Sächsische Schüler für IJSO qualifiziert

Drei Schüler aus Sachsen haben den Sprung in das sechsköpfige Team der deutschen Nationalmannschaft für die „International Junior Science Olympiade“ (IJSO), einen Wettbewerb für junge Naturwissenschaftler, geschafft.

Moritz Richter vom Städtischen Gymnasium Riesa sowie Pascal Reeck und Leo Gitin vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig, fahren vom 30. November bis 14. Dezember nach Mendoza in Argentinien. Dort treffen sie auf Jugendliche aus 40 Nationen und wetteifern mit diesen um Medaillen. Zuvor werden die sechs Mitglieder des deutschen Teams in einem Trainingsseminar am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet.

Alle drei Schüler haben sich in der vergangenen Woche beim Bundesfinale in Merseburg qualifiziert. 45 Schüler aus ganz Deutschland – unter ihnen zehn Sachsen – wetteiferten um die begehrten Tickets für Argentinien. Insgesamt haben an der deutschen Auswahlrunde für die IJSO rund 4.000 Schüler teilgenommen.

Kultusministerin Brunhild Kurth gratulierte den Schülern zu ihrem Abschneiden beim Bundesfinale: „Es ist ein grandioser Erfolg, dass allein drei Sachsen zum sechsköpfigen Team gehören. Es zeigt einmal mehr, dass wir in Sachsen mit der Wertschätzung der MINT-Fächer den richtigen Weg eingeschlagen haben. In Anbetracht des Fachkräftemangels im mathematisch-naturwissenschaftlichen und im Ingenieurbereich ist die Begabtenförderung und Nachwuchsgewinnung für den Freistaat Sachsen und die Bundesrepublik Deutschland von grundsätzlicher Bedeutung.“ Die Ministerin bedankte sich ausdrücklich bei den betreuenden Lehrkräften Petra Schupke aus Leipzig sowie Doreen Schöne aus Riesa für ihr überdurchschnittliches Engagement.

Für das Nationalteam haben sich außerdem Jan Bringmann vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus (Brandenburg), Esparza Sanchez vom Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn (Bayern) und Friedrich Fuchs vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt (Thüringen) qualifiziert.

Die IJSO richtet sich an „Allrounder“ in den Naturwissenschaften, also an Jugendliche, die sich fächerübergreifend für Fragestellungen aus Biologie, Chemie und Physik interessieren. Deutschland nimmt seit Gründung des Wettbewerbs im Jahre 2004 regelmäßig an den Auswahlverfahren teil. Seit 2008 werden die jungen Talente in einem bundesweiten Auswahlwettbewerb in vier Runden für das Nationalteam ausgewählt.

Aufgabenblätter zur ersten Runde werden in Deutschland zum 15. Januar 2015 veröffentlicht. Die organisatorische Federführung des Schülerwettbewerbs liegt in der Hand des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel. Gefördert wird der Schülerwettbewerb mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Kooperation mit den Bundesländern.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

 

 


 
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