Elternvertreterin dankt Otto-Hahn-Schule in Hamburg

In der Otto-Hahn-Schule, einer Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe und inklusiver Ganztagsschule in Hamburg, bewältigt die Schulgemeinschaft gemeinsam die derzeitigen Herausforderungen.

Seit über einem Jahr stellt die Corona-Pandemie Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte vor enorm große Herausforderungen. Neben viel Unzufriedenheit und Ärger über die erschwerten Bedingungen unter Corona gibt es jedoch zwischendurch immer mal wieder ein Lob. So zeigt sich etwa Nicole Joel, Mutter eines Sechst- und eines Achtklässlers und Mitglied des Elternrats, regelrecht begeistert davon, wie die Otto-Hahn-Schule in Jenfeld diese besondere Situation meistert. Anfängliche Kommunikationsprobleme, sinkende Motivation im Homeschooling oder Hackerangriffe auf das schulische Lernmanagementsystem – all diese Schwierigkeiten hätte man mit vereinten Kräften in den Griff bekommen, berichtet sie. „Wir sind eine sehr große Schule, mit sehr vielen Schülern und Lehrern, aber bei uns läuft's“, betont die Elternvertreterin nicht ohne Stolz.

Rechtzeitig habe die Schule alle Schüler mit Passwörtern für die Schulplattform ausgestattet, die Zugänge zum System geprüft und jede Menge neuer Tablets geordert, eingerichtet und zur Ausleihe bereitgestellt. „Das ist wirklich ganz große Klasse und für die Kinder eine riesengroße Bereicherung.“ Zwar sei immer mal wieder – vor allem montags – der Server überlastet, doch würden schnell neue Wege der Kommunikation gefunden. Not mache eben erfinderisch, so die Jenfelderin. „All unsere Lehrerinnen und Lehrer sind super motiviert, haben eine Engelsgeduld und geben sich große Mühe, den Kindern und all den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.“

Von Anfang an habe es verbindliche Stundenpläne gegeben, tägliche Videokonferenzen, wöchentliche Klassenrat-Videokonferenzen und die Pflicht für alle Schüler im Distanzunterricht, sich morgens um 8 Uhr und zu jeder Stunde anwesend zu melden. Auch die Schüler in der Notbetreuung konnten an den Videokonferenzen der Klassen teilnehmen, ein neues Ganztagskonzept sowie ein neues Praxisklassenmodell wurden entwickelt. 

Die Elternvertreterin sagt: „Ich möchte nicht behaupten, dass wir keine Kinder 'verloren' haben in diesem endlos langen Lockdown, aber das Bestreben, alle mitzunehmen, war zu jeder Zeit sehr groß.“ Natürlich würden sich alle nichts sehnlicher wünschen, als zurück in die Normalität zu kehren, doch man müsse auch mal Dankeschön sagen. Nicole Joel: „Unsere Schule, die Schulleitung, die Lehrer, die Sozialpädagogen, die Honorarkräfte, das Verwaltungspersonal und alle lieben Helferlein der Otto-Hahn-Schule, ihr seid einfach super!“

Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg

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