20 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert

20 Schulen in Deutschland, darunter 17 Ganztagsschulen, sind für den Deutschen Schulpreis 2020 nominiert worden.

81 Schulen aus 15 Bundesländern haben sich auf den Deutschen Schulpreis 2020 beworben. Gefordert war unter anderem, die Schule auf maximal zwölf Seiten anhand der sechs Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises darzustellen. Alle Schularten waren vertreten, darunter Grundschulen (32 Prozent), Gesamtschulen und Gemeinschaftsschulen (19 Prozent) und Gymnasien (15 Prozent). Wiederbewerber machten insgesamt 35 Prozent aus.

20 Schulen dürfen sich nun Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis machen. Die Jury hat sie auf der Basis umfangreicher Bewerbungsunterlagen ausgewählt. 17 der 20 nominierten Schulen sind Ganztagsschulen, darunter die bereits auf diesem Portal vorgestellten Friedensburg-Oberschule Berlin, Gesamtschule Waltrop, Gymnasium Essen-Ost und die Blücherschule Wiesbaden.

Die Top 20-Schulen werden nun im Januar und Februar von Expertenteams besucht. Die Besuchsteams setzen sich aus Vertretern der Jury und der Vorjury zusammen und werden darüber hinaus von Vertretern der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung begleitet. Ein Schulbesuch umfasst in der Regel eineinhalb Tage. Den Nachmittag des ersten Tages nutzen die Expertinnen und Experten für ein erstes Gespräch mit der Schulleitung, einen Schulrundgang und Gespräche mit Elternvertretern und außerschulischen Partnern.

Der zweite Tag besteht aus Unterrichtsbesuchen und Gesprächen mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. Das Besuchsteam sollte sich dabei frei im Schulhaus bewegen dürfen. In einem abschließenden Gespräch mit der Schulleitung können offene Fragen zum weiteren Prozess geklärt werden. Für die Gestaltung der Schulbesuche ist die einzelne Schule verantwortlich.

In einer zweiten Jurysitzung im März werden die Ergebnisse der Schulbesuche ausgewertet und bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert. In dieser Sitzung entscheidet die Jury auch, welche sechs Schulen mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet werden und welche dieser sechs mit dem Hauptpreis geehrt wird.

Alle Schulen, die nicht zu den TOP 20-Schulen gehören, erhalten eine Einladung zum Abend der Schulen am 17. März 2020 in Berlin. Die Veranstaltung bietet Möglichkeiten, sich mit anderen Bewerberschulen zu vernetzen, Impulse für die Schulentwicklung zu bekommen und das Erreichte in geselliger Atmosphäre zu feiern.

In einer festlichen Veranstaltung im Juni in Berlin werden die sechs Preisträger bekanntgegeben und öffentlich ausgezeichnet. Die beste Schule des Jahres erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis. Fünf weitere Schulen erhalten Preise in Höhe von jeweils 25.000 Euro. Alle weiteren nominierten Schulen erhalten Anerkennungspreise von je 5.000 Euro.

20 Schulen aus neun Bundesländern sind nominiert.

Baden-Württemberg:

Bayern:

Berlin:

Bremen:

Hamburg:

Hessen:

Niedersachsen:

Nordrhein-Westfalen:

Schleswig-Holstein:

Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich bereits für den Deutschen Schulpreis 2021 bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober 2020.

Quelle: Der Deutsche Schulpreis
 

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