Bayern: Ferienprogramm neu aufgelegt

Das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Jugendring legen für Kinder und Jugendliche in diesem Sommer wieder gemeinsam ein Programm der Ferienbetreuung auf.

Erholen, lange wach sein, reisen oder einfach nur den ganzen Tag mit Freunden verbringen: Die Ferien waren schon immer für alle Schülerinnen und Schüler eine besondere Zeit – und sind im zweiten Jahr der Pandemie vielleicht sogar wichtiger denn je. Das Bayerische Kultusministerium und der Bayerische Jugendring (BJR) stellen deshalb auch 2021 zusätzlich zu den lernfördernden schulischen Angeboten ein freizeitpädagogisches Angebot zur Ferienbetreuung auf die Beine.

Kultusminister Michael Piazolo: „Kinder und Jugendliche brauchen einfach den sozialen Kontakt und das Miteinander. So gut Wissensvermittlung und Lernen aus dem Distanzunterricht inzwischen auch funktionieren – das Leben und das Erleben in der Schule werden sie nie ersetzen. Daher bin ich sehr froh, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring nicht nur fortsetzen, sondern in diesem Jahr sogar noch einmal deutlich ausbauen können.“

BJR-Präsident Matthias Fack betont: „Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Mit dem Sonderprogramm für die Pfingst-, Sommer- und Herbstferien eröffnet die Staatsregierung jungen Menschen dringend nötige Freiräume. Die freizeitpädagogisch ausgerichteten Angebote bieten Kindern und Jugendlichen geschützte Räume der Gemeinschaft und für außerschulische Bildungserfahrungen, um sich auszuprobieren und entfalten zu können. Es freut mich, dass die Staatsregierung mit dem Sonderprogramm die Bedürfnisse junger Menschen ganzheitlich in den Blick nimmt und dabei wieder auf den BJR und die Jugendarbeit in Bayern als verlässliche Partner setzt.“

Der Fokus des diesjährigen Angebots liegt auf der Überwindung der Lockdown-bedingten Isolation und der Wiederbelebung sozialer Kontakte. Das Programm war bereits im Vorjahr ein großer Erfolg und wurde nun noch einmal deutlich erweitert. So können 2021 in den kompletten Pfingst-, Sommer- und Herbstferien alle Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 10. Jahrgangsstufe die Angebote wahrnehmen – unabhängig davon, ob die Eltern noch Urlaubsanspruch haben oder nicht. Die Schülerinnen und Schüler können unter einem vielfältigen Angebot wählen, das im neu gestalteten digitalen BJR-Ferienportal unter https://ferienportal.bayern/ abrufbar ist.

Kultusminister Michael Piazolo und BJR-Präsident Matthias Fack erklären gemeinsam: „Von Erlebnispädagogik über Umweltbildung bis zu sportlichen und kreativen Maßnahmen: Das Angebot ist groß und bietet wirklich jedem etwas. Uns ist dabei vor allem wichtig, dass Kinder, Jugendliche genauso wie ihre Eltern nach den herausfordernden letzten Wochen eine möglichst unbeschwerte Ferienzeit genießen können.“

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus koordiniert der BJR Angebote für Kinder und Jugendliche während der bayerischen Pfingst-, Sommer- und Herbstferien. Zielgruppe sind die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Im Fokus stehen die Schülerinnen und Schüler. Die Programme bieten aber auch Unterstützung für Eltern, die wegen der Corona-bedingten Schließungen von Schulen auf Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder während der Sommerferien angewiesen sind. Mit dem Bayerischen Jugendring (BJR) steht hierfür wie im letzten Jahr ein bewährter Partner zur Verfügung. So koordinierte der BJR bereits im Vorjahr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus die Angebote für Kinder und Jugendliche in den Sommer- und Herbstferien. Am Sommer-Sonderprogramm 2020 beteiligten sich rund 220 bayerische Träger. Sie stellten insgesamt mehr als 10.000 Plätze für Kinder und Jugendliche in etwa 870 Gruppen bereit.

Das vorgestellte Angebot ist ein Teil des durch den bayerischen Ministerrat für das Jahr 2021 beschlossenen Unterstützungsprogramms zur individuellen Lern- und Sozialförderung der Schülerinnen und Schüler. Für die Maßnahmen, die bis weit in das Schuljahr 2021/2022 hineinreichen, stellt die Bayerische Staatsregierung zunächst 20 Millionen Euro bereit. Mit dem Budget sind neben der Fortführung der Brückenkurse für die Sommerferien Förderkurse, insbesondere in den Kernfächern der jeweiligen Schularten, geplant. Die Schulen bieten hierzu Programme an, die je nach Schulart und Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler spezifische Schwerpunkte setzen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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