Spree-Oberschule Fürstenwalde ist „Schule OHNE Rassismus“

Die Ganztagsschule Spree-Oberschule in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) hat als 64. Schule im Land Brandenburg den Titel „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“ erhalten.

Bildungs- und Jugendminister Günter Baaske nahm an der Verleihung teil und dankte den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement: „Gerade in diesen Tagen und Wochen ist es wichtig, dass sich die ganze Gesellschaft klar zu Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz bekennt. In Brandenburgs Familien und in Schulen wird die Basis für eine demokratische und humane Welt gelegt. Ich freue mich, dass es im Land Brandenburg immer mehr Schulen mit diesem Titel gibt.“

In der Spree-Oberschule werden circa 330 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, davon 95 fremdsprachige Flüchtlingskinder, die in einem besonderen Modell beschult werden. Die Oberschule arbeitet sehr eng mit dem „Alreju-Heim“ und dem Übergangswohnheim für Flüchtlinge „Haus Hoffnung“ in Fürstenwalde zusammen. Das Beschulungsmodell der Oberschule zeigt gute Erfolge und wird sichtbar durch „Start-Stipendien“ und sehr gute Schulabschlüsse der fremdsprachigen Schülerinnen und Schüler. Im Jahr 2009 hatte die Oberschule bereits den Ehrenpreis des Landes für gute Integrationsarbeit erhalten.

Die Idee einer „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“ wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien 1988 von Schülerinnen und Schülern sowie Jugendarbeitern in Belgien entwickelt und ist in mehreren europäischen Ländern verbreitet. In Deutschland haben inzwischen mehr als 1.600 Schulen diesen Titel erworben und werden dabei bundesweit vom Verein „Aktion Courage“ unterstützt. In Brandenburg koordinieren die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Brandenburg) das Projekt „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“. Der Titel wird hier seit 1998 vergeben.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg

 

 

 


 
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