Bremen: Grundschule an der Stichnathstraße ausgezeichnet

Die Bremer Grundschule an der Stichnathstraße wurde als Landessieger mit dem Förderpreis für Integration ausgezeichnet. Die Ganztagsgrundschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen.

Die Grundschule an der Stichnathstraße ist Bremer Landessieger des mit 1.000 Euro dotierten Deichmann-Förderpreises für Integration. Außerdem feierte die Schule 50. Jubiläum – mit allen Kindern und einem schwungvollen Schulsong. Senatorin Dr. Claudia Bogedan nutzte die Gelegenheit, den Stichnath-Kindern herzlich zu gratulieren: „Das war ganz toll. Ihr habt einen perfekten Kanon geboten. Ich konnte das, als ich so alt war wie ihr, nicht. Und kann es heute immer noch nicht. In eurer Schule wird ganz viel geleistet. Wir alle können stolz darauf sein. Und ihr seit die wichtigsten Menschen hier.“

Zum Geburtstag gibt es einen neuen Schriftzug über dem Eingang, mit allem, was den Kindern an der Schule wichtig ist. Die „Inhalte des Schriftzugs“ wurden im Kinderparlament beschlossen. Etwas später ging es mit einer Schar Erwachsener aus Schule, Stadtteil und mit Silke Jannssen von Deichmann zu einer Gesprächsrunde. Claudia Bogedan würdigte dort das Engagement der Schule und des Schulleiters Carsten Dohrmann. Wichtig sei aber auch die funktionierende Netzwerkstruktur im Stadtteil.

Die Grundschule an der Stichnathstraße bietet beispielsweise Sprachkurse wie das Projekt „Welcome“ an, um sowohl jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung beziehungsweise Migranten eine berufliche Perspektive zu öffnen als auch den neu zugezogenen Kindern mit großen Sprachbarrieren Unterstützung zu leisten. Das Projekt dient durch seine zwei Ebenen zum einen als Eingliederungsmaßnahme im Bereich der beruflichen Integration, zum anderen als schulische Unterstützungsmaßnahme. Das Betreuer-Team hilft den oftmals traumatisierten Kindern beim Ankommen, baut Vertrauen zu ihnen auf und schafft einen geschützten Rahmen für sie. Oftmals sprechen die Betreuerinnen und Betreuer zusätzlich Arabisch, Türkisch oder Kurdisch, was den Kindern hilft, Kontaktscheu und Sprachbarrieren zu überwinden. Ein gutes Beispiel für die intensive Arbeit der Bremer Schulen.

Quelle: Die Senatorin für Kinder und Bildung Bremen
 

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