury ausgewählt, welche die Bedingungen in herausragender Weise erfüllen.
Mit dem bildungspolitischen Schwerpunkt „Demokratisch gestalten“ lädt das Niedersächsische Kultusministerium Schulen dazu ein, Kinder und Jugendliche in ihrem Engagement für Demokratie und Menschenrechte zu stärken sowie Teilhabe und Partizipation aller an Schule Beteiligten - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern - auszubauen.
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Berlin-Spandau: Heinrich-Böll-Oberschule im schicken Neubau
Der Neubau für die Städtische Grundschule York ist beschlossen. Die Schülerinnen und Schüler der Mauritzschule können sich bereits über neue Räume und mehr für die OGS freuen.
Die Schulgemeinschaft der Heinrich-Böll-Oberschule ist angekommen – im neuen Schuljahr und im neuen Schulgebäude. Nachdem die letzten Hürden des Umzugs gemeistert sind, fand am 2. September 2022 im Beisein der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie von Astrid-Sabine Busse, der Staatssekretärin für Mieterschutz und Quartiersentwicklung Ülker Radziwill, der Bezirksbürgermeisterin von Spandau , Dr. Carola Brückner und des Bezirksstadtrats für Bildung, Kultur und Sport Frank Bewig die feierliche Eröffnung des architektonisch beeindruckenden Schulneubaus statt. (...)
Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse: „Lernfreundlich, hell, individuell, vielseitig – diese Beschreibungen fallen mir spontan ein bei der Besichtigung des neuen Schulgebäudes der Heinrich-Böll-Oberschule. Der Bau überzeugt nicht nur mit einer gelungenen Architektur, die richtig Lust auf Lernen und Lehren macht. Das Gebäude wird auch dem Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts in sogenannten „Lernbüros“ in Gänze gerecht. Das passt sehr gut zu dem breit gefächerten Schulprofil mit Sportbetonung, bilingualem Zug sowie einem Kunst- und Musikprofil. Ich möchte hervorheben, dass die Schulleitung und das Kollegium bei Entwurfsplanung, Ausstattung und Außenanlagen eng einbezogen wurden. Rund 975 Schulplätze bietet das neue Gebäude, das innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt worden ist. Ein weiterer Meilenstein der Berliner Schulbauoffensive für den wachsenden Bezirk Spandau!“
Staatssekretärin Ülker Radziwill ergänzte: „Mit dem neuen viergeschossigen Gebäude wurde nicht nur ein Top-Lernort geschaffen, sondern auch ein attraktives Lernumfeld mit Pausenflächen, Sportplatz, Beachballfeld, Boulderwand und Schulgarten. Der große Mehrzweckraum- und Mensabereich ist so konzipiert, dass er auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt werden kann. Das ist für das Quartier ein zusätzlicher Mehrwert.“
Frank Bewig, Spandaus Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur und Sport: „Jedes neue Schulgebäude, das in unserem Bezirk entsteht, dient nicht nur der Erfüllung unserer Aufgabe, ausreichend Schulplätze in guter Qualität bereitzustellen. Es ist immer auch ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften und allen weiteren am Schulalltag beteiligten Personen. Dieser architektonisch beeindruckende, lichtdurchflutete Neubau mit seinen modern ausgestatteten Unterrichtsräumen wird dem jahrgangsübergreifenden Lernkonzept der Schule nun endlich vollends gerecht.“ (...)
Im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen sind altersgerechte Frei- und Sportflächen entstanden. Darunter ein Kleinspielfeld für Streetball und Fußball, das von Sitzstufen eingefasst wird, ein Beachvolleyballfeld sowie ein Schulgarten. Die auf dem Schulcampus bestehende Doppelsporthalle wird in einer weiteren Baumaßnahme des Bezirks saniert und durch den Anbau eines Aufzuges barrierefrei ertüchtigt. Der Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule ist Bestandteil des „Modellvorhabens zur Beschleunigung von Schulneubauten“ und wurde – ebenso wie der bereits fertiggestellte Erweiterungsbau der Wolfgang-Borchert-Schule – innerhalb der ersten Tranche der Berliner Schulbauoffensive realisiert. (...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Bezirksamt Spandau von Berlin
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UNESCO zeichnet vier neue Projektschulen aus
Vier Schulen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein werden im September in das internationale Netzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen.
Damit würdigt die Weltbildungsorganisation ihren Einsatz für Frieden, Weltoffenheit und nachhaltige Entwicklung. Die Projektschulen verankern in ihren Leitbildern, im Schulalltag und ihrer pädagogischen Arbeit die Ziele und Werte der UNESCO.
Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland besteht aus rund 300 Schulen. Darin sind alle Schultypen und Bundesländer vertreten. Ihre Schwerpunkte sind Demokratie- und Menschenrechtsbildung, interkulturelles Lernen, Welterbebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Global Citizenship Education sowie Chancen und Risiken des digitalen Zeitalters. Sie tragen damit zur Umsetzung der Agenda Bildung 2030 bei. Die UNESCO-Projektschulen arbeiten eng zusammen und profitieren vom weltweiten Austausch mit rund 12.000 Projektschulen in mehr als 180 Ländern. In Deutschland wird das Netzwerk durch die Bundeskoordination der UNESCO-Projektschulen geleitet, die bei der Deutschen UNESCO-Kommission angesiedelt ist.
Ins Netzwerk aufgenommen wurden:
Tilman-Riemenschneider-Gymnasium in Osterode am Harz, Niedersachsen
Die Schulgemeinschaft des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums in Osterode am Harz setzt sich seit vielen Jahren für Weltoffenheit und eine nachhaltige, gleichberechtigte und zukunftsfähige Gesellschaft ein. Aus der bundesweit beachteten und ausgezeichneten Schulpartnerschaft mit der senegalesischen UNESCO-Projektschule Lycée Valdiodio Ndiaye in Kaolack ist eine Städtefreundschaft der Kommunen erwachsen. Lokal engagiert, wie bei einem Projekt für den Osteroder Stadtwald, international verbunden mit Schul- und Städtepartnerschaften in Europa und dem Senegal, setzt sich die Schule für die Ziele und Werte der UNESCO ein.
Schiller-Schule Bochum, Nordrhein-Westfalen
Ein besonderer Fokus der Schiller-Schule Bochum liegt auf Demokratie- und Menschenrechtsbildung. In Klassenräten, Parlamentssimulationen, der AG Demokratieerziehung, dem eigenen Schülerparlament oder im Zuge einer partizipativen Ausstellung anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung setzen sich die rund 1.000 Schülerinnen und Schüler aktiv mit demokratischen Werten und Menschenrechten auseinander. Als Preisträger des Deutschen Schulpreises 2019 und Gewinner des Schulpreises der Dieter-Schwarz-Stiftung 2022 für ihr digitales Medienkonzept ist die Schiller-Schule Impulsgeberin auf dem Weg zu einer neuen, kooperativen Lernkultur.
Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark Norderstedt, Schleswig-Holstein
Für die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark in Norderstedt ist Klimaschutz seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit. Seit 2017 entstanden viele Projekte im Rahmen des Climate-Action-Projekts der UNESCO, die das Thema Klimaschutz als festen Bestandteil in den Alltag der Schülerinnen und Schüler integriert haben. In diesem Rahmen konnten sich knapp 120 Jugendliche in einem Tiny-House-Projekt mit Modellen umweltverträglichen Wohnens auseinandersetzen. Zusammen mit außerschulischen Partnern engagiert sich die Schule für ein Wildbienenprojekt.
Lise-Meitner-Gymnasium Norderstedt, Schleswig-Holstein
Das Lise-Meitner-Gymnasium in Norderstedt zeichnet sich besonders durch sein ganzheitliches Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Die Schule verfügt über einen schuleigenen, von Schülerinnen und Schülern betriebenen Bioladen. Im Verbund mit weiteren europäischen Partnerschulen wurde ein Erasmus+-Projekt zum Meeresschutz realisiert. Demokratiebildung und Partizipation werden vor Ort gemeinsam mit der Kommune und zivilgesellschaftlichen Partnern gelebt.
Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission
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Sachsen-Anhalt: Neue Ganztagsschule im Saalekreis : Datum:
Die Sekundarschule „Würdetal“ in Teutschenthal ist seit diesem Schuljahr nach einem aufwendigen Prozess zur 14. Ganztagsschule im Saalekreis geworden.
Am 1. September 2022 erhielt die Sekundarschule „Würdetal“ in Teutschenthal den Bescheid als Ganztagsschule von Frank Diesener, Bildungsstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt. Mit dem neuen Schuljahr 2022/2023 bietet die Sekundarschule ihren Schülerinnen und Schülern damit zusätzlich zum Unterricht eine Vielzahl von Freizeitangeboten mit engagierten Kooperationspartnern an.
Der Ernennung als Ganztagsschule war ein aufwendiger Prozess vorausgegangen mit unter anderem der Erstellung eines entsprechenden Konzeptes, der Umstrukturierung des Schulalltages, der Erfüllung wichtiger Qualitätsstandards sowie der Gewinnung von Sponsoren und Kooperationspartnern für die zusätzlichen Ganztagesangebote.
„Ich freue mich, dass die Sekundarschule „Würdetal“ diesen anspruchsvollen und vorbildlichen Weg gegangen ist und damit ihren Schülerinnen und Schülern nun auch sehr viel mehr Angebote unterbreiten kann. Sie unterstreicht mit Erreichen dieser Phase ihren darüber hinaus weiterreichenden Entwicklungsanspruch“ so Stefan Bareither, Amtsleiter für Bildung und Ausbildungsförderung.
Im Rahmen eines Schulfestes wurde die Verleihung zur Ganztagsschule mit einem bunten Programm gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler hatten zudem die Möglichkeit, sich über die neuen Angebote der Freizeitgestaltung zu informieren und den Kooperationspartnern Fragen zu stellen.
Die Sekundarschule „Würdetal“ reiht sich damit als 14. Schule im Saalekreis in die Familie der Ganztagsschulen ein und würde sich über viele weitere Interessenten als Kooperationspartner aus der Region für weitere Angebote freuen.
Quelle: Landkreis Saalekreis
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SCHULE:KULTUR! in Niedersachsen : Datum:
Mit 150 Gästen, Livemusik- und -theater, Workshops, einer Podiumsrunde sowie der Auszeichnung von 40 Schulen und ihren Kulturpartnerinnen und -partnern ist die dritte Staffel der Landesinitiative SCHULE:KULTUR! zu Ende gegangen.
Seit 2014 wurden in Niedersachsen in drei Runden mehr als 80 Schulen – vornehmlich im Sekundarbereich – in ihrer kulturellen Schulentwicklung gefördert und zu „Kulturschulen“ weiterentwickelt. Inzwischen strahlt das niedersächsische Programm über die Landesgrenzen hinaus: SCHULE:KULTUR! dient bereits mehreren Bundesländern als Vorlage zur Entwicklung eigener landesweiter kultureller Schulprogramme.
„Nach nunmehr acht Jahren und mittlerweile fast 100 Schulkooperationen hat sich SCHULE:KULTUR! als Schulentwicklungsprogramm in Niedersachsen etabliert“, bilanzierte die Staatssekretärin im Kultusministerium, Gaby Willamowius, zum Ende der dritten Staffel und fügte an: „Kooperation mit Kulturschaffenden vor Ort schafft kulturelle Teilhabe und echtes Mitwirken für Schülerinnen und Schüler. Sie bringen Kreativität, ästhetisches Denken, Kooperationsfähigkeit und Empathie mit ein und gestalten ihre Zukunft – alles Prinzipien der Kulturellen Bildung. Allen teilnehmenden Schulen, Lehrkräften, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung in Niedersachsen und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung danke ich ausdrücklich.“
„Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Kulturpolitik. Diejenigen, die bereits in jungen Jahren Freude an Theater, Musik und Literatur empfinden, werden sie auch im späteren Leben nicht verlieren. Diesem Kerngedanken trägt SCHULE:KULTUR! mit seinem facettenreichen Angebot Rechnung“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. „Ich freue mich sehr, dass die dritte Staffel trotz aller pandemiebedingter Herausforderungen so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Um das Programm auch für weitere drei Jahre weiterführen zu können, haben wir entsprechende Mittel im MWK-Haushalt reserviert.“
Das Programm SCHULE:KULTUR! ist als Teil der Initiative "Kreativpotentiale" der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium (MK) und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) entwickelt worden. 2014 starteten zunächst 40 Schulen und ihre Kulturpartnerinnen und Kulturpartner in ganz Niedersachsen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge für kulturelle Aktivitäten und kreatives Schaffen zu begeistern. Angestrebt wird dabei grundsätzlich eine kontinuierliche Zusammenarbeit der Schulen und ihrer außerschulischen Partnerinnen und Partner – als nachhaltige kulturelle Bildung fest verankert im Schulleben und bis in den Fachunterricht hinein.
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium und Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
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Schleswig-Holstein: Netzwerk zur sportlichen Talentförderung : Datum:
Für das neue Netzwerk „Partnerschulen Talentförderung“ sind 15 schleswig-holsteinische Schulen ausgewählt worden, darunter die Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg.
15 schleswig-holsteinische Schulen sind jetzt als „Partnerschulen Talentförderung“ ausgewählt worden. Sie bauen in den kommenden zwei Jahren ihren Sport-Schwerpunkt in der Sekundarstufe 1 und 2 aus und können 2024 endgültig als „Partnerschule Talentförderung“ zertifiziert werden. Gemeinsam bilden sie ein Netzwerk zur sportlichen Talentförderung und kooperieren mit Sportvereinen in den Kreisen, Sportfachverbänden sowie den umliegenden Grundschulen. „Wir gehen damit im Sportland Schleswig-Holstein einen neuen Weg, um sportliche Talente von Kindern und Jugendlichen früh zu erkennen und sie individuell zu fördern. Junge Talente sollen ihre eigene Karriereplanung entwickeln können und haben als Partner die Schule und die Verbände für den Leistungssport an ihrer Seite“, sagte Bildungsministerin Karin Prien heute (19. August) in Kiel.
Für Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack sind die Partnerschulen ein wichtiger Baustein im Zuge der Umsetzung der Bund-Länder-Vereinbarung zur Leistungssportreform und ein wichtiger Baustein im gesamten Sportland-Prozess: „Ich freue mich sehr, dass diese 15 Partnerschulen jetzt zu einem immer größer werdenden Netzwerk für den Leistungssport gehören. Die Partnerschulen ergänzen perfekt unser bereits gestartetes Konzept mit Landesstützpunkten für einzelne Schwerpunktsportarten überall im Land. Damit verbessern wir spürbar die Rahmenbedingungen für junge Nachwuchssportlerinnen und -sportler.“
Mit den „Partnerschulen Talentförderung“ gelingt es uns, im Verbundsystem Schule/Leistungssport noch effizientere Lösungen anzubieten“, so Hans-Jakob Tiessen, Präsident des Landessportverbandes Schleswig-Holstein. „Damit kann zukünftig noch besser erreicht werden, die Verbindung von Leistungssport und Schule zu optimieren und individuelle Lösungen für die Athletinnen und Athleten zu finden.
Die Schulkonferenzen der jeweiligen Schule hatten den Beschluss gefasst, Partnerschule zu werden – die Schulträger unterstützen dies. Die leistungssportliche Ausrichtung der Schule ist Teil des Schulprogramms. Bei Stellenbeschreibungen und der Auswahl der Sportlehrkräfte wird auf die besondere sportliche Schwerpunktbildung der Schule hingewiesen. Talentsichtung findet in Abstimmung mit umliegenden Grundschulen statt. An den Grundschulen sind in den beiden vergangenen Schuljahren bereits Bewegungschecks eingeführt worden, um alle Kinder besser individuell fördern zu können.
(...)
Zu den 15 „Partnerschulen Talentförderung“, darunter mehrere Ganztagsschulen, gehört auch die Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg.
Quelle (und vollständige Pressemeldung): Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
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Bio kann jeder: Schulverpflegung ohne Verschwendung : Datum:
Ab September finden in den Bundesländern wieder die Tage der Schulverpflegung statt. Schwerpunkthema ist diesmal die Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Auch die Initiative „Bio kann jeder“ engagiert sich bei diesem Thema.
Die EU macht Druck: Bis 2025 sollen 30 Prozent und bis 2030 sogar 50 Prozent unserer Lebensmittelabfälle vermieden werden. Nach einer Studie der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen werfen die Kindertagesstätten durchschnittlich 19 Prozent und die Schulen sogar mehr als ein Viertel ihrer zubereiteten Speisen weg. „Der erste Schritt in Richtung einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung ist deshalb immer die Vermeidung von Speiseresten. Es macht keinen Sinn, teure Bio-Lebensmittel einzusetzen und diese dann zu entsorgen“, betont Andreas Greiner, der regelmäßig Bio kann jeder-Workshops veranstaltet.
Bei einem Workshop mit Schwerpunkt Lebensmittelverschwendung in Stuttgart waren alle Teilnehmenden extra wegen dieses Themas angereist. Die Lebensmittelabfälle in Schulen und Kitas entstehen vor allem bei der Ausgabe der Speisen und bei den Tellerresten. Häufig bestellen die Küchenleitenden zu viel, aus Angst, dass es nicht für alle reicht. Zu hohen Ausgabeverlusten kommt es, wenn das Personal ungefragt zu viel oder das Falsche auf den Teller gibt. Das führt dann zwangsläufig dazu, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Teller nicht leer essen. In manchen Einrichtungen stehen die Portionen sogar schon vorgefertigt in Einheitsgrößen bereit, sodass gar nicht auf individuelle Wünsche eingegangen werden kann. Da sind große Tellerreste programmiert.
Die weggeworfenen Speisen verschwenden nicht nur Ressourcen, sondern kosten auch dreifach Geld: beim Einkauf, der Zubereitung und ihrer Entsorgung. Es rentiert sich also, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. „Die Küchen könnten das gesparte Geld in eine bessere Qualität ihrer Speisen, zum Beispiel einen höheren Bio-Anteil investieren“, so Lisa Erdmann vom Landeszentrum für Ernährung in Baden-Württemberg. Außerdem bedeute eine abfallarme Mensa auch ein Imagegewinn für die Einrichtung.
Küchenspezifische Ursachenforschung
Bevor die Bildungsreinrichtungen gezielte Gegenmaßnahmen ergreifen können, müssen sie zunächst den Ursachen auf die Spur kommen. Erster Schritt ist das Abfallmonitoring: wie viel Kilogramm bzw. Portionen bleiben an der Ausgabe und auf den Tellern übrig? Gibt es Schwankungen im Wochenverlauf? Welche Gerichte sind „Ladenhüter“? Mit einem guten Bestellsystem lassen sich Ausgabeverluste vermeiden. Wichtig ist es, einen festen Zeitpunkt für die Abmeldung festzulegen. Aber sich auch zu fragen, wie viel Reserven brauche ich? Wenn beispielsweise durchschnittlich zehn Prozent der Essen nicht abgeholt werden, reichen künftig auch fünf Prozent als Sicherheitsreserven. Außerdem sollten die Küchenleitenden immer wieder den Speiseplan auf seine Attraktivität hin überprüfen. Dabei hilft auch eine Befragung der jungen Gäste.
Mut zur Lücke
Das Ausgabepersonal sollte nicht auf Vorrat die Teller befüllen, sondern die Gäste fragen, was und wieviel sie davon möchten. Überhaupt sei eine gute Kommunikation mit den Kindern ein Schlüssel zum Erfolg. „Ein freundliches Ausgabepersonal reagiert auf Wünsche der Gäste und gibt umgekehrt ihr Feedback an die Küchenleitenden weiter“, empfiehlt Ernährungsökonomin Lisa Erdmann. Bei Buffets gilt: möglichst kleine Einheiten anbieten und öfter mal nachfüllen. Es darf auch ruhig mal etwas ausgehen.
Aber nicht das Essen allein entscheidet über die Mengen an Lebensmittelabfällen. Auch die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Der Einfluss der Atmosphäre wird gerade in der Schulküche oftmals unterschätzt. Es sollte nicht zu laut und hektisch sein. Gegen lange Warteschlangen bei der Essensausgabe helfen versetzte Essenszeiten oder längere Mittagspausen. Manchmal schaffen es die Schülerinnen und Schüler gar nicht zu Ende zu essen. Außerdem tut mehr Ruhe im Raum Personal und Gästen gut.
„Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule"
Auf jeden Fall steht die Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei den Bio kann jeder-Workshops weiterhin hoch im Kurs. Die nächsten Workshops zu diesem speziellen Thema finden am 27. September in Bayern und am 4. Oktober online für das Saarland statt. Unter www.biokannjeder.de finden Interessierte die aktuellen Termine aller Workshops zur nachhaltigen Verpflegung in Kita und Schule sowie weitere Informationen.
„Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule" ist ein bundesweites Programm für mehr Bio-Produkte und eine nachhaltige Ernährung in Kindertagesstätten und Schulen. Ein Netzwerk von Bio kann jeder-Regionalpartnern unterstützt Verantwortliche vor Ort durch Online- und Präsenzveranstaltungen dabei, das Verpflegungsangebot für Kinder und Jugendliche nachhaltiger zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung aber auch regionale und saisonale, tiergerecht produzierte und fair gehandelte Produkte. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Tipps, wie sie solche Lebensmittel in ihren Einrichtungen einführen oder bereits erreichte Anteile weiter steigern können.Die Bio kann jeder-Veranstaltungen werden im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau (BÖL) durchgeführt.
Quelle: Ökolandbau: Bio kann jeder
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Rheinland-Pfalz: Sommerferienspaß mit Tradition : Datum:
Sommerspaß mit Tradition: Drei Wochen lang herrscht auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Realschule plus gute Stimmung in der Ferienbetreuung der AWO in Boppard.
Zunächst ein kräftiges Frühstück, dann Seifenkisten bauen oder mit den Inlinern herumsausen und anschließend raus in den Wald zum Geocaching oder auf die Sommerrodelbahn an der nahegelegenen Loreley – so machen die Ferien Spaß. Zumindest, wenn man zu den rund 80 Kindern gehört, die bei der Ferienbetreuung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Boppard mitmachen.
Drei Wochen lang herrscht auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Realschule plus ebenso buntes wie vielfältiges Treiben. Seit rund 30 Jahren bietet die AWO Boppard diesen Sommerferienspaß für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an.
„Die Ferienbetreuungsmaßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Rheinland-Pfalz, denn gerade in den Ferienzeiten sind viele Kitas und andere Betreuungsangebote geschlossen“, sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, als sie sich am 25. August selbst davon überzeugen konnte, wie viel Spaß die Kinder bei den vielfältigen Aktivitäten haben.
„Für die Kinder bietet die Ferienbetreuung die Chance, Gleichaltrige aus ihrer Region kennenzulernen und vielleicht sogar Freundschaften zu schließen, die ein Leben lang halten. Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Angebot möglich gemacht haben: dem Team des AWO-Projektbüros Boppard mit ihrer Leiterin Stephanie Kolz sowie dem früheren Schulleiter und Europa-Abgeordneten Norbert Neuser, der dieses Projekt sozusagen aus der Taufe gehoben hat, aber auch dem Schulträger und der Schule mit ihrem stellevertretenden Leiter Edgar Mayeh. Seit Jahren stellen sie mit vielen ehrenamtlichen Helfern immer wieder ein Programm auf die Beine, das die Kinder begeistert und für ihre Familie einen wichtigen sozialen Zweck erfüllt.“
Das Angebot richtet sich vorrangig an psychosozial besonders geforderte Familien und an berufstätige Eltern zur Abdeckung ihres Betreuungsbedarfs. Zur Förderung sozialer Integration achtet die AWO Boppard auf ein ausgewogenes Verhältnis von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Herkunftsländern und wirtschaftlich unterschiedlich gestellten Familien. Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von ehrenamtlich tätigen Hilfskräften unterstützt, darunter viele Jugendliche.
Durch den Einsatz in der Ferienbetreuung werden sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt, gewinnen Selbstvertrauen und lernen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Die Hilfskräfte werden im Rahmen eines Vorbereitungskurses geschult. „So erfüllt das Programm der AWO Boppard viele Funktionen und alle Beteiligten nehmen etwas mit“, betonte Ministerin Hubig, die den Kindern bei ihrem Besuch ein Paket mit Spielmaterial, Stiften und Traubensaft für die Pausen überreichte.
Etwas mitnehmen sollen dabei vor allem die Kinder, die bei den vielen Aktivitäten ihrer Fantasie und ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen können. „Es reicht nicht aus, Kinder nur zu beschäftigen. Hier bekommen sie viel Raum für kreatives Gestalten, Spiele, Sport und Spaß“, berichtete Stephanie Kolz von der AWO. „Urlaubscharakter haben Ausflüge in die Umgebung mit interessanten Erlebnissen. Die Kinder sollen zu Hause davon berichten, zusätzlich auch im Unterricht nach dem Ferienende, wenn ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden die Erlebnisse einer Urlaubsreise schildern.“ Da haben die Kinder sicher eine Menge zu erzählen.
Weitere Informationen:
Die rund 7.000 Euro teure Betreuungsmaßnahme wird gut zur Hälfte durch Landesförderung finanziert, die übrigen Mittel bringen der Landkreis Rhein-Hunsrück und die Stadt Boppard sowie Spender auf. Die Landesförderung für Ferienbetreuungsmaßnahmen im Landkreis Rhein-Hunsrück beträgt in diesem Jahr insgesamt 24.515,96 Euro, die nach dem vorliegenden Kosten- und Finanzierungsplan vollständig genutzt werden sollen.
Das Land stellt pro Haushaltsjahr insgesamt eine Million Euro für die Jugendämter zur Verfügung. Neben dem Landesförderprogramm für die Ferienbetreuung steht das Bundesprogramm „Vereinbarung zur Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des „Aktionsprogrammes Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche in den Jahren 2021 und 2022“. Dieses Programm stellt in diesem Jahr insgesamt 325.000 Euro zur Finanzierung von Ferienbetreuungsmaßnahmen bereit und verstärkt damit die Landesmittel. Für den Landkreis Rhein-Hunsrück sind rund 8030 Euro vorgesehen, die nach Mitteilung der Kreisverwaltung ebenfalls vollständig verplant sind.
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Mecklenburg-Vorpommern: Ministerin besucht Schulen : Datum:
Bildungsministerin Simone Oldenburg besucht unter anderem drei Ganztagsschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Eltern können sich zur „Elternsprechstunde“ im Staatlichen Schulamt anmelde
Bildungsministerin Simone Oldenburg setzt ihre Besuche in Kitas, Schulen und Staatlichen Schulämtern in Mecklenburg-Vorpommern fort. Vom 12. September bis zum 15. September 2022 besucht die Ministerin unter anderem Einrichtungen in Schwerin sowie in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg.
Um weiter praxisnah die Arbeits- und Lernbedingungen an Kitas und Schulen zu verbessern, wird die Ministerin mit Lehrkräften, Schulleitungen sowie Erzieherinnen und Erziehern, aber auch mit Eltern- und Schülervertretungen sprechen. „Bei den Besuchen möchte ich die Bedingungen ganz genau vor Ort und in den einzelnen Schulen und Kitas kennenlernen“, erläutert Bildungsministerin Oldenburg. „Wenn wir etwas verbessern wollen, können wir das nur zusammen. Bildung muss gemeinsam gestaltet werden. Ich freue mich daher auf den persönlichen Austausch mit Erzieherinnen, Erziehern, Lehrkräften und möchte auch die Eltern ermuntern, mit Vertreterinnen und Vertretern des Staatlichen Schulamtes, des Ministeriums und mit mir ins Gespräch zu kommen“, sagte Oldenburg.
Zusätzlich zu den Besuchen in den Einrichtungen wird es wieder eine Elternsprechstunde geben. Sie findet am 15. September 2022 von 17.30 bis 19.30 Uhr im Staatlichen Schulamt Schwerin, Friedrich-Engels-Straße 47, 19061 Schwerin statt. Interessierte Eltern melden sich für einen Gesprächstermin bitte ausschließlich per E-Mail beim Staatlichen Schulamt Schwerin an unter info@schulamt-sn.bm.mv-regierung.de. Sie werden darum gebeten, das Gesprächsthema anzugeben und mit wie viel Personen sie kommen. Die Anmeldefrist endet am 7. September 2022.
Die Ministerin wird auch drei Ganztagsschulen besuchen:
- Regionale Schule Neukloster (12. September)
- Gymnasiales Schulzentrum „Fritz Reuter“ Dömitz (14. September),
- Integrierte Gesamtschule „Bertolt Brecht“ Schwerin (15. September)
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Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Brandenburg: Schulbauförderung für Schulträger : Datum:
Das Land Brandenburg fördert kommunale Schulträger beim Schulbau. Möglichst viele Vorhaben an Schulen in allen Landesteilen sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden.
Das Land Brandenburg fördert die kommunalen Schulträger bei ihrer Selbstverwaltungsaufgabe, dem Schulbau, mit 70 Millionen Euro. Damit wird ein zentrales Vorhaben dieser Wahlperiode auf den Weg gebracht und in die Bildung von Kindern und Jugendlichen investiert.
Bildungsministerin Britta Ernst: „Wir haben uns vorgenommen, die Schulträger bei ihren Aufgaben im Schulbau mit 70 Millionen Euro zu unterstützen und können jetzt bekannt geben, wie wir diesen Betrag verteilen. Wichtig ist uns, dass das Ministerium mit den zur Verfügung stehenden Geldern in allen Regionen Brandenburgs die Schulträger fördert. Wir freuen uns sehr, dass das gelingt. Brandenburg investiert in die Zukunft. Denn Kinder und Jugendliche brauchen gute Rahmenbedingungen in den Schulen.“
Aufgrund der hohen Nachfrage bei diesem Schulbauprogramm wurden durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) als Fördermittelgeber sachlich begründete, nachvollziehbare und eindeutige Kriterien zur Verteilung der Gelder zugrunde gelegt. Diese wurden unter der Prämisse erarbeitet, dass möglichst viele Vorhaben an Schulen in allen Landesteilen innerhalb der nächsten Jahre umgesetzt werden sollen.
- Es wird maximal ein Antrag je Schulträger bewilligt. Bei Mehrfachanträgen hat der Antrag mit dem geringsten Fördervolumen Priorität.
- Die Schulbauvorhaben werden voraussichtlich innerhalb der Laufzeit des Förderprogramms bis 2024 umgesetzt.
- Die Auswahl der Schulbauvorhaben erfolgt aufsteigend, entsprechend der beantragten Fördersumme bis zur Ausschöpfung des zur Verfügung stehenden Budgets.
- Die Schule hat keine Mittel aus dem Vorgängerprogramm KIP I (Richtlinie zur Förderung von notwendigen Bau- und Ausstattungsinvestitionen für besondere bildungspolitische Schwerpunktmaßnahmen an Schulen in öffentlicher Trägerschaft) erhalten.
Nach Ablauf der Antragsfrist am 30. Juni 2022 liegen 168 Anträge aus allen Teilen des Landes vor, die das gesamte Spektrum der förderfähigen Maßnahmen umfassen und von kleineren Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bis hin zum umfassenden Neubau- oder Erweiterungsvorhaben von Schulgebäuden, Schulaußenanlagen, Schulsporthallen und Schulsportaußenanlagen reichen. Es gibt eine breite Streuung hinsichtlich der Höhe der beantragten Förderung und der vorgesehenen kommunalen Eigenanteile. Einige Schulträger haben mehrere Anträge auf Förderung gestellt. Insgesamt stehen somit 670,5 Millionen Euro beantragte Zuwendungen einem zur Verfügung stehenden Budget von 70 Millionen Euro gegenüber.
Trotz der fast zehnfachen Überzeichnung des Förderprogramms können 40 Prozent der Antragsteller mit einer Förderung rechnen. Von 168 Anträgen finden 67 Anträge aus allen Landesteilen und für alle Schulformen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von fast 130 Millionen Euro Berücksichtigung. Die höchste Förderung beträgt fast 4 Millionen Euro.
Derzeit werden die Anträge durch die Bewilligungsbehörde ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg) weiterhin geprüft. Antragsteller sind daher gebeten, sich bei Fragen bezüglich des konkreten Verfahrensstandes an die ILB zu wenden. Aufgrund des hohen Interesses hat sich das MBJS entschieden, die Liste der Antragsteller, deren Anträge den Kriterien entsprechen, zu veröffentlichen.
Quelle und weitere Informationen: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Thüringen: Nachhaltigkeitsschulen ausgezeichnet : Datum:
Umwelt- und Bildungsministerium haben in Thüringen die „Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa“ feierlich ausgezeichnet und ihre Kooperation verlängert.
In Erfurt wurden die „Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa“ (TNS) feierlich ausgezeichnet, die im Zeitraum von 2020 bis 2022 am Projekt teilgenommen haben. Die Auszeichnung wurde durch die Kooperationspartner des Projektes, Umweltministerin Anja Siegesmund sowie dem Thüringer Bildungsministerium und dem NABU Thüringen vorgenommen.
Umweltministerin Anja Siegesmund: „In den ausgezeichneten Schulen wird Nachhaltigkeit ganz konkret gelebt. Ob beim Pflanzen und Pflegen einer Streuobstwiese, beim Bau eines Grünen Klassenzimmers und Wohlfühlinseln auf dem Schulhof mit Solar-Handy-Ladestationen oder beim Bewirtschaften einer Kräuterwiese – hier sind Ideen für Umwelt- und Klimaschutz und ein starkes Miteinander entstanden. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich für unsere und ihre Zukunft ein. Dieses Engagement ist ausgezeichnet.“
Bildungsminister Helmut Holter: „Gerade in dieser so angespannten Zeit ist es besonders wichtig, bei unseren Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für den sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde zu schärfen. Für die Zukunft auf einem lebenswerten Planeten brauchen wir schließlich Generationen von Umweltschützerinnen und Umweltschützern. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir erneut mehr Nachhaltigkeitsschulen gewinnen konnten, und ich rufe alle Thüringer Schulen dazu auf, dieses Projekt aktiv zu unterstützen.“
In diesem Jahr wurden 80 Schulen ausgezeichnet, darunter 22 Schulen, die erstmalig teilgenommen haben, sie erhielten ihre Auszeichnungen in den erreichten Kategorien (Aktiv, Silber, Gold). Zudem erhielten drei Schulen einen Sonderpreis für besonderes Engagement:
- Staatliche Grundschule Steinheid
- Staatliche Gemeinschaftsschule „Johann Wolfgang v. Goethe“ Schalkau
- THEPRA Förderzentrum „Am Fernebach“ Bruchstedt
Dazu der Landesvorsitzende des NABU Thüringen Martin Schmidt: „Es ist beeindruckend, was die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen zwei Jahren für eine intakte Umwelt geleistet haben. Die insektenfreundliche Gestaltung von Schulhöfen ist nur ein Beispiel. Hier wurde tatkräftig angepackt, neue Lebensräume wie Totholzhaufen, Hecken und sogar Streuobstwiesen geschaffen. Die Thüringer Nachhaltigkeitsschulen sind Vorbilder, wie Refugien der Artenvielfalt in unseren Städten und Dörfern entstehen können. Nachahmung erwünscht!“
In Thüringen werden bereits seit 1995 Schulen für ihr besonderes Engagement im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich ausgezeichnet. Der Titel „Thüringer Nachhaltigkeitsschule – Umweltschule in Europa“ wird alle zwei Jahre verliehen. Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung verlängerten das Umwelt- und Bildungsministerium ihre Kooperation für das Projekt bis zum Jahr 2024.
Eine nächste Anmeldung als Nachhaltigkeitsschule ist vom 1. August 2022 bis spätestens 16. Dezember 2022 möglich.
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Mecklenburg-Vorpommern: Beitragsfreier Ferienhort : Datum:
Mit Beginn der Sommerferien können in Mecklenburg-Vorpommern Eltern ihre Kinder bis zu zehn Stunden täglich beitragsfrei im Hort betreuen lassen.
Der beitragsfreie Ferienhort kann pünktlich zu den anstehenden Sommerferien starten. Dies hat der Landtag am 29. Juni in zweiter Lesung beschlossen. Mit der geänderten Regelung aus dem Kindertagesförderungsgesetz ist die rechtliche Grundlage für den beitragsfreien Ferienhort geschaffen.
„Dieses gute Angebot gibt den Eltern die Gewissheit, dass ihre Kinder bestens betreut und gefördert werden und sie andererseits für diese Möglichkeit keinen einzigen Cent mehr zahlen müssen“, sagt Bildungsministerin Simone Oldenburg. Künftig müssen Eltern auch bei einem erhöhten Betreuungsbedarf ihrer Kinder keine Gebühren mehr zahlen.
Den beitragsfreien Ferienhort gibt es bereits seit 2020, allerdings wurde er bisher aus dem MV-Schutzfonds finanziert.
Bislang konnten Eltern ihre Kinder in den Ferien höchstens sechs Stunden am Tag im Hort beitragsfrei betreuen lassen, weitere Betreuungsstunden mussten sie selbst bezahlen. In der Corona-Zeit hatte das Land diese Zuzahlungen über den MV-Schutzfonds übernommen. Mit der jetzigen Gesetzesänderung soll der beitragsfreie Ferienhort verstetigt werden.
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Thüringen: Nachhaltigkeitsschulen ausgezeichnet : Datum:
Umwelt- und Bildungsministerium haben in Thüringen die „Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa“ feierlich ausgezeichnet und ihre Kooperation verlängert.
In Erfurt wurden die „Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa“ (TNS) feierlich ausgezeichnet, die im Zeitraum von 2020 bis 2022 am Projekt teilgenommen haben. Die Auszeichnung wurde durch die Kooperationspartner des Projektes, Umweltministerin Anja Siegesmund sowie dem Thüringer Bildungsministerium und dem NABU Thüringen vorgenommen.
Umweltministerin Anja Siegesmund: „In den ausgezeichneten Schulen wird Nachhaltigkeit ganz konkret gelebt. Ob beim Pflanzen und Pflegen einer Streuobstwiese, beim Bau eines Grünen Klassenzimmers und Wohlfühlinseln auf dem Schulhof mit Solar-Handy-Ladestationen oder beim Bewirtschaften einer Kräuterwiese – hier sind Ideen für Umwelt- und Klimaschutz und ein starkes Miteinander entstanden. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich für unsere und ihre Zukunft ein. Dieses Engagement ist ausgezeichnet.“
Bildungsminister Helmut Holter: „Gerade in dieser so angespannten Zeit ist es besonders wichtig, bei unseren Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für den sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde zu schärfen. Für die Zukunft auf einem lebenswerten Planeten brauchen wir schließlich Generationen von Umweltschützerinnen und Umweltschützern. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir erneut mehr Nachhaltigkeitsschulen gewinnen konnten, und ich rufe alle Thüringer Schulen dazu auf, dieses Projekt aktiv zu unterstützen.“
In diesem Jahr wurden 80 Schulen ausgezeichnet, darunter 22 Schulen, die erstmalig teilgenommen haben, sie erhielten ihre Auszeichnungen in den erreichten Kategorien (Aktiv, Silber, Gold). Zudem erhielten drei Schulen einen Sonderpreis für besonderes Engagement:
- Staatliche Grundschule Steinheid
- Staatliche Gemeinschaftsschule „Johann Wolfgang v. Goethe“ Schalkau
- THEPRA Förderzentrum „Am Fernebach“ Bruchstedt
Dazu der Landesvorsitzende des NABU Thüringen Martin Schmidt: „Es ist beeindruckend, was die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen zwei Jahren für eine intakte Umwelt geleistet haben. Die insektenfreundliche Gestaltung von Schulhöfen ist nur ein Beispiel. Hier wurde tatkräftig angepackt, neue Lebensräume wie Totholzhaufen, Hecken und sogar Streuobstwiesen geschaffen. Die Thüringer Nachhaltigkeitsschulen sind Vorbilder, wie Refugien der Artenvielfalt in unseren Städten und Dörfern entstehen können. Nachahmung erwünscht!“
In Thüringen werden bereits seit 1995 Schulen für ihr besonderes Engagement im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich ausgezeichnet. Der Titel „Thüringer Nachhaltigkeitsschule – Umweltschule in Europa“ wird alle zwei Jahre verliehen. Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung verlängerten das Umwelt- und Bildungsministerium ihre Kooperation für das Projekt bis zum Jahr 2024.
Eine nächste Anmeldung als Nachhaltigkeitsschule ist vom 1. August 2022 bis spätestens 16. Dezember 2022 möglich.
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Material für Reit-AG der Grundschule an der Pfarrer-Grimm-Straße : Datum:
Bereits seit 2014/2015 hat die Münchner Grundschule an der Pfarrer-Grimm-Straße dank der Sport-nach-1-Kooperation mit dem Verein „Reiten bei Freunden e.V.“ eine Sportarbeitsgemeinschaft Reiten.
Sport steht für Gesundheit, Bewegung und Lebensfreude. Er ist Inbegriff für Gemeinschaft und knüpft Verbindungen – manchmal sogar solche zwischen Mensch und Tier. Bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 können die Schülerinnen und Schüler der Münchner Grundschule an der Pfarrer-Grimm-Straße dank der Sport-nach-1-Kooperation mit dem Verein „Reiten bei Freunden e.V.“ hautnah erleben, was es heißt, ein Pferd wirklich kennenzulernen, es zu pflegen, eine Beziehung zu ihm zu entwickeln und auf seinem Rücken die Umgebung zu erkunden.
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz besuchte das erfolgreiche Projekt, das in den letzten Jahren bei vielen Schülerinnen und Schülern der Münchner Grundschule die Leidenschaft für Pferde und den Reitsport geweckt hat. Zu Schuljahresbeginn hatte die Staatssekretärin gemeinsam mit Karin Baumüller-Söder die Initiative „Reiten in der Grundschule“ ins Leben gerufen, zu der auch das Projekt in Lochhausen gehört.
Die Staatssekretärin erklärt: „Ich bin selbst in meiner Jugend geritten und weiß daher, was für ein wundervoller Sport das Reiten ist. Die Schülerinnen und Schüler sind draußen in der Natur, erproben den Umgang mit dem Lebewesen Pferd und erkennen, was es heißt, aufeinander Acht zu geben. Und sie lernen, die Balance zu halten. Das ist auf dem Pferd, in der Schule und im Leben gleichermaßen wichtig. Ich freue mich, dass wir mit den Starterpaketen die Schulen dabei unterstützen können.“ (...)
Als besonderer Anreiz werden im Schuljahr 2021/2022 zehn neue bzw. bestehende Sportarbeitsgemeinschaften an Grundschulen in der Sportart Reiten mit Starterpaketen ausgestattet, bestehend aus Rückenprotektoren, speziellen Putzkisten für Kinder, Schabracken sowie Sportbeuteln und Arbeitsheften mit Hintergrundwissen für Reitanfängerinnen und Reitanfänger. Am Donnerstag erhielten auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Pfarrer-Grimm-Straße die begehrten Sets. Die beiden prominenten Besucherinnen nutzten die Gelegenheit, und ließen sich von den jungen Reiterinnen und Reitern zeigen, was sie in der einmal wöchentlich stattfindenden Sportarbeitsgemeinschaft schon alles über den richtigen Umgang mit den Vierbeinern und die Kunst von Schritt, Galopp und Trab gelernt haben.
„Reiten in der Grundschule“ ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Kultusministeriums und des Bayerischen Reit- und Fahrverbands (BRFV). Die Initiative und die dazugehörenden Kooperationen zwischen Schulen und Reitvereinen können im Rahmen von Ganztagsangeboten, Schülerfahrten oder des Sport-nach-1-Modells im Freistaat durchgeführt werden. Interessierte Schulen und Reitvereine erhalten weitere Informationen und Beratung von Achim Engelking, Referatsleiter Sport in Schule und Verein am Bayerischen Landesamt für Schule (E-Mail: achim.engelking@las.bayern.de) oder bei der Schulsportbeauftragten des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes, Martina Blaha-Fröhler (E-Mail: Schulsport@brfv.de).
Quelle: Bayerisches Landesamt für Schule
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Wieland-Gymnasium Biberach gewinnt „Jugend forscht“ 2022 : Datum:
Das Wieland-Gymnasium Biberach, die CJD Christophorusschule Rostock und das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium erreichten die ersten Preise bei „Jugend forscht Schule 2022“.
Am Sonntag wurde der Sonderpreis „Jugend forscht Schule 2022“ der Kultusministerkonferenz in einer Online-Siegerehrung verliehen. Für ihre kreativen Ideen und erfolgreichen Aktivitäten wurde das Wieland-Gymnasium Biberach aus Baden-Württemberg mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die beiden 2. Preise gingen an die CJD Christophorusschule Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern und das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium aus Sachsen.
Die Auszeichnungen sollen junge Menschen frühzeitig zu Höchstleistungen in der Forschung motivieren und Schulen zur Unterstützung dieser Vorhaben anregen. So ermutigt die Stiftung Jugend Forscht e.V. Kinder und Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen für die e zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu übernehmen. Der Erfolg des Wettbewerbs Jugend forscht basiert wesentlich auf dem herausragenden Engagement der Schulen mit ihren Projektbetreuerinnen und Projektbetreuern. Sie sind es, die für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, Karin Prien, sagte: „Ich gratuliere dem Wieland-Gymnasium Biberach in Baden-Württemberg, das in diesem Jahr den ersten Preis erhält für seine breite MINT-Förderung im und außerhalb des Unterrichts. Ich danke auch besonders dem Kollegium der Schule für das Engagement, mit dem es ihm offensichtlich nachhaltig gelingt, die Schülerinnen und Schüler für die MINT-Fächer zu begeistern.“ Nach den Worten von Prien ist „die Weiterentwicklung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts - gerade vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an Fachkräften - ein besonderes Anliegen der Kultusministerkonferenz.“ In diesem Zusammenhang sei zum Beispiel die Entwicklung und Einführung von bundesweit geltenden Bildungsstandards für die Primarstufe (Mathematik) Sekundarstufe I (Mathematik, Physik, Chemie, Biologie) zu nennen oder die Empfehlungen zur Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung. „Zur Stärkung der mathematischen Bildung haben die Kultusministerkonferenz und das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik im Dezember 2021 außerdem das auf zehn Jahre angelegte Fortbildungsprogramm ,QuaMath – Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln‘ vereinbart. Der Sonderpreis der Kultusministerkonferenz Jugend forscht ist ein weiterer wichtiger Beitrag dazu, Schulen zu fördern, die nachhaltig, altersadäquat und zeitgemäß die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in diesen Fächern stärken.“
Unter dem Motto „Entdecken und Forschen“ begeistert das Wieland-Gymnasium Biberach seine Schülerinnen und Schüler über alle Jahrgangsstufen hinweg. Die MINT-Förderung ist im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich breit verankert. Bereits in der Unterstufe werden die Kinder durch die engagierten Lehrkräfte an naturwissenschaftliche Fragestellungen und das kreative, forschende Lernen erfolgreich herangeführt. Ältere Schülerinnen und Schüler geben als Mentorinnen und Mentoren im Rahmen der Wettbewerbsförderung ihre Erfahrungen an die jungen Forschenden weiter. Die Schülerinnen und Schüler profitieren auch in der Mittel- und Oberstufe von einer exzellenten MINT-Förderung, unter anderem durch ein vielfältiges Angebot an MINT-AGs und einer ausgeprägten Wettbewerbskultur.
Das Wieland-Gymnasium überzeugt durch erfolgreiche Kooperationen mit schulischen und außerschulischen Partnern sowohl in der Region als auch über Landesgrenzen hinweg. Ausgangspunkt und Ziel aller Bestrebungen ist es, Neugierde zu wecken und durch einen starken Praxis- und Anwendungsbezug die MINT-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern.
Für die Nominierung der Preisträger für den Preis „Jugend forscht Schule des Jahres“ der Kultusministerkonferenz entscheidend ist die Qualität der im Gesamtwettbewerb „Jugend forscht“ erbrachten Leistungen. Weitere Auswahlkriterien berücksichtigen Gesichtspunkte wie z. B.
- die Einbindung des Wettbewerbs in den naturwissenschaftlichen Unterricht, regionale Unterstützungssysteme/Kooperationen mit außerschulischen Partnern,
- die Bedeutung fächerübergreifenden Lernens in Bezug auf die bei Jugend forscht relevanten sieben Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik,
- die Anbindung an Fachstandards sowie
- die Ausstattung der Schule.
Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse in den Regional- und Landeswettbewerben ermittelte „Jugend forscht“ ab Anfang April die nach Punkten erfolgreichste Schule in jedem Land. Die acht Besten wurden am gebeten, ihr Schulprofil in einem Kurzportrait darzustellen. Eine Jury, bestehend aus den Ländervertretern im Kuratorium und einer Vertreterin der Stiftung Jugend forscht, wertete die Rückmeldungen aus. Wie in jedem Jahr wurden die Schulleiterinnen und Schulleiter der drei erfolgreichsten Schulen zu einem Gespräch mit den Mitgliedern des Kuratoriums eingeladen. In dieser Endausscheidung wurde die Preisträgerschule ermittelt.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Niedersachsen: 25 weitere neue Ganztagsschulen 2022/2023 : Datum:
Niedersachsen hat weitere 25 Ganztagsschulen genehmigt. Bildungsminister Tonne: „Wir erhöhen die Bildungschancen der Kinder und unterstützen zugleich die Eltern.“
Niedersachsen kommt seinem Ziel, Ganztagsschulland zu werden, immer näher: Zum nächsten Schuljahr 2022/2023 hat das Land 25 neue Ganztagsschulen genehmigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf rund 1900 öffentliche Ganztagsschulen – das sind rund 74 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen.
„Wir wissen, wie wichtig eine ganzheitliche Förderung und Betreuung auch über die Stundentafel hinaus für viele Kinder ist“, erklärt dazu Kultusminister Grant Hendrik Tonne und fügt an: „In guten Ganztagsschulen können wir Schülerinnen und Schüler besser fördern und fordern, erhöhen die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen und unterstützen zugleich Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Ausbau hochwertiger Ganztagsangebote ist daher seit Jahren ein Schwerpunkt im niedersächsischen Gesamtplan für gute Bildung. Mit den jetzt neu hinzukommenden Ganztagsschulen kommen wir dem Ziel, Niedersachsen zu einem Ganztagsschulland zu machen, wieder ein ordentliches Stück näher. Das ist gut und ich danke den Schulen sowie Schulträgern für ihr Engagement und appelliere an alle Schulen und Träger, das Ganztagsangebot weiter auszubauen.“
Nahezu alle neuen Ganztagsschulen sind Grundschulen, mit dem Gymnasium Salzhausen ist eine weiterführende Schule dabei. 24 der 25 Neuzugänge werden gemäß Antrag ein offenes Ganztagsangebot vorhalten, eine Schule ein teilgebundenes. Zwei weitere Schulen ändern zudem ihre Organisationsform und bieten künftig statt eines teilgebundenen ein offenes Ganztagsangebot an. Auch hierfür muss das Land eine Genehmigung erteilen.
Mit dem erweiterten Ganztagsangebot steigt auch der Bedarf an zusätzlichem Personal. Dieser wird teilweise durch zusätzlich zugewiesene Lehrkräftestunden gedeckt und teilweise kapitalisiert. Bei einer Kapitalisierung können die Schulen bzw. Träger eigenverantwortlich Pädagogen und außerschulische Partner bei der Umsetzung ihres Ganztagsangebotes hinzuziehen. Nach bisherigen Schätzungen werden für die 25 neuen Ganztagsschulen etwa 680 Stunden bzw. 24 Vollzeiteinheiten benötigt. Der tatsächliche Bedarf hängt allerdings davon ab, wie viele Schülerinnen und Schüler das jeweilige Angebot nutzen werden. Insgesamt ist der Zusatzbedarf für die ganztägige Betreuung in den zurückliegenden Jahren deutlich auf rund 91.000 Stunden angestiegen. Das ist ein Zuwachs von gut einem Drittel (36%) bezogen auf 2014 (rund 67.250 Stunden Zusatzbedarf Ganztag).
Der Ausbau der Ganztagsschulen ist bundesweit eine der großen Reformen des deutschen Schulwesens, Niedersachsen ist hier weit vorangeschritten. Ganztagsschulen finden sich in allen Regionen und in allen Schulformen wieder. Die Schulen wählen zwischen offener, teilgebundener und voll gebundener Organisation des Ganztags. Die Mehrzahl bietet zurzeit ein offenes Angebot, für das sich Schülerinnen und Schüler bzw. ihre Erziehungsberechtigten frei entscheiden können. An voll gebundenen und teilgebundenen Ganztagsschulen ist das Angebot durchgehend oder an bestimmten Tagen verbindlich. Mit dem Ausbau der Ganztagsinfrastruktur soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine größere Bildungsgerechtigkeit erreicht werden.
Zum Schuljahr 2022/2023 genehmigte Ganztagsschulen:
Offenes Ganztagsangebot
- GS Ilmenaustraße Braunschweig
- GS Ehra-Lessien Ehra-Lessien
- GS Groß Oesingen Groß Oesingen
- GS Gieboldehausen Gieboldehausen
- GS Hermann-Löns Langenhagen
- GS Stadtschule Wunstorf
- GY Salzhausen Salzhausen
- GS Melbeck
- GS Westergellersen
- GS Wiesenschule Schwanewede
- GS Rosenborn Harsefeld
- GS Gerdau
- GS Bungerhof-Hasbergen Delmenhorst
- GS Buergeresch Oldenburg
- GS Tom-Brook Südbrookmerland
- GS Pfälzerschule Plaggenburg Aurich
- GS Garrel (kath.)
- GS Bunnen Löningen
- GS Peheim (kath.) Peheim/Molbergen
- GS Edewechterdamm Friesoythe
- GS Esterfeld Meppen
- GS Hüggelschule Hasbergen
- GS Bühner-Bach Bramsche
- GS Benedikt Fürstenau
Teilgebundenes Ganztagsangebot
- GS Am Grünen Kamp Delmenhorst
Geänderte Organisationsform - Offenes statt teilgebundenes Angebot
- GS Resse Wedemark
- OBS Norden
Zum beschleunigten Ausbau der Ganztagsinfrastruktur für Grundschulkinder hat der Bund den Ländern und Kommunen im Rahmen der Corona-Soforthilfen 2021 zusätzliche Investitionsmittel zur Verfügung gestellt. Niedersachsen stärkt mit einem dazu aufgelegten Investitionsprogramm vornehmlich das Ganztagsangebot an Grundschulen. Mit den Finanzmitteln des Bundes in Höhe von rund 70,6 Mio. Euro und einem Eigenanteil können Schulträger Neu- und Umbauten finanzieren sowie Ganztagsschulen ausstatten. Die Maßnahmen müssen direkt zu einer qualitativen Verbesserung bzw. zu einem Ausbau des Ganztagsangebots an Grundschulen mit Ganztagsangebot beitragen. Insgesamt wurden 344 Anträge bewilligt und Zuwendungen in Höhe von rund 52.260.000 Euro gewährt.
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Hamburg: Neubau für Grundschule An der Haake : Datum:
Die Grundschule An der Haake und die Schule Nymphenweg leben Inklusion durch Kooperation. Jetzt konnten sie Richtfest für einen Erweiterungsbau feiern.
Die Grundschule An der Haake in Hausbruch ist eine Campusschule besonderer Art: Bereits seit 2007 kooperiert die fünfzügige Grundschule im Süden Hamburgs mit der Schule Nymphenweg, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Seit 15 Jahren werden hier Grundschülerinnen und Grundschüler mit und ohne besonderen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Jetzt bekommt diese Zusammenarbeit ein weiteres, sichtbares Zeichen: einen Erweiterungsbau. Im Oktober letzten Jahres war die Grundsteinlegung, am 9. Juni 2022 wurde Richtfest gefeiert und noch vor Weihnachten soll der Neubau bezugsfertig sein.
An der Schule An der Haake wird Inklusion täglich gelebt. Therapieräume, Kunst- und Musikräume werden von beiden Schulen genutzt, ein Caterer liefert Mittagessen für beide Schulen, und die Schülerinnen und Schüler lernen gegenseitig voneinander im gemeinsamen Fachunterricht, beispielsweise im Bereich Unterstützende Kommunikation. Hier haben die „Nymphen“ einen Vorsprung, in anderen Bereichen die Grundschüler. Die Kooperation ermöglicht es sogar einzelnen Schülern, im Laufe ihrer Grundschulzeit von der speziellen Sonderschule in die Grundschule zu wechseln.
Diese enge Zusammenarbeit wird jetzt mit dem Erweiterungsbau noch enger. Für 5,9 Millionen Euro entsteht ein Gebäude mit einem 1.500 Quadratmeter großen Gründach und einer Photovoltaikanlage. Der Neubau wird mit Fernwärme geheizt, kurz: Er ist umweltfreundlich. Das neue L-förmige Gebäude mit seinen insgesamt 2.250 Quadratmetern Grundfläche wird zwei Stockwerke haben. Das Erdgeschoss mit seinen offenen Lernbereichen werden die „Nymphen“ nutzen, im ersten Stock werden künftig der fünfte Zug der Grundschule sowie ein Bühnenraum mit Schwarzlicht zu finden sein. Der Neubau wird an das Hauptgebäude der Schule andocken und so eine noch höhere „Durchlässigkeit“ und engere Kooperation ermöglichen.
In der Grundschule An der Haake wird ganztägig gelernt: Von Montag bis Mittwoch sind alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 bis 15:30 Uhr in der Schule. Unterricht, Pausen und Kursangebote wechseln sich ab und sorgen für eine Entschleunigung des Schulalltages. Donnerstags und freitags findet der verpflichtende Unterricht bis 13:00 Uhr statt. Anschließend sind alle Kinder im offenen Ganztag willkommen. An allen Tagen ist eine Betreuung bis 16:00 kostenfrei. Darüber hinaus gibt es eine kostenpflichtige Früh- und Spätbetreuung.
Die Schule Nymphenweg bietet ein Hortangebot für Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht und in den Ferien an, von Montag bis Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.00 oder 18.00 Uhr, freitags von 13.00 bis 18.00 Uhr.
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Rheinland-Pfalz: EU-Preis für Gutenberg-Schule Dierdorf : Datum:
Grundschulen aus dem ganzen EU-Gebiet hatten sich beim „European Innovation Teaching Award“ (Europäischer Preis für innovatives Lehren) beworben. And the winner is: die Gutenberg-Grundschule Dierdorf.
Ausgezeichnet wurde die Gutenberg-Ganztagsgrundschule Dierdorf für ihr Projekt eines digitalen Stadtführers, das sie im Rahmen des Erasmus-plus-Programmes zusammen mit ihrer polnischen Partnerschule entwickelte.
„Ich freue mich sehr und es erfüllt mich mit Stolz, dass eine rheinland-pfälzische Grundschule unter europaweit 104 Schulen ausgewählt und ausgezeichnet wurde“, gratulierte Bildungsministerin Stefanie Hubig Schulleiterin Andrea Theisen-Welsch, dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern. „Sie können stolz sein und haben den Preis in zweifacher Hinsicht verdient“, betonte Hubig. „Es ist wichtig, neue Wege zu beschreiten, seinen Blick zu öffnen und seinen Horizont zu erweitern.“
Bei dem Projekt „Komm, ich zeig Dir meine Stadt“ hatten Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler der Gutenberg-Schule zusammen mit Kindern der Henryk-Jordan-Schule in Krotoszyn einen digitalen Stadtführer für Kinder gestaltet. Aus dem Projekt entstanden vielfältige kindgerechte Ideen, wie man über zeitliche, räumliche und sprachliche Distanz miteinander lernen kann.
Die Kinder betrachteten dabei ihre Stadt aus den Augen der Partnerkinder und versuchten, sie über verschiedene mediale Wege vorzustellen. Sie lernten dabei, wie man sich neue Räume im wahrsten Sinne des Wortes erobert – sprachlich, räumlich, medial –, und wie man auftretende Schwierigkeiten überwindet und Herausforderungen mutig annimmt.
„Der Schüleraustausch und das gemeinsame Darstellen der Schulen in digitaler Form trägt zum selbstständigen und nachhaltigen Lernen der Schülerinnen und Schüler bei und ist ein wichtiger Baustein zur Weiterentwicklung und Fortführung der Unterrichtsqualität“, würdigte Ministerin Hubig die preisgekrönte Arbeit. „Zudem hat das erfolgreiche Projekt während der Corona-Pandemie dazu beigetragen, Ihre Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Kompetent haben Sie vorbildliche Lehr- und Lernmethoden (Videokonferenzen, Lernapps und andere) eingesetzt. Sie haben moderne, interaktive Medien genutzt und es ist Ihnen trotz Krise und Lockdown gelungen, den Schülerinnen und Schüler einen Unterrichtsalltag zu gestalten, an dem sie sich bilden und weiterentwickeln können, ohne allein gelassen zu werden.“
Ohnehin ist die Gutenberg-Grundschule in Sachen Innovation und Digitalisierung schon lange ganz vorne dabei: Seit 2004 ist sie Ganztagsschule, seit 2011 Schwerpunktschule, nahm früh am landesweiten Programm „Medienkompetenz macht Schule“ teil und verfügt in allen Klassenräumen über Whiteboards. Aktuell sind an der Schule 26 Lehrkräfte und zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 288 Schülerinnen und Schüler in 14 Klassen.
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Niedersachsen: „Unterrichtsfeedback“ online für Lehrkräfte : Datum:
Niedersächsische Lehrkräfte können sich ab sofort online „Unterrichtsfeedback“ ihrer Lerngruppen einholen. Das Erstellen einer Befragung dauert nur zehn Minuten.
Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen können sich ab sofort auf schlankem Wege Rückmeldungen ihrer Lerngruppen zum Unterricht einholen.
„Mit Hilfe des neuen Online-Portals Unterrichtsfeedback können sich alle Lehrkräfte der allgemein bildenden Schulen zügig, komfortabel und qualitativ hochwertig ein Schülerfeedback zu ihrem Unterricht geben lassen – und dies zu Fragestellungen, die für die jeweilige Lehrkraft zu einem bestimmten Zeitpunkt von Interesse sind“, erklärte Niedersachsen Kultusminister Grant Hendrik Tonne.
Entwickelt wurde das Portal „Unterrichtsfeedback“ vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). Dieses Angebot können die Lehrkräfte der allgemeinbildenden Schulen auf freiwilliger Basis nutzen. Die bei den Umfragen generierten Daten und Ergebnisse sind anonymisiert und lediglich der durchführenden Lehrkraft zugänglich. Die Daten und Ergebnisse enthalten keine personenbezogenen Informationen, die der Schülerinnen und Schüler sind anonymisiert und werden in den Ergebnissen lediglich aggregiert berichtet. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme an der Feedbackbefragung ebenfalls freiwillig.
Tonne: „Um ihren Unterricht verbessern zu können, benötigen Lehrkräfte Informationen über dessen Qualität. Eine wertvolle Quelle für diese Informationen stellt die Perspektive der Schülerinnen und Schüler dar. Daher holen Lehrkräfte sich häufig Feedback von Schülerinnen und Schülern zu ihrem Unterricht. Bisher war dies ausschließlich papierbasiert oder über selbstentwickelte digitale Tools möglich und damit für Lehrkräfte aufwändig und zeitintensiv. Mit dem, wie ich finde, sehr überzeugenden Angebot des NLQ, geht das sehr schlank und einfach.“
Die Lehrkräfte erstellen im Portal ein passwortgeschütztes, kostenloses Nutzerprofil. Von diesem Profil aus können sie ihre Schülerinnen und Schüler zu einer anonymisierten und TAN-basierten Online-Befragung einladen. Die Befragung selbst kann mit jedem digitalen Endgerät unabhängig von einem Standort durchgeführt werden. Nach Abschluss der Befragung wird automatisch die anonymisierte Ergebnisübersicht generiert und der Lehrkraft in ihrem persönlichen Account unmittelbar bereitgestellt. Das Erstellen einer Befragung dauert so nur zirka 10 Minuten. Die Befragung wird automatisch generiert, durchgeführt und ausgewertet. Die Lehrkraft kann nach Abschluss der Befragung einen anonymisierten Ergebnisbericht abrufen.
In dem Portal werden Fragegruppen zur Verfügung gestellt, die sich an belegten Qualitätskriterien guten Unterrichts aus der Bildungsforschung orientieren. Die Lehrkräfte können hieraus Fragen auswählen oder sogar eigene Fragen ergänzen, um sich ein passgenaues Feedback einzuholen. Wenn Fragen ausgewählt werden, wird sofort angezeigt, wie lange die Bearbeitungszeit für Schülerinnen und Schüler voraussichtlich sein wird – eine schnelle Hilfe, damit man ein Feedback nicht überfrachtet. Was die auszuwählenden Kategorien anbelangt, sind die angebotenen Fragegruppen ebenfalls an den bekannten „Orientierungsrahmen Schulqualität in Niedersachsen“ angelehnt.
Dr. Peter Knorn, Fachbereichsleiter Evaluation beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) erläutert: „Mit dem Feedbackportal werden zwei Themen der Unterrichtsqualität miteinander verknüpft: die Selbstevaluation des unterrichtlichen Handelns und die Partizipation der Schülerinnen und Schüler an der Verbesserung des Unterrichts. Die Lehrkräfte bekommen mit dem Portal die Möglichkeit, Rückmeldungen ohne großen Aufwand einzuholen.“
Quelle: Kultusministerium Niedersachsen / Sebastian Schumacher
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Deutscher Schulpreis 2022 „Unterricht besser machen“ : Datum:
Die Bewerbungsrunde für den Deutschen Schulpreis 2022 hat begonnen. Das Motto: „Unterricht besser machen“. Bis zum 15. Februar 2022 können sich allgemeinbildende und berufliche Schulen bewerben.
Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich für den Deutschen Schulpreis 2022 bewerben. Die Bewerbungsfrist für den mit insgesamt 270.000 Euro dotierten Wettbewerb endet am 15. Februar 2022.
Die aktuelle Ausschreibung stellt die Unterrichtsqualität ins Zentrum:
„Wie gestalten Sie an Ihrer Schule lernwirksamen Unterricht? Unter lernwirksamem Unterricht verstehen wir einen Unterricht, der das Lernen aller Schüler:innen fördert, fachliches und personales sowie methodisches und soziales Lernen initiiert und sie bei der Erreichung der Bildungsziele bestmöglich unterstützt. Zu erfolgreichem schulischen Lernen gehören – orientiert am erweiterten Lernbegriff – fachliche, überfachliche und personale Bildungsziele.
Neben den fachbezogenen Schulleistungen zählen dazu ebenso überfachliche Lernstrategien, aber auch die mündliche und schriftsprachliche Ausdrucksfähigkeit, motivational-emotionale Orientierungen, fachliche Interessen und Lernfreude. Hinzu kommen soziale Kompetenzen wie Verantwortungsübernahme und die Fähigkeit zur Kooperation sowie weitere personale Eigenschaften wie beispielsweise Ausdauer, Resilienz, Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit.
- Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb ist, dass Sie in Ihrer Bewerbung mit Beispielen möglichst konkret erläutern, welches Verständnis von Unterricht und Lernen an Ihrer Schule gelebt wird.
- Legen Sie dazu in Ihrer Bewerbung dar, wie Ihre Schule das Lernen aller Schüler:innen fördert, wie sie fachliches und personales sowie methodisches und soziales Lernen initiiert und unterstützt und wie sie die Erreichung der individuellen Bildungsziele überprüft.
- Stellen Sie in Ihrer Bewerbung dar, mittels welcher Lerngelegenheiten, Lehr- und Lernformen sowie mit welchen materialen, personalen, digitalen Ressourcen innerhalb und außerhalb der Klassenräume das Lernen Ihrer Schülerinnen und Schüler gefördert und unterstützt wird.
- Lernen kann sowohl in Klassenzimmern als auch an weiteren Lernorten stattfinden. Worauf achten Sie bei der Gestaltung von Lernumgebungen, damit Ihre Schüler:innen bestmöglich lernen und sie dabei sowohl fachliche als auch überfachliche und personale Kompetenzen erwerben? Welche außerunterrichtlichen Bildungsangebote fördern das Lernen an Ihrer Schule?
- Die Jury kann sich ein genaueres Bild von der Qualität des Unterrichts und der Lehr-Lern-Prozesse an Ihrer Schule verschaffen, wenn Sie exemplarisch Situationen beschreiben und kommentieren, die verdeutlichen, was dem Kollegium im Unterricht und bei der Unterstützung des Lernens der Schüler:innen besonders wichtig ist.
- Wesentlich bei der Bewerbung ist nicht nur die Beschreibung, was getan wird, sondern ebenso die substanzielle Begründung, warum dies getan wird. Beispielsweise: Inwiefern fördert diese Maßnahme die Entwicklung des Kindes? Welcher Vorteil ergibt sich aus dieser Maßnahme gegenüber der bisherigen Praxis?“
Auch im dreizehnten Wettbewerbsjahr des Deutschen Schulpreises sind die sechs Qualitätsbereiche die bewährte Grundlage für Bewerbungen, nun jedoch mit dem Fokus Unterrichtsqualität.
Bis zum 15. Februar 2022 können sich Schulen online auf dem Bewerberportal des Deutschen Schulpreises bewerben. Eine Jury wählt die TOP 20-Schulen 2022 aus und entscheidet in der 2. Jurysitzung über Nominierte und Preisträger. Bis zu 15 Schulen werden für den Deutschen Schulpreis 2022 nominiert. Alle nominierten Schulen werden je nach aktueller Lage zu einer festlichen Preisverleihung eingeladen. Außerdem werden alle Nominierten mit Preisgeldern in Höhe von je 5.000 Euro ausgezeichnet. Die zweitplatzierten Preisträger erhalten Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro, der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert.
Quelle: Der Deutsche Schulpreis
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Neuer Schulleitungsmonitor Deutschland : Datum:
Im kommenden Jahr startet die Wübben Stiftung den neuen Schulleitungsmonitor Deutschland als Kooperationsprojekt mit der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Leuphana Universität Lüneburg, der Universität Tübingen und der PH Vorarlberg starten.
Im kommenden Jahr startet die Wübben Stiftung den neuen Schulleitungsmonitor Deutschland als Kooperationsprojekt zwischen der Wübben Stiftung und Prof. Dr. Pierre Tulowitzki (Fachhochschule Nordwestschweiz), Prof. Dr. Marcus Pietsch (Leuphana Universität Lüneburg), Prof. Dr. Colin Cramer (Universität Tübingen) und Prof Dr. Jana Groß Ophoff (PH Vorarlberg).
Starke Schulen brauchen starke Schulleitungen, gerade in Schulen in sozioökonomisch schwachen Lagen. Die Wübben Stiftung engagiert sich seit Jahren dafür, Schulleitungen bei der Weiterentwicklung ihrer Schulen und bei ihrer Entwicklung als Führungskräfte zu unterstützen. Dafür benötigt es kontinuierliche Erkenntnisse zur Situation der Schulleitungen in Deutschland.
Das Forschungsteam geht vor diesem Hintergrund mit dem Schulleitungsmonitor Deutschland systematisch der Frage nach, was die Aufgabe der Schulleitung (un)attraktiv macht, welche Karrieremotive und Arbeitsplatzwechselabsichten Schulleitungen haben und welche Rolle Unterstützungsangebote (z.B. Mentoring) sowie Qualifizierungsmaßnahmen (Professionalisierung) spielen. Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern diese Faktoren mit dem doppelten Anspruch an Schulleitungen in Verbindung stehen, Schulen in der Verwaltung stabil und effizient zu führen und zugleich Schulen anpassungsfähig und flexibel durch Schulentwicklung zu gestalten.
Grundlage des Schulleitungsmonitors ist eine für Deutschland repräsentative Befragung von Schulleiterinnen und Schulleitern an allgemeinbildenden Schulen. Die Daten werden über ein unabhängiges Institut im Rahmen von Online-Befragungen erhoben. Das Projekt wird als Längsschnittstudie angelegt, sodass die teilnehmenden Schulleitungen im Abstand von mehreren Jahren wiederholt befragt werden. Dadurch können langfristig auch Entwicklungsverläufe und Trends abgebildet werden. Die erste Erhebung ist für Mitte 2022 geplant.
Der neue Schulleitungsmonitor knüpft dabei an die Studie „Leadership in German Schools (LineS)“ an, in deren Rahmen zwischen 2019 und 2021 bereits Schulleitungen mit Blick auf ihre Karriereverläufe befragt wurden. Innerhalb der Wübben Stiftung wird der Schulleitungsmonitor Deutschland vom neu gegründeten impaktlab geleitet. Auf der Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erkenntnisse entwickelt das impaktlab Impulse für die systematische Unterstützung und Professionalisierung von Schulleitungen.
Quelle: Wübben Stiftung
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Sachsen-Anhalt: „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ : Datum:
„Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ war in diesem Jahr das Thema des Geschichtswettbewerbs. In Sachsen-Anhalt würdigte Bildungsministerin Eva Feußner die Projekte.
Bildungsministerin Eva Feußner hat als Schirmherrin in Sachsen-Anhalt die Preisträgerinnen und Preisträger des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten gewürdigt.
„Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ lautete das Thema der 27. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, den die Hamburger Körber-Stiftung ausrichtet. Der Wettbewerb möchte mit dem Thema junge Menschen bis zum Alter von 21 Jahren anregen, sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports – diesmal besonders in Corona-Zeiten – auseinanderzusetzen. Der alle zwei Jahre stattfindende Geschichtswettbewerb wird seit über zehn Jahren auch in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Ziel ist es, Interesse an dem Themengebiet Geschichte zu wecken und zu fördern.
„Sport ist zu allen Zeiten im öffentlichen Bewusstsein präsent. Er wird bewertet, kritisch begleitet, hochgeschätzt. In der DDR war Sport ein Mittel zur außenpolitischen Darstellung und wirkte staatstragend. Aber auch in allen anderen Gesellschaftsformen, angefangen im Römischen Reich, hatte Sport immer eine gesellschaftliche und politische Relevanz. Von daher ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, Forschung zu betreiben und Wertungen vorzunehmen. Nur wer die Geschichte kennt, kann Zukunft gestalten“, so Ministerin Feußner bei der Preisverleihung.
Aus Sachsen-Anhalt nahmen im Jahr 2021 insgesamt 94 Schülerinnen und Schüler mit 36 sehr interessanten Beiträgen teil. Die Preisverleihung fand – passend – im Kulturhistorischen Museum
Quellen: Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt
Die Bedeutung des eigenen Vereins für den Heimatort, die Geschichte von Sportstätten oder die Rolle von Sportlerinnen und Sportlern während des Nationalsozialismus – dies sind nur einige der Themen, zu denen über 3.400 Schülerinnen und Schüler beim 27. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten auf Spurensuche gegangen sind. Einige Beiträge aus Sachsen-Anhalt seien hier vorgestellt.
Die meisten Beiträge befassten sich mit regionalen Themen des Sports in der DDR, dem Schulsport oder auch dem Sport in Vereinen. Eine Besonderheit ist der Beitrag des Gymnasiums Jessen (Elster) im Landkreis Wittenberg, in dem sich Schülerinnen und Schüler mit einem wenig beachteten Thema beschäftigt haben, das hier am Anfang stehen soll.
- Gymnasium Jessen (Elster): „Sie jagen im Kreis um ihr Leben. Häftlingssport in Konzentrationslagern – Qual oder Freude?“
Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Jessen (Elster) haben sich in den letzten Jahren immer wieder in Kooperation mit der (in den 1990er Jahren geretteten!) Mahn- und Gedenkstätte KZ Lichtenburg (eines der ersten Konzentrationslager im Lagersystem des Deutschen Reiches) beschäftigt, beispielsweise der Verfolgung von Sinti und Roma oder in einem großartigen Kurzfilm der Situation von Frauen im KZ Lichtenburg. Hier greifen sie nun ein Thema auf, das selten beachtet wurde und dem man weite Aufmerksamkeit wünscht.
- Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium Schönebeck: „Legenden in Bademänteln. Wie der 8. Mai 1974 die blau-weißen Herzen erfüllte“
Die „Blau-Weißen“ waren der 1. FC Magdeburg, der an diesem Tag in Rotterdam das Europapokal-Endspiel gegen den AC Mailand gewann, als David gegen Goliath. Die Mannschaft lief anschließend in weißen Bademänteln eine Ehrenrunde im Stadion – aufgrund fehlender Reisefreiheit ohne Magdeburger Fans im Publikum. Eine Schülergruppe der Geschichts-AG der Europaschule und „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ begab sich auf Zeitreise zu diesem regional so bedeutsamen Sportmoment. Der Pokal stand übrigens später im Schaufenster des CENTRUM-Warenhauses von Magdeburg.
- Latina August Hermann Francke (Haale/Saale): „Vereinsgeschichte im gesellschaftlichen Wandel Schwimmen in Gemeinschaft – 50 Jahre SSV 70“
Zwei Neuntklässlerinnen untersuchten die Geschichte ihres Heimatvereins, der Schwimm-SportVereinigung 1970 Halle-Neustadt, anhand von Vereinschroniken, Zeitzeugeninterviews, Archivquellen sowie von Objekten wie Badeanzügen und Medaillen. Besonderes Augenmerk legten sie auf die Veränderungen nach der Wiedervereinigung, als der Verein vom Einsparten- zum Mehrspartenverein wurde und nicht mehr die sportliche Leistung, sondern das gesellige Vereinsleben entscheidend wurde.
- Lucas-Cranach-Gymnasium Lutherstadt Wittenberg: „Die Friedensfahrt – sie ‚wird das sein, was wir aus ihr machen’. Eine Analyse zum größten Amateur-Etappenrennen der Welt im Zeitraum von 1950 bis 1965“.
Ausgehend von ihrer persönlichen Begeisterung für den Radsport untersuchte eine Schülerin der 10. Klasse unter Nutzung von Archivmaterialien, Zeitzeugeninterviews und Fachliteratur das berühmte Amateurrennen, bei dem ab 1952 neben Polen und der ČSSR auch die DDR Mitveranstalter war, die mit „Täve“ Schur einen ihrer prominenten Sieger hervorbrachte. Die Schülerin erforschte dabei auch den politischen und gesellschaftlichen Kontext der Friedensfahrt.
- Philanthropinum Dessau: „Das Philanthropinum in Dessau - Stammmutter des Schulsports“
Eine Schülerin und ein Schüler sind sicher, dass überhaupt „die Anfänge des Sportunterrichts am historischen Philanthropinum lagen“. Denn das 1774 von Johann Bernhard Basedow gegründete und von pädagogischen Reformern wie Ernst Christian Trapp und Christian Gotthilf Salzmann geprägte Philanthropinum Dessau galt als die „Stammutter aller guten Schulen“. Sie forschten zu den ersten Sportlehrern am „Philan“, den ersten Sportgeräten und den möglichen Sportstätten in Dessau.
- Landesschule Pforta (Naumburg/Saale): „Zwischen Zwang und Drang – Sport an der EOS Schulpforta“
Den schulischen Reichtum Sachsen-Anhalts spiegelt auch die 1543 gegründete Landesschule Pforta mit ihren berühmten Schülern – Klopstock, Fichte und der Historiker Leopold von Ranke – und der Historischen Bibliothek. Sie ist selbst wechselvolle Landesgeschichte. Drei „Portenser“ nahmen in diesem Jahr am Geschichtswettbewerb teil. Mit einer Analyse von Lehrplänen und Zeitzeugeninterviews verglich ein Zwölftklässler die Vorgaben für den Sportunterricht in der DDR mit der tatsächlichen Umsetzung an der Schule.
- Burger Roland-Gymnasium: „Leistungsauftrag als Klassenauftrag im Sportwunderland – Die Instrumentalisierung der Sportler“
Eine Elftklässlerin untersuchte in einer größeren schriftlichen Arbeit mit Hilfe von Archivquellen des Landesarchivs und des Stadtarchivs das DDR-Sportförderungssystem mit besonderem Blick auf das Doping und das regionale Beispiel der Kinder- und Jugendsportschule (KJS) Magdeburg. „In der zehnten Klasse habe ich mich schon einmal in ähnlicher Form mit der Stasi auseinandergesetzt. Dabei entstand auch die Idee für diese Arbeit“, sagte die Schülerin der „Burger Rundschau“. Ein Filmbericht über das Projekt unter: https://www.br-g.de/
Mit den meisten Projekten – darunter „Die DLRG in Wernigerode“, „Sport als Aushängeschild der DDR. Sportler-Soldaten ohne Gewehr oder Diplomaten im Trainingsanzug?“ und „Die Skisprungschanze im Zwölfmorgental“ – erhielt die Auszeichnung als „Landesbeste Schule Sachsen-Anhalt“ schließlich das 1995 neu gegründete Landschulheim Grovesmühle, eine staatlich anerkannte Privatschule in der Tradition der Hermann-Lietz-Schulen. Das Landschulheim war 1914 durch Hermann Lietz gegründet worden. In der DDR befand sich dort eine Polytechnische Oberschule (POS) mit Hort. Seit 2006 in Trägerschaft der „Landschulheim Grovesmühle-Gemeinnützige GmbH“, ist die Schule Mitglied der Vereinigung deutscher Landerziehungsheime bzw. seit deren Auflösung 2011 der „Internate Vereinigung“.
Die Magdeburger „Volksstimme“ und die „Burger Rundschau“ berichteten ausführlich über einige der Projekte, denen zu wünschen ist, dass sie breite Aufmerksamkeit erhalten.
„Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie hat ihre Gewohnheiten“, zitiert der Fachbereich Geschichte des Dr.-Carl-Hermann-Gymnasiums Schönebeck den französischen Historiker Fernand Braudel. Ein guter Ausgangspunkt für historische Forschungsprojekte in Schulen. Die Landessieger nehmen nun an der Wahl zum Bundessieger teil.
Quellen: Körber-Stiftung, Magdeburger Volkstimme und Burger Rundschau vom 14.10.21, Homepages der Schulen
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Baden-Württemberg: Schülermentoren für den Umweltschutz : Datum:
Das Umweltministerium und das Kultusministerium Baden-Württemberg haben 94 neue Schülermentorinnen und Schülermentoren für den Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet.
Das Umweltministerium und das Kultusministerium Baden-Württemberg haben am 1. Oktober in einer gemeinsamen virtuellen Abschlussveranstaltung 94 neue Schülermentorinnen und Schülermentoren für den Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. Umweltstaatssekretär Andre Baumann sagt: „Nur mit dem persönlichen Einsatz aller kann es uns gelingen, die Erderwärmung zu bekämpfen.“ Kultusstaatssekretärin Sandra Boser sagt: „Die Schülermentorinnen und -mentoren helfen uns, dass Baden-Württemberg ein Leuchtturm in der Bildung für nachhaltige Entwicklung werden kann.“
Achtklässlerinnen und Achtklässler aus insgesamt 41 Gymnasien, Realschulen, Werkrealschulen und Förderschulen des Landes erhielten nach dem Ende ihrer einjährigen Mentorinnen- und Mentoren-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Klimaschutz ihr Abschlusszertifikat.
„Die Schülermentorinnen und Schülermentoren sind wichtige Vorbilder, die sich mit großem persönlichen Engagement für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Sie können nun an ihren Schulen zeigen, wie jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Erderwärmung im Alltag zu bekämpfen“, lobte der Umweltstaatsekretär in seiner Videobotschaft zur Abschlussfeier den Einsatz der Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz.
Im vergangenen Schuljahr haben sich die Jugendlichen intensiv mit dem Treibhausgaseffekt und dem eigenen CO2-Fußabdruck, erneuerbaren Energien und Energieeinsparmöglichkeiten sowie einer klimafreundlichen Mobilität und Ernährung auseinandergesetzt. „Damit haben sie das notwendige Rüstzeug erhalten, um wichtige Veränderungen in Sachen Klima- und Umweltschutz in ihrem Umfeld und an ihrer Schule anzustoßen“, sagte Baumann. Erste Projekte und Aktionen wie ein digitaler Adventskalender zum Klima- und Umweltschutz oder Videoclips mit Tipps für ein nachhaltigeres Leben konnten in der Praxisphase bereits umgesetzt werden. „Diese Begeisterung und dieser Eifer für den Klima- und Umweltschutz verdienen höchste Anerkennung und springen hoffentlich auf möglichst viele Menschen über.“
Das hofft auch Kultusstaatssekretärin Sandra Boser MdL und richtete sich direkt an die Schülermentorinnen und -mentoren: „Die Themen Natur, Umwelt, Klimaschutz und Klimawandel habt Ihr in Eure Schulen getragen. Dafür mein herzliches Dankeschön an Euch und Eure betreuenden Lehrkräfte. Dank Euch können wir diese so wichtige und zukunftsweisende Thematik nachhaltig in unsere Schulen tragen und aktiv begleiten. Außerdem helft Ihr uns, dass Baden-Württemberg ein Leuchtturm in der Bildung für nachhaltige Entwicklung werden kann. Mit unserem BNE-Schulnetzwerk wird Eurer Engagement hoffentlich noch weitergetragen. Denn wir benötigen alle Aktivitäten, um nachhaltige Entwicklung in unserem Land zu stärken.“
Ergänzende Informationen:
Das landesweite Programm „Schülermentorin und Schülermentor für den Umweltschutz an Schulen“ fand im Schuljahr 2020/2021 bereits zum 20. Mal statt. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der achten Klasse aller weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg. Inzwischen haben seit dem Schuljahr 2000/2001 insgesamt 1.140 Jugendliche an der Ausbildung teilgenommen. Das schulartübergreifende Programm ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Die deutsche UNESCO hat das Schülermentoren-Programm bereits dreimal als offizielles Dekade-Projekt im Rahmen der Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
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Gemeinschaftsschule „Steigerblick“ in Erfurt wächst : Datum:
Der Erweiterungsbau der Thüringer Gemeinschaftsschule „Steigerblick“ in Erfurt-Hochheim hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Rohbau ist fertiggestellt.
Ab Sommer 2022 sollen in dem dreigeschossigen Gebäude der Gemeinschaftsschule „Steigerblick“ 452 Schülerinnen und Schüler lernen. Sie werden zukünftig in 30 Räumen unterrichtet, zwölf davon sind als Gruppenräume angelegt. Neben zwei großen Lehrerzimmern entstehen auch die entsprechenden Sanitär- und Nebenräume. Ein Aufzug ermöglicht die barrierefreie Erschließung der einzelnen Geschosse.
Die Besonderheit des Baus: Während Fundament, Decken und Treppenhauskerne aus Stahlbeton sind, werden bei den Innen- und Außenwänden statt Beton Brettlamellen aus Fichtenholz verwendet, die kreuzweise verklebt sind. Die Bauweise bietet entscheidende Vorteile: In Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit ist das Gebäude richtungsweisend. Die herkömmliche Ausführung aus Beton hätte im Vergleich ein 70 Prozent höheres Globales Erwärmungspotenzial und ein entsprechend höheres CO2-Äqvivalent bei der Rohbauerstellung mit sich gebracht.
Die Fassade des Erweiterungsbaus wird mit einer langlebigen wartungsarmen Wetterschale aus Eternitplatten zur Minimierung der Betriebskosten gestaltet. Die Verbesserung der Öko-Bilanz wird auch im Betrieb – z. B. durch die Nutzung von effizienter Wärmepumpentechnik – positiv beeinflusst.
„Nachhaltigkeit wird in den kommenden Jahren ein entscheidender Faktor beim Bau sein“, sagte Arne Ott, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement. Das beginne beim ganzheitlichen Planen, Bauen und Betreiben der Objekte und gehe bis hin zu wesentlichen Fragen der Lebenszykluskosten und möglichen Nachnutzungskonzepten, über die man sich im Vorfeld als Bauherr und Betreiber Gedanken machen muss.
Bürgermeisterin Anke Hofmann-Domke ist erleichtert über den zügigen Baufortschritt: „Nach der Zusammenlegung von Grund- und Regelschule zur Gemeinschaftsschule sind die Schülerzahlen deutlich angestiegen. Wir sind froh, dass wir nach der ersten erfolglosen Ausschreibung in absehbarer Zeit eine optimale Lernumgebung zur Verfügung stellen können.“ Die Fertigstellung des Gebäudes ist für September 2022 geplant. Die Kosten dafür betragen rund 6,3 Millionen Euro.
Den Einsatz der Schule für Nachhaltigkeit unterstreicht die Aktion „Wald macht Schule“. Schülerinnen und Schüler pflanzten kürzlich 400 Bäume und legten damit den Grundstein für einen neuen Wald im Ortsteil Kerspleben. Möglich gemacht hat dies eine Kooperation zwischen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e. V., (SDW), der Firma Züblin und der Stadtverwaltung Erfurt, die die Erweiterung der Gemeinschaftsschule in Hochheim baut.
Der neue Wald am Rande des Ortes bindet künftig nicht nur CO2 und bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, sondern grünt den Ortsrand weiter ein, bildet eine Barriere gegen Staub und Erosion, fungiert als Wasserpumpe und bindet auch jede Menge Wasser bei Niederschlag und Starkregen. Die Bäume werden von der Firma Züblin gesponsert. Gepflanzt wird ein sogenannter Edellaubholzbestand mit Linde, Ahorn, Kirsche, einigen Eichen, Wildobst und Elsbeere. Außerdem wird es einen Waldrand aus heimischen Sträuchern geben, der für Insekten und später auch für die Vogelwelt sehr wertvoll ist.
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Nordrhein-Westfalen: Neues Kapitel der Schulsozialarbeit : Datum:
Nordrhein-Westfalen startet ein neues Kapitel der Schulsozialarbeit: Sicherung, Ausweitung und Stärkung durch neues Landesprogramm.
Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulsozialarbeit nach umfassenden Abstimmungsprozessen mit den kommunalen Spitzenverbänden nun dauerhaft gesichert und investiert kräftig in den Ausbau und mehr Qualität. (...)
„(...) Neben der gesicherten Finanzierung wird die Schulsozialarbeit ausgeweitet, gestärkt, konzeptionell neu aufgestellt und zudem wird die Qualität weiter verbessert. Mit der Verteilung der Mittel nach dem Sozialindex können wir künftig den sozialen Herausforderungen vor Ort besser begegnen“, erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.
Das Ministerium für Schule und Bildung erlässt eine neue „Richtlinie über die Förderung von Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen“. Darin spielt die fachliche Stärkung eine entscheidende Rolle. Künftig werden die Aufgabenfelder und Zielgruppen von Schulsozialarbeit im Sinne des gegenwärtigen Fachdiskurses klar benannt. Auch die tätigkeitsbezogenen Qualifikationsvoraussetzungen werden klar definiert. Für die Tätigkeit an Schulen muss die Fachkraft ein (Fach-) Hochschulstudium als Sozialpädagogin oder Sozialpädagoge bzw. Sozialarbeiterin oder Sozialarbeiter (Diplom, Master oder Bachelor) mit staatlicher Anerkennung bzw. einen gleichwertigen Studienabschluss als Voraussetzung vorweisen. Aber auch die Weiterbeschäftigung zuvor langjährig über das ehemalige Programm erprobter Mitarbeiterinnen und -arbeiter bleibt ebenso möglich, so dass die bisherigen Beschäftigten weiter in den Schulen tätig bleiben können. Hier sorgt die Förderrichtlinie für große Sicherheit im Lande.
Mit einer neuen Berechnungsgrundlage mithilfe des Schulsozialindex werden die bisherigen Landesmittel von rund 47,7 Millionen Euro ab dem Förderzeitraum 2022 künftig verteilt. Außerdem werden die Mittel um über 20 Prozent erhöht (...). Es wird abgesichert, dass kein Kreis und keine kreisfreie Stadt trotz neuer Berechnungsrundlage weniger Landesmittel als bislang erhält. Ebenso werden tarifgerechte Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht, in dem aus diesen 57 Millionen Euro allein 3 Millionen Euro für tarifgerechte Lohnbezahlungen veranschlagt werden (plus 5,4 Prozent). Zudem werden sich in Nordrhein-Westfalen ab 2022 Kreise, kreisfreie Städte und die StädteRegion Aachen mit einer 20-prozentiger Eigenbeteiligung am Landesprogramm beteiligen. Hierzu sollen ab dem Jahr 2022 den Kreisen, kreisfreien Städten und der StädteRegion Aachen über das Land 57,7 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt beläuft sich der kommunale Eigenanteil landesweit auf rund 14,5 Millionen Euro pro Jahr. Damit beträgt die Gesamtfördersumme für das Landesprogramm jährlich über 72 Millionen Euro.
In Nordrhein-Westfalen ist die Schulsozialarbeit insgesamt gegenwärtig über ein sogenanntes Drei-Säulen-Modell verankert. Schulsozialarbeit wird einerseits seit Jahren in kommunaler Verantwortung als ein Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe verstanden, so dass zahlreiche Fachkräfte für Schulsozialarbeit im kommunalen Dienst beschäftigt sind. Das Land wertschätzt den hohen Stellenwert der Schulsozialarbeit und deshalb stellt das MSB in Ergänzung der kommunalen teilhabeorientierten Schulsozialarbeit andererseits landeseigene Stellen für die Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit zur Verfügung, die unbefristet und dauerhaft finanziell gesichert sind. Zudem kann jede Schule je nach Schulgröße bis zu zwei Lehrerstellen in Stellen für Schulsozialarbeit umwandeln. Voraussetzung ist, dass die Erteilung des Unterrichts gemäß Stundentafel gewährleistet ist. Die Kommunen stellen in der Regel in gleicher Höhe Stellen für die Schulsozialarbeit zur Verfügung. (...)
An der Fortführung der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit (aller drei Säulen) wird in gemeinsamer Verantwortung des Ministeriums für Schule und Bildung und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration mit den Beteiligten in Schule, Jugendhilfe, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden intensiv weitergearbeitet.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Schule und Bildung
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Brandenburg-Stipendium für Landlehrerinnen und Landlehrer : Datum:
Bundesweit in dieser Form einmalig: Das Brandenburg-Stipendium erleichtert Landlehrerinnen und Landlehrern den Start ins Berufsleben.
Das Brandenburg-Stipendium für Landlehrerinnen und Landlehrer ist erfolgreich gestartet. Am 4. Oktober 2021 überreichte die Ministerin im Rahmen der feierlichen Auftaktveranstaltung 22 Stipendien an Lehramtsstudierende, die sich bereit erklärt haben, nach ihrem Studienabschluss an Brandenburger Schulen tätig zu werden, die einen besonderen Bedarf an voll ausgebildeten Lehrkräften haben. Dafür erhalten sie ab dem 1. Oktober 2021 eine finanzielle und ideelle Förderung. Brandenburg setzt damit ein Ziel des Koalitionsvertrages im Bereich „Gute Bildung“ um.
Das Brandenburg-Stipendium für Landlehrerinnen und Landlehrer wurde am 9. Juli 2021 erstmals ausgeschrieben. 47 Bewerbungen waren für die 25 Stipendien eingegangen. Am Ende des Auswahlverfahrens konnten 23 Stipendien an Lehramtsstudierende mit den Studienrichtungen Primarstufe, Sekundarstufe I bzw. Sonderpädagogik vergeben werden. Die geförderten Studierenden kommen zum großen Teil von der Universität Potsdam, aber auch von Hochschulen aus Sachsen-Anhalt, Berlin und Sachsen. Die beteiligten Schulen verteilen sich auf alle vier Staatlichen Schulämter und neun Landkreise sowie eine kreisfreie Stadt.
Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich freue mich sehr darüber, dass sich so viele Lehramtsstudierende für einen beruflichen Einstieg in Brandenburg entschieden haben. Das Brandenburg-Stipendium in der jetzigen Form ist einmalig in ganz Deutschland. Durch den frühen Kontakt zur jeweiligen Schule – dem Kollegium, der Schüler- und Elternschaft – und zum Ort soll eine Bindung aufgebaut werden, die langfristig trägt und von der am Ende viele Beteiligte profitieren, insbesondere unsere Schülerinnen und Schüler.“
Das Brandenburg-Stipendium für Landlehrerinnen und Landlehrer umfasst eine monatliche finanzielle Förderung in Höhe von 600 Euro, die bis zum Ende der verbleibenden Regelstudienzeit gezahlt wird. Sie soll den Stipendiatinnen und Stipendiaten ein fokussiertes Studium ermöglichen. Daneben gibt es eine ideelle Förderung durch verschiedene fachlich-methodisch ausgerichtete Fortbildungsangebote, Netzwerkveranstaltungen, ein Mentoren-Programm sowie die Zusammenarbeit mit den Schulen, den Kommunen in den Bedarfsregionen sowie den Schulämtern.
Für die Umsetzung dieses Projektteils konnte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) als Partnerin gewonnen werden. Im Gegenzug zur persönlichen Förderung werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten ein vierwöchiges Praktikum, ihr Praxissemester sowie ihren Vorbereitungsdienst an ihrer Brandenburger Bedarfsschule absolvieren und danach dort als Lehrerin bzw. Lehrer für mindestens die Zeit der persönlichen Förderung tätig sein.
Zu den Schulen, denen Stipendien übergeben wurden, gehören u.a.:
- Grundschule Töpchin
- Werner-Seelenbiner-Grundschule Lübbenau
- Grundschule Schönwalde
- Grundschule „Fr- Ebert von Rochow“ Golzow
- Thomas-Müntzer-Schulzentrum Ziesar
- Grundschule Roskow
- Grundschule am Dachsberg Premnitz
- Drei Seen Grundschule Fürstenberg (Havel)
- Theodor-Fontane-Schule Menz Stechlin
- Grundschule Beetz Kremmen
- Erich-Kästner-Grundschule Schwedt/Oder
- Grundschule Prötzel
- Förderschule am Tornowsee Pritzhagen
- Sigmund-Jähn-Grundschule Fürstenwalde
Die nächste Bewerbungsrunde startet voraussichtlich zum Sommersemester 2022. Die nächste große Ausschreibung mit weiteren 25 Stipendien wird zum Wintersemester 2022/2023 erfolgen.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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„Jung, talentiert und engagiert“: Vom START-Stipendium in den Bundestag : Datum:
Die START-Stiftung hat seit ihrem Bestehen über 3.500 Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte gefördert. Nun zieht der erste von ihnen in den neu gewählten Bundestag ein.
Ziel der START-Stiftung ist es, die Demokratie zu stärken und einen Beitrag für eine inklusive, faire und nachhaltige Gesellschaft zu leisten. Seit knapp 20 Jahren nimmt sie deshalb jedes Jahr rund 200 neue Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte in ihr dreijähriges Bildungs- und Engagementprogramm auf und ermutigt die Jugendlichen, sich aktiv in die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft einzubringen.
Jetzt zieht mit Kassem Taher Saleh der erste START-Alumnus in den Bundestag ein. Von 2010 bis 2013 war der heute 28-Jährige Stipendiat der START-Stiftung, als einer von bislang über 150 Jugendlichen aus Sachsen, die in das Bildungs- und Engagementprogramm der Stiftung aufgenommen wurden.
Geboren in Zakho im Irak, wuchs Kassem Taher Saleh in Plauen im Vogtland auf. „Das START-Stipendium war ein ganz wichtiger Baustein auf meinem Lebensweg. Ich habe erst über das Stipendium erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, sich zu engagieren, und gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Und ich konnte ein Netzwerk fernab meines damaligen Umfelds und Milieus aufbauen“, sagt Taher Saleh, der zur Zeit des Stipendiums noch in einer Unterkunft für Geflüchtete wohnte und aufgrund seiner Residenzpflicht als geduldeter Geflüchteter das Vogtland nur durch Sondergenehmigungen für Seminare
und Workshops verlassen durfte.
„START hat mir eine Welt eröffnet, die ich sonst nicht kennengelernt hätte, und mein politisches Interesse geweckt. Mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten habe ich
viel über aktuelle politische Ereignisse gesprochen. Durch die große Herkunftsvielfalt und die damit verbundenen unterschiedlichen Ansichten und Perspektiven haben wir gelernt, uns auf einer sehr sachlichen Ebene über Politik zu unterhalten. Das hat mir gut gefallen“, erzählt Taher Saleh. 2019 trat er der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei und kandidierte dieses Jahr erstmals für den Bundestag.
Dass es Taher Saleh nicht schwerfällt, Verantwortung zu übernehmen, zeigte der damalige Stipendiatensprecher für die östlichen Bundesländer nicht nur während des Stipendiums. Er war bereits in seiner Heimatstadt als Schülersprecher, Schiedsrichter und Dolmetscher engagiert. Neben seinem Engagement für ein offenes und gerechtes Sachsen und seinem Einsatz für eine humane Flüchtlingspolitik interessiert sich Taher Saleh vor allem für nachhaltiges Bauen. Der studierte Bauingenieur arbeitet heute als Bauleiter einer Dresdner Baugesellschaft und setzt sich hier vor allem für eine CO2-arme und nachhaltige Bauweise ein. Sein Ziel im Bundestag: im Bauausschuss Klimaschutz und Bauen zusammenbringen und sich für eine fairere und gerechtere Gesellschaft einsetzen.
START ist das einzige bundesweite Stipendienprogramm für Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Über drei Jahre fördert und begleitet die START-Stiftung, eine Tochter der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, herausragende Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte dabei, Verantwortung für eine lebendige Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu übernehmen. START ist Talentschmiede für außergewöhnliche junge Menschen, Startrampe für neue Initiativen und Lautsprecher für die Verteidigung freiheitlicher Werte. Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wird die Förderung umgesetzt. Aktuell werden von START rund 675 junge Menschen aus mehr als 50 Herkunftsnationen gefördert.
Aus Sachsen sind insgesamt acht Jugendliche in das START-Programm aufgenommen worden, Einige stellen sich im SMK-Blog des Sächsischen Kultusministeriums in der Reihe „Jung, talentiert und engagiert: START-Stipendiaten im Interview“ vor: Artem Abrosimow aus Dresden, der vor fünf Jahren aus Sibirien kam, die Schülersprecherin Pisana aus Leipzig, die ehrenamtlich bei den Stadtpfadfindern und bei Bemmchen-Leipzig e. V. arbeitet, und Thuy Nhi, die in Werdau das Gymnasium besucht.
Sie werden auch gefragt, was sie für „typisch sächsisch oder typisch deutsch halten. Pisana: „Eine Sache, die ich noch nie in einem anderen Land gesehen habe, ist der Fahrradführerschein in der Grundschule. Ich glaube, das würde ich als typisch deutsch bezeichnen.“
Nächste Bewerbungsphase
Die nächste Bewerbungsphase für neugierige und aufgeschlossene Jugendliche, die die Zukunft mitgestalten möchten, nach Deutschland eingewandert sind oder Kind eines eingewanderten Elternteils sind, mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 mindestens die 9. Klasse besuchen und noch mindestens drei Jahre in Deutschland zur Schule gehen (alle weiterführenden und berufsbildenden Schulen), startet im Februar 2022.
Quellen:
START-Stiftung
SMK-Blog Sachsen
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NRW: Mensa und Turnhalle für die Gotenschule in Bonn : Datum:
Die Gotenschule in Bonn-Bad Godesberg bekommt eine Turnhalle mit angeschlossener Mensa. Die Bauarbeiten an der Offenen Ganztagsgrundschule beginnen Ende Oktober.
Die Gotenschule in Bonn-Bad Godesberg bekommt eine Turnhalle mit angeschlossener Mensa. Die Bauarbeiten an der Offenen Ganztagsgrundschule beginnen am Montag, 25. Oktober 2021, und werden voraussichtlich bis Herbst 2022 dauern.
Der zweigeschossige Neubau wird auf dem Baufeld der alten Turnhalle, die bereits im Jahr 2019 abgerissen worden ist, entstehen. Der Baukörper wird sich in südwestlicher Richtung auf dem vormaligen Schulhof der Gotenschule erstrecken. Die Einfachturnhalle wird eine Spielfeldgröße von 28 x 35 Metern haben.
Bei einer Begehung im Frühjahr 2018 war festgestellt worden, dass die in den 1960er Jahren errichtete Sporthalle statische und bauliche Mängel aufweist. Zwei von der Stadt beauftragte Ingenieurbüros kamen – unabhängig voneinander – zu dem Schluss, dass ein Abriss und Neubau wirtschaftlicher als eine Sanierung sei.
Die Gotenschule ist eine Offene Ganztagsschule mit 100 Betreuungsplätzen. Träger der Nachmittagsbetreuung ist die Jugendfarm Bonn e. V., ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
Quelle: Bundesstadt Bonn
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Bremen: Schritt zum Bildungscampus Ronzelenstraße : Datum:
Die Oberschule an der Ronzelenstraße, teilgebundene Ganztagsschule, erhält eine Doppel-Dreifeldsporthalle als wichtiger Bestandteil eines in Planung befindlichen Bildungscampus Ronzelenstraße.
Die Oberschule an der Ronzelenstraße ist eine „Sportbetonte Schule“. Schülerinnen und Schüler werden besonders im und durch den Sport gefördert und unterstützt. Um dieses Angebot weiterhin abzusichern und auch die weiteren Unsicherheiten bei der Nutzung der „Uni-Sporthalle“ zu kompensieren, braucht es die Planung und Realisierung neuer Sporthallenflächen auf dem Gelände der Ronzelenstraße.
Mit der Entscheidung des Senats Anfang Oktober 2021 zu den Eckpunkten einer Projektplanung und dem weiteren Vorgehen können nun die konkreten weiteren Schritte gegangen werden. Die geplante neue Halle soll als Doppel-Dreifeldsporthalle in gestapelter Bauweise entstehen. Sie wird ein wichtiger Bestandteil des sich in Planung und Diskussion befindlichen Bildungscampus Ronzelenstraße werden.
Die Kosten des Projektes, welches 2024 fertig gestellt sein soll, betragen 25,9 Millionen Euro.
„Ich freue mich sehr, dass wir den Knoten durchschlagen haben. Jetzt wird es konkret für die neue Sporthalle in der Ronzelenstraße. Der Senat hat heute den Weg freigemacht. Der konkrete Planungs- und Bauprozess kann jetzt beginnen. Das ist gut für die Schule. Das ist aber auch gut für den Sport in unserem Bundesland“, hatte Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Aulepp die Senatsentscheidung kommentiert.
Die Oberschule an der Ronzelenstraße ist seit 2006 eine teilgebundene Ganztagsschule in Trägerschaft des Schulverein Ronzelenstraße.
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Baden-Württemberg: KulturStarter werden : Datum:
Schülerinnen und Schüler aller Schularten zwischen 14 und 18 Jahren in Baden-Württemberg können „KulturStarter – Schülermentoren Kulturelle Jugendbildung“ werden!
Mehr Kunst und Kultur in ihre Schule bringen – das ist das Ziel der „KulturStarter – Schülermentoren Kulturelle Jugendbildung“! Die Anmeldung für die je dreitägigen Seminare ab Oktober hat nun begonnen.
Rund 150 Schülerinnen und Schüler haben die Chance, mehr über Projektmanagement zu lernen, kreative Workshops zu besuchen und anschließend ein eigenes Projekt an ihren Schulen umzusetzen. Als Mentorinnen und Mentoren gestalten sie das kulturelle Leben an ihrer Schule aktiv mit und sind die Ansprechpersonen für kulturinteressierte Mitschülerinnen und -schüler sowie für die Lehrkräfte. Im Frühjahr 2022 reflektieren sie ihre ersten Erfahrungen und erhalten ein Zertifikat.
KulturStarter können Schülerinnen und Schüler aller Schularten zwischen 14 und 18 Jahren werden. Für die Teilnehmenden und die Schulen fallen keine Kosten an, nur die Anfahrt muss selbst organisiert und bezahlt werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Benennung einer Lehrkraft an der Schule, die den Jugendlichen als Kontaktperson zur Seite steht und Ansprechperson für die LKJ ist.
KulturStarter – Schülermentoren Kulturelle Jugendbildung wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
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YES! 2022 Schulwettbewerb – jetzt dabei sein! : Datum:
Der Schulwettbewerb YES! – Young Economic Summit unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ruft Schülerinnen und Schüler bis zum 12. Dezember 2021 zum Mitmachen auf.
Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Umwelt. Lösungen finden! – Gemeinsam mit Forschenden. Das YES! – Young Economic Summit ist einer der größten Schulwettbewerbe rund um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland für die Klassenstufen 10+ und steht seit 2015 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Unter dem Motto „Your future - Your ideas“ arbeiten mehr als 70 Schulteams der Klassenstufe 10+ sowohl eigenständig als auch in Zusammenarbeit mit Forschenden an Lösungen zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Diese werden in Regionalfinalen präsentiert sowie diskutiert und die besten Lösungsideen von den Schülerinnen und Schüler selbst gewählt.
Die Gewinner vertreten die Region in einem internationalen Finale in Hamburg, in dem nicht nur die anderen Teams aus Deutschland ihre Ansätze vorstellen, sondern auch internationale Schulen sowie Expertinnen und Experten vertreten sind.
Die rund 50 Themen werden von Forschenden von mehr als 25 führenden deutschen Instituten der Wirtschafts- und Sozialforschung gestellt. Die Forschenden betreuen die Teams inhaltlich und arbeiten mit ihnen auf Augenhöhe. Das YES! fördert projektorientiertes Arbeiten und bietet Einblicke sowohl in wissenschaftliches als auch lösungsorientiertes Arbeiten. Mithilfe einer digitalen Lernumgebung erlangt Ihr Schulteam zusätzliche Kompetenzen wie Informations- und Medienkompetenz, Projektmanagement, aber auch Know-How zu digitalen Tools.
Seien Sie und Ihr Schulteam beim YES! 2022 dabei! Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Einbindung in den Unterricht sowie der Zeiteinsatz sind dabei individuell und flexibel gestaltbar.
Alle Informationen zum YES! 2022 finden Sie hier: www.young-economic-summit.org/mitmachen
Anmeldeschluss ist der 12. Dezember 2021!
Von den Gewinnerteams 2021 und 2020 seien hier fünf Beispiele aus Ganztagsschulen genannt:
- Das Gewinner-Team von 2021 des Max-Planck-Gymnasiums Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) entwickelte im Projekt „Make Your Job KINTeresting“ gemeinsam mit dem RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung eine App, die Familienfreundlichkeit von Unternehmen bei der Jobsuche in den Fokus nimmt.
- Ein Team des Albert-Einstein-Gymnasiums Frankenthal (Rheinland-Pfalz) entwickelten im Projekt „Come together“ eine „Integrationsbox“, eine Idee für bessere Kontakte von Schülerinnen und Schülern mit gleichaltrigen Geflüchteten.
- Das Gewinner-Team von 2020 des Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums Dresden (Sachsen) präsentierte mit „Lausitz with future?! – Your decision!“ in Kooperation mit dem ifo-Institut Dresden ein Konzept zur Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz nach dem Braunkohleausstieg.
- Ein Schulteam des Albertus-Magnus-Gymnasiums Stuttgart (Baden-Württemberg) entwickelte im Projekt „Kitafix – Matching daycare places and children more effectively through an innovative ranking system“ mit dem ZEW Mannheim einen innovativen Lösungsansatz zur Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen.
- Schülerinnen und Schüler des Carl-Bechstein-Gymnasiums Erkner (Brandenburg) befassten sich im Projekt „BHW – Bicycle Highway“ mit der ökologischen Verkehrswende: Sie trugen Informationen zu „Fahrradautobahnen“ zusammen und entwarfen technische Konzepte zur Umsetzung.
Quelle: YES! - Young Economic Summit
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Schulen für europäische Zusammenarbeit ausgezeichnet : Datum:
Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz digitale Schulpartnerschaften, die vorbildliche Unterrichtsprojekte umgesetzt haben.
Austausch trotz Corona: Auch im zweiten Schuljahr unter Pandemiebedingungen blieben viele Schulen mit ihren Partnerklassen im europäischen Ausland in Verbindung – über die eTwinning-Plattform, ein Angebot des EU-Programms Erasmus+. Wie erfolgreich sie dies taten, beweist die Zahl von 164 Qualitätssiegeln in Deutschland, die jetzt vergeben werden konnten – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Besonders häufig befassten sich die Schulen, darunter viele Ganztagsschulen, in ihren Austauschprojekten mit Fragen zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie zum Leben in einer digitalisierten Welt – und griffen so Schwerpunkte des Erasmus+ Programms auf.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst, gratuliert den Schulen: „Der europäische Austausch mit eTwinning hat sich auch durch eine Pandemie nicht aufhalten lassen. Mein Glückwunsch geht an alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, die ihr Engagement und ihre Kreativität unter Beweis gestellt haben und zeigen, wie Lernen mit digitalen Medien erfolgreich umgesetzt werden kann.“
Die Internetplattform eTwinning bietet europäischen Partnerklassen ein geschütztes digitales Klassenzimmer für gemeinsames Lernen und internationalen Austausch. Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel zeichnet der PAD Schulpartnerschaften aus, die eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte aufweisen. Schulen und vorschulische Einrichtungen können mithilfe von eTwinning über das Internet Partnerschaften aufbauen und digitale Medien in den Unterricht integrieren. Europaweit sind derzeit rund 220.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien. Weitere Informationen und eine Übersicht der ausgezeichneten Schulen finden sich unter https://erasmusplus.schule/service/auszeichnungen.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Ganztagsförderungsgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht : Datum:
Nach der Einigung im Vermittlungsverfahren wurde nun das „Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Mit dem Gesetz wird ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter etabliert. Der Bund beteiligt sich an den Investitionen für den ebenfalls erforderlichen Ausbau der Infrastruktur.
Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote fördern Grundschülerinnen und Grundschüler und tragen zu mehr Teilhabechancen in Deutschland bei. Außerdem bilden sie die Basis für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Im Bundesgesetzblatt vom 11. Oktober 2021 wurde nun das „Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG)“ vom 2. Oktober 2021 veröffentlicht. Mit dem Gesetz wird ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter im Sozialgesetzbuch VIII verankert. Über Finanzhilfen des Bundes werden darüber hinaus Investitionen in den Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder gefördert.
Kern des Gesetzes ist die Einführung eines bedarfsunabhängigen Anspruchs auf Förderung in einer Tageseinrichtung von mindestens acht Stunden. Dieser soll für jedes Kind ab der ersten Klassenstufe bis zum Beginn der fünften Klassenstufe gelten. Anspruchsberechtigt sind Kinder, die ab dem Schuljahr 2026/2027 die erste Klassenstufe besuchen. Der Anspruch soll dann schrittweise auf die folgenden Klassenstufen ausgeweitet werden, sodass ab dem Schuljahr 2029/2030 allen Schulkindern der ersten bis vierten Klassenstufe mindestens acht Stunden täglich Förderung in einer Tageseinrichtung zusteht. Der Rechtsanspruch sieht einen Betreuungsumfang von acht Stunden an allen fünf Werktagen vor. Die Unterrichtszeit wird angerechnet. Der Rechtsanspruch soll auch in den Ferien gelten, dabei können Länder eine Schließzeit bis maximal vier Wochen regeln.
Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote umfassen die Bildung, Erziehung und Betreuung von Grundschulkindern in Tageseinrichtungen gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (z.B. Horte, Kitas mit Hortgruppen), in kommunalen Betreuungsangeboten, soweit eine Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII vorliegt oder das Angebot unter Schulaufsicht steht, sowie Grundschulen (gebundene, teilgebundene oder offene Ganztagsschulen). Ebenfalls umfasst sind schulorganisatorisch verbundene Schulsysteme (z. B. Grund- und Realschulen plus) sowie Förderschulen, soweit sie von Kindern im Grundschulalter besucht werden (d. h. Kinder ab dem Schuleintritt bis zum Ende der vierten Klasse einschließlich der Sommerferien).
Eine Pflicht, das Angebot in Anspruch zu nehmen, gibt es nicht. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder soll sowohl in Horten als auch in offenen und gebundenen Ganztagsschulen erfüllt werden.
Mit Inkrafttreten des Rechtsanspruchs im Jahr 2026 unterstützt der Bund die Länder mit aufwachsenden Beträgen bei den laufenden Kosten; ab 2030 dann dauerhaft mit 1,3 Mrd. € pro Jahr. Den Ganztagsausbau unterstützt der Bund außerdem mit 3,5 Mrd. Euro für Investitionen in Infrastruktur und Ausstattung. Die Länder beteiligen sich ihrerseits mit 30 Prozent. Über das Investitionsprogramm zum beschleunigten Ausbau der Bildungsinfrastruktur für Grundschulkinder werden hiervon bereits 750 Millionen Euro durch den Bund bereitgestellt.
Damit fließen insgesamt über 5 Mrd. € in den Ganztagsausbau. Auch die Förderbereiche wurden im Rahme der Verhandlungen noch einmal angepasst, sodass die Investitionen noch zielgerichteter erfolgen können – auch dort, wo bereits ein hoher Ausbaustand zu verzeichnen ist. Hiermit wird insbesondere auch der Ausgangslage in den neuen Ländern Rechnung getragen und der qualitative Ausbau unterstützt. Bund und Länder haben außerdem vereinbart, das Gesetz zu evaluieren.
Gesetz zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter
(Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG)
Vom 2. Oktober 2021
Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen:
Artikel 1
Änderung des
Achten Buches Sozialgesetzbuch
Das Achte Buch Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe – in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 42 des Gesetzes vom 20. August 2021 (BGBl. I S. 3932) geändert worden ist, wird wie folgt
geändert:
1. In der Inhaltsübersicht wird nach der Angabe zu § 24 folgende Angabe eingefügt:
„§ 24a Bericht zum Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für
Grundschulkinder“.
2. In § 7 Absatz 4 werden nach den Wörtern „im Sinne“ die Wörter „des § 24 Absatz 4 und“ eingefügt.
3. § 24 wird wie folgt geändert:
a) Nach Absatz 3 wird folgender Absatz 4 eingefügt:
„(4) Ein Kind, das im Schuljahr 2026/2027 oder in den folgenden Schuljahren die erste Klassenstufe besucht, hat ab dem Schuleintritt bis zum Beginn der fünften Klassenstufe einen Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung. Der Anspruch besteht an Werktagen im Umfang von acht Stunden täglich. Der Anspruch des Kindes auf Förderung in Tageseinrichtungen gilt im zeitlichen Umfang des Unterrichts sowie der Angebote der Ganztagsgrundschulen, einschließlich der offenen Ganztagsgrundschulen, als erfüllt. Landesrecht kann eine Schließzeit der Einrichtung im Umfang von bis zu vier Wochen im Jahr während der Schulferien regeln. Über den vom Anspruch umfassten zeitlichen Umfang nach Satz 2 hinaus ist ein bedarfsgerechtes Angebot in Tageseinrichtungen vorzuhalten; dieser Umfang der Förderung richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Absatz 3 Satz 3 gilt entsprechend.“
b) Der bisherige Absatz 4 wird Absatz 5 und in Satz 1 werden nach dem Wort „vorzuhalten“ ein Komma und die Wörter „sofern ein Anspruch nach Absatz 4 nicht besteht“ eingefügt.
c) Der bisherige Absatz 5 wird Absatz 6 und in Satz 1 wird die Angabe „4“ durch die Angabe „5“ ersetzt.
d) Der bisherige Absatz 6 wird Absatz 7.
4. Nach § 24 wird folgender § 24a eingefügt:
„§ 24a
Bericht zum Ausbaustand
der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder
Die Bundesregierung hat dem Deutschen Bundestag jährlich einen Bericht über den Ausbaustand der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder vorzulegen.“
5. Nach § 98 Absatz 1 Nummer 1 wird folgende Nummer 1a eingefügt:
„1a. Kinder in den Klassenstufen eins bis vier,“.
6. § 99 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 7 Nummer 3 Buchstabe a werden nach dem Wort „Schulbesuch“ die Wörter „und Klassenstufe“ eingefügt.
b) Nach Absatz 7b wird folgender Absatz 7c eingefügt:
„(7c) Erhebungsmerkmale bei den Erhebungen über Kinder in den Klassenstufen eins bis vier sind
1. Klassenstufe,
2. Anzahl der Wochenstunden, die das Kind in Angeboten nach § 24 Absatz 4 verbringt,
3. Art der Angebote nach § 24 Absatz 4.“
7. § 101 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 1 wird die Angabe „7b“ durch die Angabe „7c“ ersetzt.
b) In Absatz 2 Nummer 10 wird die Angabe „und 7b“ durch die Angabe „bis 7c“ ersetzt.
8. Dem § 102 Absatz 2 wird folgender Satz angefügt:
„Die Auskunftspflichtigen für Erhebungen nach § 99 Absatz 7c werden durch Landesrecht bestimmt.“
Artikel 2
Weitere Änderung des
Achten Buches Sozialgesetzbuch
§ 24 des Achten Buches Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe –, das zuletzt durch Artikel 1 dieses Gesetzes geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Absatz 4 Satz 1 wird wie folgt gefasst:„Ein Kind hat ab Schuleintritt bis zum Beginn der fünften Klassenstufe einen Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung.“
2. Absatz 5 Satz 1 wird wie folgt gefasst:„Für Kinder ab Beginn der fünften Klassenstufe ist ein bedarfsgerechtes Angebot in Tageseinrichtungen vorzuhalten.“
Artikel 3
Gesetz
über Finanzhilfen des Bundes
zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und
Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter
(Ganztagsfinanzhilfegesetz – GaFinHG)
§ 1
Förderziel und Fördervolumen
(1) Der Bund gewährt den Ländern aus dem Sondervermögen „Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ Finanzhilfen nach Artikel 104c des Grundgesetzes für Investitionen in den quantitativen und qualitativen investiven Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder.
(2) Der Bund stellt in den Jahren 2020 und 2021 je 1 Milliarde Euro Finanzhilfen als Basismittel zur Verfügung.
(3) Der Bund stellt im Jahr 2020 zusätzlich 750 Millionen Euro als Bonusmittel für den beschleunigten Ausbau von ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangeboten für Grundschulkinder zur Verfügung. Die Bonusmittel erhöhen sich um den nach dem 31. Dezember 2021 verbleibenden Restbetrag aus den „Finanzhilfen des Bundes für das Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder“.
§ 2
Förderzeitraum
Förderfähig sind Maßnahmen, die ab dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begonnen und bis zum 31. Dezember 2027 abgeschlossen werden. Maßnahmen sind auch selbständige Abschnitte eines Vorhabens. Alle geförderten Maßnahmen sind bis zum 30. Juni 2028
abzurechnen.
§ 3
Förderbereiche
Die Finanzhilfen des Bundes werden trägerneutral gewährt für zusätzliche investive Maßnahmen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände zum quantitativen oder qualitativen Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote. Förderfähig sind
Investitionen für den Neubau, den Umbau, die Erweiterung, die Ausstattung sowie die Sanierung der kommunalen Bildungsinfrastruktur, die der Bildung und Betreuung von Kindern im Grundschulalter dienen, soweit dadurch Bildungs- und Betreuungsplätze oder räumliche Kapazitäten geschaffen oder erhalten werden, um eine zeitgemäße Ganztagsbetreuung zu ermöglichen. Plätze im Sinne dieses Gesetzes sind solche,
die entweder neu entstehen oder solche ersetzen, die ohne Erhaltungsmaßnahmen wegfallen. Nicht förderfähig sind diesbezüglich Sanierungsaufwendungen, die
ausschließlich der Instandhaltung und dem Werterhalt der Bausubstanz und nicht dem Ziel des Gesetzes dienen. Gefördert werden auch besondere, mit diesen Investitionen unmittelbar verbundene, befristete Ausgaben.
§ 4
Förderquote
Der Bund beteiligt sich gemäß § 4 Absatz 1 des Ganztagsfinanzierungsgesetzes vom 9. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2865) mit einem Betrag von maximal 3,5 Milliarden Euro mit einer Förderquote von höchstens 70 Prozent, die Länder beteiligen sich mit mindestens 30 Prozent am Gesamtvolumen des öffentlichen Finanzierungsanteils der nach § 3 förderfähigen Ausgaben eines Landes im Sinne von Artikel 104c des Grundgesetzes. Die Eigenmittel freier Träger können auf den Finanzierungsanteil der Länder angerechnet werden, soweit der verbleibende Anteil des Landes am Gesamtvolumen des öffentlichen Finanzierungsanteils mindestens 10 Prozent beträgt.
§ 5
Verteilung
(1) Der in § 1 Absatz 2 festgelegte Betrag wird gemäß dem Königsteiner Schlüssel in der zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes geltenden Fassung nach folgenden Prozentsätzen auf die Länder verteilt:
|
Land |
Königsteiner Schlüssel |
Tranchen in € |
|
Baden-Württemberg |
13,04061 |
260 812 200 |
|
Bayern |
15,56072 |
311 214 400 |
|
Berlin |
5,18995 |
103 799 000 |
|
Brandenburg |
3,02987 |
60 597 400 |
|
Bremen |
0,95379 |
19 075 800 |
|
Hamburg |
2,60343 |
52 068 600 |
|
Hessen |
7,43709 |
148 741 800 |
|
Mecklenburg-Vorpommern |
1,98045 |
39 609 000 |
|
Niedersachsen |
9,39533 |
187 906 600 |
|
Nordrhein-Westfalen |
21,07592 |
421 518 400 |
|
Rheinland-Pfalz |
4,81848 |
96 369 600 |
|
Saarland |
1,19827 |
23 965 400 |
|
Sachsen |
4,98208 |
99 641 600 |
|
Sachsen-Anhalt |
2,69612 |
53 922 400 |
|
Schleswig-Holstein |
3,40578 |
68 115 600 |
|
Thüringen |
2,63211 |
52 642 200 |
(2) Die Bonusmittel nach § 1 Absatz 3 können ab dem Jahr 2023 von den Ländern in Anspruch genommen werden, die bis zum 31. Dezember 2022 Basismittel nach § 1 Absatz 2 abgerufen haben. Diese Länder können maximal die gleiche Summe zusätzlich in den späteren Jahren der Laufzeit ab dem Jahr 2023 abrufen. Falls bis zum 31. Dezember 2022 mehr Basismittel abgerufen worden sind, als ab dem 1. Januar 2023 Bonusmittel zur
Verfügung stehen, verringert sich der Anspruch auf die Bonusmittel relational mit der Maßgabe, dass jedes Land nur noch einen Anspruch auf Bonusmittel im Umfang desjenigen Prozentsatzes hat, zu dem es Basismittel von den insgesamt von den Ländern bis zum 31. Dezember 2022 abgerufenen Basismitteln abgerufen hat. Bonusmittel, auf die keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden können, sind ab dem Jahr 2023 an den Bundeshaushalt abzuführen.
(3) Basismittel, die nicht bis zum Stichtag 31. Dezember 2026 bewilligt worden sind, werden umverteilt und fließen im Verhältnis des den Ländern nach Absatz 1 zustehenden Anteils den Ländern zu, die die zur Verfügung gestellten Basismittel vollständig bewilligt haben. Eine Umverteilung findet ab einem Gesamtvolumen von 65 000 Euro statt. Wird dieses Gesamtvolumen nicht erreicht, werden die nicht bewilligten Basismittel an den
Bundeshaushalt abgeführt. Basismittel, die den Ländern nach dem 31. Dezember 2026 im Rahmen der Umverteilung bereitgestellt werden, müssen vollständig bis zum 30. Juni 2027 bewilligt werden.
§ 6
Bewirtschaftung und Geschäftsstelle
(1) Der Bund stellt die Finanzhilfen den Ländern zur eigenen Bewirtschaftung nach dem jeweiligen Haushaltsrecht der Länder zur Verfügung. Den Ländern obliegt die Regelung und Durchführung des Verfahrens zur Verwendung der Finanzhilfen des Bundes. Die zuständigen Stellen der Länder sind ermächtigt, die Auszahlung der Bundesmittel anzuordnen, sobald sie zur Begleichung erforderlicher Zahlungen benötigt werden.
Die Länder leiten die Finanzhilfen des Bundes unverzüglich an die Letztempfänger weiter. Die Letztempfänger sind verpflichtet, angemessen auf die Bundes-förderung hinzuweisen.
(2) Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Bildung und Forschung richten eine gemeinsame, paritätisch besetzte Geschäftsstelle zur Wahrnehmung der Aufgaben des Bundes ein.
§ 7
Verbot der Doppelförderung
(1) Für Maßnahmen können nicht gleichzeitig Finanzhilfen des Bundes nach diesem Gesetz gewährt werden, wenn diese
1. bereits nach anderen Gesetzen und Verwaltungsvereinbarungen im Wege der Anteilsfinanzierung durch den Bund gefördert werden oder
2. mit anderen Förderprogrammen des Bundes gefördert werden.
(2) Die Eigenanteile der Länder einschließlich der Gemeinden und Gemeindeverbände an der geförderten Maßnahme dürfen nicht durch Mittel der Europäischen Union ersetzt werden. Auch dürfen die Bundesmittel nicht zur Kofinanzierung von Programmen
genutzt werden, die durch Mittel der Europäischen Union gefördert werden.
§ 8
Überprüfung der
Bundesmittelverwendung
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Bildung und Forschung überprüfen für den Bund halbjährlich die zweckentsprechende Verwendung der Bundesmittel. Zu diesem Zweck berichten die Länder
dem Bund über die zweckentsprechende Inanspruchnahme der Bundesmittel, insbesondere über Anzahl und Art der geförderten Maßnahmen.
§ 9
Rückzahlung von Bundesmitteln
(1) Beträge, die nicht entsprechend § 1 Absatz 1, § 5 Absatz 2 und der §§ 2, 3, 4 und 7 verwendet wurden, sind in Höhe des Finanzierungsanteils des Bundes an den Bund zurückzuzahlen. Wird die Förderquote des Bundes gemäß § 4 überschritten, ist der
überschießende Betrag an den Bund zurückzuzahlen.
(2) Zurückzuzahlende Bundesmittel sind zu verzinsen. Der Zins ist an den Bund abzuführen. Werden Bundesmittel entgegen § 6 Absatz 1 Satz 3 zu früh angewiesen, fallen für die Zeit der Auszahlung bis zur zweckentsprechenden Verwendung Zinsen an. Der Zinssatz entspricht dem zum Zeitpunkt des Bundesmittelabrufs gültigen Zinssatz. Der Zinssatz bestimmt sich nach dem vom Bundesministerium der Finanzen jeweils durch Rundschreiben an die obersten Bundesbehörden bekannt gegebenen Zinssatz für Kredite des Bundes zur Deckung von Ausgaben. Der Zinssatz beträgt jedoch mindestens 0,1 Prozent jährlich.
§ 10
Verwaltungsvereinbarung
(1) Die Einzelheiten des Verfahrens zur Durchführung dieses Gesetzes werden durch Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern geregelt. Die Verwaltungsvereinbarung trifft insbesondere Bestimmungen über
1. die weitere Ausgestaltung der Förderbereiche,
2. die Aufnahme einer Mindestfördersumme,
3. die Ausgestaltung der jeweiligen, im Einvernehmen mit dem Bund zu erstellenden Länderprogramme zur Verwendung der Finanzhilfen,
4. das Antragsverfahren bei den Ländern,
5. ein Bund-Länder-Koordinierungsgremium,
6. die Rückzahlung von Bundesmitteln,
7. die Bewirtschaftung und Abrechnung der Finanzhilfen des Bundes einschließlich der Berichte zur Überprüfung ihrer Verwendung und zur Entwicklung des Ausbaustands sowie
8. die Evaluation der Finanzhilfen des Bundes.
(2) Die Finanzhilfen des Bundes können frühestens ab Inkrafttreten der Verwaltungsvereinbarung in Anspruch genommen werden.
Artikel 4
Änderung des
Finanzausgleichsgesetzes
§ 1 des Finanzausgleichsgesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3955, 3956), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 10. September 2021 (BGBl. I S. 4147) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
1. Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
„(4) Zum anteiligen Ausgleich für laufende Belastungen der Länder, die diesen aus der stufenweisen Einführung eines Anspruchs auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder durch Artikel 1 Nummer 2 und 3 des Ganztagsförderungsgesetzes vom 2. Oktober 2021 (BGBl. I S. 4602) entstehen, verringern sich die in Absatz 2 genannten Beträge für den Bund im Jahr 2026 um 135 Millionen Euro, im Jahr 2027 um 460 Millionen Euro, im Jahr 2028 um 785 Millionen Euro, im Jahr 2029 um 1 110 Millionen Euro und in den Jahren ab 2030 um jeweils 1 300 Millionen Euro; die in Absatz 2 genannten Beträge für die Länder erhöhen sich entsprechend im Jahr 2026 um 135 Millionen Euro, im Jahr 2027 um 460 Millionen Euro, im Jahr 2028 um 785 Millionen Euro, im Jahr 2029 um 1 110 Millionen Euro und in den Jahren ab 2030 um jeweils 1 300 Millionen Euro.“
2. Absatz 5 wird aufgehoben.
Artikel 5
Änderung des
Ganztagsfinanzierungsgesetzes
§ 4 des Ganztagsfinanzierungsgesetzes vom 9. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2865) wird wie folgt geändert:
1. Absatz 2 wird wie folgt gefasst:
„(2) Die Bonusmittel sind für den beschleunigten Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter zu verwenden. Sie stehen dem Sondervermögen jedoch nur insoweit zur Verfügung, als sie erforderlich sind zur Ausfinanzierung von Ansprüchen von denjenigen Ländern, die Basismittel für Investitionen bis zum 31. Dezember 2022 abgerufen haben. Diese Länder können maximal die gleiche Summe zusätzlich in den späteren Jahren der Laufzeit ab dem Jahr 2023 abrufen. Falls bis zum 31. Dezember 2022 mehr Basismittel abgerufen worden sind, als ab dem 1. Januar 2023 Bonusmittel zur Verfügung stehen, verringert sich der Anspruch auf die Bonusmittel relational mit der Maßgabe, dass jedes Land nur noch einen Anspruch auf Bonusmittel im Umfang desjenigen Prozentsatzes hat, zu dem es Basismittel von den insgesamt von den Ländern bis zum 31. Dezember 2022 abgerufenen Basismitteln abgerufen hat.“
2. In Absatz 4 wird die Angabe „2022“ durch die Angabe „2023“ ersetzt.
Artikel 6
Evaluation
Die Bundesregierung evaluiert unter Beteiligung der Länder zum 31. Dezember 2027 und zum 31. Dezember 2030 die durch dieses Gesetz verursachten Investitionskosten und die Betriebskosten. Im Lichte der Ergebnisse der Evaluation werden Bund und Länder unter Beachtung der Aufgabenverantwortung Mehrbelastungen und Minderbelastungen der Länder auf Grundlage der in diesem Gesetz geregelten wechselseitigen Finanzbeiträge angemessen ausgleichen.
Artikel 7
Inkrafttreten
(1) Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich der Absätze 2 bis 6 am Tag nach der Verkündung in Kraft.
(2) Artikel 1 Nummer 1 und 4 tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.
(3) Artikel 1 Nummer 5 bis 8 tritt am 1. Juli 2022 in Kraft.
(4) Artikel 1 Nummer 2 und 3 tritt am 1. August 2026 in Kraft.
(5) Artikel 2 tritt am 1. August 2029 in Kraft.
(6) Artikel 4 tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Das vorstehende Gesetz wird hiermit ausgefertigt. Es ist im Bundesgesetzblatt zu verkünden.
Berlin, den 2. Oktober 2021
Der Bundespräsident
Steinmeier
Die Bundeskanzlerin
Dr. Angela Merkel
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Christine Lambrecht
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung
Anja Karliczek
Der Bundesminister der Finanzen
Olaf Scholz
Quelle: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2021 Teil I Nr. 71, ausgegeben zu Bonn am 11. Oktober 2021
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„Schule des Jahres Schleswig-Holstein“ gesucht : Datum:
Zum fünften Mal wird die „Schule des Jahres Schleswig-Holstein“ ausgelobt. Bewerben können sich Schulen aller Schularten aus Schleswig-Holstein bis zum 6. November 2021.
Unter dem Motto „Lernen aus der Pandemie“ wird im kommenden Jahr zum fünften Mal die „Schule des Jahres Schleswig-Holstein“ ausgelobt. Mit diesem Schulpreis werden herausragende Leistungen schleswig-holsteinischer Schulen in besonderer Weise gewürdigt.
Für ein besonders wirksames Projekt an besonders herausgeforderten Schulen (Perspektivschulen) zur Begegnung negativer Auswirkungen von COVID-19-bedingten Schulschließungen wird ein Sonderpreis des Ministerpräsidenten vergeben, der mit 5.000 Euro dotiert ist.
Aus den eingegangenen Bewerbungen nominiert die Jury im Januar 2022 bis zu zehn Schulen, die im Februar und März von Jurymitgliedern besucht werden. Diese begutachten dabei die Schule und den Unterricht nach festgelegten Kriterien und führen Gespräche mit der Schulleitung, Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern. Im Juni 2022 werden alle nominierten Schulen zur feierlichen Preisverleihung eingeladen. Die mit 12.000, 8.000 und 6.000 Euro dotierten Preise werden von der Bildungsministerin verliehen, der Sonderpreis persönlich vom Ministerpräsidenten im Rahmen eines Schulbesuches.
Bewerben können sich Schulen aller Schularten bis zum 6. November 2021.
Der Schulpreis
Für Schulen, die Maßstäbe für eine erfolgreiche Schulpraxis setzen und besondere Impulse für die Schulentwicklung geben, hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH), mit Hochschulen, Wirtschaftsverbänden und weiteren Partnern die „Schule des Jahres Schleswig-Holstein“ ins Leben gerufen, die jeweils unter einem anderen Motto steht.
Bisherige „Schulen des Jahres Schleswig-Holstein“ waren:
- 2020 „Demokratiebildung in Schule und Unterricht“:
Käte-Lassen-Gemeinschaftsschule Flensburg
- 2018 „Ergebnisse und Wirkungen“:
Gemeinschaftsschule Neumünster-Brachenfeld
- 2016 „Gute Schule – guter Unterricht“:
Gemeinschaftsschule Harksheide Norderstedt
- 2014 „Pädagogik der Vielfalt“:
Geschwister-Prenski-Schule Lübeck
Grundlage des Wettbewerbs ist der Orientierungsrahmen Schulqualität Schleswig-Holstein. Unter dem Motto „Lernen aus der Pandemie“ werden im Jahr 2022 zudem ausgewählte Merkmale bezüglich des Lernens aus der Pandemie für Schule und Unterricht einbezogen.
Bei dieser 5. Ausschreibung des Schulpreises betritt die Jury mit dem Motto „Lernen aus der Pandemie“ ziemliches Neuland. Es entstehen derzeit erste empirische Arbeiten über die COVID-19-bedingten Auswirkungen der Schulschließungen. Das bedeutet, dass die sonst übliche Konkretisierung mit Indikatoren und Kriterien die Jury noch im Verlauf des Wettbewerbs beschäftigen wird.
Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von Universitäten, Wirtschaftsverbänden und des SHIBB, Schulleitungen, Landeseltern- und Landesschülervertretungen sowie des Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des IQSH.
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Niedersachsen: Oberschule Papenteich feiert 10-jähriges Bestehen : Datum:
Die Oberschule Papenteich in Schwülper, teilgebundene Ganztagsschule mit gymnasialem Zweig, feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius gratulierte.
Die Oberschule Papenteich in Schwülper im Landkreis Gifhorn hat kürzlich im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Als Gratulantin war Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius für ein Grußwort vor Ort. Die Oberschule, die zusätzlich einen Gymnasialzweig besitzt, bietet ihren Schülerinnen und Schülern bereits ab Klasse 5 die Möglichkeit, einen technischen Schwerpunkt einzuschlagen.
Erst im November 2020 wurde die Mitgliedschaft im „Exzellenz-Netzwerk MINT-Schule Niedersachsen“ für vier weitere Jahre bestätigt. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen ließ sich die Schule ihre Freude am kreativen Arbeiten und Engagement nicht nehmen. Unter dem Motto „Wir lassen uns durch einen Virus nicht den Spaß am Unterricht nehmen“ rief die Foto-AG ein Projekt ins Leben, bei dem originelle Bilder zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen eingeschickt wurden. Außerdem nähten drei Mitarbeiterinnen der Schule über 200 kreative Mund-Nasen-Bedeckungen und verkauften diese an die Kolleginnen und Kollegen sowie die Mitarbeiterinnen der Schule. Der Erlös wurde an den NABU gespendet und kam dadurch der Artenvielfalt in der Region zugute.
Die niedersächsische Staatssekretärin Gaby Willamowius lobte in ihrer Rede zu den Feierlichkeiten den Einsatz der Oberschule ganz ausdrücklich: „Es sind genau solche Aktionen, die zum Zusammenhalt der Oberschule Papenteich beitragen, die unserer Gesellschaft helfen und unsere Demokratie stärken. Dafür zolle ich Ihnen Respekt und Anerkennung. Danke dafür, dass Sie Ihren Beitrag dazu leisten.“
Die Oberschule Papenteich ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Das Ganztagsangebot umfasst – insbesondere für die Jahrgänge 5 und 6 – mehrere unterrichtsergänzende Angebote mit den Schwerpunkten soziales Lernen, sinnvolle Freizeitgestaltung und Öffnung nach außen. Die jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften, in denen die Schülerinnen und Schüler spielen, tanzen, musizieren, malen, basteln, experimentieren und lernen können, tragen zur Entwicklung und Stabilisierung sozialer Kontakte und verbesserter sozialen Beziehungen bei.
So finden Arbeitsgemeinschaften im Techniklabor, das seit 2011 in Betrieb ist, statt, teilweise in Kooperation mit dem Energieanbieter LSW und dem Abwasserverband. Dazu gehören aber beispielweise auch die Homepage-AG oder die AG „mit Hausmeister Willi“ zur Verschönerung der Schule.
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Hamburg: Irena-Sendler-Schule erinnert an Namensgeberin : Datum:
Die Irena-Sendler-Schule in Hamburg-Wellingsbüttel, eine teilgebundene Ganztagsschule, erinnert an ihre Namensgeberin durch konkrete Projekte und Unterrichtsschwerpunkte.
Vor elf Jahren hat sich die ehemalige Peter-Petersen-Schule, eine Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe in Wellingsbüttel, in Irena-Sendler-Schule umbenannt. Mit mehreren Festtagen erinnerte die Schule Ende September an diesen Termin und an die Namensgeberin Irena Sendler, die während der deutschen Terrorbesatzung in Polen rund 2.500 Kinder aus dem jüdischen Ghetto in Warschau rettete und vor dem Tod bewahrte.
Im Rahmen des jährlichen Irena-Sendler-Tags am 29. September setzten die Schülerinnen und Schüler sich mit Themen wie „Irena Sendlers Leben“, „Vorbilder und Idole in den großen Religionen“ und „soziales Engagement“ auseinander und hielten in Videobeiträgen fest, wie sie in Zukunft Sendlers Andenken durch konkrete Projekte oder Unterrichtsschwerpunkte wahren möchten.
Schulleiter Matthias Greite: „Die Irena-Sendler-Schule hat sich ganz bewusst nach einer Persönlichkeit benannt, die ganz klar gegen Nationalsozialismus und Rassenideologie Position bezogen hat. Wir können immer noch viel von ihr lernen. Ihr Menschenbild, ihr Wertekanon haben in den letzten elf Jahren Einzug in den Schulalltag dieser Schule gefunden.“
Zielsetzung damals wie heute sei es, Werte, die in besonderer Weise mit dem Leben und Wirken Irena Sendlers verbunden seien, in den Schulalltag zu integrieren. Hierzu gehörten die Aufklärung über den Holocaust sowie die Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Toleranz und Umgang mit dem Fremden. Die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ organisiert jedes Jahr den Irena-Sendler-Tag.
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NRW: Neubau für OGS in Schwerte : Datum:
Der Neubau der OGS der Lenningskampschule ist eine von vielen Investitionsoffensiven der Stadt Schwerte in Bildung. Kürzlich wurde auch die Zusammenarbeit mit den Johannitern verlängert.
Alles ist neu und schön und praktisch und steckt voller Leben, wenn die Schülerinnen und Schüler der Lenningskampschule ihre nagelneue Offene Ganztagsschule nutzen. Mit dem Neubau ist Platz für 110 Kinder entstanden.
„Hier werden Bildung, Erziehung und Betreuung unserer Kinder organisiert und qualitativ gute Angebote entwickelt“, sagte Bürgermeister Dimitrios Axourgos beim Besuch der OGS. Rund 2,5 Millionen Euro kostet dieses Projekt, das auf 750 Quadratmetern gebaut worden ist. „Wir finden hier helle, freundliche und auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnittene Räumlichkeiten. Mit unserer Investition leisten wir einen wichtigen Beitrag in die Bildungschancen und in die Zukunft unserer Kinder“, unterstrich das Stadtoberhaupt.
Bildungsdezernent Tim Frommeyer hob hervor, dass der Neubau der OGS am Lenningskamp nur eine von vielen Investitionsoffensiven der Stadt in Bildung sei und erinnerte an den Neubau der OGS Heideschule, an die Planungen für die Grundschule Villigst und den Neubau der Albert-Schweitzer-Schule.
Träger der OGS Lenningkampschule ist die Johanniter-Unfall-Hilfe. Tobias Gellermann, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter, und die OGS-Leiterin Talisa Gurris nahmen Ende August in Anwesenheit von Schulleiter Martin Krämer symbolisch den Schlüssel entgegen.
Die Stadt Schwerte arbeitet im Bereich der Offenen Ganztagsschulen seit 2017 eng mit der Johanniter-Unfall-Hilfe zusammen. Der Verein ist Träger von sechs der insgesamt sieben Offenen Ganztagsschulen in der Stadt. Im August wurde die Zusammenarbeit um weitere zwei Jahre verlängert.
„Wir sind sehr zufrieden mit dieser Zusammenarbeit“, sagt Tim Frommeyer. Er ist Erster Beigeordneter der Stadt Schwerte und als Dezernent zuständig für alle Fragen rund um das Thema Schulen. „Hier in Schwerte funktioniert das Zusammenspiel zwischen den Johannitern und den jeweiligen Schulleitungen in allen Betreuungsbereichen ausgezeichnet“.
Dazu gehört auch noch die Frühbetreuung und die zeitsichere Schule. Die Personalgestellung, das Angebot der Mittagsverpflegung, die Hausaufgabenbetreuung und die pädagogische Konzeptionierung der Offenen Ganztagsschulen erfolgt durch die Johanniter. Das Angebot der Schulen reicht von der Hausaufgabenbetreuung über zusätzliche Förderkurse bis hin zu Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag aus den Bereichen Kultur, Sport und Spiel.
Die Johanniter betreuen die Offenen Ganztagsschulen der Albert-Schweitzer-Schule, der Friedrich-Kayser-Schule, der Reichshofschule Westhofen, der Evangelischen Grundschule Ergste, der Heideschule und der Lenningskampschule. Die OGS der Grundschule Villigst liegt in Trägerschaft des Vereins Kinderland.
Quelle: Stadt Schwerte
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Bayern: Kooperationsvereinbarung „Bibliothek und Schule“ mit Gütesiegel : Datum:
Kultusminister Piazolo und Wissenschaftsminister Sibler verleihen Gütesiegel „Treffpunkt Schulbibliothek - Fit in Medien!“ und verlängern die Kooperationsvereinbarung „Bibliothek und Schule“ um fünf weitere Jahre.
Während eines Festakts am 5. Oktober in der Internationalen Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg in München haben Kultusminister Professor Dr. Michael Piazolo und Wissenschaftsminister Bernd Sibler 30 bayerische Schulbibliotheken aller Schularten mit dem Gütesiegel „Treffpunkt Schulbibliothek – Fit in Medien“ ausgezeichnet.
Das Gütesiegel wird zum ersten Mal verliehen und würdigt Schulbibliotheken für ihre hervorragende Arbeit bei der Förderung der Lese-, Medien-, und Informationskompetenz sowie für die gelungene Verankerung der Schulbibliothek in Unterricht und Schule. Die Auszeichnung stellt einen weiteren Baustein der Leseförderungsinitiative #lesen.bayern dar. Coronabedingt konnten bei der Veranstaltung nur Vertreterinnen und Vertreter von fünf exemplarischen Preisträgerbibliotheken – eine je Schulart – ihre Urkunden persönlich von den beiden Staatsministern entgegennehmen. Für die weiteren Preisträger findet am 8. Oktober 2021 eine digitale Preisverleihung statt.
Kultusminister Piazolo gratulierte den prämierten Schulbibliotheken: „Mit dem neuen Gütesiegel würdigen wir die Bedeutung der Schulbibliothek in besonderer Weise und fördern die Schulbibliotheksarbeit nachhaltig. Ihre Schulbibliotheken sind Lieblingsplätze an Ihren Schulen und zugleich attraktive und moderne Lernorte – herzlichen Glückwunsch dazu!“
Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Schulbibliotheken sind Orte des Lesens, der Fantasie, des Arbeitens und der Entspannung. Hier lernen Kinder und Jugendliche Literatur kennen. Mit dem neuen Gütesiegel würdigen wir das große Engagement und den Ideenreichtum der Preisträgerinnen und Preisträger. Sie gestalten ihre Bibliotheken zu sicheren und anregenden Rückzugsorten und füllen sie mit Leben. Dafür mein herzlicher Dank!“
Zudem wurde auf Schloss Blutenburg die 2012 geschlossene Kooperationsvereinbarung „Bibliothek und Schule“ um fünf weitere Jahre (bis 2026) verlängert. Unterzeichner sind Kultusminister Piazolo, Wissenschaftsminister Sibler und der Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbands e. V., Landtagsabgeordneter Dr. Gerhard Hopp. Alle drei Unterzeichner sind der festen Überzeugung, dass die Zusammenarbeit von Schulen und Schulbibliotheken mit öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken weiterhin fortgeführt, gefördert und intensiviert werden soll.
„Mit der heutigen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „Bibliothek und Schule“ schreiben wir eine großartige Erfolgsstory weiter fort: Die Zusammenarbeit der gut 5.000 Schulen mit den rund 2.000 öffentlichen, wissenschaftlichen und kirchlichen Bibliotheken und Mediatheken in Bayern wird weiter vertieft und fortentwickelt,“ so der Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbands Hopp während des Festakts.
Zu den ausgezeichneten Schulbibliotheken gehören neben mehreren Grundschulen mit Mittagsbetreuung und einer beruflichen Schule auch Ganztagsschulen verschiedener Schulformen, darunter (Auswahl):
- Alexander-von-Humboldt-Mittelschule Marktredwitz (vor Ort)
- Adam-Kraft-Realschule Nürnberg (vor Ort)
- Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing (vor Ort)
- Grundschule Augsburg-Bärenkeller
- Grundschule Dietenhofen
- Ludwig-Aurbacher-Mittelschule Türkheim
- Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule Nürnberg
- Realschule Bessenbach
- Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld
- Gymnasium Donauwörth
- Gymnasium bei St. Stephan Augsburg
- Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach
- Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen
- Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt
- Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
- Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt
- Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Hessen: Zwei Drittel der Grundschulen arbeiten ganztägig : Datum:
Mehr als zwei Drittel der hessischen Grundschulen sind ganztägig arbeitende Grundschulen, während es im Schuljahr 2013/2014 lediglich 38 Prozent der Grundschulen waren.
In einer Debatte im Hessischen Landtag hat sich Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz am 29. September zu den Fortschritten des Landes beim Ausbau der schulischen Ganztagsangebote geäußert. Dabei erklärte er: „Erfreulicherweise arbeiten dank der Anstrengungen der Landesregierung immer mehr Schulen in Hessen ganztägig. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Wahlfreiheit der Eltern und die Orientierung an den Bedarfen vor Ort sind für uns die entscheidenden Kriterien beim Ausbau der schulischen Ganztagsangebote. Mit uns wird es deshalb keinen Zwangsganztag für alle Schülerinnen und Schüler – wie von Teilen der Opposition gefordert – geben.“
Kontinuierlicher Ausbau des Ganztagsprogramms
Bei den ganztägig arbeitenden Grundschulen habe Hessen seit dem Schuljahr 2013/2014 gleichwohl einen besonders großen Schritt gemacht, betonte der Minister. Während damals lediglich 38 Prozent der Grundschulen im Ganztagsprogramm gearbeitet hätten, seien es inzwischen mehr als zwei Drittel. Dazu werde der Lehrerstellenanteil Jahr für Jahr allein im Ganztag um 350 erhöht und liege derzeit bei rund 4.000. Auch in der derzeitigen Pandemie halte das Land am kontinuierlichen Ausbau fest, unterstrich Lorz. Im vergangenen Schuljahr profitierten dadurch rund 100.000 Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter von der Ganztagsbetreuung.
„Auch der ab 2026 geltende Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen schreckt uns nicht, denn wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind schon jetzt gut vorbereitet. Gemeinsam mit dem Bund und den Schulträgern übernehmen wir noch mehr Verantwortung und bieten den Eltern in Hessen ein hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot für ihre Kinder“, hielt der Minister abschließend fest.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Bayern: Spatenstich für Schulzentrum Südwest in Nürnberg : Datum:
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz begleitete den Spatenstich des neuen Schulzentrums Südwest in Nürnberg – Heimat für rund 2.500 Schülerinnen und Schüler.
Das Sigmund-Schuckert-Gymnasium und die Peter-Henlein-Realschule blicken auf eine lange und stolze Tradition im Nürnberger Schulzentrum Südwest zurück und sind aus der Bildungslandschaft in der Frankenmetropole nicht wegzudenken. Die beiden Schulen gehen auch künftig gemeinsame Wege, denn „mit dem Neubau ihres Schulzentrums erhalten die beiden Bildungseinrichtungen bald ein neues Zuhause, in dem sie ihre Lehr- und Lerntradition unter einem gemeinsamen Dach fortsetzen werden“, so Anna Stolz, die am heutigen Montag dem Spatenstich des Neubauprojekts beiwohnte.
Das neue Schulzentrum soll dabei Heimat für rund 2.500 Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte sein und bietet neben den modern eingerichteten Klassenräumen unter anderem sieben Sporthallen, zahlreiche Räume zur Ganztagsbetreuung, die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Mittelfranken sowie eine kombinierte Schul- und Stadtteilbibliothek.
Für Staatssekretärin Anna Stolz ist klar: „Hier entsteht mehr als eine neue Schule. Die Verantwortlichen schaffen ein echtes Zentrum des miteinander Lernens, des Wissens- und Kulturaustausches. Das neue Schulzentrum ist ein wirkliches Zukunftsprojekt, das die Bedeutung und den hohen Stellenwert der Bildung im Freistaat widerspiegelt. Besonders stolz macht mich dabei übrigens, dass das Schulzentrum trotz des gigantischen Ausmaßes durch den Einsatz regenerativer Energien und der klugen architektonischen Konzeption klimaneutral sein wird.“
Der Neubau des Schulzentrums Südwest der Stadt Nürnberg ist das derzeit größte kommunale Bauvorhaben in Nordbayern. Der Freistaat Bayern unterstützt die Stadt Nürnberg dabei maßgeblich. Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten soll nach jetziger Planung zum Schuljahr 2026/2027 beginnen, die Gesamtfertigstellung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Schleswig-Holstein: Ganztag verbessert Lern- und Entwicklungschancen : Datum:
Bildungsministerin Karin Prien: „Ganztagsbetreuung verbessert die Lern- und Entwicklungschancen der Kinder“. Serviceagentur „Ganztägig lernen“ setzt Beratungsangebot fort.
Als eine gute Nachricht für alle Familien bezeichnete Bildungsministerin Karin Prien die jüngste Einigung von Bund und Land auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschülerinnen und Grundschüler ab 2026. „Mit dem flächendeckenden Ganztagsangebot bieten wir Kindern am Anfang ihrer Schullaufbahn die Möglichkeit, mehr Förderung und zusätzliche Angebote zu erhalten. Ganztagsbetreuung verbessert die Lern- und Entwicklungschancen gerade von Kindern aus bildungsfernen Familien deutlich“, sagte sie am 24. September im schleswig-holsteinischen Landtag. Es sei deshalb an der Zeit gewesen, dass sich der Bund angemessen an den Kosten für qualitativ hochwertige Ganztagsangebote beteilige.
Ministerin Prien: „Bei den Investitionskosten haben die Länder einen Verhandlungserfolg errungen. Damit reduziert sich der von und in den Ländern zu tragende Anteil auf 30 statt ursprünglich 50 Prozent der Kosten.“ Verbessert habe sich auch die Situation bei den dauerhaften Betriebskosten. Der Bund habe seinen Anteil ab 2026 um 35 Prozent erhöht, das heißt, das Schleswig-Holstein nach dem Königsteiner Schlüssel im Endausbau ab 2030 jährlich 44,275 Millionen Euro erhalten wird. „Trotz der Verhandlungserfolge bleibt der Ganztagsausbau ein großer Kraftakt. Wir werden uns für die Kinder in unserem Land gemeinsam dieser Herausforderung stellen. Wir haben mit dem Bund eine doppelte Evaluation der Kosten vereinbart und wir werden diese Möglichkeit auch nutzen“, betonte die Ministerin.
Sie skizzierte die weiteren Schritte auf dem Weg zum Ganztagsangebot: Gespräche mit den Kommunalen Landesverbänden, um die weitere Ausgestaltung und Verteilung der finanziellen Lasten zu klären. Eine feste Arbeitsgruppe zwischen Bildungs- und Sozialministerium und den Kommunalen Landesverbänden, die die bestehende AG Ganztag mit dem Auftrag der qualitativen Weiterentwicklung des Ganztags- und Betreuungsangebots ergänzen wird. Regionalkonferenzen im letzten Quartal 2021 und im ersten Quartal 2022, auf denen die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ein breites, adressatengerechtes Fundament gestellt werden.
Außerdem setze die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ ihr Beratungsangebot fort, um Schulen und Schulträger ohne Angebot – oder nur mit einem eingeschränkten Betreuungsangebot – auf dem Weg zur Ganztagsschule zu begleiten.
Ministerin Prien: „Wir werden und müssen die nächsten fünf Jahre bis zur Wirksamkeit des Rechtsanspruchs gut nutzen.“ Als große Herausforderung bezeichnet sie den Bedarf an Fachkräften. „Klar ist: Auf die Qualität wird es ankommen. Wir können ein qualitatives Ganztagsangebot nur gemeinsam verwirklichen. Wir brauchen die Kommunen und wir brauchen auch weiterhin den Bund. Deswegen werden wir mit beiden in engem Austausch bleiben.“
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
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Niedersachsen: Schulsporttag mit Schulsportpreis 2021 : Datum:
Ein 15.000 km Lauf „zum Kap der guten Hoffnung“, Radsporttage oder „Beat Your Teacher-Challenges“ waren preisverdächtig beim 7. Schulsporttag Niedersachsen am 29. September an der IGS Kronsberg in Hannover.
Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat sich bei den niedersächsischen Sportlehrkräften für deren Engagement für Kinder und Jugendliche bedankt. Die Rolle des Schulsports gehe erheblich über Gesunderhaltung und körperliche Ertüchtigung hinaus, erklärte Tonne bei der Eröffnung des 7. Schulsporttags des Deutschen Sportlehrerverbandes Niedersachsen, der am 29. September an der IGS Kronsberg in Hannover stattfand.
„Bewegung, Spiel und Sport sind unverzichtbare Bestandteile ganzheitlicher Bildungs- und Gesundheitsförderung, sie beeinflussen die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig positiv. Sie stärken das physische und psychische Wohlbefinden und die Integration der Menschen in ihren Lebenswelten, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer kulturellen und sozialen Herkunft. Damit übernehmen (...) Sportlehrkräfte einen großen Anteil am Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule. (...)“, so der Kultusminister. Insbesondere die Herausforderung, Sportunterricht im Distanzlernen durchzuführen, sei kreativ und innovativ im Sinne der Schülerinnen und Schüler gemeistert worden.
Der 7. Schulsporttag in Niedersachsen bot 300 angemeldeten Sportlehrkräften ein umfangreiches Programm aus Theorie- und Praxisworkshops. Neben klassischen Sportarten wie Tischtennis, Hockey oder Fußball bietet der Sportlehrerverband Niedersachsen Workshops zu Trendsportarten wie Headis, Spike Ball, Kin-Ball; auch Tanz und Choreografie, Crossboccia oder Outdoor Fitness stehen auf dem Praxis-Plan.
In den Theorieangeboten konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Programm „Bewegte Schule“ oder das Themenfeld Notengebung und Bewertung informieren. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Sportlehrerverbandes Niedersachsen, Dr. Daniel Möllenbeck, verlieh der Kultusminister den Schulsportpreis 2021. Mit diesem Preis werden besondere sportliche Projekte prämiert, die das Schulleben in Niedersachsen durch mehr Bewegung und sportliche Aktivität bereichert haben.
In diesem Jahr erhielten die Integrierte Gesamtschule Einbeck (Platz 1), das Felix-Klein-Gymnasium Göttingen (Platz 2) sowie das Gymnasium Damme (Platz 3) diese Auszeichnung für ihre Projekte, wie einen 15.000 km Lauf „zum Kap der guten Hoffnung“, Schulläufe und Online-Sportvideos, Radsporttage oder „Beat Your Teacher-Challenges“.
Thematisch im Fokus stand, wie guter Sportunterricht unter den Bedingungen der COViD 19-Pandemie ermöglicht werden und möglichst viel Bewegung in die Schulen gebracht werden konnte. DSLV Niedersachsen-Präsident Dr. Daniel Möllenbeck: „Die diesjährigen Schulsportpreisgewinner haben eindrucksvoll gezeigt, wie auch in dieser besonderen Zeit mit kreativen Angeboten und Aktionen viele Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen zu Sport und Bewegung motiviert werden können. So wurde ein toller Beitrag geleistet, um der Bewegungsarmut in der Coronazeit entgegenzuwirken und die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.“
Tonne: „(...) Die Themen Sport und Bewegung sind immer aktuell und für den Bildungsbereich zweifellos ein Dauerbrenner. Die Pandemie hat uns aber noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig und elementar der Sport tatsächlich für Kinder und Jugendliche ist – und wie sehr ihnen die Bewegung fehlt, wenn die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Mit den Auswirkungen werden wir noch länger zu tun haben.“
Der Kultusminister wies darauf hin, dass der Schulsport in Niedersachsen von dem neuen Kinder- und Jugendprogramm „Startklar in die Zukunft“ profitieren werde. Erste Rückmeldungen zeigten, dass Sport und Bewegung in der Schule eine große Rolle bei der konkreten Umsetzung des Programms spielen werden. 8,2 Millionen Euro würden für Maßnahmen im Bereich Sport, Ernährung und Gesundheit zur Verfügung gestellt. So erhalte allein der Landessportbund mehrere Millionen Euro. Ein Schwerpunkt bei „Startklar“ im Sportbereich wird das Schwimmen einnehmen: Unter anderem wird das neue Programm „Niedersachsen lernt schwimmen“ umgesetzt: Für zusätzliche Schwimmkurse vor allem für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 4, 5, 6 und 7, deren Erlernen der Schwimmfähigkeiten durch infektionsschutzbedingte Bäderschließung nur eingeschränkt möglich war, stehen Landesmittel bereit. Weitere Mittel sind für den neuen niedersächsischen „Schulschwimmpass“ vorgesehen, der Grund- und Förderschulen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird und bei der Dokumentation der Schwimmfortschritte unterstützen soll.
Um Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie zu unterstützen, wurde mit Bundes- und Landesmitteln ein Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche gestartet. Insgesamt stehen 222 Millionen Euro in diesem und im kommenden Jahr bereit. Über das Aktionsprogramm sollen das soziale Lernen gestärkt, die Folgen der Corona-Zeit aufgearbeitet und Lernrückstände behoben werden. Ein Teil der Mittel fließt in Projekte, die der Landessportbund Niedersachsen im Rahmen der Kooperation von Schulen und Vereinen gestaltet. Neben weiteren landesweiten Programmen erhalten die Schulen über ein Sonderbudget die Möglichkeit, beispielsweise Sprach-, Bewegungs- oder Kulturprojekte zu finanzieren und vielfältige Unterstützungsangebote zu organisieren. Sport und Bewegung in Schulen aber auch in Kindertageseinrichtungen finden zudem über die Ausweitung der Programme „Bewegte Schule“, „Bewegter Kindergarten“ und „Kooperation Kita/Schule und Sportverein“ vermehrt statt.
Quelle: Kultusministerium Niedersachsen / Sebastian Schumacher
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Österreich: BildungsHub.Wien : Datum:
„BildungsHub.Wien – Ideen machen Schule“ ist eine Initiative der Wiener Bildungsdirektion und versteht sich als Informations- und Kooperationsplattform für die Wiener Schulen.
Als Hub bezeichnet man in der Netzwerktechnik einen Knotenpunkt, einen Verteiler oder eine „Drehscheibe“ in einem Netzwerk. Als eine solche Drehscheibe ist seit einiger Zeit der „BildungsHub.Wien – Ideen machen Schule“ der Bildungsdirektion Wien online.
„Bildung funktioniert am besten gemeinsam. Der BildungsHub versteht sich als Knotenpunkt verschiedenster Partner. Ob Schulen, Universitäten, Organisationen oder Unternehmen, Überall gibt es spannende Kooperationen die hier vorgestellt werden“, heißt es auf der Plattform.
Sie bietet beispielsweise mit einem Schwerpunkt zum Digitalen Lernen viele Empfehlungen zu Online-Plattformen und Unterrichtsmaterialien oder Hinweise auf Kooperationsprojekte von Schulen, wie beispielsweise das Projekt des Bildungscampus GTNMS Sonnwendviertel „Als wir vor 50 Jahren nach Wien kamen“ zur (Arbeits)Migrationsgeschichte oder das Wiener Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen (WieNGS).
Sehr empfehlenswert ist das Serviceprojekt „Wiener digital offene Schultüren“, das entstanden ist, weil „Tage der offenen Tür“ im letzten Jahr nicht in gewohnter Weise vor Ort an den Schulen stattfinden konnten. So gibt es nun die Möglichkeit für die Wiener Schulen, sich online mittels kurzer Videos zu präsentieren und einen Einblick in ihr Schulleben zu gewähren. Die Bildungsdirektion verbindet mit dieser Initiative auch einen praktischen Nutzen und will dazu beitragen, den Entscheidungsprozess über den weiteren Bildungsweg zu vereinfachen.
Jedoch besteht so auch die Möglichkeit, sich über Schulentwicklungen im Nachbarland zu informieren, zumal die Stadt Wien in den letzten Jahren den Ausbau der Ganztagsbetreuung stark gefördert hat. Beispiele sind die Wiener Mittelschule Kauergasse, eine sogenannte Offene Schule mit Mittagessen, Nachmittagsbetreuung, Lern- und Aufgabenstunden, die Mittelschule Steinbauergasse, die Volksschule Meißnergasse oder der Campus Berresgasse MS Scheedgasse, eine Mittelschule mit Schwerpunkt Informatik.
Auch Schulen mit „verschränkten“ (gebundenen) Ganztagsklassen sind dabei, wie etwa die Volksschule Hebbelplatz.
Eine Besonderheit ist sicher auch das „GRG 21 Bertha von Suttner-Schulschiff“ Bundesgymnasium & Bundesrealgymnasium) auf der Donau, das „erste schwimmende Gymnasium Euopas“, mit Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Unterstufe bis 16.25 Uhr.
Quelle: Bildungsdirektion Wien
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Offene Schule Waldau soll Vorbild für innovativen Schulbau werden : Datum:
Die Stadt Kassel und die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft schließen einen Kooperationsvertrag für innovativen Schulbau ab. Die Offene Schule Waldau profitiert davon.
Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, Schuldezernentin Ulrike Gote und Barbara Pampe, Vorständin der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, haben am Montag (30. August) eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Die Kooperationspartner wollen gemeinsam überholte Standards und bestehende Regelungen im Schulbau hinterfragen und innovative Schulbaukonzepte realisieren, die den aktuellen und künftigen pädagogischen wie auch gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen.
In diesem Kontext fördert und unterstützt die Montag Stiftung einen innovativen Planungsprozess für den Bau der Offenen Schule Waldau finanziell und personell. Die Stadt teilt ihre Erkenntnisse, die sie bei der Bauplanung sammelt, damit andere Kommunen daraus lernen können. „Mit unserem Online-Tool SCHULBAU OPEN SOURCE möchten wir integriertes Planungs- und Prozesswissen von innovativen Schulbauten in gebündelter Form öffentlich zugänglich machen“, erklärte Barbara Pampe.
Vorbild für innovative Bauvorhaben
Die Offene Schule Waldau ist dabei ein Pilotprojekt von mehreren, das in dieses Online-Tool einfließt – als Vorbild für eine Schulbauplanung, die aktuelle und zukünftige pädagogische, organisatorische und gesellschaftliche Anforderungen berücksichtigt. „Das ‚Kasseler Modell‘ macht wortwörtlich Schule. Unser Projekt wird damit zu einem Vorbild für viele weitere innovative Bauvorhaben in ganz Deutschland“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle anlässlich der Unterzeichnung.
„Ziel einer modernen Schule ist es, neben der Vermittlung von fachbezogenen Lernstandards die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern, indem sie eigene Neigungen, Talente und Interessen in Schule zum Ausdruck bringen können“, so Bildungsdezernentin Ulrike Gote.
Aus der operativen Zusammenarbeit ergibt sich eine Win-win-Situation für Stadt und Stiftung: Kassel erhält eine Förderung über 510.000 Euro und eine fachliche Begleitung der Planung des Schulbaus; die Stiftung sammelt wertvolle Erfahrungen aus dem konkreten Projekt, die sie über SCHULBAU OPEN SOURCE weiterverbreiten und in die Praxis bringen kann. So können auch an anderen Orten innovative, leistungsfähige und auf aktuelle Herausforderungen abgestimmte Schulgebäude entstehen.
Lernlandschaften entstehen nachhaltig und klimagerecht
Der Neubau der Offenen Schule Waldau bildet in Kassel den Auftakt einer Reihe von Gebäuden, die zukunftsfähiges Lernen ermöglichen, die nachhaltig erstellt werden und in denen die Architektur positiv zum Lernerfolg beiträgt. Aus dem Architekturwettbewerb für die Offene Schule ging das renommierte Büro C.F. Møller Architects aus Kopenhagen als Sieger hervor. Der Entwurf der Skandinavier schafft eine Lernlandschaft, in die auch Stadtteilbibliothek und Jugendzentrum integriert sind. Darüber hinaus stehen im Entwurf Konstruktionsweisen und Materialien, durch die 50 Prozent weniger CO2-Emmissionen verursacht werden. Die Offene Schule Waldau wird so auch zu einem wichtigen Beitrag für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen.
Quelle: Montag-Stiftungen
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Seitenstark Medientag: Impulse für digitale Medien : Datum:
Gute digitale Medien können den Unterricht und damit auch die außerunterrichtlichen Angebote des Ganztags bereichern. Der Seitenstark Medientag am 27. Oktober 2021 bietet Lehr- und Ganztagskräften neue Impulse und Ideen für ihre Arbeit.
Rund 1.000 Lehr- und Ganztagskräfte (Klasse 1 bis 7) aus allen Bundesländern können die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten positiver und qualitätsvoller digitaler Angebote für Kinder in Unterricht und Ganztag im länderübergreifenden Seitenstark-Medientag am 27. Oktober 2021 kennenlernen. In 37 spannenden Sessions erhalten sie Gelegenheit, neue Impulse und Ideen für ihre tägliche Arbeit zu gewinnen. Die Themenpalette reicht von MINT/ Sachkunde, Lese-, Schreib- und Sprachförderung, von musischer Bildung über Interkulturalität, Politik, Religion und Kinderrechten bis hin zu zahlreichen wichtigen Medienkompetenzthemen wie Datenschutz, Fake News, Cybermobbing und Medienproduktion (Film, Foto, Audio).
Präsentiert wird der kostenfreie Online-Medienbildungstag als MedienkomP@ss-Spezial. Eröffnet wird er von der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Frau Dr. Stefanie Hubig in ihrer Funktion als Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK).
Anmeldungen sind über das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz möglich
Der Seitenstark Medientag findet in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz (KMK), dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) statt. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ gefördert.
Mitveranstalter sind das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz, das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), der Südwestrundfunk (SWR), die Medienanstalt Rheinland-Pfalz und die EU Initiative Klicksafe. Neben interessierten Fach- und Lehrkräften aus Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz steht auch Interessierten anderer Bundesländer die Teilnahme offen.
Quelle: Seitenstark e. V.
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Mecklenburg-Vorpommern: THW ist Partner im ganztägigen Lernen : Datum:
Zur „Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen in Mecklenburg-Vorpommern“ ist ein weiterer Kooperationspartner hinzugekommen: Das Technische Hilfswerk (THW) unterzeichnete die Kooperationsvereinbarung.
Mecklenburg-Vorpommern setzt in seinen Schulen auf ganztägiges Lernen. Ein Großteil der Schulen im Land hält ein Ganztagsangebot für die Schülerinnen und Schüler bereit. Dabei ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wichtig, um ein vielfältiges, ergänzendes Bildungsangebot unterbreiten zu können. Die Landesregierung hat seit 2016 dafür die Zusammenarbeit der Schulen mit externen Kooperationspartnern erheblich ausgebaut.
So hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Jahr 2018 die „Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen in Mecklenburg-Vorpommern“ ins Leben gerufen. Seitdem sind 16 Partner der Initiative beigetreten, wie zum Beispiel der Landesfußballverband, die Fachstelle für Kulturelle Bildung, der Landesjugendring, der Landessportbund, der Landesfeuerwehrverband, weitere Sportverbände, die beiden Kirchen und die Bundesagentur für Arbeit, um nur einige zu nennen.
Nun ist ein weiterer wichtiger Partner der Kooperationsinitiative Ganztag beigetreten. Im Beisein von Bildungsministerin Bettina Martin hat der Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW), Dierk Hansen, die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet: Somit konnte das Land einen weiteren Partner für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern gewinnen.
„Ich freue mich sehr über diesen neuen Partner für die Ganztagsangebote in unseren Schulen. Das THW wird mit seinen vielen Kompetenzen einen wichtigen Beitrag zum ganztägigen Lernen leisten“, sagte Martin bei der Unterzeichnung. „Diese Zusammenarbeit ist für beide Seiten ein Zugewinn: Schulen haben einen Bildungspartner an ihrer Seite, der den Schülern gesellschaftlich enorm wichtige Kompetenzen nahebringt. Damit wird auch das gesellschaftliche Engagement der Schülerinnen und Schüler gefördert. Das THW profitiert, indem es die Möglichkeit hat, Kindern und Jugendlichen Lust auf das ehrenamtliche Engagement im THW zu machen, ihr Interesse zu wecken und damit neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen.“ Die Bildungsministerin weiter: „Das THW mit seinen regionalen Strukturen ist ein idealer Partner, um Schülerinnen und Schüler in ganz Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen. Ich bin mir sicher, dass die kostenlosen Angebote des THW an den Schulen auf großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern treffen werden.“
Der Landesbeauftragte Dierk Hansen: „Wir freuen uns sehr, ein Teil der Kooperationsinitiative sein zu dürfen. Auch für das THW sehe ich eine gute Möglichkeit der frühen Förderung von Kindern und Jugendlichen. Über schulische und außerschulische Aktivitäten lernen sie wichtige Aufgaben des Bevölkerungsschutzes kennen, und wie man sich auf tägliche und nicht alltägliche Gefahren besser vorbereiten kann. Damit leisten wir einen Beitrag zur Steigerung der Selbsthilfefähigkeit der/des Einzelnen sowie der Allgemeinheit.“
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NRW: 60 Millionen Euro für das OGS-Helferprogramm : Datum:
Im Programm „Ankommen und Aufholen nach Corona“ wird das im vergangenen Schuljahr in Nordrhein-Westfalen gestartete OGS-Helferprogramm im neuen Schuljahr fortgesetzt und weiterentwickelt.
Für das Schuljahr 2021/2022 werden rund 60 Millionen Euro bereitgestellt. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Das OGS-Helferprogramm ist eine zupackende und willkommene Unterstützung für unsere Grund- und Förderschulen. Die durchweg positiven Rückmeldungen im vergangenen Schuljahr haben die Landesregierung darin bestärkt, das Programm zu verlängern und auszubauen. Die vielen helfenden Hände leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung pandemiebedingter Herausforderungen.“
Mit dem OGS-Helferprogramm können die Grund- und Förderschulen zusätzliches Personal, beispielsweise Übungsleitungen oder pädagogische Fachkräfte, für ihre Ganztags- und Betreuungsangebote einstellen. Möglich ist auch, bestehende Verträge aufzustocken. So können zusätzliche Angebote im Ganztag zum Beispiel in den Bereichen Kultur, Sport oder soziales Lernen umgesetzt werden. Möglich sind auch weiterhin unterstützende Tätigkeiten im Kontext pandemiebedingter Mehraufwände, zum Beispiel bei der Umsetzung von Hygienekonzepten. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt je nach inhaltlicher Ausrichtung vor Ort. Antragsberechtigt sind alle Schulträger und Ersatzschulträger.
Zusätzliche Personalmaßnahmen sind zum Beispiel in folgenden Bereichen möglich:
- Gestaltung des Betreuungs- und Bildungsangebots des Ganztags, unter anderem in den Bereichen Sport, kulturelle Bildung, soziales Lernen,
- Teil- und Gruppenangebote im Ganztag in Zusammenarbeit mit einer verantwortlichen Fachkraft im Ganztag,
- Begleitung bei Ausflügen,
- Vorbereitung von Veranstaltungen,
- Aufgrund der durch die Corona-Pandemie erhöhten hygienischen Versorgung der betreuten Schülerinnen und Schüler (häufigeres Händewaschen, Gruppenorganisation etc.),
- Einhaltung von Vorgaben des Infektionsschutzes in den Gruppen,
- Im hauswirtschaftlichen Bereich, insbesondere Essensversorgung (Zubereitung, Auf-, Abdecken, Einkäufe), Reinigung, Küchendienst, Desinfektion, und anderes
Das OGS-Helferprogramm wurde erstmals im zweiten Schulhalbjahr 2020/21 durchgeführt. 30 Millionen Euro standen dafür zur Verfügung. Über 330.000 Schülerinnen und Schüler in offenen Ganztagsschulen und über 40.000 Schülerinnen und Schüler in gebundenen Ganztagsförderschulen können von dem Programm profitieren.
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Schleswig-Holstein: Neue „alte“ Gemeinschaftsschule in Kiel-Wik : Datum:
Der Standort Wik der Friedrich-Junge-Grund- und Gemeinschaftsschule Kiel wird ab dem 1. Februar 2022 zu einer eigenständigen Schule. Durch Engagement stiegen die Anmeldezahlen.
Bildungsministerin Karin Prien hat kürzlich in Kiel bekanntgegeben, dass die Kieler Friedrich-Junge-Grund- und Gemeinschaftsschule am Standort in der Wik ab dem 1. Februar 2022 eigenständige Schule werden kann.
„Durch große Eigeninitiative der Schule vor Ort und eine Steigerung der Attraktivität des Schulstandorts ist es gelungen, die Anmeldezahlen zu heben“, lobt Bildungsministerin Prien das Engagement der Schule. Durch Erreichen der vorgegebenen Schülerzahlen sei eine Eigenständigkeit gerechtfertigt und könne zum kommenden Halbjahr umgesetzt werden. Der Schulstandort habe mithilfe des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und der Schulaufsicht viele Verbesserungen angestoßen und sein Profil weiterentwickelt.
„Für die Grundschule wurde das Programm der Draußen-Schule, der Bewegten Schule, die Kunst-Klasse und das Projekt Klasse 2000 in den Unterrichtsalltag aufgenommen“, hob Prien einige Änderungen hervor. Für die Sekundarstufe I arbeite eine Zukunfts-AG an Aspekten der Schulentwicklung wie Kommunikationsstrukturen, Digitalisierungsprozessen zum Lernen mit entsprechenden Medien, einer Profilbildung im Bereich Sport und Gesundheit, Schulhofgestaltung und vielem mehr.
Besonders die Vernetzung mit und in dem Stadtteil Wik habe dazu geführt, dass sich die Anmeldezahlen stabil oberhalb der Mindestgröße entwickeln und eine entsprechende Perspektive für dauerhafte Eigenständigkeit bestehe. Der Stadt als Schulträger werde in den kommenden Tagen der entsprechende Bescheid des Ministeriums zugehen. Im Anschluss daran starte der Prozess, die Schule entsprechend für die Eigenständigkeit aufzustellen. Angefangen vom neuen Namen für die Schule bis hin zur Besetzung der neuen Schulleitung.
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Karliczek/Lorz: „Deutsches Bildungssystem bleibt im internationalen Vergleich stark“ : Datum:
Die OECD hat heute gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ihren Bericht „Bildung auf einen Blick 2021“ vorgestellt. Schwerpunktthema ist dieses Jahr die Chancengerechtigkeit.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erklärt dazu: „Unser Bildungssystem schneidet im internationalen Vergleich in vielen Bereichen sehr gut ab – zum Beispiel beim Übergang in das Berufsleben: In kaum einem anderen Land finden so viele junge Menschen sofort nach ihrer Ausbildung einen Job wie in Deutschland. Nur sechs Prozent gelingt das nicht – im OECD-Durchschnitt sind es 21 Prozent.
Dennoch sind wir in puncto Chancengerechtigkeit noch nicht am Ziel. Der Anteil einfachqualifizierter junger Menschen ist in Deutschland mit 13 Prozent zu hoch.
Um allen Kindern frühzeitig gute Bildungschancen zu bieten, engagiert sich der Bund auch finanziell so stark wie nie zuvor für gute Bildung: So haben wir vergangene Woche einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung beschlossen. Hier unterstützt der Bund den Ausbau mit 3,5 Milliarden Euro und die laufenden Kosten jährlich mit 1,3 Milliarden Euro. So können zusätzliche Angebote in Sprache und kultureller Bildung gemacht werden. Auch die Digitalisierung in den Schulen treiben wir mit dem DigitalPakt Schule weiter voran, über den wir 6,5 Milliarden Euro bereitstellen. Eine gut konzipierte digitale Bildung hilft uns, jedes Kind optimal zu fördern und für Chancengerechtigkeit zu sorgen. Und zum Ausgleich von Leistungsunterschieden, die durch die Corona-Krise verschärft wurden, haben wir das „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ mit zwei Milliarden Euro auf den Weg gebracht.“
Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Mitglied im Präsidium der Kultusministerkonferenz, betont:
„Die Entwicklung der Pandemie zeigt, wie gute Bildung und Ausbildung zur Stabilität des Arbeitsmarktes beitragen können. So ist die Erwerbslosigkeit bei 25- bis 34-jährigen Personen mit Sek.-II-Abschluss trotz des Einbruchs durch die Corona-Pandemie verhältnismäßig gering geblieben: Auch, wenn diese von 3,1 Prozent (2019) auf 3,9 Prozent (2020) angestiegen ist, ist sie weniger als halb so hoch wie im OECD- und EU-Mittel (9 Prozent). Hier zeigt sich die hohe Arbeitsmarktrelevanz der beruflichen Bildung in Deutschland, die selbst in Krisenzeiten, unterstützt von umfangreichen Programmen wie der Kurzarbeiterregelung, gute Perspektiven bietet.
Die Corona-Pandemie hat den Bildungsbereich vor große Herausforderungen gestellt, aber auch deutlich vor Augen geführt, wo wir in Zukunft besser werden müssen. Mit der finanziellen Unterstützung aus dem Digitalpakt und den eigenständigen Programmen der Länder ist ein großer Schub ausgelöst worden. Wir verbinden so die technische Ausstattung der Schulen (Breitband-Anschlüsse, WLan, Laptops und Tablets) mit didaktischen Konzepten für den Unterricht und sorgen damit für einen sinnvollen Einsatz von IT. Um eine bestmögliche individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler nach den pandemie-bedingten Schulschließungen zu gewährleisten, ermitteln die Lehrkräfte zum Schuljahresbeginn den Lernstand der Schülerinnen und Schüler. Gerade diejenigen, die sich mit Schule und Unterricht schwertun, bedürfen unserer besonderen Aufmerksamkeit, um mehr Chancengerechtigkeit in unserem Bildungssystem zu erreichen.“
Hintergrund:
Der OECD-Bericht „Education at a Glance“ hat das Ziel, anhand von quantitativen Indikatoren einen Vergleich der Bildungssysteme von 38 OECD-Staaten sowie acht Partnerstaaten zu ermöglichen. Der Bericht ist in vier Hauptkapitel unterteilt: A: Bildungserträge, B: Bildungsbeteiligung, C: Bildungsinvestitionen, D: Lernumfeld.
Ein zusätzliches Kapitel umfasst Daten zum Nachhaltigkeitsziel Bildung.
Die Daten aus dem Bericht variieren je nach Indikator zwischen 2020 und 2019. Für Finanzdaten gilt das Berichtsjahr 2018.
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Umkirch: Von Kernzeit und Hort zur teilgebundenen Ganztagsschule : Datum:
Die Grundschule Umkirch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald soll im Schuljahr 2023/2024 eine teilgebundene Ganztagsschule werden. Der Umbau ist im Gange.
Im Schuljahr 2020/2021 besuchen 214 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Umkirch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Die erste Klasse ist dreizügig und die Klassen 2, 3 und 4 sind zweizügig. Da sich in den nächsten Jahren eine Dreizügigkeit in allen Klassenstufen abzeichnet und damit der Betreuungsbedarf steigt, ist im Schuljahr 2023/2024 die Umstellung auf den teilgebundenen Ganztagsschulbetrieb vorgesehen.
Die Grundschule ist Teil des KinderBildungsZentrums (KiZ) Umkirch. Hier sind Kita und Grundschule als „Bildungshaus“ auf einem Campus untergebracht und profitieren von der unmittelbaren Nähe zueinander. Schulanfängerinnen und Schulanfänger aus dem Kindergarten sind regelmäßig im Schulhaus und im Unterricht zu Besuch.
Die Grundschule Umkirch ist seit diesem Jahr zertifizierte „Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“ und „Jugendbegleiterschule“ im Jugendbegleiterprogramm Baden-Württemberg.
Derzeit stehen den Kindern stehen die Betreuungsangebote Kernzeit und Hort zur Verfügung. Auch ein Mittagessen kann in der Schulmensa eingenommen werden. Auf dem Weg zur teilgebundenen Ganztagsschule in Wahlform sind nun noch einige bauliche Veränderungen notwendig. Ein „Baustellentagebuch“ auf der Internetseite der Gemeinde gibt Auskunft über die Baufortschritte.
Quelle: Gemeinde Umkirch
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Neuer Schulschwimmpass in Baden-Württemberg : Datum:
105.000 Schwimmpässe haben Grundschulen sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in Baden-Württemberg bestellt. Die Pässe stärken das Schwimmenlernen.
Der neue Schulschwimmpass in Baden-Württemberg orientiert sich an den Empfehlungen für den Schwimmunterricht in der Schule, die gemeinsam von der Kultusministerkonferenz, der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft und dem Bundesverband zur Förderung der Schwimmausbildung entwickelt und verabschiedet wurden. Diese Empfehlungen weisen vier Niveaustufen der Schwimmfähigkeit aus: Wassergewöhnung, Grundfertigkeiten, Basisstufe und sicheres Schwimmen.
Im Schulschwimmpass wird die jeweils nächste Stufe durch einen Aufkleber honoriert. Für die Schülerinnen und Schüler gilt also: eifrig üben und Aufkleber sammeln. Auf dem Schulschwimmpass ist auch ein QR-Code zu finden, der zu einer digitalen Informationsbroschüre für Eltern leitet, die in acht verschiedenen Sprachen aufgerufen werden kann.
„Der Schulschwimmpass ist ein wichtiger Baustein, um die Schwimmfähigkeit von Kindern zu stärken – eine der Fähigkeiten, die jede und jeder beherrschen sollte. Weil es Spaß macht und weil das im Notfall auch Leben retten kann. Umso erfreulicher ist das große Interesse daran“, sagt Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport. Die Aktion wird von der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) unterstützt.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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„Einigung im Ganztag ist bildungspolitischer Meilenstein“ : Datum:
Der Bundesrat hat dem Ganztagsförderungsgesetz zugestimmt. Damit ist nun der Weg frei für die Einführung eines bundesweiten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Der Bund beteiligt sich massiv am Ausbau der Angebote.
Der Bundesrat hat dem Ganztagsförderungsgesetz zugestimmt. Nachdem der Bundestag dem im Vermittlungsausschuss erzielten Kompromiss bereits am letzten Dienstag zugestimmt hatte, ist nun der Weg frei für die Einführung eines bundesweiten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter.
Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:
„Diese Einigung leistet einen starken Beitrag zur weiteren Modernisierung unseres Landes. Das ist vor allem ein Meilenstein für die Bildung in unserem Land. Mit der Zustimmung des Bundesrats steht nun fest, dass jedes Kind, das ab 2026 eingeschult wird, bis zum Eintritt in die fünfte Klasse einen Anspruch auf einen Ganztagsplatz hat. Das heißt: Mehr Zeit für individuelle Förderung der Kinder. Mehr Zeit, um Interessen und Talente zu entdecken und zu fördern. Mehr Zeit für die berufliche Entwicklung der Eltern und mehr Fachkräfte für die Wirtschaft. Ich bin froh, dass es zum Ende der Legislaturperiode noch gelungen ist, dieses zentrale Vorhaben umzusetzen. Der Bund ist den Ländern für diese Einigung sehr weit entgegengekommen.
Nun muss es darum gehen, den Rechtsanspruch bestmöglich vorzubereiten. Hier sind jetzt die Länder in der Pflicht: Es geht darum, unverzüglich das Thema Personal in den Blick zu nehmen. Pädagogische Fachkräfte müssen ausgebildet und eingestellt werden. Und zwar jetzt! Der Infrastrukturausbau muss schnellstmöglich beginnen, damit das Bundesgeld auch dort ankommt, wo es benötigt wird, nämlich vor Ort. 2026 scheint weit weg zu sein. Aber es gilt, keine Zeit zu verlieren, sondern jetzt die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Im Ganztag steckt unheimlich viel Potenzial – vor allem, wenn er gut gemacht ist. Das Thema Qualität spielt dabei eine große Rolle. Das wissen wir aus der Bildungsforschung und deshalb macht sich das BMBF stark für einen qualitativ hochwertigen Ganztag. Nur so können wir das Potenzial für mehr Chancengerechtigkeit voll ausschöpfen und das muss unser gemeinsames Ziel sein!“
Hintergrund:
Bund und Länder haben sich im Vermittlungsverfahren geeinigt: Jedes Kind, das 2026 eingeschult wird, soll bis zum Eintritt in die fünfte Klasse einen Anspruch auf einen Ganztagsplatz haben. Der Anspruch umfasst eine verlässliche Betreuung von acht Stunden täglich an fünf Tagen in der Woche. Die Länder können in den Ferien eine Schließzeit von maximal vier Wochen regeln. Um den bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter noch in dieser Wahlperiode zum Erfolg zu führen, hat der Bund seine Beteiligung an den Betriebskosten noch einmal deutlich erhöht.
Mit Inkrafttreten des Rechtsanspruchs im Jahr 2026 unterstützt der Bund die Länder mit aufwachsenden Beträgen bei den laufenden Kosten; ab 2030 dann dauerhaft mit 1,3 Mrd. € pro Jahr. Den Ganztagsausbau unterstützt der Bund mit 3,5 Mrd. Euro für Investitionen in Infrastruktur und Ausstattung. Die Länder beteiligen sich ihrerseits mit 30 Prozent. Dabei können die Anteile freier Träger nun auch angerechnet werden – eine Forderung, die den Ländern wichtig war.
Damit fließen insgesamt über 5 Mrd. € in den Ganztagsausbau. Auch die Förderbereiche wurden im Rahme der Verhandlungen noch einmal angepasst, sodass die Investitionen noch zielgerichteter erfolgen können – auch dort, wo bereits ein hoher Ausbaustand zu verzeichnen ist.
Hiermit wird insbesondere auch der Ausgangslage in den neuen Ländern Rechnung getragen und der qualitative Ausbau unterstützt. Bund und Länder haben außerdem vereinbart, das Gesetz nach einer gewissen Zeit zu evaluieren und bezüglich der Kostenentwicklung und Kostenverteilung im Gespräch zu bleiben.
Quelle: BMBF
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Erster Aktionstag „HandbALL TOGETHER“ : Datum:
Die Initiative HandbALL TOGEHTER verfolgt das Ziel, Vielfalt, Gemeinschaft und Integration im Handball weiter zu fördern. In Ratingen fand nun der erste Aktionstag statt.
Unter dem Motto „HandbALL TOGETHER Spiel, Spaß und ganz viel Handball“ veranstalteten der Deutsche Handballbund (DHB) und die Deutsche Kreditbank AG (DKB) kürzlich den ersten Aktionstag. Er resultiert aus der gemeinsamen Initiative für Vielfalt, Integration und Gemeinschaft im Handball. Insgesamt 36 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren erlebten in Ratingen einen mit vielen Highlights gespickten Handball-Tag.
„Nachdem wir Corona-bedingt die ersten Bausteine der Kampagne HandbALL TOGETHER zum großen Teil nur digital umgesetzt haben, freuen wir uns sehr, dass wir nun den ersten Aktionstag in der Halle durchführen konnten“, sagt Thomas Zimmermann, Vorstand Marketing und Kommunikation des Deutschen Handballbundes. „Die Begeisterung war bei allen Beteiligten spürbar, sich wieder gemeinsam zu bewegen. Das war eine tolle Premiere des Aktionstages, die sich damit nahtlos in die bisher durchgeführten Aktionen der Initiative HandbALL TOGETHER eingereiht hat.“
Die Initiative wurde im August 2020 ins Leben gerufen. Sie verfolgt das Ziel, Vielfalt, Gemeinschaft und Integration im Handball weiter zu fördern. Im Rahmen des Projekts sind bereits in den letzten Monaten einige Aktionen mit Kindern umgesetzt worden: Startschuss war eine digitale Kinder-Pressekonferenz im Vorfeld der Handball-Weltmeisterschaft der Männer in Ägypten im Januar. Zur Olympia-Qualifikation im März in Berlin wurden Einlaufkinder gesucht, die als Pappaufsteller die Mannschaften beim Einlauf in die Max-Schmeling-Halle begleitet haben. Weitere Aktionen, darunter auch Aktionstage im Umfeld von Länderspielen der A-Nationalmannschaften sind geplant. Perspektivisch soll mit Informationsmaterialien Handball-Vereinen deutschlandweit ein Baukasten an die Hand gegeben werden, um selbstständig Aktionstage durchzuführen.
Demnächst findet auch wieder der Handball-Grundschulaktionstag in den Bundesländern statt:
Brandenburg: 27.09. - 1.10.2021
Hessen, Rheinland-Pfalz: 1.10.2021
Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen: 8.10.2021
Bayern: 15.10.2021
Mecklenburg-Vorpommern: 18. bis 29.10.2021
Schleswig-Holstein: 25.10. - 5.11.2021
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Berlin: „Klimavereinbarung“ für Schulen vorgestellt : Datum:
In der Schule an der Jungfernheide in Berlin-Spandau wurde das Muster einer „Klimavereinbarung“ für Schulen vorgestellt. Für Schülerinnen und Schüler ist die verbindliche Umsetzung wichtig.
In der Schule an der Jungfernheide in Berlin-Spandau wurde Ende August das Muster für eine „Klimavereinbarung“ für Schulen vorgestellt. Die Idee zu solchen Vereinbarungen entstand in Gesprächen von Bildungssenatorin Sandra Scheeres mit Schülervertreterinnen und ‑vertretern sowie mit Klimaschutzaktivistinnen und -aktivisten von Fridays for Future Berlin. Ein von der Senatorin einberufener Beirat erarbeitete ein Muster für die Klimavereinbarungen.
Für die beteiligten Schülerinnen und Schüler war von besonderer Bedeutung, dass durch die Vereinbarung eine verbindliche Umsetzung erreicht wird. Die Verbindlichkeit soll durch die Veröffentlichung der Vereinbarung auf der Schulhomepage und auf der Webseite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zusätzlich gefördert werden.
In der Vereinbarung werden die „Klimaaktivitäten“, einschließlich der Schritte ihrer Umsetzung und des Zeitraums der Umsetzung, beschrieben. Ebenso werden Unterstützungsleistungen der Schulleitung und der Schulgremien vereinbart sowie Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerinnen benannt. Auch außerschulische Partner oder Unterstützende können einbezogen werden. Die 3-seitige Klimavereinbarung wird durch einen ebenfalls 3-seitigen Leitfaden („Klimavereinbarung – Hinweise und Erläuterungen“) ergänzt. Als Beispiele für Unterstützungsmöglichkeiten werden genannt:
- Vorträge und Workshops von „Scientists for Future“
- Klimafrühstück oder Klimadinner in der Schule
- Besuch auf dem Berliner Weltacker der Zukunftsstiftung Landwirtschaft
- Beteiligung an Energiespar- und Klimaschutzprojekten für Schulen in den Bezirken
Schulen, die einen Beteiligungsprozess auf dem Weg zur Klimavereinbarung initiieren wollen, können professionell durch außerschulische Partner unterstützt werden, die das Thema Beteiligung als Schwerpunkt haben. Die Unterstützung wird durch Mittel der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert und umgesetzt.
So unterstützen das „SV Bildungswerk“ und die Bildungsinitiative „Mehr als Lernen“ Schülerinnen und Schüler direkt in der Schule.
Statements:
Karin Stolle, Schulleiterin der Schule an der Jungfernheide: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir gemeinsam mit den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern Klimabildung und andere umfassende Maßnahmen an der Schule zum Klimaschutz, Ressourcenschutz, bis hin zur Einführung von Wahlpflichtkursen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung erarbeitet. Diese Arbeit sehen wir als äußerst wichtig an, benötigen die Schülerinnen und Schüler doch das Rüstzeug, um mit umfassendem Wissen, die notwendigen Änderungen herbeizuführen (...). Die Klimavereinbarungen sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.“
Samuel Goldmann, Landesschülerausschuss Berlin: „Es gibt im Jahr 2021 immer noch Schulen, wo das Thema Klima keine oder eine zu kleine Rolle spielt. Die Schüler *innen sollten nicht nur nebenbei etwas über das Klima erfahren, sondern mit dem Schutz dessen aktiv in Berührung kommen. Unserer Meinung nach muss die Thematik fächerübergreifend und umfassend ab der Grundschule gelehrt und auch an Schulen gelebt werden. Dies kann durch beispielsweise regionale und saisonale Produkte beim Schulessen geschehen oder auch durch ein CO2-neutrales Schulgebäude.“
Josi Hübner, Fridays for Future Berlin: „Schulen sind ein elementarer Bestandteil unser Gesellschaft. Es ist besonders wichtig dort den Fokus auf Klimaschutz und Klimabildung zu legen.Die Klimavereinbarungen sind dabei ein Schritt in die richtige Richtung.“
Anita Henschke, BUNDjugend: „Schülerinnen und Schüler setzen sich in Berlin schon lange innerhalb und außerhalb der Schule engagiert für den Klimaschutz ein. Deshalb ist es super, dass es dafür jetzt auch eine formale Rahmenvereinbarung für Schulen gibt. Als nächster Schritt ist es wichtig, in den Schulen sowohl personelle als auch finanzielle Grundlagen zu schaffen, damit die guten und ambitionierten Ideen der Schülerinnen und Schüler auch wirklich umgesetzt werden können.“
Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
Das Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V. (SV-Bildungswerk) führt seit 2016 Klima-Workshops an Schulen und digital im Rahmen des Projekts „Schule·Klima·Wandel“ durch.
Weitere Initiativen für Schulen für Umweltbildung und Nachhaltigkeit:
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Wien: Ins Schuljahr mit Bildungscampus und Ganztagsschule : Datum:
Wiener Schülerinnen und Schüler starten ins neue Schuljahr 2021/2022: mit neuen Bildungscampus-Standorten, Ausbau von WLAN, beitragsfreier Ganztagsschule und neuem Personal.
Über 240.000 Wiener Schülerinnen und Schüler starten in das neue Schuljahr. Heuer können sich die Schülerinnen und Schüler besonders auf zwei fertig gestellte Bildungscampus-Standorte nach dem Campus plus Konzept, eine neue Volks- und Mittelschule sowie weiteren Ausbau von WLAN und neue beitragsfreie Ganztagsschulen freuen.
Im 11. Bezirk geht die ganztägig geführte Volks- und Mittelschule in der Bürgerspitalwiese rechtzeitig mit Schulstart in Betrieb. Auf 7.900 Quadratmetern wurden vielfältige Synergiemöglichkeiten zwischen Kindern und Jugendlichen beider Schulformen geschaffen. Insgesamt umfasst der Neubau 33 Bildungsräume. Jeweils 4 bis 5 Klassenräume werden in einem Bildungsbereich zusammengefasst, welcher neben Teamraum, Garderobe, Freiklasse, Neben- und Sanitärräumen zusätzlich multifunktionale Zonen umfasst, die für Lernen und Freizeit genutzt werden können.
Darüber hinaus stehen den Schülerinnen und Schülern zwei Normturnsäle, ein Gymnastiksaal, eine Bibliothek, ein Speisesaal mit Aufwärmküche, ein Mehrzweckraum, Werkräume, eine Lehrküche und ein Physik- und Chemiesaal zur Verfügung. Der große Freiraum umfasst neben vielen Spielgeräten und Terrassen auch einen Hartplatz, welcher außerhalb der Öffnungszeiten der Schule für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt
Ein weiterer Standort konnte in der Seestadt fertig gestellt werden. Der Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt ist eine ganztägige Bildungseinrichtung und bietet rund 1.100 Kindern und Jugendlichen Platz. Dieser wurde am 1. September von Vizebürgermeister Wiederkehr, Bildungsdirektor Himmer und Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy feierlich eröffnet.
Der topmoderne Bildungsbau steht ganz im Zeichen der Klimaneutralität: das Herzstück des neuen Campus-Standorts ist ein klimafreundliches und hochinnovatives Energiesystem, das richtungsweisend für die Zukunft der Bildungsbauten ist – ein Leuchtturmprojekt. Es erlaubt einen klimaneutralen Betrieb ohne Emissionen von Treibhausgasen. Durch Erdwärme und die Nutzung des Gebäudes als thermischer Speicher kann kostengünstig und effizient geheizt und gekühlt werden.
Der Bildungscampus in der Seestadt bietet den zukünftigen neuen Nutzerinnen und Nutzern einen Kindergarten, eine Volksschule, eine neue Mittelschule sowie sonderpädagogische Einrichtungen. Das Angebot wird durch ein in unmittelbarer Nähe zum Campusgebäude befindliches Jugendzentrum abgerundet.
Vizebürgermeister Wiederkehr hebt die Investitionen der Stadt im Bildungsbereich hervor: „Wien investiert allein im heurigen Jahr über 50 Millionen € in moderne Bildungseinrichtungen und zusätzliche 31 Millionen € in Schulsanierungen. Der Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt ist nicht nur in pädagogischer Hinsicht ein Flaggschiff der Wiener Bildung, er ist auch aus umwelttechnischer Sicht ein absolutes Vorzeigeprojekt und wird in Zukunft die Benchmark für alle Neubauten im Bildungsbereich in Wien sein. Es freut mich als Wiener Bildungsstadtrat ungemein, dass hier nächste Woche 1.100 Kinder die bestmögliche Bildung in modernstem Ambiente bekommen werden!“
Klimaneutrales Leuchtturmprojekt
Dank eines innovativen Energiekonzepts kann der Bildungscampus fast gänzlich mit erneuerbarer Energie vor Ort versorgt werden. Zu den Kernkomponenten des Energiekonzepts gehören eine Passivhaus-Gebäudehülle, die Betonkernaktivierung (der Zwischendecken), Wärmepumpen, Erdwärmesonden/Erdspeicher, Solarstrom (PV) und eine Lüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Die Wärmebereitstellung erfolgt durch die Wärmepumpe, die mit Sonnenenergie vom Gebäudedach gespeist wird. Die Erde unter dem Gebäude dient als Energiequelle für die Heizung im Winter. Im Sommer kann das Gebäude mittels freier Kühlung nahezu kostenlos und ohne CO2-Emissionen hocheffizient gekühlt werden. Dabei wird die überschüssige Gebäudewärme einfach in das Erdreich abgeführt. Durch die thermische Aktivierung der schweren Gebäudemassen wird der gesamte Bildungscampus zum Wärmespeicher. (...)
Der Bildungsstadtrat streicht die Umweltfreundlichkeit des Campus hervor: „Wir sehen hier am Bildungscampus Liselotte-Hansen-Schmidt in der Seestadt wie eine moderne, klimafitte und umweltfreundliche Bildungseinrichtung konzipiert und umgesetzt wird. Wir wollen Wien zur klimafreundlichsten Stadt Europas machen und da spielen solche Leuchtturmprojekte eine ganz wesentliche Rolle. Mit Idee und Tatkraft ist es möglich dieses so wichtige Ziel zu erreichen und dabei auch das Bildungsangebot auf ein neues Level zu heben!“, so Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr.
Das Gebäude selbst ist in drei Teile gegliedert: in der Mitte befinden sich der Eingang, die Stiegen und gemeinschaftlich genutzte Räume. Die anderen beiden Teile beherbergen Bildungsräume oder Bildungsbereiche. Neben den Grünbereichen gibt es in allen Geschossen begehbare Terrassen und außenliegende Treppen führen aus allen Geschossen in den Garten. Zusätzlich bietet die begrünte Fassade einen natürlichen Sonnenschutz.
Großzügiger Raum mit Zugang ins Freie, flexible Nutzungsmöglichkeiten und ein gutes Raumklima bilden eine wesentliche Grundlage, um Kindern und Jugendlichen die notwendigen Entfaltungsmöglichkeiten zu garantieren. Auf einer Nutzfläche von rund 10.900 Quadratmetern stehen den zukünftigen Nutzer und Nutzerinnen unter anderem ein 12-gruppiger Kindergarten, (...) eine 17-klassige Volksschule, eine 16-klassige Mittelschule, vier sonderpädagogische Bildungsräume, zwei Normturnsäle, ein Gymnastikraum, ein Bewegungsraum, ein Speisesaal inkl. Essbereiche, Werkräume, eine Lehrküche und ein Physik- und Chemiesaal zur Verfügung.
Insgesamt werden den Wiener Kindern und Jugendlichen zu Beginn des neuen Schuljahres 103 neue Bildungsräume zur Verfügung gestellt. Bildungsdirektor Heinrich Himmer sieht Wien im Bildungsbereich als Vorreiter:
„Die Schule ist in Wien Lern- und Lebensraum sowie Arbeitsplatz für mehr als 27.000 Lehrkräfte und 240.000 Schülerinnen und Schüler. Umso mehr begrüßen wir es, dass die Stadt Wien im Bereich des Schulbaus so innovativ ist und dadurch für unsere Schülerinnen und Schüler die allerbesten Voraussetzungen schafft. Was am neuen Bildungscampus Liselotte Hansen-Schmidt realisiert wurde, lässt jedes Pädagogenherz höherschlagen: Hier werden die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Schularten und Bildungseinrichtungen auch baulich fließend gestaltet, hier lassen sich modernste Lernmethoden optimal umsetzen - und vor allem: Hier fühlt man sich wohl. Wenn oft die Rede vom „Raum als dritter Pädagoge“ ist, dann spürt man, dass an diesem neuen Schulstandort dieses Wort Realität wird. So geht Schulbau, Danke Wien.“
Jugendzentrum rundet Angebot ab
Mit den Toren der Bildungseinrichtung öffnet auch das Jugendzentrum Seestadt, das im Bildungscampus an Schule und Kindergarten angeschlossen ist. Die Freiflächen und Sportflächen stehen den Jugendzentrum-Besucherinnen und -Besuchern im Sinne der Mehrfachnutzung am Wochenende und außerhalb der Schulöffnungszeiten zur Verfügung. Kinder und Jugendliche können auf 600 qm Fläche im Jugendzentrum ihre Freunde und Freundinnen treffen, Wuzzeln (= Tischfußball), Chillen, sie bekommen Rat und Hilfe bei Problemen, es gibt Kreativ- und Medienangebote, Bewegung und Sport, Unterstützung bei Projekten, Jugendkultur, Parties etc. Das Jugendzentrum ist für alle von 6 bis 21 Jahren offen, es gibt keinen Konsumzwang. Die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter sind auch im Öffentlichen Raum unterwegs und bereits sehr gut im Stadtteil vernetzt. Denn der Verein Wiener Jugendzentren ist seit 2013 vor Ort, begleitet die Neubesiedelung der Seestadt und vertritt die Bedürfnisse der Jugendlichen.
„Es war wichtig von Anfang an dabei zu sein. Auch bei der Planung des Bildungscampus wurden die Vorschläge und Erfahrungen vom Verein Wiener Jugendzentren einbezogen. Schule und offene Jugendarbeit können hier sehr voneinander profitieren“, freut sich Manuela Smertnik, designierte Geschäftsführerin des Verein Wiener Jugendzentren.
Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy betont die Wichtigkeit des neuen Bildungscampus für die Donaustadt: „Dem steigenden Bedarf an modernen Bildungseinrichtungen in der Donaustadt als sehr stark wachsendem Bezirk mit vielen Jungfamilien wird die Stadt Wien erneut gerecht; die Eröffnung eines weiteren Bildungscampus in der Seestadt bietet den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern mit dem Campusmodell das Bildungsmodell der Zukunft für ihre Kinder“, ist Donaustadts Bezirksvorsteher überzeugt.
Bis 2023 läuft noch das aktuelle Bildungsbauprogramm mit insgesamt 14 Bildungscampus-Standorten. Parallel dazu gibt es ein zusätzliches Paket mit weiteren neun Bildungscampus-Standorten, einem Zentralberufsschulgebäude und einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, das bis 2024 laufen soll. (...)
Zusätzliche Freizeitpädagoginnen und -pädagogen für Wien
Im Schuljahr 2020/21 betrug die Anzahl der Freizeitpädagoginnen und -pädagogen rund 1.800. Seit 2016 kommen jedes Jahr rund 150 hinzu; dieses Jahr sollen sogar 200 weitere hinzukommen. Damit kann Wien eine hochwertige Betreuung in der Tagesbetreuung bereitstellen.
Ausbau der Gratis Ganztagsschule
Mit der Umsetzung der beitragsfreien Ganztagsschule seit Schulbeginn 2020/2021 wurden über 70 verschränkte Ganztagsschulen beitragsfrei – inklusive Mittagessen. So entlastet die Stadt Wien Familien um rund 40 Millionen Euro pro Jahr. Pro Monat ersparen sich Eltern rund 180 Euro für jedes Kind. Heuer wird die beitragsfreie Ganztagsschule um 12 Standorte auf 85 aufgestockt:
Mit Schulbeginn bieten 74 Volksschulen und 11 Mittelschulen Kindern und Eltern eine beitragsfreie Ganztagsbetreuung. Damit jedes Kind die Möglichkeit hat, in einer vollwertigen Ganztagsschule zu lernen, baut die Stadt Wien laufend neue Standorte aus um ganztägige Schulplätze zu schaffen. . Heuer profitieren rund 21.000 Kinder und Jugendliche von der beitragsfreien Ganztagsschule. (...)
Fortsetzung des WLAN Ausbaus
(...) Bereits im Sommer 2019 hat der flächendeckende WLAN Ausbau an Mittelschulen, Polytechnischen Schulen und Berufsschulen mit dem Gesamtprojekt „Schule Digital“ begonnen. Insgesamt investiert die Stadt hier 60 Millionen Euro. In Schulneubauten und Schulerweiterungen ist die WLAN Ausstattung bereits Standard. Rund 51.000 Schülerinnen und Schüler und mehr als 4.500 Lehrerinnen und Lehrer werden vom Projekt profitieren: Laptops für Schülerinnen und Schüler, Lerntools, digitale Tafeln und weitere Initiativen sollen einen souveränen Umgang mit Technik, aber auch das Bewusstsein für Risiken mit digitaler Kommunikation schaffen. Hotspots, die an das Netzwerk der Stadt Wien angeschlossen werden sorgen künftig für Highspeed-Verbindungen. Bisher wurden im Rahmen des Projektes „Schule Digital” 76 Schulen an 53 Schulstandorten mit WLAN ausgestattet.
Großer Erfolg für Summer City Camps
Das flächendeckende Ferienangebot für Wiener Kinder und Jugendliche wurde auch heuer ausgebaut und blickt auf eine positive Bilanz zurück: der Bedarf an Plätzen war definitiv größer als in den Vorjahren – einerseits aufgrund der Auswirkungen der Pandemie, aber auch aufgrund des großen Erfolgs der Summer City Camps in den letzten beiden Jahren. Wiener Kindern und Jugendlichen standen heuer 19.918 Plätze an 37 Standorten verteilt in ganz Wien zur Verfügung. Rund 921 Ferienbetreuerinnen und -betreuer sorgten für Spiel, Spaß und professionelle Lernförderung während den Sommermonaten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Angebot um 1.267 Plätze erweitert werden. Anmeldestart war am 7. April 2021 – bereits am 12. April waren fast alle Plätze für das Programm Summer City Camps für Kinder ausgebucht. Um den hohen Betreuungsbedarf nachzukommen, wurden seitens der Stadt Wien im Mai 2021 zusätzlich vier Standorte zur Verfügung gestellt. Die Auslastung der Summer City Camps beläuft sich derzeit auf 99%.
(...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Stadt Wien
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Mecklenburg-Vorpommern: Schulbauprogramm : Datum:
Das Schulbauprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern soll helfen, nötige bauliche Maßnahmen für den Präsenzunterricht sowie die Ganztagsbetreuung zu finanzieren.
Das 100,0 Mio. Euro Schutzfonds-Schulbauprogramm des Landes wird von öffentlichen und freien Schulträgern gut angenommen. Während die ersten Schulträger bereits ihren Zuwendungsbescheid für Baumaßnahmen bis zu 500.000 Euro in Empfang nehmen konnten, können sich nun in der 2. Phase des Programms weitere 29 Schulträger auf eine Zuwendung mit einer maximalen Fördersumme bis zu 5,0 Mio. EUR Euro freuen. Insgesamt werden damit 63,5 Mio. Euro aus dem Programm für eine pandemiegerechte Sanierung bzw. einen Um-, Aus- und Neubau bereitgestellt. Damit unterstützt das Land die Schulträger bei der Gewährleistung eines nachhaltigen und langfristigen Pandemieschutzes vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie.
Die Mittel sollen helfen, nötige bauliche Maßnahmen für den Präsenzunterricht sowie die Ganztagsbetreuung zu finanzieren. So können z.B. durch Um-, Aus- und Erweiterungsbauten, neue oder größere Raumkapazitäten geschaffen werden, die eine effektive Umsetzung der Hygienekonzepte ermöglichen. Daneben können die Schulträger der ausgewählten Projekte auch Mensen erweitern oder neu bauen, Sanitär- und Heizungsanlagen sanieren, moderne Lüftungsanlagen installieren oder getrennte Wege für die Schulkinder einrichten.
„Wir haben mit dem Schulbauprogramm einen klaren Kompass: Wir unterstützen die öffentlichen und freien Schulträger bei der Bewältigung der aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie durch die Schaffung nachhaltiger und präventiver baulicher Schutzmaßnahmen, um so die Lern- und Lehrbedingungen zu stabilisieren und das Infektionsrisiko weiter einzudämmen“, betont Innenminister Torsten Renz.
„Wir investieren in die bauliche Ausstattung der Schulen, denn sie ist ein wichtiger Baustein, um den täglichen Unterricht in der Schule abzusichern“ sagt Bildungsministerin Bettina Martin. „Diese Investitionen sind hervorragend angelegtes Geld, mit dem wir die Schulen im Land nicht nur für die Pandemie gut rüsten, sondern Lernorte schaffen, an denen das Lernen und Lehren Spaß macht. In dieser Legislaturperiode hat das Land insgesamt über eine halbe Milliarde Euro in die Sanierung und den Neubau von Schulen investiert.“
Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hatte im Zuge der Annahme des zweiten Nachtragshaushaltes 2020 die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von 100 Mio. EUR aus dem Sondervermögen MV-Schutzfonds zur pandemiebezogenen Verbesserung der Schulinfrastruktur der allgemeinbildenden Schulen des Landes beschlossen. Die interministerielle Koordinierungsarbeitsgruppe Schulbau hat in zwei Auswahlverfahren Schulen öffentlicher und freier Schulträger für eine Zuwendung ausgewählt. Zu den Begünstigten gehören städtische und ländliche Schulen aus allen Landesteilen Mecklenburg-Vorpommerns.
Es ist beabsichtigt, für die noch verbleibenden Mittel im Herbst 2021 einen 3. Projektaufruf zu starten.
Zu den geplanten Ausbauten gehören beispielsweise der Bau einer Mensa in der Regionalen Schule Burg Stargard, der Neuen Friedländer Gesamtschule im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder der Regionalen Schule „Werner Lindemann“ Lübstorf im Landkreis Nordwestmecklenburg.
Auch Neubauten sind geplant wie der Neubau der Regionalschule „J. W. Goethe“ in der Stadt Parchim.
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
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NRW: Märkisches Gymnasium Hamm kooperiert mit Handball-Zweitligist : Datum:
Mit dem ASV Hamm-Westfalen, der in der 2. Handball-Bundesliga spielt, hat das Märkische Gymnasium Hamm (MGH) einen prominenten Kooperationspartner gewonnen.
Rund ein Dutzend Kooperationspartner, die meisten aus dem Bereich des Sports, hat das Märkische Gymnasium Hamm (MGH) bereits: Mit dem ASV Hamm-Westfalen, der in der 2. Handball-Bundesliga spielt, konnten die Verantwortlichen jetzt ein echtes Schwergewicht ins Boot holen. Schulleiter Florian Rösner, ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers und Angelika Schulze vom Stadtsportbund unterzeichneten vergangene Woche in der Schule den Kooperationsvertrag.
Ziel ist es, den Sport an der Schule – insbesondere die olympischen Ballsportarten – zu stärken. Beide, Schule und Verein, sprachen von einer Win-win-Situation, die auch Dr. Rainer Fiesel als zuständiger Sportdezernent bei der Bezirksregierung Arnsberg begrüßte. Das Besondere an der Kooperation ist, dass vor allem der Leistungsgedanke zum Tragen kommt: Junge Menschen sollen nicht nur an den Handballsport, sondern mittelfristig auch an höhere – sportliche – Aufgaben herangeführt werden.
Die Voraussetzungen hierfür seien am MGH gegeben, spielte Björn Sprenger von der Fachschaft Sport unter anderem auf den Kraftraum sowie auf das Patensystem für Sportler mit Kaderplätzen an. Sie werden am MGH von Paten begleitet, die es ihnen ermöglichen, Schule und Leistungssport besser unter einen Hut zu bekommen. Aktuell nehmen rund 20 Schüler das Angebot wahr, unter anderem Fußballer, Ruderer und Rollhockeyspieler. Handballer sind – noch – nicht darunter, obwohl es am MGH den einen oder anderen Schüler gibt, der diesen Sport betreibt.
Das Problem ist jedoch: Im Westen der Stadt sei der ASV Hamm-Westfalen noch nicht so bekannt wie in seiner sportlichen Heimat, dem Hammer Osten, erklärte Lammers. Aber genau das wolle man mithilfe der Kooperation mit dem MGH und weiterer Schulen ändern. „Wir wollen die Marke ASV Hamm Westfalen auch im Westen positiv darstellen.“ Damit dies auf breiter Front gelingt, regte der Sportdezernent der Bezirksregierung an, die Kooperation auch auf Grundschulen im Einzugsbereich des Gymnasiums auszudehnen und dort den sportlichen Grundstein zu legen.
Und genau das wird passieren. Wie Lammers sagte, sei er sich mit der Lessingschule über eine Kooperation einig und werde dort künftig eine Handball-AG anbieten. Im Idealfall wechselten die Schüler dann später aufs MGH, wo die gezielte Förderung fortgesetzt werde. Aber auch schon gestandenen Jugendspielern könnte der ASV einen Besuch des Märkischen Gymnasiums aufgrund der dort vorhandenen Möglichkeiten, ihren Sport auszuüben, schmackhaft machen.
Doch es ist nicht nur der Leistungsgedanke, der zählt. Den Beteiligten ist es auch wichtig, Kinder und Jugendliche überhaupt an den Sport heranzuführen. Und das müsse ja nicht immer, so Sprenger, Fußball sein. Auch hierbei solle die Kooperation mit dem Profi-Verein aus dem Hammer Osten helfen.
Quelle: Märkisches Gymnasium Hamm
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Mit dem ASV Hamm-Westfalen, der in der 2. Handball-Bundesliga spielt, hat das Märkische Gymnasium Hamm (MGH) einen prominenten Kooperationspartner gewonnen.
Rund ein Dutzend Kooperationspartner, die meisten aus dem Bereich des Sports, hat das Märkische Gymnasium Hamm (MGH) bereits: Mit dem ASV Hamm-Westfalen, der in der 2. Handball-Bundesliga spielt, konnten die Verantwortlichen jetzt ein echtes Schwergewicht ins Boot holen. Schulleiter Florian Rösner, ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers und Angelika Schulze vom Stadtsportbund unterzeichneten vergangene Woche in der Schule den Kooperationsvertrag.
Ziel ist es, den Sport an der Schule – insbesondere die olympischen Ballsportarten – zu stärken. Beide, Schule und Verein, sprachen von einer Win-win-Situation, die auch Dr. Rainer Fiesel als zuständiger Sportdezernent bei der Bezirksregierung Arnsberg begrüßte. Das Besondere an der Kooperation ist, dass vor allem der Leistungsgedanke zum Tragen kommt: Junge Menschen sollen nicht nur an den Handballsport, sondern mittelfristig auch an höhere – sportliche – Aufgaben herangeführt werden.
Die Voraussetzungen hierfür seien am MGH gegeben, spielte Björn Sprenger von der Fachschaft Sport unter anderem auf den Kraftraum sowie auf das Patensystem für Sportler mit Kaderplätzen an. Sie werden am MGH von Paten begleitet, die es ihnen ermöglichen, Schule und Leistungssport besser unter einen Hut zu bekommen. Aktuell nehmen rund 20 Schüler das Angebot wahr, unter anderem Fußballer, Ruderer und Rollhockeyspieler. Handballer sind – noch – nicht darunter, obwohl es am MGH den einen oder anderen Schüler gibt, der diesen Sport betreibt.
Das Problem ist jedoch: Im Westen der Stadt sei der ASV Hamm-Westfalen noch nicht so bekannt wie in seiner sportlichen Heimat, dem Hammer Osten, erklärte Lammers. Aber genau das wolle man mithilfe der Kooperation mit dem MGH und weiterer Schulen ändern. „Wir wollen die Marke ASV Hamm Westfalen auch im Westen positiv darstellen.“ Damit dies auf breiter Front gelingt, regte der Sportdezernent der Bezirksregierung an, die Kooperation auch auf Grundschulen im Einzugsbereich des Gymnasiums auszudehnen und dort den sportlichen Grundstein zu legen.
Und genau das wird passieren. Wie Lammers sagte, sei er sich mit der Lessingschule über eine Kooperation einig und werde dort künftig eine Handball-AG anbieten. Im Idealfall wechselten die Schüler dann später aufs MGH, wo die gezielte Förderung fortgesetzt werde. Aber auch schon gestandenen Jugendspielern könnte der ASV einen Besuch des Märkischen Gymnasiums aufgrund der dort vorhandenen Möglichkeiten, ihren Sport auszuüben, schmackhaft machen.
Doch es ist nicht nur der Leistungsgedanke, der zählt. Den Beteiligten ist es auch wichtig, Kinder und Jugendliche überhaupt an den Sport heranzuführen. Und das müsse ja nicht immer, so Sprenger, Fußball sein. Auch hierbei solle die Kooperation mit dem Profi-Verein aus dem Hammer Osten helfen.
Quelle: Märkisches Gymnasium Hamm
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Digitale Fachtagung „Ganztag – gemeinsam zukunftsorientiert“ : Datum:
Das Bundesnetzwerk Ganztag in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung lädt zur digitalen Fachtagung „Ganztag – gemeinsam zukunftsorientiert“ vom 14. bis 16. September 2021 ein.
Welche konkreten Folgen haben die Schulschließungen, die langen Phasen des Lernens zu Hause und die Krisenerfahrungen bei den Kindern und Jugendlichen? Das weiß noch niemand genau, aber es ist gewiss, dass der Institution Schule eine wesentliche Rolle zuteilwird bei der Bearbeitung und Kompensation von Pandemiefolgen, da am Ort Schule alle Kinder- und Jugendlichen erreichbar sind und über pädagogische Beziehungen auch individueller angesprochen werden kann. Über 67 Prozent aller Schulen bundesweit verfügen über Ganztagsangebote und haben damit das Potenzial, Beziehungen und Angebote für Kinder zu gestalten, die der klassische Unterricht nicht bietet. Oft ist der Ganztag wichtiger Bestandteil des pädagogischen Konzepts und spielt gerade für Schulen in herausfordernder Lage eine zentrale Rolle.
Das Bundesnetzwerk Ganztag in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung lädt pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Schulleitungen, Bildungsverwaltung und alle, die am Ganztag beteiligt oder interessiert sind, zur digitalen Fachtagung „Ganztag – gemeinsam zukunftsorientiert“ vom 14. bis 16. September 2021 ein.
Bei der Fachtagung wird aus drei Perspektiven beleuchtet, welche Möglichkeiten Ganztagsschulen bieten, um die Folgen der Pandemie aufzufangen. Die Veranstaltung verbindet Wissenschaft, Praxis und Steuerung:
- Tag 1: Ganztag und Pandemie aus der Perspektive von Wissenschaft und Praxis
- Tag 2: Ganztag mit dem vielseitigen Angebotsportfolio aus den Schulen für die Schulen
- Tag 3: Ganztag und die ungenutzten Potenziale. Ein Austausch mit der Steuerungsebene
Dabei geht es nicht nur um die Diskussion der Möglichkeiten. Bei der Veranstaltung werden auch gute Praxisbeispiele aus Ganztagsschulen vorgestellt.
Die Tagung wird organisiert vom Bundesnetzwerk Ganztag, einem bundesweiten Netzwerk aus unterschiedlichen Akteuren, wie zum Beispiel die regionalen Serviceagenturen, die Ganztagsschulen in ihrer Qualitätsentwicklung begleiten. Kooperationspartnerin der Veranstaltung ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).
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Freiburg lädt zur bundesweiten Online-Fachtagung „Qualität im Ganztag“ ein : Datum:
Zur interdisziplinären Fachtagung „Qualität im Ganztag – Kinder außerunterrichtlich begleiten“ am 17. und 18. September 2021 laden die evangelische Hochschule Freiburg, die impulse Akademie Freiburg sowie die Stadt Freiburg alle Interessierten ein.
Die evangelische Hochschule Freiburg, die impulse Akademie Freiburg sowie die Stadt Freiburg, Amt für Schule und Bildung veranstalten unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Martin Horn die bundesweite Fachtagung „Qualität im Ganztag – Kinder außerunterrichtlich begleiten“.
Freiburg ist eine Kommune mit 65 öffentlichen Schulen, davon 30 Grundschulen. Als Trägerin der öffentlichen Schulen ist die Stadt Freiburg aktiv und gestaltend in der Bildung tätig. Kommunale Bildungsverantwortung fokussiert sich hier auf bestmögliche Bildungschancen für alle in der Stadt lebenden Menschen. Sie trägt mit ihren Bildungsinitiativen und -maßnahmen maßgeblich zu verbesserter Bildungsgerechtigkeit und zu förderlichen Lebensbedingungen für Familien bei.
Die Schulkindbetreuung an den öffentlichen Grundschulen blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Ausgehend von Einrichtungen der Kernzeit- und Übermittagsbetreuung bildeten sich bereits 2014 die ersten Einrichtungen, gedacht als Übergang zu Ganztagsschulen. Mittlerweile haben alle 30 Grundschulen sowie die Ganztagsschulen eine Einrichtung der Schulkindbetreuung in kommunaler oder freier Trägerschaft. Alle arbeiten nach einem gemeinsamen organisatorischen Konzept und bieten damit den Eltern verlässliche Strukturen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Bereits zu Beginn lag der Fokus auf der qualitativen Entwicklung der Einrichtungen auf der Grundlage der Entwicklungsbedürfnisse der Kinder. Alle Einrichtungen arbeiten auf der Grundlage von pädagogischen Konzepten. Die Stadt Freiburg als Trägerin von Einrichtungen, die evangelische Hochschule als Forschungseinrichtung und die impulse Akademie als Anbieterin von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen kooperieren bereits lange in unterschiedlicher Art und Weise miteinander.
Letztlich war es eine logische Folgerung, dass sich diese Institutionen zusammengefunden haben, um gemeinsam einen bundesweiten Fachtag zu planen und durchzuführen. Das Angebot der Schulkindbetreuung als ein Angebot der ganztägigen Bildung, das es neben Ganztagsschulen in Freiburg gibt, baut auf einer interdisziplinären Herangehensweise auf, die alle Akteure im Lebensraum Schule sowie explizit die Entwicklungsbedürfnisse der Kinder in den Blick nimmt. Damit wird Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit zum Wohl des Kindes in den Vordergrund gestellt.
Das Angebot in Freiburg hat sich damit zu einem in Baden-Württemberg landesweitem Vorzeigemodell entwickelt, das in den vergangenen Jahren auch immer wieder von anderen Trägern oder Gemeinden besucht wurde. Bei der Zusammenstellung der Vorträge und Workshops wurden bundesweite Akteure eingeladen, die in den letzten Jahren die Gestaltung dieses Arbeitsfeldes maßgeblich mitgewirkt haben. Die Vorträge an beiden Tagen haben neben der Darstellung der ganztägigen Bildung in Freiburg auch die Qualitätsentwicklung im Ganztag, die Entwicklungsbedürfnisse der Kinder als auch den geplanten Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder aus bundespolitischer Sicht zum Inhalt. Ziel dieser Fachtagung ist es, Schnittstellen zwischen Praxis, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung aufzeigen und Handlungsmöglichkeiten zur qualitativen Weiterentwicklung in der Praxis zu diskutieren.
Die zweitägige Fachtagung findet virtuell statt. Für weitere Informationen und zu der Anmeldung zum Fachtag, klicken Sie hier.
Quelle: Stadt Freiburg im Breisgau, Amt für Schule und Bildung, Sachgebiet Schulkindbetreuung
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Sachsen: „Demokratie GANZtags“ – Angebote zur Demokratiebildung : Datum:
Im Modellprojekt „Demokratie GANZtags“ werden Ganztagsangebote (GTA) für sächsische Schulen erarbeitet und durchgeführt, von der Film- bis zur Comic-Werkstatt.
Im Schuljahr 2020/21 startete das Modellprojekt „Demokratie GANZtags“. In der fünfjährigen Projektlaufzeit werden Ganztagsangebote (GTA) zur demokratischen Bildung an sächsischen Schulen erarbeitet und durchgeführt, in denen Schüler:innen an demokratisches Handeln in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen herangeführt werden. Sie sollen Kinder und Jugendliche ermutigen und befähigen, ihre Um- und Mitwelt aktiv zu gestalten.
Die Ganztagsangebote zeichnet aus:
- Praktisch-kreative Einführung in jugendrelevante Themen
- Erarbeitung der Module und Methoden durch sozialwissenschaftliches Fachpersonal
- Heranführung an demokratisches Handeln vor Ort
- Beteiligung der Teilnehmenden an allen Entscheidungsprozessen innerhalb des GTA
- Methodisch-didaktische Vermittlung von Kenntnissen zur Verwendung mobiler Endgeräte
- Verwendung aktueller digitaler Medien
- Vermittlung von Online-Recherchetechniken
- Unterstützung bei der Umsetzung eigener Ideen
- Aufzeigen lokaler Handlungsoptionen für globale Probleme
- Spielerische Heranführung an konfliktbehaftete Themen
- Schulung von Kommunikationsfähigkeiten
- Begleitende Evaluation in regelmäßigen Abständen
Die GTA sind modular aufgebaut, jede Einheit beträgt 60 bis 90 Minuten. Üblicherweise sind die Angebote für einen wöchentlichen Turnus ausgerichtet, durch den modularen Aufbau lassen sie sich aber auch auf die Bedürfnisse Ihrer Schule anpassen.
Einige Beispiele für solche GTA:
Ganztagsangebot „Dein Soundtrack“
Mit diesem GTA möchten wir die Kreativität und den demokratischen Gestaltungswillen wecken und befördern. Dafür bedienen wir uns der Popularität moderner Musik, denn diese ist alles andere als reine Bespaßung. Sie transportiert Meinungen und motiviert Massen. Diese Kraft ist vielen Jugendlichen noch unbekannt. Gemeinsam werfen wir daher einen Blick auf ihre Lieblingslieder und deren Bedeutung, forschen nach der historischen Relevanz von Musik und entdecken, wie man mit ihrer Hilfe selbst große Dinge bewirken kann.
Ob nun Hip-Hop, Rock oder Pop, jedes Genre ist willkommen. Die gemeinsame Liebe zur Musik ist der Motivationsträger, um sich einmal näher damit zu beschäftigen, was hinter den Songs in unserer Spotify-Playlist steckt. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler soziale Kompetenzen, stärken ihr Selbstbewusstsein und bekommen einen Anreiz, ihre Wünsche und Ideen zu äußern und zu realisieren. Musikalische oder musiktheoretische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Thematische Verknüpfung: Musik, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Geschichte, Ethik
Jahrgang: ab 7. Klasse
Ort: Schule; schulextern nach Absprache; auch als digitales Angebot möglich
Teilnehmerzahl: ca. 5 bis 20 Schülerinnen und Schüler
Ganztagsangebot „Film-GTA: Nachrichten aus der Zukunft“
In diesem Ganztagsangebot entsteht gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler ein Film entstehen, an dessen Drehbuch, Inhalt und Erstellung sie aktiv mitarbeiten und dessen Idee sie selbst entwickeln. Um diesen nicht im luftleeren Raum entstehen zu lassen, sprechen wir auch über die Macht der Bilder und wie Fotos und Filme so in Szene gesetzt werden, dass sie nicht nur die Gemüter, sondern manchmal auch die Massen bewegen. Welchen Einfluss haben zum Beispiel Youtuber*innen? Und warum machen sie das, was sie tun? Und wie erkennen wir seriöse Inhalte im Gegensatz zu Fake News? Wir werden darüber hinaus eine Schauspielerin treffen und ein Filmstudio besuchen, um einen kleinen Einblick in die große Welt des Films zu erhalten. Das Lernziel ist neben der Reflexion von Medien auch die Erkenntnis über die Wirksamkeit demokratisch dynamischer Gruppenprozesse.
An allen Tagen liegt ein Fokus auf der Beteiligung der Kinder am Gesamtprojekt.
Thematische Verknüpfung: Informatik, Kunst, Musik, Ethik
Jahrgang: ab 6. Klasse
Ort: Schule, schulextern nach Absprache
Teilnehmerzahl: ab 5 bis 20 Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler
Ganztagsangebot „Comic-Werkstatt“
Worte sind da, um sie zu verwenden! Unter diesem Motto widmen wir uns Comics, Graphic Novels, Visual Statements, Texten und Sprüchen. Wir beschäftigen uns mit der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte, mit Utopie und Dystopie und bringen die im GTA entstandenen Werke auf Papier, Blogs oder Lesungen. Die Schülerinnen und Schüler werden kreativ, formulieren ihre eigene Message oder die eigenen Geschichten und schicken sie in die Welt. Durch den Austausch mit anderen werden wiederum Sozialkompetenz und Kritikfähigkeit gestärkt. Vorkenntnisse im Zeichnen von Comics und kreativen Schreiben sind nicht erforderlich.
Thematische Verknüpfung: Deutsch, Gemeinschaftskunde, Geschichte, Ethik, Kunst
Jahrgang: ab 7. Klasse
Ort: Schule; schulextern nach Absprache; auch als digitales Angebot möglich
Teilnehmerzahl: ca. 5 bis 20 Schülerinnen und Schüler
Schulen, die Interesse an den Angeboten haben, können eine E-Mail schreiben oder das Kontaktformular nutzen.
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Monique Schneider
Juliane Leuckfeld
Lutz Richter
Telefon: 0351 858 27 20
E-Mail: schule@roter-baum.de
Die Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und mitfinanziert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.
Der Rote Baum, ein gemeinnütziger Jugendverein, Verband und anerkannter freier Träger der Jugendhilfe, wurde 1993 in Dresden gegründet und betätigt sich mittlerweile überregional in Sachsen, Thüringen und Berlin. Der Verein ist Gesellschafter der 1999 gegründeten gKJHG „Roter Baum“ mbH. Der Rote Baum ist u.a. in der außerschulischen Jugendbildung und Jugendverbandsarbeit, Stadtteilarbeit, mobilen Straßensozialarbeit (Streetwork) sowie in
Bildungs- und Schulprojekten und der Demokratievermittlung aktiv. Er ist Mitglied in folgenden Dach- und Partnerorganisationen: Stadtjugendring Dresden e.V., Kulturbüro Dresden, Kinder- und Jugendring Sachsen, Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V., Netzwerk Tolerantes Sachsen.
Quelle: Jugendverein „Roter Baum“ e.V., Bereich Politische Bildung, Dresden
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Niedersachsen: Interaktive Lernbausteine Demokratie und Medien : Datum:
Das Niedersächsische Kultusministerium hat „Demokratieschulen“ und „Lernorte der Demokratiebildung“ ausgezeichnet, eingebettet in den neuen bildungspolitischen Schwerpunkt „Demokratisch gestalten – Eine Initiative für Schulen in Niedersachsen“.
Phänomene wie die sich zuspitzende Polarisierung der Gesellschaft, eine zunehmende Demokratieskepsis und die Zunahme sogenannter Hatespeech, aber auch der nicht mehr zu übersehende Klimawandel mit seinen schweren Folgen für Ökologie und Menschheit erfordern ein entschiedenes Umdenken – in der Gesellschaft und auch in der Schule.
Vor diesem Hintergrund zeichnet das Kultusministerium in diesem Jahr erstmals Schulen und Lernorte aus, die ihre Schulkultur und Schulentwicklung bzw. ihre Bildungsangebote konsequent im Sinne eines „Modellorts der Demokratie“ gestalten und damit an Zielen der Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausrichten. Die Auszeichnung ist eingebettet in dem neuen Bildungspolitischen Schwerpunkt „Demokratisch gestalten – Eine Initiative für Schulen in Niedersachsen“.
„Wir nehmen die Herausforderungen, mit denen sich unsere demokratische Gesellschaft und damit auch unsere Schulen konfrontiert sehen, sehr ernst. Unser erklärtes Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler darauf vorzubereiten, sich als mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv kritisch und selbstreflektiert in demokratische Prozesse einzubringen. Deshalb stärken wir die politische und nachhaltige Bildung an Schulen“, kommentiert Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Auszeichnung der ersten 25 „Demokratieschulen“ und „Lernorte der Demokratiebildung“. Tonne weiter. „Wir erkennen hoch an, dass viele Schulen sich auf den Weg gemacht haben, um eine demokratische und nachhaltige Schulkultur und Unterrichtsentwicklung zu etablieren. Und wir unterstützen es ausdrücklich, dass es bereits viele zivilgesellschaftliche Partnerinnen und Partner gibt, die die Schulen dabei tatkräftig unterstützen.“
Aus 39 eingegangenen Bewerbungen hatte zuvor eine Fachjury unter der Leitung des Ministers 15 Schulen und 10 Lernorte für die Auszeichnung ausgewählt. Sie soll zum einen das Engagement der Schule bzw. des Lernortes sichtbar machen und sie miteinander vernetzen. Zum anderen werden sie – auch langfristig – dabei unterstützt, konkrete Angebote zu vertiefen und eigene Schwerpunkte zu setzen.
Weitere Mitglieder der Fachjury waren Ulrika Engler (Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung), Laura Pooth (Landesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft), Prof. Dr. Dirk Lange (Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie an der Leibnitz Universität Hannover) und Dr. Sønke Burmeister (Geschäftsführer der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung).
Zur Anzahl und Qualität der Bewerbungen – trotz der coronabedingten Situation – sagt Tonne: „Ich bin beeindruckt davon, wie junge Menschen in Schule und in Lernorten trotz Coronapandemie Verantwortung für sich und andere übernehmen und sich für eine gerechte, solidarische Gesellschaft sowie eine bessere Welt engagieren.“
Die Auszeichnung soll die bisherige Leistung der Schulen und Lernorte würdigen und zugleich zu weiterem Engagement anregen. Die Schulen und Lernorte sind bereits über ihre Auszeichnung informiert. Geplant, aber noch nicht terminiert sind Besuche des Ministers bei ausgewählten Preisträgern.
Zu den ausgezeichneten Schulen gehören zahlreiche Ganztagsschulen aller Schulformen, darunter
- Grundschule Bad Münder
- Grundschule Fuhsestraße (Hannover)
- Schule am Wingster Wald (Wingst)
- Grundschule auf dem Süsteresch (Schüttorf)
- Grundschule Comeniusstraße (Braunschweig)
- IGS Franzsches Feld (Braunschweig)
- Hainberg-Gymnasium Göttingen
- Eichenschule Scheeßel
- KGS Schneverdingen
- Freiherr-vom-Stein-Schule Gifhorn
- Regenbogenschule Sarstedt
Zu den ausgezeichneten Lernorten gehören u. a. das Grenzlandmuseum Eichsfeld (Teistungen), die ehemalige Synagoge Stadthagen, das Grün-Weiße-Klassenzimmer (VFL Wolfsburg) oder das Anne-Frank-Haus Oldau.
Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium
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Hamburg: Bio-Brotboxen an Grundschulkinder : Datum:
An der Schule Dempwolffstraße wird Gesundheit besonders großgeschrieben. Die Harburger Grundschule startet in diesem Schuljahr das Pilotprojekt „Gesund aufwachsen in Hamburg“.
Die Gelbe Bio-Brotbox gehört neben der bunten Schultüte in Hamburg seit vielen Jahren traditionell zum Schulanfang dazu. Gut 17.000 mit vielen gesunden Lebensmitteln gefüllte Brotdosen wurden diese Woche an die Erstklässlerinnen und Erstklässler von insgesamt 231 Hamburger Schulen verteilt. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe begleitete am Montag vergangener Woche gemeinsam mit Hamburg1-Moderator Bedo und dem ehemaligen Pauli-Profi Jan-Phillip Kalla den Auftakt der Aktion an der Grundschule Dempwolffstraße.
Als Botschafter der Aktion betont Rabe den Einfluss einer guten Ernährung auf den Lernerfolg: „Ein gesundes Frühstück ist für das Lernen wichtig und erhöht das Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen in der Schule. Die Bio-Brotboxen an Hamburgs Schulen sollen darauf aufmerksam machen, dass satte und fröhliche Schülerinnen und Schüler sich in der Schule besser konzentrieren können.“
Dabei wird an der Schule Dempwolffstraße Gesundheit besonders großgeschrieben. Die Harburger Grundschule startet in diesem Schuljahr das Pilotprojekt „Gesund aufwachsen in Hamburg“: Eine neue Gesundheitsfachkraft wird ab sofort nicht nur die Lehrkräfte unterstützen, sondern auch mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam Maßnahmen zur Unterstützung der gesunden Ernährung bei den Kindern entwickeln. Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler frühstückt in der Schule. Die Brotboxen sind immer dabei. Die Lehrkräfte sehen also genau, was die Kinder essen – und was nicht.
„Durch die neuen Maßnahmen soll nach und nach ein Bewusstsein dafür entstehen, was in der Brotdose nicht nur gut schmeckt, sondern auch guttut“, erklärt Schulleiterin Christine Gefäller.
Die Bio-Brotbox Hamburg gibt es seit 16 Jahren. Gespendet werden die gut 17.000 gelben Pausenbrotdosen von einer Hamburger Initiative aus Bio-Erzeugern und weiteren engagierten Unternehmen. Ziel der Aktion ist es, Kinder und deren Eltern darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig ein gesundes Frühstück ist. Erstklässlerinnen und Erstklässler erhalten mit der Brotbox zum Schulstart viele gesunde Lebensmittel. Die Bedeutung einer gesunden Ernährung soll so mehr in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler rücken.
Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, Newsletter des Amtes für Bildung vom 20.8.2021
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Rheinland-Pfalz: Fortbildung mit Generation K – Kultur trifft Schule : Datum:
Für das neue Schuljahr 2021/2022 steht in Rheinland-Pfalz ein neues Fortbildungsprogramm aus den Erfahrungen des Programms „Generation K – Kultur trifft Schule“ zur Verfügung.
Ziel des Programms „Generation K – Kultur trifft Schule“ ist, die Kulturelle Bildung in Rheinland-Pfalz zu stärken und damit ihrer großen Bedeutung Rechnung zu tragen. Die Förderung der kulturellen Schulentwicklung steht ebenso im Fokus wie die Zusammenarbeit von Bildungs- und Kulturszene. Die zweite Förderphase (2020-2022) konzentriert sich insbesondere auf die Verstetigung und den Transfer. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Referenzschulen und der Künstlerinnen und Künstler sollen auch andere Schulen und Kulturschaffende profitieren, die Schwerpunkte in der kulturellen Bildungsarbeit setzen wollen und Unterstützung suchen. Die im Programm eingerichtete Servicestelle Kulturelle Bildung mit ihren zahlreichen Beratungs- und Unterstützungsangeboten ist unverzichtbar für die Weiterentwicklung der Kulturellen Bildung in Rheinland-Pfalz geworden.
Mittlerweile wurden über dreihundert LTTA-Unterrichtseinheiten in allen Fächern und Jahrgangsstufen durchgeführt und dokumentiert. In Zusammenarbeit der Kunsthochschule Mainz und einer am Programm beteiligten Realschule wird das Konzept auch in die Lehrerausbildung getragen. Ebenso haben die Künstlerinnen und Künstler neue Formate entwickelt, die eine dauerhafte Präsenz an ihrer Schule ermöglichen und eine gute Sichtbarkeit als Kulturschule gewährleisten: offene
Ateliers, Künstler*innensprechstunden, neue Präsentationsformate oder künstlerische Interventionen, um Schule anders wahrzunehmen, Routinen zu durchbrechen, Sichtweisen zu verändern und Neugier zu wecken. Nicht nur Corona-bedingt wurden neue digitale Formate entwickelt und der Einsatz neuer Medien, wie Film/Trickfilm, Video, Stop-Motion-Filme, Green Screen etc. im Unterricht erprobt.
Das breite, praxiserprobte Expertenwissen zur Kulturellen Schulentwicklung wird nun in einem Fortbildungskatalog interessierten Schulen, Lehrkräften, Lehramtsstudierenden sowie Lehreraus- und Fortbildungsinstituten zur Verfügung gestellt. Das Fortbildungsprogramm bietet zahlreiche Möglichkeiten für das neue Schuljahr 2021/2022. Der Fortbildungskatalog enthält auch Overhead-Themen zur Kulturellen Schulentwicklung, wie Schulfundraising zur Akquise von Fördermitteln, die kreative Nutzung des Ganztags für die Kulturelle Schulentwicklung, die Entwicklung eines „Kulturfahrplans“, die Betrachtung der Kulturschule aus systemischer Sicht oder der „Kompetenznachweis Kultur“.
Das Fortbildungsprogramm entstand aus den Erfahrungen von vier Jahren „Generation K – Kultur trifft Schule“. Im Oktober und November 2021 finden Fortbildungen zu künstlerischen Interventionen im Schulalltag statt, die mit dem Pädagogischen Landesinstitut entwickelt wurden und für die Anmeldungen noch möglich sind. Bis Ende 2022 übernimmt das Kulturbüro Rheinland-Pfalz die Honorare, Sachmittel und Fahrtkosten der dort aufgeführten Referentinnen und Referenten.
Inhalte sind u. a.
- Künstlerische Interventionen im Schulalltag
- Kulturelle Bildung und Digitalität
- Kreative Unterrichtspraxis
- Kulturelle Schulentwicklung – Overheadthemen
Zu den Angeboten gehören Fortbildungsformate
- für Schulen im Rahmen von Schulinternen Fortbildungen und pädagogischen Tagen,
- für Lehreraus- und Lehrerfortbildungseinrichtungen im Rahmen von Fort- und Weiterbildungsprogrammen,
- für Staatliche Studienseminare im Rahmen der Lehrerausbildung,
- für Träger der Kreativpotentiale in den Bundesländern im Rahmen von übergeordneten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen,
- für Akademien der kulturellen Bildung im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen/ Seminaren
- für Tagungen, Kongresse zur Kulturellen Bildung im Rahmen von Praxisbeispielen, Kick-Off-Impulsen und Praxis-Keynotes.
Die Fortbildungen sind als
- ganztägige Veranstaltungen (6 Zeitstunden plus Pause) oder als
- halbtägige Veranstaltungen (3 Zeitstunden)
geplant. Bei Bedarf, zum Beispiel für Tagungen, Kongressen, Kick-Off-Veranstaltungen u.ä.,
können auch kürzere Workshop-Einheiten angeboten werden.
Anfragen richten Sie bitte an die Projektleitung „Generation K“, Herrn Stephan Bock: bock@generationk.de
Hintergrund:
Realisiert wird „Generation K“ innerhalb des Rahmenprogramms „Kreativpotentiale“ der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz. Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur & Kulturpädagogik e.V. arbeitet eng mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) an Ganztagsschulen, dem FSJ Kultur oder der Begleitung des Landesprogramms Jugendkunstschulen in Rheinland-Pfalz zusammen. Es ist landesweit mit Kulturschaffenden und -einrichtungen und mit den Fachverbänden der freien Kultur vernetzt. Auf Bundesebene besteht ein enger Austausch mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), dem Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen (bjke) und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren.
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Verkehrs- und Mobilitätserziehung an Ganztagsschulen : Datum:
In einem Forschungsprojekt hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) die gegenwärtigen Strukturen und Rahmenbedingungen von Ganztagsschulen in Deutschland analysiert.
Ab dem Schulalter nehmen Kinder zunehmend selbstständig zu Fuß oder mit dem Rad am Straßenverkehr teil. Dies zeigt sich auch in den Unfallzahlen. Betrachtet man das Unfallgeschehen von Kindern innerorts, zeigt sich, dass die hier verunglückten Kinder zwischen 6 und 14 Jahren überwiegend zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Etwas mehr als ein Drittel aller Wege von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren sind Schulwege.
Schulen sind daher ein naheliegender Lernort, um Kindern und Jugendlichen eine Verkehrs- und Mobilitätserziehung (VuM) zu ermöglichen, damit diese sich gefahrlos zur Schule und wieder nach Hause bewegen können. Während an Halbtagsschulen im Unterricht am Vormittag wegen der verpflichtenden curricularen Vorgaben oftmals die Zeit für eine angemessene Umsetzung einer Verkehrserziehung fehlt, bieten die Nachmittagsangebote von Ganztagsschulen aufgrund ihrer flexibleren Gestaltungsmöglichkeiten sowie eventueller Kooperation beispielsweise mit Polizei, Verkehrswachten, Verkehrsbetrieben oder Sportvereinen tendenziell größere Chancen für die VuM von Kindern und Jugendlichen.
Da jedoch die Anzahl an flexibel gestaltbaren Nachmittagsangeboten an Ganztagsschulen stark von der Organisationsform beziehungsweise der Konzeption abhängt, bietet die Ganztagsschule nicht per se bessere Möglichkeiten. Es lohnt sich ein genauerer Blick.
Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat in einem Forschungsprojekt die gegenwärtigen Strukturen und Rahmenbedingungen von Ganztagsschulen in Deutschland analysiert. Zudem wurden bestehende Angebote einer VuM recherchiert und Umsetzungshilfen an Schulen erarbeitet. Die kostenfrei verfügbare Broschüre enthält zudem einen ausführlichen Serviceteil mit vielen hilfreichen Checklisten.
Quelle: Ganztagsschulverband Sachsen
Die Redaktion www.ganztagsschulen.org dankt dem Ganztagsschulverband Sachsen und Herrn Christoph Bülau für die freundliche Genehmigung zur Zweitveröffentlichung dieses Lesetipps.
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Hessen: Neue Ganztagsangebote in Darmstadt : Datum:
Darmstädter Schulen werden ab 2021/2022 im „Pakt für den Nachmittag“ und im Landesprogramm „Ganztägig arbeitende Schulen“ ihr Ganztagsangebot ausbauen. Weitere Schulen sind für 2022/2023 in den Startlöchern.
Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer hat bereits Ende Mai 2021 bekanntgegeben, dass zum Schuljahr 2021/2022 sechs Darmstädter Schulen im Rahmen des Pakts für den Nachmittag weitere Schritte in der weiteren Entwicklung hin zur Ganztagsschule machen werden. Dem Pakt für den Nachmittag treten die Darmstädter Grundschulen Friedrich-Ebert-Schule, Georg-August-Zinn-Schule und Käthe-Kollwitz-Schule bei.
„Mit der Luise-Büchner-Schule in der Lincolnsiedlung werden wir außerdem eine Schulneugründung zum kommenden Schuljahr haben, die direkt im Pakt für den Nachmittag starten wird“, erklärt Reißer. „13 von 19 Grundschulen, zwei Förderschulen mit Grundstufe sind ebenfalls im Pakt für den Nachmittag, die Mühltalschule und die Ernst-Elias-Niebergall-Schule werden sodann im Rahmen des Paktes für den Nachmittag arbeiten und interessierte Grundschulen für einen Paktbeitritt im Schuljahr 2022/2023 sind bereits in den Startlöchern“, so Reißer. Der Pakt für den Nachmittag ist bei den Eltern auch wegen der Kostenbeitragsfreiheit bis 14:30 Uhr sehr beliebt.
Die Wilhelm-Leuschner-Schule und die Gutenbergschule als weiterführende Schulen werden im Landesprogramm „Ganztägig arbeitende Schulen“ im Schuljahr 2021/2022 von Profil 1 ins Profil 2 wechseln. Zunächst wurden sukzessive alle weiterführenden Schulen ins Profil 1 des Landesprogramms gebracht. Im kommenden Schuljahr wird es nun erstmals mehr Schulen im Profil 2 (nämlich 7) als im Profil 1 (6) geben. Laut Hessischem Kultusministerium haben die Schulen nun zwei Jahre Zeit, ihre Arbeit im Ganztag dem neuen Profil anzupassen.
„Ziel einer kommunalen Bildungsverantwortung ist, allen Kinder und Jugendlichen, so ungleich die individuellen Ausgangsbedingungen auch sind, entsprechend ihrer Talente den Weg zu einem gelingenden Bildungsverlauf zu ebnen. Die Ganztagsangebote und die Weiterentwicklung der Darmstädter Schulen zu ganztägig arbeitenden Schulen bzw. Ganztagsschulen sind ganz wesentliche Faktoren meiner Schulpolitik, um diese gesellschaftliche Teilhabe, sowie Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle Schülerinnen und Schüler in Darmstadt zu ermöglichen“, so Bürgermeister Reißer.
Quelle: Stadt Darmstadt
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Berliner Schule erhält Preis für Online-Kommunikation : Datum:
Die Johanna-Eck-Gemeinschaftsschule in Berlin-Tempelhof/Schöneberg hat einen Preis für Online-Kommunikation erhalten. Die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie gratulierte.
Die Johanna-Eck-Schule in Berlin ist mit dem renommierten Deutschen Preis für Online-Kommunikation (DPOK 2021) ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kleines Budget“ hat die Schule aus Tempelhof-Schöneberg sogar potente Mitbewerber aus der Wirtschaft sowie namhafte Verbände, die ebenfalls auf der Shortlist waren, hinter sich gelassen.
Der professionell entwickelte und kreative Webauftritt wirkte ebenso überzeugend auf die Jury wie das inzwischen seit 70 Wochen geführte Onlinetagebuch im Blog einer Berliner Tageszeitung. Dies wird ergänzt durch interne Kommunikationsmittel wie den wöchentlichen Schulleitungs-Newsletter für die Beschäftigten oder die Mail-/Online-Abwesenheitsmeldung für das kranke Kind.
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg. Es ist beeindruckend, über wie viele Kanäle die Johann-Eck-Schule kommuniziert. Gerade die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, als Schule über eine gute Online-Kommunikation zu verfügen.“
Die Johann-Eck-Schule in Tempelhof-Schöneberg befindet sich gerade im Übergang von einer Integrierten Sekundarschule zu einer Gemeinschaftsschule. Der Schulcampus wird entsprechend erweitert.
Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
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Schleswig-Holstein: Neue OGS im Schulverband Mittleres Nordfriesland : Datum:
Der Schulverband Mittleres Nordfriesland will die künftige Organisation der Offenen Ganztagsschule (OGS) an seinen Grundschulen neu gestalten.
Das Amt Mittleres Nordfriesland (Schleswig-Holstein) ist 2008 durch die Fusion der drei Verwaltungen Amt Bredstedt-Land, Amt Stollberg und Stadt Bredstedt entstanden. In seinem Amtsbereich gibt es sechs Grundschulstandorte die Grundschule Breklum-Bredstedt-Bordelum, die Grundschule Langenhorn, die Lüttschool Drelsdorf-Joldelund und die Dänische Schule Bredsted, und eine weiterführende Schule, die Gemeinschaftsschule mit Förderzentrum. Schulträger ist der Schulverband Mittleres Nordfriesland.
Der Schulverband Mittleres Nordfriesland hat kürzlich beschlossen, die künftige Organisation der Offenen Ganztagsschule (OGS) an allen Grundschulen nach einer entsprechenden Ausschreibung an einen externen Dienstleister zu vergeben. Wegen des finanziellen Gesamtvolumens muss die Ausschreibung europaweit erfolgen, sodass erst Ende 2022 mit der Vergabe zu rechnen ist.
Die Schulleiterin der Grundschule Breklum zur Situation des Ganztagsbetriebs: „Seit Beginn der OGS-Angebote ist der Bedarf beständig gestiegen. Immer mehr Eltern sind berufstätig und folglich auf die Betreuung in den Frühstunden von 7 bis 8 Uhr sowie in den Nachmittagsstunden ab 12 Uhr teilweise bis 15 Uhr und darüber hinaus angewiesen.“
Die OGS sei „inzwischen ein Riesenbereich, den die Schulleitungen organisieren müssen“. Mit dem zur Verfügung gestellten Kontingent von zwei Lehrerwochenstunden seien Planung und Betreuung der Honorarkräfte durch die Schulen nicht angemessen zu leisten. Der Wechsel der Betreuungspersonen an einem Tag erschwere auch den Beziehungsaufbau. Schwierig ist es, überhaupt pädagogisches Personal für die OGS zu finden. Die Schulleiterin: „Es sind oft lebenserfahrene Personen, die ihre Sache gut machen, sich gern engagieren und etwas dazuverdienen. Doch in schwierigen Situationen mit den Kindern können sie vielfach nicht so agieren, wie es pädagogische Fachkräfte tun.“
Ein neuer Träger soll daher für den OGS-Bereich auch die Gewinnung und Fortbildung des Fachpersonal sichern. Schulverbandsvorsteher Dr. Edgar Techow setzt dabei auch auf die Unterstützung der Kommunen und Schulträger durch Bundesmittel.
Quelle: Amt Mittleres Nordfriesland / F. Middendorf
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Neue Broschüre „Schulbauempfehlungen“ in Mecklenburg-Vorpommern : Datum:
Ganztägig arbeitende Schulen brauchen ausreichend Raum. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat neue Schulbauempfehlungen in einer Broschüre zusammengefasst.
Die neuen Schulbauempfehlungen vom Land sind in einer gleichnamigen Broschüre zusammengefasst und enthalten qualitative und quantitative Mindeststandards für die Raumanordnung und den Flächenbedarf von Schulneubauten, die als Planungshilfe und Orientierung für den Bauherrn dienen sollen. Außerdem gibt die Broschüre einen Überblick über die wesentlichen rechtlichen Grundlagen des Schulbaus.
Die zahlreichen Schulbauaktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern geben den Schulträgern Gelegenheit, die räumlichen Lern- und Lehrbedingungen auf der Grundlage des pädagogischen Gesamtkonzepts anzupassen und weiter zu verbessern. Anforderungen an eine moderne Schule, wie vielfältige Unterrichtsformen, individualisierte Lernprozesse, voranschreitende Digitalisierung und die Umsetzung der Inklusion, können auf diese Weise berücksichtigt werden. Selbstorganisiertes und praktisches Lernen erfordern Bibliotheken bzw. Mediatheken, Werkstätten und Gruppenräume. Für Tagesaktivitäten benötigen ganztägig arbeitende Schulen ebenfalls ausreichend Raum. Die Schulbauempfehlungen orientieren sich u. a. an gesetzlichen Vorschriften, wissenschaftlichen Ausarbeitungen und den Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Die Schulbauempfehlungen sind in einem breiten Beteiligungsprozess entstanden.
„Mit den Schulbauempfehlungen liegt nun eine Handreichung vor, die Schulträgern eine gute Hilfestellung bietet. Die Schulbauempfehlungen greifen auch Arbeits- und Gesundheitsschutzaspekte, sehr gute Belichtung, Luftqualität und Akustik sowie klimatische Einflüsse auf. Der Gesundheitsschutz und die Lufthygiene sind wichtige Aspekte für gutes Lernen und Lehren und sind insbesondere in der Corona-Pandemie noch mehr in den Fokus gerückt“, so Bildungsministerin Bettina Martin.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat mit Beteiligung der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung die Empfehlungen ausgearbeitet. Der Städte- und Gemeindetag, der Landkreistag, das Bündnis für gute Schule und die Architektenkammer hatten die Möglichkeit, sich einzubringen.
Weitere Ideen und Informationen zum Thema Lernumgebungen von der Online-Seminarreihe der Serviceagentur Ganztägig lernen M-V unter https://www.mv.ganztaegig-lernen.de/ideen-fuer-zeitgemaesse-lernumgebungen sowie bei Instagram.
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Rheinland-Pfalz: Grundschule Edesheim will Ganztagsschule werden : Datum:
Die Grundschule Edesheim der Verbandsgemeinde Edenkoben im Landkreis Südliche Weinstraße möchte Ganztagsschule in Angebotsform werden und hat dazu den Eltern ein Konzept vorgelegt.
Die Grundschule Edesheim in der Verbandsgemeinde Edenkoben im Landkreis Südliche Weinstraße möchte Ganztagsschule in Angebotsform werden. Denn wenn es im Schuljahr 2022/2023 an der Edesheimer Grundschule die Ganztagsschule in Angebotsform gäbe, würde sie von 63 Kindern besucht werden.
Das ist das Ergebnis der Interessensbekundung, bei der 178 Eltern der betroffenen Jahrgänge angeschrieben wurden. Der Bedarf ist da, das Interesse der Eltern hat entschieden: Ein Antrag auf die Errichtung einer Ganztagsschule in der Grundschule Edesheim beim Land Rheinland-Pfalz wird gestellt.
Im November 2020 hatte die Grundschule den Eltern ein ausführliches, 16-seitiges Konzept mit Angebotsbeispielen vorgelegt. Die Ganztagsschule in Angebotsform sieht eine Öffnung an vier Tagen in der Woche von 8 bis 16 Uhr vor und die freiwillige Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Ganztagsangebot. Bei Teilnahme ist jedoch eine verpflichtende Anmeldung erforderlich. Das Nachmittagsangebot muss dann regelmäßig alle vier Tage bis 16 Uhr das gesamte Schuljahr über besucht werden. Freistellungen/Beurlaubungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Privater Musikunterricht, sportliche Aktivitäten in Vereinen oder Kindergeburtstage stellen grundsätzlich keine Ausnahmen dar.
Das Ganztagskonzept einer Schule muss vier Gestaltungselemente enthalten:
- unterrichtsbezogene Ergänzungen - einschließlich angeleiteter Lernzeit bzw. Hausaufgabenbetreuung
- themenbezogene Vorhaben und Projekte
- Förderung
- Freizeitgestaltung
Bereits zwei Grundschulen in der Verbandsgemeinde Edenkoben sind Ganztagsschulen in Angebotsform: die Grundschule Edenkoben und die Gäuschule.
Die Angebote an Ganztagsschulen oder Nachmittagsbetreuung nehmen im Landkreis Südliche Weinstraße immer weiter zu. 28 Grundschulen im Landkreis, die sich in der Trägerschaft der jeweiligen Verbandsgemeinden befinden, bieten differenzierte Angebote für die Betreuung in der Mittags- und Nachmittagszeit an. Acht Grundschulen sind Ganztagsgrundschulen und bieten ebenfalls eine Mittagsverpflegung an, neben der Grundschule Edenkoben und der Gäuschule auch die Grundschule Annweiler, die Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern, díe Grundschule Steinfeld, die Grundschule Herxheim, die Klingbachschule Billigheim-Ingenheim, die Grundschule Kleine Kalmit Ilbesheim und die Grundschule Offenbach. Bis mindestens 16 Uhr werden die Kinder in diesen Schulen betreut.
Quellen: Verbandsgemeinde Edenkoben
Landkreis Südliche Weinstraße
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Hansestadt Uelzen: Elternbefragung zur Ganztagsschule : Datum:
Die Hansestadt Uelzen hat im Juni 2021 die Eltern von 96 Grundschülerinnen und -schülern aus sechs Jahrgängen der Veerßer Schule zum Bedarf an einem offenen Ganztagsangebot befragt.
Das Ergebnis einer Elternbefragung zur Ganztagsschule in Veerßen liegt vor und ist der Arbeitsgruppe Schulentwicklung jetzt vorgestellt worden.
Die Hansestadt Uelzen hatte im Juni 2021 die Eltern von 96 Grundschülern aus sechs Jahrgängen der Veerßer Schule befragt. 71 Eltern haben sich an der Umfrage beteiligt. Davon würden 50 Eltern ein offenes Ganztagsangebot für ihre Kinder nutzen wollen. Dies entspricht rund 70 Prozent der Rückmeldungen. Insgesamt haben sich damit über 50 Prozent aller 96 befragten Eltern für ein offenes Ganztagsangebot in Veerßen ausgesprochen.
Das Ergebnis der Befragung soll beim nächsten Treffen der Arbeitsgruppe – bestehend aus Vertretern der Politik, des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung, des Stadtelternrates sowie der Schulleitungen und Stadtverwaltung – nach den Sommerferien bewertet werden. Im Anschluss wird das Ergebnis zusammen mit einer Stellungnahme der Schule zur Beratung in den städtischen Schulausschuss eingebracht. Neben einer Empfehlung, ob in Veerßen ein Ganztagsangebot eingerichtet werden soll, wird dann auch ein möglicher Zeitplan für die Umsetzung beraten.
Die Elternbefragung war vom Rat auf Vorschlag des Bürgermeisters im Rahmen eines 9-Punkte-Papiers zur Schulentwicklung in Uelzen beschlossen worden. Das Ergebnis soll auch in Entscheidungen zum zukünftigen Zuschnitt des Schulbezirks Veerßen miteinbezogen werden.
Bisher gibt es in der Grundschule Veerßen bereits ein Betreuungskonzept für die 1. und 2. Klassen mit einer jahrgangsübergreifenden Frühbetreuung von 7.45 - 8.30 Uhr und „Spätbetreuung“ bis 12.45 Uhr. In der Betreuung wird pädagogische Arbeit, nicht nur „Beaufsichtigung“ geleistet, aber es gibt z. B. keine Hausaufgabenbetreuung, sondern eine freie Beschäftigung nach Wahl.
Quelle: Hansestadt Uelzen
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Bayern: Schülerinnen und Schüler probieren Computational Thinking : Datum:
Mit den Computational Thinking Workdays fördert die Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ den intuitiven Umgang mit Technologie für Schülerinnen und Schüler.
In der Zusammenarbeit mit intelligenten Maschinen gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die Arbeitswelt von morgen. Bei den Computational Thinking Workdays am 23. und 24. Juli 2021 tauchten Schülerinnen und Schüler des Hanns-Seidel-Gymnasiums in Hösbach und der Realschule Bessenbach in die Welt des Computational Thinking ein und erfuhren, worauf es bei der Mensch-Maschine-Interaktion ankommt. Die Roboterarme Dobot und Panda unterstützten beim praxisnahen Lernen.
Die Digitalisierung verändert die Lebens- und Arbeitswelt immer stärker. Doch welche Fähigkeiten sind im Umgang mit Robotern und Maschinen besonders wichtig? Wie können visionäres zukunftsschaffendes Denken und Technikaffinität zielorientiert eingesetzt werden? Mit den Computational Thinking Workdays fördert die Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ den intuitiven Umgang mit Technologie – zuletzt bei Schülerinnen und Schülern der Realschule Bessenbach und des Hanns-Seidel-Gymnasiums in Hösbach. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Der zweitägige Workshop gab den Schülerinnen und Schülern aus 9. und 10. Klassen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten an konkreten, praxisorientierten Beispielen der Mensch-Maschine-Kollaboration einzusetzen. So lernten sie mit den Roboterarmen Panda und Dobot spielerisch, wie bestimmte Alltagssituationen – beispielsweise das Greifen von Gegenständen – digitalisiert werden können.
„Die Schülerinnen und Schüler programmierten mit Spaß, viel Ausdauer und Kreativität an den Roboterarmen. Nebenbei eröffnete sich dadurch ein Blick in die Berufs- und Arbeitswelt und es entstand eine Diskussion zu digitalen Themen wie beispielsweise die Bedeutung von Algorithmen und KI. Das sind auch wichtige Ziele, die wir als MINT21DIGITAL -Schule verfolgen. Die Workdays sind eine tolle Kombination aus Theorie und Praxis, die Atmosphäre ist sehr angenehm und das Team super kompetent und offen“, sagt Alexandra Köhler, Lehrerin an der Realschule Bessenbach.
Thomas Geßner, Lehrer am Gymnasium Hösbach, ergänzt: „Die Computational Thinking Workdays erlauben es den Schülerinnen und Schülern, aus dem Schulalltag auszubrechen. Sie erhalten einen neuen Blickwinkel aufs Programmieren und werden im positiven Sinn gefördert und gefordert.“
Komplexe Sachverhalte strukturiert erfassen und den Fokus auf das Wesentliche setzen –
das sind wichtige Teilbereiche des Computational Thinking. In der Arbeitswelt kommt es
beispielsweise bei der Arbeit mit Robotern und Maschinen zum Einsatz und gewinnt
zunehmend an Bedeutung.
„Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in atemberaubendem Tempo. Nicht nur privat, sondern auch beruflich werden immer stärker digitale Kompetenzen verlangt. Dass wir junge Menschen in ausreichendem Maße in Computational Thinking schulen und auf die Interaktion mit intelligenten Maschinen vorbereiten, wird für ihre digitale Souveränität und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen entscheidend sein“, weiß Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm. Die Workdays rund um das Thema Computational Thinking und Robotik starteten im Jahr 2019 und ergänzen die Angebote von „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ im Bereich Digitale Bildung.
Quelle: SchuleWirtschaft Bayern
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Hessen: „Bulliwood“ in Baunatal : Datum:
Baunataler Kinder und Jugendliche können sich auf tolle Angebote in der schulfreien Zeit und besonders das Ganztagsprojekt mit dem Filmmobil freuen.
Auch in diesem Sommer gibt es für Baunataler Kinder und Jugendliche wieder tolle Angebote in der schulfreien Zeit. Ob Ferienspaß, Mediencamp und Recyclingprojekt im Jugendzentrum Second Home oder Mädchenprojekttage, Survival Camp und Ferienspiele im Stadtteilzentrum, für jeden ist etwas dabei. Natürlich gelten die Coronaregeln, die die Organisatoren und Teilnehmer bereits aus dem vergangenen Jahr kennen. Die Einschränkungen beeinträchtigen den Spaß in keiner Weise, im Gegenteil. Nach der langen Zeit im Homeschooling und der Kontaktbeschränkungen genießen die Kinder und Jugendlichen die unbeschwerte Zeit zusammen. „Wir freuen uns alle sehr, dass wir die Ferienangebote wie geplant durchführen können“, bemerkt Markus Sahm vom JuZ, wo der zweiwöchige Ferienspaß am Freitag bereits zu Ende geht.
Ganztagsprojekt mit dem Filmmobil
Freuen können sich Kinder und Jugendliche noch auf ein ganz besonderes Ferienprojekt im Second Home, zu dem sie sich seit Ende Juli anmelden konnten: Vom 23. bis 27. August macht das Filmmobil „Bulliwood“ Station im Jugendzentrum und bringt einen Hauch von „Hollywood“ nach Baunatal. Die Campteilnehmer (maximal zwölf) werden zu Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseuren und Schauspielern, die ihren eigenen Film herstellen.
Zunächst gibt es eine Einführung in die Kameraführung und den Umgang mit dem Schnittprogramm. Gemeinsam werden Ideen für den Film entwickelt, aus denen das Drehbuch entsteht. Nach einem Drehplan wird geprobt und schließlich geht‘s ans Drehen. Das ist viel Arbeit und darum gibt es wie an einem richtigen Filmset jeden Tag ein „Catering“ mit Essen und Getränken. Nach fünf spannenden Projekttagen ist der Film im Kasten. Dann verwandelt sich das Filmmobil in ein Kino, in dem zum Abschluss der fertige Streifen vor Publikum präsentiert wird.
Das Ganztagsprojekt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Medienprojektzentrums Offener Kanal Kassel mit dem Verein Bulliwood e.V. und dem Kinder- und Jugendzentrum Baunatal. Anliegen der Mitglieder des Bulliwood e.V, ist es, mit ihrem Mobil, das Kino und Filmstudio zugleich ist, Kindern und Jugendlichen kreative Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Der 30 Jahre alte Volvo ist ein 7,5 Tonner und wurde in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit liebevoll restauriert.
Quelle: Stadt Baunatal
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Bremen: Gemeinsame „Kultur-Sache“ mit Baden-Württemberg : Datum:
Bremen macht jetzt gemeinsame Sache mit Baden-Württemberg – zumindest, was die Weiterbildung in der kulturellen Bildung und die Bremer KulturStarter-Initiative angeht.
Die Köpfe der „Kreativpotentiale Bremen“ machen jetzt gemeinsame Sache mit Baden-
Württemberg – zumindest, was die Weiterbildung angeht. Zu den Schwerpunkten des
„Potential-Programms“ gehört die Verstetigung und Stabilisierung kultureller Praxis und
kultureller Entwicklung an ausgewählten Schulen im Land Bremen. Dazu gehört die enge
Einbindung von Schülerinnen und Schülern. Entsprechend geschult können die Jugendlichen selbstständig Projekte kultureller Bildung an ihrer jeweiligen Schule auf die Beine stellen.
Genau da setzt das neue Angebot an. „Kreativpotentiale Bremen“ ist für die an Weiterbildung
interessierten Schülerinnen und Schüler eine Partnerschaft mit der sehr erfahrenen Initiative
„KulturStarter“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) in Baden-Württemberg
eingegangen. Für Bremen wurden zwei Module konzipiert.
Modul 1 richtete sich bereits im März 2021 an Schulleitungen, Lehrkräfte und Künstlerinnen und Künstler, um ihnen die Bedeutung partizipativer Ansätze in der kulturellen Bildung zu
vermitteln und die Arbeitsweise der Bremer KulturStarter-Initiative vorzustellen.
Modul 2 richtete sich mit drei vierstündigen Workshops an interessierte Schülerinnen und Schüler im Netzwerk der Bremer Kreativpotentiale-Schulen. Insgesamt nahmen neun Schülerinnen und Schüler von der Oberschule an der Egge, dem Schulzentrum Carl von Ossietzky Oberschule Bremerhaven, der Wilhelm-Raabe-Schule Bremerhaven und der Oberschule am Leibnizplatz am Pilotmodul teil.
Die Reihe soll fortgesetzt werden. In abwechslungsreichen digitalen Workshops im April 2021 erwarben die Jugendlichen grundlegende Kenntnisse im Bereich Kunst und Kultur: Sie konnten einerseits selbst kreativ werden, zum Beispiel beim Experimentieren mit Trickfilm und digitalen Formen von Theater und Bewegung. Fester Bestandteil der Qualifizierung der Jugendlichen in Modul 2 ist andererseits die Vermittlung von Know-how zu Planung, Organisation und Durchführung eines eigenen kulturellen Projektes an der Schule. Dabei sind die Ideen vielfältig: vom Buchclub, über einen Kreativraum für Schülerinnen und Schüler, Theater oder Kunstprojekte ist alles denkbar. Als Mentorinnen und Mentoren gestalten die KulturStarter zukünftig das kulturelle Leben an ihrer Schule aktiv mit und sind Ansprechpartner für weitere kulturinteressierte Schülerinnen und Schüler sowie für das Kulturteam der Schule.
Das Programm „Kreativpotentiale Bremen“, eine Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung, unterstützt bereits seit 2014 Schulen des Sekundarbereichs I und II im Bundesland
Bremen bei der Entwicklung kultureller Profile und der Verstetigung kultureller
Bildungsangebote in Schule und Stadtteil. Zurzeit arbeiten zehn allgemein- und berufsbildende Schulen im Netzwerk mit. Das Programm wird gefördert von der Stiftung Mercator. Bündnispartner ist der Senator für Kultur. Die Programmagentur Quartier gGmbH begleitet die Schulen in der Umsetzung ihrer Praxisprojekte.
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Brandenburg: Programm „Gute gesunde Schule“ wird fortgesetzt : Datum:
Weitere 50 Schulen im Land Brandenburg können sich am Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ beteiligen. Voraussetzung ist ein Beschluss der Schulkonferenz.
Das Programm „Gute gesunde Schule“ wird bis Juli 2027 verstetigt. Bildungsministerin Britta Ernst hat am 28. Juli eine Rahmenvereinbarung mit 11 Kooperationspartnern unterzeichnet, die weiteren 50 Schulen eine Teilnahme an Gesundheits- und Präventionsprojekten ermöglicht.
Bildungsministerin Britta Ernst: „Das wachsende Interesse der Schulen an unserem Landesprogramm ‚Gute gesunde Schule‘ zeigt, dass die Schulleitungen und Lehrkräfte den hohen Wert gesundheitsfördernder Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler erkannt haben. Programme wie ‚Nikky – Bewegungshits für klasse Kids‘, der Ernährungsführerschein, ‚Henrietta und Co – Gesundheit spielend lernen‘ oder ‚fit4future‘ gehören bereits vielerorts zum schulischen Alltag. Da diese Maßnahmen sich sehr positiv auf den Lebensstil Kinder und Jugendlicher auswirken, freue ich mich, dass wir mit Unterstützung unserer Kooperationspartner das Projekt verstetigen konnten und somit ein Fundament für gesundheitliche Bildung und Aufklärung an Schulen schaffen.“
Ziel des Landesprogrammes ist es, Schülerinnen und Schülern ein Basiswissen für ein gesundes Leben zu vermitteln. Die 11 Kooperationspartner des Bildungsministeriums – unter ihnen Kranken- und Gesundheitskassen, Gesundheits- und Präventionseinrichtungen sowie die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung – bieten den Schulen vielfältige Beratungs- und Fortbildungsangebote, Vorträge und Materialien. Kinder und Jugendliche sollen mithilfe der Angebote unter anderem erlernen, was es für den Körper und die Psyche bedeutet sich gesund zu ernähren, sowie sich ausreichend zu bewegen und sich sportlich zu betätigen. Aufklärung über psychische Gesundheit und das Kennenlernen von Stressbewältigungsmaßnahmen übermitteln den Schülerinnen und Schülern auch persönliche und soziale Kompetenzen, die ihnen helfen mit schwierigen und belastenden Situationen umzugehen. Darüber hinaus werden auch Projekte zu Sexualerziehung und Suchtprävention angeboten.
Bisher nutzten rund 60 Schulen einzelne Module der Kooperationspartner. Außerdem konnten 31 Schulen in Zusammenarbeit mit Ackerdemia e.V. einen Schulgarten oder Acker anlegen. Weitere neun Schulen erhielten ab Februar 2021 für drei Jahre diese Förderung.
Interessierte Schulen sind aufgerufen, sich am Landesprogramm „Gute gesunde Schule“ zu beteiligen, ein Beschluss der Schulkonferenz ist Voraussetzung. Somit können sie die Umsetzung gesundheitsfördernder und präventiver Maßnahmen gemäß Rahmenlehrplan 1 - 10 als Entwicklungsschwerpunkt setzen.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Bayern: Spatenstich für Ganztagsschule in Sinzing : Datum:
Mit dem Spatenstich für den Erweiterungsbau der Grundschule Sinzing im Landkreis Regensburg beginnt die Umstellung auf eine offene Ganztagsschule.
Nach intensiver Planungszeit erfolgte kürzlich, am 8. Juli 2021, der Spatenstich für die Erweiterung der Grundschule Sinzing im Landkreis Regensburg zur Umstellung auf eine offene Ganztagsschule. In dem Erweiterungsbau entsteht eine Mensa für die Schulkinder mit eigener Zubereitungsküche. Hier soll das Mittagessen frisch zubereitet werden. Außerdem entstehen einer Ganztagsschule entsprechend sechs moderne Klassenzimmer mit angeschlossenen Differenzierungsräumen und hoher technischer Ausstattung auf einer Nutzfläche von circa 1.320 Quadratmetern.
In dem Erweiterungsbau werden außerdem ein Aufzug für die Barrierefreiheit des Gebäudes, eine neue Pelletheizung für die ganze Schule sowie eine neue Lüftungsanlage eingebaut. Das Schulgebäude erreicht den Standard eines KfW 55-Effizienzhausses, wofür es derzeit hohe Tilgungszuschüsse im Rahmen der Finanzierung gibt. Die berechneten Gesamtkosten für die Schulerweiterung betragen 7,8 Millionen Euro bei einem Zuschuss durch den Bund in Höhe von 2 Millionen Euro. (...) Die Bauzeit bis zur Fertigstellung wird circa zwei Jahre betragen.
Quelle: Gemeinde Sinzing
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Mecklenburg-Vorpommern: Aktionsprogramm 2021/2022 : Datum:
Mit dem Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ hat die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern ein Maßnahmenpaket aufgelegt, um Kinder, Jugendliche und Familien im Schuljahr 2021/2022 intensiv unterstützen.
Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern erhalten im neuen Schuljahr zahlreiche Förderangebote, damit sie nach den großen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder gut in den geregelten Schul- und Lernalltag zurückfinden. Mit dem Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ hat die Landesregierung ein breit angelegtes Maßnahmenpaket aufgelegt, um Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Begleitung zur Seite zu stellen. Hinzu kommen außerschulische Angebote, die auch die Familien entlasten.
„Dieses Schuljahr war schwer für alle Beteiligten – für Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Homeschooling und Distanzlernen haben dazu geführt, dass Schülerinnen und Schüler auf Vieles verzichten mussten, was einen normalen und abwechslungsreichen Schulalltag ausmacht. Ein intensives und regelmäßiges Lernen in der Schule, die persönliche Beziehung zu den Lehrkräften und der wichtige soziale Kontakt zu den Mitschülerinnen und Mitschülern waren über weite Strecken stark eingeschränkt. Mit unserem Aktionsprogramm setzen wir dort an. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern den Übergang ins neue Schuljahr mit vielfältigen Angeboten zu erleichtern und ihnen so dabei zu helfen, die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen 14 Monate schrittweise auszugleichen“, so Martin.
Mecklenburg-Vorpommern wird im kommenden Schuljahr über das Programm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundes und der Länder rund 19 Millionen Euro zur Finanzierung der Lern- und Förderangebote erhalten. Das Land investiert mindestens die gleiche Summe. Das Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ führt bereits jetzt bestehende Angebote weiter und weitet sie aus. Neue unterstützende Maßnahmen werden eingeführt, die direkt bei Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen. Einige dieser Angebote sind bereits für die Sommerferien 2021 vorgesehen.
Das Aktionsprogramm des Landes besteht aus vier Säulen:
Säule 1: „Luft holen“ und Übergang schaffen
Säule 2: Behutsam und gestärkt ins neue Schuljahr starten
Säule 3: Zusätzliche Begleitung und Unterstützung erfahren
Säule 4: Kinder und Jugendliche sozial und psychologisch stärken
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Bremen: Mittel für Schulmensen in Bremerhaven : Datum:
Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler in Bremerhaven profitieren von Investitionsmitteln.
Die Freude ist groß, endlich können die Schulmensen für die Heinrich-Heine-Schule und die Karl-Marx-Schule in Bremerhaven gebaut werden. Die Investitionsmittel waren bereits von der Deputation für Kinder und Bildung beschlossen worden, im Juni passierte der Vorgang die Senatskommission für Kita- und Schulbau.
Der Haushalts- und Finanzausschuss hatte 2019 einen „Topf“ mit diesen zweckgebundenen Sonderrücklagen für den Ausbau des Schul- und Kinderbetreuungsbereichs beschlossen. Aus diesem Landesprogramm fließen die Mittel für Bremerhaven. Neben 6,95 Millionen Euro für die beiden Schulmensen, wurden zudem 1,05 Millionen Euro für zehn Projekte der Kindertagesbetreuung in Bremerhaven bewilligt, also insgesamt acht Millionen Euro. Das entspricht etwa 20 Prozent dieser Landesmittel.
Die Senatorin für Kinder und Bildung: „Das Land unterstützt die beide Kommunen beim Kita- und Schulausbau. Es freut mich sehr, dass dieser Bereich von den Sonderrücklagen jetzt schnell profitieren. Für den Ganztagsausbau sind die Schulmensen unerlässlich.“ Dietmar Strehl, Senator für Finanzen: „Von den acht Millionen Euro aus dem Landesprogramm werden viele Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler in Bremerhaven profitieren.“ Michael Frost, Bremerhavener Schuldezernent: „Bremerhaven ist einerseits eine wachsende Stadt mit steigenden Schülerzahlen. Andererseits bereiten wir uns bereits jetzt auf den Rechtsanspruch für die Ganztagsbetreuung vor. Mit dem Ausbau der Mensen der Karl-Marx- und der Heinrich-Heine-Schule können wir in eine zukunftsfähige Schulentwicklung im Stadtteil Leherheide investieren. Sowohl die Schulen als auch der Stadtteil werden dadurch nochmals attraktiver.“
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Thüringen: Schwimmkurse in den Ferien : Datum:
Der Landessportbund Thüringen und das Thüringer Bildungs- und Sportministerium eröffnen Ferienschwimmkurse in Greiz. 200 Vereine bieten Sportkurse in den Sommerferien an.
Das Thüringer Bildungs- und Sportministerium initiiert im Corona-Jahr in den Sommerferien thüringenweit Ferienkurse - gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern. Diese sind kostenfrei und erstrecken sich jeweils über ein bis zwei Wochen. Der Landessportbund Thüringen ist mit seinen Vereinen ein bedeutender Teil der Ferienkurse, die sich zudem im sprachlichen, musisch-künstlerischen oder weltanschaulichen Bereich bewegen. Landesregierung und Landessportbund wollen gemeinsam die Ferien nutzen, um Bewegung und lebenslanges Sporttreiben nach den coronabedingten Schulschließungen wieder langfristig in den Alltag der Kinder und Jugendlichen einzubinden.
Dazu erklärt Dr. Julia Heesen, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport: „Das Programm, das die Schulen und die vielen Partnerinnen und Partner in diesen Sommerferien auf die Beine gestellt haben, sucht seinesgleichen. Thüringen kleckert hier nicht mit ein paar wenigen Kursen, sondern klotzt, damit Kinder, die wahrlich viele Entbehrungen auf sich nehmen mussten, in den Ferien etwas davon nachholen können. Und was liegt da näher als Bewegung im Wasser, schwimmen lernen und Spaß mit Gleichaltrigen. Mit den Sommerferienkursen zeigen wir auch, dass Bildung mehr ist, als Unterricht, Unterrichtsstoff oder Prüfungen. Es geht um Gemeinschaft, Beziehungsgestaltung, Motivation. Das kann man auch in den Ferien erreichen, und gleichzeitig tolle Ferienerlebnisse an den Schulen haben.“
Durch die sportlichen Ferienangebote können sich Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in den Sommerferien unter qualifizierter Anleitung von Übungsleitenden der Thüringer Sportvereine in verschiedenen Aktivitäten testen und das Bewegungsdefizit durch die Pandemie etwas ausgleichen. Ein wichtiger, lebensrettender, Bereich sind in diesem Rahmen Schwimmkurse. Der Thüringer Lehrplan sieht Schwimmunterricht in der 3. Klasse vor, viele Kinder können zu diesem Zeitpunkt noch nicht schwimmen. In den letzten beiden Jahren konnte dieser Unterricht nur teilweise stattfinden - weshalb viele Kinder aus zwei Jahrgängen Nichtschwimmer blieben. So sind im Zeitraum März 2020 bis Februar 2021 rund 30.000 Stunden Schwimmunterricht ersatzlos ausfallen.
„Umso mehr freut es uns, dass rund 50 Sportvereine thüringenweit die Initiative nutzen, um Kindern innerhalb der Sommerferien zu ermöglichen, das Schwimmen zu erlernen. Die Schwimmfähigkeit kann in Notsituationen lebensrettend sein“, bedankte sich LSB-Hauptgeschäftsführer Thomas Zirkel beim Auftakt der Ferienschwimmkurse im Greizer Freibad stellvertretend bei allen Beteiligten für ihr Engagement. „Die Kooperation ist eine Chance für alle Beteiligten, Kinder und Jugendliche können in den Ferien Sporttreiben, Vereine können ihre Angebote bewerben und neue Mitglieder gewinnen, die Schulen können die Betreuung in den Ferien aufwerten.“
Im Landkreis Greiz finden insgesamt elf Ferienschwimmkurse statt, 400 Kinder sind angemeldet. Ein Kurs umfasst 20 Stunden, aufgeteilt auf fünf Tage. Veranstalter ist der 1. Schwimmklub Greiz von 1924. Alle Kurse sind eingebunden in eine gemeinsame Aktion von Thüringer Schwimmverband, dem Förderverein des Thüringer Schwimmsports, der Wasserwacht des DRK Landesverbandes und der DLRG. Ziel ist es, allen teilnehmenden Kindern das Ablegen des Seepferdchens zu ermöglichen oder die Bedingungen des Schwimmabzeichens in Bronze zu schaffen.
Insgesamt beteiligen sich 200 Thüringer Vereine mit sportartenübergreifenden Angeboten bei den Ferienkursen. Das Ministerium fördert diese Vereine und ihre Übungsleitenden mit einem Honorar.
Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport | Landessportbund Thüringen
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Hessen: Hessischer IHK-Schulpreis 2021 für 8 Schulen : Datum:
Für ihre Projekte zur Berufsorientierung wurden am 14. Juli acht hessische Schulen mit dem Hessischen IHK-Schulpreis 2021 ausgezeichnet.
Acht Schulen aus Hessen wurden am 14. Juli mit dem Hessischen IHK-Schulpreis für ihre Projekte zur beruflichen Orientierung ausgezeichnet. Sie bereiten ihre Schülerinnen und Schüler besonders gut auf den Start in die Berufswelt vor. Im Vordergrund standen Projekte, die das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stärken. Beworben hatten sich 29 Schulen aus ganz Hessen. Das Preisgeld beträgt je Schule 1.500 Euro. Ausgezeichnet wurden Haupt- und Gesamtschulen, Realschulen und Gymnasien.
Überreicht wurden die Urkunden und Preise durch Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und HIHK-Präsident Eberhard Flammer in Wiesbaden. „Unsere Angebote zur Berufsorientierung bereiten Schülerinnen und Schüler optimal auf die Zeit nach der Schule vor und helfen ihnen dabei, den Beruf zu finden, der zu ihnen passt“, erklärte Kultusminister Lorz. Denn immerhin spiele die Berufswahl für den weiteren Lebensweg eine wichtige Rolle. „Gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben legen wir den Grundstein für die Fachkräfte von morgen und sichern so den Fortbestand unseres hessischen Wirtschaftsstandorts.“
„(...) Gemeinsam werben wir intensiv für die duale Ausbildung. Denn sie bietet zukunftsfeste Berufe, gute Gehälter und viele Entwicklungsmöglichkeiten“, sagte HIHK-Präsident Flammer. Er begrüßte, dass die Landesregierung die berufliche Orientierung mit der Novelle des Lehrkräftebildungsgesetzes in allen Phasen der Lehrerausbildung stärken wolle. „Die heute ausgezeichneten Schulen geben im besten Sinne Orientierung. Sie zeigen ihren Schülerinnen und Schülern, wie attraktiv Tätigkeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich sind. Gerade hier braucht Hessens Wirtschaft auch in Zukunft Nachwuchs. Bis 2035 könnten in Hessen zusammengerechnet 495.000 Fachkräfte fehlen, vor allem beruflich Qualifizierte in technischen und kaufmännischen Berufen. Deshalb leisten Hessens Schulen mit praxisnaher Berufsorientierung einen großen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, so Flammer weiter.
Das sind die ausgezeichneten Schulen:
Kategorie Haupt-/Förderschülerinnen und -schüler
- Gesamtschule Edertal | Projekt: Halbjährige Betriebsbesuche mit Auftaktveranstaltung
- Hinterlandschule Biedenkopf | Projekt: Tagespraktika für Sprachintensivklassen
Kategorie Realschülerinnen und –schüler
- Dr.-Georg-August-Zinn-Schule Gudensberg | Projekt: Roboter AG
- Holderbergschule Eschenburg | Projekt: Power4School - Schüler entdecken Energie
- Erich-Kästner-Schule Bürstadt | Projekt: Kulinarische Chemie
Kategorie Fachoberschülerinnen und -schüler sowie Gymnasiasten
- Edertalschule Frankenberg/Eder | Projekt: Young Engineer Academy
- Johanneum-Gymnasium Herborn | Projekt: Begabtenförderung Informatik
- Gymnasium Oberursel | Projekt: Mechatronik AG
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Stadt Kiel: Neue Schulmensen für zwei Ganztagsgymnasien : Datum:
Zwei Kieler Gymnasien, beide Offene Ganztagsschulen seit 2005 bzw. 2007, erhalten derzeit neue Mensen und weitere Anlagen. Die Baustadträtin sieht darin „ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Alt und Neu“.
Zwei Gymnasien an der Feldstraße, zwei Mensen, zwei Aufgaben für die Abteilung Bildungsbau der städtischen Immobilienwirtschaft: Während die Hebbelschule Anfang September ihre neue Mensa offiziell eröffnen wird, haben die Mensa-Bauarbeiten an der Kieler Gelehrtenschule gerade erst mit Abrissarbeiten begonnen. Baudezernentin Doris Grondke besuchte mitten in den Sommerferien die beiden Schulen und Baustellen.
Hebbelschule: Mensa und ganz neue Sportanlagen
Die neue Mensa mit Austeilküche der Hebbelschule hat Platz für 120 Personen, ist zusätzlich mit Beamer und Leinwand ausgestattet und auch für kleine außerschulische Veranstaltungen geeignet. Sie ist verbunden mit der neuen Sporthalle, auf die die Hebbelschule lange gewartet hat. Die roten Klinkerfassaden der beiden Neubauten harmonieren gut mit den Altbauten aus der Schroeder-Ära.
Genutzt werden konnten Sporthalle und Mensa schon während der letzten Wochen und Tage des alten Schuljahres. Bisher fanden in der Halle aber nur Oberstufenunterricht und Sportprüfungen statt. Gebaut – seit Oktober 2018 – wurde auf einem kleinen Teil des Rasenplatzes an der Feldstraße. Da dieses Gelände Teil eines Landschaftsschutzgebietes ist, musste lange geplant und platzsparend gebaut werden. Die Neubauten für zusammen 5,6 Millionen Euro sind so angeordnet, dass die alte Eiche auf dem Schulhof erhalten wurde. Die städtische Immobilienwirtschaft hat alles komplett selbst architektonisch geplant. Projektleiter Jan Szymkowiak sagt: Es gab hier auch Herausforderungen. Aber das Bauen hat trotz der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie Spaß gemacht.“
Auch Stadträtin Doris Grondke ist zufrieden: „Die Verbindung von alten Schroeder-Bauten und Neubauten ist von hoher Qualität. Und es ist hervorragend gelungen, die alte Eiche einzubeziehen.“
Neben der Sporthalle läuft jetzt die Neugestaltung der Außensportanlagen. 100-Meter-Sprintbahn, Weitsprunganlage und Kugelstoßring werden erneuert, ganz neu kommen ein Beachvolleyballfeld und ein Streetballfeld. Bis Oktober sollen die gut 750.000 Euro teuren Anlagen fertig sein.
Kieler Gelehrtenschule: Abrissbagger und Steinsäge im Einsatz
Auch einmal die Feldstraße hinunter an der Kieler Gelehrtenschule sind mitten in den Ferien, häufig in der gleißenden Sonne, Bauarbeiter im Einsatz. Mit Bagger und Steinsäge reißen sie ein Vordach ab, damit an der Stelle zwischen Schulhof und Sporthalle bis 2023 eine Mensa auf 465 Quadratmetern mit 135 Plätzen für etwa 2,8 Millionen Euro gebaut werden kann. Diese lautstarken Arbeiten finden extra jetzt statt, damit sie den Unterricht nicht stören.
Den Realisierungswettbewerb zur Gestaltung der neuen Mensa hatte das Büro kfs Architekten aus Lübeck gewonnen. Das Büro hatte dabei einige Vorgaben zu beachten, schließlich steht das eigentliche Schulgebäude aus der Nachkriegszeit unter Denkmalschutz. Mit dem langgestreckten eingeschossigen Neubau wird der Bezug zur Formensprache der 1950er Jahre durch die eingestellten Baukörper mit mehrfarbiger, kleinteiliger, geschwungener Holzstabfassade hergestellt.
Baudezernentin Doris Grondke sagt: „Das ist ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Alt und Neu. Der Wettbewerb war wichtig und richtig, damit die Gestaltung zum vorhandenen schönen Schulgebäude passt. Das Ergebnis sieht ganz einfach aus – aber genau das ist schwer zu erreichen. Dazu braucht man gute Architekturbüros.“ Projektsteuerin Julia Kämmerer von der städtischen Immobilienwirtschaft beobachtet die Abrissarbeiten und denkt schon an die nächsten Schritte. Es wird nämlich nicht nur in die Höhe gebaut: Im Baufeld am Rande des Schulhofes muss auch die Kanalisierung erneuert werden. Abschließend wird der Schulhof durch ein Freianlagenplanungsbüro neu gestaltet.
Quelle: Stadt Kiel
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„Hamburger Lernferien“ in 244 Schulen : Datum:
Hamburg verlängert das Erfolgsmodell bis Ende 2022: In den Ferien können Schülerinnen und Schüler Lernrückstände aus der Zeit der Schulschließungen aufholen.
Bildungssenator Ties Rabe besuchte am 26. Juli 2021 in der Stadtteilschule Helmuth Hübener in Barmbek-Nord eine von rund 1.100 Hamburger Ferienlerngruppen, um sich ein Bild von der Weiterentwicklung der kostenlosen Lernferienkurse zu machen. In den Ferien können Schülerinnen und Schüler bereits zum vierten Mal Lernrückstände aus der Zeit der Schulschließungen aufholen. Das Angebot steht allen Stufen von der Vorschulklasse bis zur Abschlussklasse offen und erfreut sich großer Beliebtheit.
Senator Ties Rabe: „Ich freue mich sehr, dass die Hamburger Lernferien bei Hamburgs Familien auch nach einem Jahr noch so gut nachgefragt sind. Wir haben die Hamburger Lernferien stetig weiter ausgebaut. In den vergangenen Sommer- und Herbstferien haben wir erstmal nur Schülerinnen und Schüler mit akutem Bedarf gezielt angesprochen und ihnen eine Teilnahme empfohlen. Inzwischen steht das Angebot allen Interessierten offen und wird hamburgweit gerne angenommen. Die Schülerinnen und Schüler holen auf, was bei Schulschließungen zu kurz kam, sie bereiten sich zum Beispiel auf den Übergang in eine neue Schule oder in die Mittel- und Oberstufe vor und üben Stoff, der noch nicht so gut sitzt.“
Rabe weiter: „Erneut möchte ich das überragende Engagement unserer Schulen hervorheben, der unermüdliche Einsatz – auch in den Ferien – ist keine Selbstverständlichkeit. Vielen Dank, dass so viele Personen sich dafür einsetzen, die Lernrückstände von Schülerinnen und Schülern zu überwinden und auf das kommende Schuljahr vorzubereiten. Ihre gute Arbeit wird gesehen und geschätzt. Deswegen verlängert die Behörde das Projekt jetzt erneut um weitere fünf Lernferien – bis Ende 2022.“
Schulleitung Barbara Kreuzer: „Ich freue mich, dass Senator Rabe sich vor Ort, an unserer Schule darüber informiert, wie sinnvolle Förderstrategien für Schülerinnen und Schüler aussehen könnten und dabei erlebt, wie motiviert und neugierig diese in den Ferien lernen und von unseren Honorarkräften gezielt und geduldig unterstützt werden.“
In den kostenlosen Lernferien holen Schülerinnen und Schüler Lernrückstände aus der Zeit der Schulschließungen auf. In den Sommerferien haben 244 Hamburger Schulen insgesamt 1.094 Lerngruppen geplant. Die Angebote erstrecken sich von den Grundschulen über die Stadtteilschulen und die Gymnasien bis hin zu Regionalen Bildungs- und Beratungszentren. Wie bereits im letzten Jahr findet eine gute Abstimmung mit den für die Ferienbetreuung verantwortlichen Trägern statt. Die Schulbehörde finanziert die zusätzlichen Angebote in den Sommerferien mit rund eine Million Euro.
In besonderer Weise gilt das Angebot für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwächen und Sprachförderbedarf. Auch diejenigen Kinder und Jugendlichen, die während des Distanzunterrichtes das digitale Lernen als besonders herausfordernd erlebt haben oder wenig Unterstützung durch erwachsene Bezugspersonen bekommen, wurden eingeladen. Die 4., 6. und 10. Klassen, die sich auf den Übergang in die nächste Stufe vorbereiten möchten, nutzen ebenfalls die Lernferien in der Schule. Daneben haben die Lehrkräfte gezielt einigen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Ferienunterricht besonders empfohlen. Die Teilnahme an allen Kursen ist kostenlos und freiwillig.
Die Gruppengröße der einzelnen Kurse liegt bei rund acht bis zehn Schülerinnen und Schülern, die täglich drei Schulstunden gemeinsam lernen. Die Kurse werden von Honorarkräften, Lehrkräften oder Erzieherinnen und Erziehern bzw. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen geleitet. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Personal aus der Schule, dass die Kinder und Jugendlichen gut kennen. Im letzten Sommer hat die Volkshochschule einen Pool an möglichen Kursleitungen aufgebaut, auf den die Schulen ebenfalls zugreifen können.
Die Angebote der Hamburger Lernferien berücksichtigen den Hamburger Bildungsplan und stellen Materialen und Informationen, die das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) erarbeitet hat zur Verfügung. Sprachliche und mathematische Kompetenzen werden in einem motivierenden und abwechslungsreichen Lernsetting geboten. Kreativ-kulturelle Inhalte werden unterhaltsam ergänzt, damit die Schülerinnen und Schüler sich in ihren Ferien auch den Umständen entsprechend erholen und vom Alltag ablenken können.
Die Stadtteilschule Helmuth Hübener im Stadtteil Barmbek-Nord ist eine weiterführende Schule mit aktuell 1.177 Schülerinnen und Schülern von der 5. Klasse bis zur Studienstufe. Die Schule zeichnet sich durch eine vorbildliche Berufsorientierung aus und ist eine Sportbetonte Schule, eine Umweltschule und eine Gesunde Schule. Die Lehrerinnen und Lehrer der Stadtteilschule Helmuth Hübener fördern das eigenverantwortliche und individualisierte Lernen.
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Hochwasserschäden an Schulen : Datum:
Das Ministerium für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz informieren über erste Bestandsaufnahmen zu den Schäden und Ausmaßen.
Die Hochwasserkatastrophe hat in Nordrhein-Westfalen in einigen Landesteilen zum Teil verheerende Schäden hinterlassen. Davon betroffen sind auch Schulgebäude in den betroffenen Gebieten. Das Ministerium für Schule und Bildung hat sich in Zusammenarbeit mit den anderen zuständigen Ministerien bereits ein erstes Lagebild zu den Schadensereignissen an den betroffenen Schulen und zu deren Ausmaßen verschafft.
Im Rahmen einer ersten vorläufigen Bestandsaufnahme haben die betroffenen Kommunen und Kreise folgende Zahlen gemeldet: 135 Schulen und zwei Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung sind durch kleinere bis große Schäden von der Hochwasserkatastrophe betroffen, wovon jedoch 73 Schulen uneingeschränkt und 46 Schulen voraussichtlich mit Einschränkungen zum Start des kommenden Schuljahres den Schulbetrieb aufnehmen werden können. Für die restlichen 16 Schulen wird mit Nachdruck geprüft, wie der Schulbetrieb zum Beginn des Schuljahrs aufgenommen werden kann.
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die ersten vorläufigen Zahlen zeigen jedoch, dass die schulische Versorgung ganz überwiegend gewährleistet werden kann. Bei den stark betroffenen Schulen werden derzeit in Zusammenarbeit mit den Schulträgern Konzepte erarbeitet, mit denen sich der Schulbetrieb zu Beginn des Schuljahres 2021/22 organisieren lässt. Die Betroffenen können sich jedoch einer schnellen und umfänglichen Unterstützung der Landesregierung sicher sein. (...).“
Die Landesregierung hat dafür gesorgt, dass die schulpsychologischen Beratungsstellen vor Ort – auch kurzfristig und während der Ferien – betroffenen Schulen sowie allen Schulangehörigen für Unterstützung zur Verfügung stehen. Beratungsthemen können hier sein: Persönlicher wie schulischer Umgang mit dem krisenhaften Ereignis, Ankommen in einer betroffenen Schule zu Schuljahresbeginn, Fragen zum Umgang mit Tod, Trauer und Verlust. Darüber hinaus können sich betroffene Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen auch an das psychosoziale Beratungstelefon Sprech:ZEIT 24/7 wenden.
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir kommen jeden Tag große Schritte weiter. Einsatz- und Hilfsbereitschaft vor Ort sind enorm. Das Ausmaß der Zerstörung ist jedoch erschreckend. Neben den stark beschädigten privaten Gebäuden ist auch die öffentliche Infrastruktur wie beispielsweise Schulen massiv betroffen. Wir haben in diesem Zusammenhang am Donnerstag, 22. Juli, 65 Millionen Euro angewiesen, die bereits am Folgetag ausgezahlt wurden und den Behörden vor Ort zur Verfügung stehen. Dieses Geld dient den Städten und Gemeinden, zur ersten Beseitigung von Schäden an Infrastruktur und Gebäuden und der Räumung und der Abwehr von Gefahren. Mit dem Ende der Sommerferien vor Augen müssen wir vor allem Schulen und Kitas in den Blick nehmen. Deswegen haben wir am 19. Juli bereits eine Abfrage gestartet, inwieweit wir beispielsweise mobile Raumlösungen in den besonders betroffenen Gebieten anbieten müssen.“
Eine Übersicht der Schulpsychologischen Beratungsstellen, eine Hotline für Bürgeranfragen sowie für journalistischen Nachfragen sind hier zu finden.
Auch das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz hat eine erste Bestandsaufnahme über die im Land betroffenen Kitas und Schulen dargestellt. Nach derzeitigem Stand sind 17 Schulen so stark betroffen, dass dort nach den Ferien kein normaler Betrieb stattfinden kann. Die vom Hochwasser betroffenen Schulgemeinschaften stehen in engem Kontakt mit ihren Schulaufsichtsbeamtinnen und -beamten. Das gilt ebenso für die Eltern- wie die Schülervertretungen.
Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig hat sich vor Ort in Bad Neuenahr ein eigenes Bild gemacht: „Das Ausmaß der Schäden, die Eindrücke der Menschen und ihre Berichte über das Erlebte sind erschütternd. Umso beeindruckender sind der Zusammenhalt und die Zuversicht, die ich vor Ort erleben durfte. Und ich danke allen Kita- und Schulleitungen für ihr großartiges Engagement. Kitas und Schulen sind für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von zentraler Bedeutung für ihre Entwicklung – das hat uns die Corona-Pandemie deutlich vor Augen geführt. Deshalb müssen sie so schnell wie möglich wiederaufgebaut und Lösungen gefunden werden. Das Land wird die Träger dabei schnell und unbürokratisch unterstützen. Und wir legen unser Augenmerk besonders auf die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sowie der Eltern und der Kita- und Schulteams“, erklärte die Ministerin.
Auch in den Ferien sind die schulpsychologischen Beratungszentren der Region erreichbar. Die wichtigsten Fragen werden unter https://bm.rlp.de/de/bildung/hochwasser/ beantwortet.
Dort sind auch aktuelle Informationen sowie Spendenkonten der betroffenen Schulen zu finden.
Quellen:
Ministerium für Schule und Bildung und Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
Bildungsministerium Rheinland-Pfalz (1)
Bildungsministerium Rheinland-Pfalz (2)
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Niedersachsen: „Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ : Datum:
„Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ ist ein Wettbewerb des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen mit Unterstützung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung.
Vom Poetry-Slam über ein Kochbuch bis zum selbstentwickelten Spiel – für den Ideenwettbewerb „Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) haben 54 Schüler*innen-Teams clevere, kreative Ideen entwickelt, wie unsere Nahrungsmittel mehr Wertschätzung erhalten. Am 5. Juli ehrte Landwirtschaftsministerin und Schirmherrin des Wettbewerbs Barbara Otte-Kinast die Siegerinnen und Sieger in Hannover. 11 Schüler*innen-Teams aus ganz Niedersachen waren zur Siegerehrung nach Hannover angereist. Im Garten des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover überreichte Barbara Otte-Kinast, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Schirmherrin des Wettbewerbs den erfolgreichen Lebensmittelretter*innen Urkunden und Preisgelder. Seit dem Anmeldungsstart im Oktober 2020 hatten die 54 teilnehmenden Teams rund sechs Monate Zeit, gemeinsam an ihrem Beitrag zu tüfteln und Ideen kreativ umzusetzen. Alle eingeladenen Teams gehören zu den besten ihrer Altersklasset.
„Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“ ist ein Wettbewerb des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) mit Unterstützung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung (VeSch). Ziel ist es, dass sich Schülerinnen und Schüler mit dem Wert unserer Lebensmittel auseinandersetzten und sich und andere für das Thema sensibilisieren. Das Besondere am Ideenwettbewerb: Vorgegeben war nur das Thema, über die Art der Umsetzung und Darstellung entschieden die teilnehmenden Teams.
Eine fachkundige Jury aus sechs Expert*innen bewertete mithilfe von festgelegten Kriterien die 54 eingereichten Beiträge. „Die Auswahl der Siegerbeiträge aus den vielen tollen Einsendungen, war für die Jury eine große Herausforderung. Wir möchten allen Schülerinnen und Schülern deshalb noch einmal unsere Anerkennung für die tollen Ideen aussprechen“, sagt Talke Gristede, die den Wettbewerb im ZEHN koordiniert. In drei Altersgruppen, von Klasse 3 bis 5, von Klasse 6 bis 9 und von Klasse 10 bis 13 wurden je drei Beiträge platziert. In einer Altersklasse gab es sogar eine Doppelplatzierung. Außerdem wurde ein Sonderpreis verliehen, der unter allen Altersklassen ausgewählt wurde. Er wurde an die Gruppe verliehen, die die beste, nachhaltigste Idee zur Verwendung des Preisgelds zur Thematik Lebensmittelwertschätzung hatte. Die Platzierten wurden mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 10.500 Euro belohnt, die von der Dieter Fuchs Stiftung zur Verfügung gestellt wurden.
Zu den Gewinnerteams gehörten Teams aus folgenden Ganztagsschulen:
Altersklasse I (Klasse 3-6)
- Klasse 5c der Ricarda-Huch-Schule Braunschweig, Videobeitrag „Lebensmittel verwenden statt verschwenden“
- Klasse 3a der Grundschule Im Spiet in Norden, Spiet-Quetsche Rezeptbuch
Altersklasse II (Klasse 7-9)
- Klasse 7 der Domschule Osnabrück, Oskar – Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen
- Klasse 5-8 der Wichernschule Königslutter, Padlet „restlos-gluecklich.genusswerkstatt“
- Klasse 7 der IGS Langenhagen, Videobeitrag „Möhre-TV“
Altersklasse III (Klasse 10-13)
- Klasse A3 der Schule am Harley, „Süße Grüße“ – Herstellung von Konfitüre, präsentiert auf einem Padlet
Sonderpreis
- Klasse 9, Werte und Normen des Johannes-Kepler-Gymnasiums Garbsen – Verwendung des Preisgelds für Hochbeete im Dachgarten auf der Terasse des Schulgebäudes zur Selbstversorgung der schuleigenen Lernküche.
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Baden-Württemberg: Erster Abiturjahrgang an Gemeinschaftsschulen : Datum:
Im Schuljahr 2012/2013 sind in Baden-Württemberg die ersten Gemeinschaftsschulen gestartet. Jetzt haben die ersten Schülerinnen und Schüler ihr Abitur an einer Gemeinschaftsschule abgelegt.
Die ersten Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg haben ihr Abitur an einer Gemeinschaftsschule abgelegt. Die Abiturientinnen und Abiturienten können stolz auf sich sein, das Abitur unter den widrigen Bedingungen der Corona-Pandemie erfolgreich abgelegt zu haben.
Im Schuljahr 2012/2013 sind in Baden-Württemberg die ersten Gemeinschaftsschulen gestartet. Unter ihnen waren auch die Gemeinschaftsschule West in Tübingen, die Gemeinschaftsschule Gebhard in Konstanz und die freie Christliche Schule im Hegau. Mittlerweile sind diese Gemeinschaftsschulen in diesem Schuljahr bis zur Klasse 13 aufgewachsen. Dementsprechend haben an diesen drei Schulen die ersten Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg das Abitur an einer Gemeinschaftsschule abgelegt.
Insgesamt sind 87 Schülerinnen und Schüler das Abitur an den Gemeinschaftsschulen in diesem Jahr angegangen – und alle haben das Abitur auch bestanden. Von den Schülerinnen und Schülern haben 44 ihr Abitur an der Gemeinschaftsschule Gebhard in Konstanz abgelegt, 30 an der Gemeinschaftsschule West in Tübingen sowie 13 an der freien Christlichen Schule im Hegau.
„Ich möchte allen Schülerinnen und Schülern herzlich gratulieren. Sie können wie alle Abiturientinnen und Abiturienten in diesem Jahr stolz auf sich sein, das Abitur unter den widrigen Bedingungen der Corona-Pandemie erfolgreich abgelegt zu haben“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper. Sie fügte hinzu: „Für die Schülerinnen und Schüler an den Gemeinschaftsschulen gilt zusätzlich, dass sie die ersten sind, die den Weg zum höchsten Schulabschluss an den Gemeinschaftsschulen genommen haben. Auch das ist eine hervorragende Leistung, auf welche die Schülerinnen und Schüler stolz sein können.“
Staatssekretärin Sandra Boser ergänzte: „Die Saat, welche wir 2012/2013 gesät haben, ist jetzt vollständig aufgegangen. Ich möchte den Schulgemeinschaften ein großes Kompliment für den Mut aussprechen, dass sie sich damals auf den noch unbekannten Weg Gemeinschaftsschule eingelassen haben. Und ich freue mich, dass sie diesen Weg nun nach den ersten Hauptschulabschlüssen und den ersten Realschulabschlüssen nun auch mit dem Abitur erfolgreich abschließen konnten.“
Die Schulleitungen, die mit ihren Schulen in diesem Jahr das Abitur organisiert und durchgeführt haben, ziehen ein positives Fazit des diesjährigen Abiturs.
Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg gibt es im Schuljahr 2020/2021 insgesamt 306 öffentliche und 16 private Gemeinschaftsschulen mit insgesamt 85.358 Schülerinnen und Schülern. An der Gemeinschaftsschule Gebhard in Konstanz, der Gemeinschaftsschule West in Tübingen und an der freien Christlichen Schule im Hegau ist die Oberstufe zum Schuljahr 2018/2019 gestartet. Im Schuljahr 2019/2020 ist die Oberstufe an der Alemannenschule in Wutöschingen gestartet. Dort werden Schülerinnen und Schüler im kommenden Jahr zum ersten Mal das Abitur ablegen. Zum aktuellen Schuljahr 2020/2021 wurde an der Gemeinschaftsschule Graf Soden in Friedrichshafen eine Oberstufe eingerichtet.
Das Kultusministerium hat im Januar außerdem vier weitere Anträge auf Einrichtung von Oberstufen an Gemeinschaftsschulen genehmigt. Für das kommende Schuljahr 2021/2022 können die folgenden vier Schulen eine Oberstufe einrichten:
- Johannes-Brenz-Gemeinschaftsschule Schwäbisch Hall
- Drais-Gemeinschaftsschule Karlsruhe
- Schickhardt-Gemeinschaftsschule in Stuttgart
- Schule Innenstadt Esslingen
Außerdem startet mit dem Evangelischen Montessori-Schulhaus Freiburg eine weitere freie Gemeinschaftsschule mit ihrer Oberstufe in das neue Schuljahr. (...)
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Alle Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg sind auch Ganztagsschulen. Lesen Sie am 13. September 2021 hier das Schulporträt der Drais-Gemeinschaftsschule Karlsruhe!
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Sachsen: Gutscheine für Schwimmkurse : Datum:
Sächsische Schülerinnen und Schüler an Grund- und Förderschulen, die den Schwimmunterricht des Schuljahres 2019/2020 als Nichtschwimmer beendet haben, erhalten Schwimmkurs-Gutscheine.
10.000 sächsische Schülerinnen und Schüler an Grund- und Förderschulen, die den regulären Schwimmunterricht des Schuljahres 2019/2020 als Nichtschwimmer beendet haben, erhalten in den kommenden Tagen von ihrer Schule Schwimmkurs-Gutscheine.
Die Schwimmkurs-Gutscheine beinhalten eine Kostenübernahme bis zu einer Höhe von maximal 120 Euro und können bis zum 31. Juli 2022 eingelöst werden. Die außerschulischen Kurse finden in Verantwortung der jeweiligen Anbieter vor Ort statt. Die Eltern schließen hierfür individuelle Verträge mit den Anbietern. Eine Übersicht über die möglichen Kursanbieter sind abrufbar unter: www.schulsport.sachsen.de.
Nähere Informationen erhalten die Eltern durch ein Schreiben, welches rechtzeitig vor den Sommerferien durch die Schule ausgeteilt wird. Die dafür zur Verfügung stehenden Gelder kommen aus dem Bund-Länder-Aufholprogramm zum Abbau von Lernrückständen. Die Abrechnung der Gutscheine erfolgt durch den Anbieter bei der Servicestelle zur Umsetzung des Aktionsprogramms im Landesamt für Schule und Bildung.
„Wasser zieht Kinder magisch an, gerade im Sommer. Es bietet Abkühlung und jede Menge Spaß. Doch für Nichtschwimmer kann es zur Gefahr werden. Deshalb wollen wir alles dafür tun, dass Schülerinnen und Schüler die notwendigen Voraussetzungen haben, um sich im Wasser sicher zu bewegen. Die Gutscheine füllen die Lücke, die die Pandemie in unseren schulischen Schwimmunterricht gerissen hat. Ich kann alle Eltern nur dazu ermuntern, dieses Angebot wahrzunehmen, denn es rettet Leben“, so Kultusminister Christian Piwarz.
Der Minister dankte zudem allen Partnern, die hier gemeinsam an einem Strang ziehen und eine Lösung gefunden haben. Auch für Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2020/2021 wird es solche Gutscheine geben, wenn sie den bis voraussichtlich zu den Herbstferien nachzuholenden Schwimmunterricht nicht erfolgreich beenden können.
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Thüringen: Projekt zu MINT-Regionen gestartet : Datum:
Mit dem Projekt „Entwicklung von MINT-Regionen in Thüringen“ soll die außerschulische MINT-Bildung in Thüringen breiter aufgestellt und nachhaltig gestärkt werden.
Für das Projekt „Entwicklung von MINT-Regionen in Thüringen“ (Laufzeit: 2021 bis 2024) hat Staatssekretärin Dr. Julia Heesen (TMBJS) am 16. Juli 2021 den Zuwendungsbescheid übergeben. Als Gemeinschaftsprojekt des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS), der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) sowie zahlreicher weiterer Akteure soll das Projekt die außerschulische MINT-Bildung in Thüringen breiter aufstellen und nachhaltig stärken.
Hauptziele sind der nachhaltige Auf- und Ausbau des Netzwerkes der Thüringer Schülerforschungszentren, in denen interessierte und talentierte Schülerinnen und Schüler MINT-Angebote wahrnehmen können und ideale Voraussetzungen vorfinden, sich mit eigenen MINT-Projekten zu beschäftigen. Inhaltlich knüpft das Projekt an ein Vorgängerprojekt des TMBJS und der STIFT „Schülerforschungszentren als Kerne von MINT-Regionen“ an. (...)
In den nächsten Jahren soll aus den Schülerforschungszentren der Auf- und Ausbau lebendiger regionaler Netzwerke für gute außerschulische MINT-Bildung vorangetrieben werden. Dafür werden „MINT-Action-Teams“ mit weiteren Akteuren vor Ort regionalspezifische Aktivitäten entwickeln, um regelmäßig spannende MINT-Angebote für Schülerinnen und Schüler zu etablieren, einen Informationsaustausch zwischen den Akteuren zu sichern, Synergien zu schaffen, Kooperationen zu stiften und feste Anlauforte für MINT-Interessierte auf- und auszubauen.
Bildungsstaatssekretärin Dr. Julia Heesen: „Mit den Schülerforschungszentren haben wir den richtigen Ansatz für außerschulische Lern- und Bildungsorte in den Regionen. Diese Orte wollen wir nun kraftvoll weiterentwickeln. Die Förderung mathematischer und naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist ein Kernelement moderner Bildung und Pädagogik in Thüringen.“
Dr. Sven Günther, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen: „Hier haben wir sowohl jene MINT-Akteure in Thüringen im Blick, welche bereits in den Regionen aktiv sind und durch tolle Angebote für Schülerinnen und Schüler eine regionale Wirkung entwickelt haben – z. B. die Schülerlabore, Schulen, Vereine, Lehrkräfte und Ehrenamtler, aber auch jene Initiativen, welche sich gerade auf den Weg machen, wie die Thüringer MINT-Cluster, die im Rahmen der BMBF-Initiative „MINT-Bildung für Jugendliche“ gefördert werden.“ (...).
Hintergrund
Schülerforschungszentren sind außerschulische Lernorte mit bedarfsgerechten Angeboten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Hier erhalten Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren – unabhängig von der Schulart - die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Dazu werden beispielsweise wöchentliche Forscherclubs, Ferienworkshops und gemeinsame Aktionen mit Unternehmen der Region angeboten. Aktuell gibt es Schülerforschungszentren an 10 Standorten in Thüringen: Erfurt (2), Jena, Gera, Nordhausen, Ilmenau, Schmalkalden, Waltershausen, Rudolstadt und Gotha. Die Thüringer Schülerforschungszentren werden koordiniert von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und regionalen Trägern finanziert. Zu Letzteren gehören als Trägerinstitutionen der Schülerforschungszentren die Technische Universität Ilmenau, die Hochschule Nordhausen, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Schmalkalden, die DHGE Gera-Eisenach sowie die Städte Erfurt, Gotha und Gera, das igz Rudolstadt, und engagierte Vereine wie der witelo e. V. Jena, der FöBi - Verein zur Förderung und Bildung Jugendlicher e. V. Gotha und der BOWACO Förderverein zur praktischen Berufsorientierung von Schülern und Jugendlichen e. V. Waltershausen.Die Schülerforschungszentren sind miteinander, auf Landes- wie auf Bundesebene, stark vernetzt und agieren als Kerne der sieben MINT-Regionen in Thüringen.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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Lesetipp: „Was Lehrkräfte lernen müssen“ : Datum:
Eine neue Broschüre des Netzwerks Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung beschäftigt sich mit Fragen der staatlichen Lehrerfortbildung.
„Wie ... lassen sich die Leitziele der Lehrkräftefortbildung, von der Sicherung der Unterrichtsqualität über die erfolgreiche Gestaltung von Schulentwicklungsprozessen bis zur Förderung der Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern, realisieren? Welche organisatorischen, rechtlichen, finanziellen Rahmenbedingungen sind erforderlich? Wie steht es um die Qualität der Fortbildungsangebote? Was wissen wir über die Wirksamkeit der Fortbildungsformate?“
Das sind einige der Fragen, die in der Broschüre „Was Lehrkräfte lernen müssen. Bedarfe der Lehrkräftefortbildung in Deutschland“ der Friedrich-Ebert-Stiftung erörtert werden. Die Publikation beruht auf der gleichnamigen Konferenz des Netzwerks Bildung vom 22. und 23. September 2020. Der Band schließt mit der Formulierung von fünf Bausteinen für eine Reform der Lehrkräftefortbildung.
Inhalt:
Peter Daschner: Lehrkräftefortbildung in Deutschland: Bestandsaufnahme und Orientierung
Frank Lipowsky und Daniela Rzejak: Welche Art von Fortbildung wirkt?
Antonia Kapretz: Wie kriegen wir digitales Lernen und Lehren in die Schulen? Zehn Learnings aus vier Jahren digitale Fortbildungen in Berlin
Thomas Kerstan: Zwischenruf: Braucht es eine Verpflichtung zur Fortbildung für Lehrkräfte?
Josef Keuffer: Zur Lage und Zukunft der Lehrkräftefortbildung
Ilka Hoffmann: Mehr Fortbildung! – Welche Fortbildung? Überlegungen zu einer nachhaltigen Fortbildung an den Schulen
Ekkehard Winter: Warum die staatliche Lehrkräftefortbildung in schlechtem Zustand ist – und wie man die Rahmenbedingungen verbessern könnte
Stefanie Hubig: Die Fortbildung von Lehrkräften aus Sicht der Kultusministerkonferenz
Wolfgang Böttcher, Martina Diedrich, Burkhard Jungkamp, Valerie Lange und Martin Pfafferott: Was folgt daraus? – Fünf Bausteine für eine Reform der Lehrkräftefortbildung
Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung
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Bewegung in Bayern: „Voll in Form“ an Mittelschulen : Datum:
Kultusstaatssekretärin Anna Stolz und Handball-Weltmeister Dominik Klein überzeugten sich an der Johannes-Obernburger-Grund- und Mittelschule in Obernburg am Main: Das Bewegungsprogramm „Voll in Form II“ ist gut angelaufen.
Es ist kein einfaches Jahr für die bayerischen Schulen. Zeitweise ließ das Inzidenzgeschehen vielerorts nur Unterricht in Wechsel- oder Distanzunterricht zu und auch in den Phasen des Präsenzunterrichts waren und sind sorgsam ausgearbeitete Hygienekonzepte nötig, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Besonders betroffen von den Einschränkungen war der Schulsport. „Hier waren kreative Lösungen und kluge Konzepte gefragt, denn Sport und Bewegung gehören zur Schule einfach dazu – und zwar möglichst überall und nicht nur im Sportunterricht“, betont Kultusstaatssekretärin Anna Stolz.
„Ein Bestandteil dieser klugen Konzepte ist die Initiative des Kultusministeriums „Voll in Form“, die es den Lehrkräften ermöglicht, gezielte Bewegungspausen auch zur kognitiven Aktivierung mit kurzen angeleiteten Übungen sinnvoll in den Unterricht zu integrieren, um so Konzentration und Aufmerksamkeit bei den Schülerinnen und Schülern zu erhöhen“, berichtet Anna Stolz weiter. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte die Staatssekretärin gemeinsam mit Handball-Weltmeister Dominik Klein den Startschuss für das Projekt „Voll in Form II“ an den bayerischen Mittelschulen gegeben.
„Voll in Form II“ bereits vielfach im Einsatz
Acht Monate später besuchten Anna Stolz und Dominik Klein nun die Johannes-Obernburger-Grund- und Mittelschule in Obernburg am Main, um sich gemeinsam mit der Dritten Bürgermeisterin Jessica Klug einen Eindruck vom Fortschritt des Projektes zu verschaffen. Nach einer gemeinsamen Gesprächsrunde luden die Schülerinnen und Schüler dann auch gleich zur praktischen Umsetzung und zeigten gemeinsam mit ihren Gästen die Umsetzung verschiedener Übungen aus dem Programm.
Der gebürtige Obernburger Dominik Klein war sichtlich angetan: „Sport und Bewegung sind unglaublich wichtig für Körper und Psyche. Mir war es deswegen ein großes Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler auch in den nicht immer leichten letzten Monaten dabei zu unterstützen, fit zu bleiben. Und ich kann sagen: „Voll in Form II“ ist ein echter Gewinn für die Schulen. Sport und Bewegung haben mit „Voll in Form II“ außerhalb des Sportunterrichts einen weiteren Platz in der Schule gefunden.“ So Klein, der augenzwinkernd noch hinzufügte: „Und ein bisschen Handball steckt im Programm ja auch schon drin.“
Flächendeckende Fortbildung der Lehrkräfte
Um „Voll in Form II“ an allen Mittelschulen in Bayern zu verankern, wurden im Rahmen der staatlichen Lehrerfortbildung für den Sportunterricht insgesamt 75 von den Regierungen ausgewählte Multiplikatoren ausgebildet. Trotz der Corona-Pandemie konnten im laufenden Schuljahr in fast allen Regierungsbezirken die geplanten lokalen Lehrerfortbildungen vielerorts bereits durchgeführt werden – nicht zuletzt dank innovativer Online-Formate. Die Mittelschulen haben dabei ein Begleitbuch mit Videomaterial und Online-Zugang sowie einen Klassensatz Jonglierbälle erhalten. Bewegungsaufgaben lassen sich so regelmäßig und spielerisch in den Unterrichtsalltag integrieren. Im kommenden Schuljahr folgen nun die schulinternen Fortbildungen.
Die Staatssekretärin nutzte ihren Besuch in Obernburg und dankte neben den vielen engagierten Lehrkräften, „die der Bewegungsinitiative „Voll-in-Form II“ den wohlverdienten Platz in ihrem Unterricht schenken“, insbesondere auch der Universität Bamberg, „die zusammen mit erfahrenen Lehrkräften die Übungen mit viel Herzblut und Leidenschaft konzipiert hat“, sowie nicht zuletzt Handball-Weltmeister Dominik Klein, "der viele Ideen eingebracht hat und als ehemaliger Spitzensportler das Gesicht von ‚Voll in Form II‘ ist.“
Was ist „Voll in Form II“?
„Voll in Form II“ ist eine Fortführung der Initiative „Voll in Form I“, die bereits seit 12 Jahren an den Grundschulen umgesetzt wird. Die Bewegungsprogramme dienen als wichtiger ergänzender Schritt gegen den Bewegungsmangel, lockern den Unterricht auf und sollen helfen, die Konzentrationsfähigkeit und Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Die Übungen wurden mit Unterstützung der Universität Bamberg von 35 Fachberatern und zahlreichen Lehrkräften über einen Zeitraum von zwei Jahren im Klassenzimmer erprobt, mehrfach evaluiert und modifiziert.
Inzwischen bietet das Programm 18 sofort einsetzbare Übungen, die speziell dafür entwickelt wurden, das Sitzen im Unterricht sinnvoll zu unterbrechen und aufzulockern. Jede Übung ist einfach durchzuführen und dauert nur 6 bis 10 Minuten. Die einzelnen Bewegungsprogramme sind in drei verschiedene Anspruchslevel eingeteilt. Mit ansteigendem Level können Anweisungen auch durch die jeweils aktuellen Unterrichtselemente ausgetauscht werden. So können Lehrkräfte die Bewegung mit der Wiederholung und Festigung von Unterrichtsinhalten verbinden.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
An der Johannes-Obernburger-Grund- und Mittelschule in Obernburg am Main gibt es gebundene Ganztagsklassen mit verpflichtender Teilnahme von Montag bis Freitag bis 15.30 Uhr sowie eine Offene Ganztagsschule, die von Montag bis Donnerstag optional an mindestens zwei Tagen bis 15:30 Uhr-genutzt werden kann.
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Saarland: THW Ortsverband kooperiert mit Ganztagsschule : Datum:
In einem Schulprojekt kooperieren der THW Ortsverband Spiesen-Elversberg und die Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule Spiesen-Elversberg.
Der THW Ortsverband Spiesen-Elversberg kooperiert seit vier Jahren mit der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule in Spiesen-Elversberg. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dabei einen Einblick in die Arbeitsbereiche des THW und lernen damit auch notwendige Grundlagen für die Zusammenarbeit im Team kennen. Dem THW bietet das Schulprojekt die Möglichkeit, Kinder zu motivieren, im THW mitzumachen, und sich damit Nachwuchs für den aktiven Dienst auszubilden. Im vierten Jahr in Folge konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b darauf freuen, einen Projekttag beim THW Ortsverband Spiesen-Elversberg verbringen zu dürfen.
Am 8. und 9. Juli 2021 war es dann endlich soweit. Pünktlich um 8:00 Uhr wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Bus an der Schule abgeholt und zur Unterkunft des THWs in Spiesen gebracht. Markus Lutz begrüßte die Kinder und wies sie in die Örtlichkeiten und die Sicherheitsbestimmungen ein. Nun konnte der Spaß und die Erkundung der Arbeitsbereiche beim THW beginnen:
Beim 'Moorspiel' mussten zwei Gruppen im Wettkampf gegeneinander ein 'Moor' überwinden. Gummiplatten gaben ihnen dabei Trittsicherheit, um nicht im Moor unterzugehen; Gleichzeitig durfte es keine unberührten Gummiplatten geben, da diese ansonsten vom 'Moormonster' verschluckt wurden. Damit alle Kinder unbeschadet auf die andere Seite des Moors gelangen konnte, mussten diese gut aufeinander acht geben und sich auch gegenseitig helfen. Nachdem alle das Spiel gut gemeistert hatten, konnten die Kinder an vier Stationen verschiedene Bereiche des THWs praktisch erkunden: Sie lernten wie sie einen Verletzten in eine Trage einbinden und aus einem 'unwegsamen' Gelände in Sicherheit bringen können. Außerdem konnten sie das Arbeiten mit einem Greifzug und einem Spreizer ausprobieren.
Bevor sie in die wohlverdiente Mittagspause starteten, war noch einmal ein gemeinsames Spiel angesagt: Bei einem gemeinsamen Staffellauf konnten sie die in Wartezeiten zwischen den Stationen wiederholt geübte Leinenverlängerung nutzen. Die Leinen mussten in dem Staffellauf auf dem Hof ausgelegt und verbunden werden und danach wieder entsprechend rückgebaut werden. (...)
Quelle: Technisches Hilfswerk, Ortsverband Spiesen-Elversberg (Michaela Wahl)
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Berlin: Schulbau in den Sommerferien : Datum:
An 221 Berliner Schulen aller Schulformen wird auch in den Schulferien weiter gebaut – von technischen Sanierungen bis zum Um- und Ausbau von Räumen.
In den Sommerferien wird an Berliner Schulen auch in diesem Jahr wieder intensiv gebaut. Insgesamt wurden Bauarbeiten an 221 Berliner Schulen gemeldet. In allen Berliner Bezirken finden Baumaßnahmen an allen Schularten statt – von den Grundschulen bis zu den Oberstufenzentren. Die geplanten Maßnahmen umfassen die Sanierung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Fußböden, Elektroanlagen, Turnhallen, Mensaräumen, Fachräumen, Sanitär- und Heizungsanlagen sowie die Erweiterung oder den Umbau bestehender Schulgebäude. Größere Baumaßnahmen, die nicht in den Ferien abgeschlossen werden, laufen darüber hinaus weiter.
Drei Beispiele verdeutlichen die Vielfalt und Komplexität der Maßnahmen:
In der Sporthalle der Peter-Lenné-Schule (Oberstufenzentrum) im Bezirk Steglitz-Zehlendorf werden im Rahmen einer nachhaltigen energetischen Sanierung die Fassade, die Dächer und die Böden erneuert. Zudem werden die Innenräume gemäß dem Planungshandbuch Fachraum Sport für Berlin neu organisiert. Die Sport- und Sanitärbereiche werden neu ausgebaut und erhalten eine moderne haustechnische Ausstattung, wie für Lüftung, Heizung, Elektroverteilung, Beleuchtung und Alarmierung. Die Umsetzung erfolgt durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) im Rahmen des Abbaus des Sanierungstaus. Die Fertigstellung ist zum Frühjahr 2022 geplant.
Die denkmalgerechte Sanierung des historischen Ludwig-Hoffmann-Baus des sogenannten Direktorenhauses des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums im Bezirk Pankow wurde durch das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ermöglicht und umgesetzt. Im Rahmen dessen wurde das ehemals als Wohnhaus errichtete Vorderhaus des Schulkomplexes nach geltenden Standards für die schulische Nutzung umgebaut. Die Grundrisse wurden entsprechend angepasst, unter anderem wurden ein zweites Treppenhaus mit Aufzug eingebaut sowie neue Bibliotheksräume geschaffen. Decken, Wände, Fenster und Türen wurden erneuert oder denkmalgerecht saniert. Auch die rote Klinkerfassade des historischen Gebäudes mit unterschiedlichen Schmuckelementen strahlt wieder in altem Glanz. Für die Sanierung wurden rund 3,6 Mio. Euro eingeplant.
Die Schulsporthalle der Peter-Pan-Grundschule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurde als Typenbau (Kleine Turnhalle Berlin) um 1980 errichtet. Mit der Sanierung der Halle sollten bauliche Anforderungen an Brandschutz und Wärmeschutz sowie der Haustechnik dem aktuellen Stand angepasst werden. Durch die Umstrukturierung wurden notwendige Einbauten zur Gewährleistung eines reibungslosen Schul- und Vereinssports umgesetzt. In der Sporthalle wurden dafür unter anderem ein neuer Sportboden sowie Prallwände geschaffen. Daneben wurde die Barrierefreiheit durch einen Umbau der Umkleide- und Sanitärbereiche im Erdgeschoss hergestellt, so dass der Zugang nun für alle möglich ist. Die Baukosten sind mit rund 2,8 Mio. Euro veranschlagt.
Weitere Sanierungen finden u.a. in der Nürtingen-Grundschule, der Lemgo-Grundschule, der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule (Friedrichshain-Kreuzberg), der Bötzow-Grundschule, der Schule am Falkplatz, der Picasso-Grundschule oder der Schule an der Strauchwiese (Pankow), der Friedensburg-Oberschule, im Gottfried-Keller-Gymnasium (Charlottenburg-Wilmersdorf), der Schule in der Köllnischen Heide (Neukölln), der Jean-Krämer-Schule oder der Schule am Park (Reinickendorf) statt.
Eine Übersicht aller Baumaßnahmen finden Sie hier.
Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
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Hessen: Lerncamps in den Sommerferien : Datum:
Mehr als 300 Schulen sowie 13.000 Kinder und Jugendliche nehmen an Lerncamps in Hessen teil. Kultusminister Alexander Lorz: „Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler beim Start in das neue Schuljahr.“
Auch in diesen Sommerferien haben Schülerinnen und Schüler in ganz Hessen wieder die Möglichkeit, an einem Lerncamp teilzunehmen und sich so noch besser auf die nächste Jahrgangsstufe und den Schuljahresstart vorzubereiten. Insgesamt mehr als 300 Schulen werden in den sechswöchigen Sommerferien Lernangebote in Kleingruppen für rund 13.300 Schülerinnen und Schüler anbieten.
Dazu erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Das kommende Schuljahr wird ganz im Zeichen des Aufholens von verpasstem Lernstoffs stehen. Es freut mich daher sehr, dass bereits unsere bewährten freiwilligen Ferienlernangebote auf ein derart großes Interesse stoßen.“
„Löwenstark – Der BildungsKICK“
Die Lerncamps sind Teil des landesweiten Förderprogramms „Löwenstark – Der BildungsKICK“, das im kommenden Schuljahr Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung der Coronakrise unterstützen wird. Die für Schülerinnen und Schüler kostenfreien Camps sind für alle Bildungsgänge und Schulformen geöffnet und werden von den teilnehmenden Schulen selbständig durchgeführt. In einem variablen Zeitraum innerhalb der hessischen Sommerferien haben Kinder und Jugendliche aller Klassenstufen die Möglichkeit, Lerninhalte in festen Kleingruppen zu wiederholen und zu vertiefen.
Das Angebot der Lernfächer richtet sich dabei nach den individuellen Bedürfnissen vor Ort und wird überwiegend von schuleigenen Fachkräften gestaltet, die die jeweiligen Lernstände der Schülerinnen und Schüler gezielt einschätzen können. Zusätzlich werden unter anderem Lehramtsstudierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst sowie pensionierte Lehrkräfte eingesetzt. „Ich danke allen teilnehmenden Schulen sehr für ihr Engagement und bin mir sicher, dass die Lerncamps dazu beitragen werden, den Kindern und Jugendlichen den Start in das neue Schuljahr zu erleichtern“, hielt Lorz abschließend fest.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Bayern: Digitale Ausstattung für Grund- und Mittelschule Eußenheim : Datum:
Die Grund- und Mittelschule Eußenheim, eine offene Ganztagsschule, hat dank der Förderung des Freistaates und der Unterstützung der Gemeinde Tablets erhalten.
Die bayerischen Schulen sind bereits seit einigen Wochen flächendeckend wieder im Präsenzunterricht. „So gut das Lernen aus der Distanz auch mittlerweile funktioniert, der Unterricht im Klassenzimmer und auch das soziale Miteinander sind durch nichts zu ersetzen“, betont Kultusstaatssekretärin Anna Stolz. Bei ihrem Besuch an der Grund- und Mittelschule Eußenheim sammelt sie praxisnahe Einblicke darüber, wie das Schulleben Schritt für Schritt wieder zur Normalität zurückfindet:
„Es ist schön, dass trotz aller gebotenen Vorsicht nun vieles wieder möglich ist. Aber der Unterricht im Klassenzimmer wird sich weiterentwickeln und zunehmend auch auf digitalen Wegen stattfinden“, sagt Anna Stolz. Gemeinsam mit Bürgermeister Achim Höfling freut sich die Kultusstaatssekretärin daher, der Schulleiterin Sabine Baer zusätzlich zu 26 bereits im Frühjahr angeschafften Geräten nun noch einmal weitere 8 iPads für den schulischen Einsatz bei ihrem Besuch zu übergeben.
Die Gemeinde Eußenheim hatte die staatlichen Förderprogramme zur Beschaffung von Endgeräten für Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte in Anspruch genommen und schnell umgesetzt. Bürgermeister Achim Höfling erklärt: „In den letzten zwölf Monaten haben wir für 39.500 € neue Endgeräte angeschafft, dabei trug der Freistaat über drei verschiedene Förderprogramme 92 % der Kosten. Das ist super für die Gemeindefinanzen! Kinder, die zu Hause keine geeigneten Geräte zur Verfügung hatten, konnten so auch während des Lockdowns am Unterricht teilnehmen. Und jetzt werden die iPads und Computer gezielt im Unterricht eingesetzt, damit die Schüler schon früh den sinnvollen Umgang mit ihnen lernen. Das ist super für unsere Kinder!“
Schulleiterin Sabine Baer: „Nach den vielen positiven Erfahrungen mit den digitalen Möglichkeiten im Distanzunterricht (sogar die Kinder in der Notbetreuung konnten dank der iPads und Laptops täglich am Videounterricht teilnehmen), werden wir an unserer Schule nun bei der Weiterentwicklung unseres Medienkonzeptes noch mehr den Blick auf didaktische Überlegungen und schülerzentrierte Unterrichtsmethoden richten, um mit dem Einsatz von Medien Lernprozesse weiterhin qualitativ zu verbessern.“
Staatssekretärin Anna Stolz zieht bei ihrem Besuch in Eußenheim ein durchwegs positives Fazit: „Der Unterricht wird digitaler. Vor allem aber ist er wieder dort, wo er hingehört: im Klassenzimmer.“
Das Kultusministerium unterstützt die Schulaufwandsträger beim Aufbau einer leistungsstarken und zukunftssicheren IT-Infrastruktur an ihren Schulen über umfangreiche Fördermittel aus diversen Programmen. Die Zahl der mobilen Endgeräte an Schulen konnte dadurch bayernweit in den beiden zurückliegenden Schuljahren enorm gesteigert werden: Seit 2019 stieg deren Gesamtzahl von 125.000 auf inzwischen 366.000 unterrichtlich genutzte Tablets und Laptops, darunter 233.000 mobile Schülergeräte und mehr als 47.000 Lehrerdienstgeräte. Die übrigen Tablets und Notebooks sind zur unterrichtlichen Nutzung fest in einem Klassenzimmer stationiert.
Die Zahl der Schülergeräte hat sich damit seit 2019 nahezu verfünffacht, die der Lehrerdienstgeräte gegenüber dem Vorjahr bereits verdoppelt und wird über die laufende Förderung rasch weiter ansteigen. Der Ausbau bei den Schülergeräten war maßgeblich vom Förderprogramm „Sonderbudget Leihgeräte“ mit einem Gesamtumfang von 107,8 Mio. € getragen. Zudem wird die Beschaffung von Endgeräten zum dienstlichen Gebrauch durch Lehrerinnen und Lehrer mit 92,9 Mio. € Fördergeldern unterstützt, die die Schulaufwandsträger bereits vollständig abgerufen haben.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Exkursionen auf Bio-Höfe : Datum:
Um Öko-Landbau und seine Prinzipien hautnah zu erleben, braucht es den Stallgeruch in der Nase oder eine Handvoll humusreiche Erde. Öko-Landbau.de bietet Adressen von Bio-Höfen, die ihre Stalltüren öffnen.
Auf dem Weg zur Öko-Landwirtin oder zum Öko-Landwirt gehört das Büffeln der Theorie am Schreibtisch dazu, egal ob in der Ausbildung oder im Studium. Der Phosphor-Kreislauf und die Regeln der ökologischen Fruchtfolge wollen verstanden werden! Wenn im Hintergrund der Hahn kräht oder der Staub der frischen Ernte noch in der Luft liegt, wird es aber erst wirklich spannend. Vor Ort lassen sich die Prinzipien des Öko-Landbaus immer noch am besten und hautnah nachvollziehen.
Auf der Karte des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen sind die Adressen von Bio-Höfen zu finden, die Exkursionen anbieten. Betriebe, die Teil des NutriNet-Projektes sind, sind gesondert gekennzeichnet. Ziel des Netzwerkes ist es, erfolgreiche Nährstoffmanagementstrategien zu identifizieren und mit den beteiligten Betrieben weiterzuentwickeln und zu erproben, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Zusätzlich sind auf der Karte die Adressen der landwirtschaftlichen Fach- und Berufsschulen verzeichnet.
Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau
Die 290 Demonstrationsbetriebe bieten Interessierten ebenfalls Einblicke in die ökologische Landwirtschaft. Sie präsentieren sich in enormer Vielfalt – vom kleinen Rosenhof bis zum großen Ackerbaubetrieb mit über tausend Hektar Fläche, von der Bio-Imkerei bis zum Stutenmilch-Familienbetrieb, vom Erlebnisbauernhof bis zu direktvermarktenden Betrieben.
Führungen, Seminare und Hoffeste bieten allen – ob Verbraucherinnen und Verbrauchern, Familien, Schulklassen, Umstellungsinteressierten oder Praktikerinnen und Praktikern des Öko-Landbaus – spannende Einblicke.
Öko-Landbau.de bietet Lehrmaterialien für allgemeinbildende Schulen, Aktionsideen, Wissen, Hinweise für Ausbildungsmöglichkeiten sowie Seminare und Fortbildungen.
„Lernen an einem außerschulischen Lernort ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen intensiveren Praxisbezug, als es das Arbeiten in der Schule vermag. In authentischer Umgebung können sie mit allen Sinnen erfahren und erleben, wie Landwirtinnen und Landwirte arbeiten, wie Tiere auf dem Hof leben, welche Pflanzen wie angebaut werden und welchen Einfluss die Natur auf die Landwirtschaft hat.“
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Baden-Württemberg: Wettbewerb „Jugendbegleiter. Kultur. Schule.“ : Datum:
In Baden-Württemberg geht der Wettbewerb „Jugendbegleiter. Kultur. Schule.“ in eine neue Runde. Bis zum 30. Juli 2021 können noch Angebote eingereicht werden.
Mit dem Wettbewerb „Jugendbegleiter. Kultur. Schule.“ werden auch im Schuljahr 2020/2021 Jugendbegleiterinnen-Angebote aus dem Bereich der kulturellen Bildung gewürdigt. Schulen mit einem Jugendbegleiterinnen-Angebot können sich bis 30. Juli 2021 anmelden und ihre Beiträge einreichen.
Ob Film, Musik, Tanz, Theater, Literatur, Zirkus oder Kunsthandwerk – das Jugendbegleiter*innen-Team der Jugendstiftung Baden-Württemberg unterstützt gerne bei der Bewerbung und prämiert mit Preisen in Höhe von bis zu 1.000 Euro. Die Jury bewertet nach den folgenden Kriterien:
- Innovation: Kreative Umsetzung aktueller Themen und Trends
- Kooperation: Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter aus dem schulischen Umfeld ist erkennbar
- Partizipation: Die teilnehmenden Schüler*innen haben das Jugendbegleiter-Angebot mitgestaltet
- Integration: Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Talenten beteiligen sich
Die feierliche Preisverleihung findet im Winter 2021 statt.
Der Wettbewerb ist eine Initiative der Stiftung Kulturelle Jugendarbeit des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und wird in Zusammenarbeit mit der Jugendstiftung Baden-Württemberg zum fünften Mal durchgeführt.
Quelle: LKJ Baden-Württemberg
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„Tag der Verbraucherbildung“ in der Hohen Landesschule Hanau : Datum:
Die Hohe Landesschule Hanau beging den Hessischen „Tag der Verbraucherbildung“ mit Workshops. Gerade in der heutigen Zeit müssten Kinder und Jugendliche eine Verbraucherbildung erhalten, so Kultusminister Lorz.
Die Hohe Landesschule Hanau veranstaltete zum „Tag der Verbraucherbildung“ am 7. Juli Workshops für die Schülerinnen und Schüler. Beteiligt waren das Hessische Kultusministerium, das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Verbraucherzentrale Hessen und die Deutsche Bundesbank.
„Gerade in der heutigen, immer schnelllebigeren Zeit ist es von großer Bedeutung, dass Kinder und Jugendliche eine Verbraucherbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, als verantwortungsvolle Konsumentinnen und Konsumenten Entscheidungen von mitunter großer Tragweite zu treffen“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz. „Deshalb nimmt die Verbraucherbildung zu Recht einen wichtigen Platz in unseren Schulen ein.“
Einen Tag lang Workshops zum Verbraucherschutz
Einen Tag lang widmeten sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ganz dem Verbraucherschutz und besuchen Workshops zu den Themen „Finanzen und Verbraucherrecht“, „Medien und Information“ oder „Ernährung, Gesundheit und nachhaltiger Konsum“. Neben dem Kultusministerium beteiligen sich unter anderem auch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Verbraucherzentrale Hessen und die Deutsche Bundesbank an der Ausrichtung des Tags.
Der hessische Verbraucherschutz-Staatsekretär Oliver Conz sagte in einer Videobotschaft: „Wir alle müssen mehrmals am Tag eine Wahl treffen. Sei es beim Einkaufen im Supermarkt oder die Entscheidung, wie sensibel man mit den eigenen Daten umgeht. Nur wer gut informiert ist, kommt auch im Alltag zurecht und kann für sich die richtige Wahl treffen. Jede Wahl hat Einfluss auf unser aller Zukunft. Nur wer die Verbraucherrechte kennt, kann sie auch in Anspruch nehmen. Deshalb ist es gut, dass viele hessische Schulen bei der Vermittlung von Lehrinhalten mit der Verbraucherzentrale zusammenarbeiten.“ Die Landesregierung fördert die hessischen Verbraucherverbände mit knapp drei Millionen Euro pro Jahr.
Materialsammlungen für Lehrkräfte
„Verbraucherbildung ist für uns eine Herzensangelegenheit. Der Tag der Verbraucherbildung ist daher auch in diesem Jahr ein für uns herausragender Termin“, ergänzte Philipp Wendt, Vorstand der Verbraucherzentrale Hessen.
„Wir begleiten und unterstützen die Lehrkräfte in Hessen schon seit mehreren Jahren mit Materialsammlungen wie unserer LehrerInfothek oder Unterrichtseinheiten für Schulklassen. Das Land Hessen fördert unsere Bildungsarbeit – aktuell in den Projekten ‚Plastik sparen – beim Einkauf, zu Hause und unterwegs‘ und ‚Klimabewusst essen in Schulen‘. Wir sehen es als einen Fortschritt an, dass es in Hessen aktuell fünf Verbraucherschulen gibt und sich jedes Jahr weitere Schulen um diese Auszeichnung bemühen.“
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Hessisches Kultusministerium
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Karliczek: „Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen auf gutem Weg“ : Datum:
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sieht die „Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen auf gutem Weg“. Das sagte sie anlässlich der Ergebnisse der Langzeitstudie „ReGES - Refugees in the German Educational System“.
Die 2016 gestartete Langzeitstudie ReGES befasst sich mit der Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in das deutsche Bildungssystem. Die erhobenen Daten stehen ab sofort für weitere Forschung bereit. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek:
„Noch nie zuvor wurde so systematisch und über einen solch langen Zeitraum die Integration von jungen Menschen mit Fluchterfahrung in unser Bildungssystem untersucht wie mit der vom BMBF geförderten Langzeitstudie ReGES. Auch im internationalen Vergleich existieren derartige Daten nicht. ReGES stellt somit einen Datenschatz dar, den wir alle - Politik, Praxis, Wissenschaft und Medien - nutzen sollten. Jetzt liegen Daten vor, wie die Integration geflüchteter Kinder und Jugendliche in unser Bildungssystem und in unsere Gesellschaft gelingt und wo weiter Handlungsbedarf ist.
Vor allem in der Zeit um 2015 kamen hunderttausende Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung nach Deutschland. Sie konnten kein Deutsch, hatten die unterschiedlichsten Bildungshintergründe, mussten quasi über Nacht in das deutsche Bildungssystem aufgenommen werden. Die Studie belegt nun: Die Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule funktioniert häufig bereits gut - dank der bestehenden Strukturen und dank der enormen Anstrengungen aller Bildungsbeteiligten. Ich nenne hier nur stellvertretend all die Lehrerinnen und Lehrer und das pädagogische Personal in den Kitas. Die Studie zeigt uns aber auch, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Vor allem erreicht die Sprachförderung in den Bildungseinrichtungen nicht alle Kinder. Hier sind wir als BMBF auch bereits aktiv - zum Beispiel über die Bund-Länder-Initiative BiSS-Transfer und über die Leseförderung für Kinder mit Fluchthintergrund. Zudem werden wir noch in diesem Sommer eine neue Förderrichtlinie veröffentlichen, mit der wir Forschungsprojekte unterstützen wollen, die wissenschaftsbasierte und gleichzeitig praxistaugliche Konzepte zur Förderung der sprachlichen Bildung für alle Kinder und Jugendlichen entwickeln.“
Hintergrund:
Mitte der 2010er Jahre kamen viele Geflüchtete nach Deutschland, darunter viele Kinder und Jugendliche: allein in den Jahren 2015 bis 2017 wurde für fast eine halbe Million Minderjähriger ein Asylantrag gestellt. Gleichzeitig war wenig über die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund bekannt. Vergleichbare Statistiken gibt es weiterhin nicht, jedes Bundesland fügt andere Daten über seine neuzugewanderten Schülerinnen und Schüler zusammen.
Vor diesem Hintergrund beschloss das BMBF, am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg die Längsschnittstudie „ReGES - Refugees in the German Educational System“ mit rund 12 Mio. Euro für eine Laufzeit von fünf Jahren zu fördern. Erstes Ziel der Studie ReGES ist es, mehr Informationen zu den Bildungsverläufen nach Deutschland geflüchteter Kinder und Jugendlicher zu erhalten. Ein weiteres Ziel ist die Untersuchung von Faktoren, die Integration fördern oder behindern können. Hierzu wird die Situation von circa 2.400 Kindern ab vier Jahren im frühkindlichen Bereich und circa 2.400 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren in fünf Bundesländern - Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen betrachtet. Die Studie deckt somit zwei für die Integration besonders wichtige Bereiche ab: den Übergang vom Vorschulalter in die Schule und den Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung bzw. in die Sekundarstufe II.
Insgesamt wurden in beiden Kohorten sieben Befragungen durchgeführt und an zwei Zeitpunkten Sprachkompetenztests durchgeführt. Zudem wurden auch die hauptamtlich und ehrenamtlich mit der Begleitung der Geflüchteten in den Kommunen und Gemeinschaftsunterkünften befassten Personen sowie die pädagogischen Fachkräfte befragt. Die bisherigen Ergebnisse wurden in einem „Transferbericht“ zusammengefasst:
LIfBi Forschung kompakt Nr. 2 „Geflüchtete Kinder und Jugendliche im deutschen Bildungssystem - Zentrale Befunde der Studie ReGES“ (PDF, 561kB, nicht barrierefrei).
Die im Rahmen des Projektes erhobenen Datensätze stehen der Wissenschaftscommunity zu weiteren Nutzung zur Verfügung. Die ebenfalls vom BMBF am LIfBi geförderte Folgestudie mit dem Titel "Bildungswege von geflüchteten Kindern und Jugendlichen“ ist im Februar 2021 gestartet (Laufzeit bis Mitte 2026, Fördervolumen circa 6 Mio. Euro) und hat die mittelfristige Integration der Kinder und Jugendlichen im Fokus.
Quelle: BMBF
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AWO Bundesverband: Ergebnisse zu gutem Ganztag liegen vor : Datum:
Über 100 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Verbänden aus Jugendhilfe und Bildungsbereich haben Fragen für eine qualitätsvolle Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz identifiziert.
Expertinnen und Experten aus dem Jugendhilfe- und Bildungsbereich haben fast drei Jahre lang über die Umsetzung eines qualitätsvollen Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder beraten. Nach neun Workshops legen sie ihre gesammelten Ergebnisse vor.
Expert*innengruppe flankiert das Gesetzesvorhaben zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen Grundschulkinder einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung erhalten. Kurz vor der entscheidenden Sitzung des Bundesrats am 25. Juni 2021 zur Zustimmung des von der Koalition geplanten gesetzlichen Anspruchs durch ein Ganztagsförderungsgesetz, legte am 4. Juni 2021 die Expert*innen-Runde „Rechtsanspruch guter Ganztag“ ihre Ergebnisse vor. Diese bündeln die fast dreijährigen Beratungen zu den Gelingensbedingungen für einen guten Ganztag.
Damit verbunden war das Ziel, Hinweise und Vorschläge für ein umfassendes, verlässliches und qualitätsvolles, ganztägiges Betreuungsangebot für Grundschulkinder zu erarbeiten. Diese sollen gewährleisten, das guten Ganztagsangeboten innewohnende Potenzial für mehr Chancengerechtigkeit und somit für bessere Entwicklungs- und Teilhabechancen von Kindern besser auszuschöpfen.
Das „Mehr an Zeit“ in einem guten Ganztag ist sinnvoll für besseres individualisiertes Lernen und für bessere individuelle Förderung zu nutzen. Damit wird Lernerfolg weniger abhängig von der Unterstützung im Elternhaus und Chancengleichheit befördert.
Anforderungen an eine qualitätsvolle Umsetzung des Rechtsanspruchs
Die über 100 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Verbänden, aus dem Jugendhilfe- und Bildungsbereich arbeiteten seit September 2018 in einem vertraulichen Rahmen auf neun Workshops zusammen, um maßgebliche offene Fragen, die für eine qualitätsvolle Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz beantwortet werden müssen, zu identifizieren.
Dabei standen Fragen nach den Bedarfen und Perspektiven der beteiligten Personengruppen und Institutionen, nach den Qualitätsanforderungen und insbesondere nach den administrativen und rechtlichen Möglichkeiten des Bundes im Vordergrund der Beratungen. Die vielfältigen Ergebnisse bieten wichtige Anregungen für den Gesetzgeber, Anforderungen an eine qualitätsvolle Ganztagsförderung bei der gesetzlichen Ausformulierung des Rechtsanspruchs im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) bzw. in den Schulgesetzen der Länder angemessen zu berücksichtigen.
Die Ergebnisse liegen vor und begleiten die weitere Umsetzung
Die im Verlauf der Workshop-Reihe entstandenen Expertisen, Rechtsgutachten und Debattenbeiträge verdanken sich in Teilen den Anregungen aus dem Teilnehmer*innen-Kreis. Diese wurden aktiv in die Runde eingebracht und vom Veranstaltungsteam AWO Bundesverband, den Stiftungen Bertelsmann, Robert Bosch und Mercator aufgegriffen und umgesetzt. Mit diesen Ergebnissen beendet das Expert*innen-Team seine Arbeit.
Die Chronologie über die Arbeit der Expert*innen-Runde und die Liste der Veröffentlichungen geben Interessierten weitere Hinweise, Anregungen und Empfehlungen. Diese Impulse sollen den weiteren Umsetzungsprozess eines qualitätsvollen Rechtsanspruchs auf Ganztagsförderung für jedes Grundschulkind in der neuen Legislaturperiode begleiten.
Quelle: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. / Autor: Dieter Eckert
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Hessen: Ausbau der Ganztagsangebote in Marburg : Datum:
Die Stadt Marburg setzt auf ganztägige Betreuungsangebote an Grundschulen und tritt dem „Pakt für den Nachmittag“ bei. Kultusminister Lorz und Schuldezernentin Dinnebier unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung.
Auch die Stadt Marburg setzt auf ganztägige Betreuungsangebote an Grundschulen und tritt zum kommenden Schuljahr dem „Pakt für den Nachmittag“ bei. Dazu haben Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und Schuldezernentin Kirsten Dinnebier gestern in Wiesbaden eine Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Schulträger zum Ausbau der Ganztagsangebote unterzeichnet.
„Im Zentrum unserer Anstrengungen steht der Wunsch vieler Eltern nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärte Kultusminister Lorz. „Dem kommen wir nun auch in Marburg nach. Es freut mich sehr, gemeinsam mit der Stadt den Startschuss für ein zuverlässiges und qualitativ hochwertiges Ganztagsangebot an den Grundschulen geben zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass wir damit einen spürbaren Mehrwert für Eltern und Kinder schaffen.“
Bedarfsgerechter Ausbau der Ganztagsangebote
Marburg startet zunächst mit den Grundstufen der Emil-von-Behring-Schule und der Sophie-von-Brabant-Schule sowie der Waldschule Wehrda in das Programm.
„Die Universitätsstadt Marburg begrüßt den Einstieg dieser Schulen in den Pakt für den Nachmittag. Damit wird dem guten Betreuungsangebot an den städtischen Grundschulen ein weiterer Baustein hinzugefügt und die Kooperation zwischen Schulen und Stadt gefestigt“, sagte Schuldezernentin Dinnebier. Land und Schulträger stellen die Bildungs- und Betreuungsangebote gemeinsam bereit.
„Letztlich geht es uns um die Erhöhung der Qualität durch landesweite Standards und um den bedarfsgerechten Ausbau unserer Ganztagsangebote“, ergänzte der Minister. Ein wichtiges Angebot, das vielen Paktschulen unterbreitet werde, seien sogenannte Lernzeiten, in denen Schülerinnen und Schüler unter pädagogischer Betreuung ihre Hausaufgaben erledigen und den im Unterricht behandelten Stoff vertiefen könnten. „Dadurch werden wir unserem Anspruch, jedes Kind individuell zu fördern, noch besser gerecht“, betonte Lorz. Für den voraussichtlich ab dem Jahr 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung sei Hessen bereits jetzt gut vorbereitet.
Mehr als 80 Prozent aller Schulträger sind zum kommenden Schuljahr dabei
Kern der Vereinbarung ist ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot von 7.30 bis 17.00 Uhr. Das Land leistet seinen Beitrag für die Angebote rechnerisch an fünf Tagen in der Woche bis 14.30 Uhr, der Schulträger für den Zeitraum von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr und in den Schulferien. Vorhandene Träger bewährter Bildungs- und Betreuungsangebote wirken an den Ganztagsangeboten mit. Im Schuljahr 2021/22 werden insgesamt 27 der 33 Schulträger in Hessen im Pakt vertreten sein.
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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„ECHT KUH-L!“ 2021: 28 kuh-le Gewinner : Datum:
„Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur“ hieß es beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Echt kuh-l!“. Nun stehen die 28 kuh-len Gewinner fest – fast alle aus Ganztagsschulen.
„Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur“ - unter diesem Motto ging es im Internationalen Jahr für Obst und Gemüse auch bei „Echt kuh-l!“ um die bunten Alleskönner. Die Kinder und Jugendlichen sollten die Zusammenhänge zwischen Lebensmittelwertschätzung, umweltgerechtem Essen, nachhaltiger Landwirtschaft und Gesundheit von Mensch und Planeten verstehen. Nun stehen die 28 Gewinnergruppen des bundesweiten Schulwettbewerbs „Echt kuh-l!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft fest.
Knapp 1.800 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 haben sich in den letzten Wochen und Monaten mit Obst und Gemüse auseinandergesetzt, von A wie Apfel bis Z wie Zucchini, und fast 400 ideenreiche Beiträge eingereicht.
Die neunköpfige Jury hat sich intensiv mit den vielen tollen Beiträgen unter dem Motto „Obst und Gemüse -Bunte Schatzkiste der Natur“ beschäftigt. Es waren schwere Entscheidungen... Die Bewertung erfolgt in vier Altersgruppen (Klassen 3 und 4, Klassen 5 und 6, Klassen 7 und 8, Klassen 9 und 10). Nun stehen die Gewinnergruppen fest.
Darunter sind auch wieder viele Gruppen aus Ganztagsschulen, zum Beispiel:
- Klasse 3-4c der LVR-Gerricus-Schule Düsseldorf (NRW) mit ihrem Erklärfilm in Gebärdensprache „Wir kaufen Obst! Was ist wichtig?“
- Klassen 3 & 4 der Heinrich-Neumann-Schule Remscheid (NRW) mit der Lernkiste „Erdbeeren im Winter? Ist doch lecker!“ (Musikvideo & Song, Lernmaterialien, Dokumentation zu Klimawandel, Ernährung, Saisonalität, Regionalität, Verpackung)
- Klasse 4c der Grundschule Hasenfänger in Andernach (Rheinland-Pfalz) mit ihrem Video (Regionalität, Saisonalität, Transportwege, Müllvermeidung, Wertschätzung von Lebensmitteln, Ernährung, eigene Umfrage, Besuch auf einem Bauernhof, Tipps und Tricks zu Obst und Gemüse)
- Klasse 4a der Grundschule Heidhorst in Hamburg mit ihrem Projekt „Prima Klima Bauernhof“
- Hörclub (Klasse 5 & 6) des Lessing-Gymnasiums Neu-Ulm (Bayern) für Hörspiel und Sprechertext „Hase Hoppel im Kräutergarten“
- Koch-AG des Konrad-Duden-Gymnasiums Wesel (NRW) für das „Wimmel-Reisetagebuch unserer Reise in die bunte Welt von Obst & Gemüse“
- Die Klasse 5b des Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen (Bayern) für ihre Broschüre „Regionale Apfellust – Eine Lektüre rund um das heimische Streuobst“
- Klasse 6D der IGS Bonn-Beuel (NRW) für ihre „Digitale Sammelkiste“ mit Podcast, Quiz zu Obst und Gemüse, Filmen und der Zeitung „Apple today“
- Klassen 7a und 7b des Gymnasium Veitshöchheim (Bayern) für ihre Webseite „Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste aus der Natur“
- Klassen der Loewenwaldschule Uelzen (Niedersachsen) mit ihrem Brettspiel „Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste aus der Natur“
Die Sonderpreise Forschung gehen an Gruppen aus folgenden Ganztagsschulen:
- Schulradio der Grundschule Tennenlohe in Erlangen (Bayern) für Film & Projektdokumentation „Warum werden Tomaten rot?“
- AG Naturwissenschaften des Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens für ihre Umfrage per Schulserver „Apfel ist nicht gleich Apfel, wir haben die Wahl!“
- Klasse 8b, StudiPlus des Gymnasiums Oldenfelde in Hamburg für ihre „Ideen und Anregungen für einen zukunftsorientierten Obst-und Gemüseanbau“.
Den Sonderpreis Schule erhielten in diesem Jahr:
- die Froschklasse 3 & Garten-AG „Vom Garten in den Topf“ der Waldbachschule Zell in Bad König (Hessen) für Lapbook und Videos „Echt Bio! Gemüse und Obst aus dem Schulgarten Sonnenblume“
- WPU 7 und SKS 10 Erlenbachschule Elz (Hessen) für Video und Präsentation „Schulgarten und Schulküche entdecken“ (Anbau von eigenem Obst & Gemüse, Kochen, Speiseplan)
- die SchulFAIRbesserer des Graf-Rasso-Gymnasiums Fürstenfeldbruck (Bayern) für ihren Film „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“
- Garten-AG der Rheingrafen-Realschule plus Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) für ihr E-Book „Grüner Daumen – grüner Gaumen: Wie unsere Garten-AG den Planeten ein wenig gesünder macht“.
Die vier erstplatzierten Gruppen werden mit der Trophäe „Goldene Kuh“ sowie einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet. Die Zweit- und Drittplatzierten gewinnen die „Silberne Kuh“ bzw. „Bronzene Kuh“ sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro bzw. 750 Euro. Auch die Plätze 4 und 5 sowie die Sonderpreise "Forschung“ und „Schule" können sich über Preisgelder freuen.
Der Schülerwettbewerb „Echt kuh-l!“ ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. „Echt kuh-l!“ beschäftigt sich grundsätzlich mit Fragestellungen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung.
Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
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Niedersachsen: Schul-AGs „Klimagesunde Mensa“ : Datum:
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen erhält eine Projekt-Förderung für die Konzeption und Umsetzung einer Schul-AG „Klimagesunde Mensa“.
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. erhält für die nächsten zwei Jahre vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Förderung über 152.000 Euro für die Konzeption und Umsetzung einer Schul-AG zum Thema „Klimagesunde Mensa“. Die Förderurkunde nahmen die für das IN FORM-Projekt Verantwortlichen und die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast am 30. Juni 2021 vom Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover entgegen.
Der Klimawandel und seine Folgen wird Heranwachsende in den nächsten Jahrzehnten intensiv beschäftigen. Im Setting Schule gibt es vielfältige Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler dieses Zukunftsthema praxisnah näher zu bringen; eine davon ist die Schul-AG „Klimagesunde Mensa“. Ziel dieses nun geförderten IN FORM-Projektes der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen ist es, Schülerinnen und Schüler für Umwelt- und Gesundheitsaspekte zu sensibilisieren und ihnen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre Mensa nachhaltiger (mit)gestalten können. Mit einer Werbe- und Kommunikationskampagne können die Schülerinnen und Schüler dabei ihre Schulöffentlichkeit mit einbeziehen.
Diana Reif, Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen, betonte anlässlich der Übergabe die hohe Bedeutung des aktualisierten „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen“, dessen Kriterien zur Gestaltung einer nachhaltigen Verpflegung die Basis des Vorhabens sind. Darauf verweist auch der vollständige Projekttitel „Entwicklung und Umsetzung von Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen für eine klimagesunde Schulverpflegung auf Grundlage des „DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung“.
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen ist zentrale Anlaufstelle für fachliche und organisatorische Fragen rund um das Thema Schulverpflegung. In dieser Funktion organisiert sie an vier niedersächsischen Standorten Informationsveranstaltungen, Fachtagungen und Fortbildungen und berät Schulen und Schulträger. Zudem vernetzt sie Behörden, Wirtschaftsbeteiligte, Träger, Leitungen sowie Lehrkräfte und Eltern, wenn es um Qualität, Organisation und die Gestaltung einer zeitgemäßen, vollwertigen und nachhaltigen Schulverpflegung geht. Die DGE ist Projektträgerin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen.
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Baden-Württemberg: Jugendbegleiterprogramm : Datum:
Der Digitale Fachtag „Arbeitswelt und Berufsorientierung“ im Juni stellte unter anderem den 15. Evaluationsbericht des Jugendbegleiterprogramms in Baden-Württemberg vor.
Der Fachtag des Jugendbegleiterprogramms Baden-Württemberg widmete sich in diesem Jahr dem Themenbereich „Arbeitswelt und Berufsorientierung“. Welche Möglichkeiten bestehen für Schulen innerhalb und außerhalb des Jugendbegleiter-Programms, um Unterstützung in diesem Themenfeld zu bekommen, interessante Projekte zu realisieren und die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken?
Der Fachtag bot den über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen, der Schulverwaltung, von Verbänden und Einrichtungen eine Vielzahl an Praxisbeiträgen. Vorgestellt wurde auch der 15. Evaluationsbericht des Jugendbegleiterprogramms.
Wie das gesamte Schulleben wurde das Jugendbegleiter-Programm durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Umso bemerkenswerter ist es, dass auch im Schuljahr 2020/2021 rund 14.000 Ehrenamtliche in über 31.000 Wochenstunden aktiv waren. Dabei mussten Seniorinnen und Senioren sowie ältere Schülerinnen und Schüler aufgrund von Kontaktbeschränkungen verstärkt pausieren, die verbleibenden Ehrenamtlichen haben aber ihr durchschnittliches zeitliches Engagement deutlich erhöht. Insgesamt blieb die Zahl der angemeldeten Schulen im Jugendbegleiter-Programm mit 1.954 konstant, sodass weiterhin beinahe jede zweite öffentliche Schule in Baden-Württemberg am Programm teilnimmt.
Kultusministerin Theresa Schopper, die den Fachtag mit einem Grußwort eröffnete, sagte unter anderem: „Das Jugendbegleiter-Programm ist wirklich eine Erfolgsgeschichte. Es stärkt die Schulen und wird auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“
Auf dem Fachtag wurden außerdem die Preisträger des Kooperationspreises Baden-Württemberg 2020 nachträglich vorgestellt.
- Preis: Filseckschule (SBBZ) Uhingen mit dem Angebot „Die Technik-Freaks“
- Preis: Realschule Neckargemünd mit dem Angebot „IT-girls only“
- Preis: Schillerschule Onstmettingen (GWRS) mit dem Projekt „Verkauf von Schulmilch“
Der Preis wird seit 2015 an Schulen verliehen, die besonders intensive Kooperationsnetzwerke aufgebaut haben.
Das Jugendbegleiter-Programm ermöglicht Schulen, über ein Budget ein breites Spektrum an außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten nach dem jeweiligen Bedarf vor Ort einzurichten. Das Programm bietet somit optimale Voraussetzungen für Kooperationen von Schulen mit außerschulischen Partnern.
Informieren Sie sich hier über alle vorgestellten Themen und treten Sie mit den Expertinnen und Experten auch im Nachgang an den Fachtag in Kontakt.
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Elternvertreterin dankt Otto-Hahn-Schule in Hamburg : Datum:
In der Otto-Hahn-Schule, einer Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe und inklusiven Ganztagsschule in Hamburg, bewältigt die Schulgemeinschaft gemeinsam die derzeitigen Herausforderungen.
Seit über einem Jahr stellt die Corona-Pandemie Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte vor enorm große Herausforderungen. Neben viel Unzufriedenheit und Ärger über die erschwerten Bedingungen unter Corona gibt es jedoch zwischendurch immer mal wieder ein Lob. So zeigt sich etwa Nicole Joel, Mutter eines Sechst- und eines Achtklässlers und Mitglied des Elternrats, regelrecht begeistert davon, wie die Otto-Hahn-Schule in Jenfeld diese besondere Situation meistert. Anfängliche Kommunikationsprobleme, sinkende Motivation im Homeschooling oder Hackerangriffe auf das schulische Lernmanagementsystem – all diese Schwierigkeiten hätte man mit vereinten Kräften in den Griff bekommen, berichtet sie. „Wir sind eine sehr große Schule, mit sehr vielen Schülern und Lehrern, aber bei uns läuft's“, betont die Elternvertreterin nicht ohne Stolz.
Rechtzeitig habe die Schule alle Schüler mit Passwörtern für die Schulplattform ausgestattet, die Zugänge zum System geprüft und jede Menge neuer Tablets geordert, eingerichtet und zur Ausleihe bereitgestellt. „Das ist wirklich ganz große Klasse und für die Kinder eine riesengroße Bereicherung.“ Zwar sei immer mal wieder – vor allem montags – der Server überlastet, doch würden schnell neue Wege der Kommunikation gefunden. Not mache eben erfinderisch, so die Jenfelderin. „All unsere Lehrerinnen und Lehrer sind super motiviert, haben eine Engelsgeduld und geben sich große Mühe, den Kindern und all den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.“
Von Anfang an habe es verbindliche Stundenpläne gegeben, tägliche Videokonferenzen, wöchentliche Klassenrat-Videokonferenzen und die Pflicht für alle Schüler im Distanzunterricht, sich morgens um 8 Uhr und zu jeder Stunde anwesend zu melden. Auch die Schüler in der Notbetreuung konnten an den Videokonferenzen der Klassen teilnehmen, ein neues Ganztagskonzept sowie ein neues Praxisklassenmodell wurden entwickelt.
Die Elternvertreterin sagt: „Ich möchte nicht behaupten, dass wir keine Kinder 'verloren' haben in diesem endlos langen Lockdown, aber das Bestreben, alle mitzunehmen, war zu jeder Zeit sehr groß.“ Natürlich würden sich alle nichts sehnlicher wünschen, als zurück in die Normalität zu kehren, doch man müsse auch mal Dankeschön sagen. Nicole Joel: „Unsere Schule, die Schulleitung, die Lehrer, die Sozialpädagogen, die Honorarkräfte, das Verwaltungspersonal und alle lieben Helferlein der Otto-Hahn-Schule, ihr seid einfach super!“
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Hessen: Schillerschule Dreieich wird Ganztagsschule : Datum:
Die Dreieicher Schillerschule im Landkreis Offenbach wird Ganztagsschule nach Maß mit pädagogischer Mittagsbetreuung, Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und erweiterten Angeboten.
Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 wird in der Dreieicher Schillerschule die sogenannte Ganztagsschule nach Maß mit pädagogischer Mittagsbetreuung (Profil 1) umgesetzt. Das bedeutet, dass neben Hausaufgabenbetreuung auch Fördermaßnahmen sowie erweiterte Angebote im Wahl- und Freizeitbereich für alle Schülerinnen und Schüler angeboten werden. Ebenso kann durch den Standortwechsel das Betreuungsangebot der Elternprojektgruppe von derzeit 80 auf bis zu 125 Betreuungsplätze bzw. bis zu 2.500 Betreuungsstunden erweitert werden.
Der Magistrat hat daher entschieden, den Zuschuss für die abrechnungsfähige Betreuungsstunde zwischen 11.30 und 16 Uhr von 35 auf 65 Euro zu erhöhen und der Stadtverordnetenversammlung empfohlen, eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Elternprojektgruppe Schillerschule Dreieich e.V. und der Stadt Dreieich zu schließen. Der Zuschuss soll künftig von bislang jährlich 56.000 Euro auf maximal 162.500 Euro angehoben werden. Für 2021 wurde der Zuschuss auf insgesamt 100.375 Euro festgesetzt, da die erhöhten Ausgaben erst ab 1. August greifen. Die Mehrausgaben in Höhe von 44.375 Euro wurden über den Nachtrag zum Haushalt 2021 nachgemeldet.
„Mit der Umgestaltung der Schillerschule von der betreuenden Grundschule in eine Profilschule bei gleichzeitigem Ausbau der Betreuung der Grundschüler können wir den Bürgerinnen und Bürgern in Sprendlingen einen weiteren wichtigen Baustein zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbieten“, sagt Bürgermeister Martin Burlon.
Aktuell wird das bisherige pädagogische Konzept des Trägervereins mit der Schulleitung überarbeitet, so dass nach den Sommerferien mit dem erweiterten Betreuungsangebot gestartet werden kann. „Wir freuen uns, dass wir die Veränderungen an der Schillerschule auch mit einem erweiterten Betreuungsangebot in Zusammenarbeit mit der Elternprojektgruppe konstruktiv zum Wohle der Familien in Dreieich umsetzen können“, meint Bürgermeister Martin Burlon abschließend.
Quelle: Stadt Dreieich
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Mecklenburg-Vorpommern: Handreichung für Kooperationsverträge : Datum:
In Mecklenburg-Vorpommern erleichtert eine neue Handreichung für Ganztagsschulen die Gestaltung von Kooperationsverträgen.
Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern hat auf ihrer Website eine neue Handreichung für die Gestaltung von Kooperationsverträgen sowie weitere Materialien vorgestellt.
Für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern steht die Handreichung „Ganztägiges Lernen – Kooperationsverträge mit außerschulischen Partnern, Praxishinweise rund um die Vertragsgestaltung“ zur Verfügung. Dazu kommen die aktualisierte Verwaltungsvorschrift „Ganztägiges Lernen an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern“, ein Formular zur Übertragung der Zeichnungsbefugnis von Schulleitungen für Kooperationsverträge sowie aktualisierte Formulare zum „Angebotskonzept“ und zum „Leistungsnachweis“. Dazu kommt die „Vereinbarung zur Datenverarbeitung im Rahmen der Durchführung von ganztagsspezifischen Angeboten“.
Quelle: Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern
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Brandenburg: Projekt „Trägerqualität“ gefördert : Datum:
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg fördert das Projekt „Trägerqualität“.
Im neuen Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz wird erstmals die Zuverlässigkeit der Träger von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen als Kriterium verpflichtend eingeführt. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) fördert in diesem Rahmen das Projekt „Trägerqualität“ am Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) bis 2022 mit rund 120.000 Euro jährlich und das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK e.V.) einmalig mit rund 130.000 Euro.
Jugendministerin Britta Ernst: „Gute Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche brauchen verantwortungsvolle Einrichtungsträger. Um sie künftig in ihrer Rolle stärker zu unterstützen, werden vom Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg entsprechende Qualifizierungs- und Informationsangebote entwickelt und ab Herbst für Brandenburger Träger zur Verfügung gestellt. Der Schutz der Kinder und Jugendlichen hat oberste Priorität.“
Im Projekt „Trägerqualität“ trifft das SFBB Vorbereitungen, um unter anderem in einer Fachveranstaltung Leitgedanken und Vorstellungen der Einrichtungsträger zusammenzutragen. Die Fort- und Weiterbildungsangebote sollen sich zudem nicht mehr nur an sozialpädagogische Fachkräfte und Einrichtungsleitungen richten, sondern auch an Unternehmer, Manager und Geschäftsführer. Im Herbst soll es außerdem erste Qualifizierungsangebote für Einrichtungsträger geben. Darüber hinaus fördert das MBJS das IFK e.V. an der Universität Potsdam mit rund 130.000 Euro zur Entwicklung von bedarfsgerechten Qualifizierungsangeboten für kommunale Träger von Kindertageseinrichtungen.
Das Gesetz (Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (VIII) – Kinder- und Jugendhilfe) wurde gestern, am 9. Juni 2021, verkündet und tritt heute in Kraft. Mit der Gesetzesänderung gilt die Zuverlässigkeit der Träger künftig als Voraussetzung zum Betrieb einer erlaubnispflichtigen Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Kinder- und Jugendhilfeleistungen in erlaubnispflichtigen Einrichtungen werden von unterschiedlichsten Trägern erbracht, von großen unter dem Dach von Verbänden wie dem DRK, Arbeitersamariterbund, der Arbeiterwohlfahrt, dem Diakonisches Werk oder der Caritas aber auch von Gemeinden und Städten sowie kleineren Vereinen. Sie engagieren sich beispielsweise in der Kindertagesbetreuung, im Bereich der Hilfen zur Erziehung oder bieten unterstützende Erziehungsleistungen außerhalb der Familie an.
Der Schutz- und Qualitätsgedanke für die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe hat sich bislang vordergründig auf die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe fokussiert, wie beispielsweise Kinder- und Jugendheime, Wohngemeinschaften und Internate und auf die pädagogische Arbeit der Fachkräfte in diesen Einrichtungen. Mit dem neuen Gesetz wird er auf die Ebene der Träger der Einrichtungen ausgeweitet.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Berlin: kids.digilab.berlin im Deutschen Technikmuseum eröffnet : Datum:
Im kids.digilab.berlin in den Räumen des Deutschen Technikmuseums können Kinder von 3 bis 10 Jahren spielerisch Phänomene der digital vernetzten Welt erforschen.
Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Sandra Scheeres hat am 17. Juni gemeinsam mit dem Direktor und Vorstand der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Joachim Breuninger, das kids.digilab.berlin in den Räumen des Deutschen Technikmuseums eröffnet. Hier können sich Kinder spielerisch und forschend mit den Phänomenen der digital vernetzten Welt auseinandersetzen. Sie lernen den verantwortungsbewussten Umgang mit Medien und erwerben zukunftsorientierte Kompetenzen.
Das kids.digilab.berlin unterstützt zudem das pädagogische Fach-und Lehrpersonal von Kitas und Grundschulen: Angeboten werden Fortbildungen zur Förderung von Fach-und Methodenkompetenzen sowie den routinierten Einsatz digitaler Lernmittel. Auf der Online-Plattform www.kids.digilab.berlin stehen multimediale Praxisempfehlungen und Bildungsmaterialien zur weiterführenden Anwendung in den Einrichtungen zur Verfügung. Die Plattform wird zudem den Akteuren der Digitalen Bildung Raum für den Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung bieten.
Das kids.digilab.berlin ist auf Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin entstanden. Gefördert wurde das Projekt von der Senatsverwaltung mit 3,4 Millionen Euro. Für die Jahre 2022 und 2023 sind weitere 3,4 Millionen Euro geplant. Als Experimentier-, Erlebnis-und Lernort der Digitalen Bildung für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren ist dies Neuland in der frühen Bildung. Ein Wissenschaftlicher Beirat und ein Praxisbeirat unterstützen das Projekt.
Das kids.digilab.berlin befindet sich im Deutschen Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg in zwei jeweils 40 Quadratmeter großen Räumen. Es wird zu den Öffnungszeiten des Museums zugänglich sein. Auf Grund der aktuellen Pandemie-Situation ist der Betrieb vorerst nur eingeschränkt möglich: Zunächst finden mehrmals täglich freie Angebote mit bis zu zehn Personen im regulären Museumsbetrieb statt. Ab 1. Juli können zusätzlich Gruppen bis zehn Personen an den Werktagen vormittags Ferienworkshops besuchen. Zu beachten sind die aktuellen Hygiene-Vorgaben, die aktuell auf der Webseite des kids.digilab.berlin angepasst werden. Nach den Ferien ist der reguläre Betrieb geplant: Dann finden mehrmals täglich vormittags Workshops für Kitakinder und Grundschulklassen statt, nachmittags Angebote im Rahmen des Ganztags.
Quellen: Stiftung Deutsches Technikmuseum
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Saarland: Ausbau der Ganztagsschule Marpingen : Datum:
Die Grundschule Marpingen im Landkreis St. Wendel erhält auch dank Bundesmitteln neue Räumlichkeiten für die Freiwillige Ganztagsschule.
Die Grundschule Marpingen braucht dringend neue Räume für den Freiwilligen Ganztag. Das Ministerium für Bildung und Kultur unterstützt den Ausbau des Angebots in der saarländischen Gemeinde mit rund 90.000 Euro. An der Grundschule wird mit diesem Geld unter anderem die Freiwillige Ganztagsschule in Form von sogenannten Raummodulanlagen erweitert. Auch das Gelände kann mit den nun zugesagten Mitteln entsprechend angelegt werden.
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot: „Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, allen Kindern bestmögliche Bildungschancen zu ermöglichen. Gerade jetzt brauchen Kinder mehr Zeit zum Lernen und mehr Zeit für Förderung unter dem Dach der Schule. Ein Schlüssel dazu ist der Ausbau der Ganztagsangebote an unseren Schulen.“
Dazu der Marpinger Bürgermeister Volker Weber: „Wir sind sehr froh darüber, dass der Bund und das saarländische Bildungsministerium den Ausbau unserer FGTS mit viel Geld unterstützen. Seit geraumer Zeit steigt die Zahl der Geburten in unserer Gemeinde wieder an, und fast alle Schülerinnen und Schüler unserer Grundschule nutzen das Betreuungsangebot unserer freiwilligen Ganztagsschule. Durch die Fördergelder können wir nun mehr Platz für eine hochwertige Betreuung in unserer FGTS schaffen.“
Das Projekt wird aus dem Sondervermögen „Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ des Bundes und aus Landesmitteln durch das Ministerium für Bildung und Kultur gefördert.
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KMK-Empfehlung zum Schulbetrieb 2021/2022 : Datum:
Die Kultusministerkonferenz hat sich vor dem Hintergrund der Pandemieentwicklung auf Empfehlungen für den schulischen Regelbetrieb im Schuljahr 2021/2022 verständigt.
Die Kultusministerkonferenz hat sich am 10. Juni vor dem Hintergrund der Pandemieentwicklung eingehend mit dem schulischen Regelbetrieb im kommenden Schuljahr 2021/2022 befasst und sich dabei auf nachfolgende Empfehlungen verständigt.
Britta Ernst, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport: „Die Schülerinnen und Schüler und alle anderen Beteiligten haben während der pandemiebedingten Einschränkungen Enormes geleistet: Sie haben ihre Lernprozesse eigenverantwortlich gestaltet und sind umsichtig mit der für sie herausfordernden Situation umgegangen. Für den Start ins neue Schuljahr legen wir nunmehr Empfehlungen vor. Am wichtigsten ist, dass die Schulen in vollständigem Präsenzunterricht starten. Ich freue mich über die erneute Einmütigkeit und Klarheit, mit der die Bildungsministerinnen und Bildungsminister diesen Beschluss gefasst haben.“
Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Koordinator der B-Länder und Hessischer Kultusminister: „Das Entscheidende für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler ist, dass der Schulbetrieb im neuen Schuljahr mit all seinen Aspekten – dazu gehören neben dem Unterricht natürlich auch Klassenfahrten, Exkursionen, AGs, Förder- und Ganztagsangebote – in vollem Umfang stattfindet. Denn effektives Lernen ist immer auch soziales Lernen. Dabei wird uns – neben eigenen Programmen der Länder – auch das in den vergangenen Wochen mit dem Bund auf den Weg gebrachte gemeinsame Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche ‚Aufholen nach Corona‘ unterstützen.“
Ties Rabe, Koordinator der A-Länder und hamburgischer Senator für Schule und Berufsbildung: „Ich freue mich über das klare Signal der Kultusministerkonferenz. Kein Digital- oder Distanzunterricht kann den Präsenzunterricht ersetzen. Zugleich bietet der Präsenzunterricht jetzt die große Chance gezielt Lernrückstände von Kindern und Jugendlichen zu überwinden. Darüber hinaus sind wir der festen gemeinsamen Überzeugung, dass Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen auch bei den kommenden Abschlussprüfungen keine Nachteile entstehen sollen.“
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.06.2021:
- Schülerinnen und Schüler blicken auf viele Monate mit eingeschränktem Schulbetrieb und stark reduzierten sozialen Kontakten zurück. Sie, ihre Eltern sowie die Schulleitungen, Lehrkräfte und alle an den Schulen Beschäftigten haben in dieser Zeit Großes geleistet und viel dazu beigetragen, den Unterricht unter schwierigen Bedingungen in neuen Formaten zu ermöglichen. Schülerinnen und Schüler mussten im Rahmen der Eindämmung der Pandemie besonders große Lasten tragen, indem sie – phasenweise und regional verschieden – keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugang zu ihrer Schule als einem zentralen Ort des Lernens und des sozialen Miteinanders hatten.
- Das Infektionsgeschehen hat sich in den vergangenen Wochen positiv entwickelt. Dabei – so auch das Robert Koch Institut – geht von Kindern und Jugendlichen keine treibende Kraft in der aktuellen Situation aus. Ein großer Teil der Bevölkerung hat zudem bereits mindestens eine Impfung erhalten, zum Beginn des neuen Schuljahres werden viele bereits zwei Mal geimpft sein. Auch der Schulbetrieb wird dadurch sicherer.
- Die Kultusministerkonferenz ist der gemeinsamen Überzeugung, dass der Präsenzunterricht in seiner ganzen Breite die notwendige Grundlage erfolgreichen Lehrens und Lernens ist. Die Kultusministerkonferenz ist sich deshalb darin einig, dass alle Schulen mit Beginn des neuen Schuljahrs 2021/22 dauerhaft im Regelbetrieb (regulärer Schulbetrieb mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden) besucht werden.
- Schulischer Regelbetrieb bedeutet, dass der Unterricht in der Schule ohne weitere Einschränkungen erteilt und das schulische Leben wieder ermöglicht wird, unter Beachtung der je nach Infektionsgeschehen geltenden Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen.
- Vollständiger Präsenzunterricht mit allen damit verbundenen Möglichkeiten ist zugleich eine zentrale Voraussetzung, um die vielfältigen geplanten Unterstützungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche wirksam einzusetzen.
- Auch schulische und außerschulische Angebote, die das soziale Miteinander fördern, werden grundsätzlich wieder in vollem Umfang ermöglicht. Dazu zählen insbesondere die Einbeziehung außerschulischer Lernorte, Kooperationen mit externen Partnerinnen und Partnern (beispielsweise in den Bereichen Sport, Kultur sowie künstlerische und ästhetische Bildung) sowie Schulfahrten oder Austauschmaßnahmen. Ganztagsschulische Bildung und Betreuung finden statt.
- Schülerinnen und Schüler, die im nächsten Jahr einen Schulabschluss absolvieren, sind durch die Schulschließungen und Unterrichtseinschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Die Kultusministerkonferenz wird – wie schon 2020 und 2021 – für diese Schülerinnen und Schüler angemessene Regelungen finden, um ihnen beim Schulabschluss keine Nachteile entstehen zu lassen.
- Der Regelbetrieb ist nicht an individuelle Impfungen von Schülerinnen und Schülern bzw. Impfquoten geknüpft. Zugleich ist aber bei entsprechenden Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und entsprechenden altersbezogenen Zulassungen für Kinder und Jugendliche, die bzw. deren Sorgeberechtigte es wünschen, ein Impfangebot zu unterbreiten bzw. sind diese gleichberechtigt in die Bedarfsberechnungen zur Beschaffung von Impfstoff einzubeziehen.
- Die gut eingespielten und bewährten Infektionsschutz- sowie Hygienemaßnahmen und -konzepte für Schulen leisten einen wesentlichen Beitrag für einen sicheren Schulbetrieb in voller Präsenz. Die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken, wo Abstände in Innenräumen nicht eingehalten werden können, und die Teststrategien sind ebenso wie konsequentes Lüften daher auch im neuen Schuljahr unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens in Betracht zu ziehen.
- Die Kultusministerkonferenz betont erneut die Bedeutung der Ausbildung, insbesondere der dualen Ausbildung, für die Fachkräftesicherung auch in Krisenzeiten. Die Länder leisten mit vielfältigen Maßnahmen Unterstützung für den Übergang in Ausbildung sowie in der Zeit der Ausbildung und bringen sich aktiv als Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung auf regionaler, Landes- und Bundesebene ein. Die Kultusministerkonferenz fordert alle Beteiligten auf, an ihrem Engagement zur Sicherung der Ausbildung festzuhalten und bekräftigt das Erfordernis von Präsenzangeboten in der Berufsberatung.
Quelle: Kultusministerkonferenz
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Niedersachsen: Ganztagsausbau im Grundschulbereich : Datum:
Niedersachsen konnte seit Ende April für den schnelleren Ausbau von Ganztagsangeboten im Grundschulbereich aus Bundesmitteln mehr als 60 Bewilligungsbescheide überreichen.
Für den schnelleren Ausbau von Ganztagsangeboten im Grundschulbereich hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne seit Ende April mehr als 60 Bewilligungsbescheide überreicht – vor Ort und virtuell. Weitere Übergaben folgen in den kommenden Wochen. Insgesamt hat das Land bisher etwa 315 Anträge mit einer Fördersumme von insgesamt rund 43 Millionen Euro freigegeben.
Bewilligt wurden kleinere Summen wie 9.000 Euro für einen besser klimatisierten Ganztagsbereich an der Grundschule Walchum, aber vielfach auch große Beträge von zum Beispiel 1,4 Mio. Euro für einen umfangreichen Umbau eines Gebäudebereiches an der Grundschule Ostrhauderfehn.
Insgesamt stehen für den beschleunigten Ausbau der niedersächsischen Ganztagsgrundschulen mehr als 70 Millionen Euro zusätzlich bereit. Das Geld stammt aus den Corona-Soforthilfen der Bundesregierung und kann für Investitionen in Räumlichkeiten und Ausstattungen an Grundschulen und Förderschulen mit Ganztagsangeboten in der Primarstufe verwendet werden. Die Mittel wurden den Ländern kurzfristig vom Bund zur Verfügung gestellt und schnellstmöglich auf den Weg gebracht.
Nach der entsprechenden Förderrichtlinie soll es bei der jeweiligen Ausstattung um Investitionen im Aufenthaltsbereich, im Küchen- und Sanitärbereich, Mobiliar, Spiel- und Sportgeräte und bessere Hygienebedingungen gehen, darüber hinaus um Bau-, Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen. Sie sollen dazu dienen, die Ganztagsangebote der Schule zu verbessern.
„Der Ausbau hochwertiger Ganztagsangebote ist seit Jahren ein Schwerpunkt im Gesamtkonzept für gute Bildung in Niedersachsen“, kommentiert Kultusminister Grant
Hendrik Tonne diese Zwischenbilanz und fügt an: „Das Ganztags-Ausbauprogramm gibt dem noch einmal einen ordentlichen Schub und ich freue mich, dass bereits viele Schulträger dieses Angebot nutzen. Zugleich appelliere ich an weitere Schulträger hier aktiv zu werden. Wir wissen, wie wichtig die ganzheitliche Förderung und Betreuung über die Stundentafel hinaus für viele Kinder ist, und die Pandemie hat dazu geführt, dass wir unsere Anstrengungen hier noch einmal deutlich verstärken müssen. Das gilt insbesondere für den Primarbereich, den wir mit diesem Programm gezielt fördern.
Hintergrund:
Mehr als 70 Prozent aller öffentlichen Schulen in Niedersachsen bieten bereits ein Ganztagsangebot. Von den Schulen des Primarbereiches sind 1.058 Ganztagsschulen. Bund und Land wollen den weiteren Ausbau mit Nachdruck fördern. Aus dem Zusatzprogramm für den beschleunigten Ausbau der niedersächsischen Ganztagsgrundschulen werden sowohl bestehende Ganztagsgrundschulen als auch Schulen, die im Schuljahr 2020/2021 neu initiierte Ganztagsangebote gestartet haben, gefördert. Antragsberechtigt sind Träger öffentlicher Grundschulen und Förderschulen mit Ganztagsangebot.
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Mecklenburg-Vorpommern: Schulmagazin „klasse!“ : Datum:
Die aktuellen Ausgaben des Schulmagazins „klasse!“ widmen sich wieder aktuellen Bildungsthemen in Mecklenburg-Vorpommern. Auch Ganztagsschulen werden vorgestellt.
Das Schulmagazin „klasse!“ enthält regelmäßig interessante und praktische Informationen rund um Schule und Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Ausgabe 2021/2022 ist diesmal als digitale Ausgabe veröffentlicht. Sie enthält u. a. einen Bericht über die Regionale Schule Rudolf Harbig in Ribnitz-Damgarten, der den Titel trägt: „Wir bleiben flexibel und suchen gemeinsam nach Lösungen“. Um den „Zauber der Musik“ geht es im Bericht über die Nils-Holgersson-Grundschule Schwerin als Partnerschule der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Im klasse!-Interview erläutert Bildungsministerin Bettina Martin, welche drei Bereiche die Landesregierung derzeit besonders im Blick hat.
Die Ausgabe 2018/2019 hat das Schwerpunktthema „Wir lernen vernetzt“ und enthält ein Porträt des Schulzentrums am Sund in Stralsund, das als eine von 21 Modellschulen das neue Schulfach „Informatik und Medienbildung“ getestet hat, nebst Interview mit Schulleiterin Regina Landt. Die Digitalisierung ist auch Schwerpunkt eines Interviews mit Prof. Alke Martens von der Universität Rostock sowie des Interviews mit Bildungsministerin Bettina Martin.
Weitere Themen sind der Online-Atlas Kulturelle Bildung MV, der Schulen bei der Suche nach Kooperationspartnern mit konkreten Angeboten und außerschulischen Lernorten in ihrer Region unterstützt, sowie ein Bericht über die Schülerband „EastSide.Music“ von Schülerinnen und Schüler der Europaschule „Arnold Zweig“ und des Oskar-Picht-Gymnasiums Pasewalk, die sich jeden Freitag im Pasewalker Freizeitzentrum „Happy To-gether“ am Schlachthof zu gemeinsamer Musik treffen.
Beide Ausgaben enthalten wieder Informationen über das Schulsystem von Mecklenburg-Vorpommern, viele interessante Beiträge zur Berufsorientierung und – Stichwort „Studieren mit Meerwert“ – über besondere Studienrichtungen in den Hochschulen des Landes. Schließlich wird wie immer erläutert, welche Chancen angehende Pädagoginnen und Pädagogen in Mecklenburg-Vorpommern haben.
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Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Studie: Kinder vermissen Sport und Bewegung : Datum:
9 von 10 Kindern haben während der Corona-Pandemie die Bewegung und den Sport vermisst – das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes.
90 Prozent der Kinder in Deutschland haben während der Corona-Pandemie die Bewegung und den Sport vermisst. Einer großen Mehrheit (83 Prozent) der Kinder gefällt an Sport und Bewegung besonders, dabei mit anderen Kindern zusammen zu sein und Spaß zu haben.
Wenn nach der Corona-Pandemie öffentliche Mittel zur Verfügung stünden, damit jedes Kind ein Jahr lang kostenlos bei einem Sportverein mitmachen könnte, würden 61 Prozent der Kinder dieses Angebot auf jeden Fall wahrnehmen. Weitere 25 Prozent würden dies wahrscheinlich tun. 12 Prozent der Kinder geben an, dass sie ein solches Angebot eher nicht nutzen würden, 2 Prozent würden dies auf keinen Fall tun.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Politik- und Sozialforschungsinstituts Forsa unter Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren und Erwachsenen im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes anlässlich des Weltspieltages am 28. Mai. Der Weltspieltag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Lasst uns (was) bewegen!“.
„Beim Sport geht es um einen Ausgleich vom Alltag, darum soziale Kontakte zu pflegen, Neues auszuprobieren und sich weiterzuentwickeln. Die vielfältigen Antworten der Kinder sind eindeutig. Sie zeigen uns mehr als deutlich, dass Sport weit mehr ist als nur Bewegung und welchen hohen Stellenwert er im Leben der Kinder hat. Wir müssen das Sporttreiben für Kinder und Jugendliche endlich wieder in vollem Umfang ermöglichen, um den physischen, psychischen und sozialen Folgen des Bewegungsmangels entgegenzuwirken“, so der 1. Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Stefan Raid.
Der großen Mehrheit der befragten Kinder (83 Prozent) gefällt an Sport und Bewegung besonders, dabei mit anderen Kindern zusammen zu sein und Spaß zu haben. Fast zwei Drittel (62 Prozent) mögen es besonders, bei Sport und Bewegung an der frischen Luft zu sein. Neue Sachen zu lernen und immer besser zu werden, mögen 42 Prozent der Kinder besonders gern an Sport und Bewegung. 30 Prozent gefällt besonders, einen Ausgleich zum Schulalltag zu haben. Dass sie es an Sport und Bewegung besonders mögen, sich körperlich anzustrengen und aus der Puste zu kommen (24 Prozent) oder sich mit anderen Kindern zu messen und zu wetteifern (23 Prozent), gibt jeweils jedes vierte Kind an.
Mädchen sagen häufiger als Jungen (46 zu 38 Prozent), dass es ihnen besonders gut gefällt, beim Sport neue Sachen zu lernen und immer besser zu werden, Jungen sagen häufiger als Mädchen (29 zu 17 Prozent), dass es ihnen besonders gut gefällt, sich beim Sport mit anderen Kindern zu messen und zu wetteifern. Die jüngeren Kinder von 6 bis 9 Jahren haben noch häufiger als die älteren Kinder Freude daran, beim Sport mit anderen Kindern zusammen zu sein und Spaß zu haben (89 zu 79 Prozent) sowie draußen an der frischen Luft zu sein (67 zu 59 Prozent). Ältere Kinder von 10 bis 14 Jahren schätzen hingegen häufiger den Ausgleich zum Schulalltag (37 zu 20 Prozent).
Insgesamt geben 9 von 10 Kindern (90 Prozent) an, dass sie in den letzten Monaten während der Corona-Pandemie die Bewegung und den Sport vermisst haben. 59 Prozent hat die Bewegung in den letzten Monaten im Sportverein, 54 Prozent in der Freizeit mit Freunden und 51 Prozent in der Schule gefehlt. Dass sie Bewegung und Sport mit der Familie vermisst haben, geben11 Prozent der Kinder an. Nur wenige Kinder (10 Prozent) haben Sport und Bewegung in den letzten Monaten nicht vermisst.
86 Prozent der Erwachsenen befürworten voll und ganz oder eher die Forderung, dass die Bundesregierung nach der Corona-Pandemie deutlich mehr in den Kinder- und Jugendsport investieren und dafür beispielsweise jedem Kind ein Jahr lang den kostenfreien Zugang zu einem Sportverein ermöglichen sollte (57 Prozent „voll und ganz“, weitere 29 Prozent befürworten diese Forderung „eher“). Nur eine Minderheit lehnt die Forderung nach einem kostenlosen Zugang zu Sportvereinen für Kinder und Jugendliche eher (10 Prozent) oder voll und ganz (2 Prozent) ab. In allen Befragtengruppen findet die Forderung eine breite Unterstützung: Bei Frauen etwas stärker als bei Männern (90 zu 83 Prozent), bei Erwachsenen mit Kindern im Haushalt etwas mehr als bei denen ohne Kinder (90 zu 86 Prozent), und parteiübergreifend auch entlang der Parteilager (Grüne 91 Prozent, FDP und Linke 90 Prozent, AfD und SPD 89 Prozent, CDU/CSU 79 Prozent).
Für die repräsentative Umfrage zum Weltspieltag 2021 wurden vom Politik- und Sozialforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes deutschlandweit 1.001 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren und 1.006 Erwachsene befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- drei Prozentpunkten.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Rheinland-Pfalz: Ganztagsschulen bald wieder im Regelbetrieb : Datum:
Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz können unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Testkonzepte wieder starten.
Nachdem sich die Sieben-Tage-Inzidenzen in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz auf einem erfreulich niedrigen Stand bewegen, starten die Ganztagsschulen ab dem 21. Juni 2021 wieder im Regelbetrieb. Unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Testkonzepte ist es den Ganztagsschulen in eigener Verantwortung möglich, bereits ab dem 14. Juni 2021 – und somit gleichzeitig mit dem Start des Präsenzunterrichts für alle Klassen- und Jahrgangsstufen – im Regelbetrieb beginnen.
Weiterführende Informationen zur Organisation der Ganztagsschulen finden Sie auf dem Bildungsserver Ganztagsschule Rheinland-Pfalz.
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Tag des Schulgartens 2021 am 10. Juni : Datum:
Die BAG Schulgarten ruft auch in diesem Jahr zum bundesweiten „Tag des Schulgartens“ am 10. Juni 2021 auf. Auch viele Ganztagsschulen haben ihre Teilnahme zugesagt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e.V. hat auch für dieses Jahr den Tag des Schulgartens ausgerufen. Er findet am 10. Juni 2021 statt und kann dann hoffentlich im Rahmen der Woche der Umwelt im Garten des Bundespräsidenten einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Dies ist der offizielle Termin; jeder darf aber gerne seinen passenden Termin für den Tag des Schulgartens wählen.
Teilnehmende Einrichtungen konnten sich bis zum 1. Juni zum Tag des Schulgartens anmelden, darunter sind auch viele Ganztagsschulen:
Baden-Württemberg:
- Grundschule Stammheim Stuttgart
Bayern
- Grundschule Poing
- Grund- und Mittelschule Goldbach
- Grundschule Kleiner Einstein Arnegg Blaustein
Berlin:
- Rudolf-Virchow-Oberschule
- Schule am Faulen See
- Otto-Wels-Grundschule
- Kopernikus-Oberschule
- Wald-Grundschule
Brandenburg:
- Schiller-Grundschule Potsdam
- Wilhelm-Busch-Grundschule Blankenfelde-Mahlow
Bremen
Hessen
- Obermayr Europa-Schule Wiesbaden
- Erich-Kästner-Schule Darmstadt
- Reichenberg-Schule Reichelsheim
Niedersachsen
- IGS Heidberg Braunschweig
- Tetta von Oldersum Grundschule Wangerland
- Grundschule Klint Braunschweig
- Oberschule Mitte Wilhelmshaven
- Albert-Einstein-Gymnasium Hameln
- IGS Bovenden
- Geschwister-Scholl-Grundschule Einbeck
- IGS Buchholz
- Heiligengeistschule Lüneburg
- Otto-Hahn-Schule Wunstorf
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
- Realschule plus Birkenfeld
- Otto-Hahn-Realschule plus Bitburg
- Erich-Kästner-Schule Singhofen
Sachsen
- Leipzig International School
Sachsen-Anhalt
- Saaleschule Halle
- Hort 1 Brinckmeier Grundschule Ballenstedt
Quelle: BAG Schulgarten
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„Spielen macht Schule“ – jetzt schnell bewerben! : Datum:
Noch bis zum 14. Juni 2021 sind Einsendungen für den bundesweiten Wettbewerb „Spielen macht Schule“ möglich.
In der bundesweiten Bildungsinitiative „Spielen macht Schule“ zur Förderung des klassischen Spielzeugs können sich alle Grundschulen in Deutschland um die Ausstattung für ein Spielezimmer mit pädagogisch geprüftem und bewertetem Spielzeug bewerben.
Teilnahmevoraussetzung ist das Erstellen eines Konzepts für ein Spielezimmer an Ihrer Schule. Wichtige Entscheidungskriterien für die Jury sind kreative und innovative Ideen, die zur Schulentwicklung beitragen und sich konkret in Ihrem Schulalltag umsetzen lassen.
Für das Konzept sind sechs Leitfragen zu beantworten:
1. Wann sollen die Spielwaren in den Schulalltag integriert werden?
- im Unterricht und/oder in Vertretungsstunden?
- im Betreuungsangebot vor und nach dem Unterricht?
- im Ganztagsangebot?
2. Wer soll von dem Spielzeug an Ihrer Schule in besonderem Maß profitieren?
- In welchen Klassenstufen versprechen Sie sich den größten pädagogischen Effekt?
- Welche Kinder profitieren von einem schulischen Spieleangebot ganz besonders?
3. Wo soll gespielt werden?
- Drinnen und/oder draußen?
- Welche Räumlichkeiten stehen zur Verfügung?
- Soll es ein festes Spielezimmer geben oder eine mobile Lösung?
4. Wie soll die Betreuung des Spieleangebots organisiert werden?
- Wie nutzt das Kollegium das Spieleangebot im Unterricht?
- Können sich Eltern, Großeltern oder der Förderverein engagieren?
- Lassen sich weitere ehrenamtliche Spielepaten finden?
5. Wie soll die Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit des Angebots gesichert werden?
- Wer kümmert sich darum, dass ausgeliehene Spiele zurückkommen?
- Wie gewährleisten Sie an Ihrer Schule, dass das Spielzeug stets einsatzfähig ist?
- Was gestalten Sie um das Spieleangebot herum – im Jahreskreis, in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen oder im Rahmen der Elternarbeit?
6. Wie sollen die Familien der Schülerinnen und Schüler integriert werden?
Die Fachjury wählt aus den Einsendungen jedes Jahr 200 Gewinnerschulen aus. Die Gewinnerschulen werden nach den Sommerferien über die Entscheidung der Jury informiert. Die Gewinn-Zuteilung erfolgt im Herbst. Die Auswahl der Spiele orientiert sich an den Wunschlisten, die mit den Konzepten eingereicht wurden.
Einsendeschluss ist der 14. Juni 2021.
Die Initiative, die von den Kultusministerien der 16 Bundesländer unterstützt wird, hat der Verein „Mehr Zeit für Kinder“ 2007 zusammen mit dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen. Insgesamt durften sich bisher Schülerinnen und Schüler von 2.600 Grundschulen über pädagogisch wertvolle Spiele freuen. Die eingesetzten Spiele haben erfahrene Pädagogen und Wissenschaftler zuvor geprüft und im Hinblick auf den Lerneffekt bewertet.
Bisherige Preisträgerschulen waren zum Beispiel:
- Theo-Betz-Schule Neumarkt i.d. Oberpfalz (2009 und 2018) – siehe auch die Homepage der Schule
- Grundschule Alftal Kinderbeuern (2019)
- Schule an der Gartenstadt Hamburg (2012)
- Grundschule Aue-Zelle (2011)
Beispiele für Bewerbungen finden Sie hier
Quelle: Spielen macht Schule
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Rheinland-Pfalz: Förderwettbewerb MINT-Regionen startet : Datum:
Ab sofort und bis zum 18. Oktober 2021 können sich Regionen in Rheinland-Pfalz mit regionalen Partnern aus Kommune, Schule, Wissenschaft und Wirtschaft für eine Förderung im Wettbewerb für MINT-Regionen bewerben.
Am 17. Mai 2021 ist der inzwischen vierte Durchgang des Förderwettbewerbs für MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz gestartet. Bewerben können sich regionale Zusammenschlüsse aus Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Verwaltung. Ziel ist es, dass die MINT-Regionen über einen Zeitraum von zwei Jahren ihre innovativen Konzepte umsetzen, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.
Um diese Begeisterung wach zu halten, entwickeln die MINT-Regionen außerdem eine Perspektive für die langfristige regionale MINT-Förderung über den Förderzeitraum hinaus. Den Siegerregionen winkt eine Förderung von bis zu 30.000 Euro zur Umsetzung ihrer Konzepte sowie ein umfassendes Beratungs- und Qualifizierungsangebot seitens der landeseigenen MINT-Geschäftsstelle in Trier. Der MINT-Regionen-Wettbewerb ist ein Teil der breit aufgestellten MINT-Strategie des Bildungsministeriums, das sich mit vielen Partnerinnen und Partnern aus dem Bildungsbereich, aus Wirtschaft und Gesellschaft für die MINT-Bildung stark macht.
„Bereits 2016 sind wir mit unserer MINT-Strategie gestartet. Der Förderwettbewerb ist dabei eine wichtige Säule zur regionalen Verankerung der schulischen und außerschulischen MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche. Wir brauchen den Nachwuchs, der mit einer guten MINT-Vorbildung in Ausbildung und Studium geht. Corona führt uns gerade überdeutlich vor Augen, wie Mathematik, die Naturwissenschaften, Technik und Informatik bei der Bekämpfung der Pandemie helfen und synergetisch zusammenwirken. Ich bedanke mich bei allen Partnerinnen und Partnern vor Ort, die mitmachen und dabei helfen, Rheinland-Pfalz als MINT-Land weiter zu stärken“, so Bildungsministerin Stefanie Hubig.
Für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz ist eine frühzeitige Fachkräftesicherung sowohl im Bereich der Ausbildungsberufe als auch bei MINT-Studienfächern besonders wichtig. Im Zuge seiner MINT-Strategie kooperiert das Bildungsministerium deshalb mit den Ministerien für Wirtschaft und Wissenschaft. Der Förderwettbewerb für MINT-Regionen wurde in diesem Zusammenhang gemeinsam entwickelt.
Ab sofort können sich Akteure einer Region mit einer gemeinsamen Strategie bewerben. Die Einbindung von möglichst vielen regionalen Partnern aus Kommune, Schule, Wissenschaft und Wirtschaft ist im Sinne der effektiven Vernetzung erwünscht. Die Jury besteht mehrheitlich aus Expertinnen und Experten sowie aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Ministerien.
Die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Internetseite der MINT-Geschäftsstelle unter www.mint.rlp.de. Die MINT-Geschäftsstelle Rheinland-Pfalz berät und unterstützt die Bewerberinnen und Bewerber auf Anfrage.
Bewerbungsschluss ist der 18. Oktober 2021.
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Baden-Württemberg: Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung : Datum:
Das Investitionsprogramm zum Ausbau der Ganztagsangebote für Kinder im Grundschulalter hat begonnen. Seit dem 25. Mai 2021 können die öffentlichen und freien Träger die Mittel beantragen.
Das Investitionsprogramm zum Ausbau der Ganztagsangebote für Kinder im Grundschulalter hat begonnen. Seit dem 25. Mai 2021 können die öffentlichen und freien Träger die Mittel beantragen. Das Fördervolumen beträgt rund 100 Millionen Euro. Kultusministerin Theresa Schopper sagt dazu: „Ich freue mich, dass die Investitionen in die Ganztagsangebote nun weiter an Fahrt gewinnen.“
Um die Infrastruktur in der Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht auszubauen, stellt der Bund den Bundesländern Investitionsmittel von bis zu 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. In einem ersten Schritt gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen in Höhe von 750 Millionen Euro, wovon rund 97,6 Millionen Euro auf Baden-Württemberg entfallen. Die entsprechende baden-württembergische Förderrichtlinie zur Umsetzung des Programms ist nun in Kraft getreten. Seit dem 25. Mai können die öffentlichen und freien Träger diese Mittel aus dem Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung beantragen.
„Ich freue mich, dass die Investitionen in die Ganztagsangebote durch das Programm zum Infrastrukturausbau weiter an Fahrt gewinnen. Die verbindliche Ganztagsschule und die kommunalen Angebote sind wichtige Angebote, die Eltern dabei unterstützen, Familie und Beruf einfacher unter einen Hut zu bringen“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie ergänzt: „Sie sind außerdem für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung unabdingbar. Deswegen sind die Investitionen in die Ganztagsangebote wertvolle Beiträge zu mehr Bildungsgerechtigkeit.“
Auch kommunale Angebote werden gefördert
Ihre Vorgängerin im Amt, Susanne Eisenmann, hatte in intensiven Verhandlungen mit dem Bund eine Einigung erzielen können, sodass mit einer Protokollerklärung des Landes Baden-Württemberg zur Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern für den Ausbau der Ganztagsbetreuung auch die Förderung der bewährten kommunalen Betreuungsangebote in Baden-Württemberg ermöglicht wird. „Wir setzen in Baden-Württemberg auf beides: die gebundenen Ganztagsschulen und die qualitätsvollen Betreuungsangebote unserer Kommunen“, so Ministerin Schopper. Ziel sei es, vor Ort ein bedarfsgerechtes Angebot an ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangeboten vorhalten zu können.
Förderung quantitativer und qualitativer Maßnahmen
Über das Programm zum Infrastrukturausbau des Bundes können sowohl quantitative als auch qualitative Maßnahmen im Ganztagsbereich gefördert werden. Mit den Mitteln können also zusätzliche ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter geschaffen werden. Ebenfalls kann in die Qualität bestehender Angebote investiert werden, etwa durch Sanierung oder Verbesserung der Ausstattung. Die Zuwendung erfolgt in Form eines Zuschusses, der maximal 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben beträgt. Der Zuwendungsempfänger hat also einen Eigenanteil von mindestens 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben der Maßnahme beizusteuern.
Anträge stellen können die Kommunen als Schulträger und als Träger der kommunalen Betreuungsangebote, die privaten Träger entsprechender Angebote und die Träger der Kindertagespflege. Das Kultusministerium stellt für die Antragssteller ein Antragsformular zur Verfügung. Die Förderung muss spätestens bis zum 30 Juni 2021 beim zuständigen Regierungspräsidium beantragt werden und muss bis zum 31. Dezember 2021 verausgabt worden sein.
Weitere Informationen
Bund und Länder haben Ende Dezember 2020 die „Verwaltungsvereinbarung für das Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder“ unterzeichnet. Baden-Württemberg hat hierzu eine Protokollerklärung gesondert gegenüber dem Bund abgegeben. Die Protokollerklärung des Landes besagt, dass das Kultusministerium als oberste Schulaufsichtsbehörde die Einhaltung von verlässlichen Qualitätskriterien, die Voraussetzung für eine finanzielle Förderung durch den Bund sind, gewährleistet.
Die Qualitätskriterien sind im Qualitätsrahmen Betreuung Baden-Württemberg festgehalten. Diesen sowie weitere Informationen, die Förderrichtlinie, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) und das Antragsformular hat das Kultusministerium unter https://km-bw.de/investitionsprogramm-ganztagsbetreuung bereitgestellt.
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Online-Voting „Energiesparmeister“ bis 8. Juni – jetzt mit abstimmen! : Datum:
Die 16 Landes-Energiesparmeister-Schulen stehen fest und kämpfen um den Bundessieg. Jetzt mitmachen und für das beste Schulprojekt voten!
Am Energiesparmeister-Wettbewerb 2021 haben 335 Schulen und rund 40.000 Teilnehmer*innen teilgenommen. Damit verzeichnet der Schulwettbewerb trotz der Corona-Pandemie einen neuen Bewerberrekord. Die diesjährigen Landessieger kämpfen jetzt um den Bundessieg.
16 Landessieger stehen im Rennen um den Bundessieg! Bis zum 8. Juni haben die Schulen Zeit, beim finalen Online-Voting Stimmen für ihr Projekt zu sammeln. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt.
Der Bundessieger wird während der Preisverleihung am 11. Juni 2021 im Bundesumweltministerium in Berlin bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr online statt.
Unter den 16 Energiesparmeistern sind 13 Schulen mit Ganztagsangebot:
- Baden-Württemberg: Gymnasium Isny
Für ihren Schulgarten haben sich die Schülerinnen und Schüler einen besonderen Rückzugsort gewünscht – für Ausstellungen, AG-Treffen und Klimaschutz-Unterricht. Mit der Energie-AG und zwei Architekten planen sie ihr Passivhaus.
- Bayern: Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld
Das Projektteam „Miltenbecher goes digital“ versorgt Tankstellen und Bäckereien in der Umgebung mit Alternativen zum Wegwerfbecher und plant einen schuleigenen Ausgabeautomaten für die Becher.
- Berlin: Grundschule am Falkplatz
Schülerinnen und Schüler haben das Brettspiel ESPASPI – „das spannende Energiesparspiel“ – für zwei bis acht Spielerinnen und Spieler entwickelt.
- Bremen: Albert-Einstein-Oberschule
Die Schule hat ein Konzept zum verantwortungsvollen Umgang mit Ernährung, Mobilität, Ressourcen, Konsum und Biodiversität entwickelt, dazu gehören u.a. eine Trinkwasseranlage und umweltfreundliche Trinkflaschen.
- Hamburg: Albrecht-Thaer-Gymnasium
Umweltdetektive der Schule sorgen für die Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzepts, etwa mit Müllsammel-Aktionen, Bewirtschaftung des Schulgartens und Upcycling-Projekten.
- Hessen: IGS Nordend Frankfurt am Main
Die Integrierte Gesamtschule will CO2-neutrale Schule werden und spart pro Jahr 60 Tonnen CO2 und 15.000 Euro ein.
- Niedersachsen: Grundschule Beuthener Straße
Die Schülerinnen und Schüler haben einen Klima-Parcours entwickelt, bei dem an den einzelnen Stationen spielerisch Inhalte zum Klimaschutz vermittelt werden.
- Nordrhein-Westfalen: Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule Gladbeck
In der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule sorgen kontrollierter Energieverbrauch und schuleigene PV-Anlagen für CO2-Vermeidungen.
- Rheinland-Pfalz: Heinrich-Böll-Gymnasium Ludwigshafen
Globale Klimaschutzaspekte lokal umzusetzen, ist das Ziel der Schule, u. a. mit einem „Nachhaltigen Stadtplan“ für die Stadt Ludwigshafen.
- Saarland: Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium Völklingen
In das umfassende Energiespar-Konzept ist die gesamte Schulgemeinschaft eingebunden, mit den drei Bereichen Energiesparen, Upcycling und CO2-Kompensation.
- Sachsen-Anhalt: Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe
Zu den Anschaffungen des Gymnasiums gehören LED-Lampen und Bewegungsmelder für einen geringeren Energiebedarf. Eine Solaranlage auf dem Dach wird gerade kalkuliert.
- Schleswig-Holstein: Stadtschule Bad Oldesloe
Ob Mülltrennung, zu-Fuß-zur-Schule-Aktionstag oder Teilnahme an Fridays-for-Future – die Stadtschule Bad Oldesloe will ihr Lebensumfeld und das Klima schützen.
- Thüringen: Gymnasium „Johann Georg Lingemann“ Heiligenstadt
Die AG „Junge Wetterfrösche“ des Gymnasiums dokumentiert seit 2006 Daten in ihrer Meteomedia-Wetterstation in Heiligenstadt und verantwortet auch die regelmäßige Wartung der Station der Schule und der Stadt.
Den Sonderpreis für das Projekt mit der besten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung erhält die Grund- & Mittelschule Aitrachtal in Mengkofen (Bayern).
Die 16 Landessieger werden mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und einer Projektpatenschaft mit einem Unternehmen oder einer Institution aus ihrer Region belohnt. Beim finalen Wettkampf um den Bundessieg treten die Gewinnerschulen im Online-Voting gegeneinander an: Das Klimaschutzprojekt mit den meisten Stimmen gewinnt weitere 2.500 Euro und den Titel „Energiesparmeister Gold“. Die Paten helfen den Gewinnerschulen bei der Öffentlichkeitsarbeit.
Der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen unter der Schirmherrschaft der Bundesumweltministerin sucht jährlich die besten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen. Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schularten können sich mit ihren Lehrkräften bewerben. Eine Expertenjury aus Wissenschaft, Politik und Medien bestimmt die 16 überzeugendsten Projekte.
Jury-Mitglied Felix Gruber von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt: „Jeder einzelne kann einfach und effektiv Energie sparen und zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen. Das Alter spielt dabei keine Rolle – jede Energiesparlampe und jedes Blatt Recyclingpapier zählen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt unterstützt den Wettbewerb, weil Schülerinnen und Schüler so einen sehr praktischen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit im Schulalltag erhalten.“
Quelle: Energiesparmeister
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Hamburg: Festschrift „10 Jahre Regionale Bildungskonferenzen“ : Datum:
Seit zehn Jahren gibt es in Hamburg die Regionalen Bildungskonferenzen in allen Bezirken. Zum Jubiläum ist jetzt eine Festschrift erschienen.
Vor zehn Jahren gingen in allen sieben Hamburger Bezirken die Regionalen Bildungskonferenzen (RBK) an den Start. Ziel war es, bestehende Bildungsangebote besser aufeinander abzustimmen und die beteiligten Bildungseinrichtungen zu einer stärkeren Zusammenarbeit zu bewegen. Denn selbst in gut vernetzten Stadtteilen klappt die Kooperation in Bildungsfragen nicht immer gut. Mit der Einrichtung der RBKs hat sich das vielerorts gebessert: Zwei- bis drei Mal pro Jahr setzen sich seitdem Vertreter aus Schulen, Kitas, Volkshochschulen, Jugendeinrichtungen, Kultur- und Sportvereinen an einen Tisch. Zum zehnjährigen Bestehen der RBK ist jetzt eine Festschrift erschienen.
Die Planung, inhaltliche Ausrichtung und Organisation der RBK vor Ort erfolgt jeweils durch eine bezirkliche Steuerungsgruppe, die mit Vertretern der Schulbehörde und des jeweiligen Bezirksamtes besetzt ist. Die bearbeiteten Themen sind abhängig von aktuellen Entwicklungen und den unterschiedlichen Bedürfnissen in den Bezirken. Der schulische Ganztag sowie Neuzugewanderte spielten in den letzten Jahren in allen Bezirken eine wichtige Rolle. Der Übergang von der Kita in die Grundschule, aber auch Sucht, Medien, Absentismus und Klimaschutz waren und sind weitere zentrale Themen der RBK.
In der gerade erschienenen Festschrift wird auf 140 Seiten auf die Geschichte, das Anliegen und den rechtlichen Rahmen der Regionale Bildungskonferenzen eingegangen, es gibt Interviews mit den beiden „RBK-Erfindern“ Thorsten Altenburg-Hack und Hans-Peter de Lorent, und es kommen Mitglieder der bezirklichen Steuerungsgruppen zu Wort. Für jeden der sieben Bezirke erfolgen ein Rückblick auf Konferenzen, Vorhaben und Diskussionen sowie ein Ausblick in die Zukunft und anstehende Aufgaben.
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Luftfilteranlagen für Grundschulen und Horte : Datum:
Der Bund fördert den Einbau von stationären Frischluft-Klimaanlagen in Kindergärten und Schulen und weitere technische Maßnahmen.
Der Bund fördert den Einbau von stationären Frischluft-Klimaanlagen in Kindergärten und Schulen, die Coronaviren aus der Atemluft filtern können. Moderne Luftfilteranlagen sind nach einem Jahr Pandemie dringend notwendig. Bisher wurde nur das Um- und Aufrüsten dieser Anlagen gefördert – über die nur wenige Schulen vor der Pandemie schon verfügten. Beim Neu-Einbau will das Wirtschaftsministerium künftig 80 Prozent der Kosten übernehmen.
Daneben wurde die Förderung weiterer technischer Maßnahmen ermöglicht. Beispielsweise ist nun auch die Nachrüstung einer Anlage zur Luftbehandlung durch UV-C Strahlung förderfähig. Die Erweiterung einer bestehenden RLT-Anlage durch nachträgliche Anbindung einzelner notwendiger Nebenräume wird nun ebenfalls unterstützt.
Zusätzlich können Maßnahmen an zentralen und dezentralen stationären Bestandsanlagen gefördert werden, die festmontiert und mit einem im Gebäude installierten Luftkanalsystem ausgestattet sind.
Informationen zum Förderverfahren und Antragsdokumente finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
Hintergrund:
Die Bundesregierung hat am 12. Mai 2021 beschlossen, die Bundesförderung „Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen (RLT) Anlagen“ um den Einbau von RLT-Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren zu erweitern. Für diese Personengruppe steht aktuell und voraussichtlich auch in absehbarer Zeit kein Impfstoff zur Verfügung. Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren umfassen Kindertageseinrichtungen, Horte, Kindertagespflegestellen und staatlich anerkannte allgemeinbildende Schulen in öffentlicher oder freier Trägerschaft, mit Ausnahme von Schulen der Erwachsenenbildung.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie arbeitet derzeit mit Hochdruck an der entsprechenden Novellierung der Förderrichtlinie. Aufgrund der vorgegebenen Verfahrensschritte ist nach derzeitigem Planungsstand mit Inkrafttreten der Richtlinie Mitte Juni zu rechnen.
Quellen:
Schulbau
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
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Niedersachsen: 31 neue Ganztagsschulen 2021/2022 : Datum:
Niedersachsen genehmigt 31 neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2021/2022. Dann verfügen 73,5 Prozent aller öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen über ein Ganztagsangebot.
Der Aufwuchs an Ganztagsangeboten in Niedersachsen setzt sich weiter fort: Zum Schuljahr 2021/2022 gehen 31 neue Ganztagsschulen an den Start. Rund 1.890 öffentliche allgemeinbildende Schulen werden dann über ein Ganztagsangebot verfügen, das sind 73,5 Prozent aller öffentlichen allgemeinbildenden Schulen.
27 der 31 neuen Ganztagsschulen beginnen mit einem offenen Ganztagsschulkonzept, drei Schulen richten ein teilgebundenes Ganztagsangebot ein, eine Schule wird voll gebundene Ganztagsschule. Bei dem Großteil der neuen Ganztagsschulen handelt es sich um Grundschulen (26), zudem machen sich fünf Oberschulen auf den Weg zum Ganztag.
Neben den Neuanträgen sind auch sechs Anträge von Schulen genehmigt worden, die einen Wandel der Organisationsform anstreben: Vier Schulen wollen zukünftig offene Angebote ausrichten, zwei Schulen teilgebundene.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich freue mich über jede Schule, die sich auf den Weg macht, ihren Schülerinnen und Schülern ein außerunterrichtliches Angebot am Nachmittag zu machen. Hiervon können alle profitieren – insbesondere aber die Kinder und Jugendlichen, die ansonsten wenig Zugang zu Sport, Musik, Kunst, Kultur oder Verkehrserziehung haben. Daher tragen unsere Ganztagsschulen in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern nicht nur zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei, sondern sie leisten einen zentralen Beitrag zur mehr Bildungsteilhabe und Bildungsgerechtigkeit. Wir statten die Schulen für diese Aufgabe bedarfsgerecht mit Ressourcen aus und machen es so attraktiv, Ganztagsschule zu werden. Hieran halten wir auch in Zukunft fest.“
Der Zusatzbedarf Ganztag ist in den letzten Jahren massiv angewachsen und stieg zuletzt auf rund 90.000 Stunden an. Das ist eine Verdoppelung der Ganztagsstunden im Vergleich zu 2010 (rund 44.500 Stunden Zusatzbedarf Ganztag).
Die Liste der genehmigten Neuanträge zur Errichtung von Ganztagsschulen für 2021/2022 finden Sie der Pressemitteilung.
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Rheinland-Pfalz: Grundschule Zerf erhält Mittel für Ganztagsbetreuung : Datum:
Die Grundschule Zerf im Landkreis Trier-Saarburg erhält Mittel aus dem Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung des BMBF.
Im Zuge des Bundesprogramms zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder wurde der Grundschule Zerf vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz jetzt eine Zuwendung in Höhe von 924.000 Euro bewilligt.
Aus dem Investitionsprogramm des Bundes entfallen auf Rheinland-Pfalz Fördermittel in Höhe von 36,2 Millionen Euro, damit kann der Ganztagsausbau weiter vorangetrieben werden. „Die Schulträger und das Land haben in den zurückliegenden Jahren gemeinsam viel dafür getan, damit die Familien im Land ein wohnortnahes und bedarfsgerechtes Ganztagsangebot für ihre Kinder in Anspruch nehmen können. In Rheinland-Pfalz ist dank dieser gemeinsamen Anstrengungen eine sehr gute Basis vorhanden, die wir stetig weiterentwickeln, um Kindern vielfältige und qualitativ hochwertige Angebote im Ganztag zu machen“, so Bildungsministerin Stefanie Hubig.
Mittlerweile gibt es in jeder der 170 Verbandsgemeinden, verbandsfreien Gemeinden, großen kreisangehörigen Städten und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz mindestens ein Ganztagsangebot im Grundschulbereich. 96 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte verfügen außerdem über mindestens ein entsprechendes Angebot im Bereich der Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
76 Prozent der Realschulen plus, über 85 Prozent der Integrierten Gesamtschulen und 31 Prozent der Gymnasien sind Ganztagsschulen in Angebotsform. Berücksichtigt man die anderen Ganztagsschulformen, insbesondere die verpflichtende und die offene Ganztagsschule, gibt es im Schuljahr 2020/2021 landesweit 1.241 Schulen mit ganztägigem Angebot. Dies sind über 83 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz. Damit ist eine flächendeckende Versorgung erreicht, die bei Bedarf ergänzt wird.
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Auszeichnungen „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ 2020 : Datum:
Lehrerinnen und Lehrer wurden im bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ausgezeichnet. Nominiert wurden sie auch von Schülerinnen und Schülern.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis –Unterricht innovativ“ 2020 stehen fest.
Die hochkarätige Jury im bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis –Unterricht innovativ“ 2020 unter Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia hat entschieden: Zehn Lehrkräfte, fünf Lehrkräfteteams und vier Schulleitungen aus neun Bundesländern wurden am 4. Mai auf einer virtuellen Preisverleihung ausgezeichnet. Über 6.400 Lehrkräfte und Schüler*innen beteiligten sich am Wettbewerb, der von der Heraeus Bildungsstiftung und vom Deutschen Philologenverband durchgeführt wird.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport Britta Ernst sagte u. a.: „Durch die Pandemie ist noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, welche große Bedeutung Lehrkräfte für die Methoden der Wissensvermittlung haben. Hierbei wurden sie herausgefordert. Es stellten sich neue Fragen: Wie können Schülerinnen und Schüler Probleme selbst formulieren, Lösungsstrategien entwickeln und die Ergebnisse in der Lerngruppe teilen oder präsentieren? Die Digitalisierung unterstützt dabei Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler. Es zeigt sich auch, dass Digitalisierung und guter Unterricht in Zukunft zusammengehören. Guter Unterricht verfügte schon immer über einen gefüllten Instrumentenkasten, der individuell und je nach Lern- und Förderbedarf eingesetzt werden kann. (...).“
Der Preis wird in drei Wettbewerbskategorien vergeben: „Schüler zeichnen Lehrer aus“, „Lehrer: Unterricht innovativ“ sowie „Vorbildliche Schulleitung“.
Zu den 10 nominierten Lehrkräften gehörten auch Lehrkräfte aus Ganztagsschulen, z. B.
- Lena Büttner, Lehrerin für Deutsch und Latein am Dürer-Gymnasium Nürnberg
- Maximilian Gebhard, Lehrer für Mathematik und evangelische Religion an der Realschule Weilheim
- Annette Wörmann, Lehrerin für Latein und Katholische Religion vom Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen
- Mehmet Cosgunoglu, Lehrer für Deutsch und Sozialwissenschaften/Politik an der Albert-Schweitzer-Realschule Remscheid
- Ronny Smektalla, Lehrer für Physik an der Diesterweg-Oberschule Werdau
- Ina Steinke-Haupt, Lehrerin an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz
- Julia Hübner, Lehrerin für Französisch, Italienisch und Biologie am Kepler-Gymnasium Pforzheim
- Joachim Triebe, Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch am Tagore-Gymnasium Berlin-Marzahn/Hellersdorf
- Holger Kellmeyer, Lehrer für Deutsch und Ethik am Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen
Für die Wettbewerbsrunde 2020 haben in der Kategorie „Unterricht innovativ“ zahlreiche engagierte Lehrkräfte-Teams aus ganz Deutschland innovative und fächerübergreifende Unterrichtsprojekte für den Wettbewerb eingereicht.
Die ersten drei Preise erhielten
- Daniela Heinrich-Stiller vom Gymnasium Lahntalschule in Biedenkopf für das Projekt „Forschen und Entwickeln“
- Katja Gerstenmaier, François Genthner und Luisa Schmidt vom Robert-Blum-Gymnasium in Berlin für das Projekt „Der BLUM-Preis“.
- Astrid Weißer von der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark in Norderstedt für das Projekt „Der Wal und das Ende der Welt“
In der neuen Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ wählte die Jury vier Teams aus. Die Schulleitungen wurden von ihren Kollegien vorgeschlagen. Mindestens 25 Prozent aller Lehrkräfte der betreffenden Schulen mussten die Nominierung unterstützen.
- Susanne Schäfer und Stephanie Lehmann von der Grundschule Herten-Mitte
- Simone Starke, Daniela Maurath und Simone Uhlig von der Maria-Sibylla-Merian-Schule Wiesloch
- Anja Germer von der Schule am Pappelhof in Berlin vergeben.
Die Initiatoren des Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wollen mit der Auszeichnung die Leistungen von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ
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Niedersachsen: Kooperation von Ganztagsschulen mit Volkshochschulen : Datum:
Das Niedersächsische Kultusministerium hat mit dem Landesverband der Volkshochschulen eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit an Ganztagsschulen geschlossen.
Das Niedersächsische Kultusministerium und der Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e. V. (LVVHS) haben eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit an öffentlichen Ganztagsschulen geschlossen. Das vielfältige Bildungsangebot an niedersächsischen Ganztagsschulen kann so weiter gestärkt und ausgebaut werden.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich freue mich, dass wir die Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen vertiefen. Die Volkshochschulen sind vor Ort stark verankert, verfügen über einen sehr guten Ruf und sind in der Lage, eine breite Palette altersgerechter Angebote zu erstellen. Die Volkshochschulen in Niedersachsen tragen schon jetzt dazu bei, das Gesamtkonzept der Bildung, Erziehung und Betreuung umzusetzen und verschiedene Inhalte für Schülerinnen und Schüler zu gestalten. Mit der Rahmenvereinbarung geben wir den Ganztagsschulen eine weitere hochwertige Option mit an die Hand.“
In Niedersachsen verfügen bereits mehr als 70 Prozent aller Schulen über ein Ganztagsangebot. Um den Schülerinnen und Schülern ein möglichst breit gefächertes und qualitätsvolles Programm anbieten zu können, hat das Land Vereinbarungen mit vielen Kooperationspartnern getroffen. Rahmenvereinbarungen für die Kooperation im Ganztag gibt es mit dem LandesSportBund (LSB), dem Landesfeuerwehrverband (LFV), dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband e. V. (ADTV), dem Landesjugendring Niedersachsen (LJR), dem Landesmusikrat Niedersachsen e. V. (LMR), dem Landesverband niedersächsischer Musikschulen e. V. (VDM), dem Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e. V. (LVKS), dem Institut für angewandte Kulturforschung (ifak) sowie mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. (LKJ), der Landesverkehrswacht (LVW), der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und nun auch mit den Volkshochschulen.
Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Gute Ganztagsschule braucht starke Partner – und die haben wir in Niedersachsen. Ich bedanke mich bei allen, die sich für ein vielfältiges, qualitätsvolles Angebot in unseren Ganztagsschulen einsetzen.“
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Brandenburg: Förderrichtlinie für Schulbauten : Datum:
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg hat die Richtlinie zur Förderung von Bauinvestitionen an Schulen veröffentlicht, die am 1. Juni 2021 in Kraft tritt.
Die Richtlinie zur Förderung von notwendigen Bauinvestitionen an Schulen in öffentlicher Trägerschaft (RL KIP II – Bildung – Schule) wurde im Amtsblatt des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) (PDF, 165kB, nicht barrierefrei) veröffentlicht. Zum 1. Juni 2021 tritt sie in Kraft. Für die bereits im Koalitionsvertrag vorgesehene Fortführung des Kommunalen Infrastrukturprogramms (KIP-Bildung) im Bereich Schulbau stehen nun 70 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsfonds zur Verfügung.
Im Rahmen dieses Förderprogramms sollen bis zu 40 Prozent (28 Millionen Euro) der verfügbaren Mittel für Maßnahmen an Schulzentren eingesetzt werden. Gefördert werden können Neubau-Maßnahmen, der Ausbau, der Umbau, die Erweiterung, die Sanierung oder Teilsanierung sowie die Modernisierung von Schulgebäuden, Schulaußenanlagen, Schulsporthallen und Schulsportaußenanlagen. Förderfähig sind zudem Horte an Schulstandorten, wenn die Räumlichkeiten der Horte in einem unmittelbaren baulichen Zusammenhang mit der Grund- und oder Förderschule stehen.
Antragsberechtigt sind die Träger öffentlicher Schulen. Förderanträge können vom 1. Juni 2021 bis spätestens 30. Juni 2022 bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden. Das Förderprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2024. Durch die Schulträger ist ein Eigenanteil in Höhe von 30 Prozent zu erbringen. Bei gemäß der Förderrichtlinie als finanzschwach geltenden Kommunen beträgt der Eigenanteil zehn Prozent. Die weiteren Informationen und Dokumente zur Antragstellung werden zu gegebener Zeit auf der Website der ILB abrufbar sein.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Niedersachsen: „Schule auf EssKurs“ – Jetzt bewerben! : Datum:
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat die neue Bewerbungsrunde „Schule auf EssKurs“ für das Schuljahr 2021/2022 eröffnet. Bis zum 30. Juli 2021 sind Bewerbungen möglich.
Mit dem Programm „Schule auf EssKurs“ möchte die Verbraucherzentrale Niedersachsen die niedersächsischen Schulen motivieren, sich mit ihrer Verpflegungssituation auseinanderzusetzen und diese bei Bedarf zu verbessern. Vorrangig steht dabei das Mittagessen im Fokus. Kann aufgrund der aktuellen Situation keine Warmverpflegung angeboten werden, können auch Mittagssnacks oder die Optimierung der Pausenverpflegung betrachtet werden.
Eingeladen ist jede niedersächsische Schule – unabhängig von Schulform und Schüleranzahl, die
- Bereits eine Schulverpflegung anbietet oder in Kürze anbieten wird und
- das Thema „Essen und Trinken“ mit der Teilnahme an „Schule auf EssKurs“ gezielt im Schulalltag intensivieren und damit ihr Profil stärken möchte.
Wenn die Interessenten den Zuschlag für die Teilnahme erhalten, werden sie bei ihrem Vorhaben aktiv von einer Ernährungsberaterin begleitet und unterstützt. Bei Erfolg werden die beteiligten Einrichtungen mit dem Sternesiegel ausgezeichnet. So profitieren Schulen gleich mehrfach von der Teilnahme: Neben dem Erfolg bei der Umsetzung ihrer selbst gesteckten Ziele und Maßnahmen, wird durch die Auszeichnung ihr Engagement öffentlich und dient damit der Profilstärkung in diesem Bereich – ein wichtiger Beitrag für die Förderung und Sicherstellung der Schülergesundheit.
Bewerbungen sind bis zum 30. Juli 2021 bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen einzureichen.
Für die Umsetzung des Vorhabens haben die Schulen von Schuljahresbeginn bis Ende April 2022 Zeit.
„Schule auf EssKurs“ wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und läuft seit 2007. Seither haben viele Teilnehmer bereits die Qualität ihrer Mittagsverpflegung verbessern können. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ oder „Langsam kommt man auch zum Ziel“ haben potentielle Bewerber die Möglichkeit die Optimierung ihrer Verpflegungssituation in kleinen Schritten voranzutreiben. Aber auch wer größere Vorhaben plant, ist willkommen und kann auf Unterstützung bauen.
Voraussetzung ist, dass realistische, sprich umsetzbare Ziele formuliert werden. Die Bemühungen sollen nachhaltig wirken können und in die Geschichte der Schulverpflegung eingehen.
Eine mehrmalige Teilnahme ist möglich und somit auch die Eroberung mehrerer Sterne.
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Bayern: Ferienprogramm neu aufgelegt : Datum:
Das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Jugendring legen für Kinder und Jugendliche in diesem Sommer wieder gemeinsam ein Programm der Ferienbetreuung auf.
Erholen, lange wach sein, reisen oder einfach nur den ganzen Tag mit Freunden verbringen: Die Ferien waren schon immer für alle Schülerinnen und Schüler eine besondere Zeit – und sind im zweiten Jahr der Pandemie vielleicht sogar wichtiger denn je. Das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Jugendring (BJR) stellen deshalb auch 2021 zusätzlich zu den lernfördernden schulischen Angeboten ein freizeitpädagogisches Angebot zur Ferienbetreuung auf die Beine.
Kultusminister Michael Piazolo: „Kinder und Jugendliche brauchen einfach den sozialen Kontakt und das Miteinander. So gut Wissensvermittlung und Lernen aus dem Distanzunterricht inzwischen auch funktionieren – das Leben und das Erleben in der Schule werden sie nie ersetzen. Daher bin ich sehr froh, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring nicht nur fortsetzen, sondern in diesem Jahr sogar noch einmal deutlich ausbauen können.“
BJR-Präsident Matthias Fack betont: „Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Mit dem Sonderprogramm für die Pfingst-, Sommer- und Herbstferien eröffnet die Staatsregierung jungen Menschen dringend nötige Freiräume. Die freizeitpädagogisch ausgerichteten Angebote bieten Kindern und Jugendlichen geschützte Räume der Gemeinschaft und für außerschulische Bildungserfahrungen, um sich auszuprobieren und entfalten zu können. Es freut mich, dass die Staatsregierung mit dem Sonderprogramm die Bedürfnisse junger Menschen ganzheitlich in den Blick nimmt und dabei wieder auf den BJR und die Jugendarbeit in Bayern als verlässliche Partner setzt.“
Der Fokus des diesjährigen Angebots liegt auf der Überwindung der Lockdown-bedingten Isolation und der Wiederbelebung sozialer Kontakte. Das Programm war bereits im Vorjahr ein großer Erfolg und wurde nun noch einmal deutlich erweitert. So können 2021 in den kompletten Pfingst-, Sommer- und Herbstferien alle Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 10. Jahrgangsstufe die Angebote wahrnehmen – unabhängig davon, ob die Eltern noch Urlaubsanspruch haben oder nicht. Die Schülerinnen und Schüler können unter einem vielfältigen Angebot wählen, das im neu gestalteten digitalen BJR-Ferienportal unter https://ferienportal.bayern/ abrufbar ist.
Kultusminister Michael Piazolo und BJR-Präsident Matthias Fack erklären gemeinsam: „Von Erlebnispädagogik über Umweltbildung bis zu sportlichen und kreativen Maßnahmen: Das Angebot ist groß und bietet wirklich jedem etwas. Uns ist dabei vor allem wichtig, dass Kinder, Jugendliche genauso wie ihre Eltern nach den herausfordernden letzten Wochen eine möglichst unbeschwerte Ferienzeit genießen können.“
Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus koordiniert der BJR Angebote für Kinder und Jugendliche während der bayerischen Pfingst-, Sommer- und Herbstferien. Zielgruppe sind die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Im Fokus stehen die Schülerinnen und Schüler. Die Programme bieten aber auch Unterstützung für Eltern, die wegen der Corona-bedingten Schließungen von Schulen auf Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder während der Sommerferien angewiesen sind. Mit dem Bayerischen Jugendring (BJR) steht hierfür wie im letzten Jahr ein bewährter Partner zur Verfügung. So koordinierte der BJR bereits im Vorjahr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus die Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommer- und Herbstferien. Am Sommer-Sonderprogramm 2020 beteiligten sich rund 220 bayerische Träger. Sie stellten insgesamt mehr als 10.000 Plätze für Kinder und Jugendliche in etwa 870 Gruppen bereit.
Das vorgestellte Angebot ist ein Teil des durch den bayerischen Ministerrat für das Jahr 2021 beschlossenen Unterstützungsprogramms zur individuellen Lern- und Sozialförderung der Schülerinnen und Schüler. Für die Maßnahmen, die bis weit in das Schuljahr 2021/2022 hineinreichen, stellt die Bayerische Staatsregierung zunächst 20 Millionen Euro bereit. Mit dem Budget sind neben der Fortführung der Brückenkurse für die Sommerferien Förderkurse, insbesondere in den Kernfächern der jeweiligen Schularten, geplant. Die Schulen bieten hierzu Programme an, die je nach Schulart und Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler spezifische Schwerpunkte setzen.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Lesetipp: „Ganztagsschule bewegt! Ganztagsschule gestalten“ : Datum:
Die gelungene Handreichung „Ganztagsschule bewegt! Ganztagsschule gestalten“ aus Bayern soll insbesondere junge Lehrerinnen und Lehrer auf die Ganztagsschule vorbereiten.
„Ganztagsschule bewegt! Ganztagsschule gestalten. Ein Leitfaden für die zweite Phase der Lehrerbildung“ ist eine Handreichung für junge Lehrerinnen und Lehrer. Sie wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) erarbeitet und richtet sich an Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter aller Schularten. Das Ziel beschreibt die Direktorin des ISB, Dr. Karin E. Oechslein, im Vorwort:
„Die Qualität der Ganztagsschule ist untrennbar mit den an der Ganztagsschule tätigen Personen, ihren fachlichen, aber auch berufsfeldspezifischen Kompetenzen sowie ihren Einstellungen und ihrem professionellen Selbstverständnis verbunden. Deshalb wird die Ganztagsschule künftig im Rahmen der Lehreraus- und -fortbildung als pädagogisch-konzeptionelle Herausforderung berücksichtigt und in der zweiten Phase der Lehrerbildung verankert. So werden Lehrkräfte, die an Ganztagsschulen bereits eingesetzt werden bzw. dort zukünftig eingesetzt werden können, auf die pädagogischen Herausforderungen vorbereitet.“
Die fünf „Bände“ des Leitfadens, die sowohl praktische Erfahrungen bayerischer Schulen und ihrer Lehrkräfte und Schulleitungen als auch Ergebnisse der Ganztagsschulforschung aufgreifen, umfassen alle Handlungsfelder der Ganztagsschule mit ihren vielen Facetten:
Band 1 „Schullandschaft bewegen“ gibt, beginnend bei der Definition der Kultusministerkonferenz für Ganztagsschulen, einen einführenden aktuellen Überblick über den Ausbau schulischer Ganztagsangebote in Bayern sowie das Angebotsspektrum und die Angebotsformen ganztägiger Bildung und Betreuung, bis hin zur personellen und finanziellen Ausstattung.
In Band 2 „Raum bewegen“ geht es um die flexible Nutzung und Gestaltung von Räumen für eine zeitgemäße Lernkultur, aber auch um die Einbeziehung des Schulgeländes als Ort des Lernens und Spielens sowie die Öffnung zum außerschulischen Umfeld. So werden beispielsweise die Clusterbauweise sowie offene Lernlandschaften erläutert. Als Praxisbeispiele werden u.a. die Lernwelten im Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen, der Schulgarten der Realschule Coburg II und Projekte in der Sophie-Scholl-Mittelschule Burglengenfeld genannt.
Band 3 „Schulalltag bewegen“ beleuchtet die Rhythmisierung im Ganztag, sowohl die Rhythmisierung im Stundenplan und im Unterricht als auch Projekte und Kooperationen, die als rhythmisierende Elemente im Schulalltag genutzt werden, darunter vor allem die Mittagspause.
Band 4 „Als Team bewegen“ enthält Themen wie die Stärkung von Peer-Beziehungen und vor allem die aktive Mitgestaltung von Kindern und Jugendlichen im Ganztag – von der Unterrichts- und Klassenebene über das Schulleben bis zur außerschulischen Ebene –, die Zusammenarbeit im Kollegium und Im multiprofessionellen Team sowie die Partnerschaft von Eltern und Schule.
Im Band 5 „Sich in Schule und Leben bewegen“ geht es um die „Lernwelten des Alltags“ wie etwa das Lernen durch Engagement oder die Themen „Gesellschaft, Demokratie, Werte“. Auch hier werden konkrete Projekte vorgestellt wie Kinderbeteiligungsprojekte zur Stadt(teil)gestaltung, das Projekt „Willkommen mit Musik“ (WiMu) in Würzburg oder das Sportmentorenprojekt „Mentor Sport nach 1“. Schließlich geht es auch um das Thema Berufsorientierung.
Die Handreichung ist sehr ansprechend aufgebaut und gestaltet. So „führen“ durch die Bände die beiden Ganztagsschüler Max und Emma. Ein Highlight sind auch die Illustrationen von Michael Wölfel von der Sophie-Scholl-Mittelschule Burglengenfeld. Ergänzt wird die Handreichung durch Video-Tutorials, in denen sich Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Professionen als „Gesichter des Ganztags“ vorstellen, etwa Josef Erl, Musiklehrer an der Clermont-Ferrand-Mittelschule Regensburg, der 16 Ukulelen für den Ganztag erworben hat und das Instrument gleich präsentiert.
Die Handreichungen sowie Poster und Begleitmaterialien stehen auf der Seite des ISB zum Download bereit. Auf Anfrage werden auch Printexemplare verschickt.
Hingewiesen sei auf weitere aktuelle Praxisbroschüren des ISB:
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Stadt Dortmund investiert in den Schulbau : Datum:
Rund 200 Projekte umfasst das Schulbauprogramm der Stadt Dortmund. 13 Projekte sind bereits abgeschlossen, und im Schuljahr 2021/2022 werden weitere an den Start gehen.
Die Stadt Dortmund investiert in den nächsten Jahren rund 1,25 Milliarden Euro in den Schulbau und arbeitet an der Abarbeitung des am 12. Dezember 2019 durch den Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Schulbauprogramms mit rund 200 Projekten.
Das erste Maßnahmenpaket im Schulbau-Projekt ist bereits abgearbeitet. 13 Projekte (Aufstellung von mobilen Raumeinheiten und kleinere Baumaßnahmen) sind komplett abgeschlossen. Schon zum Schuljahresbeginn 2021/2022 werden die ersten Modulbauten aus dem zweiten Maßnahmenpaket an der Europa-Gesamtschule in Brackel und an der Regenbogen-Grundschule in Mengede an den Start gehen. Der Fachbereich Liegenschaften hat erfolgreich die Projektentwicklungen für das dritte Maßnahmenpaket mit einem Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro abgeschlossen.
111 weitere Projekte sind derzeit in der Projektentwicklung im Fachbereich Liegenschaften, darunter unter anderem die Errichtung von derzeit drei neuen Grundschulen in den Stadtbezirken Hörde, Innenstadt-Ost und Innenstadt-Nord, diverse Schulerweiterungen und Standortneuentwicklungen sowie Sanierungen bzw. Abriss und Neubau von Sporthallen. „Wichtig ist, dass wir drei neue Grundschulen bekommen - in Hörde, Innenstadt-Ost und Innenstadt-Nord. Ungefähr in einem Jahrzehnt werden die Schulen in der Nordstadt komplett überarbeitet sein“, sagt Stadtkämmerer Jörg Stüdemann.
Schulstandorte werden aufpoliert
Auch die Nordstadtschulen werden in neuem Glanz erstrahlen. So werden in der Nordstadt bis voraussichtlich 2032 die Schulstandorte aufpoliert: Am Schulzentrum Burgholzstraße werden die Kielhorn-Förderschule, eine neue Grundschule, eine neue Tageseinrichtung für Kinder und ein Lager für die Stadtteilwerkstatt sowie zwei neue dreifach Sporthallen errichtet. Die Libellen-Grundschule wird für eine Zügigkeitserweiterung aufgestockt, die Diesterweg-Grundschule, die Nordmarkt-Grundschule und die Grundschule Kleine Kielstraße mit ihren Einfach-Sporthallen weichen für jeweils Schulneubau und je einer neuen Zweifach-Sporthalle.
Die Anne-Frank-Gesamtschule erhält nach Abbruch der ehemaligen Vincke-Grundschule einen großen Erweiterungsneubau, um für die Zügigkeitserweiterung um zwei Züge genug Raumkapazitäten bereitstellen zu können. Die Oesterholz-Grundschule soll auf dem Grundstück der Kielhorn-Förderschule neu errichtet werden. Die Gertrud-Bäumer-Realschule und die Albrecht-Brinkmann-Grundschule werden abgerissen und neu errichtet, zudem wird das Helmholtz-Gymnasium baulich erweitert und das Schulzentrum Münsterstraße erhält zwei zusätzliche Dreifach-Sporthallen.
Viele Schulbauprojekte in Bearbeitung
43 Projekte sind bereits in der Planungs- und Ausführungsphase der Städtischen Immobilienwirtschaft, darunter unter anderem die Errichtung von zwei neuen Grundschulen in den Stadtbezirken Innenstadt-West und Innenstadt-Ost, die Errichtung von zwei Mehrfachsporthallen in Hörde und der Gartenstadt sowie bauliche Erweiterungen an diversen Grundschulen, Gymnasien und Gesamtschulen.
Alleine in das Schulzentrum Kreuzstraße werden rund 50 Millionen Euro bis 2026 investiert. Das 106 Jahre alte Schulgebäude an der Kreuzstraße lässt durch seinen Grundriss moderne pädagogische Konzepte nicht zu und hat daher für die Beherbergung der Kreuz-Grundschule ausgedient. Das neue Schulgebäude soll dann auch Platz für einen weiteren Schulzug bieten. Die Johannes-Wulff-Förderschule erhält ebenso wie das Leibniz-Gymnasium Erweiterungsanbauten. Die Errichtung einer weiteren Zweifach-Sporthalle und einer Tageseinrichtung für Kinder am Schulzentrum Kreuzstraße sind angedacht.
Darüber hinaus befinden sich viele weitere Schulbauprojekte inklusive Sporthallen in der Bearbeitung. Zahlreiche weitere Projekte stehen in den Startlöchern. Der Fachbereich Schule schreibt die Schulentwicklungsplanung stetig fort, woraus sich wiederum fortlaufend neue Projekte generieren. „Es sind mehr Kinder in der Stadt und wir kommen nur zurande, wenn wir in den Schulbau investieren“, so Stüdemann.
Quelle: Schulbau
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Thüringen: „Tag der Kinderbetreuung“ in Gotha : Datum:
Zum „Tag der Kinderbetreuung“ am 10. Mai 2021 dankt der Oberbürgermeister von Gotha den Erzieherinnen und Erziehern in einer Video-Botschaft.
Am Montag, dem 10. Mai 2021, wird in Gotha der diesjährige Tag der Kinderbetreuung gefeiert. Den Aktionstag, der immer auf den Montag nach dem Muttertag fällt, nimmt Oberbürgermeister Knut Kreuch zum Anlass, um in einer Video-Botschaft seine Achtung für das Engagement des pädagogischen Personals auszudrücken, das täglich die Kleinsten betreut:
„Ich möchte Ihnen heute Dank sagen für ein unglaubliches Engagement, das Sie – die Erzieherinnen und Erzieher der Kindertagesstätten der Stadt Gotha, aber auch bei den freien Trägern und in den Horten oder auch die Tagesmütter – gerade in dieser Zeit gebracht haben.“
Das Stadtoberhaupt würdigt in seinem digitalen Statement, den wichtigen Beitrag, den die mehr als 200 Erzieherinnen und Erzieher in den kommunalen Kindertagesstätten während der andauernden Corona-Pandemie – ob in der Not- oder der regulären Betreuung – geleistet haben und weiterhin leisten. „Familien haben in dieser Zeit einmal mehr gemerkt, wie wichtig Kindergärten sind“, so Kreuch.
Mit Freude hebt der Oberbürgermeister hervor, dass die kommunalen Kindergärten noch in diesem Jahr mit dem Neubau in der Werner-Sylten-Straße Zuwachs bekommen. In den bestehenden Einrichtungen werde zudem fortlaufend saniert und erweitert. So konnte sich zuletzt der „Bummi“-Kindergarten über eine neue Spielanlage im Freien freuen.
Das vollständige Video ist ab Montag auf der Website der Stadtverwaltung Gotha (www.gotha.de) zu sehen.
Hintergrund:
Der Tag der Kinderbetreuung wurde als Aktionstag bereits 2012 vom Duisburger Peter Gärtner ins Leben gerufen. Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert. Die Organisation unterstützt all jene, die sich an diesem Tag bei Kita-Fachkräften und Tageseltern bedanken möchten. Der Tag der Kinderbetreuung bietet nicht nur Kindern und Eltern die Gelegenheit ihren Betreuern Danke für ihre Arbeit zu sagen. Er soll zudem den Stellenwert familienergänzender Bildung, Betreuung und Erziehung verdeutlichen und bietet den idealen Rahmen, um dieses gesellschaftspolitisch wichtige Thema in den Fokus zu rücken.
Quellen:
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Neue KMK-Statistik für Ganztagsschulen 2019/2020 : Datum:
Die aktuelle Ganztagsschulstatistik der Kultusministerkonferenz ist online verfügbar.
Die aktuelle Statistik der Kultusministerkonferenz „Allgemeinbildende Schulen in Ganztagsform in den Ländern in der Bundesrepublik Deutschland – Statistik 2015 bis 2019“ ist online abrufbar. Sie enthält die Daten für die Schuljahre 2015/2016 bis 2019/2020.
Wie in den Vorjahren wird die steigende gesellschaftliche Bedeutung schulischer Ganztagsangebote in Deutschland hervorgehoben. Als Ursachen werden der hohe Bedarf nach ganztägiger Betreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die durch PISA angeregte Diskussion über die besten Rahmenbedingungen für schulisches Lernen gesehen. Ausdrücklich wird auf die Impulse durch das Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (2003–2009) hingewiesen. „Die in vielen Ländern entwickelten Konzepte und Maßnahmen zum Ausbau des Ganztagsschulbetriebs im Primar-und Sekundarbereich I fanden in der vorliegenden Analyse der Jahre 2015 bis 2019 ihren Niederschlag“, heißt es im Vorwort.
Im Schuljahr 2019/2020 ist die bundesweite Zahl der Ganztagsangebote seit der erstmaligen amtlichen Zählung der Kultusministerkonferenz im Schuljahr 2002/2003 erneut gestiegen. Auch die Zahl der am Ganztag teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hat sich kontinuierlich weiter erhöht.
18.948 schulische Verwaltungseinheiten im Primarbereich und in der Sekundarstufe I (70,8 %) verfügten im Schuljahr 2019/2020 über Ganztagsangebote (2002/2003: 4.951 = 16,3 %). Die höchsten Anteile verzeichnen nach der Statistik die Länder Sachsen (98,1%), Saarland (95,7%), Hamburg (95,6%), Rheinland-Pfalz (92,3%), Berlin (78,9%), Nordrhein-Westfalen (78,3%), Thüringen (75,7%), Bayern (74,4%) und Mecklenburg-Vorpommern (71,0%).
Nach Schularten verzeichnen die höchsten Anteile an Ganztagsschulen die Integrierten Gesamtschulen (1.822 = 88,1%), Schularten mit mehreren Bildungsgängen (1.499= 82,1%), Hauptschulen (1.478 = 77,6%), Förderschulen (2.070 = 76,0%) und Gymnasien (1.961 = 65,5%). Der Anteil der Grundschulen mit Ganztagsbetrieb (70,6%) ist weiter gestiegen (2002: 10,3%).
Im Schuljahr 2019/2020 nahmen bundesweit 3.482.813 Millionen Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb teil, das sind 47,9 % aller Schülerinnen und Schüler im Primarbereich und in der Sekundarstufe I und damit erneut mehr als im Vorjahr. Im Schuljahr 2002/2003 waren es nach der ersten amtlichen Zählung der Kultusministerkonferenz gerade einmal 133.506 Schülerinnen und Schüler (9,8 %) gewesen.
Die höchsten Teilnahmequoten verzeichneten im Schuljahr 2019/2020 die Länder Hamburg (93,4 %), Sachsen (83,0%), Berlin (67,0 %), Mecklenburg-Vorpommern (58,9 %), Thüringen (53,9 %) und Nordrhein-Westfalen (52,5 %). Die absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler am Ganztagsschulbetrieb ist in fast allen Ländern (zum Teil stark) gestiegen.
Nach Schularten stieg die Teilnahmequote am stärksten in Schulen mit mehreren Bildungsgängen (64,2%; 2002: 3,7%) und in Gymnasien (37,2%; 2002: 3,9%). Die Teilnahme in Integrierten Gesamtschulen (79,0%) steigt bei einem hohen Ausgangsniveau (2002: 62,8%) weiter. In Hauptschulen ist der Anteil (39,1%; 2002: 11,4%) seit 2015 gesunken. Die Teilnahme in Grundschulen ist 2019/2020 mit 1.325.499 Schülerinnen und Schülern (= 47,2%) absolut und prozentual weiter gestiegen (2002: 4,2%).
Nach Organisationsformen dominiert die offene Ganztagsschule bei Grundschulen und Gymnasien. Die teilgebundene und die voll gebundene Form wählen eher Schulen mit mehreren Bildungsgängen, IGS und Förderschulen.
Quelle: Kultusministerkonferenz (PDF, 1MB, nicht barrierefrei)
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Sachsen: Ausbau der Ganztagsbetreuung : Datum:
37,4 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm Ganztagsbetreuung des Bundes können in Sachsen in den Ausbau der Infrastruktur für die sächsische Ganztagsbetreuung von Grundschülern fließen.
37,4 Millionen Euro können in den Ausbau der Infrastruktur für die sächsische Ganztagsbetreuung von Grundschülern fließen. Ein Großteil der Förderanträge wurde bereits bewilligt. Bei den Geldern handelt es sich um ein Förderprogramm des Bundes. Damit soll der Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder vorangetrieben werden. Insgesamt sollen dafür bundesweit 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Im Jahr 2021 steht den Bundesländern die erste Teilsumme zur Verfügung, auf den Freistaat Sachsen entfällt damit ein Betrag von 37,4 Millionen Euro, welcher in die Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder investiert wird.
Insgesamt 445 Anträge mit einer Antragssumme von 36,6 Millionen Euro sind dazu eingereicht worden. Bis Ende März wurden 95 Prozent aller Anträge mit einer Gesamtzuwendung von knapp 34,8 Millionen Euro bewilligt. Das entspricht 93 Prozent des sächsischen Gesamtbudgets. Das Kultusministerium geht derzeit von einer vollständigen Verwendung der Bundesmittel in Sachsen aus.
Die Bundesmittel können auf Grundlage der Förderrichtlinie Beschleunigung Grundschulbetreuung (FöriGrundSB) beispielsweise für Ausstattungsmaßnahmen, Neu- und Umbauprojekte, Sanierungen und Modernisierungen von Schul- und Hortgebäuden sowie deren Außenanlagen eingesetzt werden. Voraussetzung für die Bewilligung der Projekte ist eine endgültige Fertigstellung bis Ende des Jahres 2021. Dabei kann der Fördersatz bis zu 70 Prozent betragen.
Mit Hilfe der Bundesmittel sollen die Länder in Vorbereitung auf die geplante, schrittweise Einführung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2025 unterstützt werden.
Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus / Dirk Reelfs
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Schleswig-Holstein: Virtuelle Plattform für Kulturangebote : Datum:
Schleswig-Holstein hat eine neue virtuelle Plattform mit Marktplatz für digitale Kulturangebote.
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landeskulturverbandes Guido Froese hat Kulturministerin Karin Prien eine neue virtuelle Plattform für digitale Kulturangebote eröffnet. Dazu gehörten Live-Übertragungen/Streamings, Cluster-Videos, 3D-Führungen, PodCasts, Ausstellungen bis hin zum SH-eigenen Radiosender und vieles mehr. Zusätzlich bietet das Kulturnetz.SH Kulturschaffenden aus Schleswig-Holstein die Möglichkeit, ihre Werke online zu vermarkten.
„Ich freue mich, dass wir den Künstlerinnen und Künstlern nun mit diesem virtuellen Marktplatz eine ständige Plattform bieten können, auf denen sie ihre Arbeiten präsentieren und auch verkaufen können. So kann Kunst und Kultur sichtbar sein – und das wird sicher über die Pandemie hinaus ein Bestandteil kulturellen Lebens und Erlebens sein“, sagte die Ministerin.
Guido Froese: „Der Marktplatz bietet Künstlerinnen und Künstlern eine niedrigschwellige Möglichkeit, einen eigenen Online-Shop zu erstellen. Gleichzeitig können Kunstinteressierte erstmals die Vielfalt schleswig-holsteinischer Kunst auf einer Plattform gebündelt bestaunen und ihre Lieblingswerke direkt online erwerben.“
KulturnetzSH ist ein vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek und der Netzwerkstatt Rendsburg gefördertes Projekt, das aus der Zusammenarbeit vom Landeskulturverbands Schleswig-Holstein e.V. mit der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, dem Landesmusikrat e.V., der Landesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein e.V., dem Landesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Schleswig-Holstein und kultursphäre.sh entstanden ist.
Quelle (vollständige Pressemitteilung): Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
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Gesetzentwurf Ganztagsbetreuung auf dem Weg : Datum:
Bundesregierung bringt Gesetzentwurf zur Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder auf den Weg
Die Bundesregierung hat die Voraussetzungen geschaffen, um eines der Flaggschiffprojekte der Koalition in dieser Legislatur für mehr Vereinbarkeit und mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung umzusetzen. Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter kann endlich eine Betreuungslücke geschlossen werden, die nach der Kita für viele Familien wieder aufklafft, wenn die Kinder eingeschult werden.
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder schafft perspektivisch dafür Abhilfe. Ab August 2026 sollen zunächst alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch darauf haben, ganztägig gefördert zu werden. Der Anspruch wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Damit hat ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1-4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung.
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Der Rechtsanspruch auf Ganztag ist ein Meilenstein in der weiteren Modernisierung Deutschlands. Durch eine Ganztagsbetreuung schaffen wir die Grundlage, um Kinder in der Anfangszeit ihres Schulbesuchs individueller fördern zu können. Das ist auch ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung! Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote bieten aber nicht nur enorme Chancen für die Grundschülerinnen und Grundschüler, sondern auch für Mütter und Väter, für die Arbeitgeber, für die Wirtschaft, für die Forschung. Das BMBF fördert auf vielfältige Weise Karriereentwicklungen, in der beruflichen Bildung ebenso wie im akademischen Bereich. Möglichkeiten der Qualifizierung und berufliche Aufstiege liegen mir daher in besonderer Weise am Herzen. Aber lebensbegleitendes Lernen erfordert Zeit. Und dies ist für Menschen mit familiären Aufgaben unmittelbar verknüpft mit einer guten und zuverlässigen Kinderbetreuung. Nun ist es an den Ländern, mitzuziehen. Dadurch, dass der Rechtsanspruch gestaffelt eingeführt wird, gewinnen die Länder Zeit, um das erforderliche Personal auszubilden. Das Bundesbildungsministerium unterstützt bereits seit Langem bei der Qualifizierung und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte und bei der Qualitätsentwicklung der Angebote. Die Menschen erwarten von uns, dass wir – Bund, Länder und Kommunen – gemeinsam anpacken, um Kindern und Familien die optimale Betreuung und Förderung zu ermöglichen.“
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey: „Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder kann zum Gamechanger werden – für mehr Vereinbarkeit und Bildungsgerechtigkeit. Denn was vor der Pandemie wichtig war, ist nach den Erfahrungen des letzten Jahres noch dringlicher: Es braucht einen verbindlichen Rahmen dafür, dass alle Kinder gleich gut gefördert werden und ihre Chancen nutzen können. Und wir wollen Eltern ihr Leben erleichtern, indem wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Mit dem Rechtanspruch auf Ganztagsbetreuung kommen wir beiden Zielen deutlich näher und stellen die Weichen für spürbare Verbesserungen für 2,8 Millionen Grundschulkinder und ihre Familien. Es geht aber nur mit den Ländern. Sie müssen dem Vorhaben zustimmen. Ich hoffe sehr, dass wir hier gemeinsam an einem Strang ziehen werden und eine Lösung im Interesse der Familien finden.“
Hintergrund:
Der Rechtsanspruch wird im SGB VIII geregelt und sieht einen Betreuungsumfang von 8 Stunden an allen fünf Werktagen vor. Die Unterrichtszeit wird angerechnet. Der Rechtsanspruch soll – bis auf maximal 4 Wochen – auch in den Ferien gelten. Hier können die Länder eine entsprechende Schließzeit regeln. Bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs wird der Freiwilligkeit der Inanspruchnahme ebenso Rechnung getragen wie der Vielfalt der Angebote vor Ort. Erfüllt werden kann der Rechtsanspruch sowohl in Horten als auch in offenen und gebundenen Ganztagsschulen.
Damit dies Wirklichkeit werden kann, müssen bis 2026 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Den erforderlichen Ganztagsausbau unterstützt der Bund mit Finanzhilfen in Höhe von bis zu 3,5 Mrd. Euro für Investitionen in die Infrastruktur. Davon werden 750 Mio. € über das Investitionsprogramm zum beschleunigten Ausbau der Bildungsinfrastruktur für Grundschulkinder bereits seit Ende 2020 bereitgestellt. Auch an den laufenden Kosten wird sich der Bund beteiligen und damit die Länder dauerhaft unterstützen. Die Mittel wachsen jährlich an und erreichen 2030 dann 960 Millionen Euro pro Jahr.
Nach dem Kabinettbeschluss ist ein zügiges Gesetzgebungsverfahren vorgesehen, um eine Realisierung in dieser Legislaturperiode zu ermöglichen. Mit dem heutigen Beschluss macht der Bund deutlich, dass er die bisherigen Bedenken der Länder und Kommunen bezüglich der Umsetzung des Rechtsanspruchs ernst nimmt, denn der jährliche Anteil des Bundes an den laufenden Kosten wird auf 960 Millionen Euro in der finalen Ausbaustufe erhöht. Zudem wird das stufenweise Inkrafttreten um ein Jahr verschoben auf das Schuljahr 2026/27.
Mit dem Beschluss setzt die Bundesregierung ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrags zwischen CDU/CSU und SPD um und sendet ein wichtiges Signal: In Zeiten großer finanzieller Anspannung investiert Deutschland in die Zukunft und in die junge Generation. Die aktuelle Krise hat gezeigt, wie wichtig eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist.
Der geplante Rechtsanspruch stellt die Weichen für eine strukturelle Verbesserung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Chancengerechtigkeit. Mit dem Infrastrukturausbau wird zudem ein konjunktureller Impuls ausgelöst, auch um den Herausforderungen der Corona-Krise zu begegnen.
Hochwertige Betreuungs- und Bildungsangebote am Nachmittag unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen, emotionalen und körperlichen Entwicklung. Schülerinnen und Schüler können über die Unterrichtszeit hinaus individuell gefördert werden. So lassen sich ihre Motivation und ihr Selbstwertgefühl steigern.
Vom Ausbau der Ganztagsbetreuung profitieren auch Arbeitgeber und der Staat, wie ein Gutachten des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt wurde, belegt. Demnach steigt die Erwerbstätigkeit und das Erwerbsvolumen von Müttern je nach durchgerechnetem Szenario um zwei bis sechs Prozentpunkte. Familien haben dadurch ein höheres Einkommen und sind seltener auf staatliche Unterstützung angewiesen. Auch die Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen steigen deutlich.
Der Ausbau der Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ist auch ein Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Der Bedarf an Ganztagsangeboten für Kinder im Grundschulalter wird trotz des bisherigen Ausbaus der Betreuungsinfrastruktur in den Ländern noch nicht gedeckt. Während in manchen Bundesländern die Betreuungsquote bei über 80 Prozent liegt, liegt sie in vielen Regionen deutlich darunter.
Quelle: BMBF
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Baden-Württemberg: 19 neue Ganztagsschulen 2021/2022 : Datum:
Im Schuljahr 2021/2022 werden in Baden-Württemberg weitere 19 Ganztagsschulen starten: 12 Grundschulen, ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum und 6 weiterführende Schulen.
Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat 19 Anträge zur Einrichtung einer Ganztagsschule zum Schuljahr 2021/2022 bewilligt. Ganztagsschulen sorgen für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Im Schuljahr 2021/2022 gehen weitere 13 Schulen mit dem schulgesetzlich verankerten Ganztagskonzept an den Start. Mit 12 neuen Grundschulen sowie einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen gibt es künftig insgesamt 509 schulgesetzlich verankerte Ganztagsschulen im Land. Hinzu kommen sechs weiterführende Schulen, die nach dem alten Landeskonzept (Schulversuch) arbeiten. Insgesamt hat das Kultusministerium damit zum kommenden Schuljahr alle 19 eingereichten und genehmigungsfähigen Anträge zur Einrichtung einer Ganztagsschule bewilligt – vier Anträge mehr als im Vorjahr.
Mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit
„Die Pandemie hat uns einmal mehr vor Augen geführt, dass Schule nicht nur ein Ort des Lernens ist, sondern auch ein Ort der Begegnung. Das gilt insbesondere für Ganztagsschulen. Denn hier spielt sich viel Zeit im Leben der Schülerinnen und Schüler ab“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt an: „Die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern profitieren zudem von den vielen Vorteilen, die Ganztagsschulen mit sich bringen: Mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – um nur einige zu nennen. Umso wichtiger ist es daher, sie auszubauen und zu fördern“.
Acht Grundschulen haben sich für die Wahlform entschieden. Das heißt, an der Schule werden sowohl Ganztags- als auch Halbtagsschülerinnen und -schüler unterrichtet. Davon möchte eine Grundschule den Ganztagsbetrieb in Wahlform sukzessive aufbauen. Vier Grundschulen haben die verbindliche Form gewählt, davon drei mit sukzessivem Aufbau. Unabhängig von der gewählten Form besteht für die Schulen die Möglichkeit, einen Teil der zusätzlichen Lehrerwochenstunden in Geldmittel umzuwandeln (Monetarisierung). Diese Möglichkeit nehmen acht Grundschulen in Anspruch. Sie können damit die Angebote von Musikschulen, Sportvereinen oder anderer außerschulischer Partner finanzieren.
Hohe Investitionen in Qualität der Ganztagsbetreuung
„Eltern wünschen sich Flexibilität und eine qualitativ hochwertige Betreuung. Wir wollen in Baden-Württemberg beiden Ansprüchen gerecht werden. Dafür setzen wir auf ein konstruktives Nebeneinander von Ganztag und kommunalen Betreuungsangeboten, die wir beide finanziell unterstützen – unter anderem mit den Mitteln des Bundes“, so Eisenmann. Hier hat sich das Kultusministerium Ende vergangenen Jahres erfolgreich dafür eingesetzt, dass die kommunalen Betreuungsangebote auch bei der Förderung des Bundes berücksichtigt werden und ebenfalls von den rund 97,6 Millionen Euro finanzieller Förderung profitieren können. Mit den Mitteln des Bundes soll in den quantitativen und qualitativen Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder investiert werden.
Klare Qualitätsstandards für Ganztagsschulen
Die finanzielle Förderung wird zudem durch inhaltliche Unterstützungsangebote des Landes und Vorgaben für die Qualität der Ganztagsangebote flankiert. So hat das Kultusministerium in Zusammenarbeit mit Professorin Dr. Anne Sliwka von der Universität Heidelberg den „Qualitätsrahmen Ganztagsschule BW“ erarbeitet, der zum Schuljahr 2019/2020 verbindlich eingeführt wurde. Dieser bietet den Schulen klare Qualitätsstandards zu deren Orientierung und um die Arbeit der am Ganztag beteiligten Personen zu stärken und zu unterstützen. „Bei der Ganztagsbetreuung setzen wir in Baden-Württemberg auf Wahlfreiheit und auf Qualität. Damit entlasten wir einerseits die Eltern und ermöglichen andererseits den Kindern auch nachmittags eine individuelle Förderung“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.
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Ganztag aus der Perspektive von Grundschulkindern : Datum:
Was wünschen sich Grundschulkinder vom Ganztag? Eine aktuelle Studie „Ganztag aus der Perspektive von Kindern im Grundschulalter“ gibt Antworten.
Wie blicken Kinder als Experten ihrer selbst auf ganztägige Bildungseinrichtungen? Welche Dinge sind ihnen wichtig? Was gefällt ihnen, was gefällt ihnen nicht? Was wünschen sie sich mit Blick auf Angebote, Zeitstruktur, Verbindlichkeit, Pädagogen, Räume, Essen, etc.? Kurz gesagt: Was brauchen Grundschulkinder, um glücklich aufzuwachsen? Und mit Blick auf das Ziel Chancengerechtigkeit: Inwiefern unterscheiden sich Kinder in ihren Bedürfnissen an ganztägiger Förderung und Bildung?
Diesen und anderen Fragen hat sich das Forschungsteam um Bastian Walther, Iris Nentwig-Gesemann und Florian Fried in ihrer Studie „Ganztag aus der Perspektive von Kindern im Grundschulalter“ gewidmet und Kindern dazu das Wort gegeben. Dabei wurden 14 Qualitätsdimensionen eines „guten“ Ganztags aus Kindersicht rekonstruiert, die noch einmal zu vier Qualitätsbereichen abstrahiert wurden: „Gestaltung positiver pädagogischer Beziehungen“, „Gestaltung einer positiven Peer-Kultur“, „produktive Bearbeitung von Themen und Aufgaben der mittleren und späten Kindheit“ sowie „Erweiterung des Bildungsraums Ganztag in die Natur und die Außenwelt“.
Die explorative Studie folgt den Kernprinzipien einer dokumentarischen Kindheitsforschung und erkennt Mädchen und Jungen als Subjekte von Forschung und Qualitätsentwicklung an. Das Autorenteam diskutiert im Kontext zunehmender Institutionalisierung von Kindheit, welche Potenziale mit dem Ganztag verbunden sein können und vor welchen Herausforderungen sein Ausbau steht, wenn das Wohlergehen, das Glück und die Rechte der Kinder ins Zentrum gestellt werden.
Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann ist Professorin für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik/Frühpädagogik an der Freien Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften. Bastian Walther, Kindheitspädagoge und Bildungswissenschaftler, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) Berlin sowie Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Florian Fried ist studentischer Mitarbeiter am DESI-Institut.
Bis zum Schuljahr 2025/2026 soll bundesweit ein Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung von Grundschulkindern geschaffen werden. Viele Eltern wünschen sich das. Doch was wollen eigentlich die Kinder? Eine Studie rekonstruiert 14 Qualitätsdimensionen eines guten Ganztags aus Kindersicht.
Beauftragt wurde die Studie vom Arbeitsbündnis „Rechtsanspruch guter Ganztag“ des Arbeiterwohlfahrt-Bundesverbands, der Bertelsmann-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Stiftung Mercator.
Quelle: AWO-Bundesverband
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Brandenburg: Zehn grüne Schulhöfe ausgezeichnet : Datum:
Schon Ende März wurden „Zehn grüne Schulhöfe für Brandenburg“ ausgezeichnet. Sie erhalten Fördermittel, um ihre Schulhöfe klimagerecht und naturnah zu gestalten.
Eine Jury hat im März die Gewinner des gemeinsamen Wettbewerbs „Zehn grüne Schulhöfe für Brandenburg“ ausgezeichnet. 10 Schulen erhalten Fördermittel, um ihre Schulhöfe klimagerecht und naturnah zu gestalten. Ziel ist es für die Schülerinnen und Schüler attraktive Lebens- und Lernräume zu schaffen. Schwerpunkte bilden die Themen Klimawandelanpassung, Klimaschutz und Biodiversität. Insgesamt haben sich 45 Schulen aus fast allen Landkreisen Brandenburgs und den verschiedenen Schultypen beteiligt.
„Ich freue mich sehr, dass sich so vielfältige Schulen mit großer Motivation und tollen Ideen beworben haben und sich nun auf den Weg machen, aus tristen Pausenhöfen klimagerecht und nachhaltig gestaltete Lern- und Lebensräume entstehen zu lassen. Damit holen die Schulen ein Stück Natur in das direkte Umfeld von Kindern. Neben wichtigen Impulse für den Unterricht im Freien, leisten die Schulen so wertvolle Beiträge für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels und die biologische Vielfalt vor Ort“, sagt Umwelt- und Klimaschutzminister Axel Vogel.
Bildungsministerin Britta Ernst: „Die große Resonanz auf den Wettbewerbsaufruf trotz Pandemie zeigt, wie wichtig vielfältig gestaltete Schulhöfe zum Lernen, Erholen und Toben sind. Der besondere Fokus auf die partizipative Planung und Umgestaltung grauer Betonwüsten in grüne Oasen bezieht Kinder und Jugendliche mit ihren eigenen Bedürfnissen und Ideen direkt mit ein. Das stärkt ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowohl das Umweltbewusstsein als auch das Gemeinschaftsgefühl.“
„Mit der Umgestaltung des Schulgeländes senden die Schulen ein wichtiges Signal für den Weg in eine klimafreundlichere und klimaangepasste Zukunft in das Quartier und ihre Kommune. Wir freuen uns, dass wir nun auch in Brandenburg zehn motivierte Schulen bei der Planung und Umsetzung begleiten dürfen. Dabei unterstützen wir die Schulen mit umfangreicher Beratung, fördern deren Kompetenzen und die Vernetzung untereinander und zeigen auf, wie es nach dem Projekt weitergehen kann“, ergänzt Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Insgesamt wurden vier Umsetzungsschulen ausgewählt, die sich bereits mit bestehenden Schulhofplanungen beworben haben. Sie erhalten jeweils eine Fördersumme von 30.000 Euro als Anschubfinanzierung für die Umsetzung.
- bundtStift Schule Strausberg
- Goethe-Schiller-Gymnasium Jüterbog
- Kinderschule Oberhavel Oranienburg
- Sigmund-Jähn-Grundschule Fürstenwalde/ Spree
Je 5.000 Euro erhalten sechs weitere Schulen als sogenannte Planungsschulen, die den Wunsch haben, ihren Schulhof umzugestalten, denen aber bisher das fachliche Know-how für eine partizipative Planung fehlen.
- Comenius-Schule Wünsdorf
- Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule Teltow
- Grundschule am Kiefernwald Michendorf
- Grundschule Gebrüder Grimm Brandenburg an der Havel
- Grundschule Klosterfelde
- Konrad-Wachsmann-Oberstufenzentrum Frankfurt (Oder)
Die Auswahl der zehn Schulen wurde von einer qualifiziert besetzen Jury getroffen. Zu ihr gehörten neben Vertreter*innen des Umweltministeriums und der Deutschen Umwelthilfe das Bildungs- und das Gesundheitsministerium, die Schüler- und die Elternvertretung Brandenburgs sowie weitere Expert*innen aus den Bereichen Bildung, nachhaltige Entwicklung und Garten- und Landschaftsgestaltung.
Hintergrund
Mit dem Projekt in Brandenburg startet die Deutsche Umwelthilfe nun neben Thüringen und Hessen bereits in einem dritten Bundesland einen Schulhofwettbewerb, der Schulen konkret auf ihrem Weg zu grünen, klimagerechten und klimafreundlichen Schulhöfen unterstützt und begleitet. Unter einer breiten Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern, weiteren Akteuren an Schulen und deren Netzwerk sowie kommunalen Verwaltungen entstehen vielseitige Best-Practice-Lösungen in Bezug auf Schulhofgestaltungen in Brandenburg. Diese Beispiele sollen zu weiteren naturnah gestalteten Schulhöfen inspirieren. Auch sollen sie aufzeigen, was alles möglich ist, und Mut machen, selber zu handeln.
Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
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Rheinland-Pfalz: Fünf neue Ganztagsschulen : Datum:
Bedarfsgerecht und vielfältig: In Rheinland-Pfalz werden im Schuljahr 2021/2022 fünf neue Ganztagsschulen in Angebotsform starten.
Fünf Grundschulen können als neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2021/2022 starten. Zu den neuen Ganztagsschulen gehören die Grundschule Carl-Küstner in Guntersblum, die Grundschule Martin-Luther in Betzdorf, die Grundschule Pestalozzi in Koblenz, die Grundschule Otfried-Preussler in Roßbach sowie die Primarstufe der Grund- und Realschule plus Albert-Einstein in Ludwigshafen.
„Die Schulen und die Schulträger haben die Bestätigung erhalten, dass sie ab dem nächsten Schuljahr Ganztagsschule in Angebotsform werden. Rheinland-Pfalz ist Ganztagsland und jedes Jahr erweitern wir die Angebote bedarfsgerecht und für Eltern gebührenfrei. Rheinland-Pfalz steht von der kostenfreien Kita über die gebührenfreie Ganztagsschule bis hin zum Studium für qualitativ hochwertige und kostenlose Bildungsangebote und für die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärte die Ministerin.
Hintergrund:
Bei der Ganztagsschule in Angebotsform wechseln sich Unterricht, Lern- und Übungszeiten, Förderangebote, Projektarbeit und Freizeitangebote an vier Tagen pro Woche zwischen acht und 16 Uhr ab. Dabei kooperieren die Schulen oftmals mit externen Partnern wie Sportvereinen oder Musikschulen. Eltern melden ihre Kinder verpflichtend für das ganze Jahr zur Teilnahme an. Das Land trägt die Kosten des pädagogischen Personals: Die Ganztagsschulen in Angebotsform erhalten nicht nur zusätzliche Lehrerstellen, sondern können eigenverantwortlich mit einem Budget auch Personal von außerschulischen Partnern, wie Sportvereinen oder Musikschulen engagieren, um pädagogische Schwerpunkte zu setzen und spezielle Angebote zu machen. Damit kann die Ganztagsschule gezielt auf die Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler eingehen.
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Bewegungs- und Sportaktion am Weltspieltag 2021 : Datum:
Bewegung ist das A und O. Die Deutsche Sportjugend und das Deutsche Kinderhilfswerk rufen zu einer großen Bewegungs- und Sportaktion am Weltspieltag am 28. Mai 2021 auf.
Die Deutsche Sportjugend und das Deutsche Kinderhilfswerk rufen Familien und Vereine zu einer großen Bewegungs- und Sportaktion in der Woche rund um den Weltspieltag am 28. Mai 2021 auf. Dabei sollen in den sozialen Medien unter den Hashtags #Weltspieltag und #lasstunswasbewegen Fotos oder Videos gepostet werden, die Menschen entweder bei ihrer geliebten Sportart, beim Sport an ungewöhnlichen Orten oder bei einer für sie unbekannten Sportart zeigen.
Damit soll auf die Bedeutung von Bewegung, Spiel und Sport für ein gesundes Aufwachsen von Kindern aufmerksam gemacht werden. Unterstützt wird die Aktion vom Kinder- und Familienradio Radio TEDDY. Botschafterin des Weltspieltags 2021 ist die ehemalige Boxweltmeisterin Regina Halmich, Botschafter der ehemalige Skirennläufer Felix Neureuther. Die Schirmherrschaft über den Weltspieltag hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen.
Im Vorfeld des Weltspieltages fordern die Deutsche Sportjugend und das Deutsche Kinderhilfswerk Politik und Gesellschaft dazu auf, die Rahmenbedingungen für die Bewegung von Kindern zu verbessern. Dazu sollte es beispielsweise in den Kommunen mehr altersgerechte, eigenständig erreichbare und frei zugängliche Spiel-, Sport- und Grünflächen geben, mehr Bewegungsmöglichkeiten in den Schul- und Kita-Alltag integriert werden und zudem der Vereinssport stärkere Unterstützung erhalten als bisher.
„Kinder spielen zumeist überall dort, wo es möglich ist. So entdecken sie die Welt. Deshalb brauchen wir öffentlichen Raum, der sich besser zum bewegten Spielen eignet, wir brauchen Spielplätze, die mehr bieten als eine Rutsche, Sandkiste und Schaukel, und wir brauchen Sportvereine, wo Kinder ihre Lieblingssportart gemeinsam mit anderen ausüben können. Ich freue mich zum Weltspieltag schon auf viele tolle Fotos und Videos, die Kinder und Erwachsene beim Sport zeigen. Natürlich wäre es toll, wenn auch viele prominente Erwachsene beim Weltspieltag mitmachen. Also, auf geht‘s“, sagt Regina Halmich, Botschafterin des Weltspieltages 2021.
„Bewegung an der frischen Luft ist das A und O, sowohl für die Kinder wie auch für die Eltern. Ich selbst war als kleiner Bub ständig draußen am Spielen, beim Kraxeln auf den Bäumen und Rumtoben mit meiner Schwester. Dabei spielen die Eltern eine ganz wichtige Rolle. Mir haben es damals meine Eltern von klein auf vorgelebt und gezeigt, wie viel Spaß Bewegung und Sport machen und mich immer wieder dazu animiert. Genau das lebe ich meinen Kindern jetzt auch vor. Daher mein Appell an alle: Geht gemeinsam raus und entdeckt zusammen die Natur, tobt durch den Garten und erlebt Abenteuer. Nur wenn die Eltern aktiv sind, werden die Kinder es ihnen gleichtun. Wie sonst auch, werde ich am Weltspieltag mit meinen Kindern rausgehen und jede Menge Spaß haben“, sagt Felix Neureuther, Botschafter des Weltspieltages 2021.
„In den nun nach und nach einsetzenden Phasen des Wiedereinstieges müssen wir deutlich machen, wie wichtig Bewegung für das gesunde Aufwachsen ist. Wir müssen Kinder und Jugendliche wieder aktiv für Bewegungs- und Sportvereinsangebote begeistern und allen die Chance dazu ebnen. Sportvereine bieten Kindern geschützte Räume, in denen sie gemeinsam mit Freund*innen ihrem Spaß an Bewegung, Spiel und Sport nachgehen können und wo sie sich bei zahlreichen Bildungsgelegenheiten in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln können. Kinder und Jugendliche brauchen Bewegungsanlässe aber nicht nur im Sportverein, sondern in ihrer gesamten Lebenswelt. Um dies zu erreichen, brauchen wir ein starkes Netzwerk, das sich gemeinsam für mehr Bewegung einsetzt“, so der 2. Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Benny Folkmann.
„Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, dem sie vielfach schon vor der Corona-Pandemie nur unzureichend nachkommen konnten. Wir müssen jetzt aufpassen, dass sich durch die Einschränkungen in der Pandemie das Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen nicht grundsätzlich nachteilig verändert. Denn wenn Kinder selten herumtollen, sich nur wenig bewegen und beim Sport nicht auch mal richtig auspowern, kann das bis ins Erwachsenenalter negativen Einfluss auf die Physis haben. Aber auch die Psyche leidet unter dem Bewegungsmangel. Insbesondere Kinder aus armen Verhältnissen sind davon betroffen. Deshalb gilt es insgesamt, dem Bewegungsdrang von Kindern möglichst immer und überall freien Lauf zu lassen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Der Weltspieltag 2021 wird deutschlandweit zum 14. Mal ausgerichtet. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltages zur Verfügung.
Quelle: Deutsche Sportjugend
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Mecklenburg-Vorpommern: Online-Bildungsangebote : Datum:
Die RAA-Projekte „Klappe auf!“ und „zeitlupe“ haben interessante Bildungspakete für Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zusammengestellt.
Innerhalb des letzten Jahres haben sich digitale Bildungsformate als gute Alternative zur herkömmlichen Bildungsarbeit herausgestellt. Gerade unter den gegebenen Umständen der Pandemie sind pädagogisch wertvolle Online-Fortbildungen für junge Menschen wichtig, um ihnen Wissen mit Spaß und Kreativität zu vermitteln und sie auf neue Herausforderungen im Alltag vorzubereiten.
Die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. hat mit „Wissen Werkeln Wlan“ ein Paket mit interaktiven Online-Angeboten für schulische sowie außerschulische Bildungs- und Jugendeinrichtungen und mit „zeitlupe“ eine Projektmappe mit zwei Dokumentarfilmen zur Gedenkstätte KZ Retzow-Rechlin zusammengestellt.
Bei „Wissen Werkeln Wlan“ von Klappe auf! stehen aktuelle Themen wie Fake News, Cybermobbing, Kommunikation im Netz, Kinderrechte und Zeitmanagement im Mittelpunkt. Die Online-Fortbildungen führen junge Menschen an die entsprechenden Grundlagen interaktiv heran und schulen wichtige Kompetenzen im Umgang mit den jeweiligen Inhalten. Sie sind mit einer maximalen Dauer von 90 Minuten zielgruppengerecht aufgebaut. Dank des niedrigschwelligen Zugangs können Jugendliche verschiedenen Alters und unterschiedlicher Schulformen von den Angeboten profitieren. Zugleich wecken sie mit ihrer praktischen und spielerischen Ausrichtung den Spaß daran, sich mit vielfältigen Themen auseinanderzusetzen und sich weiterzubilden. Die Angebote sind als inhaltliche Ergänzung des Schulunterrichts sowie außerschulischer Bildungskontexte gedacht. Alles, was die Teilnehmenden dazu brauchen, ist ein internetfähiges Endgerät – egal ob Smartphone, PC, Laptop oder Tablet.
Die Projektmappe von „zeitlupe“ umfasst eine DVD mit zwei Dokumentarfilmen und dazugehörigen pädagogischen Begleitmaterialien zur Gedenkstätte KZ Retzow-Rechlin bei Waren, die im Rahmen eines Schülerprojekts entstanden sind und sich nicht nur für regionale Geschichtsforschung mit Schülerinnen und Schüler eignen.
Über einen Zeitraum von drei Jahren sind von 2017 bis 2019 die Dokumentarfilme „Wenn wir nicht erinnern, wer dann“ sowie „Und ich war siebzehn“ entstanden. Sie sind gemeinsam auf einer DVD zu sehen. Diese DVD ist mit einer gedruckten Projektmappe und Spielkarten an alle weiterführenden Schulen anlässlich des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ von der RAA M-V als Geschenk versandt worden. Das Gesamtprojekt ist eine Kooperation des RAA-Projektes zeitlupe | Stadt.Geschichte&Erinnerung und der RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte.
Quelle: RAA
Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern
Kategorien: Service - Kurzmeldungen
Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Berlin: #Farbenbekennen-Award für Kinder und Jugendliche : Datum:
Erstmals werden mit dem #Farbenbekennen-Award 2021 Kinder und Jugendliche, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, als Schutzsuchende nach Deutschland kamen, heute in Berlin leben und sich hier durch ihr herausragendes Engagement hervortun, ausgezeichnet.
Unter dem Motto „WELTKLASSE“ werden in diesem Jahr erstmals Kinder und Jugendliche mit dem #Farbenbekennen-Award 2021 ausgezeichnet: Kinder und Jugendliche, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, als Schutzsuchende nach Deutschland kamen, heute in Berlin leben und sich hier durch ihr herausragendes Engagement hervortun. Zum Beispiel, weil sie Klassensprecherin oder Klassensprecher sind, Mitschülerinnen und Mitschülern kostenfrei Nachhilfe geben oder sich auf andere Art in ihrer Freizeit, in der Schule, in einem Verein oder einer Organisation einsetzen und mitmachen: Weil sie helfen, sich einbringen und Verantwortung übernehmen.
Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, die sich mit starker Stimme für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen, konnten sich für den Award bewerben.
Es werden ein Jury- und ein Publikumsaward vergeben. Für den Juryaward sind 5.000 Euro ausgeschrieben. Beim Publikumsaward gibt es insgesamt drei Gewinner. Der 1. Platz bekommt 3.500 Euro. Der 2. Platz bekommt 2.000 Euro. Der 3. Platz bekommt 1.000 Euro. Das Preisgeld darf ausschließlich für einen gemeinwohlorientieren Zweck und nicht privat genutzt werden.
Lange diskutiert und um eine Entscheidung gerungen hat am 14. April die Jury des #Farbenbekennen-Awards 2021. Mit dem Preis werden in diesem Jahr unter dem Motto „Weltklasse“ Kinder und Jugendliche ausgezeichnet, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, als Schutzsuchende nach Deutschland kamen, heute in Berlin leben und sich hier durch ihr Engagement hervortun. In einer digitalen Sitzung bestimmte die Jury heute gemeinsam den Gewinner/die Gewinnerin des Jury-Preises und wählte die drei Finalistinnen und Finalisten für den Publikumspreis aus.
Initiatorin Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement, erklärt dazu: „Der #Farbenbekennen-Award ist für mich mehr als ein Preis. (...) Mit dem #Farbenbekennen-Award sollen bestehenden Vorurteilen positive Bilder und Geschichten von engagierten Geflüchteten entgegensetzt werden. Und wir wollen ihre Geschichten nach außen tragen. Das ist unsere Antwort auf die Feinde der Demokratie und den Hass, den sie verbreiten – kein Rückzug und Resignation, sondern Investition in Vertrauen – Vertrauen in uns als Gesellschaft und Vertrauen in die Menschen, die neu zu uns gekommen sind. Mit dem #Farbenbekennen-Award zeigen wir, dass Menschen aus schwierigsten Situationen heraus ein unglaubliches Potenzial entfalten können, das unser Land bereichert.
Und dass dieses Engagement selbst bei den Kindern und Jugendlichen beginnt, hat uns alle sehr beeindruckt. Als wir das diesjährige Motto „Weltklasse“ nannten, haben wir es geahnt und doch waren wir beim Lesen der Bewerbungen alle sehr tief bewegt. Wir halten in unseren Händen nicht einfach nur schriftliche Bewerbungen für einen Award, sondern ihre Geschichten. Für mich steht fest: Jede einzelne Einreichung ist Weltklasse!“
Unterstützt wird der Award auch durch das Berlin-Partner-Netzwerk. Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner und Jurymitglied: „Die Bewerbungen, die für den #Farbenbekennen-Award eingegangen sind, haben mich tief beeindruckt: Kinder, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, und sich nun in unserer Stadt engagieren. Diese Kinder sind Vorbilder, nicht nur für andere geflüchtete Kinder und Jugendliche, sondern für uns alle – egal, wo wir geboren und wie alt wir sind. Diese Geschichten sind Berlin-Geschichten, auf die wir alle stolz sein können. Deshalb sind wir als Berlin-Partner-Netzwerk sehr gern mit dabei, um diese Erfolgsgeschichten zu erzählen, gute Ideen auszuzeichnen und Vorurteile abzubauen.“
Einige Ausschnitte aus den Jury-Statements:
Dennis Aogo, ehemaliger Fußballnationalspieler
Bevor man etwas erreichen kann, hat man auf dem Weg immer jemanden, der einen gefördert hat, der an einen geglaubt hat, der einen unterstützt hat, in welcher Form auch immer. Bei diesem Award für Kinder, die einen so schwierigen Background haben und so viel erleiden mussten, unterstützend dabei zu sein und diesen Kindern auch eine Chance und Unterstützung zu geben, war der Grund für mich, warum ich gerne dabei sein möchte.
Numan Acar, Schauspieler
Es war sehr beeindruckend für mich, die Bewerbungen zu sehen und zu lesen, was die Jugendlichen in ihrer Freizeit machen. Es ist sehr wichtig, dass man Kindern und auch allen anderen das Gefühl gibt, dass sie wahrgenommen werden, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft finden, dass sie die Gesellschaft und deren Werte verstehen und diese dann auch weitertragen und weitergeben können. Ich bin froh, ein Teil der Jury zu sein und meinen Beitrag zu leisten, einige dieser Kinder zu unterstützen.
Ha Thu Nguyen, zuletzt Landesschülersprecherin und START-Stipendiatin
#Farbebekennen macht einfach Mut. Man sieht so viele Menschen, die sich engagieren und du willst dich ebenfalls engagieren. Als junger Mensch hat man immer das Problem, dass man nicht ernst genommen wird, man ist erst 14/15 Jahre alt. Du kommst aus einem anderen Land und bist „anders“. #FARBENBEKENNEN zeigt aber, wir sind nicht anders, wir können alle etwas bewegen und es gibt Leute, die schon etwas bewirken. Ich möchte gerne diese junge Sicht, meine eigene Sicht einer 15-jährigen, in die Jury einbringen. Ich freue mich riesig, dabei zu sein.
Jan-Josef Liefers, Schauspieler, Musiker, Regisseur
Die Kids, die heute hier zur Wahl stehen, haben ihren Platz gefunden und ihn sich auch erkämpft, ihn sich genommen, haben ihn auch gewollt und haben getan was man dafür tun muss, um ihn zu finden. Und das finde ich ganz toll und das berührt mich. Wir geben Auszeichnungen für so viel. Da ist nun doch mal gut, Kindern eine Anerkennung zu geben, die sonst keine Anerkennung bekommen und noch dazu jetzt in Zeiten, seit einem Jahr funktioniert ja für Kinder überhaupt nichts mehr, wie es funktionieren sollte. Und das ist sowieso schon schlimm für Kinder, egal woher sie kommen.
Die Mitglieder der #Farbenbekennen-Jury 2021 sind:
- Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales (Juryvorsitz)
- Numan Acar, Schauspieler
- Dennis Aogo, ehem. Fußballnationalspieler
- Vartan Bassil, Gründer, Creative Director & CEO
- Gizem Emre, Schauspielerin
- Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin
- Klaas Heufer-Umlauf, Fernsehmoderator und Produzent
- Beslan Kabartai, #FARBENBEKENNEN-Preisträger 2019
- Jan-Josef Liefers, Schauspieler, Musiker, Regisseur und Produzent
- Motsi Mabuse, „Let’s Dance“ Jurorin, Tänzerin, Tanztrainerin, Schauspielerin
- Ha Thu Nguyen, Landesschülersprecherin und START-Stipendiatin
- Sara Nuru, Social Entrepreneur, Model und Speakerin
- Minh-Khai Phan-Thi, Moderatorin, Schauspielerin
- Marie von den Benken, Model, Designerin und Autorin
- Dennenesch Zoudé, Schauspielerin, Deutsche Filmakademie
Hintergrundinformationen:
#Farbenbekennen wurde 2017 von Staatssekretärin Sawsan Chebli ins Leben gerufen. Der Award wurde erstmalig im Jahr 2018 vergeben. Dabei standen Initiativen für das gemeinsame und friedliche Miteinander im Mittelpunkt. 2019 wurden Geflüchtete ausgezeichnet, die mit ihrem „Gründergeist“ Mut machen und andere inspirieren. In diesem Jahr werden erstmalig Kinder und Jugendliche mit dem Preis ausgezeichnet.
Über den Preis kann ab 14. Juni 2021 online abgestimmt werden.
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BMBF: Programm „Kultur macht stark“ wird verlängert : Datum:
Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird verlängert. Mehr kulturelle Bildungsangebote werden für den Sommer angekündigt.
Das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird verlängert und ab 2023 in einer dritten Förderphase fortgeführt. Außerdem wird das Bildungsangebot in der Corona-Pandemie verstärkt: Kurzfristig sollen bundesweit noch mehr Ferienprojekte für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt werden, die sonst wenig Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung haben. Antragstellungen sind ab sofort möglich.
Dazu erklärte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Wir müssen gerade jetzt in dieser Zeit dafür Sorge tragen, dass alle Kinder und Jugendlichen die bestmöglichen Chancen auf eine gute Bildung erhalten. Dafür setze ich mich als Bundesbildungsministerin innerhalb meines Verantwortungsbereichs ein. Dabei geht es für mich um Bildung im umfassenden Sinne. Kreativität, Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen gehören für mich dazu. Sie sind wichtige Voraussetzungen, um in der Schule und in der Ausbildung oder dem Studium und letztlich im Arbeitsleben zu bestehen. Daher wird unser Erfolgsprogramm ‚Kultur macht stark' weitergehen. Wir planen bereits eine dritte Förderphase von 2023 bis 2027, um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. (...) Daher wird es noch im Sommer eine Förderbekanntmachung geben, an der sich interessierte Verbände, Stiftungen und Vereine beteiligen können, auch solche, die bisher nicht Programmpartner sind. (...)
Entwicklungspotentiale für eine weitere Förderphase liegen vor allem bei mehr Angeboten im Ganztag, qualitätsvollem Einbezug digitaler Medien, nachhaltiger kommunaler Verankerung und passgenauen Angeboten für den ländlichen Raum. In der Pandemie sind soziales Miteinander und Persönlichkeitsentwicklung bei vielen Kindern und Jugendlichen zu kurz gekommen. Daher sollen die Angebote von ‚Kultur macht stark' in den Sommer- und Herbstmonaten verstärkt werden. Wenn voraussichtlich wieder mehr Präsenzangebote möglich sein werden, sollen noch mehr Kinder und Jugendliche in dieser herausfordernden Zeit ein gutes Bildungsangebot erhalten.“
Hintergrund:
Das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert seit 2013 mit bis zu 50 Millionen Euro jährlich bundesweit außerschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, die wenig Zugang dazu haben. Es ist das größte Programm der kulturellen Bildung in Deutschland und in Europa. Seit 2013 wurden mit dem Programm fast eine Million Kinder und Jugendliche erreicht und mehr als 30.000 Projekte durchgeführt. Umgesetzt werden die Projekte von lokalen Einrichtungen vor Ort in einem Bündnis für Bildung. Beteiligt sind Bildungs- und Kultureinrichtungen wie Schulen, Museen, Theater oder Bibliotheken, Vereine oder Einrichtungen der Jugend- und Sozialhilfe. Die Allianz aus Bildung, Kultur und Jugend- und Sozialarbeit etabliert Bildung erfolgreich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Quelle: BMBF
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Mecklenburg-Vorpommern: Handreichung für Kooperationsverträge : Datum:
In Mecklenburg-Vorpommern erleichtert eine neue Handreichung für Ganztagsschulen die Gestaltung von Kooperationsverträgen.
Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern hat auf ihrer Website eine neue Handreichung für die Gestaltung von Kooperationsverträgen sowie weitere Materialien vorgestellt.
Für die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern steht die Handreichung „Ganztägiges Lernen – Kooperationsverträge mit außerschulischen Partnern, Praxishinweise rund um die Vertragsgestaltung“ zur Verfügung. Dazu kommen die aktualisierte Verwaltungsvorschrift „Ganztägiges Lernen an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern“, ein Formular zur Übertragung der Zeichnungsbefugnis von Schulleitungen für Kooperationsverträge sowie aktualisierte Formulare zum „Angebotskonzept“ und zum „Leistungsnachweis“. Dazu kommt die „Vereinbarung zur Datenverarbeitung im Rahmen der Durchführung von ganztagsspezifischen Angeboten“.
Quelle: Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern
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Elternvertreterin dankt Otto-Hahn-Schule in Hamburg : Datum:
In der Otto-Hahn-Schule, einer Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe und inklusiver Ganztagsschule in Hamburg, bewältigt die Schulgemeinschaft gemeinsam die derzeitigen Herausforderungen.
Seit über einem Jahr stellt die Corona-Pandemie Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte vor enorm große Herausforderungen. Neben viel Unzufriedenheit und Ärger über die erschwerten Bedingungen unter Corona gibt es jedoch zwischendurch immer mal wieder ein Lob. So zeigt sich etwa Nicole Joel, Mutter eines Sechst- und eines Achtklässlers und Mitglied des Elternrats, regelrecht begeistert davon, wie die Otto-Hahn-Schule in Jenfeld diese besondere Situation meistert. Anfängliche Kommunikationsprobleme, sinkende Motivation im Homeschooling oder Hackerangriffe auf das schulische Lernmanagementsystem – all diese Schwierigkeiten hätte man mit vereinten Kräften in den Griff bekommen, berichtet sie. „Wir sind eine sehr große Schule, mit sehr vielen Schülern und Lehrern, aber bei uns läuft's“, betont die Elternvertreterin nicht ohne Stolz.
Rechtzeitig habe die Schule alle Schüler mit Passwörtern für die Schulplattform ausgestattet, die Zugänge zum System geprüft und jede Menge neuer Tablets geordert, eingerichtet und zur Ausleihe bereitgestellt. „Das ist wirklich ganz große Klasse und für die Kinder eine riesengroße Bereicherung.“ Zwar sei immer mal wieder – vor allem montags – der Server überlastet, doch würden schnell neue Wege der Kommunikation gefunden. Not mache eben erfinderisch, so die Jenfelderin. „All unsere Lehrerinnen und Lehrer sind super motiviert, haben eine Engelsgeduld und geben sich große Mühe, den Kindern und all den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.“
Von Anfang an habe es verbindliche Stundenpläne gegeben, tägliche Videokonferenzen, wöchentliche Klassenrat-Videokonferenzen und die Pflicht für alle Schüler im Distanzunterricht, sich morgens um 8 Uhr und zu jeder Stunde anwesend zu melden. Auch die Schüler in der Notbetreuung konnten an den Videokonferenzen der Klassen teilnehmen, ein neues Ganztagskonzept sowie ein neues Praxisklassenmodell wurden entwickelt.
Die Elternvertreterin sagt: „Ich möchte nicht behaupten, dass wir keine Kinder 'verloren' haben in diesem endlos langen Lockdown, aber das Bestreben, alle mitzunehmen, war zu jeder Zeit sehr groß.“ Natürlich würden sich alle nichts sehnlicher wünschen, als zurück in die Normalität zu kehren, doch man müsse auch mal Dankeschön sagen. Nicole Joel: „Unsere Schule, die Schulleitung, die Lehrer, die Sozialpädagogen, die Honorarkräfte, das Verwaltungspersonal und alle lieben Helferlein der Otto-Hahn-Schule, ihr seid einfach super!“
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Wissensspeicher Qualität: Chance Ganztag : Datum:
„Chance Ganztag“ heißt ein aktuelles Jahresheft des Friedrich-Verlages. Die Beiträge beleuchten die Entwicklung der Ganztagsschulen aus verschiedenen Perspektiven der Praxis und der Forschung.
Die Tradition der Halbtagsschule „läuft ihrem Ende entgegen“. So leiten die Herausgeberinnen und Herausgeber das Friedrich-Jahresheft „Chance Ganztag“ ein. Sie möchten mit diesem Sammelband „einen Beitrag zur aktuellen Diskussion wie auch zur pädagogischen Weiterentwicklung“ der Ganztagsschulen leisten (S. 1). Das Jahresheft gibt daher neben einem Überblick über die bundesweite Situation der Ganztagsschulen auch „vielfältige Anregungen zu ihrer pädagogischen Gestaltung“.
Das Heft ist in fünf Kapitel gegliedert:
- 1: Ganztagsschule – der pädagogische Entwurf
- 2: Anders lernen in der Ganztagsschule
- 3: Strukturen und Rahmenbedingungen des Ganztags
- 4: Ganztagsschule als Ort der Kooperation
- 5: Integration als Herausforderung
Mit ihren jeweils fünf bis sechs Einzelbeiträgen beleuchten die Autorinnen und Autorinnen viele wichtige Aspekte der Ganztagsschule und die Herausforderungen, vor denen Ganztagsschulen allgemein stehen, sowohl aus der Perspektive der Ganztagsschulforschung als auch aus der Perspektive einzelner Ganztagsschulen. Nur einige Beiträge sollen hier genannt werden.
So stellt beispielsweise im ersten Kapitel Wolfgang Vogelsaenger, langjähriger Schulleiter der IGS Göttingen-Geismar, das „Ganztagmanagement als Motor für eine neue Schulkultur“ – denn „Schulkultur und Management bedingen sich“ (S. 10) – vor und widmet sich in einem weiterem Beitrag der „Rhythmisierung als Chance“ (S. 22). Der Frage, welche Rolle den Lehrkräften in Ganztagsschulen zukommt, wenden sich im Beitrag „Ganztagsschulen als Orte der Begegnung“ (S. 18f.) Friedrich Jungenkrüger, Schulleiter des Gymnasiums am Bötschenberg in Helmstedt, René Mounajed, Lehrer an der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim, und Andrea Ruppert, Schulleiterin der Grundschule Königslutter, zu. Aus der Perspektive der Ganztagsschulforschung zieht schließlich Prof. Klaus-Jürgen Tillmann eine Zwischenbilanz der bisherigen Entwicklung insgesamt – „Ganztagsschulen 2020“ (S. 26ff.) – und plädiert dabei auch für „den weiteren Ausbau des Ganztagsschulsystems“ (S. 28).
Im zweiten Kapitel stellen u. a. Lehrkräfte der Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim konkrete Angebote des „anderen“ Lernens vor, beispielsweise Beate Lawrenz und Jens Oumard ihr Modell der „Gruppenstunden“ – „Zwischen Mathe und Deutsch hab ich heute Pizzabacken“ (S. 36ff.) – oder Florian Meyer das Potenzial des Fachs Darstellendes Spiel im Ganztag („Eine gute Bühne für Darstellendes Spiel“, S. 48ff.). Martin Pyka von der IGS Roderbruch beschreibt in seinem Beitrag „Sportsnacks im Unterricht. Gute Gründe für mehr Bewegung“ (S. 52ff.) an konkreten Beispielen, wie die Ganztagsschule ein breites Bewegungsangebot realisieren kann.
Die Frage der Organisationsform der Ganztagsschule beschäftigt viele. Daher wird das dritte Kapitel von Prof. Heinz Günter Holtappels mit einer Frage eingeleitet: „Gebundene oder offene Ganztagsschule. Glaubensstreit oder Qualitätsfrage?“ (S. 60ff.). Die so wichtige Frage der Räumlichkeiten behandelt Adrian Krawczyk aus Hamburg („Ganztagsschulen als Räume für zeitgemäße Bildung“, S. 70ff.). Er stellt dafür drei gelungene Beispiele, darunter der Stadteilschule Ehestorfer Weg, vor.
Die Ganztagsschule ist ein Ort vielfältiger Kooperation. Eingeleitet wird das vierte Kapitel von Katja Tillmann von der TU Dortmund mit Forschungsergebnissen aus der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ („Multiprofessionelle Kooperation an Ganztagsschulen“, S. 80f.). Prof. Gunther Graßhoff von der Universität Hildesheim setzt sich in seinem Beitrag mit der Frage der „pädagogischen Laien“ im Ganztag auseinander – „Personal im Ganztagsangebot. Pädagogische Fachkräfte und pädagogische Laien“ –, das heißt, ob z. B. der Trainer aus dem Sport oder der „Förster, der ein Angebot an der Schule macht“ (S. 82), zunächst der pädagogischen Qualifizierung bedarf – eine Frage, die auch im Zusammenhang mit Künstlerinnen und Künstlern an Ganztagsschulen oft gestellt wurde.
Die Perspektive der Schülerinnen und Schüler stellen Daniela Micek und Michael Trauthwein mit dem Projekt „Schüler arbeiten mit Schülern“ der Carl-Benz-Gesamtschule Wörth am Rhein (S. 92ff.) vor. Diese so wichtige Perspektive wird später auch im Kapitel 5 von Prof. Patricia Schuler Braunschweig mit einem Blick auf die Tagesschulen in der Schweiz aufgenommen („Damit es eine Schule der Schülerinnen und Schüler wird“, S. 100ff.). Besonders Jugendliche zeigten in dem Projekt der Stadt Zürich nicht unbedingt Begeisterung, auch noch ihre Freizeit an der Schule zu verbringen, während jüngere Schülerinnen und Schüler wesentlich offener waren. Doch letztlich erwies sich, dass die Akzeptanz der Ganztagsschule von deren Angeboten und den für die Schülerinnen und Schüler gebotenen Möglichkeiten zur Selbstorganisation abhängt (S. 102).
Das (freundschaftliche) „Pro-und-Kontra-Gespräch“ von Anna-Margarete Davis und Wolfgang Vogelsaenger über „Geteilte Verantwortung von freien Trägern und Schulleitung in der Ganztagsschule“ (S. 87f.) spiegelt insgesamt einen Kern der Debatten um Ganztagsschulen: Es gibt vielfach auftauchende Sichtweisen auf die Ganztagsschule wieder und stellt sie bewusst gegeneinander – eine Art Disput um das Funktions- und Rollenverständnis der Institution Schule (Vogelsaenger) und dessen Infragestellung (Davis), etwa zur Rolle der Schulleitung (deren „All-Macht“, die sie allerdings noch nie hatte) oder zur Frage, wer „die einfühlsameren Pädagogen“ sind (S. 87) sind (obwohl es ja eigentlich um Professionalität geht).
Insofern finden sich in dem Jahresheft auch einige bekannte Konstruktionen wie die pädagogische Konkurrenz zwischen Schule und Jugendhilfe oder ein eher konservatives Bild vom Sport oder von „pädagogischen Laien“. Beispielsweise stellt der organisierte Sport von der Sportjugend bis zu den Landessportverbänden schon im letzten Jahrzehnt umfassende und umfangreiche Qualifizierungsangebote für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ganztag zur Verfügung. Kaum eine Rolle spielt leider die Ganztagsschule im Sozialraum, sodass auch die zentrale Rolle der Kommunen als Schulträger leider etwas zu kurz kommt. Dass ostdeutsche Ganztagsschulen trotz ihrer in den neuen Ländern fast flächendeckenden Verbreitung, der hohen Teilnahmequote und ihres – auch durch StEG belegten – guten Abschneidens bei fast allen Qualitätsmerkmalen¹ nicht vorkommen, erinnert an den Titel einer Erzählung aus den 1970er Jahren: „Sind wir ja gewohnt".
Insgesamt bietet das Jahresheft „Chance Ganztag“ einen guten Einblick in die gesamte Palette der Fragestellungen und Diskussionen um die Ganztagsschule und zugleich viele praktische Anregungen und Stimmen aus der Praxis, die hier nicht alle genannt werden konnten. Sogar aktuelle Bezüge zur Ganztagsschule in den Zeiten der Corona-Krise sind dabei, etwa im Beitrag von Wolfgang Vogelsaenger (S. 11), der zeigt, wie sich engagierte Schulleitungen und Kollegien um das Wohl der Kinder und Jugendlichen kümmern.
[1] StEG-Konsortium (2019): Ganztagsschule 2017/2018 Deskriptive Befunde einer bundesweiten Befragung. (PDF, , nicht barrierefrei) Frankfurt am Main, Dortmund, Gießen & München, S. 32ff., 76f., 84ff.
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Bremen: Fotowettbewerb: „Vielfalt aus Bremer Schulgärten“ : Datum:
Schulen der Stadtgemeinde Bremen sind aufgerufen, sich bis zum 15. September 2021 am Fotowettbewerb des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen e. V. zu beteiligen.
Der Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. veranstaltet in 2021 im Rahmen seiner Schulgarteninitiative einen Fotowettbewerb, um die Schulgartenarbeit in Bremen in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Die einzureichenden Bilder sollen die Artenvielfalt im Schulgarten sichtbar machen und den Schulgarten als einen Ort der Biodiversität im städtischen Raum darstellen.
An dem Fotowettbewerb können alle Schulen der Stadtgemeinde Bremen teilnehmen, welche aktiv einen Schulgarten bewirtschaften. Jede Schule ist nur zur einmaligen Teilnahme am Wettbewerb berechtigt.
Einsendeschluss ist der 15. September 2021!
Jede Schule darf mit einer Collage sowie drei weiteren einzelnen Fotos teilnehmen. Ausgezeichnet wird die Schule als Teilnehmerin mit den eingereichten Darstellungen und nicht das einzelne Foto. Als Bewertungskriterien werden neben der Qualität der Fotos vor allem die Idee und Darstellungsweise biologischer Vielfalt berücksichtigt.
Folgende Preise können die Schulen gewinnen:
1. Preis: 500 Euro
2. Preis: 300 Euro
3. Preis: 200 Euro
Die Auswahl der Gewinner wird von einer Jury des Veranstalters durchgeführt.
Die Preisgelder werden im November 2021 im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung im FlorAtrium, dem Beratungszentrum des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen e.V., überreicht (soweit es die Coronaverordnung erlaubt). Der Gewinn steht den Schulen für die Anschaffung von Materialien und Pflanzen für ihre Schulgartenarbeit frei zur Verfügung.
Quelle: BAG Schulgarten
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Lesetipp: Arbeitshilfe zur Ganztagskoordination in Sachsen : Datum:
Die neue Arbeitshilfe in Form eines Posters des Ganztagsschulverbands Sachsen soll dabei unterstützen, Aufgaben und Funktionen in der Schule klar zuzuweisen.
Seit dem Jahr 2003 fördern Bund und Länder den Ausbau von Ganztagsschulen, weshalb diese immer mehr zu einem Merkmal von Schulqualität geworden sind. Für eine hohe Qualität der Angebote sowie für die Organisation, Steuerung und ständige Weiterentwicklung bildete sich in den vergangenen Jahren eine wichtige Funktionsstelle heraus: die der Ganztagsschulkoordination. In Sachsen kann die Ganztagsschulkoordination als Einzelperson oder auch als Team zur Unterstützung der Schulleitung eingesetzt werden. Für diese Aufgabe gibt es Anrechnungsstunden, die von der Größe der Schule abhängen. Anders als in anderen Bundesländern gibt es in Sachsen in den offiziellen Dokumenten bisher keine Funktions- und Aufgabenbeschreibung für diese Stelle.
Die neue Arbeitshilfe in Form eines Posters des Ganztagsschulverbands Sachsen soll Sie dabei unterstützen, Aufgaben und Funktionen zwischen den verschiedenen Personen in Ihrer Schule klar zuzuweisen, um so für alle Beteiligten Planungs- und Handlungssicherheit in der täglichen Arbeit sicherzustellen.
Die Aufgabenbereiche werden dabei in die Bereiche Kommunikation und Kooperation, Organisation und Koordination, Verwaltung sowie Konzept- und Qualitätsentwicklung und Evaluation eingeteilt. Es handelt sich hierbei um die wesentlichen, empirisch und praktisch bestätigten Aufgaben, die im Rahmen des Ganztags anfallen.
Entstanden ist die Arbeitshilfe auf Grundlage einer Studie von Anne Wagner an der Universität Leipzig, in deren Rahmen Interviews mit Ganztagskoordinatorinnen und -koordinatoren an städtischen und ländlichen Schulen aller Schulformen geführt wurden.
Die Arbeitshilfe kann als vierfarbiges Poster aus umweltschonenden und nachhaltigen Materialien im Format A2 ab sofort beim Ganztagsschulverband Sachsen bestellt werden. Schreiben Sie gerne eine Mail an buelau@ganztagsschulverband.de Die Kosten können über das Qualitätsbudget erstattet werden. Mitglieder des Ganztagsschulverbands Sachsen erhalten die Arbeitshilfe kostenlos.
Quelle: Ganztagsschulverband Sachsen
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Rheinland-Pfalz: Fotowettbewerb Schulgarten – jetzt beteiligen! : Datum:
Schulen in Rheinland-Pfalz sind aufgerufen, sich bis zum 31. Juli 2021 am Fotowettbewerb „Schulgarten“ 2020/2021 zu beteiligen.
Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten schreibt in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Schulgarten Rheinland-Pfalz („Zukunft:Schulgarten“) einen Fotowettbewerb „Schulgarten“ 2020/2021 aus.
Die Beiträge sollten die Vielfalt und Attraktivität des Lernortes Schulgarten verdeutlichen und dafür werben. Die AG Schulgarten ist eine Gruppe von Menschen aus Rheinland-Pfalz, die sich aus beruflichen und ideellen Gründen für die Förderung des Schulgartens als Lernort einsetzen. In der AG Schulgarten RLP sind unter anderem vertreten: das Referat „Bildung für nachhaltige Umwelt“ (BNE) des Umweltministeriums (MUEEF), der Referent für BNE im Bildungsministerium, die Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU), die Gartenakademie Rheinland-Pfalz, das Pädagogische Landesinstitut (PL) Rheinland-Pfalz sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Schulgartennetzwerke.
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2021!
Folgende Preise können die Schulen gewinnen:
- 1. Preis: Einkaufsgutschein über 500 €
- 2. Preis: Einkaufsgutschein über 300 €
- 3. Preis: Einkaufsgutschein über 200 €
- 4.-10. Preis: Einkaufsgutschein über 100 €
- 11.-20. Preis: Einkaufsgutschein über 50 €
Die Gewinner werden von der AG Schulgarten RLP ausgewählt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.
Quelle: Schulgärten in Rheinland-Pfalz
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Schulprojekt „Edible Connections“ – jetzt beteiligen! : Datum:
Schulklassen der Sekundarstufe I und II können sich noch bis Mitte des Jahres zur Teilnahme am bundesweiten Bildungsprojekt „Edible Connections“ bewerben.
Im Schulprojekt „Edible Connections“ arbeiten Schulklassen über Kontinental- und Sprachgrenzen hinweg an zukunftsfähigen Lösungen für unser Lebensmittelsystem. Hierzu kommunizieren sie live via Videokonferenz mit ihren Austauschpartner*innen aus dem globalen Süden.
Das bundesweite Projekt richtet sich an Schulklassen der Sekundarstufe I und II. Interessierte Schulen können sich noch bis Mitte des Jahres bewerben
Als sensorisch vielfältig erfahrbare und kulturell vielgestaltige Produkte eignen sich Lebensmittel in besonderem Maße, um globale Zusammenhänge aus ihrer Abstraktheit zu holen. Die Lernenden erkunden bei Exkursionen ihre lokalen Lebensmittelwelten und Ernährungsgewohnheiten und teilen ihre Ergebnisse einander mit. Im konstruktiven Dialog schulen sie ihre interkulturelle Kompetenz und Kooperation, schaffen Verständnis füreinander.
Sie erwerben notwendiges Wissen, um im Alltag mit Gemeinschaftsgütern wertschätzender und sorgsamer umzugehen. Aus der interkulturellen Begegnung soll eine kritische Reflexion eigener Kaufentscheidungen und ein Gefühl globaler Verbundenheit.
Das Projekt von Slowfood Deutschland wird gefördert von Engagement Global und Brot für die Welt.
Quelle: BAG Schulgarten
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Schulspeisung in Südtirol : Datum:
Die Südtiroler Landesregierung unterstützt die 116 Gemeinden bei der Schulspeisung, auch um geselliges Beisammensein bei Tisch zu fördern und den Schulbesuch am Nachmittag zu erleichtern.
Die Landesregierung hat jüngst insgesamt 4,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Südtirols 116 Gemeinden bei der Finanzierung der Schulausspeisungen und der Bildungsausschüsse zu unterstützen. Der Löwenanteil der bereitgestellten Mittel ist mit 4,1 Millionen Euro für die Finanzierung der Schulausspeisungen in den verschiedenen Gemeinden bestimmt, allen voran Bozen mit 975.000 Euro gefolgt von Brixen mit 395.000 Euro. Das Land bemisst seinen Anteil an der Finanzierung der Schulmensen auf der Grundlage der im zurückliegenden Schuljahr effektiv verabreichten Mahlzeiten.
Schulverpflegung in Südtirol:
Die Gemeinden betreiben die Schulausspeisung (Mensen) für die Grund-, Mittel- und Oberschulen. Die Mahlzeiten werden täglich in den Großküchen im Gemeindegebiet zubereitet. Vorrangiges Ziel der Schulverpflegung ist es, den Kindern und Jugendlichen eine gesunde und ausgewogene Ernährung in einem angenehmen Ambiente anzubieten, ein geselliges Beisammensein bei Tisch zu fördern und den Schulbesuch am Nachmittag zu erleichtern.
Die Speisepläne werden in Übereinstimmung mit den Referenzwerttabellen für die Nährstoffzufuhr des Gesundheitsministeriums ausgearbeitet und von den Fachkräften des Dienstes für Diätetik und klinische Ernährung des Sanitätsbetriebs Südtirol geprüft und zugelassen. Die mehrwöchigen Speisepläne orientieren sich an den Jahreszeiten. Dabei kommen auch Bioprodukte und Lebensmittel aus der Region zum Einsatz. Auf dem Speiseplan stehen auch typische, regionale Gerichte.
Das Essen in der Schulausspeisung kann ab dem zweiten Schultag in Anspruch genommen werden: Jede Schule bestimmt ihren eigenen Dienstkalender in Abhängigkeit der verfügbaren Plätze. Für das Schulessen bezahlen die Familien einen Kostenbeitrag. Die Gebühren und Gebühren¬ermäßigungen legt jede Gemeinde mit einem eigenen Beschluss fest.
Zum Beispiel die Stadtgemeinde Meran verköstigt Kinder und Jugendliche von der Kinderkrippe bis hin zur Oberschule und zur Berufsschule. Jährlich werden etwa 350.000 Mahlzeiten ausgegeben, davon rund 200.000 an Schülerinnen und Schüler. Das Essen wird in der Regel in der hauseigenen Küche einer jeden Bildungseinrichtung zubereitet. Falls keine Küche im Haus vorhanden ist, wird das Essen in den kommunalen Zentralküchen oder von externen Partnern zubereitet und zugeliefert.
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Wettbewerb zur Biodiversität – jetzt bewerben! : Datum:
Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 können sich bis zum 7. Juni 2021 für die Teilnahme am Schülerwettbewerb „Grünes Licht für … Artenvielfalt“ anmelden!
Der Erhalt der Artenvielfalt treibt viele Jugendliche um. Viele junge Leute setzen sich heute für die Umwelt ein und machen sich in der Schule, aber auch außerhalb für die Erhaltung stark. Unter dem Motto „Grünes Licht für … Artenvielfalt“ geht der Schülerwettbewerb der Landschaftsgärtner 2021 in eine neue Runde. Zeitgemäß ausgerichtet auf die junge Zielgruppe, nutzt der Wettbewerb auch in diesem Jahr schwerpunktmäßig die digitalen Medien, um den vielseitigen Beruf den potenziellen Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern der Zukunft näher zu bringen.
Der bundesweite Schülerwettbewerb hat mittlerweile eine lange Tradition. Seit über zehn Jahren organisieren das Ausbildungsförderwerk und die Landesverbände des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus den kreativen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen der Klassen 7 bis 10 - stets online unter: https://www.schoenerewelt.de.
Teilnehmen kann man alleine, in Gruppen (auch AGs oder Kurse) oder aber mit der gesamten Klasse. Die Aufgabe besteht darin, 15 Fotos oder Videos von geschützten heimischen Pflanzen oder Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum zu erstellen, mit Informationen über Schutzstatus, Erhaltungsmaßnahmen u.a. zu versehen und auf einen Instagram-Account hochzuladen.
Die Anmeldung ist bis zum 7. Juni 2021 möglich!
Alle Fotos, die nach diesem Zeitraum hochgeladen werden, können später nicht berücksichtigt werden.
Folgende Preise sind ausgerufen:
1. Preis: 3.000 Euro
2. Preis: 2.000 Euro
3. Preis: 1.000 Euro
Die Gewinner können selbst bestimmen, wofür sie das Preisgeld verwenden. Es kann beispielsweise in eine Klassenfahrt, die Abschlussfeier oder aber auch in die Verschönerung der Schule investiert werden.
Dabei gilt: Auch wer alleine oder in einem Team teilnimmt und gewinnt, bekommt den Geldpreis nicht auf ein privates Konto ausgezahlt. Den Preis erhält dann die gesamte Klasse!
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Tag des Schulgartens 2021 am 10. Juni : Datum:
Die BAG Schulgarten ruft auch in diesem Jahr zum bundesweiten „Tag des Schulgartens“ am 10. Juni 2021 auf. Teilnehmende Einrichtungen können sich bis zum 1. Juni anmelden.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e.V. hat auch für dieses Jahr den Tag des Schulgartens ausgerufen. Er findet am 10. Juni 2021 statt und kann dann hoffentlich im Rahmen der Woche der Umwelt im Garten des Bundespräsidenten einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Dies ist der offizielle Termin; jeder darf aber gerne seinen passenden Termin für den Tag des Schulgartens wählen.
Angesichts möglicher Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen bis zu den Sommerferien und ggf. auch darüber hinaus werden in diesem Jahr auch ganz andere Beiträge zum Tag des Schulgartens akzeptiert:
- Vielleicht haben Sie mit ein paar Kolleg/innen oder Eltern im Schulgarten gewerkelt, fotografiert oder gefilmt und die Kinder medial an den Entwicklungen im Garten teilhaben lassen?! Lassen Sie bitte auch andere daran teilhaben.
- Oder Sie haben die Schüler/innen ermutigt, auf der Fensterbank, dem Balkon oder dem Familiengarten zu säen und zu pflanzen, Wachstum zu dokumentieren und ihre Entdeckungen zu notieren? Die modernen Medien bieten ja mannigfaltige Möglichkeiten, solche Aktivitäten mit der Klassengemeinschaft oder der AG zu teilen. Teilen Sie bitte auch mit anderen und schicken Sie uns Ihren Bericht.
- Wie halten Sie den Schulgarten auch ohne Schüler*innen oder trotz Kontaktbeschränkung oder über eine evtl. Schulschließung hinweg lebendig? Auch Ihre kreativen Aktionen in „physischer Distanz“ sind einen Beitrag zum Tag des Schulgartens 2021 wert.
Teilnehmende Einrichtungen können sich bis zum 1. Juni zum Tag des Schulgartens 2021 anmelden.
Berichte können noch bis zum 30. September 2021 über ein Online-Formular eingereicht werden. Unter den Einsendungen der Berichte werden im Herbst 2021 Geldpreise verlost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Zur Teilnahme haben sich bereits einige Ganztagsschulen angemeldet, darunter:
Baden-Württemberg:
- Grundschule Tumringen, Lörrach
Berlin:
- Rudolf-Virchow-Oberschule
Brandenburg:
Niedersachsen
- IGS Heidberg Braunschweig
- Tetta von Oldersum Grundschule Wangerland
- Grundschule Klint Braunschweig
- Oberschule Mitte Wilhelmshaven
- Albert-Einstein-Gymnasium Hameln
Quelle: BAG Schulgarten
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Berlin: Neues Portal „Schule im Museum“ : Datum:
Auf Initiative des Landesverbandes der Museen zu Berlin e. V. bietet das Museumsportal Berlin nun eine Übersicht der Museumsangebote für Schulen an.
Die Museen sind wichtige Partner der Schulen. Viele Museen haben bereits digitale Angebote entwickelt. Auf Initiative des Landesverbandes der Museen zu Berlin e. V. bietet das Museumsportal Berlin der Kulturprojekte Berlin nun eine Übersicht der Museumsangebote für Schulen an. Lehrkräfte finden hier einen guten Überblick. Die Seite wird laufend erweitert. Bei Wiederaufnahme des Museumsbetriebs gibt es zusätzlich zahlreiche Angebote vor Ort unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen.
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Außerschulische Lernorte sind wichtig und bieten Schülerinnen und Schülern in der Pandemie nicht nur Abwechslung, sondern auch einen Wissensfundus an. Mit Hilfe eines Museumsbesuchs, auch wenn er gewissermaßen digital stattfindet, können beispielsweise Referate und Projektarbeiten gut vorbereitet werden. Ich danke dem Landesverband der Museen zu Berlin für die Initiative zu diesem umfangreichen und detaillierten Angebot.“
Dr. Thomas Köhler, Vorsitzender des Landesverbandes der Museen zu Berlin und Direktor der Berlinischen Galerie: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Beziehungen zu Lehrerkräften sowie Schülerinnen und Schülern auch in der Pandemie zu pflegen und stärken. Mit ihrer außerordentlichen Vielfalt sind die Berliner Museen abwechslungsreiche außerschulische Lernorte. Wir freuen uns, wenn wir mit unseren Vermittlungsprogrammen eine spannende Ergänzung schulischen Lernens bieten können.“
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Zukunftspreis für innovatives Lehren und Lernen : Datum:
Schulen in Angern, Bad Endbach, Bamberg und Hamburg, die ihre Schülerinnen und Schüler individuell begleiten und unterstützen, wurden mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet. Alle sind Ganztagsschulen.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Zukunftspreises der Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen stehen fest:
Ausgezeichnet werden Schulen in Angern, Bamberg, Hamburg und Bad Endbach, die im letzten Jahr tolle Wege gefunden haben, um ihre Schülerinnen und Schüler individuell zu begleiten und zu unterstützen. Erstmals wird ein Sonderpreis für Schulleitungen vergeben.
1. Preis: „Fridays for Facts“ am Kaiser-Heinrich-Gymnasium in Bamberg
Im Kaiser-Heinrich-Gymnasium (Bayern) wird Lernstoff entlang den Interessen und Bedürfnissen von Jugendlichen vermittelt. Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Fakten und Fake News auseinander und entwerfen Unterrichtsstunden zum Klimawandel, um so an anderen Schulen zu informieren. „Fridays for Facts“ fördert die Schülerbeteiligung und eine andere Lernkultur. Hier wird fächerübergreifend Wirklichkeitssinn und Gemeinschaftlichkeit vermittelt“, sagt Jury-Mitglied Prof. Dr. Ewald Terhart.
2. Preis: „Go for Goofy“ am Walddörfer-Gymnasium in Hamburg
Schülerinnen und Schüler des Walddörfer-Gymnasiums erleben die Geburt eines Kälbchens und taufen es auf den Namen „Goofy“. Es gelingt ihnen, das Stierkalb vor der Schlachtung zu bewahren und in das Museumsdorf Volksdorf zu bringen. In vielen Fächern wird fortan Landwirtschaft, Viehzucht und Ernährung zum Thema. Aber die Frage des Umgangs mit einem lieb gewordenen Tier, das auch Nutztier ist, sprengt das Fächerspektrum. Nach langer kritischer Auseinandersetzung akzeptiert die Klasse schließlich Goofys Schlachtung – unter hohem öffentlichem Druck. Die Schule bricht schließlich das Projekt ab und lässt Goofy zum Zugochsen ausbilden. „Goofy steht hier nicht für das Kälbchen und den Zugochsen, sondern ist Symbol für dilemmatische Situationen unseres Alltags“, sagt Prof. Dr. Dorit Bosse, Bildungswissenschaftlerin an der Universität Kassel. „Unsere Welt ist voller Goofy-Probleme und es lohnt sich, ihnen nicht auszuweichen. Die Schule unterstützt Heranwachsende dabei, sich mit den Widersprüchen des Lebens auseinanderzusetzen.“
3. Preis: „Lernen zu Hause, doch nicht allein“, Freie Um-Welt-Schule Angern
Mit aufgezeichneten Unterrichtssituationen ermöglicht die Freie Um-Welt-Schule Angern
bei Magdeburg selbst Anfangsklassen „Homeschooling“. Klassenlehrerin Kerstin Dämmig hilft ihrer 1. Klasse Schritt für Schritt dabei, frisch erworbene Lernstrategien und Schulrituale zu verinnerlichen. Zusätzlich erstellt sie eigene Arbeitsmaterialien mit persönlichen Geschichten zu Lernwörtern. „Unter erschwerten Bedingungen gelingt es, eine durchgängige Bindung zu Schule, Mitschülern und Lerngewohnheiten beizubehalten. An der Schule wird ein für die ganze Schullandschaft vorbildliches Projekt umgesetzt!“ So begründet die Bildungswissenschaftlerin Prof. Dr. Annedore Prengel die Entscheidung der Jury.
Sonderpreis: „Digitales Klassenzimmer“, Mittelpunktschule Hartenrod
Innerhalb kürzester Zeit hat die Mittelpunktschule Hartenrod in Bad Endbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf (Hessen) eine digitale Austausch- und Lernplattform geschaffen. Das digitale Klassenzimmer „mps2go“ ermöglicht individuelles digitales Lernen trotz Schulschließung. Die Schülerinnen und Schüler können weiter begleitet und auf Abschlüsse, weiterführende Schulen oder Ausbildungen vorbereitet werden. Videos und ein „Handbuch & Leitfaden für Lehrer“ erklären die Anwendungsmöglichkeiten, Leihgeräte sichern im Einzelfall den Zugang. „Der Mittelpunktschule Hartenrod gelang es durch eine beherzte und pädagogisch kluge Initiative der Schulleitung den besonderen Herausforderungen zu begegnen“, begründet Laudator Prof. Dr. Bernd Ralle die Jury-Entscheidung.
Der neue Wettbewerb ist gestartet: Bis zum 15. Oktober 2021 können wieder Lehrkräfte und Schulleitungen eine Kurzdarstellung ihres innovativen Projekts einreichen. Im Anschluss prüfen wissenschaftliche Gutachterinnen und Gutachter sämtliche Bewerbungen und bestimmen eine Vorauswahl. Die wissenschaftliche Jury tagt im Dezember 2021.
Insgesamt ist der Wettbewerb mit 14.000 Euro dotiert. Dabei entfallen 5.000 Euro auf den 1. Preis, 4.000 Euro auf den 2. Preis und 3.000 Euro auf den 3. Preis. Der Sonderpreis für Schulleitungen ist mit 2.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden alle Gewinner zur festlichen Preisverleihung eingeladen.
Quelle: Cornelsen-Zukunftspreis
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Studie zur Leseförderung an Ganztagsschulen : Datum:
Eine begleitende Interventionsstudie im Rahmen der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ zeigte Lernzuwächse, wenn an Ganztagsgrundschulen Lesen gefördert wird.
Im Rahmen der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG)“ wurden von 2016 bis 2019 unter anderem Interventionsstudien durchgeführt, in denen neue Organisations- und Lernansätze für Ganztagsschulen erprobt wurden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) förderte die Forschung. In der StEG-Teilstudie Lesen entwickelte das wissenschaftliche Team um Prof. Heinz Günter Holtappels im Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der TU Dortmund gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Praxis ein Leseförderprogramm zum Einsatz im Ganztagsbetrieb von Grundschulen.
Die außerunterrichtliche Arbeitsgemeinschaft wurde dabei als „Detektiv-Club“ mit kindgerechten Kriminalgeschichten und Aufgaben für Schülergruppen der vierten Jahrgangsstufe konzipiert. Die Materialien zum Förderprogramm wurden so gestaltet, dass es nicht nur von Lehrkräften, sondern auch durch andere pädagogische Fachkräfte adäquat anwendbar ist. Das Leseförderprogramm kann auch schon in dritten und noch in fünften Klassen eingesetzt werden.
Beträchtliche Entwicklung des Leseverständnisses
Die begleitende Interventionsstudie untersuchte vor und nach dem Förderprogramm die Wirkungen auf die Entwicklung des Leseverständnisses und der Lesestrategien von Grundschulkindern der Klasse 4 mit Kompetenztests und Befragungen. Die Studie konnte beispielhaft nachweisen, dass bereits mit einem zeitlich begrenzten Förderprogramm – über etwa vier Monate mit 60 bis 90 Minuten pro Woche – im Ganztag von Grundschulen beträchtliche Wirkungen in der Entwicklung des Leseverständnisses zu erzielen sind. So erreichten in den längsschnittlich eingesetzten VERA-Kompetenztests innerhalb eines Jahres die Schulkinder, die an dem Leseförderprogramm teilnahmen, deutlich höhere Lernzuwächse im Leseverständnis als jene, die nicht teilnahmen. Dabei profitierten unter Kontrolle der Ausgangslage und sozialer Herkunftsvariablen durchgängig alle verglichenen Gruppen von Schülerinnen und Schülern: Mädchen wie Jungen ohne und mit Migrationshintergrund sowie mit hohem oder niedrigem Bildungshintergrund. Mit der Programmteilnahme wurden jedoch keine Wirkungen in Bezug auf Lesestrategien oder Lesemotivation erzielt.
Alle Kinder profitieren
Dazu sagt der wissenschaftliche Leiter Prof. Holtappels: „Vor allem profitieren Lernende mit zuvor geringen Ausgangskompetenzen im Leseverständnis von der Teilnahme am Förderprogramm mit spürbar größeren Lernzuwächsen gegenüber den lesestarken Gruppen.“ Auch wenn sie diese nicht einholten, erreichten die vorher leseschwächeren Kinder immerhin zumeist eine Steigerung um eine Kompetenzstufe. „Besonders erfreulich ist“, sagt Projektleiterin Dr. Karin Lossen, „dass Kinder, die einen Migrationshintergrund haben, durch die Teilnahme doppelt so hohe Lernzuwächse erzielten wie ohne Förderprogramm.“
Quelle: Bildungsklick / TU Dortmund
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ACT! Eine-Welt-Schulpreis für vier Schulen in Rheinland-Pfalz : Datum:
Vier rheinland-pfälzische Schulen sind für ihr entwicklungspolitisches Engagement mit dem ACT! Eine-Welt-Schulpreis 2020 ausgezeichnet worden.
Das Wiedtal-Gymnasium Neustadt (Wied), die Nelson-Mandela-Realschule plus Trier, die Berufsbildende Schule Prüm und die Josef-Guggenmos-Grundschule Dahlheim gewinnen den ACT! Eine-Welt-Schulpreis 2020. „Die vier Schulen zeigen mit ihren Ideen und ihrem Engagement, dass auch unter Bedingungen der Pandemie ein Handeln für weltweite Gerechtigkeit möglich ist und dass es viel Freude macht sich zu engagieren“, sagte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
Das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. (ELAN) und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium haben die Auszeichnung für herausragendes Engagement von Schulen für entwicklungspolitische Zielsetzungen bereits zum sechsten Mal vergeben.
„Eine solidarische und zukunftsfähige Welt ist möglich. Dies beweisen die Mut machenden Projekte junger Menschen, die mit den ACT!-Schulpreisen ausgezeichnet wurden. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich und danke für das vielfältige Engagement zugunsten des gerechten Handels, eines friedlichen interkulturellen Miteinanders, eines zukunftsfähigen Bildungssystems oder des Umweltschutzes. Dieses herzliche Dankeschön gilt auch den betreuenden Lehrkräften“, so die Bildungsministerin.
„Das Handeln hier bei uns nimmt Einfluss auch darauf, was in anderen Teilen der Welt passiert“, unterstreicht Miriam Staufenbiel, Fachpromotorin für Globales Lernen bei ELAN. Das Landesnetzwerk ELAN setzt sich in Zusammenarbeit mit Akteurinnen im Bildungsbereich für das Globale Lernen in Rheinland-Pfalz ein sowie für sozial-ökologische Beschaffung, Fairen Handel und kommunale Nachhaltigkeitsstrategien.
Bildungsministerium und ELAN haben bereits im Jahr 2015 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um mit dem Schulpreis ACT!, Fortbildungen für Lehrkräfte, Bildungsangeboten für Schulen und dem „Kompass Globales Lernen“ Impulse für eine umfassende Eine-Welt-Arbeit zu geben.
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Schülerzeitungswettbewerb 2021: Auswahl der Besten : Datum:
„Der kleine Rüssel“, „Hummelnews“, „Kurzschluss“, „Dorfgeflüster“ und „Was Strammes“ – das sind die Namen von Schülerzeitungen, die beim Schülerzeitungswettbewerb 2021 ausgezeichnet wurden.
33 Zeitungen aus 11 Bundesländern können sich über ihren diesjährigen Sieg beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2021 freuen. Zum 17. Mal wählte die Jury in einer digitalen Jurysitzung am 25. und 26. Februar 2021 die besten Schülerzeitungen aus. Die Jury bestand – wie in den Vorjahren – aus hauptberuflichen und Nachwuchsjournalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerien der Länder. Regionale Wettbewerbe auf Landesebene waren der Bundesjurysitzung vorausgegangen, die ihre Gewinnerzeitungen beim Bundeswettbewerb einreichen und Zeitungen für Sonderpreise nominieren. Zudem konnten sich Redaktionen auch direkt bei der Jugendpresse Deutschland für Sonderpreise bewerben.
Gewonnen haben besonders gut recherchierte Artikel und Gesamtausgaben von Print- und Onlinezeitungen in sechs Schulkategorien (Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen, berufliche Schulen). 11 Schülerzeitungen erhielten Sonderpreise für herausragende themenspezifische Beiträge und innovative journalistische Formate. Zudem gingen 5 Förderpreise an Zeitungen mit besonderem Entwicklungspotenzial. Sie gewinnen einen Workshop, der sie in ihrer Weiterentwicklung unterstützt.
Der Wettbewerb wird seit 2004 unter dem Titel „Kein Blatt vorm Mund“ von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundesratspräsidenten Dr. Reiner Haseloff. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt den Wettbewerb. Die Projektleitung seitens der Länder liegt zum dritten Mal beim Land Hamburg.
Die neun Sonderpreise werden durch den Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die AOK – Die Gesundheitskasse, die Werner-Bonhoff-Stiftung, die Joachim Herz Stiftung, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland sowie vom Elbe Wochenblatt Verlag aus Hamburg vergeben. Neu dabei ist 2021 das Deutschlandarchiv der Bundeszentrale für politische Bildung.
Unter den Gewinnern sind erneut zahlreiche Schülerzeitungen von Ganztagsschulen:
- VKS-Nachrichten (Von-Ketteler-Schule Oelde, Nordrhein-Westfalen)
- Südwester (Grundschule Nordenham-Süd, Niedersachsen)
- Schlaumeier (Grundschule Leubnitz Werdau, Sachsen)
- Kunterbunte Seepost (Freie Schule am See Sundern, Nordrhein-Westfalen)
- Sonnenklar (Ludwig-Reinhard-Schule Kaufbeuren, Bayern)
- Markeer Schulgeflüster (Havellandschule Markee, Nauen, Brandenburg)
- Leserabe Rudi (Wilhelm-Albrecht-Schule Höhn, Rheinland-Pfalz)
- Die Boscos (Don Bosco-Schule Höchstadt a. d. Aisch, Bayern)
- Hummelnews (Mittelschule Hummelsteiner Weg Nürnberg, Bayern)
- Was Strammes (Erich-Kästner-Hauptschule Bergheim, Nordrhein-Westfalen)
- Nachsitzer (Mittelschule Buchloe, Bayern)
- Coffee News (Max-Reger-Mittelschule Weiden, i. d. OPf., Bayern)
- Ernschtle (Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe, Baden-Württemberg)
- Volle Kanne (Reinhold-Burger-Schule Berlin)
- Anonym (Gymnasium Ohmoor, Hamburg)
- LuisenEcho (Luisengymnasium München, Bayern)
Sonderpreise erhielten u. a.
- Dorfgeflüster / „Watch out!“ (Lindenschule Buer, Melle, Niedersachsen)
Sonderpreis „Total lokal – Sonderpreis für den besten Schülerzeitungsbeitrag aus der Nachbarschaft des Elbe-Wochenblatt-Verlags Hamburg - WG-World (Wildermuth-Gymnasium Tübingen, Baden-Württemberg
Sonderpreis der AOK – Die Gesundheitskasse
Quelle: Kein Blatt vorm Mund
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Universitäten in Flensburg, Kiel und Lübeck starten gemeinsames MINT-Projekt : Datum:
In Schleswig-Holstein ist der erste Online-Kurs für mathematisch interessierte Siebt- und Achtklässler gestartet. Das Projekt MatheSH wird gemeinsam von den Universitäten in Flensburg, Kiel und Lübeck umgesetzt.
In Schleswig-Holstein ist im Projekt MatheSH der erste Online-Kurs für mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gestartet. MatheSH wird vom Bildungsministerium und den Mathematischen Seminaren und Fachbereichen Mathematik der Universitäten in Flensburg, in Kiel und in Lübeck umgesetzt. „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt Schülerinnen und Schülern des 7. und 8. Jahrgangs der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien einen neuen spannenden Zugang zur Welt der Mathematik bietet. Es stärkt die Kompetenzen der Jugendlichen und ist Werbung für den MINT-Bereich“, meint Ministerin Karin Prien.
Zunächst richtet sich das Projekt an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen. Erwartet werden jährlich etwa 80 bis 100 Schülerinnen und Schüler, die von den Lehrkräften vorgeschlagen werden. Den Schwerpunkt bildet eine breite mathematische Förderung zu verschiedenen Themengebieten, die das unterrichtliche Angebot der Schulen durch verschiedenste Aufgabenformate und mathematische Fragestellungen erweitern und ergänzen. Das Projekt wird vom Land gefördert und zielt auf eine nachhaltige und kontinuierliche Begleitung und ist in drei Bausteinen organisiert.
Einmal wöchentlich findet ein digitaler Online-Unterricht mit allen Schülerinnen und Schülern mithilfe einer Video-Plattform statt. Für die Dauer ist in der Regel eine Zeitstunde vorgesehen. Der Unterricht wird von unterschiedlichen Akteuren (Dozenten/Studierende) der drei Universitäten konzipiert und digital umgesetzt.
Alle drei Wochen wird den Schülerinnen und Schülern in einem neuen digitalen Korrespondenz-Briefsystem ein interessantes Aufgabenblatt bereitgestellt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ihre Aufgaben und laden ihre Lösungen auf einen Server. Die durch die Hochschulen korrigierten Lösungen können am Ende von den Schülerinnen und Schülern eingesehen werden. Zusätzlich findet eine gemeinsame Video-Konferenz der Akteure mit differenzierten Rückmeldungen zu den Aufgaben statt.
An jedem der drei Standorte soll mindestens einmal im Jahr ein Mathe-Camp in Präsenz stattfinden. Hier werden die Schülerinnen und Schüler über zwei bis drei Tage von Dozenten und Studierenden der drei Universitäten unterrichtet. Es werden unterschiedliche Themenfelder aus der Vielfalt der Mathematik einschließlich ihrer Anwendungsgebiete zur Auswahl stehen, so dass Schülerinnen und Schüler nach Interessensgebieten individuell wählen können, welches Camp besucht wird.
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
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Hessen: Digitale Doppelstunde mit Kultusminister : Datum:
Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz beantwortete per Videokonferenz Fragen der Heinrich-Grupe-Schule Grebenstein.
Im vergangenen Jahr hat Hessen die „Digitale Doppelstunde mit dem Kultusminister“ ins Leben gerufen – ein Veranstaltungsformat, bei dem sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus ganz Hessen mit dem Minister per Videokonferenz zusammenschalten können. Bei dem Format geht es vor allem um den Austausch zu Fragen des Schulalltags und um Wünsche sowie Anregungen für Verbesserungen im Schulbetrieb.
Kürzlich führte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz die virtuelle Doppelstunde in die Heinrich-Gruppe-Schule nach Grebenstein. „Mein Terminkalender ermöglicht es mir leider nur selten, Schulen in Nordhessen zu besuchen. Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Schulen an schnelles Internet angebunden werden und wir uns zumindest virtuell austauschen können“, erklärte der Minister.
Für die Veranstaltung hatten sich mehrere Klassen unterschiedlicher Jahrgangsstufen ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter des Kollegiums per Videokonferenz in das Büro des Ministers zugeschaltet. Dabei ging es neben der Corona-Pandemie auch um die Bussituation im ländlichen Raum, die digitale Ausstattung der Schulen und das Thema Berufsorientierung.
„Die Corona-Pandemie zwingt einen Großteil der Schülerinnen und Schüler, zu Hause zu lernen. Für uns ist es wichtig zu erfahren, wie die Kinder und Jugendlichen mit dieser Herausforderung umgehen, was sie bedrückt und wo sie Verbesserungspotenzial sehen. Ich danke den Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften der Heinrich-Grupe-Schule sehr für die anregende Diskussion und freue mich schon darauf, bald auch einmal persönlich in Grebenstein vorbeizuschauen.“
Quelle: Hessisches Kultusministerium
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Nominierungen zum Deutschen Schulpreis: Alles Ganztag, oder was? : Datum:
Die Robert-Bosch-Stiftung hat die 18 für den Deutschen Schulpreis 2021 nominierten Schulen bekanntgegeben – alle sind diesmal Ganztagsschulen
18 Schulen haben es in die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises 20|21 Spezial geschafft. Eine Expertenjury hat die Schulen für die Sonderausgabe des renommierten Wettbewerbs nominiert. Sie kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Hinzu kommt die Deutsche Schule in Kairo (Ägypten).
Gesucht wurden zukunftsweisende Konzepte, die Schulen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben und die das Lernen und Lehren langfristig verändern können. Aus den rund 350 Bewerbungen haben sich sieben Themen herauskristallisiert, die Schulen aktuell besonders beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise digitale Lehr- und Lernformate, das selbstorganisierte Lernen oder die Gestaltung der Beziehungen zwischen Schülern, Lehrkräften und Eltern.
Im März folgen virtuelle Hospitationen an den nominierten Schulen. Dabei führen die Jurorinnen und Juroren Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Kooperationspartnern. Die Jury entscheidet in ihrer dritten und letzten Sitzung am 26. März, welche Schulen mit dem Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial ausgezeichnet werden.
Der Deutsche Schulpreis 20|21 Spezial steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bei der Preisverleihung am 10. Mai 2021 werden die Preisträger in den sieben Themen mit Preisen in Höhe von jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet. Nominierte Schulen, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro.
Grundschulen
- Grundschule Altenmünster (Bayern)
- Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg (Hamburg)
- Grundschule am Dichterviertel Mühlheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen)
- Ganztagsgrundschule Heiligenhaus Overath (Nordrhein-Westfalen)
- Grundschule „Schule am Gehölz‟ Lunden (Schleswig-Holstein)
Gemeinschaftsschule
- Allemannenschule Wutöschingen (Baden-Württemberg)
- Blautopfschule Blaubeuren (Baden-Württemberg)
- Klax-Gemeinschaftsschule (Berlin)
Förderschulen
- Mosaikschule Marburg (Hessen)
- Siebengebirgsschule Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Gymnasien
- Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen (Bayern)
- Staatliches Gymnasium Holzkirchen (Bayern)
- Evangelisches Gymnasium Nordhorn (Niedersachsen)
- Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Bergisch-Gladbach (Nordrhein-Westfalen)
Gesamtschulen
- IGS Lengede (Niedersachsen)
- Städtische Gesamtschule Körnerplatz Duisburg (Nordrhein-Westfalen)
- Städtische Gesamtschule Münster-Mitte (Nordrhein-Westfalen)
Quelle: Der Deutsche Schulpreis
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Baden-Württemberg fördert Kinderbildungszentren : Datum:
Das Land Baden-Württemberg fördert Kinderbildungszentren. „Wir investieren in die Zusammenarbeit von Kitas und Grundschulen, um Bildungschancen zu verbessern“, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.
Das Land Baden-Württemberg beginnt mit der Förderung von Kinderbildungszentren. Mit dieser neuen Maßnahme im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes möchte das Land die Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen weiter fördern. Das Ziel ist auch hier: die Bildungschancen der Kleinsten und Kleinen von Beginn an zu verbessern.
Die Förderung des Landes richtet sich an Städte und Gemeinden und nimmt bis zu 20 Modellstandorte in den Blick, die sich zu einem Kinderbildungszentrum weiterentwickeln möchten. Das Besondere an solch einem Zentrum: Auf einem gemeinsamen Gelände arbeiten Kita und Grundschule eng zusammen – mit dem Ziel, Kindern einen optimalen Start in die Schule zu ermöglichen und damit ihre Bildungschancen zu verbessern. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung koordiniert das Programm, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport fördert es.
In einem Kinderbildungszentrum sind mehrere Bildungsinstitutionen einer Gemeinde oder eines Stadtteils vereint. Kindertageseinrichtung(en) und Grundschule erarbeiten ein gemeinsames Bildungskonzept und nutzen gemeinsame Innen- und Außenflächen. Auch Bildungsangebote für Familien werden hier gebündelt. Die Zusammenarbeit von Kita, Grundschule und Familie trägt insbesondere zu einem guten Übergang der Kinder von der Kita in die Schule bei. Städte oder Gemeinden können sich als Schulträger gemeinsam mit Kita-Trägern ab sofort als Modellstandort für ein Kinderbildungszentrum bewerben. Die ausgewählten Standorte erhalten eine Anschubförderung über einen Zeitraum von zwei Jahren in Höhe von bis zu 200.000 Euro pro Jahr.
„Um Kinder bestmöglich zu fördern, gehen wir mit den Kinderbildungszentren neue Wege. Dabei entstehen innovative Orte, an denen Kitas und Grundschulen ihre räumlichen und fachlichen Ressourcen bündeln, um auf den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes eingehen zu können“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann und fügt an: „So gelingt eine kontinuierliche Förderung und Begleitung aller Kinder – von Anfang an. Das kommt den einzelnen Kindern zu Gute, und damit auch der gesamten Gesellschaft.“
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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„Fitness-Challenge“ Baden-Württemberg : Datum:
Ungefähr 27.150 Schülerinnen und Schülern haben in der „Fitness-Challenge“ über 200.000 Stunden Sport getrieben. Auch Lehrkräfte und Eltern haben sich mitbewegt.
Mehr als 200.000 Stunden Sport. Diese beeindruckende Zahl ist das Ergebnis von ungefähr 27.150 Schülerinnen und Schülern, die an der Verlosung zu „Rudis Fitness-Challenge“ für Grundschulen und zur „Fitness-Challenge“ für weiterführende Schulen teilgenommen haben. Bei diesem gemeinsam von der Stiftung Sport in der Schule, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (Außenstelle Ludwigsburg) sowie dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport entwickelten Projekt haben zwischen dem 8. und 28. Februar 1.622 Klassen aus ganz Baden-Württemberg mitgemacht.
Ziel war es, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten zu motivieren, sich in ihrer Freizeit mindestens 60 Minuten am Tag zu bewegen – und so auch den pandemiebedingten Einschränkungen im Schul-, Vereins- und Freizeitsport sowie dem größeren Bewegungsmangel entgegenzutreten, denn auch die Bewegung auf dem Schulweg fiel und fällt beispielsweise zum Teil weg. Positiver Nebeneffekt: Die Wettbewerbe standen und stehen den Lehrkräften auch als Anregung für den Fernunterricht zur Verfügung. Bis zum vergangenen Freitag waren Bewerbungen bei der mit den Wettbewerben einhergehenden Verlosung von 100 mal 100 Euro möglich, an diesem Mittwoch werden die Gewinnerklassen auf der Website der Stiftung Sport in der Schule unter www.ssids.de bekannt gegeben.
„Der Glückwunsch gebührt aber allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie haben sich schließlich schon selbst Gutes getan, indem sie sich sportlich betätigt haben“, sagt Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport und fügt an: „Mein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren sowie den Lehrkräften, die mit ihrem Engagement beeindruckt haben – und das ist gerade deshalb so lobenswert, weil sie aufgrund der Pandemie ohnehin vor riesigen Herausforderungen stehen.“
Weitere Besonderheiten der Wettbewerbe waren: Jede Schülerleistung fließt mit ein; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten selbst entscheiden, wo, wann und wie sie sich sportlich betätigen; die Initiatorinnen und Initiatoren wollten in erster Linie möglichst viele Schülerinnen und Schüler zur Bewegung animieren, weshalb alle Schulen – unabhängig von der erbrachten Leistung – an der Verlosung der Preisgelder teilnehmen können.
Die zahlreichen positiven Rückmeldungen sind denn auch umso erfreulicher, weil sie zeigen, dass nicht nur die Kinder und Jugendlichen zu Sport und Bewegung animiert wurden, sondern dass sich auch Lehrkräfte und Eltern in der Folge mehr bewegt haben. „Tolle Idee, das haben wir gleich in den Wochenplan mit aufgenommen. Auch Eltern und Geschwister haben mitgemacht und sich für die Aktion bedankt“, sagte etwa eine Grundschullehrerin, und eine Mutter ergänzte: „Mein Kind war total begeistert und motiviert. Wir waren viel gemeinsam draußen.“
Bei aller Begeisterung ist für Ministerin Eisenmann aber klar: „Die Wettbewerbe können den Sportunterricht und den Sport in der Freizeit oder im Verein natürlich nicht ersetzen. Daher mache ich mich weiter dafür stark, dass auf die jüngsten Lockerungen beim Sport weitere folgen – in und außerhalb der Schule.“ Die Wettbewerbe seien jedoch ein toller und wichtiger Baustein für Klein und Groß gewesen, um mehr Spaß und Bewegung in den Pandemie-Alltag zu bringen: „Und wir alle wissen von uns selbst, wie gut Sport und Bewegung tun – zumal sie gerade in diesen Zeiten eminent wichtig für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden sind. Vielleicht haben die Fitness-Challenges ja auch einen Stein ins Rollen gebracht und die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltig zu mehr Bewegung angeregt.“
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
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Rheinland-Pfalz: Zusätzliche Förderung für Schülerinnen und Schüler : Datum:
Um Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu fördern, werden Volkshochschulen und Schulen in Rheinland-Pfalz zusammenarbeiten.
An allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz können ab sofort zusätzliche, qualitativ hochwertige Bildungsangebote mit Unterrichtsbezug zur Aufarbeitung von Lernrückständen durch die Volkshochschulen stattfinden. Die Volkshochschulen und die Schulen kooperieren hierzu auf Basis einer Rahmenvereinbarung, die das Ministerium für Bildung mit dem Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V. abgeschlossen hat.
Ziel ist es, während der Schulzeit zusätzlich zum Pflichtunterricht additive Lernangebote für Schülerinnen und Schüler insbesondere zur Förderung der Basiskompetenzen in Mathematik und Deutsch unterbreiten. Die Kooperationspartner können je nach den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber auch zusätzliche fachliche Schwerpunkte setzen. Nachdem die Schule und die Volkshochschule sich auf eine Kooperation verständigt haben, können entsprechende Kurse durch die Volkshochschule ab sofort beim Ministerium für Bildung beantragt werden.
Vorgesehen ist, dass die Kooperationspartner sich in Fragen der Organisation und Durchführung verständigen. Die Kursleitung der Volkshochschule und die Lehrkräfte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stimmen sich zu den konkreten Inhalten, dem erforderlichen Lehr- und Lernmaterial und den Methoden ab.
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Schulessen in Corona-Zeiten in Luxemburg : Datum:
Wie sieht die Schulverpflegung in Zeiten von Corona in Luxemburg aus? Darüber gibt ein Beitrag des Netzwerks Schulverpflegung Auskunft.
Wie sieht die Schulverpflegung in Zeiten von Corona in Luxemburg aus? Wie gelang die Einführung individueller Lunchpakete, wie die Mensawiedereröffnung?
Stand März 2021 isst über ein Viertel aller Schüler des Großherzogtums Luxemburg in der Schulmensa. Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus.
In einem Beitrag des Netzwerks Schulverpflegung berichtete Monique Ludovicy, Direktorin von Restopolis, einer Abteilung des luxemburgischen Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend im Interview über die Situation der Schulverpflegung in Luxemburg und alternative Konzepte wie Lunchpakete oder „To-go“-Angebote für Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerkollegien.
Das Interview finden Sie hier: www.dnsv.eu/corona-und-schulessen-in-luxemburg
Quelle: Netzwerk Schulverpflegung
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Kommunale Bildungslandschaften gestalten : Datum:
Die Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement findet in diesem Jahr digital statt. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hebt die bedeutende Rolle der Kommunen im Bildungsföderalismus hervor.
Zur Bundeskonferenz der „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Die Kommunen spielen in unserem Bildungsföderalismus eine wichtige Rolle. Gerade sie können den digitalen Wandel in der Bildung mitgestalten und entschieden vorantreiben. Sie sind der Ort, an dem die Menschen ihre täglichen Erfahrungen mit unserem Bildungssystem machen – vom Kindergarten über die Schule bis hin zu Berufsbildung und Weiterbildung. Sie sind der Ort, an dem die Menschen leben und zuhause sind, an dem sie ihren Bildungsweg gehen. Als Träger vieler Bildungseinrichtungen tragen sie eine große Verantwortung. Dabei werden sie vom Bund bestmöglich und bedarfsgerecht unterstützt.
Das kommunale Bildungsmanagement ist ein wichtiger Baustein, um die deutsche Bildungslandschaft fit zu machen für das 21. Jahrhundert. Die 'Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement' des BMBF hat seit 2014 dazu beigetragen, dass deutschlandweit erfolgreiche Modelle kommunaler Bildungssteuerung etabliert und verbreitet wurden. Das digitale Zeitalter verlangt nun, dass das Bildungssystem weiterentwickelt wird. Dafür wird das BMBF das kommunale Bildungsmanagement mit neuen Programmen unterstützen und so die kommunalen Bildungslandschaften von morgen mitgestalten. Ziel ist, dass die Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern in allen Lebensphasen passgenaue Bildungsangebote machen können und so die Bildungschancen für alle ausbauen. Sie verbessern ihre Standortattraktivität und stärken eine positive Stadt- und Regionalentwicklung.“
Die kommunale Perspektive wird bei der Bundeskonferenz vertreten durch den Präsidenten des Deutschen Städtetages und Leipziger Oberbürgermeister, Burkhard Jung:
„Lebenslanges Lernen wird für uns alle immer wichtiger. Die Erwartungen der Menschen an bestmögliche Bildungsangebote steigen. Ob Bildung gelingt, entscheidet sich vor Ort, dort, wo die Menschen leben. Die Städte engagieren sich für vielfältige und zeitgemäße Bildungsformate für uns alle. Dabei kommt es auf qualifiziertes Personal und anregende Lernorte mit einer zeitgemäßen Ausstattung an. Egal ob in Kitas, Schulen oder Bibliotheken, bei der beruflichen Ausbildung oder der Weiterbildung an den Volkshochschulen: Die Städte schaffen ein dichtes Netz aus Bildungsangeboten für alle Lebensphasen.
Wir brauchen ein kommunales Bildungsmanagement vor Ort, das klare Ziele verfolgt und uneitel dokumentiert, was erreicht wird. Wenn wir wissen, wie vorhandene Lernangebote wirken, lassen sich bildungspolitische Ziele und konkrete Maßnahmen in den Städten besser miteinander verknüpfen. Gemeinsam und im transparenten Austausch können wir Bildungsprozesse verbessern.“
Das BMBF engagiert sich seit Jahren für eine Stärkung der Bildung in den Regionen. Kern der Aktivitäten ist hierbei die „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ (TI), in deren Rahmen deutschlandweit erfolgreiche Modelle kommunaler Bildungssteuerung etabliert und verbreitet wurden. Dabei konnten wichtige Impulse für den Aufbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM) gesetzt werden.
Die Bundeskonferenz Kommunales Bildungsmanagement findet alle zwei Jahre statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die für 2020 geplante Veranstaltung verschoben und findet nun digital statt. Dabei liegt ein besonderer thematischer Schwerpunkt auf der Bildungsteilhabe als Schlüssel zur gesellschaftlichen Integration Neuzugewanderter. Gut vier Jahre hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Kommunale Koordinierung von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte gefördert. Bundesweit 321 Landkreise und Städte haben vor Ort passende Formen der Zusammenarbeit entwickelt und das kommunale Management einer „Integration durch Bildung“ vorangebracht. Die Konferenz zeigt innovative Ideen und Erfolge im Förderprogramm.
Quelle: BMBF
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Mecklenburg-Vorpommern: Zusätzliche individuelle Förderung : Datum:
Schulen in Mecklenburg-Vorpommern werden durch zusätzliche personelle und finanzielle Mittel unterstützt, um die Schülerinnen und Schüler zusätzlich individuell fördern zu können.
Die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten Unterstützung für zusätzliche individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler. Die corona-bedingten Einschränkungen an den Schulen in den vergangenen Monaten haben trotz der erheblichen Anstrengungen aller zu Lernlücken geführt. Bildungsministerin Bettina Martin bringt deshalb ein Unterstützungsprogramm auf den Weg, das auf drei Säulen basiert.
- Erstens sollen mit dem freiwilligen Einsatz von Lehramtsstudierenden die öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen entlastet werden.
- Zweitens erhalten die Schulen zusätzliche Finanzmittel für den Einsatz externer Hilfe und Dienstleistungen. Jeder Schule steht bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 ein zusätzlicher Betrag von 2.500 Euro zur Verfügung.
- Drittens wird das bereits in den Sommerferien 2020 erfolgreiche außerschulische Lern- und Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler neu aufgelegt und so ausgebaut, dass es auch während der Schulzeit zusätzlich zum Unterricht wahrgenommen werden kann.
„Die vergangenen Monate waren für die Schülerinnen und Schüler, für die Lehrkräfte und für die Eltern eine große Herausforderung. Große Sorge macht vor allem, dass nicht alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Voraussetzungen für das Lernen in Distanz haben. Gerade schwächere Schüler und diejenigen, die von zuhause wenig Unterstützung erfahren können, dürfen nicht aus dem Blick geraten. Unser Ziel ist es deshalb, dass die Lernrückstände, die in diesen schwierigen Wochen entstehen, bestmöglich ausgeglichen werden. Den Schülerinnen und Schülern sollen keine langfristigen Nachteile für ihre Bildungslaufbahn entstehen“, sagte die Bildungsministerin.
Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
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Qualitätsoffensive Ganztag im Rheinisch-Bergischen Kreis : Datum:
Die Qualitätsoffensive Ganztag ist im Rheinisch-Bergischen Kreis kürzlich mit zwei Schwerpunkten gestartet.
Im Herbst 2020 ist die Qualitätsoffensive Ganztag im Rheinisch-Bergischen Kreis (RBK) mit zwei Schwerpunkten gestartet:
Im Projektstrang „Lernen und Lehren aus der Corona-Krise“ werden innerhalb eines Jahres drei Offene Ganztagsgrundschulen (OGSen) von einem erfahrenen Praxisbegleiterinnen-Tandem darin unterstützt, das Potenzial der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule zu nutzen, um in der anhaltenden Corona-Situation gezielte Maßnahmen zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit im Kontext OGS auf den Weg zu bringen. Die Praxisbegleitung hat im Februar 2021 begonnen.
Der zweite Strang des Projekts umfasst die Weiterentwicklung der kreisweiten und kommunalen Steuerungsebenen, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern 2025 vorzubereiten. Der „Kreisweite Qualitätszirkel OGS“ nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Der Rheinisch-Bergische Kreis setzt sich aus insgesamt acht Kommunen zusammen. Diese entsenden jeweils eine Schulleitung und eine Vertretung eines Trägers der freien Jugendhilfe oder eine/n Ganztagskoordinator/in in den „Kreisweiten Qualitätszirkel OGS“. Unter Beteiligung einer verantwortlichen Vertretung der unteren Schulaufsicht und der Jugendämter des Kreises sowie der Fachberatung OGS (Beraterin im Ganztag) tauscht sich dieses Gremium fachlich aus und erarbeitet Entscheidungshilfen im Rahmen eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses.
Moderiert und koordiniert werden die jährlich zweimal stattfindenden „Kreisweiten Qualitätszirkel“ von der Geschäftsstelle für das regionale Bildungsnetzwerk, die beim Amt für Bildung und Integration des Rheinisch-Bergischen Kreises angesiedelt ist. Die erarbeiteten Empfehlungen fließen in die jeweiligen „Kommunalen Qualitätszirkel“ zurück und können dort als Orientierung für die Ausgestaltung der OGSen auf kommunaler Ebene genutzt werden. Weitere Impulse fließen vom „Regionalen Qualitätszirkel“ in den „Kreisweiten Qualitätszirkel“ ein und können entsprechend von hier aus, vermittelt durch das Institut für Soziale Arbeit (ISA e.V.), zurück an die Bezirksregierung gegeben werden.
Quelle: Qualitätsoffensive Ganztag
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AWO: „Ganztagsbetreuung. Ganz schnell? Ganz gut?!“ : Datum:
Der AWO Bundesverband e.V. hat unter dem Motto „Ganztagsbetreuung. Ganz schnell? Ganz gut?!“ eine Online-Dokumentation zusammengestellt, in der alle Fachartikel, Pressemeldungen sowie Interviews zum Thema übersichtlich zusammengestellt sind.
Der AWO Bundesverband e.V. hat eine Online-Dokumentation zusammengestellt, in der alle Fachartikel, Pressemeldungen aber auch zusätzlich entstandene Interviews zum Thema „Guter Ganztag“ veröffentlicht sind. Die Leserin und der Leser erhalten einen guten Einblick in die Vielfalt und Qualität der Fragen, die für einen Rechtsanspruch auf eine gute Ganztagsbetreuung relevant sind. Durch den Einbau vieler Hyperlinks wurde die Dokumentation Leser*innen freundlich und mit einem hohen Informationsgehalt aufbereitet.
Am 23. Juli 2020 startete die sechswöchige, bundesweite AWO Online-Kampagne „Guter Ganztag. Ganz schnell? Ganz gut?!“ mit einer „Gemeinsamen Erklärung“ mit GEW, Diakonie und DRK. Mit dieser Aktion war die Absicht verbunden, bundesweit breite Fachkreise für das Thema „Qualität im Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung“ zu sensibilisieren.
Über sechs Wochen hinweg stellte die AWO gemeinsam mit vielen Kolleg*innen und Expert*innen aus Verbänden, Organisationen und Institutionen das Thema „Rechtsanspruch auf einen guten Ganztag“ in den Mittelpunkt der Kampagne. „Mit sieben (Video-)Statements, acht Pressemitteilungen, elf Blog-Artikeln und insgesamt 43 Beiträgen sowie beispielhaften Aktivitäten aus AWO Verbandsgliederungen können wir zum Schluss der Kampagne mit Stolz sagen: Die AWO bekennt sich zu einem guten Ganztag und kann dies auch benennen!“
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Qualitätssiegel „Digitale Bildungsregion in Bayern“ : Datum:
Der Landkreis Erding ist als „Digitale Bildungsregion“ vom Bayerischen Kultusministerium ausgezeichnet worden.
„Der Landkreis Erding spricht mit seinen Projekten zur digitalen Bildung Menschen aller Altersgruppen an“, lobte Kultusminister Prof. Michael Piazolo die Auszeichnung des Landkreises Erding als „Digitale Bildungsregion“ im Rahmen der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“.
„Dort wird in lokalen Projekten wie 'Netpiloten', in welchem ältere Schüler Kinder und Jugendliche über Gefahren und Risiken im Internet aufklären, oder 'IT für alle', bei dem ältere Mitmenschen vom Wissen von Schülerinnen und Schülern über den Umgang mit digitaler Technik profitieren, deutlich, dass Lernen eine Gemeinschaftsaufgabe ist, die generationenübergreifend stattfindet und alle betrifft.“
Landrat Martin Bayerstorfer betonte: „Das ist eine große Anerkennung für unsere Bildungsarbeit im Landkreis Erding. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Bereits 2016 wurde dem Landkreis das Qualitätssiegel 'Bildungsregion in Bayern' verliehen. Durch die ständige Erweiterung der Bildungslandschaft sowie den Ausbau und die Modernisierung der Einrichtungen entwickelt der Landkreis Erding sich stets weiter.“
Die „Digitalen Bildungsregionen“ sind eine Weiterentwicklung der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“. Dabei können und sollen die bayerischen Bildungsregionen ihre bereits bestehenden regionalen Netzwerke und Strukturen nutzen, um zukunftsorientiert die digitale Bildung noch stärker in den Blickpunkt zu rücken. Mittlerweile haben sich 37 von insgesamt 76 Bildungsregionen im Freistaat zusätzlich auf den Weg zu einer „Digitalen Bildungsregion“ gemacht.
Die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ wurde 2012 im Einvernehmen mit dem Bayerischen Sozialministerium ins Leben gerufen, um die Bildungs- und Teilhabechancen junger Menschen vor Ort vom Kindergarten bis zum Eintritt in die Schule und dann bis zum Berufsleben oder zum Studienbeginn weiter zu erhöhen. Kern der Initiative stellt die Vernetzung der Akteure in der Region dar, um Angebote weiterzuentwickeln und zu erweitern.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Thüringen: Dialog Schule 2030 : Datum:
Im Thüringer Landtag hat Bildungsminister Helmut Holter dem Bildungsausschuss den Abschlussbericht zum „Dialog Schule 2030“ übergeben. Im Bericht wird auch der Schulhort thematisiert.
Bildungsminister Helmut Holter hat am 26. Februar im Landtag dem Bildungsausschuss den Abschlussbericht zum Dialog Schule 2030 übergeben. Seit Dezember 2019 hatte das Bildungsministerium mit Vertreterinnen und Vertretern der Thüringer Schulpraxis ebenso wie der verschiedenen Parteien in einem politisch offenen Prozess wesentliche Leitziele und Forderungen an die Thüringer Bildungspolitik diskutiert und erarbeitet. Der Abschlussbericht ist auf der Internetseite des Bildungsministeriums abrufbar.
Der Abschlussbericht fasst wesentliche Leitziele und Forderungen an die Thüringer Bildungspolitik zusammen, insbesondere bezogen auf den bereits stattfindenden und bis 2030 weiter bestimmenden Personalumbruch im Thüringer Bildungswesen, aber auch zu anderen Herausforderungen für die Schullandschaft. Ziel des Dialogprozesses war es, gemeinsame Lösungen zu suchen und Lösungswege zu beschreiben, auch unbequeme Fragen anzusprechen und sich in der Thüringer Bildungspolitik weiter „ehrlich zu machen“, damit die großen Herausforderungen möglichst in einem breiten politischen Konsens bewältigt werden können.
Kernforderungen im Abschlussbericht sind unter anderem, langfristig für ausreichend unbefristete Personalstellen im Schulbetrieb zu sorgen, die Ausbildung von Lehrkräften weiter voranzutreiben, gute Bedingungen für den Seiteneinstieg zu schaffen oder die Bildung multiprofessioneller Teams an den Schulen weiter voranzutreiben; und einiges mehr.
Minister Holter erklärte: „Der Dialog Schule 2030 zeigt die Richtung. Gleichzeitig ist er bereits die Grundlage für die wichtigsten seit Ende 2020 eingeleiteten Schritte, mit denen wir die Herausforderungen im Thüringer Schulsystem gemeinsam beantworten. Die Corona-Pandemie hat uns Probleme wie unter dem Brennglas offengelegt, nicht nur, aber gerade auch an den Schulen. Dass es große Herausforderungen bis 2030 gibt, war der Ausgangspunkt, als ich am 16. Dezember 2019 bei einem großen Forum in Gotha den Dialog Schule 2030 vereinbart habe. Wie alle ostdeutschen Länder erlebt Thüringen bis etwa 2030 einen dramatischen Umbruch beim pädagogischen Personal. (...) Aus-, Fort- und Weiterbildung benötigen eine verbesserte Aufstellung, Seiteneinsteiger faire Bedingungen, die Lehrergewinnung ausreichend Stellen mit konkurrenzfähiger Besoldung, und auch die Weiterentwicklung der Schulqualität kann nicht auf Halt gestellt werden. Die wichtigsten Schritte hierzu haben wir im Dialog Schule 2030 vereinbart und mit dem Haushaltsbeschluss 2021 im Zusammenwirken mit den Bildungspolitikern im Landtag bereits untersetzt, in finanziellen Größenordnungen, die historisch für das Land Thüringen sind. (...)“
Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugendamt und Sport
Die „Werkstatt 7, Erzieherinnen und Erzieher, Schulhort“ thematisiert im Besonderen auch die Berufsgruppe der Erzieherinnen und Erzieher und deren Rolle im schulischen Kontext (Schulhort/Ganztag) (Bericht, S. 59f.). Zu Fragen der ganztägigen Bildung empfiehlt die Steuergruppe, „den Ausbau der Thüringer Ganztagsschule an geeigneter Stelle weiter zu diskutieren“ (Bericht S. 23).
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Hessen: „Das fliegende Künstlerzimmer“ : Datum:
Das mobile Kunstatelier, welches in Hessen bereits seit 2020 an zwei Schulen gastiert, soll zukünftig auch im ländlichen Raum unterwegs sein – unterstützt vom Hessischen Kultusministerium.
Wie Fantasie und Kreativität den Horizont erweitern können, demonstrieren in diesem Schuljahr bereits zwei „fliegende Künstlerinnen“ an Gesamtschulen in Idstein und Ober-Ramstadt. Und zwar so erfolgreich, dass die Frankfurter Crespo Foundation das 2018 begründete Format für Kulturelle Bildung mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der jeweiligen Landkreise ab dem Schuljahr 2021/2022 auf drei Schulen im ländlichen Raum ausweitet.
Das fliegende Künstlerzimmer bringt Kunst und Kultur direkt auf den Schulhof – und den außerschulischen Lernort gleich mit. Das eigens dafür entworfene mobile Künstleratelier gastierte im Sommer 2020 bereits an zwei Schulen in den Landkreisen Rheingau-Taunus und Darmstadt-Dieburg: erstmals an der Limesschule Idstein und schon in der „Verlängerung“ eines zweiten Jahres an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt. Die Künstlerinnen Lisa Haucke (Tänzerin/Performerin aus Braunschweig) und Janina Warnk (Performance-Künstlerin aus Köln) bewohnen und bespielen es jeweils als Artist-in-Residence und öffnen an drei Tagen in der Woche ihr „Haus“ für die Schülerinnen und Schüler – ein ganzes Schuljahr lang.
Das Hessische Kultusministerium unterstützt das Projekt durch eine Prozessbegleitung: Die Schule wird zum Beispiel in ein Netzwerk kulturell aktiver Schulen aufgenommen und erhält dadurch die Möglichkeit, an besonderen Fortbildungsformaten teilzunehmen. Darüber hinaus wird sie bei der Organisation pädagogischer Tage mit kulturellem Fokus unterstützt. „Wir freuen uns, mit dem fliegenden Künstlerzimmer gerade in Zeiten der Pandemie einen inhaltlichen Beitrag zur Kulturellen Bildung an unseren Schulen leisten zu können, der 'Schule an sich' ganz neu ausloten kann“, sagt der Landrat für den Landkreis Rheingau-Taunus, Frank Kilian.
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„Pakt für Niedersachsen“ für mehr Bewegung, Spiel und Sport : Datum:
Das Land Niedersachsen und der LandesSportBund haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Die Niedersächsische Landesregierung und der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen wollen Kinder und Jugendliche gemeinsam auf ihrem Bildungsweg nachhaltig mit vielfältigen Angeboten vom Breiten- bis zum Leistungssport fördern und begleiten. Dazu haben Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes Niedersachsen, Reinhard Rawe, dazu den „Pakt für Niedersachsen 2021-2030 – Bewegung, Spiel und Sport in Schule, Kita und Vereinen“ unterzeichnet. Die Kooperation bündelt bereits bewährte und neue vielfältige Initiativen zur Förderung von Bewegung und Sport in Kindertageseinrichtungen und niedersächsischen Schulen. Damit verpflichten sich beide Partner, die genannten Projekte aktiv umzusetzen, zu fördern und weiterzuentwickeln.
„Kinder und Jugendliche brauchen regelmäßig Bewegung, gemeinsames Spielen und aktiven Sport, um sich ganzheitlich bilden und entwickeln zu können“, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Das sei umso wichtiger, je länger die aktuelle Pandemie Kontakte, Spiele mit Freunden und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen enorm einschränke. „Im originären Schulsport und mit den gemeinsamen Projekten mit dem LSB können wir hier einen notwendigen Ausgleich schaffen und zugleich die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auf breiter Ebene ganzheitlich fördern. Ich danke dem LSB für die bewährte gute Zusammenarbeit und für den auf Verlässlichkeit auch in der Zukunft gerichteten Pakt“, so der Minister weiter.
Der unterzeichnete Pakt beinhaltet für den Zeitraum 2021 bis 2030 zahlreiche Projekte in Kita und Schule, die gemeinsam getragen werden. Die unterschiedlichen Module tragen das Ziel, alle Bereiche vom allgemeinen Breitensport bis zum Talent- und Leistungssport zu fördern und zu begleiten.
Die Angebote richten sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Sportlehrkräfte, Übungsleitende sowie Trainerinnen und Trainer. Ziele sind unter anderem die Vermittlung von Kompetenzen für Bewegungsförderung im Schulalltag und die flächendeckende Auszeichnung von Kitas zum Markenzeichen „BewegungsKita“. Zugleich soll die Anzahl potenziell international erfolgreicher Athletinnen und Athleten durch eine systematische Talentsuche unter enger Einbeziehung von Erziehungsberechtigten, Schule und Verein gesteigert werden. Insgesamt soll der Pakt die Zusammenarbeit von Schule, Kita und Verein untermauern.
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Berlin: Schulmittagessen an Oberschulen : Datum:
Das Berliner Konzept zur Umsetzung für ein flächendeckendes Angebot eines subventionierten Schulmittagessens an Oberschulen ist auf gutem Weg.
Der Berliner Senat hat den Zwischenbericht über das Konzept zur Umsetzung für ein flächendeckendes Angebot eines subventionierten Schulmittagessens an Oberschulen beschlossen. Dieser wird an das Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme weitergeleitet.
Das Abgeordnetenhaus von Berlin hatte am 4. April 2019 das Qualitätspaket Schulverpflegung beschlossen. Die Qualität des Schulmittagessens soll an allen Berliner Schulen nachhaltig verbessert und die Inanspruchnahme in der Sekundarstufe I erhöht werden. Für den Grundschulbereich gelten seit August 2020 zahlreiche, bundesweit wegweisende neue Standards: Das Schulessen in der Primarstufe ist für Eltern ab dem Schuljahr 2020/21 Schuljahr kostenfrei. Die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. werden konsequent umgesetzt und die neue Musterausschreibung beinhaltet verbindliche Vorgaben in Bezug auf Bio-Qualität, Saisonalität, Nachhaltigkeit sowie ökologischen und fairen Handel.
Die Neuerungen in der Primarstufe waren wichtige Schritte auf dem Weg zur flächendeckenden gesunden und leckeren Schulmittagsverpflegung für alle Berliner Schülerinnen und Schüler. Daher strebt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ähnliche Fortschritte an weiterführenden Schulen an, was Gegenstand dieser Vorlage ist, wie im Qualitätspaket Schulverpflegung festgelegt.
Um das Schulmittagessen an weiterführenden Schulen zu stärken und Schülerinnen und Schüler für gesundes Essen zu begeistern, plant die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gemeinsam mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung und der Serviceagentur Ganztag Berlin eine Offensive zur Erhöhung der Inanspruchnahme.
So soll die Flexibilität erhöht und Möglichkeiten zur Mitgestaltung für Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Die Menüs und deren Bereitstellung sollen sich an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientieren, zum Beispiel durch eigenständige Portionierung für den großen oder kleinen Hunger oder „To-go“-Angebote. Auch sollen die verschiedenen Ernährungsvorlieben von Schülerinnen und Schüler, die das Verpflegungsangebot bisher abgelehnt haben, stärker bedient werden.
Quelle: Senatskanzlei Berlin
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„Erlebter Frühling“ für junge Naturdetektive : Datum:
Bis zum 31. Mai 2021 sind junge Naturdetektive eingeladen, wieder die Tier- und Pflanzenwelt im Frühjahr zu erforschen. Diesmal steht der Weißstorch im Mittelpunkt des Wettbewerbs.
Die Naturschutzjugend NAJU lädt auch in diesem Jahr wieder Naturdetektive bis zu 13 Jahren – als NAJU- oder andere Kindergruppe, als Schulklasse, Kindergartengruppe oder einzeln – ein, die Tier- und Pflanzenwelt im Frühjahr zu erforschen. Welche Pflanzen zeigen sich als erste? Welche Zugvögel kehren zurück? Wer erwacht da aus dem Winterschlaf?
In diesem Jahr steht der Weißstorch im Mittelpunkt des Wettbewerbs, und mit ihm alle Tiere und Pflanzen auf (Feucht-)Wiesen, Weiden und an Flussauen. Denn hier fühlt sich der Weißstorch wohl und findet reichlich Nahrung. Was seine Leibspeisen sind, warum er oft in der Nähe der Menschen lebt und wie wir den Weißstorch und andere Arten schützen können – das und vieles mehr können die Kinder erforschen.
Die Weißstörche sowie die Tier- und Pflanzenwelt auf Wiesen, Weiden und in Auen können das gesamte Frühjahr hindurch erforscht werden. Frühlingsposter und Forscherkarten in Aktionsheften bieten Anregungen und Platz, um die eigenen Entdeckungen festzuhalten.
Das Teilnahmeformular steht von März bis Mai bereit. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021!
Die beste Einsendung in jedem Bundesland wird gekürt. Es ist für die Jury ein zentrales Kriterium, dass die Kinder tatsächlich draußen in der Natur waren und die Frühlingsboten erforscht haben. Darüber hinaus orientiert sie sich bei der Bewertung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an folgenden Kriterien:
- Kreativität
- Originalität
- Inhaltliche und künstlerische Umsetzung
- Arbeitsumfang
- Bezug zum Thema
- Perspektivenvielfalt
- Partizipation von Kindern
- Langfristige Wirkung
- Kooperation mit Partner*innen
- Engagement
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden bis Mitte Juni 2021 benachrichtigt. Als Preis erwartet sie ein spannender Erlebnistag in der Natur!
Der NAJU-Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ ist ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Er ist das Markenzeichen der NAJU und Deutschlands ältester Wettbewerb im Umweltbereich. Seit 1984 nehmen jährlich viele kleine Naturforscherinnen und Naturforscher daran teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, Kinder zu motivieren, am Beispiel der Frühlingsboten die biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür zu erforschen. Die pädagogischen Begleitmaterialien basieren auf dem Konzept der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE).
Die NAJU ist die Jugendorganisation des NABU und deutschlandweit der größte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz.
Quelle: Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ der Naturschutzjugend (NAJU)
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Die Übernahme von Artikeln und Interviews - auch auszugsweise und/oder bei Nennung der Quelle - ist nur nach Zustimmung der Online-Redaktion erlaubt. Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: https://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000
Rheinland-Pfalz: Weiterer Ausbau des Ganztags an Grundschulen : Datum:
In Rheinland-Pfalz stehen die Bundesmittel für den weiteren Ausbau und die Verbesserung von bereits bestehenden Ganztagsangeboten zur Verfügung. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde Ende Januar veröffentlicht.
„Kinder brauchen Schule. Das wird uns in diesen Zeiten ganz besonders deutlich. Der schulische Ganztag, den wir in Rheinland-Pfalz bereits 2002 gestartet haben, leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit und zur sozialen Teilhabe der unserer Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind, das einen Ganztagsplatz benötigt, bekommt diesen in unserem Bundesland. Damit ist der Ganztag ein wichtiger Baustein bei der Vereinbarkeit der Eltern von Familie und Beruf. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Bundesmittel für den weiteren Ausbau und die Verbesserung von bereits bestehenden Ganztagsangeboten jetzt zur Verfügung stehen“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig am 24. Februar 2021 anlässlich des Starts des Bundesprogramms.
Der Bund stellt den Ländern im Rahmen seines Corona-Konjunkturpaketes 750 Millionen für den beschleunigten Ausbau von Ganztagsangeboten für Grundschulkinder zur Verfügung. Davon entfallen 36,2 Millionen Euro auf Rheinland-Pfalz. Die Fördermittel ermöglichen mit dem Eigenanteil der Träger in Rheinland-Pfalz ein Gesamtinvestitionsvolumen von 51,7 Millionen Euro. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde Ende Januar veröffentlicht.
„Die Bundesregierung will ab 2025 einen Rechtsanspruch auf ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschulkinder einführen. Bereits 2002 hat Rheinland-Pfalz hat als erstes Land ein Ausbauprogramm zur Errichtung von Ganztagsschulen gestartet. Mittlerweile ist die rheinland-pfälzische Ganztagsschule, bei der die Angebote des Vor- und Nachmittags eng miteinander verzahnt sind, ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Bildungsangebots geworden. Mit der Ganztagsschule haben wir damit von Anfang an auf ein qualitativ hochwertiges und gebührenfreies schulisches Bildungsangebot gesetzt. Diesen erfolgreichen Weg werden wir auch vor dem Hintergrund des geplanten Rechtsanspruches weitergehen“, so die Bildungsministerin.
Das Netz der Ganztagsschulen wurde seit Beginn des Ausbauprogramms kontinuierlich und bedarfsgerecht verdichtet. Im Schuljahr 2020/2021 sind es insgesamt 642 Ganztagsschulen in Angebotsform, darunter 342 im Grundschulbereich. Ergänzt wird die schulische Angebotspalette durch 107 verpflichtende Ganztagsschulen, darunter acht im Grundschulbereich, und 484 Grundschulen mit offenem Ganztagschulangebot im Rahmen der Betreuenden Grundschule. Rund 87% der Grundschulen in Rheinland-Pfalz verfügen bereits über ein ganztägiges Angebot.
Ergänzt werden die schulischen Ganztagsangebote durch Angebote der Schulkindbetreuung in Tageseinrichtungen für Kinder. Förderfähig sind Bau- und Ausstattungsinvestitionen sowie Begleitmaßnahmen in Tageseinrichtungen für Kinder sowie in Schulen mit Ganztagsangeboten für Kinder im Grundschulalter. Die Träger müssen dabei einen Eigenanteil von 30 Prozent erbringen.
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Hessen: Erfahrungsberichte aus der Praxis : Datum:
Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen hat auf ihrer Website zwei interessante Erfahrungsberichte veröffentlicht: über eine Fortbildung zur Ganztagskoordination sowie über Draußenunterricht in Corona-Zeiten.
Der aktuelle Newsletter der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen verweist auf einen Erfahrungsbericht: Philipp von Gierke, Mitarbeiter der Serviceagentur, berichtet über ein Online-Seminar „Das Aufgabenprofil von Ganztagskoordinatorinnen und Ganztagskoordinatoren für Grundschulen im Pakt für den Nachmittag“ vom Januar 2021. Die Fortbildungsveranstaltung war in den letzten Jahren mehrfach in Nordhessen von der Serviceagentur angeboten worden und fand im vergangenen Monat erstmals als Online-Seminar statt.
„Eine Online-Veranstaltung kann die unmittelbare Begegnung natürlich nicht ganz ersetzen. Dennoch erwies sich das Online-Format für dieses Seminar als erstaunlich selbstverständlich und passend“, resümiert Philipp von Gierke. „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer blieben während der gesamten Veranstaltung dabei. Dies lag sicherlich am Input der Moderatorin Ionka Senger, aber auch der Online-Austausch in den Gruppenräumen war sehr lebhaft und konstruktiv. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten dort ihre bisherigen Erfahrungen – durch drei Leitfragen strukturiert – aus und reflektierten sie gemeinsam. Die methodischen Wechsel und der gute Input ließen die Zeit im Nu vergehen.“
Über Draußenunterricht als Ergänzung zur Digitalisierung von Unterricht und Schule berichtet der ehemalige Lehrer Willy Juch. Im Schuljahr 2020/2021 stehen an der Waldschule Tempelsee, einer Grundschule in Offenbach, drei Wochenstunden „SUProstunden“ (Sachunterrichtsprojektstunden) auf dem Stundenplan. Eine Lehrkraft gestaltet hier Projekte, Ausflüge und Aktionen. In Absprache mit den Klassen- und Fachlehrkräften können sie zusammen Projekte für den Draußenunterricht entwickeln, die den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, im Klassenverband außerhalb des Klassenraumes zu lernen. Dies kann an geeigneten Plätzen in der Schulumgebung, im Stadtteil, auf Freiflächen, in der freien Landschaft, Wiese, Feld oder Wald stattfinden.
„Draußenunterricht bereichert alle Fächer, und man kann aus ihnen heraus noch viele Ideen entwickeln, sie draußen umzusetzen“, schreibt WilliyJuch. „Den Schülerinnen und Schülern tut es gut, da sie in ihrer begrenzten Freizeit nur begrenzt rauskommen und sich eher in der medialen Welt tummeln. Baudenkmäler und Museen können ebenfalls in die Überlegungen des Schulumgebungslernens miteinbezogen werden.“
Quelle: Newsletter Serviceagentur „Ganztägig lernen Hessen“ 1/2021
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Hamburg: Mehr Ganztag und Rekordwert : Datum:
Die Ganztagsangebote in Hamburg werden laut der aktuellen Schuljahresstatistik der Hansestadt noch stärker als bisher angewählt.
Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe hat die aktuelle Schuljahresstatistik 2020/2021 vorgestellt: „Hamburgs Schulen wachsen kräftig, quantitativ und qualitativ. Die aktuelle Entwicklung bestätigt unsere Prognosen und Planungen, insbesondere auch im Hinblick auf die geplanten 44 neuen Schulen und den deutlichen Ausbau von mehr als 120 bestehenden Schulen. Erstmals besuchen in diesem Schuljahr über 200.000 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Hamburger Schulen. Das ist ein neuer Rekordwert, solche Schülerzahlen hatten wir zuletzt Ende der 1970er Jahre. Die Entwicklung ist insgesamt positiv: Die Ganztagsangebote an Hamburgs Schulen werden noch stärker angewählt als bisher, die Gymnasien profitieren von mehr Lehrkräften und die meisten der aus dem Ausland neu zugewanderten Schülerinnen und Schüler haben den Übergang in die Regelklassen geschafft.“
Hamburgs allgemeinbildende Schulen haben die Marke von 200.000 Schülerinnen und Schülern überschritten: Insgesamt besuchen im aktuellen Schuljahr 200.677 Schülerinnen und Schülern die 411 Grundschulen, Stadtteilschulen, Sonderschulen und Gymnasien. Das sind 20.279 mehr als vor zehn Jahren (+11,2 Prozent).
Der insgesamt deutliche Zuwachs an Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren hat zu einem noch deutlicheren Zuwachs beim pädagogischen Personal von 15.890 (2011/12) auf jetzt 18.840 Vollzeitstellen (+ 2.950 Stellen in zehn Jahren / + 19 Prozent) sowie zu einem weiteren Zuwachs von bis zu 1.800 weiteren Stellen bei den Trägern der Ganztagsangebote geführt. Insgesamt stieg die Zahl der Stellen um rund 30 Prozent. Die Gründe dafür sind unter anderem die Verkleinerung der Schulklassen, die bessere Förderung von Kindern mit Förderbedarf und der Ausbau der Ganztagsangebote.
Der massive Ausbau der Ganztagsangebote an den Schulen wird von Hamburgs Familien auch weiterhin sehr stark genutzt, aktuell von 86,2 Prozent der Grundschülerinnen und -schüler (74,5 Prozent in 2014).
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Wissensspeicher Qualität: Individuell lernen – Ganztag gestalten : Datum:
Die Broschüre „Individuell lernen – Ganztag gestalten“ des Teams von LiGa Schleswig-Holstein stellt drei gute Beispiele vor, einschließlich „Tipps für andere Schulen“.
28 Ganztagsschulen aus Schleswig-Holstein haben im Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ ein eigenes Entwicklungsvorhaben zum individualisierten Lernen konzipiert und umgesetzt. Die Vision: „mehr individuelle Förderung im Ganztag und bessere Bildungschancen für alle“.
Grundlage dafür war ein Landeskonzept, das von 2016 bis 2019 gemeinsam von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, der Stiftung Mercator, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH), der Schulaufsicht und der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Schleswig-Holstein entwickelt wurde. Es wurden drei schulische Entwicklungsnetzwerke mit jeweils 8 bis 10 Schulen gebildet, die ein Entwicklungsvorhaben in einem der drei Handlungsfelder: 1) Verzahnung von Vor- und Nachmittag, 2) Inklusion, Diversität, Heterogenität oder 3) Kooperation und partizipative Schulkultur wählen konnten. Mit den Schulen beteiligten sich 10 Schulaufsichtsbeamte am Projekt.
Drei gute Beispiele werden – stellvertretend für alle 28 beteiligten Ganztagsschulen – in der Broschüre „Individuell lernen – Ganztag gestalten“ (2019) durch das Team „LiGa Schleswig-Holstein“ vorgestellt.
- Die Theodor-Storm-Gemeinschaftsschule Kiel hat Trainingsstunden eingeführt und dazu ein Sprachförderkonzept entwickelt.
- Die Gemeinschaftsschule Harksheide in Norderstedt hat freiwillige Lernzeiten eingeführt.
- Die Gemeinschaftsschule Wentorf hat einen lebensnahen Englisch-Trainingskurs im Ganztagsangebot.
Carsten Haack, Schulleiter der Theodor-Storm-Gemeinschaftsschule Kiel, resümiert in der Broschüre: „Das Programm LiGa gab uns die Zeit und die Möglichkeit, uns außerhalb der Schule in einem sehr wertschätzenden Rahmen der konzeptionellen Arbeit zu widmen. Die Beratung von außen und der Austausch mit den anderen Schulen waren ein Segen.“
Und Sabine Schratzberger-Kock, Leiterin des Offenen Ganztags der Gemeinschaftsschule Wentorf, reflektiert den Prozess: „Zu Beginn der Ganztagsschule waren wir viel zu visionär unterwegs. Wir haben viel zu groß gedacht und das Kollegium nicht mitgenommen. Verzahnung erwies sich in der Praxis als sehr theoretischer Begriff. Im Prinzip haben wir dann das Pferd von hinten aufgezäumt. Die Verzahnung haben wir über die Nähe der Ganztagsangebote zu den Unterrichtsthemen in Schwung gebracht.“
Die vielen „Tipps für andere Schulen“ sind sicherlich besonders hilfreich. Nur drei seien hier zitiert:
„Achtung! In Schulen kann es auch passieren, dass man sich im Kreis dreht und nicht vorankommt. Das muss man im Blick haben und durchbrechen.“
„Fragen Sie die Schülerinnen und Schüler! Schule ist für Kinder da. Durch z. B. Umfragen können sie an Entwicklungsprozessen beteiligt werden. Hospitationen sind hilfreich! Zu sehen, wie andere Schulen es machen, wirkt stärkend und inspirierend.“
„Feiern Sie den Erfolg! Wenn etwas gelungen ist, sollte man das auch feiern, sich über den Erfolg freuen und damit nach außen gehen. Denn gute Ganztagsschule soll und muss gesehen werden.“
In einer abschließenden Übersicht über alle teilnehmenden Schulen werden auch die einzelnen Entwicklungsvorhaben genannt. Zu ihnen gehören Ganztagsschulen, die wir auf www.ganztagsschulen.org porträtiert haben, wie die Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule Kiel, die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt oder die Schule am Burgfeld in Bad Segeberg.
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Niedersachsen: Kinderrechte in Schulen : Datum:
Das Land Niedersachsen und UNICEF haben einen Kooperationsvertrag für ein „Kinderrechte Schulnetzwerk“ unterzeichnet.
Mit dem „Kinderrechteschulen Programm“ von UNICEF will das Land Niedersachsen verstärkt die UN-Kinderrechtskonvention in seinen Schulen verankern. Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Georg Graf Waldersee, Vorstandsvorsitzender von UNICEF Deutschland, haben einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.
„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit UNICEF Deutschland den Startschuss für das niedersächsische „Kinderrechte Schulnetzwerk“ und die Umsetzung des „Kinderrechteschulen Programms“ von UNICEF geben können,“ sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne bei der Online-Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium und UNICEF Deutschland. „Die Stärkung der Demokratiebildung von Anfang an hat für uns höchste Priorität in der schulischen Bildung. Mit unserer Ende 2019 gestarteten Initiative „Demokratisch gestalten“ haben wir uns vorgenommen, Kinderrechte und Partizipation im Primarbereich zu stärken – als wichtiges Element eines gelebten und gestaltbaren demokratischen Erfahrungs- und Handlungsraums.“
Gemäß Vertrag haben das Niedersächsische Kultusministerium und das Deutsche Komitee für UNICEF e.V. das gemeinsame Ziel, eine nachhaltige und hochqualitative Bildung für alle Kinder in Niedersachsen sicherzustellen, wie sie in den Artikeln 12, 28 und 29 der UN-Kinderrechtskonvention als Recht verankert und beschrieben ist. Während der Vertragslaufzeit vom 1. Mai 2021 bis 30. April 2024 ist die Teilnahme am „Kinderrechteschulen Programm“ für alle Schulen, die am „Kinderrechte Schulnetzwerk“ teilnehmen werden, obligatorisch.
38 Schulen haben sich bereits verbindlich für das Programm angemeldet. UNICEF begleitet die Schulen auf ihrem Weg zur Kinderrechteschule und verleiht, gemeinsam mit dem Kultusministerium, nach erfolgreicher Teilnahme an einem mehrstufigen Training das „Kinderrechteschulen Siegel“.
Während des ersten Vertragsjahres stellt UNICEF Deutschland dem Kultusministerium die erforderlichen sachlichen Mittel sowie personellen Ressourcen für bis zu vierzig Schulen zur Verfügung. Nach dem ersten Vertragsjahr übernehmen und nutzen das Kultusministerium und seine nachgeordneten Behörden die aufgebauten und finanzierten Programm-Kapazitäten.
Das Kultusministerium strebt an, das Programm im Falle einer erfolgreichen Evaluation im „Kinderrechte Schulnetzwerk“ innerhalb des Vertragszeitraums fest zu verankern und anschließend weiterzuführen. Bereits ab Vertragsbeginn stellt das Kultusministerium eine für die landesseitigen inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben hinreichende Anzahl an Mitarbeitenden aus dem eigenen Geschäftsbereich zur Verfügung.
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12 neue Europaschulen in Nordrhein-Westfalen : Datum:
In Nordrhein-Westfalen haben zwölf neue Schulen das auf fünf Jahre verliehene Zertifikat „Europaschule“ erhalten.
Zwölf neue Schulen haben das Zertifikat „Europaschule in Nordrhein-Westfalen“ erhalten. Damit steigt die Zahl der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen auf 237.
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Der Zusammenhalt in Europa und der Blick über Grenzen hinweg wird in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Europaschulen ermöglichen erweiterte Fremdsprachenangebote und vertiefen europaorientiertes Wissen sowie interkulturelle Kompetenzen. Deshalb freue ich mich mit den Schülerinnen und Schülern der Europaschulen, dass dieses besondere Profil ihrer Schule eine prägende Säule ihrer Schullaufbahn sein wird und sie so motiviert werden, die Zukunft in Europa mitzugestalten.“
Die neu zertifizierten Europaschulen:
- Gemeinschaftsgrundschule Linden Bochum
- Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises Bonn-Duisdorf
- Bettina-von-Arnim Gymnasium Dormagen
- Berufskolleg für Technik und Gestaltung der Stadt Gelsenkirchen
- Anne-Frank-Schule Gütersloh
- Georg-Büchner-Gymnasium Kaarst
- Deutzer Gymnasium Schaurtestraße Köln
- Gymnasium Korschenbroich
- Bischöfliches Mädchengymnasium Marienschule Münster
- Bischöfliches Gymnasium Johanneum Ostbevern
- Mildred-Scheel-Berufskolleg Solingen
- Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf Wuppertal
Europaschulen zeichnen sich durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot und die vertiefte Vermittlung europaorientierter Kenntnisse aus. Durch Austauschprogramme mit europäischen Partnern und vielfach auch durch die Vermittlung von Berufspraktika im europäischen Ausland fördern sie die interkulturellen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler. Das Zertifikat wird den Schulen für fünf Jahre verliehen. Danach müssen die Schulen ihr Europakonzept erneut bewerten lassen, um die Auszeichnung zu behalten.
Quelle: Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen
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Saarland: Neue Europäische Schule im gebundenen Ganztag : Datum:
In Saarbrücken öffnet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 die Europäische Schule Saarland ihre Pforten.
Die Europäische Schule Saarland (ESS) wird zum Schuljahresbeginn 2021/2022 beginnend mit den Jahrgangsstufen 1 und 5 den Schulbetrieb am Übergangsstandort Paul-Schmook-Schule in Saarbrücken-Malstatt aufnehmen. Die ESS bietet ein internationales und mehrsprachiges Lernumfeld, in dem die Schülerinnen und Schüler von der Klassenstufe 1 an bis hin zum europäischen Abitur nach zwölf Jahren gemeinsam lernen.
Die ESS ist als gebundene Ganztagsschule konzipiert. Primar- und Sekundarbereich gliedern sich jeweils in eine deutsche und eine englische Sprachsektion. Die Sprache der jeweiligen Sektion – Deutsch oder Englisch – ist die vorwiegende Unterrichtssprache. Der Unterricht in der ersten Fremdsprache – Englisch, Französisch oder Deutsch – setzt im ersten Grundschuljahr ein. Weitere Fremdsprachen folgen in der Sekundarstufe.
Leitidee über alle Jahrgangsstufen hinweg ist die Mehrsprachigkeit. Das pädagogische Profil der Schule setzt außerdem Schwerpunkte in den Bereichen der informatischen Bildung sowie der mathematisch-naturwissenschaftlichen und musisch-kulturellen Kompetenzentwicklung. Der europäische Gedanke und Demokratiebildung sind die Grundlagen der schulischen Gemeinschaft und leitend für Unterricht und Projektarbeit. Der Unterricht findet täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr statt, bei Bedarf wird eine Hortbetreuung bis 17.00 oder 18.00 Uhr angeboten.
In einem internationalen und mehrsprachigen Lernumfeld lernen die Schülerinnen und Schüler von der Klassenstufe 1 an bis zum europäischen Abitur nach zwölf Jahren gemeinsam. Auch der Einstieg in Klassenstufe 5 nach dem Besuch einer saarländischen Grundschule ist möglich. Das europäische Abitur ist gleichwertig mit dem deutschen Abitur und international als Hochschulzugang anerkannt. Daneben kann die Schule nach der Klassenstufe 9 mit dem Hauptschulabschluss (HSA) und nach der Klassenstufe 10 mit dem Mittleren Bildungsabschluss (MBA) verlassen werden.
Die Schule nutzt ab dem Schuljahr 2021/2022 zunächst einen separaten Gebäudeteil des Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrums II Saarbrücken (Paul-Schmook-Schule) bis sie an ihren Endstandort in Universitätsnähe umziehen wird.
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Karliczek: Mehr außerschulische MINT-Angebote für Schülerinnen und Schüler : Datum:
Das BMBF hat eine zweite Wettbewerbsrunde der regionalen MINT-Cluster gestartet. Bis zum 26. April 2021 sind Bewerbungen möglich.
Der Ausbau der MINT-Nachmittagsangebote geht weiter. Dafür hat das BMBF jetzt eine zweite Wettbewerbsrunde der regionalen MINT-Cluster gestartet. Damit weitet das BMBF seine Anstrengungen aus, um die MINT-Bildung in Deutschland zu stärken. Bis zum 26. April 2021 können MINT-Vereine im Zusammenschluss mit weiteren Partnern wie Schülerlaboren und Schülerforschungszentren, Kinder- und Jugendbildungswerken, Unternehmen, Hochschulen oder Kommunen und Landkreisen ihre Ideen einreichen, um das außerschulische MINT-Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler zu verstetigen.
Hierzu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Gute MINT Bildung leistet einen wichtigen Beitrag für das Innovationsland Deutschland. In diesem Feld brauchen wir Nachwuchs. Außerschulische Lernorte sind eine hervorragende Ergänzung des Schulunterrichts, um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz: MINT – zu begeistern. Ich freue mich, dass wir mit der zweiten Wettbewerbsrunde noch mehr MINT-Angebote in die Fläche bringen werden. Die kürzlich gestarteten 22 MINT-Cluster der ersten Förderrunde ermöglichen es zehn- bis -16-jährigen Schülerinnen und Schüler zu forschen, in Laboren oder mobilen Makerspaces zu experimentieren, 3-D-Druck auszuprobieren oder Coding zu lernen. Dabei sollten sich die potentiellen MINT-Cluster eng mit den Schulen vor Ort vernetzen. Als Bund unterstützen wir die Länder in Sachen Bildung, so gut es uns möglich ist. Diese Förderung reiht sich damit in die umfangreichen Maßnahmen des BMBF wie den DigitalPakt Schule oder Programme zur Lehrerqualifizierung. Nur gemeinsam können Bund und Länder den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sichern.“
Die eingereichten Skizzen werden mithilfe von Gutachterinnen und Gutachtern bewertet, die das BMBF bei der Auswahl der überzeugendsten Projekte unterstützen. Im Förderwettbewerb sind auch Ansätze gefragt, die Mädchen und junge Frauen noch stärker für MINT-Berufe begeistern. Die neuen MINT-Cluster sollen möglichst noch bis Jahresende starten.
Pro MINT-Cluster stellt das BMBF über eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren durchschnittlich 500.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt stellt das BMBF bis zu 32 Millionen Euro für den Ausbau der außerschulischen MINT-Angebote bereit. Dieses Förderprogramm ist eine zentrale Maßnahme des MINT-Aktionsplans, den das BMBF zur Stärkung der MINT-Bildung aufgelegt hat. Die Förderrichtlinie findet sich hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3353.html.
Informationen zur Förderberatung und den kürzlich gestarteten MINT-Clustern der ersten Förderrunde finden sich unter https://www.bildung-forschung.digital/de/zweite-foerderrunde-mint-cluster-gestartet-3622.html.
Quelle: BMBF
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Bio kann jeder: Neue Website, neues Logo, neue Workshops : Datum:
Seit über 16 Jahren bieten die Bio kann jeder-Workshops praxisnahe Informationen zu „Bio in der Kita- und Schul-Verpflegung“. Die Nachfrage ist ungebrochen.
Seit über 16 Jahren bieten die Bio kann jeder-Workshops praxisnahe Informationen zu „Bio in der Kita- und Schul-Verpflegung“. Die Nachfrage ist ungebrochen. Daher wurde jetzt das Logo gestalterisch und die Website inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht. Auf www.biokannjeder.de finden Interessierte Wissenswertes zur nachhaltigen Ernährung, erfolgreiche Praxisbeispiele und natürlich die neuen Workshop-Termine.
Als im Jahr 2004 die ersten Bio kann jeder-Workshops durchgeführt wurden, hätte kaum jemand darauf gewettet, dass sich dieses Format zu einem Marathonläufer entwickelt. Das hat vor allem drei Gründe: Erstens nimmt nach wie vor die Zahl der Schulen und Vorschuleinrichtungen zu, die eine Mittagsverpflegung anbieten, und die dort beschäftigten Personen wechseln natürlich auch immer wieder. Zweitens zeigt sich: Das Bio-Thema war und ist keine Modeerscheinung. Der Wunsch nach einer gesunden, genussvollen und nachhaltigen Ernährung in unseren Schulen und Kitas ist inzwischen in der Breite der Gesellschaft angekommen. Und drittens: Die Umstellungen in Mensen, Kita-Küchen oder bei Catering-Unternehmen reichen weit über das Austauschen von Lieferanten hinaus. Die Beschäftigung mit dem Bio-Thema generiert weitere Fragen zu mehr Qualität der Verpflegung: Woher kommen die Lebensmittel? Sollen es biologische, regionale oder fair gehandelte Produkte sein? Wie können Speiseabfälle reduziert werden? Wie zieht das ganze Küchenteam mit? Wie setzen wir die Umstellung in den Küchen pädagogisch um? Eine nachhaltige Verpflegung in Kita und Schule lässt sich nicht auf Knopfdruck umsetzen, sondern ist meist ein kontinuierlicher Prozess – der auch einen langen Atem braucht.
Praxisnahe Informationen im neuen Gewand
Die Bio kann jeder-Workshops bieten zu all diesen Fragen praxisnahe Informationen. Die neu strukturierte Website www.biokannjeder.de informiert über die Themen der Veranstaltungen, alle regionalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie die jeweils aktuellen Termine. Darüber hinaus gibt es hier erfolgreiche Praxisbeispiele aus Kitas, Schulen und Catering-Unternehmen und Tipps zum Weiterlesen. Wer sich kompakt einen Überblick verschaffen möchten, findet das Wichtigste zusammengefasst im neuen Flyer (zum Download auf der Website). Genau wie die Website haben die Projektverantwortlichen das Logo einem Relaunch unterzogen: „In dieser neuen Form wird es auch in Zukunft als Marke für unsere Initiative zur nachhaltigen Kita- und Schulverpflegung dienen“, so Kristina Lückhoff von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.
Neue Workshops in 2021
Dabei geht es nicht nur um ein neues Gewand: Auch die Inhalte und Form der Wissens-vermittlung müssen natürlich immer wieder den sich verändernden Bedürfnissen angepasst werden. Mit dem Online-Format haben die Bio kann jeder-Regionalpartner bereits vergangenen Herbst gute Erfahrungen gemacht. Zudem verändern sich die Fragen und Erwartungen der Teilnehmenden an die Fortbildung. So gibt es mittlerweile mehr Einrichtungen, die bereits Bio-Produkte einsetzen, aber den Anteil weiter erhöhen möchten. Oder die Verantwortlichen fragen heute stärker danach, wie sie verstärkt biologische Lebensmittel aus der Region beziehen können. Daher sollten sich Interessierte auch bei Online-Veranstaltungen für die Angebote im eigenen Bundesland anmelden. Die Programme und Termine der kommenden Workshops werden fortlaufend veröffentlicht unter www.biokannjeder.de/termine.
Die Bio kann jeder-Veranstaltungen sind Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Quelle: Ökolandbau: Bio kann jeder
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Niedersachsen: Ganztagsausbau im Primarbereich : Datum:
In Niedersachsen stehen aus Bundesmitteln über 70 Millionen Euro für den Ganztagsausbau im Primarbereich entsprechend der Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern zur Verfügung.
Für den beschleunigten Ausbau der niedersächsischen Ganztagsgrundschulen stehen ab sofort über 70 Millionen Euro zusätzlich bereit. Das Geld stammt aus den Corona-Soforthilfen der Bundesregierung und kann für Investitionen in Räumlichkeiten und Ausstattungen an Grundschulen und Förderschulen mit Ganztagsangeboten in der Primarstufe verwendet werden. Grundlage der Maßnahme ist eine Verwaltungsvereinbarung, die Ende Dezember 2020 von Bund und allen Ländern unterschrieben wurde.
Die entsprechende Förderrichtlinie des Kultusministeriums hierzu sieht vor, dass sowohl bestehende Ganztagsgrundschulen gefördert werden, wie auch zum Schuljahr 2021/2022 neu gegründete Schulen beim Aufbau finanziell unterstützt werden können. Dabei geht es um Ausstattungsinvestitionen für Ganztagsangebote im Aufenthaltsbereich, im Küchen- und Sanitärbereich, Mobiliar, Spiel- und Sportgeräte oder Verbesserung der Hygienebedingungen, aber auch um räumliche Bau-, Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen.
Schulträger von öffentlichen Grundschulen sowie Förderschulen mit Ganztagsangebot können Förderanträge stellen. Die Antragsbearbeitung durch die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung als Bewilligungsbehörden bearbeiten und entscheiden nach Eingang der Anträge.“ Gefördert werden richtlinienkonforme Maßnahmen zwischen dem Stichtag 17.06.2020 und spätestens dem 31.12.2021.
Über 70 Prozent aller öffentlichen Schulen in Niedersachen bieten bereits ein Ganztagsangebot. Von den Schulen des Primarbereiches sind 1.058 Schulen Ganztagsschulen.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Als großes Ganztagsschulland begrüßen wir diese Unterstützung des Bundes. Ganztägige Bildung und Betreuung auszubauen, ist seit Jahren einer unserer Schwerpunkte. Das zusätzliche Geld kann eine weitere Motivation für Schulträger sein, ihre Ganztagsschulen zu modernisieren oder Neugründungen vorzunehmen. Ich halte es für ausdrücklich richtig, den Primarbereich dabei in den Fokus zu nehmen, weil hier bildungspolitische Aspekte der ganztägigen Förderung und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zusammenlaufen.“
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Online-Verkehrserziehung für Hamburgs jüngste Fahrradfahrer : Datum:
Das Verkehrserziehungsteam der Hamburger Polizei hat ihrem Verkehrserziehungspodcast nun ein neues Format der Online-Verkehrserziehung hinzugefügt.
Hamburgs Polizeiverkehrslehrkräfte sind ganz schön auf Zack: Weil der Verkehrskasper im letzten Jahr coronabedingt nicht mehr auf die Bühne durfte, hatte das Handpuppenspieler-Team der Hamburger Polizei kurzerhand einen Verkehrserziehungspodcast ins Leben gerufen. Das Kasperltheater zum Zuhören bringt Grundschülern seitdem spielerisch die Verkehrsregeln bei.
Jetzt gibt es ein neues Format der kreativen Truppe: Eine Online-Verkehrserziehung für Hamburgs jüngste Fahrradfahrer. Vier brandneue Videos zur kindgerechten Verkehrserziehung wurden gerade auf dem Hamburger Bildungsserver und auf dem YouTube-Kanal der Hamburger Polizei veröffentlicht.
Der Schutz der jüngsten Radfahrer hat für die Hamburger Polizei einen besonderen Stellenwert. „Um diese wichtige Verkehrssicherheitsarbeit auch während der pandemiebedingten Schulschließung fortführen zu können, haben unsere Polizeiverkehrslehrerinnen und -lehrer kurze Filmsequenzen erstellt, die das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufzeigen und Verkehrsregeln erklären“, so Michael Jensen, ehemaliger Polizeiverkehrslehrer und stellvertretender Leiter der Verkehrsdirektion 6.
Erklärt wird beispielsweise, welche Vorfahrtsregeln es gibt, wo Kinder überhaupt Radfahren können und wie das noch mit der Regel „rechts vor links“ war. Die Antworten dazu und der richtige Umgang mit dem Fahrrad im Straßenverkehr erfahren die Schüler in kindgerechter Sprache in den vier kurzen Lehrfilmen. Die Inhalte der Lehrfilme sind Bestandteil der praktischen Fahrradausbildung an den Schulen und werden den Kindern jetzt auch im Rahmen des Fernunterrichts vermittelt.
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„ECHT KUH-L!“ 2021 – jetzt bewerben! : Datum:
„Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur“ ist das Thema des neuen Wettbewerbs „ECHT KUH-L!“ 2021 für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 aller Schulformen.
In der neuen Runde des Schülerwettbewerbs „ECHT KUH-L!“ 2021 für Kinder und Jugendliche der 3. bis 10. Klasse aller Schulformen sind noch Bewerbungen bis zum 13. April 2021 möglich. Das Motto: „Obst und Gemüse – Bunte Schatzkiste der Natur“.
Der Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ will Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, die Gestaltungsräume der Landwirtschaft und des eigenen Konsums für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu entdecken und zu erobern. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beispiele sind:
- Video, Film, Reportage (max. 3 Min)
- Spiel, Quiz – analog und digital
- Song, Hörspiel, Podcast (max. 3 Min)
- Illustrierte Dokumentation, Präsentationskiste, Multimedia-Präsentation von Aktionstagen oder Info-Veranstaltungen
- Wandzeitung, Comic, Zeitung, Broschüre
- Blogumentary, Website, Social-Media-Page
- Ausstellungsexponat, Modell, Handarbeit
- Auf die besten Einreichungen warten tolle Gewinne und die Trophäen „Kuh-le Kuh“ in Gold, Silber und Bronze sowie Urkunden für alle Teilnehmenden.
Einsendeschluss ist der 13. April 2021!
2020 wurden unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!“ auch wieder mehrere Teams aus Ganztagsschulen ausgezeichnet, u. a.
- Janosch-Grundschule Troisdorf (Nordrhein-Westfalen): „PBS saubere Schule Tipps zum Müll vermeiden“
- Hort/Kita „Die pfiffigen Kobolde“ Steinhöfel/ Grundschule „Dr.-Theodor-Neubauer“ (Brandenburg): https://www.youtube.com/watch?v=1fjMOzDnZzM&feature=emb_logo
- Landschulheim Kempfenhausen (Bayern): Video-AG: „Bae(e)renalbtraum“
- Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium Rosenheim (Bayern): Musikvideo „Lebensmittelverschwendung“
- IGS Peine (Niedersachsen): „Umwelt-Rap mit Kochbuch“
Der „Sonderpreis Forschung“ ging u. a. an
- Grundschule Dietrichsfeld Oldenburg (Niedersachsen): „Meine nachhaltige Modellbaulandschaft“
- Altes Gymnasium Bremen: „Eden liegt nicht im Paradies“
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Ausschreibung „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ 2021 : Datum:
Vom 3. März bis zum 7. Mai 2021 können sich Schulen mit Projekten, AGs oder Ganztagsangeboten am Programm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ beteiligen.
Authentische Geschichtsorte entdecken und so die Bedeutung unseres Kulturerbes kennen und schätzen lernen – das sind die Ziele von „denkmal aktiv“. Schulen, die am Schulprogramm teilnehmen, werden bei Durchführung ihres Projekts mit einer fachlich koordinierenden Begleitung und auch finanziell unterstützt.
Mit „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ fördern die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und ihre Partner seit 2002 bundesweit schulische Projekte zu den Themen „Kulturelles Erbe“ und „Denkmalschutz“. Ob im Unterricht, in Schul-AGs oder als Angebot im Ganztag, in „denkmal aktiv“-Projekten beschäftigen sich Schulteams aus Lehrkräften, Schülern und fachlichen Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region.
„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ richtet sich an allgemeinbildende und berufsbildende Schulen ab Klasse 5 und bietet einen adäquaten Rahmen für alters- und schulformgerechte Projekte der kulturellen Bewusstseinsbildung. Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz steht unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Auch im kommenden Schuljahr unterstützt sie Schulen, die sich in „denkmal aktiv“-Projekten mit dem UNESCO-Welterbe in Deutschland beschäftigen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) unterstützt „denkmal aktiv“-Projekte an Schulen bundesweit, die sich Bau- und Gründenkmalen in ihrem Bezug zur umgebenden Umwelt widmen.
Neu in diesem Jahr ist ein Förderschwerpunkt, den die Stiftung in Zusammenarbeit mit den Schülerlaboren der Universitäten Bochum und Göttingen ausschreibt. Mit dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützten Kooperationsprojekt rufen die Partner dazu auf, schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe im Unterricht zu vermitteln.
Ab dem 3. März 2021 können sich interessierte Schulen mit einer Projektidee um eine Teilnahme an „denkmal aktiv“ im Schuljahr 2021/2022 bewerben.
Bewerbungsschluss ist der 7. Mai 2021.
Die Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen stehen in diesem Zeitraum auf denkmal-aktiv.de zum Download bereit.
Teilnehmende Schulen werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit ihren Partnern fachlich und koordinativ begleitet und finanziell unterstützt.
Viele Ganztagsschulen haben sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich zusammen mit regionalen Partnern an diesem Programm beteiligt, zum Beispiel
- Freiherr-von-Rochow-Schule Pritzwalk: „Platte als Denkmal? Lebenskultur im Wandel“
- J. G. Borlach-Gemeinschaftsschule Bad Dürrenberg: „Erhaltung durch Wandel in der Solestadt“
- Peutinger-Gymnasium Ellwangen (Jagst): „Die römische Therme Rainau“
- Otto-Hahn-Schule Berlin: „Oberfläche und Untergrund - Bahnhöfe von Alfred Grenander“
- Grund- und Oberschule Geestequelle Oerel: „Geschichte mit Theater zum Leben erwecken“
- Domschule St. Marien Hamburg: „Hamburgs Tor zur Welt: Die Speicherstadt“
- Pestalozzi-Mittelschule Regensburg: „Aufgedeckt: Historische Dachformen“
- Gesamtschule Würselen: „Geschichtsdetektive auf mittelalterlichen Spuren“
Quelle: Denkmal aktiv
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Hessen: Georg-August-Zinn-Schule setzt auf Digitalisierung : Datum:
Die Georg-August-Zinn-Schule Kassel setzt auf Digitalisierung und hat dazu eigens eine Stelle in der Schulleitung geschaffen. Zum Digitalisierungskonzept gehören auch Schülerexperten, die von Lehrkräften für ihren Unterricht gebucht werden können.
Die Georg-August-Zinn-Schule in Kassel hat auf die besonderen Herausforderungen der Digitalisierung reagiert: Um das Thema Digitalisierung noch umfangreicher behandeln zu können, hat die Schule für dieses Aufgabenfeld extra einen eigenen Posten in der Schulleitung geschaffen. Sait Toprakoglu wird ab sofort die Ausrichtung der Schule in diesem Bereich begleiten. Der Sport- und Mathematiklehrer hat bereits sein Referendariat an der Georg-August-Zinn-Schule absolviert und ist seit 2016 an der Georg August-Zinn-Schule als Lehrer tätig.
Schulleiter Dominik Becker erläutert die Einführung einer eigenen Stelle, die zur Schulleitung gehört, so: „Der erste Lockdown hat uns vor Augen geführt, wie groß der Nachholbedarf in Bezug auf Digitalisierung ist. Homeschooling, das Schulportal oder Unterricht als Videokonferenz waren für viele von uns Neuland. Wir haben uns diesen Herausforderungen gestellt und lernen täglich dazu. Das wollen wir jetzt verfestigen.“
Die Digitalisierung nimmt gerade im Hinblick auf die anstehende Sanierung der Georg-August-Zinn-Schule und die zukünftige pädagogische Ausrichtung eine zentrale Rolle ein. Als Leiter Digitalisierung ist Sait Toprakoglu nun unter anderem Ansprechpartner bei allen Fragen zum Einsatz digitaler Medien in Klassen- wie auch Fachräumen.
Der 33-Jährige macht sich dabei auch die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler zunutze, so wurde beispielsweise ein Wahlpflichtkurs-Kurs ins Leben gerufen, der sich die Ausgabe und Wartung der von der Schule zur Verfügung gestellten Tablets zur Aufgabe gemacht hat. Außerdem können Lehrkräfte diese Schülerexperten und -expertinnen für ihren Unterricht buchen und so eventuelle Ängste beim Einsatz der Technik abbauen.
Die Georg-August-Zinn-Schule ist eine Integrierte Gesamtschule und gehörte 1991 zu den ersten fünf hessischen Europaschulen. Sie ist eine teilgebundene Ganztagsschule und Netzwerkschule im Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“.
Quelle: Georg-August-Zinn-Schule Kassel
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Leipziger Schulen laden zu virtuellen Rundgängen ein : Datum:
Seit dem 29. Januar 2021 laden die Kurt-Masur-Schule – Grundschule der Stadt Leipzig und die Leibnizschule – Gymnasium der Stadt Leipzig zu virtuellen Rundgängen ein. Möglich macht es das Verbundprojekt „Ganztag entwickeln“.
Seit dem 29. Januar 2021 laden die Kurt-Masur-Schule – Grundschule der Stadt Leipzig und die Leibnizschule - Gymnasium der Stadt Leipzig zu virtuellen Rundgängen ein. Möglich macht es das Verbundprojekt „Ganztag entwickeln“. In den nächsten Wochen kommen weitere Leipziger Schulen dazu.
Üblicherweise informieren sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Interessierte an den Tagen der offenen Tür über die Schulen, ihre Schwerpunkte, die räumlichen Gegebenheiten, ihre Ganztagsangebote und Kooperationspartner. Schulrundgänge sind dabei meist ein Highlight. Um diese Möglichkeiten nicht nur im Rahmen des Lockdowns zu erweitern, macht das Verbundprojekt „Ganztag entwickeln“ jetzt digitale 360-Grad-Rundgänge möglich. Angereichert sind sie mit zahlreichen Informationspunkten, Videos und Fotos, die das Schulleben erfahrbar machen. Die virtuellen Begehungen können auch auf den Internetseiten der Schulen eingebunden werden.
„Für die jetzigen Viertklässler steht in den nächsten Wochen die Anmeldung zur weiterführenden Schule an, so dass viele Familien sich jetzt über die Angebote und Profile von Oberschulen und Gymnasien informieren möchten. Gerade in diesem Jahr, in dem Schnuppertage oder Tage der offenen Tür nicht möglich sind, sind die 360-Grad-Rundgänge eine schöne Möglichkeit, sich ein Bild von einer Schule zu machen“, so Peter Hirschmann, amtierender Leiter des Amtes für Schule.
Das Verbundprojekt „Ganztag entwickeln“
Das Verbundprojekt „Ganztag entwickeln“ ist ein ausschließlich ehrenamtlich geführtes Unterstützungssystem für Schulen mit Ganztagsangeboten im Freistaat Sachsen. Die Idee des Projekts ist es, die Qualität von ganztägig arbeitenden Schulen auszubauen, um Kindern und Jugendlichen die besten Bildungschancen zu ermöglichen.
„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Leipzig als Schulträger uns ermöglicht hat, diese Rundgänge zu erstellen. Für alle Interessierten gibt es damit die Möglichkeit, zeit- und ortsunabhängig Schulluft zu schnuppern und die Schulen haben eine tolle Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Christoph Bülau stellvertretend für das Verbundprojekt. Zu den Verbundpartnern gehören unter anderem der Ganztagsschulverband e.V. Landesverband Sachsen und Mitarbeitende der Universität Leipzig im Bereich Lehramtsausbildung.
Weitere Informationen auf der Internetseite des Verbundprojekt „Ganztag entwickeln“ www.ganztag-entwickeln.de
Quelle: Stadt Leipzig
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Niedersachsen sucht herausragende „Lernorte der Demokratiebildung“ : Datum:
Niedersachsen möchte jährlich bis zu fünf „Lernorte der Demokratiebildung“ auszeichnen und lädt Einrichtungen mit Bildungsschwerpunkt ein, sich zu bewerben.
Das Niedersächsische Kultusministerium möchte engagierte „Lernorte der Demokratiebildung“ würdigen und lädt Einrichtungen ein, sich zu bewerben. Pro Jahr können bis zu fünf Lernorte ausgezeichnet werden, die sich nachhaltig mit den Themenfeldern Demokratie sowie Menschen- und Kinderrechte befassen und damit Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften einen demokratischen Erfahrungsraum bieten.
„Phänomene wie zunehmender Rechtspopulismus, verschiedene Formen von Extremismus sowie die drohende Spaltung der Gesellschaft auf der einen Seite, menschengemachter Klimawandel auf der anderen Seite erfordern ein entschiedenes Umdenken in Gesellschaft und Schule“, erklärte dazu Kultusminister Grant Hendrik Tonne und fügte an: „Wir nehmen diese Herausforderungen sehr ernst. Deshalb stärken wir Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an Lernorten und Schulen.“
Schon jetzt gehen viele Einrichtungen mit Bildungsschwerpunkt unterschiedliche innovative und neue pädagogische Wege, um ihre Arbeit und Angebote verstärkt demokratisch auszurichten und sich regional – auch mit Schulen – stärker zu vernetzen. „Wir erkennen das hoch an und sind zugleich beeindruckt davon, wie junge Menschen durch ihr Engagement Verantwortung für sich und andere übernehmen und sich für eine gerechte, solidarische Gesellschaft und eine bessere Welt engagieren“ so der Minister.
Vor diesem Hintergrund sollen nach einem Bewerbungs- und Auswahlverfahren ab 2021 pro Jahr bis zu fünf „Ausgezeichnete Lernorte Demokratiebildung“ gewürdigt werden. Gesucht werden Institutionen und Initiativen, die ihre Einrichtung und ihr Programm konsequent im Sinne eines „Modellorts der Demokratie“ gestalten. Hier sollen aktive Partizipation, gelebte Demokratie und die Orientierung an den 17 Nachhaltigkeitszielen im Mittelpunkt stehen. Bewerben können sich unter anderem kommunale und landesweite Lernorte sowie Jugendparlamente, bürgerschaftliche Organisationen, Dokumentationszentren, Erinnerungsorte sowie Gedenkstätten, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der kulturellen Bildung sowie Medienzentren.
Jeder ausgezeichnete Lernort erhält als sichtbare Würdigung ein repräsentatives Schild, einen Geldpreis für Bildungsangebote für Schulen und einen „Materialrucksack“ für Demokratiebildung. Zugleich soll die Auszeichnung die Vernetzung mit anderen Akteuren und Schulen fördern.
Initiativen und Einrichtungen, die sich im Bereich nachhaltiger Demokratiebildung engagieren, können sich online bewerben. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2021. Die Bekanntgabe der Preisträger und die ersten Auszeichnungen finden voraussichtlich im Frühjahr 2021 statt. Der Titel „Ausgezeichneter Lernort Demokratiebildung“ in Niedersachsen wird jeweils vor Ort und in der Regel durch den Kultusminister verliehen.
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