Sachsen: Qualitätsbudget für Schulen

Schulen in Sachsen erhalten künftig ein Qualitätsbudget für die Schulentwicklung. Damit kann u. a. auch die Qualitätssicherung der Ganztagsangebote finanziert werden.

Schulen in Sachsen steht künftig ein Qualitätsbudget für die Schulentwicklung zur Verfügung. Das Qualitätsbudget soll das Einholen externer Expertise und Unterstützung sowie die Finanzierung damit verbundener Veranstaltungen und Maßnahmen erleichtern. Damit wird die Eigenverantwortung der Schulen weiter gestärkt: Sie erhalten mehr Handlungsfreiheit beim Umgang mit finanziellen Mitteln zur schulischen Weiterentwicklung.

„Wir wollen, dass unsere Schulen eigenverantwortlich ihre Qualität verbessern und regelmäßig überprüfen. Dies geht bei innerschulischen Arbeitsprozessen los und hört bei der Einbindung von externer Unterstützung auf. Insofern war es uns wichtig, die Einsatzmöglichkeiten des Qualitätsbudgets flexibel zu gestalten“, so Kultusminister Christian Piwarz.

Im Kalenderjahr 2019 umfasst das Qualitätsentwicklungsbudget für jede Schule einen Grundbetrag von 200 Euro zuzüglich 80 Euro pro Lehrkraft bzw. pädagogische Fachkraft bzw. Lehramtsanwärter/Referendar. Das Qualitätsbudget wird es ab sofort für jedes Kalenderjahr geben.

Mit dem neuen Budget können alle Maßnahmen finanziert werden, die mit Personal-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung im Zusammenhang stehen, wie zum Beispiel:

  • schulinterne Fortbildung
  • Einzelmaßnahmen der Fortbildung
  • Einzelmaßnahmen oder Maßnahmen für Teile des Kollegiums, z. B. Coaching
  • Beratung und Unterstützung bei Schulprogrammarbeit, beim Qualitätsmanagement, bei der Evaluation, bei der Qualitätssicherung der Ganztagsangebote
  • Veranstaltungen im Rahmen von Netzwerktreffen
  • Prozessmoderation, Supervision, Teamentwicklung für gemeinsame pädagogische Prozesse
  • Antragsberatung bei pädagogischen Förder- und Austauschprogrammen wie beispielsweise Erasmus+
  • Begleitung und Training bei der Kompetenzentwicklung der Lehrkräfte zur Unterrichtsentwicklung, z.B. im Bereich bildungspolitischer Schwerpunkte wie Inklusion, Medienbildung, politische Bildung, individuelle Förderung u.a.

 Quelle (vollständiger Blog-Beitrag): Sächsisches Staatsministerium für Kultus / Lynn Winkler
 

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