„Fitness-Challenge“ Baden-Württemberg

Ungefähr 27.150 Schülerinnen und Schülern haben in der „Fitness-Challenge“ über 200.000 Stunden Sport getrieben. Auch Lehrkräfte und Eltern haben sich mitbewegt.

Mehr als 200.000 Stunden Sport. Diese beeindruckende Zahl ist das Ergebnis von ungefähr 27.150 Schülerinnen und Schülern, die an der Verlosung zu „Rudis Fitness-Challenge“ für Grundschulen und zur „Fitness-Challenge“ für weiterführende Schulen teilgenommen haben. Bei diesem gemeinsam von der Stiftung Sport in der Schule, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (Außenstelle Ludwigsburg) sowie dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport entwickelten Projekt haben zwischen dem 8. und 28. Februar 1.622 Klassen aus ganz Baden-Württemberg mitgemacht. 

Ziel war es, Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten zu motivieren, sich in ihrer Freizeit mindestens 60 Minuten am Tag zu bewegen – und so auch den pandemiebedingten Einschränkungen im Schul-, Vereins- und Freizeitsport sowie dem größeren Bewegungsmangel entgegenzutreten, denn auch die Bewegung auf dem Schulweg fiel und fällt beispielsweise zum Teil weg. Positiver Nebeneffekt: Die Wettbewerbe standen und stehen den Lehrkräften auch als Anregung für den Fernunterricht zur Verfügung. Bis zum vergangenen Freitag waren Bewerbungen bei der mit den Wettbewerben einhergehenden Verlosung von 100 mal 100 Euro möglich, an diesem Mittwoch werden die Gewinnerklassen auf der Website der Stiftung Sport in der Schule unter www.ssids.de bekannt gegeben. 

„Der Glückwunsch gebührt aber allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie haben sich schließlich schon selbst Gutes getan, indem sie sich sportlich betätigt haben“, sagt Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport und fügt an: „Mein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren sowie den Lehrkräften, die mit ihrem Engagement beeindruckt haben – und das ist gerade deshalb so lobenswert, weil sie aufgrund der Pandemie ohnehin vor riesigen Herausforderungen stehen.“ 

Weitere Besonderheiten der Wettbewerbe waren: Jede Schülerleistung fließt mit ein; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten selbst entscheiden, wo, wann und wie sie sich sportlich betätigen; die Initiatorinnen und Initiatoren wollten in erster Linie möglichst viele Schülerinnen und Schüler zur Bewegung animieren, weshalb alle Schulen – unabhängig von der erbrachten Leistung – an der Verlosung der Preisgelder teilnehmen können. 

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen sind denn auch umso erfreulicher, weil sie zeigen, dass nicht nur die Kinder und Jugendlichen zu Sport und Bewegung animiert wurden, sondern dass sich auch Lehrkräfte und Eltern in der Folge mehr bewegt haben. „Tolle Idee, das haben wir gleich in den Wochenplan mit aufgenommen. Auch Eltern und Geschwister haben mitgemacht und sich für die Aktion bedankt“, sagte etwa eine Grundschullehrerin, und eine Mutter ergänzte: „Mein Kind war total begeistert und motiviert. Wir waren viel gemeinsam draußen.“

Bei aller Begeisterung ist für Ministerin Eisenmann aber klar: „Die Wettbewerbe können den Sportunterricht und den Sport in der Freizeit oder im Verein natürlich nicht ersetzen. Daher mache ich mich weiter dafür stark, dass auf die jüngsten Lockerungen beim Sport weitere folgen – in und außerhalb der Schule.“ Die Wettbewerbe seien jedoch ein toller und wichtiger Baustein für Klein und Groß gewesen, um mehr Spaß und Bewegung in den Pandemie-Alltag zu bringen: „Und wir alle wissen von uns selbst, wie gut Sport und Bewegung tun – zumal sie gerade in diesen Zeiten eminent wichtig für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden sind. Vielleicht haben die Fitness-Challenges ja auch einen Stein ins Rollen gebracht und die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltig zu mehr Bewegung angeregt.“

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

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