Rheinland-Pfalz: Fußball macht (Ganztags-)Schule

Fußball macht Schule – das Kooperationsprojekt des Fußballverbandes Rheinland (FVR) und des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz 2012 mit Ganztagsschulen ist ein Erfolgsmodell.

Fußball macht Schule – unter dieser Überschrift starteten der Fußballverband Rheinland (FVR) und das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz 2012 ein Projekt. Die Kooperation von Ganztagsschulen und dem FVR ist ein Erfolgsmodell.

Von dem Kooperationsprojekt profitieren beide Seiten, was die Statistik eindrucksvoll zeigt: Die im Projekt eingesetzten Übungsleiterinnen und -leiter haben allein im letzten Schuljahr mehr als 180 Arbeitsgemeinschaften mit fast 12.000 Schulstunden organisiert. Daran nahmen rund 3.000 Ganztagsschülerinnen und -schüler teil. Mittlerweile sind mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche Mitglied in Vereinen geworden.

„Sport- und Bewegungsangebote sind ganz wichtige Bestandteile in der Konzeption unserer Ganztagsschulen in Angebotsform. Nach allen Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis zeigt sich, dass Sport einen positiven Einfluss auf das Lern- und Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern hat. Gerade für unser Ganztagsschulkonzept, das einen über den gesamten Unterrichtstag verteilten Wechsel von Lern- und Übungszeiten sowie körperlichen Aktivitäts- und Entspannungsphasen vorsieht, ist der Sport daher sehr wichtig“, unterstrich Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann mit Blick auf die jetzt vorliegende Bilanz.

„Die Idee dieses Projekts und deren Umsetzung ist eine tolle Erfolgsgeschichte. Dass wir insgesamt mehr als 2.000 Kinder in Vereine vermittelt haben, ist wirklich bemerkenswert“, sagte FVR-Präsident Walter Desch. „Man muss bedenken: Nicht wenige Kinder sind im Grundschulalter bereits Vereinsmitglied. Dennoch ist es uns gelungen, eine solche Zahl zu erreichen. Das spricht für die Qualität der eingesetzten Übungsleiterinnen und Übungsleiter – und insgesamt für unsere geleistete Arbeit. Darüber hinaus bleibt der Fußball im Gespräch, auch an den Schulen. Zudem entstehen Kontakte zu Schulen und zu Lehrerinnen und Lehrern. Aber das Wichtigste bei diesem Projekt ist und bleibt, die Kinder in die Vereine zu bringen. Wenn es kein Fußballverein ist, dann ist es vielleicht ein Mehrspartenverein – und selbstverständlich freuen wir uns auch, wenn die Kinder eine andere Sportart im Verein ausüben. Auch auf Grund des großen Erfolgs des Projekts bieten wir anderen interessierten Fachverbänden gern an, unterstützend tätig zu sein.“

Der FVR hat für das Projekt rund 90 Übungsleiterinnen und Übungsleiter eingesetzt, die in entsprechenden Lehrgängen qualifiziert wurden. Um das Angebot auch bei Erkrankungen oder anderweitigen Ausfällen der eingesetzten Personen aufrechterhalten zu können, kamen dazu noch rund 70 sogenannte „Springer“. Die inhaltliche Konzeption der Arbeitsgemeinschaften steht unter dem Motto „Fußballspielen macht Spaß“ und stellt das spielerische Moment in den Vordergrund. 

Am Projekt teilnehmende Grundschülerinnen und Grundschüler erwerben das „Fußballschnupperabzeichen“. Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I können das „Fußballabzeichen“ erwerben. Spiel- und Übungsformen im Projekt sind auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zugeschnitten. Seit dem Schuljahr 2017/2018 wird das Projekt durch die Innungskrankenkasse Südwest unterstützt.

Quelle: Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz

Eine übersichtliche Kurzinformation über die aktuellen Artikel, Meldungen und Termine finden Sie zweimonatlich in unserem Newsletter. Hier können Sie sich anmelden.

 

 


 
(Ende der inhaltlichen Zusatzinformationen)