Neue Ganztagsschulen in Niedersachsen

87 Schulen in Niedersachsen können zum neuen Schuljahr zur Ganztagsschule werden, die meisten sind Grundschulen. Außerdem verändern 49 Ganztagsschulen ihre Organisationsform.

Die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat Anträge von insgesamt 87 Schulen genehmigt, die ihren Schulbetrieb nach den Sommerferien mit einem Ganztagsangebot erweitern wollen.

Unter den neuen Ganztagsschulen befinden sich 65 Grundschulen, neun Oberschulen, sieben Gesamtschulen, drei Gymnasien, zwei Realschulen und eine Förderschule. Auch die neuen Schulen profitieren von der „Zukunftsoffensive Bildung", die bis 2018 allein rund 418 Millionen Euro zusätzlich für den Ganztagsausbau vorsieht. Mit den neuen Ganztagsschulen steigt die Gesamtzahl in Niedersachsen zum Schuljahr 2015/2016 auf fast 1800 an, dies entspricht deutlich mehr als 60 Prozent aller öffentlichen Schulen im Land.

„Unsere Erfahrungen zum Ende des ersten Schuljahres mit den verbesserten Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen zeigen: Die Motivation und das Interesse, neue Ganztagsschulen zu gründen und die eigenen Angebote weiter zu entwickeln, sind groß", so Heiligenstadt. Ganztagsschulen bieten viele Chancen und verändern Schule vom Lern- zum Lebensort. Besonders beeindruckt hat mich, dass wir mit Ganztagsschule nicht nur individuell fördern und verlässlich betreuen können. Ganztagsschulen können auch dabei helfen, Flüchtlingskinder zu integrieren, Sprachförderung zu betreiben oder junge Menschen besser aufs Berufsleben vorzubereiten."

Neben den Neuanträgen sind auch 49 Anträge von Schulen genehmigt worden, die einen Wandel der Organisationsform im Ganztag vorsehen. Diese Schulen, die bisher ein offenes Ganztagsangebot gemacht haben, stellen den Betrieb zum kommenden Schuljahr auf eine teilgebundene oder sogar vollgebundene Form um. Ministerin Heiligenstadt: „Diese große Zahl freut mich deshalb besonders, weil sich schon im ersten Jahr der neuen Rahmenbedingungen so viele der Schulen auf den Weg gemacht haben, ein verlässlicheres und umfangreicheres Angebot zu machen. Die freie Wahl der Organisationsform spricht die Schulen an und sie ergreifen die Chance, die die Landesregierung aufzeigt."

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium
 

 

 


 
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