Neues Webportal für Sachsens zukünftige Lehrkräfte

Schulen erleben, Wissen gewinnen, Regionen entdecken – das neue Portal von „Perspektive Land“ bietet Lehramtsstudierenden in Sachsen viele Möglichkeiten, die Potenziale ländlicher Schulen kennenzulernen.

Hospitationsreisen in die sächsischen Regionen, Seminare und Akademien sowie Exkursionen – zahlreiche Veranstaltungen erwarten angehende Lehrerinnen und Lehrer auf dem neuen Webportal www.perspektive-land.de. Außerdem unterstützt sie die Website bei der Suche nach regionalen Informationen oder der Beantragung finanzieller Unterstützung für Pflichtpraktika an Schulen außerhalb der großen Städte. In Zukunft soll auf dem Portal zudem ein Unterstützernetzwerk aus sogenannten „Local Peers“ entstehen, die zugezogenen Junglehrerinnen und -lehrern in ländlichen Regionen das Ankommen erleichtern. Eine Schullandschaft soll zusätzlich die Vorzüge von ländlichen Schulen vorstellen.

„Perspektive Land zeigt angehenden Lehrern, dass es nicht nur in Dresden und Leipzig, sondern sachsenweit attraktive Schulstandorte und Regionen gibt, die ihnen viele spannende Möglichkeiten bieten. Der Einsatz auf dem Land lohnt sich! Unsere Referendare in den Bedarfsregionen sind die bestbezahlten in ganz Deutschland. Als Lehrer an einer Schule im ländlichen Idyll bekommt man einen familiären Arbeitsplatz, wo andere gern Urlaub machen. Beim Einleben und Ankommen werden die neuen Lehrerinnen und Lehrer nicht allein gelassen, sondern durch Perspektive Land unterstützt“, so Kultusminister Christian Piwarz.

Das Programm „Perspektive Land“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) bietet angehenden Lehrkräften Gelegenheiten, die vielfältigen Angebote bereits während des Studiums praxisnah kennenzulernen. Ursprünglich als Begleitprogramm zum Sachsenstipendium konzipiert, entwickelt sich Perspektive Land seit Anfang 2019 zu einem zentralen Unterstützungs- und Vernetzungsangebot für Lehramtsstudierende, die sich für eine spätere Lehrtätigkeit an Schulen außerhalb Dresdens und Leipzigs interessieren.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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