Name verpflichtet: Nikoläuse im Ganztag

Warum ist im Pfefferkuchen kein Pfeffer? Haben Nikolausschulen einen besonderen Draht zum Nikolaus? Gibt es Weihnachten eigentlich überall? Und: Wird das ein Junge? Fragen über Fragen...

© Goethegymnasium Hildesheim

Auch eine Schulleiterin darf sich einmal etwas wünschen: „Zum ersten Mal seit mindestens drei Jahrzehnten hängt in unserer Schule an der Pforte ein Adventskranz. Mit diesem Kranz habe ich mir einen Herzenswunsch erfüllt, mit dem es nun in diesem Jahr endlich geklappt hat. Es war mir wichtig gerade in diesem Jahr, denn: Advent findet trotz Corona statt.“ Damit spricht die Leiterin des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger in München wohl allen aus dem Herzen.

Dass außergewöhnliche Bedingungen auch Anlass für außergewöhnliche Ideen sein können, zeigen wieder Ganztagsschulen im ganzen Land, von Boizenburg an der Elbe bis Wörth am Rhein und von Essen bis Süderbrarup. Wie immer stehen sie stellvertretend für viele andere.

Der etwas andere Advent

Lapbooks
© Kastanienschule/GGS Obergemeinde Stadt Hennef

„Wir sind vorbereitet!“ hieß es Ende November in der Kastanienschule Hennef. Im Kunstunterricht wurden wunderschöne Weihnachtskugeln „gemurmelt“. Die Stadt lieferte den Weihnachtsbaum und das Grün, die Schulpflegschaft band den Kranz, die OGS bastelte Dekos. „Schön haben wir es, oder?“, war das zufriedene Ergebnis. Und weil die Kinder der Kastanienschule immer viele Fragen haben – „Was ist eigentlich genau Wasser und wozu ist es gut?“ Oder: „Leiten Äpfel Strom?“ –, wurde auch jetzt eine Frage gestellt: „Gibt es Weihnachten eigentlich überall?“ Sie fertigten „Lapbooks“ zu Traditionen des Weihnachtsfestes von Italien bis Bulgarien und fragten nach Weihnachten in der Türkei.

In der Grundschule Harztorwall Wolfenbüttel gab es diesmal keine „Adventsrunden“ in der Aula. Doch fand jede Klasse alternative Formen und Rituale für „diese etwas andere Adventszeit“: Summen am Weihnachtsbaum auf dem Schulhof, Geschichten hören, Gedichte aufsagen an der Weihnachtskrippe. Besondere Stimmung kam bei der 2b auf, als das Thema „Briefe schreiben“ lautete und die Kinder lernten, wie ein Briefumschlag beschriftet wird. Gleich ging ein Brief nach Himmelpforten! Himmelpforten im Landkreis Stade hat seit 1962 ein Christkindpostamt und erhält seitdem unzählige Wunschzettel, 2019 kamen über 45.000 Briefe an! Da in der Vorweihnachtszeit 30 ehrenamtliche Helfer in zwei Schichten tätig sind, kann die 2b wohl mit ihrer Frage: „Ob wir eine Antwort bekommen?“ optimistisch sein. 

Der Klassenbaum und die Demokratie

© Regionale Schule „Rudolf Tarnow“ Boizenburg/Elbe

Es weihnachtet sehr! „Auch wenn die Absperrlinien auf dem Fußboden unseres schönen Atriums auf derzeit besondere Zeiten hinweisen, ist doch mit dem großen Tannenbaum ein wenig Weihnachtsatmosphäre in das Schulhaus eingezogen!“ Und wie! Der Dank von Tilo Röpcke, Mathematik- und Physiklehrer an der Rudolf-Tarnow-Schule Boizenburg, galt deshalb besonders dem Hausmeister Herrn Hoeske.

„RS2-Weihnachtsbaum steht“, lautete die Meldung in der Siegmund-Loewe-Schule, der Staatlichen Realschule Kronach II. Denn: „In der hektischen und oft turbulenten Vorweihnachtszeit sind Rituale besonders wichtig. Dazu gehört eben auch das Aufstellen des Weihnachtsbaums. Aufgestellt wurde er von Hausmeister Lars Barnickel und anschließend von Schülern der 7b mit Baumschmuck, der über die letzten Jahre im Kunst- und Werkunterricht hergestellt wurde, geschmückt.

Kinder mit Wagen
© Aueschule Finkenwerder

In der Aueschule Finkenwerder in Hamburg spendierte wieder der Elternrat den Schulweihnachtsbaum. Doch die 3a hatte eine Idee: Mit dem Bollerwagen machte sie einen Ausflug zur Gärtnerei und besorgte sich einen eigenen „Klassenbaum“. Weil es „so viele Bäume zur Auswahl gab“, wurde „wild diskutiert“ und schließlich demokratisch abgestimmt. Stolz wurde der Klassenbaum zur Schule gebracht und aufgestellt. „Die Kinder standen mit glänzenden Augen davor.“ Sie sollen dem Bäumchen sogar einen Namen gegeben haben!

Die Stadtwerke Menden im Sauerland veranstalten jährlich sogar einen Grundschul-Weihnachtsbaum-Wettbewerb. Dafür übergeben sie Tannenbäume an alle Grundschulen. Anschließend sind die Mendener gefragt: Die Ergebnisse ihrer Online-Abstimmung fließen zu 30 Prozent in die Bewertung ein, die der Kunst-Experten der VHS Menden-Hemer-Balve und der „Jungen Kunstschule“ zu 70 Prozent. Diesmal stand Baumschmuck aus Woll- und Stoffresten im Mittelpunkt: „Jede Handarbeitstechnik war erlaubt und auch das Bekleben von Motiven mit Woll- und Stoffresten“. Martin Dolinski von der VHS: „Wir sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckt von der Ideenvielfalt, die unsere Mendener Grundschulkinder in ihren kleinen Kunstwerken umsetzen.“

Name verpflichtet: Nikolaus-Schulen

© Stadtwerke Menden

„Es liegt wohl auch am Namen unserer Schule“, dass der Nikolaus jedes Jahr am 6. Dezember (oder am darauffolgenden Schultag) die Kinder unserer Schule besuchen kommt“, vermutet die St. Nikolaus-Schule Issum. Wo Schulen diesen Namen tragen, kennen die Kinder natürlich die Legende um Nikolaus von Myra, der mit heimlichen Gaben die Not der Menschen in seiner Stadt lindern half und später Bischof wurde. Myra im antiken griechischen Lykien ist heute die Gemeinde Demre in der Provinz Antalya, Türkei.

„Alle Jahre wieder...“ kommt in Essen die Wohnungsverwaltungsgesellschaft Pedd in die Nikolausschule in der Nikolausstraße, um den Weihnachtsbaum auf dem Schulhof aufzustellen – in diesem Jahr schon zum fünften Mal! Eine Tradition, über die sich „große und kleine Nikoläuse in diesem Jahr ganz besonders freuen“. Denn Corona hat auch hier dafür gesorgt, dass „ganz viel gemeinsames Schulleben auf der Strecke“ zu bleiben droht. Umso schöner war es nun, als Hausmeister Barbian zum 1. Advent die Lichterkette und den gebastelten Baumschmuck am Baum anbrachte. Das jährliche Adventssingen wurde auf den Schulhof verlegt – mit Abstand und nur in einzelnen Klassen. Eine besondere Überraschung war, dass Oberbürgermeister Thomas Kufen an junge Künstlerinnen und Künstler, die am Malwettbewerb „Meine tolle Stadt Essen“ teilgenommen haben, den diesjährigen Adventskalender der Stadt überreichte, in den es zwei Motive der Künstler-AG der Nikolausschule geschafft hatten.

Fensterbilder
© Hansestadt Wipperfürth/Sonja Puschmann

In Wipperfürth haben die Kinder der Nikolausschule mit dafür gesorgt, dass die Fenster des Rathauses weihnachtlich dekoriert sind. „In mühevoller Handarbeit“ entstanden Engel, Christbaumkugeln, Vogelhäuschen und vieles mehr. „Die Vogelhäuschen wurden sogar mit echtem Vogelfutter wie Sonnenblumenkernen beklebt“, staunte Bürgermeisterin Anne Loth und bedauerte, dass die Kinder diesmal nicht selbst ins Rathaus kommen konnten. Denn normalerweise hören die Kinder nach dem Schmücken im Sitzungssaal des Rathauses noch eine Geschichte. Sie hofft umso mehr, „dass wir das gemeinsame Schmücken im kommenden Jahr in gewohnter Weise zelebrieren können!“ 

Etwas Besonderes ist die alte „Holtwicker Krippe“ in der Nikolaus-Grundschule Holtwick im Kreis Coesfeld. In den 1960er Jahren rettete dort ein Pfarrer die Krippenfiguren, die während des Umbaus der Kirche weggeworfen wurden und ließ sie auf eigene Kosten restaurieren. 2019 baute der Heimat- und Kulturverein die Krippe in der Grundschule auf, und im Advent begann jeder Montag dort mit einer Adventsfeier. 

In diesem Jahr wurde die Krippe „unter Coronabedingungen“ aufgebaut. Doch weil „die Umstände“ dem Nikolaus seinen traditionellen Besuch erschwerten, kam er einfach digital zu Besuch – „in jedes Haus“, wie sich der Vorsitzende des Vereins freute – nämlich per Video-Clip. Er hatte auch „eine Geschichte im Gepäck“, die Geschichte vom kleinen Stern, der glaubt, weniger zu leuchten als alle anderen Sterne. Das eindrucksvolle Video ist unbedingt zum Anschauen zu empfehlen! 

Kein Pfeffer im Pfefferkuchen

© Nordlicht Schule Süderbrarup

Der magische Name der Nordlicht-Schule Süderbrarup spricht schon einmal für sich und lässt zugleich die Sehnsucht nach Schnee aufkommen! Dort „wusste der Nikolaus offensichtlich, wie man die Alarmanlage der Schule ausschalten kann“: Am Morgen standen vor den Klassenräumen Säcke mit Mandarinen und Weihnachtsschokolade. Seit Ende November waren die Kinder dort schon „produktiv“: Fünf Weihnachtsbäume wurden geschmückt, und in allen Klassenräumen sieht es bunt und weihnachtlich aus!

In der Ernst-Rietschel-Oberschule Pulsnitz schien es in diesem Jahr nicht einfach, „richtige Weihnachtsstimmung“ aufkommen zu lassen, weil „ein kleines, nur unter einem guten Mikroskop gerade so erkennbares Lebewesen uns einen derart großen Strich durch die Rechnung (macht)“. Dennoch ließen es sich die Schülerinnen und Schüler der GTA-Gruppe „Grüner Daumen/ Schulhausgestaltung“ und der 8b nicht nehmen, das Schulgebäude weihnachtlich zu gestalten – mit Fensterschmuck, Fensterbildern und Weihnachtsbäumen. Ihre Hoffnung: „Vielleicht nimmt man sich, wenn man an diesen kleinen Kunstwerken auf dem Weg aus dem Schulhaus nach Hause vorbeigeht, einfach mal die Zeit zum Innehalten, mal ‚einen Gang runter zu schalten’ in dieser turbulenten, oft hektischen, mitunter auch verrückten Zeit.“

Das gilt wohl für die gesamte Pfefferkuchenstadt, in der sich normalerweise alles um Weihnachten dreht. Seit 1558 besitzen Pulsnitzer nämlich das Privileg der „Pfefferküchlerei“. Einige Familien sind mit Jahrhunderte gehüteten Rezepturen noch immer am Ort, wie die Pfefferküchlereien Frenzel, Graefe, Groschky, Nitzsche, Zeiler oder Loeschner und bilden sogar aus. Wer wissen möchte, warum im Pfefferkuchen gar kein Pfeffer ist, kann schon einmal digital das Pfefferkuchenmuseum besuchen.

„Völlig von den (Weihnachts-)Socken“

Socken
© Goethegymnasium Hildesheim

In der Sigmund-Jähn-Grundschule Klingenthal im Vogtlandkreis blitzen die Sterne, ob mit Bezug auf ihren Namensgeber oder auf das kommende Weihnachtsfest, schon auf der Schulhomepage. In der traditionellen (Weltcup-)Wintersportgegend mit jahrhundertealtem Musikinstrumentenbau – und der Lyra im Stadtwappen – sieht halt auch das Ganztagsangebot entsprechend aus: von „Schnitzen für Anfänger“ (aus Holz kleine Kunstwerke zaubern) über „Flinke Fäden“ (Arbeiten mit Nadel und Faden, Wolle, Filz und Stoffen) bis zu „Musik, Musik“ (Musik ist bunt. Musik ist laut. Musik ist leise. Musik ist verrückt. Und klingt immer am besten, wenn man sie selbst macht.). 

„Völlig von den Socken“ war in der Hardtschule Durmersheim Schulmaskottchen Hardtmut, weil es „Weihnachten über alles liebt“ und die Erstklässlerinnen und Erstklässler „wirklich alles gegeben haben“: Lebkuchenmänner gestaltet, Schneeflocken geschnitten und Tannenbäume „geprickelt“.Hardtmut freute sich auch über die „das Herz erwärmende“ Arbeit der Zweitklässler: selbstgemalte Karten mit Weihnachtswünschen. Gewünscht wurden „Gute Freunde“, „Liebe“, „Zeit“, „Sternenglanz“ und „Lebkuchen“ und „Viel Schnee“.

„Advent ohne Adventskalender ist möglich – aber sinnlos …“

© Goethegymnasium Hildesheim

„Advent ohne Adventskalender ist möglich – aber sinnlos …“ Die Schülerinnen und Schüler des Europa-Gymnasiums Wörth am Rhein haben sich in diesem Jahr ein echtes Highlight einfallen lassen: den – absolut sehens- und hörenswerten – „ersten digitalen Adventskalender“. Von der Geschichte der kleinen Virginia O'Hanlon, die wissen will, ob es den Weihnachtsmann gibt – hervorragend gelesen von Yassin Cherfouf aus der 6g – der in diesem Jahr bereits in die Landesrunde des Vorlesewettbewerbs kam, über Künstlerisches wie kreative Weihnachtscroissants der 5. Klasse, eine Legomännchen-Geschichte in Englisch bis zur Aufklärung, warum in Spanien am 6. Januar die „Reyes Magos“ die Geschenke bringen und wie die „Lotería de Navidad“ funktioniert. 

Eine besondere Freude ist die „moderne Weihnachtsgeschichte“ mit Maria und Josef als „Internetstars“ mit vielen Freunden auf Instagram, Twitter und Facebook, wo „Fragen wie ‚Wird das ein Junge?’ die Vorfreude der Fans erhöhen, wo zur Volkszählung ein Selfie mit dem Hashtag #MyHomeTown zu posten ist und wo die über Airbnb gemietete Wohnung in Betlehem dann „deutlich unter ihren Erwartungen“ liegt... Wie sich die Nachricht von der Geburt verbreitet und welche Geschenke die „Sponsoren aus dem Morgenland“ bringen, sollte jeder selbst schauen und hören!

Nikolausschule Essen
© Nikolausschule Essen

Im Goethe-Gymnasium Hildesheim, offene Ganztagsschule an fünf Tagen in der Woche, haben sich Schülerinnen und Schüler ebenfalls ein Highlight ausgedacht: einen „beinahe lebendigen Adventskalender“ in Großformat. In jeder Woche gab es einen neuen Kalenderabschnitt unter einem anderen Motto. Ein besonderes Ereignis war der Auftritt von Schülerinnen und Schülern der Bläserklasse auf dem Schulhof. Die Technik-AG hatte bereits rechtzeitig, wenn auch corona-bedingt in kleiner Besetzung den Tannenbaum auf dem Schulhof geschmückt, dessen Lichterkette nun hell erstrahlt. Ein Hörerlebnis ist zudem die Aufnahmen der Bläserklasse 6a „Zu Hause zusammen – Corona zum Trotz!“ 

Einen wunderbaren „singenden Adventskalender“ hat die Evangelische Regelschule Gotha: Hier befindet sich hinter jedem Türchen ein Musikvideo – vom Erfurter Männer-Quartett mit „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ über den Schulchor der Domschule St. Martin in Naumburg bis zum Quartett des Christophorus-Werks Erfurt mit „Tragt in die Welt nun ein Licht“. Durch den Adventskalender führt höchstpersönlich Landesbischof Friedrich Kramer, ein gebürtiger Greifswalder, der sich für eine „fröhliche und weltoffene Kirche“ einsetzt und das Motto vertritt: „Wir dürfen nicht müde werden, in die Gesellschaft hineinzuwirken und uns miteinander einzusetzen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung und für einen respektvollen Umgang mit allen Gläubigen.“ 

SV-Nikoläuse einmal anders: „... der Grund fängt mit C an“

© Drais Gemeinschaftsschule Karlsruhe

Ein schöner Brauch sind seit Jahren die Nikolaus-Aktionen der Schülervertretungen. In der Drais-Gemeinschaftsschule Karlsruhe verteilte die SMV 200 Schokoweihnachtsmänner mit einem persönlichen Gruß an Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte. Vor allem aber „vergaß sie auch diejenigen nicht, die täglich für das Wohl der Schule sorgen oder sich für uns Schüler engagieren“. Die SV-Nikoläuse des Theodor-Heuss-Gymnasiums Wolfsburg hatten eine noch größere logistische Herausforderung zu bewältigen: 500 Schokoladennikoläuse samt Grußkarten. „Dabei konnten die Nikoläuse nur abgestellt werden und nicht wie sonst einzeln verteilt werden – der Grund fängt mit C an.“

In der Gunzelin-Realschule Peine überraschte der Nikolaus der Schülervertretung diesmal mit einem besonderen Präsent: Jedes Kind bekam einen Schoko-Nikolaus und einen Mund-Nase-Schutz mit Schullogo überreicht! Die SMV des Gymnasiums Neue Oberschule in Braunschweig verteilte die Schoko-Nikoläuse nicht nur an der eigenen Schule, sondern schickte auch welche „samt Grußtext“ an andere Schulen der Stadt. Und in Gießen kümmerte sich gleich der Stadtschülerrat um die Verteilung an Gießener Schulen. Dazu gehörten auch zwei „Mottokarten“: mit dem Nikolaus unter dem Motto „Corona“ (#CoronaEdition) und dem Schneemann unter dem Motto „Klima“ (#KlimaEdition). Die Erlöse fließen in Projekte des Stadtschülerrats, die sich mit diesen Themen beschäftigen. 

Damit jeder versteht, dass der Nikolaus der „Schutzpatron der Kinder“ ist und nicht „der fragwürdige Erziehungshelfer, der das Wohlverhalten von Kindern prüft“, wie die Katholische Jungschar in Linz schon länger weiß, hat sich der BDKJ Diözesanverband Essen vor einigen Jahren entschlossen, Nikoläuse auszubilden, in diesem Jahr sogar per digitaler Schule. „Nach erfolgreicher Absolvierung der Schulung erhalten Sie Ihr persönliches Nikolaus-Zertifikat.“ Wer eher zum Selbststudium neigt, kann sich schon einmal das „Nikolaus-Handbuch“ besorgen.

Besinnliche und vor allem gesunde, friedvolle Weihnachtsfeiertage 
wünscht
Ihre Redaktion
www.ganztagsschulen.org 

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Nikolausschule Essen, das Goethegymnasium Hildesheim, die Aueschule Finkenwerder in Hamburg, die Kastanienschule Hennef, die Rudolf-Tarnow-Schule Boizenburg, die Nordlicht-Schule Süderbrarup, an die Hansestadt Wipperfürth und an die Stadtwerke Menden, die uns kurzfristig für diesen Beitrag ihre Fotos zur Verfügung gestellt haben!

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