Bayern: Schülerinnen und Schüler probieren Computational Thinking

Mit den Computational Thinking Workdays fördert die Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ den intuitiven Umgang mit Technologie für Schülerinnen und Schüler.

In der Zusammenarbeit mit intelligenten Maschinen gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die Arbeitswelt von morgen. Bei den Computational Thinking Workdays am 23. und 24. Juli 2021 tauchten Schülerinnen und Schüler des Hanns-Seidel-Gymnasiums in Hösbach und der Realschule Bessenbach in die Welt des Computational Thinking ein und erfuhren, worauf es bei der Mensch-Maschine-Interaktion ankommt. Die Roboterarme Dobot und Panda unterstützten beim praxisnahen Lernen.

Die Digitalisierung verändert die Lebens- und Arbeitswelt immer stärker. Doch welche Fähigkeiten sind im Umgang mit Robotern und Maschinen besonders wichtig? Wie können visionäres zukunftsschaffendes Denken und Technikaffinität zielorientiert eingesetzt werden? Mit den Computational Thinking Workdays fördert die Initiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ den intuitiven Umgang mit Technologie – zuletzt bei Schülerinnen und Schülern der Realschule Bessenbach und des Hanns-Seidel-Gymnasiums in Hösbach. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Der zweitägige Workshop gab den Schülerinnen und Schülern aus 9. und 10. Klassen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten an konkreten, praxisorientierten Beispielen der Mensch-Maschine-Kollaboration einzusetzen. So lernten sie mit den Roboterarmen Panda und Dobot spielerisch, wie bestimmte Alltagssituationen – beispielsweise das Greifen von Gegenständen – digitalisiert werden können. 

„Die Schülerinnen und Schüler programmierten mit Spaß, viel Ausdauer und Kreativität an den Roboterarmen. Nebenbei eröffnete sich dadurch ein Blick in die Berufs- und Arbeitswelt und es entstand eine Diskussion zu digitalen Themen wie beispielsweise die Bedeutung von Algorithmen und KI. Das sind auch wichtige Ziele, die wir als MINT21DIGITAL -Schule verfolgen. Die Workdays sind eine tolle Kombination aus Theorie und Praxis, die Atmosphäre ist sehr angenehm und das Team super kompetent und offen“, sagt Alexandra Köhler, Lehrerin an der Realschule Bessenbach. 

Thomas Geßner, Lehrer am Gymnasium Hösbach, ergänzt: „Die Computational Thinking Workdays erlauben es den Schülerinnen und Schülern, aus dem Schulalltag auszubrechen. Sie erhalten einen neuen Blickwinkel aufs Programmieren und werden im positiven Sinn gefördert und gefordert.“

Komplexe Sachverhalte strukturiert erfassen und den Fokus auf das Wesentliche setzen – 
das sind wichtige Teilbereiche des Computational Thinking. In der Arbeitswelt kommt es 
beispielsweise bei der Arbeit mit Robotern und Maschinen zum Einsatz und gewinnt 
zunehmend an Bedeutung. 

„Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in atemberaubendem Tempo. Nicht nur privat, sondern auch beruflich werden immer stärker digitale Kompetenzen verlangt. Dass wir junge Menschen in ausreichendem Maße in Computational Thinking schulen und auf die Interaktion mit intelligenten Maschinen vorbereiten, wird für ihre digitale Souveränität und damit auch für die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen entscheidend sein“, weiß Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm. Die Workdays rund um das Thema Computational Thinking und Robotik starteten im Jahr 2019 und ergänzen die Angebote von „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“ im Bereich Digitale Bildung. 

Quelle: SchuleWirtschaft Bayern

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