Baden-Württemberg fördert Kinderbildungszentren

Das Land Baden-Württemberg fördert Kinderbildungszentren. „Wir investieren in die Zusammenarbeit von Kitas und Grundschulen, um Bildungschancen zu verbessern“, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Das Land Baden-Württemberg beginnt mit der Förderung von Kinderbildungszentren. Mit dieser neuen Maßnahme im Rahmen des Gute-Kita-Gesetzes möchte das Land die Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen weiter fördern. Das Ziel ist auch hier: die Bildungschancen der Kleinsten und Kleinen von Beginn an zu verbessern. 

Die Förderung des Landes richtet sich an Städte und Gemeinden und nimmt bis zu 20 Modellstandorte in den Blick, die sich zu einem Kinderbildungszentrum weiterentwickeln möchten. Das Besondere an solch einem Zentrum: Auf einem gemeinsamen Gelände arbeiten Kita und Grundschule eng zusammen – mit dem Ziel, Kindern einen optimalen Start in die Schule zu ermöglichen und damit ihre Bildungschancen zu verbessern. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung koordiniert das Programm, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport fördert es. 

In einem Kinderbildungszentrum sind mehrere Bildungsinstitutionen einer Gemeinde oder eines Stadtteils vereint. Kindertageseinrichtung(en) und Grundschule erarbeiten ein gemeinsames Bildungskonzept und nutzen gemeinsame Innen- und Außenflächen. Auch Bildungsangebote für Familien werden hier gebündelt. Die Zusammenarbeit von Kita, Grundschule und Familie trägt insbesondere zu einem guten Übergang der Kinder von der Kita in die Schule bei. Städte oder Gemeinden können sich als Schulträger gemeinsam mit Kita-Trägern ab sofort als Modellstandort für ein Kinderbildungszentrum bewerben. Die ausgewählten Standorte erhalten eine Anschubförderung über einen Zeitraum von zwei Jahren in Höhe von bis zu 200.000 Euro pro Jahr.  

„Um Kinder bestmöglich zu fördern, gehen wir mit den Kinderbildungszentren neue Wege. Dabei entstehen innovative Orte, an denen Kitas und Grundschulen ihre räumlichen und fachlichen Ressourcen bündeln, um auf den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes eingehen zu können“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann und fügt an: „So gelingt eine kontinuierliche Förderung und Begleitung aller Kinder – von Anfang an. Das kommt den einzelnen Kindern zu Gute, und damit auch der gesamten Gesellschaft.“

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

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