Berlin: Schulbau in den Sommerferien

An 221 Berliner Schulen aller Schulformen wird auch in den Schulferien weiter gebaut – von technischen Sanierungen bis zum Um- und Ausbau von Räumen.

In den Sommerferien wird an Berliner Schulen auch in diesem Jahr wieder intensiv gebaut. Insgesamt wurden Bauarbeiten an 221 Berliner Schulen gemeldet. In allen Berliner Bezirken finden Baumaßnahmen an allen Schularten statt – von den Grundschulen bis zu den Oberstufenzentren. Die geplanten Maßnahmen umfassen die Sanierung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Fußböden, Elektroanlagen, Turnhallen, Mensaräumen, Fachräumen, Sanitär- und Heizungsanlagen sowie die Erweiterung oder den Umbau bestehender Schulgebäude. Größere Baumaßnahmen, die nicht in den Ferien abgeschlossen werden, laufen darüber hinaus weiter.

Drei Beispiele verdeutlichen die Vielfalt und Komplexität der Maßnahmen:

In der Sporthalle der Peter-Lenné-Schule (Oberstufenzentrum) im Bezirk Steglitz-Zehlendorf werden im Rahmen einer nachhaltigen energetischen Sanierung die Fassade, die Dächer und die Böden erneuert. Zudem werden die Innenräume gemäß dem Planungshandbuch Fachraum Sport für Berlin neu organisiert. Die Sport- und Sanitärbereiche werden neu ausgebaut und erhalten eine moderne haustechnische Ausstattung, wie für Lüftung, Heizung, Elektroverteilung, Beleuchtung und Alarmierung. Die Umsetzung erfolgt durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) im Rahmen des Abbaus des Sanierungstaus. Die Fertigstellung ist zum Frühjahr 2022 geplant.

Die denkmalgerechte Sanierung des historischen Ludwig-Hoffmann-Baus des sogenannten Direktorenhauses des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums im Bezirk Pankow wurde durch das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ermöglicht und umgesetzt. Im Rahmen dessen wurde das ehemals als Wohnhaus errichtete Vorderhaus des Schulkomplexes nach geltenden Standards für die schulische Nutzung umgebaut. Die Grundrisse wurden entsprechend angepasst, unter anderem wurden ein zweites Treppenhaus mit Aufzug eingebaut sowie neue Bibliotheksräume geschaffen. Decken, Wände, Fenster und Türen wurden erneuert oder denkmalgerecht saniert. Auch die rote Klinkerfassade des historischen Gebäudes mit unterschiedlichen Schmuckelementen strahlt wieder in altem Glanz. Für die Sanierung wurden rund 3,6 Mio. Euro eingeplant.

Die Schulsporthalle der Peter-Pan-Grundschule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurde als Typenbau (Kleine Turnhalle Berlin) um 1980 errichtet. Mit der Sanierung der Halle sollten bauliche Anforderungen an Brandschutz und Wärmeschutz sowie der Haustechnik dem aktuellen Stand angepasst werden. Durch die Umstrukturierung wurden notwendige Einbauten zur Gewährleistung eines reibungslosen Schul- und Vereinssports umgesetzt. In der Sporthalle wurden dafür unter anderem ein neuer Sportboden sowie Prallwände geschaffen. Daneben wurde die Barrierefreiheit durch einen Umbau der Umkleide- und Sanitärbereiche im Erdgeschoss hergestellt, so dass der Zugang nun für alle möglich ist. Die Baukosten sind mit rund 2,8 Mio. Euro veranschlagt.

Weitere Sanierungen finden u.a. in der Nürtingen-Grundschule, der Lemgo-Grundschule, der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule (Friedrichshain-Kreuzberg), der Bötzow-Grundschule, der Schule am Falkplatz, der Picasso-Grundschule oder der Schule an der Strauchwiese (Pankow), der Friedensburg-Oberschule, im Gottfried-Keller-Gymnasium (Charlottenburg-Wilmersdorf), der Schule in der Köllnischen Heide (Neukölln), der Jean-Krämer-Schule oder der Schule am Park (Reinickendorf) statt.

Eine Übersicht aller Baumaßnahmen finden Sie hier.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin

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