Sonstige Projekte

Kooperation Schule-Jugendhilfe, Jugendarbeit

Katholische Jugendverbandsarbeit und Ganztagsschule


Katholische Jugendverbandsarbeit und Ganztagsschule

Förderung:

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Hochschule/Wissenschaftliche Einrichtung:

  • Technische Universität Dortmund
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Projektleitung:

  • Prof'in Dr. Claudia Gärtner
  • Prof'in Dr. Judith Könemann

Mitarbeiter/innen:

  • Laura Otte
  • Rebekka Krain

Beteiligte Länder:

  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen

http://kajugaprojekt.de/

Kurzbeschreibung

Das Projekt geht folgenden Fragen nach: Wie engagieren sich katholische Jugendverbände im System „Ganztagsschule“? Welche Veränderungen oder Konsequenzen gibt es für die schulischen und kirchlichen Angebote durch das Angebot von Jugendverbandsarbeit in Schule? Ziel ist es, den wechselseitigen Einfluss von kirchlicher Jugendverbandsarbeit und Ganztagsschule am Beispiel schulischen Engagements katholischer Jugendverbände näher zu bestimmen und konzeptionell in einer empirisch fundierten Theorie des (religions‐) pädagogischen Ortes „Ganztagsschule“ zu fassen. Teilziele sind :

  • Analyse der Angebote katholischer Jugendverbandsarbeit in Ganztagsschulen in ihrer theoretischen Konzeptionierung und praktischen Durchführung,
  • Einbettung der empirischen Ergebnisse in den Horizont der Theorien über Ganztagsschulbildung, formelle und non-formale Bildung sowie Schulpastoral und Jugendverbandsarbeit,
  • Entwicklung einer Theorie, die Ganztagsschule als einen spezifischen religionspädagogischen Lernort von katholischer Jugendarbeit ausweist,
  • Klärung der Bedeutung (katholischer) Jugendverbandsarbeit in Ganztagsschulen für die Konzeptionierung benachbarter Diskurse (z. B. Schulprofilentwicklung).

In Kooperation mit dem BDKJ Osnabrück und dem BDKJ Paderborn wurde ein Sampling auf der Grundlage von Schulform, Schulträger, Stadt‐Land‐Verteilung, dem religiösen Kontext sowie dem Anliegen, die Datenmenge für beide BDKJ‐Projekte gleich zu halten, gewählt. Für die qualitative empirische Studie werden drei methodische Herangehensweisen genutzt, um den verschiedenen Akteursperspektiven Rechnung zu tragen:

  • ca. 60minütige leitfadengestützte Experteninterviews mit Verantwortlichen in den Schulen und Verbänden,
  • ca. 75‐90minütige Gruppeninterviews mit je sechs Schüler_innen (2 Interviews pro Schule), die an den außerunterrichtlichen Angeboten teilgenommen haben,
  • teilnehmende Beobachtung ausgewählter Angebote (je drei Beobachtungen) mit Anfertigung von Feldnotizen im Forschungstagebuch.

 

Veröffentlichungen

2016

 

 


 
(Ende der inhaltlichen Zusatzinformationen)