Berlin: Profivereine nun in Schulen und Kitas

Angelehnt an das in Berliner Ganztagsgrundschulen erfolgreich laufende Programm „Profivereine machen Schule“ ist nun auch das Pendant „Profivereine machen Kita“ gestartet.

In der Kita sind die Eisbären los. Auch Füchse, Ritter, Tiger, Bären und Albatrosse – die Maskottchen der Berliner Profivereine – kommen zu den Jüngsten. Denn Hertha BSC, der 1. FC Union, Alba Berlin, die Eisbären Berlin, die Füchse Berlin und die BR Volleys kooperieren ab sofort im Rahmen eines neuen, von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geförderten Programms mit Kindertagesstätten. Den Startschuss zu „Profivereine machen Kita“ gaben Jugendsenatorin Sandra Scheeres und Vertretungen der Vereine beim Kick-off-Aktionstag am 12. November in einer Kooperations-Kita der Eisbären in Berlin-Lichtenberg.

Angelehnt an das seit 2012 in Ganztagsgrundschulen erfolgreich laufende Programm „Profivereine machen Schule“ bieten die Profivereine nun in Kooperations-Kitas regelmäßig altersgerechte und kostenlose Sportangebote für drei- bis sechsjährige Kinder an. Vorschulkinder können an jahrgangsübergreifenden Bewegungsangeboten mit Kindern der 1. Klassen der umliegenden Schulen teilnehmen. Bei allen Angeboten arbeiten Kita-Fachkräfte und Übungsleitungen in Tandems zusammen.

Sandra Scheeres: „Es gibt Kinder, die Sport nur vor dem Bildschirm erleben. Wir wollen ihre eigene Bewegungslust wecken und fördern. Sie sollen möglichst früh erfahren, dass es Spaß macht, sich zu bewegen und mit anderen gemeinsam Sport zu treiben. Denn Bewegung ist gesund und die Grundlage für viele Lernprozesse. Durch die Kooperation mit den Vereinen erfolgt zugleich eine Qualifizierung der Fachkräfte in den Einrichtungen. Ich freue mich, dass sich die Profivereine auch im Bereich der frühkindlichen Förderung engagieren.“

Kaweh Niroomand, Sprecher der Profivereine: „Mit unserem Programm 'Profivereine machen Schule' begeistern wir seit 2012 sehr erfolgreich Berliner Grundschüler dafür, mehr Sport zu treiben. Es ist großartig, dass wir dieses Modellprojekt nun gemeinsam mit der Senatsverwaltung auf Kitas ausweiten konnten. Bewegungsangebote für die Kleinsten sind der nächste logische Schritt für das zukünftige Zusammenspiel von Kita, Schule und Sportverein. Bewegung, Sport und Spiel werden so gesichert in den Alltag der Kinder eingebaut und sind nicht mehr abhängig von der elterlichen Eigeninitiative.“

Derzeit kooperieren 17 Kitas mit den Profivereinen. Anfang 2019 werden weitere 20 Einrichtungen in das Programm aufgenommen. An dem Programm werden in Zusammenarbeit mit der Sportjugend auch Breitensportvereine beteiligt.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
 

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