Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder: Investitionsprogramm gestartet

Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder: Investitionsprogramm gestartet. Der Bund fördert Länder und Kommunen mit zusätzlichen 750 Millionen Euro beim Ganztagsausbau.

Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote fördern Grundschülerinnen und Grundschüler und tragen somit zu mehr Teilhabechancen in Deutschland bei. Außerdem sind sie die Basis für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um den Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu fördern, stellt der Bund den Ländern zusätzlich zu den bereits eingeplanten 2 Milliarden Euro weitere Mittel von bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Möglich wird dies durch den Beschluss der Regierungskoalition „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ vom 3. Juni 2020.
Bund und Länder haben eine Verwaltungsvereinbarung für ein Investitionsprogramm zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder unterzeichnet. Ziel dieses Investitionsprogramms in Höhe von 750 Millionen Euro ist es, den Ganztagsausbau zu beschleunigen und so den Weg zu einem bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu ebnen. Mit den zusätzlichen Finanzhilfen unterstützt der Bund die Länder und Kommunen dabei, neue ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter zu schaffen und bestehende Ganztagsangebote qualitativ weiterzuentwickeln.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD wurde für die 19. Legislaturperiode vereinbart, bis 2025 einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter einzuführen. Für den erforderlichen Infrastrukturausbau stellt der Bund den Ländern und Kommunen insgesamt bis zu 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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