Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Oberbürgermeisterin Helma Orosz lesen vor

„Ich sehe was, was du nicht siehst – Die Kunst (zu) lesen“ heißt das Motto der Abschlussveranstaltung des Projektes „Lesestark!“ am 2. Juli 2013 im Dresdner Albertinum. 700 Dresdner Grundschulkinder sind an dem Projekt der Städtischen Bibliotheken Dresden beteiligt.

Über drei Jahre haben ehrenamtliche Lesepaten ihre Vor- und Grundschulklasse regelmäßig besucht und mit ihr gelesen. Zur Abschlussveranstaltung erwartet die 28 Klassen und ihre Lesepaten nun ein Dreiklang aus Literatur, Bildender und Darstellender Kunst. An 14 Orten im Albertinum lesen die Vorleser, darunter die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz, der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Dr. Hartwig Fischer, sowie mehrere Landtagsabgeordnete Geschichten zu den Kunstwerken.

Johanna Wanka schenkt dem Projekt besondere Aufmerksamkeit, weil die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bundesinitiative „Lernen vor Ort" zusammen mit mehr als 180 deutschen Stiftungen auch in Dresden aktiv ist. Das städtische Bildungsbüro „Dresdner Bildungsbahnen" arbeitet seit Jahren unter anderem mit den Städtischen Bibliotheken und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zusammen, um die Bildungschancen der Dresdnerinnen und Dresdner langfristig zu verbessern. Die Bundesministerin wird sich im Gespräch mit den Projektpartnern sowohl über das bisher Erreichte und die bestehenden Herausforderungen als auch über die Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements im Bildungsbereich informieren.

Helma Orosz betont in diesem Zusammenhang, dass es ungeachtet der vergleichsweise guten Ausgangsbedingungen und der Reichhaltigkeit der Dresdner Bildungslandschaft aller Anliegen sein sollte, alle Bildungspotentiale auszuschöpfen und sicherzustellen, dass niemand zurückbleiben muss: „Das gelingt nur in gemeinsamer und stetiger Anstrengung. Ich freue mich, dass wir dabei auch auf das Engagement und die aktive wie kritische Unterstützung der Dresdner Bürgerinnen und Bürger zählen können“, so Orosz.

Bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist diese Veranstaltung eingebettet in die vielfältigen museumspädagogischen Angebote des Museumsverbundes. Dazu Generaldirektor Dr. Hartwig Fischer: „Es geht darum, dass Kinder und Jugendliche die Kunst mit Herz, Hand und Kopf, mit allen Sinnen erleben, wie zum Beispiel in der Reihe ‚Kunst und Lesen’ oder im ‚Lernort Albertinum’. Die beispielhafte Kooperation zwischen den Städtischen Bibliotheken Dresden und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden entspricht der Idee einer ganzheitlichen kulturellen Bildung wie auch dem Gedanken des ‚Lernens vor Ort’.

Weiterführende Informationen zum Projekt „Lernen vor Ort“ finden Sie unter
http://www.lernen-vor-ort.info

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

 

 


 
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