Europa kommt in die Schule: EU-Projekttag 2019

Jedes Jahr gehen deutschlandweit Politikerinnen und Politiker in Schulen und diskutieren mit Schülerinnen und Schülern über Europa. 2019 ist das am 25. März – oder rund um diesen Termin.

Der EU-Projekttag wird seit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 jährlich gemeinsam von Bund und Ländern ausgerichtet. Das Ziel des EU-Projekttages ist es, junge Menschen für Europa zu begeistern und ihr Verständnis der Europäischen Union zu vertiefen. Hierfür werden erneut im gesamten Bundesgebiet Veranstaltungen an Schulen durchgeführt. Im Mittelpunkt steht dabei, dass Schülerinnen und Schüler mit Politikerinnen und Politikern auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene sowie mit deutschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EU-Institutionen und der öffentlichen Verwaltung in Deutschland diskutieren können.

Was ist der EU-Projekttag an Schulen?

Ein Highlight im Schulalltag zu einem wichtigen Thema für die Zukunft junger Menschen, die international und europäisch sein wird. Eine Bereicherung für den Schulunterricht, die Schülerinnen und Schüler dazu bringt, sich mit der EU auseinanderzusetzen. Eine hervorragende Gelegenheit, die EU jungen Menschen näherzubringen: Umfragen bei früheren EU-Projekttagen haben ergeben, dass das Interesse der Kinder und Jugendlichen an Europa mit den Schulbesuchen stark steigt.

Wer kann teilnehmen?

  • Politikerinnen und Politiker: Alle aus der Politik, denen Europa am Herzen liegt, können mitmachen: von Mitgliedern der Bundes- und Landesregierungen über Abgeordnete von Bund, Land und Europa bis hin zu Kommunalpolitikerinnen und -politikern und Beschäftigten von Behörden und EU-Institutionen. Auch die Kanzlerin besucht jedes Jahr eine Schule.
  • Schulen: Der EU-Projekttag ist offen für alle Altersgruppen und Schularten. Er findet deutschlandweit statt – organisiert von Bund und Ländern – und auch europaweit, mit dem Programm „Back to School“ der EU-Kommission.

Wie wird der Schulbesuch gestaltet?

Die konkrete Ausgestaltung des Projekttages liegt in der Eigenverantwortung der Länder und der teilnehmenden Schulen. Die Teilnahme am Projekttag ist freiwillig. Sie steht allen Schultypen und Klassenstufen offen, einschließlich der beruflichen Schulen. Anfragen von Politikerinnen und Politikern können die Schulen auch ablehnen.

Den Schulbesuch können Sie individuell gestalten: Eine Unterrichtsstunde in einer Klasse, eine Diskussion in der Aula oder im kleinen Kreis einer Politik-AG. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler richtig diskutieren und ihre Fragen loswerden können.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat für den EU-Projekttag 2019 wieder ein Informationspaket für Schulen mit Büchern und Unterrichtsmaterialien zum Thema zusammengestellt, das unter www.bpb.de/eu-projekttag angefordert werden kann. Jeder Schule steht kostenfrei ein Paket zu. Bei Rückfragen können Sie die bpb per Mail (info@bpb.de) oder telefonisch (0228/99 515-0, Mo.-Fr. 9-18 Uhr) kontaktieren.

Üblicherweise liegt der EU-Projekttag in der Europawoche im Mai. Doch aufgrund der Europawahlen am 26. Mai in Deutschland findet er 2019 bereits im März statt. Vom 4. bis 12. Mai 2019 findet die Europawoche, traditionell zeitgleich, in allen deutschen Bundesländern statt. Die Europawoche 2019 steht im Zeichen der Europawahl 2019 unter dem Motto „Europa: Gemeinsame Werte, gemeinsame Zukunft“.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
 

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