Sonstige Projekte

Untersuchungen bis 2001

Ganztagsschule. Angebot und Nachfrage, Versorgung und Bedarf


Ganztagsschule. Angebot und Nachfrage, Versorgung und Bedarf

Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Hochschule/Wissenschaftliche Einrichtung:

Forschungsgruppe Gesellschaft und Region e.V. Konstanz

Projektleitung:

  • Manfred Kuthe
  • Tino Bargel

Beteiligte Länder:

  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Hessen
  • Niedersachsen

http://www.gbv.de/dms/hebis-darmstadt/toc/1780423X.pdf

Kurzbeschreibung

Fragen der Untersuchung waren u.a.:
Wie groß ist die Angebotsmenge in den verschiedenen Schulstufen und -formen: Wie viele Schüler/innen werden an solchen Ganztagsangeboten potentiell versorgt? Wie verteilt sich Angebot und Versorgung über Bundesländer und Kreise? Sind regionale Disparitäten erkennbar?
Wie ist die Nachfrage nach Ganztagsschulen seitens der Eltern: Wirken sich die soziale Lage und die Situation von Familien auf die Haltungen der Eltern zur Ganztagsschule aus und welches Gewicht haben sie für die Nachfrage? Sind es vor allem berufstätige Mütter und Alleinerziehende, die für Ganztagsschulen einen Bedarf anmelden?
Was sind bedarfsgerechte Richtgrößen für die bildungsplanerische Entwicklungsarbeit: Von welchen Varianten des Bedarfs an ganztägigen Angeboten für die verschiedenen Schulen und Schulformen ist auszugehen? Welche Richtgróßen für den Ausbau des schulischen Ganztagsangebots sind daraus abzuleiten? Sollte dieses Angebot flächendeckend sein?
Grundlegende Fragen zur Entwicklung des ganztägigen Angebots: Welche Präferenzen äußern Eltern gegenuber den verschiedenen alternativen Ganztagsangeboten (zum Beispiel Schule oder Hort)? Welche Elemente und Gesichtspunkte betonen Eltern und Lehrkräfte für die Entwicklung von Ganztagsschulen? Wo setzen kommunale Vertreter Schwerpunkte im Hinblick auf die Einrichtung von Ganztagsschulen?

Schriftliche Befragung in standardisierter Form von 1.007 Eltern, 262 Lehrkräften und 168 kommunalen Vertretern (Schulträger) an 24 Schulen in vier Bundesländern.

Mit der Befragung sollte einerseits geklärt werden, wie Eltern, deren Kinder bislang Halbtagsschulen besuchen (‘normale Elternschaft’ ohne Ganztagsschulerfahrung), zu Fragen der Ganztagsschulen stehen. Andererseits sollte verdeutlicht werden, wie Eltern, die aufgrund des Schulbesuchs ihrer Kinder über Erfahrungen mit Ganztagsschulen verfügen, zu den gleichen Themen Stellung nehmen. Um nicht einseitig nur die Sekundarstufe I zu berücksichtigen, wurden auch Eltern und Lehrkräfte des Primarbereichs befragt: im Primarbereich Eltern mit Kindern in den Jahrgängen 3 und 4, in der Sekundarstufe I Eltern mit Kindern in den Jahrgangsstufen 7 bis 9.

Veröffentlichungen

1991

 

 


 
(Ende der inhaltlichen Zusatzinformationen)