Mittelschule in Bayern: Berufsorientierte, ganztägige Schule

Bayern hat die früheren Hauptschulen zu Mittelschulen fortentwickelt. An jeder Mittelschule gibt es Ganztagsangebote in offener oder gebundener Form.

Bayern hat seine Hauptschulen zu Mittelschulen fortentwickelt: Die Berufsorientierung wurde als zentraler profilbildender Kern weiter ausgeprägt, die Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, den mittleren Abschluss zu erwerben, konsequent ausgebaut.

Sehr engagierte Lehrkräfte bereiten die jungen Menschen an gut 900 Mittelschulen in Bayern auf ihren späteren Beruf, auf die Teilnahme in der Gesellschaft und auf ihren persönlichen Lebensweg vor. Die Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, den mittleren Abschluss zu erwerben, sind dabei konsequent ausgebaut worden.

Die besonderen Chancen der pädagogischen Arbeit an der Mittelschule ergeben sich durch Berufsorientierungsmaßnahmen und durch den ausgeweiteten Einsatz von Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen zur Berufseinstiegsbegleitung. An den Grund- und Mittelschulen werden über die Lehrkräfte hinaus zusätzlich rund 1.600 Förderlehrerinnen und -lehrer eingesetzt, die die Lehrkräfte bei der Differenzierung im Unterricht unterstützen.

An jeder Mittelschule gibt es Ganztagsangebote in offener oder gebundener Form. Sollte eine Mittelschule dieses Angebot vor Ort nicht erbringen, dann können ihre Schülerinnen und Schüler ein entsprechendes Angebot im Mittelschulverbund wählen. Mit einem breiten Fortbildungsangebot unterstützt der Freistaat die Arbeit von Lehrkräften in Übergangsklassen. In dieses wurden mittlerweile auch Fragen der Pädagogik und Schulpsychologie eingebunden. Viele Lehrkräfte haben sich im Fach Deutsch als Zweitsprache qualifiziert. Mittlerweile wurden 30 Übergangsklassen in einer Ganztagsform eingerichtet, die Zahl wird jährlich erweitert.

Jede Einrichtung kann weiter verbessert werden. Derzeit sind die Regierungen beauftragt, gemeinsam mit den Schulen ein Qualitätsmanagement für die schulische Bildung zu etablieren. Dieses ergänzt bereits praktizierte Instrumente der Qualitätssicherung wie die interne und die externe Evaluation.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Pressemitteilung Nr. 073

 

 


 
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