Ein Tag im Leben eines mittelfränkischen Schulleiters

Die Schulen in Deutschland verändern sich, und Visionen eines kinderfreundlichen Landes werden in der Schule Realität. Ein Tag im Leben des mittelfränkischen Schulleiters Manfred Pappler zeigt, wie sich der Schulleiter und die Grundschule Süd in Gunzenhausen auf das Abenteuer einer selbstverantwortlichen und teamorientierten Schule einlassen. Für diese Vision macht sich der Schulleiter auch in der Kommunalpolitik stark.

Online-Redaktion: Wie verstehen Sie Ihre Aufgabe als Schulleiter?

Pappler: Den Beruf des Schulleiters empfinde ich persönlich als die einzige Position in der Schullandschaft, in der man Schul-Träume wahr machen kann. Als Schulleitung hat man die Möglichkeit, Schule vom Kind her zu denken. Da sie eine Schlüsselposition in der Schule innehat, besitzt man Einfluss auf die Schulentwicklung.

Wir machen uns auf dem Weg, um ein Ziel anzustreben, für das sich die Schule begeistern kann. Ich verstehe mich dabei nicht als Vollzugsbeamter einer Idee, sondern mache mir als Schulleiter Gedanken darüber, wie ich unsere Grundschule demnächst als Ganztagsschule gestalten werde.

Online-Redaktion: Wie sieht Ihr Arbeitstag als Schulleiter aus?

Manfred Pappler inmitten seiner Schülerinnen und Schüler.© Grundschule Süd Gunzenhausen mit freundlicher Genehmigung von Manfred Pappler

Pappler: Der Arbeitstag eines Schulleiters ist natürlich randvoll mit den unterschiedlichsten Aufgaben. Für mich beginnt er gegen halb acht. In der Regel gehen um diese Zeit viele Anrufe ein, weil Eltern ihre Kinder entschuldigen. Gespräche sind zu führen, wenn Kolleginnen eine Frage haben, Rektor und Konrektorin sprechen Aktualitäten wenigstens kurz ab. Es geht also schon frühmorgens mit vollem Tempo los und ich muss die Uhr im Blick behalten, wenn ich rechtzeitig zum Unterricht kommen kommen will.

Schließlich trage ich nicht nur Verantwortung als Schulleiter für 216 Grundschulkinder, sondern auch als Klassenleiter mit rund 20 Wochenstunden Unterricht. Das heißt, ich bin jeden Tag durchschnittlich vier Stunden zum Unterricht im Klassenzimmer, Wenn ich danach in die Schulleitung komme, wartet schon die Sekretärin mit vielen Telefonnotizen auf mich, die in der Zwischenzeit angelaufen sind: Schülereltern, Stadtverwaltung, Schulamt, Kooperationspartner, Elternbeirat, Lehrmittelvertreter.

Oder es wartet ein Gesprächspartner darauf, dass ich Zeit für ihn habe. So geht das eigentlich - oft ohne Pause - den ganzen Tag hindurch, so dass ich in der Regel erst gegen halb drei Uhr nachmittags die Schule verlasse und zum Mittagessen nach Hause fahre. Danach geht dort die Arbeit weiter: Unterricht will schließlich ja auch vorbereitet und nachbereitet werden; und nicht selten stehen dann auch nachmittags, bisweilen abends noch dienstliche Termine auf dem Plan.

Online-Redaktion: Welches sind die größten Herausforderungen und die wichtigsten Ziele für Sie als Schulleiter?

Pappler: Ich bin seit September 2000 Schulleiter. Trotz der gewonnenen Erfahrung und Routine spüre ich sehr deutlich, wie in den letzten Jahren die Herausforderungen weiter gestiegen sind. Natürlich muss man den Verwaltungsaufgaben als Schulleiter auch gerecht werden: die Abläufe müssen einfach stimmen.

Dennoch besteht für mich die größte Herausforderung in erster Linie darin, Schule neu zu denken und zu konzipieren. Wenn man Schule vom Kind aus gestalten will, gehört dazu die Überlegung, dass Schule  eben auch ein Herz haben muss, das für die Kinder fühlbar ist. Offenheit und menschliche Wärme sind gefragt. Schule muss ein Ort sein, an dem sich die Kinder wohl fühlen und zugleich gefordert werden.

Wer fördern will, muss fordern, diesen Satz hat mir schon mein Vater, der auch Lehrer war, mit auf den Weg gegeben. Um diese Vision zu realisieren zu können, sind zwei Dinge grundlegend: die Liebe zu Kindern und die Bereitschaft zur Konsequenz.  Das bedeutet nichts anderes als umzusetzen, was man vorher angekündigt hat.

Um diese Grundideen rankt sich konkreter Handlungsbedarf. Wir müssen raus aus dem "Klassenzimmer-Egoismus" und uns den Lehrer als Mannschaftsspieler vorstellen. An unserer Schule sind wir seit Jahren dabei, Jahrgangsteams zu bilden, die Eigenverantwortung erhalten. Dort koordinieren sie den Einsatz von Lehrmitteln, erstellen einen Wochenplan, besprechen und proben gemeinsame Unterrichtseinheiten sowie Leistungsbewertungsmaßstäbe.

Diesen Weg hat unsere Schule bereits eingeschlagen, aber sie hat noch einen langen Weg vor sich, weil viele Widerstände zu überwinden sind und etliche Kollegen noch nicht einsehen, dass die gegenwärtige Zusatzbelastung eine wertvolle und entlastende Investition in die eigene berufliche Zukunft darstellt.

Online-Redaktion: Der Schule, speziell der Ganztagsschule, wird heute nicht selten eine Allheilmittelmittelfunktion zugesprochen. Wo sehen Sie die Gründe?

Pappler: Unsere Gesellschaft ist durch Konsumorientierung geprägt. Diese erleben wir auch in der Schule. Vor einigen Monaten führte ich ein Gespräch mit einem Professor der Uniklinik Erlangen. Er hat mir gesagt, dass viele Eltern ihre Kinder ähnlich wie ihre Autos zur Behandlung "in die Werkstatt bringen". Immer wieder erlebe er, dass Eltern erwarten, dass sie ihr "beschädigtes" Kind nach der Behandlung "repariert" und wieder heil zurückbekommen. Zwar sind sie bereit dafür zu zahlen, möchten sich aber selbst nur ungern mit dem eigentlichen Problem intensiv auseinandersetzen. Ähnlich verhält es sich wohl auch oft in der Schule. Sehr oft erleben wir konkret formulierte Ansprüche, nach denen die Schule all das zu leisten habe, was Eltern zuhause an Betreuung und Förderung ihrer Kinder nicht leisten.

Wenn Schule in Zukunft funktionieren soll, dann müssen wir es schaffen, Deutschland zu einem kinderfreundlichen Land zu machen, in dem Kinder sich wohlfühlen. Das funktioniert aber nur, wenn wir den Begriff "Verantwortung" in den Mittelpunkt stellen. Für die Schulfamilie bedeutet dies, dass sich Eltern aktiv und konstruktiv an Schule beteiligen, dass sich Schülerinnen und Schüler als Mitverantwortliche ihres Lernens empfinden, quasi als Trainer ihrer eigenen Selbstständigkeit. Und es bedeutet auch, dass die Lehrerinnen und Lehrer handelnde Verantwortung für den "Organismus Schule" und damit auch für die Aufgaben der Schulleitung übernehmen.

Was das Rollenverständnis von Schulleitung und Lehrkräften anbelangt, stehen wir nach meiner Meinung an einer Zeitenwende. Als ich 1980 als Lehramtsanwärter in den Schuldienst eingestiegen bin, war es durchaus noch üblich nach dem Grundsatz zu leben: "Gehe nicht zum Fürst, wenn du nicht gerufen wirst." Das heißt, Schulleitung oder Management war in den Köpfen irgendwo ganz oben angesiedelt: Die da droben sagen mir schon, was zu tun ist, und solange keiner was sagt, halte ich mich möglichst ruhig.

Dieses Modell wird aber heute den Notwendigkeiten von Schule und den Möglichkeiten der Menschen nicht mehr gerecht. Eines unserer obersten Bildungsziele heißt ja, dass wir Kinder zu verantwortungsbewussten und aufrechten Staatsbürgern erziehen. Das ist aber nur realisierbar, wenn diese Aufgabe auch von aufrechten, eigenverantwortlichen Pädagogen geleistet wird.

Als Grundlage für einen erfolgreichen Umbau von Schule hin zu einer "Demokratischen Schule der Mitverantwortung" sehe ich die Arbeit der Schulleitungen. Auch wenn es im Alltag nach wie vor schwierig ist, sollten wir uns  - dort, wo es möglich ist - von überlebten Hierarchien lösen und Schule nach dem Prinzip "primus inter pares" gestalten: der Schuleiter als Vorbild und als Vordenker seines Schulteams.

Ich erfahre an der bereits angesprochenen Zeitenwende immer wieder - auch aus Gesprächen mit Schulleiterkollegen, dass sich Menschen das Angenehme aus beiden Modellen herauspicken. Da ist es dann doch bequemer darauf, zu warten, bis man einen Auftrag bekommt, anstatt sich selbst verantwortlich einzubringen. Aber andererseits regt ein Schulleiter mit einem partnerschaftlichen Rollenverständnis doch auf jeden Fall dazu an, auch mal eigene Positionen und Forderungen deutlich zum Ausdruck zu bringen.

Ein anderes Problem hat mit dem Selbstverständnis zwischen Schulleitung und den Lehrkräften zu tun. Wir stehen hier an einer Zeitenwende. Es war in der Vergangenheit noch üblich, nach dem Grundsatz zu leben: "Gehe nicht zum Fürst, wenn du nicht gerufen wirst." So lange der Fürst nichts fordert, machen wir uns ganz klein, damit wir keine zusätzliche Arbeit kriegen. Dieses Modell wird aber den Möglichkeiten der Menschen nicht gerecht.

Eines unserer obersten Bildungsziele heißt, dass wir Kinder zu verantwortungsbewussten und aufrechten Staatsbürgern erziehen. Das ist aber nur realisierbar, wenn diese Aufgabe auch von aufrechten Pädagogen geleistet wird, die zu ihrem Standpunkt stehen. Das setzt allerdings voraus, dass wir uns dort, wo es möglich ist, von den Hierarchien lösen und nach dem Prinzip "Primus inter Pares" die Schule gestalten.

Online-Redaktion: Innovationen in der Schulentwicklung wie das Herstellen von Unterrichtsmaterialien im "Flexiblen Klassenzimmer" sind Ihr täglich Brot. Wie hat sich dieser Schwerpunkt ergeben?

Pappler: Das Herstellen von Unterrichtsmaterialien geht im Kleinen los. Beispielsweise wenn wir Mathematikaufgaben für den Wochenplan erstellen. Diese werden in Gruppen konzipiert, und es ist meine Aufgabe als Klassenlehrer, diese Aufgaben über das Wochenende in den Computer einzugeben, auszudrucken und am Montag dem Unterricht zur Verfügung zu stellen. Wir haben im Rahmen des Flexiblen Klassenzimmers bereits zum dritten Mal ein Buch geschrieben.

Der Hintergrund: Im Lehrplan ist die Geschichte unserer Heimatstadt vorgesehen. Dafür haben die Kinder befragt, um herauszufinden, was sie an der Geschichte ihrer Heimatstadt Gunzenhausen interessiert. Als die Recherche startete, erhielten die Kinder Fragebögen und wurden interviewt. Die Ergebnisse der Recherche haben wir mittels der Metaplantechnik zusammengefasst und daraus unser Inhaltsverzeichnis für ein Geschichtsbuch für Kinder entwickelt. Nun wurden Redaktionsteams gebildet, und die Lehramtsanwärterin für den Heimat- und Fachunterricht in meiner Klasse ist mit den Teams zum Stadtarchivar gegangen.

Im Deutschunterricht haben wir dann über zwei Monate hinweg die Geschichte unserer Heimatstadt in Kapiteln niedergeschrieben. Wir wurden dabei durch einen Redakteur der Lokalzeitung unterstützt, der den Kindern beibrachte, wie man Texte zielgruppenspezifisch verfasst. Gemeinsam wurde das Layout entwickelt und in Nachmittagssitzungen aus diesen Einzelbeiträgen ein Buch gestaltet. Die Endredaktion nahm ich selbst vor. Schließlich wurden die Beiträge ausgedruckt und mit Schneidemaschine bearbeitet und gebunden.

Es ist uns stets gelungen, die Bücher mit dem Jahreszeugnis an die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse auszuhändigen. Für die Kinder war es jedes Mal wesentlich wertvoller als das Abschlusszeugnis der vierten Klasse. Im Rahmen des Flexiblen Klassenzimmers haben wir für die Lehrmittelproduktion entsprechende Dokumentenvorlagen entwickelt. Diese stehen ebenso im Netz wie ein so genanntes Leselaufwerk. Das ist eine Datenbank, in der alle Unterrichtsmaterialien, die auf diese Weise entstanden sind, nach Lehrplanstrukturen geordnet und für alle Lehrkräfte abrufbar sind.

Online-Redaktion: Denkt die Schule der Zukunft also in Netzwerken?

Pappler: Selbstverständlich, und das Computernetz wird für mich dabei zum idealtypischen Interaktionsmedium. Das Besondere daran ist, dass der einzelne Lehrer teamorientiert arbeitet, indem er die erarbeiteten Konzepte den anderen zur Verfügung stellt. Die Lehrerinnen und Lehrer der Zukunft benötigen ein größeres Methodenrepertoire. Hierbei sollte die Selbstschulungsfähigkeit von Lehrkräften stärker gefördert werden und als eine zentrale Methode die gegenseitige, kollegiale Hospitation eingeführt werden.

Lehrer A unterrichtet in der Klasse von Lehrer B, und Lehrer B beobachtet dabei seine eigene Klasse. Diese Methodenvielfalt sollte mehr und mehr in den Berufsalltag eines ganz normalen Lehrers Eingang finden. Dafür müsste Schule in Deutschland und in Bayern aber dahingehend geändert werden, dass die schulische Arbeitszeit der Lehrkräfte neu definiert wird.

Online-Redaktion: Wollen Sie bald Ganztagsschule werden?

Pappler: Die Grundschule Süd ist derzeit noch keine Ganztagsschule. Seit Jahren registrieren wir, dass unsere Schülerinnen und Schüler am Nachmittag Angebote suchen. Auf diese Situation haben wir reagiert, indem wir unser Kursangebot in Zusammenarbeit mit Vereinen, Kooperationspartnern und verschiedenen Anbietern vor Ort - Stichwort Netzwerk - ausgeweitet haben. Obwohl wir vom Ministerium für dieses Nachmittagsangebot ganze fünf Lehrerwochenstunden zur Verfügung gestellt bekommen, laufen wöchentlich bereits neunzehn Kurse.

Das Ergebnis einer Befragung des Elternbeirates ergab in diesem Zusammenhang, dass rund zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler morgens nicht frühstücken. Außerdem wünschen sich rund 25 Prozent der Kinder am Nachmittag mehr Sport. Ungefähr zehn Prozent der Kinder benötigen außerdem eine Hausaufgabenhilfe. Dazu passt, dass etwa 70 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler und etwa 55 Prozent der Eltern eine Ganztagsschule befürworten. Kein Wunder, schließlich sind bei 57 Prozent der Familien beide Eltern berufstätig.

Die Befragung hat dazu geführt, dass ein einstimmiger Beschluss des Elternbeirates gefällt wurde, der dazu beiträgt, dass wir sukzessive an dem Modell einer Ganztagsgrundschule arbeiten. Aus diesem Grund habe ich die Katholische Universität mit ins Boot geholt, die sich unserer Vision einer rhythmisierten Ganztagsgrundschule angeschlossen hat. Sie unterstützt uns jetzt seit zwei Jahren mit Seminaren und begleitet uns wissenschaftlich.

Online-Redaktion: Sie engagieren sich auch in der Lokalpolitik. Was sind Ihre schulpolitischen Beweggründe?

Pappler: Um das Ziel einer rhythmisierten Ganztagsschule zu erreichen, müssen wir die Kommune ins Boot holen. Da ist es sinnvoll, dass sich die Schulleiter kommunalpolitisch engagieren. Das war der Grund dafür, weshalb ich mich im Jahr 2002 für den Stadtrat beworben habe. Seitdem engagiere ich mich als Stadtrat für den Schwerpunkt Kinder und Schule. Für mich ist die Kommunalpolitik ein wichtiger Bestandteil unseres Schulnetzwerkes.

Als Stadtrat - in Gunzenhausen hat er 24 Sitze - kann ich wirkungsvoll für die Ziele der Schule arbeiten und eine bildungsfreundliche Atmosphäre fördern, die letztendlich dazu führt, dass Investitionen in Bildungseinrichtungen als sinnvolle Investitionen für die Zukunft betrachtet werden. Meine Rolle ist es dabei, die Lebenssicht von Kindern und die Notwendigkeiten einer guten und möglichst chancengerechten Ausbildung als Entscheidungskriterium einzubringen und die Interessen von Kindern zu vertreten.

Wer hier diplomatisch vorgeht, ist erfolgreicher. Das Kommunikationsmodell funktioniert schließlich nur dann gut, wenn der Sender einer Botschaft die Befindlichkeit des Empfängers in die Abfassung seiner Botschaft einbezieht. Ich leiste diese Überzeugungsarbeit in meiner Fraktion und auch in Einzelgesprächen mit den Kollegen aus anderen Fraktionen. Meine Absicht ist es, die Ohren und Herzen der Kolleginnen und Kollegen für die Anliegen von Kindern zu öffnen, und für eine Stadt zu interessieren, in der das Kind und der Mensch im Vordergrund steht. In einer solchen Stadt leben und arbeiten die Menschen gerne.

Online-Redaktion: Wie sieht Ihre Vision für die nächsten Jahre aus? Wohin will Ihre Schule, und welche Rolle spielen dabei die regionalen und überregionalen Netzwerke?

Pappler: Die politischen Weichen für die Ganztagsschule müssen in der Gemeinde erst noch gestellt werden. Sobald dies geschehen ist, werden wir gemeinsam mit der Universität Eichstätt ein vierjähriges rhythmisiertes Modellprojekt beantragen. Ich träume nämlich davon, dass ein Schultag für ein Kind mit einem gemeinsamen Frühstück in der Schule beginnt - wie es früher in Familien üblich war. Nach zwei Unterrichtsstunden sollte in der Modellschule eine Stunde Studienzeit für die Kinder vorgesehen werden, damit das Kind das eben Gelernte in Begleitung der Lehrkraft verarbeiten kann.

Ferner wünsche ich mir vor, dass man zum Mittag gemeinsam den Tisch deckt und wieder abräumt sowie den Vor- und Nachmittag bewusst und gemäß dem Biorhythmus gestaltet - also nicht bloß additiv. Meine Vision einer rhythmisierten Ganztagsschule sieht so aus: Sie enthält alles, was Schule ausmacht, die ihren eigenen Weg findet. Mit dieser Schule kann es uns gelingen, Kinder stark zu machen und auch jene stark zu machen, die vom Leben bislang nicht gerade verwöhnt wurden.

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