DKJS: „Ganztagsschulen lernen am besten von Ganztagsschulen“

„Gute Beispiele: Ganztagsschulen vor Ort unterstützen“ heißt die neue Kurzbroschüre der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die drei Serviceagenturen „Ganztägig lernen“ vorstellt.

Eine neue Kurzbroschüre der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) „Gute Beispiele: Ganztagsschulen vor Ort unterstützen“ zeigt, welche Angebote die Serviceagenturen „Ganztägig lernen“ in Berlin, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein dafür entwickelt haben.

Im Begleitprogramm zum Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (2003-2009) ist seit 2004 bundesweit ein umfassendes Unterstützungssystem für Ganztagsschulen entstanden. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Ländern wurden in den Ländern die Serviceagenturen „Ganztägig lernen“ aufgebaut. Sie unterstützen die Ganztagsschulen vor Ort.

Die Qualifizierung des pädagogischen Personals ist dabei ein Schwerpunkt. So bietet die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Schleswig-Holstein seit 2017 an Volkshochschulen den Zertifikatskurs „Qualifizierung pädagogischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Ganztagsschulen“ nach Standards des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) an. Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Berlin hat seit 2010 drei Netzwerke für Ganztagsschulen gegründet und damit schulische Entwicklungsprozesse begleitet. Bereits 72 Berliner Schulen haben daran teilgenommen. Die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Sachsen-Anhalt stellt die Sekundarschule „Quer – Bunt“, eine gebundene Ganztagsschule in Querfurt (Saalekreis) vor, in der digitales Lernen die individuelle Förderung unterstützt.

Seit 2004 hat die DKJS bereits über 2.500 Ganztagsschulen bei ihrer Qualitätsentwicklung begleitet. Ein Grundsatz ist: „Ganztagsschulen lernen am besten von Ganztagsschulen. Denn so unterschiedlich die Rahmenbedingungen auch sein mögen: Die Pädagoginnen und Pädagogen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und haben die gleichen Fragen.“

„Wir brauchen den bundesweiten Austausch über die vielen guten Beispiele, die es in den Ländern bereits gibt. Diese Publikation soll Anregungen geben. Aber sie ist auch als Einladung zu verstehen, miteinander zu diskutieren und stets aufs Neue nach Lösungen zu suchen, damit wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam bewältigen“, sagt Maren Wichmann, Abteilungsleiterin Programme bei der DKJS und Autorin der Publikation.

Quelle: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
 

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