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Partizipation durch Worte

Wie sieht ein bundesweiter Kongress aus, wenn er durch die Brille von neun tapferen Musketieren des Bloggens betrachtet wird? In dem eigens vom GTS-Portal eingerichteten Schüler-Blog "Eigenwort!", der unter http://eigenwort.ganztagsschulen.org/ für zwei Tage frei geschaltet wurde, hatten Schülerinnen und Schüler die Chance, während des Ganztagsschulkongresses zum Schwerpunktthema "Schule gemeinsam gestalten - Partizipation an Ganztagsschulen" offen zu Wort zu kommen: Anekdoten, Beobachtungen und Kommentare wechseln sich dabei ab und geben einen lebendigen Eindruck des gesamten Kongress-Geschehens.

Plakat zum Blog "Eigenwort" - Der Blog vor Ort

Die ersten Schritte in ein eigenes Leben können auch rund um die Ganztagsschule unternommen werden: Julia Meißner und Franziska Beruda, beide 15 Jahre alt und Schülerinnen der Sekundarschule "An der Stadtmauer" aus Dessau, erlebten schon zum Auftakt ihres Berlin-Abenteuers ihre erste große Überraschung. Diese haben sie für den Schüler-Blog "Eigenwort!" festgehalten.

Mit einem jugendlich wirkenden Rikscha-Fahrer, der sie für wenig Geld vom Bahnhof zum Jugendgästehaus fuhr, bahnten sie sich den Weg zum Kongress: "Er erzählte uns, dass er vor ein paar Wochen Tokio Hotel in seiner Rikscha herum kutschiert hat und Bill sich die Haare an den Türen eingeklemmt hat. Uns ist es zum Glück nicht passiert!

Wir waren mit unserer Klasse schon sehr oft in Berlin, aber immer nur an den Orten, die unsere Lehrer für wichtig hielten. Der junge Mann zeigte uns viele Orte, die unsere Klasse bestimmt auch gerne gesehen hätte. Wir waren beeindruckt von dem erhalten gebliebenen Teil der Berliner Mauer, die wir sonst nur aus dem Fernsehen oder aus den Geschichtsbüchern kennen."

Beteiligung durch eigene Worte

Es gab für die jungen Schüler die Möglichkeit, sich individuell durch Schreiben an dem 5. Ganztagsschulkongress zu beteiligen, oder in den Workshops, Foren, Arbeitsgruppen, Zukunftswerkstätten, also in kollektiver Form. Beispielsweise haben Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Schulleitungen oder Verwaltungen ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Partizipation an Ganztagsschulen aussehen kann und soll.

Während viele Erwachsene als Pädagogen oder Schulleitungen allzu gerne in ihrer beruflichen Rolle aufgehen und Macht ungern teilen, fehlen den jungen Menschen oft Erfahrungen und Kompetenzen. Also machte sich eine bunte, aber schlagkräftige Schar von rund 230 Schülerinnen und Schülern daran, sich auf ihre Aufgaben vorzubereiten und den Vorsprung der Erwachsenen etwas wettzumachen. Dafür waren sie schon am Vortag des Kongresses bei spätsommerlichem Wetter aus allen 16 Ländern angereist.

Über die Rollen von Schülerinnen und Schülern

Damit war die letzte Runde der Qualifizierung von Schülerinnen und Schülern vor dem Höhepunkt des Jahres eingeläutet. Denn schon im Vorfeld des Kongresses hatte das SV-Bildungswerk um seinen Vorsitzenden Vincent Steinl bundesweit Seminare veranstaltet, um Schülerinnen und Schüler als SV-Bildungsberater auf den 5. Ganztagsschulkongress vorzubereiten. So konnte die Organisation des Kongresses von Schülerseite in die Hände von 30 SV-Beratern, 15 Betreuern sowie 15 ehrenamtlichen Helfern gelegt werden. Diese kümmerten sich auch um die Anreise, Unterbringung und inhaltliche Vorbereitung der über 200 Schülerinnen und Schüler.

Wäre das Jugendgästehaus in Berlin nicht ohnehin schon durch warmen Sonnenschein in lebhafte Debattierstimmung versetzt worden - die Jugendlichen brachten es schließlich dahin, dass es vor kollektiver Dynamik eher einem überbordenden Sommercamp glich. In dieser Atmosphäre gab Vincent Steinl den Schülerinnen und Schüler eine Einführung zum Thema "Rolle und Haltungen". Der SV-Bildungsberater führte aus: "Eine Rolle bildet sich aus den Erwartungen heraus, die andere an einen stellen und die man an sich selbst hat: Sie legt Handlungsmöglichkeiten fest."

Stolpersteine und Vehikel der Beteiligung

Die Alltagsbedeutung von Rollen und Haltungen in der Schule illustrierte er mit konkreten Beispielen aus der Schulpraxis. Um eine Rolle zu hinterfragen und aufzulösen, bedürfe es ihrer bewussten Wahrnehmung: Ein neues Rollenverständnis und die Bereitschaft mit Partnern auf einer Augenhöhe zusammenzuarbeiten, ermöglicht erst die Teambildung in Ganztagsschulen. Nicht ernst genommen zu werden, sei dagegen einer der größten Stolpersteine auf dem Weg zu Partizipation.

An den Vortrag von Steinl schloss sich ein Fortbildungsworkshop an, der eineinhalb Stunden dauerte und in dem in Kleingruppen die Themen Projektarbeit, Feedback & Konflikte sowie Schulentwicklung aufbereitet wurden. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Rahmen des Workshops ermutigt, selbst Themen wie die Organisation eines Klassenrats oder die Ferienbetreuung an Ganztagsschulen vorzuschlagen. Schließlich wurden sie in das Programm des Ganztagsschulkongresses eingewiesen, damit jeder seinen eigenen Kongressstundenplan zusammenstellen konnte.

Beteiligung ist auch eine Frage der persönlichen Verantwortungsbereitschaft. Ein Beispiel dafür ist der 19-jährige Abiturient Robert Stark, der für das SV-Bildungswerk die Betreuung der Schülerinnen und Schüler übernommen hatte. Wie zahlreiche Jugendliche und SV-Vertreter vor Ort blickte er bereits auf mehrjährige Erfahrungen als Schülervertreter zurück.

"Schon mal gegen die Wand gelaufen"

Selbstverständlich sei er auch "schon mal gegen die Wand gelaufen". Echtes Engagement scheut aber keine Hindernisse. So kam es, dass Robert Stark fast zeitgleich mit dem 5. Ganztagsschulkongress zum Thema Partizipation nicht nur sein FSJ-Jahr aufnahm, sondern sich aktiv an dem Vorbereitungstag des SV-Bildungswerkes beteiligte. Für jemand wie ihn, der schreiben, diskutieren und organisieren kann, verstand es sich von selbst, dass er am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit einem Dutzend weniger erfahrener Schülerinnen und Schüler an dem Schüler-Blog "Eigenwort" teilnahm.

Als Autor für Jugendmedien wie "Spiesser.de" sowie des Schülerdudens entpuppte er sich auch als geeignete Besetzung für eine verantwortliche Position bei "Eigenwort!". In dem eigens zum Ganztagsschulkongress eingerichteten Blog, der im Rahmen des Ganztagsschulportals des BMBF für zwei Tage frei geschaltet wurde, kamen die Schülerinnen und Schüler während des Ganztagsschulkongresses selbst zu Wort.

Jugendliche gründen eine Blog-Redaktion

Was ist überhaupt ein Blog? Hinter dem Wort steckt eine Art Tagesjournal im Internet, das zur Meinungskundgebung einlädt - wobei das Wort Blog sich als Kunstwort aus dem Englischen "World Wide Web" und Logbuch zusammensetzt. Bloggen bedeutet also Partizipieren durch Schreiben. Es war eine offene, kritische Form der Partizipation von Schülerinnen und Schüler an den interessanten Begebenheiten des Kongresses.

Das SV-Bildungswerk hatte bereits im Vorfeld des Kongresses die Schülerinnen und Schüler auf den Blog aufmerksam gemacht und sie zur Teilnahme ermuntert. Die schreibinteressierten Jugendlichen wurden im Jugendgästehaus in drei Kleingruppen in die redaktionelle und technische Handhabung des Blogs eingewiesen, wobei sie, mit Ausnahme von Robert Stark, echtes Neuland betraten.

Ihre allerersten Erfahrungen mit dem Medium schildern Patricia Lachmann, 14 Jahre, Ilenia Carrera, 15 Jahre sowie Mauricio Pereira Cardoso, 14 Jahre von der Integrierte Gesamtschule Kastellstraße in Wiesbaden (Hessen) wie folgt: "In einem Workshop wurden wir als Blog-Redakteure geschult. Dort haben wir die ersten Schritte gelernt. Schon am Freitagnachmittag wurden wir interviewt und gefragt, warum wir unsere Schule vertreten: ,Weil unsere Schule eine Ganztagsschule einführen will'. Für uns ist es wichtig, dass der Unterricht nicht eintönig ist, und dass es viel Abwechslung gibt. Und jetzt geht es los, dass wir selber interviewen. Bis gleich, see you later, ciao a dopo!"

Ihr erstes gemeinsames Interview führten sie dann mit Sascha Wagner durch, der im BMBF als Sachbearbeiter arbeitet: "Er betreut Projekte im Bereich Ganztagsschulen." Hinter "Projekten" verbirgt sich insbesondere das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB), das den bundesweiten Ausbau der Ganztagsschulen mit vier Mrd. Euro fördert. Aus den Mitteln des IZBB fließen nicht nur die Gelder in die wissenschaftliche Begleitforschung wie StEG, sondern auch die Mittel für die Organisation der bundesweiten Ganztagsschulkongresse im Rahmen des Programms "Ideen für mehr! Ganztägig lernen." der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

Beobachten und Bewerten

Die überwiegend wortgewandten Blogger kamen aus Berlin, Wiesbaden (Hessen), Friedrichstadt (Thüringen) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Den meisten Jugendlichen ging es darum, in das Medium reinzuschnuppern und ihre Meinung kundzutun. Dafür wurden sie in handwerkliche Grundlagen eingeführt und bekamen ein Passwort, das ihnen den Zugang zum Blog ermöglichte. Die Jugendlichen sollten unter journalistischen Gesichtspunkten darauf achten, dass sie in aktiven Sätzen schreiben, kurze Sätze verwenden und Wertungen auch begründen.

Zur Blog-Redaktion gehörte ferner, sich mit dem Wort Rubriken und deren Gebrauch vertraut zu machen: die Rubriken bzw. Themenschwerpunkte im neu gegründeten Blog lauteten wie folgt: "Aufgeschnappt!" stand für Beobachtungen, Atmosphäre, Gespräche; "Mitgemacht!" für Teilnahme an Vorträgen, Reden sowie Beteiligung in Foren und Workshops; "Nachgedacht!" für Kommentare, Meinungen, "Gefordert!" für praxisrelevante Vorschläge von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern oder Politik und Verwaltung.

Erste Eindrücke aus dem Berliner Congress Center

"Erste Eindrücke" zum Kongress gab es von Robert Stark: "Schülerschaft, Lehrerschaft, Politiker und Schulleiter wuseln durcheinander. Bisher bleiben die beteiligten Gruppen, also Pädagogen und Schüler (allerdings) unter ihres Gleichen." Den Auftakt des Kongresses erlebten die Schülerinnen Sophie Basedow, Katrin Günl und Stefanie Halle von der Sekundarschule Friedrichstadt Wittenberg dagegen so: "Wir wurden mit einem musikalischen Entree begrüßt. Als nächstes hörten wir Eva-Luise Köhler, die Frau von Bundespräsident Horst Köhler. Sie sprach über Ganztagsschulen und wie man Schulen verbessern könnte. Nach einem tosenden Applaus wurde Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, als nächste begrüßt. Sie unterrichtete uns über Ganztagsschulen sowie über deren Akzeptanz bei Schülern und Lehrern."

Frank Mc Courts "Tag und Nacht und auch im Sommer"

Über Schule kann auch trefflich gelacht werden, wenn man Anspruch und Wirklichkeit vergleicht. So freute sich Ilenia Carrera über die Lesung mit Corinna Harfouch und Ulrich Matthes. Die beiden bekannten Schauspieler trugen einem begeisterten Publikum die Lebenserinnerungen Francis "Frank" Mc Courts in "Tag und Nacht und auch im Sommer" (2005) vor, der mehrere Jahrzehnte als Lehrer in New York arbeitete und seine Rolle auf humorvolle Weise hinterfragt. Während Mc Court die geneigte Leserschaft mit seinem Humor ansteckt, gelang es ihm seinerzeit offenbar, die mitunter schwierigen Schüler der New Yorker Vororte über die Sprache des Herzens einzufangen. Dazu kommentierte Ilenia Carrera: "Am besten gefiel mir der Auftritt, der kurz vorm Schluss stattfand. Ein vorgelesener Theaterauftritt. Ich fand es witzig, weil ich mich an meine Schule erinnern konnte."

Ihrem portugiesischen Klassenkameraden Mauricio Pereira Cardoso fiel dagegen auf, dass bestimmte Altersgenossen in blauen T-Shirts ebenfalls als Reporter unterwegs waren: "Hier laufen aus verschiedenen Bundesländern Reporter und Schüler herum. Ich finde interessant, wie Schüler ihre Schulen in Interviews darstellen. Das kann mal lustig sein oder auch zum Nachdenken anregen. Es geht dann um Partizipation. Und genau das wollen wir erfahren!"

Die "Rasenden Reporter" von SCHOLA 21

Die mit wachem Auge wahrgenommenen Schüler sind die Rasenden Schülerreporter der Plattform für selbstständiges Lernen in Projekten SCHOLA-21, die an beiden Tagen in allen Veranstaltungen mit Laptop und Headset ausgestattet waren und Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einholten, aber auch mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hielten. Sie kamen vom SV-Bildungswerk, dem Christopherus-Gymnasium in Rostock, dem Humboldt-Gymnasium Greifswald sowie der Elly-Heuss-Knapp-Realschule Gütersloh und wurden von dem Erziehungswissenschaftler Prof. Benedikt Sturzenhecker von der Universität Hamburg sowie von Pädagogen und außerschulischen Fachkräften unterstützt. Ihre umfassende Dokumentation des Kongresses, die Teil eines schülerorientierten Partizipationsprozesses ist, liegt bereits im Internet vor.

Die Themen der Workshops sprachen jung und alt gleichermaßen an: "Methodenkoffer Beteiligung" (dokumentiert von Nick), "Beteiligung unterschiedlicher Zielgruppen" (dokumentiert von Maximilian), "Beteiligung im Kerngeschäft - Schul- und Unterrichtsentwicklung" (dokumentiert von Catharina), "Wenn sich Beteiligung schwer anfühlt" (dokumentiert von Josephine), "Lernen lassen - Lernen beraten" (dokumentiert von Basak), "Partizipation - Begriff, Grenzen und Möglichkeiten" (dokumentiert von Mandy, "Prozesssteuerung und Team - Management für Leitungskräfte in Ganztagsschulen" (dokumentiert durch Maximilian), "Offenes Diskussionsforum" (Christop), "Kinderprogramm" (Josephine), "Beispiele für Bildungslandschaften in Deutschland" (Maximilian), "Qualität von Beteiligung" (Josephine), "Internationale Vorträge".

Eine ordentliche Dokumentation des Kongressgeschehens liest sich aus der Perspektive einer "Rasenden Reporterin" wie folgt: "Schülerinnen und Schüler wissen selbst am besten, was sie wollen, sie sind Experten. Außerdem haben sie das Recht (Kinderrechte), ihre Interessen zu vertreten. Nur wenn demokratische Verfahrensweisen schon frühzeitig erlernt werden, ist es Schülerinnen und Schülern möglich, Demokratie nicht nur als Staatsform zu betrachten, sondern als Lebens- und Gesellschaftsform aktiv zu leben." (Workshop: "Der Beteiligung einen Grund geben - Stärkung der Sozialkompetenz).

"Wir haben Filme geguckt"

Um der Beteiligung einen Schubs zu geben, mischten sich viele der rund 230 Schülerinnen und Schüler unter die Kongressteilnehmer und brachten ihre unkonventionelle Meinung in die Workshops mit ein. Für sie gab es eigene Workshops zu spezifischen Themen wie Schülerrechte, Klassenrat oder Beteiligung aus Schülersicht. Ein neues Rollenverständnis lebt eben auch von der Sozialkompetenz - und von dem nötigen Hintergrundwissen.

Einmal mehr erfreute sich das Medium Film großer Beliebtheit. Ihre ganz persönlichen Eindrücke dazu fassten die Blogger-Redakteure so zusammen: "Wir gucken gerne Filme. Wir sehen am liebsten Reportagen, Spielfilme und Horrorfilme. Ein Film der uns gut gefällt ist 'Keinohrhasen', weil er sehr witzig und romantisch ist. Die Filme die wir zum Ganztagsschulkongress im Filmraum geschaut haben, waren dagegen sehr unterschiedlich, denn es ging um Partizipation der Schüler/innen."

Und weiter: "Der beste Film, den wir bis jetzt geguckt haben war ,Die Kleinen mit den großen Blättern. Die Zeitung in der Grundschule' von Paul Schwarz. Dieser Film zeigte Grundschüler, die durch das Arbeiten mit Zeitungen, z.B. durch die Auseinandersetzung mit Artikeln, mehr über die Welt erfahren. Wir waren begeistert von dieser Selbstständigkeit einer 4.Klasse. Alles in allem hat man durch die Filme viele neue Ideen gezeigt bekommen und sich darüber Gedanken machen können."

"Vorhang auf für eine bessere Schulwelt"

Der Abschied vom 5. Ganztagsschulkongress war bei vielen Kongressteilnehmern und nicht zuletzt bei den Schülerinnen und Schülern mit gemischten Gefühlen verbunden. Sie nahmen Fragen mit nach Hause, auf die sie nun Antworten an den Ganztagsschulen vor Ort erhoffen.

Dazu Robert Stark in seinem letzten Blog-Eintrag: "Der Kongress löst sich langsam auf. Viele Heimwege sind lang und noch mehr Gesichter scheinen sich dieses Umstandes bewusst. ,Was bleibt?'- wäre die erste Frage. Partizipation kann hier weniger geübt werden als im Schulalltag, das steht fest. Hier können nur die Grundlagen gelegt werden. Jeder hat hoffentlich trotzdem ein Stück von seinem Vorhang geöffnet. Jedes Ende ist ein Anfang. Vorhang auf für eine bessere Schulwelt."

Beteiligung, dies brachte der Kongress aus Schülersicht zum Ausdruck, hat eben viele Gesichter - und ebenso viele Ausdrucksmöglichkeiten.

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Wir bitten um folgende Zitierweise: Autor/in: Artikelüberschrift. Datum. In: http://www.ganztagsschulen.org/xxx. Datum des Zugriffs: 00.00.0000

 
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