Bundesbildungsministerin Wanka auf Sommerreise im Zeichen der Bildung

Auf ihrer Sommerreise besucht Bundesbildungsministerin Johanna Wanka Orte, an denen verschiedenen Facetten der Bildungsförderung deutlich werden. Vom 1. bis zum 15. Juli 2013 ist sie in Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten in ganz Deutschland zu Gast.

"Gute Bildung - vom Kindergarten über Schule, Ausbildung und Studium bis zur Weiterbildung – ist der Schlüssel für Teilhabe und sozialen Aufstieg jedes einzelnen Bürgers. Zugleich ist sie die Grundlage für den Erfolg unseres Landes. Denn: Bildung schafft Wohlstand und Wachstum", sagte Wanka.

Die Sommerreise beginnt am 1. Juli 2013 um 12 Uhr im Kinder– und Jugendzirkus "CABUWAZI Springling" in Berlin-Marzahn. Dort erfahren Kinder und Jugendliche auf spielerische Art und unter professioneller Begleitung einen Zugang zur Akrobatik. Durch die abschließende Präsentation in der Zirkusmanege wird ihr Selbstvertrauen gestärkt. Der Kinder- und Jugendzirkus "CABUWAZI Springling" wird aus dem neuen BMBF-Förderprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" gefördert. Am 2. Juli besucht die Bundesbildungsministerin das Projekt "Lesestark!" in Dresden und liest in den Staatlichen Kunstsammlungen Kindern vor.

In der Kindertagesstätte "Paulus" in Hannover informiert sich die Ministerin am 5. Juli über den Stand des Ausbaus der Initiative "Haus der kleinen Forscher". Derzeit können sich in 228 lokalen Netzwerken insgesamt 26.409 Einrichtungen am Programm der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" beteiligen. Gemeinsam mit dem Vorstand der Stiftung überreicht die Ministerin die Plakette und die Urkunde "Haus der kleinen Forscher" als Zeichen der erfolgreichen Zertifizierung der Kita "Paulus".

Am 8. Juli besucht Wanka um 11.30 Uhr das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium in Dresden und trifft sich dort mit Vertretern des Spitzenclusters für Energieeffizienz in der Mikro- und Nanoelektronik "Cool Silicon". Ihr wird ein Exemplar der kürzlich fertiggestellten Broschüre NanoScout überreicht, die im Rahmen des vom BMBF-geförderten sächsischen Spitzenclusters erstellt wurde. Der NanoScout ist ein unterrichtsergänzendes Informationsmaterial, das Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 8 in die Grundlagen der Halbleiterelektronik und der Chipherstellung einführt und für eine berufliche Laufbahn in der Mikroelektronik begeistern soll.

Am selben Tag besucht Johanna Wanka um 15.30 Uhr das Projekt Professional.Bauhaus (ProfBau) an der Bauhaus-Universität Weimar. Dies ist eines der Vorzeigeprojekte des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen", für welches das BMBF in zwei Wettbewerbsrunden bis 2020 insgesamt 250 Mio. € zur Verfügung stellt.

Im Jüdischen Museum Berlin nimmt Wanka am 9. Juli ab 9.30 Uhr an der Pressekonferenz und der anschließenden Konferenz "Public History of the Holocaust – Historical Research in the Digital Age" im Jüdischen Museum in Berlin teil.

Am 11. Juli 2013 wird die Ministerin zwei überbetriebliche Ausbildungsstätten (ÜBS) in Nordrhein-Westfalen besuchen. Zunächst wird sie um 9 Uhr beim Bildungszentrum Butzweilerhof in Köln Station machen. Um 14 Uhr wird sie an der Festveranstaltung der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH in Ahaus teilnehmen. Unter dem Motto "Wir machen unser Haus zukunftsfest!" hat die überbetriebliche Bildungsstätte, die auch am Berufsorientierungsprogramm teilnimmt, umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, deren Abschluss mit einem Fest begangen werden soll.

Am 15. Juli schließlich wird die Bundesbildungsministerin um 10 Uhr die Hochschule Merseburg besuchen, an der sie von 1994 bis 2000 Rektorin war. Sie wird sich über Projekte der Hochschule für Schülerinnen und Schüler im Bereich der Natur- und Technikwissenschaften informieren und den 100.000sten Teilnehmer des Projekts "Chemie zum Anfassen" auszeichnen. Seit Januar 1997 führen in diesem Projekt Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersklassen aus fast allen Bundesländern Laborpraktika durch.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 


 
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