Hamburg: Projektfonds „Kultur & Schule“

Um kulturelle Bildung an den Hamburger Schulen zu stärken, werden 25 künstlerische Kooperationsprojekte von Kreativen, Kultureinrichtungen und Schulen mit bis zu 30.000 Euro gefördert.

Die Behörde für Kultur und Medien, die Behörde für Schule und Berufsbildung und sieben Stiftungen haben den Projektfonds „Kultur & Schule“ für das laufende erste Jahr mit mehr als einer halben Million Euro ausgestattet, um kulturelle Bildung an den Hamburger Schulen zu stärken. Im Fokus stehen dabei Kooperationen von Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturinstitutionen mit Schulen. Eine unabhängige Fachjury hat jetzt entschieden, aus den 86 eingegangenen Anträgen 25 Projekte mit bis zu 30.000 Euro zu fördern. Die Projekte spiegeln die Vielfalt von Kunst und Kultur in Hamburg wider.

Interessenten können sich zudem bereits für die zweite Antragsrunde bewerben, die in diesem Jahr bis zum 30. September 2019 läuft.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Projektfonds ,Kultur & Schule‘ ist außerordentlich erfolgreich gestartet. Die ausgewählten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig unterschiedlichste Themen, von Revolution bis zu Familie, an Schulen künstlerisch thematisiert werden können. Hunderte von Schülerinnen und Schülern werden so im nächsten Jahr einen neuen und hoffentlich prägenden Zugang zu Kunst und Kultur finden. Mein Dank hierfür gilt insbesondere den beteiligten Künstlerinnen, Künstlern und Institutionen, die die Kinder und Jugendlichen auf diesem spannenden Weg begleiten, und den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern.“

Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung: „Hamburgs Schulen machen fit fürs Leben. Dazu gehört vor allem auch, dass sie Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, ihre Persönlichkeit und ihre Identität zu entwickeln. Kulturelle Bildung trägt dazu maßgeblich bei. Impulse von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern der ausgewählten Projekte und Institutionen, das Mitwirken in Kunst-, Musik- oder Theaterprojekten, die Auseinandersetzung mit den Künsten und die Chancen, so die eigenen Talente zu entdecken, wirken weit über die Schulzeit hinaus. Das dafür nunmehr bereit gestellte Geld bedeutet eine wertvolle Investition in die nächste Generation. Hamburg investiert gerne und kann sich glücklich schätzen, engagierte Stiftungen bei diesem zukunftsweisenden Vorhaben an seiner Seite zu haben.“

Petra Kochen, Vorsitzende der Gabriele-Fink-Stiftung, als Vertreterin der fördernden Stiftungen: „Die große Zahl und die Vielfalt der Anträge für Mittel aus dem Kulturfonds zeigen, wie groß der Bedarf und wie wichtig die Förderung und Weiterentwicklung der kulturellen Bildung an den Schulen sind. Für die beteiligten Stiftungen, die in das Projekt einverwoben sind, ist das natürlich eine schöne Bestätigung ihrer Arbeit.“

Dörte Nimz, Geschäftsführerin der LAG Kinder-und Jugendkultur, als Projektverantwortliche: „Wir freuen uns über die große Resonanz und die vielen hochwertigen Anträge – sie zeigen, wie aktiv die Szene der Kulturellen Bildung in Hamburg ist. Es sind viel mehr Anträge eingegangen, als gefördert werden können. Wir freuen uns auf 25 vielfältige, kreative und innovative Projekte in den kommenden Monaten – und auch auf die vielen weiteren, die schon für die nächste Runde in den Startlöchern stehen.“

Quelle (und vollständige Pressemitteilung): Behörde für Schule und Berufsbildung

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