Schülerzeitungswettbewerb 2019: „Der Spargel“ und „Das Netz“

Ob Monokel, Bildungslücke, Die Korrekte, Grumbrechtstraßen-News, Camerjäger oder Das Netz – „Der journalistische Nachwuchs im Land ist gut aufgestellt“, konnte der Schülerzeitungswettbewerb 2019 resümieren.

37 Gewinnerzeitungen können sich über ihren Sieg beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2019 freuen. Zum 16. Mal wählte die Jury aus rund 1.900 Einsendungen aus ganz Deutschland „die Besten der Besten“ aus. Veranstaltet wird der Wettbewerb gemeinsam von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Hauptpartner ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg begrüßte die Jury im Brandenburg-Saal in der Staatskanzlei Brandenburg.

Lologramm, Schilly-Schote, Hilde oder Kunterbunte Schatztruhe – an Kreativität fehlt es den Schülerzeitungen schon bei der Namensgebung nicht. Besonders gut recherchierte Artikel und außergewöhnliche Zeitungen wurden in den sechs Schulkategorien ausgezeichnet (Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und berufliche Schulen). Förderpreise gingen an sechs Zeitungen. Zudem erhielten 14 Schülerzeitungen Sonderpreise und eine Auszeichnung für herausragende themenspezifische Beiträge und das beste Interview.

Ties Rabe, Hamburger Senator für Schule und berufliche Bildung, würdigte die Arbeit der Jury: „Ich freue mich, dass die Endrunde des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder in diesem Jahr erstmalig in Hamburg stattgefunden hat. Hamburg ist dem Wettbewerb seit seinem Beginn im Jahr 2004 besonders verbunden. Als Medienstadt sehen wir es als Aufgabe, den journalistischen Nachwuchs zu fördern und zu würdigen. Deswegen gratuliere ich allen Schülerzeitungsredaktionen, die in diesem Jahr einen Preis gewonnen haben.“

Auch der Hauptpartner des Wettbewerbs, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) würdigte die Arbeit von Schülerzeitungen: „Der journalistische Nachwuchs im Land ist gut aufgestellt. Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler ist beeindruckend“, gratulierte Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des BDZV, den Gewinnern wie auch allen Bewerbern. „Schülerzeitungen, gedruckt und digital, sind ein wichtiges Element demokratischer Schulkultur. Es ist dem BDZV ein besonderes Anliegen, dies zu fördern und den Einsatz der Schülerinnen und Schüler sowie der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer zu würdigen.“

Reica Lindner, Bundesvorständin der Jugendpresse Deutschland, erklärte die Arbeit der Jury: „Die Jury besteht aus professionellen ebenso wie Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten sowie aus Vertretern und Vertreterinnen der Kultusministerien der Länder. Sie bewerteten die Zeitungen nach Schulbezogenheit, Jugendrelevanz, aber auch nach Schreibstil, Layout und Aktualität. Online-Schülerzeitungen konnten genauso wie gedruckte Ausgaben am Wettbewerb teilnehmen.“

Stefan Dammann (Weser-Kurier), Sven Hornung (Kieler Nachrichten), Silvia Perdoni (Der Tagesspiegel), Martin U. Müller (Der Spiegel) sowie Nicole Wehr (Madsack-Mediengruppe) unterstützten die Jury mit ihrer Expertise.

Seit 2004 findet der Schülerzeitungswettbewerb der Länder unter dem Motto „Kein Blatt vorm Mund“ jährlich statt. Ziel ist es, das Engagement von Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts zu honorieren. Demokratische Strukturen an Schulen sollen gestärkt und das Erlernen journalistischer Arbeitsmethoden gefördert werden. Der Wettbewerb wird von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundesratspräsident Daniel Günther. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt den Wettbewerb.

Die Projektleitung seitens der Länder liegt dieses Jahr erstmalig beim Land Hamburg. Der Jurysitzung waren lokale Wettbewerbe auf Landesebene vorausgegangen, die ihre Gewinnerzeitungen beim Bundeswettbewerb einreichten und Zeitungen für die regulären Schulpreise, für Sonderpreise und die Auszeichnung nominierten.

Am 20. Juni wird Bundesratspräsident Daniel Günther die besten Schülerzeitungen Deutschlands auszeichnen. Bei der feierlichen Preisverleihung werden neben den jungen Zeitungsmachenden auch namhafte Chefredakteurinnen und -redakteure im Bundesrat erwartet.

Unter den Gewinnern sind erneut zahlreiche Schülerzeitungen von Ganztagsschulen:

Sonderpreise erhielten u. a.

Quellen:
schuelerzeitung.de
Bundesrat

 

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