Bremer Ganztagsschule erhält Mensa und Jugendfreizeitheim

Die Oberschule Roter Sand in Bremen erhält eine neue Mensa und ein Jugendfreizeitheim für die Kooperation mit der offenen Jugendarbeit.

Für die neue Mensa und das Jugendfreizeitheim der Oberschule Roter Sand in Bremen haben nach einem umfangreichen Beteiligungsverfahren die Bauarbeiten begonnen

Beim feierlichen Spatenstich sagte Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt: "Bildung findet nicht nur im Klassenraum statt, sondern auch im Umfeld der Schule. Was hier entsteht, ist ein Beispiel für die Öffnung einer Schule in den Stadtteil. Neu ist, dass Schule und Jugendhilfe den Neubau gemeinsam nutzen werden. Wir wollen für Kinder und Jugendliche gute Lernbedingungen schaffen. Sie sollen unabhängig von ihrer Herkunft den bestmöglichen Schulabschluss erreichen. Das gelingt mit den Lehrkräften, mit Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. Die enge Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule in der Ganztagsschule Roter Sand hat sicherlich Vorbildcharakter."

Dem Spatenstich gingen ein siebenjähriges Beratungs- und Planungsverfahren, ein Beteiligungsverfahren mit der Nachbarschaft und eine Zukunftswerkstatt mit Schülerinnen und Schülern voraus. An der Oberschule Roter Sand gelingt mit dem Jugendhaus die Verbindung von Ganztagsschule und offener Jugendarbeit in der Butjadinger Straße in Woltmershausen. Entstehen wird eine Mensa mit 120 Plätzen, ergänzt um Multifunktionsräume für die Jugendarbeit. Nach den jetzigen Planungen können die 530 Schülerinnen und Schüler mit der Fertigstellung des Baus im Sommer kommenden Jahres rechnen.

Die Pläne zu dem gemeinsamen Jugendhaus Roter Sand waren entstanden, nachdem einerseits das Freizeitheim Rablinghausen und die Jugendhütte Kamphofer Damm aus baulichen Gründen geschlossen werden mussten, und andererseits die Oberschule Roter Sand zur Ganztagsschule umgestaltet wurde und somit die Notwendigkeit entstand, eine Mensa zu betreiben. Das Jugendhaus mit dem Träger DRK und die Schule werden nun baulich miteinander verbunden. Die Räume werden gemeinsam genutzt, neue Formen der Zusammenarbeit entwickelt und der Stadtteil in Planung, Gestaltung und inhaltliche Arbeit eng mit eingebunden. So sind die Jugendlichen aus dem Stadtteil über eine Zukunftswerkstatt an dem Prozess zur Umsetzung des Jugendprojektes beteiligt, nach den Osterferien soll zu den weiteren Planungen ein zweiter Workshop stattfinden.

Quelle: Pressestelle des Senats Bremen
 

 

 


 
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