„Lernen in zwei Sprachen“ in der Herigoyen-Grundschule

21 bayerische Grundschulen nehmen am Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“ teil, darunter die Herigoyen-Ganztagsgrundschule in Sulzbach am Main.

Mit einem herzlichen „Good morning everybody! How are you?“ begrüßte Kultusstaatssekretärin Anna Stolz die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Besuch an der Herigoyen-Grundschule in Sulzbach am Main. Die Ganztagsgrundschule nimmt derzeit zusammen mit zwanzig weiteren Grundschulen im ganzen Freistaat am Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“ teil. Im Rahmen dieses Modellversuchs der Stiftung Bildungspakt Bayern und des Bayerischen Kultusministeriums erproben die Grundschulen ein neues Konzept zur Vermittlung der englischen Sprache.

Die Staatssekretärin betonte bei ihrem Schulbesuch: „Es ist uns in Bayern ein Anliegen, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachkompetenz zu stärken – vom Dialekt über die Standardsprache bis hin zur Fremdsprache. Um das Lernen in zwei Sprachen schon im Kindesalter zu fördern, haben wir im Freistaat den Schulversuch ,Bilinguale Grundschule‘ eingerichtet.“ Bereits seit vier Jahren können Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Modellversuchs in Bayern Grundschulen besuchen, an denen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch unterrichtet wird.

Anna Stolz zeigte sich bei ihrem Schulbesuch in Sulzbach begeistert: „Ich freue mich sehr, dass das Projekt hier an der Herigoyen-Grundschule so erfolgreich umgesetzt wird!“ Sie dankte den Lehrkräften, die „als Sprachvorbilder und durch die Gestaltung des Unterrichts eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Sprachenlernens spielen“, sowie den Eltern für ihre Bereitschaft, mit ihren Kindern am Schulversuch teilzunehmen.

Staatssekretärin Anna Stolz erklärte: „An unseren Modellschulen wird den Grundschulkindern ein kindgerechter und praxisorientierter Zugang zum Englischen ermöglicht. Diese frühe, altersgemäß gestaltete Begegnung mit der englischen Sprache ist für die Schülerinnen und Schüler ein großer Gewinn.“

Die wissenschaftliche Evaluation des Schulversuchs hat zudem gezeigt, dass die Kinder in der bilingualen Grundschule im Deutschen ebenso große Fortschritte machen wie die Schülerinnen und Schüler in nicht-bilingualen Grundschulklassen.

Seit dem Schuljahr 2015/16 erproben 21 bayerische Modellschulen das „Lernen in zwei Sprachen“ (Deutsch und Englisch) für Kinder, deren Eltern dies wünschen. Im Rahmen des Schulversuchs findet der Unterricht in den Fächern Heimat- und Sachunterricht, Mathematik, Kunst, Musik und Sport bei geeigneten Themen in englischer Sprache statt.

In den bilingualen Klassen unterrichten Lehrkräfte, die für den Englischunterricht an der Grundschule qualifiziert sind und an speziellen Fortbildungen zum Lernen in zwei Sprachen teilnehmen. Die wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs erfolgt durch Prof. Dr. Heiner Böttger von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw).

Diese Schulen nehmen am Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch“ teil:

Quelle: Bayrisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Carolin Völk

 

 


 
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