Niedersachsen: „LernRäume“ für die Sommerferien

Niedersachsen baut für die Sommerferien das Projekt „LernRäume“ mit anerkannten außerschulischen Lernstandorten in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aus.

Das Projekt „LernRäume“ für die Sommerferien wird ausgebaut: Mit neuen Partnern und zusätzlichen Mitteln ausgestattet können vor Ort weitere Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht werden. Das Niedersächsische Kultusministerium stellt dafür zusätzlich 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Für Eltern und Erziehungsberechtigte fallen keine Kosten an.

Als Partner für die Umsetzung vor Ort hat das Kultusministerium die anerkannten außerschulischen Lernstandorte in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Waldpädagogikzentren und Schullandheime sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung wie Volkshochschulen, Heimvolkshochschulen und Landeseinrichtungen wie z.B. den Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen gewinnen können.

„Dies sind sehr etablierte Einrichtungen mit pädagogisch geschultem Personal und viel Erfahrung in der Arbeit mit und für Kinder und Jugendliche. Wir freuen uns, dass wir diese Akteure für die LernRäume gewinnen konnten. Mit der Palette an Angeboten der LernRäume sind wir vor Ort attraktiv aufgestellt in den Sommerferien. Das ist auch ein starkes Signal für das Bündnis Niedersachsen hält zusammen“, sagt Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die LernRäume sind ursprünglich eine Initiative der Konföderation evangelischer Kirchen und des Diakonischen Werkes in Niedersachsen gemeinsam mit den katholischen Bistümern und der Caritas in Niedersachsen. Unter dem Dach der Initiative „Niedersachsen hält zusammen“ leisten die beteiligten Partner mit den „LernRäumen“ einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe. Das Niedersächsische Kultusministerium fördert die LernRäume der Kirchen bereits mit 1 Millionen Euro.

Die jeweiligen Angebote werden schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 1 bis 8 ausgerichtet, können aber auch bis zum 10. Schuljahrgang ausgeweitet werden. Die Projekte können je nach Bedarf und Möglichkeiten vor Ort verschiedene zeitliche Rahmen und inhaltliche Formate haben. Sinnvoll sind aus organisatorischer und pädagogischer Sicht Angebote, die mindestens eine Woche abdecken. Inhaltlich können Naturerlebnisse und pädagogisch begleitete Umwelterfahrungen im Fokus stehen, ebenso Erlebnisse, die die Teamfähigkeit und das soziale Miteinander stärken, Sport und Bewegungsangebote, aber auch kreative, künstlerisch-musische Aktivitäten können Teil der LernRäume sein.

Die Anbieter der LernRäume stellen sicher, dass alle Schulen im regionalen Umfeld über die entsprechenden Angebote informiert sind. Die Schulen wiederum geben diese Informationen gezielt an Schülerinnen und Schüler weiter, so dass Angebot und Nachfrage direkt vor Ort in Einklang gebracht werden.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat sich mit dem Niedersächsischen Bund für freie Erwachsenenbildung e.V. (nbeb) und der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) darauf verständigt, zur Umsetzung des Projekts LernRäume eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Beteiligten zu schließen. Die Landesschulbehörde wird die Projekte der Außerschulischen Lernorte BNE, Waldpädagogikzentren und Schullandheime prüfen und die Zahlungsabwicklung übernehmen.

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium

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