Bayern: Digitale Ausstattung für Grund- und Mittelschule Eußenheim

Die Grund- und Mittelschule Eußenheim, eine offene Ganztagsschule, hat dank der Förderung des Freistaates und der Unterstützung der Gemeinde Tablets erhalten.

Die bayerischen Schulen sind bereits seit einigen Wochen flächendeckend wieder im Präsenzunterricht. „So gut das Lernen aus der Distanz auch mittlerweile funktioniert, der Unterricht im Klassenzimmer und auch das soziale Miteinander sind durch nichts zu ersetzen“, betont Kultusstaatssekretärin Anna Stolz. Bei ihrem Besuch an der Grund- und Mittelschule Eußenheim sammelt sie praxisnahe Einblicke darüber, wie das Schulleben Schritt für Schritt wieder zur Normalität zurückfindet:

„Es ist schön, dass trotz aller gebotenen Vorsicht nun vieles wieder möglich ist. Aber der Unterricht im Klassenzimmer wird sich weiterentwickeln und zunehmend auch auf digitalen Wegen stattfinden“, sagt Anna Stolz. Gemeinsam mit Bürgermeister Achim Höfling freut sich die Kultusstaatssekretärin daher, der Schulleiterin Sabine Baer zusätzlich zu 26 bereits im Frühjahr angeschafften Geräten nun noch einmal weitere 8 iPads für den schulischen Einsatz bei ihrem Besuch zu übergeben.

Die Gemeinde Eußenheim hatte die staatlichen Förderprogramme zur Beschaffung von Endgeräten für Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte in Anspruch genommen und schnell umgesetzt. Bürgermeister Achim Höfling erklärt: „In den letzten zwölf Monaten haben wir für 39.500 € neue Endgeräte angeschafft, dabei trug der Freistaat über drei verschiedene Förderprogramme 92 % der Kosten. Das ist super für die Gemeindefinanzen! Kinder, die zu Hause keine geeigneten Geräte zur Verfügung hatten, konnten so auch während des Lockdowns am Unterricht teilnehmen. Und jetzt werden die iPads und Computer gezielt im Unterricht eingesetzt, damit die Schüler schon früh den sinnvollen Umgang mit ihnen lernen. Das ist super für unsere Kinder!“

Schulleiterin Sabine Baer: „Nach den vielen positiven Erfahrungen mit den digitalen Möglichkeiten im Distanzunterricht (sogar die Kinder in der Notbetreuung konnten dank der iPads und Laptops täglich am Videounterricht teilnehmen), werden wir an unserer Schule nun bei der Weiterentwicklung unseres Medienkonzeptes noch mehr den Blick auf didaktische Überlegungen und schülerzentrierte Unterrichtsmethoden richten, um mit dem Einsatz von Medien Lernprozesse weiterhin qualitativ zu verbessern.“

Staatssekretärin Anna Stolz zieht bei ihrem Besuch in Eußenheim ein durchwegs positives Fazit: „Der Unterricht wird digitaler. Vor allem aber ist er wieder dort, wo er hingehört: im Klassenzimmer.“

Das Kultusministerium unterstützt die Schulaufwandsträger beim Aufbau einer leistungsstarken und zukunftssicheren IT-Infrastruktur an ihren Schulen über umfangreiche Fördermittel aus diversen Programmen. Die Zahl der mobilen Endgeräte an Schulen konnte dadurch bayernweit in den beiden zurückliegenden Schuljahren enorm gesteigert werden: Seit 2019 stieg deren Gesamtzahl von 125.000 auf inzwischen 366.000 unterrichtlich genutzte Tablets und Laptops, darunter 233.000 mobile Schülergeräte und mehr als 47.000 Lehrerdienstgeräte. Die übrigen Tablets und Notebooks sind zur unterrichtlichen Nutzung fest in einem Klassenzimmer stationiert.

Die Zahl der Schülergeräte hat sich damit seit 2019 nahezu verfünffacht, die der Lehrerdienstgeräte gegenüber dem Vorjahr bereits verdoppelt und wird über die laufende Förderung rasch weiter ansteigen. Der Ausbau bei den Schülergeräten war maßgeblich vom Förderprogramm „Sonderbudget Leihgeräte“ mit einem Gesamtumfang von 107,8 Mio. € getragen. Zudem wird die Beschaffung von Endgeräten zum dienstlichen Gebrauch durch Lehrerinnen und Lehrer mit 92,9 Mio. € Fördergeldern unterstützt, die die Schulaufwandsträger bereits vollständig abgerufen haben.  

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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