Bremen: Gemeinsame „Kultur-Sache“ mit Baden-Württemberg

Bremen macht jetzt gemeinsame Sache mit Baden-Württemberg – zumindest, was die Weiterbildung in der kulturellen Bildung und die Bremer KulturStarter-Initiative angeht.

Die Köpfe der „Kreativpotentiale Bremen“ machen jetzt gemeinsame Sache mit Baden-
Württemberg – zumindest, was die Weiterbildung angeht.  Zu den Schwerpunkten des 
„Potential-Programms“ gehört die Verstetigung und Stabilisierung kultureller Praxis und 
kultureller Entwicklung an ausgewählten Schulen im Land Bremen. Dazu gehört die enge 
Einbindung von Schülerinnen und Schülern. Entsprechend geschult können die Jugendlichen selbstständig Projekte kultureller Bildung an ihrer jeweiligen Schule auf die Beine stellen. 

Genau da setzt das neue Angebot an. „Kreativpotentiale Bremen“ ist für die an Weiterbildung 
interessierten Schülerinnen und Schüler eine Partnerschaft mit der sehr erfahrenen Initiative 
„KulturStarter“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) in Baden-Württemberg 
eingegangen. Für Bremen wurden zwei Module konzipiert.

Modul 1 richtete sich bereits im März 2021 an Schulleitungen, Lehrkräfte und Künstlerinnen und Künstler, um ihnen die Bedeutung partizipativer Ansätze in der kulturellen Bildung zu 
vermitteln und die Arbeitsweise der Bremer KulturStarter-Initiative vorzustellen.

Modul 2 richtete sich mit drei vierstündigen Workshops an interessierte Schülerinnen und Schüler im Netzwerk der Bremer Kreativpotentiale-Schulen. Insgesamt nahmen neun Schülerinnen und Schüler von der Oberschule an der Egge, dem Schulzentrum Carl von Ossietzky Oberschule Bremerhaven, der Wilhelm-Raabe-Schule Bremerhaven und der Oberschule am Leibnizplatz am Pilotmodul teil. 

Die Reihe soll fortgesetzt werden. In abwechslungsreichen digitalen Workshops im April 2021 erwarben die Jugendlichen grundlegende Kenntnisse im Bereich Kunst und Kultur: Sie konnten einerseits selbst kreativ werden, zum Beispiel beim Experimentieren mit Trickfilm und digitalen Formen von Theater und Bewegung. Fester Bestandteil der Qualifizierung der Jugendlichen in Modul 2 ist andererseits die Vermittlung von Know-how zu Planung, Organisation und Durchführung eines eigenen kulturellen Projektes an der Schule. Dabei sind die Ideen vielfältig: vom Buchclub, über einen Kreativraum für Schülerinnen und Schüler, Theater oder Kunstprojekte ist alles denkbar. Als Mentorinnen und Mentoren gestalten die KulturStarter zukünftig das kulturelle Leben an ihrer Schule aktiv mit und sind Ansprechpartner für weitere kulturinteressierte Schülerinnen und Schüler sowie für das Kulturteam der Schule. 

Das Programm „Kreativpotentiale Bremen“, eine Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung, unterstützt bereits seit 2014 Schulen des Sekundarbereichs I und II im Bundesland 
Bremen bei der Entwicklung kultureller Profile und der Verstetigung kultureller 
Bildungsangebote in Schule und Stadtteil. Zurzeit arbeiten zehn allgemein- und berufsbildende Schulen im Netzwerk mit. Das Programm wird gefördert von der Stiftung Mercator. Bündnispartner ist der Senator für Kultur. Die Programmagentur Quartier gGmbH begleitet die Schulen in der Umsetzung ihrer Praxisprojekte.


Quelle: Die Senatorin für Kinder und Bildung Bremen

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