Hessen: „Das fliegende Künstlerzimmer“

Das mobile Kunstatelier, welches in Hessen bereits seit 2020 an zwei Schulen gastiert, soll zukünftig auch im ländlichen Raum unterwegs sein – unterstützt vom Hessischen Kultusministerium.

Wie Fantasie und Kreativität den Horizont erweitern können, demonstrieren in diesem Schuljahr bereits zwei „fliegende Künstlerinnen“ an Gesamtschulen in Idstein und Ober-Ramstadt. Und zwar so erfolgreich, dass die Frankfurter Crespo Foundation das 2018 begründete Format für Kulturelle Bildung mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der jeweiligen Landkreise ab dem Schuljahr 2021/2022 auf drei Schulen im ländlichen Raum ausweitet.

Das fliegende Künstlerzimmer bringt Kunst und Kultur direkt auf den Schulhof – und den außerschulischen Lernort gleich mit. Das eigens dafür entworfene mobile Künstleratelier gastierte im Sommer 2020 bereits an zwei Schulen in den Landkreisen Rheingau-Taunus und Darmstadt-Dieburg: erstmals an der Limesschule Idstein und schon in der „Verlängerung“ eines zweiten Jahres an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober-Ramstadt. Die Künstlerinnen Lisa Haucke (Tänzerin/Performerin aus Braunschweig) und Janina Warnk (Performance-Künstlerin aus Köln) bewohnen und bespielen es jeweils als Artist-in-Residence und öffnen an drei Tagen in der Woche ihr „Haus“ für die Schülerinnen und Schüler – ein ganzes Schuljahr lang.

Das Hessische Kultusministerium unterstützt das Projekt durch eine Prozessbegleitung: Die Schule wird zum Beispiel in ein Netzwerk kulturell aktiver Schulen aufgenommen und erhält dadurch die Möglichkeit, an besonderen Fortbildungsformaten teilzunehmen. Darüber hinaus wird sie bei der Organisation pädagogischer Tage mit kulturellem Fokus unterstützt. „Wir freuen uns, mit dem fliegenden Künstlerzimmer gerade in Zeiten der Pandemie einen inhaltlichen Beitrag zur Kulturellen Bildung an unseren Schulen leisten zu können, der 'Schule an sich' ganz neu ausloten kann“, sagt der Landrat für den Landkreis Rheingau-Taunus, Frank Kilian.

Quelle: Hessisches Kultusministerium

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