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"Hier macht das Lernen Spaß!" - 20 Schulen in Nordrhein-Westfalen mit dem Schulbaupreis 2008 ausgezeichnet

In guten Schulgebäuden lernt man besser - unter diesem Motto vergeben das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr gemeinsam erstmals den "Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen 2008". 140 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz von Professor Gert Kähler, Fachjournalist aus Hamburg, 20 Schulen als gleichrangige Preisträger aus.

Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Sommer, zeigt sich von den prämierten Arbeiten beeindruckt: "Eine hohe Qualität der Schulgebäude ist ein wichtiger Teil unseres ganzheitlichen Verständnisses von Schule", so die Ministerin. "Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Lebensraum!" Auch der Präsident der Architektenkammer, Hartmut Miksch, hebt hervor, dass neue Lernkonzepte auch eine neue Schularchitektur verlangen: "Die Preisträgerarbeiten zeigen, dass die Architektinnen und Architekten unseres Landes die neuen Anforderungen des heutigen Schulunterrichts auf innovative und qualitätvolle Weise in gebaute Schularchitektur zu übersetzen wissen. In solchen Gebäuden macht das Lernen Spaß!"

Die ausgezeichneten Schulen umfassen alle Schulformen und verteilen sich über das ganze Land Nordrhein-Westfalen, von Bornheim bis Bielefeld und von Arnsberg bis Stadtlohn. Die Stadt Köln kann sich über fünf Auszeichnungen für neue beziehungsweise erweiterte Schulbauten freuen. Auch ins Ruhrgebiet gingen eine Reihe von Auszeichnungen, so nach Essen, Gelsenkirchen und Bochum.

Mit dem "Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen" wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. Denn ausgezeichnete Schulgebäude beeinflussen als gute Praxisbeispiele auch nachhaltig die Qualität von Baumaßnahmen an anderen Schulen. Sie zeigen das Machbare und erhöhen die Motivation und das Interesse für die Planung und Durchführung, für die Beteiligung und Integration von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern bei großen und kleinen Baumaßnahmen an Schulen. Das Verfahren richtete sich an alle Schulträger als Bauherren und alle Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben. Prämiert wurden Neubauobjekte und Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden an öffentlichen Schulen und Ersatzschulen, die in Aufenthaltsqualität und Funktionalität, in ihrer Gestaltung und der Qualität des Außenraums sowie in Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Einbindung von Schülern und Lehrern in die neue Gestaltung der Schule als herausragend und vorbildlich gewertet wurden. Alle ausgezeichneten Schulen liegen in Nordrhein-Westfalen und wurden in den vergangenen fünf Jahren fertig gestellt.

Die öffentliche Überreichung der Preise findet am 18. August 2008 im K21 in Düsseldorf statt. Nach der Preisverleihung werden die Arbeiten in einer Ausstellung öffentlich präsentiert, die bis Ende September im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen zu sehen sein wird.

Eine ausführliche Übersicht der ausgezeichneten Schulbauten mit den Begründungen der Jury finden Sie im Internet unter www.aknw.de in der Rubrik "Presse / Downloads". Die Fotos senden wir Ihnen gerne in druckfähiger Auflösung zu. Anruf genügt: Christof Rose/Nicole Ehnes, Tel.: (0211) 49 67 34/35; presse@aknw.de
Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen 2008

Gleichrangige Preise:

Arnsberg: SchulStadtBücherei
Büro: Keggenhoff + Partner, Innenarchitektin und Beratender Ingenieur, Arnsberg
Entwurfsverfasserin: Innenarchitektin Sabine Keggenhoff

Bedburg-Hau: Erweiterung der Rheinischen Förderschule
Büro: Rauh, Damm, Stiller Partner, Hattingen
Entwurfsverfasser: Architekt Volker Brachvogel

Bielefeld: Neubau für den Ganztagesbetrieb der Astrid-Lindgren-Grundschule
Büro: arnovation, Bielefeld
Entwurfsverfasserin: Architektin Monika Marasz

Bochum: Erweiterung der Schiller-Schule
Büro: Klein + Neubürger Architekten, Bochum
Entwurfsverfasserin: Architektin Cornelia Neubürger

Borken: Sanierung und Erweiterung des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung
Büro: farwick + grote, Ahaus
Entwurfsverfasser: Architekt Heiner Farwick, Architektin Dagmar Grote

Bornheim: Neubau eines Gymnasiums
Büro: Heuer Faust Architekten, Aachen
Entwurfsverfasser: Architekt Helmut Heuer, Architekt Hans-Jürgen Faust

Essen: Neubau für das bischöfliche Mariengymnasium
Büro: Hahn Helten + Ass. Architekten GmbH, Aachen
Entwurfsverfasser: Architekt Günter Helten

Euskirchen: Erweiterung der Rheinischen Förderschule
Büro: 3 Pass, Köln
Entwurfsverfasser: Architektin Judith Kusch, Architekt Joachim Koob

Gelsenkirchen: Neubau der Evangelischen Gesamtschule
Büro: plus+ bauplanung GmbH - Hübner, Forster, Hübner, Neckartenzlingen,
Entwurfsverfasser: Architekt Peter Hübner

Herford: Offene Ganztagsgrundschule Herringhausen
Büro: fun architekten + ingenieure, Herford
Entwurfsverfasser: Architekt Christoph Feld

Köln: Erweiterung der Grundschule Dellbrücker Straße mit Ganztagsbetrieb und Turnhalle
Büro: Architekten Fischer + Fischer, Köln
Entwurfsverfasser: Architekt Alexander Fischer

Köln: Erweiterung der katholischen Grundschule Fußfallstraße zur Ganztagsschule
Büro: Hellriegel-Architekten, Köln
Entwurfsverfasser: Architekt Bernd Hellriegel

Köln: Neubau der Grundschule Irisweg
Büro: Heiermann Architekten, Köln
Entwurfsverfasser: Architekt Severin Heiermann, Architektin Bernadette Heiermann

Köln: Neubau der Offenen Ganztagsgrundschule Buschfeldstraße
Büro: Schilling Architekten, Köln
Entwurfsverfasser: Architekt Prof. Johannes Schilling

Köln: Schulsporthalle Köln-Höhenberg
Büro: rheintreuearchitekten, Köln
Entwurfsverfasser: Architektin Anne Koch, Architekt Ulrich Graffelder

Leverkusen: Sanierung und Komplettmodernisierung der Käthe-Kollwitz-Schule
Büro: Wirtz + Kölsch Planungsgesellschaft für Hochbau mbH, Leverkusen
Entwurfsverfasser: Architekt Andreas Kölsch

Leverkusen: Neubau der fünfzügigen Theodor-Heuss-Realschule
Büro: Wulf & Partner, Stuttgart
Entwurfsverfasser: Architekt Alexander Vohl

Rheine: Erweiterung des Gymnasiums Dionysianum
Büro: Kleihues + Kleihues, Dülmen
Entwurfsverfasser: Architekt Josef P. Kleihues (verst.) mit Norbert Hensel

Stadtlohn: Sanierung der Losbergschule
Büro: farwick + grote, Ahaus
Entwurfsverfasser: Architekt Heiner Farwick, Architektin Dagmar Grote

Steinhagen: Neubau des Gymnasiums
Büro: KNIRR + PITTIG Architekten, Essen
Entwurfsverfasser: Architekt Burghard Pittig

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