Aktion „Schulhofträume“ – jetzt noch bewerben!

Noch bis zum 20. Oktober 2019 können sich Schulen bei der Aktion „Schulhofträume“ des Kinderhilfswerks bewerben. Partizipative Planung des Schulhofs erwünscht!

Schulhöfe sollten Orte sein, an denen Schülerinnen und Schüler sich zwischen den anstrengenden Unterrichtseinheiten erholen und austauschen können, wo sie gemeinsam spielen und toben können. Leider sieht es auf den meisten deutschen Schulhöfen ganz anders aus: Lieblose Betonwüsten bieten kaum Möglichkeit zur Entspannung oder zum Spiel. Auch als Rückzugsort oder zur Anregung eignen sich viele Schulhöfe kaum.

Noch bis zum 20. Oktober 2019 sind Schulen aufgerufen, zu zeigen, wie für sie der perfekte Schulhof aussieht! Die 15 besten Ideen zur Umgestaltung werden prämiert.

Bewerben können sich Schülergruppen, Elterninitiativen, Vereine und natürlich die Schulen selbst. Entscheidend für die Aktion ist, dass möglichst die gesamte Schule bei der Ideenfindung und Umsetzung mitwirkt, allen voran die Schülerinnen und Schüler. Dabei sollten kreative und individuelle Lösungen sowie Eigeninitiative und Eigenleistung eingebracht werden.

Gefördert wird die Sanierung bzw. Schaffung von Spielangeboten auf Schulhöfen, insbesondere bewegungsfördernder Spielangebote sowie die Gestaltung naturnaher Außenräume und die Errichtung von Rückzugsräumen. Die Gesamtfördersumme beträgt 270.000 Euro, verteilt auf 15 Projekte. Die Hauptförderung ist mit 30.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss ist der 20. Oktober 2019. Die Umsetzung der Schulhofsanierung muss bis Ende September 2020 erfolgen.

Folgende Ideen können zum Beispiel umgesetzt werden:

  • Die Sanierung oder Errichtung neuer Spiel- und Bewegungsangebote, z.B. Kletterwände, ein Skate-Parcours oder Ballspielflächen
  • Die Gestaltung eines naturnahen Außenbereiches, z.B. durch Kräuterbeete, Insektenhotels oder einen Garten
  • Die Einrichtung von Rückzugsräumen, z.B. eine Chillout-Lounge, Weidentipis oder Spielhäuschen

Partizipative Planung erwünscht!

  • Bei der Projektumsetzung ist eine möglichst umfassende Partizipation der Schülerschaft gewünscht – im Idealfall von der ersten Idee bis zum letzten Spatenstich.
  • Am besten wirkt die gesamte Schule mit, also nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Lehrerschaft, Eltern, Hausmeister/innen.
  • Vor allem kreative und individuelle Ideen werden gefördert.
  • Außerdem begrüßen wir Eigeninitiative – gern in Form von Eigenleistungen bei Planung und Bau, beim Anwerben von Drittmitteln oder beim Aufstocken von Eigenmitteln.

Quelle:  Deutsches Kinderhilfswerk
 

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