20 Schulen für den Deutschen Schulpreis ausgewählt

Zwanzig Schulen aus zwölf Bundesländern dürfen sich Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis 2014 machen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hat sie auf der Basis von umfangreichen Bewerbungsunterlagen ausgewählt.

 

In den kommenden Wochen werden die TOP 20 Schulen nun von Juryteams besucht und begutachtet. Dazu werden Gespräche mit Schulleitung, Lehrkräften, Schülerinnen, Schülern und Eltern geführt, Unterrichtseinheiten und Projekte besucht. Im Anschluss nominiert die Jury Ende März bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2014. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung im Juni in Berlin teil. Dann erst werden die Preisträger bekannt gegeben. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro, die weiteren Preisträger zusammen nochmals insgesamt 143.000 Euro. Damit ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland.

Für Schulbesuche ausgewählt wurden nun 20 Schulen verschiedener Schulformen und Trägerschaft aus zwölf Bundesländern, darunter 13 Ganztagsschulen:

Baden-Württemberg
Grund- und Werkrealschule Aichhalden

Bayern
Montessorischule Biberkor,
Städtische Anne-Frank-Realschule für Mädchen, München
SchlaU-Schule München des Trägerkreises Junge Flüchtlinge e.V.

Berlin
Private Elisabethstift-Schule
Elinor-Ostrom-Schule (Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Dienstleistungen)

Hamburg
Erich-Kästner-Schule (Grund- und Stadtteilschule)
Nelson-Mandela-Schule (Stadtteilschule)

Hessen
Römerstadtschule (Grundschule) Frankfurt am Main

Mecklenburg-Vorpommern
Werkstattschule Rostock (Staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft)

Niedersachsen
IGS Waldschule Egels
IGS Wilhelm-Bracke-Gesamtschule Braunschweig
Albert-Schweitzer-Schule (Grundschule) Hannover

Nordrhein-Westfalen
Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheid

Rheinland-Pfalz
Gymnasium am Kurfürstlichen Schloß Mainz
Alice Salomon Schule (Berufsbildende Schule) Linz/Rhein Neuwied

Saarland
Gemeinschaftsschule Freisen

Sachsen-Anhalt
Ganztagsschule Sekundarschule Friedrichstadt Wittenberg

Schleswig-Holstein
Freiherr-vom-Stein-Schule (Gemeinschaftsschule) Neumünster
Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft Kiel

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit 2006 mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind der stern und die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.500 Schulen für den Preis beworben. Alle eingereichten pädagogischen Konzepte werden von einer Vorjury aus pädagogischen Expertinnen und Experten gesichtet und bewertet. Diese Vorauswahl wird der Jury präsentiert. In der ersten Jurysitzung wählt die Jury 20 Schulen aus, die von Expertenteams besucht werden. Die Schulen erhalten die Gelegenheit, sich und ihre Konzepte beim zweitägigen Schulbesuch zu präsentieren. Die Besuchsteams setzen sich aus Vertretern der Jury sowie der pädagogischen Experten zusammen und werden darüber hinaus von einem Vertreter der beiden Stiftungen begleitet. In einer zweiten Jurysitzung werden die Ergebnisse der Schulbesuche ausgewertet und bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert.

Der Jury gehören unter anderem an: die Schulleiterinnen und Schulleiter Helga Boldt (Neue Schule Wolfsburg), Gisela Gravelaar (Wartburg-Schule Münster), Ulrike Kegler (Montessori-Oberschule Potsdam) und Bernd Westermeyer (Schule Schloss Salem), die Professorinnen und Professoren Bettina Hannover (FU Berlin), Thomas Häcker (Universität Rostock), Hans Anand Pant (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen Berlin), Michael Schratz (Universität Innsbruck) sowie Drs. Cornelis Post (Inspektor a. D. beim niederländischen Schulinspektorat, Niederlande), Rainer Schweppe (Stadtschulrat,München) und Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner (Senator a.D., Berlin).

Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

Quelle: www.bosch-stiftung.de

 

 


 
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