Universitäten in Flensburg, Kiel und Lübeck starten gemeinsames MINT-Projekt

In Schleswig-Holstein ist der erste Online-Kurs für mathematisch interessierte Siebt- und Achtklässler gestartet. Das Projekt MatheSH wird gemeinsam von den Universitäten in Flensburg, Kiel und Lübeck umgesetzt.

In Schleswig-Holstein ist im Projekt MatheSH der erste Online-Kurs für mathematisch interessierte Schülerinnen und Schüler an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien gestartet. MatheSH wird vom Bildungsministerium und den Mathematischen Seminaren und Fachbereichen Mathematik der Universitäten in Flensburg, in Kiel und in Lübeck umgesetzt. „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt Schülerinnen und Schülern des 7. und 8. Jahrgangs der Gemeinschaftsschulen und Gymnasien einen neuen spannenden Zugang zur Welt der Mathematik bietet. Es stärkt die Kompetenzen der Jugendlichen und ist Werbung für den MINT-Bereich“, meint Ministerin Karin Prien.

Zunächst richtet sich das Projekt an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen. Erwartet werden jährlich etwa 80 bis 100 Schülerinnen und Schüler, die von den Lehrkräften vorgeschlagen werden. Den Schwerpunkt bildet eine breite mathematische Förderung zu verschiedenen Themengebieten, die das unterrichtliche Angebot der Schulen durch verschiedenste Aufgabenformate und mathematische Fragestellungen erweitern und ergänzen. Das Projekt wird vom Land gefördert und zielt auf eine nachhaltige und kontinuierliche Begleitung und ist in drei Bausteinen organisiert.

Einmal wöchentlich findet ein digitaler Online-Unterricht mit allen Schülerinnen und Schülern mithilfe einer Video-Plattform statt. Für die Dauer ist in der Regel eine Zeitstunde vorgesehen. Der Unterricht wird von unterschiedlichen Akteuren (Dozenten/Studierende) der drei Universitäten konzipiert und digital umgesetzt.

Alle drei Wochen wird den Schülerinnen und Schülern in einem neuen digitalen Korrespondenz-Briefsystem ein interessantes Aufgabenblatt bereitgestellt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten ihre Aufgaben und laden ihre Lösungen auf einen Server. Die durch die Hochschulen korrigierten Lösungen können am Ende von den Schülerinnen und Schülern eingesehen werden. Zusätzlich findet eine gemeinsame Video-Konferenz der Akteure mit differenzierten Rückmeldungen zu den Aufgaben statt.

An jedem der drei Standorte soll mindestens einmal im Jahr ein Mathe-Camp in Präsenz stattfinden. Hier werden die Schülerinnen und Schüler über zwei bis drei Tage von Dozenten und Studierenden der drei Universitäten unterrichtet. Es werden unterschiedliche Themenfelder aus der Vielfalt der Mathematik einschließlich ihrer Anwendungsgebiete zur Auswahl stehen, so dass Schülerinnen und Schüler nach Interessensgebieten individuell wählen können, welches Camp besucht wird.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

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