D-A-CH-Seminar 2019: „Forschung – Bildungsadministration – Bildungspraxis“

Bildungsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) haben sich im Rahmen des D-A-CH-Seminars zu wichtigen Fragestellungen zur Qualitätssicherung und -entwicklung ausgetauscht.

Vertreterinnen und Vertreter sowie Bildungsexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) tauschen sich regelmäßig im Rahmen des D-A-CH-Seminars zu wichtigen Fragestellungen zur Qualitätssicherung und -entwicklung aus. Das diesjährige Treffen fand vom 17. bis 20. März 2019 in Potsdam statt.

Das diesjährige Thema lautete: „Forschung – Bildungsadministration – Bildungspraxis: Bedingungen für einen gelingenden Transfer“. In diesem Kontext wurden vielfältige Aspekte und Fragen diskutiert: Auf welche Weise finden unsere Forschungsergebnisse Eingang in den Schulunterricht? Welche Strategien hierzu gibt es? Welche verschiedenen Akteure wirken hier zusammen? Zukünftig informiert eine Webseite über die D-A-CH-Seminare, die unter folgendem Link www.dach-seminar.org abrufbar ist.

KMK-Vizepräsidentin und Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst sagte zur Eröffnung: „Ich freue mich, dass das Land Brandenburg bereits zum dritten Mal, nach 2007 und 2014, Gastgeber für das D-A-CH-Seminar sein darf und begrüße alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich. Für alle Länder ist es gleichermaßen wichtig, die Ergebnisse von Bildungsstudien erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Ich bin gespannt auf die Strategien der einzelnen Länder und wünsche allen eine lebhafte und anregende Diskussion.“

An dem sogenannten D-A-CH-Seminar der deutschsprachigen Länder nehmen neben Vertreterinnen und Vertretern der Bildungsadministration bzw. aus den jeweils national zuständigen Institutionen und Bildungsexperten der drei Länder auch Gäste der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Luxemburgs, Liechtensteins sowie der Autonomen Provinz Bozen teil. Ausrichter des D-A-CH-Seminars 2019, das turnusmäßig auf Einladung der deutschen Seite stattfindet, war das Land Brandenburg. Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), das bereits in der Vergangenheit die inhaltliche und logistische Vorbereitung des D-A-CH-Seminars übernommen hatte, richtete auch dieses Mal das Seminar aus.
 
Die bewährte Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz hat eine lange Tradition und wird durch vielfältige Vorhaben, insbesondere durch die alle zwei Jahre stattfindenden D-A-CH-Seminare, mit Leben gefüllt. Ziel dieser Seminare ist es, über vergleichbare bildungspolitische Fragestellungen von nationaler und internationaler Bedeutung zu diskutieren und voneinander zu lernen. Grundlage hierfür ist das Memorandum über die Kooperation im Bildungsbereich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz, das zuletzt 2017 erneuert wurde.

Quelle: Kultusministerkonferenz
 

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