"Jahrbuch Ganztagsschule 2014" erschienen

"Inklusion. Der pädagogische Umgang mit Heterogenität" ist das Schwerpunktthema des neuen Jahrbuchs Ganztagsschule.

Die schulpädagogische Diskussion kommt ohne das Stichwort Inklusion nicht mehr aus, und auch in der Mitte der Gesellschaft ist das Thema angekommen. Für manche ist es gar zum Reizthema geworden. Das liegt daran, dass die Diskussionen rund um dieses Thema zum Teil ideologisch geprägt sind und konfrontativ geführt werden. Sachargumente oder empirische Erkenntnisse treten dahinter oft zurück.

Doch es geht um mehr: Inklusion stützt sich auf ein Grundrecht und zielt auf eine verstärkte Teilhabe behinderter Menschen am alltäglichen Leben und eine insgesamt wertschätzende Haltung und Anerkennung von Diversität. Davon profitieren nicht nur die „Inkludierten“ – Heterogenität akzeptieren zu lernen, wird zum Lern- und Wertmaßstab für alle: behinderte und nicht behinderte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Gerade von Ganztagsschulen wird aufgrund ihres erweiterten Zeit- und Lehrrahmens erwartet, dass sie sich dieses Themas besonders annehmen. Hier setzen die Beiträge des Jahrbuchs Ganztagsschule 2014 an.

Der neue Herausgeberkreis mit Sabine Maschke, Gunild Schulz-Gade und Ludwig Stecher sorgt gemeinsam mit einem Beirat aus Wissenschaft und Praxis dafür, dass die Beiträge des Jahrbuches eine ausgewogene Mischung aus Basiswissen, wissenschaftlicher Forschung und Praxisbezug bieten und dicht am Puls der Ganztagsschulentwicklung bleiben.

Weitere Themen des Jahrbuches sind: zukunftstaugliche Schule, Sozialpädagogik, kulturelle Bildung, demografischer Wandel, Bildung für Nachhaltigkeit, Berichte aus einzelnen Bundesländern und Beispiele aus dem Ausland.

Sabine Maschke, Gunild Schulz-Gade, Ludwig Stecher (Hrsg.):
Jahrbuch Ganztagsschule 2014: Inklusion. Der pädagogische Umgang mit Heterogenität.
Debus Pädagogik VerlagSchwalbach/Ts. 2013


Quelle: Wochenschau-Verlag

 

 


 
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