Bewegung, Sport und Spiel an Bremer Grundschulen

Bremens Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt hat die Grundschule an der Andernacher Straße im Bremer Stadtteil Tenever besucht. Dort schaute sie sich eine Sportstunde an.

Die Ganztagsgrundschule ist eine von inzwischen 21 Bremer Grundschulen, die am Modellprojekt "Bewegung, Sport und Spiel für alle in der Grundschule" teilnimmt. Das gemeinsame Projekt des Sport- und des Bildungsressorts begann mit dem Schuljahr 2011/2012 an den Grundschulen in Bremen-Blumenthal und wurde bis heute auf nahezu ganz Bremen-Nord und Gröpelingen ausgeweitet.

Im Fokus stehen Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen, die an den Sport herangeführt werden sollen. Ziel ist es, über die Schulen spezielle und verbindliche Bewegungsangebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf außerhalb der Schulzeit anzubieten. Zu Beginn des aktuellen Schuljahres wurden auch Grundschulen in Tenever und Huchting mit in das Projekt eingebunden. Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des regulären Sportunterrichtes ein möglichst breites und vielfältiges Spektrum des "Sich-Bewegens" als ein emotional positiv besetztes Erleben erfahren.

"Nicht alle Schülerinnen und Schüler können jedoch von diesem Angebot gleichermaßen profitieren und dies in ihre Lebenswelt einbinden", so Senatorin Quante-Brandt. "Damit besteht die Gefahr, dass sich bei diesen Kindern schon im Grundschulalter Defizite im motorischen, sozialen und persönlichkeitsbildenden Bereich verfestigen. Dem wollen wir mit diesem Projekt entgegenwirken." Ergänzend sagte die Senatorin: "Darüber hinaus wollen wir mit diesen Bewegungsangeboten bei den Kindern frühzeitig Interessen und Neigungen zu Bewegung, Spiel und Sport mit dem damit verbundenen und fördernden Potenzial wecken. Ziel ist es, dass die Kinder auch nach der Grundschulzeit im Schulsport und in den dann vertrauten Vereinen regelmäßig an sportlichen Aktivitäten teilnehmen."

Neben dem Ansatz, Kinder mit motorischen oder ernährungsspezifischen Defiziten den Zugang zum Sport zu ermöglichen, beinhaltet das Projekt zusätzlich einen gewaltpräventiven Aspekt.

Quelle: Pressestelle des Senats Freie Hansestadt Bremen

 

 


 
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