Mecklenburg-Vorpommern: Schulbauprogramm

Das Schulbauprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern soll helfen, nötige bauliche Maßnahmen für den Präsenzunterricht sowie die Ganztagsbetreuung zu finanzieren.

Das 100,0 Mio. Euro Schutzfonds-Schulbauprogramm des Landes wird von öffentlichen und freien Schulträgern gut angenommen. Während die ersten Schulträger bereits ihren Zuwendungsbescheid für Baumaßnahmen bis zu 500.000 Euro in Empfang nehmen konnten, können sich nun in der 2. Phase des Programms weitere 29 Schulträger auf eine Zuwendung mit einer maximalen Fördersumme bis zu 5,0 Mio. EUR Euro freuen. Insgesamt werden damit 63,5 Mio. Euro aus dem Programm für eine pandemiegerechte Sanierung bzw. einen Um-, Aus- und Neubau bereitgestellt. Damit unterstützt das Land die Schulträger bei der Gewährleistung eines nachhaltigen und langfristigen Pandemieschutzes vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie.

Die Mittel sollen helfen, nötige bauliche Maßnahmen für den Präsenzunterricht sowie die Ganztagsbetreuung zu finanzieren. So können z.B. durch Um-, Aus- und Erweiterungsbauten, neue oder größere Raumkapazitäten geschaffen werden, die eine effektive Umsetzung der Hygienekonzepte ermöglichen. Daneben können die Schulträger der ausgewählten Projekte auch Mensen erweitern oder neu bauen, Sanitär- und Heizungsanlagen sanieren, moderne Lüftungsanlagen installieren oder getrennte Wege für die Schulkinder einrichten.

„Wir haben mit dem Schulbauprogramm einen klaren Kompass: Wir unterstützen die öffentlichen und freien Schulträger bei der Bewältigung der aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie durch die Schaffung nachhaltiger und präventiver baulicher Schutzmaßnahmen, um so die Lern- und Lehrbedingungen zu stabilisieren und das Infektionsrisiko weiter einzudämmen“, betont Innenminister Torsten Renz.

„Wir investieren in die bauliche Ausstattung der Schulen, denn sie ist ein wichtiger Baustein, um den täglichen Unterricht in der Schule abzusichern“ sagt Bildungsministerin Bettina Martin. „Diese Investitionen sind hervorragend angelegtes Geld, mit dem wir die Schulen im Land nicht nur für die Pandemie gut rüsten, sondern Lernorte schaffen, an denen das Lernen und Lehren Spaß macht. In dieser Legislaturperiode hat das Land insgesamt über eine halbe Milliarde Euro in die Sanierung und den Neubau von Schulen investiert.“

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hatte im Zuge der Annahme des zweiten Nachtragshaushaltes 2020 die Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von 100 Mio. EUR aus dem Sondervermögen MV-Schutzfonds zur pandemiebezogenen Verbesserung der Schulinfrastruktur der allgemeinbildenden Schulen des Landes beschlossen. Die interministerielle Koordinierungsarbeitsgruppe Schulbau hat in zwei Auswahlverfahren Schulen öffentlicher und freier Schulträger für eine Zuwendung ausgewählt. Zu den Begünstigten gehören städtische und ländliche Schulen aus allen Landesteilen Mecklenburg-Vorpommerns.

Es ist beabsichtigt, für die noch verbleibenden Mittel im Herbst 2021 einen 3. Projektaufruf zu starten.

Zu den geplanten Ausbauten gehören beispielsweise der Bau einer Mensa in der Regionalen Schule Burg Stargard, der Neuen Friedländer Gesamtschule  im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder der Regionalen Schule „Werner Lindemann“ Lübstorf im Landkreis Nord­west­mecklen­burg.

Auch Neubauten sind geplant wie der Neubau der Regionalschule „J. W. Goethe“ in der Stadt Parchim.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Eine übersichtliche Kurzinformation über die aktuellen Artikel, Meldungen und Termine finden Sie zweimonatlich in unserem Newsletter. Hier können Sie sich anmelden.

 

 

 

 


 
(Ende der inhaltlichen Zusatzinformationen)