Deutscher Schulpreis: 14 Ganztagsschulen nominiert

15 Schulen aus neun Bundesländern wurden für den diesjährigen Deutschen Schulpreis 2013 nominiert. 14 von ihnen sind Ganztagsschulen. Am 3. Juni werden die Preisträger feststehen.

Die Jury des Deutschen Schulpreises hat 15 Schulen für die diesjährige Preisverleihung nominiert. Bei der festlichen Veranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 3. Juni in Berlin werden die Preisträger bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Mit Ausnahme einer beruflichen Schule, der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales in Erfurt (Thüringen), sind durchweg Ganztagsschulen nominiert worden, darunter fünf Ganztagsgrundschulen, drei Gesamtschulen und drei Schulen mit mehreren Bildungsgängen bzw. Gemeinschaftsschulen sowie drei Ganztagsgymnasien. Mehrere arbeiten im gebundenen Ganztag.

Fünf Bundesländer sind mit je einer (Ganztags-)Schule vertreten :

Baden-Württemberg: Grund- und Werkrealschule in der Taus
Berlin: Herman-Nohl-Schule
Bremen: Ganztagsgrundschule Auf den Heuen (Bremen)
Rheinland-Pfalz: Ganztagsgrundschule Gau-Odernheim
Sachsen: Kurfürst-Moritz-Schule (Mittelschule)

In Niedersachsen wurden zwei Schulen ausgewählt: die IGS List und die Ganztagsgrundschule Comeniusstraße.

Für NRW sind drei Ganztagsgymnasien und eine Gesamtschule im Rennen: das Gymnasium Alsdorf, das Elsa-Brändström-Gymnasium , das Erftgymnasium Bergheim und die Willy-Brandt-Gesamtschule Marl.

Schleswig Holstein ist durch drei Schulen vertreten: die Anne-Frank-Schule Bargteheide, die Schule im Autal (Offene Ganztagsgrundschule) und die Waldschule Flensburg (Offene Ganztagsgrundschule).

Die nominierten Schulen haben ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Auf Basis der Bewerbungsunterlagen hatte die Jury zunächst 20 Schulen ausgewählt, die von Juryteams vor Ort besucht und geprüft wurden. Nach den Schulbesuchen wurden die 15 Nominierten ausgewählt.

Sechs Schulen werden mit Preisen ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, vier weitere Preise mit je 25.000 Euro. Außerdem wird der „Preis der Jury“ in Höhe von ebenfalls 25.000 Euro verliehen. Alle weiteren Nominierten erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 2.000 Euro.

Über 1.000 Schulen haben sich seit dem Start des Programms im Jahr 2006 am Wettbewerb beteiligt. Die besten von ihnen zeichnen die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung jährlich mit dem Deutschen Schulpreis aus. Alle ausgezeichneten Schulen gehören der Akademie des Deutschen Schulpreises an.

Der Jury des Deutschen Schulpreises gehören an:

  • die Schulleiterinnen Helga Boldt (Neue Schule Wolfsburg), Ulrike Kegler (Montessori-Oberschule Potsdam), Gisela Schultebraucks-Burgkart (Grundschule Kleine Kielstraße Dortmund) und Bernd Westermeyer (Schule Schloss Salem),
  • die Erziehungswissenschaftler_innen Prof. Dr. Michael Schratz (Universität Insbruck), Prof. Dr. Bettina Hannover (FU Berlin), Prof. Dr. Thomas Häcker (Universität Rostock), Prof. Dr. Olaf Köller (IPN Kiel), Prof. Dr. Jürgen Oelkers (Universität Zürich), Prof. Dr. Hans Anand Pant (IQB) sowie
  • Drs. Cornelis Post (Inspektor a. D. beim niederländischen Schulinspektorat) und Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner (Senator a.D. für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin).

Quelle: www.deutscher-schulpreis.de

 

Die Hauptpreisträger der letzten Jahre waren ebenfalls Ganztagsschulen:

2012: Evangelische Schule (Gymnasium) Neuruppin (Brandenburg)

2011: Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen (Niedersachsen)

2010: Sophie-Scholl-Schule, Bad Hindelang-Oberjoch (Bayern)

2008: Wartburg-Grundschule Münster

2007: Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim

2006: Grundschule Kleine Kielstraße Dortmund

 

 


 
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