Brandenburg: Schulen für hervorragende Berufsorientierung gewürdigt

50 allgemeinbildende und berufliche Schulen haben in Brandenburg die Auszeichnung „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung“ erhalten.

Das Netzwerk Zukunft hat in Potsdam 50 allgemeinbildende und berufliche Schulen, darunter viele Ganztagsschulen, als „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung 2019-2023“ ausgezeichnet, so viele wie noch nie in der zehnjährigen Geschichte des Berufswahl-Siegels. 16 Schulen erhalten die Auszeichnung erstmals, weitere 34 Schulen konnten sie verteidigen oder bekommen sie nach einer Pause erneut. Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher übergab die Auszeichnungen am Nachmittag an die Schulen aus den Kammerbezirken Potsdam und Cottbus.

Unter den erstzertifizierten Schulen aus dem Kammerbezirk Potsdam sind unter anderem die Friedrich-Wilhelm-von-Steuben Gesamtschule Potsdam, das von-Saldern-Gymnasium Europaschule Brandenburg und die Werner-von-Siemens-Schule in Gransee. Rezertifizierte Schulen sind unter anderem die Libertasschule Löwenberg, die Hans-Klakow-Oberschule Brieselang und die Schule am Plessower See Havel.

Aus dem Kammerbezirk Cottbus stammen unter anderem die rezertifizierten Preisträger Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen, die Oscar-Kjellberg-Oberschule in Finsterwalde und die Grund- und Oberschule „Ernst Legal“ Schlieben.

Alle zwei Jahre vergibt das „Netzwerk Zukunft. Schule+Wirtschaft für Brandenburg“ die Auszeichnung „Schule mit hervorragender Berufs- und Studienorientierung“. Schulen, die sich erstmalig zertifizieren lassen wollen, können sich in einem zweistufigen Verfahren um die Erstauszeichnung bewerben. Schulen, die die Auszeichnung bereits bekommen haben und nach vier Jahren weiterhin führen möchten, können sich um die Re-Zertifizierung bewerben. Das Auszeichnungsverfahren ist Teil des bundesweiten Netzwerks „Berufswahl-SIEGEL“.

Bildungsstaatssekretär Drescher: „Mit diesem Siegel wird das Engagement von Lehrkräften und Schulleitungen gewürdigt, die ihre Schülerinnen und Schüler in hervorragender Weise im Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleiten und unterstützen. Die Stärkung der Berufsorientierung insbesondere an Gymnasien ist wichtig. Die enorm gestiegene Anzahl der ausgezeichneten Schulen belegt, dass sich immer mehr Schulen für berufliche Orientierung engagieren. Dabei werden sie von regionalen Partnern – Unternehmen und Betrieben, Kommunen und Kammern – unterstützt.“

Kriterien für die Auszeichnung sind beispielsweise,

  • wie die Schule ihre Schülerinnen und Schüler im Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleitet,
  • wie sie durch individuelle Förderung und Kompetenzentwicklung die Schülerinnen und Schüler auf die Berufs- und Studienwahl vorbereitet,
  • wie sie die Jugendlichen beim Übergang in eine Berufsausbildung, in ein Studium oder eine andere Form der beruflichen Bildung unterstützt,
  • wie die Schule den Unterricht in besonderem Maß für Praxiserfahrungen und Kooperationen mit Partnern – zum Beispiel Eltern, Unternehmen der Wirtschaft, weiterführende Bildungseinrichtungen – öffnet,
  • wie sie entsprechend ihrer Schulform und den regionalen Rahmenbedingungen die Berufs- und Studienorientierung in ihrem Schulprogramm nachhaltig verankert und
  • wie sie zur Qualitätsentwicklung die schulinterne Evaluierung durchführt.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
 

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