MIXED UP-Preisträger 2013

Anlässlich der Fachtagung „Kreatives wachsen lassen. Bildung gemeinsam gestalten im Schnittfeld Jugend, Schule und Kultur“ am 6. und 7. September 2013 im Leipziger Museum der bildenden Künste fand diesmal auch die Preisverleihung im MIXED UP-Wettbewerb 2013 statt.

„Spiegelbild einer bundesweiten Kooperationspraxis“* zwischen schulischen und
außerschulischen Partnern ist der jährliche Wettbewerb MIXED UP. Unter dem Motto „Durch Zusammenarbeit gewinnen!“ prämiert der Wettbewerb seit 2005 gelungene Modelle der Zusammenarbeit zwischen Trägern der Kulturellen Bildung und Schulen, darunter vielen Ganztagsschulen.

Ausgelobt wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. mit Preisgeldern von insgesamt 15.000 Euro. Zusätzlich hat das Sächsische Staatsministerium für Kultus 2.500 Euro für den „Länderpreis“ zur Verfügung gestellt. Die diesjährigen Gewinner waren im Juni aus 90 Finalisten ausgewählt worden.

Zu den Zielen des Wettbewerbs gehört es, die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit, Kultur und Schule zu fördern, die Voraussetzungen für ganzheitliche Bildung und Kompetenzerwerb mit Kunst und Kultur zu verbessern sowie kulturelle Teilhabemöglichkeiten an Musik, Spiel, Theater, Tanz, Rhythmik, bildnerischem Gestalten, Literatur, Medien und Zirkus zu unterstützen.

Die MIXED-UP-Preise erhielten diesmal zwei Theaterkooperationen und ein Bewegungsprojekt:

  • „Die Aquanauten“, eine Kooperation des Theaters Osnabrück mit der Niedersächsischen Auslandsgesellschaft, dem Museum am Schölerberg, dem Zoo Osnabrück, den Stadtwerken Osnabrück und den Ganztagsschulen Felix-Nussbaum-Schule. IGS Osnabrück, Arndt-Gymnasium, und Gymnasium Ursulaschule
  • „The Killer in me is the Killer in you, my love“ der Münchner Kammerspiele und der Mittelschule München an der Elisabeth-Kohn-Straße
  • „Hauptsache in Bewegung!“ der Landeshauptstadt Hannover, des Wissenschaftsladen Hannover, der fairKauf eG und Hannoveraner Schulen (Bertha-von-Suttner-Schule, Ada-Lessing-Schule, Rosa-Parks-Schule, Pestalozzischule, Peter-Ustinov-Schule).

Den "StartUP" Preis sicherte sich „Traumatical - das ganz und gar selbstgemachte Klassenmusical“ der Sophie-Scholl-Gesamtschule Berlin und der gemeinnützigen Musical&Co-Evergreen UG.

Die Leipziger „Raumpioniere Gohlis“ (Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst, Kindertageseinrichtung Mottelerstraße und Erich Kästner-Grundschule) gewannen den "Länderpreis".

Die Freiburger „Caravan Artists on the Road“, eine Kooperation von P.A.K.T. e. V., E-Werk, dem Künstlerbüro agilkiosk und freischaffenden Künstler_innen mit der Adolf-Reichwein-Schule, der Freien Schule Kapriole und der Regenbogen-Grundschule wurden mit dem Sonderpreis "Inklusion" ausgezeichnet.

Das „Live-Radio in der Grundschule“ der Offenen Gemeinschaftsgrundschule Heiligenhaus und der Theater- und Medienpädagogin Anne Lachmuth erhielt schließlich den "Preis der Jugendjury".


Quelle: Kultur macht Schule

*Viola Kelb/Tom Braun (2010): Bildungspartnerschaften im Querschnitt. Jugend, Kultur und Schule. Bundeszentrale für politische Bildung

 

 

 

 


 
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