Hamburg: Stadtteilschule Bergedorf gewinnt Schultheaterwettbewerb

Die Theatergruppe der Hamburger Stadtteilschule Bergedorf hat den ersten Preis beim bundesweiten Schul- und Jugendtheaterwettbewerb „andersartig gedenken on stage“ gewonnen.

Die Theatergruppe der Stadtteilschule Bergedorf hat beim bundesweiten Schul- und Jugendtheaterwettbewerb „andersartig gedenken on stage“ den ersten Preis gewonnen. Bundesweit waren Theatergruppen aufgerufen, Biografien von Opfern der NS-Verbrechen ins Zentrum eines selbst entwickelten Bühnenstücks zu stellen.

Unter 15 eingereichten – schulischen und vier außerschulischen – Wettbewerbsbeiträgen ermittelte die Jury sechs Preisträger. Das Gewinnerstück „Das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort. Oder: Keine Ahnung“ der Bergedorfer Theatergruppe aus dem Profil „Musik und Theater“ des Jahrgangs 10 erinnert aus der Gegenwartsperspektive heraus an die Kinder, die zwischen 1939 und 1945 in der ehemaligen Kinderklinik ermordet wurden.

Schulleiter Thimo Witting ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler: „Diese Auszeichnung für das Engagement und die Leistung der Schüler, sich mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in dieser Form auseinanderzusetzen, berührt uns in der Schulgemeinschaft nachhaltig. In der heutigen Zeit, in der das Zusammenleben vom Gelingen lebt, die Unterschiedlichkeit aller als Bereicherung anzusehen und daraus ein auf Respekt und Würde bauendes Menschenbild zu entwickeln, helfen die Schüler uns allen, Ausdruck und Formen zu finden, für ein solches Miteinander einzustehen.“

Die Bergedorfer Theatergruppe wird am 19. November zur Preisverleihung nach Berlin reisen und dort ihr Stück noch einmal aufführen. 

Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg

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