Sachsen: Schulen adoptieren Denkmale

14 sächsische Schulen haben mit ihren Ideen zum Programm „Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale“ überzeugt. Am Wettbewerb haben 29 Schulen teilgenommen.

„Historische Lernorte sind in besonderem Maße geeignet, Gefühle, Empfindungen und ein Vorstellungsvermögen gegenüber der Geschichte zu entwickeln. Sie fördern das Begreifen durch kreativ spielerisches bzw. praktisches Handeln und durch entdeckendes Lernen“, so Kultusministerin Brunhild Kurth.

Mit dem Preisgeld von jeweils 500 Euro können die Schulen ihre Projekte zu den historischen Denkmalen umsetzen. Neben der finanziellen Unterstützung erhalten die Schulen eine Projektberatung zum ausgewählten Denkmal und eine Einladung zum Bildungstag für Schüler und Lehrer. Dieser findet bereits zum zwölften Male statt, diesmal am 25. September 2014 in Dresden-Hellerau.

Das Programm „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ gibt es in Sachsen seit 1995. Mittlerweile haben über 110 Schulen für ein bis zwei Jahre Denkmale „adoptiert“. Damit verbunden ist die Aufgabe, die Geschichte des Denkmals zu erforschen, es aktiv mit zu pflegen und zu dokumentieren. Zielgruppe des Programms sind alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie Kindertageseinrichtungen. Die schulischen Projekte können im Unterricht oder an einem außerschulischen Lernort und unter Einbeziehung von Kooperationspartnern durchgeführt werden.

Ausgezeichnet wurden u. a. die Projekte

• „Mittelalterliches Miniaturdorf Nennewitz“ der Oberschule Trebsen
• „Kulturlandschaft entdecken – Denkmäler erkennen – Geschichte erforschen“ des Förderschulzentrums an der Promenade in Torgau
• „Jubiläum in Thammenhain – Die Schlossgespenster gratulieren zum 125.“ der Oberschule im Lossatal 
• „Das Löbauer Haus Schminke – Weltbekannte Moderne von nebenan im Fokus“ des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Löbau 
• „Burgruine Döben – Nachhaltige Denkmalpflege durch Jugendliche“ des Georgius-Agricola-Gymnasiums Glauchau 
• „Unsere Schule – Ein Denkmal!“ der 49. Grundschule „Bernhard August von Lindenau“ Dresden
• „Erweiterung des Denkmallehrpfades des HEG um das Reiterlein“ des Hans-Erlwein-Gymnasiums Dresden

Quelle: Staatsministerium für Kultus

 

 


 
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