Berlin: Richtfest für neue Ganztagsgrundschule

Mit dem Richtfest für eine neue dreizügige Grundschule in Berlin-Hohenschönhausen, die als offene Ganztagsschule arbeiten wird, startete das zweite Bauvorhaben der Berliner Schulbauoffensive.

Am 8. Mai wurde im Berliner Bezirk Lichtenberg Richtfest für das zweite Vorhaben der Berliner Schulbauoffensive gefeiert. Mit dabei: die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher, die Staatssekretärin für Bildung Beate Stoffers, der Bezirksbürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst sowie der Bezirksstadtrat für Schule und Sport Wilfried Nünthel,

Der Neubau der dreizügigen Grundschule mit Sporthalle und Außenanlagen in der Konrad-Wolf-Straße 11 soll bereits zum Schuljahr 2019/2020 fertiggestellt werden. Er gehört als Modellvorhaben zu drei Schulneubauten, die in Berlin erstmalig in Holzmodulbauweise realisiert werden. Im Rahmen dieses Modellprojektes entstehen derzeit eine weitere Grundschule im Bezirk Lichtenberg und eine Sekundarschule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
 
Staatssekretärin Beate Stoffers: „Mit dem Neubau der Grundschule in der Konrad-Wolf-Straße gewinnt Hohenschönhausen ein architektonisch überzeugendes Schulgebäude, das moderne Pädagogik räumlich unterstützt. Schon ab August werden hier über 430 Schulkinder gut und gerne lernen können. Die mehr als 20 Millionen Euro Baukosten sind hier bestens angelegt, Bildungsausgaben sind kluge Investitionen in die Zukunft. Und die rasche Fertigstellung der neuen Turnhalle ist auch für die Sportvereine in der Nachbarschaft eine gute Nachricht.“

Der Grundschulneubau wird im offenen Ganztagsbetrieb 432 Schülerinnen und Schülern, ihre Lehrkräften und Verwaltungsmitarbeiter aufnehmen. Für den Schulsport entsteht auf dem Grundstück eine Sporthalle, teilbar in zwei Hallen. Sie wird auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen.
 
Der Entwurf des Generalplanerteams unter Leitung des Frankfurter Architekturbüros NKBAK reagiert auf die Gegebenheiten des relativ kleinen, sehr unregelmäßig geschnittenen Baugrundstückes an der belebten Konrad-Wolf-Straße durch die gewählte Gebäudeform und die Anordnung der Baukörper. So entsteht ein geschützter Hofbereich mit Außensportanlagen, Pausen- und Spielflächen. In den Gebäuden stellen holzsichtige Wände einen Bezug zur Holzkonstruktion her.
 
Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
 

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