Stadt Dortmund investiert in den Schulbau

Rund 200 Projekte umfasst das Schulbauprogramm der Stadt Dortmund. 13 Projekte sind bereits abgeschlossen, und im Schuljahr 2021/2022 werden weitere an den Start gehen.

Die Stadt Dortmund investiert in den nächsten Jahren rund 1,25 Milliarden Euro in den Schulbau und arbeitet an der Abarbeitung des am 12. Dezember 2019 durch den Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Schulbauprogramms mit rund 200 Projekten.

Das erste Maßnahmenpaket im Schulbau-Projekt ist bereits abgearbeitet. 13 Projekte (Aufstellung von mobilen Raumeinheiten und kleinere Baumaßnahmen) sind komplett abgeschlossen. Schon zum Schuljahresbeginn 2021/2022 werden die ersten Modulbauten aus dem zweiten Maßnahmenpaket an der Europa-Gesamtschule in Brackel und an der Regenbogen-Grundschule in Mengede an den Start gehen. Der Fachbereich Liegenschaften hat erfolgreich die Projektentwicklungen für das dritte Maßnahmenpaket mit einem Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro abgeschlossen.

111 weitere Projekte sind derzeit in der Projektentwicklung im Fachbereich Liegenschaften, darunter unter anderem die Errichtung von derzeit drei neuen Grundschulen in den Stadtbezirken Hörde, Innenstadt-Ost und Innenstadt-Nord, diverse Schulerweiterungen und Standortneuentwicklungen sowie Sanierungen bzw. Abriss und Neubau von Sporthallen. „Wichtig ist, dass wir drei neue Grundschulen bekommen - in Hörde, Innenstadt-Ost und Innenstadt-Nord. Ungefähr in einem Jahrzehnt werden die Schulen in der Nordstadt komplett überarbeitet sein“, sagt Stadtkämmerer Jörg Stüdemann.

Schulstandorte werden aufpoliert

Auch die Nordstadtschulen werden in neuem Glanz erstrahlen. So werden in der Nordstadt bis voraussichtlich 2032 die Schulstandorte aufpoliert: Am Schulzentrum Burgholzstraße werden die Kielhorn-Förderschule, eine neue Grundschule, eine neue Tageseinrichtung für Kinder und ein Lager für die Stadtteilwerkstatt sowie zwei neue dreifach Sporthallen errichtet. Die Libellen-Grundschule wird für eine Zügigkeitserweiterung aufgestockt, die Diesterweg-Grundschule, die Nordmarkt-Grundschule und die Grundschule Kleine Kielstraße mit ihren Einfach-Sporthallen weichen für jeweils Schulneubau und je einer neuen Zweifach-Sporthalle.

Die Anne-Frank-Gesamtschule erhält nach Abbruch der ehemaligen Vincke-Grundschule einen großen Erweiterungsneubau, um für die Zügigkeitserweiterung um zwei Züge genug Raumkapazitäten bereitstellen zu können. Die Oesterholz-Grundschule soll auf dem Grundstück der Kielhorn-Förderschule neu errichtet werden. Die Gertrud-Bäumer-Realschule und die Albrecht-Brinkmann-Grundschule werden abgerissen und neu errichtet, zudem wird das Helmholtz-Gymnasium baulich erweitert und das Schulzentrum Münsterstraße erhält zwei zusätzliche Dreifach-Sporthallen.

Viele Schulbauprojekte in Bearbeitung

43 Projekte sind bereits in der Planungs- und Ausführungsphase der Städtischen Immobilienwirtschaft, darunter unter anderem die Errichtung von zwei neuen Grundschulen in den Stadtbezirken Innenstadt-West und Innenstadt-Ost, die Errichtung von zwei Mehrfachsporthallen in Hörde und der Gartenstadt sowie bauliche Erweiterungen an diversen Grundschulen, Gymnasien und Gesamtschulen.

Alleine in das Schulzentrum Kreuzstraße werden rund 50 Millionen Euro bis 2026 investiert. Das 106 Jahre alte Schulgebäude an der Kreuzstraße lässt durch seinen Grundriss moderne pädagogische Konzepte nicht zu und hat daher für die Beherbergung der Kreuz-Grundschule ausgedient. Das neue Schulgebäude soll dann auch Platz für einen weiteren Schulzug bieten. Die Johannes-Wulff-Förderschule erhält ebenso wie das Leibniz-Gymnasium Erweiterungsanbauten. Die Errichtung einer weiteren Zweifach-Sporthalle und einer Tageseinrichtung für Kinder am Schulzentrum Kreuzstraße sind angedacht.

Darüber hinaus befinden sich viele weitere Schulbauprojekte inklusive Sporthallen in der Bearbeitung. Zahlreiche weitere Projekte stehen in den Startlöchern. Der Fachbereich Schule schreibt die Schulentwicklungsplanung stetig fort, woraus sich wiederum fortlaufend neue Projekte generieren. „Es sind mehr Kinder in der Stadt und wir kommen nur zurande, wenn wir in den Schulbau investieren“, so Stüdemann.

Quelle: Schulbau

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